“Papst Leo XIV. und die Weltpolitik”: Vortrag von Massimo Faggioli an der Universität Gregoriana

Samstag, 20 Juni 2026 papst leo xiv.   geopolitik   heiliger stuhl   diplomatie  

Rom (Fides) – Am Montag, dem 22. Juni, veranstaltet die Päpstliche Universität Gregoriana die Auftaktveranstaltung der „Rome Summer Seminars on Religion and Global Poltitics 2026“, einer internationalen akademischen Initiative, die sich dem Verhältnis von Religion und Weltpolitik widmet. Das Programm, das in Zusammenarbeit zwischen der Universität Gregoriana, der „University of Notre Dame“ und der Sinderesi-Stiftung durchgeführt wird, bringt Studierende, Forschende und Expertinnen und Experten zusammen, die sich mit den großen Herausforderungen der heutigen Welt befassen.
Die Auftaktveranstaltung findet von 17:00 bis 19:00 Uhr im Raum F007 des Palazzo Frascara statt. Der Eintritt ist frei. Begrüßungsworte sprechen Pater Dariusz Kowalczyk, Präsident des Collegium Maximum der Universität Gregoriana, und Erzbischof Samuele Sangalli, Koordinator der "Scuola Sinderesi".
Im Mittelpunkt der öffentlichen Sitzung steht der Hauptvortrag von Professor Massimo Faggioli vom „Trinity College Dublin“ mit dem Titel „Papst Leo XIV. und die Weltpolitik: Vom Konklave 2025 zur Enzyklika Magnifica Humanitas“, in dem er sich mit der Rolle des Heiligen Stuhls im aktuellen internationalen Kontext befasst und dabei insbesondere dessen Berufung zum Dienst an Frieden, Dialog und Multilateralismus hervorhebt.
Faggiolis Beitrag soll dazu beitragen, die Rolle des Heiligen Stuhls als potenziellen „Hüter des Multilateralismus“ und als „neutrale Brücken“ der Versöhnung in einem von tiefgreifenden geopolitischen Spannungen geprägten historischen Moment hervorzuheben. Die Reflexion wird zudem die spezifische Natur des Handelns des Heiligen Stuhls, jenseits der Logik der Macht, sowie den Beitrag der Vatikanstadt zur Friedensmission des Pontifikats im Vorfeld des hundertjährigen Bestehens im Jahr 2029 beleuchten.
Im Anschluss an die Konferenz findet eine Podiumsdiskussion mit Michael Driessen, Fabio Petito, Adrian Pabst und Antonella Piccinin statt, anerkannten Experten auf dem Gebiet der Beziehungen zwischen Religion, Gesellschaft und internationaler Politik. Die Veranstaltung versteht sich als Forum für den Dialog über aktuelle Herausforderungen und stellt den Beitrag der katholischen Tradition zu einer Kultur der Begegnung und des Friedens in den Mittelpunkt.
(MLK) (Fides 20/6/2026)


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