Fides News - German (Standard)http://www.fides.org/Aus dem Archivder FidesagenturdeDie auf unseren Internetseiten veröffentlichten Inhalte unterliegen einer Licenza Creative Commons. ASIEN/HEILIGES LAND - Experten warnen vor einer möglichen Einsturzgefahr für die Grabeskirchehttp://www.fides.org/de/news/61997-ASIEN_HEILIGES_LAND_Experten_warnen_vor_einer_moeglichen_Einsturzgefahr_fuer_die_Grabeskirchehttp://www.fides.org/de/news/61997-ASIEN_HEILIGES_LAND_Experten_warnen_vor_einer_moeglichen_Einsturzgefahr_fuer_die_GrabeskircheJerusalem – Für die Grabeskirche in Jerusalem bestehe Einsturzgefahr, wenn man nicht bald eine Konsolidierung des Fundaments in Angriff nehme. Dies betont dasselbe Expertenteam, das für die vor kurzem abgeschlossene Restaurierung der Aedikula über dem Grab Jesu verantwortlich war. Der gesamte Gebäudekomplex, so die griechische Archäologin Antonia Moropoulou von der National Technical University in Athen gegenüber dem National Geographic “könnte durch ein Nachgeben der Struktur” gefährdet sein. Sollte es zu einem solchen Ereignis kommen, „dann wäre dies keine langsame Entwicklung, sondern eine Katastrophe“. <br />Wie der National Geographic berichtet, war das Gebäude zuletzt im 19. Jahrhundert restauriert worden. Die Basilika wurde auf instabile Gebäudereste auf einem von Galerien und Kanälen durchzogenen Untergrund gebaut. <br />Die Wallfahrtsstätte wird jährlich von rund einer Million Pilger und Touristen besicht: wie aus dem technischen Gutachten hervorgeht, das mithilfe von Georadar und Roboterkameras angefertigt wurden. Stehen viele der 22 Tonnen schweren Pfeiler auf einem Untergrund aus nicht konsolidierten Trümmern.<br />Erst am vergangenen 22. März wurde der Abschluss der Restaurierungsarbeiten der Aedikula im Rahmen eines ökumenischen Gottes gefeiert. Die griechische Equipe, die nun vor einem Einsturz der gesamten Struktur warnt, schätzt die Kosten für eine Stabilisierung der Basilika auf rund sechs Millionen Euro.<br />Am Samstag, den 18. März gab die Kustodie der Franziskaner im heiligen Land bekannt, dass “der Heilige Stuhl Hilfsmittel im Umfang von 500.000 Dollar für weitere Konsolidierungs- und Restaurierungsarbeiten in der Grabeskirche bereits stellt”. <br /> <br /><br />Fri, 24 Mar 2017 13:14:51 +0100AMERIKA/DOMINIKANISCHE REPUBLIK - Vertreter der Grenzdiözesen: “Zwei Länder, eine Kirche: an der Seite der Migranten”http://www.fides.org/de/news/61996-AMERIKA_DOMINIKANISCHE_REPUBLIK_Vertreter_der_Grenzdioezesen_Zwei_Laender_eine_Kirche_an_der_Seite_der_Migrantenhttp://www.fides.org/de/news/61996-AMERIKA_DOMINIKANISCHE_REPUBLIK_Vertreter_der_Grenzdioezesen_Zwei_Laender_eine_Kirche_an_der_Seite_der_MigrantenBarahona –Am vergangenen 21. März waren Vertreter der Grenzdiözesen aus Haiti und der Dominikanischen Republik zusammengekommen, um über gemeinsame Probleme zu beraten . In einer gemeinsamen Schlusserklärung betonen die Vertreter der katholischen Kirche, dass man auch künftig illegalen Migranten bei der Beschaffung von Dokumenten helfen werden. Dabei berufe man sich auf die Botschaft von Papst Franziskus zum Tag der Migraten 2017.<br />Bischof Andrés Napoleón Romero Cárdenas von Barahona, der Gastgeber der Veranstaltung war, verlas die Erklärung, in der es heißt: "Unsere Kirche hat den Auftrag für das Wohl der beiden Völker zu arbeiten und sich für das harmonische Zusammenleben und die Achtung der Würde der Migranten und insbesondere der schutzlosen Kinder einzusetzen”. <br />Die Präsidenten der bischöflichen Kommissionen für Migraten, Bischof Launay Saturné und Bischof Diómedes Espinal de León , betonten, dass die Kirche der beiden Länder sich als eine Kirche verstehe, und es sich dabei nicht um politisches Engagement sondern um den Dienst an Brüder und Schwestern handle, die alle Kinder Gottes sind. <br />Ein weiteres wichtiges Aufgabenfelt sei auch die katholische Bildungsarbeit, so die Tagungsteilnehmer abschließend. <br /> <br /><br />Fri, 24 Mar 2017 12:51:33 +0100ASIEN/INDIEN - “Prison Ministry India” bringt auch nach dem Heiligen Jahr Initiativen der Bermherzigkeit auf den Weghttp://www.fides.org/de/news/61995-ASIEN_INDIEN_Prison_Ministry_India_bringt_auch_nach_dem_Heiligen_Jahr_Initiativen_der_Bermherzigkeit_auf_den_Weghttp://www.fides.org/de/news/61995-ASIEN_INDIEN_Prison_Ministry_India_bringt_auch_nach_dem_Heiligen_Jahr_Initiativen_der_Bermherzigkeit_auf_den_WegBangalore – Im Jahr der Barmherzigkeit wurden in Indien zahlreiche Initiativen im Rahmen der Gefängnispastoral auf den Weg gebracht. Hunderte Häftlinge wurden auf Betreiben von Diözesen, Orden und kirchlichen Einrichtungen entlassen oder erhielten eine Strafminderung. Erzbishof Kuriakose Bharanikulangara von Faridabad feierte am Kardonnerstag im vergangenen Jahr die Fußwaschung in der Haftanstalt in Tihar . Nachdem er bereits zwölf Häftlingen die Füße gewaschen hatte kam ein dreizehnter dazu, der ebenfalls um eine Fußwaschung bat. Dabei vertraute er dem Erzbischof an, dass er Opfer einer falschen Anklage sei und unschuldig im Gefängnis sitze. <br />Mit Bezug auf diese Episode betont Bischof Peter Remigius, Vorsitzender der katholischen Organisation “Prison Ministry India”: “Wir müssen aktiv nach solchen Häftlingen suchen, die besonderen Beistand unt Trost brauchen”. „Die Kirche versteht sich als Ort der Aufnahme und Solidaritä für Menschen, die im Gefängnis sind”, so der Bischof.<br />Im Anschluss an die im Jahr der Barmherzigkeit erzielten Erfolge, fordert “Prison Ministry India” Jugendliche und junge Erwachsene auf, sich ein Jahr lang als freiwillige Helfer zu verpflichten. “In 1.382 indischen Gefängnissen brauchen über 400.000 Menschen Hilfe, Hoffnung und Liebe. Die freiwillige Hilfe bietet die Möglichkeit an der Rehabilitation der Inhaftierten mitzuwirken”, so Pfarrer P Sebastian Vadkumpadan, Koordinator von“Prison Ministry India”.<br />Für ihrer Tätigkeit in den Gefängnissen sollen die freiwilligen Helfer im Camilian Pastoral Health Center in Bangalore ausgebildet werden. Zur Teilnahme eingeladen sind Priester, Ordensleute und Laien, die “an diesem Werk der Barmherzigkeit mitwirken wollen, damit unsere Brüder und Schwestern hinter Gittern auch künftig Mitgefühl erfahren”, so der katholische Geistliche.<br />“Prison Ministry India” wurde 1986 als Hilfswerk gegründet und wird als solches von der Indischen Bischofskonferenz anerkannt. Die Mitarbeiter engagieren sich für die Seelsorge untr Häftlingen und deren Rehabilitation. Derzeit arbeiten 6.000 freiwillige Helfer mit Begeisterung und Kompetenz unter den Häftlingen in indischen Gefängnissen.<br /> <br /><br />Fri, 24 Mar 2017 12:19:51 +0100AFRIKA/MOSAMBIK - Über eine Million Kinder müssen arbeitenhttp://www.fides.org/de/news/61994-AFRIKA_MOSAMBIK_Ueber_eine_Million_Kinder_muessen_arbeitenhttp://www.fides.org/de/news/61994-AFRIKA_MOSAMBIK_Ueber_eine_Million_Kinder_muessen_arbeitenMaputo – Die mosambikanische Regierung beklagt, dass rund 1,4 Millionen Kinder im Land arbeiten müssen. Bei der Präsentation einer Untersuchung der Universität Eduardo Mondlane über die Ausbeutung von Kindern, baten die Regierungsvertreter um eine Liste der gefährlichen Arbeiten, vor denen Kinder besonders geschützt werden müssen. Wie aus der Untersuchung hervorgeht, arbeiten 44% der befragten Minderjährigen in illegalen Arbeitsverhältnissen, 14% unterstützen mit ihrer Arbeit die eigene Familie. Rund 12% der Beschäftigten sind in Bars und Restaurants beschäftigt, 11% auf den Feldern der Familie, 6% im Fischfang und 5% als Haushaltshilfe. In Mosambik dürfen Jugendliche erst ab 18 Jahren arbeiten, in Ausnahmefällen bereits ab 15 Jahren.<br /> <br />Fri, 24 Mar 2017 11:39:31 +0100AMERIKA/MEXIKO - Mexiko freut sich über die baldige Heiligsprechung der Märtyrerkinder von Tlaxcalahttp://www.fides.org/de/news/61993-AMERIKA_MEXIKO_Mexiko_freut_sich_ueber_die_baldige_Heiligsprechung_der_Maertyrerkinder_von_Tlaxcalahttp://www.fides.org/de/news/61993-AMERIKA_MEXIKO_Mexiko_freut_sich_ueber_die_baldige_Heiligsprechung_der_Maertyrerkinder_von_TlaxcalaMexikostadt – Wir freuen uns, dass der Heilige Vater “die Heiligsprechung der unserer Seligen Cristobal, Antonio und Juan, die im Jahr 1529 als Märtyrer im Kindesalter in Mexiko starben, genehmigt", heißt es in einer am gestrigen 23. März veröffentlichten Verlautbarung der Mexikanischen Bischofskonferenz.<br />"Die Märtyrerkinder von Tlaxcala, sind die Märtyrer ganz Lateinamerikas, denn sie waren die ersten, die auf diese Weise von ihrem Glauben Zeugnis ablegten”, so Bischof Francisco Moreno Barron, am 14. November 2015, bei den Feiern zum 500. Geburtstag der drei Kinder .<br />Die Kinder und Märtyrer wurden von Papst Johannes Paul II. am 6. Mai 1990 bei dessen Besuch in Mexiko in der Basilika von Guadalupe selig gesprochen.<br />Erzbischof Moreno Barron, der am 29. Juni 2916 in Rom zur Segnung des Palliums als neuer Erzbischof von Tijuana nach Rom gekommen war erhielt bei dieser Gelegenheit vom das Sekretariat für Gottesdienste uns Sakramentendisziplin ihm die Kopie eines Dekrets, das die Märtyrerkinder von Tlaxcala zu Schutzpatronen der mexikanischen Kinder erklärt .<br /> <br />Fri, 24 Mar 2017 11:30:41 +0100ASIEN/AFGHANISTAN - Zwangsrückkehr von Flüchtlingen: Die Hälfte der Kinder besuchen keine Schulehttp://www.fides.org/de/news/61992-ASIEN_AFGHANISTAN_Zwangsrueckkehr_von_Fluechtlingen_Die_Haelfte_der_Kinder_besuchen_keine_Schulehttp://www.fides.org/de/news/61992-ASIEN_AFGHANISTAN_Zwangsrueckkehr_von_Fluechtlingen_Die_Haelfte_der_Kinder_besuchen_keine_SchuleKabul – Fast ein Drittel der afghanischen Kinder besuchen keine Schule. In dem vom Krieg geprägten Land bringt dies auch die Gefahr mit sich, dass sie Opfer von Kinderarbeit werden, in den Reihen von bewaffneten Gruppen kämpfen müssen oder im Kindesalter verheiratet werden. Wie das Kinderhilfswerk “Save the Children” mitteilt, haben über 400.000 Kinder allein dieses Jahr wegen wachsender Instabilität nach der Rückführung von rund 600.000 afghanischer Flüchtlinge, die Schule abgebrochen. Das Hilfswerk erinnert daran, dass die Hälfte der Kinder aus Rückkehrer Familien arbeiten müssen.<br /> <br />Fri, 24 Mar 2017 11:14:49 +0100VATIKAN - Vatikan erkennt Martyrium einer in Indien ermordeten Ordensfrau anhttp://www.fides.org/de/news/61991-VATIKAN_Vatikan_erkennt_Martyrium_einer_in_Indien_ermordeten_Ordensfrau_anhttp://www.fides.org/de/news/61991-VATIKAN_Vatikan_erkennt_Martyrium_einer_in_Indien_ermordeten_Ordensfrau_anVatikanstadt – Papst Franziskus ermächtigt die Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsverfahren das Martyrium von Schwester Regina Maria Vattalil von den Klarissen der Franziskaner, die am 25. Februar 1995 wegen ihres Glaubens in Indien ermordet wurde, anzuerkennen.<br />Die 41jährige Schwester Maria stammte aus Kerala und arbeitete seit zweieinhalb Jahren in Udaynagar in der Diözese Indore im indischen Staat Madhya Pradesh. Sie wurde ermordet als sie im Bus von Udaynagar nach Indore unterwegs war. Zwei Männer zwangen sie auszusteigen und erstachen sie vor den anderen Passagieren mit 50 Messerstichen. Die Polizei nahm drei Verdächtige fest, darunter auch den Mörder. <br />Wie aus den damals vom Fidesdienst veröffentlichten Nachrichten hervorgeht engagierte sich die Ordensfrau vor allem für Bauern und Frauen in ländlichen Gebieten. Bischof, George Anathil, der damalige Bischof von Indore erinnerte daran, dass Schwester Maria vor allem als Sozialarbeiterin tätig war und die Mitglieder des tribalen Volkes der Udaynagar in einer von Großgrundbesitzern dominierten Region über ihre Bürgerrechte aufklärte. Nach ihrer Beisetzung versammelten sich tausende Menschen, darunter auch Bischöfe und Vertreter christlicher und nichtchristlicher Organisationen an öffentlichen Kundgebungen im Gedenken an die ermordete Ordensfrau teil. Alle katholischen Schulen und Institutionen im Staat Madhya Pradesh bleiben im Zeichen der Trauer geschlossen.<br /> <br />Fri, 24 Mar 2017 11:08:06 +0100AFRIKA/NIGERIA - Bischof beklagt Beeinträchtigung bei der Verteilung von Hilfsmitteln durch Korruptionhttp://www.fides.org/de/news/61988-AFRIKA_NIGERIA_Bischof_beklagt_Beeintraechtigung_bei_der_Verteilung_von_Hilfsmitteln_durch_Korruptionhttp://www.fides.org/de/news/61988-AFRIKA_NIGERIA_Bischof_beklagt_Beeintraechtigung_bei_der_Verteilung_von_Hilfsmitteln_durch_KorruptionAbuja - “Viele Hilfsmittel aus westlichen Ländern gelangen nicht zu den Menschen, für die sie bestimmt sind“, so Bischof Oliver Dashe Doeme von Maiduguri im Gespräch mit dem katholischen Hilfswerk ‚Kirche in Not’ ,„Denn es wird darauf bestanden, dass Spenden von Hilfsorganisationen der Regierung verteilt werden und dort gelangen sie in die Taschen einiger weniger. Viele unserer Politiker sind korrupt”. In Maiduguri kommt es immer wieder zu Anschlägen der islamistischen Sekte Boko Haram. <br />Bischof Doeme dankte der Delegation des Hilfswerks und betonte in diesem Zusammenhang, dass auch die katholische Kirche und andere Religionsgemeinschaften über effiziente Strukturen zur Verteilung von Hilfsmitteln an die Opfer der Boko Haram verfügen.<br />Die Mitglieder der 14köpfingen Delegation mit Vertretern aus Südkorea, Asien, Amerika und Europa forderte unterdessen zum Engagement für Aussöhnung und interreligiösen Dialog auf, damit bestehende Spannungen überwunden werden können.<br />Wie Pfarrer John Bekeni betont, soll es bei den Spannungen oft politische Hintergründe geben: zum Beispiel sei der Kauf eines Grundstücks zum Bau einer Kirche heute mit großen Schwierigkeiten verbunden, während die Regierung keinerlei Schadenersatz für von der Boko Haram verwüstete Kirchen zahle. Die Kirche, so Pfarrer Bakeni, habe immer allen geholfen unabhängig von der Religion. „Vertreter der katholischen Kirche haben alle Vertriebenen in Maiduguri besucht und dabei auch umgehend humanitäre Hilfe unter muslimischen Gläubigen geleistet“. <br />Bei dem Besuch bei Überlebenden der Gewalt der Boko Haram Haram wurde die Delegation vom Sprecher der Diözese Maiduguri, Pfarrer Gideon Obasogie begleitet. <br /> <br />Thu, 23 Mar 2017 13:45:28 +0100ASIEN/SYRIEN - Syrisch-katholischer Erzbischof von Hassakè: “Wir versuchen allen zu helfen”http://www.fides.org/de/news/61990-ASIEN_SYRIEN_Syrisch_katholischer_Erzbischof_von_Hassake_Wir_versuchen_allen_zu_helfenhttp://www.fides.org/de/news/61990-ASIEN_SYRIEN_Syrisch_katholischer_Erzbischof_von_Hassake_Wir_versuchen_allen_zu_helfenHassakè – Die Kämpfer des selbsternannten Islamischen Staates haben sich aus der Stadt Hassakè und Umgebung zurückgezogen. Jahrelang gab es zahlreiche Stellungen des IS in der Hauptstadt und der gleichnamigen Provinz im Nordosten Syriens. Doch die Menschen leiden weiterhin unter den Folgen des Konflikts: “Südlich der Hauptstadt” so der syrisch-katholische Erzbischof von Hssakè Nisibi, Jacques Behnan Hindo, “gibt es Beduinen-Dörfer, in denen die Menschen Hunger leiden. Sie hatten sich mit der Belagerung durch den IS arrangiert, denn dieser garantierte ihnen das Notwendigste zum Leben. Nun hoffen sie auf Unterstützung durch die kurdischen Milizen. Doch viele haben nichts zu Essen. Unsere Diözese ließ in diesen Dörfern rund 3000 Ziegen und Lämmer verteilen, damit sie Milch haben und versuchen in den Familien und in der Gemeinschaft Jungtiere aufzuziehen. Dies soll das Überleben garantieren. Die Christen in unserer Region haben während des Krieges viel Leid erfahren. Doch dies gilt auch für Nichtchristen, die es manchmal sogar noch härter getroffen hat. Und wir versuchen allen zu helfen”. <br />Die syrisch-katholische Erzdiözese, so Erzbischof Hindo weiter, habe auch 25 Wohnungen in den südlichen Vierteln der Stadt Hassakè wieder aufbauen lassen diese dort auch für nichtchristliche Familien zur Verfügung gestellt. Man wolle damit zur Überwindung von sektiererischen Tendenzen beitragen. Kritisch sieht der Erzbischof diesbezüglich das Verhalten einiger kurdischer Milizen: “Seit fast einem Jahr belagern sie ein Krankenhaus, das sie eigentlich schon im Juni verlassen sollten und behindern damit den Wiederaufbau und die Inbetriebnahme der Einrichtung”, so der Erzbischof.<br /> <br /><br />Thu, 23 Mar 2017 13:44:41 +0100ASIEN/PHILIPPINEN - Wiedereinführung der Todesstrafe: “Senatoren sollen konsequent handeln und nach dem eigenen Gewissen abstimmen”http://www.fides.org/de/news/61989-ASIEN_PHILIPPINEN_Wiedereinfuehrung_der_Todesstrafe_Senatoren_sollen_konsequent_handeln_und_nach_dem_eigenen_Gewissen_abstimmenhttp://www.fides.org/de/news/61989-ASIEN_PHILIPPINEN_Wiedereinfuehrung_der_Todesstrafe_Senatoren_sollen_konsequent_handeln_und_nach_dem_eigenen_Gewissen_abstimmenManila – “Wir bitten unsere Politiker um konsequentes Handeln und eine Abstimmung über die Todesstrafe nach dem eigenen Gewissen… Ein vom Glauben erleuchtetes Gewissen ist sehr wichtig in der Politik und in anderen Bereichen des Lebens. Die Entscheidungen im persönlichen oder privaten Bereich sollten den Entscheidungen im öffentlichen Bereich nicht widersprechen”, so der geschäftsführende Sekretär der Kommission “Familien und Leben” der Philippinischen Bischofskonferenz, Pfarrer Melvin Castro im Vorfeld der Abstimmung über die Einführung der Todesstrafe im Senat, nachdem diese vom Kongress bereits gebilligt wurde. Die Abstimmung im Senat soll am kommenden 2. Mai stattfinden. In der Versammlung haben die Mitglieder der Partei des Präsidenten Duterte, der die Todesstrafe wieder einführen will, in der Mehrheit. <br />"Die Kirche lehrt uns, dass jedes Menschenleben heilig ist”, so der katholische Geistliche weiter, „Wir wünschen uns ein Land, in dem das Prinzip der unveräußerlichen Würde jedes Menschen und dessen Grundrechte respektiert werden“. <br />In einem kürzlich in allen katholischen Gemeinden des Landes verlesenen Hirtenbrief, nennt die Bischofskonferenz verschiedene Gründe für die Ablehnung der Wiedereinführung der Todessprache. Die Todesstrafe „ist nicht notwendig“, so die Bischöfe in ihrer Verlautbarung, „sie garantiert nicht mehr Gerechtigkeit“, sie „hilft unserem Land nicht“.<br />Jede Strafe, so die Bischöfe weiter, sollte einen erzieherischen Wert haben und “Heilung und eine Änderung des Lebenswandels anstreben” und nicht nach Rache trachten. "Keine Studie belegt, dass die Todesstrafe ein wirksames Abschreckmittel gegen das Verbrechen ist”, betonen die Bischöfe. <br />In dem Appell an die Senatoren wird deshalb um “die Ablehnung der Einführung der Todesstrafe” gebeten, während die Gläubigen dafür beten sollen, dass „der Geist die Gedanken und das Gewissen der Gesetzgeber erleuchten möge“.<br /> <br /><br />Thu, 23 Mar 2017 12:59:34 +0100AMERIKA/DOMINIKANISCHE REPUBLIK - Bischöfe aus Grenzdiözesen beraten über gemeinsame Problemehttp://www.fides.org/de/news/61985-AMERIKA_DOMINIKANISCHE_REPUBLIK_Bischoefe_aus_Grenzdioezesen_beraten_ueber_gemeinsame_Problemehttp://www.fides.org/de/news/61985-AMERIKA_DOMINIKANISCHE_REPUBLIK_Bischoefe_aus_Grenzdioezesen_beraten_ueber_gemeinsame_ProblemeBarahona – Bischöfe, Priester und Delegierte der Pfarreien aus den Grenzdiözesen in Haiti und der Dominikanischen Republik kamen am vergangenen 21. März in Barahona zusammen, um über gemeinsame soziale und wirtschaftliche Probleme zu beraten und sich über pastorale Erfahrungen auszutauschen. Das Treffen endete mit einem gemeinsamen Gottesdienst im Beisein des Apostolischen Nuntius in der Dominikanischen Republik, Erzbischof Jude Thaddeus Okolo Gastgeber der Veranstaltung war Bischof Andrés Napoleón Romero Cárdenas von Barahona.<br /> <br />Thu, 23 Mar 2017 12:28:34 +0100AFRIKA/SÜDSUDAN - Einwohner fliehen vor der Hungersnot in Unity Statehttp://www.fides.org/de/news/61984-AFRIKA_SUeDSUDAN_Einwohner_fliehen_vor_der_Hungersnot_in_Unity_Statehttp://www.fides.org/de/news/61984-AFRIKA_SUeDSUDAN_Einwohner_fliehen_vor_der_Hungersnot_in_Unity_StateYirol – “Seit sechs Jahren gab es in keinem afrikanischen Land einer so dramatische Situation: es herrscht eine Hungersnot. Zuletzt hat es eine solche in Situation in Somalia. Seit etwas mehr als einem Monat verhungern Menschen im Südsudan und insbesondere im Unity State an der Grenze zum Lake State, wo wir seit zehn Jahren tätig sind”, so Pfarrer Dante Carraro vom medizinischen Hilfswerk „Medici con l’Africa CUAMM“. <br />“Die Folgen der Dürre und der Hungersnot, die seit letztem Jahr im Land herrschen haben sich zugespitzt, weil die Sicherheitslage in vielen Teilen des Landes gefährdet ist, was die Menschen von der Arbeit abhält und das Vertrauen der Familien und Gemeinschaften zerstört. Die Menschen fahren nicht mehr mit dem Auto, weil die Straßen nicht sicher sind. Wenn die Armut so groß wird, dass man nicht mehr genug zu Essen hat für die eigenen Kinder, dann tun Menschen Dinge, die sie sonst nicht tun würden. Die Verbindungsstraßen sind blockiert, der öffentliche Verkehr lahm gelegt, Lebensmittel und Saatgut können nicht mehr verteilt werden. Und nun sterben die Menschen an Hunger. Zuerst verendet das Vieh und dann sterben Kinder, Mütter und alte Menschen und schließlich auch Jugendliche und Erwachsene. Die Menschen fliehen aus der Region. Aus dem Unity State fliehen die Menschen in das Landesinnere oder in den Süden oder Richtung Osten ins Ausland nach Äthiopien“, so Pfarrer Carraro weiter. <br />“Unser Hilfswerk will dieses Leid und diese Demütigung lindern”, so der katholische Priester, “Wir nehmen Flüchtlinge auf und helfen Müttern, Kindern und ganzen Familien in den Süden zu gelangen auf der Suche nach Unterkunft, Lebensmitteln und medizinischer Versorgung, die wir in den Krankenhäusern in Cuibet, Rumbeck, Yirol und in verschiedenen Gesundheitszentren im ganzen Land gewährleisten. Wir helfen dort, wo die Not am größten ist… Dabei unterstützen die Vereinten Nationen unsere Aktivitäten aus Juba so gut sie können”. <br /> <br />Thu, 23 Mar 2017 11:58:51 +0100AMERIKA - REPAM: Landrecht ist Voraussetzung für die Gewährleistung anderer Rechtehttp://www.fides.org/de/news/61983-AMERIKA_REPAM_Landrecht_ist_Voraussetzung_fuer_die_Gewaehrleistung_anderer_Rechtehttp://www.fides.org/de/news/61983-AMERIKA_REPAM_Landrecht_ist_Voraussetzung_fuer_die_Gewaehrleistung_anderer_RechteWashington – Angesichts der Verstöße gegen das Landrecht indigener Völker und der Amazonasgemeinden in Südamerika fordert das Panamerikanische Kirchennetzwerk die die Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen auf, die einen Sonderberichterstatter mit einem Bericht zur Lage des Landrechts der indigenen Völker zu beauftragen. "Ein solcher Bericht wäre ein notwendiges juridisches Instrument für den Schutz der indigenen und nicht indigenen Gemeinden in der Amazzonasregion auf nationaler und internationaler Ebene", so REPAM nach einer Anhörung bei der Interamerikanischen Menschenrechtskommission mit Sitz in Washington am vergangenen 17. März .<br />Vertreter der indigenen Völker berichten zusammen mit dem Sprecher des Rates der Lateinamerikanischen Bischofskonferenzen, Erzbischof Pedro Ricardo Barreto Jimeno, S.J. von Huancayo über die vom Abbau von Mineralien und anderen illegalen Aktivitäten im Amazonasgebiet verursachten Umweltschäden und Verstößen gegen die Menschenrechte der Einwohner des Territoriums, insbesondere gegen das Landrecht und fordern von den Behörden neue Wege für die Vereinbarkeit von Menschenrechten und Umweltschutz mit einer produktiven wirtschaftlichen Entwicklung. <br />Bei der Anhörung erinnerte das REPAM daran, dass das Landrecht die Voraussetzung für die Gewährleistung anderer Rechte ist.<br /> <br />Thu, 23 Mar 2017 11:42:46 +0100AMERICA/REPUBBLICA DOMINICANA - Incontro dei Vescovi di frontiera di Haiti e Rep. Dominicana sui problemi comunihttp://www.fides.org/de/news/61986-AMERICA_REPUBBLICA_DOMINICANA_Incontro_dei_Vescovi_di_frontiera_di_Haiti_e_Rep_Dominicana_sui_problemi_comunihttp://www.fides.org/de/news/61986-AMERICA_REPUBBLICA_DOMINICANA_Incontro_dei_Vescovi_di_frontiera_di_Haiti_e_Rep_Dominicana_sui_problemi_comuniNaypyidaw – In Myanmar i minori possono iniziare a lavorare legalmente all’età di 14 anni, ma la giornata di lavoro non può superare le quattro ore. La legislazione consente di entrare nel mercato del lavoro a 14 anni, ma alcuni arrivano anche a falsificare la documentazione per iniziare prima. Pur essendo vietata ogni forma di lavoro pericolosa, gli esperti sostengono che si la legislazione è poco conosciuta e molti bambini, ancora più piccoli, vengono mandati a lavorare. Secondo le informazioni pervenute a Fides, in Myanmar lavora un bambino su 5, nella fascia di età tra 10 e 17 anni: uno dei peggiori Paesi del mondo in materia di lavoro minorile dove una persona su quattro vive al di sotto della soglia di povertà. <br />Molti dei bambini che lavorano per aiutare le loro famiglie vendono fiori, servono il tè o fanno i domestici. Altri lavorano nelle sempre più numerose fabbriche straniere stabilite nel Paese per trasformare l’economia nella più dinamica della regione, facendo prevedere quest’anno una crescita del 7%. Le imprese occidentali cercano di approfittare del basso costo della manodopera. Il salario minimo è infatti di circa 33 centesimi di dollaro all’ora, meno rispetto a Thailandia, Cambogia, Cina e Indonesia. <br /> <br />Thu, 23 Mar 2017 11:28:58 +0100AMERIKA/PUERTO RICO - Religionsvertreter fordern von den USA vorbeugende Maßnahmen gegen Finanzkrisenhttp://www.fides.org/de/news/61982-AMERIKA_PUERTO_RICO_Religionsvertreter_fordern_von_den_USA_vorbeugende_Massnahmen_gegen_Finanzkrisenhttp://www.fides.org/de/news/61982-AMERIKA_PUERTO_RICO_Religionsvertreter_fordern_von_den_USA_vorbeugende_Massnahmen_gegen_FinanzkrisenSan Juan – Erzbischof Roberto González fordert gemeinsam mit der Bibelgesellschaft unter Leitung von Pastor Heriberto Martínez vom US-amerikanischen Kongress die Verabschiedung von Steuerleichterungen für Kinder und die Garantien für die Gesundheitsversorgung in Puerto Rico. Die Abgeordnetenkammer debattiert derzeit über mögliche Änderungen der Gesundheitsgesetze, die nach Ansicht der Religionsvertreter, sollten sie gebilligt werden zu einer Reduzierung der Schulden beitragen könnte. Der Freistaat Puerto Rico ist ein Außengebiet der Vereinigten Staaten.<br />"Ihr seid Abgeordnete des Kongresses, damit ihr euch für Puerto Rico einsetzt", so die beiden Religionsvertreter in ihrem Schreiben an die demokratischen und demokratischen Abgeordneten des Kongresses und des Senats. "Bei der Umstrukturierung der Schulden unserer Insel sind wir auf euch angewiesen”. <br />Dabei erinnerten Erzbischof González und Pastor Martínez auch an die Notwendigkeit von Maßnahmen, die künftige Schuldenkrisen verhindern und dies nicht nur in Puerto Rico sondern in den Entwicklungsländern in aller Welt. "Wir müssen gegen Finanzkrisen vorbeugen, die sich vor allem auf Kinder auswirken”, heißt es in dem Schreiben, „Viele Länder, darunter auch Puerto Rico befinden sich in der Krise, weil es keine Gesetze gibt, die eine verantwortliche Vergabe und Krediten und deren Rückzahlung regeln“.<br />Die Religionsführer erinnern daran, dass sie bei der Bekämpfung der Krise in Puerto Rico seit 2015 mit dem Netzwerk „Jubilee USA“ und Einrichtungen der Ortskirchen, darunter auch die katholische Bischofskonferenz und die United Church of Christ.<br /> <br /><br />Thu, 23 Mar 2017 11:26:45 +0100AFRIKA/NIGERIA - Acht Tote bei Anschlag auf ein Flüchtlingscamp im Norden des Landeshttp://www.fides.org/de/news/61981-AFRIKA_NIGERIA_Acht_Tote_bei_Anschlag_auf_ein_Fluechtlingscamp_im_Norden_des_Landeshttp://www.fides.org/de/news/61981-AFRIKA_NIGERIA_Acht_Tote_bei_Anschlag_auf_ein_Fluechtlingscamp_im_Norden_des_LandesAbuja – Mindestens acht Menschen starben heute Nacht bei einem Selbstmordanschlag in Maiduguri . Wie aus ersten Informationen hervorgeht, sprengten sich insgesamt fünf Attentäter im Flüchtlingscamp Muna Garage in der Nähe der Stadt in die Luft.<br />In dem Camp sind tausende Vertriebene untergebracht, die vor der Gewalt der Boko Haram fliehen mussten. Bereits in der Vergangenheit war das Camp angegriffen worden. Möglicherweise wurde auch dieser Anschlag von Mitgliedern der islamistischen Sekte verübt. <br />In weiten Teilen Nigerias ist die Lage unsicher. Am 20. März starben 18 Menschen bei einem Schlag auf einen Markt in Benue. Präsident Muhammadu Buhari ließ im Zusammenhang mit dem Massaker Ermittlungen auf den Weg bringen und verurteilt die Anschläge. <br />In einer gemeinsamen Erklärung prangerten die Bischöfe erst vor wenigen Tagen die Zuspitzung der Lage an.<br /> <br />Wed, 22 Mar 2017 13:46:09 +0100ASIEN/LIBANON - Syrisch-orthodoxe Synode suspendiert zwei Bischöfehttp://www.fides.org/de/news/61980-ASIEN_LIBANON_Syrisch_orthodoxe_Synode_suspendiert_zwei_Bischoefehttp://www.fides.org/de/news/61980-ASIEN_LIBANON_Syrisch_orthodoxe_Synode_suspendiert_zwei_BischoefeBeirut – Die syrisch-orthodoxe Kirche suspendiert infolge einer internen Krise zwei ihrer Bischöfe, während weitere vier sich bis zum 30. April schriftlich für ihr Fehlverhalten gegenüber dem Patriarchen Ignatius Aphrem II. entschuldigen sollen.<br />Der Beschluss wurde im Rahmen einer außerordentlichen Versammlung gefasst, die vom 14. bis 16. März in Atchaneh tagte. Er wurde weltweit in allen syrisch-orthodoxen Gemeinden am vergangenen Sonntag, den 19. März bekannt gemacht. Bei den suspendierten Bischöfen handelt es sich um Sewerios Ishak Zaka und Eustatius Matta Roham, der einst die syrische Diözese Jazirah leitet und Ende 2012 nach Europa ausgewandert war. <br />Die sechs betroffenen Bischöfe hatten in einer gemeinsamen Erklärung am 8. Februar Zweifel an der Autorität dies Patriarchen geäußert, da er mit seinen Erklärungen und Gesten “gegen die Lehre Jesu und dessen Evangelium“ verstoße. Unter anderem beschuldigten sie den Patriarchen des “Verrats am Glauben”. Die Anschuldungen gegen den Patriarchen führten zu einer gemeinsamen Antwort von insgesamt 30 Bischöfen und Patriarchalvikaren, die das Verhalten der sechs Bischöfe in einer gemeinsamen Erklärung vom 10. Februar als “Aufstand gegen die Kirche” und “Entfernung von der christlich-orthodoxen Lehre“ bezeichneten.<br /> <br /><br />Wed, 22 Mar 2017 13:37:57 +0100AFRIKA/D.R. KONGO - Vorsitzender der Bischofskonferenz schildert beim UN-Sicherheitsrat die Lage des Landeshttp://www.fides.org/de/news/61978-AFRIKA_D_R_KONGO_Vorsitzender_der_Bischofskonferenz_schildert_beim_UN_Sicherheitsrat_die_Lage_des_Landeshttp://www.fides.org/de/news/61978-AFRIKA_D_R_KONGO_Vorsitzender_der_Bischofskonferenz_schildert_beim_UN_Sicherheitsrat_die_Lage_des_LandesKinshasa - “Die Demokratische Republik Kongo befindet sich in einer Situation für die es keine Legitimierung gibt. Es ist das erste Mal seit der Unabhängigkeit, dass so etwas in unserem Land passiert. Deshalb sind die am 31. Dezember unterzeichneten Vereinbarungen der einzige Ausweg aus der Krise”, so der Vorsitzende der Kongolesischen Bischofskonferenz, Erzbischof Marcel Utembi Tapa von Kisangani vor dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen zur Lage in der Demokratischen Republik Kongo. <br />“Unglücklicher Weise ist es sehr mühsam spezifische Vereinbarungen über die konkrete Umsetzung des Abkommens zu formulieren”, so der Vorsitzende der Bischofskonferenz weiter. “Während die Menschen ungeduldig auf die Wahl warten, zögert die Unnachsichtigkeit der Unterhändler bei einigen Punkten, die noch strittig sind, hinter der sich politische Manöver verbergen, die Umsetzung des Abkommens vom Dezember unendlich lange hinaus”. Die Bischöfe hatten den Abschluss der Verhandlungen für kommenden Montag, den 27. März, in Aussicht gestellt .<br />“Die Sicherheitslage ist angesichts blutiger Ausschreitungen und zahlreicher Menschenrechtsverstöße in weiten Teilen des Landes sehr besorgniserregend”, so der Erzbischof abschließend, der die Mitglieder des UN-Sicherheitsrates um Garantien für dien Frieden in der Demokratischen Republik Kongo bat. <br /> <br /><br /><br />Wed, 22 Mar 2017 13:24:42 +0100ASIEN/INDIEN - Franziskaner fordern politischen Willen zur Garantie der Lebensmittelsicherheithttp://www.fides.org/de/news/61979-ASIEN_INDIEN_Franziskaner_fordern_politischen_Willen_zur_Garantie_der_Lebensmittelsicherheithttp://www.fides.org/de/news/61979-ASIEN_INDIEN_Franziskaner_fordern_politischen_Willen_zur_Garantie_der_LebensmittelsicherheitKalkutta – Damit die Lebensmittelnot in Indien überwunden wird sind Garantien für die “Lebensmittelsicherheit” aller Bürger notwendig. Deshalb soll die indische Regierung einen Aktionsplan auf den Weg bringen, der zur Umsetzung der von den Gesetzen des Landes garantierten Lebensmittelsicherheit beiträgt. Dies fordert Pater Nithiya Sagayam, Ofm Cap, vom „Verband der Ordensfamilie der Franziskaner in Indien" .<br />"Trotz einer raschen wirtschaftlichen Entwicklung leben immer noch ein Drittel der Inder unterhalb der Armutsgrenze: Grund dafür ist vor allem der mangelnde politische Wille", so der Franziskanerpater. Mit dem Thema befasste sich auch ein von AFFI in Zusammenarbeit mit der Organisation "Franciscans International" und dem Udayani-Zentrum in Kalkutta veranstaltetes Studienseminar.<br />Rund 40 Delegierte aus ganz Indien erinnerten daran, dass “potentielle Möglichkeiten sowohl unter den Menschen als auch bei der Regierung existieren, wenn es um die Beendigung der extremen Armut geht". Ausreichend währe eine Umsetzung des “National Food Security Act” aus dem Jahr 2013 und “wirksame Maßnahmen, die vor allem Ernährung und Wohlergehen für Kinder sichern”. <br />Gemeinsam mit der “Indischen Föderation für Lebensmittelsicherheit“ soll ein solcher Aktionsplan entwickelt werden, der extreme Armut und Hunger bekämpft. Dabei sollen folgende Ziele verfolgt werden: Aufklärung armer Bevölkerungsgruppen über das Recht auf Nahrung, Organisation einer Tagung bei der Woche für Lebensmittelaktion mit dem Schwerpunkt Recht auf Nahrung; besonderes Augenmerk für die Einwohner von ländlichen Gebieten, Slums, Migranten, Dalit und indigene Völker. <br /> <br />Wed, 22 Mar 2017 13:03:43 +0100EUROPA/ITALIEN - Internationaler Tag des Wassers: fast eine Milliarde Menschen haben keinen Zugang zu Trinkwasserhttp://www.fides.org/de/news/61975-EUROPA_ITALIEN_Internationaler_Tag_des_Wassers_fast_eine_Milliarde_Menschen_haben_keinen_Zugang_zu_Trinkwasserhttp://www.fides.org/de/news/61975-EUROPA_ITALIEN_Internationaler_Tag_des_Wassers_fast_eine_Milliarde_Menschen_haben_keinen_Zugang_zu_TrinkwasserRom - Papst Franziskus will eine globale Debatte zum Welttag des Wassers am heutigen 22. März auf den Weg bringen. Am Ende der heutigen Generalaudienz wird das Programm WATERSHED offiziell eröffnet werden, auf das in den kommenden fünf Jahren weitere Programme folgen sollen. Gegenwärtig haben weltweit fast Milliarde Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Wie der „World Water Council” mitteilt gaben insgesamt 923 Millionen Menschen kein sauberes Trinkwasser:319 Millionen in afrikanischen Ländern südlich der Sahara , 554 Millionen in asiatischen Ländern und 50 Millionen in Südamerika . Rund 3,5 Millieonen Menschen sterben jedes Jahr an Krankheiten, die von verschmutztem Wasser verursacht werden. <br />Auf der anderen wird Wasser bei Überschwemmunge, Taifune, Tsunami, Gewitter, Dürre und Hungersnot zu einer Gefahr für Millionen Menschen, die unter den Folgen des Klimawandels leiden. Nach Angaben der Internationalen Meteorologischen Organisation ist dies die Ursache von 75% aller Naturkatastrophen. <br /> <br /><br />Wed, 22 Mar 2017 12:46:47 +0100