Fides Newshttp://www.fides.org/Aus dem Archivder Fidesagenturen-usASIEN/SYRIEN - Mindestens 35 Kinder sterben nach Masern-Impfunghttp://www.fides.org/de/news/34740-ASIEN_SYRIEN_Mindestens_35_Kinder_sterben_nach_Masern_Impfunghttp://www.fides.org/de/news/34740-ASIEN_SYRIEN_Mindestens_35_Kinder_sterben_nach_Masern_ImpfungIdlib – In der Provinz Idlib im Norden Syriens starben 35 Kinder nachdem sie mit verseuchten Impfstoffen gegen Masern geimpft worden waren. Wie die Ärzte in den Kliniken in Jirjanaz e Maaret al-Nouman mitteilten, tragen die Symptome sofort nach der Impfung ein. Die Impfung fand im Rahmen eines Programms der Weltgesundheitsorganisation statt und wurde in den von den Rebellen besetzten Gebieten durchgeführt. Bei zahlreichen weiteren Kindern führte die Impfung zu allergischen Reaktionen. Es wird vermutet, dass die Impfstoffe bis zur Verabreichung nicht ordnungsgemäß aufbewahrt wurden. Es wird jedoch auch nicht ausgeschlossen, dass der schlechte Gesundheitszustand der Kinder Ursache des Todes gewesen sein könnte. Unterdessen wurde das Programm abgebrochen. Thu, 18 Sep 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/ZENTRALAFRIKANISCHE REPUBLIK - Kamillianer mit “Alison Des Forges”-Preis ausgezeichnet: “Er hat Muslimen Zuflucht geboten“http://www.fides.org/de/news/34739-AFRIKA_ZENTRALAFRIKANISCHE_REPUBLIK_Kamillianer_mit_Alison_Des_Forges_Preis_ausgezeichnet_Er_hat_Muslimen_Zuflucht_gebotenhttp://www.fides.org/de/news/34739-AFRIKA_ZENTRALAFRIKANISCHE_REPUBLIK_Kamillianer_mit_Alison_Des_Forges_Preis_ausgezeichnet_Er_hat_Muslimen_Zuflucht_gebotenBangui - Pater Bernard Kinvi vom Orden der Kamillianer wurde mit dem “Alison Des Forges“ ausgezeichnet, den die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch für besonderes Engagement im Beriech des Schutzes der Menschenrechte vergibt. <br />Pater Kinvi bot Hunderten von muslimischen Vertriebenen Schutz, die vor der Verfolgung durch die Anti-Balaka-Milizen, in seine Mission in Bossemptélé im Nordwesen der Demokratischen Republik flohen. <br />“Als im Januar 2014 der Bürgerkrieg ausbrach, haben wir uns entschlossen zu bleiben”, so der Ordensmann, der daran erinnerte, dass er als Kamillianer sich insbesondere dazu verpflichtet hat, Kranke zu pflegen. Diese Entscheidung von Pater Kinvi und seines Mitbruder Brice Patrick sowie der Schwestern des Karmeliterordens der heiligen Teresa von Turin, wurde von den Anti-Balaka-Milizen nicht gerne gesehen, die Morddrohungen gegenüber den Ordensleuten aussprachen. <br />“Manche wollten Muslime töten, weil sie sich als Feinde betrachteten. Doch dagegen habe ich mich mit allen meinen Kräften gewehrt. Die ganze katholische Mission hat sich dagegen gewehrt”, so Pater Kinvi, der sich wünscht, dass der Preis “der ganzen Welt verständlich macht, dass in Zentralafrika viele christliche Priester, Ordensleute und Laiengläubige Muslimen Zuflucht geboten haben. Damit wollen wir zeigen, dass es sich nicht um einen konfessionellen sondern um einen politischen Konflikt handelt“.<br />“Dieser Preis ist ein Aufruf zu Frieden und Aussöhnung. Ich lade meine Mitbrüder in Zentralafrika dazu ein, gemeinsam für den Frieden und die Entwicklung unsers Landes einzutreten”, so der Ordensmann abschließend. Thu, 18 Sep 2014 00:00:00 +0200ASIEN/SRI LANKA - Bischöfe zur Heiligsprechung von Joseph Vaz: “Ein 300 Jahre alter Traum geht in Erfüllung!“http://www.fides.org/de/news/34738-ASIEN_SRI_LANKA_Bischoefe_zur_Heiligsprechung_von_Joseph_Vaz_Ein_300_Jahre_alter_Traum_geht_in_Erfuellunghttp://www.fides.org/de/news/34738-ASIEN_SRI_LANKA_Bischoefe_zur_Heiligsprechung_von_Joseph_Vaz_Ein_300_Jahre_alter_Traum_geht_in_ErfuellungColombo – “Was würden Sie sagen, wenn ein 300 Jahre alter Traum in Erfüllung geht? Die ganze Kirche in Sri Lanka jubelt heute. Wir danken Papst Franziskus von ganzem Herzen für die Heiligsprechung von Joseph Vaz, der zu den Mitbegründern unserer Kirche gehört”, so Bischof Vianney Fernando von Kandy, zum Fidesdienst zur großen Freude der Bischöfe und aller katholischen Gläubigen über die Nachrichte der baldigen Heiligsprechung des seligen Joseph Vaz, die der Heilige Stuhl nun bekannt gab. “Wir haben viel gearbeitet und viele Hindernisse überwunden”, so der Bischof, “nun ist unsere Freude einfach groß. Wir hoffen, dass die Heiligsprechung während des Papstbesuchs in Sri Lanka stattfinden wird und dafür beten wir. Dies würde unsere Freude verdoppeln”, so der Bischof weiter. Er habe bereits mit dem Bischof von Goa, der indischen Heimatdiözese des Seligen, gesprochen, so der Bischof weiter, der sich ebenfalls sehr freue. Der selige Joseph Vaz, so Bischof Fernando, “setzte sich in kritischen Momenten unseres Landes für Frieden und Aussöhnung ein, insbesondere während des Bürgerkriegs”.<br />Joseph Vaz, der auch als “Apostel Sri Lankas” bezeichnet wird, wurde in Benaulin 1651 geboren. Nach seiner Priesterweihe als Mitglied der Kongregation des heiligen Filippo Neri ging er bald in die Mission nach Sri Lanka, wo holländische Calvinisten eine Kampagne der Verfolgung gegen Katholiken führten. Während seiner Zeit Seelsorger der Untergrundgemeinden der Verfolgten entstanden über 15 Kirchen und 400 Kapellen. Einen wertvollen Beitrag leistete er auch mit der Übersetzung des Evangeliums in die beiden Landessprachen Tamil und Singalesisch. Vaz starb am 16. Januar 1711 in Kandy. Am 21. Januar 1995 wurde er von Papst Johannes Paul II. bei dessen Besuch in Sri Lanka selig gesprochen. Thu, 18 Sep 2014 00:00:00 +0200AMERIKA/BRASILIEN - Wahl am 5. Oktober: Wahldebatte befasst sich mit Korruptionsskandalenhttp://www.fides.org/de/news/34737-AMERIKA_BRASILIEN_Wahl_am_5_Oktober_Wahldebatte_befasst_sich_mit_Korruptionsskandalenhttp://www.fides.org/de/news/34737-AMERIKA_BRASILIEN_Wahl_am_5_Oktober_Wahldebatte_befasst_sich_mit_KorruptionsskandalenAparecida – Mit den Korruptionsskandalen im Zusammenhang mit der staatlichen Erdölgesellschaft Petrobras befasste sich eine von der Brasilianischen Bischofskonferenz veranstaltete Wahldebatte, an der acht der insgesamt elf Präsidentschaftskandidaten teilnahmen ).<br /> Die amtierende Präsidentin Dilma Rousseff, die sich erneut um das Amt bewirbt und der sozialdemokratische Oppositionsführer Aecio Neves machten sich gegenseitig Schuldzuweisungen, während Marina Silva von der Öko-Partei, die aus Umfragen neben Rousseff als Favoritin hervorgeht, das Fehlen künftiger Regierungsprogramme bemängelte. <br />Der ehemalige Präsident Luiz Inácio Lula da Silva unterstützt unterdessen die Kandidatur von Dilma Rousseff, nachdem jüngsten Umfragen auch Marina Silva von der Sozialistischen Partei gute Chancen in Aussicht stellten.<br />Am 5. Oktober werden die brasilianischen Wähler den Präsidenten, dessen Stellvertreter, die Gouverneure, ein Drittel der Senatoren und die Abgeordneten des Bundes und der Länder wählen. Thu, 18 Sep 2014 00:00:00 +0200AMERIKA/MEXIKO - XV. Treffen der Mitarbeiter der Büros für Menschliche Mobilität: "Wenn wir die Stimme der Migranten hören, hören wir die Stimme Jesu”http://www.fides.org/de/news/34736-AMERIKA_MEXIKO_XV_Treffen_der_Mitarbeiter_der_Bueros_fuer_Menschliche_Mobilitaet_Wenn_wir_die_Stimme_der_Migranten_hoeren_hoeren_wir_die_Stimme_Jesuhttp://www.fides.org/de/news/34736-AMERIKA_MEXIKO_XV_Treffen_der_Mitarbeiter_der_Bueros_fuer_Menschliche_Mobilitaet_Wenn_wir_die_Stimme_der_Migranten_hoeren_hoeren_wir_die_Stimme_JesuYucatán – "Wenn wir die Stimme der Migranten hören, hören wir die Stimme Jesu. Es ist unsere Aufgabe, die Würde der Migranten wieder herzustellen... Pastoralarbeiter, Priester, Ordensleute und Laien sind berufen für Gerechtigkeit und Solidarität in der Welt der menschlichen Mobilität einzutreten", so Erzbischof Emilio Carlos Berlie Belaunzarán von Yucatán beim Eröffnungsgottesdienst zum XV. Treffen der Menschlichen Mobilität, das vom 16. zum 19. September tagt.<br />Bei einer Pressekonferenz im Anschluss an den Gottesdienst wurden die Inhalte der Veranstaltung erläutert: "Wir wollen Migranten helfen, was wir seit jeher tun, doch wir wollen es noch besser tun, angesichts der neuen Realität, mit der diese sich heute konfrontiert sehen", so der Weihbischof von Puebla und Sekretär der Mexikanischen Bischofskonferenz Eugenio Lira Rugarcía.<br />Mexiko sieht sich mit einer schwierigen Situation im Hinblick auf das Phänomen der Migration konfrontiert, von der zunehmend auch Minderjährige betroffen sind . Die katholische Kirche nimmt sich als einzige Nichtregierungsorganisation dieser Gruppe von Menschen an, die zunehmend zum Entstehen einer “fluktuierenden Gesellschaft” in Mexiko beitragen. Thu, 18 Sep 2014 00:00:00 +0200ASIEN/LIBANON - Präsident von Caritas Libanon: Durch das organisierte Chaos im Nahen Osten schwindet die Hilfsbereitschaft der Menschenhttp://www.fides.org/de/news/34735-ASIEN_LIBANON_Praesident_von_Caritas_Libanon_Durch_das_organisierte_Chaos_im_Nahen_Osten_schwindet_die_Hilfsbereitschaft_der_Menschenhttp://www.fides.org/de/news/34735-ASIEN_LIBANON_Praesident_von_Caritas_Libanon_Durch_das_organisierte_Chaos_im_Nahen_Osten_schwindet_die_Hilfsbereitschaft_der_MenschenRoma - “Vor einiger Zeit hat ein libanesischer Bischof versucht, Spenden für syrische Flüchtlinge zu sammeln. Es ist im nicht gelungen. Die Menschen erklärten: es reicht, wir wollen nicht mehr helfen. Für viele sind die Hilfsprogrammen für syrische Flüchtlinge heute Anlass zu Vorwürfen und Anschuldigungen, auch im Hinblick auf die Arbeit der Caritas”, so der Vorsitzende von Caritas Libanon, Pfarrer Karam, zum Schwinden der Hilfsbereitschaft und des Solidaritätsbewusstseins gegenüber syrischen Flüchtlingen, insbesondere nach der Weidehraufnahme der Gefechte zwischen syrischen Rebellen und der syrischen Armee im Bekaa-Tal. “Unter der Bevölkerung”, so der maronitische Priester, “hört man immer wieder: 'wir haben sie aufgenommen und wurden verraten. Die Polizei hat in den Aufnahmecamps Waffen gefunden und nun wollen wir den Syrern nicht mehr helfen'”. <br />So fallen die humanitären Hilfsprogramme für syrische Flüchtlinge im Libanon den Konflikten zum Opfer, die Befürchtungen unter der libanesischen Bevölkerung auslösen. Man befürchtet vor allem, dass der syrische Konflikt sich auf den Libanon ausdehnen könnte und diesem eine Invasion der Dschihadisten des Islamischen Staates und der mit Al-Kaida in Verbindung stehenden Gruppe „al-Nusra“ droht. Die Grenze zwischen Syrien und dem Libanon bereits mehrmahls bei den Gefechten mit dschihadistischen Gruppen überschritten und “al-Nusra” droht mit der Hinrichtung von neuen libanesischen Polizisten und Soldaten, die in Geiselhaft genommen wurden.<br />Pfarrer Karam, der ein einem Treffen von Caritas Internationalis zur Lage im Nahen Osten teilnimmt, das gegenwärtig in Rom tagt, erinnert an Wiedersprüche und Unklarheiten im Hinblick auf die Haltung der internationalen Staatengemeinschaft und einiger westlicher Mächte zu den jüngsten Ereignissen in der Region. “Offenischtlich”, so der libanesische Geistliche, “wünschen sich manche eine Neuordnung des Nahen Ostens und begünstigen die Entstehung von Kleinstaaten auf ethnischer und religiöser Basis. Heute will man das islamische Kalifat bekämpfen, doch der Gruppe der Staaten, die heute angeblich gemeinsam die Dschihadisten bekämpfen wollen, sind auch solche die diesen jahrelang Finanzmitteln, Waffen und logistischer Unterstützung zur Verfügung gestellt haben”. Nach Ansicht von Pfarrer Karam finden auch Hilfsprogramme für Christen und andere Minderheiten im Rahmen eines Plans statt, der die derzeitige Ordnung im Nahen Osten stürzen soll: “Der neue Nahe Osten, der von diesen Strategen des Chaos geplant wird“, so der Präsident von Caritas Libanon“ist eine zerrissene Region, die sich mit ethnischen und religiösen Konflikten konfrontiert sieht, und in der Christen keinen Plazt haben. Es gibt zu denken, dass die USA und andere westliche Länder bevorzugt Visa und Asylanträge von Christen bearbeiten. Doch damit sind wir nicht einverstanden: Wir lassen uns nicht wie Gäste in einem Land behandeln, das auch uns gehört”. .Thu, 18 Sep 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/COTE D’IVOIRE - Vorsitzender der Bischofskonferenz: “Die Kirche wacht wie ein Prophet darüber, dass die Gesellschaft nicht vom rechten Weg abkommt”http://www.fides.org/de/news/34734-AFRIKA_COTE_D_IVOIRE_Vorsitzender_der_Bischofskonferenz_Die_Kirche_wacht_wie_ein_Prophet_darueber_dass_die_Gesellschaft_nicht_vom_rechten_Weg_abkommthttp://www.fides.org/de/news/34734-AFRIKA_COTE_D_IVOIRE_Vorsitzender_der_Bischofskonferenz_Die_Kirche_wacht_wie_ein_Prophet_darueber_dass_die_Gesellschaft_nicht_vom_rechten_Weg_abkommtAbidjan – In Cote d’Ivoire sind die Folgen der 10jährigen politischen und institutionellen Krise auch heute noch zu spüren, die 2011 mit dem Eingreifen der Truppen der Vereinten Nationen und Frankreichs ihren Höhepunkt erreichte und mit der Festenahme des ehemaligen Präsidenten Laurent Gbagbo und der Amtsübernahme des heutigen Präsidenten Alassane Ouattara endete. Eine Präsidentschaftswahl wird im kommenden Jahr 2015 stattfinden. Über diese Themen sprach Fides mit dem Vorsitzenden der ivorischen Bischofskonferenz, Bischof Alexis Touabli Youlo von Agboville, am Rande des Ad-limina-Besuchs der Bischöfe im Vatikan.<br /><br />Exzellenz, wie hat die Kirche die fast 10jährige Krise in Cote d’Ivoire erlebt?<br /> <br />Die Kirche ist im Zentrum der Gesellschaft, wie es sinngemäß in der Konzilskonstitution Gaudium et Spes heißt. Und auf der Grundlage dieser Präsenz, die in unserem Volk verwurzelt ist, hat die Kirche eine wichtige Rolle während der Krise gespielt, die unser Land erschüttert hat. Dies hat durch die ordentliche Seelsorge in den Pfarreien aber auch durch die Justitia-et-Pax-Kommission stattgefunden, die sich zu Gesprächen mit allen politischen Akteuren des Landes getroffen hat. Auch die Bischofskonferenz als solche hat die Hauptakteure der Krise, einschließlich der verschiedenen Präsidenten, die in einander den vergangenen Jahren folgten, zu Gesprächen eingeladen. <br />Diese Arbeit wird heute von den Strukturen fortgeführt, die sich mit der alltäglichen Politik befassen. Im Bereich der Aussöhnung ist die Kirche zum Beispiel in der Kommission “Dialog, Wahrheit und Versöhnung” vertreten, deren Vorsitzender ein katholischer Bischof ist . Vertreter der Kirche sind auch auf regionaler Ebene in der Kommission vertreten. <br />Wir sind auch Mitglied der Unabhängigen Wahlkommission . Sowohl durch unsere ordentliche Arbeit als auch durch außerordentliche Initiativen ist die Kirche im Leben des Landes vertreten und ich glaube, dass die Menschen dies schätzen. <br /><br />Die humanitären Folgen der Krise sind im Land heute noch zu spüren. Man braucht nur an die vielen Binnenflüchtlinge zu denken. Welche Rolle spielt die Kirche, wenn es um Hilfe für Not leidende Menschen geht?<br /> <br />Die Kirche ist wahrscheinlich die Institution, die die wichtigste Rolle im Umgang mit den Vertriebenen spielt. Es sollte erwähnt werden, dass die Menschen bei drohender Gefahr als erstes in katholischen Pfarreien Zuflucht suchte. Und dabei handelte es sich nicht nur um Katholiken sondern auch um Muslime und angehörige anderer Religionen oder Menschen, die sich zu keiner Religion bekennen. Die Pfarreien aller Diözesen des Landes und insbesondere im Westen und im Süden haben Aufnahmezentren für Binnenflüchtlinge eingerichtet. In diesem Bereich sind wir auch heute noch tätig, denn nicht alle Flüchtlinge konnten in ihre Heimat zurückkehren. <br /> <br />Wie wird die Kirche die Wahl im Jahr 2015 begleiten?<br /> <br />Die Kirche hat eine Beobachterrolle, wie der Prophet der, wacht um zu verhindern, dass die Gesellschaft vom rechten Weg abkommt. Und deshalb sind wir auch in der Unabhängigen Wahlkommission vertreten, die darauf achtet, dass angemessene Maßnahmen ergriffen werden, um sicherzustellen, dass die Wahl regulär und friedlich verläuft. Thu, 18 Sep 2014 00:00:00 +0200ASIEN/PAKISTAN - Pakistanisches Gericht setzt geplante Hinrichtung aushttp://www.fides.org/de/news/34733-ASIEN_PAKISTAN_Pakistanisches_Gericht_setzt_geplante_Hinrichtung_aushttp://www.fides.org/de/news/34733-ASIEN_PAKISTAN_Pakistanisches_Gericht_setzt_geplante_Hinrichtung_ausIslamabad – Ein Gericht in Rawalpindi veranlasst die Aussetzung der Hinrichtung des zum Tode verurteilten Shoaib Sarwar, die am heutigen 18. September vollzogen werden sollte. Die Hinrichtung des in dritter Instanz wegen Mordes zum Tode verurteilten Sarwar, wäre die erste Hinrichtung eines Zivilisten in Pakistan seit der Einführung des Moratoriums vor sechs Jahren gewesen. Die Aussetzung durch das pakistanische Gericht ist bis zum kommenden 13. Oktober gültig. In den vergangenen Tagen hatten verschiedene Menschenrechtsorganisationen, darunter Amnesty International und Human Rights Watch aber auch die Justitia-et-Pax-Kommission der pakistanischen Bischöfe versucht die Vollziehung der Todesstrafe zu verhindern .<br />Im Rahmen der Kampagne für die Abschaffung der Todesstrafe findet unterdessen am Kommenden 26. September in Lahore eine von verschiedenen zivilen Bürgerrechtsorganisationen veranstaltete Versammlung statt. Die pakistanische Kirche begrüßt die nun beschlossene Aussetzung der Hinrichtung. Bischof Joseph Arshad von Faisalabad erklärt gegenüber Fides: “Die Kirche setzt sich für den Wert des menschlichen Lebens ein. Das Leben ist ein Geschenk Gottes und der Menschen darf nicht darüber urteilen. Wir werden die Kampagne für die Abschaffung der Todesstrafe in Pakistan auch künftig unterstützten und die Menschen auf die Notwendigkeit der Achtung der Heiligkeit des Lebens – dies gilt auch für das Leben eines Mörders aufmerksam machen..“ <br />In pakistanischen Gefängnissen warten rund 8.000 zum Tode verurteilte Häftlinge auf die Vollziehung des Urteils. Im vergangenen Jahr hatte die Regierung unter Nawaz Sharif erklärt man werde das Moratorium zur Todesstrafe verlängern. Beamte der Europäischen Union hatten zu Verstehen gegeben, dass eine Wiederaufnahme der Hinrichtungen die Handelsbeziehungen mit der Europäischen Union beeinträchtigen könnte. Thu, 18 Sep 2014 00:00:00 +0200ASIEN/JORDANIEN - König Abdallah II. will die Präsenz der arabischen Christen fördernhttp://www.fides.org/de/news/34732-ASIEN_JORDANIEN_Koenig_Abdallah_II_will_die_Praesenz_der_arabischen_Christen_foerdernhttp://www.fides.org/de/news/34732-ASIEN_JORDANIEN_Koenig_Abdallah_II_will_die_Praesenz_der_arabischen_Christen_foerdernAmman – Trotz der sektiererischen Konflikte in der Region soll Jordanien auch in Zukunft eine “Oase der Sicherheit und der Stabilität” bleiben. Gleichsam wolle man sich dafür einsetzen, dass arabische Christen sich sicher fühlen und damit ihre Präsenz in der Region fördern, so König Abdallah II. zum Profil des von ihm regierten Landes bei einem Treffen mit Vertretern der Regierung und der Zivilgesellschaft am gestrigen Dienstag, den 16. September. Im Mittelpunkt der Gespräche stand die jordanische Position angesichts der von regionalen und internationalen geo-politischen Akteuren angekündigten Maßnahmen mit Blick auf den Vormarsch der Dischadisten des Islamischen Staates. Bei dem Treffen forderte der jordanische König auch Intellektuelle, Religionsführer und Medienschaffende auf, die eigene Verantwortung zu übernehmen, wenn es um die Bekämpfung extremistischer Ideologien geht, die das Image des Islam schädigen. <br />Die Vorhaben des jordanischen Königs würdigte der lateinische Patriarch von Jerusalem Erzbischof Fouad Twal: “Jordanien war seit jeher sicherer Zufluchtsort für alle”, der Patriarch, der auch an die jüngsten Maßnahmen zur Aufnahme christlicher Flüchtlinge aus dem Irak seitens der jordanischen Regierung erinnerte. <br />In der jordanischen Hauptstadt tagt unterdessen die gemischte internationale Kommission für den theologischen Dialog zwischen der katholischen und der orthodoxen Kirche. Die dreizehnte Tagung dieser Art findet auf Einladung des orthodoxen Patriarchats Jerusalem statt. Der Dialogkommission gehören jeweils zwei Delegierte der 14 autokephalen orthodoxen Kirchen und ebenso viele Vertreter der katholischen Kirche an. Ziel der Arbeiten ist die Prüfung einer Definition zur Ausübung des Primats des Bischofs von Rom, die auch von den orthodoxen Kirchen akzeptiert wird. Vorsitzende der Kommission sind Kardinal Kurt Koch, Präsident des Päpstlichen Rates für die Förderung der Einheit der Christen und der Metropolit von Pergamon Ioannis Zizioulas, Leiter des vom Ökumenischen Patriarchats. Im Verlauf der Tagung, die am kommenden 23. September zu Ende geht, werden die Mitglieder der Kommission auch syrische Flüchtlinge besuchen. .Wed, 17 Sep 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/DEMOKRATISCHE REPUBLIK KONGO - Bischöfe: “Verfassungsrevision würde die Stabilität des Landes gefährden”http://www.fides.org/de/news/34731-AFRIKA_DEMOKRATISCHE_REPUBLIK_KONGO_Bischoefe_Verfassungsrevision_wuerde_die_Stabilitaet_des_Landes_gefaehrdenhttp://www.fides.org/de/news/34731-AFRIKA_DEMOKRATISCHE_REPUBLIK_KONGO_Bischoefe_Verfassungsrevision_wuerde_die_Stabilitaet_des_Landes_gefaehrdenKinshasa - “Die sichere Zukunft der Demokratischen Republik Kongo ist in der Achtung der Verfassung des Landes verankert”, so die kongolesischen Bischöfe in einem Hirtenbrief zur Reform des Artikels 220 der Verfassung, der unter anderem festlegt, dass “die Zahl der Mandate des Präsidenten der Republik nicht im Rahmen einer Verfassungsreform geändert werden darf”.<br />Eine eventuelle Änderung des Artikels könnte einer möglichen Anhebung der Zahl der Präsidentschaftsmandate von zwei auf drei den Weg ebnen und dem amtierenden Präsidenten Joseph Kabila eine weitere Kandidatur bei der Präsidentschaftswahl 2016 ermöglichen.<br />“Der 220 ist Grundlage der Stabilität des Landes und des Gleichgewichts der Gewalten der verschiedenen Institutionen. Eine Änderung wäre ein Rückschritt auf dem Weg des Aufbaus der Demokratie und würde die sichere Zukunft unseres Landes ernsthaft gefährden”, so die Bischöfe, die ihre Botschaft am Rande ihres Ad Limina-Besuchs im Vatikan veröffentlichten . Wed, 17 Sep 2014 00:00:00 +0200AMERIKA/BRASILIEN - “Red Eclesial Pan-Amazonica”: gemeinsame Aktion der kirchlichen Einrichtungenhttp://www.fides.org/de/news/34730-AMERIKA_BRASILIEN_Red_Eclesial_Pan_Amazonica_gemeinsame_Aktion_der_kirchlichen_Einrichtungenhttp://www.fides.org/de/news/34730-AMERIKA_BRASILIEN_Red_Eclesial_Pan_Amazonica_gemeinsame_Aktion_der_kirchlichen_EinrichtungenBrasilia – Bei einem Treffen den Räumlichkeiten der Päpstlichen Missionswerke in Brasilien wurde in den vergangenen Tagen die Aktion “Red Eclesial Pan-Amazonica” auf den Weg gebracht, der sich das Büro für Gerechtigkeit und Solidarität des CELAM und die Amazonas-Kommission der Brasilianischen Bischofskonferenz zusammenschließen. Bei dem Treffen kamen vom 9. bis 12. September zahlreiche Vertreter religiöser Orden und anderer Einrichtungen zusammen, die Projekte im Amazonasgebiet durchführen. <br />Wie die Organisatoren betrachten kirchlichen Einrichtungen das Amazonas-Becken, auch Pan-Amazzonia genannt, seit jeher als pastorale und missionarische Herausforderung der katholischen Kirche. Nun sollen im Rahmen der Aktion “Red Eclesial Pan-Amazonica” entstehen. <br />Im Einzelnen befassten sich die Teilnehmer des Treffens in Brasilia mit folgenden Themen: Makro-ökonomische Projekte, Maßnahmen der verschiedenen Regierungen zur Integration regionaler Infrastrukturen in Südamerika , Auswirkungen des Klimawandels auf das Amazonasgebiet und das Leben indigener Völker in der Region. Am Rande des Treffens wurde abschließend die Gründungsakte der Aktion „Red Eclesial Pan-Amazonica” veröffentlicht. Wed, 17 Sep 2014 00:00:00 +0200AMERIKA/NICARAGUA - Bischöfe zum Gesetz Nr. 779 zur Gewalt gegen Frauen: Kirche kann keine polizeilichen Aufgaben übernehmenhttp://www.fides.org/de/news/34729-AMERIKA_NICARAGUA_Bischoefe_zum_Gesetz_Nr_779_zur_Gewalt_gegen_Frauen_Kirche_kann_keine_polizeilichen_Aufgaben_uebernehmenhttp://www.fides.org/de/news/34729-AMERIKA_NICARAGUA_Bischoefe_zum_Gesetz_Nr_779_zur_Gewalt_gegen_Frauen_Kirche_kann_keine_polizeilichen_Aufgaben_uebernehmenManagua – Der stellvertretende Vorsitzende der Bischofskonferenz von Nicaragua , Bischof César Bosco Vivas Robelo von Leon, gab bekannt, dass der Vorsitzende der sandinistischen Regierungspartei, Edwin Castro, die Kirche von den im Gesetz Nr. 779 vorgesehenen Aufgaben bei der Vorbeugung gegen die Gewalt gegen Frauen befreit. Das Gesetz war ohne vorherige Beratung mit kirchlichen Stellen verabschiedet worden.<br />Dieses “Gesetz zur Bekämpfung der Gewalt gegen Frauen” legt ursprünglich im Artikel 46 fest, dass die kirchlichen Pastoralkommissionen die Aufgabe eines Kommissariats für Frauen übernehmen und damit polizeiliche Aufgaben übernehmen, wenn es um das Ergreifen von Vorsichtsmaßregeln geht. <br />"Der Abgeordnete Castro, war sehr entgegenkommend und erklärte, man habe die Kirche zu solchen Aufgaben nicht zwingen wollen“, so Bischof Bosco im Anschluss an das Gespräch mit dem Politiker. Bischof Bosco Vivas ist auch Vorsitzender der bischöflichen Kommission für Familienpastoral und fügt hinzu, dass man sich deshalb einig geworden sei, dass eine Revision des Gesetzes im beiderseitigen Einvernehmen stattfinden müsse. Wed, 17 Sep 2014 00:00:00 +0200ASIEN/HEILIGES LAND - In Gaza beginnt für 240.000 das Schuljahr mit von Geschossen durchlöcherten Tafelnhttp://www.fides.org/de/news/34728-ASIEN_HEILIGES_LAND_In_Gaza_beginnt_fuer_240_000_das_Schuljahr_mit_von_Geschossen_durchloecherten_Tafelnhttp://www.fides.org/de/news/34728-ASIEN_HEILIGES_LAND_In_Gaza_beginnt_fuer_240_000_das_Schuljahr_mit_von_Geschossen_durchloecherten_TafelnGaza City – Die Schultafeln sind von Kugeln durchlöchert und auch an den Wänden sind Einschusslöcher zu sehen und die Stühle ehemaliger Klassengefährten, die bei Angriffen starben bleiben leer: so beginnt das Schuljahr für die 240.000 Schüler des Gazastreifens, die rund 252 Schulen des Hilfswerks der Vereinten Nationen für Palästinaflüchtlinge im Nahen Osten besuchen. “Nach 50 traumatischen Konflikttagen, Tod, Verwüstung und Massenvertreibung, wollen wir den Kindern mit der Wiedereröffnung der Schulen neue Hoffnung und bessere Perspektiven schenken”, heißt es in einer Verlautbarung des UNRWA-Generalkommissars. Über 90 Schulen in Gaza wurden während der Luftangriffe gegen die Bevölkerung von Gaza als Unterkünfte für Flüchtlinge benutzt. Mitarbeiter des UNRWA sorgen vor Ort durch ihren Einsatz rund um die Uhr dafür, dass die Schulen bald möglichst wieder für den Unterricht benutzt werden können. Bis vor wenigen Tagen waren in insgesamt 29 Schulen noch Flüchtlinge untergebracht. Wed, 17 Sep 2014 00:00:00 +0200ASIEN/INDIEN - Spendenaufruf des Bischofs: “Kaschmir muss bei Null anfangen“http://www.fides.org/de/news/34727-ASIEN_INDIEN_Spendenaufruf_des_Bischofs_Kaschmir_muss_bei_Null_anfangenhttp://www.fides.org/de/news/34727-ASIEN_INDIEN_Spendenaufruf_des_Bischofs_Kaschmir_muss_bei_Null_anfangenSrinagar – “Der Staat Jammu und Kaschmir hat die schlimmsten Überschwemmungen in seiner Geschichte erlebt. Derzeit sieht es hier aus wie am Ground Zero. Das Leben und die Möglichkeiten des Unterhalts wurden vollkommen vernichtet. Am meisten betroffen sind die Christen”, so Bischof Peter Celestine von Jammu-Srinagar in einem Spendenaufruf an die Internationale Gemeinschaft. “Das Leben von Tausenden von Menschen ist gefährdet. Die Menschen brauchen umgehend Hilfe, wir müssen uns beeilen”, so der Bischof. “Die katholische Kirche”, so der Bischof weiter, “versucht in dieser traurigen Lage Beistand zu leisten. Wir bringen in Zusammenarbeit mit der Caritas im Rahmen von Nothilfeprogrammen lebensmittel und Trinkwasser, provisorische Unterkünfte und Medikamente zu den Überschwemmungsopfern. Viele christliche und muslimische Familien sind betroffen. 90% der katholischen und christlichen Familien der Region sind von schwersten Schäden betroffen. Auch Institutionen und Einrichtungen der Kirche wurden beschädigt”. Wed, 17 Sep 2014 00:00:00 +0200ASIEN/HEILIGES LAND - Patriarch Twal: Christliche Zuwanderer sind eine Bereicherung für die Ortskirchehttp://www.fides.org/de/news/34726-ASIEN_HEILIGES_LAND_Patriarch_Twal_Christliche_Zuwanderer_sind_eine_Bereicherung_fuer_die_Ortskirchehttp://www.fides.org/de/news/34726-ASIEN_HEILIGES_LAND_Patriarch_Twal_Christliche_Zuwanderer_sind_eine_Bereicherung_fuer_die_OrtskircheJaffa – Die Präsenz christlicher Zuwanderer, die im Heiligen Land arbeiten, “sind eine Bereicherung für die Ortskirche und ein Geschenk für die einheimischen Christen, die sich oft zu sehr auf die Politik konzentrieren”, so der lateinische Patriarch von Jerusalem, Erzbischof Fouad Twal, der den Beitrag der aus christlichen Auslandsgemeinden würdigt, deren Zahl in vielen israelischen Städten, darunter auch der Großraum Tel Aviv zunimmt. Diese Wertschätzung und Anerkennung brachte der Patriarch anlässlich eines Pastoralbesuchs bei den christlichen Gemeinden in Jaffa am vergangenen Wochenende zum Ausdruck. Wie das Patriarchat mitteilt, war der Patriarchat vor allem von der Lebendigkeit der indischen und der philippinischen Auslandsgemeinden beeindruckt: “In der Kirche”, so Erzbischof, „sind finden diejenigen, die befürchten, dass sie des Landes verwiesen werden Zuflucht und einen Ort der Gemeinschaft”. In seiner Predigt zum Sonntagsgottesdienst erinnerte der Patriarch an die Bedeutung der weltkirchlichen Gemeinschaft als gegenseitige Bereicherung, „denn wir gehören alle zur selben Kirche, der Kirche Gottes“”. .Wed, 17 Sep 2014 00:00:00 +0200ASIEN/PAKISTAN - Justitia-et-Pax-Kommission: “Wir müssen diese Hinrichtung verhindern, denn sie wäre ein Rückschritt für Pakistan“http://www.fides.org/de/news/34725-ASIEN_PAKISTAN_Justitia_et_Pax_Kommission_Wir_muessen_diese_Hinrichtung_verhindern_denn_sie_waere_ein_Rueckschritt_fuer_Pakistanhttp://www.fides.org/de/news/34725-ASIEN_PAKISTAN_Justitia_et_Pax_Kommission_Wir_muessen_diese_Hinrichtung_verhindern_denn_sie_waere_ein_Rueckschritt_fuer_PakistanLahore – “Wir müssen diese Hinrichtung unbedingt verhindern, Pakistan darf keine Rückschritte machen. Wir lehnen die Hinrichtung von Shoaib Sarwar, die erste Hinrichtung eines Zivilisten nach sechs Jahren entschieden ab und fordern von der Regierung die Abschaffung der Todesstrafe”, so der Leiter der Justitia-et-Pax-Kommission der pakistanischen Bischöfe Cecil Shane Chaudhry. Wie die pakistanischen Behörden mitteilen. Soll der 1998 wegen Mordes zum Tode verurteilte muslimische Staatsbürger am morgigen 18. September im Gefängnis von Rawalpindi vollzogen werden. Verschiedene einheimische Menschenrechtsorganisationen, darunter die “Human Rights Commission of Pakistan” aber auch internationale Nichtregierungsorganisationen, wie Amnesty International haben ihre Stimme gegen die Regierung erhoben und fordern die Verhinderung der Hinrichtung durch die Bestätigung des Moratoriums als Schritt in Richtung Abschaffung der Todesstrafe.<br />Das Todesurteil gegen Sarwar wurde bestätigt, nachdem zwei Berufungsanträge 2003 und 2006 vom Hohen Gericht in Lahore und vom Obersten Gericht abgelehnt wurden. Seither wartet der Verurteilte auf die Hinrichtung. Sollte das Todesurteil vollzogen werden, wäre es die erste Hinrichtung seit 2008 . “Als Christen fordern wir die Abschaffung der Todesstrafe”, so Cecil Shane Chaudhry, “denn sie hat nützliche Wirkung bei der Verbrechensbekämpfung. Es handelt sich um eine Strafmaßnahme, die gegen die Menschenwürde verstößt. In Pakistan sitzen viele Unschuldige im Gefängnis, die nach einem Justizirrtum getötet werden könnten”. <br />“Die Regierung unter Nawaz Sharif könnte durch Druckausübung seitens extremistischer Gruppen dazu gedrängt werden, die Todesstrafe wieder einzuführen”, so der Leiter der Kommission. Unterdessen lehnt die Bevölkerung dies ab. Am 26. September werden in Lahore, alle Bewegungen, die sich für die Abschaffung der Todesstrafe einsetzen zu einer von der “Human Rights Commission of Pakistan” organisierten Versammlung zusammenkommen, darunter auch die Justitia-et-Pax-Kommission der Bischofskonferenz. <br />„Die Aussetzung der Todesstrafe, die in Pakistan in den vergangenen Jahren umgesetzt wurde, gehört zu den wenigen wirklichen Fortschritten im Bereich der Menschenrechte in Pakistan, bekräftigt Amnesty International, “Die Wiederaufnahme der Hinrichtungen wäre ein schwerer Rückschritt”. In den pakistanischen Gefängnissen gibt es über 8.000, Gefangene, die zum Tode verurteilt wurden. Wed, 17 Sep 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/ZENTRALAFRIKANISCHE REPULBIK - Erzbischof von Bangui: “Die Krise in Zentralafrika ist nicht unüberwindbar”http://www.fides.org/de/news/34724-AFRIKA_ZENTRALAFRIKANISCHE_REPULBIK_Erzbischof_von_Bangui_Die_Krise_in_Zentralafrika_ist_nicht_unueberwindbarhttp://www.fides.org/de/news/34724-AFRIKA_ZENTRALAFRIKANISCHE_REPULBIK_Erzbischof_von_Bangui_Die_Krise_in_Zentralafrika_ist_nicht_unueberwindbarBangui - “Die Ereignisse in Zentralafrika sind nicht unüberwindbar. Wenn wir uns die Hand reichen und uns gegenseitig zurühren, können wir die Krise überwinden“, so Erzbischof Dieudonné Nzapalainga von Bangui, der Hauptstadt der Zentralafrikanischen Republik anlässlich eines Treffens mit ruandischer Jugendlicher mit der Überganspräsidentin Catherine Samba-Panza. Der Erzbischof betonte in diesem Zusammenhang: “Das Beispiel Ruandas zeigt uns, dass wir das Schlimmste vermeiden müssen”.<br />Die ruandischen Jugendlichen wurden nach einem Besuch zentralafrikanischer Religionsvertreter in Kigali eingeladen. “Wir haben dort gesehen, was in Ruanda passiert ist und wir haben deshalb diese jungen Menschen zu einem Besuch in unserem Land eingeladen” so Erzbischof Nzapalainga.<br />Zentralafrika sieht sich mit einer schweren Krise konfrontiert, die von den Gefechten zwischen ehemaligen Seleka-Rebellen und Anti Balaka-Milizen verursacht wurden. Am 15. September wurde die Mission der Afrikanischen Union von UN-Einheiten abgelöst. <br />Im Anschluss an das sonntägliche Angelus-Gebet hatte Papst Franziskus am 14. September den Wunsch zum Ausdruck gebracht, dass die UN-Einheiten “die vom derzeitigen Konflikt betroffene Zivilbevölkerung schützen möge”. “Je früher die Gewalt dem Dialog weicht”, so der Papst, “um so schneller werden die gegnerischen Einheiten die eigenen Interessen überwinden und sich dafür einsetzen, dass alle Bürger unabhängig von der Ethnie und der Religion zum Aufbau des Gemeinwohls beitragen kann”. (Fides 16/9/2014Tue, 16 Sep 2014 00:00:00 +0200ASIEN/CHINA - Erzbischof Joseph Wu gestorben: er war als fleißiger Hirte vor allem um die Ausbildung von Priestern und Ordensleuten bemühthttp://www.fides.org/de/news/34723-ASIEN_CHINA_Erzbischof_Joseph_Wu_gestorben_er_war_als_fleissiger_Hirte_vor_allem_um_die_Ausbildung_von_Priestern_und_Ordensleuten_bemuehthttp://www.fides.org/de/news/34723-ASIEN_CHINA_Erzbischof_Joseph_Wu_gestorben_er_war_als_fleissiger_Hirte_vor_allem_um_die_Ausbildung_von_Priestern_und_Ordensleuten_bemuehtNanchang – Am vergangenen 25. August starb im Alter von 93 Jahren nach langer Krankheit Erzbischof Joseph Wu Shizhen, der die chinesische Erzdiözese Nanchang leitete. Der Erzbischof wurde am 19. Januar 1921 in Fuhhou als Sohn einer katholischen Familie geboren. 1933 trat er im Alter von 12 Jahren in das Seminar ein und in den Jahren von 1942 bis 1949 studierte er Philosophie und Theologie. Vom damaligen Bischof von Yujiang, William Charles Quinn, C.M., wurde er am 6. November 1949 zum Priester geweiht.<br />Nach seiner Priesterweihe musste er in sein Heimatdorf zurückkehren und dort in der Landwirtschaft arbeiten. Später befasste er sich mit der traditionellen chinesischen Medizin und arbeitete bis in die 80-iger Jahre in verschiedenen Krankenhäusern in Linchuan. 1982 kehrte er in den Dienst der Diözese zurück und war als Seelsorger in verschiedenen katholischen Gemeinden in Linchuan, Jiujiang und Lushan tätig<br />Wu übte sein Amt unter schwierigen Bedingungen aus. Er bemühte sich jedoch stets um eine solide menschliche und spirituelle Ausbildung der Priester und Ordensleute in seiner Diözese und um die Restaurierung und Neueröffnung verschiedener Kirchen. Sein Bistum leitete er als besonders fleißiger Hirte.<br />Der verstorbene Erzbischof wurde am 30. August in der Kathedrale in Songbaixiang beigesetzt. Tue, 16 Sep 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/NIGERIA - Todesurteil gegen Soldaten: “Zeichen des Unmuts in den Reihen der Armee”http://www.fides.org/de/news/34722-AFRIKA_NIGERIA_Todesurteil_gegen_Soldaten_Zeichen_des_Unmuts_in_den_Reihen_der_Armeehttp://www.fides.org/de/news/34722-AFRIKA_NIGERIA_Todesurteil_gegen_Soldaten_Zeichen_des_Unmuts_in_den_Reihen_der_ArmeeAbuja - “Dass nun aufständische Soldaten zum Tode verurteilt wurden, ist ein Beweis für den Unmut in der nigerianischen Armee. Die Soldaten beklagen seit langem, dass sie gegen Boko Harem nicht mit Waffen kämpfen können, die denen der Gegner unterlegen sind”, so der Sprecher der Erzdiözese Abuja, Pfarrer Patrick Tor Alumuku in einem Kommentar zum Todesurteil gegen zwölf Soldaten wegen Meuterei und versuchtem Mord an ihrem Kommandanten. Zu dem Vorfall war es im Mai dieses Jahres in Maiduguri, der Hauptstadt des Staates Borno, gekommen.<br />“Das gestrige Urteil soll eine abschreckende Wirkung haben und verhindern, dass Soldaten sich weigern, gegen Boko Haram zu kämpfen. Das Urteil, auf das man seit drei Wochen wartete, soll Soldaten zu mehr Engagement im Kampf gegen Boko Haram motivieren”, so der katholische Geistliche.<br />Unterdessen wurde in Kogi im Zentrum Nigerias ein Militärkonvoi von bewaffneten Gruppen angegriffen, die vermutlich mit Boko Haram in Verbindung stehen. “Kogi befindet sich in der Mitte Nigerias rund 150 Km südlich von Abuja, der Hauptstadt des Landes, wo rund 30% der Bevölkerung Muslime sind. Dort wurde vor einem Jahr ein Universitätsprofessor festgenommen, weil er angeblich Beziehungen zur Boko Haram hatte. Ebenfalls in Kogi wurden heimliche Zellen der islamistischen Gruppe aufgedeckt“, so Pfarrer Tor Alumuku weiter.<br />“Dies zeigt ein weiteres Mal, dass es Zellen der Boko Haram auch in anderen Staaten gibt und nicht nur im Nordosten, wo sich hauptsächlich aktiv ist”, so der Priester.<br />Nach Angeben der nigerianischen Presse kamen bei dem Angriff hoch entwickelte Waffen zum Einsatz, die von gut ausgebildeten Kämpfern bedient wurden. “Dies überrascht nicht“, so der Sprecher der Erzdiözese Abuja abschließend, „denn viele Nigerianer wurden in den islamistischen Legionen unter Gaddafi ausgebildet. Nach dem Tod des libyschen Führers, kehrten diese Soldaten nach Nigeria zurück und viele kämpfen in den Reihen der Boko Haram, die von ihrer militärischen Ausbildung profitiert und vielleicht auch über Waffen aus libyschen Arsenalen verfügt. Andere Mitglieder der Boko Haram sind ehemalige Mitglieder der Al Kaida im Maghreb. An militärische Ausbildung mangelt es also nicht“. Tue, 16 Sep 2014 00:00:00 +0200AMERIKA/MEXIKO - Tag der Unabhängigkeit: "Frei sein bedeutet das Gute anzustreben“http://www.fides.org/de/news/34721-AMERIKA_MEXIKO_Tag_der_Unabhaengigkeit_Frei_sein_bedeutet_das_Gute_anzustrebenhttp://www.fides.org/de/news/34721-AMERIKA_MEXIKO_Tag_der_Unabhaengigkeit_Frei_sein_bedeutet_das_Gute_anzustrebenTehuantepec – "Freiheit ist keine Forderung und keine Vorschrift, es geht vielmehr um eine Erfahrung, die wir als Bürger machen, wenn wir harmonisch zusammenleben und unsere Mitmenschen respektieren”, so Bischof Oscar Armando Campos Contreras von Tehuantepec zum Tag der Unabhängigkeit in Mexiko am heutigen 16. September. In seiner Ansprache bei den offiziellen Feierlichkeiten betonte Bischof Campos "Diese Feierlichkeiten lehren uns, dass wir ein Land sind, das sich 1810 auf den Weg gemacht hat: doch es gibt noch viel zu tun, wenn wir wirklich frei sein wollen".<br />"Frei sein bedeutet das Gute zu sehen und danach zu streben, denn das Böse macht uns zu Sklaven”, so der Bischof weiter "denn diese Gesellschaft beherbergt noch viele Dinge, die uns versklaven und wir sollten versuchen, diese zu erkennen. Wenn wir also das Gute anstreben, dann bedeutet dies, dass wir den Wert des Menschen und seiner Würde und den Wert des Lebens erkennen. In einer Gesellschaft, die den Wert des Lebens nicht anerkennt, die Menschen als solchen nicht respektiert, werden auch dessen Werte nicht respektiert. Eine Gesellschaft, in der die Bürger ihre Pflichten nicht kennen und trotzdem ihre Rechte einfordern, ist nicht wirklich frei". <br />"Eine Gesellschaft, wo es Tausende von Armen gibt ist eine versklavte Gesellschaft, die sich von wirtschaftlichen Schemata beeinflussen läst, die Menschen demütigt und dies führt dazu, das Armut entsteht“, so der Bischof abschließend". Tue, 16 Sep 2014 00:00:00 +0200