Fides News - German (Standard)http://www.fides.org/Aus dem Archivder FidesagenturdeDie auf unseren Internetseiten veröffentlichten Inhalte unterliegen einer Licenza Creative Commons. AFRIKA/ZENTRALAFRIKA - Kardinal Nzapalainga: "Wir müssen jungen Menschen eine Perspektive geben“http://www.fides.org/de/news/64963-AFRIKA_ZENTRALAFRIKA_Kardinal_Nzapalainga_Wir_muessen_jungen_Menschen_eine_Perspektive_gebenhttp://www.fides.org/de/news/64963-AFRIKA_ZENTRALAFRIKA_Kardinal_Nzapalainga_Wir_muessen_jungen_Menschen_eine_Perspektive_gebenRom - "Den zentralafrikanischen Jugendlichen geht es nicht gut", so Kardinal Dieudonné Nzapalainga, Erzbischof von Bangui, Hauptstadt der Zentralafrikanischen Republik, am Rande der Jugendsynode in Rom.<br />"Die drei Viertel meines Landes sind von den Rebellen besetzt", so der Kardinal. "Viele junge Menschen gehen seit 2013 nicht zur Schule. Das beschäftigt mich und auch andere Hirten. Wenn wir in das Landesinnere gehen, sehen wir, dass viele junge Menschen zu den Waffen greifen, unter Drogen stehen und oft keine andere Perspektive haben. Ich denke, wir müssen unsere Stimme erheben und darauf aufmerksam Machen, dass diese jungen Menschen unser aller Hilfe brauchen. "<br />Wenn man berücksichtigt, dass die Hälfte der Bevölkerung unter 18 Jahre alt ist, sollte die Zukunft der jungen Menschen in Zentralafrika auch ein zentrales Thema für die lokale Politik und für die internationale Gemeinschaft und die Kirche sein.<br />Kardinal Nzapalainga betont, dass "die zentralafrikanische Jugend träumt davon, erwachsen und selbständig zu werden. Junge Menschen wollen eine Position einnehmen, ihren Beitrag leisten. Wir müssen diese Energie nutzen, die wir auch Liebe nennen, damit sie eines Tages für das Land helfen nützlich sein kann. Wenn wir nichts tun, vergeuden wir ihr Talent. Viele junge Menschen haben Träume, und wenn wir ihnen nicht helfen, verwandeln sie sich in Pessimismus ".<br />Kardinal Nzapalainga fügt hinzu, dass die Probleme junger Menschen in Zentralafrika auch Gleichaltrige in anderen afrikanischen Staaten belasten. "Es gibt ein grundlegendes Problem der schlechten Regierungsführung. Wenn wir normale Strukturen schaffen, um jungen Menschen zu helfen, ihre Träume zu verwirklichen, könnten sie in ihrer Heimat bleiben und arbeiten“, so der Kardinal abschließend.<br /> <br />Mon, 22 Oct 2018 13:18:17 +0200OZEANIEN/SALOMONEN - Historisches Ereignis in Auki: Weihe des ersten einheimischen Bischofs der Salomonenhttp://www.fides.org/de/news/64962-OZEANIEN_SALOMONEN_Historisches_Ereignis_in_Auki_Weihe_des_ersten_einheimischen_Bischofs_der_Salomonenhttp://www.fides.org/de/news/64962-OZEANIEN_SALOMONEN_Historisches_Ereignis_in_Auki_Weihe_des_ersten_einheimischen_Bischofs_der_SalomonenAuki –Bischof Peter Houhou ist der erste einheimische Bischof der Salomonen. Damit wurde die Diözese Auki in der Provinz Malaita Schauplatz eines historischen Ereignisses: In der Kathedrale des heiligen Augustinus wurde der neue Bischof in den vergangenen Tagen geweiht. Ein wichtiger Schritt für die Ortskirche.<br />Dem Weihegottesdienst stand der Apostolischer Nuntius von Papua Neuguinea und der Salomonen, Erzbischof Kurian Mathew Vayalunkal, vor. Es konzelebrierten von Erzbischof Christopher M. Cardone, OP, von Honiara und Erzbischof Douglas Young, SVD, Erzdiözese von Mount Hagen, in Papua-Neuguinea.<br /> „Die Kirche vertraut dir drei wichtige Aufgaben an: Du sollst das Volk Gottes lehren, heiligen und regieren", so Erzbischof Vayalunkal in seiner Ansprache an den neuen Bischof. Der Apostolische Nuntius bedankte sich bei der Familie des neuen Bischofs und der gesamten örtlichen Glaubensgemeinschaft "für das kostbare Geschenk dieses Sohnes" und lud alle ein, "für Bischof Houhou zu beten und ihn zu unterstützen".<br />Der Weihegottesdienst war geprägt von lokalen Ritualen voller Emotionalität: Die Angehörigen aus Marau, Ost-Areare und Ulawa, übergaben Bischof Peter feierlich an die Kirche und an Erzbischof Vayalunkal, vor den Augen der sichtlich bewegt Versammlung der Gläubigen. Bei der feierlichen Eucharistiefeier waren die verschiedenen Dekanate und Pfarreien der Diözese Auki vertreten: Die Gläubigen der gesamten Diözese nahmen mit großer Begeisterung teil.<br />Der neue Bischof würdigte seine Vorgänger, bei denen es sich um Missionare handelte: Bischof Gerard Loft, SM, und Bischof Christopher Cardone, OP, und betonte das Engagement der Missionare und Diözesanpriester, die "die Kirche aufbauten und den Glauben unter der Bevölkerung von Auki festigten" und forderte die katholische Gemeinde auf in Zusammenarbeit mit den Bürgern und den Behörden "die Herausforderungen und Probleme in der Gesellschaft ernst zu nehmen"<br /> <br />Mon, 22 Oct 2018 13:05:44 +0200ASIEN/INDIEN - Videobotschaft von Papst Franziskus an Jugendkongress: „Macht euer Leben fruchtbar“http://www.fides.org/de/news/64959-ASIEN_INDIEN_Videobotschaft_von_Papst_Franziskus_an_Jugendkongress_Macht_euer_Leben_fruchtbarhttp://www.fides.org/de/news/64959-ASIEN_INDIEN_Videobotschaft_von_Papst_Franziskus_an_Jugendkongress_Macht_euer_Leben_fruchtbarNew Delhi - Am gestrigen 21. Oktober begann in Delhi die erste Konferenz junger Katholiken in Indien. Die Konferenz wird von der Jugendkommission der Katholischen Indischen Bischofskonferenz organisiert, in der sich die indischen Bischöfe des lateinischen Ritus zusammenschließen. Papst Franziskus begrüßte die jugendlichen Versammlungsteilnehmer mit einer Videobotschaft, in der er die jungen Menschen aufforderte: "Macht eurer Leben fruchtbar zum Wohl aller... Verliert nie den Mut!“.<br /> „Bei meinem Treffen mit Papst Franziskus bei der Jugendsynode am vergangene 18. Oktober habe ich ihm ein Geschenk im Namen der indischen Jugendlichen überreicht“, so der Vorsitzende der Indischen Jugendbewegung Percival Holt, der mit der indischen Delegation an der Synode im Vatikan teilnimmt. Es handelt sich um ein handgeschnitztes Kreuz aus Sandelholz und eine Lotusblume im Zeichen der Liebe und Reinheit.<br />Über 500 junge Delegierte aus 132 katholischen Diözesen in Indien nehmen noch bis zum 25. Oktober an der Konferenz in New Delhi teil. Die Veranstaltung wurde dank des besonderen Engagements der indischen katholischen Jugendbewegung auf den Weg gebracht, die die Konferenz zeitgleich mit der Jugendsynode im Vatikan verwirklichen wollte. „Das Treffen wird eine regelmäßig stattfindende Veranstaltung werden: Wir denken, dass es wichtig ist, jungen Menschen die Möglichkeit zu bieten, an einem Fortbildungsangebot auf nationaler Ebene teilzunehmen“, so Manoj Mathew, einer der Organisationsbeauftragen der Bewegung.<br />Geplant ist, alle drei Jahre einen Jugendkongress organisieren, an dem junge Katholiken der drei indischen Riten gemeinsam teilnehmen.<br /> Während dieser Tage "sind die jungen Katholiken in Gruppen aufgeteilt. Sie führen Diskussionen auf der Grundlage einer Vorgabe, die das Leben der Jugend, den Glauben und ihre berufliche Unterscheidungsfähigkeit betreffen", so Mathew. "Wir werden versuchen, die Realität junger Inder besser zu verstehen und jungen Führungskräften zu helfen, Antworten auf die Herausforderungen zu finden, mit der sie sich in ihren lokalen Realitäten in Bezug auf den Glauben junger Menschen konfrontiert sehen", fügt er hinzu.<br /> <br /><br />Mon, 22 Oct 2018 12:48:34 +0200AMERIKA/NICARAGUA- Gottesdienstteilnehmer fordern in der Kathedrale von Managua Gerechtigkeit und Freiheithttp://www.fides.org/de/news/64961-AMERIKA_NICARAGUA_Gottesdienstteilnehmer_fordern_in_der_Kathedrale_von_Managua_Gerechtigkeit_und_Freiheithttp://www.fides.org/de/news/64961-AMERIKA_NICARAGUA_Gottesdienstteilnehmer_fordern_in_der_Kathedrale_von_Managua_Gerechtigkeit_und_FreiheitManagua – In den vergangenen drei Wochen hat das Militär die Unterdrückung der Protestmärsche verschärft und jegliche öffentliche Demonstration in den Straßen der Hauptstadt verhindert. Am gestrigen Sonntag, den 21. Oktober, fand unterdessen in der Kathedrale von Managua eine Protestkundgebung statt, bei der die Teilnehmer Gerechtigkeit und Freiheit forderten.<br /> Bei der Eucharistiefeier, an der auch zahlreiche Jugendliche teilnahmen, wurden Fotos von politischen Gefangenen gezeigt, deren Angehörige um Freilassung baten. Pater Rodolfo Lopez, der den Gottesdienst in der Kathedrale zelebrierte, betete besonders für politische Gefangene und erinnerte daran, dass das nicaraguanische Volk seit sechs Monaten Gerechtigkeit fordert und die Proteste den Regierungstruppen gewaltsam unterdrückt wurden, wobei zwischen 320 und 500 Menschen starben. Am Ende der Messe begannen alle Anwesenden, die Namen der politischen Gefangenen nacheinander zu aufzurufen und betonten: "Es waren Studenten, keine Kriminellen".<br />Die Anwesenden ließen sich auch von Gerüchten nicht einschüchtern, wonach außerhalb der Kathedrale die Polizei die Demonstranten aufhalten wollte, sowie es am vergangenen Sonntag geschehen war, als 38 Personen wegen Demonstrationen gegen die Regierung festgenommen wurden. Die Festgenommenen wurden zwar am darauf folgenden Tag freigelassen, doch wie die Interamerikanische Menschenrechtskommission berichtet, sind immer noch über 300 Menschen in den Gefängnissen inhaftiert, weil sie an Protesten gegen die Regierung teilgenommen haben.<br /> <br />Mon, 22 Oct 2018 12:30:43 +0200ASIEN/LIBANON - Bildungsinitiative für junge Christen im Libanon: Tripolis, Stadt des Friedenshttp://www.fides.org/de/news/64958-ASIEN_LIBANON_Bildungsinitiative_fuer_junge_Christen_im_Libanon_Tripolis_Stadt_des_Friedenshttp://www.fides.org/de/news/64958-ASIEN_LIBANON_Bildungsinitiative_fuer_junge_Christen_im_Libanon_Tripolis_Stadt_des_FriedensTripolis – Insgesamt 30 junge libanesische Christen nahmen an einer Bildungsinitiative zum Thema „Die Zukunft der Christen in Tripolis: Herausforderungen und Perspektiven für die nächste Generation“ teil, das vom Kloster der Franziskaner in El Mina in Tripolis im Rahmen der Feierlichkeiten zur 800 Jahre franziskanische Präsenz im Nahen Osten organisiert wurde. Unterstützt wurde die Initiative von den Internationalen Sekretariaten der Missionsvereinigung der Kleriker in Zusammenarbeit mit den Päpstlichen Missionswerken im Libanon. Vom 6. bis 21. Oktober nahmen die Kursteilnehmer, darunter Laien und Ordensleute aus der maronitischen, griechisch-katholischen und griechisch-orthodoxen Glaubensgemeinschaft an didaktischen Aktivitäten teil, bei denen die spirituelle, kulturelle, soziale und historische Dimension des Glaubens vertieft wurde, wie er im Nahen Osten erlebt wird. Dabei befassten sich die Teilnehmer auch mit Fragen des interreligiösen Dialogs bei der Konfliktbewältigung und mit der Rolle der Christen in der Zivilgesellschaft und im politischen Kontext des Nahen Ostens.<br />Die 30 Jugendlichen, die an dem Kurs teilnehmen wurden von akademischen Institutionen und Organisationen selektioniert, darunter Apostolischen Rat der Laien im Libanon und Caritas Libanon. Der Unterreicht wurde von Lehrern und Experten, darunter Laien und Ordensleuten, gestaltet, die an Universitäten und in anderen Studien- und Ausbildungseinrichtungen arbeiten. Die Kursteilnehmer entwickelten auch eigen Vorschläge und Projekte zum Thema: "Tripolis, Stadt des Friedens, des Dialogs, der Kultur und der Entwicklung". Die Projekte sollen 2019 im Rahmen weiterer Bildungsinitiativen verwirklicht werden.<br />Der Kurs endete am Sonntag, 21. Oktober, mit einem gemeinsamen Gottesdienst mit dem Kustos des der Franziskaner im Heiligen Land, Pater Francesco Patton OFM.<br /> (Fides 22/10/2018<br /><br />Mon, 22 Oct 2018 11:12:43 +0200VATIKAN - Papst beim Angelusgebet: “Den neuen Generationen mangle es nicht an der Verkündigung des Glaubens und dem Ruf zur Mitarbeit an der Sendung der Kirche“http://www.fides.org/de/news/64956-VATIKAN_Papst_beim_Angelusgebet_Den_neuen_Generationen_mangle_es_nicht_an_der_Verkuendigung_des_Glaubens_und_dem_Ruf_zur_Mitarbeit_an_der_Sendung_der_Kirchehttp://www.fides.org/de/news/64956-VATIKAN_Papst_beim_Angelusgebet_Den_neuen_Generationen_mangle_es_nicht_an_der_Verkuendigung_des_Glaubens_und_dem_Ruf_zur_Mitarbeit_an_der_Sendung_der_KircheVatikanstadt – Beim Angelusgebet mit den auf dem Petersplatz versammelten Gläubigen erinnerte Papst Franziskus am gestrigen 21. Oktober an den Weltmissionssonntag, der dieses Jahr zum 92. Mal gefeiert wurde: “Wir feiern heute den Weltmissionssonntag zum Thema: ‘Lasst uns gemeinsam mit den jungen Menschen das Evangelium zu allen bringen’. Gemeinsam mit den Jugendlichen: Das ist der Weg! Und das ist die Wirklichkeit, wie wir sie in diesen Tagen der ihnen gewidmeten Synode erleben, dank sei Gott: Wir hören ihnen zu und beziehen sie ein, wir entdecken viele Zeugnisse von Jugendlichen, die in Jesus den Sinn und die Freude des Lebens gefunden haben. Und sie trafen ihn oft dank anderer junger Menschen, die bereits Teil seiner Gemeinschaft von Brüdern und Schwestern waren, die die Kirche ist. Lasst uns beten, dass es den neuen Generationen nicht an der Verkündigung des Glaubens und dem Ruf zur Mitarbeit an der Sendung der Kirche mangeln wird. Ich denke an viele Christen, Männer und Frauen, Laien, Geweihte, Priester und Bischöfe, die ihr Leben fern der Heimat verbracht haben und jetzt verbringen, während sie das Evangelium verkünden. Ihnen gilt unsere Liebe und Dankbarkeit und unser Gebet. Für sie wollen wir ein Ave Maria beten.” <br /> <br />Mon, 22 Oct 2018 10:29:13 +0200AMERIKA/MEXIKO - Migranten aus Honduras auf dem Weg in die USA: Trump will Soldaten an der Grenze zu Mexiko stationierenhttp://www.fides.org/de/news/64955-AMERIKA_MEXIKO_Migranten_aus_Honduras_auf_dem_Weg_in_die_USA_Trump_will_Soldaten_an_der_Grenze_zu_Mexiko_stationierenhttp://www.fides.org/de/news/64955-AMERIKA_MEXIKO_Migranten_aus_Honduras_auf_dem_Weg_in_die_USA_Trump_will_Soldaten_an_der_Grenze_zu_Mexiko_stationierenSan Cristóbal de las Casas - Rund zehntausend Honduraner kamen am gestrigen 19. Oktober an der Grenze zu Mexiko an. Die mexikanische Regierung hatte zunächst ähnlich wie in El Salvador und Guatemala, angekündigt, die Grenzen für honduranischen Migranten auf der Flucht vor der Ungerechtigkeit, Gewalt und Korruption in ihrem Land nicht zu öffnen.<br />Mit dankbaren Worten richteten sich die guatemaltekischen Migranten auf dem Weg in die USA unterdessen an die Guatemalteken für deren Hilfsbereitschaft auf der Durchreise. Die katholische Kirche und Hilfswerke für Migranten halfen den Menschen aus Honduras, auf der Reise in den Norden und boten Unterstützung, Zuneigung, Nahrung und Unterkunft an . <br />Wie aus einer Mitteilung des Rates der Lateinamerikanischen Bischofskonferenzen hervorgeht, unterstützten auch katholische Gemeinden in Tapachula, Tuxtla, Chapas und anderen Regionen im Süden Mexikos die Migranten aus Honduras, die auf ihrem Weg die honduranische Landesflagge tragen und die Nationalhymne singen und darum baten, den Transit nicht zu stoppen. An der Grenze zwischen Guatemala und Mexiko hielt der Marsch der Menschen aus verschiedenen Teilen von Honduras zunächst an, um dann in Tecum Uman die Grenze schließlich doch zu überschreiten.<br />Auf ihrem Weg durch Mexiko hoffen sie weiter auf die Wohltätigkeit, Solidarität und der Hilfe lokaler Hilfsorganisationen, denn sie brauchen Nahrung, Kleidung und Begleitung auf ihrem Weg.<br />Die Diözese San Cristóbal de las Casas veröffentlichte eine Erklärung, in der sie um Solidarität mit den Migranten bittet und die Regierungen auffordert, die Menschenrechte zu achten und die Flüchtlinge vor Menschenhandel zu schützen. Die Einheimischen werden gebeten Kleidung, Nahrung und Unterkunft für Migranten zur Verfügung zu stellen.<br /> Unterdessen kündigte der US-amerikanische Präsident Donald Trump an, er werde die Grenze zu Mexiko schließen lassen und Soldaten entsenden, die die Migranten aufzuhalten sollen. "Ich muss Mexiko mit Nachdruck bitten, diesen Angriff zu stoppen“, so Trump bei Twitter „und wenn das nicht möglich ist, werde ich das US-Militär anweisen, unsere südlichen Grenzen zu schließen".<br /> <br />Sat, 20 Oct 2018 12:57:50 +0200AFRIKA/D.R. KONGO - Weltmissionssonntag: Missionar berichtet über die Gefängnispastoral in Bukavuhttp://www.fides.org/de/news/64952-AFRIKA_D_R_KONGO_Weltmissionssonntag_Missionar_berichtet_ueber_die_Gefaengnispastoral_in_Bukavuhttp://www.fides.org/de/news/64952-AFRIKA_D_R_KONGO_Weltmissionssonntag_Missionar_berichtet_ueber_die_Gefaengnispastoral_in_BukavuBukavu - Der französische Missionar Pater Alex Goffinet von der Gesellschaft der Afrikamissionare, der seit 1962 in Afrika tätig ist, besucht jede Woche das Gefängnis in Bukavu in der Demokratischen Republik Kongo. Dort Hört er den Gefangenen zu, gibt ihnen Ratschläge und tritt bei den Gefängnisbehörden für sie ein. Der fast 86jährige ist er immer noch sehr aktiv und unter den vielen Verpflichtungen, die er immer noch hat, gehört die geistliche Begleitung er Gefangenen. Im Hinblick auf den Weltmissionstag, am morgigen 21. Oktober, berichtet er über seine Arbeit.<br /> „Die Vorsehung", sagte er, "schenkt mir, trotz meines ehrwürdigen Alters immer noch die Kraft, in Afrika zu arbeiten und dafür bin ich dankbar. Doch was kann ein alter Missionar in einem unruhigen Land wie der DR Kongo noch ausrichten?" . Eines Tages, so Pater Alex, habe er einen Novizen namens Arsène gebeten, ihn ins Gefängnis von Bukavu, der Hauptstadt von Kivu, zu begleiten. "Es ist ein unbeschreiblicher Ort, voll Elend. Aber dieser Besuch hat mich mit der Frage konfrontiert: Was ist der Sinn, eines Daseins als Missionar, wenn man den Letzten nicht nahe ist? Seither gehe ich jeden Mittwochmorgen, zusammen mit den Mitgliedern des Seelsorgeteams ins Gefängnis“.<br />Das Gefängnis ist eine Art Vorhof der Hölle. Zweitausend Menschen leben dort unter prekären hygienischen Bedingungen und in völliger Promiskuität in einem Gebäude, das für 350 Insassen gebaut wurde. Gefangene, die zu lebenslanger Haft verurteilt werden teilen sich die Räume mit Kleinkriminellen.<br />Die Zustände im Gefängnis von Bukavu sind keine Ausnahme im Land. Wie das US-Außenministerium berichtet, sind "die meisten Gefängnisse in der DR Kongo hart und lebensgefährlich". Die NGO „Freedom House“ berichtet im "Freedom the World 2017", dass die meisten Gefängnisse über Nahrungsmittelknappheit, Überbelegung und unzureichende Gesundheitsbedingungen klagen.<br /> „Im Gefängnis von Bukavu“, so der Missionar weiter, „sind wir den Gefangenen nahe, wir versuchen ihnen zuzuhören und ihre Grundbedürfnisse zu erfüllen. Wir freuen uns sehr über die gute Zusammenarbeit mit den Behörden. Die Zuständigen wissen um das Drama der Überbelegung. Von September 2017 konnten wir die Freilassung von 415 Gefangenen erwirken ".<br />Die Freilassung eines Insassen erfordert ein Gerichtsverfahren, das in der DR Kongo 50 US-Dollar kostet. "Wir haben viele großzügige Wohltäter“, so Pater Alex, “aber wir sind keine NGO, wir haben kein Büro. Alles ist freiwillig. Wir zahlen die Fahrkarten für die öffentlichen Verkehrsmittel aus eigner Tasche. Doch wir sind den Letzten nahe und das ist unsere Aufgabe als Missionare".<br /> <br />Sat, 20 Oct 2018 12:36:24 +0200ASIEN/KAZAKHSTAN - Katholische Kirche in Kasachstan: “Die schönen Seiten einer kleinen Gemeinde”http://www.fides.org/de/news/64951-ASIEN_KAZAKHSTAN_Katholische_Kirche_in_Kasachstan_Die_schoenen_Seiten_einer_kleinen_Gemeindehttp://www.fides.org/de/news/64951-ASIEN_KAZAKHSTAN_Katholische_Kirche_in_Kasachstan_Die_schoenen_Seiten_einer_kleinen_GemeindeAlmaty - "Wenn ich an die kasachischen Katholiken denke, bin ich immer erstaunt über die Stärke ihres Glaubens. Sie haben keine alten Traditionen und katholischen Wurzeln, aber ich sehe eine tiefe Hingabe an die Kirche, an den Papst, an die Eucharistie, an den Rosenkranz, an jeden Aspekt unseres Glaubens. Das ist begeisternd", so Bischof José Louis Mumbiela Serra von der Diözese der Heiligen Dreifaltigkeit in Almaty. Der Bischof berichtet: "Es gibt Gläubige, die jeden Tag viele Kilometer gehen, um an der Eucharistiefeier teilzunehmen. Es ist eine große Begeisterung zu spüren und das ist auch sehr gut für uns als Hirten, weil wir uns nicht alleine fühlen." <br />„In Kasachstan“, so der Bischof weiter, „haben sind wir Katholiken einen sehr kleiner Prozentsatz, weniger als 1%. Um es mit einem Gleichnis aus dem Evangelium zu sagen, sind die kasachischen Katholiken wie ein Körnchen Salz: sie sind unsichtbar im Essen, aber sie können den Geschmack verändern". Und er fügt hinzu: "Ich sage unseren Gläubigen immer, dass der Reichtum Kasachstans nicht Öl, Gas oder Energie ist: Der Fortschritt Kasachstans hängt davon ab, wie diese christliche Gemeinschaft ist. Wir sind wenige, aber wir müssen uns der Bedeutung unserer Präsenz bewusst sein ".<br />"Das ist die schöne Seite einer kleinen Gemeinde: wir sind wenige, wir haben keine großartigen pastoralen Programme, wir tun was wir können und verlassen uns auf die Vorsehung“, Bischof Mumbiela. „Offensichtlich ist es in den Plänen Gottes in diesem Moment vorgesehen, dass die Kirche in Kasachstan präsent ist, aber auch dass sie nach und nach wächst". Nach offiziellen Angaben des kasachischen Außenministeriums sind mehr als 17 Millionen Einwohner des Landes, etwa 26% Christen und davon 1% Katholiken. In Kasachstan gibt es vier katholische Diözesen mit insgesamt 70 Pfarreien. Im ganzen Land gibt es 91 Priester, darunter 61 Diözesen und 30 Ordensleute.<br /> <br />Sat, 20 Oct 2018 11:43:52 +0200VATIKAN - “Share the Journey”: Solidaritätsmarsch gegen Hass und Angsthttp://www.fides.org/de/news/64950-VATIKAN_Share_the_Journey_Solidaritaetsmarsch_gegen_Hass_und_Angsthttp://www.fides.org/de/news/64950-VATIKAN_Share_the_Journey_Solidaritaetsmarsch_gegen_Hass_und_AngstVatikanstadt - Kardinal Luis Antonio Tagle, Erzbischof von Manila und Präsident von Caritas Internationalis, lädt Menschen in aller Welt dazu ein neben Migranten und Flüchtlingen mit einem eine Million Kilometer langen Solidaritätsmarsch weltweit gegen Hass und Angst zu protestieren. Die Initiative ist teil der Aktion „Share the Journey“. <br /> „Die große Herausforderung in diesen Zeiten starker Spaltungen“, so Kardinal Tagle, „ist es, der Rhetorik von Angst und Hass mit Taten der Liebe, Güte und Barmherzigkeit entgegenzutreten, wie wir dies im Rahmen unserer Kampagne vorgeschlagen".<br />In Rom findet Solidaritätsmarsch am Sonntag, 21. Oktober, statt, wo er vom der Präsidenten von Caritas Internationalis ,Kardinal Tagle, eröffnet wird.<br />Die über 160 Caritasverbände in aller Welt haben sich in Chile, Neuseeland, Kanada, Großbritannien und den Vereinigten Staaten haben bereits mit Migranten und Flüchtlingen auf den Weg gemacht. In vielen anderen Ländern werden solche Märsche geplant.<br /> Die Kampagne von Caritas Internationalis wurde am 27. September 2017 von Papst Franziskus ins Leben gerufen und dauert zwei Jahre. „Share the Journey“ möchte eine konkrete Antwort auf den Aufruf des Papstes sein, die Kultur der Begegnung zu fördern und eine positive Interaktion zwischen Migranten, Flüchtlingen und Einheimischen zu ermöglichen und damit ein erster Schritt zum Aufbau von vereinten und integrativen Gesellschaften.<br /> <br /><br />Sat, 20 Oct 2018 10:44:21 +0200VATIKAN - STATISTIKEN DER KATHOLISCHEN KIRCHE 2018http://www.fides.org/de/news/64944-VATIKAN_STATISTIKEN_DER_KATHOLISCHEN_KIRCHE_2018http://www.fides.org/de/news/64944-VATIKAN_STATISTIKEN_DER_KATHOLISCHEN_KIRCHE_2018Vatikanstadt – Zum Sonntag der Weltmission am kommenden Sonntag, der dieses Jahr am 21. Oktober 2018 zum 92. Mal gefeiert wird, veröffentlicht der Fidesdienst traditionsgemäß ausgewählte Statistiken zur Übersicht über die missionarische Tätigkeit der Kirche in aller Welt. Die Tabellen sind dem letzten „Statistischen Jahrbuch der Kirche“ entnommen und geben Auskunft über die Mitglieder der Kirche, seelsorgerische Strukturen, Tätigkeit im Gesundheits- und Bildungswesen. In Klammern sind jeweils Veränderungen, Anstieg oder Rückgang , im Vergleich zum Vorjahr angegeben, wie sie aus der Gegenüberstellung des Fidesdienstes hervorgehen.<br /><br /><br /><br /><br /><br/><strong>Link correlati</strong> :<a href="http://www.fides.org/de/attachments/view/file/Dossier_Statistiche2018_FIDES_ENG.pdf https://www.youtube.com/watch?v=q6LlNm38Bso">Vollständiges Dossier zu den Statistiken 2018 (Englisch) Statisken 2018 bei YouTube</a>Sat, 20 Oct 2018 10:26:26 +0200VATIKAN - Päpstliche Missionswerke: Verkündigung des Evangeliums und Förderung des menschlichen und kulturellen Wachstums der Völkerhttp://www.fides.org/de/news/64945-VATIKAN_Paepstliche_Missionswerke_Verkuendigung_des_Evangeliums_und_Foerderung_des_menschlichen_und_kulturellen_Wachstums_der_Voelkerhttp://www.fides.org/de/news/64945-VATIKAN_Paepstliche_Missionswerke_Verkuendigung_des_Evangeliums_und_Foerderung_des_menschlichen_und_kulturellen_Wachstums_der_VoelkerVatikanstadt – “Aus jungen Herzen wurden die Päpstlichen Missionswerke geboren, um die Verkündigung des Evangeliums an alle Völker zu fördern und zum menschlichen und kulturellen Wachstum so vieler nach der Wahrheit dürstender Völker beizutragen. Die Gebete und die materiellen Hilfen, die durch die Päpstlichen Missionswerke großzügig geschenkt und verteilt werden, helfen dem Heiligen Stuhl dafür zu sorgen, dass diejenigen, die für ihre eigenen Bedürfnisse etwas empfangen, ihrerseits in ihrer Umgebung Zeugnis ablegen können. Niemand ist so arm, dass er nicht etwas geben kann von dem, was er hat, vor allem aber von dem, was er ist”, schreibt Papst Franziskus in der Botschaft zum Weltmissionssonntag 2018.<br />Die Päpstlichen Missionswerke, die in Ländern mit katholischer Tradition gegründet wurden, um die Arbeit der Missionare unter den nichtchristlichen Völkern zu unterstützen, sind zu einer Institution der universalen Kirche und jeder einzelnen Ortskirche geworden. Wie das Zweite Katholische Konzil betont kommt ihnen eine zentrale Rolle bei der missionarischen Zusammenarbeit und Kooperation zu.<br />Die Institution der Päpstlichen Missionswerke umfasst vier verschiedene Werke. Gemeinsam haben sie den Hauptzweck, das universelle Missionsbewusstsein beim Volk Gottes zu wecken und zwar durch missionarische Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit, die Förderung missionarischer Berufungen, das Sammeln und die Verteilung von Spenden für Missionare und ihre Werke sowie für die jungen Kirchen, im Zeichen der Gemeinschaft mit den anderen Kirchen und für den Austausch von Gütern, Hilfsmitteln und Personal.<br />Von anderen missionarischen Hilfswerken unterscheiden sich die Päpstlichen Missionswerke vor allem durch ihre Universalität, denn sie sind Werke des Papstes und sind der Kongregation für die Evangelisierung der Völker unterstellt. Gleichzeitig sind sie aber auch die Werke der Bischöfe, die ihre Universalität in der missionarischen Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit in allen Kirchen und unter dem ganzen Volk Gottes zum Ausdruck bringen und durch die unter allen Kirchen in den Missionsgebieten gleichermaßen verteilte Hilfe. Ihr Hauptzweck ist die Verkündigung des Evangeliums als grundlegender Auftrag der Kirche und die konkrete Förderung an der ganzheitlichen menschlichen Entwicklung.<br /><br />Die vier Päpstlichen Missionswerke:<br /><br />Werk der Glaubensverbreitung <br />Das Werk wurde 1822 in Lyon von Pauline Jaricot gegründet und fördert die missionarische Zusammenarbeit in allen christlichen Gemeinschaften. Zu diesem Zweck widmet sich das Werk neben der Sammlung von Spenden der Förderung missionarischer Berufungen und des Missionsbewusstseins, insbesondere im Missionsmonat Oktober, und durch die Organisation des Weltmissionssonntags.<br /><br />Apostel-Petrus-Werk<br />Dieses Werk wurde 1889 von Stephanie und Jeanne Bigard, Mutter und Tochter, in Caen gegründet und unterstützt die Ausbildung von einheimischen Priestern und Ordensleuten in Missionskirchen.<br /><br />Kindermissionswerk<br />Das Kindermissionswerk wurde 1843 von Bischof Charles de Forbin Janson von Nancy gegründet und soll das Missionsbewusstsein bei Kindern fördern und sie für die Bedürfnissen ihrer Altersgenossen in Missionsländern sensibilisieren, damit sie diesen mit Gebeten und Spenden helfen.<br /><br />Missionsvereinigung der Kleriker<br />Sie wurde 1916 in Italien vom seligen Paolo Manna gegründet und ist für die missionarische Bildungsarbeit unter Priestern, Ordensleuten, Mitgliedern weltlicher Institute und engagierten Laien. Diese Funktion übt dieses Missionswerk auch bei den anderen drei Werken aus. <br /><br /><br /><br/><strong>Link correlati</strong> :<a href="http://www.fides.org/it/attachments/view/file/Sussidi_POM_2017_.doc">Tabellen zu den von den Päpstlichen Missionserken im Jahr 2017 verteilten Spenden</a>Fri, 19 Oct 2018 11:23:24 +0200AMERIKA/MEXIKO - Bandenkriege führen in Guerrero zu Versorgungsengpässenhttp://www.fides.org/de/news/64941-AMERIKA_MEXIKO_Bandenkriege_fuehren_in_Guerrero_zu_Versorgungsengpaessenhttp://www.fides.org/de/news/64941-AMERIKA_MEXIKO_Bandenkriege_fuehren_in_Guerrero_zu_VersorgungsengpaessenChilpancingo –"Wegen des Kampfs zwischen rivalisierenden Banden um die Kontrolle über das Territorium, fehlt es in diesem Moment in einigen Regionen der Sierra im Bundesstaat Guerrero an Medikamenten und anderen lebenswichtigen Konsumgütern", beklagt Bischof Salvador Rangel Mendoza Chilpancingo-Chilapa am Rande der Tagung des Kongresses des Staates Guerrero über das Sicherheitsproblem. "Wegen der Zusammenstöße zwischen den Banden ist das Risiko für die Lieferanten von Medikamenten zu groß und sie liefern nicht. Dasselbe gilt für Schüler und Studenten, die weder in Chilpancingo noch in Acapulco zur Schule oder Universität gehen können. Die einzigen die in die Gemeinden der Sierra gehen, sind die Priester, die dort Gottesdienste feiern“, so Boschof Rangel Mendoza. <br />"Es geht heute darum, sich von ganzem Herzen dafür zu engagieren, die Region zu befrieden, denn unter den Gruppen herrscht viel Hass", so der Bischof abschließend mit Bezug auf die jüngsten Bemühungen um Frieden .<br />Der mexikanische Bundesstaat Guerrero gehört heute zu den gewalttätigsten Regionen Mittelamerikas. Vor einer Woche wurden in den Außenbezirken von Acapulco Massengräber gefunden, in denen die Banden ihre Opfer "verschwinden" lassen.<br />Zu einer Zuspitzung der Versorgungslage führte in den vergangenen Wochen auch sintflutartige Regenfälle, die einige Gegenden in der Region Chilpancingo Überschwemmungen und Erdrutsche verursachten und zu Transportproblemen führten verursachten. Mehrere Straßen und Autobahnen wurden aufgrund von Erdrutschen gesperrt.<br /> <br />Thu, 18 Oct 2018 13:18:00 +0200AFRIKA/KONGO - Katholische Schulen setzen sich im Zeichen der Enzyklik Laudato Si’ für den Erhalt der Schöpfung einhttp://www.fides.org/de/news/64942-AFRIKA_KONGO_Katholische_Schulen_setzen_sich_im_Zeichen_der_Enzyklik_Laudato_Si_fuer_den_Erhalt_der_Schoepfung_einhttp://www.fides.org/de/news/64942-AFRIKA_KONGO_Katholische_Schulen_setzen_sich_im_Zeichen_der_Enzyklik_Laudato_Si_fuer_den_Erhalt_der_Schoepfung_einBrazzaville - Das Thema „Schutz und Erhalt der Schöpfung in der katholischen Schule“, das sich an der Enzyklika Laudato von Papst Franziskus inspiriert, stand im Mittelpunkt der XIV. Tagung des Rates des katholischen Bildungswesens im Diözesanzentrum von Brazzaville .<br />Die Tagung wurde am 15. Oktober vom Präsidenten der bischöflichen Kommission für die Katholische Bildungswesen , Erzbischof Anatole Milandou von Brazzaville im Beisein des Generalsekretärs der Bischofskonferenz, Armand Brice Ibombo, die Delegierten Vertretung der Direktoren der katholischen Schulen in allen Diözesen des Kongo.<br /> In ihrem Grußwort kündigte Schwester Clarisse Nkourissa, Generalsekretärin der CEEDUC, kündigte Wiederholung der Initiative „Grüne Schule“an, in deren Rahmen Bäume in allen katholischen Schulen gepflanzt werden sollen. An den Beratungen auf der Grundlage der Enzyklika Laudato Si 'über den Respekt für die Umwelt und „Das gemeinsame Haus" begrüßten die teilnehmenden Delegierten die "ökologische Umkehr", in deren Rahmen Kindern der Respekt gegenüber Natur und Umwelt vermittelt werden soll. <br /> <br /><br />Thu, 18 Oct 2018 12:56:02 +0200ASIEN/HEILIGES LAND - Katholischer Friedhof in Beit Jamal erneut geschändethttp://www.fides.org/de/news/64940-ASIEN_HEILIGES_LAND_Katholischer_Friedhof_in_Beit_Jamal_erneut_geschaendethttp://www.fides.org/de/news/64940-ASIEN_HEILIGES_LAND_Katholischer_Friedhof_in_Beit_Jamal_erneut_geschaendetBeit Shemesh – Insgesamt 28 Gräber des Friedhofs des Salesianerklosters Beit Jamal nahe der israelischen Stadt Beit Shemesh wurden erneut von Unbekannten verwüstet. Die Schändung der Gräber wurde am Mittwoch, 17. Oktober von den Ordensleuten des Klosters festgestellt.<br />Es ist nicht das erste Mal, dass der Friedhof des Klosters Beit Jamal, 30 km westlich von Jerusalem, verwüstet wird. Im Jahr 2013 wurde eine Brandbombe auf eine Klostertür geworfen und blasphemische Parolen auf die Wände des Komplexes geschrieben. Der Friedhof wurde erneut im Dezember 2015 zur Zielscheibe, als unbekannte Angreifer die Kreuze der Gräber niederrissen und einige Statuen verwüstet hatten. Wie die israelische Polizei berichtet wird mit allen verfügbaren Mitteln ermittelt, um die Schuldigen so schnell wie möglich zu identifizieren.<br />Gadi Gvaryahu, Exekutivdirektor der Opferschutzinitiative „Tag Mehr“, besuchte das Kloster am gestrigen Mittwoch und drückte seine Verbundenheit mit den Salesianern aus: "Die palästinensische Bevölkerung im Westjordanland" so Gvaryahu gegenüber den israelischen Medien, "muss vor den Verstößen gegen das Gesetzes geschützt werden, genauso wie israelische Bürger".<br />Palästinensische Quellen und israelische Menschenrechtsorganisationen wie „B'Tselem“ und „Yesh Din“ berichteten, dass in den letzten zwei Monaten in fünf Dörfern im Westjordanland auch Olivenhaine und Weinberge verwüstet.<br />Die im Jahr 2011 auf den Weg gebrachte Initiative Tag Mehir wurde im Jahr 2011 mit der Absicht auf den Weg gebracht, alle Formen und Ausdrucksweisen von Rassismus in Israel zu bekämpfen und prangert seit 2012 Gruppen insbesondere auch Aktionen der von ultranationalistische Siedler an, die sich vor allem Moscheen oder christliche Kultstätten wandten.<br /> .<br /><br />Thu, 18 Oct 2018 12:30:01 +0200ASIEN/PHILIPPINEN - Vor sieben Jahren wurde der italienische Missionar Fausto Tentorio ermordethttp://www.fides.org/de/news/64939-ASIEN_PHILIPPINEN_Vor_sieben_Jahren_wurde_der_italienische_Missionar_Fausto_Tentorio_ermordethttp://www.fides.org/de/news/64939-ASIEN_PHILIPPINEN_Vor_sieben_Jahren_wurde_der_italienische_Missionar_Fausto_Tentorio_ermordetManila – Sieben Jahre sind vergangen seit der Ermordung des italienischen Missionars Fausto Tentorio vom Päpstlichen Institut für die Außenmissionen , der am 17. Oktober 2011 auf der Insel Mindanao ermordet wurde. Am 7. Jahrestag seines Todes gedachte die Kirche auf den Philippinen des Priesters, der sich vor allem indigenen Bauern und die Einwohner Mindanao engagiert hatte. "Wir müssen weiterhin das Vermächtnis von Pater Tentorio erhalten Dem Beispiel von Pater Tentorio zu folgen, bedeutet, dem Ruf Christi zu folgen, an den Rand der Gesellschaft zu gehen und die Frohe Botschaft Christi unter den Armen zu verkünden. Fausto wird immer in unseren Herzen sein ", sagt Katholikin Teresa Punzon aus Mindanao.<br />Pater Tentorio half bei der Schaffung von mehr als 80 sozialen Einrichtungen in indigenen Gemeinschaften, und mehr als 2.000 Studenten aus indigenen Gemeinden erhielten Stipendien, die er auf den Weg gebracht hatte. "Indem er sich für den Umweltschutz einsetzte und sich die Seite der Armen und Unterdrückten stellte setzte Pater Tentorio bevorzugte Option der Kirche für die Armen um", so Teresa Punzon. „P. Fausto ist wie ein Weizenkorn, das im Sterben sprießt: Nach seinem Tod hat sein Dienst Hunderte von indigenen Lumad-Gemeinden in ganz Mindanao inspiriert", so der Katholik Marlon Lacal, der sich für die Armen in Mindanao einsetzt.<br /> Der Schutz dieser Bevölkerungsgruppen kostete ihn sein Leben: Zum Zeitpunkt seines Todes befasste sich der Missionar mit der Frage, der geplanten Präsenz von Bergbauunternehmen und –projekten in der von indigenen Völkern bewohnten Region, die zur Entwaldung, zum Bau von Plantagen und Minen geführt hätten, die das Leben der Einheimischen zerstören.<br />Der seit 1978 auf den Philippinen tätige Missionar Pater Tentorio wurde im Jahr 2011 im Alter von 59 Jahren in Arakan in der Provinz North Cotabato erschossen. Er war nach Pater Tullio Favali und Pater Salvatore Salzedda der dritte Priester des PIME der auf den Philippinen in Mindanao ermordet wurde.<br /> P. Tentorio wurde am 7. Januar 1952 in Santa Maria di Rovagnate geboren und wuchs in Lecco auf. Er wurde 1977 zum Priester geweiht und ging im darauf folgenden Jahr auf die Philippinen, wo er auf pastoraler und sozialer Ebene in christlichen, muslimischen und indigenen Gemeinschaften arbeitete. PIME-Missionare sind weltweit in 17 Ländern präsent und seit 1968 auf den Philippinen tätig.<br /> <br />Thu, 18 Oct 2018 11:32:13 +0200OZEANIEN/AUSTRALIEN - Catholic Mission unterstützt Bau einer Berufsschule für Mädchen in Myanmarhttp://www.fides.org/de/news/64938-OZEANIEN_AUSTRALIEN_Catholic_Mission_unterstuetzt_Bau_einer_Berufsschule_fuer_Maedchen_in_Myanmarhttp://www.fides.org/de/news/64938-OZEANIEN_AUSTRALIEN_Catholic_Mission_unterstuetzt_Bau_einer_Berufsschule_fuer_Maedchen_in_MyanmarYangon - "Wir danken Gott für das rasche Vorankommen und die baldige Fertigstellung beim Bau unseres Bildungszentrums für Mädchen. Wir hoffen, dass wir bald damit beginnen können, die Innenräume einzurichten. Außerdem danken wir Ihnen allen für die Gebete, die Unterstützung und das Verständnis für die Bedeutung dieses Projekts", so zitieren die Päpstlichen Missionswerke in Australien Schwester Agatha Phawsu, von den Salesianerinnen von Don Bosco, in einer Mitteilung über das Projekt einer Berufsschule für Mädchen in Myanmar.<br />Die Berufsschule in Yangon, die fast fertig gestellt ist, wurde mit Unterstützung von Catholic Mission Australia gebaut. Jedes Jahr soll die Einrichtung rund 30 Mädchen zweijährige Berufsausbildungskurse in den Bereichen Lebensmittelkunde und Hauswirtschaft anbieten.<br />"Die Idee ist, Frauen mit den Fähigkeiten auszustatten, die Arbeitgeber in der Region benötigen. Das Zentrum wird sich bemühen, auf die verschiedenen Herausforderungen in Bezug auf Bildung und Förderung von Mädchen in Yangon zu reagieren, wo es eine hohe Schulabbrecherquote gibt und es nur wenige Jobchancen angeboten werden ", heißt es in der Mitteilung.<br />Bereits vor einigen Jahren brachte Catholic Mission Projekte zur Unterstützung der Katholiken in Myanmar auf den Weg, wobei Bildung und Berufsausbildung als Priorität gelten. Neben der neuen Berufsschule in Yangon unterstützt Catholic Mission insbesondere eine katholische Schule in Hakha, einer abgelegenen Stadt im Norden des Landes. Zu den Hauptzielen gehört es, gut ausgebildete Lehrer zu beschäftigen und das Recht auf Bildung der Kinder in der Region zu garantieren.<br /> <br />Thu, 18 Oct 2018 11:12:49 +0200EUROPA/DEUTSCHLAND - „Selbst von unseren Schreibtischen aus können wir Missionare sein“http://www.fides.org/de/news/64937-EUROPA_DEUTSCHLAND_Selbst_von_unseren_Schreibtischen_aus_koennen_wir_Missionare_seinhttp://www.fides.org/de/news/64937-EUROPA_DEUTSCHLAND_Selbst_von_unseren_Schreibtischen_aus_koennen_wir_Missionare_seinAachen – Im Rahmen seines Besuchs bei missio Aachen feierte der Präsident der Päpstlichen Missionswerke und beigeordnete Sekretär der Kongregation für die Evangelisierung der Völker, Erzbischof Giovanni Pietro Dal Toso, am heutigen 17. Oktober eine Hausmesse bei missio im Beisein der Mitarbeitenden von missio und des Kindermissionswerks ‚Die Sternsinger’.<br />„Es ist wichtig, dass wir immer wieder an den Sinn unseres Engagements zurückdenken, dass wir uns immer wieder besinnen, Gott ist Anfang und Ziel unseres Tuns und überhaupt unseres Daseins“, so der Erzbischof in seiner Predigt, „Er gibt auch die Kraft, unser Leben nach seinem Willen, zum Wohl unserer Mitmenschen einzusetzen. In diesem Lichte möchte ich die Tätigkeit von Missio und vom Kindermissionswerk lesen und Ihnen dafür danken.“<br />Mit Bezug auf das heutige Fest des heiligen Ignatius von Antiochien erinnerte der Erzbischof an seinen Besuch in Syrien und an die schwierige Situation der „Brüder und Schwestern im Mittleren Orient“. „Meine erste eigentliche Begegnung mit missio Aachen“, betonte er dabei, „war im Zusammenhang mit den Schwierigkeiten unserer Mitchristen in Syrien und Irak und ich möchte Ihre Großzügigkeit auch in diesem Anliegen nicht unerwähnt lassen“.<br />„Das Spezifische von missio und grundsätzlich unserer Päpstlichen Missionswerke, ist gerade speziell die Unterstützung der pastoralen Tätigkeit der Kirche“, erklärte der Präsident der Päpstlichen Missionswerke, „Kirche existiert, weil sie Jesus in alle Welt gesandt hat, um das Evangelium zu verkünden. Es geht nicht strikt um die Kirche als solche, sondern darum, dass durch die Präsenz der Kirche und die Verkündigung des Evangeliums der Mensch den Geist Gottes empfängt, der die Erde, und einen jeden von uns, neu macht“. „Wir haben das große Privileg, an dieser Tätigkeit teilzunehmen“, so Erzbischof Dal Toso abschließend, „Selbst von unseren Schreibtischen aus können wir Missionare sein, damit jeder Mensch ein Wort des Trostes, der Heilung, der Versöhnung hören kann, damit er innere Einheit und Freiheit dank der Begegnung mit dem Gott Jesu Christi erfährt.“<br /> <br /><br/><strong>Link correlati</strong> :<a href="http://www.fides.org/it/attachments/view/file/SE_Dal_Toso_Missio_Aachen_17102018.docx">Predigt von Erzbischof Dal Toso im Wortlaut</a>Wed, 17 Oct 2018 12:39:20 +0200EUROPA/DEUTSCHLAND - Erzbischof Dal Toso besucht missio Aachen und das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger’http://www.fides.org/de/news/64926-EUROPA_DEUTSCHLAND_Erzbischof_Dal_Toso_besucht_missio_Aachen_und_das_Kindermissionswerk_Die_Sternsingerhttp://www.fides.org/de/news/64926-EUROPA_DEUTSCHLAND_Erzbischof_Dal_Toso_besucht_missio_Aachen_und_das_Kindermissionswerk_Die_SternsingerAachen – Der Präsident der Päpstlichen Missionswerke und beigeordnete Sekretär der Kongregation für die Evangelisierung der Völker, Erzbischof Giovanni Pietro Dal Toso, hält sich zu einem zweitägigen Besuch bei missio Aachen und beim Kindermissionswerk ‘Die Sternsinger’ in Deutschland auf. In den Räumlichkeiten von missio wird Erzbischof Dal Toso vom missio-Vorstand unter Leitung von Prälat Klaus Krämer begrüßt und dabei dem Vorstand und den Abteilungsleitern begegnen. Im Anschluss besucht der Erzbischof die Auslandsabteilung und das Missionswissenschaftliche Institut sowie die Bibliothek mikado. Am Nachmittag steht ein Besuch in den Abteilungen für Bildung und Spenden sowie für Kommunikation/Presse und Theologische Grundlagen auf dem Programm. Am Abend begegnet Erzbischof dal Toso bei einem gemeinsamen Abendessen den Vorständen des Kindermissionswerks ‘Die Sternsinger' und missio, Prälat Dr. Krämer, Dr. von Fürstenberg und Dr. Marcus.<br />Am Mittwoch, den 17. Oktober, zelebriert der Erzbischof eine Hausmesse bei missio mit den Mitarbeitenden von missio und des Kindermissionswerks ‘Die Sternsinger’. Im Anschluss wird er das Kindermissionswerk besuchen und sich mit dem Vorstand und den Bereichsleitern zu Gesprächen treffen. Nach einem gemeinsamen Mittagessen reist Erzbischof dal Toso nach Rom zurück.<br /> <br />Tue, 16 Oct 2018 13:03:30 +0200ASIEN/TADSCHIKISTAN - Missio sui iuris feiert 21jähriges Gründungsjubiläumhttp://www.fides.org/de/news/64867-ASIEN_TADSCHIKISTAN_Missio_sui_iuris_feiert_21jaehriges_Gruendungsjubilaeumhttp://www.fides.org/de/news/64867-ASIEN_TADSCHIKISTAN_Missio_sui_iuris_feiert_21jaehriges_GruendungsjubilaeumDuschanbe - Die Katholische Kirche in Tadschikistan feiert das 21jährige Gründungsjubiläum der Missio sui Iuris. Pater Pedro Ramiro López, vom Institut des fleischgewordenen Wortes, der die Mission seit 2013 leitet und seit 2004 in Zentralasien tätig ist bekräftigt: "Wie jedes Jahr haben wir diesen wichtigen Termin mit eineim feierlichen Gottesdienst begangen, an dem die Gläubigen der beiden katholischen Gemeinden in Tadschikistan teilnahmen. Wir haben die Gelegenheit genutzt, um die Weihe der Mission an das Heilige Herz Jesu zu erneuern, wie wir es im vergangenen Jahr anlässlich des zwanzigsten Jahrestages unserer Anwesenheit in diesem Land getan haben ", so Pater Lopez in einem Schreiben an den Fidesdienst.<br />Die ersten Katholiken kamen in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts nach Tadschikistan: es handelte sich hauptsächlich Deutsche aus Russland, der Ukraine und Litauen, die während der Zeit der Sowjetunion in das Land deportiert worden waren. Wegen des kommunistischen Regimes hatten die Gemeinden Tadschikistans jahrelang keinen Kontakt zur Weltkirche. Mit der Gründung der Missio sui iuris am 29. September 1997 gab Papst Wojtyla der lokalen katholischen Präsenz eine Struktur, weshalb die kleine katholische Gemeinschaft sich noch heute sehr mit seiner Figur verbunden fühlt: "Am kommenden 21. Oktober feiern wir auch das Gedenken an den hl. Johannes Paul II., dem sich die Gläubigen der beiden tadschikischen Pfarreien anschließen", erklärt P. López, der weitere wichtige Termine der Ortskirche nennt: "Am 2. November werden wir wie üblich den Gedenktag der Toten mit einem Gottesdienst auf dem Friedhof feiern und danach werden wir uns in der Adventszeit auf das Weihnachtsfest vorbereiten“. <br />Die beiden katholischen Gemeinden in Tadschikistan befinden sich in Hauptstadt Duschanbe und in Qurgonteppa. Wie der Priester berichtet, gibt es heute etwa 150 Katholiken im Land, die von drei argentinischen Priestern des Instituts des fleischgewordenen Wortes und acht Missionsschwestern betreut werden.<br /> <br />Fri, 05 Oct 2018 11:30:35 +0200