Fides Newshttp://www.fides.org/Aus dem Archivder Fidesagenturen-usAFRIKA/SÜDSUDAN - Christliche Religionsvertreter: “Stoppt die Gewalt, dies ist nicht die Zukunft, die das Volk gewählt hat”http://www.fides.org/de/news/33920-AFRIKA_SUeDSUDAN_Christliche_Religionsvertreter_Stoppt_die_Gewalt_dies_ist_nicht_die_Zukunft_die_das_Volk_gewaehlt_hathttp://www.fides.org/de/news/33920-AFRIKA_SUeDSUDAN_Christliche_Religionsvertreter_Stoppt_die_Gewalt_dies_ist_nicht_die_Zukunft_die_das_Volk_gewaehlt_hatJuba - “Die derzeitige Situation kann nicht mit militärischen Mitteln gelöst werden; im Gegenteil: der Krieg verlängert und verschlimmert diesen unerwünschten Zustand. Die Konfliktparteien sollten vielmehr die Interessen des Volkes über ihre persönlichen Interessen stellen” hießt es in einer Erklärung des South Sudan Council of Churches, in dem sich die Vertreter der wichtigsten christlichen Konfessionen im Südsudan zusammenschließen.<br />In den Staaten Unity und Upper Nile kommt es derzeit zu weiteren Auseinandersetzungen zwischen Soldaten des Präsidenten Salva Kiir und aufständischen Anhängern des ehemaligen stellvertretenden Präsidenten Riek Machar. <br />Die Religionsvertreter fordern die Konfliktparteien zur Einhaltung des am 23. Januar in Addis Abeba unterzeichneten Waffenstillstands auf . “Der Waffenstillstand ist sehr fragil, doch die internationale Gemeinschaft muss darauf bestehen, dass er von beiden Seiten eingehalten wird” heißt es in der Erklärung wörtlich.<br />Infolge der Gefechte kam es im Südsudan zu einer humanitären Krise, weshalb die christlichen Religionsvertreter nicht nur die Beendigung der Feindseligkeiten fordern sondern auch um internationale Hilfe für die Vertriebenen bitten. Mit Bezug auf die Volksabstimmung des Jahres 2011, die das Land zur Unabhängigkeit vom Sudan führte, betonten die Religionsvertreter abschließend: “Dies ist nicht die Zukunft, die das Volk gewählt hat. Die Menschen wünschen sich einen freien und unabhängigen Staat. Das Volk hat ein Leben in Frieden und Gemeinschaft als Brüder und Schwestern des Volkes Gottes gewählt”. Tue, 15 Apr 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/BURUNDI - Rektor des Großen Interdiözesanen Seminars “Jean Paul II” in Gitegahttp://www.fides.org/de/news/33919-AFRIKA_BURUNDI_Rektor_des_Grossen_Interdioezesanen_Seminars_Jean_Paul_II_in_Gitegahttp://www.fides.org/de/news/33919-AFRIKA_BURUNDI_Rektor_des_Grossen_Interdioezesanen_Seminars_Jean_Paul_II_in_GitegaVaticanstadt – Kard. Fernando Filoni, Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker, hat am 17. Februar 2014 Pfarrer Martin Sinumvayaha aus dem Klerus der Diözese Gitega zum Rektor des Großen Interdiözesanen Seminars “Jean Paul II” ion der Diözeses Gitega ernannt. <br />Der neue Rektor wurde in 11. November 1970 in Muhanga geboren. Er besuchte das Kleine Seminar in Mureke, das Große Seminar in Bujumbura und das Große Seminar in Gitega. Nach seiner Priesterweihe am 7. Juli 2001 in Ngozi war er Pfarrer einer neu gegründeten Pfarrei in Ryakabamba und später Ökonom und stellvertretender Rektor des Kleinen Seminars in Mureke. Danach wurde er zum weiteren Studium nach Rom entsandt, wo er an der Lateranuniversität ein Doktorat in Zivil- und Kirchenrecht machte . Nach seiner Rückkehr in die Heimat war er Dozent am Großen Seminar in Gitega und Mitglied verschiedener Kommissionen der Bischofskonferenz. Tue, 15 Apr 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/BENIN - Rektor des interdiözesanen Seminars “Saint Paul” in Abomey ernannthttp://www.fides.org/de/news/33918-AFRIKA_BENIN_Rektor_des_interdioezesanen_Seminars_Saint_Paul_in_Abomey_ernannthttp://www.fides.org/de/news/33918-AFRIKA_BENIN_Rektor_des_interdioezesanen_Seminars_Saint_Paul_in_Abomey_ernanntVatikanstadt –Kard. Fernando Filoni, Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker hat am 25. Juni 2013, P. Guy Bognon, PSS, zum neuen Rektor des interdiözesanen Kleinen Saminars in der Diözese Abomey ernannt. <br />Der neue Rektor wurde am 12. Juni 1969 in Adjohoun geboren und am 21. Oktober 2000 zum Priester geweiht. Er besuchte das Kleine Seminar “Saint Paul” in Djimè, das Propädeutische Seminar in Porto Novo und das Große Seminar “St. Gall” in Ouidah. Nach seiner Priesterweihe war der Vikar der Kathedrale in Porto Novo. 2002 trat er in die Priestergesellschaf St. Sulpice . 2005 ging er zur Fortbildung nach Montreal . Er erwarb akademische Grade der Universtitä in Toulouse und und eine Lizenz im Fach Bibelexgese am Päpstlichen Bibelinstitut und an der Jüdischen Universität Jerusalem. Danach war er Lehrer am Großen Seminar “St. Gall” in Ouidah, Bildungsbeauftragter der PSS in Benin und Togo, Bildungsbeauftragter der jungen Priester in Porto Novo. Tue, 15 Apr 2014 00:00:00 +0200ASIEN/SYRIEN - Bei Angriff auf eine armenisch-kahtolische Schule stirbt ein Kind, 61 Schüler und Lehrer und Eltern werden verletzthttp://www.fides.org/de/news/33917-ASIEN_SYRIEN_Bei_Angriff_auf_eine_armenisch_kahtolische_Schule_stirbt_ein_Kind_61_Schueler_und_Lehrer_und_Eltern_werden_verletzthttp://www.fides.org/de/news/33917-ASIEN_SYRIEN_Bei_Angriff_auf_eine_armenisch_kahtolische_Schule_stirbt_ein_Kind_61_Schueler_und_Lehrer_und_Eltern_werden_verletztDamaskus – Ein Kind starb und 61 Schüler, Lehrer und Eltern wurden verletzt. Dies ist die tragische Bilanz, die eine Rakete verursachte, die heute morgen auf die armenisch-katholische Schule in Damaskus im historischen Viertel Bab Tuma abgeschossen wurde. “Heute Morgen gegen 7.30 Uhr” so der armenisch-katholische Priester George Bahi zum Fidesdienst “traf ein Geschoss Schüler, Eltern und Lehrer, die auf die Öffnung der Schule warteten. Ein Kind strab und 61 Kinder und Erwachsene wurden verletzt. Die Hilfe kam Rasch und die Verletzten wurden in drei Krankenhäuser in der Nähe gebracht. Zusammen mit Bischof Vescovo Joseph Arnaouti besuchen wir die die verschiedenen Abteilungen der Krankenhäuser, wo wir versuchen auch Eltern, Angehörigen und Freunden der Verletzten Trost zu spenden, die noch unter Schock stehen. ”. .Tue, 15 Apr 2014 00:00:00 +0200AMERIKA/PANAMA - Kirche ruft zu friedlichem Verhalten und verantwortungsbewusster Stimmabgabe aufhttp://www.fides.org/de/news/33916-AMERIKA_PANAMA_Kirche_ruft_zu_friedlichem_Verhalten_und_verantwortungsbewusster_Stimmabgabe_aufhttp://www.fides.org/de/news/33916-AMERIKA_PANAMA_Kirche_ruft_zu_friedlichem_Verhalten_und_verantwortungsbewusster_Stimmabgabe_aufPanama – Vertretern der katholischen Kirche und anderer Sektoren der Gesellschaft in Panama sind besorgt im Hinblick auf die angespannte Atmosphäre während der letzten Phase der Wahlkampagne für die Präsidentschaftswahl. In diesem Kontext fordern sie die Bevölkerung zu friedlichem Verhalten und verantwortungsbewusster Stimmabgabe auf. In seiner Predigt am Palmsonntag forderte Erzbischof José Domingo Ulloa von Panama die Politiker, die am kommenden 4. Mai gewählt werden, auf das Gemeinwohl und den Schutz der schwächeren Bevölkerungsgruppen stets in den Mittelpunkt zu stellen. Erzbischof Ulloa erinnerte die Bürger auch an die Pflicht der Stimmabgabe. Denn es liege in der Verantwortung jedes Einzelnen, den besten Kandidaten zu wählen. Die Medien bat der Erzbischof, auf diffamierende Wahlwerbung zu verzichten.<br />Die Bischofskonferenz von Panama lud die Politiker des Landes bereits in der Vergangenheit immer wieder ein, sich dem so genannten „Ethischen Pakt“ anzuschließen und sich während der Wahlkampagne gegenseitig zu respektieren. Zu den jüngsten Spannungen war es gekommen, nachdem eine Partei diffamierende TV-Wahlwerbung ausstrahlen ließ, so dass zwei staatliche Sender beschlossen keine Wahlwerbung mehr zu senden, auch weil es zu gewaltsamen Ausschreitungen zwischen Anhängern gegnerischer Parteien gekommen war. Tue, 15 Apr 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/NIGERIA - Zwei Wochen vor dem gestrigen Attentat wurden 20 mutmaßliche Mitglieder der Boko Haram bei einer Scheißerei getötethttp://www.fides.org/de/news/33915-AFRIKA_NIGERIA_Zwei_Wochen_vor_dem_gestrigen_Attentat_wurden_20_mutmassliche_Mitglieder_der_Boko_Haram_bei_einer_Scheisserei_getoetethttp://www.fides.org/de/news/33915-AFRIKA_NIGERIA_Zwei_Wochen_vor_dem_gestrigen_Attentat_wurden_20_mutmassliche_Mitglieder_der_Boko_Haram_bei_einer_Scheisserei_getoetetAbuja - Insgesamt 72 Menschen starben bei dem gestrigen Attentat auf einen Busbahnhof am Stadtrand von Abuja . Weiter 124 wurden verletzt. Dies teilen die einheimischen Behörden mit. “Leider befinden sich einige Verletzte in einem sehr kritischen zustand, so dass die Zahl der Opfer voraussichtlich steigen wird”, so Beobachter aus Kreisen der katholischen Kirche in Nigeria.<br />Unterdessen kündigten Staatspräsident Goodluck Jonathan, der Senatspräsident und einige Minister die Verletzten und kündigten strengere Sicherheitsmaßnahmen für die Stadt Abuja. Bisher bekannte sich noch niemand zu dem Anschlag, es wird jedoch vermutet, dass es sich bei den Attentätern um Mitglieder der radikalislamischen Boko Haram-Sekte handelt.<br />Am vergangenen 30. März lösten mutmaßliche Mitglieder der Boko Haram eine Schießerei in den Büros der Sicherheitsdienste aus, deren Hergang bis heute nicht aufgeklärt werden konnte. “Mutmaßliche Mitglieder der Boko Haram wurden in das Gebäude der DSS gebracht , wo sie verhört werden sollten“, so der Beobachter weiter. “Nach offiziellen Angaben gelang es einem von ihnen, sich der Schusswaffe eines Sicherheitsbeamten zu bemächtigen und begann zu schießen. Der darauf folgende Schusswechsel dauerte insgesamt drei Stunden und es starben mindestens 20 mutmaßliche Mitglieder der Boko Haram”. <br />“Wir werden wahrscheinlich nie erfahren, ob diese Personen nicht bereits in der Untersuchungshaft mit Waffen versorgt wurden. Man vermutet, dass es Komplizen in den Reihen der Sicherheitskräfte gibt, eine Tatsache, die auch der Staatspräsident bereits angeprangert hatte. Dieser Krieg ist sehr kompliziert”, so der Beobachter abschließend. Tue, 15 Apr 2014 00:00:00 +0200ASIEN/PAKISTAN - Minderheiten sind Zielscheibe: Studie der British Pakistani Christian Associationhttp://www.fides.org/de/news/33914-ASIEN_PAKISTAN_Minderheiten_sind_Zielscheibe_Studie_der_British_Pakistani_Christian_Associationhttp://www.fides.org/de/news/33914-ASIEN_PAKISTAN_Minderheiten_sind_Zielscheibe_Studie_der_British_Pakistani_Christian_AssociationLondon –Ethnische, religiöse und politische Minderheiten werden in Pakistan Opfer von Hass, Diskriminierung und Vorurteilen, die ihnen das Leben schwer machen: dies dokumentiert eine von der “British Pakistani Christian Association” in Auftrag gegebene und nun veröffentlichte Studie. Der Bericht mit dem Titel “The Targeting of ‘Minority Others’ in Pakistan”, versteht sich als Analyse der politischen Entwicklung des Landes in den vergangenen Jahrzehnten und enthält zahlreiche Berichte, die diese dokumentieren. <br />“Viele staatliche und nichtstaatliche Beschlüsse und Initiativen haben Aktionen begünstigt, die darauf abzielen Minderheiten wie Christen, Ahmadi, Hindus, Belutschis, Hazara, Schiiten, Sikh und viele andere zu treffen“, heißt es in der Studie, die insbesondere an den so genannten „Blasphemie-Paragraphen“ erinnert, der oft als „Falle“ für Christen und Hindus missbraucht wird.<br />Dia Autoren des Berichts - Desmond Fernande und Nathaniel Lewis – erinnern auch an zahlreiche Eingriffe verschiedener Organe der Vereinten Nationen, darunter der Menschenrechtsrat, die Fragen aufwarfen, die ohne Antwort blieben.<br />Unter den Zeugenaussagen befindet sich auch die des jungen Christen Samson Barkat aus Karachi, der als einziger Christ die Aufnahmeprüfung für die Polizeischule bestanden hatte. Muslimische Mitschüler versuchten ihn später zum Austritt aus der Schule zu bewegen. Im Januar 2014 wurde Samson, während er in seinem Auto religiöse Musik hörte von den anderen Kadetten überfallen und verprügelt. Einer von ihnen zog Seiten aus dem Koran aus seiner Tasche und zerriss sie, woraufhin er lauthals Samson der Blasphemie beschuldigte.<br />Ein Beispiel für die Diskriminierung von Minderheiten sind auch Vergewaltigungen von jungen Frauen aus christlichen und hinduistischen Gemeinden und Zwangsverheiratungen. “Muslime in Pakistan glauben, dass sie Mädchen und junge Frauen aus Minderheiten wie Konsumgüter behandeln können”, so Farroukh Saif von der Organisation “World Vision in Progress” , die betroffenen jungen Frauen in Pakistan hilft. Tue, 15 Apr 2014 00:00:00 +0200ASIEN/SYRIEN - In Maalula wurden Kirchen verwüstet und geschändethttp://www.fides.org/de/news/33913-ASIEN_SYRIEN_In_Maalula_wurden_Kirchen_verwuestet_und_geschaendethttp://www.fides.org/de/news/33913-ASIEN_SYRIEN_In_Maalula_wurden_Kirchen_verwuestet_und_geschaendetMaalula – Nach der Eroberung des rund 55 Kilometer nordöstlich von Damaskus gelegenen christlichen Dorfes Maalula durch die staatliche Armee wird aus Bildern und Berichten aus Regierungskreisen und von internationalen Nachrichtenagenturen die Verwüstung der christlichen Kultstätten während der viermonatigen Besatzung durch aufständische Milizen ersichtlich. Insbesondere wurde das griechisch-melkitische Kloster schwer beschädigt, wo die Kirche verwüstet wurde und religiöse Gegenstände, Bilder und Bücher überall auf dem Boten verstreut herumliegen, die Ikonen aus der Sakristei verschwunden sind und die Glocken und das Kreuz von der Klosterkuppel entfernt wurden. In der Nähe der Klosteranlage, die Ende des 5. Jahrhunderts befindet sich auf einer Anhöhe das Hotel Safir, das von den oppositionellen Milizen als Hauptquartier benutzt wurde. <br />Vor dem Bürgerkrieg lebten in dem Bergdorf Maalula – das heute menschenleer zu sein scheint - rund 5.000 mehrheitlich christliche Syrer . Die Dörfer Sarkha, Maalula und Jibbeh wurden im Rahmen einer militärischen Offensive erobert, mit der die syrische Regierungsarmee die Kontrolle über die Region Qalamun fast vollständig zurück gewann. In der Region versorgten die Rebellen bisher ihre Hochburgen rund um Damaskus mit Waffen. Bei dem militärischen Vormarsch werden die syrischen Truppen von schiitischen Hisbollah-Milizen aus dem Libanon unterstützt. Drei Mitarbeiter des Fernsehsenders der Hisbollah - Al-Manar TV – wurden von Heckenschützen getötet, während sie die Rückeroberung von Maalula filmten. .Tue, 15 Apr 2014 00:00:00 +0200AMERIKA/MEXIKO - Wasserkraftwerk “El Naranjal”: Lage in Veracruz weiterhin unklarhttp://www.fides.org/de/news/33912-AMERIKA_MEXIKO_Wasserkraftwerk_El_Naranjal_Lage_in_Veracruz_weiterhin_unklarhttp://www.fides.org/de/news/33912-AMERIKA_MEXIKO_Wasserkraftwerk_El_Naranjal_Lage_in_Veracruz_weiterhin_unklarCordoba – Die Diözese Córdoba wartet nach einem Besuch des Gouverneurs Javier Duarte auf eine Benachrichtigung zu den Entwicklungen im Hinblick auf das Projekt des umstrittenen Wasserkraftwerks "El Naranjal". Im Rahmen des Projekts soll einer von insgesamt 112 Staudämmen entstehen, die Privatunternehmen im Staat Veracruz bauen wollen. Betroffen ist die Region Amatlán de los Reyes und sieben umliegende Gemeinden in der Region, wo nach Ansicht von Umweltexperten für rund 30.000 Menschen schwerwiegende Schäden entstehen .<br />"Bis heute”, so Bischof Eduardo Porfirio Patiño Leal von Córdoba, “habe ich keinerlei Benachrichtigung erhalten. Für mich ist es wichtig, dass es zu einem Dialog mit den betroffenen Parteien, Umweltexperten und Bundesbehörden kommt, an dem sich auch die Planer des Projekts beteiligen". Wie aus einer Verlautbarung hervorgeht, forderte der Bischof bei den Gesprächen den Gouverneur, der sich zu einer Revision des Projekts bereit erklärte, Untersuchungen im Hinblick auf die Erteilung von Konzessionen. Laut Presseberichten sollen die Bauarbeiten in den kommenden möglicherweise wieder aufgenommen werden. "Die Tatsache, dass der Gouverneur Schäden für die Einwohner der Region ausschließt, stimmt uns zuversichtlich”, so der Bischof, “doch wir wissen auch, dass entsprechende Maßnahmen in den kommunalen und staatlichen Behörden auf den Weg gebracht werden müssen, damit wir verstehen, auf welche Weise die Vergebung von Konzessionen stattfindet".<br />“El Naranjal” wäre der bisher größte Staudamm des Landes, für dessen Bau jedoch zahlreiche Bäume gefällt werden sollen durch den das Wasser des Flusses Blanco in beträchtlicher Weise reduziert werden würde. Tue, 15 Apr 2014 00:00:00 +0200ASIEN/INDIEN - Bischöfe schreiben im Wahlmonat an den Präsidenten: Die katholische Kirche wird auch künftig einen wichtigen Beitrag leistenhttp://www.fides.org/de/news/33911-ASIEN_INDIEN_Bischoefe_schreiben_im_Wahlmonat_an_den_Praesidenten_Die_katholische_Kirche_wird_auch_kuenftig_einen_wichtigen_Beitrag_leistenhttp://www.fides.org/de/news/33911-ASIEN_INDIEN_Bischoefe_schreiben_im_Wahlmonat_an_den_Praesidenten_Die_katholische_Kirche_wird_auch_kuenftig_einen_wichtigen_Beitrag_leistenNews Delhi – Die katholische Kirche in Indien begleitet den Wahlmonat April mit dem Gebet und wird auch künftig ihren Beitrag zur Entwicklung des Landes leisten, insbesondere im Bereich der Bildung und der sozialen Dienstleistungen: so die indischen Bischöfe in einem Schreiben an den indischen Präsidenten Shri Pranab Mukherjee. Wie der Sprecher der Indischen Bischofskonferenz, Pfarrer Joseph Chinnayyan mitteilt, hatte das Staatsoberhaupt in den vergangenen Tagen den Vorstand der Bischofskonferenz besucht, dem Kardinal Baselios Cleemis und die Erzbischöfe Andrews Thazhath und Filipe Neri Ferrao und Erzbischof Albert D'Souza . <br />Shri Pranab Mukherjee würdigte im Rahmen der Gespräche den Dienst der Christen an der Nation und die selbstlose Hingabe von Bischöfen, Priestern, Ordensleuten und Laien, die sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen der indischen Bevölkerung, Frieden und Harmonie einsetzen. Der Präsident begrüßte auch die Initiative der Kirche, die zu einem besonderen Gebetstag für die Wahl einlädt und wünschte sich, dass die Mitglieder des neu gewählten Parlaments, sich um das Funktionieren der Institutionen Bemühen und für die Interessen der Nation und das Wohl der indischen Bevölkerung eintreten. Tue, 15 Apr 2014 00:00:00 +0200ASIEN/MYANMAR - Osterbotschaft des Erzbischofs von Yangon im Zeichen der Versöhnunghttp://www.fides.org/de/news/33910-ASIEN_MYANMAR_Osterbotschaft_des_Erzbischofs_von_Yangon_im_Zeichen_der_Versoehnunghttp://www.fides.org/de/news/33910-ASIEN_MYANMAR_Osterbotschaft_des_Erzbischofs_von_Yangon_im_Zeichen_der_VersoehnungYangon – “Christus hat uns durch seine Aussöhnung mit der Welt den Auftrag zur Versöhnung geschenkt. Durch Christus hat Gott die ganze Welt umarmt”, in diesem Bewusstsein fordert Erzbischof Charles Maung Bo die Christen und alle Menschen guten Willens in Myanmar in seiner Osterbotschaft dazu auf sich in den Dienst der Versöhnung zu stellen. <br />“Ostern ist wie eine Morgenröte der Hoffnung. Auch die längste Nacht endet mit der Morgenröte. Jedes Leiden hat ein Ende. Wir feiern die Hoffnung die in der österlichen Zeit lebendig wird: das Leben ist keine leere Illusion, sondern Christus ist das Leben”. Diese Botschaft, so der Erzbischof, stoße bei den Menschen in Myanmar auf besonderes Gehör, die “50 Jahre lang Teil eines gekreuzigten Volkes waren”, festgenagelt „an einem Kreuz des Leidens, der Ungerechtigkeit und der Unterdrückung”. <br />In seiner Botschaft erinnert Bischof Bo an verschiedene Gründe, die Anlass zur Hoffnung geben, darunter der demokratische Prozesse, die neue Meinungs- uns Ausdrucksfreiheit und die jüngste Öffnung gegenüber der Zivilgesellschaf, die er als „Zeichen der Auferstehung“ bezeichnet. “Wir hoffen und beten dafür, dass es sich nicht um eine falsche Morgenröte handelt”, so der Bischof, der auch an die “neuen Nägel” erinnert, die das Land heute durchbohren: das so genannte “land grabbing”; der von neonazistischen Bewegungen verbreitete religiöse Hass, neoliberalistische Tendenzen, das Anhalten der ethnischen Konflikte. <br />Deshalb sei der “Weg der Versöhnung” dringend notwendig, so der Erzbischof, der die unterschiedlichen Bereiche nennt, in denen eine Versöhnung stattfinden sollte: auf persönlicher Ebene, in der persönlichen Beziehung zu Gott, in der Familie, in den Beziehungen zu den Mitmenschen und insbesondere gegenüber Feinden. Eine Versöhnung solle aber auch zwischen den ethnischen und religiöse Gemeinschaften in Myanmar stattfinden und in der Beziehung zur Umweilt in einem „mit großen natürlichen Ressourcen gesegneten Land”. “Christus erinnert uns an unsere Verantwortung, wenn es darum geht, denen zu vergeben, die gegen uns gesündigt haben”, heißt es in der Botschaft, “denn es gibt keine Versöhnung ohne authentische Vergebung”.<br />Abschließend erinnert Erzbischof Bo an die Kampagne “Flower Speach”, die der der birmanische Blogger Nay Phone Latt in den sozialen Netwerken den „Hassreden“ extremistischer religiöser Gruppen im Land entgegenstellt. “Das Schicksal unserer großen Nation”, so der Erzbischof abschließend, “ist die Einheit der Unterschiede, di uns eine Zukunft des Friedens und des Wohlergehens garantiert”. Mon, 14 Apr 2014 00:00:00 +0200AMERIKA/VENEZUELA - Kard. Urosa fordert Suche nach Wegen zur Lösung der Probleme des Landeshttp://www.fides.org/de/news/33909-AMERIKA_VENEZUELA_Kard_Urosa_fordert_Suche_nach_Wegen_zur_Loesung_der_Probleme_des_Landeshttp://www.fides.org/de/news/33909-AMERIKA_VENEZUELA_Kard_Urosa_fordert_Suche_nach_Wegen_zur_Loesung_der_Probleme_des_LandesCaracas – In einem Interview, das der staatliche Fernsehsender, am Sonntag, den 13. April ausstrahlte, erklärte der Erzbischof von Caracas, Kardinale Jorge Urosa Sabino: "Ich bin sehr traurig über die von den Sicherheitskräften ausgeübte Gewalt, die wir in diesem Ausmaß noch nie gesehen hatten”. Es bedürfe vor allem einer Lösung für die wirtschaftlichen Probleme, die Grund für die Proteste seien, die man nun endlich durch Dialog zwischen der Regierung und der Opposition beenden wolle.<br />"Es soll ein System nach dem Vorbild Kubas eingeführt werden”, so der Kardinal, “doch dies ist nicht korrekt, denn dieser Vorschlag wurde von der Bevölkerung bereits durch ein Referendum abgelehnt". Der Kardinal bekräftigte in diesem Zusammenhang die Bereitschaft der Kirche zu einem Beitrag der Lösung der Probleme.<br />Der nun auf den Weg gebrachte Dialog, an dem als Beobachter auch Vertreter der katholischen Kirche teilnehmen , und der auch von der Bevölkerung des Landes begrüßt wird, müsse durch konkrete Aktionen begleitet werden, so der Kardinal, der zu einer „positiven Haltung“ einlädt, aber auch betont, dass das Volk im Falle eines Scheiterns der Gespräche wisse, „wer Schuld daran hat“.<br />Abschließend forderte der Erzbischof von Caracas die Politiker des Landes auf, sich gemeinsam um die Lösung der sozialen und wirtschaftlichen Probleme zu bemühen". Mon, 14 Apr 2014 00:00:00 +0200AMERIKA/CHILE - Brandkatastrophe in Valparaiso: Kardinal Ezzati bittet um Hilfsbereitschafthttp://www.fides.org/de/news/33908-AMERIKA_CHILE_Brandkatastrophe_in_Valparaiso_Kardinal_Ezzati_bittet_um_Hilfsbereitschafthttp://www.fides.org/de/news/33908-AMERIKA_CHILE_Brandkatastrophe_in_Valparaiso_Kardinal_Ezzati_bittet_um_HilfsbereitschaftSantiago – Um Solidarität mit den Opfern des Erdbebens im Norden des Landes und nach der Brandkatastrophe in Valparaiso, bei der bisher 12 Menschen starben und Tausende obdachlos wurden fordert, der Erzbischof von Santiagao, Kardinal Ricardo Ezzati "zu Beginn der Karwoche am Palmsonntag ”. Dies geht aus einer Verlautbarung der Bischofskonferenz des Landes hervor.<br />"Dieses Jahr feiern wir Ostern im Angesicht von großem Schmerz”, so der Kardinal wörtlich, „Vor wenigen Wochen haben wir gesehen, wie unsere Mitbürger Opfer eines Erdbebens wurden und gestern wurden wir zutiefst von der Katastrophe berührt, bei der viele Menschen starben und von der zahlreiche Familien in Valparaiso betroffen sind.<br />“Es handelt sich um den schlimmsten Brand in der Geschichte von Valparaiso”, so die chilenischen Präsidentin, Michelle Bachelet, in einem Kommentar gegenüber der Presse über den Brand, der am Samstag, den 12. April, am späten Nachmittag ausgebrochen war und innerhalb weniger Stunden eine Fläche von rund 800 Hektar am Stadtrand von Valparaiso verwüstete. Bei dem Brand starben 12 Menschen, über 500 wurden verletzt, 10.000 mussten evakuiert werden und rund 500 wurden völlig zerstört. Obschon rund 3.500 Helfer im Einsatz waren, konnte der Brand erst nach 24 gelöscht werden.<br />"Diese beiden Ereignisse laden uns dazu ein, Ostern besonders intensiv zu feiern”, so der Kardinal in seinem Appell, “indem wir das Ostergeheimnis durch die Solidarität in unserem Leben lebendig werden lassen". Caritas di Santiago nimmt Hilfsmittel für die betroffenen Familien in Valparaiso entgegen. Viele Menschen, die evakuiert werden mussten, wurden in den Kirchen der Stadt untergebracht. Mon, 14 Apr 2014 00:00:00 +0200ASIEN/PAKISTAN - Asia Bibi: Prozess auf “unbestimmtes Datum” vertagthttp://www.fides.org/de/news/33906-ASIEN_PAKISTAN_Asia_Bibi_Prozess_auf_unbestimmtes_Datum_vertagthttp://www.fides.org/de/news/33906-ASIEN_PAKISTAN_Asia_Bibi_Prozess_auf_unbestimmtes_Datum_vertagtLahore – Wie Beobachter im Gespräch mit dem Fidesdienst bereits am Wochenende vermutet hatten ließ die Verwaltung des Hohen Gerichts in Lahore heute morgen mitteilen, das die Verhandlung im Berufungsverfahren im Fall Asia Bibi auf ein “unbestimmtes Datum” verschoben wird. Diese bereits vierte Vertagung in zwei Monaten sei “ein Verstoß gegen den Anspruch auf Gerechtigkeit einer pakistanischen Bürgerin”, so der Anwalt von Asia Bibi, Naeem Shakir. Unterdessen seien „für andere ähnliche Prozesse, über die dieselben Richter entscheiden sollen, die Daten inzwischen festgelegt, mit Ausnahme des Falls Asia Bibi”. Im Fall Asia Bibi, so heißt es, müsse man auf die Rückkehr des Richters warten, der sich bereits zu Beginn mit dem Fall Asia Bibi befassen sollte. Ob dieser Richter je zurückkomme stehe nicht fest und wenn dann könne dies Monate dauern, so Shakir. “Wir sind enttäuscht und frustriert, denn dieses Vorgehen ist nicht korrekt und wenig transparent. Es gibt keinen plausiblen Grund, weshalb nur für den Prozess im Fall Asia Bibi kein Datum festgelegt wird. Dieser Aufschub ist nicht gerechtfertigt. Ich werde um ein Treffen mit dem Präsidenten des Hohen Gerichts bitten und eine Erklärung von ihm verlangen. Sollte diese nicht zufrieden stellend sein, dann werden wir als Vereinigung der Anwälte einen Brief schreiben”, so Shakir zum Fidesdienst. Asia Bibi befindet sich seit über vier Jahren in Haft. Mon, 14 Apr 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/NIGERIA - Attentat in Abuja: “Bei den Opfern des Bündnisses zwischen Boko Haram und Al Quaida handelt es sich um einfache Arbeiter und Pendler”http://www.fides.org/de/news/33905-AFRIKA_NIGERIA_Attentat_in_Abuja_Bei_den_Opfern_des_Buendnisses_zwischen_Boko_Haram_und_Al_Quaida_handelt_es_sich_um_einfache_Arbeiter_und_Pendlerhttp://www.fides.org/de/news/33905-AFRIKA_NIGERIA_Attentat_in_Abuja_Bei_den_Opfern_des_Buendnisses_zwischen_Boko_Haram_und_Al_Quaida_handelt_es_sich_um_einfache_Arbeiter_und_PendlerAbuja – Bei zwei heftigen Explosionen starben heute Morgen im Busbahnhof im Nyanya Motor Park in der nigerianischen Hauptstadt Abuja mehrere Dutzend Menschen. Es wird vermutet, dass die Zahl der Todesopfer bei bis zu zweihundert liegen könnte. Eine offizielle Bilanz der Sprengstoffattentate, bei denen Dutzende Busse beschädigt wurden, gibt es noch nicht. <br />“Der Ort, an desm das heutige Attentat verübt wurde, befindet sich in einem der größten Vororte von Abuja, rund 15 bis 20 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt”, so der Pressesprecher der Erzdiözese Pfarrer Patrick Tor Alumuk zum Fidesdienst. “Der Busbahnhof, in dem die Explosion stattfand, wird von Pendlern benutz, die zur Arbeit in die Stadt fahren. Bei den Opfern handelt es sich also um einfache Arbeiter auf dem Weg zum Arbeitsplatz“.<br />“Die Behörden haben zwar noch nicht bestätigt, dass es sich um ein Attentat von Boko Haram, doch die Vorgehensweise, lässt auf Boko Haram schließen”, so Pfarrer Patrick weiter.<br />Erst am gestrigen 13. Aprile waren bei einem Anschlag der Boko Haram mindestens 60 Menschen in verschiedenen Dörfern im Nordosten des Landes gestorben. “Die Lage ist äußerst schwierig. Zwar werden die Mitglieder Boko Haram von der Armee verfolgt, doch diese rächen sich im Gegenzug an der Zivilbevölkerung”, betont Pfarrer Patrick.<br />Nach Ansicht des katholischen Geistlichen ist die radikalislamische Sekte in der Lage, den Angriffen der Armee zu widerstehen, weil sie Unterstützung aus dem Ausland erhält. “Viele Mitglieder der Boko Haram sind keine Nigerianer, da die Al Quaida im islamischen Maghreb beschlossen hat, die islamistische Sekte in Nigeria zu unterstützen“, so Pfarrer Patrick. „Hunderte Kämpfer der AQMI aus dem Ausland verstärken also die Einheiten der Boko Haram in Nigeria. AQMI wiederum wird von anderen Staaten unterstützt, die auf diese Weise Krieg gegen Nigeria führen. AQMI leistet finanzielle Unterstützung und sorgt für die Ausbildung der Kämpfer der Boko Haram. Deshalb handelt es sich nicht mehr nur um einen internen Krieg”. <br />Beobachter berichten auch davon, dass Boko Haram aus der Luft von Helikoptern versorgt wird . Dies bestätigt auch Pfarrer Patrick: “Diese Hubschrauber kommen aus den Ländern des Maghreb, wo sich die Stützpunkte befinden. Es wäre zu vergleichen mit einem Konflikt im Norden Italiens, bei dem die Aufständischen von Hubschraubern aus der Schweiz und aus Österreich versorgt werden”. Mon, 14 Apr 2014 00:00:00 +0200ASIEN/SYRIEN - Armee erobert Maalula zurückhttp://www.fides.org/de/news/33904-ASIEN_SYRIEN_Armee_erobert_Maalula_zurueckhttp://www.fides.org/de/news/33904-ASIEN_SYRIEN_Armee_erobert_Maalula_zurueckDamaskus – Die staatliche syrische Armee des Präsidenten Assad hat erneut die Kontrolle über die Stadt Maalula rund 50 Kilometer nördlich von Damaskus zurückerobert. Dies teilen die syrischen Sicherheitskräfte mit, nach deren Angaben die Armee in dem gesamten umkämpften Gebiet in der Region Qalamun auf dem Vormarsch ist. Die Stadt Maalula, in der sich auch das Kloster der heiligen Tekla befindet, wurde seit rund vier Monaten von Rebellen besetzt. Unter den aufständischen Gruppen, die die Stadt erobert hatten war auch die dschihadistische Jabhat al-Nusra. Am 3. Dezember waren 13 griechisch-orthodoxe Schwestern und drei ihrer Mitarbeiter aus dem Kloster entführt worden. Die Entführung nahm mit der Freilassung der Schwestern und ihrer Mitarbeiter am 9. März im Libanon ein glückliches Ende. .Mon, 14 Apr 2014 00:00:00 +0200ASIEN/JORDANIEN - Direktor der Caritas: Zahl der Christen unter den Flüchtlignen steigthttp://www.fides.org/de/news/33903-ASIEN_JORDANIEN_Direktor_der_Caritas_Zahl_der_Christen_unter_den_Fluechtlignen_steigthttp://www.fides.org/de/news/33903-ASIEN_JORDANIEN_Direktor_der_Caritas_Zahl_der_Christen_unter_den_Fluechtlignen_steigtAmman – Unter den syrischen Flüchtlingen in Jordanien steige die Zahl der Christen stetig, so der Direktor von Caritas Jordanien, Wael Suleiman. “Ihr Osterfest steht im Zeichen der Verzweiflung und der geistigen Erschöpfung”, so Suleiman, “Wir hatten liturigische Feiern für die katholischen Flüchtlinge geplant, mussten aber feststsllen, dass ihr Gemütszustand dafür nicht der reichtige ist. Sie nehmen lieber an den Feiern der einheimischen jordanischen Pfarreien teil. Denn sie sind müge und resigniert und sind nicht an eigens für sie organisierten Feiern interessiert, die sie nur an ihren Vertriebenenstatus und das erlittene Leid erinnern. Doch sie erwarten trotzdem mit großer Freude die Ankunft von Papst Franziskus. Auf dem Besuchsprogramme des Papstes stehen auch Begegnungen mit Flüchtlingen in Betania, jenseits des Jordans, in der Nähe des Ortes der Taufe Jesu”. <br />“Es ist nicht wie am Anfang, als unter den ersten Flüchtlingen noch keine Christen waren. Heute ” so Suleiman “sind es über 20.000. Ein kleiner Anteil im Vergleich zu den insgesamt 1,3 Milionen syrischen Flüchtlingen, die sich nach Angaben der Regierung in Amman in Jordanien aufhalten. Aller Voraussicht nach werden diese christlichen Flüchtlinge nach Kriegsende nicht mehr in die Heimat zurückkehren. Dies bedeutet, dass in einigen Städten, wie Homs oder Aleppol, viele Stadviertel nicht mehr von den ursprünglichen Einwohnern bewohnt werden”. <br />Unterdessen ist für Ende April die vollständige Öffnung der neuen Anlagen im Flüchtlingslager in al-Azraq vorgesehen, wo 130.000 Flüchtlinge untergebarcht werden können. Männer, Frauen und Kinder, die vor dem Konflikt in Syrien fliehen mussten, werden in A al-Azraq nicht in Zelten, sondern in Containern wohnen. Auch das erste große Flüchtlingslager in Zaatari hat sich im Lauf der Zeit in eine provisorische Stadt verwandelt, wo es Krankenstationen, Schulen und sogar ein Fußballfeld gibt. “Auch diese Verwandlung der Flüchtlingscamps in weniger prekäre Anlagen”, so der Direktor von Caritas Jordanien, “ist ein deutliches Signal: niemand kann vorhersehen, wie lange der Aufenthahlt der syrischen Flüchtlinge außerhalb ihres Heimatlandes dauern wird”. .Mon, 14 Apr 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/RUANDA - Rektor des Großen Seminars “St. Charles” in Butarehttp://www.fides.org/de/news/33902-AFRIKA_RUANDA_Rektor_des_Grossen_Seminars_St_Charles_in_Butarehttp://www.fides.org/de/news/33902-AFRIKA_RUANDA_Rektor_des_Grossen_Seminars_St_Charles_in_ButareVatikanstadt – Kard. Fernando Filoni, Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker, hat am 21. Juni 2013 Pfarrer Diedonné Rwakabayiza aus dem Klerus der Diözese Cyangugu zum neuen Rektor des Großen Seminars “St. Charles” in Nyakibanda in der Diözese Butare ernannt. <br />Der neue Rektor wurde am 3. Juni 1966 in Mibirizi geboren und am 24. April 1995 zum Priester geweiht. Er besuchte zunächst das Kleine Seminar “Saint Pie X” in Nyundo und später das Große Seminar in Kabgayi, das Große Seminar in Nyakibanda und die Päpstliche Universität Urbaniana. Nach seiner Priesterweihe hatte er folgende Ämter inne: Pfarrer, Rektor des Kleinen Seminars in Cyangugu, Generalvikar der Diözese Cyangugu, Beauftragter für das katholische Bildungswesen, Koordinator der Pastoralprogramme, Mitglied des Konsultorenkollegs und des interdiözesanen Kirchenrechts. Mon, 14 Apr 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/SENEGAL - Rektor des interdiözesanen Seminars “Libermann” in Dakar ernannthttp://www.fides.org/de/news/33901-AFRIKA_SENEGAL_Rektor_des_interdioezesanen_Seminars_Libermann_in_Dakar_ernannthttp://www.fides.org/de/news/33901-AFRIKA_SENEGAL_Rektor_des_interdioezesanen_Seminars_Libermann_in_Dakar_ernanntVatikanstadt – Kard. Fernando Filoni, Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker, hat am 17. Juli 2013 Pfarrer Alfred Waly Sarr aus dem Klerus der Erzdiözese Dakar zum neuen Rektor des interdiözesanen Großen Seminars “Libermann” in Sebikhotane in der Erzdiözese Dakar ernannt.<br />Der neue Rektor wurde am 19. April 1968 in Mbodiène geboren und am 29. Juni 1996 im Kleinen Seminar in Ngasobil zum Priester geweiht. Er wurde am Kleinen Seminar “Saint Joseph” in Ngazobil, am Großen Seminar in Djibélor , am Großen Seminar in Sébikhotane und an den katholischen Universitäten in Lyon und Abomey-Calavi für das Priesteramt ausgebildet. Er erwarb akademische Grade im Fach Moraltheologie und Internationales Menschenrecht. Nach seiner Priesterweihe hatte er folgende Ämter inne: Vikar der Kathedrale in Dakar, Katechesebeauftragter der Diözese, Kaplan der katholischen Frauen, Dozent für Moraltheologie, Generalsekretär der Bischofskonferenz. Mon, 14 Apr 2014 00:00:00 +0200ASIEN/PAKISTAN - Asia Bibi: Verhandlung wird voraussichtlich ein weiteres Mal verschobenhttp://www.fides.org/de/news/33900-ASIEN_PAKISTAN_Asia_Bibi_Verhandlung_wird_voraussichtlich_ein_weiteres_Mal_verschobenhttp://www.fides.org/de/news/33900-ASIEN_PAKISTAN_Asia_Bibi_Verhandlung_wird_voraussichtlich_ein_weiteres_Mal_verschobenLahore – Mit großer Wahrscheinlichkeit wird die ersten Verhandlung im Berufungsprozess im Fall der wegen Blasphemie zum Tode verurteilten Christin Asia Bibi, die auf den 14. April anberaumt ist, ein weiteres Mal verschoben. Zu diesem weiteren Aufschub wird es voraussichtlich “aus internen Verwaltungsgründen beim Hohen Gericht“ kommen. Dies teilt der Anwalt und Verteidiger von Asia Bibi, Naeem Shakir, dem Fidesdienst mit: “Das erste Richterkollegium, das sich mit dem Fall befassen sollte, wurde inzwischen von der Verwaltung des Gerichts aufgelöst und einer der beiden Richter wurde versetzt; auch das zweite Richterkollegium, das den Fall übernehmen sollte, wurde aufgelöst und ein drittes noch nicht benannt. Bis zum jetzigen Zeitpunkt habe ich keinerlei Mitteilungen von der Gerichtsverwaltung erhalten und damit ist es sehr unwahrscheinlich, dass am Montag eine Verhandlung vor Gericht stattfinden wird. Wir erwarten eine erneute Verschiebung um mindestens 10 Tage. Versetzungen und Benennungen von Richtern sind Zuständigkeit des Hohen Gerichts und werden routinemäßig und aus unterschiedlichsten Gründen vorgenommen. Doch diese wiederholte Verschiebung ist für uns sehr unangenehm”. <br />Es kommt auch vor, dass die Richter in schwierigen Fällen, wie einer Anklage wegen Blasphemie, befürchten, Opfer von Fundamentalisten zu werden. Unterdessen wartet Asia Bibi in der Strafvollzugsanstalt in Multan auf die Verhandlung, an der sie persönlich nicht teilnehmen wird. Sat, 12 Apr 2014 00:00:00 +0200