Fides Newshttp://www.fides.org/Aus dem Archivder Fidesagenturen-usAFRIKA/NIGERIA - Boko Haram verübt Anschläge auf Moschee und protestantische Kirchehttp://www.fides.org/de/news/36456-AFRIKA_NIGERIA_Boko_Haram_veruebt_Anschlaege_auf_Moschee_und_protestantische_Kirchehttp://www.fides.org/de/news/36456-AFRIKA_NIGERIA_Boko_Haram_veruebt_Anschlaege_auf_Moschee_und_protestantische_KircheAbuja – Mindestens 44 Menschen starben am 5. Juli bei Anschlägen der Boko Haram in Jos, der Hauptstadt des Staates Plateau , weitere 48 wurden verletzt. Der erste Sprengsatz wurde gegen 21.15 Uhr in der Nähe der Universität gezündet, ein weiterer wenig später in einer Moschee im Stadtviertel Yantaya, deren Imam Sani Yahaya Jingir, sich seit langem von der islamistischen Bewegung distanziert hat.<br />Wenige Stunden vorher wurde ein Selbstmordattentat auf die Redeemed Christian Church of God in Potiskum im nigerianischen Staat Yobe verübt, bei dem fünf Gläubige starben. Mon, 06 Jul 2015 13:20:04 +0200AFRIKA/NIGER - Noma-Krankheit infolge von Unterernährung bei Kindern weit verbreitethttp://www.fides.org/de/news/36455-AFRIKA_NIGER_Noma_Krankheit_infolge_von_Unterernaehrung_bei_Kindern_weit_verbreitethttp://www.fides.org/de/news/36455-AFRIKA_NIGER_Noma_Krankheit_infolge_von_Unterernaehrung_bei_Kindern_weit_verbreitetNiamey – Schwere Unterernährung bei Kindern trägt in Niger zur Verbreitung der bakteriellen Noma-Erkrankung bei, die sich auf der Mundschleimhaut entwickelt und von dort ausgehend andere Weich- und Knochenteile des Gesichts zerfrisst. Insbesondere sind Kinder im Alter zwischen zwei und sechs Jahren in Entwicklungsländern betroffen. “Die Krankheit verbreitet sich sehr rasch”, heißt es in einer Verlautbarung des in Niger tätigen Hilfswerks Sentinelles mit Sitz in der Schweiz. Die nekrotisierenden Folgen setzen innerhalb von 72 Stunden ein. Durch Unterernährung infolge von Lebensmittelknappheit wird in Niger bei Kindern vor allem auch das Immunsystem geschwächt. An den Folgen der Unterernährung sterben in Niger jedes Jahr 4.000 bis 6.000 Kinder. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation ist die Infektionskrankheit in vielen Ländern in Afrika und Lateinamerika verbreitet, doch viele der insgesamt 140.000 bis 180.000 tödlich verlaufenden Fälle in aller Welt, werden in Niger registriert. Mon, 06 Jul 2015 13:19:00 +0200AMERIKA/HONDURAS - Korruptionsskandale: Proteste halten anhttp://www.fides.org/de/news/36454-AMERIKA_HONDURAS_Korruptionsskandale_Proteste_halten_anhttp://www.fides.org/de/news/36454-AMERIKA_HONDURAS_Korruptionsskandale_Proteste_halten_anTegucigalpa – "Die Bischofskonferenz, die die Katholiken in Honduras vertritt, schließt sich denjenigen an, die für ein besseres Land kämpfen, denn es wird keinen Frieden ohne soziale Gerechtigkeit, Brüderlichkeit, Aussöhnung und Solidarität sowie Mitgefühl für die Armen geben….Und es gibt auch keinen Fortschritt, so lange es Korruption gibt, die im Land großen Schaden anrichtet“, heißt es in einem am 2. Juli veröffentlichten Dokument der Bischöfe .<br />Wie zahlreiche Nachrichtenagenturen am gestrigen 5. Juli berichteten, soll sich auch die stellvertretende Vorsitzende des Kongresses, Lena Gutiérrez, zusammen mit ihrem Vater und zwei Brüdern unter Hausarrest befinden, da Verdacht auf Korruption und Betrug zu Lasten des Staates besteht. Gutiérrez soll Medikamente ihres Pharmaunternehmens zu überhöhten Preisen an das Gesundheitsministerium verkauft und zum Teil abgelaufene Arzneimittel geliefert haben. <br />Unterdessen forderten Demonstranten in Tegucigalpa den Rücktritt der Regierung und des Staatspräsidenten Juan Orlando Hernández. ´Die Opposition fordert unabhängige Ermittlungen im Zusammenhang mit der Verwicklung von Mitarbeitern der Staatlichen Rentenkassen. Nach eigenen Aussagen soll der Präsident nicht persönlich beteiligt gewesen sein. Mon, 06 Jul 2015 13:01:08 +0200AFRIKA/BURUNDI - Spaltungen in Regierungspartei und Armee mit Blick auf ein drittes Mandat Nkurunzizashttp://www.fides.org/de/news/36453-AFRIKA_BURUNDI_Spaltungen_in_Regierungspartei_und_Armee_mit_Blick_auf_ein_drittes_Mandat_Nkurunzizashttp://www.fides.org/de/news/36453-AFRIKA_BURUNDI_Spaltungen_in_Regierungspartei_und_Armee_mit_Blick_auf_ein_drittes_Mandat_NkurunzizasBujumbura – Burundi erscheint zunehmend gespalten nachdem es auch in den Reihen der Partei des Präsidenten CNDD-FDD zu Uneinigkeiten kommt. “Der Parlamentspräsident, Pie Ntavyohanyuma, und der stellvertretende Staatspräsident, Gervais Rufyikiri, beide Mitglieder der CNDD-FDD, die im Ausland Zuflucht gesucht haben, lehnen in einem Schreiben an die Gemeinschaft der Ostafrikanischen Staaten , ein mögliches drittes Mandat für Präsident Pierre Nkurunziza ab”, so Beobachter aus Bujumbura. <br />Unterdessen befasste sich die EAC bei einem Gipfeltreffen mit der Krise in Burundi, an dem Nkurunziza nicht teilnahm.<br />“Zwar ist die Situation ruhig, doch die Spannung ist mit dem Herannahen des Datums der Präsidentschaftswahl am 15. Juli überall spürbar”, do der Beobachter weiter.<br />Unterdessen beklagten die Vereinten Nationen die Kommunal- und Parlamentswahlen, bei denen die Opposition zu einem Boykott aufgerufen hatten eine Beeinträchtigung durch Gewalt. “Die Miliz, die den Regierungsparteien nahe steht, hatte versucht, die Wähler mit Nachdruck dazu zu bewegen, trotz des Wahlboykotts ihre Stimme abzugeben”, so der Beobachter, “Trotzdem haben viele Wähler nicht gewählt und viele von denen, die es doch getan haben, haben sich in der Kabine gegen die Regierungspartei entschieden“. Unter den Wählern, die bedroht wurden und ins Ausland fliehen mussten, befinden sich auch vier katholische Priester. <br />“Spaltungen durchqueren inzwischen auch die Armee und die Polizei. Rund 80% der Soldaten sind gegen ein drittes Mandat des scheidenden Präsidenten während es unter den Polizeibeamten rund 60% sind. Leider scheint man die Krise mit Gewalt überwinden zu wollen, während die ehemaligen Putschisten bekannt geben, man werde Nkurunziza mit Militärgewalt vertreiben, sollte er nicht freiwillig gehen. Mon, 06 Jul 2015 12:50:30 +0200AFRIKA/ÄGYPTEN - Kopten verteilen zum Ramadan Lebensmittel an bedürftige Muslimehttp://www.fides.org/de/news/36452-AFRIKA_AeGYPTEN_Kopten_verteilen_zum_Ramadan_Lebensmittel_an_beduerftige_Muslimehttp://www.fides.org/de/news/36452-AFRIKA_AeGYPTEN_Kopten_verteilen_zum_Ramadan_Lebensmittel_an_beduerftige_MuslimeKairo – Die koptisch-orthodoxe Gemeinde der heiligen Antonius und Paulus im Verwaltungsbezirk Nasser verteilt anlässlich des Fastenmonats Ramadan jede Woche Lebensmittel an hunderte bedürftige muslimische Familien. Dabei arbeitet die koptische Gemeinde mit der örtlichen Moschee zusammen: durch die Zusammenarbeit von Imam, Mönchen, Priestern und Laien soll die Freundschaft zwischen den Religionsgemeinschaften gefördert werden. <br />Dieses Jahr werden gezielt Lebensmittel an bedürftige Familien verteilt, während koptische Gemeinden in der Vergangenheit gemeinsame Abendessen zum Fastenbrechen veranstalteten. <br />“In Wirklichkeit”, so koptisch-katholische Bischof Antonios Aziz Mina von Guizeh “hatten in der letzten Zeit immer weniger Gläubige an den Abendessen teilgenommen, die zu einer Formalität geworden waren. Deshalb hatten einige christliche Gemeinden die gute Idee das Geld, das für gemeinsame Abendessen ausgegeben wurde, gezielt für Hilfen für Bedürftige einzusetzen. Dies scheint mir angesichts der Wirtschaftkrise, von der immer mehr Menschen betroffen sind sehr nützlich”. .Mon, 06 Jul 2015 12:18:29 +0200AMERIKA/VENEZUELA - Nach Überschwemmungen mussten 35.000 Menschen evakuiert werdenhttp://www.fides.org/de/news/36451-AMERIKA_VENEZUELA_Nach_Ueberschwemmungen_mussten_35_000_Menschen_evakuiert_werdenhttp://www.fides.org/de/news/36451-AMERIKA_VENEZUELA_Nach_Ueberschwemmungen_mussten_35_000_Menschen_evakuiert_werdenSan Fernando de Apure – Infolge heftiger Regenfälle und darauf folgenden anhaltenden Überschwemmungen mussten rund 35.000 Menschen die Stadt Guasdualito im Staat Apure verlassen. Insgesamt sind 9.000 Familien betroffen. Die Flüsse Arauca und Sarare traten über die Ufer und überfluteten 90% der Region. Zahlreiche Familien weigern sich unterdessen die Wohnungen zu verlassen. An Bord von drei Militärflugzeugen wurden unterdessen 28 Tonnen Lebensmittel, 15.000 Liter Wasser, Medikamente und andere Hilfsmittel in die Region gebracht. Im Staat Táchira könnten außerdem 12.000 Menschen in verschiedenen Dörfern isoliert werden, sollte die Straße von San Cristóbal in die Region nach befürchteten Erdrutschen nicht mehr befahrbar sein. Mon, 06 Jul 2015 12:17:47 +0200ASIEN/LIBANON - Kardinal Rai äußert sich zuversichtlich im Hinblick auf die Zukunft der Chrsiten im Nahen Ostenhttp://www.fides.org/de/news/36450-ASIEN_LIBANON_Kardinal_Rai_aeussert_sich_zuversichtlich_im_Hinblick_auf_die_Zukunft_der_Chrsiten_im_Nahen_Ostenhttp://www.fides.org/de/news/36450-ASIEN_LIBANON_Kardinal_Rai_aeussert_sich_zuversichtlich_im_Hinblick_auf_die_Zukunft_der_Chrsiten_im_Nahen_OstenBeirut – Die Christen werden den Nahen Osten, die Region in der Jesus geboren wurde nicht verlassen, wenn sie die Gabe besitzen, dass den Glauben als Erfahrung der Liebe Christi zu bewahren. Davon ist der maronitische Patriarch, Kardinal Boutros Bechara Rai überzeugt, der sich in diesem Sinne beim gestrigen Gottesdienst mit den Teilnehmern des Global Forum der maronitischen Jugend äußerte. Maronitische Jugendlichen aus aller Welt, nehmen an dem Treffen im Libanon teil, wo sie unter Begegnungen, Vorträgen und sozialen und kulturellen Veranstaltungen auswählen können. <br />Bereits am Samstag, den 4. Juli, hatte der Primas der maronitischen Kirche sich bei einem Besuch in Matn zuversichtlich im Hinblick auf die Zukunft der Christen im Nahen Osten geäußert “Habt keine Angst. Der Sturm wird vorübergehen“, so Kardinal Rai, “wichtig ist, dass wir im Glauben verwurzelt bleiben und nicht aufgeben”. Ebenfalls am Samstag besuchte der maronitische Patriarch auch das palästinensische Flüchtlingscamp Dbayeh, wo er die Immobilität der internationalen Staatengemeinschaft angesichts der Flüchtlingstragödie beklagte. Seit drei Generationen leben palästinensische Flüchtlinge in verschiedenen Camps im Libanon oft unter unmenschlichen Bedingungen .Mon, 06 Jul 2015 11:48:44 +0200ASIEN/NEPAL - Ordensleute helfen Erdbebenopfernhttp://www.fides.org/de/news/36449-ASIEN_NEPAL_Ordensleute_helfen_Erdbebenopfernhttp://www.fides.org/de/news/36449-ASIEN_NEPAL_Ordensleute_helfen_ErdbebenopfernKathmandu – Nach dem verheerenden Erdbeben vom 25. April dieses Jahres brachten zahlreiche religiöse Orden Hilfsprogramme auf den Weg. Wie das Apostolische Vikariat Nepal berichtet öffneten Schwestern in Gorkha und Kathmandu ihre Einrichtungen und Schulen für die Unterbringung der Opfer. Eine kirchliche Schule in Kathmandu konnte mit Hilfe von Eltern, Schülern und Ehemaligen Hilfsprogramme für sechs betroffene Dörfer in der Umgebung von Kathmandu auf den Weg bringen und dort Hilfsmittel verteilen. <br />Das “Nepal Jesuit Social Institute” stellte medizinische Versorgung zur Verfügung und brachte Programme zum Wiederaufbau auf den Weg, darunter das “Earthquake Relief and Rehabilitation Programm Nepal“. Insbesondere wurde Unterrichtsmaterial, Möbel und Bücher für 2.200 Schüler in 23 Schulen in den neun am meisten betroffenen Distrikten verteilt. Dort wurden insgesamt 6.827 Familien mit 30.000 Personen versorgt. Unter anderem wurden auch Saatgut und Geräte an Bauern verteilt. <br />Auf die Versorgung des indigenen Stammes der Chepang konzertierte sich die “Little Flower Society”. In Zusammenarbeit mit der indischen Erzdiözese Mumbai brachte die Kongregation Hilfsprogramme auf den Weg, in deren Rahmen sowohl Ordenleute als auch freiwillige Helfer tätig waren. Bisher erhielten über 2.100 Familien aus dem Volk der Chepang Hilfe. Mon, 06 Jul 2015 11:26:51 +0200ASIEN/KAMBODSCHA - Priesterweihe in Phnom Penh: “Die Zukunft ist viel versprechend”http://www.fides.org/de/news/36448-ASIEN_KAMBODSCHA_Priesterweihe_in_Phnom_Penh_Die_Zukunft_ist_viel_versprechendhttp://www.fides.org/de/news/36448-ASIEN_KAMBODSCHA_Priesterweihe_in_Phnom_Penh_Die_Zukunft_ist_viel_versprechendPhnom Penh – Am vergangenen 27. Juni wurde in der Erzdiözese Phnom Penh Pierre Sok Na zum Priester geweiht. Wie der Apostolische Vikar Olivier Schmitthaeusler, MEP, mitteilt wird der neue Priester in Phnom Penh tätig sein. „Wir danken dem Herrn für dieses Geschenk“, so der Apostolische Vikar. Die Gläubigen des Vikariats versammelten sich anlässlich der Priesterweihe zu einer “Nacht des Gebets für die Berufung”. <br />Seit 2001 wurden im Vikariat Phnom Penh drei einheimische Priester geweiht und die Zukunft ist viel versprechend. “Im September 2015 werden drei Seminaristen das zweite Ausbildungsjahr besuchen und drei beginnen mit dem dritten Jahr”, so Bischof Schmitthaeusler. Die insgesamt sechsjährige Priesterausbildung findet in kambodschanischer Sprache statt. Bei den Ausbildern handelt es sich um Missionare “die sich für diesen Dienst zur Verfügung stellen, der für den Aufbau der Ortskirche von ausschlaggebender Bedeutung ist“, so der Vikar weiter.<br />“Zudem bilden wir an unserem Bildungsinstitut für Laien rund 50 erwachsene Getaufte, in den Bereichen Theologie, Spiritualität, Geschichte, Bibelwissenschaft, Ethik und Soziallehre aus. Damit wollen wir ihren Glauben stärken und den Samen für die Zukunft aussäen”, betont der Apostolische Vikar.<br />Vom 10. bis 16. August werden junge Katholiken an dem von der Bischofskonferenz von Laos und Kambodscha veranstalteten Jugendtag teilnehmen. Vom 20. bis 23. August findet in Sihanoukville ein Sommercamp für Jugendliche statt. Mon, 06 Jul 2015 11:26:23 +0200AMERIKA/ECUADOR - Zehntausend Pilger aus Santo Domingo en Ecuador nehmen an der Papstmesse in Quito teilhttp://www.fides.org/de/news/36447-AMERIKA_ECUADOR_Zehntausend_Pilger_aus_Santo_Domingo_en_Ecuador_nehmen_an_der_Papstmesse_in_Quito_teilhttp://www.fides.org/de/news/36447-AMERIKA_ECUADOR_Zehntausend_Pilger_aus_Santo_Domingo_en_Ecuador_nehmen_an_der_Papstmesse_in_Quito_teilSanto Domingo en Ecuador – “Durch unsere Teilnahme an dem Gottesdienst werden wir an der Geschichte der Barmherzigkeit teilhaben, die die Welt heute mit Papst Franziskus erlebt”, so Martha Lopez von der Bewegung Johannes XXIII. Die mit weiteren zehntausend Gläubigen aus der Diözese Santo Domingo en Ecuador am Gottesdienst mit Papst Franziskus am morgigen 7. Juli teilnehmen wird. <br />Die Bischofskonferenz von Ecuador stellt für die Pilger, die nach Quito kommen, einen Rucksack mit T-Shirts, einem Halstuch, einem Rosenkranz, verschiedenen Informationsborchüren und dem Neuen Testament zur Verfügung. Wie Bischof Bertram Wick mitteilt veröffentlichte seine Diözese für die Gottesdienstteilnehmer auch eine besondere “Botschaft zum Thema Familie”, mit dem sich voraussichtlich auch der Papst bei seinem Besuch befassen wird. <br />"Wir wissen, dass die Familie sich in einem Strudel von Kräften befindet, die sie gefährden. Zahlreiche Probleme, wie zum Beispiel auch die Migration führen dazu, dass die Familie nicht mehr so sein kann, wie sie sein sollte“, betont der Bischof.<br />Erstmals in der Geschichte Ecuadors wird ein dort stattfindendes Ereignis live von 200 Fernsehsendern in alle Welt übertragen. Mon, 06 Jul 2015 11:25:46 +0200AFRIKA/LESOTHO - “Explosive” Lage in Lesotho bereitet Südafrika Sorgehttp://www.fides.org/de/news/36446-AFRIKA_LESOTHO_Explosive_Lage_in_Lesotho_bereitet_Suedafrika_Sorgehttp://www.fides.org/de/news/36446-AFRIKA_LESOTHO_Explosive_Lage_in_Lesotho_bereitet_Suedafrika_SorgeMaseru – In Südafrika ist man besorgt über die als “explosiv” bezeichnete Lage in Lesotho, wo in der vergangenen Woche der ehemalige Oberbefehlshaber, General Maaparankoe Mahao, ermordet wurde. Nach Angaben der Angehörigen trugen die Mörder Militäruniformen. Der stellvertretende südafrikanische Präsident Cyril Ramaphosa versucht unterdessen zwischen den verschiedenen Fraktionen zu vermitteln, die um die Kontrolle über das Land kämpfen, das vollständig von Südafrika umgeben ist. <br />Im September 2014 war nach einem Putschversuch in Lesotho Chaos ausgebrochen . Die Wahl im März dieses Jahres wurde unterdessen von Beobachtern als frei und transparent beurteilt . Südafrika befürchtet Flüchtlingsströme aus dem Nachbarland, sollte sich dort die Lage zuspitzen. Dies könnte erneut zu fremdenfeindlichen Unruhen führen . Fri, 03 Jul 2015 13:15:55 +0200AFRIKA/LIBERIA - Ebola kehrt zurück: drei neue Fällehttp://www.fides.org/de/news/36445-AFRIKA_LIBERIA_Ebola_kehrt_zurueck_drei_neue_Faellehttp://www.fides.org/de/news/36445-AFRIKA_LIBERIA_Ebola_kehrt_zurueck_drei_neue_FaelleNedowein – In Liberia, das am 9. Mai von den Vereinten Nationen als “ebola-frei” erklärt wurde, kehrt nach sieben Wochen der Albtraum Ebola zurück. Insgesamt drei neue Fälle wurden in dem Dorf Nedowein, rund 40 Km südlich der Hauptstadt Monrovia bestätigt. Ein 17jähriger Jugendlicher, der am 21. Juni erkrankte verstarb am 28. Juni. Am 1. Juli bestätigten die Gesundheitsbehörden einen zweiten Fall und am heutigen 3. Jul den dritten. Beide Patienten werden in Monrovia behandelt. Es wurden insgesamt 102 Personen identisiert, die Kontakt zu dem verstorbenen Patienten hatten, 14 Miterbeiter des Gesundheitswesens werden beobachtet. Derzeit gibt es keine weiteren Verdachtsfälle, der Ansteckungsherd ist unbekannt. Die Gesundheitsbehörden haben eine Sperre verhängt Fri, 03 Jul 2015 13:06:15 +0200AFRIKA/NIGERIA - Priester aus Abuja zu den jüngsten Anschlägen: “Boko Haram will Muslime bestrafen, die Gewalt ablehnen”http://www.fides.org/de/news/36444-AFRIKA_NIGERIA_Priester_aus_Abuja_zu_den_juengsten_Anschlaegen_Boko_Haram_will_Muslime_bestrafen_die_Gewalt_ablehnenhttp://www.fides.org/de/news/36444-AFRIKA_NIGERIA_Priester_aus_Abuja_zu_den_juengsten_Anschlaegen_Boko_Haram_will_Muslime_bestrafen_die_Gewalt_ablehnenAbuja - “Diese schrecklichen Attentate gegen muslimische Gemeinden sind Zeichen der Schwäche”, so der Leiter der Medienstelle der Erzdiözese Abuja, Pfarrer Patrick Tor Alumuku, zu den beiden Attentaten der Boko Haram im Nordosten des Landes, bei denen 145 muslimische Gläubige starben. Allein bei einem Anschlag in einem Dorf am Ufer des Tschad-Sees starben 97 Menschen, darunter Frauen und Kinder, nachdem bewaffnete Männer das Feuer gegen betende Gläubige eröffnet hatten.<br />“Der neue Präsident, Muhammadu Buhari, ist gläubiger Muslim und entschlossen, Boko Haram zu besiegen. Buhari scheint entschlossener im Kampf gegen Boko Haram als sein christlicher Vorgänger“, so Pfarrer Alumuku. “Die von diesem Präsidenten auf den Weg gebrachten Maßnahmen haben die islamistische Sekte in große Schwierigkeiten gebracht. Allein der Umzug des Kommandos der Operationen Boko Haram aus der Hauptstadt Abuja nach Maiduguri , der Hochburg der Sekte, wird von Boko Haram als Herausforderung betrachtet”. <br />“Dies bringt Boko Haram in Schwierigkeiten”, so der katholische Geistliche, “unter anderem auch weil unter den Muslimen verschiedene Stimmen laut wurden, die die Gräueltaten der Islamisten verurteilen”.<br />“Angesichts der Rebellion in den muslimischen Gemeinden, hat Boko Haram beschlossen, gegen diese vorzugehen, denn für sie gibt es nur ein mit uns oder gegen uns. Doch dies ist ein Zeichen der Schwäche, nicht der Stärke”, so Pfarrer Alumuku abschließend. Fri, 03 Jul 2015 12:52:19 +0200ASIEN/INDIEN - Töchter des heiligen Paulus feiern 100jähriges Medienapostolathttp://www.fides.org/de/news/36443-ASIEN_INDIEN_Toechter_des_heiligen_Paulus_feiern_100jaehriges_Medienapostolathttp://www.fides.org/de/news/36443-ASIEN_INDIEN_Toechter_des_heiligen_Paulus_feiern_100jaehriges_MedienapostolatNagpur – Die Töchter des heiligen Paulus sind seit 100 Jahren im Bereich der Verkündigung in den Medien tätig: das 100jäbrige Gründungsjubiläum feierten die Ordensfrauen auch mit einem Gottesdienst in der Kathedrale von Nagpur im indischen Staat Maharashtra.<br />In Indien hat der Orden 168 Mitglieder, die in 15 Gemeinschaften in insgesamt 12 Diözesen in 11 verschiedenen indischen Staaten leben. Insgesamt 17 indischen Schwestern sind als Missionarinnen außerhalb des Landes tätig und leben und Arbeiten in Afrika, Europa, Lateinamerika und Australien.<br />Dem Gottesdienst in Nagpur stand Erzbischof Abramo Viruthakulnagara vor. “Die Töchter des heilige Paulus”, so der Erzbischof in seiner Predigt, „verkünden Jesus Christus und gehen dabei bis zu den äußersten Grenzen der Welt, um die Frohbotschaft zur verkünden. Diesem Beispiel sollten wir alle Folgen, den wir sind im Heiligen Geist vereint und in die Mission entsandt”.<br />Der Erzbischof erinnerte auch an den seligen Giacomo Alberione, Gründer der Kongregation der Töchter vom heiligen Paulus, und an dessen Intuition, das Evangelium “nicht nur auf traditionelle Weise, sondern mit allen Mitteln. Auch mit den modernen Kommunikationsmitteln“ zu verkünden.<br />Die Töchter des heiligen Paulus sind in über 53 Ländern in aller Welt tätig. Fri, 03 Jul 2015 12:38:08 +0200ASIEN/JORDANIEN - Vereinte Nationen kürzen Hilfen für syrische Flüchtlinge: Direktor von Caritas Jordan macht Großmächte für humanitäre Katastrophe verantwortlichhttp://www.fides.org/de/news/36442-ASIEN_JORDANIEN_Vereinte_Nationen_kuerzen_Hilfen_fuer_syrische_Fluechtlinge_Direktor_von_Caritas_Jordan_macht_Grossmaechte_fuer_humanitaere_Katastrophe_verantwortlichhttp://www.fides.org/de/news/36442-ASIEN_JORDANIEN_Vereinte_Nationen_kuerzen_Hilfen_fuer_syrische_Fluechtlinge_Direktor_von_Caritas_Jordan_macht_Grossmaechte_fuer_humanitaere_Katastrophe_verantwortlichAmman – Die Hilfsmittel, die die Vereinten Nationen für syrische Flüchtlinge in Jordanien bereitstellen, sollen gekürzt werden. Dies könne womöglich dazu führen, dass rund 450.000 Menschen bald Hunger leiden, was auch die Stabilität Jordaniens gefährden würde. Dies betont der Direktor von Caritas Jordanien Wael Suleiman: “Das World Food Program der Vereinten Nationen hat vor einer Woche angekündigt, dass wegen fehlender Ressourcen keine Hilfen mehr für syrische Flüchtlinge zur Verfügung gestellt werden, wobei diese bereits im vergangenen Monat reduziert wurden. Deshalb berichteten jordanische Medien gestern, dass die Verteilung von Lebensmittel an rund 450.000 Menschen nicht mehr garantiert werden kann. Diese Menschen werden stehlen müssen, damit sie überleben können.” <br />Derzeit leben rund 1,4 Millionen syrische Flüchtlinge in Jordanien, davon sind nur 650.000 bei den Büros der Vereinten Nationen gemeldet. „Diese Katastrophe”, so Suleiman, “die nun angesichts der Aussetzung der internationalen Hilfen heraufbeschwört wird, ist auch das Ergebnis der unüberlegten Politik und militärische Eingriffe ausländischer Mächte im Nahen Osten. Nachdem man dazu beigetragen hat, dass es zu dieser Katastrophe kommen konnte, will man sich nun aus der Verantwortung für die humanitäre Katastrophe zurückziehen. Es ist offensichtlich, dass nur eine große Friedenskonferenz einen Prozess des Wiederaufbaus auf den Weg bringen und einen Ausweg aus der Situation ermöglichen könnte, der auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten anders nicht möglich ist. Doch anscheinend besteht auch ein Interesse am Anhalten des Chaos. Es gibt keine Gelder für Hilfsprogramme für Flüchtlinge, doch für die Produktion und den Handel mit Waffen findet man immer Gelder”. .Fri, 03 Jul 2015 12:04:14 +0200AMERIKA/HONDURAS - Bischöfe laden zur Teilnahme am Dialog für den sozialen Frieden einhttp://www.fides.org/de/news/36441-AMERIKA_HONDURAS_Bischoefe_laden_zur_Teilnahme_am_Dialog_fuer_den_sozialen_Frieden_einhttp://www.fides.org/de/news/36441-AMERIKA_HONDURAS_Bischoefe_laden_zur_Teilnahme_am_Dialog_fuer_den_sozialen_Frieden_einTegucigalpa – Das Staatsoberhaupt von Honduras, Juan Orlando Hernández, traf sich zu Gesprächen mit mehreren Bischöfen, die er um Unterstützung des nationalen Dialogs bat. Wie das Präsidentenamt mitteilte forderte der Weihbischof von Tegucigalpa, Juan José Pineda, daraufhin alle Komponenten der Gesellschaft zur Teilnahme an dem von Präsident Hernández auf den Weg gebrachten Dialog auf. <br />Im Gespräch mit der Presse erklärte Bischof Pineda, dass die Kirche auch bereit sei, Mittler zu benennen, die Demokratie und Transparenz garantieren sollen. Im Mittelpunkt des Dialogs stehen vor allem die Probleme der Gewalt und der Korruption. <br />"Unabhängig davon, ob der Präsident oder jemand anderer zum Dialog einlädt, ist dies etwas Wichtiges, denn es ist der einzige Weg Meinungsunterschiede oder Konflikte zu überwinden", so der Bischof, "Diese Einladung spreche ich nicht nur an alle Bürger des Landes aus, die Verantwortung tragen, denn damit es vorangeht sollten wir allem an Initiativen des Dialogs teilnehmen, unabhängig davon, wer dazu einlädt". Dabei bezeichnete er die Initiative des Präsidenten als „richtig“, weil „alle zur Teilnahme eingeladen sind, einschließlich der Bischöfe, die die Einladung gerne annehmen".<br />Unterdessen unterstützte die Bischofskonferenz am gestrigen 2. Juli durch die Veröffentlichung eines gemeinsamen Hirtenbriefs, in dem sie sich „einen Dialog für den sozialen Frieden“ und für ein „besseres Honduras“ wünschen, Zehntausende Demonstranten, die im ganzen Land gegen Korruption protestieren. Fri, 03 Jul 2015 11:44:47 +0200ASIEN/IRAK - Gründungskonferenz der Chaldäischen Liga beendethttp://www.fides.org/de/news/36440-ASIEN_IRAK_Gruendungskonferenz_der_Chaldaeischen_Liga_beendethttp://www.fides.org/de/news/36440-ASIEN_IRAK_Gruendungskonferenz_der_Chaldaeischen_Liga_beendetErbil – Der in der Schweiz lebende irakische Chaldäer Safah Sabah Hindi wurde zum ersten Präsidenten der Chaldäischen Liga gewählt, die insbesondere auf Initative des chaldäischen Patriarchen Louis Raphael I. auf den Weg gebracht wurde. Seit dem 3. Juli tagte in Erbil die Gründungskonferenz . An der Konferenz nahmen neben dem Patriarchen auch chaldäische Bischöfe, Priester und Laien aus den chaldäischen Gemeinden im Irak und in der Diaspora teil. Im Rahmen der Konferenz – heißt es in einer abschließenden Verlautbarung – fand ein reger und demokratischer Austausch statt, der zur Änderung vieler Punkte des Entwurfs der Statuten führte. Die Teilnehmer wählten neben dem Präsident auch weitere 11 Mitglieder des Vorstands, die ein Jahr im Amt bleiben werden. <br />Die Chaldäische Liga soll die chaldäische Identität, die zu den wichtigsten Faktoren der Zivilisation in der Region Mesopotamien gehörte, soll auf vielfältige Art und Weise – auch durch Kongresse, Sprachkurse und andere kulturelle Initiativen – erhalten und gefördert werden. Erstes Ziel der Chaldäischen Liga ist dabei der parteienunabhängige Schutz “der sozialen, politischen und kulturellen Rechte” der Chaldäer. .Fri, 03 Jul 2015 11:22:21 +0200AMERIKA/PERU - Kinderarbeit: Viele Minderjährige arbeiten in Kaffeeplantagenhttp://www.fides.org/de/news/36439-AMERIKA_PERU_Kinderarbeit_Viele_Minderjaehrige_arbeiten_in_Kaffeeplantagenhttp://www.fides.org/de/news/36439-AMERIKA_PERU_Kinderarbeit_Viele_Minderjaehrige_arbeiten_in_KaffeeplantagenLima – Rund 25% der peruanischen Bevölkerung leben in Armut, vorwiegend in ländlichen Gebieten. Eine Million Menschen leben in extremer Armut von weniger als einem Dollar am Tag. Zum Lebensunterhalt der Familien tragen tausende Kinder bei, die Arbeiten jeder Art verrichten und damit ihre Zukunft beeinträchtigen. Im Verwaltungsbezirk Pasco, eine der ärmsten Regionen Perus sind 64% der Minderjährigen in der Landwirtschaft beschäftigt, darunter auch viele Kaffeeplantagen. Jeden Morgen stehen diese Kinder um 5 Uhr auf und arbeiten acht Stunden am Stück ohne Stiefel oder Handschuhe. Am Wochenende arbeiten viele in Restaurants oder an Lebensmittelständen. Besonders betroffen sind Mädchen, die als Hausangestellte oft ausgebeutet und Misshandelt werden. Fri, 03 Jul 2015 11:11:40 +0200ASIEN/MALAYSIA - Evangelii Gaudium in Bahasha veröffentlichthttp://www.fides.org/de/news/36437-ASIEN_MALAYSIA_Evangelii_Gaudium_in_Bahasha_veroeffentlichthttp://www.fides.org/de/news/36437-ASIEN_MALAYSIA_Evangelii_Gaudium_in_Bahasha_veroeffentlichtKuala Lumpur – Das Apostolische Schreiben von Papst Franziskus “Evangelii Gaudium” wurde in die von den meisten Malaien gesprochene Sprache Bahasha übersetzt. Unterstützt wurde das Projekt von den Päpstlichen Missionswerken in Malaysia. Die Übersetzung soll vor allem Katechisten als Arbeitsgrundlage dienen. Der übersetzte Text soll aber auch kostenlos in allen Pfarreien und Gemeinden verteilt werden. <br />Bei einem jüngsten Treffen der Diözesandirektoren der Päpstlichen Missionswerke von Malaysia, Singapur e Brunei in Miri unter Leitung von Erzbischof John Wong wurde das Apostolische Schreiben als Grundlage für die heutige Evangelisierungsarbeit vorgestellt. Bei ihrem Treffen befassten sich die Teilnehmer auch mit der Botschaft des Papstes zum Weltmissionssonntag 2015. Im Mittelpunkt der Gespräche stand auch die Glaubensbildung der Gläubigen, insbesondere der Kinder, die dazu ermutigt werden sollen, sich als „kleine Missionare“ zu engagieren. Dazu soll auch eine Kinderbibel neu aufgelegt und unter den Familien verteilt werden. Fri, 03 Jul 2015 10:30:10 +0200AMERICA/HAITI - Solidaritätskundgebung für haitianische Zuwanderer in der Dominikanischen Republikhttp://www.fides.org/de/news/36436-AMERICA_HAITI_Solidaritaetskundgebung_fuer_haitianische_Zuwanderer_in_der_Dominikanischen_Republikhttp://www.fides.org/de/news/36436-AMERICA_HAITI_Solidaritaetskundgebung_fuer_haitianische_Zuwanderer_in_der_Dominikanischen_RepublikOuanaminthe – Zahlreiche Katholiken und viele Bürger aus Ouanaminthe, einer Kleinstadt im Nordosten von Haiti an der Grenze zur Dominikanischen Republik, nahmen an einer Solidaritätskundgebung für Haitianer teil, die aufgrund eines neuen Zuwanderungsgesetzes künftig kein Bleiberecht mehr in der Dominikanischen Republik haben werden . <br />Viele Kundgebungsteilehmer trugen traditionelle Trachten und Landesfahnen. Vertreten waren auch zahlreiche Hilfswerke wie zum Beispiel das Flüchtlingshilfswerk der Jesuiten. Bischof Alphonse Quesnel, S.M.M., von Fort-Liberté und die in Priester Ouanaminthe tätige Priester und ihre Gläubigen führten den Protestmarsch an. <br />Vor dem Konsulat der Dominikanischen Republik in Ouanaminthe verlas der Bischof eine Botschaft, wonach er zusammen mit den anderen Teilnehmern zur Grenze zwischen den beiden Ländern ging. Bischof Quesnel forderte insbesondere die Katholiken der Provinzen Dajabón und Montecristi zur Solidarität mit haitianischen Zuwanderern auf. “Unser Marsch findet auch im Zeichen des Protests gegen die Diskriminierung von haitianischen Zuwanderern und Dominikanern haitianischer Herkunft statt”, so der Bischof. <br />"Mit der Massenausweisung von Haitianern schneidet sich die Regierung der Dominikanischen Republik ins eigene Fleisch”, so der Bischof weiter, der an den Beitrag haitianischer Zuwanderer zur Entwicklung der Dominikanischen Republik erinnerte. <br />Bischof Quesnel forderte in diesem Zusammenhang auch einer Verlängerung der Frist für die Ausreise derer, die dies aus freiem Willen tun, bis zum 6. Juli 2015. Gleichsam bat er um Garantien dafür, dass es zum jetzigen Zeitpunkt keine Zwangsausweisung gibt. Fri, 03 Jul 2015 09:41:51 +0200