Fides Newshttp://www.fides.org/Aus dem Archivder Fidesagenturen-usAFRIKA/LESOTHO - Delegation der Bischöfe des südlichen Afrika beobachtet die Wahlhttp://www.fides.org/de/news/35686-AFRIKA_LESOTHO_Delegation_der_Bischoefe_des_suedlichen_Afrika_beobachtet_die_Wahlhttp://www.fides.org/de/news/35686-AFRIKA_LESOTHO_Delegation_der_Bischoefe_des_suedlichen_Afrika_beobachtet_die_WahlMaseru – Eine Delegation des Inter-Regional Meeting of the Bishops of Southern Africa wird die Wahl in Lesotho am kommenden 28. Februar beobachten. Bischof José Luis, von Manzini erinnert daran, dass die IMBISA sich als Verbindungsstelle für die pastorale Zusammenarbeit der Bischofskonferenzen von Angola e Sao Tomé ; Lesotho ; Mosambik ; Namibia ; Botswana, Südafrika und Swaziland ; sowie Simbabwe versteht.<br />Im Jahr 2012 beschloss die IMBISA anlässlich der Wahl in Zimbabwe die Bildung einer Delegation, der jeweils ein Bischof aus den verschiedenen Mitgliedsländern angehören sollte, die künftig die Wahlen in der Region beobachten sollten. <br />Die Delegation traf sich seit ihrer Gründung mit verschiedenen politischen Führungskräften aus der Region Südafrika, darunter die Staatsoberhäupter von Simbabwe, Robert Mugabe, und Mosambik, Armando Guebuza.<br />Der nun in Lesotho anwesenden Delegation gehören Bischöfe aus Angola, Mosambik und Swaziland an, sowie jeweils zwei Laien aus Mosambik und Zimbabwe, und Pfarrer Dos Reis vom Büro für Gerechtigkeit und Frieden der IMBISA. <br />Die vorgezogenen Wahlen in Lesotho sind von besonderer Bedeutung, da ihnen vor sechs Monaten ein gescheiterter Putschversuch vorausgegangen war . Thu, 26 Feb 2015 00:00:00 +0100ASIEN/PHILIPPINEN - Militäroffensive auf Mindanao: Bischof fordert “aufrichtige Friedensbemühungen“http://www.fides.org/de/news/35685-ASIEN_PHILIPPINEN_Militaeroffensive_auf_Mindanao_Bischof_fordert_aufrichtige_Friedensbemuehungenhttp://www.fides.org/de/news/35685-ASIEN_PHILIPPINEN_Militaeroffensive_auf_Mindanao_Bischof_fordert_aufrichtige_FriedensbemuehungenBasilan – Es gibt keinen Frieden auf Mindanao. Nach dem Massaker in Mamapasano am 25. Januar, brachten die philippinischen Streitkräfte nun eine Militäroffensive gegen die “Bangsamoro Islamic Freedom Fighters” auf den Weg, die nach Angaben der Militärs “die Gemeinden vor den Überfällen radikaler Kämpfer schützen sollen“. “Mindestens 20.000 Vertriebene mussten infolge der Überfälle der BIFF ihre Dörfer verlassen. Wir werden unser Möglichstes tun, um diese Menschen zu schützen, damit sie wieder in ihre Häuser zurückkehren könne”, so ein Armeesprecher. <br />Eine weitere militärische Operation wurde in der Provinz Sulu gegen die Terrorgruppe “Abu Sayyaf” begonnen. Mindestens 14 Terroristen wurden dabei bereits getötet und 19 verletzt. <br />“Die Spannung wächst seit dem Massaker in Mamapasano. Es kam zu Protesten verschieden islamistischer Rebellengruppen. Doch diese Militäroffensive ist für uns Anlass zur Sorge” so Bischof Martin Jumoad, der die Prälatur Isabela auf der Insel Basilan leitet und dort auch für Teile der Autonomen Muslimischen Religion verantwortlich ist.<br />“Für den Frieden”, so der Bischof, “sind aufrichtige Bemühungen auch von Seiten der muslimischen Gruppen notwendig. Wir können nicht über den Frieden sprechen und dann zu den Waffen greifen. … Die Moro Islamic Liberation Front muss sich von den illegalen terroristischen Gruppen distanzieren”, so der Bischof. Zum “Bangsamoro Basic Law”, das derzeit dem philippinischen Parlament zur Debatte vorliegt, sagt der Bischof: “Das Gesetz muss dazu dienen, dass Vereinbarungen entstehen, die die Verfassung respektieren, ein Frieden, der das Wohl aller garantiert, einen inklusiven Ansat, der Muslime, Christen und Angehörige von Stammesreligionen berücksichtigt. Dies ist der Weg zu einem guten, gerechten und dauerhaften Frieden auf Mindanao”. Thu, 26 Feb 2015 00:00:00 +0100ASIEN/SYRIEN - Islamischer Staat deportiert Christen aus den Dörfern entlang des Flusses Khaburhttp://www.fides.org/de/news/35684-ASIEN_SYRIEN_Islamischer_Staat_deportiert_Christen_aus_den_Doerfern_entlang_des_Flusses_Khaburhttp://www.fides.org/de/news/35684-ASIEN_SYRIEN_Islamischer_Staat_deportiert_Christen_aus_den_Doerfern_entlang_des_Flusses_KhaburHassakè – Die Zhal der aus den Dörfenr entlang des flusses Khabur verschleppten Geiseln, die sich in den Händen des Isalmischen Staates befinden steigt. Wie der syrisch-katholische Erzbischof Jacques Behnan Hindo von Hassakè-Nisibi berichtet wurden bisher mindestens 250 assyrische und chaldäische Einwohner aus den Dörfern verschleppt und in die Stadt Sheddadi, func 40 Kilometer südlich von Hassakè deportiert. <br />“Von dort”, so Erzbischof Hindo, “wird berichtet, dass die Dschihadisten feiern. Wir versuchen mit Unterstützung muslimischer Religionsvertreter zu verhandeln, die Kontakte zu Scheichs unterhalten, die heute zum Isalmischen Staat gehören. Wir machen uns Sorge um die Geiseln, unter denen sich auch ältere Menschen, Frauen und Kinder befinden”. <br />Der Erzbischof bestätigt jedoch nicht nicht die Gerücjte über willkürliche Hinrichtungen und Vergewaltigungen der Dschihadisten unter der christlichen Bevölkerung. Gleichsam fragt er sich, warum die Luftangriffe des internationalen Bündnisses unterbrochen wurden: “Bis vor kurzem”, so der Erzbischof, flogen die Flucgzeuge jede Nacht gegen drei. In den vergangenen vier Tagen wurden die Operationen der Luftwaffe unterbrochen. Ich frage mich weshalb”. .Thu, 26 Feb 2015 00:00:00 +0100ASIEN/HEILIGES LAND - Brandanschlag auf Priesterseminar in Jerusalemhttp://www.fides.org/de/news/35683-ASIEN_HEILIGES_LAND_Brandanschlag_auf_Priesterseminar_in_Jerusalemhttp://www.fides.org/de/news/35683-ASIEN_HEILIGES_LAND_Brandanschlag_auf_Priesterseminar_in_JerusalemJerusalem – In den frühen Morgenstunden des heutigen 26. Februar verwüstete ein Brandanschlag das Theologat des griechisch-orthodoxen Priesterseminars in Jerusalem, das sich in der Nähe der Altstat befindet. Dabei wurden ein Vorlesungsraum und anliegende Räumlichkeiten beschädigt. Die Täter hinterließen in hebräischer Schrift antichristliche blasphemische Schriftzüge an den Wänden.<br />Die Tat wurde vom Rat der religiösen Institutionen im Heiligen Land, dem auch das Großrabbinaht angehört in einer offiziellen Verlautbarung umgehend verurteilt. <br />Die Art des Attentats und die Schriften an den Wänden lassen vermuten, dass es sich um eine weitere Aktion einer langen Reihe von Schändungen und Einschüchterungen jüdischer Siedler gegen christliche Kirchen, Klöster und Friedhöfe handelt, die im Februar 2012 begann. Seither wurden auch ähnliche Anschläge gegen von palästinensischen Arabern besuchte Moscheen verübt. Gesten hatten jüdische Extremisten einen Anschlag auf die al-Huda- Mosche in Jabaa, im Südwesten von Bethlehem verübt. .Thu, 26 Feb 2015 00:00:00 +0100AFRIKA/SÜDSUDAN - Bereitschaft eines Krankenwagens rettet das Leben von Müttern und Kindernhttp://www.fides.org/de/news/35682-AFRIKA_SUeDSUDAN_Bereitschaft_eines_Krankenwagens_rettet_das_Leben_von_Muettern_und_Kindernhttp://www.fides.org/de/news/35682-AFRIKA_SUeDSUDAN_Bereitschaft_eines_Krankenwagens_rettet_das_Leben_von_Muettern_und_KindernJuba - In Südsudan gebären 90% der Frauen ihre Kinder zuhause. Kommt es bei der Entbindung zu Komplikationen, muss jedoch meist schnell eingegriffen werden, um zu vermeiden, dass Mutter oder Kind dabei sterben. Das Krankenhaus in Yol stellt seit einiger Zeit für solche Fälle die Bereitschaft eines Krankenwagens und eine hochwertige medizinische Versorgung zur Verfügung. In den vergangenen drei Jahren von 2011 bis 2014 stieg die Zahl der Krankenhausgeburten dadurch um 100% auf 1.461 an. Die Initiative wird von der italienischen Nichtregierungsorganisation und “Medici con l’Africa Cuamm” und dem sudanesischen Gesundheitsministerium sowie dem Health Pooled Fund , in dem sich die Regierungen von England, Australien, Kanada, Schweden und die Europäische Union zusammenschließen, unterstützt. Thu, 26 Feb 2015 00:00:00 +0100AFRIKA/NIGERIA - Bischöfe: “Materialismus und Egoismus gefährden die Familie”http://www.fides.org/de/news/35681-AFRIKA_NIGERIA_Bischoefe_Materialismus_und_Egoismus_gefaehrden_die_Familiehttp://www.fides.org/de/news/35681-AFRIKA_NIGERIA_Bischoefe_Materialismus_und_Egoismus_gefaehrden_die_FamilieAbuja – Die Familie als “Schule der Tugend” ist durch Materialismus und Egoismus gefährdet. Dies beklagen die nigerianischen Bischöfe am Rande ihrer Vollversammlung. Dabei erinnern sie daran, dass die heute vorherrschende Kultur “die durch Filme uns social media verbreitet wird”, die Familie zunehmend mit neuen Herausforderungen konfrontiert.<br />“Wir dürfen nicht nur von den Herausforderungen der Familie sprechen, ohne Boko Haram zu erwähnen und die Spannungen im Vorfeld auf die kommenden Wahlen“, so die Bischöfe. “Die Boko Haram tötet nicht nur unschuldige Menschen, sondern verursacht auch Streitigkeiten in den Familien. Unsere Herzen sind bei den Kindern, die von ihren Eltern getrennt sind und dabei denken wir vor allem an unsere geliebten Töchter, die Mädchen von Chibok und andere, die sich in den Händen der Terroristen befinden”. <br />Die Bischöfe verurteilen den Einsatz von Kindern als Selbstmordattentäter: “Wir bedauern, dass kleine Kinder für solche Verbrechen eingesetzt werden und die Tatsache, dass junge Nigerianer von Politikern dazu angeregt werden, die Opposition einzuschüchtern. Dies sind Symptome eines bevorstehenden Zusammenbruchs der familiären Werte in unserer Gesellschaft“, heißt es in der Botschaft.<br />Die Bischöfe beklagen auch, dass die Wahlkampagne “sich nicht mit Anliegen von nationalem Interesse befasst, sondern von Drohungen, Gewalt und Lügen gekennzeichnet ist“. Abschließend fordern die Bischöfe mehr Augenmerk für die Familie, insbesondere im Hinblick auf die freie Entscheidung der Eltern über die Erziehung der Kinder. Thu, 26 Feb 2015 00:00:00 +0100EUROPA/SPANIEN - Missionswerke verzeichnen trotz Krise Spendenanstieg um 20%http://www.fides.org/de/news/35679-EUROPA_SPANIEN_Missionswerke_verzeichnen_trotz_Krise_Spendenanstieg_um_20http://www.fides.org/de/news/35679-EUROPA_SPANIEN_Missionswerke_verzeichnen_trotz_Krise_Spendenanstieg_um_20Madrid – Die Päpstlichen Missionswerke in Spanien , verzeichnen trotz der anhaltenden Wirtschaftskrise im Land einen Anstieg der Spenden für die Mission um 19,52% im Vergleich zum Vorjahr.<br />“Wir danken den Spendern und allen freiwilligern Helfern für ihre großzügige Unterstützung, denn mit ihrer Bereitschaft zur Mitarbeit in der missionarischen Öffentlichkeitsarbeit und Kooperation haben sie die Spanier für die Mission begeistert“, so der Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Spanien, Pfarrer Anastasio Gil García, „Der Spendenanstieg um 19,52% ergibt sich aus einem Anstieg der Direktspenden aber auch durch den Anstieg der Spenden aus den spanischen Diözesen um über 50%“. <br />Unterdessen ging am gestrigen 25. April die Versammlung des Ständigen Rates der Spanischen Bischofskonferenz zu Ende, deren Mitglieder sich mit dem Entwurf der pastoralen Leitlinien der katholischen Kirche in Spanien mit dem Titel "Iglesia, servidora de los pobres” befasste, der bei der Frühjahrsvollversammlung der Bischöfe vorgelegt werden soll. Thu, 26 Feb 2015 00:00:00 +0100AMERIKA/VENEZUELA - Kundgebung zum gewaltsamen Tod eines Schülers: “Wir exportieren Engel in den Himmel”http://www.fides.org/de/news/35680-AMERIKA_VENEZUELA_Kundgebung_zum_gewaltsamen_Tod_eines_Schuelers_Wir_exportieren_Engel_in_den_Himmelhttp://www.fides.org/de/news/35680-AMERIKA_VENEZUELA_Kundgebung_zum_gewaltsamen_Tod_eines_Schuelers_Wir_exportieren_Engel_in_den_HimmelCaracas – Plakate mit der Aufschrift “Venezuela: Hauptexporteur von Engeln in den Himmel” trugen die Teilnehmer einer Kundgebung vor der Nuntiatur in Caracas mit sich, bei der sie die Mittlertätigkeit von Papst Franziskus in der Krise in Venezuela forderten. Mehrere Dutzend Personen waren am gestrigen 25. Februarvor der Nuntiatur zusammegekommen, um gegen Gewalt und den Tod des 14jährigen Schülers Kluiverth Roa bei einer Demonstration in San Cristobal zu protestieren . <br />"In unserem Land werden unsere Schüler ermordet und dies tut weh”, so die 40jährige Lehrerin Carolina Castro bei der Kundgebung vor der Nuntiatur. Der emeritierte Erzbischof von Los Teques, Ramon Ovidio Perez Morales, betonte im Zusammenhang mit den jüngsten Ereignissen: "Wieviele Jugendliche müssen noch sterben bevor wir uns für einen Übergang entscheiden?“ <br />In der vergangenen Woche kam es nach der Festnahme des Bürgermeisters von Caracas, Antonio Ledezma im Zusammenhang mit angeblichen Putschwersuchen zu weiteren Spannungen in dem Land, das unter einer schweren Wirtschaftkrise leidet . Thu, 26 Feb 2015 00:00:00 +0100ASIEN/INDIEN - Erzbischof dankt Premierminister für Bemühen um die Freilassung des entführten Priestershttp://www.fides.org/de/news/35677-ASIEN_INDIEN_Erzbischof_dankt_Premierminister_fuer_Bemuehen_um_die_Freilassung_des_entfuehrten_Priestershttp://www.fides.org/de/news/35677-ASIEN_INDIEN_Erzbischof_dankt_Premierminister_fuer_Bemuehen_um_die_Freilassung_des_entfuehrten_PriestersNew Delhi – Erzbischof Anil Couto von Delhi dankte dem indischen Premierminister Narendra Modi offiziell für die Bemühungen um die Freilassung des indischen Jesuitenpaters Alexis Prem Kumar der im Juni 2014 in Afghanistan verschleppt worden war. Der Erzbischof betonte bei einer Begegnung mit dem Jesuitenpater und Vertretern der Regierung: “Wir freuen uns, dass Pater Prem Kumar gesund in unser Land zurückkehren konnte. Dafür danken wir vor allem Gott. Wir danken auch für das Bemühen des Premierministers Narendra Modi und der indischen Regierung um seine Freilassung und Sicherheit“. Gleichsam dankte er auch allen“ die Tag und Nacht für diese Freilassung im Einsatz waren”.<br />Pater Kumar stammt aus dem indischen Unionsstaat Tamil Nadu und war für den “Jesuit Refugee Service” in Afghanistan tätig. Wed, 25 Feb 2015 00:00:00 +0100AFRIKA/ÄGYPTEN - Mönche protestieren gegen Demolierung christlicher Ausgrabungenhttp://www.fides.org/de/news/35676-AFRIKA_AeGYPTEN_Moenche_protestieren_gegen_Demolierung_christlicher_Ausgrabungenhttp://www.fides.org/de/news/35676-AFRIKA_AeGYPTEN_Moenche_protestieren_gegen_Demolierung_christlicher_AusgrabungenFayyum – Der geplante Bau einer Straße soll durch das Gelände eines koptischen Klosters in der Nähe der Stadt Fayyum führen, wobei auch archäologische Ausgrabungen einer Kirche aus dem vierten Jahrhundert gefährdet wären. Bedroht ist auch die Wasserversorgung des Klosters und der von den Mönchen bewirtschafteten Felder. In den vergangenen Tagen protestierten die Mönche gegen das Bauvorhaben, indem sie sich vor die Bagger legten, die sich dem Grundstück des Klosters näherten. Davon berichten einheimische Medien in Ägypten. <br />Bereits in der Vergangenheit hatten die Mönche alternative Projekte vorgelegt, die die historischen Denkmäler und die Natur schützen würden. Die koptische Kirche schuf unterdessen einen Ausschuss, der sich mit solchen alternativen Lösungen befassen soll. Und auch das Ministerium für antike Kulturgüter lehnte das Projekt ab und fordert den ganzheitlichen Erhalt der rund 90 Kilometer von Kairo entfernten Ausgrabungsgebiet in Wadi el-Natrun . .Wed, 25 Feb 2015 00:00:00 +0100AFRIKA/MALAWI - Justizsystem soll “humanes Profil” erhaltenhttp://www.fides.org/de/news/35675-AFRIKA_MALAWI_Justizsystem_soll_humanes_Profil_erhaltenhttp://www.fides.org/de/news/35675-AFRIKA_MALAWI_Justizsystem_soll_humanes_Profil_erhaltenLilongwe - “In den Gefängnissen Malawis verändert sich etwas”, so P. Piergiorgio Gamba, in einem Kommentar der Ansprache des Präsidenten an die 731 neu ernannten Wachbeamten in den Gefängnissen. “Heute erhaltet ihr das Mandat nicht zu bestrafen, sondern zu rehabilitieren, damit die Häftlinge künftig wieder zur Entwicklung unseres Landes beitragen können”, so der Präsident.<br />“Die Dinge ändern sich nicht nur, weil der Präsident selbst einige Tage im Gefängnis verbracht hat, wo die Überfüllung ein solches Ausmaß annimmt, dass sie nicht einmal den Bestimmungen des Tierschutzes gerecht werden würden”, so P. Gamba. “Die neuen Haftbestimmungen sind auf eine Rehabilitation der Menschen ausgerichtet, die gegen die Gesetze verstoßen haben”, so der Missionar. Dabei sind auch der Bau neuer Gefängnisse und die Restaurierung der bereits existierenden vorgesehen. Im Rahmen der geplanten „Community Services” soll die Strafe auch im Dienst an der Gemeinschaft abgegolten werden können.<br />“Es wird sich nicht sofort alles ändern”, so P. Gamba weiter. “Man braucht sich nur die Uniformen der neuen Beamten anzusehen, die sie bei der Zeremonie am 21. Februar trugen. Sie waren zwar sauber, aber gewiss nicht maßgeschneidert. Auch das Gehalt der Wachbeamten ist nur halb so hoch wie das eines Polizisten… Doch wir sind auf dem richtigen Weg, damit unsere Justizsystem künftig ein humaneres Profil erhält, um das sich die christlichen Kirchen seit jeher durch die Gefängnispastoral bemühen”. Wed, 25 Feb 2015 00:00:00 +0100ASIEN - Nach jahrelangen Konflikten leben in Nepal und Sri Lanka viele Menschen mit einer Behinderunghttp://www.fides.org/de/news/35674-ASIEN_Nach_jahrelangen_Konflikten_leben_in_Nepal_und_Sri_Lanka_viele_Menschen_mit_einer_Behinderunghttp://www.fides.org/de/news/35674-ASIEN_Nach_jahrelangen_Konflikten_leben_in_Nepal_und_Sri_Lanka_viele_Menschen_mit_einer_BehinderungMannar – Jahrzehnte lange Kriege führten in Nepal und Sri Lanka dazu, dass es dort zahlreiche Menschen mit einer Behinderung gibt. Wie aus Daten des Ministeriums für Frieden und Wiederaufbau in Nepal hervorgeht, gibt es dort 4.305 Menschen mit einer Behinderung, während Experten deren Zahl auf rund 6.000 schätzen. Die Stiftung für Rehabilitation von Menschen mit einer Behinderung mit Sitz in Sri Lanka schätzt die Zahl der Betroffenen auf über 110.000. Viele davon leben in den Provinzen im Norden des Landes, in denen über 30 Jahre lang gekämpft wurde. Sowohl in Nepal als auch in Sri Lanka leben die Betroffenen oft in Armut. In Sri Lanka 2014 waren nach offiziellen Angaben rund 16% der Menschen mit einer Behinderung arbeitslos. Wed, 25 Feb 2015 00:00:00 +0100ASIEN/SYREN - Über 100 Christen verschleppt: Erzbischof Hindo beklagt „unheilvolle“ Politik des Westenshttp://www.fides.org/de/news/35673-ASIEN_SYREN_Ueber_100_Christen_verschleppt_Erzbischof_Hindo_beklagt_unheilvolle_Politik_des_Westenshttp://www.fides.org/de/news/35673-ASIEN_SYREN_Ueber_100_Christen_verschleppt_Erzbischof_Hindo_beklagt_unheilvolle_Politik_des_WestensHassakè – Zwischen 120 und 140 Christen befinden sich in den Händen des Islamischen Staates, nachdem die Dschihadisten in der Nacht vom 22. auf den 23. Februar zahlreiche christliche Dörfer entlang des Flusses Khabur angegriffen haben. Dies bestätigt der syrisch-katholische Bischof von Hassaké-Nisibi, Jacques Behnan Hindo. Die Geiseln stammen aus den Dörfern Tel Jazira, Tel Shamiram und Tel Gouram. <br />“Die Dschihadisten”, so der Erzbischof “haben die Dörfer am Westufer des Flusses Khabur erobert, während am Nachmittag des gestrigen 24. Februar alle Einwohner der insgesamt 22 Dörfer am linken Ufer des Flusses evakuiert wurden und über tausend christliche Familien nach Hassakè, Qamishli, Dirbesiye und Ras al-Ayn flohen. Bis gestern Abend kamen allein in Hassakè insgesamt 950 weitere Familien auf der Flucht an”. <br />Bei der Offensive der Dschihadisten des Islamischen Staates kamen bisher vier Christen ums Leben, die in den Reihen der assyrischen Milizen gemeinsam mit kurdischen Truppen gegen den IS kämpften. <br />Nach Ansicht des Erzbischofs brachten die Dschihadisten die Offensive in der Region Khabur auf den Weg, um neue Fluchtmöglichkeiten zu schaffen und die Niederlagen und Verluste in Kobane und in der Hochburg Raqqa zu kompensieren. Erzbischof Hindo ist auch der Meinung, dass die angekündigten Schritte einiger Länder nach den jüngsten militärischen Strategien des Islamischen Staates auch die Verantwortlichkeit des Westens in dem Konflikt aufzeigen, die heute den Nahen Osten erschüttern. <br />“Mit ihrer unheilvollen Politik” so der Erzbischof, “haben vor allem Franzosen und Amerikaner und ihre regionalen Verbündeten die Eskalation der Aktionen des Islamischen Staates begünstigt. Und sie halten an ihrem Irrtum fest, indem sie groteske Strategien planen, wie die von den Medien angekündigte ‚Früjahrs-Kampagne’ zur Befreiung von Mosul. Dabei fixieren sie sich auf irrelevante Operationen, wohingegen sie sich vielmehr eingestehen sollten, dass sie mit der Unterstützung dschihadistischer Gruppen zu diesem Chaos beigetragen haben, dass Syrien verwüstet und uns um 200 Jahre zurückgeworfen hat ”. .Wed, 25 Feb 2015 00:00:00 +0100AFRIKA/DEMOKRATISCHE REPULIK KONGO - Militäroperationen ohne Unterstützung der Vereinten Nationen wecken Zweifel auf humanitärerer Ebenehttp://www.fides.org/de/news/35672-AFRIKA_DEMOKRATISCHE_REPULIK_KONGO_Militaeroperationen_ohne_Unterstuetzung_der_Vereinten_Nationen_wecken_Zweifel_auf_humanitaererer_Ebenehttp://www.fides.org/de/news/35672-AFRIKA_DEMOKRATISCHE_REPULIK_KONGO_Militaeroperationen_ohne_Unterstuetzung_der_Vereinten_Nationen_wecken_Zweifel_auf_humanitaererer_EbeneKinshasa – Die angekündigte Offensive der kongolesischen Armee gegen die ruandischen Rebellen der FDLR soll ohne die Unterstützung der Mission der Vereinten Nationen im Kongo stattfinden. Die Kämpfer der FDRL sind seit Jahrzehnten im Nordkivu im Osten der Demokratischen Republik aktiv. <br />Am 2. Januar lief das Ultimatum der kongolesischen Regierung mit der Bedingung des Niederlegens der Waffen ab. “Zu diesem Zeitpunkt erwartete man, dass die kongolesische Armee zusammen mit der MONUSCO gemeinsam militärisch gegen die Rebellen vorgehen würden”, heißt es in einer Verlautbarung des Netzwerks „Rete pace per il Congo“. Doch als der Befehlshaber der kongolesischen Armee am 29. Januar die bevorstehende Offensive ankündigte, betonte ein Sprecher, dass es sich um eine Operation ohne die anfänglich geplante Unterstützung der MONUSCO handelte.<br />Die offizielle Begründung der kongolesischen Regierung lautet, dass die Vereinten Nationen der Regierung in Kinshasa eine Verzögerung der Operation und der Komplizenschaft mit den Rebellen beschuldigte, während man nur ausreichend Zeit für die Planung gefordert habe. <br />Wie der Verlautbarung hervorgeht, sollen die Vereinten Nationen hingegen die Entlassung zweier kongolesischer Generäle gefordert haben, die wegen Menschenrechtsverstößen angeklagt sind. Außerdem sollen die kongolesischen Behörden es mit der Entwaffnung der FDLR nicht besonders eilig haben. Nach Angaben des Netzwerks “Rete Pace per il Congo”, “werden die ruandischen Rebellen als nützliche Verbündete im Kampf gegen kongolesische Rebellenbewegungen betrachtet”.<br />Sollte die kongolesische Armee die Operationen gegen die FDLR ohne Unterstützung der Vereinten Nationen durchführen, könnte es nach Ansicht des Netzwerks zu weiteren Menschenrechtsverstößen kommen “Der ursprüngliche Plan der MONUSCO sah auch Maßnahmen zum Schutz der Zivilbevölkerung vor“, heißt es in dem Dokument. “Deshalb gibt es Anlass zu Zweifel auf humanitärer Ebene und Skepsis im Hinblick auf die tatsächliche Fähigkeit der kongolesischen Armee solche Operationen im Alleingang durchzuführen. Wed, 25 Feb 2015 00:00:00 +0100EUROPA/KROATIEN - Treffen der der Präsidenten der europäischen Missionswerkehttp://www.fides.org/de/news/35671-EUROPA_KROATIEN_Treffen_der_der_Praesidenten_der_europaeischen_Missionswerkehttp://www.fides.org/de/news/35671-EUROPA_KROATIEN_Treffen_der_der_Praesidenten_der_europaeischen_MissionswerkeZagreb – Im kroatischen Luznica kommen vom 1. bis 5. März, die Präsidenten der europäischen Niederlassungen der Päpstlichen Missionswerke zusammen, die sich im Rahmen ihres Treffens mit der Missionstäigkeit der Kirche in Europa und in der Welt. Drei wichtige Dokumentes liegen der Reflexion zugrunde: das 50jährige Jubiläum des Dekrets zur Missionstätigkeit der Kirche “Ad Gentes”; das Apostolische Schreiben “Evangelii nuntiandi” des seligen Papst Paul VI. und das Apostolische und das Apostolische Schreiben “Evangelii gaudium” von Papst Franziskus.<br />Am Rande der Arbeiten sollen die Präsidenten der Missionswerke auch den spirituellen Reichtum der Pfarreien in der Erzdiözese Zagreb und die Begeisterung der kroatischen Katholiken für die Missionare und deren Anliegen kennen lernen. Außerdem werden sich die Teilnehmer des Treffens mit der Figur des seligen Alojzije Stepinac befassen, der die Erzdiözese Zagreb von 1937 bis 1960 leitet. Wed, 25 Feb 2015 00:00:00 +0100AMERIKA/BRASILIEN - Initiativen für “politische Reformen und saubere Wahlen“http://www.fides.org/de/news/35670-AMERIKA_BRASILIEN_Initiativen_fuer_politische_Reformen_und_saubere_Wahlenhttp://www.fides.org/de/news/35670-AMERIKA_BRASILIEN_Initiativen_fuer_politische_Reformen_und_saubere_WahlenBrasilia – Das “Bündnis für politische und demokratische Reformen und für saubere Wahlen” kommt am heutigen 25. Februar in Brasilia zu drei verschiedene Terminen zusammen, die im Rahmen der Bemühungen des Bündnisses um eine Volksinitiative im Zusammenhang mit dem im Abgeordnetenhaus zur Debatte stehenden Gesetzentwurfs 6316/2013 auf den Weg gebracht wurden..<br />Um 8.30 Uhr steht ein Treffen der Vertreter des Bündnisses auf dem Programm, bei dem diese die Daten der verschiedenen Kundgebungen festlegen werden, mit denen die Menschen im ganzen Land auf das Thema aufmerksam gemacht und Unterschriften gesammelt werden sollen. <br />Außerdem soll eine "Erklärung für den Schutz der Demokratie" veröffentlicht werden, die auf Initiative des Vorsitzenden der Bischofskonferenz und Erzbischofs von Aparecida Kardinale Raymundo Damasceno Assis, und dem Vorsitzenden des Verbandes der Anwälte Marcus Vinicius Furtado Coelho Unterzeichnet wurde. Die Erklärung wird um 11.00 Uhr in den Räumlichkeiten der Bischofskonferenz vorgestellt. Um 15.00 Uhr findet eine Debatte mit den Parlamentarien statt, bei denen man auf mehr Zustimmung hofft.<br />Das Bündnis setzt sich insbesondere für politische Reformen und ein Verbot der Finanzierung der Wahlkampagnen durch private Unternehmen ein. Insgesamt 1,5 Millionen Unterschriften müssen bis Ende Februar gesammelt werden, damit ein entsprechender Entwurf beim Kongress vorgelegt werden kann . Wed, 25 Feb 2015 00:00:00 +0100AMERIKA/VENEZUELA - Bei weiteren Demonstrationen sterben in sechs Tagen sechs Menschenhttp://www.fides.org/de/news/35669-AMERIKA_VENEZUELA_Bei_weiteren_Demonstrationen_sterben_in_sechs_Tagen_sechs_Menschenhttp://www.fides.org/de/news/35669-AMERIKA_VENEZUELA_Bei_weiteren_Demonstrationen_sterben_in_sechs_Tagen_sechs_MenschenSan Cristobal – Die Union der Südamerikanischen Staaten verurteilt den gewaltsamen Tod des Schülers Klivert Roa in Venezuela und erinnert an die Notwendigkeit demokratischer und friedlicher Lösungen der derzeitigen Spannungen. Am Nachmittag des gestrigen Dienstag kam der Gymnasialschülers im Staat Tachira bei einer Kundgebung ums Leben.<br />“Seit sechs Tagen demonstrieren wir und es gibt bereits sechs Tote”, so der Sprecher der Schülervertretung gegenüber der Presse. Auch die Interamerikanische Menschenrechtskommission äußert sich “zutiefst besorgt”, angesichts der politischen Lage in Venezuela und die “Auswirkungen auf die Menschenrechtslage”.<br />Im Staat Táchira kam es im vergangenen Jahr zu anhaltenden Protesten gegen die Regierung Maduro und die Wirtschaftskrise in Venezuela. Dabei starben insgesamt 43 Menschen. Die Kirche bemühte sich wiederholt um die Beendigung der Gewalt und Lösungsmöglichkeiten . Unterdessen leiden die Bürger des Landes unter der derzeitigen Versorgungsknappheit. Wed, 25 Feb 2015 00:00:00 +0100ASIEN/PAKISTAN - Amnesty International beklagt Zunahme religiöser Intoleranzhttp://www.fides.org/de/news/35668-ASIEN_PAKISTAN_Amnesty_International_beklagt_Zunahme_religioeser_Intoleranzhttp://www.fides.org/de/news/35668-ASIEN_PAKISTAN_Amnesty_International_beklagt_Zunahme_religioeser_IntoleranzIslamabad – “Im Jahr 2014 nahmen in Pakistan die Intoleranz und Diskriminierung aus religiösen und ethnischen Gründen zu”, so Amnesty International im aktuellen Bericht zur Lage der Menschenrechte 2014-2015, die Organisation beklagt, dass „die Behörden keine entsprechenden Maßnahmen ergreifen um dies zu bekämpfen”. “In Pakistan”, heißt es in dem Bericht, “ist Blasphemie weiterhin auch mit der Gewalt der Sicherheitsdienste verbunden. Die Polizei wurde mehrfach über bevorstehende Aggressionen gegen Personen wegen angeblicher Blasphemie informiert, doch es wurden keine angemessenen Schutzmaßnahmen getroffen. Schiitische Muslime kamen bei Anschlägen bewaffneter Gruppen ums Leben; auch Ahmadi und Christen wurden zur Zielscheibe”.<br />Trotz einiger positiver Entwicklungen in der Region Asien-Pazifik “gibt es eine allgemeine Tendenz zur Regression infolge von Straffreiheit, anhaltender Ungleichheit und Gewalt gegen Frauen, Folter und Todesstrafe, Unterdrückung von Meinungs- und Versammlungsfreiheit, Druckausübung auf die Zivilgesellschaft und Drohungen gegen Menschenrechtsschützer”, so Amnesty.<br />“Verschiedene Länder der Region verhängen weiterhin die Todesstrafe. Im Dezember kamen bei einem Anschlag der Taliban auf eine Schule in Peshawar 149 Menschen ums Leben, darunter 134 Kinder: der tödlichste Anschlag in der Geschichte Pakistans. Die einzige Antwort der Regierung war die Widerrufung des Moratoriums und das Todesurteil für sieben Männer, die bereits für vorherige terroristische Verbrechen vorbestraft waren. Über 500 Personen riskieren ein Todesurteil”, heißt es in dem Bericht, der beklagt, dass auch “politisch motivierte Übergriffe auf Journalisten in besorgniserregender Weise zugenommen haben. In Pakistan wurden mindestens acht Journalisten in direktem Zusammenhang mit ihrer Arbeit ermordet, womit das Land zu einem der weltweitgefährlichsten für diese Berufssparte wird“. Schließlich prangert Amnesty auch die Fortsetzung der “Praxis der Zwangsehen und der so genannten Ehrendelikte an”. Wed, 25 Feb 2015 00:00:00 +0100AFRIKA/ZENTRALAFRIKANSICHE REPUBLIK - Fastenzeit: Erzbischof Nzapalainga ruft zum Widerstand gegen die Kräfte des Bösen aufhttp://www.fides.org/de/news/35667-AFRIKA_ZENTRALAFRIKANSICHE_REPUBLIK_Fastenzeit_Erzbischof_Nzapalainga_ruft_zum_Widerstand_gegen_die_Kraefte_des_Boesen_aufhttp://www.fides.org/de/news/35667-AFRIKA_ZENTRALAFRIKANSICHE_REPUBLIK_Fastenzeit_Erzbischof_Nzapalainga_ruft_zum_Widerstand_gegen_die_Kraefte_des_Boesen_aufBangui - “Die Krise, die unser Land erschüttert, ist das Ergebnis menschlicher Armut und der Unfähigkeit unsere Herzen für den ständigen Aufruf des Herrn zur Umkehr zu öffnen”, so Erzbischof Dieudonné Nzapalainga von Bangui in seiner Botschaft zur Fastenzeit.<br />Erzbischof Nzapalainga bezieht sich damit auf den Ende 2012 Bürgerkrieg, den die Zentralafrikanische Republik mit internationaler Unterstützung zu beenden versucht. “Wir können unser Land mit der Wüste vergleichen, wo wir den Versuchungen des Teufels widerstehen müssen”, so der Erzbischof, der die Gläubigen zur Umkehr zu Christus und zum Widerstand gegen die Kräfte des Bösen aufruft. “Mit der Kräfte des Geistes, die wir an Pfingsten empfangen, müssen wir kämpfen und unter uns den Geist der Spaltung ausrotten”, so der Erzbischof wörtlich. “Die Beratungen an der Basis sind eine gute Gelegenheit zum Austausch unter den Bürgern des Landes. Das Forum in Bangui versteht sich als weitere Möglichkeit des Auswegs aus der Krise . Dies könnte der Beginn eines Prozesses der Verhaltensänderung sein”.<br />Mit dem Forum in Bangui endet eine Dialoginitiative, die in verschiedenen Provinzen des Landes auf den Weg gebracht wurde. Zum möglichen Besuch von Papst Franziskus in Zentralafrika betont der Bischof abschließend: “Der Papstbesuch sollte für unsere Kirche ein Moment der Gnade sein und ihr neue Impulse schenken“. Tue, 24 Feb 2015 00:00:00 +0100AFRIKA/GUINEA - Medikament gegen Ebola zeigt Wirkung bei einigen Patientenhttp://www.fides.org/de/news/35666-AFRIKA_GUINEA_Medikament_gegen_Ebola_zeigt_Wirkung_bei_einigen_Patientenhttp://www.fides.org/de/news/35666-AFRIKA_GUINEA_Medikament_gegen_Ebola_zeigt_Wirkung_bei_einigen_PatientenGuéckédou – Erste klinische Tests mit dem Ebola-Medikament Favipiravir ergeben, dass das Arzneimittel die Sterblíchkeit der Patienten mit einer niedrigen Virus-Anzahl im Blut reduzieren kann. Nicht wirksam ist das Medikament allerdings bei Patienten mit einer hohen Virusanzahl. Dies teilt die Nichtregierungsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“ mit. Die Tests werden von dem französischen Forschungsinstitut INSERM seit dem 17. Dezember 2014 im Therapiezentrum des ärztlichen Hilfswerks in Guéckédou in Guinea durchgeführt, wo die Epidemie zuerst auftrat. Weitere Patienten wurden unterdessen auch in Nzérékoré und Macenta mit dem Medikament behandelt. “Unsere Patienten werden umfassend über das Medikament und die klinischen Tests informiert und entscheiden dann, ob sie daran teilnehmen wollen”, heißt es in einer Verlautbarung des ärztlichen Hilfswerks. “Wir haben festgestellt, dass die Therapie bei einigen Patienten wirksam ist und bei anderen nicht”, so Julien Demeuldre, der als Krankenpfleger bei „Ärzte ohne Grenzen“ in Guéckédou arbeitet. Nach Angaben von INSERM kann die Sterblichkeit bei Patienten mit einer geringen Virusanzahl von 30% auf 15% reduziert werden. Ende Februar will “Ärzte ohne Grenzen” in Guinea mit der Entwicklung eines Impfstoffs beginnen. Tue, 24 Feb 2015 00:00:00 +0100