Fides News - German (Standard)http://www.fides.org/Aus dem Archivder FidesagenturdeDie auf unseren Internetseiten veröffentlichten Inhalte unterliegen einer Licenza Creative Commons. OZEANIEN/PAPUA NEUGUINEA - Vor 25 Jahren wurde Peter ToRot selig gesprochenhttp://www.fides.org/de/news/67262-OZEANIEN_PAPUA_NEUGUINEA_Vor_25_Jahren_wurde_Peter_ToRot_selig_gesprochenhttp://www.fides.org/de/news/67262-OZEANIEN_PAPUA_NEUGUINEA_Vor_25_Jahren_wurde_Peter_ToRot_selig_gesprochenKavieng – "Der Schutz des Sakraments der Ehe als Weg der ehelichen Heiligkeit war die Grundlage der Seligsprechung von Peter ToRot führte", so der Vorsitzende der Bischofskonferenz von Papua Neuguinea und den Salomonen Bischof, Rochus Tatamai von Kavieng-Lorengau anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Seligsprechung des Märtyrers, der als erster Seliger in Papua-Neuguinea zu den Ehren der Altäre erhoben wurde.<br />In seiner Predigt sprach der Bischof ausführlich über das Leben und das Martyrium von Peter ToRot und wies alle Gläubigen darauf hin, dass dieser ein "Beispiel für das christliche Leben" sei. Aus seiner Geschichte, so der Bischof könnten auch Katechisten lernen, wenn es darum geht, über das Sakrament der Ehe und des Familienlebens zu sprechen. <br />An dem Festgottesdienst nahmen auch viele Gläubige aus den Pfarreien der Erzdiözese Port Moresby sowie Mitglieder verschiedener Ordensgemeinschaften teil. Die Hauptjubiläumsfeierlichkeiten fanden am Freitag, dem 17. Januar 2020, im Dorf Rakunai statt und wurden von der "Blessed Peter ToRot Foundation Inc" organisiert, einer 1996 gegründeten Laienorganisation, die das Leben und die Arbeit der Seligen bekann machen und den Erzbischof von Rabaul beim Heiligsprechungsverfahren unterstützen will.<br />Die Botschaft des Seligen ist über die Grenzen von Papua-Neuguinea hinaus bekannt: In Australien wurde am vergangenen 19. Januar von Kardinal Ribat eine Kapelle eigeweiht, die Peter ToRot gewidmet ist und sich im Heiligtum Unserer Lieben Frau, Hilfe der Christen im Marian Valley in Brisbane befindet .<br />Der selige Peter ToRot, Katechist im Dorf Rakunai in der östlichen Provinz Neu-Britannien, wurde 1945 gegen Ende des Zweiten Weltkriegs von den Japanern getötet, weil er sich geweigert hatte, seinen Tätigkeit als Katechet zu beenden. Insbesondere verteidigte ToRot die Heiligkeit der Ehe und stellte damit die von den Japanern autorisierte Ausübung der Polygamie in Frage. Papst Johannes Paul II. erklärte ihn am 17. Januar 1995 während der Seligsprechungszeremonie in Port Moresby offiziell zum Märtyrer des Glaubens.<br /> <br />Mon, 20 Jan 2020 11:55:02 +0100AMERIKA/KOLUMBIEN - Erzbischof Darío de Jesús Monsalve: “Es gibt keine Garantien für diejenigen, die die Wahrheit sagen“http://www.fides.org/de/news/67261-AMERIKA_KOLUMBIEN_Erzbischof_Dario_de_Jesus_Monsalve_Es_gibt_keine_Garantien_fuer_diejenigen_die_die_Wahrheit_sagenhttp://www.fides.org/de/news/67261-AMERIKA_KOLUMBIEN_Erzbischof_Dario_de_Jesus_Monsalve_Es_gibt_keine_Garantien_fuer_diejenigen_die_die_Wahrheit_sagenCali – "Ich habe Diplomaten und Vertreter internationaler Organisationen, wie die Vereinten Nationen und andere, eingeladen, ihre Einrichtungen als Schutz und Zuflucht anzubieten", für alle jene, die sich für Bürgerrechtler und Menschenrechtsverteidiger in Kolumbien einsetzen und Angriffe gegen sie anprangern. Dies bekräftigt Erzbischof Darío de Jesús Monsalve von Cali. "Man muss wissen“, so der Erzbischof, „dass es auf unserem Staatsgebiet keine Garantien für diejenigen gibt, die die Wahrheit sagen… denn Kolumbien erlebt keine Ausnahmesituation mehr, sondern eine allgemeine Situation des Kampfes um das soziale Überlebens, damit das Leben auch angesichts so viele Bedrohungen geschützt wird."<br />In diesem Sinne äußerte sich Erzbischof Monsalves bei einer Feier zum Gedenken an den Ende Dezember ermordeten Richter Alcibíades Libreros, der umfangreiche Ermittlungen gegen das organisierte Verbrechen leitete. Nach Ansicht des Prälaten sollten diejenigen, die Angriffe auf Bürgerrechtler und Menschenrechtsaktivisten anprangern wollen, da es im Land keine Garantien mehr gibt, sich künftig an diplomatische Einrichtungen in anderen Ländern wenden <br />Die Zahl der seit Anfang 2020 ermordeten Aktivisten liegt bereits bei 17 . Angesichts dieser Tatsache hatte auch die Bischofskonferenz um die Achtung von Menschenleben und um ein Ende der Morde und Unruhen sowie gewaltsame Aktionen "gegen unsere Brüder und Schwestern" insbesondere in den Departements Chocó, Cauca, Valle del Cauca, Norte de Santander, Nariño und Arauca, gebeten. <br /> <br /><br /><br />Mon, 20 Jan 2020 11:36:21 +0100AMERIKA/MESSICO - Bischof von Tapachula: “Migranten sollten als Brüder und Schwestern gesehen und wie solche behandelt werden”http://www.fides.org/de/news/67260-AMERIKA_MESSICO_Bischof_von_Tapachula_Migranten_sollten_als_Brueder_und_Schwestern_gesehen_und_wie_solche_behandelt_werdenhttp://www.fides.org/de/news/67260-AMERIKA_MESSICO_Bischof_von_Tapachula_Migranten_sollten_als_Brueder_und_Schwestern_gesehen_und_wie_solche_behandelt_werdenTapachula – "Alle, die zur Gemeinschaft der Diözese Tapachula gehören, sollten gemäß der eigenen Möglichkeiten und Verantwortlichkeiten, sicherstellen, dass unsere Brüder und Schwestern, die sich als Migranten auf den Weg machen, nicht hungern müssen oder vergewaltigt oder angegriffen werden, wenn sie sich auf der Durchreise in unserer Diözese befinden und weder Abweisung noch Verachtung erfahren, sondern sich trotz der widrigen Umstände als Brüdern und Schwestern unter Brüdern und Schwestern fühlen und nicht als Fremde, Abenteurer oder Verbrecher. Gott wird die Bemühungen aller belohnen, die sie als Brüder und Schwestern sehen und behandeln. So wie wir möchten, dass unsere Landsleute, die ohne Dokumente in den Vereinigten Staaten leben, behandelt werden“. Dies ist der Appell von Erzbischof Jaime Calderón Calderón von Tapachula, an die Priester, Seminaristen, Ordensleute und Laien seiner Diözese mit Blick auf die Nachricht vom Herannahen einer neuen Karawane honduranischer Auswanderer auf dem Weg in Vereinigten Staaten.<br /> „Die Erklärungen der Bundesregierung und das Schweigen der Landesregierung zeigen, dass die offizielle Haltung, wie schon bei anderer Gelegenheit, missverständlich und zögerlich ist", so der Bischof. „Ich bin mir nicht sicher, ob die Karawane die Grenze überqueren und Tapachula erreichen oder über die Grenzen des Bundesstaat Chiapas hinaus vorankommen kann. Angesichts dieser Unsicherheit, aber im Bewusstsein unserer christlichen Pflicht als getaufte Kinder Gottes … fühlen wir uns verpflichtet, unsere Gedanken in Bezug auf die Brüder und Schwestern, die sich der Karawane anschließen, unmissverständlich, klar und entschlossen zu äußern“.<br />Der Bischof erinnert daran, dass die Diözese Tapachula "sich immer als brüderliche und unterstützende Ortskirche hervorgetan hat, die trotz ihrer Armut stets darauf bedacht war, das barmherzige Antlitz Gottes zu zeigen und gegenüber Migranten gastfreundlich zu sein". Das Gesicht ist des barmherzigen Samariters also, so der Bischof, weshalb man darauf bedacht sei, dass Menschen „während eines vorübergehenden oder stabilen Aufenthalts in unserer Diözese keine weiteres Leid erfahren“.<br /> <br />Mon, 20 Jan 2020 11:14:44 +0100AMERIKA/COLOMBIA - Seit Anfang des Jahres kamen 17 Menschenrechtsaktivisten gewaltsam ums Lebenhttp://www.fides.org/de/news/67251-AMERIKA_COLOMBIA_Seit_Anfang_des_Jahres_kamen_17_Menschenrechtsaktivisten_gewaltsam_ums_Lebenhttp://www.fides.org/de/news/67251-AMERIKA_COLOMBIA_Seit_Anfang_des_Jahres_kamen_17_Menschenrechtsaktivisten_gewaltsam_ums_LebenBogotà – Die kolumbianischen Bischöfe empfinden "immensen Schmerz und Sorge im Hinblick auf die Ermordungen von Bürgerrechtsaktivisten und Drohungen gegen Gemeinschaften" und äußern sich solidarisch „mit den Überlebenden, Familienmitgliedern und Freunden derer, die ihr Leben verloren haben", heißt es in einer Erklärung der Bischofskonferenz von Kolumbien nach der Ermordung eines weiteren Bürgerrechtsaktivisten. In den 17 Tagen seit Beginn des Jahres 2020 wurden bereits 17 Menschenrechtsaktivisten und Vertreter der ländlichen Gemeinden ermordet.<br />"Wir bestehen auf der Notwendigkeit einer staatlichen Politik zur Bekämpfung dieser Bedrohung und Maßnahmen zum Schutz sowie eine rechtzeitige Reaktionen Drohungen und eine wirksame Präsenz staatlicher Einrichtungen in den am stärksten gefährdeten Gemeinden", schreiben die Bischöfe in einem Schreiben an die neugewählten Vertreter der zuständigen Behörden in den betroffenen Gemeinden. <br />Die Bischöfe erinnern an die "Heiligkeit" des Menschenlebens und betonen, dass Morde und gewaltsame Aktionen "gegen unsere Brüder und Schwestern" auch dazu führen, dass die Demokratie und die Institutionen des Landes "bedroht" werden. Man dürfe angesichts der Entwicklung in den Departements Chocó, Cauca, Valle del Cauca, Norte de Santander, Nariño und Arauca nicht gleichgültig bleiben, so die Bischöfe, die bekräftigen, dass die katholische Kirche auch in Zukunft „an der Seite der am weitesten entfernte und verletzlichsten Gruppen" stehen wird.<br /> <br /><br />Fri, 17 Jan 2020 13:45:35 +0100AFRIKA/SÜDSUDAN - Bischof von Tombura-Yambio: “Führungskräfte sollten vor allem Jugendliche fördern”http://www.fides.org/de/news/67253-AFRIKA_SUeDSUDAN_Bischof_von_Tombura_Yambio_Fuehrungskraefte_sollten_vor_allem_Jugendliche_foerdernhttp://www.fides.org/de/news/67253-AFRIKA_SUeDSUDAN_Bischof_von_Tombura_Yambio_Fuehrungskraefte_sollten_vor_allem_Jugendliche_foerdernTombura - „Menschen aus allen Gesellschaftsschichten fordern den Südsudan auf, Frieden zu schaffen. Ausländische Investoren stellen sogar ihr Geld für dieses Ziel zur Verfügung. Sie alle wollen Frieden für unser Land. Es ist an der Zeit, dass die Staats- und Regierungschefs echte Führungsqualitäten unter Beweis stellen“, so Bischof Edwardo Hiiboro Kussala von Tombura Yambio, zum Friedensabkommen für das Land .<br />Der Bischof äußert sich enttäuscht über den Stand der Verständigung. Hiiboro forderte die führenden Politker auf, "an das Wohl der Bevölkerung des Landes zu denken, insbesondere der Kinder und Jugendlichen, denen aufgrund politischer Konflikte die Zukunft verwehrt wird".<br />Der Bischof von Tombura Yambio äußerte sich in diesem Ainne anlässlich der Verteilung von Büchern für Grund- und Sekundarschüler in den westlichen Bundesstaaten Gbudue, Tambura, Maridi und Amadi, vier der insgesamt 32 Staaten im Südsudan. Die feierliche Verteilung der Bücher fand im Bischofssitz in Yambio statt und konnte dank der Spenden der Vereinigung der in Amerika lebenden Katholiken der Diözese auf den Weg gebracht werden.<br /> „Die Verteilung der Bücher sollte bereits letztes Jahr stattfinden, aber ungünstige Wetterbedingungen ließen es nicht zu. Es war das beste Geschenk, um das neue Schuljahr zu beginnen und die Alphabetisierung in der Region zu fördern. Wir versorgen nicht nur Schulbibliotheken, sondern auch öffentliche Bibliotheken. Wir fördern die Kultur des Lesens, weil dadurch große Dinge geschehen können", so der Bischof, der den Vertretern der vier Staaten dankte, in denen es trotz politischer Instabilität funktionierende und gut besetzte Bildungsministerien gibt.<br />Der Bildungsbeauftragte der Diözese, Ceasar DauDau, dankte den Spendern für die Initiative, die einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung der Schüler auf ihrer schulischen Reise leisten wird. „Die Probleme in diesem Land sind nicht zuletzt das Ergebnis von Analphabetismus. Anders als in anderen Industrieländern hatte die politische Entwicklung Vorrang vor der technischen Entwicklung. Es ist Zeit, diese Einstellung zu ändern ", so ein Mitarbeiter aus dem Bundesstaat Gbudue.<br /> <br />Fri, 17 Jan 2020 13:31:57 +0100ASIEN/MYANMAR - Bischof von Myitkyina: "Gewalt hemmt Entwicklung“http://www.fides.org/de/news/67252-ASIEN_MYANMAR_Bischof_von_Myitkyina_Gewalt_hemmt_Entwicklunghttp://www.fides.org/de/news/67252-ASIEN_MYANMAR_Bischof_von_Myitkyina_Gewalt_hemmt_EntwicklungMyitkyina – Die in einigen Teilen Myanmars anhaltenden Konflikte "sind Anlass zur Sorge für alle und hemmen die Entwicklung und beeinträchtigt den Aufbau einer nachhaltigen Zukunft", so Bischof Francis Daw Tang von Myitkyina im Staat Kachin im Norden von Myanmar. Der Bischof hofft von Herzen, dass "Gewalt und Konflikte, die das Land immer noch quälen, durch den Dialog gelöst werden: denn die Bevölkerung von Myanmar strebt nach Frieden und Entwicklung". Der Bischof erinnert daran, dass die Konflikte mit ethnischen Minderheiten und die Spannungen zwischen lokalen Rebellengruppen und der regulären Armee seit Jahrzehnten andauern. "Dieser Zustand, der durch einen permanenten Konflikt gekennzeichnet ist, hat der Bevölkerung aller sozialen Schichten ernsthafte Probleme bereitet, großes Leid unter der Zivilbevölkerung verursacht und Wellen von Binnenvertriebenen ausgelöst", so Bischof Tang im Interview mit Fides. Zu den Diözesen, die am stärksten von Gewalt und Blutvergießen betroffen sind, gehören die Diözesen Banmaw und Myitkyina im Bundesstaat Kachin und Lashio im Bundesstaat Shan. Die Kachin und Shan gehören zu den ethnischen Gruppen, deren Rebellen einen Aufstand gegen die Diktatur einen Kampf gegen die burmesische Armee geführt haben.<br />"Gewalt gegen ethnisch Gruppen und unerbittliche Konflikte in der Region im Norden von Myanmar stellen für die Menschen eine Belastung unter physischen, emotionalen und psychischen Aspekten dar, während die Bedingungen für die Gewährleistung von Lebensunterhalt, Bildung und Frieden in der Region weiterhin kritisch bleiben", betont der Bischof in einem Kommentar zur aktuellen Lage.<br />Vor diesem Hintergrund versuche die Diözese Myitkyina sich im Jahr 2020 "auf die aktuellen Herausforderungen zu konzentrieren, um auf die konkreten Bedürfnisse der Gläubigen zu reagieren, angefangen bei Gesundheit, Bildung und sozialer Entwicklung, während wir versuchen das Glaubenswachstum und den Zugang zu den Sakramenten zu berücksichtigen".<br />Eine besondere Herausforderung für die Diözese sei auch der Schulabbruch vieler junger Menschen im Zusammenhang mit der gegenwärtigen schwierigen Situation. Die Kirche versucht durch ihre Seelsorger, dieses Ausbluten zu begrenzen und junge Menschen „beim Wachstum und der Entwicklung einer bestimmten Fähigkeit zu begleiten, indem sie auch Berufsausbildungsmöglichkeiten vorschlägt, damit sie spätere einen Beruf ausüben und eine soziale Stellung in der Gesellschaft finden können", so der Bischof. <br />Die Diözese Myitkyina hat über 90.000 Katholiken, die in 20 Pfarreien leben und von 64 Priestern und 120 Ordensfrauen betreut werden.<br /> <br />Fri, 17 Jan 2020 13:08:52 +0100AFRIKA/ÄGYPTEN - Melkitischer Partiarch: Christen “verbreiten nicht die christliche Zivilisation sondern bezeugen den Heiligen Geist“http://www.fides.org/de/news/67250-AFRIKA_AeGYPTEN_Melkitischer_Partiarch_Christen_verbreiten_nicht_die_christliche_Zivilisation_sondern_bezeugen_den_Heiligen_Geisthttp://www.fides.org/de/news/67250-AFRIKA_AeGYPTEN_Melkitischer_Partiarch_Christen_verbreiten_nicht_die_christliche_Zivilisation_sondern_bezeugen_den_Heiligen_GeistKairo - Die Sendung der Kirche besteht auch im Nahen Osten nicht darin, "die christliche Zivilisation anstelle anderer Zivilisationen zu verbreiten", sondern "das Wirken des Heiligen Geistes in unserem Leben zu bezeugen und anderen zu helfen, die Gabe dieses Geistes zu empfangen". Mit diesen Worten fasste der melkitische Patriarch von Antiochien, Youssef Absi, die Kriterien zusammen unter denen das Schicksal der im Nahen Osten verstreuten lebenden christlichen Gemeinden betrachtet werden sollten. "Unsere Präsenz, insbesondere im Nahen Osten", erklärte der Patriarch, "hängt nicht von unserer Anzahl, unserer Stärke, unserer Größe und unserer Fähigkeit ab, sondern vom Wirken des Heiligen Geistes in unserem Leben."<br />Der Patriarch der griechisch-melkitischen katholischen Kirche nutzte für seine Äußerungen die alle sechs Monate stattfindende Sitzung der Versammlung der katholischen Bischöfe in Ägypten, die am 14. Und 15. Januar in der Kirche des heiligen Stephanus im Stadtteil Maadi in Kairo stattfand. An dem Treffen nahmen mehr als zwanzig Bischöfe, Priester und Ordensleute teil, die in Afrika tätig sind. Anwesend war auch der erst im November von Papst Franziskus zum Apostolischen Nuntius in Ägypten und Päpstlichen Delegaten bei der Liga der Arabischen Staaten ernannte Erzbischof Nicolas Henry Marie Denis Thevenin. <br />An den beiden Versammlungstagen befassten sich die Teilnehmer der Versammlung auch mit dem Thema der oft negativen Auswirkungen der sozialen Medien auf das Leben kirchlicher Gemeinschaften im Land an und entwarfen eine Stellungnahme der katholischen Kirchen zum Gesetzesentwurf über die persönliche Rechtsstellung der Christen in Ägypten, die im Hinblick auf die bevorstehende Diskussion eines neuen Gesetzes den zuständigen Behörden der ägyptischen Regierung vorgelegt werden sollen.<br /> <br />Fri, 17 Jan 2020 12:09:58 +0100AFRIKA/COTE D’IVOIRE - Vorsitzender der Bischofskonferenz ruft im Vorfeld der Wahl zu Versöhnung aufhttp://www.fides.org/de/news/67249-AFRIKA_COTE_D_IVOIRE_Vorsitzender_der_Bischofskonferenz_ruft_im_Vorfeld_der_Wahl_zu_Versoehnung_aufhttp://www.fides.org/de/news/67249-AFRIKA_COTE_D_IVOIRE_Vorsitzender_der_Bischofskonferenz_ruft_im_Vorfeld_der_Wahl_zu_Versoehnung_aufAbidjan - „Wir bitten euch im Namen Christi, lasst euch mit Gott versöhnen. Liebe Brüder und Schwestern, Christen, wie Paulus, wir haben uns durch Christus mit Gott versöhnt; hat er uns das Apostolat des Wortes hinterlassen und das Sakrament der Versöhnung geschenkt, doch was machen wir damit in unseren Familien, in unseren kirchlichen Basisgemeinschaften, in unseren Pfarreien, in unseren Diözesen, in unserem Land, das den Krieg erlebt hat?", so Bischof Ignace Dogbo Bessi von Katiola, Apostolischer Administrator von Korhogo und Vorsitzender der Bischofskonferenz der Elfenbeinküste, in seiner Predigt beim Eröffnungsgottesdienst der 114. Vollversammlung der Ivoirischen Bischofskonferenz in Korhogo .<br />Im gegenwärtig äußerst fragilen gesellschaftspolitischen Kontext der Elfenbeinküste wenige Monate vor den Präsidentschaftswahlen , die in der Bevölkerung Besorgnis erregen ruft Bischof Bessi die Ivorer erneut zu Versöhnung und Frieden auf. Die Gläubigen sollen Versöhnung zur Priorität machen, denn "Versöhnung mit den Brüdern und Schwestern beruht auf der Versöhnung mit Gott, deren Dringlichkeit, Merkmale und Modalitäten bereits vom Apostel Paulus dargelegt werden, einem großen Nutznießer der Versöhnung mit Gott, der Barmherzigkeit Gottes. Daher müssen wir Botschafter Christi und der Versöhnung sein."<br />Die feierliche Eröffnung der 114. Vollversammlung der ivorischen Bischöfe unter dem Motto "Gemeinschaft im Dienst der Versöhnung" fand am 14. Januar im Gemeindezentrum "Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz von Lataha" in der Erzdiözese Korhogo in Anwesenheit des Apostolischen Nuntius in der Elfenbeinküste, Erzbischof Paolo Borgia, der administrativen, politischen, militärischen und religiösen Authoritäten und zahlreichen Gläubigen statt. Erzbischof Borgia forderte im Namen von Papst Franziskus die ivorischen Bischöfe auf, sich zu gemeinsam im Zeichen des EvangeliumS und in brüderlicher Liebe zu leben und zu handeln.<br /> <br />Fri, 17 Jan 2020 11:41:26 +0100AMERIKA/ECUADOR - Einheit der Christen: Am 24. Januar laden die Bischöfe zum ökumenischen Gebet nach Guayaquil einhttp://www.fides.org/de/news/67248-AMERIKA_ECUADOR_Einheit_der_Christen_Am_24_Januar_laden_die_Bischoefe_zum_oekumenischen_Gebet_nach_Guayaquil_einhttp://www.fides.org/de/news/67248-AMERIKA_ECUADOR_Einheit_der_Christen_Am_24_Januar_laden_die_Bischoefe_zum_oekumenischen_Gebet_nach_Guayaquil_einGuayaquil - Vom 18. bis 25. Januar findet jedes Jahr weltweit die Gebetswoche für die Einheit der Christen statt: 2020 steht die Initiative unter dem Motto "Sie waren uns gegenüber ungewöhnlich freundlich" . Die von der katholischen Kirche auf den Weg gebrachte Gebetswoche lädt dazu ein, acht Gebetstage für die Einheit unter all jenen zu beten, die an Christus glauben. Die ecuadorianische Bischofskonferenz hat den vom Päpstlichen Rat zur Förderung der Einheit der Christen und vom Weltkirchenrat herausgegebenen Leitfaden, der Überlegungen zu den Themen der Oktave und Vorlagen für einen ökumenischen Gottesdienst enthält, für die Gläubigen des Landes und deren Kontext angepasst.<br />Der Beauftragte für Ökumene und interreligiösen Dialog, Prälat Giovanni Piccioli, erklärt, dass "dieses liturgische Instrument, das der gesamten Kirche in Ecuador zur Verfügung gestellt wird, es uns ermöglichen wird, die Gemeinschaft mit der Universalkirche durch die Eucharistie zu erleben, damit unseren Pfarrgemeinden begeistert an dieser Woche teilnehmen“. Prälat Piccioli lädt alle Christen, Katholiken und Nichtkatholiken, zur Teilnahme an einem ökumenischen Gebetstag ein, der am 24. Januar um 19 Uhr in der Gemeinde El Sagrario in Guayaquil abgehalten wird.<br />Der erste Tag der Woche ist dem Gebet für orthodoxe Christen gewidmet, der zweite Tag für die Brüder und Schwestern der lutherischen Kirche, der dritte Tag für die anglikanischen Brüder und Schwestern, der vierte für die Brüder und Schwestern der methodistischen Kirche, der fünfte Tag, an dem wir für die Einheit der Evangelischen Brüder und Schwestern, der sechste Tag ist den Brüdern und Schwestern der Pfingstkirche gewidmet, am siebten Tag wird für die Brüder und Schwestern der reformierten Kirchen. Zum Abschluss der Woche wird für die katholische Kirche gebetet.<br /> <br />Fri, 17 Jan 2020 11:09:25 +0100AMERIKA/NICARAGUA - Generalvikar beklagt Einschüchterung von Gottesdienstbesuchernhttp://www.fides.org/de/news/67245-AMERIKA_NICARAGUA_Generalvikar_beklagt_Einschuechterung_von_Gottesdienstbesuchernhttp://www.fides.org/de/news/67245-AMERIKA_NICARAGUA_Generalvikar_beklagt_Einschuechterung_von_GottesdienstbesuchernManagua – Der Generalvikar der Erzdiözese Managua, Prälat Carlos Avilés, beklagt staatliche Maßnahmen zur Einschüchterung von katholischen Gläubigen: "Polizeibeamten notieren das Kennzeichen der Autos der Gläubigen, nur weil sie zum Gottesdienst fahren. Das ist lächerlich. Doch die Kirche hat diese Erfahrung der Verfolgung bereits in den 1980er Jahren gemacht. Trotzdem hören wir nicht auf mit unserer Arbeit und unserer Mission, zu evangelisieren und an der Seite des Volkes zu stehen. Seit im April 2018 das Volk friedlich gegen die Rentenreform der "Seguro Social" protestierte und dabei von der Diktatur brutal aufgehalten wurde, stellte sich die katholische Kirche erneut auf die Seite der Schwächsten".<br />Die Aussagen von Prälat Aviles dokumentiert ein Video, das in den sozialen Medien verbreitet wurde. In diesem Video berichtet der Generalvikar auch, dass die Kirche eine offizielle Beschwerde gegen dieses Vorgehen eingereicht hat. Das Video zeigt den Kirchenvertreter im Interview mit der Zeitung „La Prensa del Nicaragua“, in dem der Generalvikar e die Situation der Kirche in der Diözese beschreibt: "Gott sei Dank spiegelt die Kirche wider, was in der Gesellschaft geschieht, wie viel Menschen leben. Wir haben keine Macht, weder militärische noch politische, um einer Unterdrückung entgegenzutreten, nur weil wir auf der Seite des Volkes stehen oder die Forderungen des Volkes nach Gerechtigkeit unterstützen."<br />Erzbischof Avilés bittet die Sicherheitskräfte abschließend, die Verfolgung der Kirche und ihrer Gläubigen zu beenden: "Wir können nicht in einem Umfeld der Unterdrückung leben. Wir wollen in einem christlichen Geist leben, in Frieden und Harmonie."<br /> <br /><br />Thu, 16 Jan 2020 13:33:28 +0100ASIEN/TÜRKEI - Angebliche Komplizenschaft mit der PKK: Syrisch-orthodoxer Mönch unter Hausarresthttp://www.fides.org/de/news/67247-ASIEN_TUeRKEI_Angebliche_Komplizenschaft_mit_der_PKK_Syrisch_orthodoxer_Moench_unter_Hausarresthttp://www.fides.org/de/news/67247-ASIEN_TUeRKEI_Angebliche_Komplizenschaft_mit_der_PKK_Syrisch_orthodoxer_Moench_unter_HausarrestMardin – Der syrisch-orthodoxe Mönch Sefer Bileçen, der am 9. Januar von türkischen Sicherheitskräften verhaftet wurde, weil er angeblich Mitgliedern der von der türkischen Regierung als terroristisch eingestuften der Kurdischen Arbeiterpartei PKK, Hilfe und Deckung angeboten hatte, durfte zwar das Gefängnis verlassen, steht aber weiterhin unter Hausarrest. Der Priester wurde am Dienstag, dem 14. Januar, auf Ersuchen seiner Anwälte freigelassen und nachdem sich der Ordensmann verpflichtet hatte, sein Haus nicht zu verlassen, bis der Verdacht der Zusammenarbeit mit Mitgliedern der PKK entweder bestätigt oder dementiert ist.<br />Pater Sefer Bileçen, ein Mönch des Mor Yakup-Klosters in Nusaybin , wurde nach seiner Verhaftung vor einen Richter des örtlichen Gerichts gestellt, um Rechenschaft über die angebliche „Komplizenschaft“ mit einer „terroristische Organisation" abzulegen.<br />In den Tagen unmittelbar nach der Festnahme berichteten türkische Medien, dass die Ermittlungen gegen den Mönch im September 2018 begonnen hatten, als auf zwei Drohnen des türkischen Sicherheitsdienstes montierte Kameras zwei PKK-Kämpfer beim Betreten des Klosters Mor Yakup gefilmt hatten. Seitdem wurde das Kloster und insbesondere der Mönch Sefer von Geheimdiensten überwacht. Im September 2019 hatte ein von türkischen Sicherheitskräften festgenommener PKK-Kämpfer gestanden, das Kloster Mor Yakup mehrmals besucht zu haben, um dort zu essen und sich zu erfrischen. Türkische Medien zitierten auch Aussagen die bestätigen, dass die von den türkischen Behörden vermutete "Komplizenschaft" des syrisch-orthodoxen Mönchs sich auf die Bereitstellung von Mahlzeiten für Menschen beschränkt war, die sagten, sie hätten Hunger und Durst.<br /> <br /><br />Thu, 16 Jan 2020 13:02:28 +0100AMERIKA/DOMINIKANISCHE REPUBLIK - Bischöfe veröffentlichen Hirtenbrief zu den Wahlen im Jahr 2020http://www.fides.org/de/news/67244-AMERIKA_DOMINIKANISCHE_REPUBLIK_Bischoefe_veroeffentlichen_Hirtenbrief_zu_den_Wahlen_im_Jahr_2020http://www.fides.org/de/news/67244-AMERIKA_DOMINIKANISCHE_REPUBLIK_Bischoefe_veroeffentlichen_Hirtenbrief_zu_den_Wahlen_im_Jahr_2020Santo Domingo - Die Dominikanische Bischofskonferenz fordert in einem Hirtenbrief zu den Wahlen im Jahr 2020 die Kandidaten der Kommunalwahlen im Februar und der Parlamentswahlen im Mai dazu ein, <br />Wahlprogramme zu präsentieren, die sich um die Lösung der dringendsten Bedürfnisse des dominikanischen Volkes bemühen, und bitten um "Vermeidung von Intrigen, Verleumdungen und Manipulationen im Rahmen einer schmutzigen Wahlkampagnen sowie der Verschwendung wirtschaftlicher Ressourcen für übermäßige Wahlwerbung".<br />In dem ausführlichen, 24-seitigen Dokument erinnern die Bischöfe daran, dass zu den Prioritäten der Agenda konkretes Vorgehen zur Bekämpfung der administrativen, öffentlichen und privaten Korruption und zum Schutz des Lebens der Mutter und des ungeborenen Kindes stehen muss. Zudem müsse man sich mit Gewalt in Städten und in der Familie, Klimawandel, Achtung der Rechts- und Verfassungsordnung befassen. Darüber hinaus seien Maßnahmen zur Steuerung der Einwanderung, Investitionen in Gesundheit, Justiz und soziale Sicherheit, Beschäftigungspolitik, faire Löhne und Armutsbekämpfung erforderlich.<br />Der Zentrale Wahlrat verdiene „unsere und die Unterstützung aller Dominikaner, insbesondere um einen transparenten Wahlprozess zu gewährleisten", da "wir die korrupte und illegale Praxis des Kaufs und Verkaufs von Stimmzetteln nicht zulassen dürfen".<br />Denjenigen, die das Recht der Kirche in Frage stellen, ihre Meinung zu politischen Fragen oder zu Wahlprozessen zu äußern, antworten die Bischöfe: "Als Bürger der Dominikanischen Republik und Hirten dieses Volkes kümmern wir um alles, was die Menschen betrifft." Die Kirche respektiere dabei die Wahlfreiheit und betonen, dass es um eine Frage des Gewissens gehe, wobei die Stimmabgabe aber nicht durch persönliche Interessen motiviert werden dürfe und dass eine echte demokratische Ausübung nur in einem Rechtsstaat möglich ist, in dem das Gesetz "über kurzfristige und bequeme Interpretationen erhaben ist".<br />In ihrem Hirtenbrief fordern die Bischöfe auch eine Frauenquote bei der Besetzung öffentlicher Ämter und betonen, dass mehr Möglichkeiten geschaffen werden müssen, „um den unermesslichen Wert von Frauen und ihre Würde hervorzuheben“. Gleichsam drücken auch ihre Besorgnis über die erhebliche Zunahme von Feminiziden aus.<br />Abschließend erinnert die Dominikanische Bischofskonferenz an den 60. Jahrestag des im Januar 1960 veröffentlichten Hirtenbriefs gegen das Regime von Rafael Leónidas Trujillo, die "in Ausübung ihrer prophetischen Mission" ihre Stimme erhoben hatten, um den Schutz der der Menschenrechte und die Achtung und Förderung des Lebens und der Menschenwürde zu fordern. Dieses Dokument strahlte " in einem kritischen Moment des nationalen Lebens ein Licht aus“. Zwar lebe man heute in einer anderen Situation doch, "es gilt noch viele Hindernisse zu überwinden, um eine bessere Lebensqualität für alle und soziale Gerechtigkeit zu garantieren“. <br /> <br /><br />Thu, 16 Jan 2020 12:41:29 +0100AFRIKA/NIGER - Pater Luigi Maccalli: “Der Faden der Hoffnung reißt nicht“http://www.fides.org/de/news/67246-AFRIKA_NIGER_Pater_Luigi_Maccalli_Der_Faden_der_Hoffnung_reisst_nichthttp://www.fides.org/de/news/67246-AFRIKA_NIGER_Pater_Luigi_Maccalli_Der_Faden_der_Hoffnung_reisst_nichtNiamey - "Auf dem Gelände unserer Mission in Bomoanga herrscht immer Ordnung, gibt es heute niemanden mehr, der denen zuhör, die Trost und eine offene Hand brauchen, um den Schmerz zu teilen", so Pater Mauro Armanino von der Gesellschaft Afrikamissionen und Mitbruder des am 17. September 2018 enführten Patera Luigi Maccalli, der sich immer noch in den Händen unbekannter Entführer befindet. Auch sechzehn Monaten nach der Entführung des Missionars aus seiner Mission in Bomoanga beten und hoffen die Menschen ununterbrochen weiter.<br />„Eine Einheimische, die sich um unterernährte Kinder kümmert, betont, dass mit dem Verschwinden des Paters das Sterben der Gemeinde begonnen hat. Sie fügte hinzu, dass sie darüber erstaunt ist, dass Gott so etwas zulässt“, so Pater Armanino. "Vielleicht hat sie dabei nicht bemerkt, dass es von Niamey bis nach Bomoanga, das Dorf der Entführung von Pater Pierluigi, einen dünnen roten Faden gibt, der nicht gerissen ist. Der Faden der Hoffnung".<br /> <br /><br />Thu, 16 Jan 2020 11:59:09 +0100ASIEN/BANGLADESCH - Diözese Khulna stellt Glaubensbildung und interreligiösen Dialog in den Mittelpunkthttp://www.fides.org/de/news/67243-ASIEN_BANGLADESCH_Dioezese_Khulna_stellt_Glaubensbildung_und_interreligioesen_Dialog_in_den_Mittelpunkthttp://www.fides.org/de/news/67243-ASIEN_BANGLADESCH_Dioezese_Khulna_stellt_Glaubensbildung_und_interreligioesen_Dialog_in_den_Mittelpunkt<br />Khulna - La formazione permanente dei fedeli cattolici e il dialogo interreligioso sono le priorità del piano pastorale della diocesi di Khulna per il 2020. "La nostra gente ha bisogno di sviluppo e promozione umana, per un miglioramento sociale ed economico delle condizioni di vita, ma è entusiasta di crescere nella fede", ha detto all'Agenzia Fides il vescovo James Romen Boiragi, che guida la comunità ecclesiale a Khulna. "In generale - ha notatao il Vescovo - esiste una certa timidezza tra i edeli nel testimoniare la propria fede o annunciare il Vangelo", ha detto. In tale contesto la diocesi di Khulna ha intrapreso diversi programmi di formazione permanente nelle parrocchie rivolti ai battezzati "in modo che le persone possano rafforzare la loro fede affrontare le sfide della vita", afferma Mons. Boiragi.<br />Die permanente Glaubensbildung in katholischen Gemeinden und der interreligiösen Dialogs sind die Prioritäten des Pastoralplans der Diözese Khulna für 2020. "Unsere Bevölkerung braucht menschliche Entwicklung und Förderung, um die sozialen und wirtschaftlichen Lebensbedingungen zu verbessern, aber die Menschen wünschen sich auch ein Wachstum im Glauben", so Bischof James Romen Boiragi von Khulna. "Im Allgemeinen“, erklärt der Bischof, „herrscht unter den Gläubigen eine gewisse Schüchternheit, wenn sie ihren Glauben bezeugen oder das Evangelium verkünden sollen". Deshalb hat die Diözese Khulna in den Pfarreien Glaubenskurse angeboten, "damit die Menschen ihren Glauben stärken können, um den Herausforderungen des Lebens zu begegnen", so Bischof Boiragi.<br />Ein anderer wichtiger Aspekt, auf den sich die Seelsorge konzentrieren sollte, ist laut dem Bischof "der Dialog und das Zusammenleben mit Menschen anderer Glaubensrichtungen in einem Land mit muslimischer Mehrheit".<br />"Die meisten von katholischen Strukturen und Instituten angebotenen Dienste, wie Programme im Bildungs- und Gesundheitswesen oder zur Förderung der sozialen Entwicklung, werden ohne Diskriminierung des Glaubens oder der ethnischen Zugehörigkeit konzipiert und richten sich an alle. Durch dieses Engagement für die Gesellschaft und für das Wohlergehen der Bevölkerung fördern wir das friedliche und gegenseitige Zusammenleben mit Menschen anderer Religionen", berichtet er.<br />Bangladesch ist immer wieder den Auswirkungen des Klimawandels und Naturkatastrophen ausgesetzt, die vor allem auf das Leben bereits armer oder schutzbedürftiger Bevölkerungsgruppen beeinträchtigen. Die katholischen Diözesen des Landes, einschließlich der Diözese Khulna, bringen deshalb in Zusammenarbeit mit der Regierung und Bürgerbewegungen Sensibilisierungs- und Präventionsprogrammen für die Bevölkerung in besonders gefährdeten Gebieten auf den Weg.<br />Die Diözese Khulna wurde 1952 gegründet und zählt heute über 35.000 Katholiken in 10 Pfarreien, die von 42 Priestern und über 80 Ordensschwestern betreut werden. Die Gesamtbevölkerung von rund 15 Millionen Einwohnern besteht hauptsächlich aus Muslimen.<br /> <br />Thu, 16 Jan 2020 11:26:08 +0100AFRIKA/SÜDAFRIKA - Belgischer Missionar wurde vermutlich Opfer eines versuchten Raubüberfallshttp://www.fides.org/de/news/67242-AFRIKA_SUeDAFRIKA_Belgischer_Missionar_wurde_vermutlich_Opfer_eines_versuchten_Raubueberfallshttp://www.fides.org/de/news/67242-AFRIKA_SUeDAFRIKA_Belgischer_Missionar_wurde_vermutlich_Opfer_eines_versuchten_RaubueberfallsJohannesburg - „Die Oblaten der Unbefleckten Jungfrau Maria in Südafrika sind zutiefst erschüttert nach dem Tod von P. Jozef Hollanders, der am Sonntagabend bei einem Raubüberfall in der Gemeinde Bodibe in der Nähe von Mahikeng in der nordwestlichen Provinz Südafrika ermordet wurde", heißt es in einer Erklärung. „Sein Leichnam wurde am Montagnachmittag von einem Mittglied der Pfarrgemeinde entdeckt. Die Polizei brachte im Zusammenhang mit dem Mord Ermittlungen auf den Weg."<br />„Wir sind zutiefst betroffen von dem, was passiert ist“, so Pater Daniël Coryn, der belgische Provinzoberer der Oblaten, „Pater Jeff wurde an Händen und Füßen gefesselt und mit einem Seil um den Hals gefunden. Ein schrecklicher Tod für jemanden, der sein ganzes Leben der Mission gewidmet hat". Wie Bischof Victor Phalana´von Bodibe vermutet starb der Missionar wahrscheinlich an einem Herzinfarkt oder der Strangulation.<br />Es ist nicht ausgeschlossen, dass Pater Hollanders das Opfer eines versuchten Raubüberfalls war, doch Erzbischof Phalana betont: „Im Grunde weiß jeder, dass er kein Geld hatte. Er diente einer armen Gemeinde. Er benutzte jeden Cent, den er jemals besaß für seine Gemeindemitglieder. Er gab alles, was er hatte." Wie der Bischof betont ist der Tod des Missionas ein großer Verlust für die Pfarrgemeinde. Hollanders war "voller Enthusiasmus, Leben und Hingabe" und sprach fließend Afrikaans und Tswana, eine in Südafrika und Botswana gesprochene Bantusprache. "Es war ein Teil des Lebens dieser Menschen."<br />Hollanders wurde am 4. März 1937 in Belgien geboren. Er legte am 8. September 1958 sein erstes Gelübde bei den Oblaten ab und wurde am 26. Dezember 1963 zum Priester geweiht. Seit dem 31. Januar 1965 lebte und arbeitete er in Südafrika.<br /> „Er war 55 Jahre lang ein engagierter und treuer Missionar in den Regionen in denen Tswana gesprochen wird, d.h. der heutigen Nordwestprovinz Südafrikas", heißt es in der Verlautbarung zum Tod des Missionars. "Er freute sich, wenn er neue christliche Gemeinschaften gründen konnten, die heute Pfarreien oder Gemeinden in der Diözese Klerksdorp geworden sind."<br />"Wir wurden daran erinnert, dass auch Jesus durch die Hände anderer gestorben ist, und wir haben uns vorgestellt, dass auch Pater Jeff auch sagen würde: " Vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun", heißt es in der Verlautbarung abschließend.<br />Die Beerdigung von P. Hollanders findet am Mittwoch, den 22. Januar, um 10 Uhr in der Kathedrale von Klerksdorp statt.<br /> <br />Thu, 16 Jan 2020 11:00:54 +0100ASIEN/SYRIEN - Recherche soll Ermordung der beiden 2013 entführten Erzbischöfe von Aleppo bestätigenhttp://www.fides.org/de/news/67241-ASIEN_SYRIEN_Recherche_soll_Ermordung_der_beiden_2013_entfuehrten_Erzbischoefe_von_Aleppo_bestaetigenhttp://www.fides.org/de/news/67241-ASIEN_SYRIEN_Recherche_soll_Ermordung_der_beiden_2013_entfuehrten_Erzbischoefe_von_Aleppo_bestaetigenAleppo - Bereits im Dezember 2016 sollen die jahrelang als Geiseln gehalten Erzbischöfe von Aleppo, der griechisch-orthodoxen Boulos Yazigi und der syrisch-orthodoxen Gregorios Yohanna Ibrahim von Milizionären ermordet worden sein. Die beiden Erzbischöfe waren am 22. April 2013 im Gebiet zwischen der syrischen Metropole Aleppo und der Grenze zur Türkei verschleppt worden. Eine Recherche unter Leitung des syrischen Wissenschaftlers Mansur Salib mit Wohnsitz in den USA, die auf der Plattform „medium.com“ verbreitet wurde, unterstützt diese These. Den Autoren zufolge haben Mitglieder der während des Syrienkonflikts sowohl von Saudi-Arabien als auch von den USA unterstützten Nour al-Din al-Zenki-Bewegung die beiden Erzbischöfe getötet.<br />Nach Angaben der Autoren der Recherche sollen die beiden Erzbischöfe von Aleppo am 22. April 2013 an Bord eines Toyota-Kleinlastwagens verlassen haben, der vom Fahrer Fatha 'Allah Kabboud gesteuert wurde, um gemeinsam die Freilassung von zwei Priestern zu erwirken. Der armenisch-katholische Priester Michael Kayyal und der griechisch-orthodoxe Geistliche Maher Mahfouz waren zuvor von Anti-Assad-Rebellen entführt worden, die damals die Gebiete östlich der syrischen Metropole Aleppo kontrollierten. Die in Zivil gekleidet Bischöfe sollen, nach einer Rekonstruktion der Autoren, dabei jedoch in eine Falle geraten sein, da die beiden entführten Priester Kayyal und Mahfouz nur als "Köder" benutzt worden sein sollen, um an die beiden Erzbischöfe zu gelangen. Das Fahrzeug, in dem die beiden Erzbischöfe von Aleppo unterwegs waren, wurde von den Entführern angehalten und der Fahrer Fatha Allah Kabboud, ein Katholik und Vater von drei Kindern, mit einem Kopfschuss getötet. Zu der Entführung hatte sich keine Gruppe bekannt.<br />In den folgenden Monaten und Jahren wurden Gerüchte über ihre bevorstehende Freilassung mehrmals in Umlauf gebracht, erwiesen sich jedoch immer als unwahr.<br />Wie aus der jetzt auf medium.com veröffentlichten Untersuchung hervorging soll auch der türkische Geheimdienst MIT an der Entführung beteiligt gewesen sein und man begründet dies mit der Behauptung, dass die Gebiete, in denen die Entführungen stattfanden zu dieser Zeit "Sammelbecken der ausländische Geheimdienste" waren, die dort ohne die Unterstützung "gewöhnlicher Terroristen" kaum hätten operieren können.<br />Die Geschichte des Verschwindens der beiden Erzbischöfe war geprägt von irreführenden und falschen und Informationen, wie die einige Tage nach ihrer Entführung verbreitete Notiz über ihre angebliche Freilassung, nach der sie sich auf den Weg zur syrisch-orthodoxe Kathedrale in Aleppo befinden sollten, wo dann eine Vielzahl von Christen aus Aleppo vergeblich auf sie warteten.<br />Die Recherche basiert auf bereits bekannte Nachrichten, enthält aber auch Annahmen, die ohne objektive Erkenntnisse aufgestellt wurden, einschließlich der Vermutung, dass der den syrischen Oppositionsgruppen nahe stehende Christ George Sabra, in die Angelegenheit verwickelt sein soll oder die Hypothese, dass die Entführer darauf abzielen, die beiden Metropoliten zum Islam zu konvertieren, um Ängste und Verzweiflung unter den örtlichen christlichen Gemeinschaften zu schüren. <br />Der wichtigste Zeuge unter den in dem Bericht erwähnten Personen scheint Yassir Muhdi zu sein, der als Gefängniswärter der beiden Bischöfe gewesen sein soll und von den syrischen Streitkräften gefangen genommen wurde. "Die offiziellen Ermittlungen", bestätigt das Dossier, „sind noch nicht abgeschlossen, weil es nicht möglich war, die sterblichen Überreste der beiden Geistlichen zu finden". Unterdessen vermuten die Autoren, dass die beiden Erzbischöfe gefoltert worden sein sollen und dass einer von ihnen im Jahr 2015 in einer der „Antakya Devlet Hastanesi-Klinik“ in Antiochia in der türkischen Provinz Hatay behandelt wurde. Im letzten Teil der Untersuchung wird behauptet, die beiden Bischöfe seien im Dezember 2016 an einem nicht näher bezeichneten Ort getötet und begraben worden, während Gebiete östlich von Aleppo von der syrischen Armee zurückerobert wurden.<br />Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die auf medium.com veröffentlichte Umfrage hilfreich sein kann, um Einzelheiten der Entführungsdynamik zu Beginn der Ereignisse zu aufzuklären. In vielen Passagen scheint sie jedoch nicht ausreichend und endgültige zu Aufklärung Schicksals der Erzbischöfe Boulos Yazigi und Mar Gregorios Yohanna Ibrahim beitragen zu können.<br /> <br />Wed, 15 Jan 2020 13:40:08 +0100AFRIKA/BENIN - Bischöfe beklagen gefährlichen Alkoholkonsum unter Jugendlichenhttp://www.fides.org/de/news/67240-AFRIKA_BENIN_Bischoefe_beklagen_gefaehrlichen_Alkoholkonsum_unter_Jugendlichenhttp://www.fides.org/de/news/67240-AFRIKA_BENIN_Bischoefe_beklagen_gefaehrlichen_Alkoholkonsum_unter_JugendlichenCotonou - "Die Bischofskonferenz von Benin ist besorgt über den übermäßigen Alkoholkonsum eines großen Teils der Jugend unseres Landes", so der Vizekonferenz der Bischofskonferenz von Benin, Bischof Eugène Cyrille Houndékon, gegenüber der Presse am Ende der Vollversammlung der Bischöfe . "Um Gleichaltrigen zu gefallen oder auf der Suche nach schnellem Vergnügen, zerstören viele junge Menschen ihre Gesundheit und gefährden ihre Zukunft", beklagte Erzbischof Houndékon.<br />"Die Bischöfe von Benin laden Eltern, Religionsvertreter, Betreuer von Jugendbewegungen und Erzieher aller Ebenen ein, junge Menschen für die verschiedenen Gefahren des übermäßigen Alkoholkonsums zu sensibilisieren", heißt es deshalb in der Schlussbotschaft der Bischöfe.<br />In ihrer gemeinsamen Erklärung erinnern die Bischöfe an "die verschiedenen pastoralen Initiativen zum außerordentlichen Monat der Weltmission Oktober 2019 in den Diözesen" und hoffen aufrichtig, dass der „missionarische Schwung, der durch die Initiative in den kirchlichen Gemeinschaften angeregt wurde nicht schwinden sondern das tägliche Leben aller Getauften auch künftig beflügeln wird".<br />Der Bericht der Bischöfe, berichten in ihrer Botschaft auch über die Begegnung mit Präsident Patrice Talon im Rahmen der Vollversammlung den sie zu weiteren Fortschritten bei der Verbesserung der Infrastruktur des Landes ermutigten, aber auch ihre Besorgnis über die Situation der Mittelschicht zum Ausdruck brachten, die besonders unter den Auswirkungen der verabschiedeten Wirtschaftsreformen und der jüngsten Schließung der Grenzen zwischen Benin und Nigeria betroffen war.<br /> <br />Wed, 15 Jan 2020 12:53:50 +0100AMERIKA/BRASILIEN - Missionarische Initiative der Diözese Floresta: “Das missionarische Gesicht der Kirche zeigen“http://www.fides.org/de/news/67238-AMERIKA_BRASILIEN_Missionarische_Initiative_der_Dioezese_Floresta_Das_missionarische_Gesicht_der_Kirche_zeigenhttp://www.fides.org/de/news/67238-AMERIKA_BRASILIEN_Missionarische_Initiative_der_Dioezese_Floresta_Das_missionarische_Gesicht_der_Kirche_zeigenFloresta – „Wir wollen das Gesicht einer Kirche zeigen, die missionarisch sein will. Zu diesem Zweck haben auch die Missionen in unserer Diözese einen großen Beitrag geleistet. Denn auch Sie nehmen heute den missionarischen Charakter der Kirche an", so Bischof Gabriel Marchesi von Floresta zu den Teilnehmern einer in der Region Nordost 2 der Brasilianischen Bischofskonferenz in Zusemmanarbeit mit dem Regionalen Missionsrat auf den Weg gebrachten Mission.<br />Vom 9. bis 26. Januar beteiligen sich 85 Seminaristen, 3 Ordensschwestern, ein Laie, vier Priester und zwei Bischöfe an missionarischen Initiativen in der Region Pernambuco. Am Freitag, 10. Januar und Samstag, 11. Januar, hatten sie an einem entsprechenden Seminar über die soziale und pastorale Realität der Diözese Floresta teilgenommen. Wie der zuständige Koordinator des Missionsrates, Pater Edvaldo Alexandre Brito, mitteilt sollten im Rahmen der Initiative die Zusammenarbeit auf pastoraler und akademischer Ebene gestärkt und eine missionarische Spiritualität der Christusnachfolge angeregt werden, wobei Aktivitäten der missionarischen Zusammenarbeit über die Grenzen hinweg auf den Weg gebracht und durch das gegenseitige Kennenlernen die Zeichen Gottes im eigenen Leben entdeckt werden sollen. <br />Im Rahmen des Studienseminars erläuterte Professor Libanio Francisco da Paixão Neto aus Floresta, sprach über die Hauptmerkmale der Region von Pernambuco vor dem Hintergrund der historischen, sozialen, politischen, wirtschaftlichen und religiösen Gegebenheiten und erläuterte die Maßnahmen zur Förderung der Region Pernambuco die bereits ergriffen wurden. Pfarrer Gerson Bastos aus der Diözese Floresta sprach pastoralen Dienst der Diözese im lokalen Kontext..<br />"Ohne eine Bereitschaft des Dienstes ist es schwierig, das Antlitz des dienenden Jesus zu erkennen“, so der Bischof von Floresta, „Deshalb sind wir auch aufgerufen, die Erfahrung der Eucharistie als Gemeinschaft mit Gott und unter den Menschen zu leben". Am Sonntag, 12. Januar, wurden die Teilnehmer am Am Ende des Gottesdienstes in die Gemeinden Petrolândia, Itacuruba, Carnaubeira da Penha und auf die Inseln im Fluss São Francisco und nach Belém do São Francisco entsandt. Dort werden bis zum 25. Januar im Rahmen der missionarischen Initiative tätig sein und bei der Rückkehr nach Floresta die jeweiligen Erfahrungen bewerten.<br /> <br />Wed, 15 Jan 2020 12:32:57 +0100ASIEN/SÜDKOREA - Die Zahl der getauften Christen stieg in den vergangenen Jahren um 50%http://www.fides.org/de/news/67236-ASIEN_SUeDKOREA_Die_Zahl_der_getauften_Christen_stieg_in_den_vergangenen_Jahren_um_50http://www.fides.org/de/news/67236-ASIEN_SUeDKOREA_Die_Zahl_der_getauften_Christen_stieg_in_den_vergangenen_Jahren_um_50Seoul - Die Zahl der Katholiken in Südkorea ist in den letzten zwanzig Jahren stetig gestiegen: Laut dem Bericht des Koreanischen Katholischen Pastoralinstituts, ist die Zahl der koreanischen Gläubigen in den vergangenen zwei Jahrzehnten um insgesamt 48% gestiegen, nämlich von 3,9 Millionen im Jahr 1999 auf 5,8 Millionen im Jahr 2018 so dass die Katholiken heute 11,1% der Gesamtbevölkerung in Korea ausmachen.<br />Insbesondere die Diözese Suwon südlich von Seoul verzeichnete in den 20 Jahren mit 89% die höchste Steigerungsrate. Es folgen die Diözese Daejeon und die Diözese Uijeongbu nördlich der Hauptstadt .<br />In den letzten Jahren hat sich die jährliche Wachstumsrate der Katholiken auf rund 1% pro Jahr verlangsamt. In den Jahren 2000 und 2001 wuchs die katholische Bevölkerung um 3,2% bzw. 3,9%. Die Wachstumsrate lag dann bis 2009 bei rund 2%, ging 2010 auf 1,7% zurück und erholte sich 2014 dank des Besuchs von Papst Franziskus in Südkorea auf 2,2%. <br />Das Verhältnis der katholischen Bevölkerung zur Gesamtbevölkerung des Landes stieg von 8,3% im Jahr 1999 auf 11,1% im Jahr 2018. Berücksichtigt wurde auch die Häufigkeit des Besuchs der Sonntagsdienste bei den Gläubigen als Schlüsselindikator für das praktizierende religiöse Leben der Katholiken: der Bericht dokumentiert einen Rückgang um rund 10 Prozentpunkte: Er ging in den vergangenen zwei Jahrzehnten von 29,5% auf 18,3% zurück.<br />"Der Rückgang der Anwesenheit der Gläubigen bei der Sonntagsmesse ist bemerkenswert“, heißt es in dem Text, „Alle Diözesen haben Anstrengungen unternommen, um die Gläubigen wieder in die Kirche zurückzubringen, aber es gibt immer noch keine wesentliche Tendenzänderung". Der Bericht kommt deshalb zu dem Schluss, dass man "über die aktuelle Missions- und Evangelisierungsarbeit neu überdenken muss". Ein weiterer zu berücksichtigender Faktor sei die Alterung der katholischen Bevölkerung in Korea. <br />Unterdessen ist die Zahl der kirchlichen Ehen von 24.227 im Jahr 1999 um 41,5% auf 14.167 im Jahr 2018 zurückgegangen. Die Zahl der Priester stieg im gleichen Zeitraum von 2.972 um 52,2% auf 4.456, obwohl die Zahl der Studenten im Priesterseminar von 1.547 um 17,7% zurückging und bei 1,273 liegt.<br />Die Zahl der von koreanischen Diözesen ins Ausland entsandten Missionare stieg dabei um beachtliche 204,2% von 356 im Jahr 1999 auf 1.083 im Jahr 2018.<br /><br />Wed, 15 Jan 2020 11:31:42 +0100AFRIKA/ZENTRALAFRIKANISCHE REPUBLIK- Bischöfe: “125jähreiges Jubiläum der Kirche sollte Ansporn zur Überwindung der Krise sein”http://www.fides.org/de/news/67233-AFRIKA_ZENTRALAFRIKANISCHE_REPUBLIK_Bischoefe_125jaehreiges_Jubilaeum_der_Kirche_sollte_Ansporn_zur_Ueberwindung_der_Krise_seinhttp://www.fides.org/de/news/67233-AFRIKA_ZENTRALAFRIKANISCHE_REPUBLIK_Bischoefe_125jaehreiges_Jubilaeum_der_Kirche_sollte_Ansporn_zur_Ueberwindung_der_Krise_seinBangui - „Nach 125 Jahren der Evangelisierung danken wir Gott für sein Heilswerk im Leben des zentralafrikanischen Volkes durch das Engagement von gläubigen Männern und Frauen. Wir danken allen Missionaren, Ordensleuten und Laien, deren Glaubensbekenntnis und Engagement ein Vorbild für den Aufbau kirchlicher Gemeinden war und bleibt. Darüber hinaus verneigen wir uns vor der Erinnerung an diejenigen, die Christus nach Golgatha folgten und sein Leiden als Märtyrer am eigenen Leib erfahren haben", so die Bischöfe der Zentralafrikanischen Republik ihrer gemeinsamen Botschaft am Ende Vollversammlung vom 6 bis zum 12. Januar in der Kathedrale von Bangui tagte.<br />In Erinnerung an den außerordentlichen Missionsmonat der Weltmission Oktober 2019 bekräftigen die Bischöfe, dass sie "einen Blick auf das missionarische Leben der Kirche werfen und eine Botschaft der Hoffnung, des Friedens und des Gewissens vermitteln wollen".<br />"Wir danken dem Herrn für seinen Geist, der die Kirche in der Zentralafrikanischen Republik bei ihrem Engagement für Gerechtigkeit, Menschenrechte, die Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen und die gewaltfreie Konfliktlösung lenkte, insbesondere in den schlimmsten Momenten unserer Geschichte", heißt es in der Botschaft weiter. <br />"Es ist jedoch allgemein bekannt, dass noch viel zu tun ist, damit sich unser Land effektiv erholt", warnen die Bischöfe. „Der Konflikt, der mit all seinen dramatischen Konsequenzen tobt, lässt Formen eines widersprüchlichen Zeugnisses in unserem Leben auftauchen. Einige Christen trennen das Berufsleben vom Glaubensleben. Andere mischen magische Praktiken mit den Sakramenten. Wieder andere lassen sich von Sekten und Geheimbünden anlocken. Schließlich geben einige die großen Werte der Einheit, der Würde, der Arbeit, des Respekts, der Solidarität, der Ehrlichkeit zugunsten eines schnellen Verdienstes und der Verfolgung von Eigeninteressen auf."<br />Die Bischöfe würdigen zwar die Arbeit der Regierung zur Stärkung der Sicherheitskräfte, betonen jedoch auch, dass "die Lösung des bewaffneten Konflikts in der Zentralafrikanischen Republik nicht nur militärisch sein darf, und wir fragen uns: Wann wird es ein qualitativ hochwertiges Bildungssystem geben und die notwendigen Lehrer, Professoren, Krankenschwestern und Ärzte eingestellt?"<br />Die Bischöfe schließen mit einer Reihe von Empfehlungen an die verschiedenen Komponenten der zentralafrikanischen Gesellschaft. Insbesondere fordern sie die Regierung auf, sich zur Achtung der Verfassung zu verpflichten und freie und transparente Wahlen innerhalb der gesetzlich festgelegten Zeiten abzuhalten.<br /> <br /><br />Tue, 14 Jan 2020 15:20:11 +0100