Fides News - German (Standard)http://www.fides.org/Aus dem Archivder FidesagenturdeDie auf unseren Internetseiten veröffentlichten Inhalte unterliegen einer Licenza Creative Commons. AMERIKA/VENEZUELA - Insgesamt 82% der Familien leben in Armuthttp://www.fides.org/de/news/61797-AMERIKA_VENEZUELA_Insgesamt_82_der_Familien_leben_in_Armuthttp://www.fides.org/de/news/61797-AMERIKA_VENEZUELA_Insgesamt_82_der_Familien_leben_in_ArmutCaracas – Infolge der schweren Wirtschaftskrise in Venezuela herrscht dort Lebensmittelknappheit und auch andere grundlegende Güter stehen nicht in ausreichenden Maß zur Verfügung. Nach Angaben der Zentralbank lag die Inflationsrate im Jahr 2015 bei 180,9 %. Wie aus einer gemeinsamen Untersuchung der staatlichen Universität und der katholischen Universität a Andrés Bello und Simón Bolivar hervorgeht, leben insgesamt 82% der Familien des Landes in Armut und 52% in extremer Armut. Im Rahmen der Studie mit dem Titel “Encuesta sobre Condiciones de Vida en Venezuela” wurden im Jahr 2016 ingsgesamt 6.500 Familien befragt. Über 9,5 Millionen Bürger Venezuelas nehmen nur zweimal oder in manchen Fällen sogar nur einmal am Tag eine Mahlzeit zu sich.<br /> <br />Thu, 23 Feb 2017 14:09:45 +0100ASIEN/PAKISTAN - Peace Center: “Unsere Antwort auf den Terrorismus ist die Einheit”http://www.fides.org/de/news/61796-ASIEN_PAKISTAN_Peace_Center_Unsere_Antwort_auf_den_Terrorismus_ist_die_Einheithttp://www.fides.org/de/news/61796-ASIEN_PAKISTAN_Peace_Center_Unsere_Antwort_auf_den_Terrorismus_ist_die_Einheit<br />Lahore – “Unsere Antwort auf den Terrorismus ist die Einheit. Wir werden auch künftig mit allen Männern und Frauen guten Willens Frieden, Gerechtigkeit und Harmonie in Pakistan fördern, das sich mit der Gefahr des Terrorismus konfrontiert sieht, der Blutvergießen im Land verursacht”, so der Dominikanerpater James Channan, der das “Peace Center” in Lahore leitet, das sich für interreligiösen Dialog einsetzt.. <br />Nachdem es in den vergangenen Tagen in verschiedenen Teilen des Landes zu Anschlägen gekommen war brachte die pakistanische Armee eine Anti-Terrorismus-Operation im ganzen Land auf den Weg. Die terroristische Bewegung "Jamat-ul-Ahrar" der pakistanischen Taliban bekannte sich zu mehreren Attentaten und verbreitete ein Video, in dem Christen, Hindus, Sikh und andere religiöse Minderheiten aber auch Muslime dazu aufgefordert werden sollen, die Armee und die Regierung des Landes nicht zu unterstützen. Kultstätten und religiöse Minderheiten seien nicht Ziel der Anschläge, so lange diese sich von der Regierung distanzieren. Man wolle gegen alle vorgehen, “die sich blasphemisch gegenüber dem Propheten verhalten”. Damit bezogen sich die Taliban insbesondere auf die Minderheit der muslimischen Ahmadi, die als Häretiker betrachtet werden. “Sie schlagen überall zu”, so Pater Channan, “auch Schulen, Plätze und Kultstätten sind nicht sicher, denn man will Angst und Schrecken verbreiten. Angesichts einer solchen Herausforderung müssen sich alle Menschen guten Willens zusammenschließen. In den vergangenen Tagen nahmen 35 Religionsführer und zivile Führungskräfte an einem Seminar teil, bei dem sie die möglichen Antworten der pakistanischen Gesellschaft auf den Terrorismus befassten. Alle waren sich einig, dass man sich wieder an den Zielen der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung, Frieden, Gerechtigkeit und Gleichberechtigung orientieren sollte”.<br />“Christen fühlen sich besonders verletzlich und sind verängstigt und unsicher, insbesondere, wenn sie an liturgischen Feiern und Sonntagsgottesdiensten teilnehmen2, so der Ordensmann abschließend, „doch der Glaube der Getauften in Pakistan ist stark und die Menschen verzichten trotz der Angst nicht darauf, unsere Gottesdienste zu besuchen“. <br /> <br /><br />Thu, 23 Feb 2017 13:40:47 +0100VATIKAN - Kardinal Filoni zu den Studierenden des “Collegio San Pietro”: “Ihr sollt eine große Liebe zu eurer Sendung spüren”http://www.fides.org/de/news/61800-VATIKAN_Kardinal_Filoni_zu_den_Studierenden_des_Collegio_San_Pietro_Ihr_sollt_eine_grosse_Liebe_zu_eurer_Sendung_spuerenhttp://www.fides.org/de/news/61800-VATIKAN_Kardinal_Filoni_zu_den_Studierenden_des_Collegio_San_Pietro_Ihr_sollt_eine_grosse_Liebe_zu_eurer_Sendung_spuerenVatikanstadt – “Eure Bischöfe vertrauen euch unserer Kongregation an, weil sie der Überzeugung sind, dass ihr hier eine angemessene “Kenntnis” Christi erfahren werdet und gleichsam den Sinn für die große und gleichsam demütige Sendung erfahren werdet, die auf euch wartet … Ich wünsche mir, dass ihr von Beginn an eine große Liebe zu eurer Sendung besser gesagt eine große Leidenschaft für eurer Sendung empfindet”, so der Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker, in seiner Ansprache an die Priester, die während ihrer Studienzeit in Rom als Gäste des Missionskollegs „San Pietro Apostolo“ wohnen, bei einem Gottesdienst am Nachmittag, des 22. Februar, dem Fest der Cathedra Petri und dem Patronatsfest des Kollegs.<br />Das Kolleg feiert dieses Jahr sein 70jähriges Gründungsjubiläum und wurde auf Initiative und mit der Weitsicht des damaligen Erzbischofs Celso Costantini, ehemals Apostolischer Delegat in China gegründet”. “An diesem bedeutenden liturgischen Fest”, so Kardinal Filoni, “sollt ihr Priester Christi aus vielen Ländern, Kulturen und Ortskirchen die Vielfalt der Völker repräsentieren, die dem Evangelium gegenüber offen sind, in dessen Dienst wir euch großherzig stellt. Es ist nicht zweitrangig, wenn wir daran erinnern, dass seit der Gründung des Kollegs über 2700 Studierende hier verweilt haben, zusammen mit den Steyler Missionaren, denen die Leitung des Kollegs von Beginn an anvertraut wer und mit den Ordensschwestern, die das Haus pflegen und den Laien, die den Betrieb garantieren. Wir danken auch den unzähligen Wohltätern, ohne die dieses Kolleg seine Arbeit bei der Ausbildung junger Priester aus Afrika, Asien, Ozeanien und Amerika nicht fortsetzen könnte”.<br />Mit Bezug auf das Evangelium des Tages , betonte der Präfekt des Missionsdikasteriums, dass “bei dessen Verkündigung, dieses Ereignis in der Kirche neu belebt wird, die es sich erneut zu eigen macht und mit Petrus bekennt, das Jesus der Christus, der Sohn Gottes ist”. “Der Glaube des Petrus an Jesus ist ein Geschenk Gottes”, so der Kardinal weiter, “ein Geschenkt von oben… Deshalb können wir auch sagen, dass der Glaube des Petrus christologisch ist: ein Zeichen der Liebe zu Christus und gerade dieser Christologische Glaube unterscheidet den Glauben der Kirche und des Petrus von anderen Religionen”.<br />Jesus habe Petrus “das anvertraut, was er liebt und was ihm zutiefst eigen ist und was seinen Ursprung in der Hingabe seines Lebens hat”. „Die Kirche gehört Christus und nicht uns!“, so der Kardinal weiter, „Deshalb ist jeder Skandal, jeder Schmutz und jede Aktion gegen die Kirche, ein Verstoß gegen das Geschenk der Liebe, das Christus dem Petrus macht und es verstößt gegen das Bekenntnis, das Petrus ein für alle Mal ablegt… Dieses gilt also auch heute und deshalb sollten wir uns als Priester in Acht nehmen vor der Versuchung, die Kirche Christi zu unserem eigenen Zweck zu nutzen, aus wenig edlem Interesse, um nach Privilegien zu streben oder für menschliche Projekte, die Christus fremd sind oder, Gott bewahre für Skandale”<br />“Die Liebe des Petrus zu Jesus und zur Kirche hat ihren Ursprung in seiner Christuserfahrung: Christus hat sein Leben verändert: er verwandelte ihn von einem einfachen Fischer zum Menschenfischer; von einem ängstlichen Menschen, der Christus verleugnet verwandelt er ihn in einen Hirten für Lämmer und Schafe. Die Begegnung mit Christus war überwältigend und wurde zum Bezugspunkt für die Kirche und ihren Evangelisierungsauftrag in der Welt. Wir können uns nicht vorstellen, dass Jesus nicht auch für uns eine ähnlich schöne Geschichte bereithält“.<br />Abschließend betonte der Präfekt des Missionskasteriums, dass man die Bedeutung der eigenen Begegnung mit Christus nie vergessen dürfe, „denn sie wird uns helfen unsere Priesterleben zu Ordnen und ihm den richtigen Sinn zu geben“. <br /> <br /><br/><strong>Link correlati</strong> :<a href="http://www.fides.org/it/attachments/view/file/CFil_om_22022017.doc">Predigt des Kardinals im Wortlaut (Italienisch)</a>Thu, 23 Feb 2017 13:25:22 +0100AFRIKA/GHANA - Ghana soll erneut dem heiligen Herzen Jesu geweiht werdenhttp://www.fides.org/de/news/61798-AFRIKA_GHANA_Ghana_soll_erneut_dem_heiligen_Herzen_Jesu_geweiht_werdenhttp://www.fides.org/de/news/61798-AFRIKA_GHANA_Ghana_soll_erneut_dem_heiligen_Herzen_Jesu_geweiht_werdenAccra - Papst Franziskus hat Kardinal Giuseppe Bertello zu seinem Sondergesandten bei den ökumenischen und interreligiösen Feiern bei der erneuten Weihe Ghanas an das Heilige Herz Jesu ernannt. Kardinal Bertello wird auch dem Danksagungsgottesdienst anlässlich des 60. Jahrestages der Unabhängigkeit Ghanas und des 40. Jahrestages der Einrichtung der Nuntiatur am 4. und 5. März 2017 vorstehen.<br />Die Feier in der Heilig-Geist-Kathedrale in Accra stattfinden. Kardinal Bertello wird mit dem Apostolischen Nuntius in Ghana und mit dem Vorsitzenden der Bischofskonferenz von Ghana und anderen Bischöfen und Ordensleuten konzelebrieren.<br />Kardinal Giuseppe Bertello ist der Präsident der Päpstlichen Kommission für den Vatikanstaat und Präsident des Governatorats des Vatikanstaats. Er war Pronuntius in Ghana, Togo und Benin in den Jahren von 1987 bis 1991.<br />Ghana wurde bereits am 3. März 1957, damals von den Bischöfen Ghanas, kurz vor der bevorstehenden Unabhängigkeit des Landes dem Heiligen Herzen Jesu geweiht.<br /> <br />Thu, 23 Feb 2017 12:35:09 +0100AMERIKA/VENEZUELA - Kardinal Urosa fordert Umsetzung der Vereinbarungen über den Wahlprozesshttp://www.fides.org/de/news/61793-AMERIKA_VENEZUELA_Kardinal_Urosa_fordert_Umsetzung_der_Vereinbarungen_ueber_den_Wahlprozesshttp://www.fides.org/de/news/61793-AMERIKA_VENEZUELA_Kardinal_Urosa_fordert_Umsetzung_der_Vereinbarungen_ueber_den_WahlprozessCaracas – Am Dialog zwischen der Regierung und der Opposition wird kein Vertreter der katholischen Kirche in Venezuela teilnehmen, solange der im vergangenen Jahr angekündigte Wahlprozess nicht auf den Weg gebracht wird. Dies bestätigte gestern der Erzbischof von Caracas, Kardinal Jorge Urosa Savino im Anschluss an einen Gottesdienst mit Rentnern in der Chiquinquirá-Kirche in Caracas.<br />"Es müssen die am 30. Oktober erzielten Vereinbarungen eingehalten werden, die im wesentlichen den Wahlprozess definieren. Erst heute wissen wir, dass die Wahl nicht wichtig sein soll und der Nationale Wahlrat die Regionalwahlen nicht veranstalten wird, die bereits im vergangenen Jahr stattfinden sollten. Wir fordern Wahlen so bald wie möglich”, so der Kardinal. <br /> <br />Thu, 23 Feb 2017 11:56:08 +0100AMERIKA/BOLIVIEN - Haus “Virgen Niña” ist die einzige Pflegeeinirchtung für Kinder mit einer Behinderung in El Altohttp://www.fides.org/de/news/61792-AMERIKA_BOLIVIEN_Haus_Virgen_Nina_ist_die_einzige_Pflegeeinirchtung_fuer_Kinder_mit_einer_Behinderung_in_El_Altohttp://www.fides.org/de/news/61792-AMERIKA_BOLIVIEN_Haus_Virgen_Nina_ist_die_einzige_Pflegeeinirchtung_fuer_Kinder_mit_einer_Behinderung_in_El_AltoEl Alto – Das Haus “Virgen Niña” ist die einzige Pflegeinrichtung für Kinder mit einer Behinderung in El Alto in der Region Los Andes. Der gleichnamige Verein “Virgen Niña” brachte das Zentrum vor 23 Jahren auf Initiative einer italienischen Ordensschwester auf den Weg, das heute mit den Don-Bosco-Schulen in der Region zusammenarbeitet. Die Einrichtung betreut Kinder im Alter zwischen sechs und 12 Jahren. <br />Die Betreuung beginnt morgens um 8.30 Uhr und endet um 16.30 Uhr. Während dieser Zeit erhalten die Kinder ein Frühstück, ein Mittagessen und einen Nachmittagssnack. Morgens besuchen sie eine Schule, die nach dem Prinzip der Inklusion arbeitet. Jede Woche stehen für die Kinder zwei Stunden für Krankengymnastik, zwei psychomotorische Stunden, eine Stunde Wassergymnastik und alle zwei Wochen eine logopädische Stunden auf dem Programm. Außerdem nehmen die Kinder an Werkstunden für Malen, Tanz, Musik, Sport und Computer teil.<br /> <br /><br />Thu, 23 Feb 2017 11:44:01 +0100AMERIKA/MEXIKO - Menschenrechte: Zahl der Verstöße in Mexiko und Mittelamerika besonders hochhttp://www.fides.org/de/news/61795-AMERIKA_MEXIKO_Menschenrechte_Zahl_der_Verstoesse_in_Mexiko_und_Mittelamerika_besonders_hochhttp://www.fides.org/de/news/61795-AMERIKA_MEXIKO_Menschenrechte_Zahl_der_Verstoesse_in_Mexiko_und_Mittelamerika_besonders_hochWashington – Am gestrigen 22. Februar wurde der Bericht zum Jahr 2016 der Menschenrechtsorganisation “Amnesty International” veröffentlicht, der eine Zuspitzung der Lage in Lateinamerika dokumentiert. In Ländern wie Mexiko, Venezuela, El Salvador, Honduras und Guatemala war 2016 die Zahl Menschenrechtsverstößen besonders hoch. <br />"Die Krise hängt mit den Ereignissen in der Region zusammen”, so Erika Guevara-Rosas, die Leiterin der Abteilung für Lateinamerika bei Amnesty International, "Gewaltsames Vorgehen der Sicherheitsbehörden und das mangelnde Eingreifen der Regierung im Hinblick auf die Achtung der Menschenrechte, macht die Art und Weise, in der mit sozialen Problemen umgegangen wird, zunehmend komplexer".<br />In Mexiko "herrscht quasi absolute Straffreiheit bei Folter und Misshandlung”. Wie die Staatsanwaltschaft des Landes mitteilt. Sollen 4.715 solche Fälle untersucht werden, in weiteren 3.000 Fällen wurden noch keine Ermittlungen auf den Weg gebracht.<br />Die Situation Mexiko ist durch die Nähe zu den Vereinigten Staaten auch enorm vom Phänomen der Migration geprägt. Nach Schätzungen sind jedes Jahr rund 400.000 illegale Zuwanderer auf dem Weg durch Mexiko. <br />"Mexiko erlebt eine der schwersten Menschenrechtskrisen auf der ganzen Welt. Es gibt die meisten Ausweisungen im Laufe der vergangenen zwei Jahre: allein 2016 wurden rund 150.000 Migranten aus Guatemala, Honduras und El Salvador ausgewiesen", so Guevara-Rosas. Abschließens erinnert der Bericht daran, dass nach Angaben der mexikanischen Regierung bei Ende 2016 insgesamt 29.917 Personen vermisst werden und insgesamt 11 Journalisten ermordet wurden. <br /> <br /><br />Thu, 23 Feb 2017 14:02:43 +0100AFRIKA/ÄGYPTEN - Zwei koptische Christen auf der Sinai-Halbinsel ermordethttp://www.fides.org/de/news/61794-AFRIKA_AeGYPTEN_Zwei_koptische_Christen_auf_der_Sinai_Halbinsel_ermordethttp://www.fides.org/de/news/61794-AFRIKA_AeGYPTEN_Zwei_koptische_Christen_auf_der_Sinai_Halbinsel_ermordetKairo – Zwei koptische Christen wurden am 22. Februar im Norden der Sinai-Halbinsel tot aufgefunden, nachdem in den Tagen zuvor dschihadistische Videos verbreitet worden waren, die Übergriffe auf die christliche Glaubengemeinschaft ankündigten und sich erneut zu dem Blutbad vom 11. Dezember in der Kirche in Botrosiya bekannten, bei dem 29 Menschen ums leben kamen. Die Leichen der beiden koptischen Christen sollen am frühen Morgen des 22. Februar in der Nähe einer Schule in al-Arish aufgefunden worden sein. Es soll sich bei den ermordeten Christen um den 65jährigen Saad Hana und dessen Sohn Medhat handeln. <br />Damit wurden in den beiden vergangenen Wochen insgesamt bereits sechs Christen auf der Sinai-Halbinsel ermordet. <br /><br />Thu, 23 Feb 2017 11:14:36 +0100ASIEN/HONG KONG - Jahrbuch der Diözese: 591.000 Katholiken, 5.000 mehr als im Vorjahrhttp://www.fides.org/de/news/61791-ASIEN_HONG_KONG_Jahrbuch_der_Dioezese_591_000_Katholiken_5_000_mehr_als_im_Vorjahrhttp://www.fides.org/de/news/61791-ASIEN_HONG_KONG_Jahrbuch_der_Dioezese_591_000_Katholiken_5_000_mehr_als_im_VorjahrHong Kong – Ende August 2016 waren in der Diözese Hong Kong mit ihren insgesamt 7.346.700 Einwohnern rund 591.000 Katholiken registriert. Dies geht aus dem neuen Jahrbuch der Diözese Hongkong hervor. <br />Wie das Hong Kong Catholic Church Directory dokumentiert, das auch auf den Internetseiten der Bistumszeitschrift “Kong Kao Po” veröffentlicht wurde, handelt es sich bei 389.000 der insgesamt 591.000 Katholiken Hong Kongs um Einheimische mit festem Wohnsitz in Hong Kong . <br />In den vergangenen sechs Jahren werden pro Jahr durchschnittlich 6.000 neue Mitglieder durch die Taufe in die katholische Glaubensgemeinschaft aufgenommen: im vergangenen Jahr gab es 6.633 Taufen. Außerdem ließen sich 1.100 Paare kirchlich trauen. <br />Wie aus dem Jahrbuch hervorgeht gibt es in Hongkong 98 Kirchen, davon 52 Pfarrkirchen. Das Bistum hat zwei Kardinäle, einen Koadjutor, einen Weihbischof 288 Priester , 469 Ordensschwestern , 58 Ordensbrüder, 25 permanente Diakone, 1.558 Katechisten, 24 Seminaristen, 28 Novizen und Novizinnen , 10.464 Katechumenen. <br />Die Diözese Hong Kong ist in vielen Bereichen der Gesellschaft tätig: insbesondere im Gesundheitswesen und im Bereich des Bildungswesens Katholiken), und im karitativen Bereich mit Altersheimen sowie Familienhilfswerken und sozialen Einrichtungen .<br /> <br />Thu, 23 Feb 2017 11:13:01 +0100AMERIKA/HAITI - Zahl der Hungertoden in Gefängnissen steigthttp://www.fides.org/de/news/61785-AMERIKA_HAITI_Zahl_der_Hungertoden_in_Gefaengnissen_steigthttp://www.fides.org/de/news/61785-AMERIKA_HAITI_Zahl_der_Hungertoden_in_Gefaengnissen_steigtPort au Prince – Am gestrigen 21. Februar fand in der St. Anna-Kirche in Port au Prince, im Beisein der Angehörigen die Besetzungsfeier für 20 Häftlinge des staatlichen Gefängnisses statt, die dort an den Folgen von Unterernährung starben. Wenige Tage zuvor hatte die Nachrichtenagentur “Associated Press” die verheerenden Zustände in den Vollzugsanstalten der haitianischen Hauptstadt angeprangert. <br />Im staatlichen Gefängnis in Port-au-Prince können 778 Häftlinge untergebracht werden. Mit 2,25 Quadratmetern pro Häftling entspricht dies nicht internationalen Standards, die mindestens 4,50 Quadratmeter vorsehen. Im Januar 2017 waren 4.257 Häftlinge in dem Hauptstadtgefängnis untergebracht, was bedeutet, dass auf jeden Häftling ein Lebensraum von unter einem Quadratmeter kommen. Nur 548 der Inhaftierten wurden verurteilt, alle anderen warten seit vielen Jahren auf einen Prozess.<br />Im Jahr 2016 starben 60 Häftlinge, wegen der schlechten Gesundheitsversorgung. In der Zeit vom 1. bis 19. Januar, war die Zahl im Vergleich zu den Monaten zuvor besonders hoch.<br />Pfarrer Jean Louis Robert, der für die St.Anna-Kirche zustündig ist, hatte bereits die Beisetzungsfeier für die im Januar verstorbenen Häftlinge zelebriert und erinnerte an das Engagement der Kommission für Gefängnispastoral, die sich insbesondere auch für ein würdiges Begräbnis der Häftlinge einsetzt. In der Vergangenheit wurden Häftlinge oft in Massengräbern beerdigt.<br /> <br /><br />Wed, 22 Feb 2017 13:52:54 +0100ASIEN/HEILIGES LAND - Israelische Armee demoliert Beduinen-Dörfer: Auch die so genannte “Reifenschule” ist betroffenhttp://www.fides.org/de/news/61787-ASIEN_HEILIGES_LAND_Israelische_Armee_demoliert_Beduinen_Doerfer_Auch_die_so_genannte_Reifenschule_ist_betroffenhttp://www.fides.org/de/news/61787-ASIEN_HEILIGES_LAND_Israelische_Armee_demoliert_Beduinen_Doerfer_Auch_die_so_genannte_Reifenschule_ist_betroffenJerusalem – Bagger der israelischen Armee haben mit der angekündigten Demolierung von Beduinen-Dörfern im Westjordanland im Osten von Jerusalem begonnen. Die ersten Häuser wurden am vergangenen Montag, den 20. Februar, abgerissen. Die Beduinen sollen aus Khan Al Ahmer, und Abu Hindi sowie aus Abu Nawar in der Nähe der israelischen Siedlung Ma’ale Adumim wegziehen. <br />Die Comboni-Missionsschwestern, die in den betroffenen Gebieten 8 Kindergärten leiten berichten von Gefühlen der Angst und der Frustration unter den von den Demolierungsplänen betroffenen Beduinen und vor allem auch unter den Kindern. In Khan Al Ahmer, wo 42 Hütten am Donnerstag, den 23. Februar abgerissen werden sollen, steht auch die berühmte “Reifenschule”, die von 178 Schülern aus dem Beduinenvolk der Jahalin besucht wird. Auch sie soll den Demolierungsplänen zum Opfer fallen. “Wer Schulen zerstört, zerstört die Zukunft”, so die Lehrkräfte. <br />Die so genannte „Reifenschule“ wurde aus 2.200 alten Autoreifen gebaut, die wie Ziegel aufeinander gestapelt und mit Erde gefüllt wurden. Die Siedler fordern den Abriss, der angeblich ‚ohne Genehmigung gebauten” Schule, die jedoch keine “permanenten” architektonischen Element hat und ohne Fundament gebaut wurde, um nicht gegen die Bestimmungen der Armee zu verstoßen. <br />Bereits zu Baubeginn 2009 wurde ein Abriss-Beschluss erlassen. In den vergangenen Jahren forderten Siedler immer wieder einen solchen Abriss. Im Jahr 2014 hatten israelische Richter um eine außergerichtliche Einigung gebeten und damit den sozialen Nutzen der Schule anerkannt. <br />Der Abriss würde eine Ausdehnung der israelischen Siedlung Kfar Adumim ermöglichen. Bereits 2014 hatte die isrealische Armee in der Schule Spielgeräte beschlagnahmt.<br />“Angesicht der großen Ungewissheit”, so die Comboni-Schwestern, “sind auch wir frustriert, angesichts der Ungerechtigkeit und der Menschenrechtsverstöße...Wir bitten um das Gebet und um Gerechtigkeit für unsere Brüder und Schwestern. Der Herr der Barmherzigkeit stehe ihnen bei. .<br />Wed, 22 Feb 2017 13:37:55 +0100ASIEN/IRAK - Neues Gesetz zur Verteilung der Sitze im Parlament sieht einen Sitz mehr für Christen vorhttp://www.fides.org/de/news/61790-ASIEN_IRAK_Neues_Gesetz_zur_Verteilung_der_Sitze_im_Parlament_sieht_einen_Sitz_mehr_fuer_Christen_vorhttp://www.fides.org/de/news/61790-ASIEN_IRAK_Neues_Gesetz_zur_Verteilung_der_Sitze_im_Parlament_sieht_einen_Sitz_mehr_fuer_Christen_vorBagdad – Ein Gesetzentwurf zur künftigen Verteilung der Sitze im Parlament der am Montag, den 21. Februar veröffentlicht wurde sieht vor, dass im Wahlbezirk Bagdad armenische Christen künftig mit sechs Sitzen vertreten sein sollen, einer mehr als bisher. Insgesamt sollen künftig 328 anstelle von 325 Abgeordneten im Parlament sitzen, von denen 318 aus den verschiedenen Verwaltungsprovinzen kommen. Sabäer, Mandäer und Jesiden sollen mit jeweils einem Sitzt vertreten sein. <br />Der chaldäische Patriarch Louis Raphael I. Sako traf unterdessen am Sonntag, den 19. Februar in Erbil mit einigen Vertretern der chaldäischen Liga zusammen und erneuerte bei diesem Anlass seinen Aufruf zur Versöhnung und Zusammenarbeit zwischen allen sozialen, ethnischen und religiösen Komponenten des Landes.<br /> .<br />Wed, 22 Feb 2017 13:17:04 +0100VATIKAN - Papstapell für den Südsudan: “Es darf nicht bei Absichtserklärungen bleiben”http://www.fides.org/de/news/61789-VATIKAN_Papstapell_fuer_den_Suedsudan_Es_darf_nicht_bei_Absichtserklaerungen_bleibenhttp://www.fides.org/de/news/61789-VATIKAN_Papstapell_fuer_den_Suedsudan_Es_darf_nicht_bei_Absichtserklaerungen_bleibenVatikanstadt – Im Anschluss an die heutige Generalaudienz auf dem Petersplatz forderte Papst Franziskus die internationale Staatengemeinschaft zu rascher Hilfe für den Südsudan auf: “Besondere Beklemmung lösen die schmerzlichen Nachrichten aus , die uns aus dem gemarterten Südsudan erreichen, wo zu einem brudermörderischen Konflikt noch eine schwer Hungerkrise inzukommt am Horn von Afrika, die Millionen von Menschen, darunter viele Kinder, zum Hungertod verurteilt. In diesem Moment ist der Einsatz aller nötiger denn je. Es darf nicht bei Absichtserklärungen bleiben, denn gebraucht werden konkrete Lebensmittelhilfen, die auch wirklich die leidende Bevölkerung erreichen müssen! Der Herr stehe diesen Brüdern und Schwestern bei und allen die unter ihnen Hilfe leisten“<br /> <br />Wed, 22 Feb 2017 13:09:17 +0100AFRIKA/MALI - Kolumbianische Sondereinheiten sollen bei der Suche nach der entführten kolumbianischen Ordensfrau helfenhttp://www.fides.org/de/news/61788-AFRIKA_MALI_Kolumbianische_Sondereinheiten_sollen_bei_der_Suche_nach_der_entfuehrten_kolumbianischen_Ordensfrau_helfenhttp://www.fides.org/de/news/61788-AFRIKA_MALI_Kolumbianische_Sondereinheiten_sollen_bei_der_Suche_nach_der_entfuehrten_kolumbianischen_Ordensfrau_helfenBamako – Eine Sondereinheit der kolumbianischen Polizei soll die Behörden in Mali bei der Suche nach der entführten Ordensschwester Gloria Cecilia Narváez Argoti unterstützen, die im Süden von Mali verschleppt wurde .<br />Wie Beobachter aus Kolumbien berichten soll die Sondereinheit auf die Suche nach Entführten spezialisiert sein und über besonder technische Komptenzen und Ermittlungsverfahren verfügen. Die kolumbianischen Polozeibeamten werden mit ihren afrikanischen Kollegen in Mali zusammenarbeiten und Unterstützung von Kollegen aus mindestens einem europäischen Land erhalten. Bei den Entführern von Schwester Cecilia soll es sich nach eigener Aussage um Dschihadisten handeln. Bisher sind die Hintergründe der Entfürung nicht bestätigt.<br /> <br />Wed, 22 Feb 2017 12:59:51 +0100ASIEN/PAKISTAN - 42 Christen von Anti-Terrorismus-Gericht wegen Lynchmord verurteilthttp://www.fides.org/de/news/61786-ASIEN_PAKISTAN_42_Christen_von_Anti_Terrorismus_Gericht_wegen_Lynchmord_verurteilthttp://www.fides.org/de/news/61786-ASIEN_PAKISTAN_42_Christen_von_Anti_Terrorismus_Gericht_wegen_Lynchmord_verurteiltLahore – Ein Anti-Terrorismus-Gericht verurteilte 42 Christen wegen Terrorismus. Die Kirchen sollen im Zusammenhang mit dem Lynchmord infolge der Attentate auf zwei christliche Kirchen im Stadtviertel Youhanabad in Lahore am 15. März 2015 verurteilt. <br />Nach den Sprengstoffanschlägen hatten aufgebrachte Christen zwei angeblich für die Anschläge verantwortlich Muslime getötet. Die Tat wurde von allen christlichen Religionsführern verurteilt. In den darauffolgenden Taten wurden zunächst rund 500 Menschen in dem christlichen Statdteil festgenommen. Insgesamt 84 Christen wurden wegen Mord und Terrorismus inhafteirt. Insgesamt 42 der Festgenommenen wurden bereits im Sommer 2016 verurteilt. Von den restlichen <br />Die bischöfliche Justitia-et-Pax-kommission äußert sich enttäuscht darüber, “dass sich Ordnungskräfte und Behörden nur auf den Lynchmord konzentrieren, der zwar verwerflich ist und verurteilt werden muss, aber nicht auf die Verantwortlichen der Anschläge auf die Kirchen, denen betende Gläubige zum Opfer fühlen. Dies Täter wurden bisher nicht bestraft".<br />Nach Ansicht "Centre for Legal Aid, Assistance and Settlement” wurden mindestens 32 Christen “zu unrecht angeklagt”. Die Hilfsorganisation vermutet, dass islamische Extremisten Druck auf die Richter ausgeübt haben. <br />Unterdessen verabschiedete die pakistanische Nationalversammlung vor kurzem das den “Criminal Laws Amendment Act 2016". Das neue Gesetz soll einige bereits bestehende Gesetze ändern, die zu religiösem Hass und Gewalt aufrufen. Dabei sehen die neuen Bestimmungen auch die strfrechtliche Verfolgung von Lynchmorden vor. <br /> <br /><br />Wed, 22 Feb 2017 12:35:33 +0100ASIEN/INDONESIEN - Welttag der Kranken: Kamillianer veranstalten Gesundheitsseminare für Schüler und „medical mission“http://www.fides.org/de/news/61784-ASIEN_INDONESIEN_Welttag_der_Kranken_Kamillianer_veranstalten_Gesundheitsseminare_fuer_Schueler_und_medical_missionhttp://www.fides.org/de/news/61784-ASIEN_INDONESIEN_Welttag_der_Kranken_Kamillianer_veranstalten_Gesundheitsseminare_fuer_Schueler_und_medical_missionMaumere – Seit ihrer Ankunft in der Diözese Maumere auf der indonesischen Insel Flores im Jahr 2009 brachten die Kamillianer jedes Jahr anlässlich des Welttags der Kranken zahlreiche Initiativen auf den Weg. “Auch dieses Jahr war der Welttag für uns Ansporn, mit den lokalen Gesundheitsbehörden zusammenzuarbeiten, um Initiativen zugunsten der Kranken auf den Weg zu bringen”, so Pater Luigi Galvani, MI, der seit vielen Jahren als Missionar auf der Insel arbeitet. <br />“In den Tagen vor dem Welttag veranstalteten Ärzte, Krankenpfleger und unsere Seminaristen an verschiedene Schulen”, so Pater Galvani. “Am 4. und 5. Februar wirkten sechs Ärzte, 15 Krankenpfleger und 35 Seminaristen an einer medical mission in einem entlegenen Bergdorf mit. Über 600 Patienten wurden im Rahmen der Initiative versorgt, darunter auch HIV-Infizierte und schwangere Frauen mit Komplikationen während der Schwangerschaft. Unsere Seminaristen machten Hausbesuche bei Kranken uns Senioren und luden Kinder zur Katechese über Themen der Gesundheit und Hygiene ein. Am Ende der zweitägigen Mission in Wolofeo stand ein Sonntagsgottesdienst für Kranke auf dem Programm, der in dieser Arte erstmals in dem Bergdorf stattfand. Auch die Hauptfeier für die Kranken der Diözese in der Pfarrei Bolawolon war am 12. Februar gut besucht”. <br /> <br />Wed, 22 Feb 2017 12:13:25 +0100AFRIKA/NIGERIA - Bischöfe von Ibadan: “Die Regierung muss unter Beweis stellen, dass sie ihre Versprechen hält”http://www.fides.org/de/news/61783-AFRIKA_NIGERIA_Bischoefe_von_Ibadan_Die_Regierung_muss_unter_Beweis_stellen_dass_sie_ihre_Versprechen_haelthttp://www.fides.org/de/news/61783-AFRIKA_NIGERIA_Bischoefe_von_Ibadan_Die_Regierung_muss_unter_Beweis_stellen_dass_sie_ihre_Versprechen_haeltAbuja - “Nach zweijähriger Amtszeit wollen die Bürger von der jetzigen Regierung nicht mehr hören, dass die Probleme des Landes von früheren Regierung verursacht wurden. Unsere Regierungen hatten auf föderativer und staatlicher Ebene genug Zeit um zu zeigen, ob sie in der Lage sind, die Veränderungen, die sie den Bürgern versprochen haben, tatsächlich umzusetzen“, so die Bischöfe der Kirchenprovinz Ibadan in einer Verlautbarung, am Rande ihrer jüngsten Versammlung. <br />Bei der Wahl im Jahr 2015 wurde Muhammadu Buhari in das Amt des Präsidenten gewählt, der den Bürgern mit einer angekündigten Anti-Korruptions-Kampagne und Wirtschaftsreformen Hoffnung machte. Die Wirtschaftskrise habe sich in Nigeria jedoch zugespitzt, nachdem in den vergangenen Jahren die Erdölpreise sanken, so die Bischöfe, und dies spürten zahlreiche nigerianische Bürgern.<br />“Es herrscht ein Gefühl der Verzweiflung”, so die Bischöfe, “Die Situation führt zu einer allgemein negativen Haltung, die zur Verbreitung falscher Nachrichten, heftigen Ausschreitungen und Aufrufen zur Spaltung des Landes sowie einem Anstieg der Kriminalität. Wir müssen das Vertrauen der Nigerianer in ihr Land wieder herstellen”.<br />Die Bischöfe beklagen, dass die Anti-Korruptions-Kampagne von Muhammadu Buhari “an Stärke verliert”, und fordern mehr Maßnahmen zum Schutz vor Gewalt sowie Anstrengungen zur Verbesserung der Wirtschaftslage und die Schaffung neuer Arbeitsplätze. <br /> <br /><br />Wed, 22 Feb 2017 11:41:32 +0100AMERIKA/VENEZUELA - Über 650 jugendliche Delegierte beim V. Kongress der Kinder- und Jugendmissionswerkehttp://www.fides.org/de/news/61782-AMERIKA_VENEZUELA_Ueber_650_jugendliche_Delegierte_beim_V_Kongress_der_Kinder_und_Jugendmissionswerkehttp://www.fides.org/de/news/61782-AMERIKA_VENEZUELA_Ueber_650_jugendliche_Delegierte_beim_V_Kongress_der_Kinder_und_JugendmissionswerkeCaracas – Rund 650 jugendliche Delegierte aus dem ganzen Land werden ab Samstag, den 25. Februar zum in Caracas zum V. Kongress der Kinder- und Jugendmissionswerke erwartet . Im Rahmen der Kongressarbeiten, die am 27. Februar zu Ende gehen, soll bei den jugendlichen Teilnehmern die Begeisterung für die Mission geweckt werden, damit sie mit dieser Begeisterung die anderen Mitglieder der Kinder und Jugendmissionswerke anstecken.<br />Die Delegierten des CONIAM werden auch das 52järige Gründungsjubiläum des Kinder- und Jugendmissionswerks in Venezuela feiern.<br />Den Kongress wird der Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Venezuela, Pfarrer Endeer Zapata im Rahmen eines Gottesdienstes eröffnen, den der Apostolische Nuntius in Venezuela, Erzbischof Aldo Giordano zelebriert.<br /> <br /><br />Wed, 22 Feb 2017 10:51:35 +0100ASIEN/IRAK - Chaldäisches Patriarchat dementieren Aussagen eines christlicher Milizionärshttp://www.fides.org/de/news/61745-ASIEN_IRAK_Chaldaeisches_Patriarchat_dementieren_Aussagen_eines_christlicher_Milizionaershttp://www.fides.org/de/news/61745-ASIEN_IRAK_Chaldaeisches_Patriarchat_dementieren_Aussagen_eines_christlicher_MilizionaersMossul – Nachdem der mit paramilitärischen Gruppen in Verbindung stehende chaldäische Christ Ryan Salem in einer vom irakischen Fernsehen ausgestrahlten Sendung behauptete, dass christliche Milizionäre in Mossul bereit seien, sich an sunnitischen Muslimen zu rächen, betonte das chaldäische Patriarchat, dass eine solche Haltung “nicht mit der christlichen Moral vereinbar” sei, denn “Christus verkündet uns Frieden, Liebe und Vergebung“. “Christen dürfen in solche Behauptungen nicht verwickelt werden”, und “Herr Salem spricht nicht stellvertretend für die christliche Glaubensgemeinschaft”, so das Patriarchat. <br />In seiner Verlautbarung erinnert das Patriarchat daran, dass solche Aussagen sektiererische Konflikte schüren und wünscht, dass bei der Befreiung von Mossul, die Prinzipien der militärischen Ethik zugrunde gelegt werden. Beobachter aus Kreisen des Patriarchats berichten, dass das umgehende Dementi des chaldäischen Patriarchats dazu beitragen soll, Missverständnisse und Instrumentalisierungen zu verhindern, die zu weiteren Unterdrückungsmaßnahmen gegen die einheimische Christliche Gemeinde führen können. <br />Bereits in der Vergangenheit hatte sich das chaldäische Patriarchat immer wieder von christlichen Milizen distanziert .<br /> .<br />Thu, 16 Feb 2017 13:57:47 +0100AFRIKA/SÜDSUDAN - Bürgerkrieg: 200.000 Menschen im Staat Amadi von Hungersnot bedrohthttp://www.fides.org/de/news/61746-AFRIKA_SUeDSUDAN_Buergerkrieg_200_000_Menschen_im_Staat_Amadi_von_Hungersnot_bedrohthttp://www.fides.org/de/news/61746-AFRIKA_SUeDSUDAN_Buergerkrieg_200_000_Menschen_im_Staat_Amadi_von_Hungersnot_bedrohtJuba – Über 200.000 Zivilisten brauchen im südsudanesischen Staat Amadi dringend Lebensmittelhilfen. Dies bekräftigte der Gouverneur des Staates Joseph Ngere Pachiko gegenüber “Radio Tamazuj”. Grund für Lebensmittelknappheit sei die Vertreibung der Menschen nach dem Einmarsch der Rebellen der SPLA-IO, die dem ehemaligen Präsidenten Riek Machar treu sind.<br />“Auf ihrer Flucht haben die Menschen ihr eigenes Hab und Gut zurückgelassen“, so der Gouverneur, „Die Bauern können die Ernte nicht einfahren, nachdem Riek Machar und seine Truppen in die Region kamen“. Deshalb appelliert der Gouverneur an die Hilfswerke mit der Bitte um Unterstützung für die Bevölkerung.<br />Bei dem Bürgerkrieg im Südsudan starben über zwei Millionen Menschen. Rund 200.000 wurden aus ihrer Heimat vertrieben und leben als Binnenflüchtlinge im eigenen Land oder als Flüchtlinge in den Nachbarländern.<br /> <br />Thu, 16 Feb 2017 13:35:44 +0100