Fides Newshttp://www.fides.org/Aus dem Archivder Fidesagenturen-usAMERIKA/KOLUMBIEN - Apostolischer Vikar von Mitu: Indio-Pastoral im Zeichen der Inkulturationhttp://www.fides.org/de/news/34822-AMERIKA_KOLUMBIEN_Apostolischer_Vikar_von_Mitu_Indio_Pastoral_im_Zeichen_der_Inkulturationhttp://www.fides.org/de/news/34822-AMERIKA_KOLUMBIEN_Apostolischer_Vikar_von_Mitu_Indio_Pastoral_im_Zeichen_der_InkulturationRoma – “Unsere Zusammenarbeit mit Indios geschieht im Zeichen der Inkulturation” so der Apostolische Vikar von Mitu, Bischof Medardo Gesù Henao del Rio, MXY, über die Pastoralarbeit in seinem Vikariat in einem Interview mit dem Fidesdienst am Rande des von der Kongregation für die Evangelisierung Veranstalteten Studienseminars in Rom. “Wenn wir über das Apostolische Vikariat Mitu sprechen, sprechen wir über eine Kirche, die vor kurzem das 100jährige Jubiläum der Evangelisierung gefeiert hat, die von den Monfortanern auf den Weg gebracht wurde”, so der Bischof. Anfangs verkündete eine kleine Gruppe holländischer Missionare das Evangelium in der Region und stießen dabei auf zahlreiche Schwierigkeiten im Umgang mit den Indios, von denen es einige auch heute noch gibt: es gibt 25 verschiedene Indio-Stämme, von denen jeder eine eigene Sprache und eine eigenen kulturelle Identität hat. Die Evangelisierungstätigkeit der ersten Monfortaner Missionare endete 1949 mit der Errichtung der Apostolischen Präfektur”. Danach habe sich das Profil der Missionare geändert, so der Bischof Henao del Rio, denn bei den Ordensleuten und Priestern handelte es sich zunehmend um Kolumbianer, darunter auch ein Bischof, später kamen die Xaverianer Missionare von Yarumal dazu.<br />“Mitu ist eine Kirche mit vielen Indio-Stämmen, die der Inkulturation des Glaubens heute meist offen gegenüber stehen”, so der Bischof, “doch es sollte auch betont werden, dass dies das Ergebnis der Arbeit ist, die Missionare in der Vergangenheit geleistet haben. In jüngster Vergangenheit besuchten Monfortaner Missionare die Region und konnten feststellen, dass die von ihren Mitbrüdern vor vielen Jahren ausgesäten Samen heute Früchte tragen”. <br />Zur heutigen Situation sagt Bischof Medardo Gesù Henao del Rio, dass es nicht genügend Unterstützung und Hilfe für die menschliche Förderung gibt, da die kolumbianische Regierung keine Subventionen für die Region vorsieht, da sie eine Umsiedelung der rund 40.000 Indios einer Entwicklungsförderung in der Region vorzieht. “Als Hirten begleiten wir diese Völker auch heute und tun dies mit großer Freude, denn das verlangt das Evangelium von uns” so der Apostolische Vikar abschließend. <br />Das Apostolische Vikariat Mitu hat 29.400 Einwohner und eine Ausdehnung von 54.135 qkm. Es gibt 23.300 Christen , die derzeit von 16 Priestern, 11 Xaverianer Missionare von Yarumal und 2 Missionare der Gemeinschaft der heiligen Laura, sowie drei Weltpriester, davon 2 Indios, betreut werden. Tue, 30 Sep 2014 00:00:00 +0200ASIEN/ARABISCHE EMIRATE - Lateinische Bischöfe beraten über Migrantenpastoralhttp://www.fides.org/de/news/34821-ASIEN_ARABISCHE_EMIRATE_Lateinische_Bischoefe_beraten_ueber_Migrantenpastoralhttp://www.fides.org/de/news/34821-ASIEN_ARABISCHE_EMIRATE_Lateinische_Bischoefe_beraten_ueber_MigrantenpastoralRas Al Khaimah – Am gestrigen 29. September begannen die Beratungen der Konferenz der lateinischen Bischöfe der Arabischen Region , die am 2. Oktober zu Ende gehen werden. Dieses Jahr findet die Versammlung in der Kirche vom heiligen Antonius von Padua in Ras al Kaimah, im gleichnamigen Emirat in den Arabischen Emiraten statt. Im Rahmen ihres Treffens werden die Bischöfe mit Blick auf die bevorstehende Bischofssynode im Vatikan insbesondere Fragen der Familienpastoral und zudem verschiedene Aspekte der Migrantenpastoral erörtern. <br />Die seelsorgerische Betreuung der Gastarbeiter in den Ländern der Arabischen Halbinsel steht im Mittelpunkt der Tätigkeit der Pastoralarbeiter in der Region. In den Arabischen Emiraten, dem diesjährigen muslimischen Gastland der Bischofsversammlung ist der Anteil der Christen besonders groß, weil ausländische Migranten 70% der 4 Millionen Einwohner ausmachen und die Hälfte von ihnen Christen sind. Allein die Zahl der katholischen Gastarbeiter, die größtenteils aus den Philippinen und Indien kommen, liegt bei rund 1 Million. <br />“Bei unseren Treffen”, so der Vikar für Jordanien des lateinischen Patriarchats Jerusalem, Erzbischof Maroun Lahham, “befassen wir uns auch mit dem möglichen künftigen Beitrag der christlichen Gemeinden zur Aussöhnung in Ländern der Region, in denen Es Konflikte, Kriege und ethnisch-religiöse Säuberung gibt, wie Syrien, Irak oder das Heilige Land”. <br />Die Kirche des heiligen Antonius von Padua wurde am 14. Juni 2013 vom Präfekten der Kongregation für die Evangelisierung der Völker, Kardinal Fernando Filoni, eingeweiht . Damals sagte der Kardinalpräfekt zu den vorwiegend ausländischen versammelten Gläubigen: “Ihr kommt aus verschiednen Ländern, doch ihr seid das eine Volk Gottes. Die Vielfalt eurer Kulturen bezeugt den Reichtum eurer Herkunft, doch ebenso bezeugt er den harmonischen Einklang eurer Stimmen, wenn ihr euch zur Einheit im Glauben bekennt. Unter euch wird das Geheimnis der Kirche lebendig”. .Tue, 30 Sep 2014 00:00:00 +0200ASIEN/IRAK - Patriarch Louis Raphael I. bittet “muslimische Brüder” um Verurteilung des Extremismus und der Instrumentalisierung der Religionhttp://www.fides.org/de/news/34820-ASIEN_IRAK_Patriarch_Louis_Raphael_I_bittet_muslimische_Brueder_um_Verurteilung_des_Extremismus_und_der_Instrumentalisierung_der_Religionhttp://www.fides.org/de/news/34820-ASIEN_IRAK_Patriarch_Louis_Raphael_I_bittet_muslimische_Brueder_um_Verurteilung_des_Extremismus_und_der_Instrumentalisierung_der_ReligionBagdad – “Wir hoffen, dass es von eurer Seite eine offizielle Verurteilung des gewaltsamen Extremismus im Namen der Religion geben wird”, so der chaldäische Patriarch Louis Raphael I. in seiner Glückwunschbotschaft an die irakischen Muslime zum Opferfest Al-Adha . Der Primas der chaldäischen Kirche bittet Gott um den “Schutz” für die Muslime und “die Bewahrung unseres Landes vor dem Bösen”. <br />„Wir irakische Christen“, heißt es in der Botschaft, “sind ein ursprünglicher und wesentlicher Bestandteil des Irak und möchten als Gefährten bei euch bleiben und gemeinsam für den Fortschritt unseres Landes und das Wohl unseres Volkes arbeiten. Der „Islamische Staat im Irak und Levante ” hat uns aus unseren Städten vertrieben und sogar in Bagdad wird Druck auf uns ausgeübt, doch wir betonen, dass wir euch lieben, da Christus uns gebietet, alle zu lieben. Wir glauben, dass alle Muslime die Aktionen des ISIS nicht billigen”. <br />Der Patriarch erinnert in seiner Botschaft auch an die Figur des islamischen Universitätsprofessors Mohammed Al-Asali aus Mossul, der von Dschihadisten ermordet wurde, weil er sich der Vertreibung der Christen widersetzte. In seinem Aufruf bittet Louis Raphael I. die irakische Regierung “um Zusammenarbeit mit der Regierung der Autonomen Region Kurdistan” bei der Befreiung Mossuls und den Städten der Ninive-Ebene, damit 1,5 Millionen irakische Flüchtlinge noch vor dem Winter wieder in ihre Heimat zurückkehren können. .Tue, 30 Sep 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/SÜDAFRIKA - Bischof bittet um das Gebet für die Anerkennung des Martyriums von Benedict Daswahttp://www.fides.org/de/news/34819-AFRIKA_SUeDAFRIKA_Bischof_bittet_um_das_Gebet_fuer_die_Anerkennung_des_Martyriums_von_Benedict_Daswahttp://www.fides.org/de/news/34819-AFRIKA_SUeDAFRIKA_Bischof_bittet_um_das_Gebet_fuer_die_Anerkennung_des_Martyriums_von_Benedict_DaswaJohannesburg – Bischof Joao Rodrigues von Tzaneen bat die katholischen Gläubigen um ihre Gebet für den positiven Ausgang der Beratungen der von der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsverfahren einberufenen Theologenkommission, die am kommenden 9. Oktober über das Martyrium von Benedict Daswa entscheiden werden.<br />Tshimangadzo Samuel Benedict Daswa stammt aus dem Volk der Lemba, das auch als “Black Jews” bezeichnet wird, weil die Mitglieder nach jüdischen Regeln leben . Er wurde 1946 in dem Dorf Mbahe in der Diözese Tzaneen, in der Provinz Limpopo im Nordosten Südafrikas geboren. 1963 konvertierte er zum katholischen Glauben und setzte sich wurde als engagiertet Gläubiger bald zum Bezugspunkt für die katholische Glaubensgemeinschaft. Als sein Heimatdorf im Februar 1990 von heftigen Unwettern heimgesucht wurde, führten die Einwohner dies auf Hexerei zurück und der Ältestenrat beschloss einen “Medizinmann” zu beauftragen. Dafür sollten die Dorfbewohner einen Beitrag von 5 Rand bezahlen. Benedict betonte jedoch, dass es sich bei den Blitzen um natürliche Phänomene handelte und dass sein katholischer Glaube es nicht zuließ, einen Beitrag für den Ratschlag eines Medizinmanns zu zahlen. Damit zog er den Unmut vieler Dorfbewohnter auf sich.<br />Am 2. Februar 1990 wurde sein Auto von mehreren Männern angehalten. Er floh zu Fuß und versteckte sich in einer Hütte. Doch als die Verfolger damit drohten, die Frau zu töten, die in versteckt hielt, kam Benedict aus dem Versteck hervor und vertraute seine Seele dem Herrn an. Er wurde erstochen und mit kochendem Wasser übergossen. <br />Sollte sein Martyrium anerkannt werden, wäre er der erste südafrikanische Märtyrer. Tue, 30 Sep 2014 00:00:00 +0200AMERIKA/PERU - “Tierra de Niños”: Prävention gegen Kinderarbeit durch Förderung von Entwicklungsmöglichkeitenhttp://www.fides.org/de/news/34818-AMERIKA_PERU_Tierra_de_Ninos_Praevention_gegen_Kinderarbeit_durch_Foerderung_von_Entwicklungsmoeglichkeitenhttp://www.fides.org/de/news/34818-AMERIKA_PERU_Tierra_de_Ninos_Praevention_gegen_Kinderarbeit_durch_Foerderung_von_EntwicklungsmoeglichkeitenLima – “Tierra de Niños” heißt die eine Organisation, die sich in Peru dafür einsetzen will, dass familiäre, erzieherische und soziale Voraussetzungen geschaffen werden, die Kindern und Jugendlichen Selbstvertrauen vermitteln und sie dabei zur Selbständigkeit anregen, damit sie in der Lage sind, selbst für ihre Rechte einzutreten und sozial aktiv zu werden. Die Nichtregierungsorganisation betreut derzeit insgesamt 2.398 von der Ausbeutung durch Kinderarbeit gefährdete Kinder und Jugendliche: 671 in Villa el Salvador, 1128 in Apurímac und 599 in Cajamarca. Die Organisation will diesen Kindern und Jugendlichen gleichberechtigten Zugang zum Bildungswesen verschaffen und ihre Lern- und Entwicklungsfähigkeiten fördern. Die Kinder werden von Erziehern begleitet, die sich auch um die Zusammenarbeit mit den Eltern bemühen. Tue, 30 Sep 2014 00:00:00 +0200AMERIKA/VENEZUELA - Klima der Gewalt hält an: Militärkaplan kam gewaltsam ums Lebenhttp://www.fides.org/de/news/34817-AMERIKA_VENEZUELA_Klima_der_Gewalt_haelt_an_Militaerkaplan_kam_gewaltsam_ums_Lebenhttp://www.fides.org/de/news/34817-AMERIKA_VENEZUELA_Klima_der_Gewalt_haelt_an_Militaerkaplan_kam_gewaltsam_ums_LebenCaracas – Wie Bischof Raúl Biord Castillo von La Guaira mitteilt kam der in seiner Diözese als Militärkaplan der Marineeinhait tätige Pfarrer Reinaldo Alfonso Herrera Lures gewaltsam ums Leben. “Am Abend des 25. September, verschwand Pfarrer Reinaldo auf dem Weg zu seinem Auto, mit dem er nach Hause zurück fahren wollte und wir wussten bis am Abend des 27. September, als seine Leiche gefunden wurd, nicht wo er war“, heißt es in der Verlautbarung der Diözese, „Wir warten nun auf das Ergebnis der saatlichen Ermittlungen zum Motiv und zu den Umständen seines Todes”. <br />Pfarrer Reinaldo war Gemeindepfarrer in verschiedenen Pfarreien der Diözese La Guaira, insbesondere in der Pfarrei vom Heiligen Geist in Los Corales. Seit einigen Jahren war er Militärkaplan. Zudem war er Kanzler der Diözese La Guaira und Kaplan des Colegio Champagnat in Caracas. “Als Christen bedauern wir diesen gewaltsamen Tod, der sich in eine Rehe handerer Morde einfügt, die dem Klima der Gewalt und der Unsicherheit in unserem Land geschuldet sind”, heißt es in der Verlautbarung abschließend. Tue, 30 Sep 2014 00:00:00 +0200ASIEN/PAKISTAN - Pastor Zafar Bhatti lebt, weiterer Häftling verletzthttp://www.fides.org/de/news/34816-ASIEN_PAKISTAN_Pastor_Zafar_Bhatti_lebt_weiterer_Haeftling_verletzthttp://www.fides.org/de/news/34816-ASIEN_PAKISTAN_Pastor_Zafar_Bhatti_lebt_weiterer_Haeftling_verletztRawalpindi – Der protestantische Pastor Zafar Bhatti, der sich seit 2012 wegen angeblicher Blasphemie in Haft befindet, wurde weder ermordet noch verletzt, wie pakistanische Medien in den vergangenen Tagen berichteten . Bei dem von einem Gefängniswächter verübten Übergriff, für den dieser nach eigenen Angaben eine „göttliche Eingebung” hatte, wurde der geistig kranke schottische Staatsbürger Muhammad Asghar, der wegen Blasphemie zum Tode verurteilt wurde, schwer verletzt. Dies bestätigt die Justitia-et-Pax-Kommission der pakistanischen Bischöfe. Der Geschäftsführer der Kommission Cecil Shane Chaudhry, betont in diesem Zusammenhang: “Ich kann bestätigen, dass meine Mitarbeiter, die das Adiala-Gefängnis in Rawalpindi besucht haben, mit den Angehörigen des Pastors und später noch mit Zafar selbst gesprochen haben”. Die Angehörigen sind entsetzt über die falsche Berichterstattung über den angeblichen Tod ihres Verwandten. Die von der Nichtregierungsorganisation “Life for All” veröffentlichte Nachricht vom angeblichen Mord an Bhatti war von zahlreichen pakistanischen Medien und internationalen Nachrichtenagenturen weiterverbreitet worden. <br />“Ich kann nur sagen, dass es absurd ist, wie das gewisse Organisationen solche Nachrichten veröffentlichen und diese von Medien übernommen werden ohne sie zu prüfen“, so Chaudhry, „Das ist peinlich und für die Familie traumatisierend. Wir brauchen in Pakistan Menschenrechtsaktivisten und Journalisten, die verantwortlich arbeiten”.<br />Der christliche Anwalt Mushtaq Gill betont zu dem jüngsten Übergriff: “Vorfälle wie der im Gefängis von Rawalpindi und Fälle willkürlicher Hinrichtungen von Angeklagten und deren Anwälten bereiten und weiterhin Sorge ”. Tue, 30 Sep 2014 00:00:00 +0200AMERIKA/PARAGUAY - Indios sehen sich in Städten mit Armut und Diskriminierung konfrontierthttp://www.fides.org/de/news/34815-AMERIKA_PARAGUAY_Indios_sehen_sich_in_Staedten_mit_Armut_und_Diskriminierung_konfrontierthttp://www.fides.org/de/news/34815-AMERIKA_PARAGUAY_Indios_sehen_sich_in_Staedten_mit_Armut_und_Diskriminierung_konfrontiertAsunción – In jüngster Vergangenheit steigt in Paraguay die Zahl der Indios, die aus den ursprünglich von ihnen bewohnten Gebieten vertrieben und in Städte wie Asunción und Ciudad del Est umgesiedelt werden. Dies teilt das Büro für Indio-Pastoral des Landes mit. Die Vertreibung durch Großgrundbesitzer und das Fehlen staatlicher Schutzmaßnahmen zwingt ganze Volksstämme zum Umzug in große Städte. Die Hälfte der über 112.000 Indios in Paraguay besitzt kein eigenes Land. Nach der der Vertreibung werden sie bei der Ankunft in den Städten dort oft von den Einwohnern diskriminiert. <br />Nach Angaben des Conapi leben viele Indios in Asunción und Ciudad del Este auf der Straße und werden Opfer von Alkoholismus, Drogenabhängigkeit oder Prostitution. Die Regierung schätzt, dass rund 75% in extremer Armut leben. Die paraguayanischen Indios sprechen fünf verschiedene Sprachen und davon abgeleitete Dialekte. Zur Bekämpfung der vielfältigen Probleme veranstaltet das Conapi ein Studienseminar zum Thema “Indios in städtischen Gebieten”, zu dem Häuptlinge und Vertreter der verschiedenen Indio-Gemeinschaften eingeladen wurden. Im Rahmen des Erfahrungsaustausches wurden insbesondere auch die soziökonomischen und kulturellen Aspekte der Situation von Indios in städtischen Gebieten und die politischen und anthropologischen Auswirkungen erörtert. Mon, 29 Sep 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/ÄGYPTEN - Vermisste Koptin kehrt zu ihrer Familie zurück und dementiert Berichte über Bekehrung zum Islamhttp://www.fides.org/de/news/34814-AFRIKA_AeGYPTEN_Vermisste_Koptin_kehrt_zu_ihrer_Familie_zurueck_und_dementiert_Berichte_ueber_Bekehrung_zum_Islamhttp://www.fides.org/de/news/34814-AFRIKA_AeGYPTEN_Vermisste_Koptin_kehrt_zu_ihrer_Familie_zurueck_und_dementiert_Berichte_ueber_Bekehrung_zum_IslamGabal al Tir – Die seit Anfang September vermisste koptische Christin Iman Sarofim aus Gabal al Tir kehrte zu ihrer Familie zurück. Wie aus Berichten der Frau hervorgeht war sie Opfer einer Entführung geworden. Damit dementierte sie Berichte der Sicherheitskräfte, die mitgeteilt hatten, dass die Frau sich freiwillig mit einem muslimischen Mann entfernt hatte, nachdem sie zuvor zum Islam übergetreten war. Die Frau hatte von Suez aus, wo sie von ihren Entführern freigelassen wurde Kontakt zu ihrer Familie aufgenommen und wurde von Angehörigen und Nachbarn in Gabal al-Tir freudig empfangen.<br />Die 39jährige Iman Sarofim ist Mutter von 5 Kindern und ihr Fall hatte zu Ausschreitungen zwischen der koptischen Gemeinde und der Polizei in Gabal al-Tir geführt, nachdem die Angehörigen am 20. September mit einer öffentlichen Kundgebung gegen das Ausbleiben von Ermittlungen protestierten. Am selben Abend waren Polizeibeamte in mehrere Wohnungen koptischer Familien eingedrungen und nahmen rund ein Dutzend Männer fest. .Mon, 29 Sep 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/SENEGAL - Generalvikar von Dakar: “Zwölf Jahre nach dem Fährunglück von Joola sind die Boote weiterhin überfüllt”http://www.fides.org/de/news/34813-AFRIKA_SENEGAL_Generalvikar_von_Dakar_Zwoelf_Jahre_nach_dem_Faehrunglueck_von_Joola_sind_die_Boote_weiterhin_ueberfuellthttp://www.fides.org/de/news/34813-AFRIKA_SENEGAL_Generalvikar_von_Dakar_Zwoelf_Jahre_nach_dem_Faehrunglueck_von_Joola_sind_die_Boote_weiterhin_ueberfuelltDakar – Zwölf Jahre nach dem Fährunglück am 26. September 2002 in Joola, “sind wir auch heute noch nachlässig und unverantwortlich”, so Prälat Alphonse Seck, Generalvikar von Dakar, bei einem Gedenkgottesdienst für die Opfer von damals. Die Fähre sank auf dem Weg von Ziguinchor nach Dakar und das Unglück war bis heute das zweitgrößte Schiffsunglück in Friedenszeiten. <br />“Nach offiziellen Angeben starben damals 1.863 Passagiere”, so der Generalvikar, der beklagt: “Die Tragödie von Joola, wurde durch kurzsichtige Gewinnsucht, Leichtfertigkeit und Disziplinlosigkeit verursacht”.<br />Doch man habe nur wenig aus dem tragischen Ereignis von vor 12 Jahren gelernt, so der katholische Geistliche weiter, “denn es gibt auch heute noch allerorts überlastete Verkehrsmittel, als ob wir uns oft für den Tod und nicht für das Leben entscheiden würden. Doch wir sollten uns daran erinnern, dass das Menschenleben heilig ist, unser eigenes und das der anderen, denn wir haben es von Gott erhalten und tragen dafür Verantwortung”. Mon, 29 Sep 2014 00:00:00 +0200AMERIKA/GUATEMALA - Kinderarbeit bleibt ein aktuelles Problemhttp://www.fides.org/de/news/34812-AMERIKA_GUATEMALA_Kinderarbeit_bleibt_ein_aktuelles_Problemhttp://www.fides.org/de/news/34812-AMERIKA_GUATEMALA_Kinderarbeit_bleibt_ein_aktuelles_ProblemGuatemala City – Die Ausbeutung von Minderjährigen ist in Guatemala ein aktuelles Problem: oft sind die eigene Familie oder Angehörige und Freunde dafür verantwortlich, die die Jugendlichen zur Arbeit und insbesondere zum Betteln zwingen. Überall in Guatemala City sind Kinder zu sehen, die die Autoscheiben waschen oder als Clown verkleidet um Almosen bitten. In jüngster Vergangenheit, wurden rund fünfzig Kindern von staatlichen Stellen aus den eigenen Familien entfern, weil sie von ihren Eltern ausgebeutet wurden. Nicht selten werden Kinder auch von kriminellen Banden ausgebeutet.<br />Nach Angaben der Internationalen Arbeitsorganisation gibt es in Guatemala rund 1 Million arbeitende Kinder. Rund 50% sind in der Landwirtschaft beschäftigt. Mon, 29 Sep 2014 00:00:00 +0200ASIEN/INDIEN - Hohes Gericht: Religionszugehörigkeit muss nicht in öffentlichen Dokumente angegeben werdenhttp://www.fides.org/de/news/34811-ASIEN_INDIEN_Hohes_Gericht_Religionszugehoerigkeit_muss_nicht_in_oeffentlichen_Dokumente_angegeben_werdenhttp://www.fides.org/de/news/34811-ASIEN_INDIEN_Hohes_Gericht_Religionszugehoerigkeit_muss_nicht_in_oeffentlichen_Dokumente_angegeben_werdenBombay – Das Hohe Gericht in Bombay legt fest, dass die Regierung “niemanden zwingen kann die eigene Religionszugehörigkeit in öffentlichen Dokumenten oder bei anderen Angelegenheiten anzugeben”. Indien sei ein säkularer Staat, so das Gericht, das mit dem Urteil über eine strittige Frage entscheidet, die sich auch in anderen asiatischen Ländern stellt .<br />Das Gericht in Bombay hatte über einen Berufungsantrag dreier indischer Bürger, Ranjit Mohite, Kishore Nazare und Subhash Ranware entschieden, denen im Staat Maharashtra der Zugang zu einem administrativen Verfahren verweigert worden war, weil sie unter der Rubrik „Religion“ die Angabe „keine“ angegeben hatten. Das Gericht legte fest, dass jeder indische Bürger auf der Grundlage der Verfassung das Recht dazu hat, die eigene Religionslosigkeit zu erklären. Mit Bezug auf den Artikel 25 der Verfassung, der das Recht auf Gewissenfreiheit garantiert, erklärte das Gericht, das dazu auch gehöre, die eigene “Nichtzugehörigkeit” zu erklären. Keine Behörde des Staates dürfe gegen ein Recht verstoßen, das im Artikel 25 der Verfassung festgeschrieben ist, der die Gewissensfreiheit schützt. <br />Die drei Kläger gehören zu einer Organisation, die sich “Full Gospel Church of God” nennt und rund 4.000 Mitglieder hat. Die Organisation erklärt offiziell, dass „die Mitglieder zwar an Jesus Christus glauben, sich aber zu keiner christlichen Religion zugehörig fühlen“ und sich deshalb auch nicht als Mitglieder einer Religion identifizieren. Mon, 29 Sep 2014 00:00:00 +0200AMERIKA/MEXIKO - Drogenabhängigkeit: Bischof wünscht mehr Einrichtungen für Rehabilitierung und Präventionhttp://www.fides.org/de/news/34810-AMERIKA_MEXIKO_Drogenabhaengigkeit_Bischof_wuenscht_mehr_Einrichtungen_fuer_Rehabilitierung_und_Praeventionhttp://www.fides.org/de/news/34810-AMERIKA_MEXIKO_Drogenabhaengigkeit_Bischof_wuenscht_mehr_Einrichtungen_fuer_Rehabilitierung_und_PraeventionZacatecas – “Wir müssen eine Strategie zur Vorbeugung gegen Abhängigkeiten entwickeln und dafür gibt es viele Wege. Leider gibt es bisher zu wenige kirchliche Einrichtungen für die Rehabilitation oder Begleitung”, so Bischof Sigifredo Noriega Barceló von Zacatecas im Anschluss an den Sonntagsgottesdienst im Gespräch mit Journalisten. <br />Dabei erinnerte der Bischof daran, dass sich das Phänomen zunehmend ausbreitet und er selbst habe sich mit den Gründen dafür befasst, doch “es reicht nicht, dass wir davon wissen, wir müssen handeln!”. Nach Ansicht von Bischof Noriega Barceló in bestehe dazu zwar der Wunsch, doch es gebe “zu wenig konkrete Anstrengungen”, weshalb nicht viel getan werde, wobei auch “die Koordinierung zwischen den verschiedenen Institutionen fehlt”. <br />"Es ist eine globale Strategie notwendig”, so der Bischof weiter, “die sowohl direktes Handeln als auch Maßnahmen der Prävention umfasst. Dafür müssen Zentren entstehen, die sich dieses sozialen Sektors annehmen, im Bewusstsein der Wichtigkeit eines gesunden Zusammenlebens". <br />Zacatecas ist zu einem Zentrum des Waffen- und Drogenhandels geworden. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2014 beschlagnahmten Polizeibeamte insgesamt 12 Tonnen Cannabis und 300 Kilo Kokain, in einem Umfang von 53.800.595 US-Dollar . Besondere Sorge bereitet der Kirche, dass immer mehr Jugendliche in Drogengeschäfte verwickelt sind und Drogen konsumieren. Mon, 29 Sep 2014 00:00:00 +0200ASIEN/PAKISTAN - Vergewaltiger einer 15jährigen Christen filmen ihre Tathttp://www.fides.org/de/news/34809-ASIEN_PAKISTAN_Vergewaltiger_einer_15jaehrigen_Christen_filmen_ihre_Tathttp://www.fides.org/de/news/34809-ASIEN_PAKISTAN_Vergewaltiger_einer_15jaehrigen_Christen_filmen_ihre_TatSialkot – Vier junge Muslime vergewaltigen in Sialkot die 15jährige Christin Monaza Bibi und filmten ihre Tat. Wie der christliche Anwalt Mushtaq Gill mitteilt wurden zwei der Täter festgenommen, nachdem der Vater des Opfers Anzeige erstattete. Nach den beiden anderen werde gesucht. Wie der Vater mitteilt, wurde ihm davon abgeraten Anzeige zu erstatten, doch er ließ sich von den Drohungen nicht abschrecken. Die Polizei bestätigte die Existenz eines Tatvideos, das als Beweis gegen die Schuldigen herangezogen werden soll. <br />“Es kommt weiterhin zu Vergewaltigungen von christlichen Mädchen, die Opfer sexueller Gewalt durch muslimische Jugendliche werden, die dafür oft nicht bestraft werden”, so Gill, der darauf hinweist, dass „es in diesem Film auch ein Video gibt, das ursprünglich eine Trophäe sein sollte“. Nach Schätzungen werden in Pakistan jedes Jahr rund eintausend Mädchen und junge Frauen aus hinduistischen und christlichen Minderheiten vergewaltigt. Mon, 29 Sep 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/SÜDSUDAN - Bischöfe beklagen „Stammesdenken“ und fordern ein „sofortiges Ende des Bürgerkriegs“http://www.fides.org/de/news/34808-AFRIKA_SUeDSUDAN_Bischoefe_beklagen_Stammesdenken_und_fordern_ein_sofortiges_Ende_des_Buergerkriegshttp://www.fides.org/de/news/34808-AFRIKA_SUeDSUDAN_Bischoefe_beklagen_Stammesdenken_und_fordern_ein_sofortiges_Ende_des_BuergerkriegsJuba - “Krieg ist schlecht. . Es gibt keine Gerechtfertigung für dieses erneute Morden. Die Gefechte und das Töten muss sofort und bedingungslos eingestellt werden“, so die Bischöfe des Südsudan in einer gemeinsamen Verlautbarung am Rande ihres Treffens in Juba .<br />“Tausende Menschen wurden bereits getötet und Hunderttausende wurden vertrieben“, so die Bischöfe weiter, „Die Bevölkerung, die immer noch unter den Folgen der früheren Konflikte leidet, wird durch neue Gräueltaten traumatisiert und die Vertriebenen leben unter verheerenden Bedingungen in den ländlichen Gebieten und in den Auffanglagern der Vereinten Nationen in den Städten oder als Flüchtlinge in den Nachbarländern. Weiten Teilen des Landes droht eine Hungersnot.”<br />Hoffnungen, die mit der Unabhängigkeit geweckt wurden würden nun durch den Bürgerkrieg zunichte gemacht, der sich auch auf die Durchführung von Entwicklungsprojekten auswirke. “Man kann sagen, dass Frieden ein Synonym für Entwicklung ist”, betonten die Bischöfe, “während sieben der zehn Staaten direkt von der Gewalt betroffen sind, leiden die Menschen dort und die Entwicklungsprojekte wurden ausgesetzt”.<br />Die Bischöfe beklagen in diesem Zusammenhang insbesondere „Stammesdenken“ im Zusammenhang mit politischer Korruption: „Sogar in unseren Kirchen wird ein solches Stammesdenken sichtbar, was das Vertrauen untergräbt und unser Bemühen um Frieden und Aussöhnung” beeinträchtigt”.<br />“Stammesdenken ist mit Korruption und Vetternwirtschaft verbunden. Politische Ämter werden von vielen mit Macht und Reichtum gleichgesetzt“, so die Bischöfe weiter, „und die verschiedenen Gemeinschaften versuchen Mitglieder des jeweiligen Stammes zu platzieren, um Zugang zu den Ressourcen zu haben“. Abschließend bitten die Bischöfe um das aktive Bemühen um Frieden und das Gebet für die Aussöhnung. Mon, 29 Sep 2014 00:00:00 +0200AMERIKA/VENEZUELA - Papstbotschaft zur internationalen Woche des Friedens: “Fürchtet euch nicht vor dem Frieden”http://www.fides.org/de/news/34807-AMERIKA_VENEZUELA_Papstbotschaft_zur_internationalen_Woche_des_Friedens_Fuerchtet_euch_nicht_vor_dem_Friedenhttp://www.fides.org/de/news/34807-AMERIKA_VENEZUELA_Papstbotschaft_zur_internationalen_Woche_des_Friedens_Fuerchtet_euch_nicht_vor_dem_FriedenCaracas – Vom 21. bis 26. September veranstalteten die venezolanische Regierung und verschiedene Institutionen des Landes im Rahmen der internationalen Woche des Friedens zahlreiche Begegnungen, Kundgebungen und Debatten zum Thema Frieden, darunter auch die Begegnung des Apostolischen Nuntius mit Vertretern des Laienrates der Venezolanischen Bischofskonferenz .<br />Mit einem interreligiösen Treffen zwischen Delegierten der katholischen und evangelischen Kirche und Vertretern der jüdischen und muslimischen Gemeinde ging die Veranstaltungsreihe gestern zu Ende. Im Rahmen der Begegnung verlas der Apostolische Nuntius, Erzbischof Aldo Giordano auch die Botschaft des Papstes zu der Initiative, in der der Bischof von Rom Venezuela zum Aufbau einer gerechten und friedlichen Gesellschaft aufruft.<br />"Fürchtet euch nicht vor dem Frieden”, schreibt der Papst in seiner Botschaft, “Das harmonische Zusammenleben, der Dialog und die Aussöhnung sind keine Niederlage sondern ein Sieg, denn es siegt der von Gott für ein Leben in Einklang und Harmonie geschaffene Mensch“.<br />"Ich wünsche mir, dass mit dieser Begegnung ein Weg beginnt, auf dem wir nach Gemeinsamkeiten suchen und Unterschiede überwinden“, so der Vatikandiplomat in seiner Ansprache, „Viele Menschen aus unterschiedlichen Kulturen, Ländern. Sprachen und Religionen in aller Welt arbeiten und beten gemeinsam für den Frieden. Schließen wir uns all denen an, die den Frieden lieben und den Frieden stiften, damit Männer und Frauen als Brüder und Schwestern leben und nicht als Gegner oder Feinde". Abschließend betete der Erzbischof das Gebet des heiligen Franz von Assisi für den Frieden. Sat, 27 Sep 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/ÄGYPTEN - Neue Bestimmungen für den Bau von Kirchen: Christen unterbreiten eigene Vorschlägehttp://www.fides.org/de/news/34806-AFRIKA_AeGYPTEN_Neue_Bestimmungen_fuer_den_Bau_von_Kirchen_Christen_unterbreiten_eigene_Vorschlaegehttp://www.fides.org/de/news/34806-AFRIKA_AeGYPTEN_Neue_Bestimmungen_fuer_den_Bau_von_Kirchen_Christen_unterbreiten_eigene_VorschlaegeKairo – Vertreter der christlichen Kirchen und Gemeinschaften werden sich bei einer gemeinsamen Sitzung in der kommenden Woche mit den letzten Details der Vorschläge im Hinblick auf die neuen Bestimmungen für den Bau von Kultstätten im Land befassen. Ein entsprechender Gesetzentwurf soll dem ägyptischen Parlament zu Debatte vorgelegt werden. “Wir wünschen uns, dass der neue Gesetzentwurf bereits bei der ersten Versammlung des neuen Parlaments vorgelegt wird, so der katholisch-koptische Bischof von Guyzeh, Antonios Aziz Mina, zum Fidesdienst, „Deshalb wollen wir bereits im Vorfeld zum Entstehen eines Gesetzentwurfs beitragen, der alle Probleme bereits berücksichtigt, damit keine weitere Zeit mit Änderungsanträgen verloren geht”. <br />Bereits im Juli dieses Jahres hatten Beamte des Justiz-Ministeriums Delegierte der verschiedenen christlichen Kirchen gebeten konkrete Vorschläge zu erarbeiten, die zur Lösung der Probleme beim Bau von Kirchen beitragen, zu denen es insbesondere in den Jahren unter Präsident Mubarak gekommen war. “Zu den wichtigsten Punkten unseres Vorschlags, der bereits vorliegt”, so Bischof Mina “gehört es, dass für den Bau von Kirchen dieselben Bedingungen gelten, wie für den Bau von Privatgebäuden. Wir schlagen auch vor, dass für die Prüfung der Bauprojekte – die zum Beispiel die Zahl der Christen in der jeweiligen Region berücksichtigen sollten – Kommissionen zuständig sind, die direkt der lokalen Verwaltung oder dem Gouverneur unterstehen. Derzeit schreibt das Gesetz für den Bau einer Kirche ein Dekret des Präsidenten vor, das erst verabschiedet wird, wenn eine Reihe zentraler Apparate, angefangen beim Innenministerium ihre Zustimmung geben haben“.<br />Die geltenden Bestimmungen für den Bau von neuen Kirchen gehen zum Teil auf die Zeit des osmanischen Reichs zurück. 1934 fügte das Innenministerium “zehn Regeln” hinzu , die unter anderem den Bau von neuen Kirchen in der Nähe von Schulen, Kanälen, Regierungsgebäuden und Eisenbahnlinien sowie in Wohngebieten verbieten. In vielen Fällen führte die strikte Anwendung dieser Regeln dazu, das der Bau von Kirchen in Städten, die von Christen bewohnt sind, insbesondere in den ländlichen Gebieten Oberägyptens, nicht möglich war. Oft wurden ganze Gemeinden aus Regionen, in denen es keine Kultstätten gab, die in andere Dörfer gehen mussten, um an Gebeten und Gottesdiensten in Kirchen teilzunehmen, unterwegs von salafistischen Banden überfallen. .Sat, 27 Sep 2014 00:00:00 +0200ASIEN/PAKISTAN - Der ermordete Pastor ist ein “neuer Märtyrer”http://www.fides.org/de/news/34805-ASIEN_PAKISTAN_Der_ermordete_Pastor_ist_ein_neuer_Maertyrerhttp://www.fides.org/de/news/34805-ASIEN_PAKISTAN_Der_ermordete_Pastor_ist_ein_neuer_MaertyrerRom – Zafar Bhatti, der im Gefängnis ermordet wurde , “ist ein neuer Märtyrer, ein Mann der seinem Glauben bis zum Schluss treu blieb”, so Prof. Shahid Mobeen, der an der Päpstlichen Lateranuniversität islamische Mystik lehrt. Der Mord an dem wegen Blasphemie angeklagten protestantischen Pastor Zafar Bhatti, der am 25. September im Gefängnis in Rawalpindi erschossen wurde schockiert Christen in Pakistan und in aller Welt. “Nach den Prinzipien des Rechtsstaates sind Angeklagte bis zum Beweis des Gegenteils unschuldig. Dies gilt umso mehr für Anklagen wegen Blasphemie, die oft falsch sind und nur als Vorwand benutzt werden. Die Polizeibeamte, die solche Angeklagten schützen sollten, wurde in diesem zum Mörder: das ist schrecklich“, so Mobeen. <br />Mobeen , der sich im Verein pakistanischer Christen in Europa engagiert, betont abschließend: “Wir werden gemeinsam die italienischen und europäischen Institutionen auf das Problem aufmerksam machen, damit diejenigen gestoppt werden, die die Gesetze in die eigene Hand nehmen. Zu viele unschuldige Menschen werden Opfer von willkürlichen Hinrichtungen”. Sat, 27 Sep 2014 00:00:00 +0200EUROPA/ITALIEN - Salesianer von Don Bosco entsenden zum 145. Mal ihre Missionarehttp://www.fides.org/de/news/34804-EUROPA_ITALIEN_Salesianer_von_Don_Bosco_entsenden_zum_145_Mal_ihre_Missionarehttp://www.fides.org/de/news/34804-EUROPA_ITALIEN_Salesianer_von_Don_Bosco_entsenden_zum_145_Mal_ihre_MissionareTurin – Vom Hauptsitz der Salesianer von Don Bosco in Valdocco bei Turin werden sie in alle Welt gehen um in den Bereichen Erziehung und Evangelisierung tätig zu sein: zum 145. Mal erhalten die Missionare des Ordens am Sonntag den 28. September das Missionskreuz vom Großrektor Pfarrer Ángel Fernández Artime. Wie die Nachrichtenagentur der Salesianer „Ans” mitteilt, beginnen die Feierlichkeiten bereits am Samstagnachmittag mit einer Veranstaltung des Internationalen Freiwilligendienstes und dem italienischen Büro für missionarische Öffentlichkeitsarbeit der Salesianer, bei der jungendliche Mitarbeiter und solche, die während der Sommerfeien an missionarischen Entwicklungsprojekten des Ordens mitwirkten zusammenkommen. <br />Höhepunkt ist die Entsendungsmesse um 12.00 Uhr am Sonntag, den 28. September in der Basilica „Maria Ausiliatrice”. Insgesamt 12 Missionare aus allen Kontinenten werden von Turin aus in alle Teile der Welt entsandt .<br />Seit der Gründung des Ordens durch den heiligen Don Bosco bis heute wurden rund 11.500 Salesianer, 3.500 Missionsschwestern der Salesianer und Hunderte von Laienmissionaren vom Großrektor entsandt. Rund 2000 weitere Mitglieder der Salesianer von Don Bosco gingen direkt auf ihren Ordensprovinzen in die Mission. Sat, 27 Sep 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/LIBERIA - Ärzte ohne Grenzen: das Gesundheitswesen steht kurz vor dem Zusammenbruchhttp://www.fides.org/de/news/34803-AFRIKA_LIBERIA_Aerzte_ohne_Grenzen_das_Gesundheitswesen_steht_kurz_vor_dem_Zusammenbruchhttp://www.fides.org/de/news/34803-AFRIKA_LIBERIA_Aerzte_ohne_Grenzen_das_Gesundheitswesen_steht_kurz_vor_dem_ZusammenbruchMonrovia – In Liberia verdoppeln sich die Ebola-Infektionen alle drei Wochen und die Angst vor einer Ansteckung breitet sich rapide aus. Immer mehr Patienten sterben infolge der völligen Überlastung Gesundheitswesens auch an anderen Krankheiten, wie zum Beispiel Malaria. “Die Zeit ist knapp und Ebola gewinnt an Terrain”, so die internationale Vorsitzende des Hilfswerks “Ärzte ohne Grenzen”, Joanne Liu, in einem eindringlichen Appell an die Vereinten Nationen. <br />“Unsere Einrichtung mit 150 Betten in Monrovia öffnet die Pforten jeden Morgen nur für eine halbe Stunde”, heißt es in einer Verlautbarung des medizinischen Hilfswerks, „Nur wenige Patienten belegen dann die Betten derer, die in der Nacht gestorben sind. Viele Kranke werden wieder weggeschickt und sie kehren nach Hause zurück, wo sich das Virus dann unter den Angehörigen und Nachbarn ausbreitet. Die Staaten dürfen sich nicht darauf beschränken, Isolierstationen zu bauen. Das reicht nicht!”, so Frau Liu weiter. “Gleichsam müssen wir einen Impfstoff entwickeln, ein weiteres Instrument, das die Übertragungskette durchbricht. Doch die gegenwärtigen Methoden für die Entwicklung eines Impfstoffs funktionieren nicht. Wir brauchen mehr Anreize für Versuche und Produktion und Forschungspartnerschaften sowie Open-Source-Daten”. <br />In Westafrika ist die Situation dramatisch: 6 Krankenhäuser des Hilfswerks sind überfüllt und viele Kranke müssen weggeschickt werden. Die Ausbreitung der Epidemie ist schneller als das internationale Bemühen um eine Verhinderung. Insgesamt 2.800 einheimische und internationale Mitarbeiter von "Ärzte ohne Grenzen" arbeiten rund um die Uhr um Menschenleben zu retten. Seit Ausbruch der Epidemie wurden in den Einrichtungen des Hilfswerks 2.950 Patienten behandelt. 535 konnten geheilt werden. Fri, 26 Sep 2014 00:00:00 +0200