Fides Newshttp://www.fides.org/Aus dem Archivder Fidesagenturen-usEUROPA/ITALIA - Vier Jugendliche sollen im Internet über ihre Erfahrung als freiwillige Missionare berichtenhttp://www.fides.org/de/news/33928-EUROPA_ITALIA_Vier_Jugendliche_sollen_im_Internet_ueber_ihre_Erfahrung_als_freiwillige_Missionare_berichtenhttp://www.fides.org/de/news/33928-EUROPA_ITALIA_Vier_Jugendliche_sollen_im_Internet_ueber_ihre_Erfahrung_als_freiwillige_Missionare_berichtenRom – Am 30. April beginnt das Auswahlverfahren für vier junge freiwillige Missionare, die einen Monat lang im Internet über die eigene Tätigkeit im Dienst der Armen und Schwachen in Indien, Kenia, Mosambik und den Philippinen berichten sollen. Die Italienische Bischofskonferenz will im Rahmen des Projekts “In un altro mondo” Jugendliche an die Kirche und die Welt der Missionen und der karitativen Tätigkeit heranführen. <br />Die ausgewählten Jugendlichen sollen einen Monat lang in kirchlichen Strukturen mitarbeiten: ein Haus für Straßenkinder in Kalkutta ; das Zentrum „Kivuli“ für Slumkinder in Nairobi ; Einrichtungen des ärztlichen Hilfswerks „Medici con l'Africa Cuamm“ in Mosambik; und das „Little Nazareth Home“ für Mädchen in Manila . Sie werden auf einer für das Projekt eingerichteten Website durch multimediale Beiträge aus dem Alltag in der Mission berichten. <br/><strong>Link correlati</strong> :<a href="http://www.inunaltromondo.it.">Weitere Informationen</a>Thu, 24 Apr 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/SÜDSUDAN - Einwanderer aus Darfur protestieren in Juba gegen die Massaker in Bentiuhttp://www.fides.org/de/news/33927-AFRIKA_SUeDSUDAN_Einwanderer_aus_Darfur_protestieren_in_Juba_gegen_die_Massaker_in_Bentiuhttp://www.fides.org/de/news/33927-AFRIKA_SUeDSUDAN_Einwanderer_aus_Darfur_protestieren_in_Juba_gegen_die_Massaker_in_BentiuJuba – Ein Sprecher der Einwanderer aus Darfur, die heute in Juba, der Hauptstadt des Südsudan leben, kündigte Protestkundgebungen gegen die Massaker in Bentiu im Staat Unity an, wo mehrere Hundert Menschen nach der Eroberung der Stadt durch die Anhänger von Riek Machar am vergangenen 15. April getötet wurden.<br />Die UN-Mission im Südsudan wirft den Rebellen eine Auswahl der Opfer nach der ethnischen Zugehörigkeit vor: es soll sich um Menschen handeln, die nicht dem Volk der Nuer . Unter den Toten sollen auch Menschen aus Darfur sein, jener Region des Sudan in der sich bewaffnete Gruppen und Soldaten aus Khartum bekämpfen. Im Gespräch mit dem katholischen Radiosender “Bakhita Radio” erklärte der Sprecher der Gemeinschaft aus Darfur in Juba, Abdalla Hamed, dass es sich bei den in ermordeten Bentiu Menschen, die aus Darfur stammen, um Händler und nicht um Söldner handelt, die den Guerillakampf des Präsidenten Kiir unterstützen, wie die Rebellen behaupteten. <br />Nach Aussage von Hamed wurden in der Moschee in Bentiu 420 Menschen ermordet . Auch Menschen, die in der katholischen Kirche und im Krankenhaus Zuflucht gesucht hatten, wurden ermordet. Thu, 24 Apr 2014 00:00:00 +0200ASIEN/HEILIGES LAND - Direktor von Caritas Jerusalem: die Menschen freuen sich über die Aussöhnung zwischen Hamas und Fatahhttp://www.fides.org/de/news/33926-ASIEN_HEILIGES_LAND_Direktor_von_Caritas_Jerusalem_die_Menschen_freuen_sich_ueber_die_Aussoehnung_zwischen_Hamas_und_Fatahhttp://www.fides.org/de/news/33926-ASIEN_HEILIGES_LAND_Direktor_von_Caritas_Jerusalem_die_Menschen_freuen_sich_ueber_die_Aussoehnung_zwischen_Hamas_und_FatahRamallah - “Die Menschen hier freuen sich sehr. Und die Palästinenser im Gazastreifen freuen sich noch mehr als wir”, so der palästinensische katholische Priester Raed Abusahlia, Generaldirektor von Caritas Jerusalem, zu der Stimmung unter der Bevölkerung nach der Ankündigung der Hamas und der politischen Kräfte, die mit der Palästinensischen Behörde in Verbindung stehen, die Palästina regiert. <br />Bei Gesprächen zwischen Vertretern der Hamas und der Fatah wurde die Bildung einer palästinensischen Einheitsregierung innerhalb der kommenden fünf Wochen vereinbart. Innerhalb von sechs Monaten sollen die Palästinenser einen neuen Nationalen Legislationsrat wählen. “Die Aussöhnung zwischen den politischen Lagern in Palästina”, so Pfarrer Raed, “führte zu negativen Reaktionen in Israel und den Vereinigten Staaten. Doch gerade die Spaltung in den Reihen der Palästinenser war ein Aspekt der zur Schwächung des Friedensprozesses beigetragen hat. Die ganze Welt fragte sich: Mit welcher Kraft können die Palästinenser zum Friedensprozess beitragen, wenn sie untereinander gespalten sind? Nur eine imperialistische Politik konnte glauben, dass man einen angeblichen Frieden ohne die Hamas und die Menschen in Gaza herbeiführen kann, nachdem das Unglück, dass in diesen Gebieten verursacht wurde, dazu führte dass sie zu einem Gefängnis unter freiem Himmel wurden, und von Armut, Wasser- und Strommangel gekennzeichnet sind und unter Umweltverschmutzung und militärischen Übergriffen Israels leiden“. Nach Ansicht des Priesters aus dem Lateinischen Patriarchat Jerusalem “wird der Weg zur wahren Aussöhnung noch lang und schwierig sein. Sie muss begleitet und bei den einzelnen Schritten beobachtet werden. Doch mich überraschen die Reaktionen der selbst ernannten ‘Demokraten’, die verhindern wollen, dass die Palästinenser ihre demokratischen Rechte durch freie Wahlen ausüben”. Nach Einschätzung des Direktors von Caritas Jerusalem müssen dabei auch die Stimmen aus den Reihen der Hamas berücksichtigt werden. Gleichzeitig sieht Pfarrer Raed einen Rückgang der Zustimmung der Wähler gegenüber der islamistischen Bewegung voraus, “nachdem sie die Ergebnisse erkannt haben, zu denen deren Vorgehen führt”. .Thu, 24 Apr 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/ZENTRALAFRIKANISCHE REPUBLIK - “Die Rebellen wollten mich töten”: der von den Rebellen, die einen Priester aus seiner Diözese töteten, verschleppte Bischof von Bossangoa über seine Entführunghttp://www.fides.org/de/news/33925-AFRIKA_ZENTRALAFRIKANISCHE_REPUBLIK_Die_Rebellen_wollten_mich_toeten_der_von_den_Rebellen_die_einen_Priester_aus_seiner_Dioezese_toeteten_verschleppte_Bischof_von_Bossangoa_ueber_seine_Entfuehrunghttp://www.fides.org/de/news/33925-AFRIKA_ZENTRALAFRIKANISCHE_REPUBLIK_Die_Rebellen_wollten_mich_toeten_der_von_den_Rebellen_die_einen_Priester_aus_seiner_Dioezese_toeteten_verschleppte_Bischof_von_Bossangoa_ueber_seine_EntfuehrungBangui - “Dieses Unglück hat mich weit weg, in den Osten meiner Diözese geführt”, so Bischof Nestor Désiré Nongo-Aziagbia von Bossangoa im Gespräch mit dem Fidesdienst zu seiner Entführung durch die Seleka-Rebellen.<br />“Am Mittwoch, den 16. Aprile“, so Bischof Nongo-Aziagbia, “begleitete ich drei Priester aus meiner Diözese im Auto zurück in ihre Pfarrei , als wir gegen 17.00 Uhr von den Rebellen des Seleka-Bündnisses unter dem Kommando eines Offiziers, der während der Besatzung von Bossangoa das Sagen hatte, angehalten”.<br />“Ich wurde zu diesem Befehlshaber gebracht”, so der Bischof weiter, “der mir vorwarf, ich hätte seine Pläne im Hinblick auf die Rückeroberung von Bossangoa zunichte gemacht und im Internet diffamierende Erklärungen über ihn veröffentlicht. Außerdem sollte ich in Bantangafo Informationen gesammelt und an die internationalen Einheiten der französischen Sangaris-Truppen und der afrikanischen MISCA-Mission weitergeleitet haben. Nicht zuletzt sollte ich den Widerstand in der Stadt organisiert und damit die Rückerobrung durch seine Männer verhindert haben ”.<br />“Die Rebellen nahmen mir mein Bischofskreuz und meinen Ring ab und die Paramente, die in meinem Koffer waren. Meine drei Priester nahmen sie nach Sidot mit, wo man sie tötete. In der Nähe von Kabo wurde unsere Konvoi von den internationalen Truppen angehalten und von einem Befehlshaber der lokalen Einheiten der Seleka, ein General der nicht mit dem Befehl der Exekution einverstanden war, den ein im Untergeordneter ausgesprochen hatte. Nach den Verhandlungen, die den ganzen Kardonnerstag dauerten, wurden wir am Karfreitag nach Bantangafo zurückgebracht, wo der Kommandant der MISCA uns mit dem Hubschrauber abgeholt und nach Hause gebracht hat”.<br />In der Diözese Bossangoa wurden am Karfreitag, den 18. April, unterdessen Pfarrer Christ Forman Wilibona ermordet. “Pfarrer Wilibona war einer meiner Priester”, so Bischof Nongo-Aziagbia, “der auf dem Motorrad vom Gottesdienst nach Hause fuhr, als er von einer Straßenblockade der Seleka-Rebellen und der Peuls angehalten wurde, die 12 Schüsse auf ihn abfeuerten und ihn töteten”. <br />“Pfarrer Wilibona war sofort tot”, so der Bischof, „Die Einheimischen haben versucht seine Leiche wegzubringen, doch die Mörder ließen sie 3-4 Stunden nicht zu dem Toten. Schließlich durften die Dorfbewohner die Leiche doch noch bestatten, doch später wurde sie mit Hilfe des Roten Kreuzes wieder in die Mission Paoua überführt, die Pfarrer Wilibona leitete”. <br />“Der gesamte Norden meiner Diözese ist von Seleka-Rebellen besetzt, die dort weiterhin das Sagen haben, obschon dort auch internationale Einheiten stationiert sind. Deshalb frage ich mich: zu was ist ihre Präsenz in Zentralafrika gut?“, so Bischof Nongo-Aziagbia abschließend. Thu, 24 Apr 2014 00:00:00 +0200OZEANIEN/PAPUA NEUGUINEA - Fußwallfahrt anlässlich des 80jährigen Gründungsjubiläums der Erzdiözese Mount Hagenhttp://www.fides.org/de/news/33924-OZEANIEN_PAPUA_NEUGUINEA_Fusswallfahrt_anlaesslich_des_80jaehrigen_Gruendungsjubilaeums_der_Erzdioezese_Mount_Hagenhttp://www.fides.org/de/news/33924-OZEANIEN_PAPUA_NEUGUINEA_Fusswallfahrt_anlaesslich_des_80jaehrigen_Gruendungsjubilaeums_der_Erzdioezese_Mount_HagenMount Hagen – Mit einer zweiwöchigen Fußwallfahrt wollen die Gläubigen für die Ankunft der Frohbotschaft auf der zentralen Hochebene von Papua Neuguinea danken: auf diese Weise erinnert die Erzdiözese Mount Hagen an die Ankunft der ersten Steyler Missionare , die 1934 in dieser Region und die Gründung der ersten Missionen. 80 Jahre nach der Ankunft der ersten Pioniere dankt die Erzdiözese für “den Segen Gottes, den die Missionare gebracht haben”, heißt es in einer Verlautbarung zum Jubiläum.<br />An der Fußwallfahrt von Madang nach Mount Hagen nahmen über 500 Gläubige und 3 Priester teil, die den Spuren der ersten Missionare folgten und dabei unwegsame Pfade beschritten, “als Beweis des Glaubens und der Körperkraft“. Die Wallfahrtsteilnehmer besuchten auf ihrem Weg auch die Gedenkstätte der ersten beiden Missionare, P. Carl Morschheuser und P. Eugene Frank, die von den Einheimischen ermordet wurden. Erzbischof Douglas Young von Mt. Hagen, betonte in seinem Grußwort an die Wallfahrer, dass “das Wallfahren Zeichen einer Familie auf dem gemeinsamen Weg beim Teilen des Evangeliums ist, als Kirche, die in Christus lebt”.<br />Während der zweiten Woche besuchten die Pilger aus Mount Hagen andere Kirchen und Missionen auf der Hochebene und erneuerten damit den Geist des Glaubens, der Hoffnung und der Nächstenliebe der ersten Verkünder des Evangeliums. <br />Die Steylermissionare gründeten im Laufe der Jahre zahlreiche Schulen und Krankenstationen, die sich seither stetig weiterentwickelten: heute befinden sich 40% der Einrichtungen des Gesundheits- und Bildungswesens auf der Hochebene in Trägerschaft der katholischen Kirche. Thu, 24 Apr 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/SAMBIA – Rektor des interdiözesanen propädeutischen Seminars “Emmaus Spirituality Centre” in Lusaka ernannthttp://www.fides.org/de/news/33923-AFRIKA_SAMBIA_Rektor_des_interdioezesanen_propaedeutischen_Seminars_Emmaus_Spirituality_Centre_in_Lusaka_ernannthttp://www.fides.org/de/news/33923-AFRIKA_SAMBIA_Rektor_des_interdioezesanen_propaedeutischen_Seminars_Emmaus_Spirituality_Centre_in_Lusaka_ernanntVatikanstaat – Kard. Fernando Filoni, Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker hat am 10. Januar 2014 Pfarrer Shoba Nyanbe aus der Priestergesellschaft von St. Sulpice zum neuen Rektor des propädeutischen interdiözesanen Seminars “Emmaus Spirituality Centre” in der Erzdiözese Lusaka ernannt.<br />Der neue Rektor wurde am 31. Juli 1973 geboren und am 28. Juni 2003 zum Priester geweiht und in die Diözese Monze inkardiniert. Nach seiner Priesterweihe war er in verschiedenen Pfarreien tätig. Danach studierte er bei der Gesellschaft von St. Sulpice in den Vereinigten Staaten. Im Anschluss machte er ein Liturgiestudium in Irland. Seit 2013 ist er Acting Rector des „Emmaus Spiritual Centre“. Thu, 24 Apr 2014 00:00:00 +0200OZEANIEN/NEUSEELAND – Rektor des Interdiözesanen Seminars “Holy Cross” in Auckland ernannthttp://www.fides.org/de/news/33922-OZEANIEN_NEUSEELAND_Rektor_des_Interdioezesanen_Seminars_Holy_Cross_in_Auckland_ernannthttp://www.fides.org/de/news/33922-OZEANIEN_NEUSEELAND_Rektor_des_Interdioezesanen_Seminars_Holy_Cross_in_Auckland_ernanntVatikanstadt – Kard. Fernando Filoni, Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker hat am 24. Januar 2014 Pfarrer Brendan Peter Ward, aus dem Klerus der Diözese Dunedin zum neuen Rektor des interdiözesanen Seminars “Holy Cross“ in der Diözese Auckland ernannt. <br />Der neue Rektor wurde am 14. Januar 1957 geboren und am 15. Dezember 1995 zum Priester geweiht. Er machte einen Master in “Psychology of Religion” am Heythrop College in England. Er war Vikar und Pfarrer in verschiedenen Pfarrgemeinden. Seit kurzem leitete er die Pfarrei Saint Joseph in Queenstown in der Diözese Dunedin. Thu, 24 Apr 2014 00:00:00 +0200ASIEN/PAKISTAN - Junger Christ ermordet: er wollte sich nicht zum Islam bekehrenhttp://www.fides.org/de/news/33921-ASIEN_PAKISTAN_Junger_Christ_ermordet_er_wollte_sich_nicht_zum_Islam_bekehrenhttp://www.fides.org/de/news/33921-ASIEN_PAKISTAN_Junger_Christ_ermordet_er_wollte_sich_nicht_zum_Islam_bekehrenLahore – Der 22jährige Christ Haroon, auch Sunny genannt, wurde ermordet, weil er sich nicht zum Islam bekehren wollte. Haroon, der aus einfachen Verhältnissen stammt, hatte vor kurzem begonnen, als Putzhilfe in einer gut situierten muslimischen Familie in Lahore zu arbeiten. Dort arbeitete er mit dem Muslim Umer Farooq zusammen, der bei der Familie als Wächter beschäftigt war. Dieser kritisierte Haroon schon bald wegen seines christlichen Glaubens, und forderte ihn auf, sich zum Islam zu bekehren. Doch Haaron lehnte ab, er wollte seinen Christlichen Glauben beibehalten.<br />Am vergangenen 16. April begann Farooq erneut über das Thema Religion zu sprechen und Druck auf Haroon auszuüben. Er bestand darauf, zu erfahren, weshalb der junge Christ sich nicht überzeugen ließ. Haroon erklärte, er sei “ein wahrer Jünger Jesu Christi”. Daraufhin reagierte Farooq damit, dass er auf Haroon schoss und ihn mit einem Kopfschuss tötete, um danach zu behaupten Haroon, hätte Selbstmord begangen. <br />Die von der Familie gerufene Polizei nahm den Wächter zwar mit, registrierte die Anzeige jedoch nicht, da man die Version des Selbstmordes für plausibel hielt. Die einheimischen Christen versammelten sich daraufhin zum Protest vor der Polizeistation. Umer Farooq befindet sich noch in Untersuchungshaft und in dem Fall wird weiter ermittelt.<br />Nasir Saeed, Vorsitzender der Nichtregierungsorganisation “CLAAS” mit Niederlassungen in England und in Pakistan verurteilt unterdessen den Mord: “Wir haben aus einem jüngst erschienenen Bericht erfahren, dass jedes Jahr 1.000 christliche und hinduistische Mädchen zur Bekehrung zum Islam gezwungen werden. Fälle, in denen junge Christen zur Bekehrung gezwungen werden sind nicht selten und wen sie sich weigern, werden sie ermordet oder in falsche Blasphemiefälle verwickelt. In diesen Fällen muss die Justiz individuelle Freiheit garantieren und die Schuldigen bestrafen: dies ist das einzige abschreckenden Mittel. Grundlage solcher Fälle ist weit verbreitete religiöse Intoleranz und Hass gegenüber Minderheiten”. Thu, 24 Apr 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/SÜDSUDAN - Christliche Religionsvertreter: “Stoppt die Gewalt, dies ist nicht die Zukunft, die das Volk gewählt hat”http://www.fides.org/de/news/33920-AFRIKA_SUeDSUDAN_Christliche_Religionsvertreter_Stoppt_die_Gewalt_dies_ist_nicht_die_Zukunft_die_das_Volk_gewaehlt_hathttp://www.fides.org/de/news/33920-AFRIKA_SUeDSUDAN_Christliche_Religionsvertreter_Stoppt_die_Gewalt_dies_ist_nicht_die_Zukunft_die_das_Volk_gewaehlt_hatJuba - “Die derzeitige Situation kann nicht mit militärischen Mitteln gelöst werden; im Gegenteil: der Krieg verlängert und verschlimmert diesen unerwünschten Zustand. Die Konfliktparteien sollten vielmehr die Interessen des Volkes über ihre persönlichen Interessen stellen” hießt es in einer Erklärung des South Sudan Council of Churches, in dem sich die Vertreter der wichtigsten christlichen Konfessionen im Südsudan zusammenschließen.<br />In den Staaten Unity und Upper Nile kommt es derzeit zu weiteren Auseinandersetzungen zwischen Soldaten des Präsidenten Salva Kiir und aufständischen Anhängern des ehemaligen stellvertretenden Präsidenten Riek Machar. <br />Die Religionsvertreter fordern die Konfliktparteien zur Einhaltung des am 23. Januar in Addis Abeba unterzeichneten Waffenstillstands auf . “Der Waffenstillstand ist sehr fragil, doch die internationale Gemeinschaft muss darauf bestehen, dass er von beiden Seiten eingehalten wird” heißt es in der Erklärung wörtlich.<br />Infolge der Gefechte kam es im Südsudan zu einer humanitären Krise, weshalb die christlichen Religionsvertreter nicht nur die Beendigung der Feindseligkeiten fordern sondern auch um internationale Hilfe für die Vertriebenen bitten. Mit Bezug auf die Volksabstimmung des Jahres 2011, die das Land zur Unabhängigkeit vom Sudan führte, betonten die Religionsvertreter abschließend: “Dies ist nicht die Zukunft, die das Volk gewählt hat. Die Menschen wünschen sich einen freien und unabhängigen Staat. Das Volk hat ein Leben in Frieden und Gemeinschaft als Brüder und Schwestern des Volkes Gottes gewählt”. Tue, 15 Apr 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/BURUNDI - Rektor des Großen Interdiözesanen Seminars “Jean Paul II” in Gitegahttp://www.fides.org/de/news/33919-AFRIKA_BURUNDI_Rektor_des_Grossen_Interdioezesanen_Seminars_Jean_Paul_II_in_Gitegahttp://www.fides.org/de/news/33919-AFRIKA_BURUNDI_Rektor_des_Grossen_Interdioezesanen_Seminars_Jean_Paul_II_in_GitegaVaticanstadt – Kard. Fernando Filoni, Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker, hat am 17. Februar 2014 Pfarrer Martin Sinumvayaha aus dem Klerus der Diözese Gitega zum Rektor des Großen Interdiözesanen Seminars “Jean Paul II” ion der Diözeses Gitega ernannt. <br />Der neue Rektor wurde in 11. November 1970 in Muhanga geboren. Er besuchte das Kleine Seminar in Mureke, das Große Seminar in Bujumbura und das Große Seminar in Gitega. Nach seiner Priesterweihe am 7. Juli 2001 in Ngozi war er Pfarrer einer neu gegründeten Pfarrei in Ryakabamba und später Ökonom und stellvertretender Rektor des Kleinen Seminars in Mureke. Danach wurde er zum weiteren Studium nach Rom entsandt, wo er an der Lateranuniversität ein Doktorat in Zivil- und Kirchenrecht machte . Nach seiner Rückkehr in die Heimat war er Dozent am Großen Seminar in Gitega und Mitglied verschiedener Kommissionen der Bischofskonferenz. Tue, 15 Apr 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/BENIN - Rektor des interdiözesanen Seminars “Saint Paul” in Abomey ernannthttp://www.fides.org/de/news/33918-AFRIKA_BENIN_Rektor_des_interdioezesanen_Seminars_Saint_Paul_in_Abomey_ernannthttp://www.fides.org/de/news/33918-AFRIKA_BENIN_Rektor_des_interdioezesanen_Seminars_Saint_Paul_in_Abomey_ernanntVatikanstadt –Kard. Fernando Filoni, Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker hat am 25. Juni 2013, P. Guy Bognon, PSS, zum neuen Rektor des interdiözesanen Kleinen Saminars in der Diözese Abomey ernannt. <br />Der neue Rektor wurde am 12. Juni 1969 in Adjohoun geboren und am 21. Oktober 2000 zum Priester geweiht. Er besuchte das Kleine Seminar “Saint Paul” in Djimè, das Propädeutische Seminar in Porto Novo und das Große Seminar “St. Gall” in Ouidah. Nach seiner Priesterweihe war der Vikar der Kathedrale in Porto Novo. 2002 trat er in die Priestergesellschaf St. Sulpice . 2005 ging er zur Fortbildung nach Montreal . Er erwarb akademische Grade der Universtitä in Toulouse und und eine Lizenz im Fach Bibelexgese am Päpstlichen Bibelinstitut und an der Jüdischen Universität Jerusalem. Danach war er Lehrer am Großen Seminar “St. Gall” in Ouidah, Bildungsbeauftragter der PSS in Benin und Togo, Bildungsbeauftragter der jungen Priester in Porto Novo. Tue, 15 Apr 2014 00:00:00 +0200ASIEN/SYRIEN - Bei Angriff auf eine armenisch-kahtolische Schule stirbt ein Kind, 61 Schüler und Lehrer und Eltern werden verletzthttp://www.fides.org/de/news/33917-ASIEN_SYRIEN_Bei_Angriff_auf_eine_armenisch_kahtolische_Schule_stirbt_ein_Kind_61_Schueler_und_Lehrer_und_Eltern_werden_verletzthttp://www.fides.org/de/news/33917-ASIEN_SYRIEN_Bei_Angriff_auf_eine_armenisch_kahtolische_Schule_stirbt_ein_Kind_61_Schueler_und_Lehrer_und_Eltern_werden_verletztDamaskus – Ein Kind starb und 61 Schüler, Lehrer und Eltern wurden verletzt. Dies ist die tragische Bilanz, die eine Rakete verursachte, die heute morgen auf die armenisch-katholische Schule in Damaskus im historischen Viertel Bab Tuma abgeschossen wurde. “Heute Morgen gegen 7.30 Uhr” so der armenisch-katholische Priester George Bahi zum Fidesdienst “traf ein Geschoss Schüler, Eltern und Lehrer, die auf die Öffnung der Schule warteten. Ein Kind strab und 61 Kinder und Erwachsene wurden verletzt. Die Hilfe kam Rasch und die Verletzten wurden in drei Krankenhäuser in der Nähe gebracht. Zusammen mit Bischof Vescovo Joseph Arnaouti besuchen wir die die verschiedenen Abteilungen der Krankenhäuser, wo wir versuchen auch Eltern, Angehörigen und Freunden der Verletzten Trost zu spenden, die noch unter Schock stehen. ”. .Tue, 15 Apr 2014 00:00:00 +0200AMERIKA/PANAMA - Kirche ruft zu friedlichem Verhalten und verantwortungsbewusster Stimmabgabe aufhttp://www.fides.org/de/news/33916-AMERIKA_PANAMA_Kirche_ruft_zu_friedlichem_Verhalten_und_verantwortungsbewusster_Stimmabgabe_aufhttp://www.fides.org/de/news/33916-AMERIKA_PANAMA_Kirche_ruft_zu_friedlichem_Verhalten_und_verantwortungsbewusster_Stimmabgabe_aufPanama – Vertretern der katholischen Kirche und anderer Sektoren der Gesellschaft in Panama sind besorgt im Hinblick auf die angespannte Atmosphäre während der letzten Phase der Wahlkampagne für die Präsidentschaftswahl. In diesem Kontext fordern sie die Bevölkerung zu friedlichem Verhalten und verantwortungsbewusster Stimmabgabe auf. In seiner Predigt am Palmsonntag forderte Erzbischof José Domingo Ulloa von Panama die Politiker, die am kommenden 4. Mai gewählt werden, auf das Gemeinwohl und den Schutz der schwächeren Bevölkerungsgruppen stets in den Mittelpunkt zu stellen. Erzbischof Ulloa erinnerte die Bürger auch an die Pflicht der Stimmabgabe. Denn es liege in der Verantwortung jedes Einzelnen, den besten Kandidaten zu wählen. Die Medien bat der Erzbischof, auf diffamierende Wahlwerbung zu verzichten.<br />Die Bischofskonferenz von Panama lud die Politiker des Landes bereits in der Vergangenheit immer wieder ein, sich dem so genannten „Ethischen Pakt“ anzuschließen und sich während der Wahlkampagne gegenseitig zu respektieren. Zu den jüngsten Spannungen war es gekommen, nachdem eine Partei diffamierende TV-Wahlwerbung ausstrahlen ließ, so dass zwei staatliche Sender beschlossen keine Wahlwerbung mehr zu senden, auch weil es zu gewaltsamen Ausschreitungen zwischen Anhängern gegnerischer Parteien gekommen war. Tue, 15 Apr 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/NIGERIA - Zwei Wochen vor dem gestrigen Attentat wurden 20 mutmaßliche Mitglieder der Boko Haram bei einer Scheißerei getötethttp://www.fides.org/de/news/33915-AFRIKA_NIGERIA_Zwei_Wochen_vor_dem_gestrigen_Attentat_wurden_20_mutmassliche_Mitglieder_der_Boko_Haram_bei_einer_Scheisserei_getoetethttp://www.fides.org/de/news/33915-AFRIKA_NIGERIA_Zwei_Wochen_vor_dem_gestrigen_Attentat_wurden_20_mutmassliche_Mitglieder_der_Boko_Haram_bei_einer_Scheisserei_getoetetAbuja - Insgesamt 72 Menschen starben bei dem gestrigen Attentat auf einen Busbahnhof am Stadtrand von Abuja . Weiter 124 wurden verletzt. Dies teilen die einheimischen Behörden mit. “Leider befinden sich einige Verletzte in einem sehr kritischen zustand, so dass die Zahl der Opfer voraussichtlich steigen wird”, so Beobachter aus Kreisen der katholischen Kirche in Nigeria.<br />Unterdessen kündigten Staatspräsident Goodluck Jonathan, der Senatspräsident und einige Minister die Verletzten und kündigten strengere Sicherheitsmaßnahmen für die Stadt Abuja. Bisher bekannte sich noch niemand zu dem Anschlag, es wird jedoch vermutet, dass es sich bei den Attentätern um Mitglieder der radikalislamischen Boko Haram-Sekte handelt.<br />Am vergangenen 30. März lösten mutmaßliche Mitglieder der Boko Haram eine Schießerei in den Büros der Sicherheitsdienste aus, deren Hergang bis heute nicht aufgeklärt werden konnte. “Mutmaßliche Mitglieder der Boko Haram wurden in das Gebäude der DSS gebracht , wo sie verhört werden sollten“, so der Beobachter weiter. “Nach offiziellen Angaben gelang es einem von ihnen, sich der Schusswaffe eines Sicherheitsbeamten zu bemächtigen und begann zu schießen. Der darauf folgende Schusswechsel dauerte insgesamt drei Stunden und es starben mindestens 20 mutmaßliche Mitglieder der Boko Haram”. <br />“Wir werden wahrscheinlich nie erfahren, ob diese Personen nicht bereits in der Untersuchungshaft mit Waffen versorgt wurden. Man vermutet, dass es Komplizen in den Reihen der Sicherheitskräfte gibt, eine Tatsache, die auch der Staatspräsident bereits angeprangert hatte. Dieser Krieg ist sehr kompliziert”, so der Beobachter abschließend. Tue, 15 Apr 2014 00:00:00 +0200ASIEN/PAKISTAN - Minderheiten sind Zielscheibe: Studie der British Pakistani Christian Associationhttp://www.fides.org/de/news/33914-ASIEN_PAKISTAN_Minderheiten_sind_Zielscheibe_Studie_der_British_Pakistani_Christian_Associationhttp://www.fides.org/de/news/33914-ASIEN_PAKISTAN_Minderheiten_sind_Zielscheibe_Studie_der_British_Pakistani_Christian_AssociationLondon –Ethnische, religiöse und politische Minderheiten werden in Pakistan Opfer von Hass, Diskriminierung und Vorurteilen, die ihnen das Leben schwer machen: dies dokumentiert eine von der “British Pakistani Christian Association” in Auftrag gegebene und nun veröffentlichte Studie. Der Bericht mit dem Titel “The Targeting of ‘Minority Others’ in Pakistan”, versteht sich als Analyse der politischen Entwicklung des Landes in den vergangenen Jahrzehnten und enthält zahlreiche Berichte, die diese dokumentieren. <br />“Viele staatliche und nichtstaatliche Beschlüsse und Initiativen haben Aktionen begünstigt, die darauf abzielen Minderheiten wie Christen, Ahmadi, Hindus, Belutschis, Hazara, Schiiten, Sikh und viele andere zu treffen“, heißt es in der Studie, die insbesondere an den so genannten „Blasphemie-Paragraphen“ erinnert, der oft als „Falle“ für Christen und Hindus missbraucht wird.<br />Dia Autoren des Berichts - Desmond Fernande und Nathaniel Lewis – erinnern auch an zahlreiche Eingriffe verschiedener Organe der Vereinten Nationen, darunter der Menschenrechtsrat, die Fragen aufwarfen, die ohne Antwort blieben.<br />Unter den Zeugenaussagen befindet sich auch die des jungen Christen Samson Barkat aus Karachi, der als einziger Christ die Aufnahmeprüfung für die Polizeischule bestanden hatte. Muslimische Mitschüler versuchten ihn später zum Austritt aus der Schule zu bewegen. Im Januar 2014 wurde Samson, während er in seinem Auto religiöse Musik hörte von den anderen Kadetten überfallen und verprügelt. Einer von ihnen zog Seiten aus dem Koran aus seiner Tasche und zerriss sie, woraufhin er lauthals Samson der Blasphemie beschuldigte.<br />Ein Beispiel für die Diskriminierung von Minderheiten sind auch Vergewaltigungen von jungen Frauen aus christlichen und hinduistischen Gemeinden und Zwangsverheiratungen. “Muslime in Pakistan glauben, dass sie Mädchen und junge Frauen aus Minderheiten wie Konsumgüter behandeln können”, so Farroukh Saif von der Organisation “World Vision in Progress” , die betroffenen jungen Frauen in Pakistan hilft. Tue, 15 Apr 2014 00:00:00 +0200ASIEN/SYRIEN - In Maalula wurden Kirchen verwüstet und geschändethttp://www.fides.org/de/news/33913-ASIEN_SYRIEN_In_Maalula_wurden_Kirchen_verwuestet_und_geschaendethttp://www.fides.org/de/news/33913-ASIEN_SYRIEN_In_Maalula_wurden_Kirchen_verwuestet_und_geschaendetMaalula – Nach der Eroberung des rund 55 Kilometer nordöstlich von Damaskus gelegenen christlichen Dorfes Maalula durch die staatliche Armee wird aus Bildern und Berichten aus Regierungskreisen und von internationalen Nachrichtenagenturen die Verwüstung der christlichen Kultstätten während der viermonatigen Besatzung durch aufständische Milizen ersichtlich. Insbesondere wurde das griechisch-melkitische Kloster schwer beschädigt, wo die Kirche verwüstet wurde und religiöse Gegenstände, Bilder und Bücher überall auf dem Boten verstreut herumliegen, die Ikonen aus der Sakristei verschwunden sind und die Glocken und das Kreuz von der Klosterkuppel entfernt wurden. In der Nähe der Klosteranlage, die Ende des 5. Jahrhunderts befindet sich auf einer Anhöhe das Hotel Safir, das von den oppositionellen Milizen als Hauptquartier benutzt wurde. <br />Vor dem Bürgerkrieg lebten in dem Bergdorf Maalula – das heute menschenleer zu sein scheint - rund 5.000 mehrheitlich christliche Syrer . Die Dörfer Sarkha, Maalula und Jibbeh wurden im Rahmen einer militärischen Offensive erobert, mit der die syrische Regierungsarmee die Kontrolle über die Region Qalamun fast vollständig zurück gewann. In der Region versorgten die Rebellen bisher ihre Hochburgen rund um Damaskus mit Waffen. Bei dem militärischen Vormarsch werden die syrischen Truppen von schiitischen Hisbollah-Milizen aus dem Libanon unterstützt. Drei Mitarbeiter des Fernsehsenders der Hisbollah - Al-Manar TV – wurden von Heckenschützen getötet, während sie die Rückeroberung von Maalula filmten. .Tue, 15 Apr 2014 00:00:00 +0200AMERIKA/MEXIKO - Wasserkraftwerk “El Naranjal”: Lage in Veracruz weiterhin unklarhttp://www.fides.org/de/news/33912-AMERIKA_MEXIKO_Wasserkraftwerk_El_Naranjal_Lage_in_Veracruz_weiterhin_unklarhttp://www.fides.org/de/news/33912-AMERIKA_MEXIKO_Wasserkraftwerk_El_Naranjal_Lage_in_Veracruz_weiterhin_unklarCordoba – Die Diözese Córdoba wartet nach einem Besuch des Gouverneurs Javier Duarte auf eine Benachrichtigung zu den Entwicklungen im Hinblick auf das Projekt des umstrittenen Wasserkraftwerks "El Naranjal". Im Rahmen des Projekts soll einer von insgesamt 112 Staudämmen entstehen, die Privatunternehmen im Staat Veracruz bauen wollen. Betroffen ist die Region Amatlán de los Reyes und sieben umliegende Gemeinden in der Region, wo nach Ansicht von Umweltexperten für rund 30.000 Menschen schwerwiegende Schäden entstehen .<br />"Bis heute”, so Bischof Eduardo Porfirio Patiño Leal von Córdoba, “habe ich keinerlei Benachrichtigung erhalten. Für mich ist es wichtig, dass es zu einem Dialog mit den betroffenen Parteien, Umweltexperten und Bundesbehörden kommt, an dem sich auch die Planer des Projekts beteiligen". Wie aus einer Verlautbarung hervorgeht, forderte der Bischof bei den Gesprächen den Gouverneur, der sich zu einer Revision des Projekts bereit erklärte, Untersuchungen im Hinblick auf die Erteilung von Konzessionen. Laut Presseberichten sollen die Bauarbeiten in den kommenden möglicherweise wieder aufgenommen werden. "Die Tatsache, dass der Gouverneur Schäden für die Einwohner der Region ausschließt, stimmt uns zuversichtlich”, so der Bischof, “doch wir wissen auch, dass entsprechende Maßnahmen in den kommunalen und staatlichen Behörden auf den Weg gebracht werden müssen, damit wir verstehen, auf welche Weise die Vergebung von Konzessionen stattfindet".<br />“El Naranjal” wäre der bisher größte Staudamm des Landes, für dessen Bau jedoch zahlreiche Bäume gefällt werden sollen durch den das Wasser des Flusses Blanco in beträchtlicher Weise reduziert werden würde. Tue, 15 Apr 2014 00:00:00 +0200ASIEN/INDIEN - Bischöfe schreiben im Wahlmonat an den Präsidenten: Die katholische Kirche wird auch künftig einen wichtigen Beitrag leistenhttp://www.fides.org/de/news/33911-ASIEN_INDIEN_Bischoefe_schreiben_im_Wahlmonat_an_den_Praesidenten_Die_katholische_Kirche_wird_auch_kuenftig_einen_wichtigen_Beitrag_leistenhttp://www.fides.org/de/news/33911-ASIEN_INDIEN_Bischoefe_schreiben_im_Wahlmonat_an_den_Praesidenten_Die_katholische_Kirche_wird_auch_kuenftig_einen_wichtigen_Beitrag_leistenNews Delhi – Die katholische Kirche in Indien begleitet den Wahlmonat April mit dem Gebet und wird auch künftig ihren Beitrag zur Entwicklung des Landes leisten, insbesondere im Bereich der Bildung und der sozialen Dienstleistungen: so die indischen Bischöfe in einem Schreiben an den indischen Präsidenten Shri Pranab Mukherjee. Wie der Sprecher der Indischen Bischofskonferenz, Pfarrer Joseph Chinnayyan mitteilt, hatte das Staatsoberhaupt in den vergangenen Tagen den Vorstand der Bischofskonferenz besucht, dem Kardinal Baselios Cleemis und die Erzbischöfe Andrews Thazhath und Filipe Neri Ferrao und Erzbischof Albert D'Souza . <br />Shri Pranab Mukherjee würdigte im Rahmen der Gespräche den Dienst der Christen an der Nation und die selbstlose Hingabe von Bischöfen, Priestern, Ordensleuten und Laien, die sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen der indischen Bevölkerung, Frieden und Harmonie einsetzen. Der Präsident begrüßte auch die Initiative der Kirche, die zu einem besonderen Gebetstag für die Wahl einlädt und wünschte sich, dass die Mitglieder des neu gewählten Parlaments, sich um das Funktionieren der Institutionen Bemühen und für die Interessen der Nation und das Wohl der indischen Bevölkerung eintreten. Tue, 15 Apr 2014 00:00:00 +0200ASIEN/MYANMAR - Osterbotschaft des Erzbischofs von Yangon im Zeichen der Versöhnunghttp://www.fides.org/de/news/33910-ASIEN_MYANMAR_Osterbotschaft_des_Erzbischofs_von_Yangon_im_Zeichen_der_Versoehnunghttp://www.fides.org/de/news/33910-ASIEN_MYANMAR_Osterbotschaft_des_Erzbischofs_von_Yangon_im_Zeichen_der_VersoehnungYangon – “Christus hat uns durch seine Aussöhnung mit der Welt den Auftrag zur Versöhnung geschenkt. Durch Christus hat Gott die ganze Welt umarmt”, in diesem Bewusstsein fordert Erzbischof Charles Maung Bo die Christen und alle Menschen guten Willens in Myanmar in seiner Osterbotschaft dazu auf sich in den Dienst der Versöhnung zu stellen. <br />“Ostern ist wie eine Morgenröte der Hoffnung. Auch die längste Nacht endet mit der Morgenröte. Jedes Leiden hat ein Ende. Wir feiern die Hoffnung die in der österlichen Zeit lebendig wird: das Leben ist keine leere Illusion, sondern Christus ist das Leben”. Diese Botschaft, so der Erzbischof, stoße bei den Menschen in Myanmar auf besonderes Gehör, die “50 Jahre lang Teil eines gekreuzigten Volkes waren”, festgenagelt „an einem Kreuz des Leidens, der Ungerechtigkeit und der Unterdrückung”. <br />In seiner Botschaft erinnert Bischof Bo an verschiedene Gründe, die Anlass zur Hoffnung geben, darunter der demokratische Prozesse, die neue Meinungs- uns Ausdrucksfreiheit und die jüngste Öffnung gegenüber der Zivilgesellschaf, die er als „Zeichen der Auferstehung“ bezeichnet. “Wir hoffen und beten dafür, dass es sich nicht um eine falsche Morgenröte handelt”, so der Bischof, der auch an die “neuen Nägel” erinnert, die das Land heute durchbohren: das so genannte “land grabbing”; der von neonazistischen Bewegungen verbreitete religiöse Hass, neoliberalistische Tendenzen, das Anhalten der ethnischen Konflikte. <br />Deshalb sei der “Weg der Versöhnung” dringend notwendig, so der Erzbischof, der die unterschiedlichen Bereiche nennt, in denen eine Versöhnung stattfinden sollte: auf persönlicher Ebene, in der persönlichen Beziehung zu Gott, in der Familie, in den Beziehungen zu den Mitmenschen und insbesondere gegenüber Feinden. Eine Versöhnung solle aber auch zwischen den ethnischen und religiöse Gemeinschaften in Myanmar stattfinden und in der Beziehung zur Umweilt in einem „mit großen natürlichen Ressourcen gesegneten Land”. “Christus erinnert uns an unsere Verantwortung, wenn es darum geht, denen zu vergeben, die gegen uns gesündigt haben”, heißt es in der Botschaft, “denn es gibt keine Versöhnung ohne authentische Vergebung”.<br />Abschließend erinnert Erzbischof Bo an die Kampagne “Flower Speach”, die der der birmanische Blogger Nay Phone Latt in den sozialen Netwerken den „Hassreden“ extremistischer religiöser Gruppen im Land entgegenstellt. “Das Schicksal unserer großen Nation”, so der Erzbischof abschließend, “ist die Einheit der Unterschiede, di uns eine Zukunft des Friedens und des Wohlergehens garantiert”. Mon, 14 Apr 2014 00:00:00 +0200AMERIKA/VENEZUELA - Kard. Urosa fordert Suche nach Wegen zur Lösung der Probleme des Landeshttp://www.fides.org/de/news/33909-AMERIKA_VENEZUELA_Kard_Urosa_fordert_Suche_nach_Wegen_zur_Loesung_der_Probleme_des_Landeshttp://www.fides.org/de/news/33909-AMERIKA_VENEZUELA_Kard_Urosa_fordert_Suche_nach_Wegen_zur_Loesung_der_Probleme_des_LandesCaracas – In einem Interview, das der staatliche Fernsehsender, am Sonntag, den 13. April ausstrahlte, erklärte der Erzbischof von Caracas, Kardinale Jorge Urosa Sabino: "Ich bin sehr traurig über die von den Sicherheitskräften ausgeübte Gewalt, die wir in diesem Ausmaß noch nie gesehen hatten”. Es bedürfe vor allem einer Lösung für die wirtschaftlichen Probleme, die Grund für die Proteste seien, die man nun endlich durch Dialog zwischen der Regierung und der Opposition beenden wolle.<br />"Es soll ein System nach dem Vorbild Kubas eingeführt werden”, so der Kardinal, “doch dies ist nicht korrekt, denn dieser Vorschlag wurde von der Bevölkerung bereits durch ein Referendum abgelehnt". Der Kardinal bekräftigte in diesem Zusammenhang die Bereitschaft der Kirche zu einem Beitrag der Lösung der Probleme.<br />Der nun auf den Weg gebrachte Dialog, an dem als Beobachter auch Vertreter der katholischen Kirche teilnehmen , und der auch von der Bevölkerung des Landes begrüßt wird, müsse durch konkrete Aktionen begleitet werden, so der Kardinal, der zu einer „positiven Haltung“ einlädt, aber auch betont, dass das Volk im Falle eines Scheiterns der Gespräche wisse, „wer Schuld daran hat“.<br />Abschließend forderte der Erzbischof von Caracas die Politiker des Landes auf, sich gemeinsam um die Lösung der sozialen und wirtschaftlichen Probleme zu bemühen". Mon, 14 Apr 2014 00:00:00 +0200