Fides Newshttp://www.fides.org/Aus dem Archivder Fidesagenturen-usASIEN/HEILIGES LAND - Ein Jahr nach dem letzten Krieg wird der Kindergarten der lateinischen Pfarrei in Gaza wieder aufgebauthttp://www.fides.org/de/news/36683-ASIEN_HEILIGES_LAND_Ein_Jahr_nach_dem_letzten_Krieg_wird_der_Kindergarten_der_lateinischen_Pfarrei_in_Gaza_wieder_aufgebauthttp://www.fides.org/de/news/36683-ASIEN_HEILIGES_LAND_Ein_Jahr_nach_dem_letzten_Krieg_wird_der_Kindergarten_der_lateinischen_Pfarrei_in_Gaza_wieder_aufgebautGaza – Genau ein Jahr nach dem Waffenstillstand, der die letzte Militärkampagne der israelischen Armee gegen palästinensische Hamas-Kämpfer im Gazastreifen beendete wurden zwei neue Hilfsprogramme für die Zivilisten in der Region auf den Weg gebracht, die am vergangenen 25. August auf dem Grundstück der lateinischen Pfarrei von der Heiligen Familie im Stadtteil al-Zeitun in Gaza City offiziell eröffnet wurde. Wie das Lateinische Patriarchat Jerusalem mitteilt soll im Rahmen des ersten Projekts, das vom Catholic Relief Service finanziert wird der Kindergarten komplett wieder aufgebaut werden, der am Morgen des 29. Juli 2014 von Bomben der israelischen Luftwaffe zerstört wurde. Das zweite von World Vision unterstützte Projekt ermöglichte die Installation eines neuen Stromgenerators für die Pfarrei. Der neue Generator funktioniert lautlos, damit der Unterricht in der benachbarten Schule, die von rund 300 Mädchen und Jungen aus Gaza besucht wird nicht gestört wird. <br />Die katholische Pfarrei in Gaza wird gegenwärtig von Pater Mario da Silva von den Missionaren vom Menschgewordenen Wort geleitet. .Sat, 29 Aug 2015 11:25:48 +0200ASIEN/IRAK - Chaldäischer Patriarch fordert Politiker zur Integration der Milizen in die Armee aufhttp://www.fides.org/de/news/36682-ASIEN_IRAK_Chaldaeischer_Patriarch_fordert_Politiker_zur_Integration_der_Milizen_in_die_Armee_aufhttp://www.fides.org/de/news/36682-ASIEN_IRAK_Chaldaeischer_Patriarch_fordert_Politiker_zur_Integration_der_Milizen_in_die_Armee_aufBagdad – Der Irak braucht eine Regierung in der die verschiedenen Komponenten des Landes von Waisen Politikern vertreten sind, denen es gelingt die notwendigen Reformen auf den Weg zu bringen, die aus der derzeitigen Situation herausführen und die Zentrifugalkräfte bekämpfen, die die Existenz des Landes als Nation gefährden. Außerdem ist die Integration der spontan auf ethnischer und religiöser Ebene entstandenen Milizen in die Armee notwendig. Dies bekräftigt der chaldäische Patriarch Louis Raphael I. in einem Brief an die höchsten Autoritäten des Landes. Zeitgleich mit seinem Schreiben vom gestrigen 27. August an den irakischen Präsidenten Fuad Masum, den Premierminister Haider al Abadi und den Parlamentspräsidenten Salim Abdullah al Juburi schrieb der Primas der chaldäischen Kirche auch an den Präsidenten des Parlaments der Autonomen Region Kurdistan, Yusuf Mohammed Yusuf Sadiq, den er in seinem Brief an die Notwendigkeit eines Entwurfs für eine neue regionale Verfassung erinnert, der ohne Eile und unter Berücksichtigung der Identität der in der Region lebenden Gruppen formuliert wird, damit soziale Stabilität, Sicherheit und wirtschaftliche Entwicklung. .Fri, 28 Aug 2015 13:23:25 +0200AFRIKA/ÄGYPTEN - Kopten: von der “Gesundheit” des Nils hängt das Leben des Landes abhttp://www.fides.org/de/news/36681-AFRIKA_AeGYPTEN_Kopten_von_der_Gesundheit_des_Nils_haengt_das_Leben_des_Landes_abhttp://www.fides.org/de/news/36681-AFRIKA_AeGYPTEN_Kopten_von_der_Gesundheit_des_Nils_haengt_das_Leben_des_Landes_abKairo – Der koptisch-orthodoxe Patriarch II. wird im September Äthiopien besuchen und dort zusammen mit dem Patriarchen der äthiopisch-orthodoxen Kirche Abuna Mathias I. an den Feiern zum Fest des Heiligen Kruezes teilnehmen. Wie aus einer Verlautbarung des koptischen Patriarchats hervorgeht wollen die beiden Kirchen auch im Streit zwischen Ägypten und Athiopien über das Nil-Staudammprojekt vermitteln, mit dessen Bau in Äthiopien bereits begonnen wurde und gegen das von Ägypten in der Vergangenheit immer wieder abgelehnt wurde. <br />Mit dem umstrittenen Staudam befassten sich die beiden Patriarchen bereist bei einem Besuch von Abuna Mathias in Ägypten Anfang Januar. Ägypten befürchtet negative Auswirkungen auf die Wasserversorgung der Bevölkerung, die auf nur 4% der Fläche des Landes entlang des Flussverlaufs lebt. Das gesamte Leben des Landes hängt unter verschiedenen Aspekten vom Nil ab.<br />Papst Tawadros wünscht sich eine Aufklärung über die Risiken im Zusammenhang mit einer ungeregelten Nutzung des Nilwassers. Im Rahmen einer kirchlichen Kampagne sollen Priester Informationsveranstaltungen in öffentlichen Einrichtungen durchführen, die das Bewässerungssytem des Landes verwalten. Auch in ihren Predigten sollen sie die Gläubigen über den lebensnotwendigen Erhalt des Gleichgewichts unter ökologischen Gesichtspunkten aufklären. .Fri, 28 Aug 2015 13:21:53 +0200OZEANIEN/TAHITI - Apostolischer Administrator von Papeete ernannthttp://www.fides.org/de/news/36680-OZEANIEN_TAHITI_Apostolischer_Administrator_von_Papeete_ernannthttp://www.fides.org/de/news/36680-OZEANIEN_TAHITI_Apostolischer_Administrator_von_Papeete_ernanntVatikanstadt – Papst Franziskus hat am 28. August 2015, Pater Jean-Pierre Cottanceau, SS.CC. zum Apostolischen Administrator der Erzdiözese Papeete ernannt Fri, 28 Aug 2015 12:58:03 +0200AFRIKA/SÜDSUDAN – Präsident befiehlt Waffenstillstand und äußert Vorbehalte zum Friedensabkommenhttp://www.fides.org/de/news/36679-AFRIKA_SUeDSUDAN_Praesident_befiehlt_Waffenstillstand_und_aeussert_Vorbehalte_zum_Friedensabkommenhttp://www.fides.org/de/news/36679-AFRIKA_SUeDSUDAN_Praesident_befiehlt_Waffenstillstand_und_aeussert_Vorbehalte_zum_FriedensabkommenJuba – Der südsudanesische Präsident Salva Kiir befahl seiner Armee einen Waffenstillstand der bereits ab dem heutigen 28. August in Kraft treten soll, so wie es in den am 26. August unterzeichneten Friedensvereinbarungen vorgesehen war .<br />Bei der Unterzeichnung der Vereinbarungen hatte Präsident Kiir jedoch den Unterhändlern ein 12seitiges Papier überreicht, in denen er verschiedene umstrittene Punkte aus der Sicht seiner Regierung erläutert.<br />Der wichtigste Vorbehalt betrifft das amt des ersten stellvertretenden Präsidenten, das neben dem stellvertretenden Präsidenten existieren soll. Mit diesem ersten stellvertretenden Präsidenten soll Kiir auf “kollegiale” Weise Entscheidungen Treffen. <br />Weitere strittige Punkte sind die Aufteilung der Sitze mit den Rebellen in den Regierungen der drei Schlüsselstaaten und die Entmilitarisierung der Hauptstadt Juba sowie die Zusammenlegung der beiden gegnerischen Parteien unter einem neuen Namen innerhalb von 18 Monaten. Kiir erklärte, es gäbe bereits eine Armee, deren Name unverändert bleiben soll und für Juba ficht er im Namen der “Souveränität“ einen Rückzug der Soldaten in einem Umfeld von 25 km um die Hauptstadt innerhalb der kommenden 90 Tage an. Fri, 28 Aug 2015 12:52:47 +0200AFRIKA/SUDAN - Koadjutor für das Erzbistum Khartoum ernannthttp://www.fides.org/de/news/36678-AFRIKA_SUDAN_Koadjutor_fuer_das_Erzbistum_Khartoum_ernannthttp://www.fides.org/de/news/36678-AFRIKA_SUDAN_Koadjutor_fuer_das_Erzbistum_Khartoum_ernanntVatikanstadt – Papst Franziskus hat am 15. August 2015, bisherigen Bischof von El Obeid, Michael Didi Adgum, zum Koadjutor für das Erzbistum Khartoum ernannt. Gleichzeitig wurde er zum Apostolischen Administrator „sede vacante“ von El Obeid ernannt. <br/><strong>Link correlati</strong> :<a href="https://www.fides.org/gestione/news/view/25780">Biographie des neuen Koadjutors</a>Fri, 28 Aug 2015 12:38:34 +0200ASIEN/PHILIPPINEN - Katholische Kirche schließt sich dem “Gebet für die Schöpfung” an und veranstaltet “Saison der Schöpfung”http://www.fides.org/de/news/36677-ASIEN_PHILIPPINEN_Katholische_Kirche_schliesst_sich_dem_Gebet_fuer_die_Schoepfung_an_und_veranstaltet_Saison_der_Schoepfunghttp://www.fides.org/de/news/36677-ASIEN_PHILIPPINEN_Katholische_Kirche_schliesst_sich_dem_Gebet_fuer_die_Schoepfung_an_und_veranstaltet_Saison_der_SchoepfungManila – Katholische Pfarreien und Vereine in den Philippinen werden sich dem von Papst Franziskus für den 1. September proklamierten „Tag des Gebets für den Erhalt der Schöpfung” anschließen. Am selben Tag wird Kardinal Luis Antonio Tagle im Rahmen eines Gottesdienstes in der Kathedrale von Manila die “Saison der Schöpfung” eröffnen.<br />Seit 2013 bringt die katholische Kirche der Philippinen jedes Jahr im Rahmen der sechswöchigen “Saison der Schöpfung” zahlreiche Initiativen, Feiern und Aktivitäten auf den Weg, bei denen sich Pfarreien, Gemeinden und Schulen mit dem Thema Umweltschutz befassen. Dieses Jahr steht die neuen Enzyklika von Papst Franziskus „Laudato si“ im Mittelpunkt. <br />Unterdessen brachte die katholische Kirche der Philippinen in Zusammenarbeit mit dem “Global Catholic Climate Movement” auch eine Unterschriftensammlung zur Unterstützung der globalen Kampagne zur Bekämpfung der Folgen des Klimawandels auf den Weg, die den Teilnehmern des Klimagipfels in Paris im November dieses Jahres überreicht werden soll. In dem Dokument werden auch umfassende Hilfen für arme Völker gefordert, die besonders unter den Folgen des Klimawandels leiden. Fri, 28 Aug 2015 12:24:54 +0200ASIEN/INDIEN - Durch das gemeinsame Engagement von Kirche und Staat ist Indien heute frei von Poliohttp://www.fides.org/de/news/36676-ASIEN_INDIEN_Durch_das_gemeinsame_Engagement_von_Kirche_und_Staat_ist_Indien_heute_frei_von_Poliohttp://www.fides.org/de/news/36676-ASIEN_INDIEN_Durch_das_gemeinsame_Engagement_von_Kirche_und_Staat_ist_Indien_heute_frei_von_PolioNew Delhi - “Kirche und Staat engagieren sich gemeinsam im Kampf gegen eine Krankheit die für das Leid von Millionen von Menschen zuständig ist. Das positive Ergebnis ist das Ergebnis dieser Zusammenarbeit“, so P. Ferdinando Nostrum, Sprecher des Zentrums für die Kontrolle von Krankheiten der der katholischen Kirche in Indien, in einem Kommentar zur Streichung Indiens von der von der Weltgesundheitsorganisation erstellten Liste der Länder in denen Kinderlähmung endemisch ist. Am 9. August konnte Indien das erste polio-freie Jahr feiern. Sollte der Trend für zwei weitere Jahre anhalten dann gilt das Virus als gebannt. <br />“Den Kampf gegen die Kinderlähmung zu gewinnen war nicht einfach”, so Pfarrer Nostrum. „das erste gemeinsame Projekt zwischen katholischer Kirche und Regierung wurde 1997 auf den Weg gebracht. Damals waren vor allem viele hinduistische Politiker sehr skeptisch”.<br />In den vergangenen 18 Jahren haben katholische Ärzte und Helfer, internationale und lokale Organisationen und im Rahmen von Regierungsprogrammen tätigen Mitarbeiter insbesondere in ländlichen Gebieten hart gearbeitet, bei der Prävention und im Rahmen von Impfkampagnen und Aufklärungsprogrammen. … Dieses konstante Engagement führte zu einem konstanten Rückgang der Krankheitsfälle bis zu einem völligen Verschwinden vor einem Jahr. Fri, 28 Aug 2015 12:23:04 +0200AFRIKA/SENEGAL - Katholische Studenten engagieren sich für “positiven Wandel”http://www.fides.org/de/news/36675-AFRIKA_SENEGAL_Katholische_Studenten_engagieren_sich_fuer_positiven_Wandelhttp://www.fides.org/de/news/36675-AFRIKA_SENEGAL_Katholische_Studenten_engagieren_sich_fuer_positiven_WandelDakar - “Katholische Schüler und Studenten als Hauptakteure des positiven Wandels durch Solidarität, Geschwisterlichkeit und Toleranz”, lautet das Thema des 28. Treffens “Jeunesse Etudiante Catholique” , das am heutigen 28. August in Kolda eröffnet wurde. <br />Die Teilnehmer des Jugendtreffens werden sich “anhand des Hauptthemas auch mit anderen Themenbereichen befassen, wie zum Beispiel die Familie, inklusive Bildungssysteme an Schulen und Universitäten und religiösem Fundamentalismus”, heißt es in einer Verlautbarung.<br />Bis zum 5. September sind die Jugendlichen zur Teilnahme an Diskussionsrunden eingeladen: Das Thema “Herausforderungen der Familie im 21. Jahrhundert” soll zusammen mit einem katholischen Priester, einem Imam, einem Soziologen und einem Juristen erörtert werden. An der Diskussionsrunde zum Thema “Inklusive Bildungssysteme: Garantie für Stabilität” werden ein Pädagoge, ein Universitätsinspektor und ein Mediator teilnehmen. Schließlich wird das Thema “Religiöser Fundamentalismus” werden ein katholischer Priester, ein Imam und ein Religionsexperte erläutern. Fri, 28 Aug 2015 12:22:22 +0200AMERIKA/BRASILIEN - Scalabrini Missionsschwestern veranstalten internationales Treffen zum Thema Migrationhttp://www.fides.org/de/news/36674-AMERIKA_BRASILIEN_Scalabrini_Missionsschwestern_veranstalten_internationales_Treffen_zum_Thema_Migrationhttp://www.fides.org/de/news/36674-AMERIKA_BRASILIEN_Scalabrini_Missionsschwestern_veranstalten_internationales_Treffen_zum_Thema_MigrationPorto Alegre – Migration und Verantwortlichkeit der Scalabrini Missionsschwestern in führender Position: mit diesem Thema befassten sich die Scalabriniani Missionsschwestern bei einem Treffen in Porto Alegre , das dort noch bis zum 31. August tagt. Die Teilnehmerinnen kommen aus Albanien, Italien, USA, Mexiko, Ecuador, Philippinen und Brasilien und sind führende Mitarbeiterinnen im Generalat und den Provinzen des Schwesternordens oder in der internationalen Kommission für Kommunikation und Missionsplanung.<br />“Dieses Treffen”, so die Generalobere Schwester Neusa de Fatima Mariano, “soll die Einheit und die Gemeinschaft zwischen uns Führungskräften stärken, die wir für die Missionsarbeit zuständig sind und uns mit dem Thema Migration befassen, das heute äußerst komplex ist und neue Antworten erforderlich macht”. <br />Die Medienbeauftragte, Schwester Elizabeth Pedernal, betont: “Für uns Sacalabrini Missionsschwestern ist die digitale Welt im Hinblick auf die Evangelisierung von grundlegender Bedeutung, da sie uns die Nähe zu den Gemeinden in der Mission in den 27 Ländern, in denen wir präsent sind erleichtern“.<br />„Die Migration wird heute in der Welt als Problem und Herausforderung betrachtet. Wir Scalabrini Missionsschwestern sind berufen Gott unter den Migranten zu dienen und Jesus in dieser Realität zu erkennen”, so Schwester Albertina Pauletti, Generalrätin für das Apostolat. Fri, 28 Aug 2015 11:00:14 +0200AFRIKA/SÜDSUDAN - Keine Feiern nach der Unterzeichnung des Friedensabkommens: “Zu viele Opfer”http://www.fides.org/de/news/36673-AFRIKA_SUeDSUDAN_Keine_Feiern_nach_der_Unterzeichnung_des_Friedensabkommens_Zu_viele_Opferhttp://www.fides.org/de/news/36673-AFRIKA_SUeDSUDAN_Keine_Feiern_nach_der_Unterzeichnung_des_Friedensabkommens_Zu_viele_OpferJuba - “In Juba ist man derzeit nicht in Feierlaune, denn das vom Bürgerkrieg verursachte Leid ist zu große”, so einheimische Beobachter aus dem Südsudan, wo am gestrigen 26. August Präsident Salva Kiir ein Friedensabkommen zur Beendigung des Bürgerkriegs unterzeichnete.<br />“Der Krieg hat zehntausende Opfer gefordert und grausame Verwüstung verursacht. Auch wer nicht direkt unter den Folgen leiden musste, spürt die wirtschaftlichen Folgen des Konflikts. Die Lebensqualität hat sich für alle, abgesehen von wenigen Politikern und hohen Beamten verschlechtert”, so der Beobachter, „Deshalb gibt es für die Menschen keinen Anlass zum Feiern derer, die dieses Land in diese Situation gebracht haben”.<br />Die Friedensvereinbarungen wurden von den Mitgliedern des IGAD auf den Weg gebracht uns sehen eine Aufteilung der Macht zwischen Präsident Kiir und dessen ehemaligem Stellvertreter Riek Machar vor.<br />“Die Vereinbarungen sind umstritten, denn der Präsident unterzeichnete nur mit einer ‘Reihe von Vorbehalten’, und fordert weitere Bedingungen”, so der Beobachter. “Salva hat zwar unterzeichnet, doch er ist auch starkem Druck seiner Regierungsmitglieder und der Armee ausgesetzt, die in aufforderten nicht zu unterzeichnen. Der Befehlshaber der Armee war der größte Gegner des Abkommens und lehnte eine Unterzeichnung bis zuletzt ab. Deshalb war die Lage in Juba gestern sehr angespannt”.<br />“Es bleibt zu befürchten, dass die Uneinigkeit in den Reihen der Armee die Umsetzung der Vereinbarungen behindert. Wir hoffen, dass dies nicht geschehen wird“, so der Beobachter abschließend“. Thu, 27 Aug 2015 13:20:46 +0200ASIEN/SYRIEN - Syrischer TV-Sender zeigt im Beisein des syrisch-orthodoxen Patriarchen einen Dokumentarfilm über den Genozidhttp://www.fides.org/de/news/36672-ASIEN_SYRIEN_Syrischer_TV_Sender_zeigt_im_Beisein_des_syrisch_orthodoxen_Patriarchen_einen_Dokumentarfilm_ueber_den_Genozidhttp://www.fides.org/de/news/36672-ASIEN_SYRIEN_Syrischer_TV_Sender_zeigt_im_Beisein_des_syrisch_orthodoxen_Patriarchen_einen_Dokumentarfilm_ueber_den_GenozidDamaskus – Ein vom staatlichen syrischen TV-Sender “Sayfo” produzierten Dokumentarfilm über den so genannten “assyrischen Völkermord” wurde einer Gruppe von Geladenen Gästen, darunter auch der syrisch-orthodoxe Patriarch Mar Ignatius Aphrem II., als Preview gezeigt. Die Reportage über die Massaker an assyrischen, chaldäischen und syrischen Gemeinden vor 100 Jahren enthält auch Zeugenaussagen von Menschen, die das Blutbad des Jahres 1915 überlebt haben. Die Vorführung im Opernhaus von Damaskus wurde vom Chor des Patriarchats mitgestaltet, der traditionelle syrische Gesänge zur Aufführung brachte. Patriarch Mar Aphrem dankte in einer kurzen Ansprache dem Ministerium für Soziales, das die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernommen hatte und verglich die Verfolgung vor hundert Jahren mit dem Vorgehen gegen christliche Gemeinden heute im Nahen Osten. .Thu, 27 Aug 2015 13:06:28 +0200AFRIKA/MALAWI - Erzbischof von Blantyre: “Wir sind Opfer des von Papst Franziskus in seiner Enzyklika erwähnten Klimawandels”http://www.fides.org/de/news/36671-AFRIKA_MALAWI_Erzbischof_von_Blantyre_Wir_sind_Opfer_des_von_Papst_Franziskus_in_seiner_Enzyklika_erwaehnten_Klimawandelshttp://www.fides.org/de/news/36671-AFRIKA_MALAWI_Erzbischof_von_Blantyre_Wir_sind_Opfer_des_von_Papst_Franziskus_in_seiner_Enzyklika_erwaehnten_KlimawandelsLilongwe -“Beim zweiten Lesen der Enzyklika des Papstes ist mir in den Sinn gekommen, dass wir den Klimawandel hier selbst erleben: verheerende Überschwemmungen, lang anhaltende Dürre und starke Winde”, so Bischof Thomas Msusa von Blantyre in seiner Präsentation der Enzyklika „Laudato sì“.<br />“Die Enzyklika des Papstes erinnert uns daran, dass wir gegen die gefährlichen klimatischen Folgen im Namen der Gerechtigkeit und der Menschenwürde vorgehen müssen und im Dienst derer, die unter uns die schwächsten und angreifbarsten sind”, so Erzbischof Msusa. Dies bedeute auch den korrekten Umgang mit den Ressourcen der Erde und damit soziale Gerechtigkeit und Solidarität.<br />Infolge von Klimakatastrophen, so Erzbischof Msusa, seien allein in Malawi rund 3 Millionen Menschen vom Hunger gefährdet .<br />Einen richtigen Umgang müsse es auch bei der Nutzung der Wasserressourcen geben: „Nach dem Plan Gottes hat eine große Menge von Trinkwasser Malawi erhalten. Doch dies wird nicht korrekt genutzt und das ist eine Schande für die Menschheit. Gäbe es intelligente Agrarsysteme, dann könnten wir uns nicht nur jeden Tag mit einer Mahlzeit an den Tisch setzen, sondern auch zum Wiederaufbau des Ökosystems beitragen”. Thu, 27 Aug 2015 12:53:01 +0200ASIEN/HEILIGES LAND - Christliche Schulen begrüßen Treffen mit Präsident: „Zur Überwindung der Krise sind weitere Verhandlungen notwendig“http://www.fides.org/de/news/36670-ASIEN_HEILIGES_LAND_Christliche_Schulen_begruessen_Treffen_mit_Praesident_Zur_Ueberwindung_der_Krise_sind_weitere_Verhandlungen_notwendighttp://www.fides.org/de/news/36670-ASIEN_HEILIGES_LAND_Christliche_Schulen_begruessen_Treffen_mit_Praesident_Zur_Ueberwindung_der_Krise_sind_weitere_Verhandlungen_notwendigJerusalem – Der Generalsekretär des Büros für christliche Schulen in Israel begrüßt das Treffen mit dem israelischen Präsidenten Reuven Rivlin zu Gesprächen über die Krise der christlichen Schulen in Israel als “positiven Schritt”. Doch für eine Überwindung der Krise seien “weitere Verhandlungen notwendig”. Unterdessen müssen „die Schulen bis auf Weiteres geschlossen bleiben“, wie das die offiziellen Medien des lateinischen Patriarchats mitteilen.<br />Das Treffen mit Präsident Rivlin fand am vergangenen 24. August in Jerusalem statt. Die Delegation der christlichen Schulen leitete der Patriarchalvikar für Israel, Bischof Giacinto-Boulos Marcuzzo. Anwesend waren auch der israelische Bildungsminister Naftali Bennett und eine Delegation des Ministeriums. <br />“Präsident Rivlin”, heißt es in einer offiziellen Verlautbarung zu dem Gespräch, “würdigte zu Beginn der Versammlung die rolle der Christlichen Schulen in Israel und erinnerte an deren langjährige außerordentliche pädagogische Leistungen.“. Unterdessen hob Minister Bennett die Bereitschaft zur Unterstützung christlicher Schulen und das Bemühen um Lösungen für deren Finanzkrise hervor. Die christlichen Schulen wollen eine detaillierten Bericht zur Bilanz und anderen finanziellen Aspekten der eigenen Bildungsarbeit vorlegen. <br />Am vergangenen 27. Mai hatten die christlichen Schulen – die von 30.000 nur zur Hälfte christlichen Schülern besucht werden – eine Kundgebung veranstaltet, um auf diskriminierende Politik der Regierung hinzuweisen . Christliche Schulen werden zwar anerkannt, doch es handelt sich nicht um „öffentliche Schulen“, weshalb sie vom Bildungsministerium zur teilweise unterstützt werden.<br />Seit Jahren versucht das Bildungsministerium das Budget für christliche Schulen zu reduzieren , weshalb die christlichen Schulen das von den Eltern bezahlte Schulgeld erhöhen mussten, was besonders Familien unter der arabischen Bevölkerung belastet, deren Einkommen meist unter dem Landesdurchschnitt liegt. <br />Im Vorfeld der Kundgebung hatte das Büro für Christliche Schulen in Israel acht Monate lang mit dem Bildungsministerium verhandelt. In diesem Rahmen hatte das Ministerium eine Verstaatlichung der christlichen Schulen vorgeschlagen. Dieser Vorschlag wurde von den Schulen jedoch abgelehnt mit der Begründung, dass dies das Ende der christlichen Bildungsarbeit im Heiligen Land bedeuten würde. .Thu, 27 Aug 2015 12:41:22 +0200ASIEN/PAKISTAN - Bischöfe fordern Schutz von Kindern vor sexuellem Missbrauchhttp://www.fides.org/de/news/36669-ASIEN_PAKISTAN_Bischoefe_fordern_Schutz_von_Kindern_vor_sexuellem_Missbrauchhttp://www.fides.org/de/news/36669-ASIEN_PAKISTAN_Bischoefe_fordern_Schutz_von_Kindern_vor_sexuellem_MissbrauchLahore – “Sexueller Missbrauch und Ausbeutung von Kindern sind in ganz Pakistan weit verbreitet. Wie offizielle Stellen mitteilen wurden im Jahr 2014 über 3.500 Anzeigen wegen Missbrauch registriert, davon 67% in ländlichen Gebieten. Die Regierung muss dringend entschlossen gegen die Verantwortlichen vorgehen”, heißt es in einer Verlautbarung der bischöflichen “Justitia-et-Pax”-Kommission. Zu diesem Zweck unterbreitet die Kommission der Regierung ein Memorandum mit entsprechenden Forderungen zum Schutz von Minderjährigen.<br />Mit ihren Forderungen bezieht sich die Kommission auch auf die jüngsten Vorfälle in Kasur , wo die Polizei eine kriminelle Bande aufdeckte, die sich auf Kinderprostitution und -pornografie spezialisiert hatte. Wie aus den Ermittlungen hervorging wurden über 400 Videos reduziert: Opfer waren rund 280 Kinder im Alter zwischen 6 und 14 Jahren. Die Familien der Opfer waren von der Bande erpresst worden, die auch mit der lokalen Polizei zusammenarbeitete. Es wird vermutet, dass in die Geschäfte auch Lokalpolitiker verwickelt sein. <br />“Politiker aller Parteien sollten solche Vorfälle verurteilen und sie nicht zu politischen Zwecken nutzen”, so die Kommission in ihrem Schreiben an die Behörden, “Zuerst müssen wir den Opfern des Missbrauchs helfen, ihr Trauma zu überwinden. Mitarbeiter der lokalen Polizei, Politiker und Regierungsbeamte, die in solche Geschäfte verwickelt sind, müssen entlassen und strenge Maßnahmen gegen sie ergriffen werden”.<br />Vorbeugende Maßnahmen fordert die Kommission auch im Bereich der Bildung: “Die Regierung sollte in den Schulen den Aufklärungsunterricht einführen, damit solche Verbrechen in Zukunft verhindert werden.<br />“Kinder sind unsere Zukunft”, so die bischöfliche Kommission abschließend, “Zu ihrem Schutz muss die Regierung ihren solzialen und moralischen Pflichten nachkommen, die internationalen Kinderrechte umsetzen und sich um den Schutz und die Sicherheit von Kindern in ganz Pakistan einsetzen”. Thu, 27 Aug 2015 12:16:59 +0200ASIEN/BANGLADESCH - Morde an Bloggern: Auch religiöse Minderheiten sind gefährdethttp://www.fides.org/de/news/36668-ASIEN_BANGLADESCH_Morde_an_Bloggern_Auch_religioese_Minderheiten_sind_gefaehrdethttp://www.fides.org/de/news/36668-ASIEN_BANGLADESCH_Morde_an_Bloggern_Auch_religioese_Minderheiten_sind_gefaehrdetDacca – Die Ermordung von Bloggern durch radikalislamitische Gruppen stellt auch eine Bedrohung für religiöse Minderheiten dar, deren Leben und Freiheit gefährdet ist: dies betont der Sprecher der Bürger und Menschenrechtsbewegung "Bangladesh Shahbag", Imran H. Sarker. Zuletzt wurde am 7. August in Dacca der Blogger Niloy Chakrabarti von Islamisten in seiner Wohnung ermordet. Zuvor kamen Avijit Roy und Washiqur Rahman ebenfalls in Dacca und Ananta Bijoy Das in der Stadt Sylhet gewaltsam ums Leben. <br />Nach Ansicht von Imran H. Sarker sind diese Übergriffe auch für religiöse Minderheiten gefährlich: "Obschon die Verfassung in Bangladesch eine säkulare Staatsform garantiert müssen wir heute darum kämpfen, dass diese Staatsform im Land erhalten bleibt, von der alle profitieren“, so Sarker im Gespräch mit der Presse, „Auch Christlichen Minderheiten, Hindus und Buddhisten werden in Bangladesch immer wieder angegriffen. Das System ermöglicht es, dass Personen die Verwaltungsmaschinerie nutze um Minderheiten einzuschüchtern und ihr Eigentum zur verstaatlichen. So wird auch die Politik zu einem Instrument, um die Macht der politischen Parteien zu stärken, die die säkulare Staatsform nur mit Worten schützen.”<br />„Die einzige Lösung wäre es, politische und demokratische Reformen auf den Weg zu bringen, die die politischen Institutionen im Bangladesch betreffen“, so der Menschenrechtsaktivist abschließend. Thu, 27 Aug 2015 11:35:06 +0200AFRIKA/SÜDSUDAN - UN-Bericht im Vorfeld der Unterzeichnung der Friedensvereinbarungen: “Konflikt bedroht den Frieden in der ganzen Region”http://www.fides.org/de/news/36667-AFRIKA_SUeDSUDAN_UN_Bericht_im_Vorfeld_der_Unterzeichnung_der_Friedensvereinbarungen_Konflikt_bedroht_den_Frieden_in_der_ganzen_Regionhttp://www.fides.org/de/news/36667-AFRIKA_SUeDSUDAN_UN_Bericht_im_Vorfeld_der_Unterzeichnung_der_Friedensvereinbarungen_Konflikt_bedroht_den_Frieden_in_der_ganzen_RegionJuba - “Der Machtkonflikt einer politischen Elite wurde zu einem Bürgerkrieg mit vielfältigen Aspekten und einer Bedrohung der Sicherheit in der ganzen Region”, so die Experten der Vereinten Nationen im Südsudan in einem am vergangenen 21. August veröffentlichten Bericht über den seit Dezember 2013 im Südsudan anhaltenden Konflikt. Unterdessen soll der südsudanesische Präsident am heutigen 26. August ein Friedensabkommen unterzeichnen, das sein Rivale Riek Machar bereits in der vergangenen Woche unterschrieben hat.<br />Der Machtkampf in den Führungsreihen der SPLA zwischen Präsident Salva Kiir und dem ehemaligen stellvertretenden Präsidenten Riek Machar führte zu einer Reihe von Konflikten von großer Tragweite zwischen und innerhalb den verschiedenen Ethnien. Am meisten betroffen sind die Staaten Upper Nile, Unity und Jonglei, gefolgt von Northern Bahr El Ghazal und Western Bahr El Ghazal bis hin zu den Staaten Warrap and Lakes.<br />Seit Anfang 2015 hat sich die humanitäre Lage zugespitzt. “Die Zahl der Menschen, die unter einer schweren Lebensmittelknappheit leiden hat sich seit Anfang 2015 verdoppelt und liegt heute bei 4,6 Millionen Menschen, einschließlich 250.000 Kindern, die unter schwerer Unterernährung leiden“, heißt es dazu in dem Bericht.<br />“Seit Anfang der Offensive in Upper Nile im April 2015 nahm die Gewalt gegen Zivilsten, die heute ein nie da gewesenes Ausmaß erreicht hat”, so die Experten weiter. <br />Allein im Staat Unity wurden rund 750.000 Menschen von der jüngsten Militärkampagne in Mitleidenschaft gezogen und mindestens 138.000, die vor dem Ausbruch der Gewalt humanitäre Hilfe erhielten, werden wegen der wachsenden Unsicherheit nicht mehr versorgt. <br />Wie die UN-Experten berichten werden die internationale Hilfsprogramme und Peacekeeping-Operationen durch Einschüchterungen, Entführungen, Übergriffe und Bedrohung der Hilfskräfte sowie Diebstahl von Hilfsmitteln behindert.<br />Abschließend beklagt der Bericht zahlreiche Verstöße gegen das vom UN-Sicherheitsrat beschlossene Waffenembargo für den Südsudan. Wed, 26 Aug 2015 12:39:58 +0200ASIEN/SYRIEN - Erzbischof zum Granatenbeschuss von Kirchen in Damaskus: „Unser Leben ist wie Russisches Roulette“http://www.fides.org/de/news/36666-ASIEN_SYRIEN_Erzbischof_zum_Granatenbeschuss_von_Kirchen_in_Damaskus_Unser_Leben_ist_wie_Russisches_Roulettehttp://www.fides.org/de/news/36666-ASIEN_SYRIEN_Erzbischof_zum_Granatenbeschuss_von_Kirchen_in_Damaskus_Unser_Leben_ist_wie_Russisches_RouletteDamaskus – Am vergangenen Sonntag, den 23. August wurde der Stadtteil von Damaskus, in dem sich die maronitische Kirche befindet, aus den von Anti-Assad-Rebellen kontrollierten Gebieten unter Beschuss genommen. Dies berichtet der maronitische Erzbischof Samir Nassar in einem Appell, in dem er mitteilt, dass durch den Artilleriebeschuss neun Zivilsten starben und rund 50 Personen verletzt wurden. Außerdem wurden nach Angaben des Erzbischofs seine Kirche und eine benachbarte lateinisch-katholische Kirche beschädigt. „Es ist Teil des Krieges in Syrien“, so Erzbischof Nassar in seinem Appell, “dass wir unterschiedslos unter Beschuss leben, wie in einer Art Russischem Roulette, dass unvorhersehbar ist“. „Über die Toten sagen die Überlebenden: ‘Zumindest müssen sie diese grausame und endlose Tragödie nicht mehr mit ansehen und erleben”, so der Erzbischof weiter. „denn sie sehen nicht mehr, wie Kinder, Freunde und Nachbarn unter der blinden Gewalt und dem blutrünstigen Gespenst leiden und sterben, ohne ihnen helfen zu können und ohne zu verstehen warum".<br />„Die Überlebenden begraben die Toten ohne die Verletzten heilen zu können, da die notwendigen Geräte und Kompetenzen nicht zur Verfügung stehen“ klagt der Erzbischof. “Deshalb versinken sie oft in stillem Gebet vor den Märtyrern, die der Samen des Glaubens sind”. Wed, 26 Aug 2015 12:19:43 +0200ASIEN/PHILIPPINEN - “Zweite Phase” der Caritas-Hilfsprogramme für die Opfer des Taifuns Yolandahttp://www.fides.org/de/news/36665-ASIEN_PHILIPPINEN_Zweite_Phase_der_Caritas_Hilfsprogramme_fuer_die_Opfer_des_Taifuns_Yolandahttp://www.fides.org/de/news/36665-ASIEN_PHILIPPINEN_Zweite_Phase_der_Caritas_Hilfsprogramme_fuer_die_Opfer_des_Taifuns_YolandaManila – Der Caritasverband der Philippinen brachte die zweite Phase der dreijährigen Hilfsprogramme für die Opfer des Taifuns Yolanda auf den Weg. Wie der Caritas-Direktor Rolando Tirona berichtet stehen nach der anfänglichen Nothilfe im Mittelpunkt der zweiten Phase der Programme bis März 2016 die Unterstützung der der Entwicklung auf lokaler Ebene. Im Vorjahr wurden vor allem Strukturen wieder aufgebaut “während wir uns dieses Jahr auf den Aufbau der Kapazitäten und die Reduzierung des Katastrophenrisikos konzentrieren”, so Tirona. <br />Das Programm „Recovery Assistance to vulnerable communities affected by Typhoon Haiyan“ soll 184,750 Personen aus den am meisten betroffenen Regionen erreichen. Das Programm umfasste den Bau von 920 Unterkünften, den Bau von 28 Wasserversorgungssystemen für 2.600 Familien und den Bau von 220 Brunnen für 4.100 Familien sowie finanzielle Hilfsmittel für weitere 7.000 Familien.<br />Es handelt sich um eines der bisher größten Hilfsprogramme der katholischen Kirche in den Philippinen in einem Umfang von 817 Millionen Pesos. Wed, 26 Aug 2015 12:04:57 +0200ASIEN/INDIEN - Aktuelle Religionsstatistiken: Zahl der Muslime steigt, Anteil der Christen gleichbleibendhttp://www.fides.org/de/news/36664-ASIEN_INDIEN_Aktuelle_Religionsstatistiken_Zahl_der_Muslime_steigt_Anteil_der_Christen_gleichbleibendhttp://www.fides.org/de/news/36664-ASIEN_INDIEN_Aktuelle_Religionsstatistiken_Zahl_der_Muslime_steigt_Anteil_der_Christen_gleichbleibendNew Delhi – Die Zahl der Muslime in Indien stieg um 0,8%, so dass sie heute insgesamt 14,2% der indischen Bevölkerung ausmachen, während die Zahl der Hindus zurückging und ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung nun bei 79,8% liegt: dies ging aus einer statistischen Untersuchung der indischen Behörden zu den im Land präsenten Religionsgemeinschaften hervor. Der Anteil der Christen unter der Bevölkerung liegt gleichbleibend bei 2,3%, während der Anteil der Sikh bei 1,7% und der Buddhisten bei 0,7% liegt. Wie aus der Volksbefragung hervorgeht hat Indien rund 1,2 Milliarden Einwohner. Die erhobenen Daten dokumentieren einen Anstieg der Zahl der Muslime in allen größeren Staaten der Union. Wed, 26 Aug 2015 11:09:54 +0200