Fides Newshttp://www.fides.org/Aus dem Archivder Fidesagenturen-usAFRIKA/SÜDAFRIKA - Katholiken protestieren: Staatliches Fernsehen wird Weihnachtsgottesdienst mit Papst Franziskus nicht übertragenhttp://www.fides.org/de/news/34633-AFRIKA_SUeDAFRIKA_Katholiken_protestieren_Staatliches_Fernsehen_wird_Weihnachtsgottesdienst_mit_Papst_Franziskus_nicht_uebertragenhttp://www.fides.org/de/news/34633-AFRIKA_SUeDAFRIKA_Katholiken_protestieren_Staatliches_Fernsehen_wird_Weihnachtsgottesdienst_mit_Papst_Franziskus_nicht_uebertragenJohannesburg – Das südafrikanische Staatliche fernsehen wird den Weihnachtsgottesdienst mit Papst Franziskus nicht übertragen. „Dies ist eine nichtakzeptable Feindseligkeit gegenüber der katholischen Kirche von Seiten eines staatlichen Organs, das sich aus Steuergeldern finanziert“, heißt es in einem Leitartikel der von der Southern African Catholic Bishops’ Conference herausgegebenen Zeitung “The Southern Cross”. Der Fernsehsender dem die Kritik gilt ist die “South African Broadcasting Corporation”, die die Papstmesse aus dem Petersdom dieses Jahr nicht übertragen wird.<br />“Es handelt sich zwar nicht um das wichtigste Problem, mit dem sich die katholische Kirche in Südafrika konfrontiert sieht”, so der Autor des Leitartikels, „doch es ist bezeichnend für das Klima der Feindseligkeit gegenüber unserer Kirche“. Die Streichung des Papstgottesdienstes aus dem Programm widerspreche „der Programmpolitik des Senders, der angeblich ein ausgeglichenes Programm für alle Religionsgemeinschaften Südafrikas ausstrahlen will”.<br />Der Autor des “The Southern Cross” beobachtet im Land eine “stillschweigende Ausgrenzung der katholischen Kirche”. Da sich staatliche Sender jedoch aus Steuergeldern finanzieren, müsse SABC “sich in den Dienst aller Bürger des Landes stellen, einschließlich jener 7% der Bevölkerung, die sich zum katholischen Glauben bekennen”, heißt es in dem Leitartikel abschließend. Andernfalls werde man die Produkte boykottieren, für die der staatliche TV-Sender Werbung macht. Fri, 29 Aug 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/GUINEA BISSAU - Arbeitsmaterialien für Firmvorbereitung in portugiesische Kreolsprache übersetzthttp://www.fides.org/de/news/34632-AFRIKA_GUINEA_BISSAU_Arbeitsmaterialien_fuer_Firmvorbereitung_in_portugiesische_Kreolsprache_uebersetzthttp://www.fides.org/de/news/34632-AFRIKA_GUINEA_BISSAU_Arbeitsmaterialien_fuer_Firmvorbereitung_in_portugiesische_Kreolsprache_uebersetztBissau – "Bo risibi Spiritu Santu" lautet der Titel der neuen Arbeitsmaterialien die künftig für die Vorbereitung von jungen Katholiken auf das Sakrament der Firmung zugrunde gelegt werden soll. In dem afrikanischen Land sprechen über 90% der Einwohner eigene Stammessprachen. Die Verkehrssprache ist das guineabissauische Kreol, eine portugiesische Kreolsprache. Das ursprünglich in französischer Sprache mit dem Titel "Recevez l'Esprit-Saint" vom Sekretariat für Katechese des Senegal veröffentlichte Unterrichtsmaterial und die Übersetzung in die Kreolsprache wurde von einer Arbeitsgruppe unter Leitung von Bischof Pedro Zilli von Bafatà entwickelt. Es sind insgesamt 27 Unterrichtseinheiten in drei Blöcken vorgesehen. Die Materialien sollen von Pfarreien und Missionsgemeinschaften geprüft werden und auf der Grundlage von eventuellen Revisionsvorschlägen soll die definitive Ausgabe veröffentlich werden. In der Präsentation zum Text schreibt Bischof Zilli: "Der Herr segne uns alle und ergieße über jeden von uns und über unsere Firmlinge den Heilige Geist. Diese Texte solle quelle der Inspiration für eine systematische Katechese sein”. Fri, 29 Aug 2014 00:00:00 +0200ASIEN/PHILIPPINEN - Bischöfe: “Wir wollen zur Bekämpfung des IS beitragen”http://www.fides.org/de/news/34631-ASIEN_PHILIPPINEN_Bischoefe_Wir_wollen_zur_Bekaempfung_des_IS_beitragenhttp://www.fides.org/de/news/34631-ASIEN_PHILIPPINEN_Bischoefe_Wir_wollen_zur_Bekaempfung_des_IS_beitragenManila – Die katholische Kirche will einen Beitrag zur Beendigung des brutalen Vorgehens des IS im Norden des Irak leisten. Dis kündigt der Vorsitzende der Philippinischen Bischofskonferenz, Erzbischof Socrates Villegas, an.<br />Zum einen will die philippinische Kirche mit Hilfskampagnen Christen und andere Vertriebene auf der Flucht vor den Milizen des Islamischen Staates schützen. Auf der anderen Seite sollen die rund 6 Millionen im Süden des Landes lebende Muslime dazu angeregt werden, sich von den Theorien des Kalifats zu distanzieren.<br />Der Erzbischof verurteilt in diesem Zusammenhang „Missbrauch, Enthauptungen und Gewalt jeder Art und die komplette Verzerrung der Religion“: “Wenn man im Namen Gottes Massaker verübt und mordet ist dies für die Welt eine verheerende Botschaft. Auf diese Weise stellt man die Religion als Instrument des Todes und Ursprung des Bösen dar”, so Erzbischof Villegas. <br />Der Vertreter der katholischen Kirche äußert sich auch besorgt im Hinblick der Solidarität einiger radikalislamischer Gruppen, darunter “Abu Sayyaf” mit der Terrorgruppe IS. Wobei offizielle islamische Gruppen, wie zum Beispiel die Moro Islamic Liberation Front , die vor kurzem ein Abkommen mit der Regierung in Manila unterzeichnete, die Theorien und Aktionen des Islamischen Staates ablehnen. <br />Wie Beobachter berichten, sollen unterdessen philippinische Guerillakämpfer bereits im Irak und Syrien an der Seite der Terroristen kämpfen. Die Behörden des Landes ziehen die Einrichtung einer Datenbank in Betracht, die Reisen philippinischer Staatsbürger in den Nahen Osten beobachten soll. Fri, 29 Aug 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/DEMOKRATISCHE REPUBLIK KONGO - Hunderte ehemaliger Geiseln der Guerillagruppen sind in den Wäldern sich selbst überlassenhttp://www.fides.org/de/news/34630-AFRIKA_DEMOKRATISCHE_REPUBLIK_KONGO_Hunderte_ehemaliger_Geiseln_der_Guerillagruppen_sind_in_den_Waeldern_sich_selbst_ueberlassenhttp://www.fides.org/de/news/34630-AFRIKA_DEMOKRATISCHE_REPUBLIK_KONGO_Hunderte_ehemaliger_Geiseln_der_Guerillagruppen_sind_in_den_Waeldern_sich_selbst_ueberlassenKinshasa – Seit mehreren Tagen hat sich in Beni, rund 350 Kilometer nördlich von Goma die humanitäre Lage von mindestens 160 ehemaligen Geiseln der ursprünglich ugandischen Guerillagruppe ADF zugespitzt. Dies berichtet das Netzwerk “Pace per il Congo”. Diese Menschen erhalten derzeit keinerlei Unterstützung von den Behörden oder von humanitären Organisationen <br />Wie der für das Territorium um Beni zuständige Verwaltungsbeamte Kalonda Amisi mitteilt, stehen gegenwärtig keine Hilfsmittel zur Verfügung. Viele ehemalige Geiseln seien krank, unterernährt und traumatisiert, do die Menschenrechtsorganisation CRDH. Einige der Frauen und Mädchen, die von den Rebellen als Sexsklavinnen benutzt wurden, werden derzeit im Krankenhaus in Oicha behandelt. “Vier der eingelieferten Frauen sind schwanger. Die meisten Frauen und Mädchen wurden Vergewaltigt. In den Wäldern mussten sie Schreckliches erleben. Die ehemaligen Geiseln berichten auch davon, dass Angehörige in ihrer Gegenwart ermordet wurden”, so Jean-Paul Paluku Ngongondi, Vorsitzender der CRDH. Dabei soll es auch zu Kannibalismus gekommen sein.<br />Die Geiseln konnten nach der Zerstörung der Basislager der ADF durch die kongolesischen Streitkräfte im Rahmen der Operation "Sokola" fliehen, bei der die Regierungssoldaten von der Mission der Vereinten Nationen in der Demokratischen Republik unterstützt wurden. Hunderte Geiseln befinden sich jedoch weiterhin in den Händen der Guerillagruppen . Unterdessen will die MONUSCO nach den ehemaligen Geiseln der ADF suchen, die hilflos in den Wäldern in der Umgebung von Beni umher irren. Fri, 29 Aug 2014 00:00:00 +0200ASIEN/INDIEN - Christen protestieren gegen Umwandlung einer Kirche in einen hinduistischen Tempelhttp://www.fides.org/de/news/34629-ASIEN_INDIEN_Christen_protestieren_gegen_Umwandlung_einer_Kirche_in_einen_hinduistischen_Tempelhttp://www.fides.org/de/news/34629-ASIEN_INDIEN_Christen_protestieren_gegen_Umwandlung_einer_Kirche_in_einen_hinduistischen_TempelAligarh – Auf die Umwandlung einer christlichen Kirche einer lokalen Adventisten-Gemeinde im Dorf Asroi reagierten die Christen mit heftigen Protesten und wollen in diesem Zusammenhang auch gerichtliche Schritte gegen die Kirche unternehmen. Hinduistische Gruppen beschlagnahmten die Kirche und benutzen sie nun als hinduistischen Tempel, der von Mitgliedern radikaler Hindugruppen bewacht wird. Nach Angaben der Hindus soll auf dem Grundstück, auf dem 1995 die Kirche erbaut wurde, ein hinduistischer Tempel gestanden haben. <br />Die Hinduisten entfernten von dem Kirchengebäude das Kreuz und alle anderen christlichen Symbole die durch Abbildungen der hinduistischen Gottheit Shiva ersetzt wurden. Im Rahmen eines hinduistischen “Reinigungsrituals” wurde die ehemalige christliche Kirche den hinduistischen Göttern geweiht. Nach Aussage lokaler Hindus bekehrten sich viele Christen erneut zum Hinduismus. Dazu betont der methodistische Pastor Jonathan Lal, der in einer Nachbarstadt tätig ist, handle sich um willkürliche und unfreiwillige Bekehrungen. Das “Catholic Secular Forum”, dass sich für den Schutz der Rechte indischer Christen engagiert, fordert im Zusammenhang mit dem Fall das umgehende Eingreifen der Zivilbehörden zum Schutz der Religionsfreiheit. Die Behauptung, dass früher ein hinduistischer Tempel auf dem betreffenden Grundstückstand sei falsch und werde nur als Vorwand benutzt. Fri, 29 Aug 2014 00:00:00 +0200AMERIKA/MEXIKO - Päpstlicher Rat für Migranten: “Die Aufgaben der Kirche werden zunehmend anspruchsvoller, doch sie lässt sich nicht aufhalten oder abschrecken“http://www.fides.org/de/news/34628-AMERIKA_MEXIKO_Paepstlicher_Rat_fuer_Migranten_Die_Aufgaben_der_Kirche_werden_zunehmend_anspruchsvoller_doch_sie_laesst_sich_nicht_aufhalten_oder_abschreckenhttp://www.fides.org/de/news/34628-AMERIKA_MEXIKO_Paepstlicher_Rat_fuer_Migranten_Die_Aufgaben_der_Kirche_werden_zunehmend_anspruchsvoller_doch_sie_laesst_sich_nicht_aufhalten_oder_abschreckenVatikanstadt – “Spirituelle Verbundenheit” und “Ermutigung” für das Engagement für Migranten, brachte der Präsident des Päpstlichen Rates für die Pastoral unter Migranten und Menschen unterwegs”, Kardinal Antonio Maria Vegliò, in einem Schreiben an Bischof Gerardo De Jesús Rojas López von Tabasco zum Ausdruck, nachdem diesem untersagt worden war, einen Gottesdienst für die 2010 getöteten Migranten zu feiern.<br />In Begleitung von Ordensleuten wollte der Bischof am vergangenen 27. August einen Gottesdienst an der Grenze zwischen seiner mexikanischen Diözese Tabasco und dem Apostolischen Vikariat El Petén feiern, um an die 72 Migranten aus Mittel- und Südamerika zu erinnern, die im August 2010 bei einem Massaker in San Fernando von Mitgliedern des Drogenkartells Zetas ermordet wurden . Doch die Beamten des Grenzdienstes und des Mexikanischen Instituts für Migragion, hinderten den Bischof daran, auf mexikanischem Gebiet einen solchen Gottesdienst zu zelebrieren. Schließlich fand der Gottesdienst auf guatemalischem Grenzgebiet statt.<br />“Wir dürfen nicht vergessen das zwischen 2009 und 2011 über 20.000 Migranten in euren Diözesen im Grenzgebiet entführt wurden”, so Vegliò in seinem Schreiben, “wobei diejenigen, die in die Hände von Schlepperbanden und Tausende Männer, Frauen und Kinder, die sterben mussten, nicht unerwähnt bleiben dürfen. Wir dürfen auch nicht ignorieren, dass die Maßnahmen, die verhindern sollen, dass Migranten den Zug, der auch als ‘La Bestia’ bekannt ist zu besteigen intensiviert werden, wodurch man sie zwingt Alternativen zu wählen, um in die Vereinigten Staaten zu kommen, die oft viel gefährlicher sind”.<br />Der Präsident des Päpstlichen Rates erinnert auch an all diejenigen, “die in verschiedenen Teilen der Welt gezwungen sind, vor Armut und Verfolgung zu fliehen und die Grenzen des eigenen Heimatlandes auf der Suche nach einem menschenwürdigeren Leben zu verlassen”. In diesem Zusammenhang betont er: „Die Liste, der Umstände, unter denen die Migration heute stattfindet, ist erschreckend: Ausbeutung durch Behörden, Verstöße gegen die grundlegenden Rechte der Menschen, Erpressung, Hunger, Diebstahl, Entführungen, Verstümmelungen, Schmerz und Tod. Die heutigen Auswanderungen, die in verschiedenen Teilen der Welt stattfinden, weisen auf einen Verfall der Institutionen hin und, was noch schlimmer ist, auf den Verlust des Sinnes für Menschlichkeit.”<br />“Vor einem solchen Hintergrund, wird das Engagement der Kirche zunehmend anspruchsvoll, doch sie lässt sich nicht aufhalten oder abschrecken”, so Kardinal Vegliò, der zusammen mit dem Papst um das Gebet für die Flüchtlinge, den Dialog und Verhandlungen zur Beendigung gewaltsamer Aktionen und humanitäre Hilfe für Flüchtlinge, sowie angemessene lokale und internationale Zuwanderungsgesetze bittet, “damit die Menschenwürde des Einzelnen und seiner Angehörigen geachtet und gefördert werden“. Fri, 29 Aug 2014 00:00:00 +0200ASIEN/LIBANON - Patriarchen der Ostkirchen: “Christen und andere sind Minderheiten in Gefahr: beendet die Gewalt”http://www.fides.org/de/news/34627-ASIEN_LIBANON_Patriarchen_der_Ostkirchen_Christen_und_andere_sind_Minderheiten_in_Gefahr_beendet_die_Gewalthttp://www.fides.org/de/news/34627-ASIEN_LIBANON_Patriarchen_der_Ostkirchen_Christen_und_andere_sind_Minderheiten_in_Gefahr_beendet_die_GewaltBeirut - In einer gemeinsamen Erklärung prangern die Patriarchen der Ostkirchen am Rande ihrer jüngsten Versammlung in Bkerké “Verbrechen gegen die Menschlichkeit” an, die die Terrormilzen des Islamischen Staates im Irak „gegen Christen, Jesiden und andere Minderheiten begehen”.<br />Die Patriarchen erinnern daran, dass die christliche Präsenz in verschiedenen Ländern gefährdet ist, und nennen in diesem Zusammenhang insbesondere Ägypten, Syrien und den Irak“. “Christen werden in diesen Ländern Opfer von Aggressionen und hässlichen Verbrecht, die sie dazu zwingen ihre Länder zu verlassen, wo sie als Bürger seit über tausend Jahren beheimatet sind. Islamische und arabische Gesellschaften verlieren damit einen wichtigen menschlichen, kulturellen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Reichtum”, heißt es in der Verlautbarung der Patriarchen, <br />Die Oberhäupter der Ostkirchen erinnern an die “Katastrophe, von der die Christen im Irak, in Mossul und in den 13 Dörfern der Ninive-Ebene, aber auch Jesiden und andere Minderheiten heimgesucht wurden”. Nach der Vertreibung von 120.000 Menschen wurden Kirchen, Moscheen und Heiligtümer sowie die Privatwohnungen derer zerstört, die in die kurdischen Gebiete um Erbil und Dohouk fliehen mussten. Die Patriarchen danken allen, die für humanitäre Hilfe für die Vertriebenen sorgen und fordern ein entschlossenes Eingreifen zur Beendigung “der kriminellen Aktionen” des Islamischen Staates. Insbesondere fordern die Patriarchen islamische Institutionen dazu auf, das Vorgehen des IS und ähnlicher Gruppen zu verurteilen, die “dem Image des Islam weltweit beträchtlichen Schaden zufügen”.<br />Am Ende ihrer Versammlung trafen sich die Patriarchen der Ostkirchen zu Gesprächen mit dem Apostolischen Nuntius in Beirut, Erzbischof Gabriele Caccia, und den Botschaftern der Vereinigten Staaten, Russlands und Großbritanniens sowie mit Vertretern des Generalsekretariats der Vereinten Nationen im Libanon sowie der Botschaften von Frankreich und China. Thu, 28 Aug 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/KAMERUN - Verbergen sich hinter den Aktionen der Boko Haram in Kamerun lokale Guerillakämpfe?http://www.fides.org/de/news/34626-AFRIKA_KAMERUN_Verbergen_sich_hinter_den_Aktionen_der_Boko_Haram_in_Kamerun_lokale_Guerillakaempfehttp://www.fides.org/de/news/34626-AFRIKA_KAMERUN_Verbergen_sich_hinter_den_Aktionen_der_Boko_Haram_in_Kamerun_lokale_GuerillakaempfeYaoundé – Wie die kamerunischen Streitkräfte mitteilen soll ein Angriff der islamistischen Sekte Boko Haram an der Grenze zu Nigeria in der Region Fotokol abgewehrt worden sein . Im Verlauf der Gefechte sollen mindestens 27 Mitglieder der Boko Haram getötet worden sein.<br />Die Behörden in Yaoundé teilten außerdem mit, dass man die Rückführung von rund eintausend nigerianischen Soldaten aus dem kamerunischen Grenzgebiet begleitet habe, wohin diese sich infolge der Offensive der Boko Haram auf der nigerianischen Seite der Grenze zurückgezogen hatten. <br />Unterdessen vermuten einheimische Beobachter, dass im Norden Kameruns an der Grenze zu Nigeria, lokale Guerillagruppen aktiv sind, die sich hinter den Aktionen der nigerianischen Gruppe verbergen. Diese Guerillabewegungen sollen auch für die Entführungen ausländischer Bürger in den vergangenen 18 Monaten verantwortlich sein, darunter auch der französische Fidei-donum-Priester. Georges Vandenbeusch, der im Oktober 2013 entführt und am 31. Dezember freigelassen wurde, und die beiden italienischen Fidei-donum-Priester, sowie die kanadische Schwestern, die am 31. Mai frei kamen. Bisher hatte sich die Boko Haram auch noch nicht zu den Entführungen bekannt. <br />Boko Haram könnte dabei die Geiseln im Auftrag von kamerunischen Komplizen während der Zeit der Geiselhaft in Gewahrsam genommen haben. Thu, 28 Aug 2014 00:00:00 +0200ASIEN/PAKISTAN - Politische und soziale Krise: Christen halten den friedlichen Dialog “für den einzigen Ausweg”http://www.fides.org/de/news/34625-ASIEN_PAKISTAN_Politische_und_soziale_Krise_Christen_halten_den_friedlichen_Dialog_fuer_den_einzigen_Ausweghttp://www.fides.org/de/news/34625-ASIEN_PAKISTAN_Politische_und_soziale_Krise_Christen_halten_den_friedlichen_Dialog_fuer_den_einzigen_AuswegIslamabad – “Der einzige Ausweg aus der derzeitigen politischen und sozialen Krise ist der Dialog unter Achtung der rechtsstaatlichen Prinzipien und der Verfassung sowie der Verzicht auf populistische Manöver”, so der Leiter der „Justitia-et-Pax“-Kommission der pakistanischen Bischöfe, Pfarrer Yousaf Emmanuel, in einem Kommentar zu den politischen Unruhen im Land. <br />In der pakistanischen Hauptstadt Islamabad demonstrieren rund 2.000 Anhänger der beiden größten Oppositionsparteien des Landes, was zu beachtlichen Beeinträchtigungen des Alltags in der Stadt führt. Die Pakistan Tehrik-i-Insaaf unter Leitung des ehemaligen Kricket-Meisters Imran Khan, und die Pakistan Awami Tehreek unter Vorsitz des ehemaligen islamischen Predigers Tahir ul-Qadri fordern bei den Demonstrationen den Rücktritt des Premierministers Nawaz Sharif, der jedoch nicht die Absicht hat dies zu tun und eine Auflösung des Parlaments ablehnt. Unterdessen ist Nawaz Sharif, vor Gericht formell im Zusammenhang mit dem Eingreifen gegen die Mitglieder der Partei Qadris, bei dem am vergangenen 17. Juni in Lahore 14 Menschen starben und rund 100 verletzt wurden, wegen Mordes angeklagt.<br />“Einige Politiker haben zwar Lösungsvorschläge gemacht, die bisher jedoch erfolglos bleiben”, so Pfarrer Emmanuel. „Deshalb muss ein Dialog gefördert werden, der von populistischen Manövern absieht und radikale Positionen verlässt. Der Rücktritt des Premierministers kann auf der Grundlage unserer Verfassung nur stattfinden, nachdem das Parlament über ein Misstrauensvotum abstimmt und gewiss nicht per Akklamation von Demonstranten“. Bisher sind die Proteste friedlich, doch so der Leiter der Kommission, “Aufrufe zu einem ‘Tag der Revolution’, wie sie Qadri, ausgesprochen hat, sind gefährlich. Sie können zu Gewalt und schlimmen Folgen bis hin zum Militärputsch führen. Pakistan hat erst seit wenigen Jahren den Weg der Demokratie eingeschlagen und ist noch nicht gefestigt. Man muss diese Demokratie schützen. Die Armee hat in der Geschichte unseres Landes bereits vier Mal die Macht ergriffen und wir wollen nicht, dass dies ein fünftes Mal geschieht”. <br />“Es stimmt zwar, dass einige Forderungen der Demonstranten richtig sind, wie zum Beispiel die Notwendigkeit der Bekämpfung von Armut und Korruption oder das Engagement für einen Stromversorgung für alle Bürger. Mit diesen Forderungen nach Gerechtigkeit wird sich die Regierung auseinandersetzen müssen. Doch Gerechtigkeit muss stets mit Frieden einhergehen: der richtige Weg ist immer der Weg des Friedens und de Achtung der Menschenrechte und der Demokratie”. Thu, 28 Aug 2014 00:00:00 +0200ASIEN/INDIEN - Alkoholverbot in Kerala: betrifft dies auch den Messwein?http://www.fides.org/de/news/34624-ASIEN_INDIEN_Alkoholverbot_in_Kerala_betrifft_dies_auch_den_Messweinhttp://www.fides.org/de/news/34624-ASIEN_INDIEN_Alkoholverbot_in_Kerala_betrifft_dies_auch_den_MessweinKochi – Die Benutzung des Messweins bei katholischen Gottesdiensten steht im Mittelpunkt einer öffentlichen Debatte in Kerala: Oommen Chandy, der Premierminister des südindischen Staates – wo rund 20% der Einwohner Christen sind – gab bekannt, dass der Verkauf und der Konsum von Alkohol in dem von ihm regierten Staat in den kommenden Jahren schrittweise eingeschränkt werden soll, um schließlich ganz verboten zu werden. <br />Wie Beobachter berichten wollen hinduistische Gruppen das Verbot auch auf christliche Gottesdienste ausweiten. V.M. Sudheeran, führender Politiker der Kongresspartei in Kerlala, hält das Verbot der des Weins in christlichen Kirchen unterdessen als nicht korrekt und erinnert daran, dass es sich dabei um eine rituelle Nutzung des Weins geht und dies seit Jahrhunderten Tradition ist: “Es wäre eine schwerwiegender Verstoß gegen die Kultfreiheit ”, so der Politiker.<br />Das Verbot soll den Konsum von Alkohol reduzieren, indem die Vergabe von Lizenzen für den Verkauf und den Ausschank von Alkohol zunehmend eingeschränkt wird. Ab dem 1. April 2015 sollen nur noch “Fünf-Sterne-Hotels” Alkohol ausschenken dürfen. Mit durchschnittlich 8,3 Litern pro Kopf ist in Kerala der Alkoholkonsum am höchsten, während der durchschnittliche Alkoholkonsum landesweit bei rund 4 Litern liegt.<br />Zum Schutz der öffentlichen Gesundheit und zur Bekämpfung des Problems der Alkoholabhängigkeit will die katholische Kirche im Land die Maßnahmen der Regierung zur Einführung des Alkoholverbots unterstützen. Thu, 28 Aug 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/SENEGAL - Casamance: Junge Katholiken wünschen eine Beschleunigung des Friedensprozesseshttp://www.fides.org/de/news/34623-AFRIKA_SENEGAL_Casamance_Junge_Katholiken_wuenschen_eine_Beschleunigung_des_Friedensprozesseshttp://www.fides.org/de/news/34623-AFRIKA_SENEGAL_Casamance_Junge_Katholiken_wuenschen_eine_Beschleunigung_des_FriedensprozessesDakar - Ein neuer Aufruf zum Frieden in der senegalesischen Region Casamance, wo Separatisten seit 1982 für die Unabhängigkeit kämpfen, kommt von den Mitgliedern des katholischen Jugendchores Julien Jouga.<br />Die jugendlichen Chorsänger forden vom senegalesischen Staat und der Separatistenbewegung MFDC sowie Vertretern der Zivilgesellschaft Maßnahmen und Bemühungen zur Beschleunigung des Friedensprozesses. <br />Die Regierung soll ihre Versprechen gegenüber der lokalen Bevölkerung einhalten, insbesondere was die Entwicklungspolitik in der Region, die Räumung von Landminen, die Rückführung von Flüchtlingen und Vertriebenen und Hilfen für die Opfer der Landminen anbelangt.<br />Die Separatisten der MFDC sollen Lösungen für die internen Spaltungen auf den Weg bringen und eine gemeinsame Position mit Blick auf einen konstruktiven Dialog mit der Regierung entwickeln. <br />Von der Zivilgesellschaft fordern die jungen Katholiken eine “Friedensoffensive”, die die Verhandlungen zur Beendigung des Konflikts in der Region Casamance begleiten soll. Wed, 27 Aug 2014 00:00:00 +0200ASIEN/PAKISTAN - Teilnehmerinnen eines interkonfessionellen Gebets fordern Beendigung der Morde an Christen und Muslimen im Irakhttp://www.fides.org/de/news/34622-ASIEN_PAKISTAN_Teilnehmerinnen_eines_interkonfessionellen_Gebets_fordern_Beendigung_der_Morde_an_Christen_und_Muslimen_im_Irakhttp://www.fides.org/de/news/34622-ASIEN_PAKISTAN_Teilnehmerinnen_eines_interkonfessionellen_Gebets_fordern_Beendigung_der_Morde_an_Christen_und_Muslimen_im_IrakLahore – Das Gebet für die Vertriebenen und ein Aufruf zur Beendigung der Morde an unschuldigen Muslimen und Christen im Irak wurden von dem von dem Kapuzinerpater Francis Nadeem in Lahore gegründeten Rat für Interreligiösen Dialog in Pakistan angeregt.<br />Wie P. Nadeem betont versammelten sich unterdessen in den vergangenen Tagen insbesondere christliche und muslimische Frauen zu einem interkonfessionellen Gebet für christliche und muslimische Opfer im Irak und in Gaza und für den Frieden im Nahen Osten. <br />Die Teilnehmerinnen des Gebets unter Leitung von P. Nadeem appellierten im Rahmen ihres Treffens auch an die Vereinten Nationen und die Verantwortlichen der Staaten mit der Bitte um dringende Maßnahmen zur Beendigung der Morde an Christen und Muslimen, darunter auch Kinder, Frauen und ältere Menschen. Wed, 27 Aug 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/KAMERUN - Boko Haram weitet Aktivitäten auf Kameruna aushttp://www.fides.org/de/news/34621-AFRIKA_KAMERUN_Boko_Haram_weitet_Aktivitaeten_auf_Kameruna_aushttp://www.fides.org/de/news/34621-AFRIKA_KAMERUN_Boko_Haram_weitet_Aktivitaeten_auf_Kameruna_ausYaoundé - Die islamistische nigerianische Sekte Boko-Haram weiter ihre Aktivitäten nun auch auf das Nachbarland Kamerun aus, wo es in der Nähe der Grenzstadt Ashigashiya zu Gefechten mit Soldaten der Regierung in Yaoundé kam. <br />Wie aus einheimischen Presseberichten hervorgeht, sollen die Kämpfer der Sekte bereits den nigerianischen Teil der Stadt belagern und auf dem Vormarsch in den Teil der Stadt sein, der zu Kamerun gehört entkommen, während die Frau des Politikers verschleppt wurde, die sich immer noch in den Händen der islamistischen Sekte befindet. Wie einheimische Quellen berichten, ist der Chefunterhändler bei den Verhandlungen um die Freilassung ausländischer Geiseln der Boko Haram in Kamerun, Abba Malla, seit einigen Tagen verschwunden. Unter ihnen befanden sich auch die beiden Fidei-donum-Priester und eine kanadische Ordensschwester, die am vergangenen 31. Mai freigelassen wurden, Der kamerunische Abgeordnete hatte zuletzt ein Telefongespräch mit einem Mitarbeiter geführt, in dem er diesem mitteilte, er werde in den nigerianischen Staat Borno reisen und dort über die Freilassung chinesischer Arbeiter verhandeln, die Mitte Mai im Norden Kameruns entführt wurden. Wed, 27 Aug 2014 00:00:00 +0200ASIEN/IRAK - Australische Bischöfe verurteilen Terrorismus und rufen zu Solidarität und zum Gebet für die Verfolgten aufhttp://www.fides.org/de/news/34620-ASIEN_IRAK_Australische_Bischoefe_verurteilen_Terrorismus_und_rufen_zu_Solidaritaet_und_zum_Gebet_fuer_die_Verfolgten_aufhttp://www.fides.org/de/news/34620-ASIEN_IRAK_Australische_Bischoefe_verurteilen_Terrorismus_und_rufen_zu_Solidaritaet_und_zum_Gebet_fuer_die_Verfolgten_aufSydney – In einer gemeinsamen Verlautbarung zur Lage im Irak äußern sich die australischen Bischöfe besorgt im Hinblick auf die Zuspitzung der humanitären Krise im Nordirak und verurteilen in diesem Zusammenhang verurteilen sie Terrorismus im Namen der Religion. “Zehntausende Christen mussten aus Mossul, Qaraqosh und anderen Gebieten im Nordirak fliehen, da die Milizen des Islamischen Staates sie zur Bekehrung zum Islam zwingen wollten“, heißt es in der Verlautbarung, in der die Bischöfe auch an die verheerende Situation der Jesiden, schiitischen Muslime und anderer ethnischer und religiöser Minderheiten im Irak erinnern. Indem sie an die Brutalität des „Islamischen Staates“ erinnern, beklagen die Bischöfe, dass die „irakische Regierung unfähig ist, die eigenen Bürger vor diesen Attacken zu schützen“<br />“Angesichts dieses Schreckens”, so die Bischöfe weiter, “sind unsere Herzen bei denen, die wegen ihrer Überzeugung verfolgt werden und Not leiden. Wir sind bei den christlichen Brüdern und Schwestern im Nahen Osten und fordern die internationale Staatengemeinschaft auf, die Sicherheit der Bevölkerung im Nordirak zu garantieren und die religiöse Säuberung aufzuhalten”. <br />Die Bischöfe danken der australischen Regierung für die für den Irak bereit gestellten humanitären Hilfen: “Australien spielt eine wichtige Rolle als Mitglied des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen, wenn es um Garantien für die Zukunft des irakischen Volkes geht”.<br />“Wir bitten die katholischen Gläubigen in ganz Australien, sich mit einem besonderen Gebet für das irakische Volk an diesem Wochenende an Gott zu wenden, indem sie für dessen unerschütterlichen Glauben danken und Gott um seinen Schutz für die Vertriebenen und Notleidenden bitten”. Wed, 27 Aug 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/NIGERIA - Bischof von Kaigama fordert “Videobeweise” für die angebliche Rückeroberung der Stadt Gwozahttp://www.fides.org/de/news/34619-AFRIKA_NIGERIA_Bischof_von_Kaigama_fordert_Videobeweise_fuer_die_angebliche_Rueckeroberung_der_Stadt_Gwozahttp://www.fides.org/de/news/34619-AFRIKA_NIGERIA_Bischof_von_Kaigama_fordert_Videobeweise_fuer_die_angebliche_Rueckeroberung_der_Stadt_GwozaAbuja - “Wir würden gerne Videobeweise sehen, die bestätigen, was die Behörden behaupten, d.h., dass sie wieder die Kontrolle über die Gebiete haben, in denen Boko Haram das “Kalifat” ausrief”, so der Vorsitzende der Nigerianischen Bischofskonferenz. Erzbischof Ignatius Ayau Kaigama von Jos. Der Anführer der islamistischen Boko-Haram-Sekte, Abubakar Muhammad Shekau, hatte am vergangenen Wochenende erklärt, man habe Gwoza nach der Eroberung in das “islamische Kalifat” aufgenommen .<br />“Bisher gab es nur Mitteilungen der Regierung, die dies dementieren”, so Erzbischof, „doch wir würden gerne auf Videos sehen, wie Regierunksoldaten der Armee in der Stadt Gwoza patrouillieren, Geschäfte geöffnet sind und die Menschen einen normalen Alltag leben. Die Regierung muss uns davon überzeugen, dass die Boko Haram tatsächlich nicht die Kontrolle über die Gebiete hat”.<br />Erzbischof Kaigama beklagt auch, dass “Dementis ohne konkrete Beweise nur dazu führen, dass die Ungewissheit wächst”. “Es sollte nicht länger Halbwahrheiten geben: wenn Soldaten vor der Boko Haram fliehen müssen, weil sie nicht die nötige Ausrüstung besitzen, dann sollte dies auch gesagt werden, damit man nach Lösungen suchen kann”, so der Erzbischof abschließend.<br />Nach einheimischen Presseberichten sollen rund 500 nigerianische Soldaten zusammen mit tausenden von Zivilisten vor einer neuen Offensive der Boko Haram aus der Stadt Gamboru Ngala in die Grenzstadt Fotokol nach Kamerun geflohen sein. Tue, 26 Aug 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/DEMOKRATISCHE REPUBLIK KONGO - Offensive gegen die Rebellen der ADF-Nalu: Vertreter der Zivilbevölkerung fordern “Befreiung der 600 Geiseln, die sich in den Händen der Rebellen befinden“http://www.fides.org/de/news/34618-AFRIKA_DEMOKRATISCHE_REPUBLIK_KONGO_Offensive_gegen_die_Rebellen_der_ADF_Nalu_Vertreter_der_Zivilbevoelkerung_fordern_Befreiung_der_600_Geiseln_die_sich_in_den_Haenden_der_Rebellen_befindenhttp://www.fides.org/de/news/34618-AFRIKA_DEMOKRATISCHE_REPUBLIK_KONGO_Offensive_gegen_die_Rebellen_der_ADF_Nalu_Vertreter_der_Zivilbevoelkerung_fordern_Befreiung_der_600_Geiseln_die_sich_in_den_Haenden_der_Rebellen_befindenKinshasa - In der Demokratischen Republik Kongo findet derzeit eine offensive der kongolesischen Streitkräfte gegen die ugandischen Rebellen der ADF-Nalu statt, die aus dem Zusammenschluss der Allied Democratic Forces und der National Army for the Liberation of Uganda entstanden ist, die beiden ursprünglich die ugandische Regierung bekämpfen. <br />Doch seit einiger Zeit hat die ADF-Nalu auch Basislager in der kongolesischen Region Nord-Kivu und treibt dort, wie viele andere Milizen die in der Region aktiv sind ihr Unwesen unter der Zivilbevölkerung mit dem Ziel der illegalen Ausbeutung der kongolesischen Bodenschätze. In einer Verlautbarung erinnern Vertreter der Zivilbevölkerung daran, dass die Guerillakämpfer “rund 600 Geiseln gefangen halten”, und fordern nun Operationen, die zur Freilassung dieser Geiseln beitragen. Unter den Geiseln befinden sich vermutlich auch die drei kongolesischen Assumptionisten Jean-Pierre Ndulani, Anselme Wasikundi und Edmond Bamutute, die am Abend des 19. Oktober 2012 aus der Pfarrei Notre-Dame des Pauvres in Mbau verschleppt wurden .<br />Vor kurzem wurde die Nachricht von ihrer angeblichen Ermordung verbreitet, “da sie sich geweigert hatten, wie von den islamistischen Terroristen der ADF-Nalu gefordert, zum Islam zu bekehren.” . Diese Nachricht wurde bisher jedoch nicht bestätigt. Tue, 26 Aug 2014 00:00:00 +0200ASIEN/INDONESIEN - Bischöfe: “Katholiken unterstützen den Präsidenten Joko Widodo”http://www.fides.org/de/news/34617-ASIEN_INDONESIEN_Bischoefe_Katholiken_unterstuetzen_den_Praesidenten_Joko_Widodohttp://www.fides.org/de/news/34617-ASIEN_INDONESIEN_Bischoefe_Katholiken_unterstuetzen_den_Praesidenten_Joko_WidodoSemarang – “Die indonesischen Katholiken unterstützen den neuen Präsidenten Joko Widodo. Und sie begrüßen seine Absicht, in Indonesien eine Gericht für Menschenrechte einzurichten”, so der Sekretär der Bischofskonferenz von Indonesien, Erzbischof Johannes Pujasumarta von Semarang. <br />“Widodo ist ein Präsident, der von einem konstruktiven und von aufrichtigem Engagement für das Gemeinwohl beseelt ist“, so der Erzbischof weiter, „Er kann als Präsident die Prinzipien umsetzen, die auch in der katholischen Soziallehre enthalten sind: das besondere Augenmerk für die Armen, Transparenz, interreligiöse Harmonie, Schutz von Minderheiten, Achtung der Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit. Die indonesischen Christen freuen sich auch darüber, dass der neue Präsident feierlich auf die Prinzipien der Pancasila vereidigt wurde”.<br />“Die Abschicht der Einrichtung eines Gerichts für Menschenrechte in Indonesien, die Widodo bereits bekannt gab“, so der Sekretär der Bischofskonferenz, „ ist ein positiver Ausgangspunkt und zeigt den guten Willen des Präsidenten. Wir blicken hoffnungsvoll in die Zukunft: der Präsident tritt sein Amt unter den besten Vorzeichen an”.<br />Der neue indonesische Präsident wurde am 9. Juli gewählt und durch das Urteil des Verfassungsgerecht bestätigt, das am 21. August den Antrag auf ein gerichtliches Vorgehen wegen Wahlbetrugs, den sein Widersachers Prabowo Subianto eingereicht hatte, ablehnte. Die Richter bestätigten damit den Wahlsieg des 50jährigen Muslims und ehemaligen Gouverneurs von Jakarta, dessen Wahlprogramm auf Schlüsselthemen wie Achtung der Minderheiten, Toleranz, interreligiöse Harmonie, Bekämpfung des Fanatismus, Demokratie und Korruptionsbekämpfung gründet. Tue, 26 Aug 2014 00:00:00 +0200ASIEN/LAOS - Unschuld der des Mordes verdächtigten Christen anerkannt: sie wurden jedoch bisher nicht aus der Haft entlassenhttp://www.fides.org/de/news/34616-ASIEN_LAOS_Unschuld_der_des_Mordes_verdaechtigten_Christen_anerkannt_sie_wurden_jedoch_bisher_nicht_aus_der_Haft_entlassenhttp://www.fides.org/de/news/34616-ASIEN_LAOS_Unschuld_der_des_Mordes_verdaechtigten_Christen_anerkannt_sie_wurden_jedoch_bisher_nicht_aus_der_Haft_entlassenSavannakhet – Die Unschuld der fünf Christen, die des Mordes an einer Frau, die sich in der Provinz Savannakhet zum Christentum bekehrt hatte, verdächtigt worden waren, wurden zwar anerkannt, doch sie wurden bisher noch nicht aus der Haft entlassen. Wie die Organisation “Human Rights Watch per Lao Religious Freedom” berichtet handelt es sich bei den vermeintlichen Mördern um Pastor Kaithong und drei weitere Religionsführer namens Puphet, Muk und Hasadee sowie einen Christen namens Tiang. Die fünf Christen befinden sich seit dem vergangenen 23. Juni in Haft und ein Datum für ihre Freilassung wurde bisher nicht festgelegt. <br />Die fünf Verdächtigen sollten angeblich für den Mord an der Konvertitin Frau Chan verantwortlich sein, die nach zweijähriger Krankheit verstarb . Da ihnen der schlechte Gesundheitszustand der Frau bekannt war, hatten sie Frau Chan in dem Dorf Atsaphangthong besucht. Die Frau starb, während sich die Christen bei ihr aufhielten. Nachdem die Behörden eine christliche Beisetzung verboten hatten, nahmen sie den Pastor Pastore Kaithong und die vier weiteren Christen fest und beschuldigten sie des Mordes. <br />In der Provinz Savannakhet kommt es immer wieder zu Verstößen gegen die Religionsfreiheit: zahlreiche Episoden der Einschüchterung, Inhaftierung und die Verhinderung von religiösen Versammlungen mussten lokale Christen in den vergangenen Jahren über sich ergehen lassen. <br />Auch Nichtregierungsorganisation Christian Solidarity Worldwide, die die Lage der Religionsfreiheit weltweit beobachtet, fordert die Regierung in Savannakhet zur sofortigen Freilassung der fünf unschuldigen Christen auf. Tue, 26 Aug 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/MOSAMBIK - Im Vorfeld der Wahl im Oktober wurde ein Waffenstilltand mit den Rebellen der Renamo unterzeichnethttp://www.fides.org/de/news/34615-AFRIKA_MOSAMBIK_Im_Vorfeld_der_Wahl_im_Oktober_wurde_ein_Waffenstilltand_mit_den_Rebellen_der_Renamo_unterzeichnethttp://www.fides.org/de/news/34615-AFRIKA_MOSAMBIK_Im_Vorfeld_der_Wahl_im_Oktober_wurde_ein_Waffenstilltand_mit_den_Rebellen_der_Renamo_unterzeichnetMaputo – Am gestrigen 24. August unterzeichnete die Regierung unter Leitung der Frelimo-Partei ein Waffenstillstandsabkommen mit den Rebellen der Renamo, womit so genannte “schwelende Konflikte” beendet werden sollen, bei denen während der vergangenen zwei Jahre zahlreiche Menschen ums Leben kamen.<br />Die Rebellen der Widerstandsbewegung Renamo kämpfte nach der Unabhängigkeit des Landes von Portugal im Jahr 1975 bis 1992 gegen die Regierung der Frelimo . <br />Die Renamo entwickelte sich seither zum größten Oppositionspartei, doch in den vergangenen beiden Jahren war erneut der bewaffnete Flügel der Bewegung erstarkt nachdem sich dessen Anführer Afonso Dhlakama 2012 in die Wälder von Gorongosa, zurückgezogen hatte, um für eine gerechte Verteilung der natürlichen Ressourcen des Landes zu kämpfen. <br />Mit der gestrigen Unterzeichnung eines Waffenstillstands soll der Weg für die Präsidentschafts- und Parlamentswahl am 15. Oktober geebnet werden. Auf der Grundlage der Vereinbarungen sollen ein Großteil Kämpfer der Renamo in die regulären Streitkräfte integriert werden. Dhlakama wird jedoch einige Hundert Soldaten als so genannte persönliche Leibwache. Mon, 25 Aug 2014 00:00:00 +0200ASIEN/INDIEN - Gewalt gegen Christen in verschiedenen indischen Staatenhttp://www.fides.org/de/news/34614-ASIEN_INDIEN_Gewalt_gegen_Christen_in_verschiedenen_indischen_Staatenhttp://www.fides.org/de/news/34614-ASIEN_INDIEN_Gewalt_gegen_Christen_in_verschiedenen_indischen_StaatenNew Delhi – In Jahrkhand wurde eine Witwe von Extremisten verprügelt, in Karnataka wurden christliche Gruppen eingeschüchtert und in Uttar Pradesh Gottesdienste abgebrochen: dies berichtet die Evangelical Fellowship of India . “Indische Christen stellen sich in den Dienst des Landes und wollen das Evangelium Jesu Christi verkünden, das die Aussöhnung zwischen Gott und den Menschen anstrebt”, heißt es in einer Verlautbarung von EFI zu den jüngsten Episoden der Gewalt gegen Christen.<br />Hinduistische Extremisten versuchten in Jharkhand das Leben einer christlichen Witwe zu beeinträchtigen: sie hinderten sie durch Prügel daran, Wasser aus einem öffentlichen Brunnen zu schöpfen, nur weil sie Christin ist.<br />In Karnataka bedrohten Extremisten des Stammes der Yadav mehrmals Christen des Selben Volksstammes, wobei sie einen christlichen Pastor beschuldigten, er habe die Stammesmitglieder zur Bekehrung gezwungen.<br />In Uttar Pradesh kommt es schließlich zu gewaltsamen Aktionen der extremistischen Bewegung Rashtriya Swayamsevak Sangh : in den vergangenen Wochen hatten militante Mitglieder der Bewegung in eine von Christen in der Nähe von Agra aufgelöst, wobei sie die Teilnehmer beschimpften und verprügelten. Mon, 25 Aug 2014 00:00:00 +0200