Fides Newshttp://www.fides.org/Aus dem Archivder Fidesagenturen-usVATIKAN - STATISTIKEN DER KATHOLISCHEN KIRCHE 2014http://www.fides.org/de/news/35005-VATIKAN_STATISTIKEN_DER_KATHOLISCHEN_KIRCHE_2014http://www.fides.org/de/news/35005-VATIKAN_STATISTIKEN_DER_KATHOLISCHEN_KIRCHE_2014Vatikanstadt – Zum Sonntag der Weltmission, der dieses Jahr in den meisten Ortskirchen am 20. Oktober gefeiert wird, veröffentlicht der Fidesdienst traditionsgemäß ausgewählte Statistiken zur Übersicht über die missionarische Tätigkeit der Kirche in aller Welt. Die Tabellen sind dem letzten „Statistischen Jahrbuch der Kirche“ entnommen und geben Auskunft über die Mitglieder der Kirche, seelsorgerische Strukturen, Tätigkeit im Gesundheits- und Bildungswesen. In Klammern sind jeweils Veränderungen, Anstieg oder Rückgang im Vergleich zum Vorjahr angegeben, wie sie aus der Gegenüberstellung des Fidesdienstes hervorgehen.<br />Zum 31. Dezember 2012 lebten auf der ganzen Welt insgesamt 7.023.377.000 Menschen, d.h. 90.067.000 mehr als im Vorjahr. Der Anstieg betrifft alle Kontinente einschließlich Europa, wie bereits im Vorjahr. Nach Kontinenten gegliedert entsteht folgendes Bild: Asien +51.473.000, Afrika +26.664.000; Amerika +8.639.000¸ Europa + 2.977.000 und Ozeanien + 314.000.<br />Zum selben Datum betrug die Anzahl der Katholiken insgesamt 1. 228.621.000, das bedeutet einen Anstieg um 15.030.000 im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl stieg auf allen Kontinenten. Nach Kontinenten gegliedert entsteht folgendes Bild: Amerika + 6.509.000; Afrika +4.920.000; Asien +2.403.000; Europa +1.122.000; Ozeanien +76.000.<br />Der Anteil der Katholiken stieg weltweit um 0,01 % an und beträgt damit insgesamt 17,49%. Nach Kontinenten gegliedert entsteht folgendes Bild: Amerika +0,12; Asien + 0,01; während es in und Europa -0,01 und Ozeanien +0,02 einen Rückgang gab, gleichbleibend ist der Anteil in Afrika.<br />Insgesamt gibt es 1.847 Missionsstationen mit einem eigenen Priester . Die Zahl stieg in Amerika , Asien und Ozeanien während es in Afrika und Europa einen Rückgang gab. Die Zahl der Missionsstationen ohne eigenen Priester ging dieses Jahr um 659 zurück und liegt damit heute weltweit bei 130.795. Die Zahl stieg in Afrika und Asien während es in Amerika , Europa und Ozeanien einen Rückgang gab. <br />Die Zahl der Priester stieg weltweit um 895 und liegt damit bei 414.313. Einen Rückgag verzeichnet erneut Europa und in geringerem Ausmaß in Amerika und Ozeanien während es in Afrika und Asien Anstiege gab. <br />Die Zahl der Ordensschwestern ging auch dieses Jahr wieder weltweit zurück und beträgt damit insgesamt 702.529. Nach Kontinenten gegliedert entsteht folgendes Bild: einen Anstieg gab es auch dieses Jahr in Afrika und Asien , einen Rückgang in Amerika , Europa und Ozeanien . Die Zahl der Laienmissionare beträgt weltweit 362.488 und ging damit um insgesamt 19.234 zurück, wobei Anstiege in Asien und Europa Afrika verzeichnet wurden während es in Afrika , Amerika und Ozeanien einen Rückgang gab.Die Zahl der Katechisten stieg weltweit um 45.408 an und beträgt damit insgesamt 3.170.643. Einen einzigen bemerkenswerten Anstieg gab es dabei in Asien . Einen Rückgang in Afrika , Amerika , Europa und Ozeanien . <br />In aller Welt befinden sich zahlreich Schulen und Bildungseinrichtungen in kirchlicher Trägerschaft, im Einzelnen entsteht folgendes Bild: 71.188 Vorschulen mit 6.728.670 Schülern; 95.246 Grundschulen mit 32.299.669 Schülern; 43.783 Sekundarstufen mit 18.869.237 Schülern; insgesamt 2.381.337 Schüler besuchen weiterführende Schulen der katholischen Kirche und 3.103.072 Studenten studieren an kirchlichen Universitäten. Insgesamt gibt es weltweit 115.119 Pflegeeinrichtungen und Wohlfahrtsinstitute in kirchlicher Trägerschaft, . <br />Insgesamt sind zum 8. Oktober 2014 weltweit 1.109 Kirchsprengel der Kongregation für die Evangelisierung der Völker unterstellt. Dies ist einermehr als im Vorjahr . Die meisten befinden sich in Afrika und in Asien gefolgt von Amerika ed Ozeanien . <br/><strong>Link correlati</strong> :<a href="http://www.fides.org/deu/attachments/view/file/STATISTICHE_2014_ted.doc">Vollständiges Dossier</a>Sat, 25 Oct 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/DEMOKRATISCHE REPUBLIK KONGO - Südkivu: Jugendliche schließen sich den Protesten der Bischöfe gegen eine Verfassungsänderung anhttp://www.fides.org/de/news/35004-AFRIKA_DEMOKRATISCHE_REPUBLIK_KONGO_Suedkivu_Jugendliche_schliessen_sich_den_Protesten_der_Bischoefe_gegen_eine_Verfassungsaenderung_anhttp://www.fides.org/de/news/35004-AFRIKA_DEMOKRATISCHE_REPUBLIK_KONGO_Suedkivu_Jugendliche_schliessen_sich_den_Protesten_der_Bischoefe_gegen_eine_Verfassungsaenderung_anKinshasa – Immer mehr Menschen unterstützen die Position der Bischöfe der Demokratischen Republik Kongo, die einem gemeinsamen Hirtenbrief eine Verfassungsrevision ablehnen, die dem amtierenden Präsidenten Joseph Kabila ein drittes Mandat ermöglichen würde. .<br />Die Position der Bischöfe hatte auch zu einer Reihe von Einschüchterungsversuchen durch so genannte “junge Katholiken” geführt, die bei der Nuntiatur eine Petition an Papst Franziskus einreichten und zwei Priester angriffen, die den Hirtenbrief im Gottesdienst verlesen hatten .<br />Nun brachten katholische und nichtkatholische Jugendliche in der Provinz Südkivu eine Unterschriftenaktion auf den Weg, in der sie sich der Position der Bischöfe anschließen. “Wir lehnen Aktionen von Jugendlichen ab, die aus Egoismus handeln oder manipuliert wurden und sich als Katholiken bezeichnen, aber größtenteils Anhänger jener Politiker sind, die das Land zerstört haben und die Zukunft der jungen Generationen durch ihre selbstgefällige Politik vernichten, heißt es in der Petition.<br />Die Unterzeichner der Petition erinnern daran, dass 70% der kongolesischen Bevölkerung Jugendliche sind, und fordern ihre Altersgenossen auf, sich nicht von den Politikern manipulieren zu lassen: “Wir sind die Pfeilspitze unseres Landes. Aus diesem Grund müssen wir uns unserer Verantwortung für die demokratische Zukunft des Landes bewusst sein.“<br />Auch die US-amerikanischen Bischöfe unterstützen ihrer kongolesischen Mitbrüder im Bischofsamt in einem Schreiben von Bischof Richard Pates von Des Moines, der die Internationale „Justitia-et-Pax“-Kommission leitet. In ihrem Schreiben an den Sondergesandten der Vereinigten Staaten in der Region der Großen Seen und der Demokratischen Republik Kongo, Russ Feingold, kritisieren die Bischöfe den Versuch Kabilas im Hinblick auf eine Verfassungsänderung: „Dieses politische Manöver schließt die Opposition aus und zerstört den friedlichen demokratischen Prozess”, so Bischof Pates. Fri, 24 Oct 2014 00:00:00 +0200AMERIKA/BRASILIEN - Bischöfe: “Bei den Rechten der Indios darf es keine Rückschritte geben”http://www.fides.org/de/news/35003-AMERIKA_BRASILIEN_Bischoefe_Bei_den_Rechten_der_Indios_darf_es_keine_Rueckschritte_gebenhttp://www.fides.org/de/news/35003-AMERIKA_BRASILIEN_Bischoefe_Bei_den_Rechten_der_Indios_darf_es_keine_Rueckschritte_gebenBrasilia – Der Vorstand der Brasilianischen Bischofskonferenz äußerte sich in einer am gestrigen 23. Oktober veröffentlichten Stellungnahme besorgt im Hinblick auf die Rechte der Indios. Vorausgegangen war das Urteil des Obersten Bundesgerichts , das einen Beschluss des Justizministers annulliert, das die von Indios im Staat Maranhão und Mato Grosso do Sul als deren Eigentum anerkennt.<br />“Die Bischofskonferenz erwartet, dass es keine Rückschritte bei den Rechten der Indios gibt, insbesondere wenn es um deren Territorien geht”, heißt es in der am Rande einer Versammlung in Brasilia veröffentlichten Stellungnahme. “Die territorialen Rechte der Indiovölker sind ein von der Verfassung festgeschriebenes Recht, das durch einen harten Kampf vieler Brasilianer errungen wurde”, so die Bischöfe weiter, “Leider haben wirtschaftliche Interessen die Markierung der Grenzen der Indio-Territorien beeinträchtigt. Deshalb leben viele brasilianische Indios heute im Exil weil Gewalt gegen ihre Gemeinden verübt wurde”. <br/><strong>Link correlati</strong> :<a href="http://www.fides.org/por/attachments/view/file/cnbb_povos_indigenas_23102014.doc">Verlautbarung der Brasilianischen Bischofskonferenz (Portugiesisch)</a>Fri, 24 Oct 2014 00:00:00 +0200AMERIKA/USA - Millionen Kinder und Jugendliche fühlen sich in der eigenen Familie gefährdethttp://www.fides.org/de/news/35002-AMERIKA_USA_Millionen_Kinder_und_Jugendliche_fuehlen_sich_in_der_eigenen_Familie_gefaehrdethttp://www.fides.org/de/news/35002-AMERIKA_USA_Millionen_Kinder_und_Jugendliche_fuehlen_sich_in_der_eigenen_Familie_gefaehrdetNew York – Weltweit stirbt alle fünf Minuten ein Kind infolge von Gewalt. Wie aus einem jüngsten Bericht des Kinderhilfswerks UNICEF mit dem Titel “Kinder in Gefahr: Aktionen zur Beendigung der Gewalt gegen Kinder” hervorgeht führen sich Millionen Kinder und Jugendliche in ihren Familien, Schulen und Gemeinden gefährdet. Insgesamt 75% der Kinder, die gewaltsam ums Leben kommen leben nicht in Kriegsgebieten. Gewalt gegen Kinder und Jugendliche ist ein globales Problem von epidemischem Ausmaß. Fri, 24 Oct 2014 00:00:00 +0200ASIA/IRAK - Russisch-orthodoxe Organisation bittet den irakischen Präsidenten um die Freilassung von Tareq Azizhttp://www.fides.org/de/news/35001-ASIA_IRAK_Russisch_orthodoxe_Organisation_bittet_den_irakischen_Praesidenten_um_die_Freilassung_von_Tareq_Azizhttp://www.fides.org/de/news/35001-ASIA_IRAK_Russisch_orthodoxe_Organisation_bittet_den_irakischen_Praesidenten_um_die_Freilassung_von_Tareq_AzizMoskau – Der Präsident der Orthodoxen Kaiserlichen Gesellschaft für Palästina Serghey Stapashin bittet in einem Schreiben an den neuen irakischen Präsidenten Fuad Masum um die Freilassung des ehemaligen irakischen Außenministers und stellvertretenden Ministerpräsidenten Tareq Aziz. Der ehemalige enge Vertraute von Saddam Hussein befindet sich seit 12 Jahren in Haft. “Er ist heute 78 Jahre alt”, schreibt Stapashin, in dem von russischen Medien veröffentlichten Brief, „und schwerkrank“. Aziz hatte einen Schlaganfall und leidet an Diabetes sowie an Herz- und Lungenproblemen. Angesichts der heutigen Lage im Irak und den „grausamen Aktionen der Terroristen des Islamischen Staates”, so Stapashin weiter, “könnte eine Begnadigung für Aziz humanitäre Prinzipien der irakischen Gesellschaft bezeugen, was ein klares und positives Signal für die irakische Gesellschaft wäre”. Gerüchte über eine mögliche baldige Freilassung von Tareq Aziz gibt es bereits seit Anfang September. Zuvor hatte das Strafgericht in Bagdad ihn 2010 wegen “Verbrechen gegen die Menschlichkeit” zum Tode verurteilt. Anfang 2013 hatten seine Anwälte einen Appell an den Papst angekündigt und zum Ausdruck gebracht, der Verurteilte ziehe es vor hingerichtet zu werden und wolle nicht länger unter den verheerenden Bedingungen im Gefängnis weiterleben. <br />Tareq Aziz stammt aus Tal Kaif in der Ninive-Ebene und Sohn einer chaldäischen Familie. Die Orthodoxe Kaiserliche Gesellschaft für Palästina wurde 1882 von Zar Alexander III. gegründet mit dem Ziel die russische Präsenz im Nahen Osten auszuweiten. Nach der Revolution des Jahres 1917 wurde die Gesellschaft aufgelöst, doch seit 1992 ist sie bei den russischen Behörden wieder mit ihrem ursprünglichen Namen gemeldet. .Fri, 24 Oct 2014 00:00:00 +0200ASIEN/PAKISTAN - Urteil gegen Asia beeinträchtigt Bemühen um religiöse Toleranz in Pakistanhttp://www.fides.org/de/news/35000-ASIEN_PAKISTAN_Urteil_gegen_Asia_beeintraechtigt_Bemuehen_um_religioese_Toleranz_in_Pakistanhttp://www.fides.org/de/news/35000-ASIEN_PAKISTAN_Urteil_gegen_Asia_beeintraechtigt_Bemuehen_um_religioese_Toleranz_in_PakistanLahore – “Toleranz und Vergebung sind zwei wichtige Werte, die es nicht nur im Christentum, sondern auch im Isalm und in den anderen Weltreligionen gibt. Wir setzen uns unermüdlich für das harmonische Zusammenleben in Pakistan ein und für die Verbreitung der Botschaft des Friedens und der Toleranz. Viele muslimische Wissenschaftler unterstützen uns dabei. Das Urteil, das das Todesurteil im Fall Asia Bibi bestätigt, beeinträchtigt unsere Arbeit, die wir zusammen mit muslimischen Religionsvertretern voranbringen ”, so P. Francis Nadeem OFM Cap, Provinzial der Kapuziner in Pakistan und Gründer des Rates für Interreligiösen Dialog in Lahore. <br />“Wir lehnen die Bestätigung der Todesstrafe entschieden ab. Es ist sehr schmerzhaft und enttäuschend. Das Gericht hat nicht für Gerechtigkeit gesorgt, denn Asia hat sich nie der Blasphemie schuldig gemacht. Der Prozess basiert auf der Zeugenaussage zweier Schwestern, doch hinter der Anklage verbirgt sich etwas anderes: der Prozess ist das Ergebnis eines Komplotts”, so P. Naddem abschließend. Fri, 24 Oct 2014 00:00:00 +0200ASIEN/HEILIGES LAND - Umweltschutz: “Gemeinsames Interesse” der drei abrahamitischen Religionenhttp://www.fides.org/de/news/34999-ASIEN_HEILIGES_LAND_Umweltschutz_Gemeinsames_Interesse_der_drei_abrahamitischen_Religionenhttp://www.fides.org/de/news/34999-ASIEN_HEILIGES_LAND_Umweltschutz_Gemeinsames_Interesse_der_drei_abrahamitischen_ReligionenJerusalem – Angesichts der jüngsten integralistischen und sektiererischen Strömungen mit ethnisch-religiösem Hintergrund können sich die verschiedenen Religionen auf der Grundlage des gemeinsamen Ursprung in Abraham, dem Vater aller Glaubenden, gemeinsam im Bereich des Umweltschutzes engagieren. Heißt es in einer Botschaft, die am Rande einer Konferenz mit dem Titel “Glauben und Umweltschutz” veröffentlicht wurde, die am 22. Oktober in Jerusalem stattfand und vom Center for Sustainable Development in Zusammenarbeit mit der Adenauer-Stiftung und dem Studium Theologicum Salesianum organisiert wurde. <br />Auf der Rednerliste standen Vertreter der drei monotheistischen Religionen im Heiligen Land, darunter P. Biju Michael SDB, Direktor des Studium Theologicum Salesianum, der an das wachsende Interesse an Umweltthemen in der katholischen Glaubensgemeinschaft mit Bezug auf das Lehramt der letzten Päpste, insbesondere Johannes Paul II. erinnerte. Der Rabbiner Michael Melchior unterstrich die Berufung der Religionen zum Mitwirken am Erhalt der Schöpfung auch mit Blick auf künftige Generationen. Während Bischof William Shomali vom lateinischen Patriarchat Jersusalem die biblischen Grundlagen des Erhalts der Schöpfung erläuterte. <br />Dabei beschränkte sich Bischof Shomali, nach Aussage des Lateinischen Patriarchats, nicht nur auf Prinzipien, sondern erinnerte konkret daran, dass die Wasserverschmutzung im Gazastreifen und in der Region Jerusalem für die Bevölkerung im Heiligen Land ein reelles Problem darstellt. Der muslimische Imam Wisam Bahrum befasste sich mit der muslimischen Perspektive des Umweltschutzes mit Bezug auf die Arche Noah als Aufruf zum Schutz von Pflanzen und Tieren. Während die Wissenschaftlerin Nurit Yaffe vom Academic College of Tel Aviv Yaffo das Thema Umwelt unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten darlegte und an die Dringlichkeit globaler politischer Maßnahmen erinnerte, die auf dem Wissen darum basieren, dass „die Ressourcen, die wir uns auf der Erde teilen, beschränkt sind“ und einige davon – wie zum Beispiel Erdöl – nicht erneuerbar. Aus diesem Grund, so die israelische Wissenschaftlerin sei die ganze Menschheit gezwungenermaßen an den Problemen im Hinblick auf einen nachhaltigen Umgang mit der Natur interessiert, weshalb auch die verschiedenen Religionen hier eine Möglichkeit des Zusammenwirkens finden. .Fri, 24 Oct 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/LIBYEN - Trotz anhaltender Gefechte gibt es in Bengasi keine Lebensmittelknappheithttp://www.fides.org/de/news/34998-AFRIKA_LIBYEN_Trotz_anhaltender_Gefechte_gibt_es_in_Bengasi_keine_Lebensmittelknappheithttp://www.fides.org/de/news/34998-AFRIKA_LIBYEN_Trotz_anhaltender_Gefechte_gibt_es_in_Bengasi_keine_LebensmittelknappheitBengasi - “Wir leben weiter in Angst und Unsicherheit und hoffen, dass bald bessere Zeiten kommen werden”, so der Apostolische Vikar von Bengasi, Sylvester Carmel Magro. “Jeden Tag hören wir den Lärm der Gefechte am Stadtrand”, wo sich Truppen unter General Haftar und islamistische Gruppen bekämpfen, die die Region derzeit kontrollieren. Doch trotz anhaltender Gefechte „sind wir Gott sei Dank gut mit Lebensmitteln versorgt. Auf den Märkten gibt es Brot und auch im Supermarkt ist alles zu haben”. “Wir beten und warten geduldig auf Besserung”, so Bischof Magro abschließend. Fri, 24 Oct 2014 00:00:00 +0200ASIEN/INDONESIEN - Kirche unterstützt Kampagne gegen Bergwerksprojekte auf der Insel Floreshttp://www.fides.org/de/news/34997-ASIEN_INDONESIEN_Kirche_unterstuetzt_Kampagne_gegen_Bergwerksprojekte_auf_der_Insel_Floreshttp://www.fides.org/de/news/34997-ASIEN_INDONESIEN_Kirche_unterstuetzt_Kampagne_gegen_Bergwerksprojekte_auf_der_Insel_FloresFlores – Tausende Priester, Ordensleute und Laien aus vielen Pfarreien, Schüler und Studenten der Universität auf der Insel Flores schließen sich die den Protesten gegen Bergwerksprojekte auf der Insel an. Bereits vor Monaten wurde eine Kampagne gegen den Abbau von Mineralien auf der Insel Flores und die damit verbundenen Umweltschäden auf den Weg gebracht. <br />Wie die Indonesische Bischofskonferenz mitteilt, machte insbesondere die Diözese Ruteng erneut ihren Widerstand gegen die Bergwerksprojekte öffentlich. Insgesamt 93% der Einwohner der Diözese, d.h. rund 700.000 Menschen, sind Katholiken. “Nach Ansicht der Diözese würde der Abbau von Mangan, Gold und Eisen schwerwiegende Umweltschäden verursachen und das Leben der Bewohner der Insel Flores gefährden. Der Abbau der Mineralien würde einen Prozess in Gang bringen, der zur Verarmung der einheimischen Inselbevölkerung führen wird”. Dies wiederum könnte soziale Konflikte verursachen und die Regeln der Eingeborenen und des Staates beeinträchtigen“. Außerdem sei vorherzusehen, dass „die Unternehmen Sicherheitsdienste beauftragen, die die Einwohner einschüchtern sollen“, heißt es in einem Dokument der Diözese Ruteng. Eine ähnliche Entwicklung gab es zum Beispiel auf der philippinischen Insel Mindanao.<br />Am 13. Oktober veranstaltete die “Justitia-et-Pax”-Kommission der Diözese Ruteng eine friedliche Protestkundgebung. In diesem Zusammenhang erinnerte Bischof Hubertus Leteng von Ruteng an die “Pflicht zum Erhalt der Schöpfung”. Die Teilnehmer der Kundgebung forderten die Regierung auf, die Vergabe von Konzessionen für den Abbau von Mineralien zu stoppen und Bestimmungen zu erlassen, die verhindern, dass ausländische Unternehmen willkürlich über die Natur und das Leben auf der Insel entscheiden. Fri, 24 Oct 2014 00:00:00 +0200AMERIKA/MEXIKO - Fußwallfahrt für die verschleppten Studenten: “Sorgt dafür, dass sie lebend zurück kehren”http://www.fides.org/de/news/34996-AMERIKA_MEXIKO_Fusswallfahrt_fuer_die_verschleppten_Studenten_Sorgt_dafuer_dass_sie_lebend_zurueck_kehrenhttp://www.fides.org/de/news/34996-AMERIKA_MEXIKO_Fusswallfahrt_fuer_die_verschleppten_Studenten_Sorgt_dafuer_dass_sie_lebend_zurueck_kehrenChilpancingo – Mit einem Aufruf von Bischof Alejo Zavala Castro von Chilpancingo-Chilapa zur Aussöhnung und der Bitte an die Entführer, dafür zu sorgen, dass die verschwundenen Studenten “lebend zurück kehren” ging gestern eine Protestkundgebung in Form einer Fußwallfahrt zu Ende. Die vierstündige Fußwallfahrt, an der Eltern, Lehrer und Schüler sowie Ordensleute und Einwohner der Region teilnahmen, begann bei dem von den verschleppten Schülern besuchten Institut "Normal rurale Ayotzinapa" und endete mit einem Gottesdienst mit Bischof Zavala Castro. <br />"Wir empfinden tiefen Schmerz nach dem Verschwinden der Studenten und wir bitten bei diesem Gottesdienst unseren Schöpfer darum, dass sie noch am Leben sein mögen, damit alle harmonische zusammenleben und das Leben respektieren können”, so der Bischof in seiner Ansprache. Die heilige Messe, die um 17.00 Uhr begonnen hatte, endete genau um 17,56 zeitgleich mit der Veröffentlichung der Rücktrittserklärung des Gouverneurs von Guerrero, Angel Aguirre Rivero.<br />Insgesamt 43 Studenten wurden verschleppt, als sie im Rahmen einer Pressekonferenz über die Aggressionen berichten wollten, zu denen es am 26. September gekommen war . Daraufhin wurden mehrere Polizeibeamte festgenommen, die von den Behörden als Verantwortliche des bewaffneten Übergriffs identifiziert wurden, bei dem sechs Menschen starben und rund zwei Dutzend verletzt wurden. Wenige Tage später wurden in der Umgebung Massengräber entdeckt, in denen Leichen gefunden wurden, die von der örtlichen Polizei getötet worden waren. Fri, 24 Oct 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/COTE D’IVOIRE - Rektor des Großen Seminars “St. Paul” in der Diözese Yopougon ernannthttp://www.fides.org/de/news/34995-AFRIKA_COTE_D_IVOIRE_Rektor_des_Grossen_Seminars_St_Paul_in_der_Dioezese_Yopougon_ernannthttp://www.fides.org/de/news/34995-AFRIKA_COTE_D_IVOIRE_Rektor_des_Grossen_Seminars_St_Paul_in_der_Dioezese_Yopougon_ernanntVatikanstadt – Kardinal Fernando Filoni, Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker hat am 19. September 2014 Pfarrer Bonzo Jean Kouassi aus dem Klerus der Diözese Grand-Bassam zum Rektor des Philosophats “St. Paul” auch “Abadjin-Kouté” in der Diözese Yopougon ernannt. <br />Der neue Rektor wurde am 30. März 1972 in Dabou geboren und am 26. April 2003 zum Priester geweiht. Er studierte Philosophie am großen Seminar Abadjin-Kouté und Theologie am Großen Seminar in Anyama. 2008 erwarb er die Lizenz im Fach Dogmatik an der katholischen Universität “Université catholique de l’Afrique de l’Ouest ” und 2011 machte er das Doktorat an der Päpstlichen Universität Urbaniana in Rom. Er war in verschiedenen Ämtern auf diözesaner und nationaler Ebene im pastoralen Bereich tätig. Fri, 24 Oct 2014 00:00:00 +0200EUROPA/SLOWAKEI - Neuer Internetauftritt soll junge Menschen für die Mission begeisternhttp://www.fides.org/de/news/34994-EUROPA_SLOWAKEI_Neuer_Internetauftritt_soll_junge_Menschen_fuer_die_Mission_begeisternhttp://www.fides.org/de/news/34994-EUROPA_SLOWAKEI_Neuer_Internetauftritt_soll_junge_Menschen_fuer_die_Mission_begeisternBratislava – Der neue Internet der Päpstlichen Missionswerke in der Slowakei wendet sich nach Angaben des Nationaldirektors, Pfarrer Viktor Jakubov, insbesondere an junge Menschen, bei denen die Begeisterung für kirchliche Projekte in den Missionen geweckt werden soll. Auf den Internetseiten werden Informationen über die Aktionen der Päpstlichen Missionswerke, eine aktuelle Bilanz zur Finanzierung der Projekte und Nachrichten aus den Missionsländern zugänglich gemacht. Außerdem soll das Augenmerk der Nutzer auch auf die Probleme der Armut und der Diskriminierung in ihren verschiedenen Formen gelenkt werden. Der neue Internetauftritt bietet mit links zu den Social Medias und der Lesbarkeit auf Tablets viele neue und einfache Möglichkeiten der Nutzung. Auf diesem Weg sollen möglichst viele Menschen und insbesondere Jugendliche zum Mitwirken an der Verbreitung des Glaubens angeregt werden. <br/><strong>Link correlati</strong> :<a href="http://www.misijnediela.sk">Offizielle Website der Päpstlichen Missionswerke in der Slowakei</a>Thu, 23 Oct 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/NIGERIA - Weitere 60 Mädchen entführt: jüngste Übergriffe machen einen Waffenstilltand mit Boko Haram unwahrscheinlichhttp://www.fides.org/de/news/34993-AFRIKA_NIGERIA_Weitere_60_Maedchen_entfuehrt_juengste_Uebergriffe_machen_einen_Waffenstilltand_mit_Boko_Haram_unwahrscheinlichhttp://www.fides.org/de/news/34993-AFRIKA_NIGERIA_Weitere_60_Maedchen_entfuehrt_juengste_Uebergriffe_machen_einen_Waffenstilltand_mit_Boko_Haram_unwahrscheinlichAbuja – Nachdem bei einem Sprengstoffattentat heute Morgen auf einen Busbahnhof in Azari fünf Menschen ums Leben kamen und 60 weitere Mädchen aus zwei Ortschaften im Staat Adamawe wird ein Waffenstillstand zunehmend unwahrscheinlich. Nach Berichten der einheimischen Presse sollen 40 Mädchen aus Waga Mangoro und weitere 20 aus Garta verschleppt worden sein, wobei in den Dörfern auch zahlreiche Häuser in Brand gesteckt worden sein sollen. <br />In den vergangenen Tagen waren Nachrichten über einen möglichen Waffenstillstand zwischen Der Regierung in Abuja und der islamistischen Sekte Boko Haram im Umlauf. In diesem Zusammenhang sollten angeblich auch die 200 im April aus Chibock entführten Mädchen freigelassen werden. <br />Unterdessen findet derzeit im nigerianischen Parlament eine Debatte über die Billigung des von Präsident Goodluck Jonathan beantragten Sonderfonds im Umfang von 1 Milliarde Dollar zur Aufrüstung im Kampf gegen Boko Haram statt. Thu, 23 Oct 2014 00:00:00 +0200AMERIKA/HONDURAS - Neue Gefängnisanlage in San Pedro Sula soll bessere Haftbedingungen garantierenhttp://www.fides.org/de/news/34992-AMERIKA_HONDURAS_Neue_Gefaengnisanlage_in_San_Pedro_Sula_soll_bessere_Haftbedingungen_garantierenhttp://www.fides.org/de/news/34992-AMERIKA_HONDURAS_Neue_Gefaengnisanlage_in_San_Pedro_Sula_soll_bessere_Haftbedingungen_garantierenSan Pedro Sula – “Fünf Monate lang wurde bereits ununterbrochen gearbeitet”, so der Weihbischof von San Pedro Sula, Rómulo Emiliani Sánchez, C.M.F., der auf eine rasche Bereitstellung weiterer Ressourcen für die Beendigung einer neuen Gefängnisanlage in seiner Diözese hofft, so dass das Bauprojekt noch im kommenden Jahr fertig gestellt werden kann. Neue Zellen, Werkstätten und Räume für die Freizeitgestaltung sollen bessere Haftbedingungen garantieren. <br />Wie aus offiziellen Statistiken hervorgeht, sind über 16.000 Gefangene in den insgesamt 24 Vollzugsanstalten des Landes inhaftiert. Besonders überfüllt ist das Gefängnis im Zentrum von San Pedro Sula. Der neue Gefängniskomplex liegt außerhalb der Stadt. Derzeit sind die Kapazitäten des Gefängnisses in San Pedro Sula bereits um das Doppelte überschritten. Thu, 23 Oct 2014 00:00:00 +0200ASIEN/IRAK - Chaldäischer Patriarch zur Situation von ohne Zustimmung von Bischöfen oder Ordensoberen ausgewanderten chaldäischen Priestern und Ordensleutenhttp://www.fides.org/de/news/34991-ASIEN_IRAK_Chaldaeischer_Patriarch_zur_Situation_von_ohne_Zustimmung_von_Bischoefen_oder_Ordensoberen_ausgewanderten_chaldaeischen_Priestern_und_Ordensleutenhttp://www.fides.org/de/news/34991-ASIEN_IRAK_Chaldaeischer_Patriarch_zur_Situation_von_ohne_Zustimmung_von_Bischoefen_oder_Ordensoberen_ausgewanderten_chaldaeischen_Priestern_und_OrdensleutenBagdad - “Vor seiner Weihe verspricht der Priester, dass er sein ganzes Leben in den Dienst Gottes und der Kirche stellt: dieses Versprechen gründet auf dem vorbehaltslosen Gehorsam gegenüber Weisungsbefugten”. Für Ordensleute “sind die Gelübde der Keuschheit, des Gehorsams und der Armut absolut”, heißt es in dem Dekret, dass der chaldäische Patriarch Louis Raphael I., am gestrigen Mittwoch den 22. Oktober veröffentlichten Dekrets zu den Pflichten im Zusammenhang mit der Priester- und Ordensweihe. Das Dokument veröffentlicht auch Disziplinarmaßnahmen, die gegenüber denjenigen Priestern und Ordensleuten ergriffen wurden, die den Irak in den vergangnen Jahren ohne Zustimmung ihrer Bischöfe und Ordensoberen verlassen haben, um in westliche Länder auszuwandern. <br />“Wir haben leuchtende Beispiele von priestern und Ordensleuten”, heißt es in der Erklärung, “die uns auch in unseren Tagen eine Lektion über den Glauben erteilen”. In diesem Zusammenhang erinnert der Patriarch an die Priester Hana Qasha und Ragheed Ganni und an Bischof Paulus Faraj Rahho, die in den vergangenen Jahren ermordet wurden und an die entführten Priester, die im Land blieben und diejenigen, die nach der Vertreibung mit ihren Gläubigen gingen und unter ihnen als Flüchtlinge lebten. Gemäß dem Kirchenrecht und den Regeln für das Ordensleben enthebt das Dekret sechs Mönche und sieben Weltpriester ihres Landes, die ihre Ordensgemeinschaften und Diözesen im Irak ohne die Zustimmung des Bischofs und der Ordensoberen verlassen haben, um Ämter in chaldäischen Auslandsgemeinden in der Diaspora zu übernehmen. <br />Der Veröffentlichung des Dekrets, so Patriarch Louis Raphael I. seien Beratungen mit der Ständigen Synode der chaldäischen Kirche und der Kongregation für die Ostkirchen und zahlreiche erfolglose Versuche, dem Phänomen entgegenzuwirken, vorausgegangen. .Thu, 23 Oct 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/SAMBIA - Fünfzig Jahre Unabhängigkeit: Beitrag der Kirche zum Wachstum des Landeshttp://www.fides.org/de/news/34990-AFRIKA_SAMBIA_Fuenfzig_Jahre_Unabhaengigkeit_Beitrag_der_Kirche_zum_Wachstum_des_Landeshttp://www.fides.org/de/news/34990-AFRIKA_SAMBIA_Fuenfzig_Jahre_Unabhaengigkeit_Beitrag_der_Kirche_zum_Wachstum_des_LandesLusaka - “Die katholische Kirche ist wesentlicher Bestandteil der sambischen Gesellschaft und teilt die Freuden und Schmerzen des Landes. Deshalb wird ihr großer Respekt entgegen gebracht und ihr Einfluss ist dank ihrer Führungsqualitäten und ihrer prophetischen Stimme gewachsen”, so der Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Sambia, Pfarrer Bernard Makadani Zulu, anlässlich der Feiern zum 50jährigen Jubiläum der Unabhängigkeit. <br />Die katholische Kirche trägt sowohl zum materiellen als auch zum geistigen Wachstum des Landes bei. In kirchlicher Trägerschaft befinden sich 17 Krankenhäuser, 38 Krankenstationen in ländlichen Gebieten und Gemeinschaftsprojekte im Bereich der Gesundheitsvorsorge. Damit kommt sie im Umfang von 40% für das Gesundheitswesen des Landes auf. Erfolgreich waren auch kirchliche Programme zur Bekämpfung von Aids. “Die Kirche nimmt sich vor allem der Armen an”, so Pfarrer Makandi Zulu, “und hilft über 200.000 Menschen, di sich mit Hiv/Aids infiziert haben und über 100.000 Aidswaisen”.<br />Wichtig ist auch der Beitrag der Kirche im Bildungswesen: kirchliche Schulen auf den Land und in den Städten sind die besten des Landes. Und auch zur wirtschaftlichen Entwicklung trägt die Kirche mit ihren Projekten bei: unter anderem unterstützt die Kirche die organische und nachhaltige Landwirtschaft. <br />Die katholische Ortskirche in Sambia ist im Laufe der vergangenen 50 Jahre selbstständig geworden, was das kirchliche Personal anbelangt: es gibt viele Priester- und Ordensberufungen, so dass Missionare aus Sambia heute in Nigeria, Ruanda, Kamerun, Paraguay, Italien, USA und England tätig sind.<br />Zu den Herausforderungen, mit denen sich die katholische Kirche heute konfrontiert sieht, gehören nach Ansicht des Nationaldirektors der Päpstlichen Missionswerke die Überwindung Kluft zwischen Reichen und Armen, die Bekämpfung des Hexenglaubens und die Bekämpfung von Alkoholabhängigkeit sowie die eigene wirtschaftliche Unabhängigkeit und die Verkündigung des Evangeliums mit Hilfe der Medien . Thu, 23 Oct 2014 00:00:00 +0200EUROPA/SPANIEN - Religiöse Verfolgung: jedes Jahr sterben 100.000 Christenhttp://www.fides.org/de/news/34989-EUROPA_SPANIEN_Religioese_Verfolgung_jedes_Jahr_sterben_100_000_Christenhttp://www.fides.org/de/news/34989-EUROPA_SPANIEN_Religioese_Verfolgung_jedes_Jahr_sterben_100_000_ChristenMadrid – Nach Schätzungen des US-amerikanischen Zentrums für Globale Christliche Studien sterben jährlich rund 100.000 Christen wegen ihres Glaubens. In zahlreichen Ländern werden Christen Opfer von Gewalt und Verfolgung, darunter Irak, Syrien, Nigeria, Kamerun, Sudan, Pakistan, Somalia und Ägypten, wo auch ältere Menschen Frauen und Kinder aus christlichen Gemeinden in völliger Unsicherheit leben. Sie werden vertrieben, wegen angeblicher Blasphemie inhaftiert, brutal ermordet oder Opfer von Anschlägen auf christliche Kirchen. Christliche Mädchen werden verschleppt und zur Heirat gezwungen.<br />Die spanische Organisation CitizenGo, die sich für die Förderung der Menschenwürde und der Menschenrechte einsetzt und die internationale Stiftung Novae Terrae brachten nun eine Petition zum Schutz der Rechte von Christen und anderen religiösen Minderheiten im Nahen Osten und in anderen betroffenen Ländern auf den Weg. Bisher konnten bereits 200.000 Unterschriften gesammelt werden. In ihrer Petition fordern die beiden Organisationen von den Regierungen Europas und anderer Länder Maßnahmen zum Schutz der Religionsfreiheit und gegen jede Art von Verfolgung Thu, 23 Oct 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/ALGERIEN - Morgen beginnt die Versammlung der katholischen Diözesenhttp://www.fides.org/de/news/34988-AFRIKA_ALGERIEN_Morgen_beginnt_die_Versammlung_der_katholischen_Dioezesenhttp://www.fides.org/de/news/34988-AFRIKA_ALGERIEN_Morgen_beginnt_die_Versammlung_der_katholischen_DioezesenAlgier – Rund vierzig Delegierte aus den vier katholischen Diözesen kommen am 24. und 25. Oktober in der Kirche "Notre Dame D'Afrique“ und in der „Sacro Coeure“-Kathedrale in Algier zur interdiözesanen Versammlung zusammen. Die Versammlung versteht sich als Höhepunkt einer Reihe von gemeinsamen Veranstaltungen und Initiativen des Austausches der verschiedenen Diözesen des Landes.<br />In dem anlässlich des interdiözesanen Jahres in allen Pfarrgemeinden veröffentlichten Gebet heißt es: “Seit den ersten Jahrhunderten hast Du unermüdlich Jünger berufen, Zeichen deiner Liebe, die keine Unterschiede macht, und allen gilt, in unserem Land zu sein. Seit der Zeit der ersten Märtyrer bis in unsere Tage, hast Dun nie aufgehört, uns den Weg deines Evangeliums durch das Leben der Heiligen unseres Volkes zu zeigen. Du siehst, oh Herr, dass unser Alltag nicht immer einfach ist. Es kommt vor, dass wir nicht willkommen sind oder sogar gedemütigt und abgelehnt werden, doch wir wissen, dass wir in der Zeit der Prüfung nicht alleine sind. Vergib uns, wenn wir nicht treu sind oder dich aus Angst verleugnen. Wir danken Dir für deinen brennenden Geist, der uns auf unserem irdischen Pilgerweg leitet. .Thu, 23 Oct 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/COTE D’IVOIRE - Rektor des Großen Seminars “Notre Dame de Guessihio” in der Erzdiözese Gagnoa ernannthttp://www.fides.org/de/news/34987-AFRIKA_COTE_D_IVOIRE_Rektor_des_Grossen_Seminars_Notre_Dame_de_Guessihio_in_der_Erzdioezese_Gagnoa_ernannthttp://www.fides.org/de/news/34987-AFRIKA_COTE_D_IVOIRE_Rektor_des_Grossen_Seminars_Notre_Dame_de_Guessihio_in_der_Erzdioezese_Gagnoa_ernanntVatikanstadt – Kardinal Fernando Filoni, Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker hat am 19. September 2014 Pfarrer Darius Assande Ekou aus dem Klerus der Erzdiözese Abengourou zum Rektor des Theologats “Notre Dame de Guessihio” in der Erzdiözese Gagnoa ernannt. <br />Der neue Rektor wurde vor 46 Jahren in Bongouanou geboren und am 7. September 1996 zum Priester geweiht. Nach dem Baccalaureat in Theologie am Großen Seminar “Saint Coeur de Marie” de Anyama erwarb er eine Lizenz im selben Fach und machte schließlich das Doktorat an der Päpstlichen Lateran-Universität in Rom. Seit 2011 unterrichtet er Kirchliche Soziallehre m Großen Seminar in Gagnoa. Thu, 23 Oct 2014 00:00:00 +0200AMERIKA/HONDURAS - Caritas-Aktion zur Hungerbekämpfung: „Ursache für Hunger ist nicht das Fehlen von Lebensmitteln sondern fehlende Gerechtigkeit“http://www.fides.org/de/news/34986-AMERIKA_HONDURAS_Caritas_Aktion_zur_Hungerbekaempfung_Ursache_fuer_Hunger_ist_nicht_das_Fehlen_von_Lebensmitteln_sondern_fehlende_Gerechtigkeithttp://www.fides.org/de/news/34986-AMERIKA_HONDURAS_Caritas_Aktion_zur_Hungerbekaempfung_Ursache_fuer_Hunger_ist_nicht_das_Fehlen_von_Lebensmitteln_sondern_fehlende_GerechtigkeitTegucigalpa – “Ursache für Hunger ist nicht das Fehlen von Lebensmitteln sondern fehlende Gerechtigkeit”, heißt es in der Präsentation zu einer Spendenaktion von Caritas Honduras. "Caritas ist Zeuge der schädlichen Auswirkungen des Fehlens von Gerechtigkeit und der Ungleichheit beim Zugang zu Lebensmitteln und Nahrung. Dies führ zu einer moralischen und humanitären Krise, die durch ungerechte Politik und Praxis verstärkt wird und durch die Verschiebung der Märkte durch exzessive Finanzspekulation sowie die Umleitung von Lebensmitteln in die Produktion von Energie“, heißt es in der Verlautbarung von Caritas Honduras zu der Initiative. Mit der Aktion schließt sich Caritas Honduras Caritas Honduras einer internationalen Kampagne von Caritas Internationales an .<br />Wie aus einem Bericht von Caritas Honduras hervorgeht haben über 700.000 Menschen in Honduras keinen Zugang zu einer angemessenen Versorgung mit Lebensmitteln. Besonders schlimm sind die Folgen von Mangelernährung für Kinder. Honduras ist das lateinamerikanischen Land mit zweithöchsten Anteil von Unterernährung bei Kindern: rund 240.000 Kinder sind betroffen. Ein Viertel der Kinder leiden unter chronischer Unterernährung und am meisten betroffen sind die armen Regionen des Landes . Unterernährung kann bei Kindern im Alter von unter zwei Jahren irreversible Organschäden verursachen.<br />Caritas Honduras setzt sich seit langem für die Bekämpfung von Hunger ein: "Was die Lebensmittelsicherheit angeht, ist der traditionelle Ansatz nicht ausreichend, denn heute müssen wir vom Recht auf Ernährung sprechen”, heißt es in der Verlautbarung abschließend. Dabei gehe es um “Verfügbarkeit, Zugang, Konsum und Nachhaltigkeit”. Wed, 22 Oct 2014 00:00:00 +0200