Fides Newshttp://www.fides.org/Aus dem Archivder Fidesagenturen-usVATIKAN - Papst Franziskus betet anlässlich des Weltgebetstages für die Kirche in China am Fest der Madonna von Sheshan für das chinesische Volkhttp://www.fides.org/de/news/32151-VATIKAN_Papst_Franziskus_betet_anlaesslich_des_Weltgebetstages_fuer_die_Kirche_in_China_am_Fest_der_Madonna_von_Sheshan_fuer_das_chinesische_Volkhttp://www.fides.org/de/news/32151-VATIKAN_Papst_Franziskus_betet_anlaesslich_des_Weltgebetstages_fuer_die_Kirche_in_China_am_Fest_der_Madonna_von_Sheshan_fuer_das_chinesische_VolkVatikanstadt – „Wir wollen für das edle chinesische Volk beten“, so Papst Franziskus bei der Frühmesse am 24. Mai, dem Fest Maria, Hilfe der Christen, Madonna von Sheshan. Anlass war der Weltgebetstag der Kirche für China. Ein Gruppe chinesischer Priester, Ordensleute, Seminaristen und Laien nahmen unter Leitung des Sekretärs der Kongregation für die Evangelisierung der Völker, Erzbischof Savio Hon Tai-Fai, an dem Gottesdienst in der „Casa Santa Martha“ im Vatikan teil. „Geduldig ertragen“ und „durch Liebe besiegen“: mit diesen beiden Themen befasste sich der Papst in seiner Predigt.„Mit diesem Gottesdienst am Tag des Gebets für die Kirche in China anlässlich des Festes der Madonna von Sheshan, wo Maria als Hilfe der Christen verehrt wird“, so Erzbischof Savio Hon zum Fidesdienst über seine Eindrücke, „wollte Papst Franziskus uns ermutigen, indem er an unsere Brüder und Schwestern in China erinnerte. Auch die Fürbitten waren in besonderer Weise der Kirche in China gewidmet. Wir haben für den Papst und mit dem Papst gebetet“.Im Anschluss an den Gottesdienst, sprachen die Mitglieder der katholischen chinesischen Auslandsgemeinde in Rom, darunter zwei Mitarbeiter der chinesischen Redaktion von Radio Vatikan sowie Priester, Ordensleute, Seminaristen und Laien, die sich zum Studium in Rom aufhalten, kurz mit dem Papst. Dabei versicherten sie die Treue und Liebe der chinesischen Katholiken zum Papst. Als Geschenk überreichten sie Papst Franziskus eine Statue der Gottesmutter von Sheshan, die der Papst dankend entgegennahm, wobei er betonte, er habe bereits eine solche Statue in seinem Zimmer, die ihm kurz nach seiner Wahl geschenkt worden sei.Im Gespräch mit den chinesischen Katholiken brachte der Papst seine Wertschätzung für das chinesische Volk zum Ausdruck, wobei die Gläubigen ihn um das Gebet für China baten. Abschließend stimmten die Anwesenden gemeinsam ein „Ave Maria“ vor der Madonnenstatue an. Fri, 24 May 2013 00:00:00 +0200AMERIKA/ARGENTINIEN - Nationalfeiertag: Offizieller Danksagungsgottesdienst wird auch dieses Jahr nicht in der Hauptstadt gefeierthttp://www.fides.org/de/news/32148-AMERIKA_ARGENTINIEN_Nationalfeiertag_Offizieller_Danksagungsgottesdienst_wird_auch_dieses_Jahr_nicht_in_der_Hauptstadt_gefeierthttp://www.fides.org/de/news/32148-AMERIKA_ARGENTINIEN_Nationalfeiertag_Offizieller_Danksagungsgottesdienst_wird_auch_dieses_Jahr_nicht_in_der_Hauptstadt_gefeiertBuenos Aires - Das angespannte Verhältnis zwischen Kirche und Staat hat sich seit er Ernennung von Papst Franziskus beruhigt. Der neue Erzbischof von Buenos Aires, Mario Poli, wurde bereits sehr herzlich von Präsidentin Cristina Kirchner empfangen. Unterdessen werden auch dieses Jahr zwei Danksagungsfeiern anlässlich des Nationalfeiertags stattfinden. Offiziell feiert Erzbischof Augustin Radrizzana in der Basilika von Lujan im Beisein der Staatspräsidentin den offiziellen Danksagungsgottesdienst, während der Erzbischof von Buenos Aires dem historischen Gottesdienst in der Kathedrale von Buenos Aires vorstehen wird.Der damalige Erzbischof von Buenos Aires, Kardinal Bergoglio, feierte 2004 ein „Te Deum“ in der Kathedrale von Buenos Aires, damals im Beisein von Staatspräsident Nestor Kirchner. In seiner Predigt warnte er vor der Gefahr des Autoritarismus. Davon wollte sich das Staatsoberhaupt distanzieren, in dem er den offiziellen Danksagungsgottesdienst am 25. Mai in anderen Städten des Landes feiern ließ. Cristina Kirchner ließ unterdessen wissen, dass der Beschluss, den Gottesdienst in der Basilika von Lujan zu feiern bereits vor der Wahl Bergoglios zum Papst gefasst worden war. Im kommenden Jahr könnte es nach Ansicht von Beobachtern wieder ein einheitliches Te Deum in der argentinischen Hauptstadt geben. Fri, 24 May 2013 00:00:00 +0200ASIEN/INDIEN - Regierungswechsel in Karnataka: Christen hoffen auf eine bessere Zukunfthttp://www.fides.org/de/news/32147-ASIEN_INDIEN_Regierungswechsel_in_Karnataka_Christen_hoffen_auf_eine_bessere_Zukunfthttp://www.fides.org/de/news/32147-ASIEN_INDIEN_Regierungswechsel_in_Karnataka_Christen_hoffen_auf_eine_bessere_ZukunftBangalore – Christen in Karnataka, einem der größten Staaten Indiens, wo es in der Vergangenheit besonders oft zu antichristlicher Gewalt kam, dürfen auf einen respektvollen Umgang, einen konstruktiven Dialog und harmonisches Zusammenleben hoffen. Bei der lokalen Wahl am vergangenen 5. Mai erhielt die hinduistisch geprägte extremistische „Bharatiya Janata Party “, die das Land bisher regierte nur 40 Sitze im Parlament des Landes, während die Kongresspartei mit 121 von 223 Sitzen die Mehrheit hat.Wie aus einer Verlautbarung hervorgeht, die dem Fidesdienst vorlegt, gratulierte Erzbischof Bernard Moras von Bangalore dem Chef der neu gewählten Regierung, Siddaramaiah, im Namen des Rates der Bischöfe von Karnataka zu seiner Wahl. Dabei wünschte er sich, das Christen künftig auch in Regierungspositionen und in öffentlichen Einrichtungen stärker vertreten sein werden.Der Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Indien, P. Faustine Lobo, erklärt im Gespräch mit dem Fidesdienst: „Heute ist die Bevölkerung zuversichtlich. Es kann eine neue Atmosphäre im sozialen und religiösen Bereich entstehen. Die BJP musste aus verschiedenen Gründen Stimmen einbüßen: sie ist intern gespalten. Sie ist für eine schlechte Verwaltung verantwortlich und ist in Korruptionsfälle verwickelt, drei Minister wurden verhaftet. Sie vertritt einen Ansatz, der zu Spaltung und Diskriminierung von Minderheiten führt. Das hat den Menschen nicht gefallen und sie haben diesmal anders gewählt. Heute hat die Kongresspartei gute Möglichkeiten zu zeigen, dass sie gut regiert und dies könnte für die Partei auch bei den Parlamentswahlen in eineinhalb Jahren Vorteile bringen. Die Wahlergebnisse in Karnataka sind ein Warnsignal für BJP und für das ganze Land: wenn man soziale und religiöse Konflikte schürt, wird man abgestraft. Als Kirche haben wir uns stets für den Dialog und die Harmonie unter den verschiedenen Gemeinschaften eingesetzt und werden dies auch künftig tun. Wir hoffen auf eine Zukunft des Friedens und der Entwicklung für die Christen in Karnataka“.Wie aus einem Bericht des „Catholic Secular Forum“ hervorgeht, gab es allein im Jahr 2011 über 1.000 Übergriffe auf Christen, d.h. es kam zwischen drei- und fünfmal am Tag zu solchen Übergriffen. Fri, 24 May 2013 00:00:00 +0200AFRIKA/REPUBLIK KONGO - Diözese Dolisie errichtet und erster Bischof ernannthttp://www.fides.org/de/news/32146-AFRIKA_REPUBLIK_KONGO_Dioezese_Dolisie_errichtet_und_erster_Bischof_ernannthttp://www.fides.org/de/news/32146-AFRIKA_REPUBLIK_KONGO_Dioezese_Dolisie_errichtet_und_erster_Bischof_ernanntVatikanstadt - Papst Franziskus hat am 24. Mai 2013 auf einem Teilgebiet der Diözese Nkayi die neue Dolisie errichtet und sie der Erzdiözese Brazzaville als Suffraganbistum unterstellt und den bisherigen Generalvikar der Diözese Kinkala, Pfarrer Bienvenu Manamika Bafouakouahou, zum ersten Bischof der neuen Diözese ernannt. Bienvenu Manamika Bafouakouahou wurde am 16. Oktober 1964 in Kinkala geboren. Am 29 August 1993 wurde er zum Priester geweiht und in die Kinkala inkardiniert. Nach seiner Priesterweihe hatte er folgende Ämter inne: 1993-1995: Spiritual des Kleinen Seminars der Diözese Kinkala in Mindouli, Mitarbeiter der Pfarrei der kongolesischen Märtyrer in Mindouli; 1995-2000: Studium des Kirchenrechts an der Universität Salamanca und Mitarbeiter der Marien-Pfarrei ; 2000-2003: Pfarrer in Paray ; 2004-2009: Pfarrer der Kathedrale in Kinkala; seit 2004: Generalvikar der Diözese Kinkala, Leiter der Diözesanen Caritaszentrale und Koordinator des Kollegs „Sant’Agostino“ di Kinkala. <br/><strong>Link correlati</strong> :<a href="http://www.fides.org/ita/attachments/view/file/DIOCESI_DI_DOLISIE_congo24052013.doc">Statistische Angaben zur neuen Diözese</a>Fri, 24 May 2013 00:00:00 +0200AMERIKA/NICARAGUA - Weihbischof von Managua: „Die Einheitsmeinung behindert den Pluralismus“http://www.fides.org/de/news/32145-AMERIKA_NICARAGUA_Weihbischof_von_Managua_Die_Einheitsmeinung_behindert_den_Pluralismushttp://www.fides.org/de/news/32145-AMERIKA_NICARAGUA_Weihbischof_von_Managua_Die_Einheitsmeinung_behindert_den_PluralismusManagua – „Die lateinamerikanischen Bischöfe beobachten mit Sorge die Tendenz, in fast allen Ländern des Kontinents, die dort als so genannte Einheitsmeinung bezeichnet wird“, so der Weihbischof von Managua gegenüber dem lokalen Fernsehsender „Canale 12“.In einer Verlautbarung, die dem Fidesdienst vorliegt, wird daran erinnert, dass es sich dabei um einen Kommentar von Bischof Baez zur Ausweisung von vier Oppositionellen aus Nicaragua handelt. Der Bischof warnt: „Die Einheitsmeinung, die Einheitspartei, begünstigt Unverständnis und behindert den Dialog und damit jeden Versuch des Pluralismus“.In diesem Zusammenhang erinnert der Weihbischof von Managua an die jüngste Tagung des Rates der Lateinamerikanischen Bischofskonferenzen, bei der sich die Bischöfe über die Situation in den einzelnen Ländern austauschten und beklagten, dass „überall in der Gesellschaften eine mentale Trägheit zu beobachten ist und kaum mehr argumentiert wird“ . Der Bischof forderte deshalb die Bürger seines Landes auf, dafür zu kämpfen, dass „eine pluralistische Gesellschaft auf der Grundlage des Rechtsstaates entsteht“. Dabei betonte er abschließend: „Nur wenn man bereit ist, wo man bereit ist, die Meinung anderer zu hören, eine friedliche Gesellschaft entstehen kann.“ Fri, 24 May 2013 00:00:00 +0200ASIEN/HEILIGES LAND - Lateinischer Patriarch von Jerusalem: die Palästinafrage steht seit über einem Jahrhundert im Mittelpunkt der Konflikte im Nahen Ostenhttp://www.fides.org/de/news/32144-ASIEN_HEILIGES_LAND_Lateinischer_Patriarch_von_Jerusalem_die_Palaestinafrage_steht_seit_ueber_einem_Jahrhundert_im_Mittelpunkt_der_Konflikte_im_Nahen_Ostenhttp://www.fides.org/de/news/32144-ASIEN_HEILIGES_LAND_Lateinischer_Patriarch_von_Jerusalem_die_Palaestinafrage_steht_seit_ueber_einem_Jahrhundert_im_Mittelpunkt_der_Konflikte_im_Nahen_OstenBeirut – „Es besteht kein Zweifel daran, dass die Palästinafrage seit einem Jahrhundert im Mittelpunkt aller Konflikte im Nahen Osten steht“, so der lateinische Patriarch von Jerusalem, Erzbischof Fouad Twal in seiner Ansprache bei der vom Ökumenischen Rat der Kirchen veranstalteten Konferenz zur Präsenz der Christen im Nahen Osten, die derzeit in Beirut tagt. Nach Ansicht des Patriarchen wird dieser Konflikt, so lange die internationale Staatengemeinschaft und die Staaten der Region sich nicht aufrichtig um Frieden bemühen, „auch künftig zu Aggressionen, Unterdrückung, Betrug, Doppelmoral und Besetzungen führen“.Wie aus einer Verlautbarung des lateinischen Patriarchats Jerusalem hervorgeht, die dem Fidesdienst vorliegt, bezog sich der Erzbischof dabei auf die historische Phase des so genannten „arabischen Frühlings“, der im Nahen Osten eine „gefährliche und blutige Spirale ausgelöst hat“. „Als Kinder des Heiligen Landes, „so der lateinische Patriarch von Jerusalem, „wissen wir nur allzu gut, was Evakuierung, Ausweisung, Mord, Ungerechtigkeit, Entwurzelung und Exil heißt“. Fri, 24 May 2013 00:00:00 +0200AFRIKA/NIGERIA - Nigerianische Auslandsgemeinde in London: “Adebolajo ist Engländer und kein Nigerianer”http://www.fides.org/de/news/32143-AFRIKA_NIGERIA_Nigerianische_Auslandsgemeinde_in_London_Adebolajo_ist_Englaender_und_kein_Nigerianerhttp://www.fides.org/de/news/32143-AFRIKA_NIGERIA_Nigerianische_Auslandsgemeinde_in_London_Adebolajo_ist_Englaender_und_kein_NigerianerAbuja – Die nigerianische Presse widmet dem Mord an einem britischen Soldaten, der am 22. Mai im Londoner Stadtviertel Woolwish von zwei mit Messen bewaffneten Tätern getötet wurde große Aufmerksamkeit. Einer der beiden bereits identifizierten Täter ist Michael Adebolajo, der als Sohn einer nigerianischen Familie in England geboren wurde. Wie das Digital Journal berichtet, stammt seine Familie aus dem Volk der Yoruba im Südwesten Nigerias. Der Sohn einer christlichen Familie konvertierte zum Islam und hatte Kontakte zu extremistischen Kreisen.Die Tageszeitung „Nigerian Tribune“ berichtet über die Reaktion der Nigerianer sowohl in Nigeria als auch unter der nigerianischen Auslandsgemeinde in London. Dabei beklagen viele Interviewpartner, dass der Mörder als „Nigerianer“ bezeichnet wird und weisen darauf hin, dass er britischer Staatsbürger ist.„Ist Barack Obama Kenianer oder Amerikaner?“, fragt sich ein Leser. „Wir möchten darum bitten, dass diese Etikettierung nicht stattfindet. Abdebolajo ist Engländer, er gehört nicht zu uns“. „Im letzten Sommer“, so ein anderer Leser, „hat ein Sportler die bei dem Olympischen Spielen für England die Goldmedaille gewonnen. Er wurde hoch gefeiert und viele von uns haben nicht sofort verstanden, dass es sich um einen Engländer nigerianischer Abstammung handelt. Philips Idowu gewann die Silbermedaille bei den Olympischen Spielen im vergangenen Jahr, ebenso Christine Ohuruougu und andere, die für England gewonnen haben, und niemand hat sie als Nigerianer bezeichnet.“„Der Killer von Woolwich hat keine Beziehungen zu unserem geliebten Land . Er wurde nicht als Muslim geboren. Er mag Verwandte haben, die keine Muslime sind. Er hat in England die Religion gewechselt. Wahrscheinlich besitzt er einen britischen Pass“. „Wenn man nun versucht für die Handlung weniger eine ganze Rasse, ein Land oder eine Religion verantwortlich zu machen, ist dies nicht nur kleinlich, sondern auch falsch und unmoralisch. Wir dürfen Völker, Rassen und Religionen nicht länger verteufeln. Es gibt überall gute und schlechte Menschen“, so ein Leser über das Empfinden der nigerianischen Auslandsgemeinde in London, die gewaltsame Reaktionen und unterschiedslose Kontrollen durch die Behörden befürchtet. Fri, 24 May 2013 00:00:00 +0200EUROPA/SPANIEN - Afrikatag 2013: Trotz Wirtschaftswachstum keine Verbesserung der Lebensbedingungenhttp://www.fides.org/de/news/32142-EUROPA_SPANIEN_Afrikatag_2013_Trotz_Wirtschaftswachstum_keine_Verbesserung_der_Lebensbedingungenhttp://www.fides.org/de/news/32142-EUROPA_SPANIEN_Afrikatag_2013_Trotz_Wirtschaftswachstum_keine_Verbesserung_der_LebensbedingungenMadrid – Am 25. Mai begeht die UNESCO auf Initiatve der Afrikanischen Union weltweit den Afrikatag. Obschon nach jüngsten Schätzungen auf dem Kontinent ein Wirtschaftswachstum von 5,1% verzeichnet wird, schlägt sich dies nicht in den verschiedenen Sektoren der Gesellschaft nieder. Zum Beispiel, wenn es um Armutsbekämpfung geht: fast 50% der Afrikaner leben unterhalb der Armutsgrenze und nur 4% haben täglich mehr als 10 Dollar zur Verfügung. Auch die Lebensmittelunsicherheit ist weiterhin weit verbreitet: insgesamt sind 200 Millionen Menschen, ein Drittel der Gesamtbevölkerung, sind betroffen. Im Gesundheits- und Bildungswesen gibt es große Unterschiede: zwar steigen die Alphabetisierungsraten, doch die Bildungsqualität ist allgemein eher schlecht. Viele Einwohner des Kontinents haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Korruption, organisiertes Verbrechen, Stammeskonflikte, religiöser Fundamentalismus sind weitere Hindernisse, die die Entwicklung des Kontinents beeinträchtigen. Im Rahmen des Afrikatages 2013 stellt das spanische Hilfswerke Manos Unidas die eigenen Projekte in Afrika vor: insgesamt profitieren von 241 in Afrika verwirklichten Programmen 2 Millionen Menschen in 31 Ländern. Die Projekte wurden in den Bereichen Landwirtschaft, Gesundheit, Soziales, Bildung und Förderung von Frauen durchgeführt. Fri, 24 May 2013 00:00:00 +0200ASIEN/SÜDKOREA - Nordkorea wünscht Gipfeltreffen mit Südkorea: „Wir dürfen wieder hoffen“, so die Bischöfehttp://www.fides.org/de/news/32141-ASIEN_SUeDKOREA_Nordkorea_wuenscht_Gipfeltreffen_mit_Suedkorea_Wir_duerfen_wieder_hoffen_so_die_Bischoefehttp://www.fides.org/de/news/32141-ASIEN_SUeDKOREA_Nordkorea_wuenscht_Gipfeltreffen_mit_Suedkorea_Wir_duerfen_wieder_hoffen_so_die_BischoefeSeoul – Nordkorea erklärte sich gegenüber Südkorea offiziell zu einem Gipfeltreffen bereit, mit dem an das Treffen der Staatsoberhäupter im Jahr 2000 erinnert werden soll. Damals begann eine Phase der Annäherung zwischen den beiden Ländern und es wurden historische Vereinbarung zwischen Kim Dae-jung und Kim Jong-il getroffen, die unter anderem eine wirtschaftliche Zusammenarbeit, die Familienzusammenführung und die Erneuerung des Dialogs zwischen den Regierungen vorsah. Nordkorea schlägt nun die Veranstaltung eines Gipfeltreffens in der Grenzstadt Kaeseong oder in Mount Geugangsan vor. Die beiden Länder hatten in Mount Geumgangsan bereits in den Jahren von 2001 bis 2008 alljährlich ein gemeinsames Treffen veranstaltet. Nach Aussage von Beobachtern zeugt das Angebot der Regierung in Pjöngjang von einer Bereitschaft zur Wiederaufnahme gemeinsamer Projekte unter anderem auch im Industriegebiet Kaeseong, nachdem es in jüngster Zeit zu Spannungen zwischen beiden Ländern gekommen war und Nordkorea sogar mit einem „Atomkrieg“ gedroht hatte. Nach Ansicht der koreanischen Bischöfe ist die Initiative ein „Zeichen, das der Hoffnung die Pforten öffnet“. Dies bekräftigt der Vorsitzende bischöflichen Kommission für den interreligiösen Dialog und der „Korean Conference Religions for Peace“, Erzbischof Igino Kim Hee-joong von Kwanju. „Gewiss, die Regierung in Seoul erklärte zunächst, man werde das Angebot prüfen, da man auf einen tatsächlichen Prozess der Annäherung Wert legt und nicht nur vordergründig das Gedenken zelebrieren will“, so der Erzbischof. „Unsererseits hoffen wir jedoch, dass wir bald den interreligiösen Dialog wieder aufnehmen können: wir haben in Pjöngjang ein Treffen von Religionsvertretern aus beiden Ländern vorgeschlagen, wie es in den vergangenen Jahren stattfand, und hoffen dass wir bald eine positive Antwort erhalten werden“. Fri, 24 May 2013 00:00:00 +0200EUROPA/ITALIEN - Neuer Generalminister der Franziskaner: “Seid Zeugen der göttlichen Barmherzigkeit”http://www.fides.org/de/news/32140-EUROPA_ITALIEN_Neuer_Generalminister_der_Franziskaner_Seid_Zeugen_der_goettlichen_Barmherzigkeithttp://www.fides.org/de/news/32140-EUROPA_ITALIEN_Neuer_Generalminister_der_Franziskaner_Seid_Zeugen_der_goettlichen_BarmherzigkeitRom – „Franziskaner sind berufen, eine Gemeinschaft und eine Brüderlichkeit zu leben, die von der göttlichen Barmherzigkeit zeugt“, diese Schlagworte „Gemeinschaft, Brüderlichkeit, Barmherzigkeit“ kennzeichnen die erste Botschaft des neuen Generalministers der Franziskaner, Michael Anthzony Perry. Der 59 jährige Perry folgt in diesem Amt P. José Rodriguwez Carballo nach, der von Papst Franziskus zum Sekretär der Kongregation für die Institute des gottgeweihten Lebens ernannt wurde. In seiner ersten Predigt als neuer Generalminister, erinnerte P. Perry auch daran, dass „die Franziskaner einzig und allein auf den Heiligen Geist zu vertrauen brauchen“. In einer Welt „in der junge Menschen sich nach einem Sinn im Leben sehnen, alte Menschen jemanden Brauchen, der ihnen neue Lebensräume gibt, arme und Ausgegrenzte ihre Menschenwürde anerkannt sehen wollen“, so P. Perry weiter, „sind wir als Ordensleute berufen, Brüderlichkeit und Gemeinschaft im Zeichen der göttlichen Barmherzigkeit zu leben“. Der Orden müsse eine „prophetische Bruderschaft“ sein in der man gemeinsam lernt, „wie die Wünsche und die Nöte der heutigen zeit zu verstehen sind“. Mit seiner ersten Predigt nimmt der neue Generalminister die Leitmotive der ersten Wochen des neuen Pontifikats von Papst Franziskus auf. Thu, 23 May 2013 00:00:00 +0200VATIKAN - Papst betet am Fest der Madonna von Sheshan für die Katholiken in Chinahttp://www.fides.org/de/news/32139-VATIKAN_Papst_betet_am_Fest_der_Madonna_von_Sheshan_fuer_die_Katholiken_in_Chinahttp://www.fides.org/de/news/32139-VATIKAN_Papst_betet_am_Fest_der_Madonna_von_Sheshan_fuer_die_Katholiken_in_ChinaVatikanstadt – Papst Franziskus lädt die Katholiken in aller Welt zur Teilnahme am Gebet für die Katholiken in China ein. Anlass ist der Gedenktag der Madonna von Sheshan in Shanghai, am 24. Mai, den Papst Benedikt XVI. 2007 zum Gebetstag für China erklärt hatte. Daran erinnerte Papst Franziskus bei der Generalaudienz an diesem Mittwoch: Wörtlich sagte er: „Ich bitte alle Katholiken in der Welt, sich im Gebet für die Schwestern und Brüder in China zu vereinen, um für sie die Gnade der demütigen und freudigen Verkündigung des gestorbenen und auferstandenen Christus zu erflehen, damit sie der Kirche und dem Petrusnachfolger treu sein mögen und ihren Alltag im Dienst an ihrem Land und ihren Mitbürgern in einer Art und Weise leben, die mit ihrem Glauben übereinstimmt“. Er betete in den Worten des Gebetes, das sein Vorgänger zu diesem Anlass geschrieben hatte, um Hilfe für alle, die „in China unter den Mühen des Alltags beten, hoffen und lieben, dass sie nie Angst haben, zur Welt von Jesus zu sprechen und zu Jesus von der Welt. Die Jungfrau Maria möge deen chinesischen Katholiken dabei hlren, ihr nicht einfaches Engagement vor den Augen des Herrn kostbar werden zu lassen und lasse ihre Verbundenheit und Teilnahme mit der Kirche in China auf dem Weg der Weltkirche wachsen“. Thu, 23 May 2013 00:00:00 +0200EUROPA/FRANKREICH – Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke ernannthttp://www.fides.org/de/news/32138-EUROPA_FRANKREICH_Nationaldirektor_der_Paepstlichen_Missionswerke_ernannthttp://www.fides.org/de/news/32138-EUROPA_FRANKREICH_Nationaldirektor_der_Paepstlichen_Missionswerke_ernanntVatikanstadt - Kard. Fernando Filoni, Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker hat am 5. Aprile 2013 den Weihbischof von Lyon, Patrick Le Gal, für die Jahre von 2013 bis 2018 zum Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Frankreich ernannt. Thu, 23 May 2013 00:00:00 +0200AMERIKA/PERU - Migration: Bericht enthält aktuelle Daten und Analysenhttp://www.fides.org/de/news/32137-AMERIKA_PERU_Migration_Bericht_enthaelt_aktuelle_Daten_und_Analysenhttp://www.fides.org/de/news/32137-AMERIKA_PERU_Migration_Bericht_enthaelt_aktuelle_Daten_und_AnalysenLima – Das Büro für Pastoral und Menschliche Mobilität der Peruanischen Bischofskonferenz veröffentlicht in Zusammenarbeit mit dem Scalabrini International Migration Network einen Bericht mit Daten und Analysen zur Migrationsbewegungen in Bolivien, Chile, Paraguay und Peru enthält. Dabei werden auch politische und soziale Programme zur Unterstützung von Migranten in den vier Ländern vorgestellt.Der Bericht soll insbesondere den zuständigen Behörden die notwendigen Daten für die Planung von Migrationsprogrammen zur Verfügung stellen und die Entwicklung und Umsetzung von politischen Maßnahmen und Hilfsprogrammen für Migranten fördern.Das Büro für menschliche Mobilität der Peruanischen Bischofskonferenz koordiniert die Tätigkeit der katholischen Kirche in diesem spezifischen Bereich. Das Scalabrini International Migration Network wurde 2006 gegründet und setzt sich für die Rechte von Migranten, Flüchtlingen, Seeleuten und Menschen unterwegs ein. Thu, 23 May 2013 00:00:00 +0200ASIEN/MYANMAR - Interreligiöse Aktion: „Betet für Myanmar“http://www.fides.org/de/news/32136-ASIEN_MYANMAR_Interreligioese_Aktion_Betet_fuer_Myanmarhttp://www.fides.org/de/news/32136-ASIEN_MYANMAR_Interreligioese_Aktion_Betet_fuer_MyanmarYangon – Im Rahmen der Aktion „Betet für Myanmar“ wollen Buddhisten, Muslime, Christen und Hindus insbesondere mit dem Gebet zur Beendigung der interreligiösen Gewalt in Mynmar beitragen. Wie aus Informationen hervorgeht, die dem Fidesdienst vorliegen, wird die Aktion auch von der internationalen Organisation „Christlicher Verein Junger Menschen“ unterstützt, der mit zahlreichen Initiativen auf das Thema aufmerksam macht. Die Kampagne wurde nach der Begegnung zwischen den beiden Menschenrechtsaktivisten The Swe Win und Minn Paing Soe auf den Weg gebracht. Ende März war es zu gewaltsamen Ausschreitungen zwischen Buddhisten um Muslimen gekommen, bei denen über 40 Menschen starben. Die religiösen Unruhen überschatten auch die politische Öffnung der Regierung, die religiöse Intoleranz verurteilt und Maßnahmen zum Schutz von Minderheiten verspricht.Die Bevölkerung von Myanmar ist zu 90% buddhistisch. Es gibt christliche , muslimische und hinduistische Minderheiten. Thu, 23 May 2013 00:00:00 +0200ASIEN/SYRIEN - Syrisch-orthodoxer Metropolit Roham: Menschen leiden auch dort, wo nicht gekämpft wirdhttp://www.fides.org/de/news/32135-ASIEN_SYRIEN_Syrisch_orthodoxer_Metropolit_Roham_Menschen_leiden_auch_dort_wo_nicht_gekaempft_wirdhttp://www.fides.org/de/news/32135-ASIEN_SYRIEN_Syrisch_orthodoxer_Metropolit_Roham_Menschen_leiden_auch_dort_wo_nicht_gekaempft_wirdMünchen – Die Gebiete im Norden Syriens „werden überwiegend von verschiedenen aufständischen Gruppen kontrolliert“. Die Regierungsarmee hat sich aus den ländlichen Gebieten zurückgezogen und die eigene Präsenz auf Hassaké und Kamishly konzentriert. „Die Menschen in diesen beiden Städten befürchten, dass die Gefechte jederzeit ausbrechen könnten. In diesem Fall würden viele Kinder, Frauen und ältere Menschen über die Grenze in die Türkei fliehen“, so der syrisch-orthodoxe Erzbischof Matta Roham von Jazirah und Euphrat zur Situation der Menschen im nordostsyrischen Hassakè an der Grenze zur Türkei. In seinem Bericht, der dem Fidesdienst vorliegt, bestätigt der syrisch-orthodoxe Metropolit, dass in der Stadt Ras al-Ayn Kirchen und christliche Symbole zerstört wurden. Derzeit gebe es einen Stillstand des militärischen Konflikts, doch die Bevölkerung leide unter dem Zusammenbruch der Wirtschaft und dem Mangel an lebensnotwendigen Gütern, der die Preise auf das Zweifache ansteigen ließ. „Es kommt weiterhin zu systematischen Entführungen“, so der Erzbischof, „und der Flüchtlingsstrom in Richtung Türkei reißt nicht ab“.Am Samstag den 18. Mai besuchte der Metropolit in München Vertreter verschiedener christlicher Hilfswerke, um gemeinsam die Hilfsprogramme für Menschen in Syrien zu erörtern. Der Besuch in Deutschland fand im Rahmen einer Europareise im Auftrag des syrisch-orthoxen Patriarchen Ignatius Zakka I. Iwas, statt. Im Rahmen seines Europabesuchs traf der syrisch-orthodoxe Metropolit mit Vertretern von Misereor, Mission uns Kirche in Not und Kardinal Schönborn zusammen, dem er ein Schreiben des Patriarchen überreichte. Thu, 23 May 2013 00:00:00 +0200AFRIKA/DEMOKRATISCHE REPUBLIK KONGO - Nordkivu: Spannungen im Vorfeld des Besuchs von Ban Ki-moonhttp://www.fides.org/de/news/32134-AFRIKA_DEMOKRATISCHE_REPUBLIK_KONGO_Nordkivu_Spannungen_im_Vorfeld_des_Besuchs_von_Ban_Ki_moonhttp://www.fides.org/de/news/32134-AFRIKA_DEMOKRATISCHE_REPUBLIK_KONGO_Nordkivu_Spannungen_im_Vorfeld_des_Besuchs_von_Ban_Ki_moonKinshasa – Über 30.000 Flüchtlinge, die in Aufnahmelagern im Nordkivu untergebracht sind, verließen die Flüchtlingscamps infolge von Gefechten zwischen der kongolesischen Armee und Rebellen der M23. Dies geht aus einem Bericht des UN-Flüchtlingshochkommissariats hervor.Zu den Gefechten kam es am vergangenen 20. Mai in der Region um Mutaho, rund 12 Kilometer von Goma, der Provinzhauptstadt, entfernt. Die gegnerischen Parteien machen die jeweils andere Partei für den Ausbruch einer neuen Welle der Gewalt im Vorfeld des Besuchs des Generalsekretärs der Vereinten Nationen, Ban Ki- Moon, am heutigen 23. Mai, verantwortlich. Ban Ki-Moon traf bereits gestern in Kinshasa mit Präsident Kabila zusammen, um die derzeit stattfindende Stationierung der UN-Einheiten zu koordinieren. Die Einheiten, bestehend aus 3.000 Soldaten aus Südafrika, Tansania und Malawi, sollen die bereits im Kongo stationierten Soldaten der Friedenseinheiten der MONUSCO bei der Entwaffnung der Rebellen im Nordkivu unterstützen. Nach Ansicht der Regierung in Kinshasa wollten die Rebellen der M23 mit den Gefechten die Stationierung der neuen Einheiten beeinträchtigen.Die Rebellen dementieren diese Vorwürfe und erklärten sich bereit mit Blick auf den Besuch des UN-Generalsekretärs die Operationen umgehend einzustellen.Die M23 ist unterdessen nicht die einzige bewaffnete Gruppe, die die Stabilität der Region beeinträchtigt. Hier sind verschiedene Milizen und kriminelle Organisationen aktiv. Während in der Nähe von Goma die Gefechte begannen, wurden in der Umgebung von Butembo auf dem Weg von Butembo nach Beni fünf Lkw-Fahrer entführt entführt. Wie ein von der kongolesischen Tageszeitung „Le Potentiel“ zitierter Beobachter erklärt, soll es sich bei den Entführern unter anderen um Soldaten der regulären Armee und Polizeibeamte handeln. In der Region kommt es immer wieder zu Entführungen. Zu den Entführungsopfern gehören auch drei Assumptionisten, die im vergangenen Oktober entführt wurden und deren Aufenthaltsort seither nicht bekannt ist. . Thu, 23 May 2013 00:00:00 +0200AFRIKA/NIGER - Choleragefahr in Flüchtlingscamps besonders großhttp://www.fides.org/de/news/32133-AFRIKA_NIGER_Choleragefahr_in_Fluechtlingscamps_besonders_grosshttp://www.fides.org/de/news/32133-AFRIKA_NIGER_Choleragefahr_in_Fluechtlingscamps_besonders_grossNiamey – Im Nordenwesten von Niger erkrankten in Ayorou bereits 248 infolge einer Choleraepidemie. Wie die örtlichen Gesundheitsbehörden und das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen mitteilen, starben insgesamt sechs Menschen, davon zwei Flüchtlinge aus Mali. Von den infizierten Personen sind 31 Flüchtlinge, die in den Aufnahmecamps in Tabareybarey und Mangaize an der Grenze zu Mali untergebracht sind. Zur Bekämpfung der Epidemie verteile das UNHCR in den Flüchtlingslagern und den umliegenden Dörfern Trinkwasser und Desinfektionsmittel. Medikamente sind dringend notwendig. Die Gefahr einer raschen Verbreitung der Choleraepidemie besteht vor allem in den dicht bevölkerten Flüchtlingscamps. Das Gesundheitsministerium erließ unterdessen ein Verbot für das Trinken von Flusswasser. Wie aus offiziellen Daten des UNHCR hervorgeht erkrankten im ganzen Land insgesamt 5.785 Personen. In 110 Fällen verlief die Krankheit tödlich. Thu, 23 May 2013 00:00:00 +0200ASIEN/INDONESIEN - Jesuitenpater: Präsident Yudhoyono ist für religiöse Intoleranz mitverantwortlichhttp://www.fides.org/de/news/32132-ASIEN_INDONESIEN_Jesuitenpater_Praesident_Yudhoyono_ist_fuer_religioese_Intoleranz_mitverantwortlichhttp://www.fides.org/de/news/32132-ASIEN_INDONESIEN_Jesuitenpater_Praesident_Yudhoyono_ist_fuer_religioese_Intoleranz_mitverantwortlichJakarta – Staatspräsident Susilo Bambang Yudhoyono sei für das Klima der religiösen Intoleranz und der Gewalt gegen Minderheiten in Indonesien mitverantwortlich. Dies betont der Jesuitenpater Franz Magnis–Suseno , der als Philosophieprofessor in Jakarta unterrichtet, einer der bedeutendsten Experten für interreligiösen Dialog der katholischen Kirche in Indonesien. P. Magnis-Suseno, der auch Beiträge für die internationale Zeitschrift „Oasis“ schreibt, äußerte diesen Verdacht in einem offenen Brief an die Stiftung „Appeal of Conscience Foundation“ mit Sitz in New York anlässlich der Verleihung eines Preises der Stiftung an den indonesischen Präsidenten, für dessen „Verdienste um die religiöse Toleranz“.In seinem Brief, der dem Fidesdienst vorlegt, betont der Jesuitenpater: „Das ist eine Schande“, die „die Glaubwürdigkeit einer Institution mit ethischen Zielen beeinträchtigt“. Pater Magnis-Suseno wendet sich mit einer Frage an die Verantwortlichen der Stiftung: „Wissen Sie nicht, mit welchen Schwierigkeiten sich Christen konfrontiert sehen, wenn sie neue Orte des Gebets eröffnen wollen, wie viele Kirchen geschlossen werden, wie viele Bestimmungen eingeführt werden, die den Minderheiten das Praktizieren ihres Glaubens erschweren, und wie oft es an der Basis zu Intoleranz kommt?“.In diesem Zusammenhang erinnert der Ordensmann an „beschämende und gefährliche Verhaltensweisen radikaler religiöser Gruppen gegen so genannte ‚Abtrünnige’ wie die muslimischen Ahmadiyya-Gemeinden oder Schiiten, wobei die Regierung unter Susilo Bambang Yudhoyono nichts dafür tut, dass diese geschützt werden“.Hunderte Personen seien unter Yudhoyono aus ihren Wohnungen vertreiben worden und viele lebten immer noch in Notunterkünften. Ahmadi und Schiiten seine „aus religiösen Gründen“ ermordet worden. Und der Präsident Susilo Bambang Yudhoyono habe in den achteinhalb Jahren seiner Regierung „nicht einmal bei öffentlichen Auftritten das Volk zum Respekt gegenüber Minderheiten aufgefordert, während er jede Art der Verantwortung für die wachsende Gewalt aus dem Weg geht.“Der Jesuit warnt deshalb vor einer indirekten Unterstützung derjenigen „die Indonesien von all dem befreien wollen, was sie als Häresie und Unglauben betrachten“. (Fidesdienst, 23/05/2013Thu, 23 May 2013 00:00:00 +0200AMERIKA - CELAM auf den Spuren von Papst Franziskus: „Kontinentale Mission im Zeichen der Solidarität mit Menschen in Not“http://www.fides.org/de/news/32131-AMERIKA_CELAM_auf_den_Spuren_von_Papst_Franziskus_Kontinentale_Mission_im_Zeichen_der_Solidaritaet_mit_Menschen_in_Nothttp://www.fides.org/de/news/32131-AMERIKA_CELAM_auf_den_Spuren_von_Papst_Franziskus_Kontinentale_Mission_im_Zeichen_der_Solidaritaet_mit_Menschen_in_NotPanama – „Die lateinamerikanische Kirche, die ihren Völkern das Leben schenken will, folgt dem Leitmotiv von Papst Franziskus für die ganze Kirche“, heißt es zu Beginn einer Botschaft der 22 Bischofskonferenzen Lateinamerikas und der Karibik, die vom 14. bis 17. Mai in Panama City zur 34. Ordentlichen Vollversammlung des Rates der Lateinamerikanischen Bischofskonferenzen zusammen gekommen waren.„Wir wissen um die schwerwiegenden Probleme unserer Völker und haben darüber nachgedacht. Es geht, um nur einige zu nennen um: Beeinträchtigung demokratischer Institutionen, Wirtschaftsmodelle, die die Anhäufung des Reichtums in den Händen weniger begünstigen, Gesetzesbeschlüsse, die den moralischen Werten widersprechen, verschiedene Formen der Gewalt, die die Menschenwürde und das friedliche Zusammenleben gefährdet. Angesichts der Dringlichkeit dieser Herausforderungen möchten wir unsere Kontinentale Mission im Zeichen der Solidarität mit denen, die sich in größter Not befinden fortsetzen, wie Jesus es lehrt und Papst Franziskus uns in Erinnerung ruft“, heißt es in der Botschaft, die dem Fidesdienst vorliegt.Mit Blick auf die konkrete Umsetzung der Kontinentalen Mission in Amerika betonen die Bischöfe abschließend: „In der heutigen Welt haben Gesten Priorität, wenn es um eine wirkkräftige Evangelisierung geht“. Thu, 23 May 2013 00:00:00 +0200ASIEN/INDIEN - Indische Christen helfen syrischen Flüchtlingenhttp://www.fides.org/de/news/32130-ASIEN_INDIEN_Indische_Christen_helfen_syrischen_Fluechtlingenhttp://www.fides.org/de/news/32130-ASIEN_INDIEN_Indische_Christen_helfen_syrischen_FluechtlingenErnakulam – Indische Christen wollen syrischen Flüchtlingen helfen. Seit Beginn des Bürgerkriegs in Syrien starben 90.000 Menschen und die Zahl der Flüchtlinge steigt stetig. Vor allem syrische Christen leiden unter Vertreibung und Armut. Nach Schätzungen haben bereits 1,5 Millionen Menschen das Land verlassen. Deshalb brachten Christen aus dem Staat Kerala in Zusammenarbeit mit dem syrisch-orthodoxen Patriarchat Antiochien eine Spendenkampagne auf den Weg, mit der insbesondere Christen in Syrien unterstützt werden sollen. „Der Konflikt wird zunehmend gewaltsamer und die meisten christlichen Kirchen in Syrien sind beschädigt“, heißt es in einer Verlautbarung zur Spendenaktion, die dem Fidesdienst vorliegt. Die in Indien gesammelten Spenden sollen an den Katholikos von Indien, Baselios Thomas I. überreicht werden, in dessen Auftrag in den kommenden Wochen eine Solidaritätsreise nach Syrien stattfinden wird, bei der die Hilfsmittel überreicht werden. Wed, 22 May 2013 00:00:00 +0200