Fides News - German (Standard)http://www.fides.org/Aus dem Archivder FidesagenturdeDie auf unseren Internetseiten veröffentlichten Inhalte unterliegen einer Licenza Creative Commons. OZEANIEN/NEUSEELAND - Bischof von Dunedin zurückgetreten und Nachfolger ernannthttp://www.fides.org/de/news/63796-OZEANIEN_NEUSEELAND_Bischof_von_Dunedin_zurueckgetreten_und_Nachfolger_ernannthttp://www.fides.org/de/news/63796-OZEANIEN_NEUSEELAND_Bischof_von_Dunedin_zurueckgetreten_und_Nachfolger_ernanntVatikanstadt – Papst Franziskus hat am heutigen 22. Februar 2018, den von Colin David Campbell, von Dunedin eingereichten Rücktritt angenommen und den bisherigen Generalvikar derselben Diözese, Pfarrer Michael Joseph Dooley, zu seinem Nachfolger ernannt.<br />Pfarrer Michael Joseph Dooley wurde am 13. Dezember 1961 in Invercargill geboren. Er studierte Philosophie und Theologie am Holy Cross College in Mosgiel und erwarb einen Bachelor-Titel im Fach Theologie an der University of Otago . Am 13. Dezember 1989 wurde er zum Priester geweiht und in die Diözese Dunedin inkardiniert.<br />Nach seiner Priesterweihe hatte er folgende Ämter inne: 1990-1994: Pfarrvikar der St. Mary’s Basilika in Invercargill und Kaplan des Verdon College; 1994-1995: Vikar der Blessed Sacrament Parish Gore und Kaplan des St. Peter’s College; 1995-1998: Studium am Melbourne College of Divinity ; 1998-1999: Direktor des Holy Cross Seminary in Mosgiel; 1999-2005: Pfarrer der St. Mary Parish in Mosgiel; 2005-2008: Spiritual des Holy Cross Seminary, Auckland; seit 2008: Pfarrer der Pfarrei Mary in Mosgiel und in St. Peter Chanel in Green Island und Kaplan des Kavanagh College ; seit 2016: Generalvikar der Diözese Dunedin; seit 2017: Mitglied des Konsultoren- und des Priesterrates.<br /> <br /><br />Thu, 22 Feb 2018 13:43:38 +0100ASIEN/INDONESIEN - Bischof von Tanjung Selor ernannthttp://www.fides.org/de/news/63797-ASIEN_INDONESIEN_Bischof_von_Tanjung_Selor_ernannthttp://www.fides.org/de/news/63797-ASIEN_INDONESIEN_Bischof_von_Tanjung_Selor_ernanntVatikanstadt – Papst Franziskus hat am heutigen 22. Februar den bisherigen Rektor des Theologats seines Ordens in Malang, Pater Paulinus Yan Olla, M.S.F., zum Bischof der Diözese Tanjung Selor ernannt. <br />Pater P. Paulinus Yan Olla wurde am 22. Juni 1963 in Seom-Eban geboren. Er trat in zunächst in das Kleine Seminar in Laian ein und besuchte danach das Große Seminar in Yogyakarta. Er studierte Philosophie und Theologie in Weda Bhakti . Am 22. Juli 1991 legte er bei den Missionaren von der Heiligen Familie die ewigen Gelübde ab. Am 28. August 1992 wurde er zum Priester geweiht.<br />Danach hatte er folgende Ämter inne: 1992-1994: Vikar in der Pfarrei seines Ordens in Banteng ; 1993-2005: Koordinator der Kommission für die Familie der Erzdiözese Samarinda ; 1995-1997: Rektor des Kleinen Seminars Don Bosco in Samarinda; 1997-2000: Pfarrer der Pfarrei Buna Maria in Banjarbaru ; Direktor des Postulantats seines Ordens in Banjarbaru; 2000-2004: Studium der Theologie am Theresianum in Rom; 2001-2007: Generalassistent seines Ordens in Rom; 2007-2013: Generalsekretär seines Ordens in Rom; 2013: Rektor des Theologischen Studentats seines Ordens in Malang; seit 2014: Koordinator der Kommission für die Familie in der Diözese Malang; seit 2014: Dozent am Philosophical and Theological Higher Institute Widya Sasana in Malang.<br /> <br />Thu, 22 Feb 2018 13:29:01 +0100ASIEN/IRAK - Wahlkampf beeinträchtigt Rückkehr von Flüchtlingen nach Mossul und in die Provinz Ninivehhttp://www.fides.org/de/news/63793-ASIEN_IRAK_Wahlkampf_beeintraechtigt_Rueckkehr_von_Fluechtlingen_nach_Mossul_und_in_die_Provinz_Ninivehhttp://www.fides.org/de/news/63793-ASIEN_IRAK_Wahlkampf_beeintraechtigt_Rueckkehr_von_Fluechtlingen_nach_Mossul_und_in_die_Provinz_NinivehMossul - Die Manöver der politischen Kräfte mit Blick auf die bevorstehenden Wahlen im Irak am 12. Mai dieses Jahres, beeinträchtigen die Rückkehr Vertriebenen, die in den vergangenen Jahren aus Mossul und der Provinz Ninive vor dem Vormarsch des selbsternannten Islamischen Staates fliehen mussten. Dies betont die kurdischen Partei PUK, die der rivalisierenden kurdischen Partei PDK vorwirft, dass diese die Rückkehr von Flüchtlingen aus Flüchtlingscamps in Erbil behindert. Mitglieder der PDK, so die Rivalen dell'UPK, kontrollierten mit Checkpoints die Straßen, die aus Erbil und Mossul in die Bezirke der Provinz Ninive führen, unter anderem auch in den Bezirk Sinjar, in dem vorwiegend die jesidischenMinderheit lebt.<br />Mindestens 800.000 irakische Binnenflüchtlinge leben weiterhin in Lagern in den Regionen Erbil und Dohuk. Unter ihnen sind auch viele der Zehntausende Christen, die vor der Offensive des IS im Sommer 2014 aus ihren Dörfern in der Ninive-Ebene geflohen waren. Auch Aktivisten der Jesiden hatten haben in den letzten Tagen auf den Druck hingewiesen, der von der PDK ausgeübt wird, um Stimmen und Wahlunterstützung der Gemeinschaft zu erhalten.<br />Die UPK-Mitglieder fordert die irakische Regierung die Wahlkommission und das irakische Parlament deshalb auf, nicht auf jene Wahlbestimmungen zu verzichten, die die Rückkehr von Vertriebenen ermöglichen, die an der Wahl in ihren Heimatdörfern und -städten teilnehmen wollen.<br />Unterdessen weist Hanin al-Qaddo, Abgeordneten der Minderheit der Shabak, mit Blick auf die Wahl darauf hin, dass die USA auf Bitte der sunnitischen Bevölkerungsteile während der Wahl Soldaten in der Provinz Ninives stationieren wollen.<br />In den vergangenen Tagen erinnerte der chaldäische Bischof von Erbil, Bashar Warda, in Vorträgen und Interviews in den USA daran, dass nach den letzten Jahren des Konflikts und der Gewalt im Irak heute nur noch weniger als 200.000 Christen leben.<br /> .<br />Thu, 22 Feb 2018 13:08:12 +0100AFRIKA - Fastenaktion für Kongo und Südsudan: Auf dem Weg zu Frieden und Versöhnunghttp://www.fides.org/de/news/63792-AFRIKA_Fastenaktion_fuer_Kongo_und_Suedsudan_Auf_dem_Weg_zu_Frieden_und_Versoehnunghttp://www.fides.org/de/news/63792-AFRIKA_Fastenaktion_fuer_Kongo_und_Suedsudan_Auf_dem_Weg_zu_Frieden_und_VersoehnungKara –Die große Beteiligung am "Tag des Fastens und des Betens für den Frieden im Kongo und Südsudan und in der Welt", der von Papst Franziskus ausgerufen wurden , wird auch von den Christen im Südsudan dankbar aufgenommen. "Dies zeigt uns, dass wir nicht allein sind und dass die Gläubigen auf der ganzen Welt mit uns auf dem Weg zu Frieden und Versöhnung sind", so der Generalsekretär des Rates der Kirchen im Südsudan, James Oyet Latansio.<br /> "Das Chaos, in dem sich allem die Bevölkerung im Kongo und im Südsudan und viele afrikanische Völker gegenwärtig befinden, zeigt, wie dringlich ein gemeinsames Ideal ist. Und dieses gemeinsame Ideal ist nichts anderes als Frieden und Versöhnung ", so der Theologe Pater Donald Zagore von der Gesellschaft der Afrikamissionare.t<br />"Frieden und Versöhnung werden nur dann eine Wirklichkeit in Afrika sein, wenn das Reich Gottes wirklich in die Tiefen des Herzens des afrikanischen Menschen vorgedrungen ist. Es gibt eine Wahrheit des Glaubens, die niemals vergessen werden darf: Der Friede Jesu ist ein Friede, den die Welt niemals geben kann", fährt P. Zagore fort: "Viele Faktoren haben dazu geführt, dass afrikanische Völker auf dem afrikanischen Kontinent Barrieren schaffen. Heute müssen wir mutig und prophetisch gegen all diese Hindernisse und Barrieren aufstehen, um sie zu überwinden und die Herzen zu befreien. In diesem Sinn kann die Menschheit in Afrika eine entscheidende Rolle spielen. Indem sie sich auf Gott einlassen, von dem alle gerechte und echte Befreiung kommt, sind die afrikanischen Völker aufgerufen, sich aktiv für eine wahre Befreiung des Kontinents einzusetzen. Das Wenige, was jeder Afrikaner tun kann, ist schon viel in dem Maße, in dem es ihm gelingt, einen Menschen von seinem Leiden, von seinem Schmerz oder von seiner Angst zu befreien".<br />Afrikaner müssen erkennen“, so der Theologe weiter, „dass jeder Akt der Befreiung, der in Gerechtigkeit und Wahrheit vollbracht wird, ein Akt der Errettung ist. <br />Unter den vielen internationalen Kirchen und religiösen Organisationen, die sich dem Appell von Papst Franziskus angeschlossen haben, ist auch der Ökumenische Rat der Kirchen , der in einem Brief des Generalsekretärs Pastor Olav Fykse Tveit einlädt, "sich als globale ökumenische Gemeinschaft dem Gebet und dem Fasten anzuschließen, angesichts der politischen und sozialen Spannungen, der Gewalt und des Leids der Bürger des Kongo und des Südsudan ".<br />Die Situation in den beiden afrikanischen Staaten ist dramatisch. In der Demokratischen Republik Kongo gibt es 4,3 Millionen Flüchtlinge und über 13 Millionen Menschen, die dringend humanitäre Hilfe benötigen. Im Südsudan haben 2 Millionen Menschen ihr Heimatland wegen des Bürgerkriegs verlassen, während es zudem fast 2 Millionen Menschen Binnenvertriebene gibt. Am meisten von Gewalt und Instabilität betroffen sind Frauen, Kinder und Jugendliche.<br /> <br />Thu, 22 Feb 2018 12:24:59 +0100ASIEN/INDIEN - UN-Bericht: “Frauen aus dem Volk der Dalit werden stärker diskriminiert”http://www.fides.org/de/news/63791-ASIEN_INDIEN_UN_Bericht_Frauen_aus_dem_Volk_der_Dalit_werden_staerker_diskriminierthttp://www.fides.org/de/news/63791-ASIEN_INDIEN_UN_Bericht_Frauen_aus_dem_Volk_der_Dalit_werden_staerker_diskriminiertNew Delhi - "Frauen aus dem Volk der Dalit in Indien sind ärmer und werden stärker ausgegrenzt und diskriminiert als Männer und das durchschnittliche Lebensalter ist bei ihnen 14,6 Jahre niedriger als bei Frauen aus der höchsten Kaste. Das ist alarmierend", so P. A. Singarayan, ein katholischer Priester aus Tamil Nadu zu Fides. Der Priester basiert seine Einschätzung auf den UN-Bericht zur Geschlechtergleichheit bis 2030, aus dem hervorgeht, dass die frühere Sterblichkeit bei Frauen aus niedrigeren Kasten in Indien hauptsächlich auf schlechte Gesundheits- und Hygienebedingungen zurückzuführen ist. <br />"Frauen müssen gleiche Rechte und Chancen haben. Gott hat alle Menschen nach seinem Abbild geschaffen, aber es ist traurig wenn wir feststellen müssen, dass kleine Mädchen nicht mit der gleichen Fürsorge bedacht werden männliche Kinder in Indien", so der katholische Geistliche weiter. "In der indischen Gesellschaft“, fährt er fort, „erleben Frauen und Mädchen vielfältige Formen der Benachteiligung aufgrund von geschlechtsspezifischen und anderen Ungleichheiten", was sich in "mangelndem Zugang zu hochwertiger Bildung, menschenwürdiger Arbeit, Gesundheit und Wohlergehen" äußert.<br />Im Kern der UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung, die vor zwei Jahren von der UNO verabschiedet wurde, steht die Verpflichtung, "niemanden zurückzulassen" und den Bedürfnissen der am stärksten benachteiligten Gruppen Vorrang einzuräumen. Die Agenda setzt eine Reihe von globalen Maßstäben, wie zum Beispiel: Beseitigung der extremen Armut und des Hungers, Zugang aller Kinder zur Schulbildung. Der neue UN-Bericht zeigt auf, dass besonders Frauen von Notlagen betroffen sind und untersucht die politischen Maßnahmen, die zur Erreichung der erklärten Ziele erforderlich sind.<br />Ziel ist es sicherzustellen, dass alle Frauen und Mädchen unabhängig von Alter, Klasse, Rasse, ethnischer Zugehörigkeit oder Religion gleiche Rechte und Möglichkeiten haben. Dem Bericht zufolge überschneiden sich oft geschlechtsbezogene Diskriminierung und anderen Formen der Diskriminierung – aufgrund von Kaste, ethnischer Zugehörigkeit, Religion – was zu einer weiteren Ausgrenzung von Frauen und Mädchen der ärmsten und am stärksten benachteiligten Bevölkerungsgruppen führt.<br />In Indien hat Armut zudem noch weitere Konsequenzen: Zum Beispiel führt sie oft zu einem Mangel an Zugang zu Bildung oder zu Kinderarbeit und Kinderheirat. Nach dem UN-Bericht ist in Indien eine Frau im Alter zwischen 20 und 24 Jahren, die aus einer armen Familie in einer ländlichen Gegend stammt, fünfmal häufiger bereits im Alter unter 18 Jahren verheiratet als ein Mädchen aus einer wohlhabenden Familie in der Stadt. <br />Der Bericht fordert Regierungen auf, Politiken mit dem Ziel zu entwickeln, "niemanden zurückzulassen", um die soziale Fragmentierung nicht weiter zu verschärfen.<br />"Niemanden zurück zu lassen“, so Pfarrer Singarayan abschließend, „bedeutet, die Bedürfnisse der am stärksten marginalisierten, sozial, politisch, ökonomisch, ökologisch, und kulturell benachteiligten Menschen zu kennen und zu befriedigen: Dafür engagiert sich die Kirche in Indien und dafür muss sich auch die Regierung engagieren".<br /> <br />Thu, 22 Feb 2018 11:40:08 +0100AMERIKA - Amazonas-Synode: "Die Nähe der indigenen und christlichen Werte zeigen”http://www.fides.org/de/news/63789-AMERIKA_Amazonas_Synode_Die_Naehe_der_indigenen_und_christlichen_Werte_zeigenhttp://www.fides.org/de/news/63789-AMERIKA_Amazonas_Synode_Die_Naehe_der_indigenen_und_christlichen_Werte_zeigenAmazonasregion - „Ich konnte nicht nein sagen. Deshalb leiste ich meinen Beitrag mit der Erfahrung, die ich in all diesen Jahren unter den indigenen Völkern, in der Liturgie, der Katechese und bei der inkulturierten Evangelisierung erlangt habe und möchte auch einen Beitrag zur Reflexion über indigene Spiritualität aus der Sicht der einheimischen Theologie leisten, die ich seit fast zwanzig Jahren begleite", so Pfarrer Justino Sarmento Rezende aus dem indigenen Volk der Tuyuka, der zu den fünf Experten gehört, die die Bischofssynode bei der Vorbereitung der Amazonas-Synode 2019 beraten. Wie Mauricio Lopez, Exekutivsekretär des panamazonischen Kirchennetzwerks mitteilt, wurden die fünf Berater aus einer Liste von mehr als 25 Namen ausgewählt. Zu diesen Beratern gehört auch die Soziologin Marcia Oliveira, die sich auf die Kultur und Geschichte der Kirche im Amazonasgebiet spezialisiert hat, sowie der Anthropologe Fernando Roca Alcázar , der brasilianische Theologe und Missionar Paulo Suess, und Peter Hughes Columbano, Missionspriester und Koordinator des REPAM in Peru.<br />Im Gespräch mit Fides, betont Pfarrer Justino Sarmento Rezende, dass er seit 24 Jahren Priester ist und seit 34 Jahren Ordensmitglied der Salesianer von Don Bosco und sich deshalb dazu berufen fühlt, "die Nähe der indigenen Werte zu den christlichen Werten" hervorzuheben.<br />"Dieser Weg, den wir nun beginnen“, so der Ordensmann, „wird eine besonders tiefe kirchliche Erfahrung mit anderen Mitgliedern der Kommission und mit dem Heiligen Vater sein, mit dem wir uns am 12. und 13. April treffen werden. Ich denke, ich kann viel lernen und gleichzeitig dazu beitragen, die indigenen Völker und die Erfahrungen der Missionare und Missionare, die unter diesen Völkern tätig sind, bekannt zu machen“. Und er hoffe, dass der Herr „uns Weisheit schenkt, damit unsere Erfahrungen in der Amazonasregion anderer Kontinente erleuchten können und umgekehrt, so dass wir voneinander lernen".<br />Die fünf Experten bilden zusammen mit dem Präsidenten des REPAM, Kardinal Hummes, dessen Stellvertreter, Bischof Barreto, dem Sekretär Mauricio Lopez, Schwester Irma Irene, als Vertreterin der in der Amazzonasregion tätigen Missionsorden und neun Bischöfen den vorsynodalen Rat. Zusammen mit verschiedenen Präfekten der Vatikanischen Dikasterien werden sie von Papst Franziskus bei den Beratungen geleitet und von Kardinal Baldisseri, Sekretär der Bischofssynode, koordiniert. "Möge der Gott des Lebens uns leiten und uns in dieser wichtigen Aufgabe erleuchten, uns Unterscheidungsvermögen und Mut geben, damit wir der Stimme des in den Völkern und Territorien des Amazonas Mensch geworden Christus treu sein können", heißt es in einem Schreiben des REPAM-Sekretärs abschließend.<br /> <br /><br />Wed, 21 Feb 2018 13:54:05 +0100AFRIKA/ÄGYPTEN - Al Azhar-Universität lässt koptische Studenten zu: Gründliches Wissen über den Koran ist Voraussetzunghttp://www.fides.org/de/news/63788-AFRIKA_AeGYPTEN_Al_Azhar_Universitaet_laesst_koptische_Studenten_zu_Gruendliches_Wissen_ueber_den_Koran_ist_Voraussetzunghttp://www.fides.org/de/news/63788-AFRIKA_AeGYPTEN_Al_Azhar_Universitaet_laesst_koptische_Studenten_zu_Gruendliches_Wissen_ueber_den_Koran_ist_VoraussetzungKairo – Die Al-Azhar-Universität, und damit das wichtigste akademisch-theologische Zentrum des sunnitischen Islam, will im Zeichen der Konsolidierung eines "modernen und demokratischen" Staates in Ägypten und t die Öffnung von Kursen ihrer zivilen Fakultäten auch für koptisch-christliche Studenten nicht länger ausschließen, wenn diese die Aufnahmeprüfung bestehen und nachweisen, dass sie Teile des Koran auswendig kennen. Dies teilte der Stellvertreter des Großimam Ahmed al Tayyib, Abbas Shuman, mit der von Copts United in diesem Zusammenhang zitiert wird.<br />Bereits im März 2017 die in Aussicht gestellte Möglichkeit der Aufnahme von koptischen Studenten an der al-Azhar-Universität hatte in der ägyptischen Gesellschaft zu heftigen Diskussionen geführt, nachdem der Abgeordnete Mohammed Abu Hamed angekündigt hatte „einen Gesetzesentwurf vorzulegen, der es Christen ermöglicht, Kurse zu besuchen und Bildungsabschlüsse an der sunnitischen akademischen Institution zu erwerben“. Scheich Abbas Shuman hatte damals noch darauf hingewiesen, dass die an der Universität durchgeführten Studien und Kurse "für Christen nicht geeignet sind", weil die Voraussetzung dafür ein gründliches Wissen weiter Teile des Koran seien. Professor Abdel Fuad, Dekan der Fakultät für Islamische Studien, hatte stattdessen die öffentliche Debatte als nutzlose Provokation bezeichnet und daran erinnert dass die ägyptischen Christen keine Absicht geäußert hätten, sich an der sunnitische Universität einzuschreiben. <br /> <br /><br />Wed, 21 Feb 2018 13:18:19 +0100AFRIKA/SÜDAFRIKA - Bischöfe begrüßen Rede des Präsidenten zur Lage der Nationhttp://www.fides.org/de/news/63790-AFRIKA_SUeDAFRIKA_Bischoefe_begruessen_Rede_des_Praesidenten_zur_Lage_der_Nationhttp://www.fides.org/de/news/63790-AFRIKA_SUeDAFRIKA_Bischoefe_begruessen_Rede_des_Praesidenten_zur_Lage_der_NationJohannesburg - „Wir befinden uns in einem Moment in der Geschichte unserer Nation, in der die Menschen sich entschlossen dafür einsetzen, die Richtung im Land zu ändern", so der neugewählte südafrikanische Präsident Cyril Ramaphosa in seiner Rede zur Lage der Nation vor dem Parlament. Erstmals seit 1994, spricht ein Präsident damit von einer Richtungsänderung des Landes. In den vergangenen Jahren wurde uns immer versichert, dass wir uns in die richtige Richtung bewegen, wenn auch vielleicht nicht schnell genug und nicht ohne auf Hindernisse und Widerstände zu stoßen. Wenn wir nun von Richtungswechsel sprechen, heißt das eher explizit, dass wir tatsächlich auf einen Felsen zusteuerten", so Südakfrikanische Bischofskonferenz. <br />"Es war die Widerstandsfähigkeit unseres Volkes, die sich auf unzählige Arten ausdrückt, von Straßenprotesten bis hin zu Radio-Talkshows, von investigativem Journalismus bis zu Gerichtsbeschwerden, die zu einer Veränderung geführt haben“, so die Bischof. <br /> „Wir begrüßen insbesonder die vom Präsidenten vorgegebenen Schwerpunkte der der nationalen Einheit, eines ethischen Führungsstils und die völlige Gleichheit aller Bürger", so die Bischöfe in ihrer Erklärung "die Absicht, Armut und Jugendarbeitslosigkeit zu reduzieren, den Zugang zu Bildung für arme Kinder zu verbessern, die Bemühungen, die Beschäftigung zu erhöhen, allen Südafrikanern Hoffnung geben werden".<br />"Nun warten wir auf deren Umsetzung“, so der Sprecher der Bischofskonferenz, Erzbischof Slattery von Pretoria abschließend, „Aber zumindest haben wir einen Maßstab, an dem wir unseren nationalen Fortschritt messen können. Der erste Schritt zur Verwirklichung unserer Hoffnungen wird in der Ernennung der Minister und die Haushaltsrede am kommenden Freitag sein“.<br /> <br />Wed, 21 Feb 2018 12:57:12 +0100AMERIKA/USA - Bischöfe starten Telefonaktion für Dreamershttp://www.fides.org/de/news/63786-AMERIKA_USA_Bischoefe_starten_Telefonaktion_fuer_Dreamershttp://www.fides.org/de/news/63786-AMERIKA_USA_Bischoefe_starten_Telefonaktion_fuer_DreamersWashington – Die Bischöfe der Vereinigten Staaten laden am 26. Februar zu einer Telefonaktion für die so genannten Dreamers ein, jene jungen Zuwanderer, die als Kinder mit ihren Eltern in die USA kamen und für die nun das Risiko besteht, dass sie in ihre Herkunftsländer abgeschoben werden. Im Rahmen der Aktion laden Bischöfe laden die Gläubigen des ganzen Landes und Abgeordneste dazu ein, "die Dreamer vor der Abschiebung zu schützen, um ihnen den Weg zum Erlangen der Staatsbürgerschaft zu ermöglichen". "Unser Glaube drängt uns dazu, die Bedürftigsten zu begleiten und dazu gehören auch unserer Zuwanderer. Wir müssen ihnen unsere Unterstützung und unsere Solidarität in besonderer Weise zeigen. Jetzt ist es Zeit zu handeln."<br />In der traditionellen Rede zur "Lage der Nation“ vor dem Kongress, hatte Donald Trump am vergangenen 30. Januar, zum Thema Migrationspolitik seiner Regierung, die Erteilung der Staatsbürgerschaft an 1,8 Millionen Zuwanderer, darunter auch die so genannten "Dreamer“ angekündigt, die nun bei einer Sitzung des US-Senats vom vergangenen 15. Febraur zum Teil abgelehnt wurde.<br />Seit Anfang Februar versuchen mehrere Bischöfe und Ordensleute Druck die Öffentlichkeit erneut auf das Problem der Dreamers aufmerksam zu machen. Die Katholische Universität Notre Dame in Indiana, bekräftigt unterdessen dass die Universität "weiterhin die Dreamer finanziell unterstützen wird, um ihnen die Einschreibung ermöglichen“ und gab bekannt, dass man „ihnen rechtlichen Beistand leisten wird". Obwohl die Situation ins Stocken geraten scheint, sehen einige Experten, wie Kevin Appleby, Leiter der internationalen Migrationspolitik am Zentrum für Migrationsstudien in New York, Signale der Hoffnung: "Die Tatsache, dass der Rahmenvorschlag des Präsidenten abgelehnt wurde, könnten den Weg für andere Gesetze ebnen, die jungen Menschen ohne Dokumente die Staatsbürgerschaft gewähren". "Die Bischöfe und die katholische Gemeinschaft der Vereinigten Staaten können eine führende Rolle bei der weiteren Untermauerung der moralischen Notwendigkeit übernehmen, diesen jungen Menschen Schutz zu bieten", so der Experte.<br /> <br />Wed, 21 Feb 2018 12:30:59 +0100ASIEN/INDIEN - Religionsvertreter fordern Beendigung gezielter Gewalt gegen Christenhttp://www.fides.org/de/news/63785-ASIEN_INDIEN_Religionsvertreter_fordern_Beendigung_gezielter_Gewalt_gegen_Christenhttp://www.fides.org/de/news/63785-ASIEN_INDIEN_Religionsvertreter_fordern_Beendigung_gezielter_Gewalt_gegen_ChristenBhopal - Die Teilnehmer eines interreligiösen Studienseminars in Bhopal appellieren an den Premierminister von Madhya Pradesh, Shivraj Chauhan, und an alle indischen Politiker und fordern die "Beendigung gezielter Gewalt gegen Christen ". Im Mittelpunkt des Treffens stand das Thema Frieden und harmonisches Zusammenleben. <br />In diesem Rahmen erinnerten die Teilnehmer an die hohe Anzahl von Gewaltausbrüchen gegen die christliche Gemeinschaft im Jahr 2017, insbesondere im Bundesstaat Madhya Pradesh. Wie aus einem Bericht der christlichen Organisation "Evangelical Fellowship of India" hervorgeht, war das Jahr 2017 eines der schlimmsten Jahre für Christen in Indien mit mindestens 351 gemeldeten Fällen von Gewalt in diesem Jahr.<br />Beunruhigt durch die Vielzahl von Gewalttaten gegen religiöse Minderheiten im Jahr 2017 fordern die Religionsvertreter die Regierung auf, "rigorose und dringende Maßnahmen gegen die Gruppen zu ergreifen, die für dieses Chaos verantwortlich sind“ und prangerten "extremistische Kräfte an, die Christen und andere besonders verletzliche Gruppen angreifen“. Bischof Chacko Thottumarickal von Indore stellte ein von allen anderen Führern mitunterzeichnetes Memorandum vor, das der Regierung in Madya Pradesh und auch auf Bundesebene vorgelegt werden soll.<br />Laut der „All India Catholic Union “ werden "in verschiedenen Bundesstaaten Indiens, wie Madhya Pradesh, „einige so genannt ‚Gesetze der Religionsfreiheit’ als Vorwand missbraucht, um Minderheitengemeinschaften zu diskriminieren. Diese Gesetze müssen abgeschafft werden".<br />"Wir kritisieren den zunehmenden Missbrauch religiöser Symbole im politischen Diskurs“, so AICU weiter, „und und laden Religionsführer ein, ihre Gemeinschaften und Bürger zur Stärkung demokratischer Traditionen, einschließlich religiöser Freiheit und Rechte, zu erziehen Menschenrechte, freie Wahlbeteiligung, Ethik in der Politik zu fördern und nicht die Anstiftung zu Gewalt oder zur Polarisierung der Gesellschaft".<br /> Die AICU - die größte und älteste christliche Laienbewegung Land – betont abschließend, man sei "zutiefst besorgt über das Versagen der Regierung, wenn es darumg geht, die Bedrohung der Meinungsfreiheit im Land zu verurteilen und zu unterdrücken" und bekräftigt ihr Engagement "zum Schutz der Rechte von Dalits und tribalen Völkern und der Christen unter ihnen".<br /> <br />Wed, 21 Feb 2018 12:02:42 +0100AFRIKA/LESOTHO - Pfarrer Felix Lerata Mahlatsi zum Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Lesotho ernannthttp://www.fides.org/de/news/63784-AFRIKA_LESOTHO_Pfarrer_Felix_Lerata_Mahlatsi_zum_Nationaldirektor_der_Paepstlichen_Missionswerke_in_Lesotho_ernannthttp://www.fides.org/de/news/63784-AFRIKA_LESOTHO_Pfarrer_Felix_Lerata_Mahlatsi_zum_Nationaldirektor_der_Paepstlichen_Missionswerke_in_Lesotho_ernanntVatikanstadt – Kardinal Fernando Filoni, Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker hat am 16. November 2017 Pfarrer Felix Lerata Mahlatsi aus dem Klerus der Diözese Leribe für fünf Jahre zum Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Lesotho ernannt.<br />Der neue Nationaldirektor ist 46 Jahre alt und wurde am 9. Juli 1994 zum Priester geweiht. Er studierte am “St. Theresa Seminary” und am Großen Seminar “St Augustine” und war Rektor des “St. Joseph Seminary”.<br /> <br /><br />Wed, 21 Feb 2018 11:14:29 +0100ASIEN/INDONESIEN - Studentenorganisationen engagieren sich gemeinsam für ein friedliches Zusammenlebenhttp://www.fides.org/de/news/63780-ASIEN_INDONESIEN_Studentenorganisationen_engagieren_sich_gemeinsam_fuer_ein_friedliches_Zusammenlebenhttp://www.fides.org/de/news/63780-ASIEN_INDONESIEN_Studentenorganisationen_engagieren_sich_gemeinsam_fuer_ein_friedliches_ZusammenlebenAmboina - Junge Indonesier lassen sich nicht einschüchtern oder provozieren. Dis betonten die Vertreter von 16 Studenten- und Jugendorganisationen der Religionen in einem gemeinsamen Appell. Nach zahlreichen Einschüchterungsversuchen gegen verschiedene Religionsgemeinschaften in ganz Indonesien fordern die Studentenvertreter dazu auf, gemeinsam aktiv für Harmonie und friedliches Zusammenleben einzutreten.<br />Solche Einschütterungsversuche untergraben nach Ansicht der Studentenvertreter die Sicherheit und Stabilität auf regionaler und nationaler Ebene. "Mit solchen intoleranten und radikalen Gruppen muss man sich aktiv auseinandersetzen damit kleine Konflikte friedlich gelöst werden können", heißt es in der gemeinsamen Erklärung. Die verschiedenen Organisationen seien "zu einer Synergie und Koordination für systematische Präventivmaßnahmen“ eingeladen. Die Studenten appellieren auch an Amtsträger, Religionsvertreter, Gemeindereferenten, Politiker und Bürgervertretungen mit der Bitte „verantwortungsbewusst zu handeln und keine provokativen Erklärungen abzugeben". Alle sollen "eine aktive Rolle bei der Bildung der Bevölkerung in nationaler Harmonie spielen, basierend auf der Pancasila und der Verfassung von 1945".<br />Bei den Unterzeichnern der gemeinsamen Erklärung handelt es sich um die Vertreter folgender Organisationen: Union of Catholic University Students of the Republic of Indonesia; Youth Muslim Indonesia; Muslim Students’ Association; Hindu Dharma Students Union of Indonesia; Muhammadiyah Students Association; Islamic Unity Student Association; Union of Indonesian Moslem University’s Students; Indonesian Muslim Students Movement; National Front of Indonesian Muslim Students; Union of Indonesian Buddhist Students; Indonesian National Student Movement; Al Washliyah Students' Association; Indonesian Islamic Youth Movement; Indonesian Christian Students Movement; Indonesian Chinese Youth Association.<br /> <br />Tue, 20 Feb 2018 13:39:59 +0100AMERIKA/PANAMA - Bischöfe: Jugendliche aus den Peripherien stehen im Mittelpunkt des WJT 2019http://www.fides.org/de/news/63782-AMERIKA_PANAMA_Bischoefe_Jugendliche_aus_den_Peripherien_stehen_im_Mittelpunkt_des_WJT_2019http://www.fides.org/de/news/63782-AMERIKA_PANAMA_Bischoefe_Jugendliche_aus_den_Peripherien_stehen_im_Mittelpunkt_des_WJT_2019Panama – “Junge Leute in Panama, geht euren Weg und blickt hoffnungsvoll in die Zukunft; denn ihr seid Missionare Jesu. Ich lade euch alle zur Teilnahme am Weltjugendtag 2019 in Panama ein", so Erzbischof José Domingo Ulloa von Panama, anlässlich der offiziellen Anmeldung der Bischöfe und Jugendlichen des Landes zur Teilnahme am WJT am vergangenen Sonntag, den 18. Februar in Atalaya in der Diözese Santiago.<br />Der Erzbischof betonte in diesem Zusammenhang, dass für Panama als Gastgeberland eine der Herausforderungen darin bestehe, sicherzustellen, dass auch “ausgegrenzte und gefährdete junge Menschen an dieser einzigartigen Erfahrung teilnehmen können, die ihr Leben auf positive Weise prägen wird, weil vielleicht viele von ihnen die Hoffnung bereits verloren haben". Dem fügte der Jugendbeauftragte der Bischofskonferenz, Bischof Manuel Ochogavía von Colon-Kuna Yala hinzu: "Zu den größten Herausforderung, mit denen wir uns als Land konfrontiert sehen, gehört nicht die Organisation des Ereignisses selbst, sondern dass wir unsere Herzen für alle Pilger aus aller Welt öffnen.“<br />"Papst Franziskus hat Panama insbesondere für die jungen Menschen in den heutigen sozialen Peripherien ausgewählt", so Bischof Ochogavía weiter, "und wir müssen einen Ort bereitstellen, an dem wir einander kenne lernen und als Brüder und Schwestern erleben und zwar durch den Dialog und Austausch, der beim WJT stattfindet". Der Bischof von Colón, dessen Diözese besonders stark von Marginalisierung und Gewalt betroffenen ist betonte: "Wir müssen und können uns auf dem Weg der gemeinsamen Ideale des Glaubens, der Hoffnung, des universellen Friedens und der Brüderlichkeit machen."<br />Gegenwärtig sind 1.042 Jugendgruppen beim WJT angemeldet mit insgesamt 42.000 Teilnehmern aus fast 70 Ländern.<br /> <br /><br />Tue, 20 Feb 2018 13:23:36 +0100AFRIKA/CONGO RD - Bischöfe beklagen Hasskampagne und Diffamierung im Vorfeld der Wahlenhttp://www.fides.org/de/news/63783-AFRIKA_CONGO_RD_Bischoefe_beklagen_Hasskampagne_und_Diffamierung_im_Vorfeld_der_Wahlenhttp://www.fides.org/de/news/63783-AFRIKA_CONGO_RD_Bischoefe_beklagen_Hasskampagne_und_Diffamierung_im_Vorfeld_der_WahlenKinshasa - “Wir verurteilen die Kampagne der Diskreditierung und Diffamierung der katholischen Kirche und ihrer Bischöfe", so Kongolesische Bischofskonferenz in einer am Ende der außerordentlichen Vollversammlung veröffentlicht wurde.<br /> Die Bischöfe der Demokratischen Republik Kongo betonen, sie seien "zutiefst besorgt über die sehr ernst zu nehmende feindselige Haltung", im Vorfeld der Präsidentschafts- und Parlamentswahlen am kommenden 23. Dezember. <br />In ihrer Erklärung erinnern die Bischöfe an die "blutige Unterdrückung" der friedlichen Demonstrationen vom 31. Dezember 2017 und 21. Januar 2018, die vom Komitee der Katholischen Laien organisiert worden waren. "Warum so viele Tote, Verletzte, Verhaftungen, Entführungen, Angriffe auf Pfarreien und kirchliche Gemeinschaften, Erniedrigung, Folter, Einschüchterung, Entweihung von Kirchen und Verbote zu beten?", fragen sich die Bischöfe, die daran erinnern, dass die Demonstranten im Rahmen ihrer friedlich Kundgebung nur die Umsetzung der Vereinbarung vom 31. Dezember 2016 forderten, die von der CENCO vermittelt worden waren. <br />„Die nationale und internationale Gemeinschaft ist Zeuge einer Reihe von Hass -, Diffamierungs - und Verleumdungskampagnen, die darauf abzielen, die moralische Stärke der Kirche, insbesondere von Kardinal Laurent Monsengwo , zu schwächen und die die Aufmerksamkeit der Bevölkerung von realen Problemen abzulenken", heißt es in der Erklärung. <br />Auch die zunehmende Unsicherheit in verschiedenen Provinzen bereitet den Bischöfen Sorge: "In Kasai, in Nord- und Süd-Kivu und in Ituri lässt die Präsenz von Kämpfern, , die Tod und Verwüstung verbreiten an eine Belagerungs- und Balkanisierungsstrategie denken". "In diesem Stadium des Wahlprozesses hat man das Recht zu fragen: Wer profitiert von der Destabilisierung des Landes?", so die Bischöfe weiter.<br />"Zehn Monate vor der Wahl appellieren wir deshalb ein weiteres Mal an das Verantwortungsbewusstsein der Personen und Institutionen, die für die Vorbereitung und Organisation der Wahlen zuständig sind“, so die Bischöfe abschließend, „Durch die Fürsprache der seligen Jungfrau Maria, unsere Lieben Frau des Kongo und Friedenskönigin, segne Gott die Demokratische Republik Kongo und ihr Volk". <br /> <br /><br /><br />Tue, 20 Feb 2018 12:45:18 +0100ASIEN/PAKISTAN - Christ wegen Blasphemie in sozialen Netzwerken festgenommenhttp://www.fides.org/de/news/63778-ASIEN_PAKISTAN_Christ_wegen_Blasphemie_in_sozialen_Netzwerken_festgenommenhttp://www.fides.org/de/news/63778-ASIEN_PAKISTAN_Christ_wegen_Blasphemie_in_sozialen_Netzwerken_festgenommenLahore - Der 17-jährige Christ Patras Masih wurde wegen Blasphemie in den sozialen Medien gestern in Lahore verhaftet. Die Anklage beruft sich auf Artikel 295-c des pakistanischen Strafgesetzbuches und eine Anzeige wurde am 19. Februar 2018 bei der Polizeistation von Shahdara einem Vorort im Norden von Lahore registriert, wo es zu einer Straßenblockade gekommen war, an der rund dreitausend muslimische Aktivisten teil nahmen, die öffentliche Erhängung des Angeklagten forderten.<br />Patras Masih, der in einer Bank in Shahdara arbeitet, soll bei Facebook blasphemische Inhalte hochgeladen haben, die das religiöse Empfinden von Muslimen verletzten. Patras Masih verteidigt sich damit, dass er einige Tage zuvor sein Handy gestohlen worden war und andere diese Inhalte veröffentlicht haben.<br />Vor einem Lynchmord konnte er sich nur retten, weil er aus seiner Wohnung floh, kurz bevor ein wütender Mob in sein Haus einbrach. Die Aktivisten veranstalteten sodann ein Sit-in unter Leitung von Mitgliedern der "Tehreek-e-Labaik Pakistan" , um damit die Blasphemie in den sozialen Medien anzuprangern. Als die Polizei versuchte, die Aktivisten zu beruhigen, stellte sich der junge Mann und es wurde eine offizielle Anzeige gegen ihn registriert. Daraufhin zogen sich die Aktivsten zurück.<br />"Der Vorwurf der Blasphemie ist in Pakistan immer ein sehr sensibles Thema und die Angeklagten werden zu einem leichten Ziel für Extremisten, die die Massen mobilisieren, besonders wenn es sich bei den Angeklagten um Nicht-Muslime handelt. Ein wütender Mob kann jeden Angeklagten lynchen, bevor seine tatsächliche Schuld feststeht. Die Blasphemiegesetze sollten abgeschafft werden, damit die Rechtsstaatlichkeit in Pakistan gewährleistet werden kann," so der Anwalt und Menschrechtsaktivist Sardar Mushtaq Gill. <br /> <br /><br />Tue, 20 Feb 2018 12:21:46 +0100ASIEN/ISRAEL - Israelisches Parlament lehnt Anerkennung des “armenischen Genozids” abhttp://www.fides.org/de/news/63779-ASIEN_ISRAEL_Israelisches_Parlament_lehnt_Anerkennung_des_armenischen_Genozids_abhttp://www.fides.org/de/news/63779-ASIEN_ISRAEL_Israelisches_Parlament_lehnt_Anerkennung_des_armenischen_Genozids_abJerusalem - Das israelische Parlament lehnte einen von Yair Lapid von der „Yesh Atid“-Partei vorgelegten Gesetzesentwurf ab, der die offizielle Anerkennung des "armenischen Genozids" durch Irsrael vorsah. Die Vorabstimmung, die zur Beendigung des parlamentarischen Verfahrens führte, fand am Mittwoch, den 14. Februar statt. Die israelische Vize-Außenministerin Tzipi Hotovely erklärt dazu, dass Israel zur Frage des Völkermords an den Armeniern nicht offiziell Stellung beziehen wird, "da dies komplexe diplomatische Implikationen mit sich bringen würde“.<br />Am 26. April 2015 hatte der israelische Präsident Reuven Rivlin zu einer Gedenkveranstaltung zum 100. Jahrestag der systematischen Vernichtung der Armenier in Anatolien in seiner Residenz eingeladen. Während dieser Zeremonie erinnerte Präsident Rivlin daran, dass das armenische Volk "das erste Opfer moderner Massenvernichtungen" gewesen sei. Dabei er vermied er jedoch die Benutzung des Begriffs "Genozid" für den Mord an rund 500.000 Menschen.<br />Auch der US-Präsident Donald Trump hatte sich am 24. April 2017 öffentlkch zu dem Massakeran an Armeniern im Jahr 1915 geäußert. Auch er vermied es jedoch, die systematische Tötung als "Genozid" zu bezeichnen und verfolgte damit die Linie seiner vier Amtsvorgänger. <br /> .<br /><br />Tue, 20 Feb 2018 12:02:36 +0100AFRIKA/NIGERIA - Stammeskonflikte: Herausforderung für die Kirche in Afrikahttp://www.fides.org/de/news/63777-AFRIKA_NIGERIA_Stammeskonflikte_Herausforderung_fuer_die_Kirche_in_Afrikahttp://www.fides.org/de/news/63777-AFRIKA_NIGERIA_Stammeskonflikte_Herausforderung_fuer_die_Kirche_in_AfrikaAhiara – Die auf Stammeskonflikten beruhende Krise in der nigerianischen Diözese Ahiara, "ist nur die Spitze des Eisbergs", so der ivorische Theologe Donald Zagore, von der Gesellschaft der Afrikamissionare . Die Entwicklung in der Diözese, die im Jahr 2012 begann, führte bis zum Rücktritt des Bischofs Peter Ebere Opkalaeke von Ahiara, der sich mit der Ablehnung von Priestern, Ordensleuten und Laien konfrontiert sah, die ihn als "einen Fremden im eigenen Land" betrachten .<br />"Wenn in der katholischen Kirche, deren Wesen selbst Gemeinschaft, Brüderlichkeit, Einheit bedeutet, die Mitglieder durch ethnische Konflikte gespalten sind, müssen wir uns ernsthaft die prophetische Frage stellen: Haben wir wirklich die Bedeutung unseres Glaubens in der heutigen Zeit verstanden?", so der Theologe Donald Zagore.<br /> "Leider“, so der Ordensmann weiter, „müssen wir Tag für Tag feststellen, dass das Blut, Kultur und Stammeszugehörigkeit stärker und wichtiger sind als das heilige Wasser der Taufe. Das Paradigma der ‚Kirche als Familie Gottes’ in Afrika erscheint oft wie ein leeres Wort oder ein Trugbild. Wir bewegen uns immer mehr von der ‚Kirche als Familie Gottes’ weg hin zur Stammeskirche. Es muss deutlich gesagt werden, dass diese Haltung alles andere als christlich ist“.<br />"Der Tribalismus ist in keiner Weise charakteristisch für die Kirche Jesu Christi. Der einzige Wert bleibt der Wunsch, Gott zu dienen, indem man sich Seinem Willen unterwirft. Dieser Wunsch kann durch Liebe und Zusammenleben verwirklicht werden. Wie Christus müssen wir uns kategorisch weigern, uns von der Verflechtung in Stammesbeziehungen und ethnischen Bindungen vereinnahmen zu lassen, wir müssen offen sein für das Universelle, für jeden Mann und jede Frau, ungeachtet ihrer kulturellen, rassischen oder ethnischen Herkunft. Denn schon bei Paulus heißt es: „Es gibt nicht mehr Juden und Griechen, nicht Sklaven und Freie, nicht Mann und Frau, denn ihr seid alle einer in Christus Jesus . In dieser Richtung ist dringend eine effektive Pastoralarbeit notwendig", so der Theologe abschließend.<br /> <br />Tue, 20 Feb 2018 11:44:21 +0100ASIEN/INDIEN - Wahlen in Nagaland: Baptisten warnen vor hinduistisch geprägtem Nationalismushttp://www.fides.org/de/news/63772-ASIEN_INDIEN_Wahlen_in_Nagaland_Baptisten_warnen_vor_hinduistisch_gepraegtem_Nationalismushttp://www.fides.org/de/news/63772-ASIEN_INDIEN_Wahlen_in_Nagaland_Baptisten_warnen_vor_hinduistisch_gepraegtem_NationalismusKohima - Die größte baptistische Organisation im Bundesstaat ostindischen Nagaland, der „Nagaland Baptist Church Council “ wendet sich mit Blick auf die am kommenden 27. Februar 2018 in dem indischen Bundesstaat stattfindenden Wahlen an die Mitglieder der Glaubensgemeinschaft und fordert sie auf zwischen „Dreizack“ und „Kreuz " zu wählen. Im Rahmen ihrer Kampagne warnt die Organisation die christlichen Gemeinden vor der Verbreitung eines hinduistisch geprägten religiösen Nationalismus in Nagaland.<br /> Die Organisation fordert die Gläubigen auf „nicht auf christliche Prinzipien und Glauben zu verzichten, nur um der Verlockung des Geldes zu folgen“. Der NBCC erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass „Indien unter der Regierung der nationalistischen Hindu-Partei Bharatiya Janata in den Jahren von 2015 bis 2017 die schlimmste Zeit der Gewalt gegen Minderheiten und Religionsgemeinschaften erlebt hat“<br />"Wir können nicht leugnen“, heißt es in dem offenen Brief, „dass die Hindutva-Bewegung im Land inzwischen großen Einfluss ausübt und sich in den letzten Jahren mit Unterstützung der BJP in vielen Bereichen ausbreitet". Dies gelte nach Angaben des Generalsekretär NBCC-Generalsekretärs Zelhou Keyho auch im mehrheitlich von Christen bewohnten Nagaland.<br /> „Wir müssen uns der Tatsache bewusst sein, dass sich die Verfolgungen in den letzten Jahren verdreifacht haben“, betont die baptistische Organisation, „Pastoren, christliche Gläubige und Missionare werden in der Öffentlichkeit belästigt, beleidigt, zusammengeschlagen, ihre Häuser verwüstet und die Kinder in Schulen diskriminiert. Brandanschläge wurden auf Kirchen verübt und Gläubige werden behindert und misshandelt. Bibeln werden öffentlich verbrannt oder beschlagnahmt. "<br />Bei Wahlen in Nagaland stehen meist Anliegen der verschiedenen tribalen Völker im Mittelpunkt, da es sich bei den Kandidaten vorwiegend um Christen aus verschiedenen indigenen Gruppen handelt, die sich mit sozialen und wirtschaftlichen Problemen befassen. Der nun veröffentliche Brief bringt erstmals politisch-religiösen Aspekte ins Spiel. Von den rund 2,2 Millionen Einwohnern in Nagaland sind 90% Christen.<br /> <br /><br /><br /><br />Mon, 19 Feb 2018 09:03:33 +0100AMERIKA/EL SALVADOR - Wahl am 4. März: Kirche ruft zu verantwortlicher Stimmabgabe aufhttp://www.fides.org/de/news/63776-AMERIKA_EL_SALVADOR_Wahl_am_4_Maerz_Kirche_ruft_zu_verantwortlicher_Stimmabgabe_aufhttp://www.fides.org/de/news/63776-AMERIKA_EL_SALVADOR_Wahl_am_4_Maerz_Kirche_ruft_zu_verantwortlicher_Stimmabgabe_aufSan Salvador – „Es geht in der aktuellen Debatte um das Recht, in einem demokratischen Land nicht zu wählen, denn auch dies ist Ausdruck von Unzufriedenheit. Auch die Enthaltung der Stimme ist ein Recht, obschon wenn ich nicht dafür bin, sondern meine, dass man verantwortungsvoll wählen sollte", so Erzbischof José Luis Escobar Alas von San Salvador bei seiner gestrigen Pressekonferenz im Anschluss an den Sonntagsgottesdienst in der Kathedrale mit Blick auf die am 4. März im Land stattfindenden Wahlen der Bürgermeister und Abgeordneten.<br />Die Kirche lade die Bürger auf jeden Fall zur Teilnahme an der Wahl und zu einer verantwortungsvollen Stimmabgabe ein, so der Erzbischof, der betont: "Wenn jemand einlädt, die Wahl zu annullieren oder nicht wählen zu gehen ist dies eine freie Entscheidung". Leider, fuhr er fort, "gibt es in El Salvador viele Bürger, die sich von keiner der Parteien vertreten fühlen "..." aber wir fordern die Menschen als Kirche trotzdem auf, denjenigen verantwortlich ihre Stimme zu geben, die das beste Wahlprogramm haben", so der Prälat. <br />Erzbischof Escobar Alas erinnert im Gespräch mit den Journalisten auch an die Initiativen in den verschiedenen Diözesen des Landes während der symbolischen Ausstellung der Symbole des Weltjugendtages, der vom 22. bis 27. Januar 2019 in Panama stattfinden wird, und lud alle Jugendlichen zur Teilnahme an diesen Initiativen ein. Dabei solle die Fastenzeit als „Zeit für der Bekehrung und Heiligung, durch Gebet und durch Werke der Gerechtigkeit und Nächstenliebe" erlebt werden. <br /> <br />Mon, 19 Feb 2018 13:50:27 +0100AFRIKA/NIGERIA - Bischof von Ahiara zurückgetreten und Apostolischer Administrator ernannthttp://www.fides.org/de/news/63775-AFRIKA_NIGERIA_Bischof_von_Ahiara_zurueckgetreten_und_Apostolischer_Administrator_ernannthttp://www.fides.org/de/news/63775-AFRIKA_NIGERIA_Bischof_von_Ahiara_zurueckgetreten_und_Apostolischer_Administrator_ernanntVatikanstadt – Papst Franziskus hat am heutigen 19. Febraur 2018 den von Bischof Peter Ebere Okpaleke von Ahiara eingereichten Rücktritt angenommen und Bischof Lucius Iwejuru Ugorji von Umuahia zum Apostolischen Administrator sede vacante et ad nutum Sanctae der Diözese ernannt<br /> <br /><br />Mon, 19 Feb 2018 13:28:19 +0100