Fides Newshttp://www.fides.org/Aus dem Archivder Fidesagenturen-usASIEN/HEILIGES LAND - Bombenangriff in der Nähe der katholischen Pfarrgemeinde in Gaza: Schule verwüstethttp://www.fides.org/de/news/34519-ASIEN_HEILIGES_LAND_Bombenangriff_in_der_Naehe_der_katholischen_Pfarrgemeinde_in_Gaza_Schule_verwuestethttp://www.fides.org/de/news/34519-ASIEN_HEILIGES_LAND_Bombenangriff_in_der_Naehe_der_katholischen_Pfarrgemeinde_in_Gaza_Schule_verwuestetGaza – Bei einem Bombenagriff in der näher der katholischen Pfarrei von der Heiligen Familie in Gaza wurde heute Morgen auch die benachbarte Schule der Pfarrei teilweise verwüstet. Dies teilt der Gemeindepfarrer Jorge Hernandez dem Fidesdienst mit. Das Hauptziel des Bombenangriffs war ein Haus in der Nähe der Pfarrei, das dem Erdboden gleich gemacht wurde. <br />Am späten Nachmittag, des gestrigen 28. Juli hatte die israelische Armee per SMS auch die Einwohner von al-Zeitun im Osten von Gaza City, wo sich auch die katholische und die orthodoxe Pfarrgemeinde befindet, dazu aufgefordert die Wohnungen zu verlassen, weil man das Stadtviertel bombardieren werde. Viele Menschen folgten dem Aufruf, doch die Bewohner der Pfarrei, der argentinische Pfarrer Jorge Hernandez, sowie drei Schwestern von Mutter Teresa und 29 Kinder mit einer Behinderung sowie 9 ältere Frauen, die die Schwestern pflegen, konnten nicht evakuiert werden. “Es war eine schlimm Nacht, aber wir sind hier. Dieser Krieg ist absurd”, so Pfarrer Hernandez “doch er wird fortgesetzt. Nachdem das Stadtviertel Shujayeh zerstört wurde, ist nun Zeitun an der Reihe. Dies alles geschieht in unserer nächsten Umgebung. Die Mitglieder der Hamas schießen ihre Waffen ab und verstecken sich in den Gassen und wir können absolut nichts tun. Mit unseren Kindern können wir das Viertel nichts verlassen. Denn es wäre gefährlicher hinaus zu gehen, als hier zu bleiben. Auch die Familien der Kinder leben in der Umgebung. Wir versuchen uns in sicheren Räumen im Erdgeschoss aufzuhalten”. <br />“Diese Spirale ist absurd: beiden Seiten”, so Bischof William Shomali vom lateinischen Patriarchat Jerusalem, “sollten auf die Stimme der Vernunft hören und dieses Massaker beenden, indem sie zu echten Verhandlungen bereit sind und die Absicht einer Lösung der Probleme verfolgen. Andernfalls wird diese Gewalt sich ständig wiederholen, dieselben Gründen führen zu denselben Folgen”. .Tue, 29 Jul 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/SIMBABWE - Menschenrechtsverstöße und Intoleranz halten anhttp://www.fides.org/de/news/34518-AFRIKA_SIMBABWE_Menschenrechtsverstoesse_und_Intoleranz_halten_anhttp://www.fides.org/de/news/34518-AFRIKA_SIMBABWE_Menschenrechtsverstoesse_und_Intoleranz_halten_anHarare – Nach Angaben des “Zimbabwe Peace Project” geht in Simbabwe zwar die Zahl der politischen Attentate zurück, doch es kommt weiterhin zu Einschüchterungen, Aggressionen und Diskriminierung. Wie das ZPP mitteilt handelt es sich bei den meisten Zwischenfällen im Juni um Fälle von Diskriminierung und Intoleranz im Inneren der Gemeinschaften. In Bindura wurden zum Beispiel die Bewohner des Dorfes Nekati am Zugang zu den Lebensmittelhilfen der Zimbabwe African National Union – Patriotic Front gehindert, weil sich die Region in den Händen des Movement for Democratic Change-Tsvangirai befinden soll. Im Distrikt Maramba Pfungwe wurde ebenfalls angeblichen Mitgliedern der MDC-T der Zugang zu solchen Hilfsmitteln untersagt. Zu ähnlichen Zwischenfällen kam es auch in den Provinzen West-Mashonaland, Ost-Chegutu East und Kadoma sowie in den Provinzen Masvingo, Chiredzi, Mwenezi und Chivi. Deshalb fordert das Projekt mehr Engagement und Kontrolle zugunsten der Demokratie und die Bekämpfung der Gewalt der Zanu-PF. Tue, 29 Jul 2014 00:00:00 +0200ASIEN/SYRIEN - Zahlreiche Gottesdienste und Gebete am ersten Jahrestag der Entführung des Jesuitenpaters Paolo Dall'Ogliohttp://www.fides.org/de/news/34517-ASIEN_SYRIEN_Zahlreiche_Gottesdienste_und_Gebete_am_ersten_Jahrestag_der_Entfuehrung_des_Jesuitenpaters_Paolo_Dall_Ogliohttp://www.fides.org/de/news/34517-ASIEN_SYRIEN_Zahlreiche_Gottesdienste_und_Gebete_am_ersten_Jahrestag_der_Entfuehrung_des_Jesuitenpaters_Paolo_Dall_OglioRaqqa – Am 29. Juli 2013 wurde der römische Islamkundler Pater Paolo Dall'Oglio in der von islamistischen Milizen des Islamischen Staats im Irak und Levante kontrollierten syrischen Stadt Raqqa entführt. Seither gibt es keine genauern Informationen zum Schicksal des italienischen Jesuitenpaters. Überall in der Welt, von Paris bis Beirut, von Rom bis Berlin, sind Gottesdienste, Gebete und Versammlungen geplant, bei denen die Teilnehmer für seine Freilassung beten. Auch die Mönche und Nonnen der von P. Dall’Oglio gegründeten Ordensgemeinschaft in Deir Mar Musa, die derzeit im Kloster Deir Maryam el Adhra a Sulaymanya im irakischen Kurdistan leben und arbeiten, versammelten sich zum Gebet für ihren Gründer und alle anderen Entführungsopfer in Syrien . “Wir wolle ein Zeichen für den Frieden und die Freiheit in Syrien und in der gesamten Region setzen“, so die Mitglieder der Ordensgemeinschaft, „Dabei kann sich jeder ganz einfach mit einer Kerze und einem Bild von Pater Paolo und anderen Entführungsopfern anschließen. Wir wollen keine Spruchbänder, keine Flaggen und keine politischen Slogans”.<br />Gestern veröffentlichten die Angehörigen von P. Paolo Dall'Oglio ein Video bei youtube. "Es ist ein Jahr vergangen und wir haben keine Nachricht von unserem Sohn und Bruder Paolo, Priester, Jesuit und Italiener", heißt es in dem Appell, den ein Bruder und eine Schwester des Ordensmanns im Namen aller Angehörigen veröffentlichen. Die Angehörigen wenden sich auch an „die Verantwortlichen des Verschwindens eines guten Menschen, eines Mannes des Glaubens und des Friedens“ und fordern Nachrichten über sein Schicksal „Wir wünschen uns, dass wir ihn wieder in die Arme schließen können, doch wir sind auch bereit um ihn zu trauern“. .Tue, 29 Jul 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/SUDAN - Wahl 2015: ab Oktober sollen Wähler registriert werdenhttp://www.fides.org/de/news/34516-AFRIKA_SUDAN_Wahl_2015_ab_Oktober_sollen_Waehler_registriert_werdenhttp://www.fides.org/de/news/34516-AFRIKA_SUDAN_Wahl_2015_ab_Oktober_sollen_Waehler_registriert_werdenKhartum – Die sudanesische Wahlkommission gab bekannt, dass ab Oktober die wahlberechtigten Bürger registriert werden sollen. Bei einer Pressekonferenz in Khartum wurde bestätigt, dass die Vorbereitungen für die Wahl, die im April kommenden Jahres stattfinden wird, bereits auf den Weg gebracht wurden. Unterdessen ist die Wahl nicht unumstritten: Oppositionsparteien drohen bereits mit Wahlboykott, da die Nationale Kongresspartei die Macht allein für sich in Anspruch nehme und Kompromisse zur Beendigung der Konflikte im Land ablehne. Deshalb schlagen die Oppositionsparteien die Bildung einer Interimsregierung und die Einberufung einer Verfassungskonferenz vor, in deren Rahmen auch bewaffnete Gruppen an der Debatte für eine neue demokratische Ordnung im Sudan beteiligt werden sollen. Nachdem Vereinbarungen über Fragen im Hinblick auf die Verfassung getroffen wurden, soll die Übergangsregierung Neuwahlen organisieren. Diesen Vorschlag lehnt die Kongresspartei ab, die die Oppositionsparteien auffordert, sich auf die Wahl 2015 vorzubereiten. Die Rebellen in Darfur, Südkordofan und Blue Nile sollen separate Friedensvereinbarungen abschließen. Präsident Omar Al Bashir bestätigte erst vor kurzem, dass die Wahl wie geplant stattfinden wird. In einer Ansprache an das Parlament forderte er alle politischen Parteien zu einer angemessenen und rechtzeitigen Vorbereitung auf die Wahl auf. Dabei versprach er gerechte und transparente Wahlen. Unterdessen forderte er die Rebellen in Darfur auf, die Waffen niederzulegen und das Dokument von Doha über den Frieden in Darfur zu unterzeichnen. In diesem Zusammenhang stellte er eine Amnestie in Aussicht: “Wir sind bereit, den Rebellen zu vergeben und mit ihnen über die Beteiligung am Friedensprozess zu bereiten”, so das sudanesische Staatsoberhaupt. Tue, 29 Jul 2014 00:00:00 +0200ASIEN/PAKISTAN - Ahmadi wegen Blasphemie ermordet: Christen erklären sich mit den Opfern solidarischhttp://www.fides.org/de/news/34515-ASIEN_PAKISTAN_Ahmadi_wegen_Blasphemie_ermordet_Christen_erklaeren_sich_mit_den_Opfern_solidarischhttp://www.fides.org/de/news/34515-ASIEN_PAKISTAN_Ahmadi_wegen_Blasphemie_ermordet_Christen_erklaeren_sich_mit_den_Opfern_solidarischGujranwala – Drei Frauen aus der pakistanischen Ahmadi-Gemeinde, darunter die 55jährige Bashiran und die beiden Minderjährigen Kaint und Hira, wurden am 27. Juli in Gujranwala ermordet. Acht weitere Gläubige wurden verletzt. Dies ist die tragische Bilanz eines Übergriffs islamischer Extremisten, die fünf Häuser und mehrere Fahrzeuge in Brand steckten und zwar unter dem Vorwand der Blasphemie, der sich die von Muslimen als Sekte betrachteten Ahmadi schuldig gemacht haben sollen. Die Opfer starben bei dem Brand. Ein Mitglied der Ahmadi gemeinde soll bei Facebook blasphemische Inhalte gepostet haben. Wie Beobachter berichten, begaben sich der Sohn des Imam der lokalen Moschee zusammen mit Freuden zur Wohnung des jungen Ahmadi, wo sie einen Streit begannen. Dabei wurden muslimische Jugendliche verletzt, was zu dem Übergriff führte, bei dem über 100 aufgebrachte Männer sich an den Ahmadi rächen wollten. Die Angreifer hatten zunächst vor der lokalen Polizeistation Halt gemacht um eine offizielle Anklage wegen Blasphemie gegen den jungen Ahmadi zu fordern.<br />Unterdessen verurteilen Christen in Pakistan den Übergriff auf die Ahmadi und erklärten sich solidarisch mit ihnen. Der christliche Anwalt Sardar Mushtaq Gill von der Nichtregierungsorganisation LEAD erinnert daran, dass “der Blasphemieparagraph in Pakistan oft als Instrument der Verfolgung gegen religiöse Minderheiten missbraucht wird”. In letzter Zeit habe es auch zahlreiche Fälle der Blasphemie „in den sozialen Netzwerken gegeben“. LEAD fordert im Rahmen einer internationalen Kampagne die Abschaffung des Blasphemieparagraphen. <br />Der Rektor des St. Mary-Seminars in Lahore, Pfarrer Bernard Inayat, verurteilt im Gespräch mit Fides jede Form von Gewalt und erinnert daran, dass der umstrittene Blasphemieparagraph ohne Zustimmung des Parlaments unter dem Diktator und heute das harmonische Zusammenleben in Pakistan gefährdet. “Vor allem Muslime werden Opfer des Paragraphen, gefolgt von Ahmadi, Christen und Hindu”, so der katholische Geistliche. In’80% der Fälle handelt es sich um falsche Anklagen. Aus diesem Grund fordert Pfarrer Inayat eine Verfahrensänderung: “Bei einer Anklage wegen angeblicher Blasphemie sollte sowohl der Angeklagte als auch der Kläger festgenommen worden, um festzustellen, wer das Opfer ist. Dabei sollte es polizeiliche Ermittlungen geben und erst danach sollte eine offizielle Anklage zu Lasten des einen oder des anderen erfolgen. Nur wenn es bei einer falschen Anklage ähnliche Strafen gibt, wie sie dem Angeklagten drohen, wird der Missbrauch des Paragraphen gestoppt werden können”. <br />Nach Angaben des “Zentrums für Forschung und Studium zur Sicherheit” mit Sitz in Islamabad ist die Zahl der Anklagen wegen Blasphemie in den vergangenen zehn Jahren stark angestiegen. 2001 gab es nur eine Anklage, 2011 waren es 80. 2014 könnte ein neues “Rekordjahr” werden. Tue, 29 Jul 2014 00:00:00 +0200AMERIKA/CHILE - Debatte über Bildungsreform wird fortgeführt: Kirche übt Kritk an Neuerungenhttp://www.fides.org/de/news/34514-AMERIKA_CHILE_Debatte_ueber_Bildungsreform_wird_fortgefuehrt_Kirche_uebt_Kritk_an_Neuerungenhttp://www.fides.org/de/news/34514-AMERIKA_CHILE_Debatte_ueber_Bildungsreform_wird_fortgefuehrt_Kirche_uebt_Kritk_an_NeuerungenSantiago – Die Debatte zwischen Kirche und Regierung über die umstrittene Bildungsreform wird fortgeführt. “Die chilenische Regierung wird den Dialog fortsetzen, damit eine Bildungsreform verwirklicht werden kann, die für das Land von grundlegender Bedeutung ist; und an diesem Dialog sollen sich alle beteiligen”, so der Generalsekretär der Regierung Regoerimg Alvaro Elizalde, nach der Stellungnahme des Erzbischofs von Santiago, Kardinal Ricardo Ezzati, und dessen Kritik an der von der Regierung auf den Weg gebrachten Reform. Nach Ansicht von Alvaro Elizalde “braucht das Land ein neues Bildungsmodell, das Qualität für alle garantiert, kostenlos ist und den Entwicklungsprogrammen Chiles entspricht”. Dabei betonte er, dass die Regierung die Meinung der Kirche respektiere. <br />Unterdessen hatte die Bildungskommission der Chilenischen Bischofskonferenz bereits am vergangenen 29. Mai ein Dokument zu den Inhalten der geplanten Regierungsreform vorgelegt .<br />In einer Verlautbarung der Bischofskonferenz nennt der Voristzende der Bildungskonferenz, Bischof Héctor Vargas von Temuco die umstrittenen Themen: “Wie kann man zum Beispiel eine kostenlose Universitätsausbildung anbiete. Öffentliche Gelder müssen für die Bildung zur Verfügung gestellt werden, doch es gibt Grenzen ”, so der Bischof. “Eine kostenlose Bildung für alle ist ausgezeichnet. Doch in unserer Kultur verliert alles was kostenlos ist an Wertschätzung. Deshalb müssen dafür zuerst die notwendigen Voraussetzungen geschaffen werden”.<br />Die geplante Bildungsreform wurde infolge einer in den vergangenen Jahren enstandenen Krise in Angriff genommen. Die Bezuschussung von Schulen hat zu einem Anstieg bei der Zahl der Privatschulen bei einem gleichzeitigen Rückkgang der Anmeldung in öffentlichen Schulen geführt. 2013 besuchten insgesamt 3.500.000 Schüler die rund 12.500 Schulen des Landes, wobei die insgesamt 2.000 Privatschulen von über 1.300.000 Schülern besucht wurden Tue, 29 Jul 2014 00:00:00 +0200ASIEN/SRI LANKA - Buddhistische Extremisten fordern Christen zur Unterbrechung religiöser Aktivitäten aufhttp://www.fides.org/de/news/34513-ASIEN_SRI_LANKA_Buddhistische_Extremisten_fordern_Christen_zur_Unterbrechung_religioeser_Aktivitaeten_aufhttp://www.fides.org/de/news/34513-ASIEN_SRI_LANKA_Buddhistische_Extremisten_fordern_Christen_zur_Unterbrechung_religioeser_Aktivitaeten_aufColombo – Mitglieder der buddhistischen “Ravana Balaya”-Gruppe forderten evangelikale Christen in Polonnaruwa im Norden Sri Lankas zur Einstellung der religiösen Aktivitäten auf. Die Mitglieder der “Ravana Balaya”-Gruppe hatten zuvor in den vergangenen Tagen an über 20 Gebetstreffen teilgenommen und fordern nun die Pastoren dazu auf, auf weitere Bekehrungen zu verzichten. Wie Beobachter mitteilen hatte der Generalsekretär der buddhistischen Gruppe, Ittekande Saddhatissa Thero, mitgeteilt, dass er Beschwerden von zahlreichen Buddhisten und Hindus erhalten habe, die beklagten, dass christliche pastoren “Geschenke und Geld anbieten, um Buddhisten zu bekehren”.<br />Dies dementierten die Christen unmissverständlich, die ihrerseits beklagten, dass viele Pastoren und Gläubige bedroht und misshandelt worden seien. Anfang Juli wahren aufgebrachte Buddhisten unter Leitung von zwei Mönchen in eine christliche Versammlung im Distrikt Ratnapura eingedrungen, wo sie das Gebet abbrechen ließen und Bibeln beschlagnahmten. Gläubige befürchten, dass sich die Gewaltbereitschaft der Buddhisten negativ auf das Land auswirken könnte, das der Papst voraussichtlich im Januar 2015 besuchen wird.<br />Nach Angaben der “Christian Evangelical Alliance”, wurden seit Anfang 2014 rund 60 evangelikale Kirchen und Gebetszentren von buddhistischen Extremisten angegriffen, im Jahr 2013 gab es 120 Übergriffe. Tue, 29 Jul 2014 00:00:00 +0200ASIEN/PAKISTAN - “Terrorismus und Intoleranz sind die Hauptprobleme Pakistans”http://www.fides.org/de/news/34512-ASIEN_PAKISTAN_Terrorismus_und_Intoleranz_sind_die_Hauptprobleme_Pakistanshttp://www.fides.org/de/news/34512-ASIEN_PAKISTAN_Terrorismus_und_Intoleranz_sind_die_Hauptprobleme_PakistansLahore – “Terrorismus und religiöse Intoleranz sind die Hauptprobleme Pakistans”, so der Rektor des St. Mary-Seminars in Lahore, Pfarrer Inayat Bernard. “Die katholische Kirche versucht zur Überwindung dieser Probleme beizutragen: zum Beispiel durch Caritas-Hilfsprogramme in Islamabad-Rawlpindi im Norden des Landes, wo es viele aus Nord Waziristan ankommende Binnenflüchtlinge gibt, die vor der Anti-Terrorismus-Offensive der Armee fliehen. Wir wünschen uns Frieden und auch der Islam ist eine Religion des Friedens. Das ganze Land befürwortet die Bemühungen der Armee bei der Bekämpfung des Terrorismus. Wir beten dafür, dass in unserem Land Harmonie und Frieden siegen werden”.<br />“In der Gesellschaft ist die Mentalität der Taliban weit verbreitet, die auf Intoleranz und Vorurteilen gründet. Das müssen wir ändern. In vielen Koranschulen, den so genannten Madrase und in Moscheen wird gelehrt, dass Nichtmuslime Ungläubige sind, was Intoleranz und Gewalt fördert. Um dies zu ändern müssen wir uns um interreligiösen Dialog bemühen. Durch das Engagement vieler katholischer Religionsvertreter konnte ein solcher Dialog mit den Muslimen auf den Weg gebracht werden. Wir organisieren Treffen und Veranstaltungen, bei denen Gemeinsamkeiten im Mittelpunkt stehen. Solche Worte und Gesten wirken sich auch auf die Gesellschaft aus. Wir werden auch künftig Brücken bauen und den Samen ausstreuen, der wenn er keimt, zu einer Änderung der Mentalität führt”. Auch in den Schulen gibt es „viele Vorurteile gegen Minderheiten in den Lehrplänen und Schulbüchern. Wir versuchen eine Änderung der Texte herbeizuführen: dabei ist der Dialog zwischen zivilen und religiösen Führungskräften sehr wichtig”, so Pfarrer Bernard abschließend. Mon, 28 Jul 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/DEMOKRATISCHE REPUBLIK KONGO - Kinder müssen gegen Masern geimpft werden: die Krankheit kann bei Kindern tödlich verlaufenhttp://www.fides.org/de/news/34511-AFRIKA_DEMOKRATISCHE_REPUBLIK_KONGO_Kinder_muessen_gegen_Masern_geimpft_werden_die_Krankheit_kann_bei_Kindern_toedlich_verlaufenhttp://www.fides.org/de/news/34511-AFRIKA_DEMOKRATISCHE_REPUBLIK_KONGO_Kinder_muessen_gegen_Masern_geimpft_werden_die_Krankheit_kann_bei_Kindern_toedlich_verlaufenKinshasa – Vor kurzem konnte eine Impfkampagne gegen Masern in den vier Verwaltungsdistrikten Lumbishi, Numbi, Tushunguti und Shanje und in den umliegenden Bergdörfern auf dem Hauts Plateaux im Osten der Demokratischen Republik Kongo beendet werden. Im Rahmen der von dem ärztlichen Hilfswerk „Ärzte ohne Grenzen“ in der Provinz Südkivu durchgeführten Kampagne wurden insgesamt 38.000 Kinder und Jugendliche im Alter von 6 Monaten bis 15 Jahre geimpft. Eine ähnliche Kampagne findet derzeit im Distrikt Kalonge statt. Die Dörfer können oft nur zu Fuß oder auf dem Motorrad erreicht werden, was die notwendige Kühlung der Impfstoffe erschwert. Zudem behindern auch Konflikte zwischen bewaffneten Gruppen den Zugang zu entlegenen Gegenden. Fast zwei Drittel der geimpften Kinder sind Kinder im Alter unter fünf Jahren. Fast 15.000 Kinder wurde auch der Untersuchung “Middle Upper Arm Circumference ” unterzogen, bei der durch den Umfang des Oberarms eine eventuelle Unterernährung festgestellt werd: rund 500 der untersuchten Kinder leiden an Unterernährung. In der Region Kalonge will “Ärzte ohne Grenzen” in den kommenden zwei Wochen insgesamt 65.000 Impfungen durchführen. Ende 2012 waren sich über 700 Kinder im Distrikt Bunyakiri bei Minova an Masern erkrankt. Bei Kindern kann die Krankheit auch tödlich verlaufen, wenn sie nicht umgehend behandelt wird. Eine Impfung verhindert die Ansteckung. Die äußerst ansteckende Krankheit kann zu zahlreichen Komplikationen führen: darunter Lungenentzündung, Unterernährung, massiver Flüssigkeitsverlust, Ohrenentzündung und Augeninfektionen bis zur Erblindung. Aus einer Untersuchung des Forschungszentrums “Epicentre” des ärztlichen Hilfswerks geht hervor, dass zwischen 2010 und 2013 insgesamt 300.000 Krankheitsfälle diagnostiziert wurden, davon zwei Drittel ei Kindern im Alter unter fünf Jahren. Bei über 5.000 Kindern verlief die Krankheit tödlich. Mon, 28 Jul 2014 00:00:00 +0200AMERIKA/MEXIKO - Über 5000 Teilnehmer beim “Marsch für das Leben”http://www.fides.org/de/news/34510-AMERIKA_MEXIKO_Ueber_5000_Teilnehmer_beim_Marsch_fuer_das_Lebenhttp://www.fides.org/de/news/34510-AMERIKA_MEXIKO_Ueber_5000_Teilnehmer_beim_Marsch_fuer_das_LebenNezahualcóyotl – Über 5.000 Personen nahmen am gestrigen 27. Juli an einer Kundgebung für Frieden, Leben und Familie unter Leitung von Bischof Héctor Luis Morales Sánchez Nezahualcóyotl teil, bei der die Teilnehmer sich von drei verschiedenen Punkten der Stadt aus zu einer gemeinsamen Gebetsvigil im Dom von Nezahualcóyotl trafen.<br />Im Rahmen der Kundgebung sollte nach Angaben der Diözese Nezahualcóyotl öffentlich der Wunsch nach konkretem Engagement für das Leben, den Frieden und die Familie zum Ausdruck gebracht werden: “Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst, wenn es darum geht, dass wir den verschiedenen Situationen um Problemen in der Diözese Nezahualcoyotl und in der Gesellschaft im Allgemeinen nicht gleichgültig gegenüberstehen dürfen. Deshalb schlagen wir Wege und Lösungen vor, die im Licht des Evangeliums mit unseren Prinzipien vereinbar sind”, heißt es in einer Verlautbarung der Diözese. “Wir möchten gemeinsam unser Recht auf öffentliche Kundgebungen in Anspruch nehmen und dabei zum Ausdruck bringen, dass wir für das Leben, den Frieden und die Familie eintreten”. <br />Die Stadt Nezahualcóyotl, ein Vorort von Mexiko City, hat rund 1.200.000 Millionen Einwohner. In den vergangenen Monaten kam es zu einer Zunahme der Gewalt, auch in den Familien. Seit 2013 häufen sich in der Stadt Entführungen, Erpressungen, Diebstähle und Morde: oft gelingt es den zuständigen Behörden nicht, diese Gewalt wirksam zu bekämpfen. Insbesondere arme Bevölkerungsteile sind nach Angaben der Kirche von sozialer Gewalt betroffen. Wie aus von der Tageszeitung “La Jornada” veröffentlichten Daten hervorgeht, kamen in Mexiko im Jahr 2013 im Durchschnitt 62 Menschen pro Tag gewaltsam ums Leben. Mon, 28 Jul 2014 00:00:00 +0200AMERIKA/KOLUMBIEN - Aus Guerillagruppen werden politische Parteien: Kirche betrachtet dies als positiven Schritthttp://www.fides.org/de/news/34509-AMERIKA_KOLUMBIEN_Aus_Guerillagruppen_werden_politische_Parteien_Kirche_betrachtet_dies_als_positiven_Schritthttp://www.fides.org/de/news/34509-AMERIKA_KOLUMBIEN_Aus_Guerillagruppen_werden_politische_Parteien_Kirche_betrachtet_dies_als_positiven_SchrittCucuta – Verschieden paramilitärische Gruppen und ehemalige Guerillagruppen werden zu politischen Parteien, die aktiv an der demokratischen Zukunft Kolumbiens teilnehmen wollen. Dies gilt auch für die „Allianz der kolumbianischen Einheit“ die ihre Umwandlung in eine politische Partei unter dem Namen “Allianz für Einheit und Frieden in Kolumbien” bekannt gab. Während in der Öffentlichkeit eine solche Umwandlung noch mit Misstrauen betrachtet wird, äußerte sich Bischof Julio César Vidal Ortíz von Cucuta optimistisch: “Wenn man ihnen die Möglichkeit gibt, dies zu tun, dann haben sie auch ein Anrecht darauf. In der Vergangenheit haben dies bereits FARC und ELN, getan, deshalb ist es nur verständlich, dass andere diesem Beispiel folgen, denn alle sehen sich mit derselben Realität konfrontiert: es geht um Armut, Ungerechtigkeit und Korruption. Diese Faktoren haben ursprünglich auch zum Entstehen dieser Gruppen geführt”, so der Bischof. <br />Die ehemaligen Mitglieder paramilitärischer Gruppen wünschen sich eine Ausdehnung der Vereinbarung zwischen FARC und Regierung über politische Tätigkeit auf alle, die ehemals so genannten ‚illegalen’ bewaffneten Gruppen angehörte. Bischof Vidal Ortiz hatte in der Zeit von 2002 bis 2006 als Mittler im Friedensprozess zwischen paramilitärischen Gruppen und der Regierung unter Alvaro Uribe mitgewirkt. Seine Mittlertätigkeit trug damals zur Annäherung zwischen den beteiligten Parteien bei. Mon, 28 Jul 2014 00:00:00 +0200AMERIKA/PARAGUAY - Tausende von Kindern nach Überschwemmungen obdachlos: sie sind durch Krankheiten und Missbrauch gefährdethttp://www.fides.org/de/news/34508-AMERIKA_PARAGUAY_Tausende_von_Kindern_nach_Ueberschwemmungen_obdachlos_sie_sind_durch_Krankheiten_und_Missbrauch_gefaehrdethttp://www.fides.org/de/news/34508-AMERIKA_PARAGUAY_Tausende_von_Kindern_nach_Ueberschwemmungen_obdachlos_sie_sind_durch_Krankheiten_und_Missbrauch_gefaehrdetAsunción – Sexueller Missbrauch, Misshandlungen und Krankheit sind die Gefahren, denen rund 147.500 Kindern ausgesetzt sind, die nach den Überschwemmungen in Paraguay obdachlos wurden. Viele leben in den über 100 provisorischen Camps, die auf den Plätzen und Straßen der Hauptstadt entstanden sind. Wie aus jüngsten offiziellen Berichten hervorgeht, mussten nach den heftigen Überschwemmungen durch das Hochwasser des Flusses Paraguay im ganzen Land insgesamt 245.000 Menschen evakuiert werden. Allein in Asunción, der bevölkerungsreichsten Stadt des Landes mit rund 6,7 Millionen Einwohnern, mussten etwa 85.000 Menschen ihre Wohnungen infolge des Hochwassers verlassen. Besonders betroffen waren die armen Vororte. Rund 50.000 Kinder mussten alles hinter sich lassen und viele besuchen seit über zwei Monaten keine Schule; wer Glück hat konnte bei Angehörigen oder in den beiden Militärkasernen der Stadt unterkommen. Die meisten sind jedoch in provisorischen Unterkünften untergebracht, wo es kaum Sicherheit, keine Sanitären Anlagen und kein sauberes Trinkwasser gibt. Das enge Zusammenleben mit Unbekannten führt dazu, dass die Rechte der Kinder noch weniger geschützt sind als normal. Nach Ansicht von Experten ist für Mädchen die Gefahr einer Vergewaltigung in den Camps dreimal so groß. In 18 von der Nichtregierungsorganisation Plan International eingerichteten Zelten sollen Kinder und Familien in ihrer derzeitigen kritischen Lage in einer stressfreien Umgebung leben. Mon, 28 Jul 2014 00:00:00 +0200ASIEN/LIBANON - Patriarch Rai: Der neue Präsident sollte keinem der beiden “Blöcke” angehörenhttp://www.fides.org/de/news/34507-ASIEN_LIBANON_Patriarch_Rai_Der_neue_Praesident_sollte_keinem_der_beiden_Bloecke_angehoerenhttp://www.fides.org/de/news/34507-ASIEN_LIBANON_Patriarch_Rai_Der_neue_Praesident_sollte_keinem_der_beiden_Bloecke_angehoerenDiman - “Die ‘Allianz des 14. März' will keinen Präsidenten aus den Kreisen der ‘Allianz des 8. März'. Und die ‚Allianz des 8. März ' will keinen Präsidenten aus den Kreisen der ‘Allianz des 14. März'. Deshalb muss man nach einem Präsidenten suchen, der keinem der beiden Blöcke angehört”. So beschreibt der maronitische Patriarch, Kardinal Bechara Boutros Rai, den seiner Meinung nach einzigen Ausweg aus dem politischen Stillstand, der seit Monaten zu einer Zuspitzung der politischen und institutionellen Krise im Libanon führt, wo die beiden größten politischen Blöcke sich nicht auf die Wahl eines neuen Staatsoberhauptes einigen können. Das institutionelle System des Libanon sieht vor, dass das Amt des Präsidenten mit einem maronitischen Christen besetzt wird. Nach Ansicht von Kardinal Rai “gibt es viele Personen aus maronitischen Kreisen, die des Amtes des Staatsoberhauptes würdig wären”. Zu der politischen und institutionellen Krise im Land der Zedern äußerte sich der Patriarch in seiner Predigt beim gestrigen Sonntagsgottesdienst in seiner Sommerresidenz in Diman. <br />Die libanesische Verfassung schreibt vor, dass ein neuer Präsident zwei Monate vor Ablauf des Mandats seines Vorgängers gewählt wird. Das Mandat des scheidenden Präsidenten Michel Sleiman endete bereits Ende Mai. Seither scheiterten alle Versuche einer Wahl an den gegensätzlichen Positionen der beiden Blöcke, die die politische Bühne des Landes beherrschen: die Allianz des 8. März, in der sich die Hisbollah und die Freie Patriotische Partei unter dem ehemaligen maronitischen Armeegeneral Michel Aoun zusammenschließen und die Allianz des 14. März, in der sich die Libanesische Partei unter dem Maroniten Samir Geagea und die sunnitische ‚Zukunfts’-Partei unter Saad Hariri verbünden. In seiner Predigt, die dem Fidesdienst vorliegt, erinnerte der Patriarch erneut daran, dass das Zusammenleben zwischen Christen und Muslimen die Geschichte des Libanon kennzeichnet, was er auch als Gegenmittel gegen die sektiererischen Unruhen in der Region bezeichnet: “Über zweitausend Jahre hinweg”, so Kardinal Rai, “haben Christen die Kultur in der Region durch das Evangelium geprägt, wo es auch eine 1.400 Jahre alte islamische Kultur gibt, wobei man sich stets auf der Grundlage einer Philosophie des Zusammenlebens begegnete. Dies macht das Profil der Botschaft aus, für die der Libanon steht, der eine Modernisierung fern von Extremismus und Fundamentalismus auf den Weg gebracht hat”. .Mon, 28 Jul 2014 00:00:00 +0200AMERIKA/USA - “Minderjährige Migranten brauchen einen Anwalt”http://www.fides.org/de/news/34506-AMERIKA_USA_Minderjaehrige_Migranten_brauchen_einen_Anwalthttp://www.fides.org/de/news/34506-AMERIKA_USA_Minderjaehrige_Migranten_brauchen_einen_AnwaltDallas – Im Norden von Texas wurde eine Kampagne auf den Weg gebracht, in deren Rahmen sich Ehrenamtliche und Anwälte kostenlos für minderjährige Migranten einsetzen, die an der Grenze zu Mexiko festgehalten werden.<br />Der Bischof der katholischen Diözese Dallas, Kevin Joseph Farrell, erinnert in einem Appell an die humanitäre Notlage der Kinder und Jugendlichen, die ohne Reisedokumente und ohne Begleitung an der Grenze ankommen, "Für christliche Glaubensgemeinschaften”, so Bischof Farrell, “darf es sich nicht nur um eine politische Diskussion zum Thema Zuwanderung handeln, sondern es geht um dringende Hilfeleistung für Bedürftige“. Im Gespräch mit Journalisten antwortete der Bischof auch auf Fragen zu der von Gouverneur Rick Perry angekündigten Stationierung von Einheiten der Nationalgarde an der Grenze: „Ich bin sicher, dass der Gouverneur Gründe für die Entsendung von 1.000 Soldaten an die Grenze hat“, so Bischof Farrell, "doch damit kann das Problem zu gegenwärtigen Zeitpunkt nicht gelöst werden. Wir wissen alle, dass die Reform der Zuwanderungsgesetze in den Vereinigten Staaten und die Frage nach dem Hauptgrund der Auswanderung von Minderjährigen aus den Ländern Mittelamerikas wirksam gelöst werden können", so der Bischof, „doch als Kirche machen wir uns Sorgen um diese Kinder … es handelt sich um eine humanitäre Krise, an der die Moral unseres Landes gemessen werden wird“. <br />Die Zahl der minderjähriger Migranten, die aus Honduras, El Salvador und Guatemala kommend, versuchen die US-amerikanische Grenze zu überqueren haben ein Rekordniveau errichten. Wie das Bureau of Customs and Border Protection der Vereinigten Saaten mitteilt wurden in der Zeit vom 1. Oktober 2013 bis 30. Juni 2014 insgesamt 57.525 festgenommen Minderjährige. Dies bedeutet einen Anstieg um 106% im Vergleich zum Vorjahr, in dem die Grenzbehörden 27.884 Minderjährige festnahmen. <br />Im Rahmen Kampagne, die die Hilfsorganisation Catholic Charities mit Sitz in Dallas im Zusammenarbeit mit den spanischsprachigen Anwälten in Dallas und der Diözese Dallas auf den Weg brachte, sollen zweisprachige Anwälte die Kinder kostenlos in Verfahren bei den Zuwanderungsgerichten betreuen. Rund 160 Anwälte haben sich der Kampagne bereits angeschlossen. Sat, 26 Jul 2014 00:00:00 +0200AMERIKA/PERU - 193 Jahre Unabhängigkeit: katholische Bischöfe äußern sich anlässlich der Feierlichkeitenhttp://www.fides.org/de/news/34505-AMERIKA_PERU_193_Jahre_Unabhaengigkeit_katholische_Bischoefe_aeussern_sich_anlaesslich_der_Feierlichkeitenhttp://www.fides.org/de/news/34505-AMERIKA_PERU_193_Jahre_Unabhaengigkeit_katholische_Bischoefe_aeussern_sich_anlaesslich_der_FeierlichkeitenLima – "Die Herausforderungen, denen unsere Behörden und alle Peruaner gegenüberstehen können durch die gegenseitige Anerkennung aller Bürger und die Überwindung von jeder Art von Diskriminierung überwunden werden; indem wir die guten Traditionen unseres Landes achten und durch das aufrichtige Bemühen aller Peruaner um Ehrlichkeit, Transparenz, Gerechtigkeit und Frieden“, heißt es in einer Botschaft der peruanischen Bischöfe anlässlich der Feierlichkeiten zum Fest der Unabhängigkeit. <br />"Heute”, heißt es in der Botschaft, “führen die Peruaner einen neuen Kampf gegen Egoismus, Hedonismus und Relativismus, die unsere Identität als Peruaner untergraben und das natürliche und biblische Bild der Familie als Keimzelle der Gesellschaft zerstören, indem sie die ehe als Sakrament zwischen Mann und Frau bedrohen und das Leben wehrloser Peruaner im Mutterleib gefährden“. „Unsere großen Helden“, so die peruanischen Bischöfe weiter, „wahren nicht nur für einen kurzen heldenhaften Moment solche Helden, sondern in ihrem alltäglichen Leben, indem sie treu dem eigenen Gewissen folgten und für die unveräußerlichen Werte des Menschen eintraten".<br />Peru feiert mit zwei staatlichen Feiertagen am 28. und 29. Juli den 193. Jahrestag der Unabhängigkeit und die katholische Glaubensgemeinschaft möchte, nach Aussage der Bischöfe, daran erinnern, dass "Peru einen privilegierten Moment in seiner Geschichte erlebt. Reichtum an natürlichen Ressourcen, geographischer Schönheit und Lebensqualität für die Bürger bieten potentielle Möglichkeiten, die wenn sie gut genutzt werden, unseren Wunsch verwirklichen können, die Armut zu überwinden und die Gewalt zu besiegen und damit den gesegneten Weg des Friedens zu beschreiten“ <br/><strong>Link correlati</strong> :<a href="http://www.fides.org/spa/attachments/view/file/obispos_peru_28072014.doc">Botschaft der Bischöfe im Wortlaut (Spanisch)</a>Sat, 26 Jul 2014 00:00:00 +0200ASIEN/IRAK - Papst Franziskus telefoniert mit dem chaldäischen Patriarchen, Beobachter dementieren Gerüchte über Zerstörung von Kirchen in Mossulhttp://www.fides.org/de/news/34504-ASIEN_IRAK_Papst_Franziskus_telefoniert_mit_dem_chaldaeischen_Patriarchen_Beobachter_dementieren_Geruechte_ueber_Zerstoerung_von_Kirchen_in_Mossulhttp://www.fides.org/de/news/34504-ASIEN_IRAK_Papst_Franziskus_telefoniert_mit_dem_chaldaeischen_Patriarchen_Beobachter_dementieren_Geruechte_ueber_Zerstoerung_von_Kirchen_in_MossulBagdad – Papst Franziskus rief bei dem chaldäischen Patriarchen Louis Raphael I. Sako an, um ihm die eigene Verbundenheit in einer Zeit der Not für das ganze irakische Volk zu bekunden, angefangen bei den von den Milizionären des selbsternannten “Islamischen Kalifats” aus Mossul vertriebenen Christen. Der Telefonanruf des Papstes fand am Morgen des gestrigen 25. Juli statt. Der Bischof von Rom dankte Patriarch Louis Raphael nach offiziellen Angaben des chaldäischen Patriarchats für die weise Leitung der im anvertrauten christlichen Bevölkerung unter den gegenwärtigen kritischen Umständen und brachte seine Verbundenheit mit allen Christen im Irak zum Ausdruck, die er aufforderte den Glauben und die Hoffnung in der Zeit der Prüfung nicht zu verlieren. <br />Unterdessen dementieren Beobachter aus Kreisen der chaldäischen Kirche, die im Internet veröffentlichten Nachrichten über die Zerstörung der chaldäischen Heilig-Geist-Kirche nach dem Sprengstoffattentat auf die Jonas-Moschee in Mossul. Eine Ortsbesichtigung soll bestätigt haben, dass die Gerüchte falsch sind: “In dieser schwierigen Zeit”, so der chaldäische Bischof von Mossul, Amel Shamon Nona, “bereitet sind auch die von skrupellosen Menschen in Umlauf gebrachten falschen allarmierenden Nachrichten, unter anderem auch über das Schicksal der Christen Anlass zu Sorge und Verbitterung. Auch was mich persönlich anbelangt, wurden in den vergangenen Tagen Stellungnahmen und Interviews veröffentlicht, die nie stattgefunden haben. Es handelt sich um ein beunruhigendes Phänomen und es liegt der Gedanke nahe, dass die Autoren dieser Aktionen bestimmte ideologische Interessen verfolgen”. .Sat, 26 Jul 2014 00:00:00 +0200ASIEN/SÜDKOREA - Fünf neue Priester aus dem Orden der Jesuiten empfangen im Vorfeld des Papstbesuchs die Weihehttp://www.fides.org/de/news/34503-ASIEN_SUeDKOREA_Fuenf_neue_Priester_aus_dem_Orden_der_Jesuiten_empfangen_im_Vorfeld_des_Papstbesuchs_die_Weihehttp://www.fides.org/de/news/34503-ASIEN_SUeDKOREA_Fuenf_neue_Priester_aus_dem_Orden_der_Jesuiten_empfangen_im_Vorfeld_des_Papstbesuchs_die_WeiheSeoul – Die katholische Kirche in Korea, die sich auf den bevorstehenden Besuch von Papst Franziskus vorbereitet, freut sich über die Weihe von fünf neuen Priestern des Jesuitenordens. Bei den fünf Neupriestern handelt es sich um Andrew Sung-gyoon Lee, Simon Mon-hoi Kim, Benedict On-dohk Kang, Thomas Min Han und Igwan Su-yun Park, die am 2. Juli in der Kathedrale von Seoul die Weihe empfingen. Über 1.500 Gläubige nahmen an der Priesterweihe teil, der der Weihbischof von Seoul, Peter Chung Soon-taek, OCD, vorstand. Mit dem Weihbischof konzelebrierten rund 80 Priester. <br />P. Andrew Lee , war während des Studiums in der Seelsorge der Jesuiten in den Philippinen tätig und ist seit seiner Rückkehr nach Korea im Jahr im selben Apostolat 2013 tätig. P. Simon Kim trat 2003 in die Gesellschaft Jesu ein und studierte Theologie in Frankreich. P. Benedict Kang trat 2004 in die Gesellschaft Jesu ein und studierte Theologie in Australien. P. Thomas Han , studierte Medienwissenschaft. P. Igwan Park ist Ingenieur, trat 2004 in die Gesellschaft Jesu ein und studierte Theologie in den Philippinen.<br />Drei der Neupriester werden als Seelsorger in Korea tätig sein während die beiden anderen ihr Studium in Australien fortsetzen. <br />Der Provinzial des Jesuitenordens in Korea, P. John Sin, SJ, bat die katholischen Gläubigen des Landes um das Gebet für die Neupriester und dankte Gott für den “reichen Segen der Berufungen”, und für die neuen Priestern “die künftig der Kirche und dem Volk Gottes dienen werden”. „Im Geiste“ vertraue er dem Papst mit Blick auf dessen baldige Ankunft in Korea seine fünf Mitbrüder an. Sat, 26 Jul 2014 00:00:00 +0200ASIEN/IRAK – Kurdischer Anführer Barzani und Oberhäupte der Kirchen: “Wir leben oder sterben gemeinsam”http://www.fides.org/de/news/34502-ASIEN_IRAK_Kurdischer_Anfuehrer_Barzani_und_Oberhaeupte_der_Kirchen_Wir_leben_oder_sterben_gemeinsamhttp://www.fides.org/de/news/34502-ASIEN_IRAK_Kurdischer_Anfuehrer_Barzani_und_Oberhaeupte_der_Kirchen_Wir_leben_oder_sterben_gemeinsamErbil - “Wir werden alle gemeinsam sterben, oder wir werden weiterhin alle gemeinsam würdig leben.” So die Aussage, die der kurdische Anführer Masud Barzani, Präsident der unabhängigen Region des irakischen Kurdistan, an den chaldäischen Patriarchen von Babylon, Louis Raphael I Sako, und an die Vertreter der Kirchen im Nordirak richtete bei dem Treffen, das er am vergangenen Mittwoch mit ihnen in Erbil abhielt. Das bestätigten Quellen der syrisch-katholischen Kirche gegenüber Fides. <br />Bei der Zusammenkunft wiederholte Präsident Barzani, dass die Christen, die durch den Druck der Streitkräfte des selbsternannten “Islamischen Kalifats” dazu gezwungen wurden, Mossul zu verlassen, keinesfalls darüber nachdenken sollten, ins Ausland auszuwandern, weil die autonome Region Kurdistans bereit sei, sie aufzunehmen und den Flüchtlingen zu helfen und “ihre Leben und ihre Ländereien” gegen jene zu beschützen, die als “Terroristen” bezeichnet würden. <br />In einem Aufruf über die Ereignisse in Mossul, der am vergangenen Dienstag, dem 22. Juli, bekannt gemacht wurde, sprachen Patriarch Raphael I und die Bischöfe der christlichen Kirchen im Nordirak ein ausführliches Lob aus, für die Rolle, die die unabhängige Region des irakischen Kurdistan eingenommen hatte, und erkannten deren sofortige Verfügbarkeit hoch an, „die vertriebenen Familien aufzunehmen, sie zu umarmen und ihnen zu helfen“. „Wir“, erklärten die Oberhäupte der Kirche im Nordirak, „schlagen die Bildung eines Komitees vor, das sich aus der regionalen Regierung und den Vertretern unseres Volkes zusammensetzt, um den Leiden der Flüchtlingsfamilien entgegenzutreten und ihre Bedingungen zu verbessern.” <br />“Die Christen im Irak”, versicherte der syrisch-katholische Priester Nizar Semaan gegenüber Fides, “wollen mit allen in Frieden leben. Und si schätzen die einstimmige Verurteilung der Vertreibung der Christen aus Mossul von Seiten sunnitischer, schiitischer und kurdischer Sprecher in den verschiedenen Gebieten des Landes.” .Fri, 25 Jul 2014 00:00:00 +0200AMERIKA/VEREINIGTE STAATEN – “Kinder und Familien schützen” – so der Antrag der Bischöfe an die zentralamerikanischen Präsidenten und an Obamahttp://www.fides.org/de/news/34501-AMERIKA_VEREINIGTE_STAATEN_Kinder_und_Familien_schuetzen_so_der_Antrag_der_Bischoefe_an_die_zentralamerikanischen_Praesidenten_und_an_Obamahttp://www.fides.org/de/news/34501-AMERIKA_VEREINIGTE_STAATEN_Kinder_und_Familien_schuetzen_so_der_Antrag_der_Bischoefe_an_die_zentralamerikanischen_Praesidenten_und_an_ObamaWashington – Die Migrationskommission der Bischofskonferenz der Vereinigten Staaten richtete über ihren Vorsitzenden, Seine Exzellenz Mons. Eusebio Elizondo, Weihbischof von Seattle, die Anfrage an Präsident Obama und an die zentralamerikanischen Präsidenten, die Kinder und Familien auf der Flucht vor Gewalttaten in diesem Gebiet zu beschützen und zu unterstützen. Laut der, von der USCCB an Fides gesendeten Meldung, haben die Präsidenten von Guatemala, El Salvador und Honduras für heute, den 25. Juli, ein Treffen mit Präsident Obama, im Weißen Haus, auf dem Programm, um über die an der Grenze entstandene Situation zu diskutieren, die mittlerweile zu einer humanitären Herausforderung geworden ist. <br />"Die Staatsoberhäupte sollten sich auf den Schutz dieser Kinder und der Familien konzentrieren, zumal sie die Anführer ihrer Nationen sind”, bemerkte Elizondo . „Statt zusammenzuarbeiten, um die Migranten ausfindig zu machen und festzuhalten und erneut in diese gefährlichen Situationen zurückzuschicken, sollten sie zusammenarbeiten, um diese vor Gefahren zu beschützen, auch indem sie ihnen Asyl in den nahegelegenen Ländern und den Vereinigten Staaten gewähren." Die Zustände verändern sich tatsächlich nicht und die an der Grenze angehaltenen Kinder werden immer mehr .<br />Mons. Elizondo stellte auch den Widerstand der USCCB gegen die Veränderungsvorschläge der geltenden Regelungen dar, um die Rückführung der Minderjährigen zu beschleunigen, ohne ihnen die Möglichkeit einer Audienz zu geben: “Die Familien, die in dieser Situation sind, sollten ein gerechtes Verfahren zur Überprüfung ihrer Asylanträge haben." Fri, 25 Jul 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/SÜDSUDAN – Zahl der verschwundenen und als Soldaten angeworbenen Minderjährigen steigthttp://www.fides.org/de/news/34500-AFRIKA_SUeDSUDAN_Zahl_der_verschwundenen_und_als_Soldaten_angeworbenen_Minderjaehrigen_steigthttp://www.fides.org/de/news/34500-AFRIKA_SUeDSUDAN_Zahl_der_verschwundenen_und_als_Soldaten_angeworbenen_Minderjaehrigen_steigtJuba – Eine Million und Hundertausend Vertriebene, die Hälfte davon Kinder. Tausende Opfer, 500 Tausend ins Ausland geflohene Menschen, drei Million in Gefahr einer Hungersnot. Das ist die erschreckende Bilanz nach sechs Monaten Krieg im Südsudan. Zum bewaffneten Konflikt kommen die verheerenden Konsequenzen der Choleraepidemie, ein Jahr von Regen und Überschwemmungen und die drohende Hungersnot, die eine bereits ausgeblutete Bevölkerung trifft, hinzu. Dem Risiko sind vor allem die Kleinsten ausgesetzt: Die Zahl der verschwundenen und von Rebellen oder der staatlichen Streitmacht als Soldaten angeworbenen Minderjährigen wächst. Am Montag, dem 21. Juli, wurde wieder zu schießen angefangen. Ein Angriff der Rebellen in der Stadt Nasir verletzte den Waffenstillstand, der nunmehr seit Mai andauerte. Erneute Auseinandersetzungen drohen die humanitäre Notsituation im Land noch zu verschlechtern und die Zahl der südsudanesischen Flüchtlinge noch zu erhöhen, nach nur wenig mehr als drei Jahren Unabhängigkeit. Laut dem letzten Bericht der Ocha, dem UN-Koordinationsbüro für humanitäre Nothilfeangelegenheiten, gibt es dort 1.100.000 Binnenflüchtlinge, ungefähr 100 Tausend, die überwiegende Mehrheit davon sind Frauen und Kinder Nuer, die auf zehn Auffanglager im Innern der Lager der Friedensmission verteilt sind. Fri, 25 Jul 2014 00:00:00 +0200