Fides News - German (Standard)http://www.fides.org/Aus dem Archivder FidesagenturdeDie auf unseren Internetseiten veröffentlichten Inhalte unterliegen einer Licenza Creative Commons. ASIEN/PAKISTAN - “Boom bei Priester- und Ordensberufungen lässt auf eine rosige Zukunft hoffen”http://www.fides.org/de/news/59957-ASIEN_PAKISTAN_Boom_bei_Priester_und_Ordensberufungen_laesst_auf_eine_rosige_Zukunft_hoffenhttp://www.fides.org/de/news/59957-ASIEN_PAKISTAN_Boom_bei_Priester_und_Ordensberufungen_laesst_auf_eine_rosige_Zukunft_hoffenLahore – Trotz zahlreicher Schwierigkeiten in dem zu 95% von Muslimen bewohnten Land gibt es pakistanische Gemeinden zahlreiche Priester- und Ordensberufungen. Dies bezeichnet der Rektor des Kleinen Sminars "St. Mary" in Lahore, Pfarrer Inayat Bernard "als Segen Gottes”. Im Kleinen Seminar St. Mary werden 26 junge Seminaristen ausgebildet. Seit Anfang 2015 gab es in Pakistan 23 Priesterweihen und 15 Diakone bereiten sich auf die Weihe im Jahr 2016 vor. Am Institut für Theologie in Karachi studieren 79 Seminaristen und im Großen Seminar “St. Francis Xavier” in Lahore sind es sogar 96: "Diese Zahlen lassen auf eine rosige Zukunft für die katholische Kirche in Pakistan hoffen”, so Pfarrer Bernard, "und daneben gibt es auch noch viele Kandidatinnen bei den Frauenorden: ein Zeichen der Hoffnung, das uns trotz aller Schwierigkeiten Mut macht". Zwar werden christliche Gemeinden im komplexen Kontext Pakistans oft diskriminiert oder Opfer von Gewalt, wie zum Beispiel bei dem jüngsten Anschlag an Ostern in Lahore, "doch der Terrorismus trifft unterschiedslos religiöse, zivile und militärische Einrichtungen“, so der katholische Geistliche. Doch die Schwierigkeiten "schränken unsere Freiheit und den Glauben der Menschen nicht ein, sondern sie stärken ihn”. <br />"Es stimmt, dass das Martyrium, das wir manchmal erfahren, Samen für neue Christen ist und ein Geschenk Gottes, das wir nur aus dem Glauben verstehen können”, so Pfarrer Bernard abschließend.<br /> <br /><br /><br />Wed, 04 May 2016 13:38:20 +0200AFRIKA/ÄGYPTEN - Ägyptisches Parlament debattiert über Gesetz zum Bau von Kirchenhttp://www.fides.org/de/news/59958-AFRIKA_AeGYPTEN_Aegyptisches_Parlament_debattiert_ueber_Gesetz_zum_Bau_von_Kirchenhttp://www.fides.org/de/news/59958-AFRIKA_AeGYPTEN_Aegyptisches_Parlament_debattiert_ueber_Gesetz_zum_Bau_von_KirchenKairo – Ein neues Gesetz zum Bau von Kirchen existiert seit langem als Entwurf und wird nun in wenigen Wochen vom ägyptischen Parlament debattiert werden. Der Gesetzesentwurf wurde in den vergangnen Tagen auch der koptisch-orthodoxen Kirche vorgelegt, damit sich auch das koptische-ortodoxe Patriarchat damit befassen und eventuell Einwände vorbringen kann. <br />Im Herbst 2014 hatten sich die Vertreter der christlichen Kirchen in Ägypten in einem Memorandum an die ägyptische Regierung gewand, in dem sie Vorschläge zu einem neuen Gesetz für den Bau christlicher Kultstätten in Ägypten machten . Die Absicht der Vertreter der christlichen Kirchen war es damals nach Aussage des koptisch-katholischen Bischofs von Guizeh Antonios Aziz Mina, “eine rasche und unkomplizierte Umsetzung gesetzlicher Beistimmungen zu erleichtern, damit jede Art von Willkür ausgeschlossen werden kann”. Damals schlugen die christlichen Kirchen in Ägypten vor, dass die Baugenehmigung von den jeweiligen lokalen Behörden erteilt werden soll, wie dies auch für private Gebäude geschieht, ohne das Behörden auf Provinzebene oder die zentrale Verwaltung darauf einwirken können. <br />Die bürokratischen Hindernisse beim Bau von Kirchen gehen auf die Zeit des Osmanischen Reichst zurück. 1934 fügte das Innenministerium die so genannten “zehn Regeln” hinzu, die unter anderem den Bau neuer Schulen in der Nähe von Schulen, Wasserwegen, Regierungsgebäuden, Bahnlinien und Wohngebieten einschränken. Dies führte dazu, dass in vorwiegen von Christen bewohnten Städten insbesondere in den ländlichen Gebieten in Oberägypten keine Kirchen gebaut werden durften.<br /> <br />Wed, 04 May 2016 13:22:58 +0200AMERIKA/MEXIKO - Einwohner von Veracruz müssen besser vor Entführungen geschützt werdenhttp://www.fides.org/de/news/59953-AMERIKA_MEXIKO_Einwohner_von_Veracruz_muessen_besser_vor_Entfuehrungen_geschuetzt_werdenhttp://www.fides.org/de/news/59953-AMERIKA_MEXIKO_Einwohner_von_Veracruz_muessen_besser_vor_Entfuehrungen_geschuetzt_werdenVeracruz – "Es muss in Veracruz einen Mechanismus geben, mit dem wir sofort auf das Verschwinden eines Menschen reagieren können, ohne dass 72 Stunden bis zu einer offiziellen Anzeige vergehen müssen”, so Bischof Eduardo Patiño Leal, von Córdoba , in einer Ansprache an die Gemeinde am vergangenen 2. Mai.<br />"Wir wissen, dass in anderen Teilen des Landes Personen lebendig gefunden werden, weil man schneller eingreift. Die Behörden müssen dafür sorgen, dass solche Verbrechen nicht mehr stattfinden.“, so der Bischof weiter. „Leider finden sie nicht nur weiterhin statt, sondern sie nehmen zu! Deshalb müssen bitten wir die Behörden um angemessene Lösungen mit Blick auf diese Tragödie. Wir müssen die Sicherheit der Einwohner von Veracruz schützen und dürfen nicht zusehen, wie Personen verschwinden“, so Bischof Patiño Leal abschließend.<br />In vielen Pfarreien des mexikanischen Staates findet “aus Sicherheitsgründen” am Sonntagabend kein Gottesdienst mehr statt, dies gilt auch für viele ländliche Gemeinden, wo Abendgottesdienste abgeschafft wurden. <br /> <br /><br />Wed, 04 May 2016 13:08:45 +0200ASIEN/IRAK - Peschmerga-Kämpfer und Koalition wehren Dschihadisten vor Telskuf abhttp://www.fides.org/de/news/59956-ASIEN_IRAK_Peschmerga_Kaempfer_und_Koalition_wehren_Dschihadisten_vor_Telskuf_abhttp://www.fides.org/de/news/59956-ASIEN_IRAK_Peschmerga_Kaempfer_und_Koalition_wehren_Dschihadisten_vor_Telskuf_abTelskuf – Nur wenige Stunden dauerte die Offensive von rund 150 Dschihadisten des so genannten Islamischen Staates gegen die Kleinstadt Telskuf in der Ninive-Ebene am gestrigen 3. Mai. Bis August 2014 lebten in der Region rund 12.000 Christen. Kurdische Peschmerga-Kämpfer konnten mit Unterstützung der Kampfflugzeuge der internationalen Koalition unter Leitung der USA die Kontrolle über die heute menschenleere Stadt zurückgewinnen. . Bei den Gefechten gab es mehrere Opfer auf beiden Seiten. Mindestens drei Peschmerga-Kämpfer sollen getötet worden sein. Wie aus einer offiziellen Verlautbarung der Koalition hervorgeht soll ein US-amerikanischer Soldat ums Leben gekommen sein. <br />Mit dem Angriff auf Telskuf sollte für den IS ein Zugang zu den von Peschemerga-Milizen im Norden des Irak kontrollierten Gebieten geschaffen werden. Dort war es den kurdischen Milizen gelungen weiter Teile in der Region um Kirkuk zu befreien. <br />Telskuf ist heute eine Geisterstadt, aus der die Einwohnern in der Nacht vom 6. auf den 7. August während des Vormarsches des IS in der Ninive-Ebene flohen. In den darauf folgenden Monaten zogen sich die Dschihadisten aus Telskuf zurück, doch die Stadt ist immer noch unbewohnt und die Einwohner kehren nur bei Beerdigungen zur Beisetzung der Angehörigen auf dem Friedhof der Stadt zurück. <br /> . <br />Wed, 04 May 2016 12:59:17 +0200AMERIKA/MEXIKO - Menschenrechtskommission beklagt das traurige Schicksal von Kindern inhaftierterter Mütterhttp://www.fides.org/de/news/59952-AMERIKA_MEXIKO_Menschenrechtskommission_beklagt_das_traurige_Schicksal_von_Kindern_inhaftierterter_Muetterhttp://www.fides.org/de/news/59952-AMERIKA_MEXIKO_Menschenrechtskommission_beklagt_das_traurige_Schicksal_von_Kindern_inhaftierterter_MuetterMexiko City – Gegenwärtig sitzen insgesamt 13.000 Frauen in mexikanischen Gefängnissen ihre Strafe ab. Meistens handelt es sich dabei um Mütter. In der Vollzugsanstal für Männer und Frauen in Santa Martha in Mexiko City leben auch rund 550 Kinder, die dort geboren wurden. Wie die Stiftung “Reinserta un Mexicano A. C.” dokumentiert, leben80% der Kinder in Gefängnissen in einem Kontext von Gewalt und Droge. In 80% der Haftanstalten gibt eis kein Zentrum für die Förderung von Kindern und keine angemessenen Bedingungen für ein altersgemäßeses Wachstum, weshalb diese Kinder später oft zahlreiche Probleme haben. <br />Nicht in allen mexikanischen Vollzugsanstalten ist der Aufenthalt minderjähriger Kinder zusammen mit ihren Müttern erlaubt. Dies beklagt die Nationale Menschenrechtskommission , die an das Recht der Kinder auf ein Leben mit der Mutter erinnern. Der Aufenthalt ist oft nur erlaubt, wenn schwangere Mütter das Kind während der Haft zur Welt bringen. In den Haftanstalten in Acapulco dürfen Kinder bis zu einem Alter von 14 mit ihren Müttern im Gefängnis leben in weiteren zehn Haftanstalten in Bassa California, Chiapas, im Haupstadtdistrikt, Jalisco, Nayarit, San Luis Potosí, Yucatán e Zacatecas ist der Aufenthalt von Minderjähreigen nicht erlaubt.<br /> <br />Wed, 04 May 2016 12:06:02 +0200AMERIKA/DOMINIKANISCHE REPUBLIK - Programm zur Bekämpfung von Kinderarbeithttp://www.fides.org/de/news/59955-AMERIKA_DOMINIKANISCHE_REPUBLIK_Programm_zur_Bekaempfung_von_Kinderarbeithttp://www.fides.org/de/news/59955-AMERIKA_DOMINIKANISCHE_REPUBLIK_Programm_zur_Bekaempfung_von_KinderarbeitSanto Domingo – Insgesamt 13% der Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen 5 und 17 Jahren sind in der Dominikanischen Republik vom Phänomen der Kinderarbeit betroffen. Zur Bekämpfung des Phänomens wurde die Stiftung “Niños Limpiabotas La Merced” ins Leben gerufen, die vor allem Kindern im Westen von Santo Domingo, die dort als “Schuhputer” arbeiten die Möglichkeit einer Bildung und die Vermittlung von Werten ermöglichen will, mit denen sie künftig zu einer freien, gerechten und solidarischen Gesellschaft beitragen sollen. Wie aus Schätzungen des Kinderhilfswerks UNICEF hervorgeht, müssen weltweit rund 158 Millionen Kinder im Alter zwischen 5 und 14 Jahren arbeiten.<br /> <br /><br />Wed, 04 May 2016 11:52:38 +0200AMERIKA/NICARAGUA - Zivilbevölkerung fürchtet sich vor der Gewalt der Armeehttp://www.fides.org/de/news/59954-AMERIKA_NICARAGUA_Zivilbevoelkerung_fuerchtet_sich_vor_der_Gewalt_der_Armeehttp://www.fides.org/de/news/59954-AMERIKA_NICARAGUA_Zivilbevoelkerung_fuerchtet_sich_vor_der_Gewalt_der_ArmeeMatagalpa – Mit Bezug auf den Mord an Enrique Aguinaga Castrillo vergangenen 30. April bedauerte Bischof José Alvarez Lagos von Matagalpa, dass die Militarisierung der ländlichen Gebiete nicht zu positiven Ergebnisse führt und forderte die Beendigung der Verbrechen unter Zivilisten insbesondere im Noden des Landes. „Die Menschen haben Angst…weshalb sich das Militär aus der Region zurückziehen sollte und Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung beendet werden müssen“, so der Bischof.<br />Im Anschluss an einen Gottesdienst in der Pfarrei “Unser lieber Herr von Veracruz in der Gemeinde El Cacao bedauerte Bischof Alvarez Lagos den Mord an Aguinaga gegenüber der lokalen Presse. Wie aus Presseberichten hervorgeht soll Aguinaga bereits 2013 um politisches Asyl gebeten haben, und dann als Anführer einer wahrscheinlich bewaffneten Gruppe, die die Regierung unter Daniel Ortega bekämpfte, wieder nach Nicaragua zurückgekehrt sein.<br />Nach Angaben der Armee wurde mit Aguinaga “ein Verbrecher” getötet, während die Angehörigen berichten, dass er bei einem Überfall auf brutale Weise erschossen wurde. "Jedes Verbrechen gegen einen Menschen, gegen wehrlose Zivilisten muss verurteilt werden. Wenn wir die Brutalität und die Gewalt dieses Mordes betrachten, dann ist dies verwerflich und abscheulich".<br /> <br /><br /><br />Wed, 04 May 2016 11:45:19 +0200AFRIKA/NIGERIA - Bischöfe: “Herr Präsident, wir unterstützen ihren Kampf gegen Korruption und Gewalt”http://www.fides.org/de/news/59951-AFRIKA_NIGERIA_Bischoefe_Herr_Praesident_wir_unterstuetzen_ihren_Kampf_gegen_Korruption_und_Gewalthttp://www.fides.org/de/news/59951-AFRIKA_NIGERIA_Bischoefe_Herr_Praesident_wir_unterstuetzen_ihren_Kampf_gegen_Korruption_und_GewaltAbuja - “Wir begrüßen Ihre Bemühungen im Kampf gegen Boko Haram und Korruption und wünschen uns dass Gerechtigkeit auf der Grundlage der Gesetze geschaffen wird und es keine Räume der Straffreiheit gibt”, so der Vorsitzende der Bischofskonferenz von Nigeria Ignatius Ayau Kaigama von Jos in seiner Ansprache beim Besuch der Bischöfe beim nigerianischen Präsidenten Muhammud Buhari am vergangenen 2. Mai.<br />Boko Haram und Korruption bezeichnete Eruzbischof Kaigama als “zwei Monster, die die Stabilität Nigerias gefährden und das Wachstum und die Entwicklung des Landes verhindern”. In seiner Ansprache erinnerte der Erzbischof von Jos an die Hilfeleistung der katholischen Kirche bei für Menschen auf der Flucht vor der Gewalt der islamistischen Sekte. “Insbesondere die Bischöfe von Maiduguri und Yola aber auch in anderen Teilen des Landes bieten vielen Binnenflüchtlingen Unterkunft“, so der Vorsitzende der Bischofskonferenz, „Und unsere Caritas hilft tausenden Flüchtlingen in Kamerun mit umfangreicher Hilfe” <br />Erzbischof Kaigama erinnerte auch an die Massaker im Süden Nigerias, wie zum Beispiel in Agatu und Nimbo , für die Fulani-Nomaden verantwortlich gemacht werden, die auch den Überfall auf das Fahrzeug des Erzbischofs von Abuja, Kardinal John Olorunfemi Onaiyekan, verübt haben sollen. <br />Nach Ansicht von Bischof Kaigama müssen sowohl die Nomaden unterstützt werden, die unter den Folgen des Klimawandels leiden, als auch die Bauern, damit die Wirtschaft des Landes weniger vom Erdöl abhängig ist. Gleichsam betont er aber auch, dass “bewaffnete Überfälle eine Gefahr für das ganze Land sind und als Aufstand betrachtet und als solcher behandelt werden sollten”.<br />Abschließend bedauerte Kaigama, das der Staat die katholischen Schulen, die so genannten “Missionsschulen” nicht unterstützt, denn diese würden für alle unterschiedslos eine qualitativ hochwertige Bildung anbieten. Enorme Schwierigkeiten beklagte er auch auf den Bau christlicher Kultstätten im mehrheitlich von Muslimen bewohnten Norden des Landes. <br />“Wir bitten darum, die Regierungen jener Staaten dazu zu bewegen, die Religionsfreiheit, die von unserer Verfassung garantiert wird, zu respektieren“, so Erzbischof Kaigama in seiner Ansprache an das nigerianische Staatsoberhaupt. <br /> <br /><br />Wed, 04 May 2016 11:26:46 +0200EUROPA/SCHWEIZ - Der Heilige Geist bewegt uns in einer Zeit der Flüchtlings- und Migrationsphänomene auf dem gemeinsamen Weghttp://www.fides.org/de/news/59950-EUROPA_SCHWEIZ_Der_Heilige_Geist_bewegt_uns_in_einer_Zeit_der_Fluechtlings_und_Migrationsphaenomene_auf_dem_gemeinsamen_Weghttp://www.fides.org/de/news/59950-EUROPA_SCHWEIZ_Der_Heilige_Geist_bewegt_uns_in_einer_Zeit_der_Fluechtlings_und_Migrationsphaenomene_auf_dem_gemeinsamen_WegSolothurn – Die “Flüchtings- und Migrationsbewegung” unserer Zeit betreffen uns alle. Manche sind dazu gezwungen fort zu gehen oder vielmehr zu fliehen und dabei die eigene Geschichte und den eigenen Kontext hinter sich zu lassen, und andere geben sich der Illusion hin, dass Fortgehen ein Synonym für Freiheit ist und begeben sich in ein Leben ohne Wurzeln und ohne stabile Zugehörigkeit. Insbesondere junge Menschen verlieren dabei die eigene Identität und riskieren angesichts einer Krise der Werte und der Ideologie verloren zu gehen. <br />Wie Bianca Maisano von Säkularinstitut der Scalabrini-Missionarinnen mitteilt, kamen vom 29. April bis 1. Mai über vierhundert Teilnehmer verschiedener Sprachen und Kulturen in Solothurn zum “Frühlingsfest” im Internationalen Scalabrini-Zentrum in Solothurn zusammen. Das Bildungsangebot der inzwischen zur Tradition gewordenen Veranstaltung nutzten Jugendliche, Familien und Freund des Zentrums aus verschiedenen Ländern, darunter auch zahlreiche Flüchtlinge. <br />Ein Forum mit Mauro Magatti und Chiara Giaccardi, Dozenten der katholischen Universität Mailand, der Dialog in verschiedenen Sprachgruppen sowie Momente der spielerischen Arbeit und musikalische Einlagen und nicht zuletzt der Gottesdienst mit dem Generalvikar der Diözese Basel-Solothurn, Markus Thürig, und den Scalabrini Missionaren G.Bortolamai, O. Gil, und Pfarrer S. Viola in der Jesuitenkirche standen im Zeichen der Begegnung und des Zeugnisses. <br />Wie die prophetische Intuition von Giovanni Battista Scalabrini besagt, bewegt die Vorsehung, d.h. der Atem des Heiligen Geistes die Geschichte und die Herzen und macht sie zu einem fruchtbaren Boden für einen neuen gemeinsamen Weg.<br /> <br /><br /><br />Wed, 04 May 2016 11:25:09 +0200AFRIKA/DEMOKRATISCHE REPUBLIK KONGO - Bischöfe zum plötzlichen Tod des Sängers: “Als engagierter Katholik war Papa Wemba Botschafter der Kultur unseres Landes”http://www.fides.org/de/news/59949-AFRIKA_DEMOKRATISCHE_REPUBLIK_KONGO_Bischoefe_zum_ploetzlichen_Tod_des_Saengers_Als_engagierter_Katholik_war_Papa_Wemba_Botschafter_der_Kultur_unseres_Landeshttp://www.fides.org/de/news/59949-AFRIKA_DEMOKRATISCHE_REPUBLIK_KONGO_Bischoefe_zum_ploetzlichen_Tod_des_Saengers_Als_engagierter_Katholik_war_Papa_Wemba_Botschafter_der_Kultur_unseres_LandesKinshasa - “Als Katholik hatte er sich durch die Verbreitung der Botschaft der Afrikasynode von Aussöhnung, Gerechtigkeit und Frieden um das christliche Zeugnis bemüht”, so der Vorsitzende der Bischofskonferenz der Demokratischen Republik Kongo, Bischof Nicolas von Djomo zum überraschenden Tod von Jules Shungu Wembadio, der unter dem Namen Papa Wemba als Musiker und Botschafter der einheimischen Kultur bekannt war. Der Sänger starb auf der Bühne bei einem Konzert in Abidjan am vergangenen 24. April.<br />Der Bischof sprach „im Namen der Bischöfe des Landes und in meinem eigenen Namen”, den Angehörigen sein Beileid aus und wandte sich in seinem Schreiben an alle “die von diesem plötzlichen Tod betroffen sind“. “Insbesondere”, heißt es in dem Beileidsschreiben, “denke ich dabei an die kongolesische Bevölkerung, die um einen ihrer Botschafter der Musik und der Kultur des Landes trauert”.<br />Insbesondere erinnerte der Vorsitzende der Bischofskonferenz an das christliche Engagement des Sängers. “Wir denken stolz an Papa Wemba, den wir neben seinem Talent und seiner brillanten Musikerkarriere als engagierten Katholiken schätzen, der die Botschaft der Afrikasynode, von Aussöhnung, Gerechtigkeit und Frieden verbreitete. Im Jahr 2011 wirkte er an der Produktion des Albums Afrika Tenda Amani mit das Radio Vatikan anlässlich der Veröffentlichung des Nachsynodalen Schreibens “Africae Munus” herausgab. Im November 2011 nahm Papa Wemba am Begrüßungskonzert für Papst Benedikt XVI. in Cotonou in Benin teil, bei der die das Nachsynodale Schreiben “Africae Munus” überreicht wurde. Die Themen Versöhnung, Gerechtigkeit und Frieden standen auch dabei im Mittelpunkt”.<br /> <br /><br /><br /><br /><br />Tue, 03 May 2016 13:26:38 +0200ASIEN/JEMEN - Zwei Monate nach dem Massaker von Aden befindet sich Pater Tom immer noch in den Händen der Entführerhttp://www.fides.org/de/news/59948-ASIEN_JEMEN_Zwei_Monate_nach_dem_Massaker_von_Aden_befindet_sich_Pater_Tom_immer_noch_in_den_Haenden_der_Entfuehrerhttp://www.fides.org/de/news/59948-ASIEN_JEMEN_Zwei_Monate_nach_dem_Massaker_von_Aden_befindet_sich_Pater_Tom_immer_noch_in_den_Haenden_der_EntfuehrerAden – Zwei Monate nach dem terroristischen Anschlag auf ein kirchliches Pflegeheim in Aden , bei dem vier Missionarinnen von der Nächstenliebe und 12 weitere Menschen ums Leben kamen. Befindet sich der indische Salesianerpater Tom Uzhunnalil, der zum Zeitpunkt des Attentats in der Einrichtung lebt, in den Händen seiner Entführer. <br />“Die letzten hoffnungsvollen Nachrichten habe ich vor rund zehn Tagen auf indirekte Weise erhalten”, so der Apostolische Vikar für das Südliche Arabien, Bischof Paul Hinder OFM Cap, „Es wurde mir gesagt, das Pater Tom lebt und seine Freilassung schon bald von Statten gehen könnte Doch seither ist nichts passiert. Wir geben die Hoffnung nicht auf und beten weiter für ihn“. <br />An den Verhandlungen um die Freilassung sind lokale Sicherheitsdienste beteiligt, die mit der gebotenen Diskretion handeln. <br />Während der Karwoche waren im Internet Gerüchte über eine angebliche Kreuzigung des indischen Priesters in Umlauf gebracht worden. Am Dienstag, den 29. März warnte die Kongregation der Salesianer von Don Bosco jedoch in einer offiziellen Verlautbarungen vor faschen Nachrichten im Internet . <br />Unterdessen arbeiten auch heute noch Mutter-Teresa-Schwestern im Jemen mit Einrichtungen in Sana'a und Hodeyda, an der Seite der Bevölkerung des vom Konflikt zwischen Regierung und Huthi-Rebellen gemarterten Landes.<br /> . <br />Tue, 03 May 2016 13:10:16 +0200AFRIKA/SÜDAFRIKA - Justitia-et-Pax: “Jugendarbeitslosigkeit hat explosives Potential”http://www.fides.org/de/news/59945-AFRIKA_SUeDAFRIKA_Justitia_et_Pax_Jugendarbeitslosigkeit_hat_explosives_Potentialhttp://www.fides.org/de/news/59945-AFRIKA_SUeDAFRIKA_Justitia_et_Pax_Jugendarbeitslosigkeit_hat_explosives_PotentialJohannesburg - “Jugendarbeitslosigkeit gefährdet die Sicherheit unseres Landes und die Stabilität unsere Familien. Sie ist wie eine Zeitbombe, die bald explodieren könnte”, so der Vorsitzende der Justitia-et-Pax-Kommission der Southern African Catholic Bishops’ Conference , Bischof Abel Gabuza von Kimberley am vergangenen 1. Mai.<br />Bischof Gabuza fordert in diesem Zusammenhang “dringende und konkrete Lösungen. “Wie aus den jüngsten Statistiken zur Jugendarbeitslosigkeit hervorgeht waren die Lohnzuschüsse für junge Arbeitnehmer nicht ausreichend, um die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen. Trotz dieser Zuschüsse ist die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen von 3,14 Millionen im Jahr 2009 auf heute 3,38 Millionen angestiegen”. <br />Die Zuschüsse, die 2014 auf den Weg gebracht wurden und deren Frist im Dezember 2016 ablaufen sollte, wurden für ein weiteres Jahr verlängert. Nach Ansicht von Bischof Gabuza reicht dies jedoch nicht aus, weil “bis Ende Dezember dieses Landes im Rahmen des Programms 423.000 neue Arbeitsplätze beschafft werden sollten. Auch wenn es gelingen sollte, diese Ziel zu erreichten, wäre dies noch weit unter der Zahl der 3,2 Millionen Arbeitsplätze für junge Menschen, die das Land braucht”.<br />“Justitia-et-Pax” erinnert daran, dass "die Realität der Jugendarbeitslosigkeit im Land das Symptom für ein tiefgreifendere Problem des ungebremsten Kapitalismus, der zu einer globalen Wirtschaftskrise geführt hat, die nicht einmal die Kapitalisten in den Griff bekommen können”.<br />“Wenn die Würde des Menschen dem Gewinn untergeordnet wird”, so Bischof Gabuza abschließend, “entsteht eine Wegwerfgesellschaft, in der der Respekt für die Würde der Arbeit verloren geht und junge und alte Menschen nur als Produktionskosten betrachtet werden, die eliminiert werden können, wenn dies notwendig erscheint”.<br /> <br />Tue, 03 May 2016 12:58:27 +0200AMERIKA/KOLUMBIEN - Bischof von Tibú: “Es gibt Gruppen, die nicht wollen, dass der Friedensprozess vorankommt”http://www.fides.org/de/news/59946-AMERIKA_KOLUMBIEN_Bischof_von_Tibu_Es_gibt_Gruppen_die_nicht_wollen_dass_der_Friedensprozess_vorankommthttp://www.fides.org/de/news/59946-AMERIKA_KOLUMBIEN_Bischof_von_Tibu_Es_gibt_Gruppen_die_nicht_wollen_dass_der_Friedensprozess_vorankommtTibú – “Zusammen mit der Gemeinde La Gabarra, deren Vertretern und den Angehörigen von Henry Perez warten wir auf Nachrichten, weil wir glauben das Henry lebt, obwohl er sich noch in den Händen seiner Entführer befindet. Deshalb werden wir nicht aufhören, nach ihm zu fragen”, so Bischof Omar Alberto Sánchez Cubillos, OP, von Tibú, bei einer Pressekonferenz am vergangenen 1. Mai. <br />Der Anführer der Bauerngemeinde LA Gabarra, Henry Perez, wird seit dem vergangenen 26. Januar vermisst. Er war in der gesamten Region Tibù für sein Engagement für den Frieden und die Rechte der Bauern sowie den Schutz der Menschenrechte bekannt. In der Region kam es immer wieder zu heftigen Gefechten zwischen den Rebellen der FARC und der ELN, bei denen auch die Zivilbevölkerung gefährdet wurde.<br />"Die Gesellschaft muss bereit sein, den Tätern zu vergeben, wenn Henry in seine Gemeinde zurückkehrt, denn wir befinden uns derzeit in einem Prozess der Aussöhnung”, so Bischof Sánchez Cubillos.<br />"Wir sollten uns um ein friedliches soziales Klima bemühen”, so der Bischof abschließend, “doch wir wissen, dass es auch Gruppen gibt, die daran interessiert sind, dass der Friedensprozess nicht vorankommt“. Die staatlichen Behörden bat der Bischof in diesem Zusammenhang um die Wiederherstellung des Vertrauens unter der Bevölkerung durch Zeichen der Nähe.<br /> <br />Tue, 03 May 2016 12:57:27 +0200ASIEN/TÜRKEI - Immer mehr christliche Gemeinden legen Berufung gegen Beschlagnahme von Kirchen Diyarbakir einhttp://www.fides.org/de/news/59947-ASIEN_TUeRKEI_Immer_mehr_christliche_Gemeinden_legen_Berufung_gegen_Beschlagnahme_von_Kirchen_Diyarbakir_einhttp://www.fides.org/de/news/59947-ASIEN_TUeRKEI_Immer_mehr_christliche_Gemeinden_legen_Berufung_gegen_Beschlagnahme_von_Kirchen_Diyarbakir_einDiyarbakir – Während in Diyarbakir die von den türkischen Behörden verhängte Ausgangssperre verlängert wurde, legen die Vertreter der Stiftungen der christlichen Gemeinden Berufung gegen den Beschluss der umgehenden Beschlagnahme weitere Teile des Stadtgebiets durch die türkische Regierung im Zusammenhang mit den militärischen Operationen gegen die Kurdische Arbeiterpartei PKK im Süden des Landes ein. <br />In den beschlagnahmten Stadtteilen befinden sich alle christlichen Kirchen der Stadt Diyarbakir: die armenisch-apostolische, die syrische, die chaldäische und die armenisch-katholische Kirche, sowie eine protestantische Kirche. Außerdem befinden sich in dem Gebiet in der Altstadt rund 6.000 Wohnungen. Bereits vor der Beschlagnahme wurden in den Kirchen keine Gottesdienste mehr gefeiert.<br />Die Vertreter der syrischen Stiftung und der evangelischen Gemeinde hatten bereits Mitte April beim Gericht in Diyarbakir Berufung eingelegt . Wie einheimische Beobachter berichten, soll nun auch die armenisch-apostlische Stiftung rechtliche Schritte zu Annullierung der Beschlagnahme unternommen haben. Die Anträge wenden sich direkt an den türkischen Premierminister Ahmet Davutoglu und den Minister für Umwelt und Urbanistik Idris Gulluce. Wie der Anwalt der Stiftung, Ali Elbeyoglu, betont werden keine genauen Gründe für die Beschlagnahme angeführt, so wie es die geltenden Gesetze verlangen. <br />Der Beschluss der staatlichen Beschlagnahme war im Amtsblatt des Ministerrates veröffentlicht worden und wird damit begründet, dass dringend vorbeugende Maßnahmen zum Schutz der Altstadt von Diyarbakir vor der Verwüstung durch Gefechte getroffen werden müssen.<br /> . <br /><br />Tue, 03 May 2016 12:29:51 +0200AMERIKA/PUERTO RICO - Bischof González Nieves: “Einheit ist Voraussetzung für den Wiederaufbau“http://www.fides.org/de/news/59944-AMERIKA_PUERTO_RICO_Bischof_Gonzalez_Nieves_Einheit_ist_Voraussetzung_fuer_den_Wiederaufbauhttp://www.fides.org/de/news/59944-AMERIKA_PUERTO_RICO_Bischof_Gonzalez_Nieves_Einheit_ist_Voraussetzung_fuer_den_WiederaufbauSan Juan – "Heute verlangt das Land von uns, dass wir nicht schweigen. Schweigen heißt resignieren. Und wir Puertoricaner sind friedliche Menschen, aber wir resignieren nicht", so Erzbischof Roberto Octavio González Nieves von San Juan in Puerto Rico in New York bei einem vom Center for Puerto Rican Studies im l'Hunter College am 22. und 23. April veranstalteten Forum mit dem Titel "Refundemos a Puerto Rico".<br />In seinem Vortrag wandet sich Erzbischof González vor allem an puertoricanische Auswanderer, die in New York leben und deren Kinder, die in den Vereinigten Staaten geboren wirden und betonte, "jegliche Reflexion über das puertoricanische Volk kann nicht ohne die Puertoricaner im Ausland geführt werden". "Wir Puertoricaner sind uneins und polarisiert. Doch Einheit ist notwendig, wenn wir Fortschritt wollen. Deshalb müssen wir die Ungleichheit untereinander überwinden und unsere unterschiedlichen Meinungen gegenseitig respektieren. In diesem Sinn müssen wir für einen Wiederaufbau unsers Landes um die notwendige Einheit unter allen Puertoricanern bemühen", so der Erzbischof weiter.<br />Die Teilnehmer des Forums befassten sich auch mit der wirtschaftlichen und politischen Krise in Puerto Rico . Ende 2015 lebten rund 3 Millionen Puertoricaner im Land, während 5 Millionen im Ausland lebten , wobei die im Ausland geborenen Kinder nicht berücksichtigt sind. Allein im vergangenen Monat wanderten offiziell rund 500.000 Puertoricaner aus. <br />Der Regierung gelingt es nicht die Schulden zu begleichen. Der Gouverneur Alejandro García Padilla bat den US-amerikanischen Kongress die notwendigen legale Instrumente für einen Schuldenausgleich zur Verfügung zu stellen.<br /> <br /><br />Tue, 03 May 2016 12:28:56 +0200AFRIKA/ÄTHIOPIEN - Orthodoxe Osterfeier in der Mission Robe: „Sehr berührend!“http://www.fides.org/de/news/59943-AFRIKA_AeTHIOPIEN_Orthodoxe_Osterfeier_in_der_Mission_Robe_Sehr_beruehrendhttp://www.fides.org/de/news/59943-AFRIKA_AeTHIOPIEN_Orthodoxe_Osterfeier_in_der_Mission_Robe_Sehr_beruehrendKofale – “Dieses Jahr haben wir Ostern im Regen und im Dunkeln gefeiert, Es gab tagelang keinen Strom, auch am Karsamstag und am Ostersonntag. Da wir wussten, dass der Platz in der Kirche nicht ausreichen würde, haben wir die Osternachtsmesse auf dem Vorplatz unserer kleinen Kirche in Kofale vorbereitet. Alles war hergerichtet und mit Gras und Blumen geschmückt und wir hatten eine große Lampe aufgestellt, doch der Strom kam nicht zurück“, dos der Apostolische Präfekt von Robe, Pater Angelo Antolini , zu den orthodoxen Osterfeierlichkeiten am vergangenen Sonntag, den 1. Mai. <br />“Es hat den ganzen Nachmittag stark geregnet”, so der Apostolische Präfekt weiter, “und es war nicht einfach, 180 Gläubige bei der Osternachtsmesse unterzubringen, aber wir haben es geschafft und es war sehr schön. Wir haben für die Nacht einen Stromgenerator besorgt und während der Lichterprozession, die wir vom Haus der Schwestern aus jedes Jahr machen, hat der Regen auch etwas nachgelassen. Als wir schließlich in der Kirche waren haben wir alle Gläubigen aus Kofale, Gode und Denda sowie die Kandidaten für die Taufe und die Firmung und die anderen Sakramente gut untergebracht. Sogar für die kleinen Kinder, die müde waren, war ein Platz zum Schlafen da”. <br />“Auch am Wortgottesdienst nahmen alle geordnet und aufmerksam teil”, so Pater Antolini, „jeweils nach drei Lesungen, war eine Zeit für die Reflexion vorgesehen. Ich habe die einzelnen Worte langsam gesprochen, so wie der Herr es mir eingab und es ist mir gelungen, einfach aber doch mit Tiefe und Gefühl zu sprechen. Um Mitternacht schien der regen nachgelassen zu haben, doch kaum waren wir draußen, um die Liturgie fortzusetzen, fing wieder ein leichter Nieselregen an und die große Lampa wollte nicht funktionieren. Es brach eine gewisse Panik aus und wir versuchten eine neue Lampe zu besorgen, und es gab etwas Verwirrung, wegen des schwachen Lichts, als die fünfunddreißig Taufkandidaten mit ihren Paten sich aufstellen mussten. Der Nieselregen wollte nicht aufhören, aber niemand ließ sich davon stören.“<br />„Der eigentliche Gottesdienst, war dann kürzer, aber durch die intensive Anteilnahme der Neugetauften sehr bewegend“, so der Apostolische Präfekt abschließend, „denn sie haben sich vom Ostergeheimnis berühren lassen… Der Geist des Auferstandenen war fast körperlich spürbar und hat unsere Herzen mit einem tiefen Glauben erfüllt. Um kurz vor drei war die Messe zu Ende und wir haben, wie üblich gemeinsam das Osterlamm verspeist…In dieser Osternacht war ich umgeben von der Liebe meiner Brüder und Schwestern auch selbst sehr berührt!”.<br /> <br /><br />Tue, 03 May 2016 11:10:22 +0200ASIEN/THAILAND - Pfarrer Peter Watchasin Kritjharoen im Amt als Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke bestätigthttp://www.fides.org/de/news/59942-ASIEN_THAILAND_Pfarrer_Peter_Watchasin_Kritjharoen_im_Amt_als_Nationaldirektor_der_Paepstlichen_Missionswerke_bestaetigthttp://www.fides.org/de/news/59942-ASIEN_THAILAND_Pfarrer_Peter_Watchasin_Kritjharoen_im_Amt_als_Nationaldirektor_der_Paepstlichen_Missionswerke_bestaetigtVatikanstadt – Kardinal Fernando Filoni, Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker hat am 3. März 2016 Pfarrer Peter Watchasin Kritjharoen aus dem Klerus der der Diözese Ratchaburi für die kommenden fünf Jahre im Amt als Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Thailand bestätigt.<br /> <br /><br />Tue, 03 May 2016 10:31:48 +0200AFRIKA/NIGERIA - Infolge des Klimawandels ziehen Fulani-Hirten in den Süden: folgt Boko Haram der Massenwanderung?http://www.fides.org/de/news/59940-AFRIKA_NIGERIA_Infolge_des_Klimawandels_ziehen_Fulani_Hirten_in_den_Sueden_folgt_Boko_Haram_der_Massenwanderunghttp://www.fides.org/de/news/59940-AFRIKA_NIGERIA_Infolge_des_Klimawandels_ziehen_Fulani_Hirten_in_den_Sueden_folgt_Boko_Haram_der_MassenwanderungAbuja - “Der Klimawandel führt dazu, dass die Hirten des Fulani-Stammes vom Norden Nigerias in den Süden kommen, doch es könnte sein, dass sich dabei auch die Kämpfer der Boko Haram mit diesen vermischen und auf der Flucht vor der Armee mit ihnen mitziehen”, so der Sprecher der Erzdiözese Abuja, Pfarrer Patrick Tor Alumuku.<br />“Die Angelegenheit der Fulani ist etwas sehr Ernstes”, so der katholisch Geistliche, nach dem Angriff auf das Dorf, Nimbo , wo am vergangenen 25. April bei einem Massaker mindestens 20 Menschen starben und dem Übergriff auf das Fahrzeug des Erzbischofs von Abuja, Kardinal John Olorunfemi Onaiyekan am 28. April im Staat Edo. <br />“Die beiden Ortschaften sind rund 200 Kilometer voneinander entfernt, liegen aber beide im Südosten Nigerias”, so Pfarrer Alumuku zur Reichweite der Aktionen der Fulani. <br />“Im Norden Nigerias breitet sich die Sahara aus und dieses Jahr war besonders hart für die Fulani, die mit zehntausenden Stück Vieh auf der Suche nach Weideland in den Süden ziehen”, so der Priester. “Dies führt zu Spannungen mit den Bauern im Zentrum und im Süden des Landes. Die Fulani sind bewaffnet um ihre Herden vor Diebstahl zu schützen. Doch die Massaker, die sie in jüngster Zeit im Süden verübt haben sollen, seinen auch das Werk anderer Gruppen zu sein, die sich hinter der Massenwanderung der Hirten verstecken. Immer mehr Nigerianer sind der Ansicht, dass die Massaker von Kämpfern der Boko Haram verübt wurden, die ebenfalls in den Süden Nigerias ziehen“. <br /> <br /><br />Mon, 02 May 2016 13:31:00 +0200ASIEN/PALÄSTINA - Präsident Abu Mazen: ”Wir haben die Aufgabe, Christen im Nahen Osten zu schützen”http://www.fides.org/de/news/59941-ASIEN_PALAeSTINA_Praesident_Abu_Mazen_Wir_haben_die_Aufgabe_Christen_im_Nahen_Osten_zu_schuetzenhttp://www.fides.org/de/news/59941-ASIEN_PALAeSTINA_Praesident_Abu_Mazen_Wir_haben_die_Aufgabe_Christen_im_Nahen_Osten_zu_schuetzenRamallah – Der Schutz der Christen in Palästina und im ganzen Nahen Osten “ist für uns Aufgabe und Mission”: so der palästinensische Präsident Abu Mazen zu den eigenen Absichten im Bemühen und die Einheit und das Wohl des palästinensischen Volkes. Der arabische Staatschef bekräftigt dies in seiner Botschaft an die orthodoxen Christen in Palästina zu deren Osterfest.<br />“Es ist kein Geheimnis”, so der palästinensische Staatsmann, “dass das Schicksal der Christen im Nahen Osten von Gefahren gekennzeichnet ist“. Eine gefährliche Spirale beeinträchtige das Zusammenleben, den Pluralismus und die Religionsfreiheit. Aus diesem Grund, so Abu Mazen, müsse man mit allen Mitteln das Schwinden der einheimischen Christen im Heiligen Land verhindern.<br />In seiner Osterbotschaft unterstreicht der palästinensische Präsident auch, dass die Präsenz einer arabischen christlichen Gemeinde in Jerusalem ein Reichtum sei, die auch christlichen Pilgern aus aller Welt dabei helfe, ihre Wallfahrt zu den Heiligen Stätten in ihrer ganzen Fülle zu erleben. <br />Unterdessen würdigte der palästinensische Präsident die Unterzeichnung der globalen Vereinbarungen zwischen dem Heiligen Stuhl und Palästina am 25. Juni 2015 und deren Inkrafttreten Anfang 2016 als positive Neuheit für die Christen im Heiligen Land. <br /> . <br /><br />Mon, 02 May 2016 13:07:48 +0200AFRIKA/NIGERIA - Bischof Nsukka: “Das Massaker war zu erwarten! Wo waren die Sicherheitskräfte?”http://www.fides.org/de/news/59939-AFRIKA_NIGERIA_Bischof_Nsukka_Das_Massaker_war_zu_erwarten_Wo_waren_die_Sicherheitskraeftehttp://www.fides.org/de/news/59939-AFRIKA_NIGERIA_Bischof_Nsukka_Das_Massaker_war_zu_erwarten_Wo_waren_die_SicherheitskraefteAbuja - “Das Schlimmste am Massaker in Nimbo ist, dass es zu erwarten war. Es konnte ohne Hindernsise geplant und am hellichten Tag verübt werden”, so Bischof Godfrey Igwebuike Onah von Nsukka im Staat Enugu im Südosten Nigerias zu dem Massaker am vergangenen 25. <br />April in dem Dorf Nimbo in der Uzo-Uwani Local Government Area, bei dem mindestens zwanzig Menschen starben. <br />Es sei nicht das erste Mal, das so etwas vorkomme, so der Bischof, der beklagt, das keine Sicherheitskräfte vor Ort waren, was für die Angreifer von Vorteil war: “Es scheint als ob die Regierung in der Region die Sicherheit garantieren wolle. Doch diejenigen, die ihre Angehörigen verloren haben und wir alle, fragen uns, warum die Sicherheitskräfte einen ‘taktischen Rückug’ kurz vor dem Übergriff gemacht haben und den Grund dafür, dass sie bei der Rückkehr nicht versucht haben, die Täter zu verfolgen und festzunehmen”.<br />Für das Massaker sollen Hirten aus dem Volk der Fulani sein. Mitglieder des Stammes sollen auch am 28. April ein weiteres Dorf Edo überfallen haben, wo das Fahrzeug des Erzbischofs von Abuja, Kardinal John Olorunfemi Onaiyekan, angehalten wurde. Auch in Nimbo, so Bischof Onah, sollen die Angreifer es besonders auf den katholischen Priester und den protestantischen Pastor abgesehen haben <br /><br />Mon, 02 May 2016 12:50:40 +0200