Fides News - German (Standard)http://www.fides.org/Aus dem Archivder FidesagenturdeDie auf unseren Internetseiten veröffentlichten Inhalte unterliegen einer Licenza Creative Commons. ASIEN/INDIEN - Bischöfe verurteilen Anschlag auf Kapelle in Hyderabad und laden zu geistlichen Initiativen der “Wiedergutmachung” einhttp://www.fides.org/de/news/62367-ASIEN_INDIEN_Bischoefe_verurteilen_Anschlag_auf_Kapelle_in_Hyderabad_und_laden_zu_geistlichen_Initiativen_der_Wiedergutmachung_einhttp://www.fides.org/de/news/62367-ASIEN_INDIEN_Bischoefe_verurteilen_Anschlag_auf_Kapelle_in_Hyderabad_und_laden_zu_geistlichen_Initiativen_der_Wiedergutmachung_einNew Delhi - “Es ist klar, dass hinduistische Fundamentalisten und Gesellschaftsgegner für den schrecklichen Anschlag vom vergangenen 21. Mai verantwortlich sind, als über 100 aufgebrachte Bürger den Gebetssaal von Fatima in der Erzdiözese Hyderabad überfallen haben”, so der Generalsekretär der Indischen Bischofskonferenz, Bischof Theodore Mascarenhase. Die indischen Bischöfe äußern sich besorgt über den Vorfall und fordern strenge Strafen für die Täter. “Erzbischof Thumma Bala von Hyderabad hat zusammen mit seinen Mitarbeiter die Zusammenarbeit mit dem Innenministerium von Telengana angeboten, das sorgfältige Ermittlungen garantiert”, so der Generalsekretär. <br />In einem Rundbrief an alle Gemeinden lädt Erzbischof Thumma Bala unterdessen Klerus, Ordensleute und Gläubige der Erzdiözese Hyderabad zur Veranstaltung von geistlichen Initiativen der “Wiedergutmachung” nach der Schändung der Statuen und des Gebetssaals ein.<br />“Im Namen der Bischofskonferenz bekräftigen wir, dass diese schrecklichen Taten gegen die Religionsfreiheit in unserem Land verstoßen. Solche Gesten missachten unsere geliebtes Land und dessen Bürger, die den Frieden lieben”, heißt es in einer gemeinsamen Verlautbarung der Bischöfe. “Wir danken Erzbischof Bala von Hyderabad für seinen ruhigen Umgang mit dieser Schwierigen Situation, was von großer spiritueller Stärke zeugt”, so die Bischöfe weiter. <br />“Wir appellieren an die politischen Führungskräfte unsers Landes mit der Bitte um Schutz für religiöse Stätten und für das Recht jedes Bürgers, zum eigenen Gott zu beten.“, so die Bischöfe abschließend.<br /> <br /><br />Mon, 29 May 2017 14:18:36 +0200AFRIKA/SOMALIA - Bischof Bertin: “Stammesrivalitäten und wirtschaftliche Gründe begünstigen Islamischen Staat“http://www.fides.org/de/news/62364-AFRIKA_SOMALIA_Bischof_Bertin_Stammesrivalitaeten_und_wirtschaftliche_Gruende_beguenstigen_Islamischen_Staathttp://www.fides.org/de/news/62364-AFRIKA_SOMALIA_Bischof_Bertin_Stammesrivalitaeten_und_wirtschaftliche_Gruende_beguenstigen_Islamischen_StaatMogadischu - “Nachdem was mir berichtet wurde, soll der Islamische Staat besser bezahlen, weshalb es für ihn angesichts der aktuellen Krise in Somalia, ein leichtes ist, Kämpfer zu rekrutieren”, so der Apostolische Administrator von Mogadischu, Bischof Giorgio Bertin von Dschibuti, nach dem Selbstmordattentat in Bosaso vom vergangenen 24. Mai, zu dem sich der Islamische Staat bekannte. Bei dem Attentat gab es mindestens fünf tote. “Es muss berücksichtigt werden, dass es in den Reihen der Shabaab-Milizen auch immer wieder Probleme infolge von internen Stammeskonflikten gibt. Es würde mich nicht wundern, wenn Shabaab-kämpfer sich vom Islamischen Staat rekrutieren lassen, weil sie nicht mit den eigenen Anführern einverstanden sind oder weil es wirtschaftliche Gründen“, so Bischof Bertin.<br />“Von einer Präsenz des Islamischen Staates in Somalia wird seit über einem Jahr gesprochen, im allgemeinen geht es um die Region Puntland, wo sich auch Bosaso befindet”, so der Bischof weiter. <br />In der halbautonomen Region Il Puntland gibt es einen langen Küstenstreifen, der in der Vergangenheit vor allem wegen Piraterei bekannt war. “In einer Region wie dieser, die für Geschäfte jeder Art offen ist, ist es auch für den Islamischen Staat einfach, sich niederzulassen”, betont Bischof Bertin. “Es könnte auch sein, dass zwischen der Niederlassung des Islamischen Staates in Puntland und der erneuten Zunahme der Piraterei ein Zusammenhang besteht. Das ist jedoch nicht gesagt“, so der Bischof abschließend, „Es sollte berücksichtigt werden, dass auch die Hungersnot im Horn von Afrika, mehr Menschen bereits sind, es wieder mit der Piraterei zu versuchen”. <br /><br />Mon, 29 May 2017 14:02:53 +0200AMERIKA/KOLUMBIEN - Behörden warnen vor Anstieg der Todesfälle infolge von Unterernährung bei Kindernhttp://www.fides.org/de/news/62363-AMERIKA_KOLUMBIEN_Behoerden_warnen_vor_Anstieg_der_Todesfaelle_infolge_von_Unterernaehrung_bei_Kindernhttp://www.fides.org/de/news/62363-AMERIKA_KOLUMBIEN_Behoerden_warnen_vor_Anstieg_der_Todesfaelle_infolge_von_Unterernaehrung_bei_KindernLa Guajira – Vom 14. bis 20. Mai, also innerhalb nur einer Woche wurden acht neue Fälle von Kindern gemeldet, die an den Folgen der Unterernährung starben. Dies teilen die kolumbianischen Gesundheitsbehörden mit. Insgesamt 40% der Fälle wurden aus Chocó und la Guajira gemeldet. In den Verwaltungsbezirken Córdoba, Meta und Nariño steigt die Rate des frühen Todes auf 75%. Besonders betroffen sind Kinder aus indigenen Völkern, Afrokolumbianer und Kinder im Alter unter einem Jahr. Der Verwaltungsbezirk, der am wenigsten betroffen ist, ist Antioquia. Die Sterblichkeit an Unterernährung liegt im ganzen Land bei 0,3 Todesfällen je 100.000 Kinder im Alter unter fünf Jahren.<br /> <br />Mon, 29 May 2017 13:49:32 +0200AMERIKA/VENEZUELA - Priester und Diakone von Guayana: "Wir dürfen angesichts der Unterdrückung nicht schweigen"http://www.fides.org/de/news/62361-AMERIKA_VENEZUELA_Priester_und_Diakone_von_Guayana_Wir_duerfen_angesichts_der_Unterdrueckung_nicht_schweigenhttp://www.fides.org/de/news/62361-AMERIKA_VENEZUELA_Priester_und_Diakone_von_Guayana_Wir_duerfen_angesichts_der_Unterdrueckung_nicht_schweigenGuayana – Priester und Diakone aus der Diözese Ciudad Guayana wenden sich in einem Schreiben an das “pilgernde Volk unseres geliebten Landes und an alle Menschen guten Willens”. In dem Schreiben lehnen sie mit Nachdruck jede Form der Gewalt ab und prangern die Situation der wehrlosen Bevölkerung an, die gegen die staatliche Unterdrückung. <br />Die Priester aus der Diözese Ciudad Guayana, die auf die Ernennung eines neuen Bischofs warten, nachdem der bisherige Bischof an einen anderen Bischofssitz versetzt wurde, zitieren in ihrem Schreiben den seligen Erzbischof Oscar Arnulfo Romero: "Im Namen Gottes und dieses leidenden Volkes bitte ich euch, flehe ich euch an, befehle ich euch: beendet die Unterdrückung!"<br />Das Schreiben mit dem Titel “Wir dürfen angesichts der Unterdrückung nicht schweigen” wurde am gestrigen Sonntag, den 28. Mai in allen Gemeinden der Diözese verlesen. <br />In Übereinstimmung mit der Venezolanischen Bischofskonferenz erinnern die Priester und Diakone daran, dass die Verfassung des Landes unbedingt respektiert werden muss: “Ein bevorzugter Weg, der für die Verwirklichung der demokratischen Prinzipien unverzichtbar ist, sind Wahlen, wie sie von der Verfassung vorgesehen sind. Dieser Wahlprozess kann nicht durch eine verfassungsgebende Versammlung ersetzt werden… Es müssen deshalb innerhalb kürzester Zeit Neuwahlen stattfinden".<br />Die Priester und Bischöfe erinnern auch an das Schreiben von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin, der die Erfüllung der beim jüngsten Dialog nicht berücksichtigten vier Punkte gefordert hatte: die Öffnung humanitärer Kanäle, die Freilassung politischer Häftlinge, die Anerkennung aller Kompetenzen der Nationalversammlung und die Organisation von Wahlen zur Lösung der Probleme.<br />"Wir prangern eine progressive Verschlechterung der allgemeinen Lage in Venezuela an, die vor allem durch die Zunahme von Morden und Hunger sichtbar wird. Nach Angeben der Caritas leiden 11% der venezolanischen Kinder an schwerer Unterernährung", heißt es in dem Schreiben abschließend zur Situation der Bevölkerung im Land.<br /> <br /><br />Mon, 29 May 2017 13:39:42 +0200VATIKAN - Papst Franziskus: “Die Kirche existiert, um das Evangelium zu verkünden und nur deshalb!”http://www.fides.org/de/news/62366-VATIKAN_Papst_Franziskus_Die_Kirche_existiert_um_das_Evangelium_zu_verkuenden_und_nur_deshalbhttp://www.fides.org/de/news/62366-VATIKAN_Papst_Franziskus_Die_Kirche_existiert_um_das_Evangelium_zu_verkuenden_und_nur_deshalbVatikanstadt – “Die Kirche existiert, um das Evangelium zu verkünden! Nur deshalb. Und auch die Freude der Kirche ist es, das Evangelium zu verkündigen. Die Kirche sind wir alle Getauften. Heute sind wir dazu eingeladen, besser zu verstehen, dass Gott uns die große Würde und Verantwortung gegeben hat, das der Welt zu verkünden, der Menschheit zugänglich zu machen. Das ist unsere Würde, das ist die größte Ehre eines jeden von uns, aller Getaufter!“, so Papst Franziskus am gestrigen 28. Mai beim sonntäglichen Regina Coeli-Gebet mit Bezug auf das Fest Christi Himmelfahrt. „Die Himmelfahrt Christi stellt somit das Ende der Mission dar, die der Sohn vom Vater erhalten hat und den Beginn der Fortführung dieser Mission durch die Kirche. Von diesem Moment, vom Moment der Himmelfahrt an ist die Anwesenheit Christi in der Welt in der Tat durch seine Jünger vermittelt, durch die, die an ihn glauben und ihn verkünden. Diese Mission dauert bis an das Ende der Welt und kann dabei jeden Tag auf die Unterstützung des Auferstandenen zählen... Seine Gegenwart bringt Stärke angesichts von Verfolgung, Trost in den Plagen, Unterstützung bei Schwierigkeiten, die die Mission und die Verkündigung des Evangeliums behindern. Das Fest Christi Himmelfahrt erinnert uns daran, das Jesus und sein Geist anwesend sind und gibt uns die Gewissheit für unser christliches Zeugnis in der Welt“, so Papst Franziskus. „Am Fest Christi Himmelfahrt wenden wir unserem Blick zum Himmel, wo Christus zur Rechten des Vaters sitzt und wir müssen mit noch mehr Enthusiasmus und Mut auf dem irdischen Weg voranschreiten und das Evangelium in jedem Umfeld bezeugen und verkünden. Dabei müssen wir uns jedoch bewusst sein, dass diese Mission nicht von unseren Kräften alleine abhängt“, so Papst Franziskus weiter, denn „nur mit dem Licht und der Kraft des Heiligen Geistes können wir wirkungsvoll unsere Mission erfüllen, den anderen immer mehr die Liebe und die Zärtlichkeit Jesu kennen lernen und erfahren zu lassen”.<br /> <br /><br />Mon, 29 May 2017 13:38:45 +0200VATIKAN - Erzbischof Rugambwa eröffnet die Versammlung der Päpstlichen Missionswerkehttp://www.fides.org/de/news/62365-VATIKAN_Erzbischof_Rugambwa_eroeffnet_die_Versammlung_der_Paepstlichen_Missionswerkehttp://www.fides.org/de/news/62365-VATIKAN_Erzbischof_Rugambwa_eroeffnet_die_Versammlung_der_Paepstlichen_MissionswerkeRom – “Gemeinsam wollen wir über die ‘Mission im Herzen des christlichen Glaubens’ im Licht des Apostolischen Schreibens Evangelii Gaudium nachdenken. Wir sollten stets bereit sein dazu zu lernen und uns selbst in Frage zu stellen, damit uns nie der Mut zur Umkehr, zur Erkenntnis und zur Veränderung jedes einzelnen unter uns und der Institutionen fehlt, in deren Dienst wir stehen, d.h. die Päpstlichen Missionswerke”, so der beigeordnete Sekretär der Kongregation für die Evangelisierung der Völker und Präsident der Päpstlichen Missionswerke, Erzbischof Protase Rugambwa bei der Eröffnung der Generalversammlung der Werke .<br />In seinem Grußwort dankte er allen “die im Namen und zugunsten der Päpstlichen Missionswerke arbeiten” und betonte: “In voller Gemeinschaft mit dem Heiligen Vater, Papst Franziskus, dürfen wir nie aufhören uns gegenseitig zu begeistern… damit die Verkündigung des österlichen Geheimnisses vom Tod und der Auferstehung Christi, die Kirche zu einer Gemeinschaft der Versöhnten macht, die bereit ist alle aufzunehmen, stets im Aufbruch, um allen die Wirksamkeit der Heilsbotschaft mitzuteilen. Keiner darf ausgeschlossen sein und alle sollen sich im Herzen der Evangelisierung befinden, damit die Kirchen in der Mitte ihres christlichen Glaubens, die einzige Mission wieder finden, die ihnen vom Herrn Jesus Christus anvertraut wurde”.<br />In seinem zusammenfassenden Rückblick auf die Tätigkeit des vergangenen Jahres nannte der Präsident der Päpstlichen Missionswerke den Abschluss der Integration der Statuten im Hinblick auf Bestimmungen für die Tätigkeit der Verwaltung und des Finanzausschusses; die Einrichtung eines Ausschusses für humanitäre Katastrophen und die kontinentalen Treffen der Nationaldirektoren der Päpstlichen Missionswerke, die „ein wichtiges Instrument des Austausches, der Prüfung und des Wachstums der Gemeinschaft und der Einheit im Dienst der Mission und der missionarischen Öffentlichkeitsarbeit ist”.<br />Erzbischof Rugambwa kündigte die bevorstehende päpstliche Billigung der Veranstaltung eines “Außerordentlichen Missionsmonats Oktober 2019“, anlässlich des 100. Jahrestages der Veröffentlichung der Enzyklika “Maximum illud” und zur Förderung des missionarischen Engagements in der Kirche in Übereinstimmung mit dem Apostolischen Schreiben Evangelii Gaudium, an. Im Rahmen der Versammlung sollen erste Vorschläge für die Gestaltung einer solchen Initiative gesammelt werden. Der Präsident dankte auch der Kommission für die Erarbeitung eines einheitlichen Logos , “damit wir auf internationaler Ebene die einheitliche Identität der Päpstlichen Missionswerke unter Achtung der lokalen Unterschiede und Erfordernisse darstellen können”. <br />Im zweiten Teil seiner Ansprache nannte Erzbischof Rugambwa dann verschiedene Herausforderungen und erinnerte dabei an seine Ansprache vor fünf Jahren: “Wir haben unser Nachdenken und unsere Debatte über die Päpstlichen Missionswerke, als Werke des Papstes und der Bischöfe und über die Beziehungen zwischen der Weltmission und den Päpstlichen Missionswerken, ihre Einordnung und Zusammenarbeit im Bezug auf andere missionarische Einrichtung, die zivile Gesetzgebung im Hinblick auf Hilfswerke, die Perspektiven und die Arbeitsprogramme noch nicht abgeschlossen”.<br />Deshalb forderte der Erzbischof einen aufrichtigen und offenen Austausch, “über die Zukunft der Einrichtungen, die sich nicht von einer überholten Wiederholung einer bisher verfolgen Arbeitsweise bremsen lassen dürfen” sondern “sich mutig und kreativ um einen Erkenntnisprozess im Umdenken der Strukturen und der Arbeitsstile und –Methoden“ stellen müssen, damit „die Mission im Herzen des christlichen Glaubens neu entdeckt wird“. <br />“Im Mittelpunkt und am Rande unsere Öffentlichkeitsarbeit, unserer Spendenkampagnen und des Verteilens”, so der Erzbischof, “müssen wir uns um mehr Übereinstimmung und Zusammenarbeit bemühen auf der Grundlage einer immer wieder neuen Umkehr zur Überwindung eines unangemessenen und störenden Protagonismus, der dem Evangelium widerspricht”.<br />“Diese Provokationen erfordern eine präzise Reflexion und Analyse und das Gebet. Wir müssen nicht alles sofort tun. Wir müssen keine gewaltsamen Erschütterungen herbeiführen. Es geht vielmehr um einen Mentalitätswandel und die Änderung der Arbeitsweise bei der apostolischen Tätigkeit der Päpstlichen Missionswerke. Je mehr wir unsere Interessen, unsere Leidenschaft und die wahren Erfordernisse der Mission in den Mittelpunkt stellen, um so leichter ist Umkehr und damit das Ende des Protagonismus und der Beginn eines kirchliche, brüderlichen und evangelischen Dienstes, der uns das Heil bringt”, Erzbischof Rugambwa.<br /> <br />Mon, 29 May 2017 12:36:42 +0200AFRIKA/SÜDSUDAN - Kiir ruft unilateralen Waffenstillstand aus: Riek soll nicht am „nationalen Dialog“ teilnehmenhttp://www.fides.org/de/news/62347-AFRIKA_SUeDSUDAN_Kiir_ruft_unilateralen_Waffenstillstand_aus_Riek_soll_nicht_am_nationalen_Dialog_teilnehmenhttp://www.fides.org/de/news/62347-AFRIKA_SUeDSUDAN_Kiir_ruft_unilateralen_Waffenstillstand_aus_Riek_soll_nicht_am_nationalen_Dialog_teilnehmenJuba - “Riek Machar ist unsere Anführer und Oberbefehlshaber und wir werden keinen Delegierten nach Juba entsenden, wenn er es nicht befiehlt”, so Paul Gabriel, Sprecher der Sudan People's Lieberation Movement-in-Opposition in einem Kommentar zu dem am vergangenen 22. Mai vom südsudanesischen Präsidenten ausgerufenen unilateralen Waffenstand und dem Beginn eines Dialogs mit allen Rebellen, unter der Voraussetzung das die SPLM-IO bei den Gesprächen nicht von Machar vertreten wird. Machar ist als ehemaliger stellvertretender Präsident des Südsudan heute der größte Widersacher von Präsident Kiir. <br />Nach Aussage des SPLM-IO-Sprechers ist der angebotene Dialog nur ein Vorwand, um den internationalen Druck auf die Regierung zu mindern, während “in Wirklichkeit führt die Armee weiterhin ihre Razzien durch, bei denen Ressourcen geplündert und Zivilisten getötet werden”.<br />Der wichtigsten Verbündete des Präsidenten Kiir, der ugandische Staatschef Yoweri Kaguta Museveni, forderte die Regierung dazu auf, die Stimmen des Jahres 2011 nicht zu vergeuden und erinnert daran, dass die meisten Wähler aus der gesamten Bevölkerung stammen und nicht einer bestimmten Tribu angehören. Auf den ethnischen Hintergrund des im Dezember 2013 ausgebrochenen Bürgerkriegs wiesen auch die Bischöfe des Landes hin . <br /> <br />Wed, 24 May 2017 13:12:56 +0200AMERIKA/VENEZUELA - Kardinal Urosa erinnert an den Appell des seligen Bischofs Romero: “Ich flehe euch an, beendet die Unterdrückung!”http://www.fides.org/de/news/62346-AMERIKA_VENEZUELA_Kardinal_Urosa_erinnert_an_den_Appell_des_seligen_Bischofs_Romero_Ich_flehe_euch_an_beendet_die_Unterdrueckunghttp://www.fides.org/de/news/62346-AMERIKA_VENEZUELA_Kardinal_Urosa_erinnert_an_den_Appell_des_seligen_Bischofs_Romero_Ich_flehe_euch_an_beendet_die_UnterdrueckungCaracas – "Wir haben in allen katholischen Diözesen am 21. Mai zu einem Tag des Gebets für Venezuela eingeladen , um für eine Lösung der politischen und wirtschaftlichen Probleme, die Beendigung der Gewalt und das Ende der Unterdrückung von Demonstranten, die Achtung der Menschenrechte, insbesondere der politischen Gefangenen, die Gültigkeit der demokratischen Werte und für Aussöhnung und Frieden zu beten", so der Erzbischof von Caracas, Kardinale Jorge Urosa Savino in seiner Predigt am vergangenen Sonntag, "Dies ist der einzige Weg, der christliche Weg des Friedens“.<br />“Die Mitglieder der Armee und der Polizei sollten als Garanten der Verfassung auftreten und sind berufen, vor allem den Frieden und das friedliche Zusammenleben zu garantieren”, betont der Kardinal: “Wir appellieren an das Gewissen aller, die in den Sicherheitskräften das Kommando haben, nachdem viele unserer Bürger durch den Machtmissbrauch bei Unterdrückungsaktionen ihr Leben verloren haben. Die moralische Verantwortung für Handlungen, die zu Gewalt, Verletzten und Toten führen, tragen diejenigen, die sie ausführen und diejenigen die sie befohlen oder ihnen zugestimmt haben. In unserem Land sind heute die Worte des seligen Oscar Romero wieder aktuell: ‘Im Namen Gottes und des notleidenden Volkes bitte ich euch, flehe ich euch an, befehle ich euch, beendet die Unterdrückung".<br />Unterdessen starben bei Protesten gegen Staatspräsident Maduro seit April bereits 60 Menschen.<br /> <br /><br />Wed, 24 May 2017 12:56:30 +0200AMERIKA/PERU - Kinder sterben an Lungenetzündung: Hauptursache ist Armuthttp://www.fides.org/de/news/62345-AMERIKA_PERU_Kinder_sterben_an_Lungenetzuendung_Hauptursache_ist_Armuthttp://www.fides.org/de/news/62345-AMERIKA_PERU_Kinder_sterben_an_Lungenetzuendung_Hauptursache_ist_ArmutPuno – Hauptgrund dafür, dass Kinder an Lungenentzündung sterben, ist die Armut unter der Bevölkerung und Mangelernährung bei den betroffenen Kindern. Davor warnt die Abteilung für Epidemiologie der Gesundheitsbehörden in Puno, wo bisher neun Kinder im Alter unter fünf Jahren an Lungenentzündung starben. Wie aus Untersuchungen hervorgeht, gab es in den Dörfern, aus denen die Todesfälle gemeldet wurden, keine angemessenen Infrastrukturen, kaum Hygiene und schlechte Ernährung und geringe Einkommen. <br /> <br /><br />Wed, 24 May 2017 12:28:31 +0200VATIKAN - Kardinal Filoni in der Diözese Ebebiyin: “Wir dürfen nicht müde werden, unseren Glauben zu bezeugen”http://www.fides.org/de/news/62344-VATIKAN_Kardinal_Filoni_in_der_Dioezese_Ebebiyin_Wir_duerfen_nicht_muede_werden_unseren_Glauben_zu_bezeugenhttp://www.fides.org/de/news/62344-VATIKAN_Kardinal_Filoni_in_der_Dioezese_Ebebiyin_Wir_duerfen_nicht_muede_werden_unseren_Glauben_zu_bezeugenEbebiyin – Am Fest Maria “Hilfe der Christen”, besuchte Kardinal Fernando Filoni, Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung, am heutigen 24. Mai die Diözese Ebebiyin, wo er heute Morgen in der Kathedrale dem feierlichen Gottesdienst zur Amtseinführung des neuen Bischofs Miguel Angel Nguema vorstand und am Nachmittag Priestern und Ordensleuten begegnen wird. <br />“Der neue Bischof tritt heute sein Amt in einer Diözese an, die bereits seit 35´Jahren existiert”, so der Kardinal in seiner Predigt, doch nach der Errichtung der neuen Diözese Mongomo wird sie kleiner Sein und weniger Priester habe. Dies kann es dem neuen Hirten ermöglichen, euch mehr Zeit zu widmen. Doch dies bedeutet auch, dass ihr enger zusammenarbeiten müsst”. <br />“Für Gott ist es nicht wichtig, ob unser Handeln zu sehr großen, großen oder kleinen Erfolgen führt”, so der Kardinal weiter, “Wichtig ist, dass wir den Mut haben und nie müde werden von unserem Glauben Zeugnis abzulegen und zu glauben, dass die Gnade des Herrn in den Herzen der Menschen wirkt…Wir sind oft versucht von dem Bedürfnis, die Ergebnisse unseres Handelns zu sehen, so dass manche sich fragen, ob es sich lohnt etwas zu tun, wenn wir nicht sicher sind, dass das Ergebnis gut sein wird... Es ist wahr, oft sind die Ergebnisse nicht sofort sichtbar, deshalb müssen wir die Zeit abwarten, dass sie sich entwickeln können. Der heilige Paulus lehrt uns, stets voran zu schreiten bei der Evangelisierung und der Verkündigung des Wortes, und Armen und bedürftigen zu helfen, und – wie Papst Franziskus sagt – an schwierige Orte und Randgebiete zu gehen. Dies wünsche ich dem neuen Bischof und der jungen Diözese Ebebiyin”.<br />“Die Kraft der Apostel, die Kraft der Kirche, die Kraft des Katholizismus in Guinea und in der Diözese Ebebiyin ist die Kraft, die von oben kommt. Diese Kraft ist stärker als unsere Möglichkeiten … Habt Mut uns lasst euch von der Kraft der Geben des Geistes leiten!”<br />Am Tag, an dem die Kirche das Fest Marias unter dem Titel ‚Hilfe der Christen’ feiert, “der Christus unter dem Kreuz den heiligen Johannes anvertraute, mit dem wir ihr alle anvertraut wurden”, betonte der Kardinal: “Für unser Handeln können wir immer ihren mütterlichen Beistand erbitten, insbesondere wenn Momente kommen, in denen wir den Mut verlieren und Angst haben, wenn wir uns schwach fühlen angesichts der Herausforderungen, die unsere Möglichkeiten zu überschreiten scheinen“. <br />“Ich vertraue der Maria die Kirche in Ebebiyin und den Beginn des Amtes eures neuen Bischofs an und wünsche mir von euch allen, dass ihr Zeugen Christi seid, die die Kraft des Geistes in sich tragen”, so Kardinal Filoni abschließend.<br /> <br /><br/><strong>Link correlati</strong> :<a href="http://www.fides.org/es/attachments/view/file/8.OMELIA_Ebebiyin_Presa_di_Possesso_SPA.docx">Predigt von Kardinal Filoni im Wortlaut (Spanisch)</a>Wed, 24 May 2017 11:58:10 +0200ASIEN/PHILIPPINEN - Duterte ruft Kriegsrecht auf Mindanao aus: Islamisten entführen 15 Katholiken und verwüsten die Kathedrale von Marawihttp://www.fides.org/de/news/62343-ASIEN_PHILIPPINEN_Duterte_ruft_Kriegsrecht_auf_Mindanao_aus_Islamisten_entfuehren_15_Katholiken_und_verwuesten_die_Kathedrale_von_Marawihttp://www.fides.org/de/news/62343-ASIEN_PHILIPPINEN_Duterte_ruft_Kriegsrecht_auf_Mindanao_aus_Islamisten_entfuehren_15_Katholiken_und_verwuesten_die_Kathedrale_von_MarawiMarawi City – Die islamistische Gruppe “Maute”, die nach eigenen Angaben mit dem Islamischen Staat in Verbindung steht “hat die katholische Kathedrale in Marawi City verwüstet und rund 15 Gläubige, darunter ein Priester, mehrere Schwestern und einige Laiengläubige, die sich in der Kirche zum Gebet auf hielten verschleppt”, die bestätigt Bischof Edwin De la Pena, der die Territorialpräslatur Marawi City auf der Insel Midnanao im Süden der Philippinen leitet. Rund einhundert Maute-Milizionäre belagerten gestern die Stadt, nachdem Präsident Rodrigo Duterte auf der Insel das Kriegsrecht ausrief.<br />“Heute feiern wir das Patronatsfest unsere Prälatur, das Fest ‘Maria, Hilfe der Christen’. Die Gläubigen hielten sich zum Mariengebet in der Kirche auf, als die Terroristen in die Kirche eindrangen und verschleppten sie als Geiseln an einen unbekannten Ort. Danach kamen sie auch in die bischöfliche Residenz, wo sie unseren Generalvikar Pfarrer Teresito Soganub entführten. Danach legten sie einen Brand in der Kathedrale und in der Residenz. Es ist alles verwüstet. Wir sind entsetzt“.<br />Der Bischof selbst blieb unversehrt, weil er sich in einer Pfarrei außerhalb Marawis aufhielt. “Die Terroristen belagerten die ganze Stadt. Die Menschen sind verängstigt und verlassen ihre Wohnungen nicht. Nun warten wir auf die Reaktion der Armee. Die Stadt soll mit dem so wenig Blutvergießen wie möglich wieder zurückerobert werden. Über die Geiseln spricht niemand. Wir haben unsere Kanäle, die Kirche und islamische Religionsvertreter aktiviert und wir hoffen, dass es bald Verhandlungen geben wird und die Entführten gesund zu uns zurückkehren können”, so der Bischof, der mitteilt, dass die Kirche in den vergangenen Monaten mehrfach Drohungen erhalten hatte.<br />“Der Anschlag”, so der Bischof, “hat am Vorabend des Marienfests stattgefunden: sie bitten wir nun um Hilfe. Sie, die Hilfe der Christen, möge unsere Gläubigen beschützen. Nur sie wird uns helfen können. Wir bitten auch Papst Franziskus um das Gebet für uns und einen Appell an die Entführer richten und sie im Namen unsere Gemeinde um die Freilassung der Geiseln bitten. Gewalt und Hass bringen nur Verwüstung: wir bitten die Gläubigen in aller Welt, sich uns im Gebet für den Frieden anzuschließen”.<br />Unterdessen unterbrach Präsident Duterte angesichts der Krise seinen Besuch in Moskau und kehrte auf die Philippinen zurück. In Marawi steckten die islamistischen Belagerer auch das Gefängnis und zwei Schulen in Brand. Die Stadt ist von der Armee umzingelt. Der Bürgermeister von Marawi bat die Armee die Stadt mit ihren 200.000 vorwiegend muslimischen Einwohnern nicht mit Bomben unter Beschuss zu nehmen. <br /> <br />Wed, 24 May 2017 11:09:06 +0200AFRIKA/SUDAN - Erste Cholerafälle in der Hauptstadt von Nordkordofanhttp://www.fides.org/de/news/62342-AFRIKA_SUDAN_Erste_Cholerafaelle_in_der_Hauptstadt_von_Nordkordofanhttp://www.fides.org/de/news/62342-AFRIKA_SUDAN_Erste_Cholerafaelle_in_der_Hauptstadt_von_NordkordofanEl Obeid – Erstmals wurden Cholerafälle aus El Obeid, der Hauptstadt von Nordkordofan gemeldet. Im städtischen Krankenhaus wurden bereits 68 Patienten behandelt. Wie lokale Gesundheitsbehörden berichten, kam es zu den ersten Infektionen vor zwei Tagen in den Distrikten Karima und El Wehda. Die Krankheit verbreitete sich unterdessen bereits mit dem Ausmaß einer Epidemie im Staat White Nile. in Kosti starben vor wenigen Tagen bereits sieben Menschen an den Folgen der Krankheit; im Eye Hospital wurde ein Isolationszentrum eingerichtet: dort wurden bereist 183 eingeliefert. <br />Im Dorf Asalaya wurde eine Schule in ein Isolationszentrum umgewandelt, wo bereits 126 Menschen behandelt werden. Im Staat del White Nile herrscht Trinkwassermangel. Dort starben über 20 Menschen an den Folgen der akuten Durchfallerkrankung. Es infizierten sich bereits rund 1.000 Menschen infiziert. Erste Fälle wurden aus den Dorf Sennar gemeldet.<br /> <br /><br /><br />Wed, 24 May 2017 09:50:47 +0200ASIEN/INDIEN - Bischof von Kottar zurückgetreten und Nachfolger ernannthttp://www.fides.org/de/news/62341-ASIEN_INDIEN_Bischof_von_Kottar_zurueckgetreten_und_Nachfolger_ernannthttp://www.fides.org/de/news/62341-ASIEN_INDIEN_Bischof_von_Kottar_zurueckgetreten_und_Nachfolger_ernanntVatikanstadt – Papst Franziskus hat am 20. Mai 2017 den von Bischof Peter Remigius von Kottar eingereichten Rücktritt angenommen und den bisherigen Pfarrer des Marienheiligtums "Our Lady of Ransom“ in Kanyakumari bei Kottar, Nazarene Soosai, zu seinem Nachfolger ernannt.<br />Pfarrer Nazarene Soosai wurde 13. April 1963 in Rajakkalamngalamthurai in der Diözese Kottar geboren. Er besuchte das St. Aloysius’ Minor Seminary in Nagercoil und studierte Philosophie und Theologie am Sacred Heart Seminary in Poonamallee, Chennai. Danach erwarb er eine Lizenz im Fach Theologie an der katholischen Universität Leuven in Belgien und machte ein Doktorat im Fach Theologie an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom. Außerdem absolvierte er ein Masterstudium im Fach Politikwissenschaft an der Universität Madurai.<br />Am 2. April 1989 wurde er zum Priester geweiht und in dien Diözese Kottar inkardiniert. Danach hatte er folgende Ämter inne: 1989-1990: Vikar in der Gemeinde Our Lady of Presentation in Colachel; 1990-1992: Studienpräfekt des Tamil Nadu Xavier Mission Home in Nagercoil und Sekretär der Berufungskommission der Diözese; 1992-1998: Pfarrer der Pfarrei St. Helen’s in Enayam geistlicher Begleiter der Christian Life Comunity sowie Sekretär des Diocesan Priests Personal Board; 1998-2000: Studium in Leuven; 2000-2003: Studium und Doktorat in Rom; 2003-2011: Dekan und Dozent am Sacred Heart Seminary in Poonamallee, Chennai; seit März 2012: Pfarrer des Marienheiligtums Our Lady of Ransom in Kanyakumari und Gerichtsvikar in Kanyakumari sowie “visiting professor” am Sacred Heart Seminary in Poonamallee, Chennai und an anderen Universitäten und Instituten .<br /> <br />Wed, 24 May 2017 09:39:04 +0200ASIEN/SÜDKOREA - Bischof vertritt Korea bei den Feiern zum 70jährigen Bestehen der diplomaitschen Beziehungen mit dem Heiligen Stuhlhttp://www.fides.org/de/news/62339-ASIEN_SUeDKOREA_Bischof_vertritt_Korea_bei_den_Feiern_zum_70jaehrigen_Bestehen_der_diplomaitschen_Beziehungen_mit_dem_Heiligen_Stuhlhttp://www.fides.org/de/news/62339-ASIEN_SUeDKOREA_Bischof_vertritt_Korea_bei_den_Feiern_zum_70jaehrigen_Bestehen_der_diplomaitschen_Beziehungen_mit_dem_Heiligen_StuhlSeul - Korea und der Heilige Stuhl feiern 2017 das 70jährige Bestehen der diplomatischen Beziehungen: dabei wird insbesondere an die Entsendung des ersten Apostolischen Delegaten des Heiligen Stuhls nach Korea gedacht. Der neue koreanische Präsident Moon Jae-in bat den Vorsitzenden der Koreanischen Bischofskonferenz, Erzbischof Igino Kim Hee-Jung, das Land zu vertreten und das Jubiläum mit dem Papst zu feiern. <br />Nach seiner offizielln Amtseinführung, ernannte der neue Präsident verschieden "Sondergeandte”, die in den USA, China, Japan, Russland, der Europäischen Union, Deutschland und beim Heiligen Stuhl das Land bei besonderen Ereignissen vertreten sollen. Bei seiner „besonderen Mission“ im Vatikan wird Erzbisch Kim Hee-Jung, vom ehemaligen Botschafter Koreas im Vatikan, Seong Youm, begleitet.<br />Die diplomatischen Beziehungen wurden 1947 auf den Weg gebracht, als Papst XII. Pater Patrick James Byrne als esten Apostolischen Delegaten sovirt nach der Befreiung Koreas von den japanischen Besatzern in das Land entsandte. Die Entsendung eines "Ständigen Delgaten” war der erste Schritt zur Anerkennung Koreas als unabhäniges Land. Der US-amerikanische Maryknoll Missionar Pater Patrick James Byrne wurde 1949 zum Bischof geweiht. Bei Ausbruch des Koreakriegs im Jahr 1950 wurde er entführt und starb schließlich in Haft. Heute gehört er zu den 213 Koreanischen Märtyerern, für die der Seligsprechungsprozess auf den Weg gebracht wurde. <br />Damals sollte eine südkoreanische Delegation 1948 bei der Konferenz in Paris für die Anerkennung als Regierung der koreanischen Halbinsel eintreten. Der Heiligte Stuhl und der Apostolische Nuntius in Paris unterstützen die koreanische Delegation in ihrem Vorhaben, so dass viele Delegationen katholischer Länder egenfalls dafür eintraten. <br /> <br />Tue, 23 May 2017 13:38:21 +0200AFRIKA/SÜDAFRIKA - Bischöfe: “Ein Fünftel der Kinder werden sexuell missbraucht”http://www.fides.org/de/news/62338-AFRIKA_SUeDAFRIKA_Bischoefe_Ein_Fuenftel_der_Kinder_werden_sexuell_missbrauchthttp://www.fides.org/de/news/62338-AFRIKA_SUeDAFRIKA_Bischoefe_Ein_Fuenftel_der_Kinder_werden_sexuell_missbrauchtJohannesburg - “Jedes Verbrechen an einer Frau oder an einem Kind verursacht Schäden im empfindlichen Gewebe der Gesellschaft, die über den Einzelfall hinausgehen”, so der Vorsitzende der Southern Africa Catholic Bishops’ Conference und Erzbischof von Kapstadt, Stephen Brislin, in einer Botschaft, in der er Gewalt gegen Frauen und Kinder verurteilt. “Während einige Täter fesgenommen und vor Gericht gestellt werden, müssen die Opfer während des Prozesse ihre Not nocheinmal erleiden. Der menschliche und soziale Preisist unvorstellbar hoch”, so Erzbischof Brislin.<br />Der Vorsitzend der SACBC erinnert in diesem Zusammenhang an eine jüngste Studie aus der hervorgeht, dass in Südafrika ein Fünftel der Kinder sexuell missbraucht werden, während 75% der Kinder unter Mobbing in der Schule leiden. <br />In diesem Zusammenhang betont Erzbischof Brislin: “Die jüngste Welle der Gewalt gegen Frauen und Kinder hat das Land erschüttert”. Besonders schockierend sei, dass die Opfer in den meisten Fällen den Täter kenne. “Deis wirft viele Fragen auf, auf die es nur wenige Antworten gibt”, so der Erzbischof weiter. Gewalt in Familien und Schulen und in der Gesellschaft spitze sich “durch den Konsum von Alkohol und Drogen” zu. Außerdem beklagte der Erzbischof die Existenz zahlreicher Jugendbanden: “Die Zugehörigkeit zu einer Bande ist normal und führt oft zu kollektiver Gewalt oder Gruppengewaltigungen”.<br />Das Problem könne jedoch nicht einfach durch die polizeiliche Unterdrückung oder das Gefängnis gelöst werden. “Wir müssen uns damit befassen, wie unsere Kinder sich sozialisieren, wenn wir Gewalt bekämpfen wollen. Es sollten nicht enorme Summen in die Strafjustiz und die Gefängnisse investiert werden, denn wir brauchen mehr Geld für Hilfsmaßnahmen für Eltern. Wir brauchen Maßnahmen zur Bekämpfung der Banalisierung der Gewalt, der häuslichen Gewalt und der Gewalt in Schulen, Kirchen und Gemeinschaften“, fordert Erzubischof Brislin abschließend.<br /> <br /><br />Tue, 23 May 2017 13:21:24 +0200AMERIKA/KOLUMBIEN - Seit Jahresbeginn starben 81 Kinder an Unterernährunghttp://www.fides.org/de/news/62333-AMERIKA_KOLUMBIEN_Seit_Jahresbeginn_starben_81_Kinder_an_Unterernaehrunghttp://www.fides.org/de/news/62333-AMERIKA_KOLUMBIEN_Seit_Jahresbeginn_starben_81_Kinder_an_UnterernaehrungLa Guajira – Wie die Kolumbianische Gesundheitsbehörde mitteilt, starben seit Jahresbeginn insgesamt 81 Kinder im Alter unter fünf Jahren an Unterernährung. In der vergangenen Woche wurden zwei weitere Todesfälle gemeldet. Wie die Behörde mitteilt wurden 73,3% der Fälle aus den Verwaltungsbezirken La Guajira, Chocó, Córdoba, Meta und Nariño gemeldet. <br /> <br /><br /><br /><br />Tue, 23 May 2017 13:07:05 +0200AMERIKA/KOLUMBIEN - Bischof Barreto fordert Wiederaufnahme der Gespräche zur Beendigung des Generalstreikshttp://www.fides.org/de/news/62332-AMERIKA_KOLUMBIEN_Bischof_Barreto_fordert_Wiederaufnahme_der_Gespraeche_zur_Beendigung_des_Generalstreikshttp://www.fides.org/de/news/62332-AMERIKA_KOLUMBIEN_Bischof_Barreto_fordert_Wiederaufnahme_der_Gespraeche_zur_Beendigung_des_GeneralstreiksChocò – "’Jetzt oder nie!’, so denken viele Menschen, wenn sich ihnen die Möglichkeit bietet mit dem hohen Autoritäten des kolumbianischen Staates zu sprechen und zu verhandeln”, so Bischof Juan Carlos Barreto von Quibdó im Westen Kolumbiens, gegenüber Journalisten am vergangenen 22. Mai. Der Bischof bat die Regierung um die Wiederaufnahme der Gespräche mit den Verantwortlichen in Chocó und Buenaventura, damit der Generalstreik, der in den beiden Städten seit fast zwei Wochen anhält, beendet wird. "Die Menschen fordern Rechte, die von grundlegender Bedeutung sind und wenn, sie ihre Proteste nicht über normale Kanäle loswerden können, dann kommt es zur Mobilisation", so der Bischof. <br />Die Regierung hatte 2016 Zuschüsse für die Region in Höhe von 720 Millionen Pesos in Aussicht gestellt. Das Versprechen wurde jedoch nicht eingehalten. Unter anderem fordern die Bürger den Bau eines Krankenhauses und die strafrechtliche Verfolgung von Korruption in der Lokalverwaltung.<br />"Das Bürgerkomitee betont ausdrücklich, dass man gegen korrupte Beamte in Chocó protestiert, da die Korruptionsbekämpfung auf allen Ebenen bisher nicht stattfindet. Dafür bezahlen die Menschen, die das Notwendigste entbehren müssen", so Bischof Barreto. <br /> <br /><br />Tue, 23 May 2017 13:00:22 +0200AMERIKA/USA - Bischöfe danken der Regierung für die Unterstützung haitianischer Flüchtlinge in den USAhttp://www.fides.org/de/news/62331-AMERIKA_USA_Bischoefe_danken_der_Regierung_fuer_die_Unterstuetzung_haitianischer_Fluechtlinge_in_den_USAhttp://www.fides.org/de/news/62331-AMERIKA_USA_Bischoefe_danken_der_Regierung_fuer_die_Unterstuetzung_haitianischer_Fluechtlinge_in_den_USAWashington – Der Vorsitzende der Kommission für Migrationen der US-amerikanischen Bischofskonferenz, Bischof Joe Steve Vásquez, von Austin begrüßt den Beschluss des Leiter des Büros für Nationale Sicherheit, John Kelly, den besonderen Schutz für über 58.000 haitianische Flüchtlinge in den USA um sechs Monate zu verlängern. Er bat in diesem Zusammenhang auch um weitere humanitäre Hilfe zur Verbesserung der Lebensbedingungen in Haiti. Die haitianischen Auswanderer halten sich seit der Zeit nach dem Erdbeben des Jahres 2010 in den USA auf. Damals erhielten sie eine befristet Aufenthaltsgenehmigung, die diesen Monat abläuft. <br />"Wir ermutigen unsere Regierung zur Zusammenarbeit mit der haitianischen Regierung beim Wiederaufbau”, heißt es in einer Verlautbarung der Kommission abschließend. „Durch unser kirchliches Netzwerk werden wir den haitianischen Familien in den USA weiterhin helfen, den Wiederaufbau in Haiti unterstützen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit der haitianischen Kirche mit der haitianischen und der US-amerikanischen Regierung zu schaffen".<br /> <br />Tue, 23 May 2017 12:48:33 +0200VATIKAN - Kardinal Filoni: "Priester und Ordensleute in Mongomo, steht auf und geht in und mit eurer Kirche!”http://www.fides.org/de/news/62337-VATIKAN_Kardinal_Filoni_Priester_und_Ordensleute_in_Mongomo_steht_auf_und_geht_in_und_mit_eurer_Kirchehttp://www.fides.org/de/news/62337-VATIKAN_Kardinal_Filoni_Priester_und_Ordensleute_in_Mongomo_steht_auf_und_geht_in_und_mit_eurer_KircheMongomo – “Meine Anwesenheit unter euch ist Ausdruck der Fürsorge des Heiligen Vaters und der Weltkirche für eure Kirche-Familie Gottes. In diesem Sinne möchte ich euch meine Unterstützung und meine Zuneigung direkt vermitteln und euch meines Gebets für den langen und schönen Weg versichern, der noch vor euch liegt, bis der Heilige Vater das Ziel verwirklicht ist, das der Heilige Vater durch die Errichtung dieser Diözese setzt, indem er den Bischöfen von Äquatorialguinea entgegen kommt”, so der Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker, Kardinal Fernando Filoni, bei der Begegnung mit den Priestern und Ordensleuten der Neuen Diözese Mongomo am Nachmittag des 22. Mai .<br />“Ihr steht vor der großen Aufgabe, eine neue Diözese auf den Weg zu bringen, und die notwendigen Strukturen für die pastorale und administrative Organisation zu schaffen“ so der Kardinal weiter, „Doch mehr noch als Strukturen, braucht die Diözese jemanden, der sie mit einem Geist erfüllt. Ohne den missionarischen Geist werden die Strukturen, auch wenn sie gut organisiert sind, keine wahrhaft missionarische Kirche hervorbringen”. Wie der Apostel Paulus sage, müsse das spirituelle Leben des Priesters und der Ordnäsleute, „vom Geist Gottes beseelt und geleitet“ sein, so der Kardinal, der daran erinnert, dass die “Heiligung des Priesters vor allem durch die innige und tiefe Beziehung zu Gott, Oberhaupt und Hirte der Kirche stattfindet”. „Ihr seid berufen ein Leben im Zeichen der radikalen Christusnachfolge zu führen und wie Christus er keusch, arm und gehorsam zu sein”.<br />Der Kardinal appellierte sodann an aller Priester und Ordensleute der neuen Diözese: “Euer aller Mitwirken, als erste Mitarbeiter des Bischofs, ist unverzichtbar, wenn es darum geht eine Diözese auf den Weg zu bringen und voranzubringen. Ich lade euch deshalb ein, eure Identität und euer Amt als Priester in der Gemeinschaft mit dem Bischof zu leben, den der Herr auserwählt hat, damit er Vater und Hirte eurer Kirche ist. Leibt die Diözese. Seid bereit, treu und großherzig am Leben und an der Pastoral der Diözese teilzunehmen, indem ihr eure Qualitäten als Priester und bei der Pastoral aber auch eure organisatorischen Fähigkeiten zur Verfügung stellt. Ihr sollt die ganze Verantwortung spüren, wenn es darum geht der Diözese neue Impulse zu geben und ihre gute pastorale Führung zu garantieren”.<br />In diesem Zusammenhang erinnerte der Kardinal auch an Verhaltensweisen, „die die Wirksamkeit der Pastoral einschränken und das Bild des Priesters, der Hirte des Gottesvolkes ist, trüben oder das Bild der Ordensleute, die den keuschen, armen und gehorsamen Christus bezeugen sollen”. Dabei betonte er: “Ein Priester muss in Christus verliebt sein. Die moralische Autorität und die Glaubwürdigkeit, die ihn bei der Ausübung seines Amtes stützen, können ihren Ursprung nur in der Heiligkeit eures Lebens haben … Demzufolge sollt ihr treu und freudig euere priesterliche Identität und eure Identität als Ordensleute leben. Dabei sollt ihr den Gelübden der Armut, des Gehorsams und der Keuschheit treu sein”.<br />“Die wahre Armut lehrt uns hilfsbereit gegenüber unserem Volk zu sein und in der Liebe zu teilen. Sie kommt aber auch durch das einfache Leben zum Ausdruck und sie warnt uns vor materiellen Idealen, die den authentischen Sinn des Lebens trüben”, so der Kardinal weiter, „Der Gehorsam gegenüber Gott drückt sich auch in zwischenmenschlichen Beziehungen aus. Der Wille Gottes wird von der Kirche bestätigt. Deshalb sollt ihr eurem Bischof gegenüber gehorsam sein, wie eurem Vater. Gehorsam bedeutet ein Leben in der Logik des Evangeliums”, betonte der Kardinal, “Die Keuschheit muss ‘fruchtbar’ sein, d.h. eine Keuschheit, die in einer spirituelle Elternschaft zum Ausdruck kommt, und in der Ordensgemeinschaft im Zusammenleben und in der Zusammenarbeit”.<br />“Ihr müsst euren Brüdern und Schwestern das Wort des Lebens verkünden. Doch dies ist nur möglich, wenn eure Kirche sich in einem fortwährenden missionarischen Zustand befindet, d.h. wenn sie keine rein bürokratische Struktur ist … Priester und Ordensleute in Mongomo, steht auf und geht in und mit eurer Kirche!”, lautet der Auftrag von Kardinal Filoni abschließend.<br /> <br /><br/><strong>Link correlati</strong> :<a href="http://www.fides.org/es/attachments/view/file/7BIS.INCONTRO_Mongomo_Clero_e_Religiosi_SPA.docx">Ansprache von Kardinal Filoni im Wortlaut (Spanisch)</a>Tue, 23 May 2017 12:37:27 +0200VATIKAN - Seit zehn Jahren vereinen sich Katholiken in aller Welt am 24. Mai im Gebet mit der Kirche in Chinahttp://www.fides.org/de/news/62334-VATIKAN_Seit_zehn_Jahren_vereinen_sich_Katholiken_in_aller_Welt_am_24_Mai_im_Gebet_mit_der_Kirche_in_Chinahttp://www.fides.org/de/news/62334-VATIKAN_Seit_zehn_Jahren_vereinen_sich_Katholiken_in_aller_Welt_am_24_Mai_im_Gebet_mit_der_Kirche_in_ChinaVatikanstadt – Am Pfingstfest, dem 27. Mai 2007, schrieb Papst Benedikt XVI. einen Brief an die Bischöfe, Priester, Ordensleute und Laien in der Volksrepublik China, in dem er einige Orientierungspunkte in Bezug auf das Leben der Kirche und das Werk der Evangelisierung in China geben wollte, um ihnen zu helfen, das zu entdecken, was der Herr von euch will .<br />In seinem Schreiben regte Papst Benedikt XVI. auch eine rein spirituelle Initiative an: “Der 24. Mai, der liturgische Gedenktag der Allerseligsten Jungfrau Maria unter dem Titel Hilfe der Christen – die sich im Marienheiligtum von Sheshan in Shanghai so großer Verehrung erfreut –, könnte in Zukunft den Katholiken auf der ganzen Welt Gelegenheit bieten, sich im Gebet mit der Kirche in China zu vereinen”.<br />Seit zehn Jahren findet dieses Gebet nicht nur in katholischen Gemeinden in Festlandchina und insbesondere im Marienheiligtum in Sheshan statt, sondern auch in den chinesischen Auslandsgemeinden in aller Welt. Oft schließen sich dem Gebet auch lokale katholische Gemeinden an. Auf diese Weise ist der 24. Mai seit zehn Jahren Gelegenheit zur Begegnung und zum Zeugnis, indem Katholiken auf allen Breitengraden in spiritueller Gemeinschaft mit der Kirche in China beten und damit die Universalität der Kirche und die Gemeinschaft mit dem Petrusnachfolger unter Beweis stellen. <br />Daran erinnerte Papst Franziskus auch beim sonntäglichen Regina-Coeli-Gebet am vergangenen 21. Mai: “Am kommenden 24. Mai werden wir uns im Geist mit de Katholiken in China vereinen, am Fest der heiligen Jungfrau Maria unter dem Titel “Hilfe der Christen”, die im Marienheiligtum in Sheshan in Schanghai verehrt. Den chinesischen Katholiken sage ich: lasst uns den Blick zu Maria, unserer Mutter, erheben, damit sie uns Hilft den Willen Gottes zu erkennen, was den Weg der Kirche anbelangt und seinen liebevollen Plan großherzig anzunehmen. Maria schenke uns den Mut unseren persönlichen Beitrag zur Gemeinschaft unter den Glaubenden und zur Harmonie in der Gesellschaft zu leisten. Wir dürfen nicht vergessen, den Glauben durch das Gebet und die Liebe zu bezeugen und stets offen für die Begegnung und den Dialog zu sein”.<br />Die Gottesmutter Maria bitten die chinesischen Katholiken in aller Welt und alle, die sich mit ihnen im Gebet vereinen, um Hilfe und Kraft dafür, dass sie immer und überall Zeugen des Herrn Jesus sein können und damit zu Instrumenten des Friedens, der Einheit und des Fortschritts in der Gesellschaft und der Kirche sind. Die Fürsprache Mariens helfe allen, den Willen Gottes zu tun damit, durch die Lehren des Evangeliums und das Lehramt der Kirche jeder die Flamme am Leben erhält, die er am Tag der Taufe empfangen hat: Licht des Glaubens, der Hoffnung, der christlichen Liebe, die in unseren Herzen brennt und mit dem Wir unseren Weg und den aller Brüder und Schwestern erleuchten sollen.<br /> <br /><br /><br />Tue, 23 May 2017 11:41:19 +0200