Fides News - German (Standard)http://www.fides.org/Aus dem Archivder FidesagenturdeDie auf unseren Internetseiten veröffentlichten Inhalte unterliegen einer Licenza Creative Commons. ASIEN/INDONESIEN - Katholische Journalisten: Ethische und gewissenhafte Berichterstattung sind ausschlaggebendhttp://www.fides.org/de/news/65571-ASIEN_INDONESIEN_Katholische_Journalisten_Ethische_und_gewissenhafte_Berichterstattung_sind_ausschlaggebendhttp://www.fides.org/de/news/65571-ASIEN_INDONESIEN_Katholische_Journalisten_Ethische_und_gewissenhafte_Berichterstattung_sind_ausschlaggebendGiacarta - Angesichts der Verbreitung von Fakenews im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen im kommenden April seien "logisches Denken, Wachsamkeit und Gewissenhaftigkeit besonders wichtig", so die Muslima Shinta Nuriyah Wahid bei einem Treffen mit Journalisten, bei dem sie an ihren verstorbenen Ehemann und Präsidenten Abdurrahman Wahid "Gus Dur" erinnerte. Die auf Einladung katholischer Medienschaffenden an einer Zusammenkunft teilnehmende ehemalige indonesische First Lady stellte in diesem Zusammenhang fest, dass "Gus Dur alles geopfert hat, um Indonesien und seine nationalen Interessen zu schützen". Der vierte Präsident Indonesiens, Abdurrahman Wahid oder Gus Dur, war von 1999 bis 2001 im Amt. Er war Mitglied der größten gemäßigten muslimischen Organisation des Landes: Nahdlatul Ulama mit rund 80 Millionen Mitgliedern. Als Ikone des interkonfessionellen Engagements und Beschützer von Minderheiten würdigen auch Christen den ehemaligen Präsidenten und erinnern an sein Engagement für die Förderung friedlicher Beziehungen zwischen religiösen und ethnischen Gruppen und als für den Schutz der "Pancasila" und der indonesischer pluralistischen Gesellschaft, im Kampf gegen jede Art von Sektierertum und religiösen Fundamentalismus.<br />Shinta Nuriyah Wahid, die als Gast in Jakarta an einer Versammlung der Vereinigung katholischer Journalisten "Paguyuban Wartawan Katolik Indonesia" teilzunahm, sagte in ihrer Ansprache: "Was ich mit meinem verstorbenen Ehemann Gus Dur zum Wohl der Nation und zum Schutz der Pancasila getan habe, ist im Zeichen eine aufrichtige und gewissenhaften Verpflichtung geschehen". Dies sei auch di Grundlage von des Engagements für soziale und religiöse Toleranz, eine "Pflicht jeder Religion". Im Hinblick auf die bevorstehenden Wahlen und den Wahlkampf betonte sie: "Ihre Aufgabe als Berufskategorie besteht darin, Ehrlichkeit und Wahrheit zu fördern. Sie sollten stets an die Logik und das moralische Gewissen gebunden sein. Angesichts der vielen Fakenews, sind Ethik und Deontologie besonders wichtig".<br /> <br />Fri, 15 Feb 2019 14:07:04 +0100AFRIKA/ZENTRALFRIKANISCHE REPUBLIK - Bischof von Bagassou: “Abkommen begünstigt Rebellen”http://www.fides.org/de/news/65568-AFRIKA_ZENTRALFRIKANISCHE_REPUBLIK_Bischof_von_Bagassou_Abkommen_beguenstigt_Rebellenhttp://www.fides.org/de/news/65568-AFRIKA_ZENTRALFRIKANISCHE_REPUBLIK_Bischof_von_Bagassou_Abkommen_beguenstigt_RebellenBangui - „Die in Khartum ausgehandelten Vereinbarung, waren am nächsten Tag in Bangui bereits nichts mehr wert", so Bischof Juan José Aguirre Muños von Bangassou zum Abkommen zwischen der Regierung der Zentralafrikanischen Republik und 14 Rebellengruppen. Das Abkommen wurde in Khartoum ausgehandelt und am 6. Februar auch in der zentralafrikanischen Hauptstadt Bangui unterzeichnet.<br />Die Tatsache, dass die Verhandlungen in der sudanesischen Hauptstadt und nicht in Addis Abeba, der äthiopischen Hauptstadt und dem Sitz der Afrikanischen Union, stattgefunden haben, ist nach Ansicht von Bischof Aguirre von Bedeutung, weil die Anführer der fünf Rebellengruppen befürchteten, dort verhaftet zu werden, weil sie vom Gericht Internationaler Strafgerichtshof gesucht werden. Der Sudan hingegen erkenne den Gerichtshof nicht an, so dass Khartum für sie ein sicherer Ort war.<br />"Es ist das achte Friedensabkommen, das in zwei Jahren unterzeichnet wurde", erinnert Bischof Aguirre in einem Interview mit „Vida Nueva“, aber vor allem seien die Situation vor Ort und Fakten bezeichnend, denn "die Rebellen kontrollieren 80% des Landes. Nur die verbleibenden 20% liegen in der Hand der Regierung ".<br />"Die Verhandlungen wurden von der internationalen Gemeinschaft auferlegt“, so der Bischof, „um das Gesicht zu wahren". Einen Vorteil hätten dabei nicht die Bürger Zentralafrikas, sondern "die Rebellen, die alle radikalisiert oder kriminell und in den seltensten Fällen Zentralafrikaner sind" und arabischen Ländern mit Waffen versorgt werden, die diese Waffen in den ihrerseits USA kaufen. "All dies geschieht mit der Komplizenschaft der Afrikanischen Union und der Untätigkeit Frankreichs, nachdem Russland bei uns die Zentralafrikanischen Streitkräfte wieder herzustellen".<br />"Die Rebellen fordern ein Immunitätsdekret, das für alle gilt <br />Fri, 15 Feb 2019 13:50:22 +0100AMERIKA/ARGENTINIEN - Seligsprechung von Bischof Angelelli: “Eine Gnade für die ganze Kirche“http://www.fides.org/de/news/65567-AMERIKA_ARGENTINIEN_Seligsprechung_von_Bischof_Angelelli_Eine_Gnade_fuer_die_ganze_Kirchehttp://www.fides.org/de/news/65567-AMERIKA_ARGENTINIEN_Seligsprechung_von_Bischof_Angelelli_Eine_Gnade_fuer_die_ganze_KircheLa Rioja – La Rioja im Norden Argentiniens, bereitet sich auf die Seligsprechung von Bischof Enrique Angelelli, der Priester Carlos Murias und Gabriel Longueville und des Laien Wenceslao Pedernera vor, die während der letzten argentinischen Diktatur ermordet wurden. "Es ist ein Ereignis, das über unsere Provinz hinausgeht und nationale und lateinamerikanische Tragweite hat, es ist eine Gnade für die ganze Kirche", erklärte der Bischof Dante Gustavo Braida von La Rioja. Die Seligsprechung wird am 27. April in der Provinzhauptstadt unter dem Vorsitz des von Kardinal Giovanni Angelo Becciu, Präfekt der Kongregation für die Heiligsprechungsverfahren, im Auftrag von Papst Franziskus gefeiert .<br />Am darauf folgenden Tag wird in Rom eine Danksagungsmesse in Anwesenheit der argentinischen Bischöfe gefeiert, die sich zu diesem Zeitpunkt zum "Ad-limina"-Besuch im Vatikan aufhalten.<br />Bischof Angelelli gehörte zu einer Gruppe von Bischöfen, die die während der Diktatur begangenen Menschenrechtsverletzungen anprangerten und starb am 4. August 1976 bei einem Autounfall auf einer Autobahn in La Rioja. Zum Zeitpunkt seines Todes war der damals 53-jährige Angelelli dabei, einem Bericht über Ermittlungen zur Ermordung von Murias und Longueville zur verfassen. Das Militärregime hatte versucht vorzutäuschen, dass der Tod des Bischofs auf die Folgen des angeblichen Autounfalls in der Nähe der Stadt Punta de los Llanos zurückzuführen war, aber die Justiz konnte beweisen, dass der Unfall durch ein anderes Auto verursacht worden war und dass der Prälat durch einen Schlag gegen den Hals gestorben war.<br />Die Priester Murias und Longueville waren am 18. Juli 1976 in Chamical entführt, gefoltert und erschossen worden, während der Laie eine Woche später Pedernera im Bezirk Chilecito, ebenfalls in Rioja, ermordet worden war.<br />"Er war verliebt in den Glauben der Armen und das Zeugnis der Einfachsten. Er war ein Pastor, der sich um die Letzten kümmerte und ihnen den Trost Gottes brachte ", so die argentinischen Bischöfe während der Vorbereitungen auf die Seligsprechung. "Der Tod von Angelelli und die Art und Weise, auf die er sterben musste, sind die Krönung eines Lebens, das seiner Überzeugung entsprach und der Berufung als Hirte, der sein Leben für seine Herde hingeben will. So besiegelte er mit seinem Blut sein Engagement für Frieden, Gerechtigkeit und die ganzheitliche Würde des Menschen aus Liebe zu Christus und den Armen, in voller Übereinstimmung mit dem Evangelium ", heißt es in der im November 2018 bei Bekanntwerden der Nachricht von der Seligsprechung veröffentlichten Verlautbarung der Bischöfe. <br /> <br />Fri, 15 Feb 2019 13:03:44 +0100AMERIKA/PUERTO RICO - Außerordentlicher Monat der Weltmission: “Alle Getauften sollen die Frohbotschaft an den Peripherien verkünden”http://www.fides.org/de/news/65566-AMERIKA_PUERTO_RICO_Ausserordentlicher_Monat_der_Weltmission_Alle_Getauften_sollen_die_Frohbotschaft_an_den_Peripherien_verkuendenhttp://www.fides.org/de/news/65566-AMERIKA_PUERTO_RICO_Ausserordentlicher_Monat_der_Weltmission_Alle_Getauften_sollen_die_Frohbotschaft_an_den_Peripherien_verkuendenArecibo – Die Kirche in Puerto Rico bereitet sich mit einem „Jahr der Mission“ auf den Außerordentlichen Monat der Weltmission im Oktober 2019 vor. Das Jahr der Mission wurde am 13. Januar, dem Fest der Taufe des Herrn, offiziell eröffnet. Der Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke, Bischof Daniel Fernández Torres von Arecibo, betont: "Bereits bei der Ausrufung des Jahres der Mission wurde dies auf der ganzen Insel mit der Erneuerung der Taufversprechen gefeiert". Der nächste Schritt habe daher darin bestanden, "den Aufruf zur Umkehr ausgehend von der Identität der Getauften zu vertiefen". "Unter dem Motto ‘Getauft und gesandt‘ findet der von Papst Franziskus ausgerufene Außerordentlichen Monats der Weltmission statt. Mit Blick auf unser erstes Ziel - die missionarische Umkehr - werden wir versuchen, die Menschen zum Streben nach ‚mehr zur Heiligkeit‘ zu bewegen und zwar durch ‚die Begegnung mit dem lebendigen Jesus‘". Diese persönliche Begegnung sei "grundlegend" und führe zum Glauben, doch, so der Bischof "es ist es stets Jesus, der auf uns zukommt" und "Beispiele der Heiligkeit im täglichen Leben führen uns“ zu ihm hin.<br />Ein zweites Ziel des Missionsjahres sei "ein größeres Bewusstsein für die Früchte der Taufe und das Wirken des Heiligen Geistes, so dass sich jeder Getaufte zusammen mit seiner Gemeinde geleitet fühlt, wenn es darum geht die Frohbotschaft an den Peripherien zu verkünden". "Die Laien sind aufgerufen, Jesus in der Welt im Alltag präsent zu machen", so Bischof Fernández Torres, „indem sie hinausgehen und auf den Straßen, im Einkaufszentrum, in der Schule in den Parks, beim Sport, bei der Arbeit, im Krankenhaus, in der Kultur, und überall wo die Verkündigung noch nicht gekommen ist, den Glauben zu verkünden". Ziel ist, "weltliche Realitäten mit den Werten des Reiches Gottes umzuwandeln". Aufgrund ihrer Präsenz in der Kirche und in der Welt sei die Rolle der Laien bei der Öffentlichkeitsarbeit im Jahr der Mission "in allen Bereichen von entscheidender Bedeutung", bemerkt der Bischof von Arecibo.<br />Um der Mission neue Impulse zu geben, so der Bischof, müssen wir "uns durch die Sakramente Gott annähern auf der Suche nach Heiligkeit als Lebensziel und den Inhalt des Glaubens vertiefen, da wir das, was wir nicht kennen, nicht lieben können". Für den Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke sind Gewalt "die Wurzeln im menschlichen Herzen hat“ und „die Wunden des Zerfalls der Familie" die größten Herausforderung für die Mission in Puerto Rico.<br />"Wir können die Gesellschaft nur verändern, wenn wir in unseren Herzen ein Wandel stattfindet", so der Bischof, der in diesem Zusammenhang an die Figur der puertoricanischen Mutter Dominga Guzmán erinnert. Die Familie zu evangelisieren sei daher eine "missionarische Dringlichkeit". Nach Ansicht von Bischof Torrez "sollten deshalb die christlichen Mütter und die mutigen Laien in den verschiedenen Bereichen der Gesellschaft die Wahrheit bezeugen und Beispiele für die Heiligkeit im Alltag sein".<br />In Puerto Rico wird 2023 der nächste Amerikanische Missionskongress stattfinden.<br /> <br />Fri, 15 Feb 2019 12:19:47 +0100ASIEN/PAKISTAN - Initiative “Gemeinsam für den Frieden” fördert Frieden zwischen Indien und Pakistanhttp://www.fides.org/de/news/65565-ASIEN_PAKISTAN_Initiative_Gemeinsam_fuer_den_Frieden_foerdert_Frieden_zwischen_Indien_und_Pakistanhttp://www.fides.org/de/news/65565-ASIEN_PAKISTAN_Initiative_Gemeinsam_fuer_den_Frieden_foerdert_Frieden_zwischen_Indien_und_PakistanLahore – „Wir haben an die Botschaft der Bruderschaft von Papst Franziskus erinnert und die Notwendigkeit des Friedens in der Welt betont. Wir wollen uns gemeinsam als Christen und Muslime der Mission des Friedens, der Harmonie und der Solidarität verpflichten, um Pakistan zu einem besseren Ort für alle zu machen. Ich hoffe, dass diese Zusammenkunft und diese Initiative dazu beitragen werden, den echten Frieden zwischen Pakistan und Indien zu fördern", so Erzbischof Sebastian Francis Shaw am Ende eines interreligiösen Friedensmarsches, der in den vergangenen Tagen in Kasur an der Grenze zwischen Indien und Pakistan bis zum Grenzdorf Ganda Singh führte, wo ein gemeinsames feierliches Gebets für den Frieden stattfand.<br />Die Initiative wurde von der Kommission für interreligiösen Dialog und Ökumenismus der Pakistanischen Bischofskonferenz organisiert und es nahmen zusammen mit Erzbischof Sebastian Francis Shaw von Lahore zahlreichen muslimische Verantwortungsträger teil. Der Erzbischof leitete die Prozession von der „Sacred Heart“-Kathedrale in Lahore bis nach Ganda Singh: Ziel war es, eine Botschaft des Friedens und der Harmonie insbesondere zwischen Pakistan und Indien zu lancieren. Wie der Geschäftsführer der Kommission, Pfarrer Francis Nadeem, mitteilt, fand die Initiative im Rahmen der in Pakistan geplanten Aktivitäten zur Erinnerung an das Treffen des hl. Franz von Assisi mit dem Sultan Al-Kamil von Ägypten vor 800 Jahren statt. Inspiration sei vor allem auch das jüngste interreligiöse Treffen mit Papst Franziskus in Abu Dhabi gewesen.<br />In der katholischen Kathedrale in Lahore fand zu Beginn der Kundgebung ein feierliches Gebets statt bei dem die Religionsvertreter im Zeichen des Friedens einen Olivenbaum im angrenzenden Garten pflanzten. Der Initiative mit dem Titel "Gemeinsam für den Frieden" schlossen sich am vergangenen 11. Februar zahlreiche Christen und Muslimen an. "Wir wollen Friedensbotschafter sein und die Harmonie zwischen den verschiedenen Religionen und den verschiedenen Völkern der Welt unterstützen", so Pfarrer Nadeem abschließend.<br /> <br />Thu, 14 Feb 2019 09:00:33 +0100ASIEN/INDIEN - Bischofskonferenz fordert Gerechtigkeit für Mutter-Teresa-Schwesterhttp://www.fides.org/de/news/65564-ASIEN_INDIEN_Bischofskonferenz_fordert_Gerechtigkeit_fuer_Mutter_Teresa_Schwesterhttp://www.fides.org/de/news/65564-ASIEN_INDIEN_Bischofskonferenz_fordert_Gerechtigkeit_fuer_Mutter_Teresa_SchwesterNew Delhi - "Es war ein bewegender und schmerlicher Besuch", so der Generalsekretär der indischen Bischofskonferenz Bischof Theodore Mascarenhas nach seinem Besuch bei Schwester Concelia Baxla von den Missionarinnen der Nächstenliebe, die sich zusammen mit einer Mitarbeiterin des Hauses „Nirmal Hridya“ seit zweihundertzwanzig Tagen wegen Verdachts auf Kinderhandels in Haft befindet.<br />Das "Nirmal Hriday" ist eines von 18 Waisenhäusern, die von den Schwestern von Mutter Teresa im Bundesstaat Jharkhand geführt werden. "Der Machmissbrauch der Polizeibeamten, die politische Manipulation durch die Behörden, die Apathie unseres Justizsystems, die dieser armen, einfachen und unschuldigen Frau widerfahren, die ihr ganzes Leben dem selbstlosen Dienst unter Armen und den Randgruppen gewidmet hat, erinnert an die Geschichte vieler unglücklicher Gefangener unseres Landes. Wie viele andere wartet sie im Gefängnis, wo sie unter dem langsame Handeln der Justizmaschinerie leidet, die oft durch Geld, politischen Einfluss, massive Medienpropaganda und sogar durch offensichtliche Manipulationen von Beweisen getrieben zu werden scheint", so der Bischof.<br />„Schwester Concelia leidet an Diabetes und Krampfadern", betont der Bischof. "Sie wurde aus ihrer täglichen Routine entwurzelt, allein gelassen und leidet, doch wir alle, ihre Mitschwestern, Ordensoberen, Bischöfe, Priester und all diejenigen, die sie kennen und von ihrer Unschuld überzeugt sind, können nur machtlos zuschauen. Aber wir verlieren Hoffnung nicht, obwohl jeder Versuch, ihr zu helfen oder eine Freilassung gegen Kaution zu erreichen, entschieden von den verschiedenen Justizebenen abgelehnt wurde, manchmal schon innerhalb weniger Minuten", so Bischof Mascarenhas.<br />„Was mir am meisten leid tut, ist, dass eine ältere Frau, die unter Gesundheitsproblemen leidet, keine unter Freilassung gegen Kaution erhalten kann, weil die Anklagepunkte noch nicht formuliert sind", so sich der Generalsekretär der Bischofskonferenz, an das Urteil von Richter Madan B. Lokur vom Obersten Gerichtshof der im Februar 2018 festgestellt hatte: "Ein weiterer wichtiger Aspekt unseres Strafrechts ist, dass die Gewährung von Kaution die allgemeine gültige Regel und die Haft eine Ausnahme ist".<br /> <br /><br />Thu, 14 Feb 2019 13:57:35 +0100AMERIKA/NICARAGUA - Einschüchterungsversuch gegen katholischen Priesterhttp://www.fides.org/de/news/65561-AMERIKA_NICARAGUA_Einschuechterungsversuch_gegen_katholischen_Priesterhttp://www.fides.org/de/news/65561-AMERIKA_NICARAGUA_Einschuechterungsversuch_gegen_katholischen_PriesterManagua – Die Erzdiözese Managua beklagt wiederholte Einschüchterungsversuche gegen den katholische Priester Edwin Román. Der Pfarrer der Pfarrei San Michele in der Gemeinde Masaya, wurde am 13. Februar auf dem Nachhauseweg von einigen Mitgliedern der Nationalgarde aufgehalten, wobei das Zusammentreffen schließlich mit einer ernsthaften Diskussionen mit körperlicher Aggression endete. Danach konnte Pater Roman Calderon seine Heimweg in die Pfarrei in Masaya fortsetzen, wo er als Seelsorger tätig ist: "Diese Episode zeigt das Fehlen eines friedlichen Umfelds, nachdem bereits andere Ereignisse nicht zu einem gesunden sozialen Zusammenleben beitragen“, so die Erzdiözese Managua, „Angesichts solcher Formen von Intoleranz muss unser Heimatland auf den Weg des Respekts vor den Rechten der Person zurückkehren“.<br />Was den Eindruck eines absichtlichen Vorgehens gegen einen Vertreter der katholischen Kirche erweckte, sei jedoch von der Diözese Managua, nur als „Unfall“ bezeichnet worden, bemerken einheimische Beobachter. Laut der lokalen Presse wurde der Priester jedoch gewaltsam gestoppt und gebeten worden, aus dem Auto auszusteigen, um dieses zu Durchsuchen und Fotos zu machen, wobei mit eine äußerst aggressiven Haltung vorgegangen worden sein soll.<br />Pater Roman wird seit Monaten von der Polizei verfolgt und von verschiedenen Gruppen provoziert. Vor einigen Wochen wurde der Sonntagsgottesdienst mit Lautsprechern und lauter Musik in der Umgebung gestört und um Feier zu stören. Seit Beginn der Proteste gegen die Regierung haben Mitglieder der katholischen Kirche wiederholt Angriffe erlebt oder wurden auf verschiedene Weise provoziert, weil sie den der Behörden kritisch gegenüberstehen.<br /> <br />Thu, 14 Feb 2019 13:26:10 +0100AFRIKA/MAROKKO - Katholische Gemeinde in Fes freut sich auf den Papstbesuchhttp://www.fides.org/de/news/65562-AFRIKA_MAROKKO_Katholische_Gemeinde_in_Fes_freut_sich_auf_den_Papstbesuchhttp://www.fides.org/de/news/65562-AFRIKA_MAROKKO_Katholische_Gemeinde_in_Fes_freut_sich_auf_den_PapstbesuchFès – In einem von Armut und Auswanderung geprägten Kontext in der Stadt Fès "führen wir zusammen mit etwa 450 Universitätsstudenten, die Teil unserer katholischen Gemeinde sind, viele Initiativen durch, die unsere Gemeinde zu einem dynamischen Ort des Glaubens machen, der im Zeichen von Freude und Offenheit lebt“, so Pater Matteo Revelli von der Gesellschaft für die Afrikamissionen, Pfarrer der Kirche S. François d'Assise in Fès. Die katholische Gemeinde freue sich auf den bevorstehenden Besuch von Papst Franziskus im Land und engagiere sich dabei auf sozialer Ebene im Zeichen von bedingungsloser Offenheit, Nächstenliebe Barmherzigkeit.<br />"Dieses Jahr", fährt der Priester fort, "habe ich hart dafür gearbeitet, dass die Studenten persönlich auf die zahlreichen in Fès lebenden Migranten zugehen können. Bis zum vergangenen Juli lebten fast tausend von ihnen in provisorischen Zelten auf einem verlassenen Grundstück, direkt neben dem Bahnhof der Stadt. Ohne Wasser und Strom. Plötzlich mussten sie diesen ersten Zufluchtsort verlassen und ließen sich in einigen ärmeren Stadtteilen nieder, wo sie ein Dach über dem Kopf, ein wenig Wasser und ein Minimum an Elektrizität haben. Doch das sind alles Dienstleistungen, die bezahlt werden müssen, auch weil es jetzt nicht mehr erlaubt ist, auf der Straße um Almosen zu bitten, abgesehen von für Frauen mit kleinen Kindern ", so Pater Fr. Matteo.<br />In Fès ist es im Winter sehr kalt und die Überlebensbedingungen für diejenigen, die in prekären Verhältnissen leben, sind oft hart. "An stabile Strukturen der Caritas ist nicht zu denken, denn die erforderlichen Ressourcen und das Personal stehen nicht zur Verfügung", so Pater Revelli. "Einige freiwillige Helfer der Caritas in Rabat leisten seit einigen Jahren einen Beitrag, insbesondere mit medizinischer Versorgung, und unterstützen diejenigen, die sich keine Unterbringung, Essen und Kleidung leisten können", fährt er fort. Der Ordensmann berichtet, dass sich die Aktivität unter Einbeziehung der einheimischen Christen ausgeweitet hat: "Jetzt versorgen wir zusammen mit einer Gruppe von freiwilligen Helfern täglich insgesamt 45 Personen mit einer warmen Mahlzeit und für etwa zwanzig Personen besteht auch die Möglichkeit, im örtlichen Hammam ein heißes Bad zu nehmen. Unsere Köchin ist wie eine Mutter für die Migranten: Sie kocht und serviert die Mahlzeiten. Das Esszimmer ist das Schlafzimmer, in dem sie schläft, nachdem alle ihre ‚Zöglinge‘ gegangen sind. Jeden Morgen verteilt mein Helfer die 45 Essensgutscheine an die Bedürftigsten ".<br />Doch auch der Hilfsdienst sieht sich mit Schwierigkeiten konfrontiert: "Die Situation wird explosiv, weil ein Teil der etwa 250 Migranten in der Umgebung jeden Abend eine Schlägerei anzettelt, um auch eine Mahlzeit zu bekommen. In der Nachbarschaft laben auch viele marokkanische Bürger, die arm sind und kommen, um zu sehen, ob es auch für sie eine Mahlzeit gibt ", so der Missionar abschließend.<br /> <br />Thu, 14 Feb 2019 13:04:55 +0100AFRIKA/KENIA - Außerordentlicher Monat der Weltmission: “Missionarische Spiritualität bei allen getauften Katholiken wecken“http://www.fides.org/de/news/65560-AFRIKA_KENIA_Ausserordentlicher_Monat_der_Weltmission_Missionarische_Spiritualitaet_bei_allen_getauften_Katholiken_weckenhttp://www.fides.org/de/news/65560-AFRIKA_KENIA_Ausserordentlicher_Monat_der_Weltmission_Missionarische_Spiritualitaet_bei_allen_getauften_Katholiken_weckenNairobi - Die Kirche in Kenia bereitet sich auf die Feier des 100. Jahrestages des Apostolischen Schreibens "Maximum Illud" von Papst Benedikt XV. vor, aus deren Anlass Papst Franziskus den Außerordentlichen Monat der Weltmission ausrief.<br />In einer Ansprache an die Diözesandirektoren der Päpstlichen Missionswerke und die Koordinatoren der der Kindermissionswerke, die zu ihrer Jahrestagung in Nairobi zusammengekommen waren, äußerte der Präsident der Kommission für die Weltmission der Bischofskonferenz von Kenia, Bischof Joseph Alessandro von Garissa die Hoffnung, dass man in Kenia in der Lage sein wird, die missionarische Spiritualität bei allen getauften Katholiken zu wecken, damit sie in der heutigen Welt von Christus Zeugnis ablegen.<br /> „Wir müssen unseren Glauben weitergeben und an Gott glauben. Der Glaube wird gestärkt durch die Weitergabe, revitalisiert durch das Zeugnis und kraftvoll, wenn er authentisch gelebt wird", so Bischof Alessandro. "Wir sind aufgerufen, uns auf den Weg zu machen und uns die Hände schmutzig zu machen bei der Arbeit des Herrn und als Kirche auf den Straßen zu schwitzen zu lassen und das Evangelium nicht mit Worten zu verkünden, sondern mit den guten Taten, die Nichtgläubige dazu bringen, sich zu fragen, für wen wir arbeiten: und unsere Antwort lautet für Jesus Christus", fügte er hinzu.<br />Der Geschäftsträger bei der Apostolisachen Nuntiatur, Prälat Marco Ganci, betonte, dass das Erwecken der Herzen der Christen und die Stärkung des Herrn, der in uns lebt, der Ausgangspunkt für jedes wahre Apostolat sei. Der Papst erinnere die Christen daran, wie wichtig es ist, die Herzen derer wiederzubeleben, die berufen sind, Jesus in allen Teilen der Welt zu verkünden, in denen Christus nicht bekannt ist oder wo er vergessen wurde.<br />"Papst Franziskus weiß bestens, und er schreibt es auch in seinem Brief: Jede Missionstätigkeit, jedes Werk der materiellen und spirituellen Nächstenliebe wird, entsteht und lebt von einer doppelten Leidenschaft, die den wahren Jünger des Herrn antreibt, eine innere Leidenschaft, die sich aus der persönlichen Verbundenheit mit dem Wort des Evangeliums nährt und der gelebten Nächstenliebe, die seit jeher Leben der Heiligen beseelt", so Prälat Ganci.<br /> <br />Thu, 14 Feb 2019 12:19:20 +0100AFRIKA/NIGERIA - Weihbischof für Port Harcourt ernannthttp://www.fides.org/de/news/65552-AFRIKA_NIGERIA_Weihbischof_fuer_Port_Harcourt_ernannthttp://www.fides.org/de/news/65552-AFRIKA_NIGERIA_Weihbischof_fuer_Port_Harcourt_ernanntVatikanstadt – Papst Franziskus hat am 12. Februar 2019 Pfarrer Patrick Eluke aus dem Klerus von Harcourt, bisher Pfarrer der St. Francis of Assisi Parish in Rumuokwuta, zum Weihbischof der Diözese Harcourt ernannt und ihm den Titularsitz Fotice verliehen.<br />Pfarrer Patrick Eluke wurde am 25. März 1967 in Ekpeye, Ahoada, Rivers State, in der Diözese Port Harcourt geboren. Nach der Grundschule trat er in das Kleine Seminar “Sacred Heart” ein und studierte danach Philosphie am „Bigard Memorial Seminary“ in Ikot-Ekpene und Theologie am „Bigard Memorial Seminary in Enugu. Danach erwarb er einen Doktortitel im Fach Bibelwissenschaft an der Universität Port Harcourt. Am 23. September 1995 wurde er zum Priester geweiht und in die Diözese Port Harcourt inkardiniert.<br />Nach seiner Priesterweihe hatte er folgende Ämter inne: 1995-1996: Vikar der St. Anthony’s Parish, Igwuruta; 1996-1997: Pfarrer der St. Bernard’s Parish in Biara; 1997-2002: Pfarrer der St. Dominic’s Parish in Bane und der St. Francis’s Parish in Kpean; 1997-2005: Pfarrer der St. Paul’s Parish in Ngo; 2005-2007: Pfarrer der Saints Peter and Paul Parish in Elenlenwo; 2007-2012: Pfarrer der Queen of the Apostles Parish in Rumuepirikom; 2012-2013: Pfarrer der Sacred Heart Parish in Mile II Diobu; 2013-2015: Kaplan der der Annunciation Chaplaincy an der Universität Port Harcourt; seit 2014: Dozent für Bibelstudium an der Universität Port Harcourt; seit 2015: Pfarrer der St. Francis of Assisi Parish in Rumuokwuta; seit 2016: Berufungsbeauftragter der Diözese.<br /> <br />Wed, 13 Feb 2019 13:41:34 +0100AFRIKA/NIGER - Sicherheit von Missionaren gefährdet: “Nur Glaube und Beharrlichkeit helfen unseren Gemeinden weiter”http://www.fides.org/de/news/65557-AFRIKA_NIGER_Sicherheit_von_Missionaren_gefaehrdet_Nur_Glaube_und_Beharrlichkeit_helfen_unseren_Gemeinden_weiterhttp://www.fides.org/de/news/65557-AFRIKA_NIGER_Sicherheit_von_Missionaren_gefaehrdet_Nur_Glaube_und_Beharrlichkeit_helfen_unseren_Gemeinden_weiterNiamey - Seit dem 17. September, als Pater Gigi Maccalli von der Gesellschaft der Afrikamissionare in Bomoanga entführt wurde, sind mehr als vier Monate vergangen. "Dieses tragische Ereignis hat das gesamte Leben der Kirche in der Region Gourmantché radikal verändert, die hinsichtlich der Anzahl der Christen und Katechumenen eine der blühendste Seelsorgeeinheiten der Erzdiözese Niamey ist", so der Generalvikar der Gesellschaft der Afrikamissionen, Pater Antonio Porcellato, nach einem Besuch in Niger.<br />"Aus Sicherheitsgründen mussten unsere drei europäischen Missionare, Pater Vito Girotto und die beiden spanischen Ordensmitglieder Isidro und Pepe die Gegend verlassen und können nicht zurückkehren. Zwei andere, der Inder Dass und Pater Sylvestre aus Benin gehören zu dem Team, das von Makalondi aus die drei Gemeinden in Gourmantché betreuen. Leider ist der Seelsorgedienst jetzt begrenzt, da in der gesamten Region die Motorräder und Autos nur tagsüber und nur auf der Asphaltstraße, die von Niamey nach Burkina Faso führt, zirkulieren können. Viele ländliche Gemeinden sind daher nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar, was die Fortbewegung behindert. In der Pfarrei von Bomoanga kann man wegen der Gefahr von Übergriffen in einigen Gegenden an der Grenz zu Burkina nicht einmal zu Fuß unterwegs sein."<br /> „In der ganzen Region“, so der Missionar weiter, „wurden die Aktivitäten und pastoralen und sozialen Initiativen der Gemeinden ausgesetzt, mit Ausnahme der Sonntagsmessen in den mit dem Auto erreichbaren Gemeinden. Es ist eine Zeit der Prüfung für alle, in denen nur Glaube und Beharrlichkeit den Dorfgemeinschaften weiterhelfen, die ohne die Unterstützung von Priestern und Missionaren vorankommen müssen. "<br />"Alle zehn Mitbrüder, mit denen ich in Niger sprechen konnte, sind überzeugt, dass ihr Platz dort in dieser größtenteils muslimischen Gesellschaft ist und haben ihren Wunsch nach Zusammenarbeit mit dem Erzbischof Laurent Lompo von Niamey und den anderen Pastoralarbeitern der Diözese bekräftigt. In solch einem heiklen Kontext, war es meiner Meinung nach wichtig, dass alle unsere Priester und der Bischof die Nähe der gesamten Gesellschaft der Afrikamissionare spüren. In der Hoffnung, dass auch bald wieder Pater Maccalli unter uns sein wird“.<br /> <br />Wed, 13 Feb 2019 13:28:59 +0100AFRIKA/TANSANIA - Apostolischer Administrator von Morogoro ernannthttp://www.fides.org/de/news/65558-AFRIKA_TANSANIA_Apostolischer_Administrator_von_Morogoro_ernannthttp://www.fides.org/de/news/65558-AFRIKA_TANSANIA_Apostolischer_Administrator_von_Morogoro_ernanntVatikanstadt – Papst Franziskus hat am heutigen 13. Februar P. Lazarus Vitalis Msimbe, S.D.S. zum Apostolischen Administrator “sede plena et ad nutum Sanctae Sedis” der Diözese Morogoro ernannt.<br /> <br />Wed, 13 Feb 2019 13:01:42 +0100AFRIKA/SÜDAFRIKA - “Am 8. Mai entscheiden wir, in welche Richtung Südafrika gehen soll”http://www.fides.org/de/news/65556-AFRIKA_SUeDAFRIKA_Am_8_Mai_entscheiden_wir_in_welche_Richtung_Suedafrika_gehen_sollhttp://www.fides.org/de/news/65556-AFRIKA_SUeDAFRIKA_Am_8_Mai_entscheiden_wir_in_welche_Richtung_Suedafrika_gehen_sollJohannesburg - "Wir hoffen, dass die nächsten Wahlen einen weiteren Schritt in Richtung der Verwirklichung einer Gesellschaft darstellen, wie Gott sie sich für uns wünscht und das es sich bei den künftigen Führungskräften um integre Männer und Frauen handelt", so die südafrikanischen Bischöfe in einem Hirtenbrief im Vorfeld der am 8. Mai stattfindenden Parlamentswahlen. "Die Wahl vom 8. Mai wird den Südafrikanern die Gelegenheit geben, dem Land neue Visionen zu schenken. Es liegt in unserer Macht, die Richtung zu wählen, in die Südafrika gehen soll", so die Bischöfe, die warnen: "Es ist zwingend notwendig, weise und mutig zu wählen, ohne sich von falschen Versprechungen ablenken zu lassen".<br />"Unser Hauptanliegen als kirchliche Verantwortungsträger ist, dass Führungskräfte gewählt werden, die das Wohl aller fördern und die Werte der Verfassung im Licht des Evangeliums verkörpern", unterstreichen die Bischöfe und schlagen den Wählern einige Kriterien für die Auswahl unter den verschiedenen Kandidaten vor. "Fragen Sie sich, wer Korruption effizient beseitigen könnte; realistische Programme zur Bewältigung von Arbeitslosigkeit und Armut durchführen will; ehrliche Amtsträger ernennen wird; sich für die Reduzierung von Gewalt einsetzt; und Verhaltensweisen ablehnt, die der Gewalt gegen Frauen und Kinder zugrunde liegen “. „Jeder muss nach seinem eigenen Gewissen eine Auswahl treffen", so die Bischöfe.<br />Schließlich wünschen die Bischöfe einen friedlichen Verlauf der Wahl. Aus diesem Grund bitten die Bischöfe die politischen Parteien, auf Hassreden und einschüchternde oder unangemessene Aussagen zu verzichten. Sie sollen klare und entschiedene Maßnahmen gegen Kandidaten und deren Anhänger ergreifen, die an Episoden der Intoleranz, Einschüchterung und Störung beteiligt sind, die Wahlergebnisse respektieren und die Achtung der Rechtsstaatlichkeit gewährleisten.<br />Abschließend Bischöfe appellieren an die Medien, angemessen und verantwortlich zum Wohl des Gemeinwohls zu berichten.<br /> <br />Wed, 13 Feb 2019 12:57:33 +0100AMERIKA/KOLUMBIEN - Bischöfe wünschen Aussöhnung und Frieden, Bereitschaft zur Korruptionsbekämpfung und Mut zur Hoffnunghttp://www.fides.org/de/news/65554-AMERIKA_KOLUMBIEN_Bischoefe_wuenschen_Aussoehnung_und_Frieden_Bereitschaft_zur_Korruptionsbekaempfung_und_Mut_zur_Hoffnunghttp://www.fides.org/de/news/65554-AMERIKA_KOLUMBIEN_Bischoefe_wuenschen_Aussoehnung_und_Frieden_Bereitschaft_zur_Korruptionsbekaempfung_und_Mut_zur_HoffnungBogotà – Am Ende ihrer Vollversammlung veröffentlichten die kolumbianischen Bischöfe eine Botschaft an das Volk Gottes, in der sie an die Notwendigkeit der "Beharrlichkeit beim Aufbau von Versöhnung und Frieden" erinnern. Aus diesem Grund sei es erforderlich, „eine Kultur der Begegnung anzunehmen, die es uns erlaubt, uns allen Kolumbianern zu öffnen, Unterschiede zu akzeptieren und Hass und Rache auszuschalten". Diese Begegnungskultur, so die Bischöfe, beruhe auf dem Respekt vor dem Leben, vor jedem Leben und auf der Ablehnung einer Herrschaft des Todes, die sich im Terrorismus und in den verschiedenen Formen der Gewalt ausdrücke.<br />"Wir laden die ELN-Guerilla zu einer ernsthaften Reflexion über die eigenen schwerwiegenden Taten ein, mit denen er das kolumbianische Volk tief verwundet und vor allem den Horizont des Vertrauens und des Friedens gebrochen wurde“, so die Bischöfe weiter. Deshalb rufen wir die Guerillakämpfer auf, ihren Willen zum Frieden unter Beweis zu stellen, ihre Waffen niederzulegen, den Weg der Gewalt zu verlassen und sich dem Kampf für einen echten Frieden anzuschließen. Illegale bewaffneten Organisationen sollen, "auf die Stimme des kolumbianischen Volkes hören, sich der allgemeinen Ablehnung seitens der Gesellschaft… bewusst zu werden und ihre kriminellen Handlungen aufgeben“.<br />Die Bischöfe fordern die Regierung auf, ihre Bemühungen fortzusetzen, um alle lebendigen Kräfte des Landes zu bündeln, "um eine ganzheitliche Friedenspolitik zu definieren und umzusetzen" und "zu einer politischen Lösung des bewaffneten Konflikts zu gelangen“. "Frieden ist ein Recht und eine Verpflichtung aller", bekräftigen sie.<br />Zum Thema Korruptionsbekämpfung betonten die Bischöfe: "Korruption hat sich in unserer Kultur verankert. Sie hat das politische, wirtschaftliche und soziale Leben unserer Nation beeinflusst und wir akzeptieren sie heute passiv. Sie konnte sich somit zu einer der größten Geißeln entwickeln, die den Fortschritt verhindert und das Vertrauen in die Institutionen zerstört“. Das kolumbianische Volk, das sich bereits auf verschiedene Weise gegen Korruption ausgesprochen habe, habe in diesem Jahr dank der Wahlen die Möglichkeit, "im Kampf gegen den Krebs der Korruption voranzukommen und gemeinsam das Gemeinwohl aufzubauen".<br />Schließlich wünschen sich die Bischöfe Gleichheit und Solidarität im Zeichen eines sozialen Wandels. „In der Treue zur Geschichte des Engagements vieler kolumbianischer Institutionen, einschließlich der Kirche, in Werken der menschlichen Förderung“ unterstreichen die Bischöfe die Notwendigkeit, "das Engagement und die Solidarität gegenüber den Armen, den Randgruppen und den Migranten fortzusetzen“. „Es ist an der Zeit, mehr zu unternehmen, um die Ungleichheiten zwischen den Brüdern und Schwestern derselben Nation zu überwinden, und auch die "zum Himmel schreiende Situation der venezolanischen Brüder in unserem Land fordert uns zu einer besonderen Solidarität auf", so die Bischöfe weiter, die das gesamte kolumbianische Volk einladen, "die Hoffnung nicht aufzugeben" und das Gebet zu intensivieren, „mit der Gewissheit, dass in Christus Hoffnung ist“.<br /> <br />Wed, 13 Feb 2019 12:14:19 +0100ASIEN/KASACHSTAN - Caritas bringt Hilfsprogramme für Senioren und Suchtkranke auf den Weghttp://www.fides.org/de/news/65553-ASIEN_KASACHSTAN_Caritas_bringt_Hilfsprogramme_fuer_Senioren_und_Suchtkranke_auf_den_Weghttp://www.fides.org/de/news/65553-ASIEN_KASACHSTAN_Caritas_bringt_Hilfsprogramme_fuer_Senioren_und_Suchtkranke_auf_den_WegAlmaty – „Caritas Almaty versucht den Traum von Bischof José Luis Mumbiela zu verwirklichen: Dank Caritas soll in unserer Diözese bald ein häuslicher Pflegedienst für ältere Menschen eingerichtet werden. Wir haben einige italienische Hilfsorganisationen gebeten, die Ausbildung von freiwilligen Helfern aus Kasachstan auf den Weg zu bringen, damit diese sich um soziale und gesundheitliche Betreuung kümmern können. Wir hoffen daher, dass die Konferenz in Kalkutta uns die Möglichkeit geben wird, Kooperationen auf den Weg zu bringen oder nützliche Kontakte zu knüpfen, um das Projekt schließlich zu starten", so Pfarrer Guido Trezzani, Leiter der Caritasstelle in der Diözese Almaty und Präsident von Caritas Kasachstan, der vom 8. bis 12. Februar an der im indischen Kalkutta organisierten Konferenzreihe teilnahm, die Rahmen der Feierlichkeiten des XXVII. Welttages der Kranken stattfand.<br />Neben dem Bereich der Altenpflege wird in Kasachstan des Weiteren auch an einem Projekt zur Einrichtung einer Pflegegemeinschaft für Suchtkranke gearbeitet. Dazu sagt Pfarrer Trezzani: "Wir suchen in diesem Sektor bereits strukturierte Unternehmen, die uns helfen können oder in Kasachstan eine Niederlassung einer bereits existierenden Gemeinschaft eröffnen wollen. Dafür versuchen die kasachischen Bischöfe, einen idealen Ort zu finden: Er soll vom ganzen Land aus gut erreichbar sein, sollte aber gleichzeitig spezifische Voraussetzung hinsichtlich der möglichen Einbeziehung von Gemeindemitgliedern aus der Umgebung gewährleisten. Sobald der Ort identifiziert ist, müssen wir uns um Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden bemühen. Angesichts der Größe des Projekts und der Größe Kasachstans ist der Planungsprozess wahrscheinlich ziemlich langwierig, aber wir hoffen dass wir, so bald wie möglich Antworten erhalten. "<br />Das Projekt einer Einrichtung für Drogensüchtige wurde von Caritas Kasachstan im vergangenen November angekündigt, als sich bei einem Treffen der Bischofskonferenz die Notwendigkeit herauskristallisierte, sich um Menschen zu kümmern, die an Alkohol- und Drogensucht leiden, und ein spezielles Umfeld zu schaffen, das Entzug und Rehabilitation ermöglicht. Es handle sich, heißt es in einer Verlautbarung der Caritas um ein Problem „von beträchtlichem Ausmaß“. „Die Unterstützung staatlicher oder privater Strukturen ist oft unzureichend. Menschen, die unter einer Sucht leiden, fallen deshalb nach einer kurzen Pause in den vorherigen Zustand zurück", beklagt Caritas.<br /> <br />Wed, 13 Feb 2019 11:23:56 +0100AFRIKA/GHANA - Apostolischer Vikar von Donkorkrom ernannthttp://www.fides.org/de/news/65546-AFRIKA_GHANA_Apostolischer_Vikar_von_Donkorkrom_ernannthttp://www.fides.org/de/news/65546-AFRIKA_GHANA_Apostolischer_Vikar_von_Donkorkrom_ernanntVatikanstadt – Papst Franziskus hat am 11. Februar 2019 den bisherigen Novizenmeister der Steyler Missionare in Nkwatia Kwahu , P. John Alphonse Asiedu, S.V.D., zum Apostolischen Vikar von Donkorkrom ernannt. <br />P. John Alphonse Asiedu, S.V.D., wurde am 12. Mai 1962 in Adeemmra, Afram Plains, im Vikariat Donkorkrom geboren. 1988 trat er in die Gesellschaft der Steyler Missionare ein und besuchte das St. Victor’s Major Seminary in Tamale. Am 8. September 1996 legte er nach einem zweijährigen Aufenthalt in Mexiko im Rahmen des Overseas Training Program der Steyler Missionare die ewigen Gelübde ab. Danach kehrte er an das St. Victor’s Seminary zurück und vervollständigte sein Theologiestudium. Am 19. Juli 1997 wurde er zum Priester geweiht.<br />Danach hatte er folgende Ämter inne: 1997-1999: Vikar der Pfarrei Our Lady of Good Counsel in Kwahu Tafo ; 1999-2005: Assistent des Novizenmiesters in Nkwatia-Kwahu; 2006-2008: Ökonom der Ordensprovinz Accra; 2008-2017: Präfekt der Scholastiker am SVD Common Formation Centre in Tamale; seit 2017: Novizenmeister in Nkwatia-Kwahu in der Diözese Koforidua.<br /> <br />Tue, 12 Feb 2019 09:39:33 +0100AFRIKA/TANSANIA -Erzbischof von Mwanza ernannthttp://www.fides.org/de/news/65545-AFRIKA_TANSANIA_Erzbischof_von_Mwanza_ernannthttp://www.fides.org/de/news/65545-AFRIKA_TANSANIA_Erzbischof_von_Mwanza_ernanntVatikanstadt – Papst Franziskus hat am 11. Februar 2019 den bisherigen Bischof von Bunda, Renatus Leonard Nkwande, zum Erzbischof von Mwanza ernannt.<br /> <br />Tue, 12 Feb 2019 09:27:18 +0100AFRIKA/ANGOLA - Bischof von Viana zurückgetreten und Nachfolger ernannthttp://www.fides.org/de/news/65544-AFRIKA_ANGOLA_Bischof_von_Viana_zurueckgetreten_und_Nachfolger_ernannthttp://www.fides.org/de/news/65544-AFRIKA_ANGOLA_Bischof_von_Viana_zurueckgetreten_und_Nachfolger_ernanntVatikanstadt – Papst Franziskus hat am 11. Februar 2019 den von Bischof Joaquim Ferreira Lopes, O.F.M. Cap. von Viana , eingereichten Rücktritt angenommen und den bisherigen Bischof von Uíje, Emílio Sumbelelo, zu seinem Nachfolger ernannt.<br /> <br />Tue, 12 Feb 2019 09:24:09 +0100ASIEN/TAIWAN - Präsident der Päpstlichen Missionswerke beim Treffen der Nationaldirektoren Asienshttp://www.fides.org/de/news/65550-ASIEN_TAIWAN_Praesident_der_Paepstlichen_Missionswerke_beim_Treffen_der_Nationaldirektoren_Asienshttp://www.fides.org/de/news/65550-ASIEN_TAIWAN_Praesident_der_Paepstlichen_Missionswerke_beim_Treffen_der_Nationaldirektoren_AsiensTaipeh – Asien sei der Kontinent, der der missio ad gentes große Perspektiven biete. Und während Papst Franziskus bereits Korea, die Philippinen, Bangladesch und Myanmar besucht habe, und es scheine, dass er gerne bald auch Japan besuchen würde, lägen auch der Kongregation für die Evangelisierung der Völker lägen Länder wie China und Vietnam besonders am Herzen, so der Präsident der Päpstlichen Missionswerke, Erzbischof Giovanni Pietro Dal Toso, zu den Gründen, für seine Teilnahme am Treffen der Nationaldirektoren der Päpstlichen Missionswerke Asiens in Taiwan .<br />In seiner Ansprache an die Teilnehmer des Treffens der Nationaldirektoren Asiens erinnerte der Erzbischof am gestrigen 11. Februar an die gemeinsame Verpflichtung dieser kontinentalen Treffen und der einzelnen Nationaldirektionen, wenn es darum geht, über die theologischen Grundlagen der Mission und die Zukunft der Päpstlichen Missionswerke nachzudenken . "In der Welt der Mission wird die eigentliche theologische Reflexion über den Missionsauftrag im Allgemeinen etwas vernachlässigt", sagte er. „Ich selbst besitze nicht viel Wissen zu diesem Thema, aber ich könnte einige Beispiele nennen, die mich dazu veranlassen, die Dringlichkeit dieses Anliegens zu berücksichtigen. Es geht dabei vor allem um die Frage: Was ist der Grund für Mission im Sinne von missio ad gentes?"<br />In diesem Zusammenhang betonte der Erzbischof in erster Linie die Notwendigkeit, eine gewisse Dichotomie zwischen Theologie und Pastoral zu überwinden: "Die beiden Bereiche - Pastoral und Theologie, Leben und Theorie, Glaube und Reflexion - bereichern sich gegenseitig und helfen der Kirche gemeinsam die eigene Sendung besser zu verwirklichen... Der Glaube der Kirche erfordert, dass er durch Intelligenz der Reflexion verkörpert und bei der Verkündigung des Evangeliums wirksam wird."<br />"Eine zweite Einschränkung“, so der Erzbischof weiter, sei die Tatsache, „dass der Mangel an Theologie zu Sentimentalität führt. Lassen Sie es mich erklären: Wenn es keinen Grundlagen gibt, wird deren Platz von Empfindungen eingenommen, und dann geht es nicht mehr um die geordnete Reflexion, die unsere Schritte lenkt, sondern die Eindrücke des Augenblicks oder vielleicht noch schlimmer die jeweils im Trend liegende Strömung". Der Präsident führte in diesem Zusammenhang einige theologische Themen auf, "die eine Reflexion und eine Antwort von unserer Seite verdienen, wenn wir unserer Mission eine Grundlage geben wollen".<br />Zur Zukunft der Päpstlichen Missionswerke betonte Bischof Dal Toso, dass auch zwei Jahrhunderte nach deren Gründung der Päpstlichen Missionswerke und ihres Engagements für die Missionen, "das ursprüngliche Charisma nicht an Gültigkeit verliert, wir müssen uns jedoch fragen, wie wir dieses Charisma erneuern können". In diesem Sinne gab der Erzbischof einige Denkanstöße zu den besonderen Herausforderungen und den möglichen Veränderungen der Strukturen für eine bessere Zusammenarbeit auf der Suche nach alternativen Formen der Finanzierung der Mission.<br />Abschließend erinnerte der Präsident der Päpstlichen Missionswerke an den Außerordentlichen Monat der Weltmission im Oktober 2019, den er "ein Zeichen der Vorsehung" nannte, „bei der wir einige der von mir genannten wesentliche Punkte wieder in die Hand nehmen können“. In diesem Zusammenhang lud er auch zur Nutzung der von den internationalen Sekretariaten zur Verfügung gestellten Instrumente ein und erinnerte insbesondere an die offzielle Webseite „october2019.va“, auf der unter anderem auch ein Leitfaden als download zur Verfügung steht und zahlreiche Videos die verschiedenen Themen und Bereiche der Initiative veranschaulichen.<br /> <br /><br /><br/><strong>Link correlati</strong> :<a href="http://www.fides.org/it/attachments/view/file/GP_Intervento_a_Taipei-eng.docx">Ansprache im Wortlaut (Englisch)</a>Tue, 12 Feb 2019 14:02:18 +0100ASIEN/TAIWAN - Erzbischof Dal Toso: “Ohne Zeugen wäre das Evangelium stumm”http://www.fides.org/de/news/65543-ASIEN_TAIWAN_Erzbischof_Dal_Toso_Ohne_Zeugen_waere_das_Evangelium_stummhttp://www.fides.org/de/news/65543-ASIEN_TAIWAN_Erzbischof_Dal_Toso_Ohne_Zeugen_waere_das_Evangelium_stummTaipeh – Gott rufe uns unabhängig von unseren Verdiensten; Gott sende uns als seine Apostel; die Botschaft, die wir verkünden, sei das Herzstück des Glaubens, nämlich die Verkündigung des Todes und der Auferstehung Jesu, so der Präsident der Päpstlichen Missionswerke , Erzbischof Giovanni Pietro Dal Toso, in seiner Predigt beim Gottesdienst, dem er am Sonntag, den 10. Februar, anlässlich des Kontinentaltreffens der Nationaldirektoren der Päpstlichen Missionswerke in Asien in der Kirche der Heiligen Familie in Taipeh vorstand .<br />Zu Beginn der Predigt bezeichnete Erzbischof Dal Toso die Päpstlichen Missionswerke als ein „weltweites Netzwerk im Dienste des Papstes, das die Mission und die jungen Kirchen mit dem Gebet und im Zeichen der christlichen Nächstenliebe unterstützt“. „Doch die Päpstlichen Missionswerke bieten nicht nur finanzielle Hilfe an“, so der Erzbischof, „Sie erinnern vielmehr alle Gläubigen daran, dass wir die Mission vor allem mit unserem Gebet unterstützen können, indem wir für unsere Missionare und die Brüder und Schwestern im Glauben in der ganzen Welt beten. Diese Woche versammeln sich die Direktoren der Päpstlichen Missionswerke in Asien hier in Taiwan, um zu erörtern, wie wir den Kirchen in Asien am besten helfen können, missionarisch zu sein. "<br />Mit Bezug auf die Lesungen des Tages erinnerte der Erzbischof an das Thema der Berufung durch Gott. "Gott kommt auf uns zu, weil er uns liebt und achtet dabei nicht auf unsere Verdienste, sondern auf die guten Pläne, die er mit uns verwirklichen möchte. Das ist auch ein gutes Zeichen für ein Land wie dieses. Gott wollte es durch das Wirken der Missionare erreichen, auch in jüngerer Vergangenheit, weil Gott jedem sein Leben, seine Vergebung, seinen Heiligen Geist schenken will“, so der Präsident der Päpstlichen Missionswerke.<br /> „Gott ruft uns, damit wir Apostel werden. Gott ruft uns zu sich um, uns zu anderen zu senden", so Erzbischof Dal Toso weiter. Apostel sein bedeute "Zeugen unseres Glaubens im Alltag sein", und „besonders in diesem Land, in dem es wenige Christen gibt, ist es notwendig, Glaubenszeugen zu sein, damit Gott andere Menschen auch in der heutigen Zeit zu sich rufen kann, damit auch andere Gottes Barmherzigkeit und Vergebung erfahren, damit auch andere verstehen, dass sie einen Vater im Himmel haben". Und er ermutigte alle Christen: "Ohne euer Zeugnis wäre das Evangelium stumm. Ohne euer Zeugnis könnte das Evangelium heute nicht offenbaren, dass Gott den Menschen liebt". "In der Tat ist dies die Botschaft, deren Boten wir sind: Gott liebt den Menschen".<br />"Die Tatsache des Todes und der Auferstehung Jesu, die wir jeden Sonntag im Glaubensbekenntnis wiederholen, ist das Herzstück der Verkündigung der Kirche. Wir wiederholen dies auch bei jeder Eucharistiefeier nach der Wandlung ... Dies ist das große Wunder unseres Glaubens: Jesus stirbt und ersteht für uns auf. Wir feiern dieses Wunder bei jedem Gottesdienst". Abschließend betonte der Erzbischof, dass wir Gott für dieses Wunder danken sollten, da es sich erneuere auch wenn "wir dessen nicht würdig sind. Aber es ist vor allem wahr, dass Gott es für uns und für unsere Erlösung geschehen lässt."<br /> <br /><br/><strong>Link correlati</strong> :<a href="http://www.fides.org/it/attachments/view/file/Homily.docx">Predigt im Wortlaut (Englisch)</a>Tue, 12 Feb 2019 13:51:36 +0100