Fides News - German (Standard)http://www.fides.org/Aus dem Archivder FidesagenturdeDie auf unseren Internetseiten veröffentlichten Inhalte unterliegen einer Licenza Creative Commons. OZEANIEN/MARIANNEN INSELN - Bischof von Chalan Kanoa ernannthttp://www.fides.org/de/news/60314-OZEANIEN_MARIANNEN_INSELN_Bischof_von_Chalan_Kanoa_ernannthttp://www.fides.org/de/news/60314-OZEANIEN_MARIANNEN_INSELN_Bischof_von_Chalan_Kanoa_ernanntVatikanstadt – Papst Franziskus hat am 24. Juni 2016 den bisherigen Apostolischen Administrator derselben Diözese, Pfarrer Ryan Jimenez, zum neuen Bischof der Diözese Chalan Kanoa auf den Südlichen Mariannen Inseln ernannt. <br />Der neue Bischof wurde am 18. Dezember 1971 in Dumaguete City geboren und trat in das San Jose Seminary in Quezon ein. An der Manila University studierte er Philosophie. Als Seminarist der Diözese Saipan setzte er seine Priesterausbildung in den USA fort, wo er das St. Patrick’s Seminary and University in Menlo Park besuchte. Am 8. Dezember 2003 wurde er zum Priester geweiht und in die Diözese Chalan Kanoa inkardiniert.<br />Danach hatte er folgende Ämter inne: 2003-2007: Vikar in der Kristo Rai Parish a Garapan, Saipan; 2003-2010: Sekretär des Bischofs; 2005-2007: Geistlicher Begleiter der Cursillo-Bewegung; seit 2007: Rektor der Our Lady of Mount Carmel Cathedral; seit 2008: Vorsitzender des diözesanen Ausschusses für Kulturgüter der Kirche; seit 2009: Beauftragter für das katholische Schulwesen und Leiter des Diocesan Publications Office; 2009-2010: Kanzler der Diözese; seit 2010: Apostolischer Administrator der Diözese.<br /> <br />Fri, 24 Jun 2016 14:00:35 +0200ASIEN/MYANMAR - Erzbischof von Taunggyi ernannthttp://www.fides.org/de/news/60313-ASIEN_MYANMAR_Erzbischof_von_Taunggyi_ernannthttp://www.fides.org/de/news/60313-ASIEN_MYANMAR_Erzbischof_von_Taunggyi_ernanntVatikanstadt – Papst Franziskus hat am 24. Juni 2016 den bisherigen Weihbischof derselben Erzdiözese, Basilio Athai, zum neuen Erzbischof von Taunggyi ernannt.<br />Der neue Erzbischof wurde am 22. Juli 1956 in Kyekadaw in der Diözese Loikaw geboren. Er im Anschluss an die weiterführende Schule studierte er zunächst Geographie an der die Staatliche Universität in Taunggyi. Nach seiner Priesterausbildung am Kleinenseminar in Taunggyi und am Großen Seminar in Yangon wurde er am 1. April 1984 zum Prieter geweiht und in die Diözese Loikaw inkardiniert.<br />Danach hatte er folgende Ämter inne: 1984-1986: Pfarrvikar in Hwary ; 1986-1989: Pfarrvikar der Kathedrale von Taunggyi; 1989-1991: Dozent für Philosophie am Großen Seminar der Erzdiözese Mandalay; 1991-1993: Pfarrer in Dorokohu ; 1993-1996: Studium der Bibeltheologie an der Päpstlichen Universität Urbaniana in Rom; 1996-2005: Pfarrer in Nanattaw ; 2005-2008: Rektor des Großen Seminars St. Michael in Taunggyi.<br />Am 21. Juni 2008 wurde er zum Titularbischoif von Tasaccora und Weihbischof von Taunggyi ernannt. Seit dem 12. Arpril 2015 war er Apostolischer Administrator derselben Diözese.<br /> <br />Fri, 24 Jun 2016 13:59:47 +0200AFRIKA/SÜDAFRIKA - Kirche äußert Zweifel an neuer Flüchtlingspolitikhttp://www.fides.org/de/news/60315-AFRIKA_SUeDAFRIKA_Kirche_aeussert_Zweifel_an_neuer_Fluechtlingspolitikhttp://www.fides.org/de/news/60315-AFRIKA_SUeDAFRIKA_Kirche_aeussert_Zweifel_an_neuer_FluechtlingspolitikJohannesburg –Es gebe zwar eine gewisse Öffnung, was eine Reform der Flüchtlingspolitik anbelangt, doch diese müssen konkret umgesetzt werden. Dies betont die Southern African Catholic Bishops’ Conference und der Jesuit Refugee Service nach einem Treffen mit dem südafrikanischen Innenminister, Malusi Gigaba, anlässlich des jüngsten Weltflüchtlingstages.<br />Der Minister würdigt den Beitrag der Flüchtlinge zur Entwicklung des Landes und wünschte sich, dass dies auch die südafrikanischen Bürger anerkennen. Gleichsam verurteilte er fremdenfeindliche Strömungen und die Tendenz, Zuwanderer für die Probleme des Landes verantwortlich zu machen.<br />Zweifel in den Reihen der Kirchenvertreter weckt die angestrebte Unterscheidung zwischen Flüchtlingen und Wirtschaftsmigranten: es soll ein „nicht genau definierter Flüchtlingsstatus festgelegt werden, was jedoch die Tür zu einem permanenten Wohnsitz oder der Staatsbürgerschaft verschließt” und auf der anderen Seite “soll eine Art Ausweis der Southern African Development Community ausgestellt werden, der die Fortbewegung zwischen den Ländern der Gemeinschaft ermöglicht und Wirtschaftsmigranten von humanitären Programmen für Flüchtlinge aufschließt“.<br />Die Kirchenvertreter befürchten, dass diese Maßnahmen die Integration von Flüchtlingen verhindert und eine Klasse der “Andersartigen” entsteht, die sich vom Rest der Bevölkerung unterscheiden.<br />In der Südafrikanischen Entwicklungsgemeinschaft schließen sich Angola, Botswana, Demokratische Republik Kongo, Lesotho, Madagaskar, Malawi, Madagaskar, Mauritius, Mosambik, Namibia, Südafrika, Swaziland, Tansania, Sambia und Simbabwe zusammen.<br /> <br /><br />Fri, 24 Jun 2016 13:41:13 +0200ASIEN/SYRIEN - Erzbischof Hindo und Papst Franziskus: "Leiden der Christen im Nahen Osten sollte nicht als Völkermord bezeichnet werden”http://www.fides.org/de/news/60312-ASIEN_SYRIEN_Erzbischof_Hindo_und_Papst_Franziskus_Leiden_der_Christen_im_Nahen_Osten_sollte_nicht_als_Voelkermord_bezeichnet_werdenhttp://www.fides.org/de/news/60312-ASIEN_SYRIEN_Erzbischof_Hindo_und_Papst_Franziskus_Leiden_der_Christen_im_Nahen_Osten_sollte_nicht_als_Voelkermord_bezeichnet_werdenHassakè - “Was der Papst zur Definition des Bergriffs ‘Völkermord’ mit Bezug auf die Situation der Christen im Nahen Osten sagt ist sehr zutreffend und nützlich, denn es bringt und in die Realität zurück und hilft uns den christlichen Blick auf das Martyrium nicht zu verlieren, das den Weg der Kirche in dieser Welt begleitet”, so der syrische Erzbischof Jacques Behnan Hindo von Hassakè Nisibi über seine persönliche Erfahrung im syrischen Konflikt mit Bezug auf die Ansprache von Papst Franziskus an die Studenten des römischen Kollegs „Villa Nazareth“, am vergangen 18. Juni. <br />“Mir gefällt es nicht und das betone ich ausdrücklich”, so Papst Franziskus, “wenn von einem Genozid unter den Christen im Nahen Osten gesprochen wird”. “Es ist eine Beschränkung auf soziologische Aspekte”, so der Papst weiter, wenn der Begriff Völkermord für das benutzt wird, “was ein Geheimnis des Glaubens ist: das Martyrium” und wenn Kampagnen auf den Weg gebracht werden, die die Verfolgung, “die Christen zur Fülle ihres Glaubens führt”, als Völkermord bezeichnen. <br />Auch Erzbischof Hindo, ist der Ansicht, dass die Bezeichnung des Völkermordes nicht auf das Leiden von Christen angewandt werden kann, auch nicht im heutigen historischen Kontext, “da viel mehr Muslime, auch Sunniten, von fanatischen Dschihadisten als Ungläubige getötet werden”. “Doch vor allem”, so der Erzbischof im Gespräch mit Fides, “sind Kampagnen und politische Manöver zur Definition der tragischen Ereignisse, die Christen erleben, als Genozid, eine Art Säkularisierung, die das Bewusstsein der Menschen für das Martyrium verwässern, wie es die Kirche seit jeher erlebt und anerkennt. Märtyrer fügen ihr Leiden dem Leiden Christi hinzu und Christus selbst nimmt sie in den Arm im Moment ihres Leidens, wie dies bei den großen Verfolgungen zur Zeit der Anfänge der Kirche geschah“<br />Eine mögliche Definierung der Verfolgung von Christen als Genozid als Voraussetzung für finanzielle Unterstützung des US-amerikanischen Kongresses für so genannte „christliche Milizen, so Erzbischof Jacques Behnan Hindo “zeigt wie sehr die Dinge instrumentalisiert werden und welch negative Auswirkungen Kampagnen haben, die darauf abzielen, die Entstehung so genannter christliche Milizen zu rechtfertigen oder zu fördern. Damit wird auch das Christentum auf eine Kriegs-Ideologie reduziert, während Christen auf dem Weg durch die Geschichte trotz zahlreicher Widersprüche immer die Ansicht vertraten, dass nur die Staaten und die zivilen Institutionen Waffen zur Verteidigung des Volkes einsetzen dürfen… So helfen uns auch die Worte des Papstes bei der Rückkehr zum wahren Wesen des Christentums”. ´<br /> . <br /><br /><br /><br />Fri, 24 Jun 2016 13:09:06 +0200AMERIKA/KOLUMBIEN - Bischöfe zu Friedensverinbarungen: “Historisches Ereignis und erster Schritt zum Aufbau des Friedens”http://www.fides.org/de/news/60309-AMERIKA_KOLUMBIEN_Bischoefe_zu_Friedensverinbarungen_Historisches_Ereignis_und_erster_Schritt_zum_Aufbau_des_Friedenshttp://www.fides.org/de/news/60309-AMERIKA_KOLUMBIEN_Bischoefe_zu_Friedensverinbarungen_Historisches_Ereignis_und_erster_Schritt_zum_Aufbau_des_FriedensBogotà – Die Kolumbianische Bischofskonferenz bezeichnet die Unterzeichung der Friedensvereinbarungen zwischen der kolumbianischen Regierung und den Rebellen der FARC als "historisches Ereignis für das Land, das voraussichtlich der erste Schritt zum so lange erhofften Frieden in Kolumbien sein wird, der die Rechte der Menschen respektiert und Gerechtigkeit im ganzen Land fördert”, heißt es in einer am gestrigen 23. Juni veröffentlichten Verlautbarung. Die Bischöfe fordern die Regierung deshalb auf, “nun eine Pädagogik des Friedens und eine klare und authentische Information zu garantieren, damit alle Zweifel im Hinblick auf den Beschluss ausgeräumt werden können".<br />"Die katholische Kirche steht seit Beginn der Konflikts auf der Seit der Opfer und tut dies auch in diesem für Kolumbien historischen Moment, indem sie fordert, dass die Regierung sich um ein Land bemüht, das die Demokratie, die Freiheit und die Menschenrechte respektiert und Prozesse der Vergebung, der Aussöhnung und des Friedens begünstigt werden" heißt es in der Verlautbarung. <br />Nach vierjährigen Friedensgesprächen unterzeichneten die kolumbianische Regierung und die Rebellen der FARC am gestrigen 23. Juni Friedensvereinbarungen, die einen 50jährigen Bürgerkrieg beenden. An der feierlichen Unterzeichnung in Havanna nahmen neben dem kolumbianischen Präsidenten Santos auch der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-moon, die Präsidentin von Chile Michelle Bachelet, das kubanische Staatsoberhaupt Raul Castro, der Präsident von Venezuela, Nicolas Maduro, und der norwegische Außenminister Borge Brende teil.<br />Zu den wichtigsten Punkten gehören ein definitives bilaterales Waffenstillstandabkommen und die Überprüfung der Einteilung durch den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen.<br /> <br />Fri, 24 Jun 2016 12:40:19 +0200AMERIKA/MEXIKO - Proteste gegen Bildungsreform: Bischöfe fordern Dialog aller beteiligten Sektorenhttp://www.fides.org/de/news/60311-AMERIKA_MEXIKO_Proteste_gegen_Bildungsreform_Bischoefe_fordern_Dialog_aller_beteiligten_Sektorenhttp://www.fides.org/de/news/60311-AMERIKA_MEXIKO_Proteste_gegen_Bildungsreform_Bischoefe_fordern_Dialog_aller_beteiligten_SektorenOaxaca – Die bischöfliche Kommission für Soziales wünscht sich einen öffentlichen Dialog zur Überwindung der Probleme im Bildungswesen in Oaxaca und das Mitwirken aller beteiligten Parteien an der Entwicklung eines neuen Bildungsprojekts. Fünf Wochen, nachdem bei Lehrerprotesten in Oaxaca verschieden Menschen starben und verletzt wurden , konnten die Probleme noch nicht gelöst werden.<br />Der Vorsitzende der bischöflichen Kommission Bischof José Leopoldo González González Nogales und Erzbischof Carlos Garfias Merlos von Acapulco fordern deshalb die Beteiligung von Familien, Schulen, Lehrern, Unternehmern, Behörden, Medien und Kirchen am Dialog. <br />Bei diesem Austausch müsse, „der Mensch und dessen Würde als Grundlage und Ziel jeder Politik und Bildung im Mittelpunkt stehen“. Nach Ansicht der Bischöfe ist dabei für die Entwicklung ein Zusammenwirken aller beteiligten Sektoren notwendig. <br />Die Lehrer protestieren gegen die aktuelle Bildungsreform, die ihrer Meinung nach auf den Weg gebracht wurde, ohne sich vorher mit Lehrern oder deren Gewerkschaften zu beraten. Kritik üben sie vor allem an einer geplanten Beurteilung der Lehrer zur Verbesserung des Bildungssystems. Bei einer solchen Beurteilung müssen man zumindest die sozialen Unterschiede in den verschiedenen Staaten berücksichtigen, fordern die Lehrer. <br /> <br /><br />Fri, 24 Jun 2016 12:26:04 +0200AFRIKA/NIGERIA - Bischöfe besuchen Diözese Maiduguri im Zeichen der Solidaritäthttp://www.fides.org/de/news/60310-AFRIKA_NIGERIA_Bischoefe_besuchen_Dioezese_Maiduguri_im_Zeichen_der_Solidaritaethttp://www.fides.org/de/news/60310-AFRIKA_NIGERIA_Bischoefe_besuchen_Dioezese_Maiduguri_im_Zeichen_der_SolidaritaetAbuja - “Dies ist ein Besuch im Zeichen der Solidarität mit der Bevölkerung und der Kirche in Borno und um uns der von Boko Haram verursachten Schäden bewusst zu werden”, so der Erzbischof von Abegunrin von Ibadan und Apostolische Administrator von Osogbo Gabriel Leke, der zusammen mit Vertretern verschiedener Bistümer am vergangenen 21. Juni die Diözese Maiduguri besuchte, wo die Gewalt der islamistischen Sekte Boko Haram tiefe Spuren hinterließ. <br />Wie der Sprecher der Diözese Maiduguri, Pfarrer Gideon Obasogie, mitteilt, wurde Erzbischof Abegunrin, von Bischof Emmanuel A. Badejo von Oyo, vom Generalvikar der Diözese Osogbo, Pfarrer Michael Okodua und von Pater Martin De Cross C.M.F. begleitet.<br />In seiner Predigt würdigte Bischof Badejo den Mut der Christen in Maiduguri und betonte, dass die die Tatsache, dass Bischof Oliver Dashe Doeme von Maiduguri auch in den schlimmsten Momenten die Gelassenheit, den Mut und die Hoffnung nicht verlor, seinen Gläubigen zu verdanken ist, die ihn mit ihrem Beispiel ermutigt haben. <br />Bischof Doeme dankte den Bischöfen für ihren Besuch, den er als Zeichen konkreter christlicher Solidarität bezeichnete. Diese Solidarität wurde auch im Rahmen einer Begegnung mit Binnenflüchtligen in Unterkünften in der Nähe von Maiduguri unter Beweis gestellt, die von der katholischen Kirche und der Christian Association of Nigeria betrieben werden. Anlässlich des Besuchs verteilten die Bischöfe auch Hilfsmitteln und Spenden aus ihren Diözesen. “Das, was wir im Radio und im Fernsehen über die Situation der Flüchtlinge gehört und gesehen haben, entspricht nicht ganz den tatsächlichen Lebensbedingungen vor Ort”, so Erzbischof Abegunrin. <br /> <br />Fri, 24 Jun 2016 12:06:22 +0200AFRIKA/KENIA - Mindestens drei Menschen sterben bei einem Viehdiebstahl im Nordosten des Landeshttp://www.fides.org/de/news/60307-AFRIKA_KENIA_Mindestens_drei_Menschen_sterben_bei_einem_Viehdiebstahl_im_Nordosten_des_Landeshttp://www.fides.org/de/news/60307-AFRIKA_KENIA_Mindestens_drei_Menschen_sterben_bei_einem_Viehdiebstahl_im_Nordosten_des_LandesNairobi – An der Grenze zwischen den Grafschaften Kisumu und Nandi im Nordosten Kenias bleibt die Lage angespannt nachdem bei Ausschreitungen zwischen Luo und Nandi mindestens drei Menschen starben. <br />Zahlreiche Einwohner aus beiden Grafschaften, darunter Frauen, Kinder und Senioren flohen aus beiden Grafschaften. Insgesamt 425 Menschen suchten Zuflucht bei der Africa Inland Church in Achego, wo sie vom Roten Kreuz betreut werden. <br />Grund für die Ausschreitungen war angeblich ein Viehdiebstahl. In jüngster Vergangenheit hatten die katholischen Bischöfe und andere Religionsvertreter in Kenia mehrmals beklagt, dass solche Vorfälle zu politischen Zwecken mit Blick auf die Wahl 2017 manipuliert werden . Im vergangenen März hatte der Inter-Religious Council of Kenya vor der Entstehung von Milizen gewarnt, die “gezielt Gewalt verbreiten” und im April wissen die katholischen Bischöfe auf die Verbreitung des Tribalismus und die mögliche Radikalisierung von Jugendlichen hin .<br /> <br />Thu, 23 Jun 2016 13:38:53 +0200AFRIKA/SÜDSUDAN - Vereinten Nationen bestätigen Versagen der Blauhelme beim Massaker von Malakalhttp://www.fides.org/de/news/60306-AFRIKA_SUeDSUDAN_Vereinten_Nationen_bestaetigen_Versagen_der_Blauhelme_beim_Massaker_von_Malakalhttp://www.fides.org/de/news/60306-AFRIKA_SUeDSUDAN_Vereinten_Nationen_bestaetigen_Versagen_der_Blauhelme_beim_Massaker_von_MalakalAbuja – Fehler der Blauhelme beim Vorgehen im Falle des Massakers, zu dem es am 18. Februar im Flüchtlingscamp Malakal im Südsudan kam bestätigten nun die Vereinten Nationen auf der Grundlage einer Untersuchung zum Verhalten der Soldanten der UN-Mission im Südsudan .<br />Wie aus dem Bericht hervorgeht trugen die Angreifer Uniformen der SPLA und waren mit hoch entwickelten Waffen ausgerüstet, mit denen sie die Flüchtlingen in der Einrichtung der Vereinten Nationen unter Beschuss nahmen, in der rund 50.000 Menschen leben. Mindestens 30 Zivilisten wurden getötet und 123 verletzt. <br />Wie das medizinische Hilfswerk “Ärzte ohne Grenzen” betont, „haben die Soldaten der UMISS ihr Mandat zum Schutz von Zivilisten nicht erfüllt, wie es der Sicherheitsrat im Falle eines Angriffs vorsieht: vor dem Angriff wurde nicht verhindert, dass Waffen in das Camp gelangen, bei den ersten Ausschreitungen wurde beschlossen, dass nicht eingegriffen werden soll und als das Camp von außen angegriffen wurde, wurde nicht rechtzeitig gehandelt ”.<br /> <br />Thu, 23 Jun 2016 13:38:08 +0200AMERIKA/PARAGUAY - Bischof Medina zum Massaker von Curuguaty: “Justiz ist für Wahrheitsuche verantwortlich“http://www.fides.org/de/news/60305-AMERIKA_PARAGUAY_Bischof_Medina_zum_Massaker_von_Curuguaty_Justiz_ist_fuer_Wahrheitsuche_verantwortlichhttp://www.fides.org/de/news/60305-AMERIKA_PARAGUAY_Bischof_Medina_zum_Massaker_von_Curuguaty_Justiz_ist_fuer_Wahrheitsuche_verantwortlichAsuncion – Bischof Mario Melanio Medina Salinas von Juan Bautista de las Misiones macht den stellvertretenden Präsidenten Federico Franco für das "Massaker von di Curuguaty" verantwortlich.<br />Nach Ansicht des Bischofs war die Tragödie vom 15. Juni 2012, bei der 11 Bauern und sechs Polizeibeamte starben, eine “Inszenierung”, die die Wahl Francos zum Präsidenten begünstigen sollte.<br />Gegenüber Journalisten betonte Bischof Medina bei einer Pressekonferenz in den Räumlichkeiten der Bischofskonferenz in Asuncion, dass "die Justiz bei der Wahrheitssuche große Verantwortung trägt”. Man dürfe der Druckausübung gewisser Kreise nicht nachgeben, so der Bischof.<br />Zum tragischen Tod von insgesamt 17 Personen kam es am 15. Juni 2012 bei der Räumung eines von Bauern besetzten Grundstücks in Marina Cué. Kurz danach wurde Präsident Fernando Lugo vom Parlament des Amtes enthoben, weil er die Räumungsaktion veranlasst haben soll.<br />Vier Jahre nach dem Massaker wurden die Täter noch nicht identifiziert , während die Staatsanwaltschaft erneut Anklage gegen die Bauern wegen illegale Versammlung, Besetzung von Privatgrundstücken und Mord erhoben. Im Jahr 2012 wurde Anklage nur wegen Mordes erhoben.<br />Bischof Medina Salinas erinnert daran, dass vor Ort 300 Polizistetn gegen 60 Bauern vorgingen: “Es ist eine Schande! Nun sollen sie um jeden Preis verurteilt werden! Hier werden die Opfer eines Verbrechens unter Anklage gestellt“. <br /> <br /><br />Thu, 23 Jun 2016 13:05:52 +0200AMERIKA/ARGENTINIEN - Weltdrogentag: Prävention, Entzug und Bildungsarbeit in der Erzdiözese Mendozahttp://www.fides.org/de/news/60303-AMERIKA_ARGENTINIEN_Weltdrogentag_Praevention_Entzug_und_Bildungsarbeit_in_der_Erzdioezese_Mendozahttp://www.fides.org/de/news/60303-AMERIKA_ARGENTINIEN_Weltdrogentag_Praevention_Entzug_und_Bildungsarbeit_in_der_Erzdioezese_MendozaMendoza – Anlässlich des Internationalen Tages gegen Drogenmissbrauch und illegalen Drogenhandel veranstaltet die Erzdiözese Mendoza eine Reihe von Veranstaltungen zu diesem Thema. Vom 26. bis 29. Juni werden zahlreiche Workshops uns Seminare, Pastoralarbeiter und andere Interessierte angeboten. In der Kappelle “María Madre del Pueblo” findet ein gemeinsamer Gottesdienst statt und am 29. Juni kommen die Mitarbeiter der Nationalen Kommission für Drogen zusammen, die in den verschiedenen Bereichen der Drogenbekämpfung und –prävention tätig sind. Auf der Tagesordnung stehen Präventionsprogramme, Entzugsmodelle, Bildungsangebote, Networking und Erfahrungsberichte.<br /> <br />Thu, 23 Jun 2016 12:48:32 +0200ASIEN - Gemeinschaft von Sant’Egidio unterstützt Netzwerke für die Abschaffung der Todesstrafe in Indonesien und auf den Philippinenhttp://www.fides.org/de/news/60302-ASIEN_Gemeinschaft_von_Sant_Egidio_unterstuetzt_Netzwerke_fuer_die_Abschaffung_der_Todesstrafe_in_Indonesien_und_auf_den_Philippinenhttp://www.fides.org/de/news/60302-ASIEN_Gemeinschaft_von_Sant_Egidio_unterstuetzt_Netzwerke_fuer_die_Abschaffung_der_Todesstrafe_in_Indonesien_und_auf_den_PhilippinenOslo – “Die Kampagne für die Abschaffung der Todesstrafe soll das Leben schützen und Gerechtigkeit und Menschlichkeit in der Gesellschaft fördern. Die Kampagne wird erfolgreich sein, wenn sich die Bürger für eine Kultur der Abschaffung stark machen. Wir werden die Menschen, insbesondere im asiatischen Kontext, wie zum Beispiel in Indonesien oder auf den Philippinen aufklären”, so Leonardo Tranggono, der die Gemeinschaft von Sant’Egidio beim 6. Weltkongress gegen die Todesstrafe vertritt, zu dem Mitglieder von Parlamenten und Regierungen aus aller Welt zusammenkommen. <br />In Indonesien galt seit 2004 ein Moratorium. “Sant'Egidio hat zu einer umfassenden Aufklärungskampagne beigetragen und Petitionen in Indonesien und in Europa auf den Weg gebracht, als die drei katholischen Aktivisten Tibo, Dominggus und Marinus im Zusammenhang mit den Aufständen in Poso zum Tode verurteilt wurden. Im Jahr 2008 lancierten wir einen Appell für den Attentäter Amrozi, gegen den wegen der Anschläge auf Bali 2002 die Todesstrafe verhängt wurde. Im Jahr 2014 haben wir mit anderen Organisationen die Hinrichtung der indonesischen Staatsbürgerin Wilfrida Soik verhindert, die in Malaysia zum Tode verurteilt worden war”. Indonesien hat im Jahr 2015 wieder mit der Vollstreckung von Todesurteilen begonnen: sechs Verurteilte wurden im Januar 2015 hingerichtet, acht im April 2015 und nach dem Fastenmonat Ramandan sollen Ende Juli 48 Todesurteile vollstreckt werden. Alle Todesurteile waren im Zusammenhang mit Drogendelikten ausgesprochen worden. <br />“Das Kampf für die Abschaffung der Todesstrafe”, so Tranggono, „ist noch nicht gewonnen. Wir werden auch künftig Netzwerke mit verschiedenen Komponenten der Zivilgesellschaft bilden und Studenten, Dozenten, Aktivisten, religiöse Bewegungen und Kirchen an unseren Aktionen beteiligen, damit ein Bewusstsein für das Problem entsteht“.<br />Ähnliche Kampagnen sollen für die Philippinen auf den Weg gebracht werden, wo der neu gewählte Präsident Rodrigo Duterte die Todesstrafe wieder einführen will. „Diese Initiativen“, so Tranggono abschließend “dürfen nicht als Aktionen gegen die Regierung verstanden werden. Vielmehr soll ein anderes Modell von Gerechtigkeit gefördert werden, das die Institutionen dazu bewegt, eine humane Antwort auf die legitimen Forderungen der Bürger nach Gerechtigkeit und Sicherheit bewegt“.<br /> <br /><br /><br />Thu, 23 Jun 2016 12:11:31 +0200AMERIKA/KOLUMBIEN - Erzbischof Castro zur Unterzeichnung der Friedensvereinbarungen: “Die Menschen wollen konkrete Ergebnisse sehen”http://www.fides.org/de/news/60301-AMERIKA_KOLUMBIEN_Erzbischof_Castro_zur_Unterzeichnung_der_Friedensvereinbarungen_Die_Menschen_wollen_konkrete_Ergebnisse_sehenhttp://www.fides.org/de/news/60301-AMERIKA_KOLUMBIEN_Erzbischof_Castro_zur_Unterzeichnung_der_Friedensvereinbarungen_Die_Menschen_wollen_konkrete_Ergebnisse_sehenBogotà – "Wir brauchen ein klares Zeichen dafür, dass die Unterzeichnung des Abkommens auch wirkkräftig ist und nicht nur ein symbolischer Akt”, so der Vorsitzende der Kolumbianischen Bischofskonferenz, Erzbischof Luis Augusto Castro Quiroga von Tunja, zur angekündigten Unterzeichnung der letzten Punkte der "Friedensgespräche“ zwischen der kolumbianischen Regierung und den Rebellen der FARC in Havanna . "Die Rebellen müssen ihre Waffen öffentlich abgeben und zerstören”, so der Erzbischof, “denn die Menschen wollen rasch konkret Ergebnisse der Vereinbarungen sehen.<br />Die Unterzeichnung der des Abkommens “über einen Waffenstillstand und das endgültige Ende der Auseinandersetzungen” gaben die beteiligten Parteien gestern in Havanna bekannt.<br />Mit der Unterzeichnung der Friedensvereinbarungen wird in Kolumbien ein 50jähriger Konflikt beendet.<br /> <br />Thu, 23 Jun 2016 11:46:42 +0200ASIEN/SYRIEN - Christlicher Aktivist nach 30 Monaten aus der Haft entlassenhttp://www.fides.org/de/news/60300-ASIEN_SYRIEN_Christlicher_Aktivist_nach_30_Monaten_aus_der_Haft_entlassenhttp://www.fides.org/de/news/60300-ASIEN_SYRIEN_Christlicher_Aktivist_nach_30_Monaten_aus_der_Haft_entlassenQamischli – Der syrisch-orthodoxe Aktivist Gabriel Moshe Kourieh, ehemaliger Leiter der politischen Abteilung der Assyrian Democratic Organization, war am 19. Dezember 2013 von syrischen Sicherheitskräften in seiner Geburtsstadt Qamischli verhaftet worden. Während der ersten Monate des 2011 ausgebrochenen Konflikts hatte Kourieh – der als Vertreter der gemäßigten syrischen Opposition bekannt war – die friedlichen Kundgebungen gegen die Regierung Assad unterstützt. Kourieh hatte auch die Erklärung von Damaskus für den demokratischen Wandel unterzeichnet. Seine Inhaftierung hatten viele internationale Menschenrechtsorganisationen verurteilt. <br /> <br /><br />Thu, 23 Jun 2016 11:27:31 +0200ASIEN/PAKISTAN - Christian Solidarity Worldwide beklagt gezielte Morde an Mitgliedern der Ahmadiyya-Gemeindehttp://www.fides.org/de/news/60299-ASIEN_PAKISTAN_Christian_Solidarity_Worldwide_beklagt_gezielte_Morde_an_Mitgliedern_der_Ahmadiyya_Gemeindehttp://www.fides.org/de/news/60299-ASIEN_PAKISTAN_Christian_Solidarity_Worldwide_beklagt_gezielte_Morde_an_Mitgliedern_der_Ahmadiyya_GemeindeKarachi – Chaudhry Khaliq Ahmad, ein Arzt aus der muslimischen Glaubensgemeinschaft der Ahmadiyya, wurde am vergangenen 20. Juni in seiner Klinik ermordet Sikandar Goth ermordet. Der Arzt starb auf dem Transport ins Krankenhaus. <br />Es handelt sich um den letzten einer Reihe von Morden an Mitglieder der muslimischen Ahmadiyya-Gemeinde, die von sunnitischen und schiitischen Gläubigen als “Häretiker” betrachtet und verfolgt werden. Ahmadi dürfen sich offiziell nicht als “Muslime” bezeichnen. <br />Am vergangenen 5. Juni wurde Hameed Ahmed, ebenfalls Arzt, vor seinem Haus in Attock von Unbekannten erschossen. Am 25. Mai kam Daud Ahmad im selben Stadtteil von Karachi ebenfalls gewaltsam ums Leben.<br />Der Sprecher der Ahmadiyya-Gemeinde in Pakistan, Salim Ud Din, betont: "Ich bin schockiert und traurig über die Nachricht vom Mord an Chaudhry Khaliq Ahmad. Worte reichen nicht aus, um den Schmerz zu beschreiben, den ich persönlich und alle Ahmadi in Pakistan und in aller Welt nach dieser grausamen Tat empfinden. Nicht einmal im heiligen Monat Ramadan scheint es für die Ahmadi Frieden zu geben. Wir sind ganz klar zur Zielscheibe geworden und dahinter verbirgt sich Methodik. Die Behörden müssen rasch eingreifen, damit diese Morde beendet werden"<br />"Wir sind entsetzt über diese lange Reihe von gezielten Morden an Mitgliedern aus der Ahmadi-Gemeinde und die damit verbundene Straffreiheit”, so die Nichtregierungsorganisation “Christian Solidarity Worldwide”, “Wir fordern die Polizei zur Verfolgung und Festnahme der Verantwortlichen auf und bitten die Regierung in Pakistan eine Änderung der diskriminierenden Gesetze und Maßnahmen zum Schutz der Ahmadiyya-Gemeinden und anderer religiöser Minderheiten in Pakistan".<br />1974 wurde in der pakistanische Verfassung festgelegt, dass die Ahmadiyya nicht zur muslimischen Glaubensgemeinschaft gehören.<br /> <br />Thu, 23 Jun 2016 11:05:58 +0200ASIEN/CHINA - Im Institut der Salesianer von Don Bosco stehen für Waisenkinder am chinesischen Vatertag die Priester im Mittelpunkthttp://www.fides.org/de/news/60298-ASIEN_CHINA_Im_Institut_der_Salesianer_von_Don_Bosco_stehen_fuer_Waisenkinder_am_chinesischen_Vatertag_die_Priester_im_Mittelpunkthttp://www.fides.org/de/news/60298-ASIEN_CHINA_Im_Institut_der_Salesianer_von_Don_Bosco_stehen_fuer_Waisenkinder_am_chinesischen_Vatertag_die_Priester_im_MittelpunktHan Dan – Für die Kinder mit einer Behinderung und Waisenkinder, die im Zentrum der Salesianer von Don Bosco in Da Ming in der Diözese Han Dan leben, standen am chinesischen Vatertag die Priester im Mittelpunkt, die sie in der Einrichtung begleiten. Der Vatertag wird in China am dritten Sonntag im Juni gefeiert. <br />Die Priester der Gemeinschaft des Priesterseminars vom Heiligen Herzen sind für die geistliche Begleitung der Schwestern und der Kinder verantwortlich und sind für viele Kinder eine Art Vaterfigur. Deshalb wurden sie am Vatertag von ihren kleinen Schützlingen mit selbstgebastelten Blumen beschenkt. <br />Das Institut der Salesianer von Don Bosco wurde 1984 eröffnet, nachdem die damals 80jährige Schwester Wu Yong Bo ein behindertes Kind angenommen hatte, das vor der Kirchenpforte abgelegt worden war. Dies war für die Schwester der Anlass, sich fortan um Kinder zu kümmern, wenn auch zunächst in einer sehr bescheidenen Einrichtung. Im Oktober 1994 zog das Institut in ein größeres Gebäude um, das für die Erfordernisse besser geeignet war. <br />Bis heute wurden dort 300 Kinder mit einer Behinderung und Waisenkinder betreut. Viele besuchten später eine Universität oder konnten an Adoptivfamilien vermittelt werden. Spenden für das Institut sammeln die Schwestern unter anderem beim Marathonlauf in Peking. Durch die Mithilfe der Schwestern und Priestern und vieler großzügiger Wohltäter kann das Institut heute auch Berufskurse für Erwachsne mit einer Behinderung anbieten. Derzeit leben 61 Kinder im Institut der Salesianer von Don Bosco. <br /> <br /><br />Thu, 23 Jun 2016 09:40:43 +0200OZEANIEN/SALOMONINSELN - Erzbischof von Honiara zurückgetreten und Nachfolger ernannthttp://www.fides.org/de/news/60295-OZEANIEN_SALOMONINSELN_Erzbischof_von_Honiara_zurueckgetreten_und_Nachfolger_ernannthttp://www.fides.org/de/news/60295-OZEANIEN_SALOMONINSELN_Erzbischof_von_Honiara_zurueckgetreten_und_Nachfolger_ernanntVatikanstadt – Papst Franziskus hat am 22. Juni 2016 den von Erzbischof Adrian Thomas Smith von Honiara entsprechend Can. 401 § 1 des Kirchenrechts angenommen und den bisherigen Bischof von Auki, Christopher M. Cardone zu seinem Nachfolger ernannt.<br />Christopher Cardone, O.P., wurde am 20. Dezember 1957 in Long Island geboren. Er besuchte zunächst das College der Dominikaner und legte danach am 15. August die ewigen Gelübde ab. Sein Studium setzte er am “Dominican House of Studies” fort und am 30. Mai 1986 wurde er zum Priester geweiht. Nach seiner Priesterweihe war er zwei Jahre lang als Vikar in Madeira tätig. Seit 1988 ist er im Vikariat der Dominikaner auf den Salomonen tätig, wo er folgende Ämter innehatte: 1988: Assistent in Nila; 1988-1995: Administrator der Gemeinde St. Peter in Gizo, Berufungsbeauftragter; 1995-2000: Pfarrer in Noro; 2000-2001 Pfarrer in Nila. Am 13 März 2001 wurde er zum Titularbischof von Tuburnica und Weihbischof von Gizo ernannt. Seit dem 9. Oktober 2004 leitete er die Diözese Auki.<br /> <br /><br /><br />Wed, 22 Jun 2016 13:34:22 +0200AFRIKA/BURUNDI - Bischöfe fordern Beteiligung aller Komponenten der Gesellschaft am Dialoghttp://www.fides.org/de/news/60292-AFRIKA_BURUNDI_Bischoefe_fordern_Beteiligung_aller_Komponenten_der_Gesellschaft_am_Dialoghttp://www.fides.org/de/news/60292-AFRIKA_BURUNDI_Bischoefe_fordern_Beteiligung_aller_Komponenten_der_Gesellschaft_am_DialogBujumbura - “Bürger müssen aktiv am Prozess des Friedens und der friedlichen Lösung von Problemen beteiligt werden: nur so kann es Stabilität geben”, heißt es in einer Botschaft, die am Rande eines Besuchs einer Delegation des Symposiums der Bischofskonferenzen von Afrika und Madagaskar in Burundi veröffnet wurde. Die Delegation appelliert an die Regierung und die Kirchenführer des Landes mit der Bitte um eine friedliche Lösung zur Überwindung der aktuellen Krise. <br />“Wir ermutigen alle Christen zu einem verantwortlichen Beitrag zum Friedensprozess. Nur ein echtes Engagement der ganzen Kirche ermöglicht einen solchen Weg“, so die SECAM- Delegation.<br />Die politische Krise in Burundi begann mit der Ankündigung der Kandidatur eines dritten Mandats des scheidenden Präsidenten Pierre Nkurunziza, womit dieser gegen die Verfassung des Landes in die Friedensvereinbarungen von Arusha verstößt. Nach der Wiederwahl Nkurunzizas im August, 2015 spitzte sich die Lage zu, so das Burundi kurz vor dem Abgrund eines Bürgerkriegs steht. Über 270.000 Burundier haben das Land verlassen. Die Regierung brachte einen „nationalen Dialog“ auf den weg, zu dem die oppositionellen Kräfte des Landes jedoch ausgeschlossen sind. <br />“Die Lösung des Konflikts und das Engagement für den Frieden wird nur erfolgreich sein, wenn alle Komponenten der Gesellschaft daran beteiligt sind”, so die Delegation, die “negative Einflussnahme aus dem Ausland ablehnt, die nicht nur in Burundi, sondern auch in anderen Ländern Afrikas stattfindet“. Insbesondere verurteilt die Delegation die Waffengeschäfte „die die Gewalt in den afrikanischen Ländern verursacht”. “Die Afrikanische Union, die Europäische Union und die Vereinten Nationen müssen mehr Druck ausüben, damit die Verbreitung der Waffen in Ländern verhindert wird, in denen eine politische Krise herrscht”, so die SECAM-Delegation abschließend. <br /><br />Wed, 22 Jun 2016 13:23:28 +0200AFRIKA/ÄGYPTEN - Koptischer Wissenschaftler und Menschenrechtsaktivist gegen Kaution aus der Haft entlassenhttp://www.fides.org/de/news/60296-AFRIKA_AeGYPTEN_Koptischer_Wissenschaftler_und_Menschenrechtsaktivist_gegen_Kaution_aus_der_Haft_entlassenhttp://www.fides.org/de/news/60296-AFRIKA_AeGYPTEN_Koptischer_Wissenschaftler_und_Menschenrechtsaktivist_gegen_Kaution_aus_der_Haft_entlassenKairo – Der koptische Wissenschaftler und Menschenrechtsaktivist Mina Thabet wurde am vergangenen 20. Juni aus von einem ägyptischen Gericht gegen eine Kaution in Höhe von 10.000 ägyptischen Sterling entlassen. Der Wissenschaftler war Mitglied des Anwälte-Pools, der die Angehörigen des italienischen Forschers Giulio Regeni vertritt . Er war von nicht uniformierten Polizeibemahnten am 19. Mai aus seiner Wohnung mitgenommen worden, nachdem gegen ihn der Verdacht der Verbindung zu terroristischen Gruppen erhoben wurde. <br />Die Anklage legt gegen seine Freilassung Berufung ein. Nach Aussage von Mitarbeitern und Anwälten des Wissenschaftlers soll der Gesundheitszustand von Mina Thabet sich während der Wochen seiner Isolationshaft in der Polizeistation in al-Salam verschlechtert haben. "Was uns wirklich schmerzt”, so Mina Thabet auf dem Facebook-Account von “Egyptian Coordination for Rights and Freedoms, ECRF”, „ist nicht das, was mir passiert ist, sondern dass ich mit Gruppen in Verbindung gebracht werde, die ich immer zu bekämpfen versucht haben“<br /> .<br />Wed, 22 Jun 2016 13:09:03 +0200AMERIKA/KOLUMBIEN - Bischof Salah Zuleta: “Eine echter Politiker bemüht sich um Gemeinwohl”http://www.fides.org/de/news/60291-AMERIKA_KOLUMBIEN_Bischof_Salah_Zuleta_Eine_echter_Politiker_bemueht_sich_um_Gemeinwohlhttp://www.fides.org/de/news/60291-AMERIKA_KOLUMBIEN_Bischof_Salah_Zuleta_Eine_echter_Politiker_bemueht_sich_um_GemeinwohlGuajira – Angesichts der im Land herrschenden Krise fordert Bischof Ignacio Salah Zuleta von La Guajira die Politiker des Landes zur Ernennung eines einzigen Kandidaten für die bevorstehende Wahl und nach der Annullierung der letzten Wahl auf. Im Gespräch mit Journalisten betonte der Bischof am gestrigen 21. Juni: "Auf diese Weise können ein Wettstreit zwischen den Parteien und unnötige und kostspielige Konflikte vermieden werden, die uns spalten obwohl wir wissen, dass die parteienübergreifende Einheit die einzige Lösung ist". <br />Kein Kandidat, Salah Zuleta, könne die Probleme in La Guajira ohne die Unterstützung eines Bündnisses lösen: "Ein echter Politiker weiß, dass seine einzige Existenzberechtigung das Bemühen um Gemeinwohl ist und dies muss wichtiger sein als Ideologien, Parteien und Kontroversen".<br />Für die Neuwahl im Verwaltungsbezirk La Guajira wurde noch kein Datum festgelegt. Am 7. Juni 2016 annullierte das Oberste Gericht die Wahl von Oneida Pinto zum Gouverneur. <br />La Guajira liegt im Norden Kolumbiens an der Grenze zu Venezuela an der Atlantikküste. Seit drei Jahren sieht sich die Region mit Lebensmittelknappheit und Gesundheitsproblemen konfrontiert. Umweltschützer beklagen, dass internationale Kohleunternehmen die Wassernutzung in der Region monopolisiert. La Guajira ist die kolumbianische Region mit der höchsten Armutsrate . Bischof Salah Zuleta hatte sich in der Vergangenheit immer wieder zu den Problemen der Region geäußert .<br /> <br /><br /><br />Wed, 22 Jun 2016 12:57:19 +0200