Fides News - German (Standard)http://www.fides.org/Aus dem Archivder FidesagenturdeDie auf unseren Internetseiten veröffentlichten Inhalte unterliegen einer Licenza Creative Commons. AFRIKA/KENIA - Präsidentschaftswahl: Bischöfe warnen vor unzuverlässigen Hochrechnungenhttp://www.fides.org/de/news/72667-AFRIKA_KENIA_Praesidentschaftswahl_Bischoefe_warnen_vor_unzuverlaessigen_Hochrechnungenhttp://www.fides.org/de/news/72667-AFRIKA_KENIA_Praesidentschaftswahl_Bischoefe_warnen_vor_unzuverlaessigen_HochrechnungenNairobi - Die Ergebnisse der Präsidentschafts- und Parlamentswahlen, die am 9. August in Kenia stattfanden, sind noch nicht veröffentlicht worden. Die Unabhängige Wahlkommission teilte bisher nicht mit, wann sie den Sieger bekannt geben wird. Inoffizielle und teilweise widersprüchliche Hochrechnungen in den Medien zeigen jedoch, dass der ehemalige Premierminister Raila Odinga und der scheidende Vizepräsident William Ruto in einem engen Wettbewerb stehen.<br />In Bezug auf die inoffiziellen Hochrechnungen in den Medien warnen die katholischen Bischöfe, dass "die IEBC zwar verfassungsmäßig verpflichtet ist, die Ergebnisse zu verkünden, andere Akteure jedoch ermächtigt wurden, parallele Auszählungen vorzunehmen. Wir bitten alle, die dies tun, ihr Publikum darüber zu informieren, dass diese Ergebnisse vorläufig sind. Die Öffentlichkeit sollte nicht in die Irre geführt werden".<br />Untedessen hat die kenianische Bischofskonferenz hat ein Gebet veröffentlicht, in dem sie den Herrn bittet, die Arbeit der Mitglieder der IEBC zu leiten. "Herr, wir beten, dass du sie leitest, damit sie diese Aufgabe mit Eifer und Mut erfüllen. Mögest du deinen Heiligen Geist auf sie ausgießen, damit sie gestärkt werden, um diese Mission friedlich abzuschließen und den eigentlichen Zweck zu erfüllen, für den sie bestimmt ist“, heißt es in dem Gebet wörtlich.<br />In einer Erklärung von Ende Mai hatten die Bischöfe "die politischen Führungskräfte aufgefordert, sich höflich zu verhalten und Wahlbetrug zu vermeiden“. „Wir fordern alle Teilnehmer auf“, so die Bischöfe, „gegenseitigen Respekt zu zeigen, Zurückhaltung zu üben und Beleidigungen und hetzerische Äußerungen zu vermeiden, die ethnischen Hass und Gewalt schüren könnten. Wir erinnern unsere Staats- und Regierungschefs daran, dass politischer Wettbewerb niemals ethnischen Hass schüren oder politischen Gegnern die Möglichkeit geben sollte, durch gewaltsame Auseinandersetzungen und Drohungen Rechnungen zu begleichen. Unsere Politiker sollten wissen, dass Wahlen kommen und gehen, aber unsere Nation wird noch lange nach unserem Tod bestehen bleiben. Wir müssen sie für heutige und künftige Generationen schützen".<br />Bislang wurden am Rande der Wahl keine schwerwiegenden Zwischenfälle oder Gewalttaten gemeldet, aber die Erinnerung an die schweren Zusammenstöße mit Tausenden von Toten nach den Wahlen im Dezember 2007 bleibt im Land lebendig.<br /> <br />Fri, 12 Aug 2022 12:25:48 +0200ASIEN/PAKISTAN - Tag der Minderheiten: Konferenz fordert Maßnahmen von den Behördenhttp://www.fides.org/de/news/72664-ASIEN_PAKISTAN_Tag_der_Minderheiten_Konferenz_fordert_Massnahmen_von_den_Behoerdenhttp://www.fides.org/de/news/72664-ASIEN_PAKISTAN_Tag_der_Minderheiten_Konferenz_fordert_Massnahmen_von_den_BehoerdenIslamabad - Die Regierung müsse rechtliche und administrative Schutzmaßnahmen einführen, um Minderheiten vor Menschenrechtsverletzungen zu schützen, ernsthafte Maßnahmen ergreifen, um erzwungene religiöse Konversionen zu stoppen, den Missbrauch der Blasphemiegesetze zu verhindern und 5 % der Arbeitsplätze religiösen Minderheiten zuzuweisen. Dies sind einige der Forderungen, die auf der öffentlichen Konferenz erhoben wurden, die gestern, am 11. August, in Karachi von der Nichtregierungsorganisation "The Voice for Justice" anlässlich des Nationalen Tages der Minderheiten organisiert wurde <br />Der Sprecher der NRO, Ilyas Samuel, betont: "Wir fordern rechtliche und administrative Schritte. Wir wollen das Pakistan verwirklichen, das der Gründer Pakistans, Muhammad Ali Jinnah, versprochen hat, in dem alle Menschen Freiheit und gleiche Rechte haben". Ilyas Samuel erinnerte an den Missbrauch der Blasphemie-Paragraphen: "Die meisten Blasphemie-Fälle, die oft dazu benutzt werden, um Christen gezielt anzugreifen, beruhen auf erfundenen Anschuldigungen, die dem Angeklagten eine mehrjährige Haftstrafe einbringen, während derjenige, der eine falsche Anzeige erstattet, straffrei bleibt. Manchmal führt die Beschuldigung zu massiver Gewalt gegen Angehörige von Minderheitengemeinschaften".<br />"Unsere Gesellschaft", erklärt Samuel gegenüber Fides, "ist aufgrund der Trägheit des Regierungsapparates von Hass, Diskriminierung und Extremismus berauscht worden, was zu einer Zunahme von Intoleranz und Gewalt im Namen der Religion geführt hat. Es müssen dringend Maßnahmen gegen diejenigen ergriffen werden, die religiöse Minderheiten angreifen".<br />Nuzhat Shireen, Muslimin und Vorsitzende der Kommission für die Stellung der Frau in der Provinz Sindh, sagt: "Der Gründer Pakistans, Muhammad Ali Jinnah, hatte die Vision, dass Pakistan ein friedliches Land werden würde, in dem es keine Diskriminierung, Intoleranz und Gewalt geben würde und alle Bürger gleiche Rechte und Chancen hätten und ihren Glauben frei ausüben könnten. Die Regierung muss heute Reformen in den Gesetzen und der Politik einleiten, die sich auf Minderheiten auswirken".<br />Die Frauenrechtsaktivistin Naghma Shiekh fügt hinzu: "Artikel 20 der pakistanischen Verfassung garantiert allen Bürgern das Recht auf Religionsfreiheit. Es ist rechtswidrig und unmoralisch, sie durch Drohungen, Zwang oder Manipulation zum Wechsel ihres Glaubens zu zwingen". „Das Versäumnis, die bestehenden nationalen Gesetze durchzusetzen", fährt sie fort, "verhindert nach wie vor die Bekämpfung religiöser Zwangskonversionen und ermöglicht es den Tätern, unter dem Vorwand der Glaubens- und Heiratskonversion Verbrechen zu begehen“.<br />Jaipal Chabbria, ein führender Hindu und Mitglied der Kommission für nationale Minderheiten, fordert auf der interreligiösen Konferenz, die Rechte religiöser Minderheiten zu respektieren: "Institutionen und Bürger müssen die religiöse Vielfalt und die Gleichstellung von Bürgern verschiedener Glaubensrichtungen offen akzeptieren. Es ist Aufgabe der Bundes- und Provinzregierungen, die Lücken in der Regierungsführung zu schließen und die schwerwiegenden Probleme der Minderheiten in Pakistan anzugehen".<br />Christian Naveed Anthony, Mitglied der Provinzversammlung von Sindh, weist auf die Probleme im Bereich der Beschäftigung für religiöse Minderheiten hin und sagte: "Die Bestimmung, dass die Fünf-Prozent-Quote an Arbeitsplätzen für Minderheiten reserviert wird, muss wirksam umgesetzt werden. Die Regierung muss Bildungseinrichtungen bereitstellen und Mitglieder von Randgruppen gut ausbilden, damit sie die Voraussetzungen für menschenwürdige Arbeitsplätze erfüllen können".<br />Um die Gleichheit der Rechte, die Religionsfreiheit und die religiöse Toleranz gemäß der pakistanischen Verfassung zu gewährleisten, hat "The Voice for Justice" gemeinsam mit führenden Vertretern verschiedener religiöser Minderheitengemeinschaften ein Memorandum an die Bundes- und Provinzregierungen gerichtet, in dem Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Minderheiten in Pakistan gefordert werden.<br /> <br /><br /><br />Fri, 12 Aug 2022 12:13:22 +0200AFRIKA/ESWATINI - Bischof: “Der Weg zum Dialog ist von Ungewissheit geprägt”http://www.fides.org/de/news/72663-AFRIKA_ESWATINI_Bischof_Der_Weg_zum_Dialog_ist_von_Ungewissheit_gepraegthttp://www.fides.org/de/news/72663-AFRIKA_ESWATINI_Bischof_Der_Weg_zum_Dialog_ist_von_Ungewissheit_gepraegtManzini - "Wenn ich die Situation, in der sich eSwatini befindet, zusammenfassend beschreiben müsste, würde ich den Begriff 'Ungewissheit' verwenden. Das ist der Geisteszustand, der die Situation am besten repräsentiert und kennzeichnet, und ich spreche schon seit langem darüber, indem ich Nachrichten in den sozialen Medien poste: Wir wissen im Moment nicht wirklich, welchen Weg wir einschlagen sollen, und niemand spricht viel darüber. Als im Juni 2021 die Gewalt ausbrach, sprachen wir als Rat der christlichen Kirchen direkt mit dem zuständigen Premierminister und bekamen zu hören, dass die beste Antwort auf die angespannte Situation ein nationaler Dialog sei. Die Monate vergingen, und im Februar erklärte der Finanzminister, er wolle einen Dialog auf hoher Ebene organisieren. Schließlich haben wir vor kurzem erfahren, dass ein Team ausgewählt wurde, das diesen Dialog gestalten soll. Inzwischen sind wir im August und warten immer noch auf Neuigkeiten", so Pater José Luís Gerardo Ponce de León, Consolata-Missionar und Bischof von Manzini, der einzigen Diözese von eSwatini, im Interview gegenüber Fides. Das Gespräch fand von Johannesburg aus statt, wo der Bischof an einer Sitzung der Bischofskonferenz des südlichen Afrikas teilnahm. Er erläuterte die komplizierte Situation in dem kleinen südafrikanischen Land, das vor etwas mehr als einem Jahr als letzte absolute Monarchie in Afrika, nach Massendemonstrationen, die von der Polizei niedergeschlagen wurden, ins Chaos stürzte, und nun wird der Weg zurück zur Normalität gesucht<br />Der Prälat stellt fest: "Zweimal sollte die Situation in eSwatini auf der Tagesordnung der Entwicklungsgemeinschaft des Südlichen Afrika stehen, und beide Male verschwand sie von der Tagesordnung. Das für den 19. Juli anberaumte Treffen mit unseren Behörden wurde abgesagt, und ein paar Tage zuvor erfuhren wir, dass eSwatini noch nicht bereit sei. Die Regierung behauptete jedoch im Gegenteil, dass sie bereit war und dass die Nichtteilnahme nicht auf die Bereitschaft eSwatini zurückzuführen war. Auch hier gab es keine klare Kommunikation und die Menschen bleiben im Ungewissen". <br />„In dem Jahr, das seit dem Ausbruch der Gewalt und der Zusammenstöße vergangen ist, sind die Spannungen, die seit Beginn zwar abgenommen haben, weiterhin latent vorhanden. Es gibt immer noch soziale Unruhen im Lande. Wir können sagen, dass wir uns in einer Situation niedriger Gewaltintensität befinden", resümiert der Bischof, "die uns aber auch daran erinnert, dass noch nichts gelöst ist. In der Nähe von Manzini wurden am helllichten Tag einige Polizisten getötet. Im März brannte jemand die Bibliothek einer Schule in der Nähe von Mosambik, in einer der ärmsten Gegenden des Landes, nieder, und von Zeit zu Zeit gibt es Berichte über Gebäude, die in Brand gesteckt werden. Aber es ist nicht klar, was die Ursache dafür ist. Dies scheint eine Art zu sein, uns mitzuteilen, dass die Angelegenheit noch nicht geklärt ist. Auch die Urheber der verschiedenen Anschläge, die in den letzten Monaten in dem Land verübt wurden, sind unklar". <br />"Als ich in Kolumbien war, habe ich an den Bemühungen um einen nationalen Dialog teilgenommen“, berichtet der Bischof, „das Wichtigste war, die Gesprächspartner kennenzulernen, es war klar, wer die Anführer waren, mit denen man einen Dialog führen konnte. Doch wenn sich die Gesprächspartner nicht einig sind, ist es schwierig, einen Dialogprozess zu beginnen. Die Regierung ihrerseits hat seit dem Ausbruch der Unruhen den Eindruck erwecken wollen, dass sie sich der sozialen Probleme annimmt, und hat versucht, die Grundversorgung und die Straßen zu verbessern. Aber es gibt einen politischen Schrei, der über den sozialen Schrei hinausgeht und nicht gehört wird… Es besteht das Risiko, dass König Mswati III. - der sich in einen rituellen Ruhestand begibt und die Öffentlichkeit mindestens bis Februar, März nicht trifft - im November nicht zur Verfügung steht und alles weiter aufgeschoben wird. Im Jahr 2023 sollen außerdem nationale Wahlen stattfinden, ein sehr wichtiger Zeitpunkt. Aber selbst dann wissen wir nicht, ob es vor den Wahlen einen Dialog geben wird oder ob die Wahlen über die Zukunft entscheiden werden".<br />Die katholische Kirche, so der Prälat, setze sich unmittelbar für einen friedlichen Weg und eine Begegnung ein, die Gewalt vermeidet und auf nationale Versöhnung abzielt: "Als katholische Kirche haben wir immer wieder versucht, auf die Bedeutung der Gewaltlosigkeit hinzuweisen: Gewalt kann keine Antwort auf unsere Situation sein. Wir halten regelmäßig Gebetsstunden für den Frieden ab und bitten alle, Baumeister des Friedens und der Harmonie zu sein". Der Bischof stellt außerdem fest: "Ich habe persönlich an der Ausarbeitung eines Dokuments mitgewirkt, das eine möglichen road map für den von der SADC angestrebten Dialog skizziert. Im März letzten Jahres war dieses Dokument fertig, und es wurde uns gesagt, dass alle beteiligten Parteien Zugang haben sollten. Der Bericht liegt der Regierung vor, wurde aber der Bevölkerung nie vorgelegt. In der Zwischenzeit ertönt der Ruf, dass die soziale Situation noch schwieriger ist als zuvor. Durch den Krieg in der Ukraine sind die Treibstoffpreise um 100 Prozent gestiegen, und das hat schwerwiegende Auswirkungen auf uns". Abschließend stellt er fest, dass "eine weitere Schwierigkeit auf politischer Ebene besteht. Wir müssen das politische System der Nation überdenken. Ich kann nicht genau sagen, was die Menschen in Swasiland darüber denken, aber es muss der Tag kommen, an dem sie ihre Entscheidung frei treffen können“. <br /> <br />Fri, 12 Aug 2022 12:04:21 +0200ASIEN/HONG KONG - Katholische Eheberatung: Geistliche Begleitung auf dem gemeinsamen Weg Honghttp://www.fides.org/de/news/72662-ASIEN_HONG_KONG_Katholische_Eheberatung_Geistliche_Begleitung_auf_dem_gemeinsamen_Weg_Honghttp://www.fides.org/de/news/72662-ASIEN_HONG_KONG_Katholische_Eheberatung_Geistliche_Begleitung_auf_dem_gemeinsamen_Weg_HongKong – Accompagnamento spirituale, camminare insieme senza giudizio: questa è la missione compiuta in 55 anni dal Consiglio consultivo per il matrimonio Cattolico di Hong Kong , organizzazione cattolica di volontariato fondato nel 1965 dal gesuita p . Edward Collins, S.J. , che ne fu anche il primo presidente. Oggi un suo confratello, il Vescovo di Hong Kong, mons. Stephen Chow Sau Yan, S.J. ha preso il timone divenendo presidente della organizzazione, che si dedica a promuovere e tutelare il sacramento del matrimonio nelle coppie cristiane. Secondo quanto riporta il Kung Kao Po, bollettino settimanale della diocesi di Hong Kong, presiedendo la solenne Celebrazione eucaristica dell’ anniversario dei 55 anni di fondazione, mons. Chow ha sottolineato “che il ruolo primario della Chiesa è essere ospedale da campo, non aula della scuola o inquisizione”. Il Vescovo ha sollecitato i membri del Consiglio di “salvaguardare il matrimonio tra una donna e un uomo, promessa matrimoniale per la vita intera. Inoltre, dovete curare le ferite delle coppie e degli altri soggetti coinvolti per promuover Una vita matrimoniale felice”. “Il nostro scopo – ha aggiunto - è trasmettere la verità e il messaggio di amore del Signore, senza scivolare alla predica dogmatica”. Insomma, ha concluso, bisogna “contagiare gli altri con l'amore. Una persona deve sentirsi amata e rispettata dagli altri, indipendentemente dalla sua situazione coniugale o familiare”. <br />Hongkong - Geistliche Begleitung auf einem gemeinsamen Weg: dafür setzt sich die Freiwilligenorganisation „Hong Kong Catholic Marriage Advisory Council“ ein, die 1965 von dem Jesuiten Edward Collins, S.J. gegründet wurde, der auch ihr erster Präsident war. Heute hat einer seiner Mitbrüder, der Bischof von Hongkong, Bischof Stephen Chow Sau Yan, S.J., das Ruder übernommen und ist Vorsitzender der Organisation, die sich für die Förderung und den Schutz des Ehesakraments bei christlichen Paaren einsetzt.<br />Wie das wöchentlich erscheinende Mitteilungsblatt der Diözese Hongkong „Kung Kao Po“ berichtetbetonte Bischof Chow, beim Gottesdienst zum 55jährigen Gründungsjubiläum, "dass die Hauptaufgabe der Kirche darin besteht, ein Feldlazarett zu sein, nicht ein Schulzimmer oder eine Inquisition". Der Bischof forderte die Mitglieder der Organisation auf, "die Ehe zwischen einer Frau und einem Mann zu schützen, als ein Eheversprechen fürs Leben". „Außerdem müssen die Wunden der Paare und anderer Beteiligter geheilt werden, um ein glückliches Eheleben zu fördern", so der Bischof. "Unser Zielist es", fügte er hinzu, die Wahrheit und die Botschaft der Liebe des Herrn zu vermitteln, ohne in dogmatische Predigten abzugleiten". Kurz gesagt, so schloss er, müsse man "andere mit Liebe anstecken". Denn „ein Mensch muss sich von anderen geliebt und respektiert fühlen, unabhängig von seiner ehelichen oder familiären Situation".<br />Während der Eucharistiefeier sprachen die Teilnehmer gemeinsam das Gebet des Weltfamilienkongresses. Schließlich übergab Bischof Chow die Ernennungsurkunden an die ehrenamtlichen Helfer, die in den diözesanen Gruppen für den Schutz der natürlichen Familie und die voreheliche Ausbildung tätig sind.<br />Laut der Generaldirektorin des Hong Kong Catholic Marriage Advisory Coucil, Frau Chiu Chui Yuen Fun, hat insbesondere auch die Pandemie zu Spannungen in den ehelichen Beziehungen geführt. "In Anlehnung an die Anleitung zur Kunst der Begleitung, die Papst Franziskus im Dokument Amoris Laetitia gegeben hat, planen wir, mit den Pfarreien zusammenzuarbeiten, um die christliche Familie zu fortzubilden, die Familie zu unterstützen und Paaren durch Verständnis, Begleitung und konkrete Hilfe aus Schwierigkeiten zu helfen."<br /> <br />Fri, 12 Aug 2022 11:50:24 +0200ASIEN/OSTTIMOR - Volkszählung 2022: Katholische Kirche ruft zur Teilnahme aufhttp://www.fides.org/de/news/72661-ASIEN_OSTTIMOR_Volkszaehlung_2022_Katholische_Kirche_ruft_zur_Teilnahme_aufhttp://www.fides.org/de/news/72661-ASIEN_OSTTIMOR_Volkszaehlung_2022_Katholische_Kirche_ruft_zur_Teilnahme_aufDili - Die katholische Kirche in Timor-Leste ruft die Bevölkerung dazu auf, sich an der bevorstehenden allgemeinen Volkszählung zu beteiligen, die für den Herbst 2022 geplant ist und am kommenden 15. August offiziell beginnen soll. Das Team des Amtes für Statistik unter der Leitung von Direktor Elias dos Santos Ferreira, in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Technischen Kommission für die Volkszählung 2022, traf kürzlich mit dem Erzbischof von Dili und gewählten Kardinal, Virgilio Do Carmo da Silva, zusammen. Beide waren sich über die Zweckmäßigkeit der Initiative und die notwendige Beteiligung aller timoresischen Bürger. In einer an die Bevölkerung gerichteten Botschaft sagte der Erzbischof: "Die Daten von Einzelpersonen und Haushalten, die auf nationaler Ebene gesammelt und verarbeitet werden, werden der Regierung helfen, geeignete politische Maßnahmen und Programme zu formulieren", und forderte die Bürger auf, sich aktiv zu beteiligen.<br />Die Volkszählung 2022, die vom 4. September bis zum 5. Oktober landesweit stattfinden wird, ist die vierte dieser Art in Osttimor nach den Volkszählungen 2004, 2010 und 2015. Laut Gesetzgebung findet die Volkszählung alle fünf Jahre statt.<br />Ziel der allgemeinen Volkszählung ist es, die Bevölkerung mit Wohnsitz in Osttimor zu zählen und zu charakterisieren sowie die bestehenden Wohnungen und deren Bewohnbarkeit zu erfassen. Dies geschieht durch eine umfassende Erhebung von Daten und Angaben und die statistische Verarbeitung der gesammelten Daten.<br />Die Regierung von Osttimor stellte 3,1 Mio. USD für die Volkszählung bereit und beantragte zusätzliche Mittel bei internationalen UN-Organisationen wie UN Women, dem Welternährungsprogramm und dem Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen. Laut der im Juli 2015 in Osttimor durchgeführten Volkszählung belief sich die Gesamtbevölkerung auf 1.167.242 Einwohner, was einem Anstieg von 9,46 Prozent seit 2010 entspricht, während die timoresische Bevölkerung derzeit auf rund 1,3 Millionen geschätzt wird. <br />Osttimor, die jüngste Demokratie Asiens, umfasst die östliche Hälfte der Insel Timor, während die westliche Hälfte zu Indonesien gehört. Das Land hat eine Fläche von 15.000 Quadratkilometern, und 97 % der Einwohner sind Katholiken. Am 20. Mai dieses Jahres wurde der 20. Jahrestag der Unabhängigkeit Osttimors von Indonesien, das das Land 24 Jahre lang besetzt hatte, gefeiert.<br /> <br />Thu, 11 Aug 2022 13:02:24 +0200AFRIKA/NIGERIA - Anschläge auf Kirche in Owo: Mutmaßliche Verantwortliche festgenommenhttp://www.fides.org/de/news/72660-AFRIKA_NIGERIA_Anschlaege_auf_Kirche_in_Owo_Mutmassliche_Verantwortliche_festgenommenhttp://www.fides.org/de/news/72660-AFRIKA_NIGERIA_Anschlaege_auf_Kirche_in_Owo_Mutmassliche_Verantwortliche_festgenommenAbuja - Zwei weitere Personen, die mutmaßlich für das Massaker am Pfingstsonntag in der katholischen Kirche St. Francis Xavier in Owo im Bundesstaat Ondo verantwortlich waren , wurden nun festgenommen. Dies gab am gestrigen 10. August der Leiter der Pressestelle des nigerianischen Verteidigungsministeriums, Generalmajor Jimmy Akpor, bekannt, der die Namen der Verdächtigen als Al-Qasim Idris und Abdulhaleem Idris angab und bestätigte, dass sie am 9. August in Omialafara im Bundesstaat Ondo festgenommen wurden.<br />Bereits am 9. August hatte die nigerianische Armee die Festnahme von vier weiteren Personen bekannt gegeben, die des Massakers in der katholischen Kirche beschuldigt werden. Dies teilte der nigerianische Generalstabschef der Streitkräfte, General Lucky Irabor, den Medien mit. Demnach wurden die Verhaftungen am 1. August im Rahmen einer gemeinsamen Operation von Militär und DSS in Eika im Bundesstaat Kogi vorgenommen. Bei den Verhafteten handelt es sich um Idris Abdulmalik Omeiza , Momoh Otohu Abubakar, Aliyu Yusuf Itopa und Auwal Ishaq Onimisi.<br />"Wir wollten die Verdächtigen sofort der Öffentlichkeit vorstellen, konnten dies aber nicht tun, weil einige Ermittlungen noch nicht abgeschlossen sind", sagte der General, der auch die Festnahme von Idris Ojo , einem aus dem Gefängnis von Kuje geflohenen hochrangigen Mitglied des Islamischen Staates in der Provinz Westafrika , der am 7. August in Aiyetorosi im Bundesstaat Ondo gefasst wurde, bekannt gab. "Ojo plante weitere tödliche Anschläge und perfektionierte diese Pläne zusammen mit seinen Komplizen, bevor er gefangen genommen wurde", so der Chef des Verteidigungsstabs. "Zu gegebener Zeit wird die Welt sehen, wer hinter anderen Anschlägen in dem Land steckt", fügte er hinzu. Nach Angaben der Behörden war der ISWAP auch für das Massaker in der Kirche von Owo verantwortlich. Arakunrin Akeredolu, der Gouverneur des Bundesstaates Ondo, berichtete, dass eine weitere Person, die die Verdächtigen vor dem Angriff untergebracht hatte, ebenfalls verhaftet wurde.<br />Bei dem Anschlag auf die katholische Kirche St. Francis Xavier am 5. Juni wurden etwa 40 Menschen getötet und 80 verletzt. <br />Die ISWAP bekannte sich unterdessen zu einer Reihe von Anschlägen und dem Angriff auf ein Gefängnis in Abuja Anfang Juli, bei dem mehr als 400 Häftlinge entkommen konnten, von denen die meisten später von den Sicherheitskräften wieder gefasst wurden.<br />Die Bischöfe warnen seit langem davor, dass die Sicherheitslage in Nigeria außer Kontrolle geraten ist .<br /> <br />Thu, 11 Aug 2022 11:46:05 +0200ASIEN/JAPAN - Im Gedenken an Hiroshima und Nagasaki: Bischöfe laden zum Gebet für den Frieden einhttp://www.fides.org/de/news/72659-ASIEN_JAPAN_Im_Gedenken_an_Hiroshima_und_Nagasaki_Bischoefe_laden_zum_Gebet_fuer_den_Frieden_einhttp://www.fides.org/de/news/72659-ASIEN_JAPAN_Im_Gedenken_an_Hiroshima_und_Nagasaki_Bischoefe_laden_zum_Gebet_fuer_den_Frieden_einTokio - "Dies ist ein Jahr, in dem der Frieden mit Füßen getreten wurde. Die Würde des Lebens und sein Schutz werden vernachlässigt. Während unserer zehn Tage des Gebets für den Frieden befinden wir uns in diesem Jahr inmitten einer neuen Lebenskrise", so der Vorsitzende der japanischen Bischofskonferenz, Erzbischof Isao Kikuchi von Tokio in seiner Botschaft mit dem Titel "Zehn Tage des Gebets für den Frieden", die die japanische Kirche vom 6. bis 15. August begeht, um der beiden Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki zu gedenken und am Fest Mariä Himmelfahrt, dem 15. August, den Schutz der seligen Jungfrau Maria zu erbitten.<br />Der Prälat erinnerte daran, dass Papst Franziskus die Bedeutung der Solidarität für den Schutz des Lebens und die Bewältigung der Krise hervorhob. Mit Blick auf die Konflikte, die die Welt erschüttern, zeigte sich der Erzbischof besorgt darüber, dass die Auswirkungen der Pandemie durch die Krise des Krieges verschärft wird. In Bezug auf den Konflikt in der Ukraine verurteilt Erzbischof Kikuchi "den gewaltsamen Akt einer Großmacht, die die wachsenden Bemühungen der internationalen Gemeinschaft um Frieden mit Füßen tritt" und erinnert an "die Wünsche so vieler Menschen, die das Leben schützen und den Frieden suchen wollen".<br />"Während der Pandemie haben wir die Erfahrung gemacht, dass die gegenseitige Unterstützung und die Sorge um das Leben der anderen der beste Weg ist, Leben zu schützen. Frieden ist nicht einfach die Abwesenheit von Konflikten, sondern eine Situation, in der die verschiedenen Faktoren in der Gesellschaft, die potenziell zu Konflikten führen, beseitigt sind und das Leben in gegenseitiger Unterstützung gelebt wird", stellt er fest.<br />"Jetzt ist die Welt von dem Gefühl überwältigt, dass Frieden durch Gewalt erzielt werden kann. Aber das würde den wahren Frieden nur mit Füßen treten", heißt es im Text der Botschaft, der die Osterbotschaft "Urbi et Orbi" von Papst Franziskus vom 17. April zitiert, in der der Pontifex appelliert: "Bitte, bitte: Gewöhnen wir uns nicht an den Krieg, setzen wir uns alle dafür ein, von unseren Balkonen und auf den Straßen mit lauter Stimme den Frieden zu verlangen! Frieden! Diejenigen, die für die Nationen Verantwortung tragen, mögen auf den Schrei der Menschen nach Frieden hören“.<br />Der Vorsitzende der japanischen Bischöfe wies mit Bedauern darauf hin, dass der Krieg eine tiefe Krise im Leben Tausender von Menschen verursacht, die gezwungen sind, ihre Häuser zu verlassen, zu fliehen und sich Gefahren auszusetzen: "Das Geschenk Gottes, das Leben, muss von Anfang bis Ende bewahrt werden. Diejenigen von uns, die in diesem gemeinsamen Haus leben, sind aufgerufen, sich für ökologische Gerechtigkeit einzusetzen, d.h. das menschliche Leben von der Empfängnis bis zum Tod sowie alle Formen des Lebens auf der Erde zu verteidigen". <br /> "In unseren Zehn Tagen des Gebets für den Frieden", so der Text, der sich an die japanischen Gläubigen wendet, "haben wir Zeit zum Nachdenken und Handeln für den Frieden. Jeder Krieg bringt Folgen mit sich, die die gesamte Menschheitsfamilie betreffen: von der Trauer über das Flüchtlingsdrama bis hin zur Wirtschafts- und Ernährungskrise. Lassen wir uns vom Frieden Christi überwinden! Frieden ist möglich; Frieden ist eine Pflicht; Frieden ist die wichtigste Verantwortung aller".<br /> <br />Thu, 11 Aug 2022 11:23:25 +0200ASIEN/PAKISTAN - Tag der Minderheiten: Der 11. August soll an Rechte aller pakistanischen Bürger erinnernhttp://www.fides.org/de/news/72658-ASIEN_PAKISTAN_Tag_der_Minderheiten_Der_11_August_soll_an_Rechte_aller_pakistanischen_Buerger_erinnernhttp://www.fides.org/de/news/72658-ASIEN_PAKISTAN_Tag_der_Minderheiten_Der_11_August_soll_an_Rechte_aller_pakistanischen_Buerger_erinnernIslamabad - "Beginnen wir mit der Frage der Zwangskonvertierungen, einer Geißel im Leben der religiösen Minderheiten Pakistans. Diese schmerzliche Mentalität geht mit äußerst besorgniserregenden Faktoren einher wie die Verletzung grundlegender Menschenrechte, Diskriminierung, Armut und das Fehlen von Rechtsstaatlichkeit. Die Untätigkeit der Regierung in dieser Frage ermutigt Täter, die den Glauben dazu missbrauchen, um Verbrechen gegen Frauen aus Minderheiten zu vertuschen. Die schwachen und armen Angehörigen der religiösen Minderheiten sind meist nicht in der Lage, sich zu wehren, um Gerechtigkeit zu erlangen", so der engagierte Katholik und pakistanische Menschenrechtsaktivist, Peter Jacob, im Interview mit der Fides anlässlich des pakistanischen Tages der Minderheiten, der jedes Jahr am 11. August begangen wird. <br />Jacob, der rund 30 Jahre lang Exekutivsekretär der Katholischen Kommission für Gerechtigkeit und Frieden in der Katholischen Bischofskonferenz Pakistans war und jetzt das "Zentrum für soziale Gerechtigkeit" leitet, stellt fest: "Das Problem des Missbrauchs von Minderheitenrechten muss erkannt und durch angemessene Rechtsvorschriften angegangen werden, damit spezifische Maßnahmen zum Schutz von Frauen aus religiösen Minderheiten zu ergriffen werden. Aufklärungs- und Bildungsprogramme sind deshalb dringend erforderlich, um den Schutz und das Bewusstsein in der pakistanischen Gesellschaft für den gefährdeten und marginalisierten Status der Minderheiten im Land zu stärken. Wir werden so lange unsere Stimme erheben, bis der Staat für Gerechtigkeit sorgt und das pakistanische Volk sich dessen bewusst wird".<br />Nach den vom CSJ gesammelten Daten wurden im Jahr 2021 insgesamt 78 heranwachsende Frauen aus religiösen Minderheitengemeinschaften entführt und gewaltsam zum Islam konvertiert, was einen Anstieg der Fälle um 80 Prozent im Vergleich zum Jahr 2020 bedeutet. Allerdings handelt es sich bei diesen Fällen nur um die offiziell registrierten, während viele andere gar nicht gemeldet werden. Anlässlich des Tages der Minderheiten äußern Menschenrechtsaktivisten ihre Besorgnis über den Mangel an rechtlichen Garantien zum Schutz von Minderheiten in Pakistan. Im Zusammenhang mit Zwangskonvertierungen werden Verbrechen wie Entführung, Urkundenfälschung und sexuelle Gewalt begangen, die nicht geahndet werden.<br />Anlässlich des 11. August zitiert der Präsident der Nichtregierungsorganisation "Voice for Justice", Joseph Jansen, im Gespräch mit Fides die Botschaft des pakistanischen Staatsgründers Muhammad Ali Jinnah in seiner historischen Rede am 11. August 1947, die die Wahl des Datums als "Tag der Minderheiten" inspirierte. Jinnah sagte: "Wir sind alle Bürger und zwar gleichberechtigte Bürger eines Staates“. „Ich denke, wir sollten uns dies als Ideal vor Augen halten“, betont Jansen, „und verstehen, dass im Laufe der Zeit die Hindus aufhören sollten, Hindus zu sein und die Muslime, Muslime zu sein. Nicht im religiösen Sinne, denn das ist der persönliche Glaube eines jeden Einzelnen, sondern im politischen Sinne als Bürger des Staates". Er fügte hinzu: "Sie sind frei. Es steht Ihnen frei, zu Ihren Tempeln, Moscheen oder anderen Gebetsstätten in diesem Staat Pakistan zu gehen. Sie können jeder Religion, Kaste oder Glaubensrichtung angehören: Das hat nichts mit den Angelegenheiten des Staates zu tun".<br />Joseph Jansen berichtet: "Anlässlich des Nationalen Tages der Minderheiten wird Voice for Justice zusammen mit anderen Organisationen Schweigeminuten und Gedenkfeiern abhalten und die pakistanische Regierung mit Lesungen und öffentlichen Demonstrationen auffordern, konkrete Garantien für den Schutz religiöser Minderheiten einzuführen und die Vision von Muhammad Ali Jinnah umzusetzen“. Es sei notwendig, "alle diskriminierenden Handlungen zu erkennen und zu sanktionieren, insbesondere auf der Grundlage von Religion und Weltanschauung, damit Gleichheit und Religionsfreiheit gewährleistet sind, wie es in der pakistanischen Verfassung heißt", so Jansen abschließend.<br />Die pakistanische Zivilgesellschaft erinnert insbesondere an den katholischen Minister Shahbaz Bhatti , der bei einem Terroranschlag in Islamabad getötet wurde und ein Märtyrer für die Gerechtigkeit war. Bhatti hinterließ ein wertvolles geistiges Vermächtnis sowie zivile und politische Errungenschaften wie die Einführung des Tages der Minderheiten am 11. August. Der Minister wollte damit den Jahrestag von Ali Jinnahs historischer Ansprache an die pakistanische Nation würdigen, in der er die Gleichberechtigung aller Bürger, unabhängig von ihrem ethnischen oder religiösen Hintergrund, proklamierte. <br />Der heutige Tag der Minderheiten, der 2009 auf Bhattis Initiative hin eingeführt wurde, ist ein Vermächtnis des christlichen und menschlichen Engagements von Shahbaz Bhatti, der damit ein greifbares Zeichen der Anerkennung für die Rolle der Minderheiten in Pakistan setzen und ihren Beitrag zum Aufbau der Nation seit der Unabhängigkeit würdigen wollte. Die Themen, die den Tag seither prägen, sind: Gerechtigkeit, Arbeit, Bildung, Achtung der Rechte, Beendigung von Zwangskonvertierungen und jeglicher sozialer und religiöser Diskriminierung.<br /> <br />Wed, 10 Aug 2022 11:31:08 +0200AFRIKA/D.R. KONGO - Mehrere bewaffnete Überfälle auf Pfarreien in Kikwit: Katholischer Priester von Banditen ermordethttp://www.fides.org/de/news/72657-AFRIKA_D_R_KONGO_Mehrere_bewaffnete_Ueberfaelle_auf_Pfarreien_in_Kikwit_Katholischer_Priester_von_Banditen_ermordethttp://www.fides.org/de/news/72657-AFRIKA_D_R_KONGO_Mehrere_bewaffnete_Ueberfaelle_auf_Pfarreien_in_Kikwit_Katholischer_Priester_von_Banditen_ermordetKinshasa - "Bischof Timothée Bodika Mansiyai von Kikwit, ist tief betrübt, seinen Gläubigen und allen Menschen guten Willens die traurige Nachricht vom Tod von Pater Godefroid Pembele Mandon mitteilen zu müssen. Wir empfehlen die Seele des Verstorbenen euren Gebeten", heißt es in der Mitteilung zum Tod, die am 7. August 2022 von Pater Francis-Emmanuel Kimwanga, dem Kanzler der Diözese Kikwit, unterzeichnet und im Diözesanradio verlesen wurde.<br />"Pfarrer Pembele wurde in der Nacht vom 6. auf den 7. August 2022 in der Pfarrei St. Joseph Mukasa in Kikwit von bewaffneten Banditen bei einem Überfall auf die Kirche erschossen. Er wurde nach Kinshasa gebracht und starb dort am Sonntag, dem 7. August 2022, im Krankenhaus Olive Lembe Kabila im Ortsteil Nsele.<br />Ebenfalls in der Nacht, vom 6. auf den 7. August 2022, wurde eine weitere Pfarrei in Kikwit, die Gemeinde Saint Murumba, von bewaffneten Banditen überfallen, "die Frauen ausraubten, die sich auf die erste Messe eines neuen Priesters vorbereiteten, und einem Katecheten viele persönliche Gegenstände abnahmen", so übereinstimmende Quellen.<br />In einer Beileidsbekundung schrieb Thesky Mayoko, ein namhafter r Vertreter der lokalen Gemeinschaft: "Ich teile die Trauer mit der gesamten katholischen christlichen Gemeinde der Stadt Kikwit. Und ich verurteile diese Barbarei, die derzeit in der Stadt Kikwit herrscht, aufs Schärfste. Ich appelliere an die politischen Behörden und die Verwaltung der Stadt Kikwit, eine gerichtliche Untersuchung einzuleiten, um alle Täter zu identifizieren, damit sie vor Gericht zur Rechenschaft gezogen werden".<br /> <br />Wed, 10 Aug 2022 10:42:21 +0200AFRIKA/MALAWI - „Prozess der Heilung“: Erzdiözese Lilongwe eröffnet Synodehttp://www.fides.org/de/news/72656-AFRIKA_MALAWI_Prozess_der_Heilung_Erzdioezese_Lilongwe_eroeffnet_Synodehttp://www.fides.org/de/news/72656-AFRIKA_MALAWI_Prozess_der_Heilung_Erzdioezese_Lilongwe_eroeffnet_SynodeLilongwe - Am 30. Juli begann in der Erzdiözese Lilongwe in Malawi die Diözesansynode 2022-2023 zum Thema "Unterscheiden mit dem Heiligen Geist". Es ist die dritte Diözesansynode nach der von 1973-1975, die von Bischof Patrick Kalilombe einberufen wurde, um unter den Gläubigen die Notwendigkeit einer aktiven Teilnahme zu fördern, und der von 2004-2006, die von Bischof Chimole gewünscht wurde, um an die Bedeutung des gemeinsamen Dienstes und der Einheit zu erinnern. Dieser Weg versteht sich auch als Teil der aktuellen umfassenderen Synode der Weltkirche zur Synodalität.<br />Die Erzdiözese Lilongwe lädt alle Menschen ein, sich gemeinsam auf den Weg zu machen: "Alle Katholiken sind eingeladen, mit offenem Herzen und Verstand zuzuhören, ihre Lebenserfahrungen mitzuteilen und den Stimmen derjenigen Raum zu geben, die oft an den Rand gedrängt oder ausgeschlossen werden. So wie die erste Versammlung in Jerusalem die Spannungen zwischen den Mitgliedern der ersten christlichen Gemeinschaft heilte, sollte eine Synode wie diese im Grunde ein Prozess der Heilung sein, sowohl von den Wunden, die wir innerhalb der Kirche erlitten haben, als auch von denen, die wir in anderen Bereichen unseres Lebens und unserer Beziehungen erfahren haben". <br />Pfarrer Vincent Mwakhwawa, Präsident der Synodenversammlung, erläuterte die Themen, mit denen sich die Synode befassen wird: "Die ersten Konsultationen werden sich mit allgemeinen pastoralen Fragen befassen, die zweiten Konsultationen mit der Liturgie und die letzten Konsultationen mit Finanzen, Investitionen, Verwaltung und sozialer Entwicklung". <br />Der Vorsitzende der Bischofskonferenz von Malawi Erzbischof George Desmond Tambala von Lilongwe, forderte bei der offiziellen Eröffnung der Synode in der Kathedrale von Maula die Gläubigen auf, die sozialen Medien mit Bedacht zu nutzen, insbesondere wenn dies in Gruppen oder auf Seiten geschieht, die sich als katholisch bezeichnen.<br /> <br />Wed, 10 Aug 2022 10:33:47 +0200ASIEN/CHINA - Mariä Himmelfahrt: Pfarrei Xi Tang in Peking bereitet sich vorhttp://www.fides.org/de/news/72655-ASIEN_CHINA_Mariae_Himmelfahrt_Pfarrei_Xi_Tang_in_Peking_bereitet_sich_vorhttp://www.fides.org/de/news/72655-ASIEN_CHINA_Mariae_Himmelfahrt_Pfarrei_Xi_Tang_in_Peking_bereitet_sich_vorPeking – Im Rahmen des "Jahres des Sohnes Gottes", das im Jahr 2022 gefeiert wird, bereitet sich die Pfarrgemeinde Xi Tang in der Erzdiözese Peking, die der Heiligen Jungfrau Maria vom Berg Karmel geweiht ist, mit dem gemeinsamen Gebet, der eucharistische Anbetung, intensiver Spiritualität und Meditation auf das bevorstehende Fest Mariä Himmelfahrt vor. Nach der Öffnung infolge der Lockerung der Maßnamen zur Bekämpfung der Pandemie, nahm die Pfarrei am 16. Juli, dem Fest Unserer Lieben Frau vom Berg Karmel, ihre Tätigkeit wieder auf. Pfarrer Li Jianmin betonte dabei in seiner Predigt "den Weg der Heiligung, der Läuterung und der Bekehrung", den jeder Gläubige zu beschreiten habe, und erinnerte die Gläubigen an die Worte Marias aus dem Evangelium. Am Ende überreichte er allen Anwesenden die Medaille Unserer Lieben Frau vom Karmel und empfahl ihnen, "Unsere Liebe Frau und ihr Ja zu Gott nachzuahmen, um jeden Tag zu heiligen und ihren Nächsten mit missionarischem Eifer zu dienen". Am Nachmittag widmete der Priester den alten und kranken Menschen ein besonderes Augenmerk und spendete ihnen das Sakrament der Krankensalbung. <br />Am 24. Juli feierte die Pfarrei in Gemeinschaft mit der Weltkirche den 2. Welttag der Großeltern und älteren Menschen, der im besonderen Einklang mit der chinesischen Kultur steht, die den älteren Menschen und den Großeltern tiefen Respekt, hohe Achtung und Liebe entgegenbringt. Nach dem Sonntagsgottesdienst am 31. Juli leitete Pater Li einen besonderen Katechesekurs, bei dem er Fragen der Gemeindemitglieder beantwortete, um sie auf ihrem Glaubensweg zu begleiten. Gleichzeitig eröffnete offiziell einen neuen Katechesekurs für Erwachsene.<br />Auf dem Wechat-Account der Pfarrei täglich Meditationen zum Jahr des Gottessohnes angeboten. Mit solchen pastoralen Initiativen setzt die Pfarrei ihren synodalen Weg auch im Hinblick auf ihr 300-jähriges Gründungsjubiläum, das 2023 ansteht, intensiv fort. <br />Mit der schrittweisen Lockerung der Corona-Maßnahmen ist die Pfarrei nun bereit, alle ihre pastoralen, missionarischen, karitativen und kulturellen Aktivitäten wieder aufzunehmen. Der Kirchenchor wird seine Proben für die Weihnachtskonzerte fortsetzen, die 24-stündige eucharistische Anbetung wird wieder aufgenommen, ebenso wie die Sammlung von Spenden der „St. Francis Foundation“ für die Armen.<br />Die Gemeinde Tang in der Erzdiözese Peking, die der seligen Jungfrau Maria vom Berge Karmel geweiht ist, wurde 1723 von dem italienischen Missionar und großen Komponisten barocker Musik, Pater Teodorico Pedrini , gegründet. Um den Gründer und Musiker zu ehren, ist der Kirchenchor nach dem Missionar benannt. Die Gemeinde war die vierte Kirche, die von katholischen Missionaren in Peking gegründet wurde, nach den Gemeinden, die 1650, 1665 und 1703 von portugiesischen und französischen Jesuitenmissionaren eröffnet wurden.<br /> <br />Wed, 10 Aug 2022 13:29:10 +0200AMERIKA/USA - Kampagne zum Weltmissionssontag: Mitarbeiter der Missionswerke stellen sich in Videoclips vorhttp://www.fides.org/de/news/72654-AMERIKA_USA_Kampagne_zum_Weltmissionssontag_Mitarbeiter_der_Missionswerke_stellen_sich_in_Videoclips_vorhttp://www.fides.org/de/news/72654-AMERIKA_USA_Kampagne_zum_Weltmissionssontag_Mitarbeiter_der_Missionswerke_stellen_sich_in_Videoclips_vorNew York - Personalisierte Botschaften auf lokaler Ebene sollen im Rahmen der Kampagne der Päpstlichen Missionswerke in den USA zum Weltmissionstag entstehen.<br />In diesem Jahr werden die Leiter und Mitarbeiter der Büros der Missionswerke in den US-amerikanischen Diözesen sich in Videobotschaften vorstellen, die während des nationalen Treffens im vergangenen Juni in Kalifornien aufgenommen wurden .<br />Es wird jeweils ein 30-sekündiges Videos wird auf den Websites der verschiedenen Diözesen veröffentlicht und in den sozialen Medien geteilt werden. Die Botschaft enthält folgende grundlegende Aufforderung an alle: "Schließen Sie sich an diesem Weltmissionstag den Katholiken auf der ganzen Welt an und beten Sie und spenden Sie großzügig für die missionarische Arbeit der Kirche. Vielen Dank für Ihre Hilfe!".<br />"Es ist wichtig, dass wir alle uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten nutzen, um am Weltmissionstag um Gebet und Unterstützung zu bitten", erklärt der Nationaldirektor der Päpstlichen Missionsswerke in den USA, Prälat Kieran E. Harrington, zu dieser Initiative. "Und wir glauben, dass dieser persönliche Appell des örtlichen Gesichts der Päpstlichen Missionswerke in der Diözese Wirkung zeigen wird." Teil der Kommunikationskampagne ist auch ein komplettes "Paket" von Postern, das den Pfarrgemeinden zur Verfügung gestellt wird. Neben dem Thema der Botschaft zum Weltmissionstag - "Ihr werdet meine Zeugen sein" - veranschaulicht das Plakat, wie wichtig es ist, am Weltmissionstag zu spenden, und hebt die vielen kirchlichen Bedürfnisse in aller Welt hervor: die Arbeit von Katecheten, Priestern und Ordensleuten sowie Missionsschulen und die pastorale Arbeit. Weitere digitale Materialien, darunter Gemeindebriefe und -ankündigungen sowie Predigtvorlagen, sind in Vorbereitung und werden auf der speziellen Internetseite der Päpstlichen Missionswerke zum Weltmissionssonntag veröffentlicht.<br /> <br /><br/><strong>Link correlati</strong> :<a href="https://www.missio.org/resources?localization=EN">Päpstliche Missionswerke in den USA</a>Tue, 09 Aug 2022 11:57:45 +0200ASIEN/PAKISTAN - Jesus Youth: “Wir sind missionarische Jünger unseres Herrn Jesus Christus”http://www.fides.org/de/news/72653-ASIEN_PAKISTAN_Jesus_Youth_Wir_sind_missionarische_Juenger_unseres_Herrn_Jesus_Christushttp://www.fides.org/de/news/72653-ASIEN_PAKISTAN_Jesus_Youth_Wir_sind_missionarische_Juenger_unseres_Herrn_Jesus_ChristusAyubia - "Als junge Katholiken sind wir auch missionarische Jünger unseres Herrn Jesus Christus. Wir sind berufen, eine Mission der Heilung und Erneuerung des Lebens zu erfüllen. Wir sind die Hände und Füße Jesu Christi, wir gehen mit großem Eifer und Engagement zu unseren jungen Mitmenschen, um die Liebe und Barmherzigkeit Gottes zu verkünden. Die Frohe Botschaft von Jesus Christus weitergeben, eine begleitende Hand für sie sein, damit sie wachsen und den katholischen Glauben leben", so Pater Qaisar Feroz , nationaler Kaplan der kirchlichen Bewegung "Jesus Youth International" , in seinem Abschnitt in Pakistan, zum Abschluss eines einwöchigen Ausbildungsseminars mit dem Titel "Lead 2022: Discipleship training Programme", das in Ayubia organisiert wurde.<br />Das Programm umfasste einen Fortbildungskurs zur Evangelisierung, der sich auf die sechs Punkte des Kerygmas stützt und darauf abzielt, neuen Mitgliedern der Bewegung zu helfen, die persönliche Begegnung mit Jesus Christus, dem Ausgangspunkt der Mission, zu erfahren. <br />Ayyaz Gulzar, Koordinator von „Jesus Youth“ in Pakistan, begrüßte die Teilnehmer mit den Worten: "Wir danken Gott für eine weitere Gruppe junger Menschen, die sich Jesus Youth International angeschlossen hat. Diese Woche ist ein großer Segen und eine Zeit, in der wir unserem Herrn Jesus Christus begegnen und ihn als unseren Herrn und Retter willkommen heißen. Gott ruft uns beim Namen. Und Gott ruft uns auf, in seinem Weinberg als junge missionarische Jünger seines Sohnes Jesus Christus zu dienen".<br />“Jesus Youth", so der Koordinator, "ist nicht nur eine katholische Laienbewegung, sondern sie ist eine Lebensform, eine Schule für die Ausbildung von Laien für die Kirche und die Gesellschaft“. „Seit der Anerkennung der Bewegung durch den Heiligen Stuhl im Jahr 2016 wächst sie auch in Pakistan“, berichtete er. <br />Nach dem erfolgreichen Abschluss des Fortbildungskurses nahmen die Teilnehmer, die aus den Diözesen Karachi, Hyderabad, Multan, Faisalabad und Lahore kamen, an weiteren spezifischen Schulungen zu Themen wie Nachfolge, synodale Kirche sein, Mission und Evangelisierung, Spiritualität und Charisma der Jesusjugend teil.<br />Jesus Youth International ist eine katholische Laienbewegung, die derzeit in mehr als 40 Ländern auf den Kontinenten Asien, Afrika, Europa, Amerika und Australien vertreten ist. Die JY-Bewegung hat auch aktive Gruppen in Ländern des Nahen Ostens, darunter die Vereinigten Arabischen Emirate.<br /> <br />Tue, 09 Aug 2022 11:39:02 +0200ASIEN - Zentralasien: Jugendliche auf den Spuren des seligen Pier Giorgio Frassatihttp://www.fides.org/de/news/72652-ASIEN_Zentralasien_Jugendliche_auf_den_Spuren_des_seligen_Pier_Giorgio_Frassatihttp://www.fides.org/de/news/72652-ASIEN_Zentralasien_Jugendliche_auf_den_Spuren_des_seligen_Pier_Giorgio_FrassatiShymkent - "Junge Menschen in den Ländern Zentralasiens sollen wissen, dass sie auf ihrem Weg zur Heiligkeit nicht allein sind, sondern dass es viele Gleichaltrige gibt, die die gleichen Ideale teilen. Sie sollen erfahren, was es bedeutet, engagierte Christen zu sein, ein lebendiges Beispiel des Glaubens inmitten ihrer Kultur, in dem Wissen, dass sie in einer muslimischen Mehrheit leben. Aus diesem Grund haben wir Anfang August in Shymkent in Kasachstan ein Treffen zwischen usbekischen, tadschikischen und kasachischen Mitgliedern der Jugendbewegung 'Stimme des Wortes 'des Instituts des Fleischgewordenen Wortes organisiert. Es handelt sich um junge Menschen, die sich verpflichtet haben, nach dem Beispiel des seligen Pier Giorgio Frassati zu leben und im Apostolat und in der Ausbildung tätig zu sein", so Pater Ariel Alvarez Toncovich, Priester des Instituts des Fleischgewordenen Wortes und Pfarrer der Kirche St. Johannes der Täufer in Samarkand gegenüber Fides.<br />An der Initiative beteiligten sich etwa 40 junge Menschen und sieben Ordensleute aus der kasachischen Stadt Shymkent, aus Duschanbe und aus der noch jungen Gruppe in Samarkand . Die jungen Leute, so Pater Toncovich, "erlebten Tage der Bildung und der Freundschaft. Es gab Tage, die der Katechese gewidmet waren, während der letzte Tag der Erholung und dem Spaß am See gewidmet war“. "Es ist sehr wichtig“, betont der Missionar, „dass sie sich kennenlernen, Erfahrungen austauschen und sehen, dass es möglich ist, als Christen zu leben, auch in diesen Ländern. Genau aus diesem Grund haben wir zwei Mädchen eingeladen, die ihr Noviziat im Kloster Karaganda absolvieren, aber auch ein Ehepaar, das Zeugnis davon ablegte, was es bedeutet, in Zentralasien eine christliche Familie zu sein. Das sind zwei verschiedene Formen der Berufung, aber beide sind in dieser Gegend sehr selten".<br />Die Erfahrung, ist der Priester gewiss, wird viele Früchte tragen: "Die Jugendlichen waren sichtlich glücklich und haben jeden Moment in vollen Zügen genossen, von der Katechese bis zum Fußballspiel. Es war eine fruchtbare Initiative, was wir vor allem daran merkten, dass die jungen Leute, wann immer sie Zeit hatten, zu uns Ordensleuten kamen, um uns um Rat zu ihren Zweifeln, Problemen und Zukunftsträumen zu bitten", so der Missionar abschließend.<br />Die Katholiken stellen in den Ländern Zentralasiens eine Minderheit dar, denn es handelt sich um ein geografisches Gebiet mit einer muslimischen Mehrheit, in dem die Kirche erst nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und dem damit verbundenen Ende der religiösen Verfolgung wiedergeboren wurde. Heute gibt es 70 Pfarreien in Kasachstan, 5 in Usbekistan, 3 in Kirgisistan, 2 in Tadschikistan, während in Turkmenistan rund 250 Gläubige in der Kapelle der Verklärung des Herrn in der Hauptstadt Aschgabat zusammenkommen.<br /> <br />Tue, 09 Aug 2022 11:31:16 +0200AFRIKA/MALAWI - Jubiläumsjahr der Päpstlichen Missionswerke: Die Botschaft musikalisch vermittelnhttp://www.fides.org/de/news/72651-AFRIKA_MALAWI_Jubilaeumsjahr_der_Paepstlichen_Missionswerke_Die_Botschaft_musikalisch_vermittelnhttp://www.fides.org/de/news/72651-AFRIKA_MALAWI_Jubilaeumsjahr_der_Paepstlichen_Missionswerke_Die_Botschaft_musikalisch_vermittelnLilongwe – Zum Missionsmonat Oktober und anlässlich des Weltmissionssonntags präsentierte das Büro der Päpstlichen Missionswerke von Malawi am vergangenen Sonntag zwei Lieder, eines in Englisch und eines in der lokalen Sprache Chichewa. Die beiden wurden von vier Geschwistern aus derselben Familie, der Familie Mbewe, aus diesem Anlass komponiert und produziert, und die erste Aufführung fand im nationalen katholischen Fernsehsender - Luntha tv - statt.<br />Die Aufführung der Musikstücke ist Teil der Vorbereitungen der Nationaldirektion der Päpstlichen Missionswerke in Malawi für den Weltmissionstag am 23. Oktober und den Missionsmonat Oktober 2022 im weiteren Kontext des Jubiläumsjahres 2022 .<br />Die jungen Leute, die die Lieder komponiert haben, wurden von der Nationaldirektion ermutigt und unterstützt und nutzten ihre Talente, um die Botschaft des Jubiläumsjahres zu komponieren und zu verbreiten und den Menschen dessen Bedeutung auf musikalische Weise zu vermitteln. Die jungen Künstlerinnen und Künstler stammen aus der kleinen christlichen Gemeinde St. Clare in der Region Chigwirizano Squatter der Pfarrei „Holy Rosary“ in Likuni in der Erzdiözese Lilongwe und leben in einer ländlichen Umgebung. Die Lieder wurden in einem Amateurstudio zu Hause produziert und aufgenommen wurden.<br /> <br /><br/><strong>Link correlati</strong> :<a href="https://drive.google.com/file/d/1YkMfhsngRjwJVhgF-S0nwyyesTdh31ra/view?invite=CILLyuUP&ts=62f0d72d">Musikvideo</a>Tue, 09 Aug 2022 11:08:57 +0200VATIKAN - Er leitete 16 Jahre lang die Kongregation für die Evangelisierung der Völker: Kardinal Jozef Tomko im Alter von 98 Jahren gestorbenhttp://www.fides.org/de/news/72650-VATIKAN_Er_leitete_16_Jahre_lang_die_Kongregation_fuer_die_Evangelisierung_der_Voelker_Kardinal_Jozef_Tomko_im_Alter_von_98_Jahren_gestorbenhttp://www.fides.org/de/news/72650-VATIKAN_Er_leitete_16_Jahre_lang_die_Kongregation_fuer_die_Evangelisierung_der_Voelker_Kardinal_Jozef_Tomko_im_Alter_von_98_Jahren_gestorbenVatikanstadt – Mit tiefe Trauer und Dankbarkeit für den geleisteten Dienst erfüllt die Mitarbeiter des vatikanischen Dikasteriums für Evangelisierung die Nachricht vom Tod des slowakischen Kardinals Jozef Tomko, des emeritierten Präfekten der Kongregation für die Evangelisierung der Völker. Er starb heute Morgen in Rom im Alter von 98 Jahre und war der älteste Kardinal im Kardinalskollegium.<br />Geboren am 11. März 1924 in Udavské in der Erzdiözese Košice in der Slowakei, wurde er am 12. März 1949 zum Priester für die damalige Diözese Košice geweiht. Er hatte seine Arbeit in Rom als Beamter in der Kongregation für die Glaubenslehre begonnen und wurde später zum Untersekretär der Bischofskongregation ernannt. <br />Am 12. Juli 1979 wurde er zum Generalsekretär der Bischofssynode ernannt und am 15. September 1979 zum Titularerzbischof von Doclea geweiht. Im Konsistorium vom 25. Mai 1985 wurde er zum Kardinal ernannt. Von 1985 bis 2001 war er Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker und gleichzeitig Großkanzler der Päpstlichen Universität Urbaniana.<br />In dem großen spirituellen und missionarischen Vermächtnis des Kardinals - an das heute im Dikasterium für Evangelisierung erinnert wurde - sind die Berichte über seine Erfahrungen auf den apostolischen Reisen während der sechzehn Jahre, die er an der Spitze der Kongregation für die Evangelisierung der Völker stand, ein besonders kostbarer Bestandteil. Es handelte sich um Pastoralreisen zur Errichtung neuer Diözesen, zur Gründung neuer Kirchen, Seminare, Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen oder um Reisen zur Vorbereitung der Besuche des großen missionarischen Papstes Johannes Paul II. Jede Erfahrung war für ihn ein Geschenk Gottes an die Kirche und die Welt, jede Reise ein Zeugnis dessen, was der Geist vollbringt und was weitergegeben werden soll, damit die Botschaft Jesu Christi alle Völker erreicht.<br /><br />Mon, 08 Aug 2022 12:59:45 +0200AMERIKA/ VENEZUELA - Im August: Priesteramtskandidaten begleiten indigene Gemeinden der Pemónhttp://www.fides.org/de/news/72649-AMERIKA_VENEZUELA_Im_August_Priesteramtskandidaten_begleiten_indigene_Gemeinden_der_Pemonhttp://www.fides.org/de/news/72649-AMERIKA_VENEZUELA_Im_August_Priesteramtskandidaten_begleiten_indigene_Gemeinden_der_PemonCaracas - Die Diözese San Cristóbal im Apostolischen Vikariat Caroni stellt fünf Seminaristen bereit, die die indigenen Gemeinden der Pemón während des Monats August in Gemeinden seelsorgerisch begleiten werden.<br />Die fünf aus Táchira stammenden Seminaristen nahmen die Einladung von Bischof Mario Moronta und Bischof Juan Alberto Ayala, an und werden zu den Menschen hinausgehen und die frohe Botschaft des Evangeliums verkünden. Die Bischöfe betonen, wie wichtig es ist, diese missionarische Erfahrung im letzten Jahr der Priesterausbildung zu konkret leben. Während der Eucharistiefeier, in deren Rahmen die Priesteramtskandidaten entsandt wurden, betonte Bischof Gonzalo Ontiveros, deshalb ausdrücklich wie wichtig es sei, "aktive Protagonisten der Evangelisierung zu sein und sich konkret missionarischen Engagement zu beteiligen". Der Apostolische Vikar lud auch die indigenen Völker ein, sich in ihren eigenen Gemeinschaften missionarisch zu engagieren. Die Seminaristen ihrerseits drückten ihre Freude über die Mission in den indigenen Gemeinden aus und betonten, dass man diese Initiative als eine Antwort auf die Einladung von Papst Franziskus verstehe, zur Mission ad gentes aufzubrechen.<br />Carlos Parra, einer der Seminaristen, die in die Gemeinde San Miguel de Caracol im Herzen von Gran Sabana entsandt wurden, sagte, dass "die Mission eine authentische Antwort auf den Ruf Jesu ist, der uns auffordert, nicht aufzuhören, über das zu sprechen, was wir gesehen und gehört haben“.<br />Die Pemón sind eine indigene Gemeinschaft in Venezuela, die im Nationalpark Gran Sabana und Canaima im Bundesstaat Bolívar lebt, insbesondere in den Gemeinden Gran Sabana, Raúl Leoni und Sifontes, an der Grenze zu Brasilien und Guyana. <br /> <br /><br />Mon, 08 Aug 2022 11:41:53 +0200ASIEN/MACAO - Internationale Wanderausstellung: Der selige Carlo Acutis erobert die Herzen der Besucherhttp://www.fides.org/de/news/72648-ASIEN_MACAO_Internationale_Wanderausstellung_Der_selige_Carlo_Acutis_erobert_die_Herzen_der_Besucherhttp://www.fides.org/de/news/72648-ASIEN_MACAO_Internationale_Wanderausstellung_Der_selige_Carlo_Acutis_erobert_die_Herzen_der_BesucherMacao - Nach dem großen Erfolg der Internationalen Ausstellung über eucharistische Wunder, die vom seligen Carlo Acutis konzipiert und realisiert wurde und vom 17. Juni bis zum 31. Juli in Macao stattfand, haben die Organisatoren beschlossen, die Ausstellung zu verlängern: Die Ausstellung wird deshalb ab morgen, dem 9. August, wieder geöffnet und kann noch bis zum 30. September besucht werden. Auch die Führungen werden wieder aufgenommen. Diese Entscheidung der „Macao Catholic Culture Association“, die die Veranstaltung organisiert, wurde auch durch die Lockerung der Anti-Covid-Restriktionen möglich. Die Besucher sind trotzdem aufgefordert, weiterhin alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, wie das Tragen von Masken und das Messen der Temperatur am Eingang. Doch die Auflagen habe den Erfolg der Veranstaltung nicht beeinträchtigt.<br />Macao ist die erste asiatische Etappe dieser internationalen Ausstellung über die von der Kirche offiziell anerkannten eucharistischen Wunder, die der junge Selige Carlo Acutis konzipiert und realisiert hat. Die katholische Gemeinde von Macao ist insbesondere an der Erforschung Beziehungen und Einflüssen zwischen der katholischen Kultur und der zeitgenössischen Wissenschaft interessiert, und befasst sich deshalb auch mit Realitäten, die die menschliche Wissenschaft nicht beweisen kann und die jenseits der Reichweite der wissenschaftlichen Forschung liegen. Dies wurde nicht zuletzt dank des Beitrags des seligen Carlo Acutis möglich.<br />Bei der offiziellen Eröffnungsfeier am 17. Juni würdigte Bischof Stephen Lee, Bischof von Macao und Präsident der Macao Catholic Cultur Association, zusammen mit einigen Vertretern der lokalen Behörden diesen kostbaren Moment vor und stellte in diesem Zusammenhang die Ausstellung und das Leben von des seligen Carlo Acutis vor, damit die die chinesischen Gläubigen, insbesondere die jungen, diese wichtige Figur kennen und schätzen lernen. <br />Über Website www.macaucca.org ist eine der Ausstellung gewidmete Plattform mit vielen Informationen und Beiträgen zugänglich, vor allem über das Leben des seligen Carlo Acutis. So soll die katholische und nicht-katholische Öffentlichkeit mehr über die eucharistischen Wunder, aber auch über die Glaubensgeschichte und das Zeugnis des jungen Italieners erfahren. <br /> <br />Mon, 08 Aug 2022 11:34:08 +0200ASIEN/KASACHSTAN - Papstbesuch: "Ganz Kasachstan freut sich"http://www.fides.org/de/news/72647-ASIEN_KASACHSTAN_Papstbesuch_Ganz_Kasachstan_freut_sichhttp://www.fides.org/de/news/72647-ASIEN_KASACHSTAN_Papstbesuch_Ganz_Kasachstan_freut_sichKaraganda - "Für die Freude der gesamten katholischen Glaubensgemeinschaft Kasachstans über den Besuch von Papst Franziskus in unserem Land gibt es keine Worte. Was uns am meisten freut, ist die Tatsache, dass auch die Bürger des Landes, die nicht katholisch sind, die Nachricht von der geplanten Reise des Heiligen Vaters mit großer Begeisterung aufgenommen haben. Das erste positive Zeichen ist, dass die Behörden von Karaganda uns angeboten haben, uns bei der Organisation der Reise von unserer Stadt nach Nursultan zu helfen, wo der Papst seinen dreitägigen Aufenthalt verbringen wird. Das zweite erfreuliche Zeichen ist, dass wir auf den Straßen viele Journalisten sehen, die einfache Leute fragen, was sie von dem Besuch von Franziskus halten und die Antwort ist, dass sie alle sehr glücklich sind, dass ein so wichtiger Mann Gottes das kasachische Volk besucht", so Yevgeniy Zinkovskiy, Weihbischof von Karaganda und erster einheimische Prälat Kasachstans, gegenüber der Fides über den Papstbesuch in dem zentralasiatischen Land.<br />Anlass der Reise ist der 7. Kongress der Vertreter der Weltreligionen und der traditionellen Religionen, der am 14. und 15. September 2022 in der kasachischen Hauptstadt Nur-Sultan stattfinden wird. Laut dem offiziellen Programm des Heiligen Stuhls wird Franziskus am Nachmittag des 13. September in Kasachstan eintreffen. Dort wird er von den Autoritäten des Landes empfangen werden und die erste seiner fünf offiziellen Ansprachen halten. In den folgenden Tagen wird der Papst an den Arbeiten des Kongresses teilnehmen, wobei es Momente geben wird, die der lokalen katholischen Glaubensgemeinschaft gewidmet sind und eine heilige Messe auf dem Expo-Platz sowie ein Treffen mit Bischöfen, Ordensleuten, Seminaristen und pastoralen Mitarbeitern, das in der Kathedrale der Mutter Gottes von der Immerwährenden Hilfe stattfinden wird.<br />"Wir hatten gehofft, dass der Papst auch Karaganda besuchen könnte, aber das ist aufgrund seines Gesundheitszustandes nicht möglich. Wir freuen uns jedoch sehr, dass er in unser Land kommen und eine Messe für das gesamte Volk Gottes feiern wird. Wir laden alle ein, an dem Treffen teilzunehmen, und wir warten darauf, dass unser Papst uns sagt, was wir für die Kirche und die Gesellschaft vor Ort tun können", so Bischof Zinkovskiy abschließend.<br />Die offizielle Einladung nach Kasachstan an Papst Franziskus wurde am 6. November bei einer Papstaudienz im Vatikan vom kasachischen Senatspräsidenten Maulen Ashimbayev ausgesprochen. Bei dieser Gelegenheit hatte der Senatspräsident dem Heiligen Stuhl für die bereits in den vergangenen Jahren gezeigte Unterstützung gedankt.<br />Der erste Kongress der Vertreter der Weltreligionen und der traditionellen Religionen wurde vom ehemaligen Präsidenten Nasarbajew am 23. und 24. September 2003 in Astana einberufen. Bei dieser Gelegenheit trafen sich Delegierte von 17 religiösen und konfessionellen Einrichtungen und Institutionen aus der ganzen Welt mit dem Ziel, den Dialog und die Religionsfreiheit im Herzen Zentralasiens wiederzubeleben, einem Gebiet, das sich in der Nähe des Epizentrums der ethnisch-religiösen Konflikte nach dem 11. September 2001 befindet. Der Kongress inspiriert sich an den programmatischen Erklärungen der Organisatoren des von Johannes Paul II. am 24. Januar 2002 in Assisi einberufenen "Gebetstag für den Frieden" in der Welt, um den Beitrag der verschiedenen religiösen Traditionen zum Dialog und zur Verständigung zwischen den Völkern und Nationen zu bekräftigen.<br /> <br />Mon, 08 Aug 2022 11:12:58 +0200AFRIKA/KENIA - Im Vorfeld der Wahl: Friedensinitiative der Franziskanerinnenhttp://www.fides.org/de/news/72646-AFRIKA_KENIA_Im_Vorfeld_der_Wahl_Friedensinitiative_der_Franziskanerinnenhttp://www.fides.org/de/news/72646-AFRIKA_KENIA_Im_Vorfeld_der_Wahl_Friedensinitiative_der_FranziskanerinnenNairobi - "Wir wollten einen einfachen und direkten Weg finden, um im Vorfeld der Wahlen eine Botschaft des Friedens und der Ruhe an alle zu übermitteln, und so haben wir beschlossen, eine Karawane der Ordensfrauen zu organisieren, die durch die "Brennpunkte“ in der Region Kisumu zieht, wo es bei den vergangenen Wahlen zu sehr schweren Zwischenfällen gekommen ist. Am 23. Juli brachen wir gemeinsam auf - insgesamt etwa fünfzig Schwestern der Franziskanerinnen der heiligen Anna - und durchquerten unsere Region, wobei wir vor allem an den Orten Halt machten, die am meisten von Gewalt bedroht waren", so Schwester Florence Atieno Ochieng, stellvertretende Oberin der Franziskanerinnen der heiligen Anna für die Region Kisumu gegenüber Fides über die originelle Initiative einer Gruppe von Ordensfrauen in Kenia, die dort ein Klima des Friedens verbreiten und Unruhen vor, während und nach dem morgigen Wahlgang am 9. August zu verhindern. Der Marsch wurde von der Kongregation der Franziskanerinnen in Zusammenarbeit mit der Vereinigung der Ordensschwestern „Kenya Association of Sisters “ auf den Weg gebracht, deren Ziel es ist, gegenseitige Unterstützung zu fördern und ein authentisches evangelisches Zeugnis durch nachhaltige Programme zu unterstützen. Unterstützt wurde die Initiative auch von dem katholischen Hilfswerk „Catholic Relief Services “. Diese besondere Wallfahrt fand im Gedenken an die schrecklichen Vorfälle bei den Wahlen 2017 in Kenia, insbesondere in der Region Kisumu, statt, wo es bei Ausschreitungen zwischen der Polizei und Demonstranten, Tote und Verletzte gab.<br />"Wir begegneten vielen Menschen, insgesamt über 500“, so Schwester Florence Atieno Ochieng weuuter, „und selbst die gewalttätigsten und bedrohlichsten akzeptierten unseren Friedensvorschlag und die Worte, die wir an sie richteten. In den am stärksten gefährdeten Orten waren die Menschen verärgert, weil sie Betrug und Stimmendiebstahl befürchteten. Wir haben versucht, alle zu beruhigen, und haben auf das Konzept der persönlichen Verantwortung bestanden. Mit anderen Worten, wir haben erklärt, dass der Friede zuerst in uns selbst sein muss". <br />Die Initiative wurde vom stellvertretenden Bezirkskommissar des Bezirks Kisumu, William Cheruiyot Langat, unterstützt und eröffnet und führte durch mehr als zehn Stadtteile, die als mögliche Brennpunkte der Gewalt in diesem Bezirk gelten. Der Friedenskarawane schlossen sich auch Priester und Gläubigen der Pfarrei St. Joseph Milimani der Erzdiözese Kisumu an. "Die Karawane", fährt die Ordensfrau fort, "wurde von vielen Menschen mitgetragen. Neben dem Marsch organisierten wir drei aufeinanderfolgende Tage lang Friedensgespräche auf Radio Maria Kisumu, um das Bewusstsein der Menschen dafür zu schärfen, wie wichtig es ist, den Frieden in jeder Hinsicht während der Wahlperiode zu fördern. Lokale Politiker drängten uns, diese Art von Initiative zu wiederholen. Wir wollen in dieser Zeit soziale Harmonie fördern, aber auch den Menschen bewusst machen, dass Frieden nicht mit Gewalt erreicht werden kann. Wir möchten betonen, dass die Folgen von Gewalt in erster Linie immer die Schwächsten und Verletzlichsten treffen, Kinder, Frauen und Behinderte, die nicht in der Lage sind, zu entkommen oder sich zu schützen“.<br /> <br />Mon, 08 Aug 2022 10:51:18 +0200