Fides Newshttp://www.fides.org/Aus dem Archivder Fidesagenturen-usAFRIKA/MALAWI - Hunger und Krankheiten: Lage der Überschwemmungsopfer in Malawi und Mosambik spitzt sich zuhttp://www.fides.org/de/news/35497-AFRIKA_MALAWI_Hunger_und_Krankheiten_Lage_der_Ueberschwemmungsopfer_in_Malawi_und_Mosambik_spitzt_sich_zuhttp://www.fides.org/de/news/35497-AFRIKA_MALAWI_Hunger_und_Krankheiten_Lage_der_Ueberschwemmungsopfer_in_Malawi_und_Mosambik_spitzt_sich_zuLilongwe – Straßen, Brücken, Schulen und zahlreiche Infrastrukturen sowie Tausende Hektar Ackerland wurden durch heftige Regenfälle verwüstet, die seit einem Monat in Malawi und Mosambik anhalten. Wie das spanisch Hilfswerk Ayuda en Acción mitteilt sind nach ersten Angaben bisher über 300.000 Menschen in den beiden afrikanischen Ländern betroffen. Diesen Menschen will das Hilfswerk im Rahmen der Kampagne „Nothilfe für Malawi und Mosambik’ helfen, in deren Rahmen Lebensmittel, Decken, Hygiene-Sets und Vorrichtungen für die Wasserreinigung verteilt werden sollen. In Malawi wurden 85.000/100.000 und in Mosambik über 50.000 Menschen evakuiert. Die Lage der Überschwemmungsopfer spitzt sich durch die Gefahr der Ausbreitung von Malaria und Cholera weiter zu. Mon, 26 Jan 2015 00:00:00 +0100AMERIKA/KOLUMBIEN - Bischof Epalza beklagt “taubstumme Behörden”http://www.fides.org/de/news/35496-AMERIKA_KOLUMBIEN_Bischof_Epalza_beklagt_taubstumme_Behoerdenhttp://www.fides.org/de/news/35496-AMERIKA_KOLUMBIEN_Bischof_Epalza_beklagt_taubstumme_BehoerdenBuenaventura – "Die Gewalt zerstört alles. Nun stehen die Wahlen der Bürgermeister, der Stadträte und der Regionalverwaltung bevor und Buenaventura braucht engagierte Politiker. Und es sind nicht diejenigen, die heute behaupten, sie würden uns beschützen. Den ihnen geht es nicht um den Dienst am Volk, sondern um dessen Plünderung. Bitte verkauft eure Stimmen nicht“, so der Bischof Héctor Epalza Quintero, P.S.S., von Buenaventura am gestrigen 25. Januar. In diesem Zusammenhang beklagte der Bischof auch, dass der Hafen von Buenaventura zu den Orten mit einer der höchsten Kriminalitätsraten in Kolumbien gehört.<br />Vor circa einem Jahr hatte der Bischof zu einem Friedensmarsch unter dem Motto „Gewalt begraben für ein würdiges Leben“ aufgerufen , an dem zahlreiche Einwohner der Stadt teilnahmen, so dass danach von der kolumbianischen Regierungen Maßnahmen auf den Weg gebracht wurden, die zur Lösung der dringlichsten Probleme beitragen sollten.<br />Ein Jahr später erinnert Bischof Epalza: "Ich hatte dem kolumbianischen Präsidenten vorgetragen, dass wir in Buenaventura unter anderem über 1.000 Taubstumme haben, die Hilfe brauchen. Doch ich musste feststellen, dass auch unsere lokalen Behörden taubstumm sind", womit er sich auf die nicht eingehaltenen Versprechen im Bereich des Gesundheitswesens bezog. <br />Im Oktober dieses Jahres werden im Kolumbien Regionalwahlen stattfinden. Mit Blick auf die bevorstehenden Wahlen werben die Kandidaten bereits um die Gunst der Wähler. Unterdessen hat sich an der kritischen Lage im Hafen von Buenaventura seit dem vergangenen Jahr nichts geändert und die Gewalt nimmt weiter zu . Mon, 26 Jan 2015 00:00:00 +0100AFRIKA/NIGERIA - Bischof von Maiduguri: “Boko Haram könnte noch vor dem Ende der Wahl den ganzen Nord-Osten erobern”http://www.fides.org/de/news/35495-AFRIKA_NIGERIA_Bischof_von_Maiduguri_Boko_Haram_koennte_noch_vor_dem_Ende_der_Wahl_den_ganzen_Nord_Osten_erobernhttp://www.fides.org/de/news/35495-AFRIKA_NIGERIA_Bischof_von_Maiduguri_Boko_Haram_koennte_noch_vor_dem_Ende_der_Wahl_den_ganzen_Nord_Osten_erobernAbuja - “Versuchte am vergangenen Wochenende zwei Mal die Stadt Maiduguri zu erobern: erstmals am Freitag den 23. Januar und ein weiteres Mal am gestrigen 25. Januar”, so Bischof Oliver Dashe Doeme von Maiduguri in nigerianischen Staat Borno im Norden das Landes, wo die Kämpfer der Boko Haram bereits zahlreiche kleinere Städte, insbesondere im Nordosten des Landes erobert haben.<br />“Die Kämpfer der Boko Haram konnten von den Soldaten und von zivilen Milizen, die die Stadt schützen abgewehrt werden. Doch die Gefechte waren sehr heftig. Boko Haram musste in den eigenen Reihen viele Verluste verzeichnen aber auch in den Reihen der Armee soll es Verluste gegeben haben. Derzeit scheint die Lage wieder ruhig zu sein”, so Bischof Doeme, der sich derzeit in Damaturu, der Hauptstadt des Staates Yobe aufhält, die ebenfalls zum Zuständigkeitsgebiet seines Bistums gehört. Dort wird er von seinen Mitarbeitern mit aktuellen Informationen zur Lage in Maduguri versorgt.<br />“Wir befinden uns in eine gefährlichen Phase”, so der Bischof. “Denn es besteht das Risiko, dass Boko Haram den ganzen Nordosten noch vor dem Ende der Wahl erobert, sollten ausländische Soldaten nicht eingreifen”, so Bischof Doeme mit Blick auf die Präsidentschaftswahl Mitte Februar und die Koordinierung der militärischen Aktionen gegen Boko Haram mit den Nachbarländern, für die der Tschad Verantwortung trägt, nachdem die nigerianischen Extremisten auch nach Kamerun eingedrungen waren und das militärische Basislager in Baga am Ufer des Tschad-Sees eingenommen hatten .<br />“Die Situation ist sehr komplex und unschuldige Zivilisten sind die Hauptleidtragenden”, so der Bischof abschließend, der zu verstehen gibt, dass es “Saboteure” und Komplizen in den Reihen der nigerianischen Streitkräfte geben könnte, die den Vormarsch der Boko Haram aus politischen Gründen begünstigen. Mon, 26 Jan 2015 00:00:00 +0100ASIEN/INDIEN - Obama soll bei Gesprächen mit Modi das Thema der religiösen Minderheiten erwähnenhttp://www.fides.org/de/news/35494-ASIEN_INDIEN_Obama_soll_bei_Gespraechen_mit_Modi_das_Thema_der_religioesen_Minderheiten_erwaehnenhttp://www.fides.org/de/news/35494-ASIEN_INDIEN_Obama_soll_bei_Gespraechen_mit_Modi_das_Thema_der_religioesen_Minderheiten_erwaehnenNew Delhi – Der US-amerikanische Präsident Obama sollte bei den Gesprächen mit dem indischen Regierungschef Narendra Modi auch die Frage der religiösen Minderheiten ansprechen: dies wünschen sich die indischen Christen mit Blick auf den Besuch von Präsident Barak Obama in Indien . Präsident Obama nimmt an den Feiern zum heutigen Fest der Republik teil. Nach Ansicht christlicher Organisationen sollte der US-amerikanische Präsident die Sorge über die Gewalt gegen religiöse Minderheiten in Indien aussprechen. In den acht Monaten seit Beginn der Amtszeit Modis “hat sich die Situation der religiösen Minderheiten verschlechtert”, so indische Nichtregierungsorganisationen in einer gemeinsamen Erklärung. <br />“Es werden systematische Hasskampagnen durchgeführt, die auch von Mitgliedern der Regierungspartei BJP und hinduistisch geprägten extremistischen Gruppen koordiniert werden”, wobei es zu Gewalt komme, von der insbesondere muslimische und christliche Gemeinden betroffen seien die 13% bzw. 2,5% der Bevölkerung ausmachen. Die Minderheiten befürchten “eine Erosion des von der indischen Verfassung garantierten Rechts auf Religionsfreiheit”.<br />Die Menschenrechtsorganisation Christian Solidarity Worldwide” betont auch mit Blick auf die kürzliche Veröffentlichung des Berichts zur Verfolgung von Minderheiten 2014 : “Das Schweigen des Premierministers Modi zu Themen, von denen religiöse Minderheiten in Indien betroffen sind, führt zu zahlreichen Spannungen in den Reihen dieser Gemeinschaften. An einem wichtigen Tag, der an die Geschichte und die Visionen der großen Indischen Nation im Mittelpunkt stehen, fordern wir, dass die Frage des Pluralismus und der Rechte für alle indischen Bürger angesprochen wird“. Mon, 26 Jan 2015 00:00:00 +0100AMERIKA/MEXIKO - Migration: Mittelamerikanische Bischöfe treffen sich zum Informationsaustauschhttp://www.fides.org/de/news/35493-AMERIKA_MEXIKO_Migration_Mittelamerikanische_Bischoefe_treffen_sich_zum_Informationsaustauschhttp://www.fides.org/de/news/35493-AMERIKA_MEXIKO_Migration_Mittelamerikanische_Bischoefe_treffen_sich_zum_InformationsaustauschChiapas – Die Bischöfe von Mexiko, Guatemala, El Salvador, Honduras und Nicaragua kommen am 28. und 30. Januar in Tapachula zusammen, um sich "mit dem schmerzlichen Schicksal vieler mittelamerikanischer Migrantenfamilien” zu befassen “die auf dem Weg in die Vereinigten Staaten Mexiko durchqueren". Dies teilt Bischof Felipe Arizmendi Esquivel von San Cristóbal de Las Casas mit.<br />"Wir sind besorgt angesichts der vielen Demütigungen, denen Migranten ausgesetzt sind, die unser Land durchqueren: sie werden misshandelt, erpresst, entführt und in Drogengeschäfte verwickelt. Manche werden ermordet und andere werden ihren Traum nie verwirklichen können“, so Bischof Arizmendi. "Besonders große Sorge bereitet uns der Handel mit Frauen, die vergewaltigt und verlassen werden, wenn sie schwanger sind oder in andere schmutzige Geschäfte verwickelt werden".<br />Das Treffen der mittelamerikanischen Bischöfe verstehe sich als Gelegenheit zum “Informationsaustausch über die Lage der Migranten und Möglichkeit zur Planung gemeinsamer Aktionen in den Diözesen”, so Bischof Aizmendi weiter, "Jeden Tag richten wir neue Aufnahmezentren für Migranten ein und bieten nicht nur Mahlzeiten und Unterkunft sondern auch ärztliche Versorgung, einen Ort zum Ausruhen und wenn nötig auch Rechtsbeistand an. Unsere Angebote wenden sich nicht nur an Katholiken sondern an alle, unabhängig von Religion, Rasse und Herkunft. Wir sind Brüder und Schwestern und teilen das Wenige, das wir haben". Mon, 26 Jan 2015 00:00:00 +0100ASIEN/PAKISTAN - Neue Kirche nach Edith Stein benannt: Bischof von Faisalabad weiht die Kirche “Teresia Benedicta vom Kreuz” einhttp://www.fides.org/de/news/35492-ASIEN_PAKISTAN_Neue_Kirche_nach_Edith_Stein_benannt_Bischof_von_Faisalabad_weiht_die_Kirche_Teresia_Benedicta_vom_Kreuz_einhttp://www.fides.org/de/news/35492-ASIEN_PAKISTAN_Neue_Kirche_nach_Edith_Stein_benannt_Bischof_von_Faisalabad_weiht_die_Kirche_Teresia_Benedicta_vom_Kreuz_einFaisalabad – Die katholische Glaubensgemeinschaft in Pakistan freut sich über die Einweihung einer neuen nach Edith Stein in Pansara in der Diözese Faisalabad . Dies teilt der Gemeindepfarrer von Pansara, Emmanuel Parvez, mit. Dem Gottesdienst zur Einweihung der neuen Kirche in dem 25 Kilometer von Faisalabad entfernten Pansara am vergangenen 17. Januar stand Bischof Joseph Arshad von Faisalabad vor. <br />Vor rund drei Jahren hatte Pfarrer Parvez ein vier Hektar großes Grundstück gekauft, um dort Wohnungen für arme und obdachlose Familien zu Bauen, die vorwiegend in den Ziegelbrennereien der Provinz Punjab beschäftigt waren. Mit Unterstützung der Italienischen Bischofskonferenz entstanden auf dem Grundstück die Wohneinheiten, in denen heute über 200 mehrheitlich christliche Familien leben.<br />“Wir brauchten nun auch eine Kirche für diese Gläubigen”, so der Gemeindepfarrer. Mit Unterstützung des Päpstlichen Hilfswerks “Kirche in Not” konnte die neue Kirche gebaut werden, die nach der heiligen Teresia Benedicta vom Kreuzt benannt wurde. Bei der Einweihung würdigte der Bischof das Bemühen der Gemeinde um den Bau der neuen Kirche und erinnerte in diesem Zusammenhang auch an die Bedeutung der “geistlichen Bildung der Gläubigen”.<br />Der Gemeindepfarrer von Pansera hat weitere Pläne für die Zukunft: “Wir werden versuchen für diese Menschen Möglichkeiten zu schaffen, sich ihren eigenen Lebensunterhalt würdig und frei zu verdienen”, so der Geistliche, der die Gemeindemitglieder bei der Gründung kleiner landwirtschaftlicher Betriebe unterstützen will und den Kindern Zugang zum Bildungswesen verschaffen will. Mon, 26 Jan 2015 00:00:00 +0100VATIKAN - Kardinal Filoni beim 50jährigen Gründungsjubiläum der Diözese Xuan Loc: “Familien und Pfarreien sollen Familie Gottes werden”http://www.fides.org/de/news/35491-VATIKAN_Kardinal_Filoni_beim_50jaehrigen_Gruendungsjubilaeum_der_Dioezese_Xuan_Loc_Familien_und_Pfarreien_sollen_Familie_Gottes_werdenhttp://www.fides.org/de/news/35491-VATIKAN_Kardinal_Filoni_beim_50jaehrigen_Gruendungsjubilaeum_der_Dioezese_Xuan_Loc_Familien_und_Pfarreien_sollen_Familie_Gottes_werdenXuan Loc – “Ich darf heute mit euch das 50jährige Jubiläum der Gründung eurer Diözese Xuan Loc feiern, die am 14. Oktober 1965 auf Initiativen des seligen Papstes Paul VI. errichtet wurde der zur selben Zeit auch die Diözese Phu Cuong errichtete, der ich ebenfalls zu diesem Anlass gratuliere”, so der Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker, Kardinal Filoni, am vergangenen Samstag, den 24. Januar bei beim Festgottesdienst in der Kathedrale von Xuan Loc, auf einer der letzten Etappen seines Pastoralbesuchs in Vietnam .<br />“Ich weiß, dass ihr euch … fünf Jahre lang im Rahmen eines wunderbaren Programms fünf Jahre lang auf dieses Jubiläum vorbereitetet habt”, so der Kardinal in seiner Predigt, “in dessen Mittelpunkt ‘Die Familie’ stand, und zwar mit Bezug auf die Pfarrei, das Geheimnis der Kirche, die Nächstenlieben, die Verkündigung des Evangeliums in diesem Jahr das Geheimnis der Eucharistie”. Nachdem er die Arbeit der bisherigen Bischöfe der Diözese, der Priester und Ordenlseute und der Laien gewürdigt hatte, rief er den Anwesenden mit den Worten von Papst Franziskus zu: “Nur Mut! Schreitet voran!”.<br />Im Jahr des 50jährigen Jubiläums des Endes des Zweiten Vatikanischen Konzils und des Missionsdekrets ‘Ad Gentes’, das die Ortskirchen auffordert Verantwortung für die Evangelisierung zu übernehmen, könne man sagen: “Xuan Loc ist Frucht des Konzils als Ortskirche, die sich in diesen Jahren um die Verkündigung des Evangeliums bemühte, und darum aus euch eine wahre Familie zu machen”, so Kardinal Filoni, der auch an das Thema des derzeitigen Pastoraljahres erinnerte: „Erneuerung des Glaubens, damit Familien und Pfarreien Familie Gottes werden”. <br />Mit Bezug auf die Lesung des Tages erinnerte Kardinal Filoni daran, was der Prophet Jesaja über den Auftrag Jesu sagte: “Der Herr hat mich geweiht, damit ich die Frohbotschaft zu den Armen bringe und die Wunden verbinden, damit ich Gefangene befreie und allen die Barmherzigkeit Gottes zeige“. „Gibt es eine schönerer und edlere Aufgabe als diese?”, so der Kardinal weiter, “Dies ist eure Aufgabe heute! Nichts anderes nur dies!”. Mit den Worten des heiligen Paulus sagte der Kardinal: “Weh mir, wenn ich das Evangelium nicht verkünde” und fragte „Aber wo und wann? Und die Antwort lautetet: überall und immer!<br />“Liebe Brüder und Schwestern der Diözese Xuan Loc”, so der Kardinal abschließend, “Der Herr möge euch den Trost der guten und treuen Diener schenken, die den Weg für die Gnade und das Kommen des Herrn vorbereiten, damit alle Brüder und Schwestern Gott kennen und lieben lernen”. <br/><strong>Link correlati</strong> :<a href="http://www.fides.org/ita/attachments/view/file/Omelia_XUAN_LOC_24012015_IT.docx http://www.fides.org/eng/attachments/view/file/Omelia_DA_NANG_23012015_EN.docx http://www.fides.org/fra/attachments/view/file/Omelia_XUAN_LOC_24012015_FR.docx">Predigt des Kardinals im Wortlaut (Italienisch) Predigt des Kardinals im Wortlaut (Englisch) Predigt des Kardinals im Wortlaut (Französisch)</a>Mon, 26 Jan 2015 00:00:00 +0100ASIEN/SAUDI ARABIEN - Bischof Hinder zum Tod von König Abdullah: “Er galt als frommer Mann”http://www.fides.org/de/news/35490-ASIEN_SAUDI_ARABIEN_Bischof_Hinder_zum_Tod_von_Koenig_Abdullah_Er_galt_als_frommer_Mannhttp://www.fides.org/de/news/35490-ASIEN_SAUDI_ARABIEN_Bischof_Hinder_zum_Tod_von_Koenig_Abdullah_Er_galt_als_frommer_MannRiyad – Im Alter von 90 Jahren starb heute Nacht der saudi-arabische König Abdullah bin Abdulaziz, der erste saudische Monarch, der einem Papst begegnete: im November 2007 begegnete er Papst Benedetto XVI. Der König soll bereits heute im Anschluss an das Nachmittagsgebet beigesetzt werden. <br />König Abdullah bestieg den Thron offiziell im Jahr 2005. “In seinen Jahren als Kronprinz”, so der Apostolische Vikar von Südarabien, Bischof Paul Hinder, OFM Cap, zum Fidesdienst, “hatte er Kontakte zu Erzbischof Giovanni Bernardo Gremoli, der 29 Jahre lang das Apostolische Vikariat Arabien leitete. Während seiner Zeit als König, als ich Verantwortung für Arabien trug, hatten sich seine Prinzipien in religiösen Angelegenheiten nicht verändert, doch ihre Umsetzung war flexibler gestaltet, und Christen konnten, wenn sie es mit Umsicht taten, einiges tun. Zu unerfreulichen Zwischenfällen kam es nur, wenn sie dies in allzu großen Gruppen taten und damit die Aufmerksamkeit auf sich zogen”. <br />Während der Amtszeit von König Abdullah, war die Macht der Religionspolizei zunächst eher eingeschränkt, während sie in den vergangenen Jahren wieder erstarkt zu sein scheint. “Im Allgemeinen”, so Bischof Hinder abschließend, “galt der König als frommer Mann, der die Regeln des Islam mehr als viele andere respektierte”. .Fri, 23 Jan 2015 00:00:00 +0100EUROPA/ITALIEN - Scalabrini Missionsschwestern eröffnen Flüchtlingsheim in Syrakushttp://www.fides.org/de/news/35489-EUROPA_ITALIEN_Scalabrini_Missionsschwestern_eroeffnen_Fluechtlingsheim_in_Syrakushttp://www.fides.org/de/news/35489-EUROPA_ITALIEN_Scalabrini_Missionsschwestern_eroeffnen_Fluechtlingsheim_in_SyrakusSyrakus – Im sizilianischen Syrakus eröffnen die Missionsschwestern der Scalabrinianer eine neue Anlaufstelle für Migranten: ab dem kommenden Sonntag werden die ersten drei Ordensfrauen “an vorderster Front” in der Flüchtlingshilfe tätig sein. Es handelt sich dabei um zwei brasilianische Schwestern, Teresinha Santin und Ivanir Filipi, und die aus Albanien stammende Schwester Gjeline Preçi.<br />“Wir folgen damit der Bitte von Papst Franziskus um die Öffnung von Klöstern für Flüchtlinge” so die Generalobere der Scalabrini Missionsschwestern, Schwester Neusa de Fatima Mariano, und Schwester Milva Caro, von der Ordensprovinz St. Joseph /Europa. „Deshalb haben wir uns entschlossen eine neue Ordensniederlassung zu gründen, in einer Zeit, in der überall gekürzt und gespart wird. Wir wollen ein Zeichen der pastoralen Fürsorge unserer Kongregation im Jahr der Seligsprechung unserer Mitgründerin Madre Assunta Marchetti setzen”. Fri, 23 Jan 2015 00:00:00 +0100AFRIKA/NIGERIA - Bischöfe warnen vor Verleumdung und Gewalt während der Wahlkampagnehttp://www.fides.org/de/news/35488-AFRIKA_NIGERIA_Bischoefe_warnen_vor_Verleumdung_und_Gewalt_waehrend_der_Wahlkampagnehttp://www.fides.org/de/news/35488-AFRIKA_NIGERIA_Bischoefe_warnen_vor_Verleumdung_und_Gewalt_waehrend_der_WahlkampagneAbuja - “Wir danken allen Politikern, die während der Whalkampagne bisher auf Gewalt verzichtet haben. Und wir wünschen uns, dass dies auch in Zukunft so sein wird”, so die Bischöfe der Kirchenprovinz Ibadan in einer am Rande ihrer Vollversammlung veröffentlichten gemeinsamen Erklärung. <br />Dabei warnen die Bischöfs jedoch auch vor Politikern „die sich direkt oder indirekt des Instruments der Verleumdung bedienen oder ganz offensichtlich lügen, um sich damit Vorteile zu verschaffen, was jedoch zu Gewalt unter der Bevölkerung führt”.<br />Mit der Wahl, die im Februar stattfinden wird, sind besondere Erwartungen verbunden, insbesondere angsichs der Gewalt der islamistischen Boko-Haram-Bewegung, die in verschiedenen Regionen im Norden des Landes aktiv ist. In diesem Zusammenhang loben die Bischöfe “die Bemühungen der Kirche um den Sieg über dieses Monster, das einer tausenköpfigen Hydra gleicht” und erinnern an “das Opfer vieler Soldaten, Sicherheitsbeamten und Zivlisten, die durch diese Kirse ihr Leben verloren haben”. <br />“Wir betonen wieder einmal, dass das Menschenleben heilig ist und von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod vor Gewalt geschützt werden muss”, so die Bischöfe abschließend, die auch an die bevorstehende Synode zum Thema Familie erinnern und das Engagement der Kirche zum Schutz der Familie und der verantwortlichen Elternschaft bekräftigen. Fri, 23 Jan 2015 00:00:00 +0100AFRIKA/ÄGYTEN - Koptische Organisationen planen Veröffentlichung eines Dokuments über Bürgerrechtehttp://www.fides.org/de/news/35487-AFRIKA_AeGYTEN_Koptische_Organisationen_planen_Veroeffentlichung_eines_Dokuments_ueber_Buergerrechtehttp://www.fides.org/de/news/35487-AFRIKA_AeGYTEN_Koptische_Organisationen_planen_Veroeffentlichung_eines_Dokuments_ueber_BuergerrechteKairo – Koptische Vereine und Bewegungen, die sich im “Coptic Advisory Council” zusammenschließen kündigten die baldige Veröffentlichung eines Dokuments über Bürgerrechte an. Der Text verstehe sich als “road map” für den Schutz der Rechte der Bürger und will nicht nur Christen Instrumente in die Hand geben, die es ihnen ermöglichen sektiererische Diskriminierung auf ethnischer und religiöser Basis rechtzeitig zu erkennen. Bei der Redaktion des Dokuments arbeiten Experten und Analysten der koptisch-orthodoxen, koptisch-katholischen und koptisch-protestantischen Gemeinschaften zusammen. <br />Das Dokument listet Beispiele der Diskriminierung im juridischen und administrativen Bereicht aber auch in den Medien, der Kultur und im öffentlichen Bildungswesen auf. Ziele und Umsetzungsmöglichkeiten sollen bei einer Pressekonferenz Anfang Februar erläutert werden. <br />Der “Coptic Advisory Board” wurde im August 2012 gegründet und koordiniert koptische Gruppen und Laienbewegungen im Bemühen um Zusammenarbeit im zivilen, sozialen und politischen Bereich. .Fri, 23 Jan 2015 00:00:00 +0100AMERIKA/BOLIVIEN - Straßenkinder: Minderjährige sind Gefahren der Gewalt ausgesetzthttp://www.fides.org/de/news/35486-AMERIKA_BOLIVIEN_Strassenkinder_Minderjaehrige_sind_Gefahren_der_Gewalt_ausgesetzthttp://www.fides.org/de/news/35486-AMERIKA_BOLIVIEN_Strassenkinder_Minderjaehrige_sind_Gefahren_der_Gewalt_ausgesetztCochabamba – Wie das Büro für Soziales der Stadtverwaltung Cochabamba mitteilt, leben über 1.000 Kinder und Jugendliche auf der Straße. Die Zahl der Obdachlosen steigt seit Beginn der Zunahme der Arbeitslosigkeit im Jahr 1986. <br />Der emeritierte Erzbischof von Cochabamba, Tito Solari, bezeichnete das Phänomen der Straßenkinder als eines der größten Probleme der Stadt. Während seiner Amtszeit brachte er mit Unterstützung der Kommission für Randgruppen und Soziale Integration des Erzbistums das Projekt Musuj Runa auf den Weg. In den vergangenen 10 Jahren konnten über 1.000 Kinder von der Straße geholt werden. Der Nachfolger von Erzbischof Solari, Oscar Aparicio, bemühte sich in Zusammenarbeit mit staatlichen Stellen ebenfalls um die Wiedereingliederung der Minderjährigen. Da Minderjährige auf der Straße insbesondere auch den Gefahren der Gewalt ausgesetzt sind, erfordert das Phänomen ein besonderes Augenmerk insbesondere auch von staatlicher Seite. Fri, 23 Jan 2015 00:00:00 +0100AFRIKA/SENEGAL - Bischöfe verurteilen Gewalt im Namen Gottes und warnen vor Beleidigungen des religiösen Empfindenshttp://www.fides.org/de/news/35485-AFRIKA_SENEGAL_Bischoefe_verurteilen_Gewalt_im_Namen_Gottes_und_warnen_vor_Beleidigungen_des_religioesen_Empfindenshttp://www.fides.org/de/news/35485-AFRIKA_SENEGAL_Bischoefe_verurteilen_Gewalt_im_Namen_Gottes_und_warnen_vor_Beleidigungen_des_religioesen_EmpfindensDakar - “Wir verurteilen mit Nachdruck die mörderische Gewalt des Terrorismus und des Fanatismus, der unter dem Vorwand der Religion Menschenleben im Namen Gottes auslöscht. Dies ist inakzeptabel und nicht konsequent, weil das Leben ein Geschenk Gottes ist und geachtet und geschützt werden muss”, so die Bischöfe von Senegal in einer gemeinsamen Erklärung zu den Anschlägen von Paris.<br />Doch sie verurteilen auch die Mohammed-Karikaturen und erinnern daran, dass Meinungsfreiheit nicht bedeute, dass man das religiöse Empfinden von Millionen von Menschen beleidigen darf. “ Wir verurteilen mit Nachdruck dass im Namen der Meinungsfreiheit Grenzen überschritten werden und respektlos gegen Mitmenschen gehandelt wird, die in ihrer Würde, ihren Entscheidungen, ihrem Glauben und religiösen Überzeugungen beleidigt werden”, so die senegalesischen Bischöfe.<br />“Religion ist ein empfindliches Gewebe. Wir sollten deshalb nicht mit dem Feuer speielen! Aus diesem Grund müssen wir, ohne eine Logik der Rache und der Gewalt, die beleidigende Form dieser Veröffentlichungen verurteilen”.<br />Dabei betonen die Bischöfe, dass “diese Karikaturen nicht mit Aktionen von Christen gegen den Islam betrachtet werden können oder dürfen, wie wir vielleicht aus den gewaltsamen Reaktionen gegen Christen in Niger resultiern könnte”. In Niger wurden am 16. und 17. Januar zahlreiche Kirchen und kirchliche Einrichtungen bei Protestkundgebungen gegen die Veröffentlichungen des französischen Satiermaganzins Charlie Hebdo beschädigt worden . Denn, so die Bischöfs weiter, die Karikaturen hätten oft auch „ die christliche Religion und insbesondere Katholiken” zum Gegenstand.<br />“Wir lancieren diesen Appell um unser geliebtes Senegal vor dem Dämon der Spaltung, des Hasses und der Gewealt zu bewahren, wie es die christlichen und muslimischen Religionsführer des Landes seit jeher tun”, so die Bischöfe abschließend. Fri, 23 Jan 2015 00:00:00 +0100ASIEN/MYANMAR - CWS verurteilt Vergewaltigung und Mord an jungen Christinnen aus dem Volk der Kachinhttp://www.fides.org/de/news/35484-ASIEN_MYANMAR_CWS_verurteilt_Vergewaltigung_und_Mord_an_jungen_Christinnen_aus_dem_Volk_der_Kachinhttp://www.fides.org/de/news/35484-ASIEN_MYANMAR_CWS_verurteilt_Vergewaltigung_und_Mord_an_jungen_Christinnen_aus_dem_Volk_der_KachinYangon – Nach der Vergewaltigung und Ermordung von zwei christlichen Frauen aus dem Volk der Kachin durch birmanische Soldaten in der Nacht des 19. Januar verurteilen einheimische und internationale Organisationen, darunter “Christian Solidarity Worldwide” , die Tat und fordern von der birmanischen Regierung die “sofortige Einstellung der militärischen Operationen und die Suche nach den Schuldigen”.<br />Die beiden jungen Frauen, Maran Lu Ra und Tangbau Hkawn Nan Tsin aus Myitkyina arbeiteten als freiwillige Helferinnen und Lehrerinnen für die “Kachin Baptist Convention” im Dorf Shabuk-Kaunghka im birmanischen Staat Shan. In der Tatnacht wurden sie von Soldaten der birmanischen Regierung überfallen, vergewaltigt und ermordet. Wie CSW berichtet “drangen Soldaten der birmanischen Armee plötzlich auf das Geländer der Kirche ein, wo die jungen Frauen schliefen. Die Einwohner des benachbarten Dorfes hörten die Schrie der Frauen und als sie auf das Gelände kamen, mussten sie mit ansehen, wie sie von einer Gruppe von Männern brutal vergewaltigt und schließlich ermordet wurden”. In der Vergangenheit blieb die Gewalt von Soldaten gegen Zivilisten oft unbestraft.<br />Die “Kachin Women Association of Thailand” dokumentierte über 70 Vergewaltigungen unter den Kachin durch birmanische Soldaten, seit der Beendigung des seit 17 Jahren anhaltenden Waffenstillstands zwischen der Regierung und der Kachin Independence Army durch die birmanische Armee im Juni 2011. Im vergangenen Jahr hatte veröffentlichte die “Women’s League of Burma” einen Bericht der 118 Vergewaltigungen durch birmanische Soldaten seit 2010 dokumentiert. Die Regierung von Myanmar verpflichtete sich in einer offiziellen Erklärung zur Beendigung sexueller Gewalt, doch die Inhalte der Erklärung wurden bis heute nicht umgesetzt. <br />“Diese tragische Episode ist ein weiteres Beispiel der anhaltenden schweren Menschenrechtsverstöße in Myanmar und der Straffreiheit für das Militär“, so CWS, „Wir fordern von der Regierung die Beendigung des Krieges gegen die Kachin und Bemühungen um Dialog und Frieden”. Fri, 23 Jan 2015 00:00:00 +0100AFRIKA/SIERRA LEONE - Regierung will Schulen wieder eröffnenhttp://www.fides.org/de/news/35483-AFRIKA_SIERRA_LEONE_Regierung_will_Schulen_wieder_eroeffnenhttp://www.fides.org/de/news/35483-AFRIKA_SIERRA_LEONE_Regierung_will_Schulen_wieder_eroeffnenPujehun – Nachdem im Distrikt Pujehun keine weiteren Ebola-Infetkionen gemeldet wurden plant die Regierung im Rahmen einer Sondersitzung am 21. Januar die Wiedereröffnung der Schulen. Dies teilt das Hilfswerk AVSI mit, das seit dem Jahr 2000 in Sierra Leone aktiv ist. Seit sieben Monaten sind die findet im ganzen Land zur Vorbeugung gegen eine Ausbreitung der Epidemie kein Unterreicht statt. In der Zwischenzeit wurden fand der Unterricht im Rahmen von Radioprogrammen statt. Der Präsident von Sierra Leone kündigte unterdessen auch eine Lockerung der Einschränkungen bei der Fortbewegung im Land an. Dies gilt auch für den Westen des Landes, der besonders von der Epidemie betroffen war, wo die Geschäfte wieder bis 18 Uhr geöffnet bleiben können. Fri, 23 Jan 2015 00:00:00 +0100ASIEN/INDONESIEN - Jahr der Orden: Reger Zulauf von Laien bei den Dominikanernhttp://www.fides.org/de/news/35482-ASIEN_INDONESIEN_Jahr_der_Orden_Reger_Zulauf_von_Laien_bei_den_Dominikanernhttp://www.fides.org/de/news/35482-ASIEN_INDONESIEN_Jahr_der_Orden_Reger_Zulauf_von_Laien_bei_den_DominikanernJakarta – Die Ordensfamilie der Dominikaner in Indonesien – bestehend aus beiden männlichen und weiblichen Ordenszweigen und dem Drittorden der Laien – verzeichnet eine Zunahme der Mitgliederzahl bei den Laien: ein besonderes Zeichen der Hoffnung im Jahr der Orden, in dem diese berufen sind, ihr eigenes Charisma in der Kirche zu erneuern und zu vertiefen. <br />Wie der Koordinator des Drittordens der Dominikaner in Indonesien, Pater Teofilo Adiwiyarta Atmadi OP, mitteilt gibt es derzeit rund 150 Laien in den Reihen der Ordensfamilie in den drei Erzdiözesen und den beiden Diözesen des Landes. Weitere Laien sollen im Juli 2015 in Yogyakarta und im Oktober Pontianak in die Ordensfamilie aufgenommen werden.<br />Die Dominikaner werden in Indonesien mit dem Entstehen der ersten christlichen Gemeinden in Verbindung gebracht: 1520 taufte der portugiesische Geschäftsmann Jeae Soares auf der Insel Flores 200 Gläubige in dem Dorf Lewonama und der Schiffskaplan P. Antonio da Tavera, OP, taufte später weitere 5.000 Gläubige auf den Inseln Timor und Flores. Fri, 23 Jan 2015 00:00:00 +0100VATIKAN - Kardinal Filoni vertraut der Gottesmutter von La Vang die Evangelisierung anhttp://www.fides.org/de/news/35481-VATIKAN_Kardinal_Filoni_vertraut_der_Gottesmutter_von_La_Vang_die_Evangelisierung_anhttp://www.fides.org/de/news/35481-VATIKAN_Kardinal_Filoni_vertraut_der_Gottesmutter_von_La_Vang_die_Evangelisierung_anLa Vang – “Als Pilger – auch im Namen der Missionskongregation – bitte ich Maria um Ihren Schutz für das Werk der Evangelisierung: Sie, die sie Jesus, das lebendige Evangelium, das Wort Gottes geboren hat und die Kirche seit dem Pfingstfest begleitet, möge auch künftig Mutter aller Kinder der Kirche sein, insbesondere auf dem asiatischen Kontinent. Aus diesem Grund bringe ich heute drei silberne Rosen als Geschenk, die für immer an meine Bitte erinnern sollen”, so Kardinal Filoni, Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker am gestrigen 22. Januar beim Gottesdienst im Marienheiligtum von La Vang, einer weiteren Etappe seines Besuchs in Vietnam .<br />Das pulsierende Zentrum der vietnamesischen Marienverehrung liegt rund 60 km von Hue entfernt und entstand dort, wo die Gottesmutter in einem Waldstück bei Quang Tri einer Gruppe vietnamesischer Katholiken auf der Flucht vor der Verfolgung Unterschlupf gesucht hatten. Die erste Marienerscheinung geht auf das Jahr 1798 zurück und es folgten viele andere. Nach dem Ende der Verfolgungen im Jahr 1886 wurde an dem Ort eine kleine hölzerne Kirche errichtet, die bald zum Wallfahrtsort wurde. Nachdem diese erste Kirche von den Verfolgern in Brand gesteckt worden war, entstand eine gemauerte Kirche, die 1901 bei der Ernennung der Gottesmutter von La Vang zur „Schutzpatronin der vietnamesischen Christen“ eingeweiht wurde. Um dem wachsenden Pilgerzustrom gerecht zu werden, entstanden zahlreiche weitere Kapellen und andere Einrichtungen. Doch Marienheiligtum in La Vang wurde 1972 während des Konflikts zischen Nord und Süd dem Erdboden gleich gemacht. Erst nach der Wiedervereinigung des Landes erklärten die Bischöfe aus ganz Vietnam, die sich am 1. Mai 1980 in La Vang versammelten den Ort zum “Nationalen Marienwallfahrtszentrum”. Heute gehört das Marienheiligtum zu den bekanntesten seiner Art nicht nur in Vietnam sonder auf dem ganzen asiatischen Kontinent.<br />In seiner Predigt forderte der Präfekt des Missionsdikasteriums die Anwesenden auf, sich erneut zu Füßen des Kreuzes zu begeben, wo „Jesus uns das Geschenk seiner Mutter gemacht hat“, so der Kardinal, „Er hat sie nicht zu sich genommen. Deshalb ist die Gottesmutter im Laufe der vergangenen zweitausend Jahre immer wieder unter uns erschienen… Ihr kennt die wunderbare Geschichte der verfolgten Christen, die hier Zuflucht, Ermutigung und Schutz gefunden haben. Das bedeutet, dass Maria hier wohnt und dass eure Bischöfe den richtigen Beschluss gefasst haben, als sie den Ort zum Marienwallfahrtsort erklärten”. <br />Abschließend dankte Kardinal Filoni dankte Maria abschließend für das “Geschenk” ihrer Anwesenheit an diesem Ort: “sie ist heute bei uns und ich vertraue ihr erneut zusammen mit euch die Evangelisierung dieses Landes und des ganzen asiatischen Kontinents an”. <br/><strong>Link correlati</strong> :<a href="http://www.fides.org/ita/attachments/view/file/Omelia_LA_VANG_22012015_IT.docx http://www.fides.org/eng/attachments/view/file/Omelia_LA_VANG_22012015_EN.docx http://www.fides.org/fra/attachments/view/file/Omelia_LA_VANG_22012015_FR.docx">Predigt des Kardinals im Wortlaut (Italienisch) Predigt des Kardinals im Wortlaut (Englisch) Predigt des Kardinals im Wortlaut (Französisch)</a>Fri, 23 Jan 2015 00:00:00 +0100ASIEN/JORDANIEN - “Man darf Religionen nicht beleidigen”: König Abdullah II. schließt sich den Worten des Papstes anhttp://www.fides.org/de/news/35480-ASIEN_JORDANIEN_Man_darf_Religionen_nicht_beleidigen_Koenig_Abdullah_II_schliesst_sich_den_Worten_des_Papstes_anhttp://www.fides.org/de/news/35480-ASIEN_JORDANIEN_Man_darf_Religionen_nicht_beleidigen_Koenig_Abdullah_II_schliesst_sich_den_Worten_des_Papstes_anAmman – Den Worten von Papst Franziskus im Hinblick auf den notwendigen “Respekt der Religionen und der religiösen Symbole” im Zusammenhang mit der Ausdrucksfreiheit machte sich König Abdullah II. von Jordanien zu Eigen. Dies tat er am Rande einer Begegnung mit Vertretern der Beduinenstämme von Beni Sakhr. “Gestern”, so der Patriarchalvikar des lateinische Patriarchats Jerusalem, Erzbischof Maroun Lahham, “erinnerte König Abdullah ausdrücklich an die Worte des Papstes, der die Ausdrucksfreiheit als Recht und in gewissen Fällen auch als Pflicht bezeichnetet, dabei aber auch an Grenzen stoße und die religiösen Überzeugungen der anderen nicht beleidigen dürfe. Diese Einschätzung bezeichnete der König als positiv, weshalb er sie auch teile”. Im Zusammenhang mit dem Problem des islamistischen Extremismus betonte König Abdullah, dass es sich dabei nicht um Vertreter des wahren Islam handle, weshalb man den Ruf der Muslime schützen und verteidigen müsse. Er habe am Solidaritätsmarsch im Paris teilgenommen und die Verbundenheit mit einem “befreundeten Land” zum Ausdruck zu bringen, in dem auch “sechs Millionen Muslime leben”. Bei der Begegnung mit den Vertretern der Beduinenstämme, erinnerte König Abdullah auch an die Gefahr der zunehmenden Islamophobie in Europa, weshalb man das Image der Mäßigung und Toleranz des Islam fördern und alle muslimischen Gemeinden dazu auffordern müsse, extremistische Gruppen und Terroristen, die den Koran instrumentalisieren zu verurteilen. .Thu, 22 Jan 2015 00:00:00 +0100AFRIKA/MALAWI - Zum Tod von Bischof Zuza: “Er besaß außergewöhnlichen Mut”http://www.fides.org/de/news/35479-AFRIKA_MALAWI_Zum_Tod_von_Bischof_Zuza_Er_besass_aussergewoehnlichen_Muthttp://www.fides.org/de/news/35479-AFRIKA_MALAWI_Zum_Tod_von_Bischof_Zuza_Er_besass_aussergewoehnlichen_MutLilongwe - “Er war ein Menschen, der außergewöhnlichen Mut besaß“, so der seit vielen Jahren in Malawi tätige Missionar. Pater Piergiorgio Gamba zum tragischen Unfalltod des Vorsitzenden der Bischofskonferenz von Malawi, Bischof Joseph Mukasa Zuza von Mzuzu am vergangenen 15. Januar .<br />“Wir erinnern uns alle noch daran“, so Pater Gamba, „wie Bischof Zuza dem im April 2012 verstorbenen Präsidenten von Malawi, Bingu wa Mutharika vorwarf, er führe das Land in die Katastrophe. Dazu bedurfte es extremen Mutes, denn man kommt auch für sehr viel weniger ins Gefängnis. Er besaß den Mut, das zu sagen, was die Menschen dachten und ihnen eine Stimme zu verleihen”.<br />Wie der Missionar berichtet nahmen am 19. Januar trotz strömenden Regens Tausende Menschen an der Beisetzungsfeier für Bischof Zuza teil. Bei der Trauerfeier waren auch alle Bischöfe des Landes und Delegationen der Bischofskonferenzen von Sambia, Tansania und Kenya sowie der Präsident von Malawi, Arthur Peter Mutharika und dessen Saulos Chirima teil, der im Namen des Staates wein Beileid zum Ausdruck brachte.<br />Dem Requiem stand der Apostolische Nuntius Erzbischof Julio Murat vor. Der stellvertretende Vorsitzende der Bischofskonferenz von Malawi, Erzbischof Thomas Msusa von Blantyre sagtet in seiner Traueransprache: “Es geht eine prophetische Leitfigur und ein mutiger Anführer von uns”. Thu, 22 Jan 2015 00:00:00 +0100AMERIKA/GUATEMALA - “Niños de Paz” schützt Kinder auf der Fluchthttp://www.fides.org/de/news/35478-AMERIKA_GUATEMALA_Ninos_de_Paz_schuetzt_Kinder_auf_der_Fluchthttp://www.fides.org/de/news/35478-AMERIKA_GUATEMALA_Ninos_de_Paz_schuetzt_Kinder_auf_der_FluchtGuatemala City – In Mittelamerka sind viele Kinder und Jugendliche ohne Begleitung auf der flucht aus ihren Heimatändern. Das Projekt Niños de Paz des Flüchtlingshochkommissaraits der Vereinten Nationen und die Generaldirektion Humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz der Europäischen Kommission will den Zugang dieser Kinder zur Bildung, Schutz und Information der Minderjährigen verbessern, die in Flüchtlingsunterkünften entlang der Grenze zwischen Mexiko und Guatemala untergebracht sind. Die Europäische Union investierte einen Teil der Prämie des Friedensnobellpreises, mit dem sie 2012 ausgezeichnet wurde, in Projekte des UNHCR zum Schutz von Flüchtlingskindern in aller Welt. Thu, 22 Jan 2015 00:00:00 +0100