Fides News - German (Standard)https://www.fides.org/Aus dem Archivder FidesagenturdeDie auf unseren Internetseiten veröffentlichten Inhalte unterliegen einer Licenza Creative Commons. EUROPA/DEUTSCHLAND - Aktion Dreikönigssingen 2026: „Schule statt Fabrik“: Sternsingen gegen Kinderarbeithttps://www.fides.org/de/news/77204-EUROPA_DEUTSCHLAND_Aktion_Dreikoenigssingen_2026_Schule_statt_Fabrik_Sternsingen_gegen_Kinderarbeithttps://www.fides.org/de/news/77204-EUROPA_DEUTSCHLAND_Aktion_Dreikoenigssingen_2026_Schule_statt_Fabrik_Sternsingen_gegen_Kinderarbeitvon Monika Schiefer<br /><br />Aachen – Die Bekämpfung ausbeuterischer Kinderarbeit steht im Fokus der 68. Aktion Dreikönigssingen 2026 unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Die Aktion bringt den Sternsingerinnen und Sternsingern das Thema Kinderarbeit näher und zeigt, wie wichtig die Kinderrechte auf Schutz und Bildung sind. <br />Kinderarbeit ist international verboten, die Zahl arbeitender Kinder war zuletzt rückläufig. Doch immer noch müssen 138 Millionen Kinder weltweit arbeiten, 54 Millionen von ihnen unter besonders gefährlichen, gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen. Partnerorganisationen der Sternsinger setzen sich in vielen Ländern dafür ein, Kinder aus Arbeit zu befreien und ihnen den Schulbesuch zu ermöglichen. Sie sensibilisieren vor Ort Eltern, Gemeinden, Unternehmen und Behörden für Kinderrechte, insbesondere für die Rechte auf Schutz und Bildung. Nur wenn diese Rechte umgesetzt werden, lässt sich der Teufelskreis von Armut, Kinderarbeit und fehlenden Aufstiegschancen durchbrechen.<br />„Kinderarbeit ist aber kein Schicksal, sondern die Folge politischer und wirtschaftlicher Entscheidungen“, so Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des Kindermissionswerks ‚Die Sternsinger‘, in einem Statement zum internationalen Tag der Kinderrechte, „Ich appelliere daher an die politisch Verantwortlichen in Deutschland, in Europa und auf der ganzen Welt: Sorgen Sie dafür, dass die Rechte von Kindern überall auf der Welt gewahrt werden.… Setzen Sie sich wie die Sternsinger dafür ein, dass Kinder zur Schule gehen können und nicht als billige Arbeitskräfte missbraucht werden“.<br />Festlich gekleidet und mit einem Stern vorneweg sind jedes Jahr rund um den 6. Januar bundesweit etwa 300.000 Sternsinger unterwegs. In 7.622 katholischen Pfarrgemeinden bringen sie als Heilige Drei Könige mit dem Kreidezeichen „C+B+M“ den Segen „Christus mansionem benedictat- Christus segne dieses Haus“ zu den Menschen und sammeln für Not leidende Gleichaltrige in aller Welt.<br />Seit dem Start 1959 werden mit den Mitteln aus der Solidaritätsaktion des Kindermissionswerks von Kindern für Kinder Projekte in den Bereichen Bildung, Ernährung, Gesundheit, Kinderschutz, Nothilfe, pastorale Aufgaben und soziale Integration unterstützt. Bundesweite Träger sind das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend .<br />In diesem Jahr feiert das Sternsingen ein besonderes Jubiläum: Vor zehn Jahren, am 4. Dezember 2015, wurde das Sternsingen in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen . „Die Sternsingeraktion ist nach wie vor eine Aktion, die Kinder begeistert. Hier können sie sich selbst für eine bessere Welt einsetzen. Sie bringen den Segen und werden zu einem Segen für andere Kinder“, sagt Pfarrer Bingener. <br />Eine Delegation von Weihnachtsliedersängern aus dem Bistum Münster nahm am Donnerstag, dem 1. Januar, an der Neujahrsmesse mit Papst Leo XIV. im Petersdom teil. Neunzehn weitere Weihnachtsliedersänger aus Österreich, der Schweiz, Italien, der Slowakei und Ungarn waren am Neujahrstag im Vatikan anwesend.Thu, 01 Jan 2026 18:06:34 +0100Im Jahr 2025 ermordete Missionare und Pastoralarbeiterhttps://www.fides.org/de/news/77199-Im_Jahr_2025_ermordete_Missionare_und_Pastoralarbeiterhttps://www.fides.org/de/news/77199-Im_Jahr_2025_ermordete_Missionare_und_Pastoralarbeiter Vatikanstadt – Während das Jubiläum der Hoffnung zu Ende geht, veröffentlicht Fides den Jahresbericht über die Missionare und Pastoralarbeiter, die in den letzten 365 Tagen weltweit gewaltsam ums Leben kamen. <br />Die Nachrichten über das Leben und die Umstände, unter denen diese Menschen eines gewaltsamen Todes starben, bieten uns ein Bild des alltäglichen Lebens in Kontexten, die oft von Gewalt, Elend und fehlender Gerechtigkeit geprägt sind. Oft handelt es sich um Glaubenszeugen und Missionare, die ihr Leben bis zum Ende freiwillig Christus angeboten haben.<br /><br /><br />ALGEMEINE INFORMATIONEN<br /><br />Im Jahr 2025 wurden nach den von Fides überprüften Daten weltweit 17 Missionare und Missionarinnen getötet, darunter Priester, Ordensleute, Seminaristen und Laien. <br />Die Aufschlüsselung nach Kontinenten zeigt, dass die höchste Zahl der im Jahr 2025 getöteten Seelsorger in Afrika zu verzeichnen ist, wo zehn Missionare ermordet wurden. Auf dem amerikanischen Kontinent wurden vier Missionare getötet , in Asien zwei . In Europa wurde ein Priester getötet.<br />Von 2000 bis 2025 wurden insgesamt 626 Missionare und Pastoralarbeiter getötet.<br />Es werden nicht nur Missionaren „ad gentes“ im engeren Sinne berücksichtigt sondern alle getauften Christen, die als Mitarbeiter im kirchlichen Dienst tätig waren und dabei gewaltsam ums Leben kamen, manchmal auch nicht ausdrücklich "aus Hass auf den Glauben". Aus diesem Grund ziehen wir es vor, den Begriff "Märtyrer" nur in seiner etymologischen Bedeutung als "Zeugen" zu verwenden, um nicht in ein Urteil vorweg zu nehmen, das die Kirche aussprechen wird, wenn sie nach sorgfältiger Prüfung im Rahmen eines Selig- und Heiligsprechungsverfahrens aussprechen wird.<br />In der alljährlich von Fides veröffentlichten Statistik wird der Begriff "Missionar" für alle Getauften verwendet, in dem Bewusstsein, dass " Kraft der empfangenen Taufe jedes Mitglied des Gottesvolkes ein missionarischer Jünger geworden ist. Jeder Getaufte ist, unabhängig von seiner Funktion in der Kirche und dem Bildungsniveau seines Glaubens, aktiver Träger der Evangelisierung“ .<br /><br/><strong>Link correlati</strong> :<a href="https://www.fides.org/it/attachments/view/file/Dossier_Operatori_pastorali_uccisi_2025_-_ENG.pdf">Missionaries and Pastoral Workers killed in 2025</a>Tue, 30 Dec 2025 09:48:57 +0100AMERIKA/USA - Päpstlichen Missionswerke gratulieren dem neuen Erzbischof von New York: „Wir beten für Sie“https://www.fides.org/de/news/77174-AMERIKA_USA_Paepstlichen_Missionswerke_gratulieren_dem_neuen_Erzbischof_von_New_York_Wir_beten_fuer_Siehttps://www.fides.org/de/news/77174-AMERIKA_USA_Paepstlichen_Missionswerke_gratulieren_dem_neuen_Erzbischof_von_New_York_Wir_beten_fuer_SieNew York – Die Päpstlichen Missionswerke der Vereinigten Staaten von Amerika gratulieren dem neuen Erzbischof von New York, Ronald Hicks, und versichern ihn ihrer Gebete für seine neue Aufgabe, die ihm Papst Leo XIV. heute übertragen hat, indem er ihn aus der Diözese Joliet in Illinois nach New York versetzt hat. <br />„Im Namen des gesamten Teams der Päpstlichen Missionswerke der USA”, so der Nationaldirektor, Monsignore Roger Landry, in einer Erklärung, die veröffentlicht wurde, nachdem die Nachricht von der Ernennung im täglichen Bulletin des Presseamts des Heiligen Stuhls veröffentlicht worden war, „spreche ich dem designierten Erzbischof Ronald Hicks meine aufrichtigen Glückwünsche aus und versichere ihn unserer Gebete, während er sich darauf vorbereitet, die Erzdiözese New York zu leiten, die Stadt, die Johannes Paul II. als „Hauptstadt der Welt“ bezeichnete.“<br /> „Der Hauptsitz der Päpstlichen Missionswerke in den USA“, so Monsignore Landry – befindet sich in New York, „seit sein Landsmann aus Illinois, Erzbischof Fulton J. Sheen, Nationaldirektor war“. Und „wir freuen uns sehr darauf”, fügt der Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke mit Blick auf den neuen Erzbischof hinzu, „mit ihm zusammenzuarbeiten, während er sich für alle Kirchen einsetzt, insbesondere für die jungen, armen und verfolgten”.<br />Der Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in den Vereinigten Staaten bringt „Gebete, Glückwünsche und Dank“ auch gegenüber Kardinal Timothy Dolan, emeritierter Erzbischof von New York, „für seinen wohlverdienten Ruhestand“ zum Ausdruck. Er war, wie Monsignore Landry erinnert, „der unermüdliche und eifrige Vorsitzende des Verwaltungsrats“ der Päpstlichen Missionswerke in den USA, „und wir sind dankbar, dass diese unverzichtbare Führungsrolle fortgesetzt wird“. Kardinal Dolan, so der Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke weiter, „war jahrelang einer der großen Förderer der Missionen, wie uns seine eindrucksvolle Rede vor den Bischöfen der Vereinigten Staaten im November erneut gezeigt hat, und ein außergewöhnlicher Hirte für alle Mitarbeiter der Erzdiözese New York. Möge Gott ihn für seinen selbstlosen Dienst belohnen und ihm viele fruchtbare Jahre schenken“ .<br />Ronald Aldon Hicks wurde am 4. August 1967 in Chicago geboren. Er besuchte das „Niles College Seminary“ und erwarb einen Bachelor-Abschluss in Philosophie an der „Loyola University“ in Chicago und war ehrenamtlich für die Stiftung „Nuestros Pequeños Hermanos“ tätig. Das Theologiestudium absolvierte er an der „University of Saint Mary of the Lake“ und am „Mundelein Seminary“ in Mundelein, ebenfalls in Illinois. Anschließend erwarb er an derselben Universität den theologischen Doktorgrad „Doctor of Ministry“.<br />Am 21. Mai 1994 wurde er zum Priester der Erzdiözese Chicago geweiht, wo er verschiedene Ämter bekleidete: Vikar der Pfarrei „Our Lady of Mercy“ in Chicago und der Pfarrei „Saint Elizabeth Seton“ in Orland Hills ; Dekan für Ausbildung am „Saint Joseph College Seminary“ ; Regionaldirektor der Wohltätigkeitsorganisation „Nuestros Pequeños Hermanos“ in Mexiko und El Salvador ; Mitglied der Fakultät und später Dekan für Ausbildung an der „University of Saint Mary of the Lake“ und des „Mundelein Seminary“ in Mundelein ; danach war er Generalvikar der Erzdözese Chicago .<br />Am 3. Juli 2018 wurde Hicks von Papst Franziskus zum Titularbischof von Munaziana und Weihbischof von Chicago ernannt und am 17. September desselben Jahres zum Bischof geweiht. Am 17. Juli 2020 wurde er zum Bischof der Diözese Joliet in Illinois ernannt.<br /> Thu, 18 Dec 2025 15:35:32 +0100AFRIKA/SUDAN - Neue Drohnenangriffe und Bedrohungen für die Ölindustriehttps://www.fides.org/de/news/77173-AFRIKA_SUDAN_Neue_Drohnenangriffe_und_Bedrohungen_fuer_die_Oelindustriehttps://www.fides.org/de/news/77173-AFRIKA_SUDAN_Neue_Drohnenangriffe_und_Bedrohungen_fuer_die_OelindustrieKhartum – Drohnen der „Rapid Support Forces“ haben laut lokalen Medienberichten die Stadt Atbara im Norden des Sudan angegriffen und dabei Strominfrastrukturen und andere Ziele ins Visier genommen. Die Drohnen der RSF trafen ein Umspannwerk in Atbara, der Hauptstadt des Bundesstaates Nile, und verursachten mehrere Stromausfälle im gesamten Bundesstaat und in Teilen des benachbarten Bundesstaates Red Sea.<br />Schwärme von Drohnen griffen auch das Kraftwerk Al-Maqran an. Die sudanesische Luftabwehr fing mehrere unbemannte Flugzeuge ab, aber andere trafen die Anlage in Atbara, lösten einen begrenzten Brand aus und beschädigten die Haupttransformatoren. Zwei Mitarbeiter des Zivilschutzes, die im Kraftwerk tätig waren, wurden getötet, während die Stromausfälle den Bundesstaat Nile, den Bundesstaat Red Sea und Teile von Omdurman, der Satellitenstadt der Hauptstadt Khartum, betrafen. Am 13. Dezember hatten Drohnen der RSF die Basis der „United Nations Interim Security Force for Abyei“ in Kadugli angegriffen und sechs bangladeschische Blauhelme getötet.<br />Der Krieg zwischen der RSF und den sudanesischen Streitkräften , der 2023 ausgebrochen ist, scheint kein Ende zu nehmen und droht sogar, sich auf den benachbarten Südsudan auszuweiten, dessen Ölexporte über Port Sudan abgewickelt werden. Am 8. Dezember eroberte die RSF die Ölfelder von Babanusa und Heglig im Bundesstaat West-Kordofan an der Grenze zum Südsudan. Die Einnahme dieser beiden strategisch wichtigen Orte wurde durch ein Abkommen zwischen den Parteien erleichtert, das es den sudanesischen Soldaten ermöglichte, ihre Stellungen zu räumen und sich über den Südsudan in Sicherheit zu bringen. Im Gegenzug übernahm das südsudanesische Militär die Sicherheit der Ölförderanlagen. Die RSF bleibt jedoch in der Region, und bei einem Drohnenangriff der sudanesischen Armee auf ihre Stellungen in der Nähe von Heglig wurden am 9. Dezember sieben südsudanesische Soldaten getötet.<br />Das Eingreifen des Militärs von Juba lässt sich dadurch erklären, dass Heglig nicht nur ein wichtiges Ölfeld ist, sondern auch der Hauptknotenpunkt für den Transport des im Südsudan geförderten Öls nach Port Sudan. Die Unterbrechung der sudanesischen Ölpipelines droht der Wirtschaft des Südsudans, die bereits durch den Bürgerkrieg destabilisiert ist, enormen Schaden zuzufügen.<br /> Thu, 18 Dec 2025 12:59:43 +0100ASIEN/VIETNAM - Begleitung bei ungewollten Schwangerschaften: Das Engagement der katholischen Glaubensgemeinschafthttps://www.fides.org/de/news/77170-ASIEN_VIETNAM_Begleitung_bei_ungewollten_Schwangerschaften_Das_Engagement_der_katholischen_Glaubensgemeinschafthttps://www.fides.org/de/news/77170-ASIEN_VIETNAM_Begleitung_bei_ungewollten_Schwangerschaften_Das_Engagement_der_katholischen_GlaubensgemeinschaftVon Andrew Doan Thanh Phong<br /><br />Ha Tinh – „Ein verständnisvolles Wort, eine ausgestreckte Hand können ein Leben retten“, so Pater Joseph Tran Van Bong in den Fortbildungskursen, in denen es darum geht, wie man schwangeren Frauen in Not, insbesondere solchen, die psychische Traumata erlebt haben oder sich in einer ungewollten Schwangerschaft befinden, zuhört, sie begleitet und unterstützt. <br />Ein Schulungsprogramm für 100 Mitarbeiter der kirchlichen Gemeinschaft wurde im vergangenen Oktober in der Pfarrei An Nhien vom Unterausschuss für den Schutz des Lebens – Caritas der Diözese Ha Thin in Zentralvietnam – auf den Weg gebracht. Das Programm entwickelte sich rund um das Thema: „Begleitung und Beratung schwangerer Frauen im Rahmen des Schutzes des Lebens“.<br />Nach Angaben des vietnamesischen Ministeriums für Familienplanung werden jedes Jahr fast 300.000 Abtreibungen im Land registriert, hauptsächlich bei Mädchen im Alter zwischen 15 und 19 Jahren, von denen 60 bis 70 % Schülerinnen sind. Darüber hinaus machen Abtreibungen nach der zwölften Schwangerschaftswoche fast 80 % aus. Ein Bericht des vietnamesischen Gesundheitsministeriums zeigt, dass etwa 44 % der Jugendlichen in Vietnam vor der Ehe Geschlechtsverkehr haben.<br />Eine weitere Umfrage der Universität für Medizin und Pharmazie in Thai Nguyen ergab, dass unter den Studierenden, die zusammenleben und Geschlechtsverkehr haben, nur 48 % Verhütungsmittel verwenden und im Falle einer Schwangerschaft 64 % sich für eine Abtreibung entscheiden, teilweise weil ihre Partner sie verlassen und die Schwangeren allein lassen, während die restlichen 36 % heiraten und ein Eheleben beginnen.<br />Die Studentin K.T., die in Ho-Chi-Minh-Stadt Marketing studiert und ihre Geschichte unter der Bedingung der Anonymität erzählt, berichtet: „Der Mann, den ich von ganzem Herzen liebte, hat mich und unser ungeborenes Kind verlassen. Die Wunde, die mir dieser Verrat zugefügt hat, hat mich dazu veranlasst, aus Ho-Chi-Minh-Stadt nach Hause zurückzukehren, in der Hoffnung, von meinen Eltern akzeptiert zu werden. Aber meine Eltern konnten diese Realität nicht akzeptieren und versuchten, mich zu einer Abtreibung zu drängen, um ein neues Leben zu beginnen, da meine Familie einen Skandal vor den Nachbarn befürchtete. Mein Herz war voller Traurigkeit über das Gefühl der Verlassenheit durch meinen geliebten Partner und die Ablehnung meiner Familie, und ich verlor fast meinen Lebenswillen. Dennoch liebte ich das unschuldige Kind, das ich in meinem Leib trug, und ich konnte nicht akzeptieren, dass die Fehler von Erwachsenen einem heranwachsenden Fötus das Leben nehmen könnten. Schließlich beschloss ich, mit meiner Schwangerschaft nach Saigon zurückzukehren und mein Kind allein zur Welt zu bringen“.<br />Ähnliche Situationen gibt es an vielen Orten in Vietnam, vor allem bei Mädchen, die fern von zu Hause arbeiten oder studieren. In der Provinz Binh Duong im Süden Vietnams sind derzeit etwa 700.000 Arbeitskräfte in Industriegebieten beschäftigt, darunter 70 % Migranten aus Provinzen im ganzen Land. Fast täglich kommen unverheiratete Arbeiterinnen und Studentinnen in Krankenhäuser, um eine Abtreibung vornehmen zu lassen. Jede Woche werden Neugeborene aus Gebieten, in denen es Industriegebiete und Fabriken für Exportprodukte gibt, in Krankenhäusern ausgesetzt. Schätzungen zufolge hat die Zahl der ausgesetzten Neugeborenen in den letzten Jahren jährlich um 20 bis 30 % zugenommen.<br />Angesichts dieser schmerzlichen Realität haben sich Vereinigungen und Gruppen der vietnamesischen Kirche entschlossen, ihren Beitrag zum Schutz des Lebens zu leisten, indem sie Einrichtungen namens „Cozy Homes” eröffnet haben, um schwangere Frauen zu versorgen. Neben der materiellen Versorgung versuchen die „Cozy Homes“, den Schmerz der schwangeren Frauen zu lindern, die von ihren Familien, ihren Eltern und ihren Partnern verlassen wurden.<br />Kürzlich wurden in diesem Zusammenhang auch in sozialen Netzwerken Beiträge wie „Vorübergehende Unterkünfte für bedürftige Schwangere verfügbar” oder „Kostenlose Zimmer für alleinstehende Schwangere” vorgestellt, begleitet von entsprechenden Adressen wie „Jesus Cozy Home“, „Faith Family“, „Gerardo Charity House“ oder „Mai Linh Cozy Homes“ der Kongregationen der Töchter der Nächstenliebe von Vinh Son und „Mai Tam Cozy Homes“ der Kamillianer.<br />Die meisten schwangeren Frauen hatten vor ihrer Ankunft in diesen Aufnahmezentren unter Einsamkeit, Angst und Enttäuschung gelitten. Dort wurde ihnen geholfen, ihren psychischen Zustand zu stabilisieren und sich für eine feste Anstellung zu qualifizieren und sie wurden bis zur Geburt begleitet.<br />Über das Engagement der katholischen Kirche wird auch in einem Artikel der vietnamesischen Zeitung „Dan Viet“ berichtet: „Neben dem Bau eines Friedhofs für abgetriebene Föten“, heißt es in dem Artikel, „betreibt die Pfarrei Minh Giao in der Stadt Da Lat in der Provinz Lam Dong im Süden Vietnams auch ein Kinderheim, in dem viele verlassene Kinder aufgezogen und versorgt werden. Die Pfarrei wird so zu einem Zufluchtsort für die kleinen Engel.“<br />Die oben erwähnte K.T. fuhr mit ihrer Erzählung fort: „In Ho-Chi-Minh-Stadt habe ich zwei sehr liebe katholische Freunde, und als sie von meiner schwierigen Situation erfuhren, waren sie sehr verständnisvoll und unterstützten meine Entscheidung. Dann stellten sie mir das Frauenhaus Thanh Tam der Kongregation Unserer Lieben Frau von der Mission im Bezirk 7 von Ho-Chi-Minh-Stadt in Südvietnam vor, wo die Schwestern schwangeren Frauen wie mir helfen. Also zog ich in das Frauenhaus, um dort auf den Tag der Geburt zu warten. Und von diesem Moment an begann sich mein Leben zu verändern.“<br /><br />Thu, 18 Dec 2025 12:45:26 +0100ASIEN/PAKISTAN - In der Weihnachtszeit: “Christen als Botschafter des Friedens”https://www.fides.org/de/news/77172-ASIEN_PAKISTAN_In_der_Weihnachtszeit_Christen_als_Botschafter_des_Friedenshttps://www.fides.org/de/news/77172-ASIEN_PAKISTAN_In_der_Weihnachtszeit_Christen_als_Botschafter_des_FriedensKarachi – Im Hinblick auf Weihnachten haben die Zivilverwaltungen der pakistanischen Provinzen besondere Maßnahmen ergriffen, um maximale Sicherheit in der Nähe christlicher Kirchen zu gewährleisten. Es handelt sich um Maßnahmen, die in den verschiedenen Bezirken nach Rücksprache und in Abstimmung mit den christlichen Gemeinschaften und den Verantwortlichen der Kirchen getroffen wurden. Die Maßnahmen betreffen den Einsatz von Sicherheitskräften, aber auch den Verkehr, die Beleuchtung und die Reinigung der Straßen.<br />„Nach den Anschlägen in Pakistan und den jüngsten Ereignissen im Zusammenhang mit dem Konflikt mit Afghanistan herrscht in der pakistanischen Gesellschaft Angst vor Terroranschlägen. Der staatliche Plan zur Alarmierung und zum Schutz sensibler Orte umfasst auch Kirchen, insbesondere in der Weihnachtszeit“, erklärt Pater Qaisar Feroz , Pfarrer in Lahore und Kommunikationsbeauftragter der Pakistanischen Bischofskonferenz, gegenüber Fides.<br />Es sind Sicherheitskontrollen am Eingang der Kirchen vorgesehen, und um diese zu organisieren, „gab es Treffen zwischen den Polizeibehörden und christlichen Vertretern, um die Zusammenarbeit zu definieren. Die Beamten haben auch mehrere Kirchen besucht, um die Sicherheitsmaßnahmen zu überprüfen und die notwendigen Anweisungen zu geben“, berichtet Pater Feroz.<br /> „Die Regierungsbehörden haben erklärt, dass der Schutz der Menschen, des Eigentums und des friedlichen Zusammenseins der Minderheiten oberste Priorität hat“, fährt er fort. Unterdessen hat die Polizei in Islamabad die Bürger aufgefordert, verdächtige Aktivitäten unverzüglich zu melden.<br />Gleichzeitig versuchen die Christen, „den Geist von Weihnachten zu leben und ihn allen Pakistanern, unabhängig von ihrer Religion, als Gelegenheit zur Geschwisterlichkeit und zum friedlichen Zusammenleben zu vermitteln“, erinnert der Ordensmann.<br /> „In Lahore fanden in den letzten Tagen zwei öffentliche Veranstaltungen statt“, berichtet Pater Feroz, „eine wurde von den Regierungsbehörden organisiert, die andere von der katholischen Gemeinde. Bei beiden wurde betont, dass Weihnachten ein Fest ist, das eine Botschaft des Friedens vermittelt“, bekräftigt er. Der Kapuziner berichtet positiv über die von den Zivilbehörden organisierte Initiative: „Die fröhliche Weihnachtsinitiative wurde vom Ministerium für Minderheitenangelegenheiten der Regierung von Punjab organisiert. Die Kundgebung begann an der katholischen Kathedrale des Heiligen Herzens und endete auf dem Freiheitsplatz in Lahore. Es war eine Gelegenheit der interreligiösen Einheit und Harmonie, bei der Menschen zusammenkamen, um Botschaften des Friedens und der Freude auszutauschen. Bei dieser Veranstaltung hatten pakistanische Christen die Möglichkeit, den wahren Geist von Weihnachten – Liebe, Hoffnung und Einheit – zu bekräftigen.“<br />„Die Christen machen sich zu Botschaftern des Friedens in einer Zeit, die von Konflikten und Feindseligkeiten geprägt ist“ fährt Pater Feroz fort. „Zu Weihnachten schenkt uns Christus Jesus, der Friedensfürst, den Geist der Versöhnung und des Friedens. Und wir schenken ihn der Nation, den gläubigen Muslimen und anderen Religionsgemeinschaften, den Regierenden, den Nachbarvölkern in Indien und Afghanistan, mit denen es derzeit Spannungen gibt, in der Hoffnung, friedliche Beziehungen wiederherzustellen“, bemerkt er.<br />Eine von der örtlichen christlichen Gemeinde, unter Beteiligung ziviler und religiöser Vertreter organisierte öffentliche Veranstaltung für den Frieden ist für den 21. Dezember in Karatschi geplant. In verschiedenen Städten Pakistans finden anlässlich des Weihnachtsfestes interreligiöse Treffen statt, die von katholischen Pfarreien, Vereinigungen, Diözesen und Studienzentren organisiert werden und alle darauf abzielen, den Wunsch nach Frieden und Geschwisterlichkeit zu bekräftigen.<br /> Thu, 18 Dec 2025 12:21:40 +0100ASIEN/HEILIGES LAND - “Erlaubt uns die an Leukämie erkrankten Kinder aus Gaza ins Krankenhaus auf dem Ölberg zu bringen“https://www.fides.org/de/news/77171-ASIEN_HEILIGES_LAND_Erlaubt_uns_die_an_Leukaemie_erkrankten_Kinder_aus_Gaza_ins_Krankenhaus_auf_dem_Oelberg_zu_bringenhttps://www.fides.org/de/news/77171-ASIEN_HEILIGES_LAND_Erlaubt_uns_die_an_Leukaemie_erkrankten_Kinder_aus_Gaza_ins_Krankenhaus_auf_dem_Oelberg_zu_bringenJerusalem – „Erlaubt uns die an Leukämie erkrankten Kinder aus Gaza ins Krankenhaus auf dem Ölberg zu bringen“, diesen Appell richten die Patriarchen und Oberhäupter der Kirchen in Jerusalem an die israelischen Behörden, die sie darum bitten, „den Kindern aus Gaza, bei denen Leukämie diagnostiziert wurde, die Erlaubnis zu erteilen, sich ins ‚Augusta Victoria Hospital‘ auf dem Ölberg zu begeben, um dort eine Spezialbehandlung zu erhalten, die nur dort für sie verfügbar ist“.<br />In ihrer Erklärung vom 17. Dezember bekräftigen die Patriarchen und Oberhäupter der Kirchen in Jerusalem, dass „das ‚Augusta Victoria‘ bereit ist, nicht nur den Transport, sondern auch die vollständige Versorgung und Behandlung dieser jungen und schutzbedürftigen Patienten zu organisieren, die nach Abschluss der Behandlung vom Krankenhaus wieder zu ihren Familien in Gaza zurückgebracht werden“.<br />„Wir tun dies aus humanitären Gründen“, so die Verantwortlichen der Kirchen in Jerusalem weiter. „Die Behandlung dieser Krankheit ist in Gaza nicht verfügbar und hat das Potenzial, das Leben der Betroffenen zu verändern. Für die Regierung entstehen keine Kosten, da alle Kosten vom Krankenhaus übernommen werden.“<br />Die religiösen Führer fordern, dass „die Genehmigung für die Behandlung dieser jungen Patienten so schnell wie möglich erteilt wird“, und erinnern daran, dass „wie bei jeder Krankheit die Rechtzeitigkeit der Behandlung für einen positiven Ausgang entscheidend ist“. „Wir hoffen daher sehr, dass die zuständigen Behörden es für angebracht halten, dass diese Patienten die medizinische Versorgung erhalten, die die ausgezeichneten Einrichtungen des ‚Augusta Victoria Hospital‘ bieten können, damit diese Kinder ihren Weg zur Genesung und Gesundheit beginnen können“, schließen sie.<br /> <br />Thu, 18 Dec 2025 11:59:16 +0100ASIEN/ARABISCHE EMIRATE - Kardinal Tagle feiert in Dubai Adventsmesse mit 30.000 philipinischen Gläubigen: “Die Menschlichkeit Jesu gilt auch für uns”https://www.fides.org/de/news/77167-ASIEN_ARABISCHE_EMIRATE_Kardinal_Tagle_feiert_in_Dubai_Adventsmesse_mit_30_000_philipinischen_Glaeubigen_Die_Menschlichkeit_Jesu_gilt_auch_fuer_unshttps://www.fides.org/de/news/77167-ASIEN_ARABISCHE_EMIRATE_Kardinal_Tagle_feiert_in_Dubai_Adventsmesse_mit_30_000_philipinischen_Glaeubigen_Die_Menschlichkeit_Jesu_gilt_auch_fuer_unsVon Pascale Rizk<br /><br />Dubai – Rund 30.000 philippinische Katholiken nahmen an der Messe teil, die Kardinal Luis Antonio Gokim Tagle, Pro-Präfekt des Dikasteriums für die Evangelisierung in der katholischen Marienkirche in Dubai zelebrierte. Am Dienstagabend, dem 16. Dezember, feierte der Kardinal anlässlich des zweiten Tages des traditionellen vorweihnachtlichen „Simbag Gabi“ dort die so genannte "Nachtmesse"; eine Tradition, die auf die Zeit der spanischen Kolonialisierung der Philippinen im 16. Jahrhundert zurückgeht. <br />Der Kardinal dankte Bischof Paolo Martinelli für seine Einladung und übermittelte in seiner Predigt die Grüße von Papst Leo XIV. Er forderte die Gläubigen auf, an allen neun Tagen des „Simbag Gabi“ teilzunehmen, da sie „eine Vorbereitung auf die Geburt Jesu“ darstellen. Der philippinische Kardinal fügte hinzu: „Die Jungfrau Maria trug das Jesuskind neun Monate lang in ihrem Schoß. Deshalb vereinen wir uns neun Tage und neun Nächte lang mit Maria in der Erwartung der Geburt Jesu.” In seinem Kommentar zum Tagesevangelium ging der Pro-Präfekt des Missionsdikasteriums dann auf die Bedeutung des Aufnehmens und Umarmens ein, so wie es Jesus getan hat, indem er an seine Vorfahren und „die Würde der Patriarchen und ihre Schwäche, die Würde der Könige und ihre Fehler, die Nichtigkeit der Unbekannten“ erinnerte „Die Menschlichkeit Jesu, der den Verzweifelten Hoffnung schenkte, sollte auch für uns gelten. Lasst uns Jesus nachahmen“, fügt der Kardinal hinzu.<br />Bei seiner Ankunft in den Emiraten zu seinem Besuch, der gestern begann und am 18. Dezember endet, traf Kardinal Antonio Gokim Tagle Vertreter der philippinischen Pfarrgemeinden. „Er wird von den philippinischen Gläubigen sehr geliebt und hat die außergewöhnliche Gabe, die Herzen der Menschen zu berühren und sie auf ihrem Glaubensweg zu unterstützen“, sagte der Apostolischer Vikar von Südarabien, Bischof Paolo Martinelli, und drückte seine Freude aus. Er dankte für die Gnade dieses Besuchs, „ein Wunsch, der dieses Jahr endlich Wirklichkeit geworden ist“. Eine weitere Messe ist für den 18. Dezember um 20 Uhr in Abu Dhabi geplant.<br /> „Die Teilnahme an der Messe hier in Dubai ist ein Geschenk für Gastarbeiter wie mich, das es uns ermöglicht, unseren Glauben zu praktizieren, und uns spirituell und emotional innerhalb einer philippinischen Gemeinschaft verbindet“, sagt der philippinische Katholik Brainard Calub nicht ohne Stolz. „Die Art und Weise, wie Kardinal Tagle seine Predigt mit Herzlichkeit, Demut und Aufrichtigkeit auf Tagalog gehalten hat, hat unsere Herzen wirklich berührt. Seine Worte haben uns Trost, Hoffnung und ein tiefes Gefühl der Zugehörigkeit geschenkt und uns daran erinnert, dass Gott auch dann bei uns ist, wenn wir weit weg von zu Hause sind“, erzählt Emie Mercado, die seit 2014 in den Emiraten lebt.<br />Im Vikariat stellt die philippinische Gemeinschaft die größte Gruppe von katholischen Gläubigen. Zusammen mit Indern, Afrikanern, Europäern und anderen bilden sie dort die katholische Kirche mit etwa 850.000 Gläubigen. <br /><br />Wed, 17 Dec 2025 09:28:32 +0100AFRIKA/UGANDA - Seit dem 3. Dezember vermisst: Priester unter verfassungswidrigen Umständen festgenommenhttps://www.fides.org/de/news/77166-AFRIKA_UGANDA_Seit_dem_3_Dezember_vermisst_Priester_unter_verfassungswidrigen_Umstaenden_festgenommenhttps://www.fides.org/de/news/77166-AFRIKA_UGANDA_Seit_dem_3_Dezember_vermisst_Priester_unter_verfassungswidrigen_Umstaenden_festgenommenKampala – Als Verstoß gegen die Verfassung unter Missachtung der Grundrechte des Menschen bezeichnete die Vereinigung katholischer Juristen Ugandas die Festnahme von Deusdedit Ssekabira, einem katholischen Priester der Diözese Masaka, der seit dem 3. Dezember als vermisst galt. Fast zwei Wochen nach seinem Verschwinden veröffentlichte das ugandische Verteidigungsministerium am 14. Dezember eine Erklärung, in der es einräumte, dass Pfarrer Ssekabira von den Sicherheitskräften unter dem Vorwurf der Beteiligung an „gewalttätigen subversiven Aktivitäten gegen den Staat” festgenommen worden war.<br />Die Art und Weise der Festnahme des Priesters, der von bewaffneten Personen aus einem Fahrzeug ohne Kennzeichen gezerrt wurde, wurde von der Vereinigung katholischer Anwälte scharf kritisiert. „Die Verwendung von Fahrzeugen ohne Kennzeichen, nicht identifizierten Beamten, geheimen Haftanstalten und die verspätete Bekanntgabe der Inhaftierung sind eindeutige Anzeichen für verfassungswidrige Sicherheitspraktiken, die die Rechtsstaatlichkeit untergraben”, erklärt die UCLS. „Zehn Tage lang wurde der Aufenthaltsort des Priesters geheim gehalten, seiner Familie, der Diözese und seinen Anwälten wurde der Zugang verwehrt, was einem Verschwindenlassen gleichkommt, das durch die Verfassung Ugandas und das Völkerrecht ausdrücklich verboten ist.“<br />Darüber hinaus betont die UCLS, dass „Vorwürfe subversiver Aktivitäten die verfassungsmäßigen Garantien nicht außer Kraft setzen und mögliche Sicherheitsbedrohungen keine Entführung, Geheimhaltung oder Verweigerung eines fairen Verfahrens rechtfertigen können“.<br />Gemäß der ugandischen Verfassung von 1995 muss eine festgenommene Person innerhalb von 48 Stunden einem Gericht vorgeführt oder gegen Kaution freigelassen werden.<br /> <br />Wed, 17 Dec 2025 12:47:02 +0100AFRIKA/D.R. KONGO - Nach der Eroberung von Uvira setzt die M23 ihren Vormarsch nach Süden forthttps://www.fides.org/de/news/77168-AFRIKA_D_R_KONGO_Nach_der_Eroberung_von_Uvira_setzt_die_M23_ihren_Vormarsch_nach_Sueden_forthttps://www.fides.org/de/news/77168-AFRIKA_D_R_KONGO_Nach_der_Eroberung_von_Uvira_setzt_die_M23_ihren_Vormarsch_nach_Sueden_fortKinshasa – Die Guerillakämpfer der M23/AFC haben am 16. Dezember bekannt gegeben, dass sie sich aus der Stadt Uvira in der Provinz Südkivu im Osten der Demokratischen Republik Kongo an der Grenze zu Burundi zurückgezogen haben, die sie am 10. Dezember erobert hatten .<br />Laut lokalen Quellen ist die M23/AFC jedoch weiterhin mit ihren Truppen in der Stadt präsent, während ihre Kämpfer den Vormarsch nach Süden fortsetzen. <br />Die Kämpfer der M23 greifen die Stellungen der kongolesischen Armee und vor allem der Wazalendo, der regierungsfreundlichen Milizen, an, die die Stadt angesichts des Vormarsches der Rebellentruppen verlassen haben. Hunderte von Waffen, die von den flüchtenden Kongolesen zurückgelassen wurden, wurden eingesammelt. <br />Uvira unterhält enge soziale und wirtschaftliche Beziehungen zum benachbarten Bujumbura, der Hauptstadt Burundis, deren Truppen versucht haben, den Vormarsch der von Ruanda unterstützten Guerillakämpfer aufzuhalten. Aus diesem Grund wird vermutet, dass die M23/AFC bereit ist, in der kongolesischen Stadt eine Pufferzone zu schaffen, in der eine internationale Eingreiftruppe stationiert werden soll.<br /> <br />Wed, 17 Dec 2025 12:41:21 +0100AFRIKA/MOSAMBIK - Bischof von Chimoio ernannthttps://www.fides.org/de/news/77169-AFRIKA_MOSAMBIK_Bischof_von_Chimoio_ernannthttps://www.fides.org/de/news/77169-AFRIKA_MOSAMBIK_Bischof_von_Chimoio_ernanntVatikanstadt – Papst Leo XIV. hat den bisherigen Bischof von Xai-Xai, Lúcio Andrice Muandula, zum neuen Bischof der Diözese Chimoio ernannt. <br />Bischof Lúcio Andrice Muandula wurde am 9. Oktober 1959 in Maputo geboren. Nach seinem Studium der Philosophie und Theologie am Interdiözesanen Seminar „St. Pius X.“ in Maputo promovierte er an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom in Biblischer Theologie. Am 14. Mai 1989 wurde er zum Priester geweiht und in die Erzdiözese Maputo inkardiniert.<br />Am 24. Juni 2004 wurde er zum Bischof von Xai-Xai ernannt und am 24. Oktober desselben Jahres zum Bischof geweiht.<br /> Wed, 17 Dec 2025 12:34:08 +0100ASIEN/PHILIPPINEN - Kommunistische Rebellen kündigen Waffenstillstand für Weihnachten und Neujahr anhttps://www.fides.org/de/news/77165-ASIEN_PHILIPPINEN_Kommunistische_Rebellen_kuendigen_Waffenstillstand_fuer_Weihnachten_und_Neujahr_anhttps://www.fides.org/de/news/77165-ASIEN_PHILIPPINEN_Kommunistische_Rebellen_kuendigen_Waffenstillstand_fuer_Weihnachten_und_Neujahr_anManila – Die „New People’s Army“ hat für den 25. und 26. Dezember sowie vom 31. Dezember bis zum 1. Januar einen Waffenstillstand im Konflikt mit der philippinischen Armee angekündigt. Die Kommunistische Partei der Philippinen, der politische Flügel der Rebellenbewegung, bezeichnete dies als „einseitigen Waffenstillstand” von vier Tagen zu Weihnachten, der „als Zeichen der Solidarität mit dem philippinischen Volk, das seine traditionellen Feiertage in einem Kontext schwerwiegender sozialer und wirtschaftlicher Bedingungen auf einfache Weise zu begehen versucht”, verkündet wurde. <br />Auf institutioneller Ebene bezeichnete Unterstaatssekretär Ernesto Torres Jr., Exekutivdirektor der nationalen Task Force zur Bekämpfung des kommunistischen Aufstands, die Ankündigung des Waffenstillstands als „inhaltslos und nicht überprüfbar”. „Es wurde nicht mit der Regierung abgestimmt und es fehlt jeglicher Mechanismus der gemeinsamen Verantwortung”, sagte er und bekräftigte, dass die philippinischen Streitkräfte „weiterhin ihre verfassungsmäßige Pflicht zum Schutz der Bürger erfüllen werden”. Torres forderte die Mitglieder der NPA unterdessen auf, die Amnestie und das Angebot eines Programms zur Wiedereingliederung in die Gesellschaft anzunehmen, ihre Waffen niederzulegen und einen „Weg der Versöhnung“ einzuschlagen.<br /> „Die philippinische Bevölkerung begrüßt, fördert und betet für den Frieden während der Weihnachtsfeiertage, denn ein Waffenstillstand ist immer eine gute Sache“, kommentiert Pater Sebastiano D'Ambra , der seit langem als Missionar in Mindanao tätig ist und sich in der „Silsilah“-Bewegung für den Dialog engagiert, gegenüber Fides. „In Mindanao“, erinnert der Missionar, „werden einige Gebiete von kommunistischen Rebellen kontrolliert, die mit den Stammesvölkern verbunden sind“. „Eine weitere Spannungslage ergibt sich durch die Präsenz radikaler und gewalttätiger islamistischer Gruppen“, so P. D'Ambra, der hofft, dass „Weihnachten 2025 eine Zeit des Friedens sein wird, um Wunden zu heilen und authentische und aufrichtige Beziehungen zwischen Christen und Muslimen sowie zwischen Menschen zu schaffen, die sich fernstehen, wie Soldaten und Rebellen“.<br />Die „New People's Army“ ist eine kommunistische Guerillagruppe, die 1969 ihre Tätigkeit aufnahm und Ausdruck der 1968 von José Maria Sison gegründeten marxistisch-leninistisch-maoistischen revolutionären Partei ist, deren Ziel es ist, die philippinische Regierung zu stürzen und durch bewaffnete Guerillakämpfe einen sozialistischen Staat zu gründen.<br />Der Konflikt hat in über 50 Jahren rund 40.000 Opfer gefordert. Nach wechselhaften Ereignissen zwischen Guerillakämpfen und Versuchen von Vereinbarungen haben sich mit dem Scheitern des Waffenstillstands von 2019 die militärischen Unterdrückungsmaßnahmen in den Gebieten, in denen die Bewegung präsent ist, verstärkt, nämlich in ländlichen Gebieten in Luzon, auf den Visayas und in Mindanao. Im Jahr 2023 kontrollierten die Streitkräfte der NPA etwa noch 200 Dörfer, gegenüber mehr als 1.300 im Jahr 2008. Nach Schätzungen der Regierung zählt die Gruppe heute etwa 1.500 bewaffnete Kämpfer. Der Präsident der Philippinen, Ferdinand Marcos Jr., hat angekündigt, dass die Armee die NPA bis 2028 vollständig auslöschen wird.<br /> Wed, 17 Dec 2025 12:27:50 +0100AFRIKA/ÄTHIOPIEN - „Medici con l’Africa Cuam“ feiert 25jähriges Bestehen des Krankenhauses “San Luca” in Wolissohttps://www.fides.org/de/news/77163-AFRIKA_AeTHIOPIEN_Medici_con_l_Africa_Cuam_feiert_25jaehriges_Bestehen_des_Krankenhauses_San_Luca_in_Wolissohttps://www.fides.org/de/news/77163-AFRIKA_AeTHIOPIEN_Medici_con_l_Africa_Cuam_feiert_25jaehriges_Bestehen_des_Krankenhauses_San_Luca_in_WolissoWolisso – Im Jubiläumsjahr feiert das medizinische Hilfswerk „Medici con l’Africa Cuamm“ das 25jährige Bestehen des Krankenhauses „San Luca“ in Wolisso und der angeschlossenen Ausbildungsstätte für Krankenpflege und Geburtshilfe , an der bis heute über 906 Fachkräfte ihren Abschluss gemacht haben.<br />In einer Mitteilung, die Fides vorliegt, wird auf das Vierteljahrhundert zurückgeblickt, das der Versorgung der Schwächsten und der Ausbildung junger Gesundheitsfachkräfte gewidmet war, auch dank der ständigen Unterstützung des italienischen Hilfswerks, das seit 2000 die Arbeit durch die Entsendung von Ärzten und jungen Fachärzten in Weiterbildung sowie durch ständige finanzielle Unterstützung gefördert hat.<br />„Wir freuen uns, das 25-jährige Bestehen des Krankenhauses San Luca zu feiern, ein Meilenstein, der durch die Gemeinschaft, die Kirche und die Großzügigkeit vieler Unterstützer ermöglicht wurde. Wir feiern, aber vor allem erneuern wir unser Engagement, den Schwächsten, insbesondere Müttern und Neugeborenen, zu dienen, um die Mütter- und Kindersterblichkeit weiter zu senken“, erklärte der Direktor von „Medici con l‘Africa Cuamm“, Pfarrer Dante Carraro, während der Feier.<br />Der Bau, der seinerzeit vom Amt für Notfallprävention und -management von Oromia, vom Gesundheitsamt von Oromia und von der äthiopischen katholischen Kirche gewünscht wurde, war eine konkrete Antwort auf einen realen Bedarf. In einem 350 km langen Gebiet zwischen Addis Abeba und Jimma, einer Region mit etwa 1.240.000 Einwohnern, gab es weder Krankenhäuser noch medizinische Ausbildungsstätten. Heute verfügt das „San Luca“-Krankenhaus über 163 Betten, eine Notaufnahme, medizinische und chirurgische Abteilungen und eine Entbindungsstation mit über 3.000 Geburten pro Jahr. In den letzten 25 Jahren verzeichnete das Krankenhaus: 250.000 Aufnahmen, 1.600.000 ambulante Behandlungen, 70.000 Entbindungen, 160.000 vorgeburtliche Untersuchungen, 255.000 Impfungen und 67.000 größere chirurgische Eingriffe.<br />An der Feier nahmen unter anderem der Generalsekretär der Italienischen Bischofskonferenz, Giuseppe Andrea Salvatore Baturi, der Bischof von Emdeber, Lukas Teshome Fikre, Pfarrer Dante Carraro sowie eine Delegation des äthiopischen Gesundheitsministeriums und der Gesundheitsbehörden der Region Oromia teil.<br /> Wed, 17 Dec 2025 10:10:51 +0100ASIEN/SRI LANKA - Bischof von Anuradhapura zurückgetreten und Nachfolger ernannthttps://www.fides.org/de/news/77162-ASIEN_SRI_LANKA_Bischof_von_Anuradhapura_zurueckgetreten_und_Nachfolger_ernannthttps://www.fides.org/de/news/77162-ASIEN_SRI_LANKA_Bischof_von_Anuradhapura_zurueckgetreten_und_Nachfolger_ernanntVatikanstadt – Papst Leo XIV. hat den von Bischof Norbert Marshall Andradi von Anuradhapura eingereichten Rücktritt angenommen und den bisherigen Dozent für Philosophie am Priesterseminar „Our Lady of Lanka“ in Kandy e Provinzvikar, Pater Mohottige Don Nishantha Sagara Jayamanne , zu seinem Nachfolger ernannt. <br />Bischof Mohottige Don Nishantha Sagara Jayamanne wurde am 25. Juni 1970 in Bopitiya in der Erzdiözese Colombo geboren. Nach dem Studium der Philosophie und Theologie am Priesterseminar „Our Lady of Lanka“ in Ampitiya, Kandy, erwarb er die kanonische Lizenz in Philosophie an der Päpstlichen Universität „San Tommaso d'Aquino“ in Rom. Am 13. Mai 2000 wurde er zum Priester geweiht.<br />Danach hatte folgende Ämter inne: Vikar der St. Thomas-Gemeinde in Matale ; Assistent des Novizenmeisters und Novizenmeister in Hanwella; Vikar der St. Philip Neri-Gemeinde ; Ökonom der Ordensgemeinschaft von Pettah ; Direktor des Exerzitienhauses „Eymard Campbell“ in Hanwella . Seit 2013 ist er Dozent für Philosophie am Priesteseminar „Our Lady of Lanka“ in Kandy, seit 2021 Direktor des Scholastikats seiner Ordensgemeinschaft in Ampitiya und seit 2022 Provinzvikar.<br /> Tue, 16 Dec 2025 13:31:40 +0100AMERIKA/PERU - Zum Ende des Heiligen Jahres: „Bolivarische“ Länder schließen sich zu einem virtuellen Rosenkranzgebet zusammenhttps://www.fides.org/de/news/77161-AMERIKA_PERU_Zum_Ende_des_Heiligen_Jahres_Bolivarische_Laender_schliessen_sich_zu_einem_virtuellen_Rosenkranzgebet_zusammenhttps://www.fides.org/de/news/77161-AMERIKA_PERU_Zum_Ende_des_Heiligen_Jahres_Bolivarische_Laender_schliessen_sich_zu_einem_virtuellen_Rosenkranzgebet_zusammenLima – Peru, Kolumbien, Ecuador, Venezuela und Bolivien haben sich zu einem virtuellen missionarischen Rosenkranzgebet zusammengeschlossen, das dieses Jahr zum zweiten Mal stattfand. <br />Zum Abschluss des Heiligen Jahres haben die Nationaldirektionen der Päpstlichen Missionswerke der bolivarischen Länder die zweite Ausgabe des „Online-Missionsrosenkranzes“ auf dem Weg, dem sich Gläubige aller Altersgruppen anschlossen. Es handelt sich um eine Initiative, die ins Leben gerufen wurde, um die Gemeinschaft und die missionarische Spiritualität zwischen den bolivarischen Ländern zu stärken. Sie ist das Ergebnis der Zusammenarbeit der Nationaldirektoren der Päpstlichen Missionswerke der teilnehmenden Länder, die mit dieser und anderen Initiativen, um die spirituelle Gemeinschaft in der bolivarischen Region fördern wollen. <br />Die Initiative des „Online-Missionsrosenkranzes“, die dieses Jahr am Fest des Heiligen Franz Xaver, dem Patron der Missionen, stattfand, stand ganz im Zeichen des Jubiläumsthemas der Hoffnung und bot einen Raum des Gebets, der sich insbesondere an Missionare weltweit richtete, die das Evangelium in unterschiedlichen Kontexten und Realitäten verkünden.<br />Die Veranstaltung wurde live auf Facebook auf den offiziellen Plattformen der Päpstlichen Missionswerke der einzelnen Länder übertragen, sodass Hunderte von Menschen sich in einem gemeinsamen Geist des Glaubens vereinen konnten, Grenzen und Entfernungen überwanden und ein lebendiges Zeugnis einer Kirche in Gemeinschaft und Aufbruch gaben.<br />Am Rande des Gebets betonte Bruder Giancarlo Chirinos Barrera, Nationalsekretär des Päpstlichen Werkes für die Glaubensverbreitung in Peru, den Wert dieses kontinentalen Treffens und bemerkte: „Wir sind alle dazu berufen, Missionare zu sein, und es ist wirklich schön, dies in Begleitung der Jungfrau Maria zu tun”, womit er die mütterliche Rolle Mariens auf dem missionarischen Weg der Kirche hervorhob.<br /> <br />Tue, 16 Dec 2025 13:23:02 +0100OZEANIEN/PAPUA NEUGUINEA - Feiern zu Ehren des heiligen Petrus To Rot: "Er war ein glaubwürdiger und authentischer Zeuge”https://www.fides.org/de/news/77160-OZEANIEN_PAPUA_NEUGUINEA_Feiern_zu_Ehren_des_heiligen_Petrus_To_Rot_Er_war_ein_glaubwuerdiger_und_authentischer_Zeugehttps://www.fides.org/de/news/77160-OZEANIEN_PAPUA_NEUGUINEA_Feiern_zu_Ehren_des_heiligen_Petrus_To_Rot_Er_war_ein_glaubwuerdiger_und_authentischer_ZeugeRabaul – Über zweitausend Pilger nahmen an den Feierlichkeiten zu Ehren des heiligen Petrus To Rot teil, dem Katecheten und Märtyrer, der am 19. Oktober von Papst Leo XIV. heiliggesprochen wurde. Vom 11. bis 14. Dezember versammelten sich die katholischen Bischöfe von Papua-Neuguinea und den Salomonen in Rabaul, zusammen mit Tausenden von Gläubigen aus dem ganzen Land, und besuchten den Geburtsort des Heiligen, wo sie einen feierlichen Gottesdienst unter dem Vorsitz von Kardinal John Ribat begingen, der bekräftigte, dass To Rot „ein Geschenk für die Kirche in Papua und für die ganze Welt“ sei.<br />Gegenüber der Fides erklärte der Kardinal: „Wir haben die Heiligsprechung von To Rot mit Freude und als einen Moment reichlichen Segens erlebt, den unser Heiliger heute über die Menschen in Papua-Neuguinea ausgießt”. „Seine Gegenwart”, so merkt er an, „ist für uns ein Zeugnis dafür, dass wir Teil einer Geschichte der Heiligkeit sind, die unser Land und die ganze Welt durchdringt. Jetzt sind auch wir ein Sandkorn in der Geschichte der Heiligkeit und Erlösung, die der Herr schreibt”, betont er.<br />Der Kardinal bemerkt, dass der Glaube in Papua und damit der Weg des heiligen Petrus To Rot „das Ergebnis der Arbeit der Missionare ist, die uns Jesus Christus gebracht haben”, und erinnert daran, dass die Missionare vom Heiligen Herzen 1882 nach Rabaul kamen, als Pater Jules Chevalier, Gründer der Ordensgemeinschaft der Herz-Jesu-Missionare, der Einladung von Papst Leo XIII. folgte, das Evangelium in Melanesien und Mikronesien zu verkünden. „Jetzt, über 100 Jahre später”, so der Kardinal, „hat ein weiterer Papst Leo in idealer Kontinuität einen unserer Heiligen anerkannt: Für uns in Papua ist dies ein historischer Wendepunkt, der uns zeigt, dass Gott Großes mit uns vollbracht hat. Wir fühlen uns ermutigt und gesegnet.”<br />To Rot, fügt Kardinal Ribat hinzu, „erinnert uns daran, dass der Glaube in der Familie gelebt wird: Er war Familienvater und hatte als Katechet den Auftrag Gottes erkannt: dem Herrn treu zu bleiben und die Familie und die Gemeinschaft in einer ungünstigen Zeit im Pazifik zusammenzuhalten. Seine Geschichte sagt den Familien von heute in unserem Kontext: Lasst Gott Teil eures Lebens sein. Auch wenn sich die Welt verändert, bleibt Gottes Wahrheit für uns immer dieselbe: seine Liebe und sein Heil.“<br />„To Rot war bis zum Ende treu“, so der Kardinal abschließend, „er war ein glaubwürdiger und authentischer Zeuge, und dank ihm und seinem Vermächtnis ist die Kirche in Papua-Neuguinea heute lebendig und blühend: Mit etwa 2,5 Millionen Katholiken engagiert sich unsere Gemeinschaft voll und ganz in sozialen Projekten, im Bildungs- und Gesundheitswesen und trägt so zum Wachstum und zur menschlichen, moralischen, sozialen und spirituellen Entwicklung der Nation bei.“<br /> Tue, 16 Dec 2025 12:04:52 +0100AMERIKA/HAITI - Das „Weihnachtsprogramm“ der ländlichen Gemeinde Pourcine-Pic Makayalhttps://www.fides.org/de/news/77159-AMERIKA_HAITI_Das_Weihnachtsprogramm_der_laendlichen_Gemeinde_Pourcine_Pic_Makayalhttps://www.fides.org/de/news/77159-AMERIKA_HAITI_Das_Weihnachtsprogramm_der_laendlichen_Gemeinde_Pourcine_Pic_MakayalPourcine-Pic Makaya – „Das Ende des ersten Trimesters am Pfarrkindergarten und an der Grundschule von Pourcine-Pic Makaya steht bevor, die Schüler und Schülerinnen sind auch angesichts der bevorstehenden Weihnachtsfeiertage begeistert. Wir beginnen am Samstag, dem 20. Dezember, mit der traditionellen Feier für die Schüler des Kindergartens und der Grundschule. Neben den religiösen Feierlichkeiten werden wir Momente der Gemeinschaft und der Zusammenkunft mit allen älteren Menschen, mit den 2025 geborenen Kindern und ihren Müttern erleben und die schwerstkranken Menschen der Gemeinde zu Hause besuchen“. Das berichtet Pater Massimo Miraglio, Pfarrer der katholischen Pfarrei in der ländlichen Gemeinde Pourcine Pic-Makaya, mit Blick auf das „Weihnachtsprogramm” der Gemeinde.<br />Trotz der schweren humanitären Krise, die weiterhin Opfer fordert, trotz der Banden, die Häuser plündern und anzünden, Stadtviertel zerstören und die Bevölkerung terrorisieren, hält die kleine Gemeinde von Pourcine an ihrem Glauben fest. Nach Angaben des Kamillianer-Missionars finden ab Samstag, dem 20. Dezember, im Dorf Gebetstreffen mit verschiedenen Gruppen statt. Am 31. Dezember wird es eine Mahnwache für den Frieden in Haiti und auf der ganzen Welt geben, und zum Abschluss wird am 1. Januar 2026 eine Eucharistiefeier zum Unabhängigkeitstag der Karibikinsel von Frankreich am 1. Januar 1804 stattfinden. Haiti wurde der erste freie Staat, der von ehemaligen Sklaven regiert wurde, und die zweite unabhängige Republik Amerikas nach den Vereinigten Staaten.<br /> <br />Tue, 16 Dec 2025 11:40:15 +0100ASIEN/THAILAND - Spielkasinos und Betrugszentren: Mögliche Hintergründe des Konflikts mit Kambodschahttps://www.fides.org/de/news/77158-ASIEN_THAILAND_Spielkasinos_und_Betrugszentren_Moegliche_Hintergruende_des_Konflikts_mit_Kambodschahttps://www.fides.org/de/news/77158-ASIEN_THAILAND_Spielkasinos_und_Betrugszentren_Moegliche_Hintergruende_des_Konflikts_mit_KambodschaBangkok – Der Konflikt an der Grenze zwischen Thailand und Kambodscha ist nicht nur territorialer Natur. Zu den Spannungen zwischen den beiden Ländern trägt auch eine offene Frage bei, die die Rolle der sogenannten „Scam Cities” betrifft, der Betrugszentren in Poipet und Bavet, die sich auf kambodschanischem Gebiet entlang der Grenze befinden und von kriminellen Organisationen mit möglicher institutioneller Komplizenschaft betrieben werden.<br />Thailand ist in der Regel ein Transitland, durch das die Opfer reisen oder in dem sie sich aufhalten , und Grenzstädte wie Aranyaprathet sind an grenzüberschreitenden Aktivitäten beteiligt. Bei den Zentren handelt es sich in der Regel um große, abgeschlossene Komplexe, in denen die Opfer gezwungen werden, an Online-Betrügereien im insbesondere im Zusammenhang mit Kryptowährungen und Investitionen teilzunehmen. Sie sind die „neuen Sklaven”, die Betrüger, denen die Pässe abgenommen werden und die Gewalt und Zwangsarbeit ausgesetzt sind.<br />Analysten zufolge beabsichtigt die thailändische Regierung, den Druck auf diese Zentren illegaler Aktivitäten zu erhöhen, die für Kambodscha jedoch eine Einnahmequelle darstellen. Vor diesem Hintergrund erklärt sich, warum die thailändische Armee Kasinos und Betrugszentren an der Grenze zu Kambodscha ins Visier genommen hat. In den letzten Tagen wurden mindestens fünf davon angegriffen, mit der Begründung, dass die Gebäude in mindestens drei Provinzen auch von der kambodschanischen Armee zum Start von Drohnen, zur Stationierung von Truppen oder zur Lagerung von Raketen genutzt wurden. <br />Die thailändischen Streitkräfte bombardierten das „O'Smach Casino“ in der Provinz Oddar Meanchey , das in der Vergangenheit wegen „schwerwiegender Menschenrechtsverletzungen im Zusammenhang mit der Behandlung von Opfern von Menschenhandel” sanktioniert worden war. Auch das nahe gelegene „Royal Hill Resort“, das von der „Global Initiative Against Transnational Organized Crime” als mutmaßliches Betrugszenter identifiziert wurde, wurde angegriffen. Zu den weiteren gemeldeten Zielen gehören das „Sai Taku Resort“ und das „Chob Kokir Khang Lich“ in Oddar Meanchey sowie ein Casino in der Nähe des Grenzübergangs Chong An Ma in der Provinz Preah Vihear.<br />Analysten zufolge erhalten die Magnaten, die Eigentümer der Casinos, staatlichen Schutz von Kambodscha im Austausch für finanzielle Unterstützung und politische Rückendeckung, während die kambodschanische Regierung weiterhin jegliche Verbindung zur Betrugsindustrie leugnet. <br />Die militärische Intervention Thailands gegen die „betrügerischen Oligarchen” und ihre Aktivitäten in Kambodscha erfolgte nur wenige Tage nach der Beschlagnahmung von 300 Millionen Dollar der Magnaten Kok An, Lim Yeak und Chen Zhi.<br /> <br />Mon, 15 Dec 2025 13:14:09 +0100AFRIKA/SIMBABWE - Die Chigubhu-Laterne: Schulkinder verwandeln Abfall in tragbare Lampenhttps://www.fides.org/de/news/77157-AFRIKA_SIMBABWE_Die_Chigubhu_Laterne_Schulkinder_verwandeln_Abfall_in_tragbare_Lampenhttps://www.fides.org/de/news/77157-AFRIKA_SIMBABWE_Die_Chigubhu_Laterne_Schulkinder_verwandeln_Abfall_in_tragbare_LampenSeke – Abfall wird zu tragbaren Lampen. Das ist das Projekt des jungen Ingenieurs und Erfinders Aluwaine Tanaka Manyonga aus der simbabwischen Hauptstadt Harare, der die so genannte „Chigubhu“-Laterne erfunden hat, was in der Bantusprache „Shona“ Flasche bedeutet. Es handelt sich um eine tragbare Lampe, die aus recyceltem LED-Elektroschrott hergestellt wird.<br />Nur rund 44 % der 15 Millionen Einwohner Simbabwes haben Zugang zu Elektrizität. In ländlichen Gebieten, wo über 60 % der Bevölkerung leben, beträgt der Zugang nur 20 %, sodass die meisten Gemeinden vom nationalen Stromnetz abgeschnitten sind. Diejenigen, die Zugang zu Elektrizität haben, leiden unter Stromausfällen von mehr als 12 Stunden pro Tag aufgrund des niedrigen Wasserstands im Kariba-See, dem größten Wasserkraftwerk des Landes, sowie der veralteten Anlagen des Wärmekraftwerks in Hwange.<br />Ausgehend vom begrenzten Zugang zu Elektrizität und einer Zunahme von Plastik- und Elektronikabfällen, die zum Klimawandel beitragen, hat der Erfinder der Chigubhu-Lampe bereits vor vier Jahren in der Manyoshwa-Grundschule in Seke, einer ländlichen Gegend 54 Kilometer von der Hauptstadt entfernt, die Installation einer Solaranlage auf den Weg gebracht, die einen der Klassenräume mit Strom versorgt und zum Aufladen von Smartphones und Laptops dient. Ein Jahr später, im Jahr 2022, erhielten 30 Schüler mehrere Chigubhu-Lampen, damit sie abends lesen und ihre Hausaufgaben machen konnten. Im Jahr 2023 wurde beschlossen, ihnen nicht einfach fertige Lamprn zu geben, sondern ihnen beizubringen, wie man sie herstellt und eventuelle technische Probleme löst. Die tragbare Lampe wird in Plastikflaschen und -dosen eingesetzt und tagsüber in der Schule mit erneuerbarer Energie aufgeladen. Nach dem Unterricht nehmen die Schüler sie mit nach Hause und haben so etwa vier Stunden lang Licht.<br />Dank der Zusammenarbeit mit dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen , der australischen Botschaft in Harare und lokalen Unternehmen wie „Securico“ wurden bisher 1.500 Lampen im ganzen Land verteilt. Nach Angaben der staatlichen Umweltbehörde fallen in Simbabwe jährlich etwa 1,9 Millionen Tonnen Abfall an. Davon sind etwa 342.000 Tonnen pro Jahr Kunststoff, was etwa 18 % des gesamten Abfallaufkommens des Landes entspricht.<br /> Mon, 15 Dec 2025 12:53:23 +0100OZEANIEN/AUSTRALIEN -"Catholic Mission": “In unserer Gesellschaft ist kein Platz für solch zerstörerische Gewalt”https://www.fides.org/de/news/77156-OZEANIEN_AUSTRALIEN_Catholic_Mission_In_unserer_Gesellschaft_ist_kein_Platz_fuer_solch_zerstoererische_Gewalthttps://www.fides.org/de/news/77156-OZEANIEN_AUSTRALIEN_Catholic_Mission_In_unserer_Gesellschaft_ist_kein_Platz_fuer_solch_zerstoererische_GewaltSydney – „In Australien ist kein Platz für solch zerstörerische Gewalt. Unsere Herzen sind bei allen, die von dieser Tragödie betroffen sind. Wir sind solidarisch mit allen, die ums Leben gekommen sind oder verletzt wurden, mit denen, die in Bondi waren, als sich dieser Gewaltakt ereignete, mit ihren Familien, ihren Freunden und allen Australiern“, heißt es in einer Erklärung der Päpstlichen Missionswerke in Australien „Catholic Mission“ nach dem Massaker von Sydney, wo am 14. Dezember zwei Männer im Alter von 50 und 24 Jahren während des jüdischen Chanukka-Festes am „Bondi Beach“ in die Menge schossen und 15 Menschen töteten und Dutzende verletzten. „Catholic Mission wird sich weiterhin für Frieden, Harmonie, Dialog, gegenseitiges Verständnis und Respekt für alle einsetzen“, heißt es.<br />Das Netzwerk der Päpstlichen Missionswerke in Australien unterstützt und veröffentlicht die Erklärung der Australischen Bischofskonferenz, die in einer Botschaft an die Nation schreibt: „Die Gewalt und das Grauen haben die Australier zutiefst erschüttert. Der Verlust unschuldiger Menschenleben ist eine Tragödie unermesslichen Ausmaßes. Die Familien und Angehörigen der Verstorbenen haben ihre Welt zusammenbrechen sehen.“ „Die Herzen aller Einwohner dieses Landes“, so die Botschaft weiter, „sind bei den Familien der Verstorbenen und allen Verletzten.“<br /> „Die Motive, die diejenigen zu diesen schrecklichen Taten getrieben haben, stehen eindeutig im Zusammenhang mit Antisemitismus“, der, wie die Bischöfe anmerken, „eine erschütternde und zutiefst beunruhigende Realität ist, die unser Selbstverständnis als Australier infrage stellt“.<br />„In einem Land, das sich seiner Toleranz und aufrichtigen Gastfreundschaft rühmt“, heißt es in der Erklärung, „zeigen diese blinde Vorurteile und dieser Hass einen dunklen und zerstörerischen Fleck in unserer Gesellschaft, der nicht nur unsere jüdischen Brüder und Schwestern bedroht, sondern in Wirklichkeit uns alle“.<br />Aus diesem Grund, so heißt es weiter, „kann nichts jemals diese zerstörerische Gewalt rechtfertigen“ und sie darf auch nicht zu „weiterer Gewalt und weiterem Hass“ führen: „Unser Entsetzen über das Geschehene muss zur Quelle der Entschlossenheit werden, allen Akten von Gewalt und blindem Hass den Rücken zu kehren“, hoffen die australischen Bischöfe.<br />„Wir schließen uns all denen an, die solche schreckliche Gewalt verurteilen“, so die Bischöfe abschließend, „und bitten alle Australier, jeden Impuls zu Hass und Gewalt zurückzuweisen und sich stattdessen dafür einzusetzen, Friedensstifter in unseren Familien, unter unseren Freunden und in der Gesellschaft insgesamt zu sein.“<br /> Mon, 15 Dec 2025 12:29:23 +0100