Fides News - German (Standard)http://www.fides.org/Aus dem Archivder FidesagenturdeDie auf unseren Internetseiten veröffentlichten Inhalte unterliegen einer Licenza Creative Commons. AFRIKA/TANSANIA - Bischof von Moshi: “Werteverlust bedroht das Zusammenleben”http://www.fides.org/de/news/62146-AFRIKA_TANSANIA_Bischof_von_Moshi_Werteverlust_bedroht_das_Zusammenlebenhttp://www.fides.org/de/news/62146-AFRIKA_TANSANIA_Bischof_von_Moshi_Werteverlust_bedroht_das_ZusammenlebenDar es Salaam - “Die Menschen haben Angst vor Entführungen und sexueller Belästigung, insbesondere gilt dies für Frauen, die sich vor Vergewaltigungen fürchten. Acht Polizisten wurden nach der Arbeite auf dem Heimweg ermordet. Und es ist traurig, wenn wir feststellen müssen, dass sich jemand über diesen Mord freut”, so Bischof Isaac Amani Massawe von Moshi in seiner Osterpredigt.<br />“Es handelt sich dabei um ein Zeichen des Fehlens der gegenseitigen Zuneigung unter den Bürgern“, so der Bischof weiter, „In unsere Gedanken haben sich Dinge eingenistet, die den Frieden und die Einheit bedrohen. Solche Verbrechen entstehen in unserem Kopf und werden schließlich auch umgesetzt”.<br />Bischof Amani Massawe macht den Werteverlust in der Gesellschaft für diese Situation verantwortlich und erinnert an die Verbreitung von Aberglauben, Alkohol- und Drogenmissbrauch und des Verlusts des Lebenssinns. <br /> <br /><br />Sat, 22 Apr 2017 13:10:00 +0200AMERIKA/PANAMA - Bischofskonferenz von Panama erklärt sich solidarisch mit der Bevölkerung von Venezuelahttp://www.fides.org/de/news/62147-AMERIKA_PANAMA_Bischofskonferenz_von_Panama_erklaert_sich_solidarisch_mit_der_Bevoelkerung_von_Venezuelahttp://www.fides.org/de/news/62147-AMERIKA_PANAMA_Bischofskonferenz_von_Panama_erklaert_sich_solidarisch_mit_der_Bevoelkerung_von_VenezuelaPanama – “Wir unterstützen die Forderung der Venezolanischen Bischofskonferenz, die die Bürger dazu einlädt, nach dem eigenen Gewissen zu handeln und das Recht auf Demonstration auszuüben”, so die Bischöfe von Panama in einer am gestrigen 21. April veröffentlichten Verlautbarung.<br />"Wir haben beobachtet, wie die soziale Situation und die politische Konfrontation explodieren, und dass die schwierige Lage des Landes, die sich von Tag zu Tag verschlechtert, die Bürger Venezuelas traurig macht", heißt es in der Verlautbarung. <br />"Wir laden die Menschen in Panama zu Tagen des Gebets für Venezuela und für die Rückkehr des Friedens und die Möglichkeit des Wiederaufbaus in unserem Nachbarland ein”.<br /> <br /><br />Sat, 22 Apr 2017 13:08:46 +0200ASIEN/SYRIEN - Patriarchen erinnern an die Entführung der Erzbischöfe von Aleppo vor vier Jahrenhttp://www.fides.org/de/news/62145-ASIEN_SYRIEN_Patriarchen_erinnern_an_die_Entfuehrung_der_Erzbischoefe_von_Aleppo_vor_vier_Jahrenhttp://www.fides.org/de/news/62145-ASIEN_SYRIEN_Patriarchen_erinnern_an_die_Entfuehrung_der_Erzbischoefe_von_Aleppo_vor_vier_JahrenAleppo - “Christus ist auferstanden und das Schicksal der Erzbischöfe Boulos und Yohanna ist noch immer unklar“. Das Datum des Osterfests liege dieses Jahr sehr nahe beim vierten Jahrestag ihres Verschwindens, „und dies ist vielleicht ein günstiger Moment, um ein weiteres Mahl unsere Stimme zu erheben, so dass unsere Gläubigen und alle Welt den Schmerz der Kirche von Antiochien hört und die Stimme aller Betrübten im Nahen Osten”, heißt es in einer gemeinsamen Botschaft des griechisch-orthodoxen Patriarchen Yohanna X. und des syrisch-orthodoxen Patriarchen Mar Ignatios Aphrem II., in der sie an das Schicksal der Erzbischöfe von Aleppo, die am 22. Aprile 2013 entführt wurden. <br />Zu der Entführung bekannte sich bis heute niemand. Seither gab es immer wieder Gerüchte im Zusammenhang mit der Entführung, die sich als unwahr erwiesen. <br />“Die Christen der Kirche von Antigchen”, heißt es in der Botschaft weiter, “müssen sich immer daran erinnern, dass der Weg der Auferstehung am Kreuz begonnen hat und durch das Licht im leeren Grab vollendet wurde. Wir Christusgläubigen fürchten uns nicht vor Tod…doch wir beten in Momenten der Schwäche, wie Christus unsere Herr gebetet hat, dass dieser Kelch des Leidens an uns vorbeigehen möge”. In diesem Zusammenhang erinnern die beiden Patriarchen auch daran, dass die Christen der Ostkirchen, in ihrer Heimat bleiben wollen, in der sie seit Jahrtausenden verwurzelt sind: “Die Mächte dieser Welt“, so die Patriarchen, “werden uns nicht aus unserer Heimat vertreiben, denn wir sind Kinder des Kreuzes und der Auferstehung. Wir wurden im Laufe der Geschichte vertrieben und wir werden auch heute vertrieben, doch jeder einzelnen sollte sich daran erinnern, dass das Land Christi nicht seiner Jünger entleert werden wird und derer, die er bereits vor zweitausend Jahren zur Nachfolge aufgerufen hat. Und wenn die Entführung der beiden Erzbischöfe und der Priester darauf abzielt uns Christen der Ostkirchen herauszufordern und uns aus unserem Land zu vertreiben, dann gibt es nur eine Antwort: es sind vier Jahre seit der Entführung vergangen, die Krise hält seit sechs Jahren an und wir sind immer noch hier bei den Gräbern unserer Vorfahren”. <br />“Wir brauchen keine Sympathiebekundungen oder Schuldzuweisungen gegenüber anderen”, so die Patriarchen abschließend, “sondern einen aufrichtigen und gemeinsamen Willen zur Wiederherstellung des Friedens in unserem Land . Wir legen unsere Probleme nicht in die Hände der zivilisierten Welt, die uns mit schönen Worten über Demokratie und Reformen überhäufen, während unsere Menschen weder Brot noch das Nötigste zum leben haben. Es herrscht ein Krieg, der uns Syrern auferlegt wurde und unter denen auch der Libanon leidet. Und den Pries bezahlt der ganze Nahe Osten… Heute sagen wir 'es ist genug' zu denjenigen, die Terroristen finanzieren und dann so ton, als ob sie sie nicht kennen und dann hierher kommen um sie angeblich zu bekämpfen”.<br /> .<br /><br />Sat, 22 Apr 2017 12:34:27 +0200AMERIKA/BRASILE - Landrechtskonflikt: Neun Bauern getötethttp://www.fides.org/de/news/62144-AMERIKA_BRASILE_Landrechtskonflikt_Neun_Bauern_getoetethttp://www.fides.org/de/news/62144-AMERIKA_BRASILE_Landrechtskonflikt_Neun_Bauern_getoetetMato Grosso – Insgesamt neuen Beuern wurden bei jüngsten Ausschreitungen im Zusammenhang mit dem Landrechtskonflikt in Brasilien ermordet. Zu dem Blutbad kam es vor wenigen Tagen in einer Ortschaft der Gemeinde Colniza rund 1000 Kilometer von Cuiabá entfernt. Dies teilte die Kommission für Landpastoral am gestrigen 21. April mit. Bei den Toten handelt es sich um neun Bauern, die Opfer kriminelle Banden wurden, die von Großunternehmern in der Region beauftragt werden und Kleinbauern einschüchtern oder wenn notwendig auch töten sollen. Erst vor wenigen Tagen wurde der Bericht zur Gewalt in der Region veröffentlicht .<br />Das Büro für öffentliche Sicherheit des Staates Mato Grosso bestätigt die Tragödie und teilt mit, dass das Massaker von “maskierten” Männern verübt worden sein soll. Wie aus jüngsten Untersuchungen der Kommission für Landpastoral hervorgeht sind 6.601 Familien in Mato Grosso in Gegenden angesiedelt in denen es zu Landrechtskonflikten kommt, insbesondere im Nationalpark Xingu, in den Gemeinden Querencia, Canarana und São Felix do Araguaia.<br /> <br /><br />Sat, 22 Apr 2017 11:43:36 +0200AFRIKA/ÄGYPTEN - Anschläge auf koptische Kirchen: Verdächtige melden sich freiwillig bei der Polizei und bekräftigen ihre Unschuldhttp://www.fides.org/de/news/62143-AFRIKA_AeGYPTEN_Anschlaege_auf_koptische_Kirchen_Verdaechtige_melden_sich_freiwillig_bei_der_Polizei_und_bekraeftigen_ihre_Unschuldhttp://www.fides.org/de/news/62143-AFRIKA_AeGYPTEN_Anschlaege_auf_koptische_Kirchen_Verdaechtige_melden_sich_freiwillig_bei_der_Polizei_und_bekraeftigen_ihre_UnschuldQena – Die ägyptischen Sicherheitskräfte veröffentlichte Fotos von den angeblichen Verdächtigen der Anschläge auf koptische Kirchen am Palmsonntag. Es bestehen jedoch Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Informationen, die der Polizei zur Verfügung stehen, nachdem sich zwei Personen, deren Fotos auch im Fernsehen gezeigt worden waren, sich freiwillig stellten und erklärten, sie könnten die eigene Unschuld beweisen. <br />Einer der Verdächtigen, der sich bei der Polizei im oberägyptischen Qena meldete heißt Amr Mustafà Yussef, arbeitet in einem Erdöl-Unternehmen und ist Vater zweier Kinder. Seine Mutter und sein Bruder erklärten gegenüber dem ägyptischen Fernsehsender DMC, sie seien entsetzt gewesen, als sie das Foto Amr sahen, dass das Innenministerium, bereits am 9. April veröffentlichte. Amr stellte sich danach sofort der Polizei. “Sollten die Ermittlungen ergeben, dass er an den Anschlägen beteiligt war”, so der Bruder gegenüber einem privaten TV-Sender, “sind wir die ersten, die eine strenge Strafe nach geltenden Gesetzen fordern”. Die Angehörigen schlossen einen Kontakt Amrs mit dschihadistischen Gruppen unterdessen aus. <br />Zuvor hatte sich bereits der ebenfalls verdächtigte Mahmud Mohamed Hussein bei der Polizei in Qena gemeldet und erklärt, er habe nichts mit den Anschlägen zu tun. Die Polizei soll mitgeteilt haben, dass Mohamed Hussein festgenommen worden war und sich nicht freiwillig bei der Polizei gemeldet hatte.<br /> <br /><br />Fri, 21 Apr 2017 13:38:05 +0200ASIEN/INDONESIEN - Wahlen in Jakarta: Christlicher Gouverneur unterliegt und gratuliert dem Siegerhttp://www.fides.org/de/news/62140-ASIEN_INDONESIEN_Wahlen_in_Jakarta_Christlicher_Gouverneur_unterliegt_und_gratuliert_dem_Siegerhttp://www.fides.org/de/news/62140-ASIEN_INDONESIEN_Wahlen_in_Jakarta_Christlicher_Gouverneur_unterliegt_und_gratuliert_dem_SiegerJakarta - "Jede staatliche Gewalt stammt von Gott und nur Gott kann sie nehmen’. Niemand wird gegen den Willen an die Macht gelangen. Seid nicht traurig, denn Gott kennt die Dinge”, so tröstet der christlich protestantische Gouverneur Basuki "Ahok" Tjahaja Purnama von Jakrata mit Bezug auf den heiligen Paulus seine Anhänger nach der Wahlniederlage am vergangenen 19. April. Bei der Stickwahl war er gegen Anies Baswedan angetreten. <br />Nach der Schließung der Wahllokale war schon nach Auszählung der ersten Stimmen deutlich, dass Anies mit großem Vorsprung gewinnen würde: er konnte 58% der gültigen Stimmen auf sich vereinigen. Unterdessen erkannte Ahok seine Niederlage an und gratulierte Anies zu dessen Sieg. Dabei erklärte er sich auch zur Zusammenarbeit mit dem muslimischen Kandidaten Anies Baswedan bereit, der auch von radikalislamischen Gruppen unterstützt werden. Der neue Gouverneur wird sein Amt im Oktober antreten.<br />”Wir hoffen”, so Ahok bei einer Pressekonferenz in der indonesischen Hauptstadt, “dass alle Parteien die Wahlkampagne vergessen. Denn wir sind ein Volk. Wir wünschen uns ein besseres Jakarta, denn dies ist unser gemeinsames Haus”. <br />Anies und dessen Stellvertreter Sandiaga würdigten unterdessen die Bereitschaft Ahok dazu, dass die Wahl am 19. April in einem demokratischen Klima stattfinden konnte. Gemeinsam mit Ahok und dessen Stellvertreter wolle man Kontraste und Wunden heilen, die während der Wahlkampagne entstanden waren und sich dabei für das Wohl Jakartas einsetzen. <br />Am gestrigen 20. April musste Ahok erneut vor Gericht erscheinen. Bei der 15. Anhörung eines seit vergangenen Dezember geführten Prozesses musste er sich erneut im Zusammenhang mit einer Anklage wegen Blasphemie verantworten. Die Staatsanwaltschaft fordert einen zweijährigen Hausarrest für Basuki "Ahok" Tjahaja Purnama.<br /> <br /><br />Fri, 21 Apr 2017 13:26:29 +0200AMERIKA/BRASILIEN - Brasilianische Märtyrer: “Beispiel für die Verehrung der Eucharistie”http://www.fides.org/de/news/62141-AMERIKA_BRASILIEN_Brasilianische_Maertyrer_Beispiel_fuer_die_Verehrung_der_Eucharistiehttp://www.fides.org/de/news/62141-AMERIKA_BRASILIEN_Brasilianische_Maertyrer_Beispiel_fuer_die_Verehrung_der_EucharistieRio Grande do Norte –Im brasilianischen Staat Rio Grande do Norte freuen sich die Gläubigen über die Bekanntgabe der bevorstehenden Heiligsprechung der brasilianischen Märtyrer am kommenden 15. Oktober: Es handelt sich dabei um die Priester André de Soveral, Ambrosio Francisco Ferro und den Laien Matteo Moreira sowie weiter 27 Gefährten, die wegen ihres Glaubens in der Zeit vom 16. Juli 1645 bis 3. Oktober 1645 ermordet wurden. Am gestrigen 20. April bestätigte Papst Franziskus im Rahmen eines Ordentlichen Konsistoriums die Heiligsprechung in Rom. <br />Nicht nur in Cunhaú und Uruacu sondern im ganzen Staat Rio Grande do Norte und in vielen anderen brasilianischen Städten, werden die Märtyrer verehrt. Insbesondere stehen sie im Mittelpunkt von Eucharistischen Konzerten oder Gottesdiensten am Fest “Corpus Domini”.<br />Bei der Seligsprechung der Märtyrer sagte Papst Johannes Paul II. am 5. März 2000: „ Das sind die Empfindungen, die unsere Herzen er füllen, wenn wir an das bedeutsame Gedächtnis der Fünfhundert-Jahr-Feier der Evangelisierung Brasiliens erinnern, die in diesem Jahr stattfindet. In diesem riesigen Land waren die Schwierigkeiten, das Evangelium einzupflanzen, keineswegs gering. Die Präsenz der Kirche hat sich ganz langsam gefestigt durch die missionarischen Anstrengungen verschiedener religiöser Orden und Kongregationen sowie von Priestern aus dem Diözesanklerus. Die Märtyrer aus dem Ende des 17. Jahrhunderts, die heute selig gesprochen werden, kamen aus den Gemeinden Cunhaú und Uruaçu in Rio Grande do Norte. Die Priester André de Soveral und Ambrósio Francisco Ferro und die achtundzwanzig Laien, ihre Gefährten, gehören der Generation von Märtyrern an, die den heimatlichen Boden tränkte und fruchtbar machte für die kommenden Generationen von Christen. Es sind die Erstlingsfrüchte der missionarischen Arbeit, die Protomärtyrer von Brasilien. Einem von ihnen, Mateus Moreira, wurde bei lebendigem Leibe das Herz aus der Brust gerissen. Dennoch fand er die Kraft, seinen Glauben an die Eucharistie herauszurufen: »Gelobt sei das Allerheiligste Sakrament!« <br /> <br /><br />Fri, 21 Apr 2017 12:56:13 +0200AMERIKA/PERU - Schulmaterialien und Lebensmittel für Straßenkinderhttp://www.fides.org/de/news/62139-AMERIKA_PERU_Schulmaterialien_und_Lebensmittel_fuer_Strassenkinderhttp://www.fides.org/de/news/62139-AMERIKA_PERU_Schulmaterialien_und_Lebensmittel_fuer_StrassenkinderSullana – Das Programm Yachay des Ministeriums für Frauen und Soziales hat in Absprache mit der Gemeinde Sullana insgesamt 50 Pakete mit Schulmatierialien und Lebensmittel an Straßenkinder verteilt. Ziel des Programmes ist es diesen Kindern und Jugendlichen den Schulbesuch zu ermöglichen und solche Schüler zu unterstützen, die auf der Straßeleben und besonders gefährdet sind. “Wir möchten dafür sorgen, dass Kinder zu Beginn des Schuljahres keine Ausrede haben und die notwendigen Schulmaterialien zur Verfügung stehen”, so der Koordinator des Programms, “denn Bildung ist wichtig für die soziale Entwicklung”. <br /> <br /><br />Fri, 21 Apr 2017 12:43:13 +0200AFRIKA/GHANA - Erzbischof Palmer-Buckle: “Wenn Christen ihren Glauben leben, dann wird Ghana erfolgreich sein”http://www.fides.org/de/news/62138-AFRIKA_GHANA_Erzbischof_Palmer_Buckle_Wenn_Christen_ihren_Glauben_leben_dann_wird_Ghana_erfolgreich_seinhttp://www.fides.org/de/news/62138-AFRIKA_GHANA_Erzbischof_Palmer_Buckle_Wenn_Christen_ihren_Glauben_leben_dann_wird_Ghana_erfolgreich_seinAccra - “Ghanaische Geschäftsleute haben zum Teil ungute Arbeitsweisen” so Erzbischof Charles Palmer-Buckle von Accra beim bei einem Gottesdienst in der Heilig-Geist-Kathedrale in der ghanaischen Hauptstadt.<br />In diesem Zusammenhang forderte der Erzbischof die Bekämpfung illegaler Aktivitäten, die die soziale und wirtschaftliche Entwicklung in Ghana beeinträchtigen. Erzbischof Palmer-Buckle erinnerte dabei an das Beispiel auch an die Geschäfte illegaler Minnearbeiter, die als “Galamsay” bekannt sind und irreparable Umweltschäden verursachen, und an die Aktionen privater Wachgesellschaften, die gerichtliche Ermittlungen beeinträchtigen sowie an Stammeskonflikte. <br />Der Erzbischof beklagte insbesondere auch das Verhalten von Christen, die sich nicht an die Lehre des Evangeliums halten: „Wenn Christen ihren Glauben leben würden“, so der Erzbischof, „dann würde Ghana unglaubliche Erfolge erzielen, denn unser Land ist mit natürlichen und menschlichen Ressourcen gesegnet“, doch leider “gibt es Menschen die Ghana zerstören, und dabei werden Verbrechen und Gesetzlosigkeiten nicht nur Ghanaern begangen, sondern auch von Ausländern“. <br /><br />Fri, 21 Apr 2017 12:37:25 +0200AFRIKA/NIGERIA - Jesuit im Süden Nigerias entführthttp://www.fides.org/de/news/62137-AFRIKA_NIGERIA_Jesuit_im_Sueden_Nigerias_entfuehrthttp://www.fides.org/de/news/62137-AFRIKA_NIGERIA_Jesuit_im_Sueden_Nigerias_entfuehrtAbuja – Im Süden Nigeria wird wurde der 50jährige Jesuitenpater Samuel Okwuidegbe entführt. Unbekannten verschleppten den Ordensmann am 18. April auf der Straße von Benin City nach Onitsha.<br />Wie aus Informationen der katholischen Zeitschrift “La Croix” hervorgeht war Pater Okwuidegbe auf dem Weg zu einem Tag der Einkehr, dem er in einem 150 Kilometer von dem Zentrum für Spiritualität entfernten Ort leiten sollte, in dem er mit drei Mitbrüder lebt. Sein Fahrzeug wurde unterdessen von der Polizei gefunden, die weiter nach dem Ordenmann sucht.<br />“In diesem Moment kennen wir kaum Details. Es ist das erste Mal seit vielen Jahren, dass ein Mitglied unseres Ordens in der Region Opfer einer Entführung wird”, so Pater Rigobert Kyungu Musenge, Regionalsekretär der Jesuiten für Afrika und Madagaskar. Zusammen mit dem Ordensmann wurden zwei weitere Personen entführt, weshalb man nicht annehme, “dass er entführt wurde, weil es sich um einen Priester handelt”. <br />2016 wurden mehrere katholische Priester in Nigeria verschleppt, insbesondere im Süden des Landes. <br /> <br /><br />Fri, 21 Apr 2017 12:27:46 +0200EUROPA/SPANIEN - Missionsjugend erinnert an die in Haiti ermordete spanische Ordensschwesterhttp://www.fides.org/de/news/62136-EUROPA_SPANIEN_Missionsjugend_erinnert_an_die_in_Haiti_ermordete_spanische_Ordensschwesterhttp://www.fides.org/de/news/62136-EUROPA_SPANIEN_Missionsjugend_erinnert_an_die_in_Haiti_ermordete_spanische_OrdensschwesterMadrid – In den vergangenen Tagen wurde in Port-au-Prince der angebliche Mörder der spanischen Missionsschwester Isa Solá vom Orden der Schwestern von Jesus und Maria festgenommen. Die Ordensfrau wurde am 2. September 2016 in der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince Opfer eines Raubüberfalls, während sie in ihrem Auto unterwegs war . Schwester Isa war seit sieben Jahren in Haiti tätig, wo sie insbesondere unter Armen und Schwachen arbeitete, mit denen sie seit dem Erdbeben des Jahres 2010 praktisch zusammenlebte. Der Täter soll angeblich Mitglied einer kriminellen Bande sein. Im Rahmen der Operation wurden 12 weiter Mitglieder der Bande festgenommen. <br />Schwester Maria Angeles Aliño, die Provinzobere der Schwestern von Jesus und Maria in Spanien betonte im Interview mit der Zeitschrift "Vida Nueva", dass währen der vergangenen sieben Monate “das Gedenken an Schwester Isa Solá in der Ordensgemeinschaft konstant gepflegt wurde". Insbesondere für junge Ordensmitglieder sei sie ein wichtiges Beispiel. Wie Mutter Aliño bekräftigt, ist die Kongregation auf der Suche nach einer Nachfolgerin für die Mission in Haiti: "Wir wollen weiterhin auf Haiti präsent sein, denn die Situation der Menschen bereitet uns Sorge und wir möchten den Menschen in Not auch künftig helfen". Während des von den Päpstlichen Missionswerken in Spanien in Zusammenarbeit mit der bischöflichen Missionskommission veranstalteten XIV. Treffens der Missionsjugend in werden die Teilnehmer an Schwester Isa Solà erinnern. An dem Treffen nehmen über 150 Jugendliche aus allen Teilen Spaniens teil, die sich über ihre Erfahrungen in der Mission austauschen. <br /> <br /><br />Fri, 21 Apr 2017 12:16:16 +0200ASIEN/SYRIEN - Exponenten der assyrischen Opposition beim stellvertretenden russischen Außenministerhttp://www.fides.org/de/news/62135-ASIEN_SYRIEN_Exponenten_der_assyrischen_Opposition_beim_stellvertretenden_russischen_Aussenministerhttp://www.fides.org/de/news/62135-ASIEN_SYRIEN_Exponenten_der_assyrischen_Opposition_beim_stellvertretenden_russischen_Aussenminister<br />Moskau – Der stellvertretende russische Außenminister Mikhail Bogdanov empfing in Moskau eine Delegation der assyrischen Gemeinschaft, die seit langem die vielfältige Front der Opposition gegen den syrischen Präsidenten Assad unterstütz. Geleitet wurde die Delegation, die sich am gestrigen 19. April mit Bogdanov zu Gesprächen traf, von Nimrud Suleiman. Wie russische Medien berichten soll Suleiman dabei die Forderungen der verschiedenen christlichen Parteien der assyrischen Christen erläutert haben, was die Zukunft Syriens anbelangt. Insbesondere wünsche man sich, dass eine politische und administrative Dezentralisierung stattfinde und ethnische und kulturelle Komponenten, aus denen sich die syrische Gesellschaft zusammensetzt mehr Wertschätzung erfahren. Nach Ansicht der russischen Presse, sollte das Treffen vor dem Hintergrund der komplexen Lage in Syrien die Unterstützung Russlands erwirken.<br />Bereits seit Anfang des Konflikts beklagten Vertreter der assyrischen Glaubensgemeinschaft die eingeschränkten Möglichkeiten des politischen Wirkens angesichts der zentralisierenden Haltung des Regimes.<br /> <br />Thu, 20 Apr 2017 14:07:50 +0200AFRIKA/ÄTHIOPIEN - Humanitärerer Korridor für Flüchtlinge in Afrika auf den Weg gebrachthttp://www.fides.org/de/news/62134-AFRIKA_AeTHIOPIEN_Humanitaererer_Korridor_fuer_Fluechtlinge_in_Afrika_auf_den_Weg_gebrachthttp://www.fides.org/de/news/62134-AFRIKA_AeTHIOPIEN_Humanitaererer_Korridor_fuer_Fluechtlinge_in_Afrika_auf_den_Weg_gebrachtAddis Abeba – In diesen Tagen besuchte eine gemeinsame Mission von Caritas Italien und der Gemeinschaft von Sant’Egidio Äthiopien um die Möglichkeiten der Öffnung eines humanitären Korridors für Afrika zu prüfen. Ein entsprechendes Protokoll wurde in Rom bereits am 12. Januar 2017 unterzeichnet. Das Protokoll wird auch vom italienischen Staat und der Bischofskonferenz unterstützt. Insgesamt wird die Italienische Bischofskonferenz Spenden für rund Umsiedlung von 500 Flüchtlingen aus Eritrea, Somalia und dem Südsudan im Laufe der kommenden zwei Jahre zur Verfügung stellen. <br />Wie aus einer Verlautbarung der stellvertretenden äthiopischen Außenministerin Hirut Zemene hervorgeht, wurde die italienische Delegation vor allem für die großzügige Unterstützung der humanitären Programme für schwache Bevölkerungsteile gewürdigt. Auch der Vorsitzende der Bischofskonferenz von Eritrea und Äthiopien und Erzbischof von Addis Abeba Kardinal Berhaneyesus Souraphiel und Caritas Äthiopien dankten für das humanitäre Engagement. <br />Unterstützt werden die Programme auch von den Hilfswerken der Vereinten Nationen für Flüchtlinge und dem staatlichen Hilfswerk ARRA, das rund 850.000 Flüchtlinge in Äthiopien unterstützt. Im Rahmen der Mission wird die Delegation in dem kommenden Tagen auch das Camp der Nichtregierungsorganisation „Gandhi Charity“ in Tigrai an der Grenze zu Eritrea besuchen. <br /><br />Thu, 20 Apr 2017 14:06:33 +0200AFRIKA/UGANDA - Ugandische Soldaten beenden Operation gegen LRA-Anführer in der Zentralafrikanischen Republikhttp://www.fides.org/de/news/62133-AFRIKA_UGANDA_Ugandische_Soldaten_beenden_Operation_gegen_LRA_Anfuehrer_in_der_Zentralafrikanischen_Republikhttp://www.fides.org/de/news/62133-AFRIKA_UGANDA_Ugandische_Soldaten_beenden_Operation_gegen_LRA_Anfuehrer_in_der_Zentralafrikanischen_RepublikKampala - Die Ugandische Armee beendet die Operation, in deren Rahmen der LRA- Anführer Joseph Kony festgenommen werden sollten, dessen Rebellenbewegung im Norden Ugandas entstand, seit Jahren aber auch im Südsudan und in der Demokratischen Republik Kongo und der Zentralafrikanischen Republik ihr Unwesen treibt. <br />Zuvor waren bereits die US-amerikanischen Soldaten abgezogen worden, die sich an der Operation gegen den Rebellenführer beteiligt hatten. <br />Nach Angaben eines ugandischen Militärsprechers hat die Rebellenbewegung derzeit nur noch rund 100 Kämpfer. Sie sei „schwach und ineffizient und bereits seit einiger Zeit keine wirkliche Gefahr mehr für die Sicherheit in Uganda und insbesondere in Norduganda“. <br />In rund 25 Jahren des Rebellenkampfes soll die LRA nach Angaben der Vereinten Nationen über 100.000 Menschen getötet und über 60.000 verschleppt haben.<br /> <br />Thu, 20 Apr 2017 13:26:57 +0200AFRIKA/ÄGYPTEN - Al-Azhar-Universität wehrt sich gegen Extremismusvorwürfehttp://www.fides.org/de/news/62131-AFRIKA_AeGYPTEN_Al_Azhar_Universitaet_wehrt_sich_gegen_Extremismusvorwuerfehttp://www.fides.org/de/news/62131-AFRIKA_AeGYPTEN_Al_Azhar_Universitaet_wehrt_sich_gegen_ExtremismusvorwuerfeKairo – Die sunnitische Al-Azhar-Universität wehrt sich entschlossen gegen Kritik und Anschuldigungen ägyptischer Politiker und Intellektuellen, nach deren Ansicht die Lehrpläne die ideologische Haltung des dschihadistischen Terrors unterstützen sollen. In einer offiziellen Verlautbarung vom 18. April betont die Leitung der Universität, dass “die Schariah jede Art von Angriff auf Menschen verbietet, unabhängig von deren Religion oder Glauben” und dass der Islam die Muslime auch dazu verpflichtet, andere Kultstätten zu schützen und wohlwollend zu betrachten. Was detaillierte Vorwürfe im Hinblick auf die Lehrpläne der sunnitischen Universität anbelangt, seien die Lehrpläne der Al-Ahzar-Universität “die einigen, die den Islam lehren, der Frieden und friedliches Zusammenleben zwischen Muslimen und Nichtmuslimen fördert“. Dies zeige auch die Tatsache, dass viele der Studienabgänger an Anwälte für Frieden und Brüderlichkeit tätig sind. Wenn man die Lehrweise der Al-Azhar-Universität als Aufruf zum Terrorismus bezeichne, heißt es in der Verlautbarung, dann handele es sich dabei um eine “Verzerrung der Geschichte Ägyptens und Verrat am Gewissen der Ägypter“<br />Kritik wurde unter anderem auch daran geübt, dass auch nichtmuslimische Studenten die Verse aus dem Koran und Hadith des Propheten Mohammed auswendig lernen müssen<br />Vielleicht geschah es auch vor dem Hintergrund dieser Kritik, dass die Al-Azhar-Universität in den vergangenen Tagen mehrmals die Gewalt gegen ägyptische Christen verurteilte. Am kommenden 28. April veranstaltet die Universität eine Internationale Friedenskonferenz, an der auch Papst Franziskus und der ökumenische Patriarch von Konstantinopel teilnehmen werden.<br /> <br /><br />Thu, 20 Apr 2017 13:18:55 +0200AMERIKA/PERU - Qali Warma: Arme Kinder aus Apurimac werden mit Schulmahlzeiten versorgthttp://www.fides.org/de/news/62129-AMERIKA_PERU_Qali_Warma_Arme_Kinder_aus_Apurimac_werden_mit_Schulmahlzeiten_versorgthttp://www.fides.org/de/news/62129-AMERIKA_PERU_Qali_Warma_Arme_Kinder_aus_Apurimac_werden_mit_Schulmahlzeiten_versorgtAbancay – Insgesamt 1.334 staatliche Schulen in den armen Gegenden um Apurímac werden vom Programm für Schulmahlzeiten Qali Warma unterstützt und versorgen insgesamt 38.218 Schüler in Kindergärten und Grundschulen mit einem Frühstück und einem Mittagessen. Wie aus einer Verlautbarung des Leiters der Sozialprogramme der Regionalverwaltung in Apurímac hervorgeht, werden damit 69% der öffentlichen Schulen im Rahmen des Qali-Warma-Programms unterstützt. <br />Auf dem Ernährungsplan sind 22 verschiedene Lebensmittel vorgesehen, darunter auch einheimische Produkte wie Quinoa, Getreide, Bohnen, Mais und Kiwicha. Unter anderem gehören auch Milch, Hafermehl, Gemüsesuppen, getrocknetes Ziegenfleisch, Fischkonserven, Hackfleisch, Truthahnfleisch, Hühnerfleisch, Reis und Zucker dazu. Das Ernährungsprogramm versorgt die Schulen direkt mit diesen Lebensmitteln.<br /> <br /><br /><br />Thu, 20 Apr 2017 12:42:04 +0200AMERIKA/BOLIVIEN - Bischofskonferenz: “Wahl der Richter darf nicht politisch beeinflusst werden”http://www.fides.org/de/news/62130-AMERIKA_BOLIVIEN_Bischofskonferenz_Wahl_der_Richter_darf_nicht_politisch_beeinflusst_werdenhttp://www.fides.org/de/news/62130-AMERIKA_BOLIVIEN_Bischofskonferenz_Wahl_der_Richter_darf_nicht_politisch_beeinflusst_werdenLa Paz – Die Bolivianische Bischofskonferenz bittet in eine kurzen Verlautbarung die bolivianische Zivilgesellschaft und die Regierung des Landes darm, dass die Wahl am kommenden 22. Oktober nicht „bolitisch beeinflusst wird“. Zum zweiten Mahl in der Gesichte des Landes werden an diesem Tag die höchsten Richter des Landes gewählt. Erstmals fand eine solche Wahl im Jahr 2011 statt. <br />In der Verlautbarung vom 19. April wird daran erinnert, dass die Bischofskonferenz bereits 2011 vor einer Reihe von Fehlern im Wahlprozess gewanrt hatte. Damals hatte die Mehrheit leere Stimmzettel abgegeben. "In einem demokratischen Staat muss die Justiz unabhängig sein und alles was eine solche art von Justiz fördert ist willkommen, denn nur dann bleibt unsere Demokratie gesund", so die Bischofskonferenz.<br /> <br /><br />Thu, 20 Apr 2017 12:41:11 +0200AMERIKA/VENEZUELA - Bischöfe: “Zivile und friedliche Proteste sind kein Verbrechen, sondern ein Recht!”http://www.fides.org/de/news/62128-AMERIKA_VENEZUELA_Bischoefe_Zivile_und_friedliche_Proteste_sind_kein_Verbrechen_sondern_ein_Rechthttp://www.fides.org/de/news/62128-AMERIKA_VENEZUELA_Bischoefe_Zivile_und_friedliche_Proteste_sind_kein_Verbrechen_sondern_ein_RechtCaracas – "Zivile und friedliche Proteste sind kein Verbrechen. Es ist ein Recht! Kontrolle darf keine exzessive Unterdrückung sein", heißt es in einer gestern veröffentlichten Verlautbarung der Venezolanischen Bischofskonferenz. Bei Protestkundgebungen in der Hauptstadt und in verschiedenen Teilen des Landes waren gestern mindestens drei Menschen gestorben. Wie internationale Presseagenturen berichten, handelt es sich bei den Toten um einen 17jährigen Jugendlichen, der in Caracas gewaltsam ums Leben kam, eine 23jährige Frau aus San Cristobal und im Westen des Landes ein Polizeibeamter.<br />"Die Demokratie zeichnet sich vor alle durch Respekt und Schutz der Bürgerrechte aus”, so die Bischöfe weiter, „Wenn der Staat diese ignoriert oder nicht respektiert, dann ist dies kein demokratischer Staat mehr und er verliert an Legitimität, weil er seine Bürger nicht mehr schützt, unabhängig von deren politischer Einstellung. Weitere Faktoren, darunter die Konzentration der Macht in den Händen einer einzigen staatlichen Gewalt, sind ebenfalls nicht mit der Demokratie zu vereinbaren. Und dies geschieht heute in Venezuela".<br />"Der Schutz der grundlegenden Rechte, des Lebens, der Freiheit, der Gesundheit … und der anderen Rechte der Bürger ist die Pflicht jedes Menschen”, betonen die Bischöfe, “Und es ist das Recht und die Pflicht der Kirche und aller Gläubigen, denn die Menschenrechte und die Bürgerrechte betreffen nicht alleine die sozio-politische Sphäre, sondern auch die Religion".<br />"Die Venezolanische Bischofskonferenz”, heißt es in der Verlautbarung abschließend, “fordert alle Bürger und Christusgläubigen und aller Menschen guten Willens dazu auf, nach dem eigenen Gewissen zu handeln und auf der Grundlage der demokratischen Prinzipien und Gesetze des Landes. Dabei sollten sie auch das Recht auf Demonstrationen und öffentliche Kundgebungen in Anspruch nehmen und dabei Personen und Eigentum verantwortlich und friedlich respektieren“.<br />Nach Angaben der Opposition nahmen insgesamt sechs Millionen Bürger an den Protesten im ganzen Land teil, davon allein 2,5 Millionen in Caracas. Die Polizei ging mit Tränengas gegen die Demonstranten vor und es kam zu gewaltsamen Ausschreitungen.<br /> <br />Thu, 20 Apr 2017 10:56:26 +0200ASIEN/INDIEN - Indische Weltpriester wollen sich an Mutter Teresa inspirierenhttp://www.fides.org/de/news/62086-ASIEN_INDIEN_Indische_Weltpriester_wollen_sich_an_Mutter_Teresa_inspirierenhttp://www.fides.org/de/news/62086-ASIEN_INDIEN_Indische_Weltpriester_wollen_sich_an_Mutter_Teresa_inspirierenKalkutta – Indische Diözesanpriester wollen sich an Mutter Teresa von Kalkutta inspirieren: dies teilen die 113 Mitglieder der Konferenz der Indischen Weltpriester mit, in der sich katholische Geistliche aus insgesamt 67 Diözesen zusammenschließen, darunter auch Erzbischof Thomas D'Souza und Kalkutta anlässlich einer jüngsten gemeinsamen Tagung in Kalkutta.<br />P. Raymond Joseph Irudhayasamy, Generalsekretär der Kommission für Berufungen, Seminare und Klerus der Indischen Bischofskonferenz bekräftigt: “Dieses Treffens wird noch jahrelang in unseren Herzen wirken”. Am Rande der Tagung pilgerten die Teilnehmer zum Grab von Mutter Teresa, wo sie einen gemeinsamen Gottesdienst feierten und “von deren brennenden Wunsch, nur Christus zu lieben, bewegt waren”. <br />“Die Mutter beugte sich, um Jesus zu dienen, den sie in den Armen, Sterbenden und Unheilbaren erkannte “so Pfarrer Irudhayasamy, „Sie lehrt uns mit ihrem Leben, dass die Heiligkeit kein Privileg weniger ist sondern eine Priorität für jeden Weltpriester“. <br />Abschließend betonen die indischen Diözesanpriester in einer gemeinsamen Erklärung: “Wir Weltpriester sind dankbar für das göttliche Geschenk des Priesteramtes das wir empfangen haben und versuchen uns an den von Mutter Terersa gelebten Werten zu inspirieren und an ihrem Geist der Universalität, der sie zu allen Notleidenden führte, unabhängig von deren Glauben und Herkunft”<br /> <br />Fri, 07 Apr 2017 14:04:01 +0200AMERIKA/ARGENTINA - Bischof von Posadas: “Christliche Hoffnung sollte uns verantwortlich handeln lassen”http://www.fides.org/de/news/62085-AMERIKA_ARGENTINA_Bischof_von_Posadas_Christliche_Hoffnung_sollte_uns_verantwortlich_handeln_lassenhttp://www.fides.org/de/news/62085-AMERIKA_ARGENTINA_Bischof_von_Posadas_Christliche_Hoffnung_sollte_uns_verantwortlich_handeln_lassenPosadas – Bischof Juan Rubén Martínez von Posadas veröffentlicht einen Hirtenbrief zur Karwoche, in dem er betont, “es wäre heuchlerisch, wenn wir annehmen würden, dass wir aus unseren persönlichen und sozialen Schwierigkeiten, aus der Wertekrise und der Korruption herausfinden, so lange wir uns nicht dazu entschließen selbst die Verantwortung für eine bessere Zukunft zu tragen”. <br />"Gott wollte einer von uns sein und trat in die Menschheitsgeschichte ein“, so der Bischof weiter, “deshalb soll auch unsere Glaube die Geschichte prägen, das menschliche Drama begleiten und sich um Verwandlung bemühe. Dabei können wir sicher sein, dass an Ostern das Leben über den Tod siegt und wir zu ewigem Leben geführt werden".<br />"Doch wir müssen die Augen offen halten”, so warnt der Bischof, “damit wir die falschen Versprechen erkennen”.<br />“Die christliche Hoffnung”, so Bischof Juan Rubén Martínez abschließend, “sollte uns verantwortungsbewusst machen, wenn es um unsere Recht und Pflichten als Bürger geht. Diese Aufgabe beginnt mit kleinen Anstrengungen im Alltag, in unserer Stadt und in unserem Stadtviertel, in der Schule und in der Pfarrgemeinde".<br />Unterdessen fand am gestrigen 6. April in ganz Argentinien ein Generalstreik gegen die Regierung unter Präsident Mauricio Macri statt.<br /> <br /><br />Fri, 07 Apr 2017 13:43:55 +0200