Fides News - German (Standard)http://www.fides.org/Aus dem Archivder FidesagenturdeDie auf unseren Internetseiten veröffentlichten Inhalte unterliegen einer Licenza Creative Commons. AFRIKA/ÄGYPTEN - Koptischer-katholischer Patriarch bezeichnet Treffen zwischen Papst Franziskus und al-Tayyib als “Neubeginn”http://www.fides.org/de/news/60098-AFRIKA_AeGYPTEN_Koptischer_katholischer_Patriarch_bezeichnet_Treffen_zwischen_Papst_Franziskus_und_al_Tayyib_als_Neubeginnhttp://www.fides.org/de/news/60098-AFRIKA_AeGYPTEN_Koptischer_katholischer_Patriarch_bezeichnet_Treffen_zwischen_Papst_Franziskus_und_al_Tayyib_als_NeubeginnKairo – Die Normalisierung der Beziehungen zwischen dem Heiligen Stuhl und der sunnitischen al-Azhar-Universität “kann die Zusammenarbeit neu beleben und Prozesse der Integration fördern, die die christliche und muslimische Glaubensgemeinschaften in Ägypten bereits im Alltag erleben”, so der koptisch-katholische Patriarch Ibrahim Isaac Sidrak nach dem Treffen zwischen Papst Franziskus und dem Großimam der sunnitischen Universität im Vatikan. <br />“Es war eine schwierige Zeit, die mit einem Missverständnis über die Rede von Papst Franziskus begonnen hat und vielleicht von einigen so gewollt wurde”, so der Patriarch, “Wichtig ist, dass der richtige Weg nun wieder eingeschlagen wird. Wir müssen nun geduldig darauf warten, dass Prozesse reifen. Al Azhar ist sehr einflussreich und kann positiv auf den sunnitischen Islam einwirken. Doch es gibt auch Schwierigkeiten, Widerstände und Spaltungen …Manche betrachten den religiösen ‘Kurswechsel’ als eine Bedrohung für den Islam und fürchten jede art von freier Meinungsäußerung und Pluralismus. Wir müssen diesen Prozess innerhalb des Islam respektieren und geduldig und vorsichtig abwarten und dabei unseren muslimischen Brüdern und Schwestern auch als Ortskirche Mut machen und die Zusammenarbeit im sozialen Bereich fördern”. <br />In diesem Zusammenhang erinnert der koptisch-katholische Patriarch an verschiedene gemeinsame Initiativen die bereits auf den Weg gebracht wurden, wie zum Beispiel eine gemeinsame Verpflichtung zum Schutz von Kindern unter der Schirmherrschaft des Kinderhilfswerks UNICEF .<br /> <br /><br /><br />Tue, 24 May 2016 13:51:03 +0200AFRIKA/MALAWI - Justitia et Pax: “Gewalt gegen Menschen mit Albinismus nimmt zu”http://www.fides.org/de/news/60093-AFRIKA_MALAWI_Justitia_et_Pax_Gewalt_gegen_Menschen_mit_Albinismus_nimmt_zuhttp://www.fides.org/de/news/60093-AFRIKA_MALAWI_Justitia_et_Pax_Gewalt_gegen_Menschen_mit_Albinismus_nimmt_zuLilongwe - “Menschen mit Albinismus werden Opfer von Gewalt. Verschiedene Gräber, in denen die Überreste solcher Menschen begraben waren wurden von Grabräubern geplündert, die von der Polizei festgenommen wurden. Als katholische Justitia-et-Pax-Kommission schmerzt uns so etwas sehr”, so der Koordinator der bischöflichen Kommission Martin Chiphwanya, der daran erinnert, dass die Gewalt gegen Menschen mit Albinismus zunimmt. Chiphwanya fordert umfassende gemeinsame Ermittlungen bei denen Polizei, Justiz, Religionsgemeinschaften und Zivilgesellschaft zusammenarbeiten. <br />Polizeibeamte sollen für solche Ermittlungen besonders geschult werden und solche Fälle vor Gericht bringen. Vertreter der Dorfgemeinschaften und Religionen sollen die Menschen auf das Problem der Gewalt gegen Menschen mit Albinismus aufmerksam machen und diese bekämpfen<br />Wichtig sei auch die Zusammenarbeit mit Nachbarländern, die sich ebenfalls mit Gewalt gegen Menschen mit Albinismus konfrontiert sehen. Vor kurzem konnten die Polizeibehörden von Malawi in Zusammenarbeit mit den Behörden in Mosambik zwei Personen festnehmen, die einen jungen Mann mit Albinismus ermordet hatten, um seine Knochen für “magische” Riten zu benutzen. <br />Auch in Tansania wurde ein Programm zur Bekämpfung der Gewalt gegen Menschen mit Albinismus auf den Weg gebracht. Eine Delegation aus Malawi soll sich auf Wunsch des Präsidenten mit den tansanischen Behörden beraten. <br /> <br />Tue, 24 May 2016 13:38:44 +0200AMERIKA/MEXIKO - Gemeindemitglied aus dem Gottesdienst entführt: “Es wird immer schlimmer!”http://www.fides.org/de/news/60095-AMERIKA_MEXIKO_Gemeindemitglied_aus_dem_Gottesdienst_entfuehrt_Es_wird_immer_schlimmerhttp://www.fides.org/de/news/60095-AMERIKA_MEXIKO_Gemeindemitglied_aus_dem_Gottesdienst_entfuehrt_Es_wird_immer_schlimmerCordoba – Nach der Entführung eines Gemeindemitglieds aus einem Gottesdienst in der Gemeinde Santa Rita da Cascia im Hafen von Veracruz am vergangenen 21. Mai beklagt Bischof Eduardo Patiño Leal von Córdoba gegenüber der Presse: "Es wird immer schlimmer! Die Fakten sprechen für sich.” <br />Der Bischof bezeichnete die Entführung als Verbrechen gegen die ganze Gemeinde und eine Schändung des Gotteshauses sowie als einen Verstoß gegen die Menschenwürde. "So etwas darf nicht passieren! Nicht einmal unsere Kirchen sind Orte des Friedens?", so Bischof Patiño Leal.<br />"Seit vielen Monaten oder gar Jahren betonten wir immer wieder, dass wir Frieden wollen!“, so der Bischof weiter „… und wenn so etwas heute noch geschehen kann, dann tun die Behörden nicht ihre Arbeit oder man könnte vermuten, dass eine Komplizenschaft besteht, wenn solche Dinge am helllichten Tag geschehen, wo die Menschen Frieden brauchen“.<br /> <br />Tue, 24 May 2016 13:21:38 +0200AFRIKA/SÜDSUDAN - Heute wird Schwester Veronika Teresia Rackova beigesetzthttp://www.fides.org/de/news/60096-AFRIKA_SUeDSUDAN_Heute_wird_Schwester_Veronika_Teresia_Rackova_beigesetzthttp://www.fides.org/de/news/60096-AFRIKA_SUeDSUDAN_Heute_wird_Schwester_Veronika_Teresia_Rackova_beigesetztJuba – Am heutigen 24. Mai wird in Nairobi Schwester Veronika Teresia Rackova von den Dienerinnen vom Heiligen Geist beerdigt, die das “S. Bakhita Health Centre“ in der Diözese Yei im Südsudan leitete. Die Ordensfrau starb an den Folgen der Verletzungen, die ihr bei einem Straßenüberfall zugefügt wurden . Wie das Sekretariat der Diözese Yei im Südsudan betont, starb die Ordensfrau im Dienst an den Armen im Südsudan. In der Kathedrale der südsudanesischen Diözese fand im Gedenken an Schwester Veronika ein Trauergottesdienst statt.<br />Die 58jährige Schwester Veronika aus der Slowakei, die auch als Ärztin im St. Bakhita Health Centre in Yei tätig war, wurde Opfer eines Überfalls von Soldaten der Sudanesischen Volksarmee .<br /> <br />Tue, 24 May 2016 13:10:59 +0200AMERIKA/MEXIKO - In Michoacan ist Missbrauch von Kindern weit verbreitethttp://www.fides.org/de/news/60097-AMERIKA_MEXIKO_In_Michoacan_ist_Missbrauch_von_Kindern_weit_verbreitethttp://www.fides.org/de/news/60097-AMERIKA_MEXIKO_In_Michoacan_ist_Missbrauch_von_Kindern_weit_verbreitetMorelia – Der mexikanische Staat Michoacan gehört zu den fünf mexikanischen Staaten, in denen, der Missbrauch von Minderjährigen am meisten verbreitet ist. Wie aus den Daten der Menschenrechtskommission hervorgeht, führt dies auch dazu, dass viele Minderjährige die Schule abbrechen. Die Zahl der Misshandlungen hat sich in den Jahren von 2001 bis 2011 verdreifacht. Die meisten Fälle der Gewalt, wurden im Jahr 2014 verzeichnet.<br /> <br /><br />Tue, 24 May 2016 13:01:56 +0200ASIEN/ISRAEL - Die Organisation “Rabbis for Human Rights” bringt Kampagne gegen religiösen Hass auf den Weghttp://www.fides.org/de/news/60094-ASIEN_ISRAEL_Die_Organisation_Rabbis_for_Human_Rights_bringt_Kampagne_gegen_religioesen_Hass_auf_den_Weghttp://www.fides.org/de/news/60094-ASIEN_ISRAEL_Die_Organisation_Rabbis_for_Human_Rights_bringt_Kampagne_gegen_religioesen_Hass_auf_den_WegJerusalem – Die Organisation “Rabbis for Human Rights” mit Sitz in Israel kündigt eine neue Kampagne an, mit der die Rabbiner die Politiker in Israel auf die Anschläge extremistischer Gruppen gegen christliche und muslimische Ziele aufmerksam machen wollen. <br />Die Kampagne soll in den kommenden Tagen im israelischen Parlament auf den Weg gebracht werden und wird von der 2011 gegründeten Organisation “Tag Meir“ unterstützt, die sich für die Kriminalitätsbekämpfung und religiösen Hass und Rassismus in Israel einsetzt. Insbesondere verurteilt die Organisation die Aktionen ultranationalistischer Siedler, die in den vergangenen Jahren Moscheen und christliche Kultstätten schändeten und dabei den Schriftzug “Price Tag” hinterließen und oft unbestraft blieben. In einem von Tag Meir veröffentlichten Dokument werden auch die Namen vieler Araber genannt “die Opfer solcher Anschläge wurden“. Das Dokument erinnert auch an “Hunderte von Opfern der Anschläge im Westjordanland und Israel, bei denen fünf bewohnte Häuser in den vergangenen zwei Jahren in Flammen aufgingen und seit 2009 insgesamt 44 Kultstätten geschändet wurden”. Insbesondere nennt Meir Tag beklagt auch die Verbreitung extremistischer jüdischer Gruppen, die zu ethnischem und religiösem Hass aufrufen, darunter Lehava und La Familia und erinnert an zahlreiche Bücher, Artikel und Initiativen, die in den sozialen Netzwerken den Hass schüren, darunter der israelische Rapper Yoav Eliasi, der auch unter dem Künstlernahmen “The Shadow” bekannt ist.<br /> .<br />Tue, 24 May 2016 12:40:41 +0200ASIEN/INDONESIEN - Kirche und Zivilgesellschaft gegen Hinrichtungenhttp://www.fides.org/de/news/60090-ASIEN_INDONESIEN_Kirche_und_Zivilgesellschaft_gegen_Hinrichtungenhttp://www.fides.org/de/news/60090-ASIEN_INDONESIEN_Kirche_und_Zivilgesellschaft_gegen_HinrichtungenJakarta – Katholische Organisationen und Gruppen der Zivilgesellschaft wollen eine gemeinsame Kampagne gegen Hinrichtungen auf den Weg bringen. Wie die indonesische Polizei mitteilt sollen 15 Häftlinge, die in den Todeszellen des Gefängnisses auf der Insel Nusakambangan auf die Vollstreckung des Urteils warten bald hingerichtet werden. Es handelt sich um Gefangene mit unterschiedlicher Staatsangehörigkeit: vier Chinesen, zwei Simbabwer, zwei Senegalesen, ein Pakistaner und fünf Indonesier, die alle wegen Besitz von Drogen oder und Drogenhandel verurteilt wurden. <br />Die indonesische Kirche, die immer wieder ihre Ablehnung gegenüber der Todesstrafe öffentlich zum Ausdruck bringt, veranstaltet am kommenden 26. Mai in Jakarta einen Krisengipfel an dem die Justitia-et-Pax-Kommission der Indonesischen Bischofskonferenz, die indonesische Niederlassung der Gemeinschaft von St. Egidio und verschiedene Menschenrechtsorganisationen, darunter Kontras, Imparsial, Elsam, LBH Masyarakat, teilnehmen.<br />Der Vorsitzende der Indonesischen Bischofskonferenz, Erzbischof Ignazio Suharyo von Jakarta, nahm unterdessen am vergangenen 18. Mai an der katholischen Universität Atma Jaya in Jakarta an einer Konferenz zum Thema "Todesstrafe in einem demokratischen Land” teil. Auch bei diesem Anlass erinnerte der Erzbischof mit Blick auf die geplanten Hinrichtungen daran, dass die Kirche die Todesstrafe im Namen der Würde des Menschen ablehnt. "Gesetze sind nicht perfekt und Richter können sich irren”, betonte Erzbischof Suharyo zusätzlich.<br />In Jakarta und in anderen indonesischen Städten veranstaltete die Gemeinschaft von St. Egidio in den vergangenen Jahren die Kundgebung “Städte für das Leben, Städte gegen die Todesstrafe", die die Gemeinschaft in über 2.000 Gemeinden und Städten auf allen fünf Kontinenten durchführt.<br />Im Jahr 2015 ließe die indonesische Regierung trotz internationaler Proteste 14 Todesurteile wegen Drogendelikten vollstrecken. <br /> <br />Tue, 24 May 2016 12:20:43 +0200AMERIKA/VENEZUELA - Lebensmittelkrise ist Grund für Schulabbruchhttp://www.fides.org/de/news/60092-AMERIKA_VENEZUELA_Lebensmittelkrise_ist_Grund_fuer_Schulabbruchhttp://www.fides.org/de/news/60092-AMERIKA_VENEZUELA_Lebensmittelkrise_ist_Grund_fuer_SchulabbruchCaracas – Angesichts der anhaltenden Krise in Venezuela mussten während der vergangenen Monate ein Viertel der Kinder des Landes die Schule abbrechen, weil sie nicht genug zu Essen haben, um in Abfällen nach Lebensmitteln zu suchen. Die prekäre Lage, Inflation und Hunger treffen vor allem schwache Bevölkerungsteile. Die Zuspitzung der Krise in den vergangenen Monaten beeinträchtigt vor allem auch die Lebensmittelversorgung. Im zweiten Halbjahr des Jahres 2015 und seit Anfang 2016 ist der Anteil der unterernährten Kinder auf 30% gestiegen. Dies geht aus einer Untersuchung der Stiftung Bengoa unter 4.000 Kindern an hervor. Der stellvertretende Vorsitzende der Stiftung bekräftigt, dass die meisten Familien sich proteinhaltige Lebensmittel, Obst und Gemüse nicht leisten können und sich ausschließlich.<br /> <br />Tue, 24 May 2016 12:03:52 +0200AMERIKA/CHILE - Bischof Vargas äußert sich vor dem Menschenrechtsrat zur Situation in La Araucaniahttp://www.fides.org/de/news/60091-AMERIKA_CHILE_Bischof_Vargas_aeussert_sich_vor_dem_Menschenrechtsrat_zur_Situation_in_La_Araucaniahttp://www.fides.org/de/news/60091-AMERIKA_CHILE_Bischof_Vargas_aeussert_sich_vor_dem_Menschenrechtsrat_zur_Situation_in_La_AraucaniaTemuco – Am gestrigen 23. Mai tagte in Temuco der Nationale Menschenrechtsrat , der sich auch mit den Konflikten in La Araucania befasst unter Vorsitz der Direktorin des Lorena Fries. An der Sitzung nahm auch Bischof Hector Vargas von Temuco teil, der die Haltung der Regierung angesichts der Konflikte in der Region kritisierte und beklagte, dass der Landrechtkonflikt der Mapuche seit über einem Jahrhundert anhält. <br />Die Situation spitze sich zu, so Bischof Vargas, was den Unmut in der Region nur vergrößert, während sich die Kirche um einen möglichen Aktionsplan bemühe. "Wir haben das Gefühl, dass die lokalen Behörden den Ereignissen hier gleichgültig gegenüberstehen", der Bischof. "Es gibt keinen einzigen Lösungsvorschlag und es hat den Anschein als ob La Araucania für die Regierung nicht existieren würde”, so Bischof Vargas abschließend.<br />An der Sitzung nahmen auch ein Gewerkschaftsvertreter aus der Region, der Vorsitzende des Vereins der Opfer ländlicher Gewalt in La Araucanía und der stellvertretend für die Gruppe “Gerechtigkeit, Frieden und Erhalt der Schöpfung, Pater Juan Eduardo Fuenzalida, teil. <br /> <br /><br />Tue, 24 May 2016 11:31:02 +0200VATIKAN - Kardinal Filoni im Apostolischen Vikariat Guapi: “Es muss unter euch ein Missionsbewusstsein entstehen”http://www.fides.org/de/news/60089-VATIKAN_Kardinal_Filoni_im_Apostolischen_Vikariat_Guapi_Es_muss_unter_euch_ein_Missionsbewusstsein_entstehenhttp://www.fides.org/de/news/60089-VATIKAN_Kardinal_Filoni_im_Apostolischen_Vikariat_Guapi_Es_muss_unter_euch_ein_Missionsbewusstsein_entstehenGuapi – “Nach vielen Jahren des Leids, das durch die Übel der Gewalt und der Korruption verursacht wurden, ist nun der richtige Moment, um alle Übel auszurotten und sich gegenseitig zu verzeihen, indem wir eine Kultur des Friedens aufbauen und uns untereinander um persönliche, familiäre und gemeinschaftliche Dynamiken der Aussöhnung bemühen“, so Kardinal Fernando Filoni, Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker in seiner Ansprache an die Gläubigen im Apostolischen Vikar Guapi an der kolumbianischen Pazifikküste, das er am gestrigen 23. Mai besuchte. <br />Vor dem Gottesdienst in der Kathedrale von der Unbefleckten Empfängnis begegnete der Kardinal Priestern, Ordensleuten, Seminaristen und Gruppen des Apostolats im Hörsaal des Kollegs “San Josè”, mit denen er sich mit der pastoralen Realität des Vikariats und den Herausforderungen befasste, mit denen es sich konfrontiert sieht, darunter das Bemühen um Frieden und Beendigung des bewaffneten Konflikts und das Engagement für soziale Gerechtigkeit, Entwicklung und Armutsbekämpfung. Im Anschluss traf sich der Kardinalpräfekt mit zivilen und militärischen Autoritäten und Vertretern der staatlichen Organismen.<br />In seiner Predigt bezeichnete der Präfekt des Missionsdikasteriums das Apostolische Vikariat Guapi als “eine sich im Wachstum befindende Kirche”, die die notwendigen Strukturen schaffen müsse, wobei man sich auch um einen einheimischen Klerus bemühen müsse, weshalb er um die “Zusammenarbeit aller in allen Bereichen, auch auf der wirtschaftlichen und materiellen Ebene” bat. “Es muss unter euch ein starkes Missionsbewusstsein als Ortskirche entstehen. Auch wo Armut herrscht, kann man den Erfordernisse des Evangeliums und der Kirche entsprechen“, so der Kardinal. Guapi sei eine junge Glaubensgemeinschaft, weshalb vor allem eine Familienpastoral stattfinden müssen, “die junge Menschen zu einem konsequenten christlichen Leben nach den Prinzipien des Evangeliums hinführt”, damit diese wiederum christliche Familien gründeten, die auf dem Sakrament der Ehe gründen. <br />“Das Wort Gottes muss, damit es sich in unserem Leben verwirklichen kann, nachdem es gehört und meditiert wurde, jeden Tag und überall gelebt werden”, do der Kardinal weiter, „Wenn es in uns einen Raum findet, dann verhindert es, dass wir ein Leben führen, das einem christlichen Leben widerspricht, das zu Alkohol- und Drogenkonsum, Glücksspiel und Konsumdenken tendiert”. Abschließend bat der Kardinal alle Pastoralarbeiter, Priester, Ordensleute um Katecheten um ein besonderes Augenmerk für Arme und Kranke. <br /><br /><br /><br /><br/><strong>Link correlati</strong> :<a href="http://www.fides.org/es/attachments/view/file/CFil_Guapi_23052016.docx">Predigt im Wortlaut (Spanisch) </a>Tue, 24 May 2016 09:48:43 +0200AFRIKA/SENEGAL - Erzbischof Ndiaye warnt vor “persönlichen Interessen beim Nationalen Dialog“http://www.fides.org/de/news/60083-AFRIKA_SENEGAL_Erzbischof_Ndiaye_warnt_vor_persoenlichen_Interessen_beim_Nationalen_Dialoghttp://www.fides.org/de/news/60083-AFRIKA_SENEGAL_Erzbischof_Ndiaye_warnt_vor_persoenlichen_Interessen_beim_Nationalen_DialogDakar - “Stellen sich die Politiker wirklich in den Dienst der Stadt?”, fragt sich der Vorsitzende der Bischofskonferenz von Senegal, Erzbischof Benjamin Ndiaye von Dakar in einem Kommentar zu dem von Präsident Macky Sall auf den Weg gebrachten Nationalen Dialog.<br />“Wenn der Nationale Dialog sich mit den Anliegen der Stadt befasst, dann ist er nützlich, wenn hingegen nur persönlichen Interessen verfolgt werden sollen, dann handelt es sich um einen Betrug”, so der Erzbischof gegenüber Journalisten am Rande der Vollversammlung der Bischöfe.<br />Trotzdem würdigte der Vorsitzende der Bischofskonferenz die Initiative des Staatschefs, von dem er hofft, “dass er zu einer Entspannung führt”. Kritik übte Erzbischof hingegen an der übergroßen Zahl der Parteien im Land. “Wie kann ein kleines Land wie Senegal über 250 Parteien verfügen? Jeder will seine eigene Partei bei den Verhandlungen um einen Posten. Ist dies Dialog, ist dies Demokratie? Nein, denn bei der Politik geht es um den Dienst am Land und nicht an den eigenen Interessen”.<br />Der Nationale Dialog soll am kommenden 28 Mai beginnen. Präsident Sall lädt dazu Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Religion und Gesellschaft ein.<br /> <br /><br />Mon, 23 May 2016 14:13:54 +0200AFRIKA/ÄGYPTEN - “Die ägyptische Presse berichtet umfangreich über die Wiederaufnahme des Dialogs zwischen der Al-Ahar Uninversität und dem Vatikan”http://www.fides.org/de/news/60088-AFRIKA_AeGYPTEN_Die_aegyptische_Presse_berichtet_umfangreich_ueber_die_Wiederaufnahme_des_Dialogs_zwischen_der_Al_Ahar_Uninversitaet_und_dem_Vatikanhttp://www.fides.org/de/news/60088-AFRIKA_AeGYPTEN_Die_aegyptische_Presse_berichtet_umfangreich_ueber_die_Wiederaufnahme_des_Dialogs_zwischen_der_Al_Ahar_Uninversitaet_und_dem_VatikanAssiut - “In Ägypten herrscht große Erleichterung nach der Begegnung zwischen Papst Franziskus und dem Großimam der Al Azhar-Universität: auch die größten Tageszeitungen widmen dem Ereignis viel Aufmerksamkeit und berichten ausführlich über den Beschluss der Wiederaufnahme des offiziellen Dialogs zwischen dem Heilligen Stuhl und der größten theologischen Einrichtung des sunnitischen Islam”, so der koptisch-katholische Bischof von Assiut, Kyrillos William Samaan, nach den Gesprächen im Vatikan. “Dieser offizielle Dialog”, so Bischof Samaan, “war vor fünf Jahren nach der Rede von Papst Benedikt XVI. an der Universität von Regensburg unterbrochen worden. Dies bezeichnen einige heute zwar als falsch, doch die es folgte die Erklärung des Papstes nach dem Anschlag auf die koptische Kathedrale in Alexandria: bei diesem Anlass hatte der Papst die lokalen Behörden an ihre Verantwortung beim Schutz der Christen erinnert. Darauf reagierte nicht nur die Al- Azhar-Universität, sondern auch Vertreter des koptisch-orthodoxen Patriarchats negativ”. <br />Der koptisch-katholische Bischof würdigt in diesem Zusammenhang den Beitrag der Al-Azhar zum friedlichen Zusammenleben und zur Überwindung von Rivalitäten: “Der Großimam und der koptisch-orthodoxe Patriarch Tawadros, haben zur Wiederbelebung des ‘Hauses der ägyptischen Familie’ beigetragen, ein interreligiösre Organismus, der vor Jahren gegründet wurde und sektiererische Gegensätze überwinden soll”. In jüngster Zeit hatte die Einrichtung eine Mission auf den Weg gebracht, in deren Rahmen Imam und orthodoxe Priester in Minya eine Reihe von Konferenzen und Debatten leiteten, die unter den Schülern der Region Frieden und die Begegnung als Grundalge für das soziale und religiöse Zusammenleben fördern sollten. <br /> . <br />Mon, 23 May 2016 14:05:15 +0200AMERIKA/KUBA - Neuer Erzbischof von Havanna wünscht sich “realitätsnahen Dialog” mit der Regierunghttp://www.fides.org/de/news/60081-AMERIKA_KUBA_Neuer_Erzbischof_von_Havanna_wuenscht_sich_realitaetsnahen_Dialog_mit_der_Regierunghttp://www.fides.org/de/news/60081-AMERIKA_KUBA_Neuer_Erzbischof_von_Havanna_wuenscht_sich_realitaetsnahen_Dialog_mit_der_RegierungHavanna – Der neue Erzbischof von Havanna Juan de la Caridad García Rodríguez wünscht sich, anlässlich seines Amtsantritts am gestrigen 22. Mai in der Kathedrale der kubanischen Hauptstadt, dass der Dialog zwischen der katholischen Kirche und der Regierung fortgesetzt wird. <br />"Ihre Anwesenheit hier ermutigt uns, den Dialog fortzusetzen, der noch wirksamer und realitätsnah sein kann, damit die Kirche neue Räume für die Evangelisierung, die Liturgie den Bildungsauftrag und karitative Werke findet”, so der Erzbischof in seiner Ansprache an den stellvertretenden kubanischen Präsidenten Salvador Valdés Mesa, und den Leiter des Büros der Kommunistischen Partei für religiöse Angelegenheiten, Caridad Diego, die an dem feierlichen Gottesdienst teilnahmen.<br />Der neue Erzbischof wurde von seinem Vorgänger, Kardinal Jaime Ortega, begrüßt, der ihm an der Pforte der Kathedrale den Bischofsstab überreichte. Auf dem Vorplatz der Kirche wurde der Gottesdienst für alle übertragen, die keinen Platz in der Kirche gefunden hatten.<br />Erzbischof Juan de la Caridad García Rodríguez wurde am 11. Juli 1948 in Camagüey geboren und am 25. Januar 1972 zum Priester geweiht. Danach war er in verschiedenen Pfarreien Tätig. Er ist auch Mitgründer Missionsschule der Diözese Camagüey. Am 15. März 1997 wurde er zum Weihbischof von Camagüey ernannt und am 7. Juni 1997 zum Bischof geweiht. Seit dem 10. Juni 2002 war er Erzbischof von Camagüey.<br /> <br />Mon, 23 May 2016 13:40:33 +0200ASIEN/SYRIEN - Anschlag auf christliches Viertel in Qamishli fordert mindestens drei Opferhttp://www.fides.org/de/news/60084-ASIEN_SYRIEN_Anschlag_auf_christliches_Viertel_in_Qamishli_fordert_mindestens_drei_Opferhttp://www.fides.org/de/news/60084-ASIEN_SYRIEN_Anschlag_auf_christliches_Viertel_in_Qamishli_fordert_mindestens_drei_OpferQamishli – Mindestens drei Menschen starben am vergangenen 21. Mai in der Altstadt von Qamischli bei einem bei einem terroristischen Anschlag. Ziel des Anschlags war das mehrheitlich von Christen bewohnte Stadtviertel Wusta. “Bei den drei Opfern”, so der syrisch-katholische Bischof Hanna von Hassakè-Nisibi “handelt es sich um die drei syrischen Christen Abdulmehis Lahdo, Karam Sacid Samcun und Tuma Yusuf Eliyo”. Wie Überlebende berichten schoßen drei Attentäter um sich und warfen Sprengsätze auf einer am Samstagabend sehr belebten Straße des Viertels. Wie Augenzeugen berichten, könnte es sich auch um Selbstmordtäter handeln. <br />Die staatlichen syrischen Medien machen Kämpfer des Islamischen Staates für das Attentat verantwortlich. Einheimische Beobachter weisen jedoch darauf hin, dass es in der Umgebung von Qamishli in jüngster Zeit zu Ausschreitungen zwischen der Regierung und kurdischen Milizen gekommen, die um die Vorherrschaft in der Region kämpfen. <br />“Es ist ein weiterer beunruhigender Faktor dieses Krieges, dass wir oft nicht wissen wer genau uns terrorisiert”, hatte der syrisch-katholische Erzbischof Jacques Behnan Hindo, anlässlich ähnlicher Anschläge in der Vergangenheit beklagt. <br /> . <br />Mon, 23 May 2016 13:21:20 +0200AFRIKA/KENIA - Der 87jährige Benediktinerpater Peter Meienberg hilft Häftlingen in Keniahttp://www.fides.org/de/news/60085-AFRIKA_KENIA_Der_87jaehrige_Benediktinerpater_Peter_Meienberg_hilft_Haeftlingen_in_Keniahttp://www.fides.org/de/news/60085-AFRIKA_KENIA_Der_87jaehrige_Benediktinerpater_Peter_Meienberg_hilft_Haeftlingen_in_KeniaNairobi - “Ich habe verstanden, dass Gefangene viel mehr Hilfe brauchen als nur spirituelle Begleitung; denn sie leben in einem äußerst schlechten Umfeld. Deshalb habe ich die Faraja Foundation gegründet, mit der ich mit Hilfe von Freunden und Verwandten die Lebensbedingungen der Häftlinge bereits verbessern konnten”, so der aus der Schweiz stammende und seit 1961 in Kenia lebende und heute 87jährige Benediktinerpater Peter Meienberg gegenüber der Tageszeitung „The Nation“.<br />Unter anderem Gründete Pater Meienberg einen Kindergarten für Kinder inhaftierter Frauen in Lang’ata; ließe im Gefängnis von Kamiti eine moderne Küche einbauen; und richtete im Industrial Area Remand and Allocation Prison eine Bibliothek für die Gefangenen ein; nicht zuletzt brachte er Nähkurse für Gefangene und Wachpersonal auf den Weg. <br />Der seit 45 Jahren in Kenia tätige Ordensmann war auch in anderen afrikanischen Ländern, darunter Tansania und die Demokratische Republik Kongo tätig. “Mein erstes Zusammentreffen mit den unmenschlichen Bedingungen in Haftanstalten geht auf die Arbeit unter Flüchtlingen aus Ruanda, Burundi und der Demokratischen Republik Kongo zurück”, so der Benediktinerpater, zu dessen Arbeit im Jahr 2008 auch ein Dokumentarfilm mit dem Titel „Das Gefängnis und der Priester: Peter Meienberg in Nairobi” herausgegeben wurde.<br />Doch die Hilfsprojekte des Ordensmannes beschränken sich nicht auf Gefängnisse: er arbeitet auch mit Jugendlichen, für die er ein 24 Hektar großes Grundstück in Isinya kaufte, wo er einen landwirtschaftlichen Betrieb bauen ließ, der junge Menschen nach dem Besuch von Kursen im Fach Ackerbau beschäftigt werden. <br />Mon, 23 May 2016 13:00:10 +0200EUROPA/SPANIEN - Spendenbazar für Flüchtlingskinder im Libanonhttp://www.fides.org/de/news/60086-EUROPA_SPANIEN_Spendenbazar_fuer_Fluechtlingskinder_im_Libanonhttp://www.fides.org/de/news/60086-EUROPA_SPANIEN_Spendenbazar_fuer_Fluechtlingskinder_im_LibanonSevilla – Unter dem Motto “Helft uns beim Helfen” veranstaltet der palästinensisch-andalusische verein für Kinderhilfe einen Spendenbazar, bei dem finanzielle Mittel für Augen- und Ohrenoperationen bei Kindern gesammelt wurden, die in Flüchtlingscamps im Libanon leben. An sechzig Ständen werden Keramikartikel und andere Handwerksprodukte erkauft. „Wir bringen kranke Kinder nach Spanien, um sie hier operieren zu lassen und kommen für die medizinischen Kosten, den Transport, Unterkunft und Versorgung der kleinen Patienten und ihrer Mütter auf“, so die Vorsitzende des Vereins. Aus Spendenmitteln will der Verein auch ein Zentrum für blinde Kinder in Burj el Barajneh in der Nähe von Beirut finanzieren.<br /> <br />Mon, 23 May 2016 12:41:38 +0200ASIEN/SRI LANKA - Heftigste Regenfälle seit 25 Jahren führen zu Überschwemmungen und Erdrutschenhttp://www.fides.org/de/news/60080-ASIEN_SRI_LANKA_Heftigste_Regenfaelle_seit_25_Jahren_fuehren_zu_Ueberschwemmungen_und_Erdrutschenhttp://www.fides.org/de/news/60080-ASIEN_SRI_LANKA_Heftigste_Regenfaelle_seit_25_Jahren_fuehren_zu_Ueberschwemmungen_und_ErdrutschenColombo – Die Bilanz der Opfer nach den verheerenden Überschwemmungen, zu denen es Sri Lanka seit einer Woche kommt. Das Land wurde von den schlimmsten Regenfällen der vergangenen 25 Jahre heimgesucht, die auch zahlreiche Erdrutsche verursachten, bei denen ganze Dörfer unter meterhohem Schlamm begraben wurden. Derzeit sind rund 500.000 Obdachlose bei Freunden und Verwandten oder in Schulen und kirchlichen Einrichtungen untergebracht. Unterdessen kommen Hilfsmittel aus zahlreichen Ländern, darunter USA, Indien, China, Pakistan und Australien für die Betroffenen in Sri Lanka an und es wurden erste Bergungsprogramme auf den Weg gebracht, insbesondere in Kigale, wo noch Hunderte Menschen festsitzen und in der Hauptstadt Colombo, wo zahlreiche Häuser von Wasser und Schlamm überflutet wurden. <br /> <br />Mon, 23 May 2016 12:40:41 +0200AMERIKA/CHILE - Jahr der Barmherzigkeit: Klausurschwestern besuchen inhaftierte Frauenhttp://www.fides.org/de/news/60082-AMERIKA_CHILE_Jahr_der_Barmherzigkeit_Klausurschwestern_besuchen_inhaftierte_Frauenhttp://www.fides.org/de/news/60082-AMERIKA_CHILE_Jahr_der_Barmherzigkeit_Klausurschwestern_besuchen_inhaftierte_FrauenSantiago – Für einen Besuch bei Frauen, die hinter Gittern leben, verließen Klausurschwestern ihre Klöster. Einundsiebzig Schwestern aus sieben Klausurklöstern in Santiago de Chile, besuchten die Insassinnen des Frauengefängnisses der Stadt am Tag des gottgeweihten Lebens im Jahr der Barmherzigkeit. Am gestrigen Sonntag, den 22. Mai waren auch der Erzbischof von Santiago, Kardinal Ricardo Ezzati und der Vikar für das gottgeweihte für das Gottgeweihte Leben, Pfarrer Jorge Concha, in der Haftanstalt anwesend. <br />"Ich weiß nicht, ob in der vierhundertjährigen Geschichte Santiagos, so etwas schon einmal geschehen ist”, so der Kardinal in seiner Predigt, mit Bezug auf den Besuch der Klausurschwestern im Gefängnis. Die Ordensfrauen stimmten im Anschluss einen traditionellen chilenischen Mariengesang an und nahmen auch an einem Beisammensein mit den inhaftierten Frauen teil, von sich viele für die sich in der Zukunft einen weiteren solchen Besuch wünschten, <br /> <br />Mon, 23 May 2016 12:08:18 +0200VATIKAN - Kardinal Filoni weiht in Bogota Apostolische Vikare: “Ihr sollt Väter und Lehrer sein”http://www.fides.org/de/news/60078-VATIKAN_Kardinal_Filoni_weiht_in_Bogota_Apostolische_Vikare_Ihr_sollt_Vaeter_und_Lehrer_seinhttp://www.fides.org/de/news/60078-VATIKAN_Kardinal_Filoni_weiht_in_Bogota_Apostolische_Vikare_Ihr_sollt_Vaeter_und_Lehrer_seinBogota – “Christus predigt durch das Amt des Bischofs auch heute noch das Evangelium der Erlösung und heiligt die Gläubigen durch die Sakramente des Glaubens; es ist Christus, der durch das väterliche Amt des Bischofs neue Glieder seines Leibes, der Kirche wachsen lässt.; es ist Christus, der, durch die Weisheit und Umsicht des Bischofs das Volk Gottes auf der Pilgerreise zum ewigen Glück leitet“, so Kardinal Fernando Filoni, Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker bei dem feierlichen Gottesdienst, bei dem er am gestrigen Sonntag, den 22. Mai in der Kathedrale von Bogota dem Apostolischen Vikar von Puerto Gaitán, Raúl Alfonso Carrillo Martínez, und dem Apostolischen Vikar von San Andrés y Providencia, Jaime Uriel Sanabria Arias, die Bischofsweihe erteilte .<br />Er freue sich, so der Präfekt, “heute unter euch sein zu dürfen”, am Fest der heiligen Dreifaltigkeit, an dem “wir die Einheit und die göttliche Dreieinigkeit des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes betrachten und verehren“ und “uns daran erinnern, dass die Kirche berufen ist, nach dem Vorbild des dreifaltigen Lebens zu leben“. In diesem Zusammenhang übermittelte der Kardinal die Grüße und den Segen von Papst Franziskus und Kardinal Filoni und erläuterte den Hauptgrund seines Besuche in Kolumbien: die Teilnahme am XII. Kolumbianischen Missionskongress. “Mit diesem Besuch möchte” all jenen die Dankbarkeit der Kongregation für die Evangelisierung der Völker zum Ausdruck bringen, die mit ihrer pastoralen Arbeit auf die eine oder andere Weise, als Missionare an der Evangelisierung beteiligt sind: Priester, Ordensleute, Laien und Katechisten, die sich für die Verkündigung des Evangeliums in den Missionsgebieten, in Kolumbien und im Ausland aufopfern”.<br />Die Gläubigen in den beiden Apostolischen Vikariaten bat Kardinal Filoni, die neuen Bischöfe “freudig und dankbar” aufzunehmen, “ihnen nahe zu sein und sie bei ihrer Aufgabe zu unterstützen”. Den beiden neuen Bischöfen vertraute der Kardinalpräfekt die Leitung ihrer Ortskirchen an, „damit sie die Reife einer Diözese erreichen”. „Ihr sollt Väter und Lehrer unter euren Gläubigen sein“ und „wahre Männer Gottes, in Liebe, und Demut und im Zeichen eines einfachen Lebens“. <br />Abschließend bat der Kardinal die neuen Bischöfe “um ein besonderes Augenmerk” für Priester, Seminaristen, Ordensleute und Katecheten”.<br /> <br /><br /><br/><strong>Link correlati</strong> :<a href="http://www.fides.org/es/attachments/view/file/CFil_22052016_Bogota.doc">Predigt des Kardinals im Wortlaut (Spanisch):</a>Mon, 23 May 2016 11:52:14 +0200VATIKAN - Papst Franziskus erinnert an den Weltgebetstag für die Kirche in China am 24. Maihttp://www.fides.org/de/news/60079-VATIKAN_Papst_Franziskus_erinnert_an_den_Weltgebetstag_fuer_die_Kirche_in_China_am_24_Maihttp://www.fides.org/de/news/60079-VATIKAN_Papst_Franziskus_erinnert_an_den_Weltgebetstag_fuer_die_Kirche_in_China_am_24_MaiVatikanstadt – Im Anschluss an das sonntägliche Angelusgebet am 22. Mai erinnerte Papst Franziskus an das bevorstehende Fest “Maria Hilfe der Christen”, das vor allem von katholischen Gläubigen in China begangen wird. “Am Dienstag, den 24. Mai, schließen wir uns im Geiste den katholischen Gläubigen in China an, die an diesem Tag besonders der Gottesmutter mit dem Titel “Hilfe der Christen” die, die im Heiligtum Sheshan in Schanghai Shanghai verehren“, so der Papst wörtlich, Wir bitten Maria, dass sie ihren Kindern in China die Fähigkeit schenken möge, in jeder Situation die liebevolle Gegenwart Gottes zu erkennen, der uns immer annimmt und uns immer vergibt. In diesem Jahr der Barmherzigkeit mögen chinesische Katholiken, zusammen mit jenen, die anderen edlen religiösen Traditionen folgen, ein konkretes Zeichen der Nächstenliebe und der Versöhnung werden. Auf diese Weise werden sie eine wahrhaftige Kultur der Begegnung und der Harmonie der ganzen Gesellschaft fördern, die der chinesischen Kultur so lieb ist“.<br /> Mon, 23 May 2016 10:45:30 +0200