Fides News - German (Standard)http://www.fides.org/Aus dem Archivder FidesagenturdeDie auf unseren Internetseiten veröffentlichten Inhalte unterliegen einer Licenza Creative Commons. ASIEN/VIETNAM - Bischofsdelegation besucht Flutopferhttp://www.fides.org/de/news/68890-ASIEN_VIETNAM_Bischofsdelegation_besucht_Flutopferhttp://www.fides.org/de/news/68890-ASIEN_VIETNAM_Bischofsdelegation_besucht_FlutopferHue – Mit ihrerm Besuch in den von den jüngsten Überschwemmungen betroffen Gebieten Zentralvietnams wollte eine Delegation der Vietnamesischen Bischofskonferenz. Solidarität und Verbundenheit gegenüber den Flutopfern zum Ausdruck bringen, Trost und Hoffnung spenden und dabei auch materielle Hilfe leisten. "Wir haben für die Menschen und die Betroffenen gebetet und sie aufgefordert, in diesen Zeiten der Not widerstandsfähig zu bleiben, heißt es in einer Mitteilung von Bischof Paul Nguyèn Thai Hop von Hà Tinh, der die Delegation leitete, die zunächst Familien in der Gemeinde Luong Van in der Erzdiözese Hue besuchte. Am 21. Oktober besuchte die Bischofsdelegation die Pfarreien My Chanh und Trung Quan ebenfalls in der Erzdiözese Hue. "Dies ist wirklich ein Wunder für unsere Gemeinde", sagte der Pfarrer von My Chanh bei der Begrüßung der Delegation. <br />Der Bischof Joseph Dang Duc Nganvon von Da Nang, berichteet, dass "die Tränen nicht Schmerz und Leiden zum Ausdruck brachten sondern Freude und Glück, wie das der Kinder, die sich von ihren Eltern geliebt und verstanden fühlen”. Die Delegation der Bischöfe wurde bei ihrem Besuch von Ordensleuten begleitet, die die humanitäre Hilfe an die betroffenen Familien verteilten.<br />Auf kleinen Booten druchquerte die Delegation die ganze Regionen, um zu den Brüdern und Schwestern in der Gemeinde Trung Quan in der Diözese Ha Tinh zu gelangen.<br />Nach den schweren Überschwemmungen vom vergangenen 16. Oktober stehen in verschiedene Regionen Zentralvietnams nocch ganze Regionen unter Wasser. Die Menschen hier stehen immer unter Schock, weil die Überschwemmungen sehr schnell kamen und ein noch die dagewesenes Ausmaß hatten. Pfarrer Quan Trung Quan berichtet: "Ich habe mitten in der Nacht Hilferufe gehört und eilig die jungen Leute des Dorfes losgeschickt, um die Familien zu retten und in die Kirche zu bringen, um Zuflucht zu gewähren". Auch kirchliche Einrichtungen und Ordensgemeinschaften sind von den Überschwemmungen betrofffen.<br />Bischof Emmanuel Nguyên Hong Son von Bà Ria ermutigte die Flutopfer im Namen aller vietnamesischen Bischöfe und und sagte: "Bleibt auch in der Not zuversichtlich und lasst euch nicht entmutigen. Ihr könnt euch auf die Liebe des Herrn verlassen, der uns niemals verlässt. Wir beten, dass Gottes Segen weiterhin in die Herzen vieler Wohltäter fließt, die ihre Güter teilen, um beim Wiederaufbau zu helfen".<br />Insgesamt 105 Menschen starben in Vietnam bei schweren Überschwemmungen und Erdrutschen die durch wochenlangen starken Regen verursacht wurden. Weitere 27 Menschen werden vermisst. Bei den Überschwemmungen wurden über 178.000 Häuser und fast 7.000 Hektar Nutzfläche überflutet und mehr als fünf Millionen Menschen aus ihren Wohnungen vertrieben.<br /> <br />Fri, 23 Oct 2020 13:26:27 +0200AFRIKA/ÄGYPTEN - Parlamentswahl: Koptische Bischöfe erklären „Äquidistanz“ und wünschen hohe Wahlbeteiligunghttp://www.fides.org/de/news/68893-AFRIKA_AeGYPTEN_Parlamentswahl_Koptische_Bischoefe_erklaeren_Aequidistanz_und_wuenschen_hohe_Wahlbeteiligunghttp://www.fides.org/de/news/68893-AFRIKA_AeGYPTEN_Parlamentswahl_Koptische_Bischoefe_erklaeren_Aequidistanz_und_wuenschen_hohe_WahlbeteiligungKairo - Wenige Stunden vor Beginn der ägyptischen Parlamentswahlen, die für Samstag, den 24. und Sonntag, den 25. Oktober geplant sind, bekräftigen verschiedene koptisch-orthodoxe Bischöfe in ähnlichen lautenden Erklärungen die “Äquidistanz” der koptischen Kirche gegenüber den Kandidaten und Parteien fordern alle Bürger auf, ihren staatsbürgerlichen Sinn und ihre Verbundenheit mit dem Heimatland unter Beweis zu stellen, idem sie ihr Wahlrecht ausüben. Der koptisch Orthodoxe Bischof Makarios von Minya, erinnerte daran, dass die Teilnahme an den Wahlen ein Gefühl der Zugehörigkeit zum Ausdruck bringt und gleichzeitig eine "bürgerliche Pflicht" und ein "göttliches Recht" darstellt. Bischof Stephanos, koptisch-orthodoxer Bischof von Beba, wiederholte in seiner Botschaft vor den Wahlen, dass die Kirche keine Präferenzen für Kandidaten oder Parteien ausdrückt, in der Hoffnung, dass die Wahlbeteiligung hoch sein wird und dass lange Wählerreihen vor den Wahllokalen der internationalen Gemeinschaft ein konkretes Bild der Stärke und des Zusammenhalts in Ägypten vermitteln.<br />In den letzten Wochen hatte die Kandidatur des koptisch-orthodoxen Priesters Paula Fouad bei den Parlamentswahlen eine kontroverse Debatte ausgelöst .<br />In der Vergangenheit hatten in Ägypten mehrere Priester und Bischöfe aktiv an der Politik teilgenommen, da in der koptisch-orthodoxen Kirche nur Mönche verpflichtet sind, ein direktes und persönliches politisches Engagement zu vermeiden.<br />Die Wahl der Volksvertreter in den verschiedenen Regionen des Landes findet in verschiedenen Phasen statt und endet am 8. November. Bei den vorangegangenen Parlamentswahlen 2015 wurden nach Berichten von “CoptsToday” 36 der 568 verfügbaren Sitze orthodoxen koptischen Kandidaten zugewiesen.<br /> . Fri, 23 Oct 2020 12:59:35 +0200OZEANIEN/AUSTRALIEN - Über 360 katholische Schulen schließen sich Initiativen um Weltmissionstag der Kindermissionswerke anhttp://www.fides.org/de/news/68891-OZEANIEN_AUSTRALIEN_Ueber_360_katholische_Schulen_schliessen_sich_Initiativen_um_Weltmissionstag_der_Kindermissionswerke_anhttp://www.fides.org/de/news/68891-OZEANIEN_AUSTRALIEN_Ueber_360_katholische_Schulen_schliessen_sich_Initiativen_um_Weltmissionstag_der_Kindermissionswerke_anSydney - Der Weltmissionsstag für Kinder wurde von den Päpstlichen Missionswerken in Australien mit der Initiative "Socktober Day" gefeiert: dabei wurden die "Sock" und "October" zusammengefügt, in Anlehnung an die australische Redewendung „sock it to something“, was im sportlichen Sinne "schlagen" bedeutet. Die Päpstlichen Missionswerke laden damit jedes Kind ein, seinen Beitrag zur Lösung sozialer Probleme zu leisten.<br />Über 360 katholische Schulen in fast allen australischen Diözesen, haben sich 2020 der "Socktober" -Initiative angeschlossen und dabei geholfen, Spenden für bedürftige Kinder in Kambodscha und anderen Ländern der Welt zu sammeln. Am 21. Oktober nahmen Tausende von Schülern an sportlichen Wettbewerben teil.<br /> "Der Tag war der Förderung des Missionsbewusstseins bei Kindern auf globaler Ebene gewidmet” so Matt Poynting von “Catholic Mission“, „Trotz der sehr schwierigen Zeit, die Schulen und Familien erlebt haben, war die großzügige Hilfsbereitschaft der australischen Schüler und ihrer Eltern gegenüber Menschen in Not für alle eine Quelle der Inspiration. Der Weltmissionstag der Kindermissionswerke würdig das missionarische Engagement von Kindern, die ihren Brüdern und Schwestern in anderebn Ländern Gutes tun, auch wenn es bedeutet, etwas von dem für andere zu opfern, was sie haben".<br />Viele Schulen schlossen sich auch den auf der Website www.socktober.org.au zugänglichen Initiativen an und veranstalteten ihre eigenen "Socktober Event Days" mit Seminare oder Konferenzen auf der Grundlage der von Catholic Mission zur Verfügung gestellten Arbeitsmaterialien.<br />"Unser Pädagogenteam hat ein Programm zusammengestellt, um die Köpfe, Herzen und Hände der Schüler in ihre Schulgemeinschaften einzubeziehen. Das Feedback der Lehrer beueugt, dass die Schüler die Aktivitäten und Reflexionen, die während des Programms stattfinden, wirklich lieben." so Poynting.<br />Die Schulen in ganz Australien sind während des Monats der Weltmission auch im Rahmen einer Spendenaktion aktiv. Im Jahr 2020 wurden bereits über 50.000 australische Dollar für das Socktober-Event gesammelt, und das Ziel ist es, es den Betrag noch zu verdoppeln.<br />"Catholic Mission" wurde 1847 in Sydney gegründet und unterstützt pastorale und soziale Projekten in Missionskirchen in Afrika, Asien, Ozeanien und Südamerika in Bezug auf Glaubensbildung, Seelsorge, Bildung, Gesundheit, Hygiene und landwirtschaftliche Entwicklung .<br /> <br /><br />Fri, 23 Oct 2020 12:40:35 +0200AFRIKA/BENIN - Bischöfe mit Blick auf die Wahl: “Sie sollte friedlich, inklusiv und demokratisch sein“http://www.fides.org/de/news/68892-AFRIKA_BENIN_Bischoefe_mit_Blick_auf_die_Wahl_Sie_sollte_friedlich_inklusiv_und_demokratisch_seinhttp://www.fides.org/de/news/68892-AFRIKA_BENIN_Bischoefe_mit_Blick_auf_die_Wahl_Sie_sollte_friedlich_inklusiv_und_demokratisch_seinCotonou - "Die nächsten Wahlen sollten im Geiste der Nationalen Konferenz vom Februar 1990 friedlich, inklusiv und demokratisch sein”, so die Bischöfe von Benin in der Erklärung, die am Ende ihrer Vollversammlung im Pastoralzentrum “Bischof Nicolas Okioh” in Natitingou im Nordwesten von Benin veröffentlicht wurde.<br />Die Bischöfe fordern "die Gläubigen, die Anführer der politischen Parteien und die Bürger im Allgemeinen, auf, eine objektive, kritische und konstruktive Bewertung des Fünfjahreszeitraums vorzunehmen, der nun zu Ende geht". Am 11. April 2021 sollen in Benin Präsidentschaftswahlen stattfinden, bei denen der scheidende Präsident, Patrice Guillaume Athanase Talon, voraussichtlich für eine zweite Amtszeit kandidieren wird.<br />Die Bischofskonferenz von Benin beklagt die Folgen der jüngsten heftigen Regenflälle und Überschwemmungen in verschiedenen Teilen des Landes, insbesondere im Departement Alibori, bei denen Menschen starben, Ernten zerstört und Viehbesände dezimmiert wurde und mittellose Bevölkerungsgruppen obdachlos wurden. Anfang dieses Monats flohen aus den Gemeinden Kandi, Karimama und Malanville in der Provinz Alibori im Nordosten Benins mehr als 7.000 Menschen vor den Überschwemmungen.<br />Die Bischöfe von Benin sind auch besorgt über die steigenden Selbstmordraten, insbesondere unter jungen Menschen. "Wir erinnern alle daran, dass das menschliche Leben heilig ist und von der Empfängnis bis zu seinem natürlichen Ende und Gott gehört", heißt es in der Botschaft.<br />Ihre Sorge äußern die Bischöfe von Benin, such über "die heimtückische Förderung und schrittweise Einführung von Homosexualität und sexueller Orientierung als Menschenrechte in die Gesetzgebung der Länder der Organisation der afrikanischen, karibischen und pazifischen Staaten im Austausch für die Erneuerung bilateraler und multilateraler Abkommen über internationale Hilfe”. Sie fordert die Regierung von Benin, die Gläubigen und die Vertreter der Zivilgesellschaftlichen deshalb auf, “ihre Kräfte zu bündeln und für die Achtung der Naturgesetze einzutreten“.<br />Abschließend bitten die Bischöfe die Gläubigen, um "das besondere Gebet für Benin” am Ende jeder heiligen Messe”.<br /> Fri, 23 Oct 2020 12:11:18 +0200AFRIKA/KAMERUN - Sezessionskrieg bringt „verlorene“ Generation hervorhttp://www.fides.org/de/news/68889-AFRIKA_KAMERUN_Sezessionskrieg_bringt_verlorene_Generation_hervorhttp://www.fides.org/de/news/68889-AFRIKA_KAMERUN_Sezessionskrieg_bringt_verlorene_Generation_hervorYaoundé - In den anglophonen Regionen Kameruns, in denen 20% der Bevölkerung des Landes leben, herrscht seit 2016 eine soziale und humanitäre Krise. Die Krise zeugt von einer historische Kluft zwischen der französischsprachigen Mehrheit und der anglophonen Minderheit, die sich jedoch nach den Streiks von Lehrern und Anwälten im Oktober 2016 gegen die Entsendung französischsprachiger Richter und Lehrer in die westanglophonen Regionen vertieft hat. Die starke Zentralisierung hat zu einem Phänomen der zunehmenden Nutzung der franyösischen Sprache in öffentlichen Angelegenheiten und in den Reihen des Staatsapparats geführt, dem ein drastischer Rückgang der anglophonen politischen Vertreter in den Entscheidungsgremien folgte. Eine Krise, die sich in einen Sezessionskonflikt ausgeweitet hat, der von bewaffneten Gruppen gekämpft wurde, die mit der kamerunischen Armee zusammenstießen, was wiederum eine humanitäre Krise auslösten. Laut UNHCR haben 60.000 kamerunische Flüchtlinge in Nigeria Schutz gefunden. Wie Bruder Eric Michel Miedji von der Kongregation der kleinen Brüder Jesu in Foumban sagt, "ist die durch die Krise und die Radikalisierung der Aktivisten verursachte Gewalt größtenteils das Ergebnis einer falschen Reaktion der Regierung: Verleugnung, Verachtung, Einschüchterung, Unterdrückung, Inhaftierung und eine damit einhergehende Erosion des Vertrauens zwischen der englischsprachigen Bevölkerung und der Regierung in dem Maße, dass eine wahrscheinliche Mehrheit der englischsprachigen Bevölkerung eine Rückkehr zum Föderalismus oder zur Sezession als mögliche Lösung ansieht. Dieser schmutzige Krieg mit seinen unerträglichen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Dimensionen hat schwerwiegende Folgen gehabt und führte zur Flucht eines Großteils der Bevölkerung aus diesen Regionen in die Nachbarländer und in die an den englischsprachigen Raum angrenzenden Städte Kameruns. Es wird geschätzt, dass in den Städten und Dörfern Kameruns mehr als eine Million Binnenvertriebene leben, von denen die meisten junge Menschen sind, die keine Schule besuchen. Sie sind vor Gewalt, bewaffneten Kämpfen und Morden geflohen, um an sicheren und friedlichen Orten Zuflucht zu suchen.“<br />Allein in Foumban leben mehr als 4.000 Vertriebene . Diese Menschen laufen die Gefahr, die Orientierung zu verlieren: Nach dem Trauma des Krieges geraten sie in Arbeitslosigkeit und sind dem Risiko von Kriminalität und Prostitution ausgesetzt. Junge Menschen können dabei oft nicht zur Schule gehen, weil ihre Eltern arbeitslos sind. “Wir”, so Bruder Eric weiter, “betreuen rund 250 jungen Menschen, die wir versuchen, in kürzester Zeit zu auszubilden und wieder in ihr Lebensumfeld zu integrieren. Wir fühlen uns aber auch selbst hilflos. Wenn wir mehr Unterstützung hätten, könnten wir bessere und konkrete Lösungen für die soziale und wirtschaftliche Entwicklung und die Integration der Vertriebenen finden”.<br /> <br />Fri, 23 Oct 2020 11:54:29 +0200EUROPA/SPANIEN- Päpstliche Missionswerke danken für Teilnahme am Sonntag der Weltmission „in Zeiten der Pandemie“http://www.fides.org/de/news/68888-EUROPA_SPANIEN_Paepstliche_Missionswerke_danken_fuer_Teilnahme_am_Sonntag_der_Weltmission_in_Zeiten_der_Pandemiehttp://www.fides.org/de/news/68888-EUROPA_SPANIEN_Paepstliche_Missionswerke_danken_fuer_Teilnahme_am_Sonntag_der_Weltmission_in_Zeiten_der_Pandemie<br />Madrid - Der Sonntag der Weltmission 2020 war am vergangenen 18. Oktobev zwar von der Pandemie geprägt, doch auch in diesem Jahr war dank der Kreativität von Diözesen, Pfarreien und Schulen eine Durchzuführung von Aktionen und Initiativen möglich. Pfarrer José María Calderón, Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Spanien bedankt sich in einem Video bei allen die an den missionarischen Projekten mitgearbeitet haben. Auch Präsident der Päpstlichen Missionswerke, Erzbischof Giampietro Dal Toso, dankte Spanien ausdrücklich für das große Engagement in den Gemeinden und bei den Päpstlichen Missionswerken.<br />"Der diesjährige Sonntag der Weltmission wird als Sonntag der Isolation und der Pandemie in Erinnerung bleiben", so Pfarrer José María Calderón. "Wir möchten uns bei allen Menschen bedanken, die die Feier auch in dieser ungewöhnlichen Situation ermöglicht und mit großzügigen Spenden zur Missionskirche beigetragen haben."<br />Der Nationaldirektor betont, dass die Kirche in Spanien die Missionen sehr großzügig unterstützt und dies dank vieler Menschen möglich ist, die mit ihren Gebeten, Spenden und Initiativen dazu beigetragen haben - sowohl Einzelpersonen als auch Schulen und Pfarreien. Er dankt auch denen, die ihren Beitrag in den Medien geleistet haben. „Die Missionare werden es Ihnen danken. Die Kirche wird dank Ihres Engagements, Ihrer Initiativen und Ihrer Spenden weiterhin evangelisieren können“, schließt er.<br />Erzbischof Giampietro Dal Toso, Präsident der Päpstlichen Missionswerke, dankte den spanischen Katholiken ebenfalls für die Unterstützung, die sie den Missionaren gewähren. "Es ist ein Beitrag, der das besondere Missionsbewusstsein in Spanien unter Beweis stellt", erklärt er in einem Video gegenüber dem spanischen Nachrichtendienst COPE. „Es gibt viele spanische Missionare, Ordensleute, Priester und Laien auf der ganzen Welt. Und es gibt sie, weil hinter ihnen viele spanische Gemeinden stehen, die sich der Berufung zur Mission sehr bewusst sind.“<br />In Anbetracht der Covid-19-Pandemie hatten die Päpstlichen Missionswerke besondere virtuelle Initiativen zur Feier des Welmissionssonntags angeregt und mit einer Webseite unterstützt, auf der die Zeugnisse von sechs Missionaren auf interaktive Weise zugänglich waren und online-Spenden ermöglicht wurden.<br /> <br/><strong>Link correlati</strong> :<a href="https://www.omp.es">Päpstliche Missionswerke in Spanien</a>Fri, 23 Oct 2020 11:05:00 +0200ASIEN/KIRGISTAN - Forderungen der Demonstranten entäuscht: Staatliche Macht erneut konzentrierthttp://www.fides.org/de/news/68887-ASIEN_KIRGISTAN_Forderungen_der_Demonstranten_entaeuscht_Staatliche_Macht_erneut_konzentrierthttp://www.fides.org/de/news/68887-ASIEN_KIRGISTAN_Forderungen_der_Demonstranten_entaeuscht_Staatliche_Macht_erneut_konzentriertBischkek – "Die Proteste, zu denen es nach den Parlamentswahlen vom 4. Oktober in Kirgisistan kam, wenden sich gegen den offensichtlichen Kauf von Stimmen, diesmal mehr als in der Vergangenheit: In den Tagen vor den Wahlen konnte man Zeuge werden, wie sehr wir in Richtung Korruption abdriften. Hinzu kommt, dass die hohe 7%-Hürde des kirgisischen Wahlsystems dazu führte, dass nnur vier der sechzehn Parteien, die sich für Wahlen beworben haben, ins Parlament gelangen konnten. Dies sind natürlich die vier Parteien, die dem gewählten Präsidenten nahe stehen. Dies ließ in einem bereits in Aufruhr befindlichen System den Protest aufkochen“, so Davide Cancarini, Forscher und Experte für zentralasiatische Politik, zu den Gründe für die Unruhen in Kirgisistan.<br />In den Stunden nach der Wahl führten die Beweise für Wahlbetrug dazu, dass eine große Gruppe von Demonstranten in Bischkek, der Hauptstadt des zentralasiatischen Landes, auf die Straße ging und die Annullierung der Wahlen forderte, aus derder pro-russische Kandidat Sooronbay Jeenbekov als Gewinner hervorgegangen war. Die Demonstranten besetzten Regierungsgebäude und ließen inhaftierte Politiker frei, darunter den ehemaligen Präsidenten Almazbek Atambayev und Sadyr Japarov, die später zum Premierminister und Präsidenten ernannt wurden. Auf Protestsktionen hatte die Polizei mit Tränengas und ohrenbetäubenden Granaten reagiert: Bei den Zusammenstößen gab es nach Angaben des kirgisischen Gesundheitsministeriums einen Toten und 590 Verletzte.<br />Die Proteste ließ zehn Tage nach den Wahlen nach, als Ministerpräsident Kubatbek Boronov, Parlamentspräsident Dastanbek Jumabekov und der gewählte Präsident Jeenbekov von ihren Ämtern zurücktraten. Diese führte jedoch einer Zentralisierung der Befugnisse in den Händen von Sadyr Japarov, der nach seiner Ernennung zum Premierminister nun auch die Rolle des Präsidenten innehatte. Nach der kirgisischen Verfassung müssen die Aufgaben des Präsidenten bis zur Wahl eines neuen Staatsoberhauptes vom Präsidenten des Parlaments wahrgenommen werden. Wenn dieser dies nicht kann, werden die Befugnisse auf den Premierminister übertragen.<br />Cancarini erklärt diesbezüglich: „Ich glaube, dass die Lösung, zu der wir gekommen sind, die Forderungen der Demonstranten im Grunde verrät, die auf die Straße gegangen waren, um eine stärkere Öffnung des demokratischen Systems zu fordern. Tatsächlich ist auch Japarov eine sehr kontroverse Persönlichkeit, die von einem großen Teil der Bevölkerung nicht unterstützt wird. Als die Proteste ausbrachen, war er wegen Entführung eines Beamten im Gefängnis. Darüber hinaus steht es dem Matraimov-Clan nahe, der bekanntermaßen mit kirgisischen kriminellen Organisationen verbunden ist. An der Macht befindet sich daher nun eine ebenfalls umstrittene Figur, die bei den Menschen nicht sehr beliebt ist: Dies war sicherlich nicht das Szenario, das sich die Demonstranten vorgestellt hatten, als sie auf die Straße gingen."<br />Seit dem Fall der Sowjetunion bis heute gab es in Kirgisistan zwei weitere Krisen: die so genannte "Tulpenrevolution" von 2005 und die "zweite kirgisische Revolution" von 2010. Beide Male ging die Bevölkerung auf die Straße, um gegen Korruption und Armut zu protestieren und schaffte es die amtierenden Präsidenten aus dem Amt zu verdrängen, was aber nicht zu einer tatsächlichen Verbesserung der Bedingungen des Landes führt.<br />In Kirgisistan leben nach Angaben der Asiatischen Entwicklungsbank 22,4% der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze. In diesem Kontext lebt die kleinen katholischen Gemeinde: rund 1.500 Gläubige, die sich für Wohltätigkeit und Bildung einsetzen und sich mit ihren Projekten insbesondere auf junge Menschen aus armen Familien und ländlichen Dörfern konzentrieren.<br />Die katholische Gemeinde ist derzeit in drei großen Gemeinden in den Städten Bischkek, Jalal-Abad und Talas strukturiert, wobei es auch viele kleine Gemeinden in den ländlichen Gebieten des Landes gibt. Die Katholiken werden von sieben Priestern, einem Ordensbrudere und fünf Franziskanerinnen begleitet.<br />Neben der muslimischen Mehrheit sind 7% der Bevölkerung christlichen Glaubens, davon 3% orthodoxen Glaubens. Juden, Buddhisten und andere kleine Minderheiten machen etwa 3% der Bevölkerung aus.<br /> Fri, 23 Oct 2020 10:38:06 +0200AMERIKA/BRASILIEN - Start vor 10 Jahren: Bischofskonferenz und Orden verlängern missionarische Zusammenarbeit in Haitihttp://www.fides.org/de/news/68886-AMERIKA_BRASILIEN_Start_vor_10_Jahren_Bischofskonferenz_und_Orden_verlaengern_missionarische_Zusammenarbeit_in_Haitihttp://www.fides.org/de/news/68886-AMERIKA_BRASILIEN_Start_vor_10_Jahren_Bischofskonferenz_und_Orden_verlaengern_missionarische_Zusammenarbeit_in_HaitiBrasilia – Vor nunmehr 10 Jahewn wurde das Projekt für missionarische Zusammenarbeit zwischen den Kirchen in Brasilien und Haiti gesartet: Das "Projekt für ordensübergreifende Solidarität“ entstand aus der Zusammenarbeit der Brasilianischen Bischofskonferenz und der Brasilianischen Ordenskonferenz mit der haitianischen Erzdiözese Port-au-Prince und die Konferenz der Ordensleute von Haiti. Am 12. Januar 2010 wurde Haiti vom größten Erdbeben seiner Geschichte erschüttert, bei dem über 300.000 Menschen starben und mehr als 1 Million Menschen obdachlos wurden.<br />Angesichts dieser Tragödie hat die brasilianische Kirche über die Ordenskonferenz und die Caritas Brasilien ihre Missionsarbeit auf der Insel begonnen, um Solidarität, Aufnahme und Evangelisierung in Haiti zu gewährleisten und einen Beitrag zum Wiederaufbau zu leisten und würdevolle Bedingungen für die Armen zu garantieren .<br />Im September 2010 wurde das ersten drei Ordensleute auf Mission nach Haiti geschickt. Seitdem sind Ordensschwestern aus 17 verschiedenen Orden in Haiti gearbeitet. Derzeit sind vier Ordensschwestern in einer extrem armen Gemeinde am Stadtrand von Port-au-Prince tätig. Die Schwestern bieten dort Fortbildungskurse für Führungstraining und die Alphabetisierung von Frauen an und leiten eine Gemeinschaftsküche. Zudem gewährleisten sie psychologische Begleitung und veranstalten Kurse für Kunst, Musik und Theater, Nähen und Backen. Sie sind auch an der Ausbildung von Jugendlichen und Jugendlichen beteiligt und betreuen etwa 50 Kinder mit extremer Unterernährung.<br />Schwester Fatima Kapp, Direktorin der Missionsabteilung der CRB, betont, dass die Mehrheit der haitianischen Bevölkerung von extremer Armut und hoher Arbeitslosigkeit betroffen sei, was wiederum Hunger und Gewalt erzeuge. Darüber arbeite man bis bis heute unter sehr schwierigen Bedingungen, es gebe nicht einmal einen festen Wohnsitz für die Ordensfrauen, die an den Projekten mitwirken. Im September 2020 lief die für die Durchführung des Projekts zunächst festgelegte Frist von 10 Jahren ab. Mit Unterstützung der CNBB übernahm die CRB jedoch die Verantwortung für die Fortsetzung der sozio-pastoralen Initiativen in Haiti und leitete eine neue Phase der missionarischen Zusammenarbeit auf der Pazifikinsel ein.<br /> Fri, 23 Oct 2020 10:04:19 +0200AFRIKA/D.R. KONGO - Bischöfe beklagen „Stillstand“ im Land und Morddrohungen gegen Mitbrüder im Bischofsamthttp://www.fides.org/de/news/68884-AFRIKA_D_R_KONGO_Bischoefe_beklagen_Stillstand_im_Land_und_Morddrohungen_gegen_Mitbrueder_im_Bischofsamthttp://www.fides.org/de/news/68884-AFRIKA_D_R_KONGO_Bischoefe_beklagen_Stillstand_im_Land_und_Morddrohungen_gegen_Mitbrueder_im_BischofsamtKinshasa - "Wir sind zutiefst traurig darüber, dass unsere Politiker eine entsetzliche Gleichgültigkeit zeigen, während das Land kurz vor dem Bankrott steht", so die Bischöfe in der Demokratischen Republik Kongo in einer gemeinsamen Botschaft, in der sie „die Pattsituation im Land aufgrund der politischen Krise und ihrer Folgen” anprangern und „Die Lähmung der Koalition” beklagen, die sich “auf alle Bereiche des nationalen Lebens auswirkt“.<br />"In einer Zeit, in der das kongolesische Volk unter einem durch COVID-19 verschärften unbeschreiblichen Elend leidet, widmen die regierenden Koalitionsparteien ihre Energie der berechnenden Positionierung in Bezug auf die Wahlen 2023, um die Macht aufrechtzuerhalten oder wiederzuerlangen", so die Bischöfe in ihrer Botschaft, die sie am Ende ihrer Vollversammlung veröffentlichen.<br />Die Situation werde verschärft durch "die Wunden des Tribalismus und der Konflikte in der Gemeinschaft, die oft von den Politikern selbst geschürt und verschärft werden, die Fähigkeiten und Kompetenz bei der Verwaltung öffentlicher Angelegenheiten ihren jeweiligen Interessen unterordnen".<br />Die politische Pattsituation, zu der auch die des Verfassungsgerichts hinzukommt, in der das für die Beratung erforderliche Quorum fehlt, verschärft die schwere Wirtschaftskrise mit „einem drastischen Rückgang der Kaufkraft der Bevölkerung und damit einer Zunahme von Armut und Arbeitslosigkeit. Der Bergbausektor, auf den sich das Land zählen kann, ist wie viele andere von Korruption geprägt und die Erträge kommen eher wenigen Einzelpersonen, multinationalen Unternehmen und militarisierten kriminellen Gruppen als der Bevölkerung zugute”.<br />„Die Sicherheitslage ist nach wie vor katastrophal, insbesondere im Osten des Landes, insbesondere in den Provinzen Ituri, Nord- und Süd-Kivu und Tanganjika”, so die Bischöfe weiter. “Wir nehmen eine Strategie der Vertreibung durch Massaker an der lokalen Bevölkerung, die Besetzung von Land und die Kontrolle der natürlichen Ressourcen zur Kenntnis", so die Bischöfe, die "die Morddrohungen gegen unsere Brüder im Bischofsamt, Bischof Dieudonné Uringi von Bunia und Bischof Sébastien Muyengo von Uvira, nachdrücklich verurteilen“. “Beide haben in den letzten Monaten die "Balkanisierung" der Demokratischen Republik Kongo durch ausländische Streitkräfte angeprangert, die nach ihren Angaben Stammeskonflikte und Aufstände schüren, um Teile des kongolesischen Landes zu erobern und seinen Reichtum auszubeuten”, heißt es dazu in der Botschaft.<br />Abschließend fordern die Bischgöfe die Menschen auf “wachsam zu bleiben". "Wir müssen unser Wahlrecht wahrnehmen und handeln, um jeden Versuch zu verhindern, unser Recht zu beschlagnahmen, unsere eigenen Führungskräfte zu wählen und über das Schicksal unseres Landes zu bestimmen."<br /> <br />Thu, 22 Oct 2020 13:54:03 +0200AFRIKA/D.R. KONGO - Dritter Eucharistischer Kongress soll nun 2021 stattfindenhttp://www.fides.org/de/news/68882-AFRIKA_D_R_KONGO_Dritter_Eucharistischer_Kongress_soll_nun_2021_stattfindenhttp://www.fides.org/de/news/68882-AFRIKA_D_R_KONGO_Dritter_Eucharistischer_Kongress_soll_nun_2021_stattfindenKinshasa - "Unsere kongolesische Gesellschaft hat angesichts verschiedener Herausforderungen, nämlich der Wiedergeburt des Heidentums mit seinen Folgen, der Verbreitung von Sekten und esoterischen Bewegungen und insbesondere der Krise, die die Familie erschüttert, zu kämpfen. Es schien uns deshalb, als Bischöfen und Vätern, dringend erforderlich, einen Eucharistischen Kongress einzuberufen, um den Reichtum der Eucharistie zum Wohle der menschlichen Familie, der Grundlage der Gesellschaft und Kirche wiederzuentdecken“, so der Vorsithzende der Bischofskonferenz des Kongo , Erzbischoof Marcel Utembi, bei der Bekanntgabe der Veranstaltung des dritten Eucharistischen Kongress des Kongo.<br />Ursprünglich war der Kongresse bereits "um das Hochfest des Allerheiligsten Sakraments im Juni 2020" geplant, musste aber im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Die Veranstaltung soll nun im nächsten Jahr stattfinden. Am vergangenen 18. Oktober erklärte der Generalsekretär von CENCO, Pfarrer Donatien Nshole, dass "der 3. Nationale Eucharistische Kongress vom 30. Mai bis 6. Juni 2021 in Lubumbashi stattfinden wird".<br />Alle katholischen Gläubigen des Landes sind zu diesem Nationalen Eucharistischen Kongress eingeladen. Und für diejenigen, die nicht physisch bei der zentralen Feier anwesend sein können, sollen Aktivitäten in jeder Diözese organisiert werden, “damit jede Familie und jeder Gläubige von den Gnaden dieses spirituellen Ereignisses profitieren kann”. <br /> Thu, 22 Oct 2020 13:34:08 +0200ASIEN/LIBANON - Syndenversammlung der maronitischen Bischöfe beginnt mit geistlicher Einkehrhttp://www.fides.org/de/news/68883-ASIEN_LIBANON_Syndenversammlung_der_maronitischen_Bischoefe_beginnt_mit_geistlicher_Einkehrhttp://www.fides.org/de/news/68883-ASIEN_LIBANON_Syndenversammlung_der_maronitischen_Bischoefe_beginnt_mit_geistlicher_EinkehrBkerké - Die alljährliche Synode der maronitischen Bischöfe begann im Zeichen des Schweigens und der "Metanoia", d.h. Der persönliche und gemeinschaftliche Buße und Bekehrung. Am Mittwoch, den 21. Oktober, versammelten sich die maronitischen Bischöfe unter der Leitung von Patriarch Bechara Boutros Rai im Patriarchat von Bkerké, um an der Versammlung teilzunehmen, die jedes Jahr den Höhepunkt der gemeinsamen synodalen Planung der maronitischen Kirche im Hinblick auf die pastorale Arbeit für das kommende Jahr darstellt.<br />Wie bereits Tradition, haben die ersten Tage der Versammlung bis zum nächsten Samstag den Charakter der geistlichen Einkehr. Wie Patriarch Rai in seiner Eröffnungsansprache unterstrichen, soll dies dazu beitragen "unter dem Blick Christi, des Herrn, des Obersten Priesters und des Guten Hirten, unser Leben und Handln und die Ausübung pastoraler Autorität im Lichte des Beispiels zu lesen, das Jesus Christus selbst uns gibt“.<br />Am Eröffnungstag beteten die maronitischen Bischöfe gemeinsam den Rosenkranz "für das Heil des Libanon und der Welt". Das Gebet wurde vom Fernsehsender “Noursat” live übertragen. Mit dem Akt der Buße und Versöhnung”, so der maronitische Patriarch “können alle Bischöfe um die göttlichen Gnade für ihr Leben und ihren pastoralen Dienst bitten und erkennen, dass wir mit unseren persönlichen Sünden nicht nur Gott, sondern auch die Kirche und die Gemeinschaft missbrauchen. Und wenn wir unsere Sünden bereuen, versöhnen wir uns mit Gott und mit der Gemeinschaft.“<br />Ab nächsten Montag, wird sich die Synode nach den Tagen der geistlichen Einkeh mit pastoralen, kirchlichen und administrativen Fragen befassen und die aktuellen sozialen, wirtschaftlichen und politischen Krisensituaitionen im Libanon in dieser historischen Phase erörtern. In diesem Kontext wollen die maronitischen Bischöfe auch durch die Verbesserung der Wohltätigkeits- und Sozialhilfedienste, die bereits zum Nutzen der gesamten Bevölkerung eingeführt wurden, einen Beitrag leisten.<br /> <br />Thu, 22 Oct 2020 13:11:48 +0200VATIKAN - Provisorisches Abkommen zwischen dem Heiligen Stuhl und China über Bischofsernennungen wird verlängerthttp://www.fides.org/de/news/68881-VATIKAN_Provisorisches_Abkommen_zwischen_dem_Heiligen_Stuhl_und_China_ueber_Bischofsernennungen_wird_verlaengerthttp://www.fides.org/de/news/68881-VATIKAN_Provisorisches_Abkommen_zwischen_dem_Heiligen_Stuhl_und_China_ueber_Bischofsernennungen_wird_verlaengertVatikanstadt - Am heutigen 22. Oktober 2020 veröffentlichte das Presseamt des Heiligen Stuhls eine Erklärung „Zur Verlängerung des provisorischen Abkommens zwischen dem Heiligen Stuhl und der Volksrepublik China über Bischofsernennungen“:<br />"Nach Ablauf der Gültigkeit des vorläufigen Abkommens zwischen dem Heiligen Stuhl und der Volksrepublik China über die Ernennung von Bischöfen, das am 22. September 2018 in Peking unterzeichnet wurde und einen Monat später in Kraft trat, einigten sich die beiden Parteien darauf, die Verlängerung der experimentelle Umsetzung der provisorischen Vereinbarung für weitere zwei Jahre.<br />Der Heilige Stuhl ist der Ansicht, dass der Beginn der Anwendung der oben genannten Vereinbarungen – die von grundlegendem kirchlichen und pastoralen Wert sind - dank der guten Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen den beiden Seiten in der vereinbarten Angelegenheit positiv ist, und beabsichtigt, den offenen und konstruktiven Dialog zum Wohle der katholischen Kirche und des chinesischen Volkes zu fortzuführen“, heißt es in der offiziellen Erklärung des Vatikan.<br /> <br />Thu, 22 Oct 2020 12:52:50 +0200AMERIKA/BRASILIEN - Bischofskonferenz unterstützt Bekämpfung von Fake news vor Wahlenhttp://www.fides.org/de/news/68879-AMERIKA_BRASILIEN_Bischofskonferenz_unterstuetzt_Bekaempfung_von_Fake_news_vor_Wahlenhttp://www.fides.org/de/news/68879-AMERIKA_BRASILIEN_Bischofskonferenz_unterstuetzt_Bekaempfung_von_Fake_news_vor_WahlenBrasilia - Die Brasilianische Bischofskonferenz ist Schirmherrin der vom Obersten Wahlgericht auf den Weg gebrachten Kampagne #EuVotoSemFakecampanha". Ziel der Initiative ist es, dass die Kandidaten für die bevorstehenden Wahlen legitim und auf der Basis ethischer Prinzipien gewählt werden und dabei authentische und wahre Informationen zugrunde liegen.<br />Laut Thiago Rondon, digitaler Koordinator der Initiative zur Bekämpfung von Fake news, besteht das Hauptziel darin, korrekte Informationen über den Wahlprozess zur Verfügung zu stellen, wie z. B. auch über die Einhaltung der Gesundheitsregeln am Wahltag, die Funktionsweise des Abstimmungsprozesse und Anweisungen für Wähler in Bezug auf die Vorlage der notwendigen Dokumente. "Durch den Zugang zu präziser Informationen ist die Bevölkerung gelassener bei der Abstimmung und eher bereit, sogenannte Fake news zu ignorieren", sagt Rondon.<br />Die CNBB unterstützt daher die Bemühungen, die brasilianische Gesellschaft zu mobilisieren, um die Verbreitung von "Fakenews" im Zusammenhang mit der Wahl zu bekämpfen. Etwas mehr als 147,9 Millionen Wähler sollen am 15. November und am 29. November ihre Stimme abgeben, um insgesamt 5.568 Bürgermeister, 5.568 stellvertretende Bürgermeister und 57.942 Ratsmitglieder in ganz Brasilien zu wählen, so das Informationen der TSE. Es wird geschätzt, dass 750.000 Kandidaten sich um die Position des Bürgermeisters und Ratsmitglieds bewerben.<br />Das TSE bezeichnet die Verbreitung von Fake news im Zusammenhang mit den Kommunalwahlen als zweite Pandemie neben Covid-19, beides globale Phänomene mit schwerwiegenden Folgen. In diesem Zusammenhang möchte man vermeiden, dass diese beiden Faktoren die Stimmabgabe von Tausenden von Wählern beeinträchtigen, die sich möglicherweise der Stimme enthalten oder deren Meinung durch Desinformation beeinträchtigt wird.<br />Die CNBB wird als Schirmherrin der Kampagne die Inhalte in ihren sozialen Netzwerken veröffentlichen und versuchen, das eigene Kommunikationsnetz zu mobilisieren, um Fake news aufzudecken und anzuprangern. <br /> Thu, 22 Oct 2020 12:39:22 +0200AFRIKA/NIGERIA - "Armut und Empörung treiben die jungen Menschen auf die Straße“http://www.fides.org/de/news/68880-AFRIKA_NIGERIA_Armut_und_Empoerung_treiben_die_jungen_Menschen_auf_die_Strassehttp://www.fides.org/de/news/68880-AFRIKA_NIGERIA_Armut_und_Empoerung_treiben_die_jungen_Menschen_auf_die_StrasseLagos - Es ist vor allem auch die Armut, die die Nigerianer zum Protest drängt, nicht nur zur Empörung über die Gewalt der Polizei. Junge Menschen, die sich vom Elend erdrückt fühlen und von der Arbeitslosigkeit frustiert sind, gehen auf die Straße, um zu protestieren und Wirtschaftsreformen zu fordern. So lautet die Analyse von Pater Mark Ezeh, OFM Cap, einem nigerianischen Kapuzinermönch.<br />“Nigeria”, stellt er fest, “ist ein sehr reiches Land. Wir haben Ackerland, Bodenschätze, eine junge und unternehmungslustige Bevölkerung. Leider gelingt es der Politik nicht mit diesen immensen Reichtum richtig umzugehen. Und vor allem, ihn für das Gemeinwohl zu nutzen. Armut ist also weit verbreitet und das spüren die Menschen am eigenen Leib“.<br />Nigeria ist eine Land voller Widersprüche. Obwohl es einer der Länder mit dem weltweit größten Erdölförderländern ist, hat es nur vier Raffinerien und ist gezwungen, Benzin zu importieren. In vielen Teilen des Landes wird der Strom nicht regelmäßig geliefert. Das Gesundheitssystem ist mangelhaft. "Wenn sie krank werden", fährt Pater Marc fort, “lassen sich wohlhabende Menschen im Ausland behandeln. Die Armen sind gezwungen, ohne Versorgung und und Medikamente zu Hause zu bleiben”. Korruption ist weit verbreitet: Nigeria belegt den 146. Platz in der von der NGO Transparency International erstellten Rangliste der Korruption. Junge Menschen mit einem Schul- oder Studienabschluss finden keine Arbeit.<br />“Angesichts dieser Situation”, so der Ordensmann, „gehen die Menschen nun auf die Straße. Seit zwei Wochen kochen die Städte über. Die Regierung reagierte, indem sie die Polizei und die Streitkräfte auf die Straße schickte. Mehrere Opfer wurden bei den Zusammenstößen in Lagos, der Handelshauptstadt des Landes, bereits registriert. Aus diesem Grund hat auch der Protest gegen die Polizei zugenommen.“<br />Die Proteste wenden sich insbesonder gegen die Sonderheinheit “Special Anti-Robbery Squad ”, die gegen gewalttätige Raubüberfälle vorgehen sollte, aber stattdessen für kriminelles Vorgehen gegen dieselbe Bevölkerung verantwortlich war . Die Regierung beschloss, die SARS aufzulösen, doch am 13. Oktober kündigte der Polizeichef in Nigeria die Bildung einer neuen Polizeieinheit an, der “Special Weapons and Tactics ”, die die Aufgaben der aufgelöste SARS übernehmen sollte. Nach Angaben der Bevölkerung handelt es sich jedoch nur um eine "Umbenennung" der alten Sonderinheit .<br />In vielen Bundesstaaten wurde inzwischen eine Ausgangssperre verhängt. "Die Demonstrationen”, schließt der Kapuzinermönch, “verliefen von Anfang an friedlich. Die Leute gingen auf die Straße, nur um ihre Unzufriedenheit zu zeigen. Erst die Reaktion der Polizei und der Strafverfolgungsbeamten führte zu Gewalt. Jetzt sind die Demonstranten verängstigt, aber nicht eingeschüchtert. Das Ausgehverbot betrifft sie nicht. Sie schlafen auf der Straße. Sie demonstrieren weiter und niemand kann sie aufhalten. Nicht nur für das Militär und die Polizei sind dringend umfassende Reformen notwendig, sondern auch in der Wirtschaft. Die Leute können und wollen den gegenwärtigen Zustand nicht mehr ertragen."<br /> <br />Thu, 22 Oct 2020 11:58:16 +0200ASIEN/KAMBODSCHA - Bischof Figaredo: "Die Glaubensperspektive der Armen und Kleinen berührt mein Herz"http://www.fides.org/de/news/68878-ASIEN_KAMBODSCHA_Bischof_Figaredo_Die_Glaubensperspektive_der_Armen_und_Kleinen_beruehrt_mein_Herzhttp://www.fides.org/de/news/68878-ASIEN_KAMBODSCHA_Bischof_Figaredo_Die_Glaubensperspektive_der_Armen_und_Kleinen_beruehrt_mein_HerzBattambang - "Wir sind hier, um das Gemeinwohl und eine integrative Gesellschaft zu fördern und jedem Mann und jeder Frau die Lebensfreude in Christus zu schenken. Als Gläubige der Auferstehung verkünden wir als Männer und Frauen der Hoffnung eine positive Vision von Hoffnung, Freude und Glück", so beschreibt Bischof Enrique Figaredo Alvargonzalez SJ, spanischer Jesuit und Apostolischer Präfekt von Battambang, die Mission der Kirche in Kambodscha. Erzbischof Figaredo ist bekannt für sein unermüdliches Engagement für humanitäre Hilfe für die Ärmsten, Bedürftigsten und Verletzlichsten in Kambodscha. Er kam 1985 als Missionar nach Kambodscha und wurde 2000 zum Apostolischen Präfekten von Battambang ernannt. Dort gründete er Schulen, Krankenhäuser und Einrichtungen, um den Ausgegrenzten in der Gesellschaft zu helfen, wobei er der Bildungsarbeit stets größte Aufmerksamkeit widmete. 1991 gründete er in Phnom Penh das Haus "Banteay Prieb" , in dem von Minen verstümmelte Kinder bei ihrem Wachstum begleitet werden und Menschen mit Behinderungen Rollstühle nach dem in der Mekong-Region verwendeten Modell bauen können : deshallb erhielt er auch den Spitznamen "Bischof der Rollstühle". In Battambang, wo er für eine Gemeinde mit etwa 5.000 Katholiken vernatwortlich ist, gründete er das "Arrupe Center" und förderte die Entwicklung in der gesamten Diözese mit Bildungsprojekten, Möglichkeiten der Berufsausbildung für Erwachsene, Infrastruktur und humanitärer Hilfe.<br />Der Bischof, der anlässlich des Monats der Weltmission im Oktober in Battambang von einem Team der Päpstlichen Missionswerke in Australien im Interview zu seiner Tätigkeit befragt wurde spricht auch über die Verkündigung des Evangeliums durch die "Wiederherstellung der Würde der verstümmelten Kinder", damit sie weiterhin mit einem Lächeln auf den Lippen leben können. "In Zukunft möchte ich glücklich sein, sagte mir einer von ihnen", berichtet der Bischof „Das Geheimnis dabei sei, so der Junge, dass sich jeder um den anderen kümmert, in der Familie, in der Dorfgemeinschaft. Gegenseitige Liebe ist der Schlüssel zum Glück. Diss ist das Zeugnis des Glaubens, mit dem Kleine und Arme, uns jeden Tag das Evangelium verkünden", bemerkt er. Der Apostolische Präfekt fährt fort: "Gott zeigt mir, dass ich ihm im Volk begegnen kann: In den Armen, in den Ausgegrenzten gibt er mir die Gnade, die Funken seiner Gegenwart zu sehen. Es ist wirklich aufschlussreich für mich, abgelegene Dörfer zu besuchen. Ein alter Mann berichtete mir von ihrem schwierigen Leben, aber er sprach mit einer gelassenen Vision der Zukunft: Wir sind zusammen, sagte er, um die Zukunft aufzubauen, und wir vertrauen auf Gott. Ich kann von diesen Menschen lernen, diese Perspektive des Glaubens berührt mein Herz."<br />Als kleine christliche Gemeinschaft in einem Land mit buddhistischer Mehrheit wolle man im Dialog und im Pluralismus “das friedliche Zusammenleben zwischen den Kulturen fördern. Ethnien, verschiedene Glaubensrichtungen fördern“, so der Bischof abschließend.<br />In Kambodscha gibt es bei insgesamt rund 16 Millionen Einwohnern etwa 20.000 katholische Gläubigen, die zwischen dem Apostolischen Vikariat von Phnom Penh, der Apostolischen Präfektur Battambange und der Apostolischen Präfektur Kompong Cham aufgeteilt sind. 2005 feierte die katholische Kirche ihre 450jährige Präsenz im Land, die 1555 mit der Ankunft des Missionars Pater Gaspar Da Cruz begann.<br /> <br /><br/><strong>Link correlati</strong> :<a href="https://youtu.be/0YNJFnZA4dI">Interview mit Bischof Figaredo im Video</a>Thu, 22 Oct 2020 11:04:29 +0200AMERIKA/VENEZUELA - Katholischer Priester bei Raubüberfall getötethttp://www.fides.org/de/news/68877-AMERIKA_VENEZUELA_Katholischer_Priester_bei_Raubueberfall_getoetethttp://www.fides.org/de/news/68877-AMERIKA_VENEZUELA_Katholischer_Priester_bei_Raubueberfall_getoetetCojedes – Bischof Polito Rodríguez Méndez von San Carlos de Venezuela bestätigt zusammen mit der Kongregation der Hery-Jesu-Priester den gewaltsamen Tod des Priesters José Manuel de Jesus Ferreira, Pfarrer des Eucharistischen Heiligtums der Diözese San Juan Bautista. Der katholische Priester wurde am 20. Oktober ermordet, während er sich vor der Kirche von den wenigen Gottesdienstbesuchern verabschiedete, die wegen der Einschränkungen infolge der Pandemie an der heiligen Messe teilgenommen hatten. Die gemeinsame Erklärung endet mit der Bitte um das Gebet für den ermordeten Priester.<br />Die venezolanische Bischofskonferenz verurteillen das Verbrechen und zitiert Bischof Polito Rodríguez Méndez mit den Worten: "Der Priester sah bei der Verabschiedung dieser kleinen Gruppe von Menschen, wie eine Frau ausgeraubt worden war. Bei dem Versuch ihr zu helfen, wurde er von den Tätern angeschossen. Bis zu seinem letzten Moment hat Pater José Manuel Gutes getan“. Obwohl der Priester umgehend in das Krankenhaus von San Carlos gebracht wurde, starb er bald darauf an den Folgen der Verletzungen. Die Beerdigung wurde am gesterigen 22. Oktober in der Gemeinde gefeiert, in der er als Seelsorger arbeitete.<br />Pater José Manuel wurde am 25. November 1980 in Caracas als Sohn portugiesischer Einwanderer geboren. Er trat 2000 in die Kongregation der Herz-Jesu-Priester ein, wo er m 19. Dezember 2009 wurde zum Priester geweiht wurde. Derzeit war er Pfarrer im eucharistischen Heiligtum "San Juan", wo er die Restaurierung des Schreins auf den Weg gebracht hatte, der aus der Kolonialzeit stammt und verschiedene sozialer Aktivitäten zugunsten der am stärksten benachteiligten Personen unterstützte. Er war unter anderem für die missionarische Seelsorge der Diözese San Carlos verantwortlich. Diejenigen, die ihn kannten, erinnern sich an sein charismatisches und dynamisches Wesen und sein Interesse an der Entwicklung innovativer Inititiativen. Mit seinem freundlichen und ruhigen Charakter war er stets für die Anliegen seiner Mitmenschen verfügbar.<br /> Thu, 22 Oct 2020 10:30:37 +0200VATIKAN - Generalsekretärin der Kindermissionswerke: "Kinder sollen sich als Teil einer globalen Familien fühlen, in der jeder wichtig ist man sich gegenseitg hilft“http://www.fides.org/de/news/68875-VATIKAN_Generalsekretaerin_der_Kindermissionswerke_Kinder_sollen_sich_als_Teil_einer_globalen_Familien_fuehlen_in_der_jeder_wichtig_ist_man_sich_gegenseitg_hilfthttp://www.fides.org/de/news/68875-VATIKAN_Generalsekretaerin_der_Kindermissionswerke_Kinder_sollen_sich_als_Teil_einer_globalen_Familien_fuehlen_in_der_jeder_wichtig_ist_man_sich_gegenseitg_hilft<br />Vatikanstadt - "Kinder und Jugendliche engagieren sich in aller Welt aktiv im Monat der Weltmission. Sie sind missionarische Jünger, die mit dem Gebet und Zeugnis Jesu in den Schulen, zuhause oder an den Orten, an denen sie häufig mit Gleichaltrigen zusammen sind, das Evangelium verkünden": so Schwester Roberta Tremarelli, Generalsekretärin der Päpstlichen Kindermissionswerke, eines der vier Päpstlichen Missionswerke, das in über 130 Ländern unter dem Motto "Kinder evangelisieren Kinder, Kinder beten für Kinder, Kinder helfen Kindern” tätig ist. Die Kindermissionswerke wollen Kinder, Jugendliche und Heranwachsende auf dem Weg der Entwicklung eines Missionsbewusstseins begleiten und sie anregen Glauben und materielle Mittel zu teilen, insbesondere mit anderen Kindern, die am meisten in Not sind .<br />Im Oktober, der traditionell den Missionen gewidmet ist, "erweist sich die Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit mit Kindern als Instrument des Glaubenswachstums auch was künftige Berufungen anbelangt", bemerkt Schwester Tremarelli. "Alle Getauften sind aufgerufen, das Evangelium zu verkünden, unabhängig von ihrem Alter", betont die Ordensfrau und berichtet, dass in vielen Ländern der Welt "die Kinder die Botschaft des Papstes zum Weltmissionstag zu eigen gemacht aben und sagen: Hier sind wir, sende uns, die Mitgleider der Kindermissionswerke".<br />Schwester Roberta nennt Beispiele aus verschiedenen Ländern, wie zum Beispeil Peru, "wo die missionarische Animation der örtlichen Gemeinde vom Gebet und vom Zeugnis des Glaubens der Kinder und Jugendlichen profitieren konnte". Ihre Anwesenheit in der Kirche, bemerkt die Generalsekretärin der Kindermissionswerke, "ist wichtig, weil Kinder dazu erzogen werden, ihren Horizont für andere zu öffnen, für Menschen in fernen Ländern. Und wenn sie zu Jugendlichen und jungen Erwachsenen heranwachsen, wird dieser Same, durch das Wirken des Geistes Heilig sprießen und ihnen ein Herz und einen besonderen Blick auf ihre Mitmenschen geben, offen für die Herausforderungen der Mission."<br />Diese von der Pandemie geprägte Zeit habe in vielen Ländern der Welt auch die Arbeit der Kindermissionswerke vor neue Herausforderungen gestellt und bei der missionarischen Arbeit mit Kindern kamen besonders häufig neue Technologien zum Einsatz, da es sich bei diesen Kindern um so genannte "digital natives" handelt. "In Indien”, berichtet Schwester Tremarelli, “veröffentlichten die Büros der Kindermissionswerke seit September jeden Tag ein Video in den sozialen Medien, um das Bewusstsein für die soziale Realität der Kinder auf den verschiedenen Kontinent zu schärfen. Im Oktober wurde diese missionarische Initiative fortgesetzt, indem das Gebet und die materielle Sammlung von Sepnden insbesondere für die ärmsten und bedürftigsten Kinder des jeweiligen Kontinents gefördert wurden."<br />Schwester Roberta erinnert sich auch daran, dass die Kindermissionswerke auch digitale Plattformen wie 'Zoom' für die Bildungsarbeit benutzt haben, die dazu beigetragen haben, dass sich die Kinder einander nahe fühlten, auch wenn die örtlichen Bedingungen dies angesichts der infolge der Pandemie auferlegten Einschränkungen nicht zuließen: “Dies geschah in Ländern wie Honduras, aber auch in Sambia und Malawi in Afrika", bemerkt sie.<br />Nicht zuletzt müsse der Aspekt der Evangelisierung der Familien erwähnt werden, so Schwester Tremarelli: "Die Förderung des Gebets, die Bildungsarbeit und die Entwicklung des Missionsbewusstseins bei Kindern ist eine Gelegenheit, auch ihre Familien zu erreichen: Überall auf der Welt beziehen junge Menschen ihre Eltern in missionarischen Initiativen mit ein und dies ist ein sehr wichtiger Aspekt, der dazu beitragen kann, den Glauben der Erwachsenen in der gesamten katholischen Gemeinschaft zu erneuern und wiederzubeleben."<br />"Die Kindermissionswerke“, bemerkt sie, „zielen auf ein persönliches und gemeinschaftliches Engagement ab, damit sich Kinder als Teil einer globalen Familie fühlen, in der jeder wichtig ist und wo man sich gegenseitig hilft. Dies ist unsere pädagogische Herausforderung: wir wollen das Herz der Kinder für die Universalität öffnen, damit sie zum Heil der Gleichaltrigen beitragen". Die Generalsekretärin erklärt: "Die konkrete Art und Weise, wie dies zum Ausdruck gebracht wird, umfasst drei Bereiche: Gebet, Opfergabe und Hilfsbereitschaft. Die Kinder der Kindermissionswerke beten jeden Tag für die anderen Kinder und für die Verbreitung des Evangeliums. Bei der Kollekte können die Kinder ihre kleine Spende abgeben: Jeder gibt etwas, um den Kindern in aller Welt eine bessere Zukunft zu geben. Dank dieser Spenden können viele Kinder Jesus und sein Wort kennenlernen, gesund essen und zur Schule gehen und haben ein Dach über dem Kopf und einen Platz zum Schlafen. Schließlich ist aber auch das missionarische Zeugnis weichtig: Mit ihrem Verhalten und ihrer Botschaft sind die jungen Missionare der Kindermissionswerke Zeugen und Vorbild für Gleichaltrige und der gesamten Gemeinschaft."<br />Die Kindermissionswerke entstanden Mitte des 19. Jahrhunderts auf Initiative des französischen Bischof Charles de Forbin-Janson. Er war beeindruckt von den Nachrichten französischer Missionare in China über die vielen Kinder, die dort ohne die christliche Taufe starben. Da er selbst nicht persönlich in die Mission gehen konnte, bat er Pauline Jaricot, Gründerin der Gesellschaft zur Verbreitung des Glaubens, um Rat. Aus dem Gedankenaustausch brachte den Bischof auf die Idee, die Kinder Frankreichssie durch Gebet und materielle Unterstützung in die Mission miteinzubeziehen, damit ihren chinesischen Altersgenossen helfen konnten. "Ein Ave Maria pro Tag, ein Cent pro Monat", sollte um ein Kind heilen und seine Seele retten. Mit dieser Bitte wandtes sich der Bischof von Nancy an die französischen Kinder. Am 19. Mai 1843 sähte er damit den Samen für eine Initiative die viele Jahre später das Motto "Kinder helfen Kindern" geprägt, hat das die Intuition des Gründers und das Charisma der missionarischen Arbeit mit Kindern zusammenfasst.<br />In kurzer Zeit schlossen sich viele andere Länder dem Projekt an. Am 3. Mai 1922 erhob Papst Pius XI. das Werk in den Rang eines „päpstlichen Werkes“, während Papst Pius XII. am 4. Dezember 1950 den "Welttag der Kindermissionswerke" einführte, der fortan am „Fest der Heiligen Drei Könige“ gefeiert werden sollte.<br /> <br />Wed, 21 Oct 2020 13:27:01 +0200ASIEN/HEILIGES LAND - #PeacefulHarvest: Weltkirchenrat unterstützt Olivenernte in Palästinahttp://www.fides.org/de/news/68876-ASIEN_HEILIGES_LAND_PeacefulHarvest_Weltkirchenrat_unterstuetzt_Olivenernte_in_Palaestinahttp://www.fides.org/de/news/68876-ASIEN_HEILIGES_LAND_PeacefulHarvest_Weltkirchenrat_unterstuetzt_Olivenernte_in_PalaestinaNablus – Der Weltkirchenrat , die garantieren soll, dass palästinensische Familien zur Olivenerntezeit nicht durch politische oder militärische Hindernisse beeinträchtigt werden, die ihnen den Zugang zu ihren Olivenhainen erschweren oder unmöglich machen kann. In dieser Jahreszeit - heißt es in dem von dem ökumenischen Organismus auf den Weg bebrachten Aufruf – kommen ganze palästinensische Familien, in den Olivenhainen zusammen um dort tagelang harte Arbeit zu eisten. “Ihre Olivenbäume, die manchmal mehrere hundert Jahre alt sind, erzählen Geschichten von Ausdauer, Bodenhaftung und Belastbarkeit”, heißt es in dem Appell, „Lachen und Essen werden unter den Bäumen geteilt. Es ist eine Zeit der Freude, aber auch eine schwierige Zeit für viele Palästinenser, die unter israelischer Besatzung leben". Der Appell beklagt "Verkehrsbeschränkungen, verweigerter Zugang zu Land, Abriss landwirtschaftlicher Gebäude, Bau von Siedlungen und gewaltsame Angriffe und Belästigungen durch extremistische Siedler, die das Leben palästinensischer Bauern und ihre Familien beeinträchtigen" und sie dieses Jahr aufgrund der Einschränkungen infolge der COVID 19-Pandemie noch anflälliger mache, die auch viele der israelischen und internationalen Friedensaktivisten, die normalerweise die Olivenernte in Palästina untrestützen, daran hindern, vor Ort zu sein.<br />Unter dem Hashtag #PeacefulHarvest sollen palästinensische Bauern auch durch die Nutzung sozialer Netzwerke für die Verbreitung von Informationen und aktuellen Nachrichten über den konkreten Fortschritt der Olivenernte, unterstützt werden.<br />Anfang Oktober besetzte eine Gruppe von Siedlern palästinensische Landwirtschaftsflächen in der Nähe von Nablus. Die Siedlergruppe baute unter dem Schutz der Armee eine Verbindungsstraße mit einer nahe gelegenen Kolonie sowie Stromleitung und Wasserversorgungsleitungen. Als erstes fällten die Siedler die Olivenbäume in den angrenzenden Gebieten.<br />Berichten des palästinensischen Dokumentationszentrums zufolge haben die israelischen Militärbehörden im Zusammenhang mit dem Beginn der Olivenernte bereits 63 Anordnungen erlassen, die den Zugang zu palästinensischen Olivenhainen verbieten.<br /> Wed, 21 Oct 2020 12:31:00 +0200AFRIKA/D.R. KONGO - Pfarrei in Kinshasa entsendet 100 Jugendliche nach der Firmung auf „Mission in der Peripherie“http://www.fides.org/de/news/68874-AFRIKA_D_R_KONGO_Pfarrei_in_Kinshasa_entsendet_100_Jugendliche_nach_der_Firmung_auf_Mission_in_der_Peripheriehttp://www.fides.org/de/news/68874-AFRIKA_D_R_KONGO_Pfarrei_in_Kinshasa_entsendet_100_Jugendliche_nach_der_Firmung_auf_Mission_in_der_PeripherieKinshasa - „Was Gott von jedem von uns erwartet, ist eine wahre und aufrichtige Bereitschaft, auf Mission zu gehen. Jeder muss heute zu Gott sagen: Hier bin ich, Herr, sende mich. Zusätzlich zu unserer Verfügbarkeit liegt es in unserer Verantwortung, die Arbeit der Mission der Kirche zu unterstützen", so der Erzbischof von Kinshasa, Kardinal Fridolin Ambongo, am 18. Oktober, dem Weltmissionssonntag in der Pfarrei Notre Dame de Fatima in Kinshasa, wo er mehr als 100 jungen Menschen das Sakrament der Firmung spendete und in die Mission entsandte. Dabei zur Seite stand ihm Erzbischof Ernest Ngboko von Mbandaka-Bikoro, der sich zu einem Besuch in in Kinshasa aufhielt.<br />Die Pfarrei der Muttergottes von Fatima ist den Missionaren der Kongregation des Unbefleckten Herzens Mariens anvertraut versteht sich als Missionsgemeinde und plant eine besondere Mission am Stadtrand von Kinshasa. Zu Beginn des Gottesdienstes formulierte der Gemeindepfarrer Pater Michel Ekonzo deshalb folgendes Anliegen: "Wir beten, dass der Herr unseren brennenden Wunsch erfüllt, in die Vororte zu gehen, um dort eine neue Mission zugunsten unserer Brüder und Schwestern in Menkao 2 auf dem Bateke-Plateau auf den Weg zu bringen."<br />Es war der erste Besuch des Erzbischofs von Kinshasa in dieser Gemeinde und sein erster offizieller Gottesdiens nach seiner Ernennung zum Mitglied des Kardinalskollegiums.<br /> Wed, 21 Oct 2020 12:13:28 +0200AFRIKA/NIGERIA - Bischöfe: “Proteste zeigen Unmut der Bevölkerung“http://www.fides.org/de/news/68873-AFRIKA_NIGERIA_Bischoefe_Proteste_zeigen_Unmut_der_Bevoelkerunghttp://www.fides.org/de/news/68873-AFRIKA_NIGERIA_Bischoefe_Proteste_zeigen_Unmut_der_BevoelkerungAbuja - "Die Auflösung der Sondereinheit SARS löst nicht die enormen Probleme Nigerias. Es ist sinnlos ist, die Symptome einer Krankheit zu behandeln, wenn die Grundursache bekannt ist", betonen die nigerianischen Bischöfe in einer Erklärung zu den gewalttätigen Demonstrationen, die das Land nauch nach der angekündigten Auflösung des der Polizeisondereinheit Special Anti-Robbery Squad erschüttert. Die Sondereinheit sollte gegen gewalttätige Raubüberfälle zum Einsatz kommen, machte sich aber selbst krimineller Handlungen gegen Bevölkerung verantwortlich <br />Nach Ansicht der Bischöfe sind die Vergehen der SARS-Mitglieder ein Beweis für eines viel ernsteres Problem: "Die Skrupellosigkeit und Straffreiheit mit der SARS-Beamte die ganze Zeit über vorgehen konnten, ist Ausdruck des Versagens des Staates in Nigeria".<br />Am 13. Oktober kündigte der Polizeichef in Nigeria die Bildung einer neuen Polizeisondereinheit namens Special Weapons and Tactics an, die die Aufgaben übernehmen soll, die zuvor die der aufgelösten SARS-Einheit anvertraut worden waren. "Es reicht nicht aus, die aufgelöste Special Anti-Robbery Squad in SWAT umzubenennen", so Pfarrer Uchechukwu Obodoechina, Leiter der Abteilung für soziale Angelegenheiten der Nigerianischen Bischofskonferenz. "Die nigerianische Jugend und der Rest der nigerianischen Bürger leiden unter Armut und Krankheit, die durch die Verschlechterung der Infrastruktur, durch kaputte Gesundheitssysteme, durch endemische Unsicherheit und durch eine ungewisses soziale Zukunft verschärft werden", so der katholische Priester. "Der Lebensstandard der meisten durchschnittlichen nigerianischen Familien ist nicht sehr erfreulich", fährt Pfarrer Obodoechina fort, der sich daran erinnert, wie unerträglich Bedingungen wie unerträglich für viele "Hunger und Armut, Banditentum und Unsicherheit, Arbeitslosigkeit und systemische Korruption in den Reihen der Regierung, Menschenrechtsverletzung und Ausschweifung der politischen Klasse" geworden sind.<br />Die Proteste gegen SARS haben daher zu einem allgemeinen Protest gegen die Verschlechterung der Lebensbedingungen der Mehrheit der Nigerianer und insbesondere der jungen Menschen geführt. "Die nigerianische Jugend ist mit verbitterter Entschlossenheit aus dem Schlaf aufgewacht und forderte nicht nur die Auflösung des berüchtigten Sicherheitseinheiten sondern auch ein sofortiges Programm des sozialen Wandels, das allen Nigerianern ein menschenwürdiges Leben garantieren kann", unterstreicht Pater Dr. Obodoechina.<br /> "Junge Menschen, die protestieren, verdienen es, gehört und sehr ernst genommen zu werden", sagt der Priester und fordert die Regierung auf, die Demonstrationen nicht gewaltsam zu unterdrücken. Stattdessen schlägt er einen Dialogs und die sofortige Schaffung eines Komitees "hochrangiger Staatsvertreter und meinungsbildender Vertretern der Zivilgesellschaft" vor “die mit den Anführern der Proteste verhandeln und einen Ausweg aus der Krise finden”.<br /> <br />Wed, 21 Oct 2020 11:51:09 +0200