Fides News - German (Standard)http://www.fides.org/Aus dem Archivder FidesagenturdeDie auf unseren Internetseiten veröffentlichten Inhalte unterliegen einer Licenza Creative Commons. AMERIKA/BRASILIEN - Exekutiv-Sekretäre der CNBB bei den Terena-Eingeborenenhttp://www.fides.org/de/news/60499-AMERIKA_BRASILIEN_Exekutiv_Sekretaere_der_CNBB_bei_den_Terena_Eingeborenenhttp://www.fides.org/de/news/60499-AMERIKA_BRASILIEN_Exekutiv_Sekretaere_der_CNBB_bei_den_Terena_EingeborenenCampo Grande – Im Rahmen der dichten Agenda für ihr Treffen in Campo Grande haben die Exekutiv-Sekretäre der 18 Regionen in der Brasilianischen Bischofskonferenz auch einen Besuch in der Eingeborenen-Gemeinde Miranda, in der Diözese Jardim gemacht. <br />Wie die CNBB in einem Fides übermittelten Bericht schreibt, sind die Exekutivsekretäre am 20. Juli in die Gemeinde Miranda gefahren und haben dort einige Dörfer von Terena-Eingeborenen besucht. Allein in der Diözese Jardim sind diese im gesamten Staat von Mato Grosso do Sul zahlreichen Terena mehr als 10.000.<br />In Begleitung von P. Antonio Ferreira Catelan und vom Bischof von Jardim, S.E. Mons. João Gilberto Moura, wurden die Sekretäre im Dorf Babaçu - Gemeinde Nossa Senhora da Immacolada Concecao – von ca. 60 Personen empfangen: Häuptlinge, Schamane und 12 Dorfvorsteher.<br />Drei von ihnen brachten einige Themen vor, die sie derzeit für besonders wichtig erachten: Ihre Bemühungen in den Dörfern für die Rettung und Wahrung der Eingeborenen-Kultur; Konsolidierung der Eingeborenen-Identität mittels der ursprünglichen Sprachen, der Tänze und Rituale; Kampf um die Einhaltung der gesetzlichen Garantien für die Landmarkierung.<br />Hinsichtlich der Kirche, die bei diesen Menschen sehr geschätzt ist, haben die Stammesführer vermehrte Präsenz gefordert. Sofern möglich, sollten die Priester Familien besuchen, um ihre Realität besser kennen zu lernen und sich mit der Eingeborenen-Kultur vertraut zu machen. Es wurden auch konkrete Probleme aufgezeigt wie Mangel an Gesundheitsbetreuung und Alkohol-und Drogenmissbrauch. Nach diesen Darlegungen haben die Sekretäre im Dialog mit den Ansässigen über vermehrtes Verständnis zwischen Kirche und Eingeborenen-Realität gesprochen. Abschließend bezeichnete Mons. João Gilberto Moura das Treffen als „historisch“. „Wir sind eine lebendige Kirche, eine Gemeinschaftskirche. Vieles von dem, was hier heute gesagt wurde, wird dazu beitragen unsere Arbeit in der Dözese Jardim wie in der Kirche Brasiliens zu verbessern“. Für den Bischof handelte es sich um ein bemnerkenswertes Treffen, wie es zwischen der Kirche und dem Terena-Volk nie zuvor gegeben hat.<br /> Sat, 23 Jul 2016 13:14:45 +0200AFRIKA/ÄTHIOPIEN - Beschränkungen bei der Nutzung der Netzwerke verhindern Rettung zahlreicher Kinderlebenhttp://www.fides.org/de/news/60498-AFRIKA_AeTHIOPIEN_Beschraenkungen_bei_der_Nutzung_der_Netzwerke_verhindern_Rettung_zahlreicher_Kinderlebenhttp://www.fides.org/de/news/60498-AFRIKA_AeTHIOPIEN_Beschraenkungen_bei_der_Nutzung_der_Netzwerke_verhindern_Rettung_zahlreicher_KinderlebenMeki – “Seit die äthiopische Regierung den Internetzugang reduziert hat, ist es nicht mehr möglich an wissenschaftliche Informationen im Netz zu kommen, noch Fälle von Schwerkranken zu diskutieren, die wir allein nicht behandeln können“. Dies berichtet dank der VPN – da der Internetzugang weiterhin gesperrt ist – ein spanischer Kinderarzt, der in Meki in der Provinz Oromia ein pädiatrisches Zentrum betreut.<br />„Wenn wir schwierige Situationen meistern müssen, kontaktieren wir im allgemeinen internationale Spezialisten und diskutieren mit ihnen die Fälle. Dank der neuen Telemedizin können wir Diagnosen und Therapieindikationen bekommen und so die Lebensqualität zahlreicher kleiner Patienten verbessern. Zur Zeit aber ist das nicht der Fall: Die äthiopische Regierung zensiert Internet und soziale Netzwerke und schadet damit vielen Bereichen sehr“.<br />Viele äthiopische Kinder warten auf Diagnosen und Therapien. Und dies nicht nur im pädiatrischen Zentrum von Meki, sondern auch in anderen Krankenhäusern wie in dem von Gambo, wo schwerkranke Kinder auf Rettung warten.<br /> Sat, 23 Jul 2016 12:36:10 +0200ASIEN/LIBANON - Rund 250.000 im Libanon registrierte syrische Kinder gehen nicht zur Schulehttp://www.fides.org/de/news/60497-ASIEN_LIBANON_Rund_250_000_im_Libanon_registrierte_syrische_Kinder_gehen_nicht_zur_Schulehttp://www.fides.org/de/news/60497-ASIEN_LIBANON_Rund_250_000_im_Libanon_registrierte_syrische_Kinder_gehen_nicht_zur_SchuleBeirut – Mehr als die Hälfte der ca. 500.000 syrischen Kinder im Schulalter, die im Libanon registriert sind, gehen aufgrund von Mangel an Mitteln und wegen der libanesischen Regierungspolitik nicht zur Schule. Diese Anklage wurde von Human Rights Watch vorgebracht, die in einer jüngst veröffentlichen Studie abedr auch die positiven Schritte aufzeigt, die das Land unternommen hat, um den syrischen Flüchtlingen den Zugang zum öffentlichen, kostenlosen Unterrichtswesen zu ermöglichen. In der Fides zugesandten Mitteilung hebt die ONG die herausragende Bedeutung der Schulbildung hervor, damit diese Kinder ein Handwerkszeug haben, um ihre Traumata von Krieg und Vertreibung überwinden und beim späteren Wiederaufbau von Syrien eine Rolle spielen zu können.<br />Im Libanon wurde eine Reihe von Abendkursen in 238 Schulen eingerichtet, um so die größere Schülerzahl im Schuljahr 2015-2016 zu bewältigen. Zudem wurde die Aufnahmezahl von syrischen Flüchtlingen in den libanesischen Schulen erhöht. Viele dieser Plätze wurden allerdings wegen wirtschaftlicher Probleme nicht genutzt: In der Tat können 70% der syrischen Familien sich nicht die Ausgaben für Lernmaterial und Schulbesuch leisten.<br />Neben dem wirtschaftlichen Faktor beeinflussen u.a. sexuelle Belästigungen sowie Sprachen, die die syrischen Kinder nicht kennen oder die Einschreibungsregeln die Alphabetisierung negativ. Die Kinder im Mittelschulalter stoßen auf noch größere Hindernisse, wie z.B. die Schwierigkeit ab dem 15. Lebensjahr einen offiziellen Wohnsitz zu bekommen. Nur 3% dieser Kinder konnten sich im vergangenen Jahr einschreiben. Derzeit sind im Libanon 1,1 Millionen syrische Flüchtlinge registriert; die Hälfte davon sind minderjährig. Die Behörden schätzen die effektive Zahl jedoch viel höher ein.<br /> Sat, 23 Jul 2016 12:32:21 +0200AFRIKA/ANGOLA - SECAM-Versammlung: Zu wenig wird für die Evangelisierung in Afrika in die Medien investiert.http://www.fides.org/de/news/60496-AFRIKA_ANGOLA_SECAM_Versammlung_Zu_wenig_wird_fuer_die_Evangelisierung_in_Afrika_in_die_Medien_investierthttp://www.fides.org/de/news/60496-AFRIKA_ANGOLA_SECAM_Versammlung_Zu_wenig_wird_fuer_die_Evangelisierung_in_Afrika_in_die_Medien_investiertLuanda – "Die Kirche muss unbedingt mehr, entschieden und bewusst in den digitalen Medien präsent sein“: Das betonte der Bischof der nigerianischen Diözese Oyo, S.E. Mons. Emmanuel Badejo, Koordinator des Workshops „Der Einfluss der modernen Medien und der neuen Ideologien zum Thema Familie in Afrika heute“, der im Rahmen der 17. Vollversammlung von SECAM/SCEAM stattfand .<br />Der Bischof forderte zum Nachdenken über die Tatsache auf, dass „Milliarden Menschen heute die social media als Informationsquellen nutzen, dass aber viel zu wenig in die Medienprogramme für die Evangelisierung in Afrika investiert wird“. Nach Mitteilungen der afrikanischen Agentur Canaa, hat Bischof Oyo sodann die Pfarrer der Kirche in Afrika ermahnt „neue Apostel zu schaffen“ und dabei „gerade die jungen Menschen zu involvieren, die in der digitalen Welt aufgewachsen sind, und ihnen die Werte des Evangeliums anzuvertrauen“.<br />Der Bischof bezog sich insbesondere auf das Thema der Tagung „Die Familien in Afrika gestern, heute und morgen im Lichte des Evangeliums“ und betonte, wie dringend notwendig es sei die Familien zur richtigen Verwendung der Medien hin zu führen und sie vor allem über „Nutzen und Gefahren der neuen Medien“ aufzuklären, da sie als „Eltern, die nicht mit Internet vertraut sind, oft die Gefahren nicht sehen, und das gilt für Afrika noch viel mehr“.<br />Auf Diözesan-und Gemeindeebene ist es daher notwendig, dass Formationstreffen für Eltern und Kinder zum Thema der neuen Medien organisiert und von Fachleuten geleitet werden. Auch die Bischöfe, Priester und Ordensleute müssen sich mit den Medien vertraut machen, damit sie in der Lage sind, belegte Antworten auf die Fragen der Leute zu geben. Bedauerlicherweise würden die neuen, digitalen Medien in manchen Situation in negativer Weise verwendet, so Mons. Badejo, der Vorsitzende der panafrikanischen Bischofs-Kommission für soziale Kommunikation ; „die Kirche muss weiterhin überzeugt davon bleiben, dass die positiven Seiten der neuen Medien weit größer sind als die negativen, und dies gilt auch für die Möglichkeiten in der Pastorale und für den spirituellen Einsatz“.<br /> Sat, 23 Jul 2016 12:29:05 +0200ASIEN/CHINA - “Die Bräute von Kanaan”: auch nicht christliche Paare beim spirituellen Camping-Aufenthalt zum Thema Ehehttp://www.fides.org/de/news/60495-ASIEN_CHINA_Die_Braeute_von_Kanaan_auch_nicht_christliche_Paare_beim_spirituellen_Camping_Aufenthalt_zum_Thema_Ehehttp://www.fides.org/de/news/60495-ASIEN_CHINA_Die_Braeute_von_Kanaan_auch_nicht_christliche_Paare_beim_spirituellen_Camping_Aufenthalt_zum_Thema_EheXian Xian – Die Gegenwart des Heiligen Geistes im ehelichen Leben fühlen; Schönheit und Glück der christlichen Ehe erfahren: Das sind die Ziele von 35 christlichen und nicht christlichen Ehepaaren aus der Diözese von Xian Xian in der kontinental-chinesischen Provinz He Bei, die jetzt den spirituellen Camping-Aufenthalt beendet haben; unter dem Titel „Die Bräute von Kanaan“ wurde dieser von der Diözesan-Kommission der Familienpastorale vom 12. bis 18. Juli organisiert.<br />Gemäß Informationen, die Fides zugeleitet wurden, hielt der Diözesan-Vikar, Don Zhou, die Eingangsmesse. In seiner Predigt hob er hervor, wie wichtig die Ehe für Kirche und Gesellschaft ist, und ermutigte die Ehepaare ihren Glauben zu festigen. Dieser – so sagte er – sei die Grundlage einer gesunden, soliden Ehe und Familie: „Wenn wir uns vom Herrn entfernen, wird die Liebe, die uns verbindet, schwächer, die Familie zerbricht und die Ehe platzt“. Außerdem, auf die Möglichkeit der Scheidung Bezug nehmend, mahnte er: „Dieses Problem muss angesichts der vielfältigen Herausforderungen der heutigen Gesellschaft gemeinsam angegangen werden, im Glauben und mit der ehelichen Spiritualität, womöglich mit Hilfe von anderen, wie Priestern, Schwestern, Katecheten“. Die Teilnehmer waren sehr zufrieden mit ihrer Erfahrung, vor allem die nicht christlichen Paare, die sichtlich gerührt waren. <br /> Sat, 23 Jul 2016 12:24:44 +0200AMERIKA/KOLUMBIEN - Verständigung über Ende des seit 45 Tagen anhaltenden LKW-Fahrer-Streiks in Sichthttp://www.fides.org/de/news/60492-AMERIKA_KOLUMBIEN_Verstaendigung_ueber_Ende_des_seit_45_Tagen_anhaltenden_LKW_Fahrer_Streiks_in_Sichthttp://www.fides.org/de/news/60492-AMERIKA_KOLUMBIEN_Verstaendigung_ueber_Ende_des_seit_45_Tagen_anhaltenden_LKW_Fahrer_Streiks_in_SichtDuitama – S. Ecc. Mons. Misael Vacca Ramirez, Bischof von Duitama-Sogamoso, richtete einen Appell an die Regierung und die LKW-Fahrer, damit deren Streik, der seit einundeinhalb Monaten dem Land großen Schaden zufügt, beendet werde.<br />Der Bischof ermahnte dazu „die radikale Einstellung aufzugeben und vor allem schnellstmöglich zu einer gerechten Lösung zu gelangen“, denn diese Situation habe zur Verknappung primärer Konsumartikel und in einigen Regionen Kolumbiens zu Problemen der öffentlichen Ordnung geführt. In einer Nachricht an Fides hebt der Bischof hervor, dass „der Radikalismus einen Dialog für das Wohl Kolumbiens unmöglich macht“, und bedauert die Gewaltakte vor einigen Tagen im Departement von Boyaca.<br />Der Appell des Bischofs wurde bekannt gemacht nachdem sich eine Verständigung zwischen den Parteien anzubahnen schien. Der Generalstreik der LKW-Fahrer war ausgerufen worden mit der Forderung nach Vergünstigungen für die LKWs, für Treibstoff, Mautkosten und KFZ-Steuer. Die lange Dauer des Streiks – 45 Tage – hat schwere Verluste für Privat-und Regierungsunternehmen bewirkt; außerdem fehlt es in einigen Gegenden an Treibstoff für die Fabriken; auch die Bauindustrie liegt mangels Materiallieferungen darnieder. Zu all dem kommen Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstranten, die zu einem nicht genehmigten Marsch aus Bogota' angerückt waren.<br /> <br />Fri, 22 Jul 2016 14:06:05 +0200ASIA/TERRA SANTA - Fast 700 Jugendliche aus dem Heiligen Land fahren zum WJT nach Krakau: "Wir dürsten nach Deinem Frieden“:http://www.fides.org/de/news/60494-ASIA_TERRA_SANTA_Fast_700_Jugendliche_aus_dem_Heiligen_Land_fahren_zum_WJT_nach_Krakau_Wir_duersten_nach_Deinem_Friedenhttp://www.fides.org/de/news/60494-ASIA_TERRA_SANTA_Fast_700_Jugendliche_aus_dem_Heiligen_Land_fahren_zum_WJT_nach_Krakau_Wir_duersten_nach_Deinem_FriedenJerusalem – Fast 700 junge Männer und Mädchen sind in den vergangenen Tagen aus dem Heiligen Land nach Polen abgereist, um dort am Weltjugendtag 2016 teilzunehmen, der vom 27. bis 31. Juli in Krakau stattfindet. Am WJT 2013 in Rio hatten nur 30 Jugendliche aus Israel, Palästina und Jordanien teilgenommen. Dieses Mal gehören zu der Gruppe ca. 100 Jordanier, fast 200 Palästinenser, Maroniten und griechisch-katholische Galiläer, eine Gruppe von hebräisch sprechenden Katholiken sowie die Gruppe der Jungen und Mädchen vom neokatechumenalen Weg, z.T. auch aus Zypern. Die ca. 200 Jungen und Mädchen aus den palästinensischen Gebieten – einschl. 5, die im Gaza-Streifen leben – haben beschlossen über ihre Abenteuer zu berichten und im „Tagebuch von George“ Emotionen und Reflexionen zu sammeln; es handelt sich hierbei um eine Art Bordtagebuch, dessen Schlüssel-Passagen auf der offiziellen Webseite des lateinischen Patriarchen von Jerusalem veröffentlicht werden.<br />Auf den Anfangsseiten sind die ersten Tage und die ersten Eindrücke der christlich-arabischen Mädchen und Jungen von ihrer Reise nach Polen festgehalten. Sie berichten, dass sie in Torun – ihrer Gaststadt – einen „überwältigenden Empfang“ erfahren haben; und sofort registrieren sie, was sie auf dieser Reise lernen können, die sie zur Begegnung mit tausenden Altersgenossen aus aller Welt führt: „Das polnische Volk“ - heißt es in der Eintragung vom ersten Tag – zieht alles durch, wann immer es sich etwas vornimmt! Ich denke, dass wir, die Palästinenser im besonderen und die Araber im allgemeinen etwas lernen können von diesem Volk, von den Werten, die uns noch fehlen: Arbeitsmoral, ernsthafter Einsatz, Betonung des Gemeinwohls“. Der Bericht über ihren ersten Tag in Polen schließt mit einem schönen Dankgebet:“ Danke, Herr, dass Du mich während dieses langen Tages mit Freundschaft und Schönheit beschenkt hast. Gib mir ein Herz, das zuhört, ein Herz in Frieden, ein weises Herz, damit ich diese kommenden Tage in Deiner Anwesenheit intensiv leben kann. Heile meine Seele, ich dürste nach Frieden, nach Deinem Frieden“.<br /> .Fri, 22 Jul 2016 13:55:47 +0200AFRICA/EGITTO - Präsident al Sisi zu den sektiererischen Gewaltakten: Wir werden gesetzlich jeden verfolgen, der einen Keil zwischen Christen und Muslims treiben willhttp://www.fides.org/de/news/60493-AFRICA_EGITTO_Praesident_al_Sisi_zu_den_sektiererischen_Gewaltakten_Wir_werden_gesetzlich_jeden_verfolgen_der_einen_Keil_zwischen_Christen_und_Muslims_treiben_willhttp://www.fides.org/de/news/60493-AFRICA_EGITTO_Praesident_al_Sisi_zu_den_sektiererischen_Gewaltakten_Wir_werden_gesetzlich_jeden_verfolgen_der_einen_Keil_zwischen_Christen_und_Muslims_treiben_will<br />Kairo – In Ägypten besteht vor dem Gesetz Gleichheit von Rechten und Pflichten, und der Staat muss „ein Auge auf alle Versuche haben einen Keil zwischen die beiden Glaubensgemeinschaften zu treiben“. Deshalb werden die Verantwortlichen für Gewaltakte und Angriffe sektiererischen Hintergrunds verfolgt und dem Gesetz entsprechend bestraft werden, denn „Ägypten ist ein Rechtsstaat“. So erklärte der ägyptische Staatspräsident, Abdel Fattah al-Sisi, gestern eindeutig seine Haltung zu den Zwischenfällen der letzten Zeit vor allem im Regierungsbezirk von Minya, wo am vergangenen Sonntag ein koptischer Christ während eines Gemänges von muslimischen Angreifern getötet wurde. Der Aufruf zur religiösen Verträglichkeit und die Bestätigung, dass die Urheber sektiererischer Gewalttaten vom Gesetz verfolgt werden erging vom Präsidenten und ehemaligen General während einer Feier zur Verleihung militärischer Ränge.<br />In seiner Ansprache forderte al-Sisi auf die nationale Einheit unter allen Ägyptern zu leben und zu fördern und betonte, dass Christen und Muslime vor dem Gesetz gleich seien. Später richtete auch der koptisch-orthodoxe Patriarch, Tawadros II. im Anschluss an eine kurze Begegnung mit Präsident al-Sisi einen von der ägyptischen Presse verbreiteten Appell an alle: Niemand soll denen Vorschub leisten, die die Ereignisse benutzen wollen, einer Gesellschaft Schaden zuzufügen, die 90 Millionen Bürger zählt und wirtschaftlichen Schwierigkeiten und Finanzknappheit ausgesetzt ist, denn „ihr Ziel ist die Zerstörung unseres Landes.“<br />Die Aufrufe von Präsident al-Sisi und Patriarch Tawadros schließen an die von Sheik Ahmed al- Tayyib – Groß-Imam von al-Azhar – an, der bereits zuvor eine öffentliche Erklärung abgegeben hatte, in der er die Einwohner der betreffenden Region aufforderte den Weg der Vernunft zu gehen, um die Verbreitung der sektiererischen Versuchung zu verhindern . Die Organisation „Ägyptische Initiative“ hat wenigstens 77 mehr oder weniger schwere Vorfälle sektiererischer Gewalt in der Region von Minya nach der sog. Revolution vom 26. Januar 2011 gezählt. Bisher kam es in zahlreichen Fällen in der Folge von sektiererischen Gewaltakten nicht zur Einleitung von Strafprozessen zur Entdeckung und Bestrafung der Verantwortlichen; vielmehr wurden sog. „Versöhnungs-Treffen“ organisiert, d.h. öffentliche Versammlungen auf Initiative der örtlichen Behörden, mit dem Ziel die Mitglieder der verschiedenen Religionsgemeinden einander gegenüber zu stellen und sie zu öffentlicher Befriedung zu bringen: Eine Praxis, die von vielen als unwirksam betrachtet wird, und die oft nur dazu dient, die Immunität der Urheber von Gewalt-und Einschüchterungsakten zu gewährleistgen.<br /> .<br /><br />Fri, 22 Jul 2016 13:49:42 +0200AMERIKA/CHILE - „Dialog-Tisch“ zum Mapuche-Konflikt: Mapuche-Vertreter eingeladenhttp://www.fides.org/de/news/60491-AMERIKA_CHILE_Dialog_Tisch_zum_Mapuche_Konflikt_Mapuche_Vertreter_eingeladenhttp://www.fides.org/de/news/60491-AMERIKA_CHILE_Dialog_Tisch_zum_Mapuche_Konflikt_Mapuche_Vertreter_eingeladen<br />Temuco – In Temuco fand am Mittwoch, 20. Juli, die zweite Runde des „Dialog-Tischs“ für Araucania statt, an der S.E. Mons. Hector Vargas als Moderator teilnahm. Zu Ende des Treffens berichtete Mons. Vargas gegenüber der Lokalpresse über die Teilnahme der CAM-Vertreter , d.h. der Hauptvertretung der Mapuche. Gemäß der an Fides übermittelten Informationen kommentierte der Bischof der Diözese von Temuco sein Gespräch mit Hector Llaitul, einem der wichtigsten CAM-Vertreter, folgendermaßen: „Ich habe mit ihm gesprochen und ihm Hauptzweck-und Ziel dieses Dialog-Tischs erklärt und ihm zu verstehen gegeben, dass sie genau wie all die anderen Institutionen – wenn sie dies denn wollen - einen interessanten, vernünftigen Vorschlag erbringen können, der allmählich zur Überwindung der Konflikte führen kann.“ Llaitul antwortete, derartige Fragen müssten in Ruhe mit den übrigen CAM-Führern erörtert werden.<br />Die Teilnehmer an der Gesprächsrunde haben sich am 21. Juli getroffen, um über die Eingeborenen-Problematik im Mapuche-Gebiet zu diskutieren. Das Treffen fand in der Universidad de la Frontera von Temuco statt; 16 der 21 CAM-Mitglieder waren anwesend.<br />Im chilenischen Araukanien konfrontiert der sog. „Mapuche-Konflikt“ seit den 90er Jahren die bedeutendste ethnische Gruppe des Landes mit Landwirten und Unternehmern: Es geht dabei um die Eigentumsrechte des Landes, das die Mapuche als ihr „Ur-Erbe“ ansehen. In den vergangenen Monaten war es wiederholt zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Mapuchos und Mitgliedern einiger Landwirtsgemeinschaften aus der Gegend gekommen. ; verschiedene Kirchen waren in Brand gesteckt worden – als gewaltsamer Ausdruck des „Mapucho-Falls“. Der „Dialog-Tisch“ scheint nun ein erster Schritt für eine gemeinsame Lösung des Problems..<br /> <br /><br />Fri, 22 Jul 2016 13:37:40 +0200AFRIKA/SUDAN - Überschwemmungen bringen Tod und Zerstörunghttp://www.fides.org/de/news/60490-AFRIKA_SUDAN_Ueberschwemmungen_bringen_Tod_und_Zerstoerunghttp://www.fides.org/de/news/60490-AFRIKA_SUDAN_Ueberschwemmungen_bringen_Tod_und_ZerstoerungKhartoum – Die schweren Überschwemmungen nach den heftigen Regenfällen im ganzen Land haben in den vergangenen Wochen mehrere Todesopfer gefordert. Rund 2200 Wohnplätze wurden von dem andauernden Regen im Flüchtlingslager von Shangil Tobaya in Nord-Darfur zerstört und hunderte Familien dadurch obdachlos. In der alljährlichen Regenzeit treten im Sudan die Flüsse über die Ufer, und das ist der Grund für diese verheerenden Überschwemmungen. Die am meisten betroffenen Distrikte sind El Fasher und Karary in Omdurman sowie das Dorf El Laota im Staat El Gezir, wo auch einige Todesfälle verzeichnet wurden, und Khartoum, wo Häuser zerstört wurden. Das Netzwerk für Lebensmittelsicherheit FEWS teilte mit, dass die zunehmende Regenmenge voraussichtlich eine ertragreichere Ernte bringen wird, obwohl dies wiederum der Grund für Überschwemmungen in Risikogegenden sein könnte.<br /> <br /><br />Fri, 22 Jul 2016 13:33:29 +0200AFRIKA/ÄGYPTEN - Sektiererische Unruhen in Minya: Großimam der Al-Azhar-Universität fordert Rückkehr zur Vernunfthttp://www.fides.org/de/news/60489-AFRIKA_AeGYPTEN_Sektiererische_Unruhen_in_Minya_Grossimam_der_Al_Azhar_Universitaet_fordert_Rueckkehr_zur_Vernunfthttp://www.fides.org/de/news/60489-AFRIKA_AeGYPTEN_Sektiererische_Unruhen_in_Minya_Grossimam_der_Al_Azhar_Universitaet_fordert_Rueckkehr_zur_VernunftMinya – Vier koptische Christen und fünf Muslime wurden in den vergangenen Tagen im Dorf Edmo im Gouvernement Minya in Oberägypten bei sektiererischen Unruhen verletzt. Nach den Unruhen verstärkte die Polizei die Kontrollen, um gegen weitere Ausschreitungen vorzubeugen und die Lage zu beruhigen.<br />Der Zwischenfall in Edmo ist eine von vielen Episoden der Gewalt infolge von sektiererischen Konflikten, zu denen es insbesondere in Gouvernement Minya kommt. Der Großimam der al-Azhar-Universität, Scheich Ahmed al Tayyib, forderte in einer öffentlichen Erklärung die Einwohner der Region zur Rückkehr zur Vernunft auf, um die Verbreitung sektiererischer Strömungen zu unterbinden. Nach Angaben der ägyptischen Nichtregierungsorganisation “Egyptian Initiative” gab es seit der so genannten Revolution vom 26. Januar 2011 in der Region Minya insgesamt mindestens 77 Episoden der Gewalt. Der Vorstand der interreligiösen Organisation “Egyptian House” will Mitarbeiter in die Dörfer der Region schicken, wo es in jüngster Vergangenheit zu sektiererischen Konflikten kam, um einen Beitrag zur Befriedung zu leisten. Doch verschiedene Organisationen, darunter auch die „Egyptian Initiative” lehnen solche “Schlichtungsversuche” ab, da diese zur Straffreiheit derjenigen führe, die zu gewaltsamen Handlungen und Einschüchterung aufrufen.<br /> <br /><br />Thu, 21 Jul 2016 13:09:07 +0200EUROPA/ITALIEN - Comboni Missionare feiern 2017 ihr 150jähriges Gründungsjubiläumhttp://www.fides.org/de/news/60488-EUROPA_ITALIEN_Comboni_Missionare_feiern_2017_ihr_150jaehriges_Gruendungsjubilaeumhttp://www.fides.org/de/news/60488-EUROPA_ITALIEN_Comboni_Missionare_feiern_2017_ihr_150jaehriges_GruendungsjubilaeumRom – Nach einer ersten Mission in Afrika, die ihn 1864 zu seinem “Plan für die Wiedergeburt Afrikas” inspirierte, in dessen Mittelpunkt das Motto “Afrika mithilfe von Afrika retten” stand, gründete Daniele Comboni im Jahr 1867 das Missionsinstitut für Afrika, aus dem später die “Comboni Missionare vom Herzen Jesu” wurden. <br />Feiern zum 150jährigen Gründungsjubiläum, des am 1. Juni 1867 gegründeten Ordensinstituts, finden im ganzen Jahr 2017 statt. Im Mittelpunkt steht ein Symposium über die Missionstätigkeit vom 25. Mai bis 2. Juni 2017, zu dem die Mitglieder der ganzen internationalen Ordensfamilie eingeladen sind und eine Schlussfeier in Rom. Auch in den einzelnen Ordensprovinzen sind das ganze Jahr über Feierlichkeiten und Initiativen geplant. Die Comboni Missionare widmen sich ausschließlich der Mission ad gentes. Heute hat das Institut 1.700 Mitglieder, die in 300 Ordensgemeinschaften in rund 30 Ländern auf vier Kontinenten leben und arbeiten. <br /> <br /><br /><br />Thu, 21 Jul 2016 12:09:52 +0200AMERIKA/USA - Prekäre wirtschaftliche Lage der Familien führt zur Zunahme des Missbrauchs von Kindernhttp://www.fides.org/de/news/60484-AMERIKA_USA_Prekaere_wirtschaftliche_Lage_der_Familien_fuehrt_zur_Zunahme_des_Missbrauchs_von_Kindernhttp://www.fides.org/de/news/60484-AMERIKA_USA_Prekaere_wirtschaftliche_Lage_der_Familien_fuehrt_zur_Zunahme_des_Missbrauchs_von_KindernAustin – Nach Angaben von Experten ist Armut ein entscheidender Faktor für die Zunahme der Misshandlung von Kindern im Verwaltungsbezirk Trevis . Wie die Ärzte des “Children’s Medical Center” mitteilen, werden immer mehr Kinder behandelt, die Opfer von Missbrauch wurden. Mitarbeiter des Kinderkrankenhauses haben zusammen mit dem Gesundheitszentrum “Ascension”, die Regionen erforscht, wo es die meisten Opfer gibt und gleichsam nach Lösungen zur Bekämpfung des Phänomens gesucht. Wie aus den Daten des Child Protective Center , hervorgeht wurde nach der Wirtschaftskrise in den Jahren von 2009 und 2012, eine Zunahme der Missbrauchsopfer registrier. <br />Steigende Lebenshaltungskosten in den Städten und die prekäre wirtschaftliche Lage viele Familien führten dazu, dass viele Familien in die ländlichen Gebiete des Verwaltungsbezirks Trevis zogen, wo es kaum Dienstleistungen für die Bürger gibt und die Arbeitslosenrate hoch ist. Deshalb müssen nach Ansicht der Experten insbesondere Infrastrukturen für Familien geschaffen werden, darunter bezahlbare Wohnungen, würdige Gehälter, Zugang zu medizinischer Versorgung, öffentliche Verkehrsmittel und Schulen.<br /> <br /><br /><br />Thu, 21 Jul 2016 11:49:00 +0200ASIEN/SYRIEN - Drei Verdächtige im Fall der Entführung der Ordensschwestern aus Maalula festgenommenhttp://www.fides.org/de/news/60486-ASIEN_SYRIEN_Drei_Verdaechtige_im_Fall_der_Entfuehrung_der_Ordensschwestern_aus_Maalula_festgenommenhttp://www.fides.org/de/news/60486-ASIEN_SYRIEN_Drei_Verdaechtige_im_Fall_der_Entfuehrung_der_Ordensschwestern_aus_Maalula_festgenommenBeirut – Am vergangenen 20. Juli wurde ein Haftbefehl gegen drei verdächtige Syrer erlassen, die an der Entführung der drei Ordensschwestern aus dem Kloster „Santa Tekla“ in Maalula beteiligt gewesen sein sollen. Saer und Aman Skaf und Mustafa Ezzedin sollen einer dschihadistischen Bewegung angehören und gegen sie wurde in der Vergangenheit bereits wegen Waffenhandel und terroristischen Aktivitäten ermittelt. <br />Die Entführung der 13 Ordensfrauen aus dem Kloster “Santa Tekla” stand seit dem Dezember 2103 monatelang im Mittelpunkt des Interesses internationaler Medien . Die Nonnen waren am 2. Dezember von Rebellen aus dem Kloster verschleppt worden, nachdem diese die Stadt erobert hatten, die mehrheitlich von Christen bewohnt war und in aller Welt bekannt ist, weil hier noch Aramäisch, die Sprache Jesu, gesprochen wird. Die Schwestern wurden schließlich am 9. März 2014 in der Stadt Arsal im Nordosten des Libanon freigelassen.<br /> . <br />Thu, 21 Jul 2016 11:34:53 +0200AFRIKA/RUANDA - Hilfsprojekt für Mütter und Kinder soll Mangelernährung bekämpfenhttp://www.fides.org/de/news/60487-AFRIKA_RUANDA_Hilfsprojekt_fuer_Muetter_und_Kinder_soll_Mangelernaehrung_bekaempfenhttp://www.fides.org/de/news/60487-AFRIKA_RUANDA_Hilfsprojekt_fuer_Muetter_und_Kinder_soll_Mangelernaehrung_bekaempfenMuyanza – Mit einem sektorenübergreifenden Hilfsprojekt hilft die Organisation “Movimento Lotta contro la Fame nel Mondo” im medizinisch-sanitären Bereich und bei der Ernährung Müttern und Kindern in Buyoga im Norden von Ruanda. Insbesondere soll die Ernährung bei Müttern und Kindern verbessert und die medizinische Betreuung von Schwangeren und Neugeborenen für rund 1.500 Familien verbessert werden. <br />Zunächst sollen Schwangere und junge Mütter während der Schwangerschaft und während der ersten Lebensjahre des Kindes versorgt werden. Dafür soll das Gesundheitszentrum in Muyanza neue medizinische Geräte erhalten, damit Risikoschwangerschaften rechtzeitig diagnostiziert und behandelt werden können. Außerdem sind Fortbildungskurse für die Mitarbeiter der Gesundheitseinrichtung vorgesehen.<br />Die Lebensmittelsicherheit der Familien wird auch durch eine Diversifizierung des landwirtschaftlichen Anbaus garantiert werden. Eine weitere Phase des Projekts sieht Fortbildungsmaßnahmen für Bauern für Bauern vor, die auch Zugang zu Mikrokrediten haben werden, von denen rund 500 Viehzüchter und Bauern in Buyoga profitieren werden. <br /> <br /><br />Thu, 21 Jul 2016 11:25:20 +0200AMERIKA/MEXIKO - “Eltern, Lehrer und Zivilgesellschaft müssen einen Beitrag zum neuen Bildungsmodell leisten”http://www.fides.org/de/news/60485-AMERIKA_MEXIKO_Eltern_Lehrer_und_Zivilgesellschaft_muessen_einen_Beitrag_zum_neuen_Bildungsmodell_leistenhttp://www.fides.org/de/news/60485-AMERIKA_MEXIKO_Eltern_Lehrer_und_Zivilgesellschaft_muessen_einen_Beitrag_zum_neuen_Bildungsmodell_leistenChiapas – “Wir sind uns einig dass eine umfassende Bildungsreform notwendig ist”, so Bischof Felipe Arizmendi Esquivel San Cristobal de las Casas, der betont, dass unter anderen die Inhalte der Lehrbücher geprüft und einige bisher unterschätzte Fächer neu bewertet werden müssen, wie zum Beispiel die Bürgerkunde; die Sexualkunde neu konzipiert …und über die Verantwortlichkeit von Eltern, Lehrern und anderen Bezugspersonen nachgedacht werden müsse; dabei müsse man auch die verschiedenen im Land herrschenden kulturellen Umfelder berücksichtigen, insbesondere, was die Indios anbelangt. „Diese Reform muss natürlich auch pädagogische, methodologische uns strukturelle Aspekte berücksichtigen und die Rechte und Pflichten der Mitarbeiter achten“, so der Bischof. <br />Mit Bezug auf die öffentliche Debatte über die vom Kongress gebilligte Bildungsreform , erinnert der Bischof an das Dokument der Bischofskonferenz von 2012, in dem die Bischöfe das mexikanische Bildungssystem analysieren und Verbesserungsvorschläge machen. Insbesondere zitiert er den Punkt 18 des Dokuments, wo es heißt: “Wenn das Bildungssystem die Menschen nicht zu integren Personen macht, die das Gute, das Schöne, die Wahrheit und die Gerechtigkeit lieben, dann steht alles andere auf einem wackeligen Boden“. <br />Abschließend fordert der Bischof von San Cristobal de las Casas Eltern, Lehrer und Zivilgesellschaft auf, ihren Beitrag zu einem neuen Bildungsmodell zu leisten: “Wir dürfen nicht zulassen, dass sich nur von den Behörden berufene Spezialisten darum kümmern… Von der Bildung hängt das Schicksal des Landes ab”.<br /> <br />Thu, 21 Jul 2016 11:10:58 +0200ASIEN/JEMEN - Bischof Hinder: “Das von Pater Tom veröffentlichte Foto könnte echt sein. Ich glaube, dass er noch lebt“http://www.fides.org/de/news/60483-ASIEN_JEMEN_Bischof_Hinder_Das_von_Pater_Tom_veroeffentlichte_Foto_koennte_echt_sein_Ich_glaube_dass_er_noch_lebthttp://www.fides.org/de/news/60483-ASIEN_JEMEN_Bischof_Hinder_Das_von_Pater_Tom_veroeffentlichte_Foto_koennte_echt_sein_Ich_glaube_dass_er_noch_lebtAden - “Es gibt keine neuen Nachrichten und mit den technischen Mitteln, die uns heute zur Verfügung stehen ist alles möglich. Das Foto könnte aber auch echt sein. Manche betrachten es als Beweis dafür, dass Padre Tom noch lebt. Und auch ich glaube, dass er noch lebt“, so der Vikar des Südlichen Arabien, Bischof Paul Hinder OFMCap, zur Veröffentlichung eines neuen Fotos auf dem Facebook-Account des entführten Salesianierpaters Tom Uzhunnalil. Der indische Priester wurde am vergangenen 4. März in Aden bei dem Attentat auf eine kirchliche Einrichtung verschleppt, bei dem vier Schwestern von der Nächstenliebe und weitere 12 Personen starben. <br />Das gestern auf dem Facebook-Account von Pater Tom veröffentlichte Foto zeigt einen Mann mit leidendem Gesichtsausdruck, langen Haaren und langem Bart. Der in englischer Sprache veröffentlichte "Post" zum Foto kündigt die bevorstehende Veröffentlichung einers “Bittgesuchs” des entführten Priesters an. Unklar ist, wer das Foto und die Nachricht „gepostet“ hat. Wie indische Medien berichten, erkennen Angehörige von Pater Tom auf den veröffentlichten den entführten Priester. “Bis jetzt” so Bischof Hinder “gibt es keine weiteren Elemente, die den Sinn und die Herkunft des Fotos entschlüsseln lassen. In jüngster Vergangenheit gab es keinen wesentlichen Fortschritt bei den Verhandlungen für die Freilassung von Pater Tom”. <br />Unterdessen waren bereits während der Karwoche waren im Internet Gerüchte über eine angebliche Kreuzigung des indischen Priesters in Umlauf gebracht worden. Am Dienstag, den 29. März warnte die Kongregation der Salesianer von Don Bosco jedoch in einer offiziellen Verlautbarungen vor faschen Nachrichten im Internet . Auch damals betonte Bischof Hinder: „Wir geben die Hoffnung nicht auf und beten weiter für ihn“.<br /> . <br /><br />Wed, 20 Jul 2016 12:46:22 +0200AFRIKA/ANGOLA - SECAM-Vollversammlung: Familienpastoral steht im Mittelpunkthttp://www.fides.org/de/news/60482-AFRIKA_ANGOLA_SECAM_Vollversammlung_Familienpastoral_steht_im_Mittelpunkthttp://www.fides.org/de/news/60482-AFRIKA_ANGOLA_SECAM_Vollversammlung_Familienpastoral_steht_im_MittelpunktLuanda – Mit einem feierlichen Gottesdienst begann am gestrigen 19. Juli in der Pfarrei von der Heiligen Familie in Luanda offiziell die 17. Vollversammlung des Symposiums der Bischofskonferenzen von Afrika und Madagaskar zum Thema “Familie in Afrika, gestern heute und morgen im Licht des Evangeliums”. An dem Eröffnungsgottesdienst nahmen mehrere Kardinäle, zahlreiche Bischöfe und Sekretäre der afrikanischen Bischofskonferenz teil. Es zelebrierte der Vorsitzende der Bischofskonferenz von Angola und Sao Tomé, Bischof Gabriel Mblingue von Lubango. Erstmals seit der Gründung des Symposiums im Jahr 1969 findet eine SECAM-Vollversammlung in Angola statt.<br />Im Rahmen der Versammlungsarbeiten werden sich die Teilnehmer bis zum kommenden 24. Juli in Seminaren und Diskussionsrunden mit einer Reihe von Themen befassen, die die Realität und die Perspektiven der Familie in Afrika betreffen. Diskussionsgrundlage sind die beiden Familiensynoden und das Apostolische Schreiben “Amoris laetitia” von Papst Franziskus. Es geht also im Wesentlichen um die Herausforderungen mit denen sich die Familien in Afrika konfrontiert sehen, wobei unter anderem auch der Einfluss der modernen Medien auf das Leben der Familien in Afrika berücksichtigt werden soll. Abschließend werden die Teilnehmer Empfehlungen für die Familienpastoral formulieren. <br /> <br />Wed, 20 Jul 2016 12:05:05 +0200AFRIKA/NIGERIA - Humanitäre Krise verursacht Unterernährung bei über 240.000 Kindernhttp://www.fides.org/de/news/60480-AFRIKA_NIGERIA_Humanitaere_Krise_verursacht_Unterernaehrung_bei_ueber_240_000_Kindernhttp://www.fides.org/de/news/60480-AFRIKA_NIGERIA_Humanitaere_Krise_verursacht_Unterernaehrung_bei_ueber_240_000_KindernAbuja – Infolge der Zuspitzung der humanitären Lage nach der Gewalt der dschihadistischen Boko Haram-Bewegung leiden im Staat Borno im Nordosten Nigerias insgesamt über 240.000 Kinder an akuter Unterernährung mit hohem Sterblichkeitsrisiko. Wie aus Schätzungen des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen hervorgeht, sind von den insgesamt 244.000 Kindern fast 50.000 in Lebensgefahr, sollte nicht rechtzeitig geholfen werden. “Durchschnittlich werden 134 Kinder am Tag an Krankheiten, die von der akuten Unterernährung verursacht werden, sollte es nicht rasch Hilfe geben”, heißt es in einer Verlautbarung der Abteilung des Kinderhilfswerks für West- und Zentralafrika. <br />Die Lebensmittelkrise in der Region wird offensichtlich, nachdem internationale Truppen die bisher von Boko Haram gehaltene Gebiete zurückerobern und diese für humanitäre Hilfswerke zugänglich werden. In den zurückeroberten Regionen wird die verzweifelte Lage deutlich: vollkommen verwüstete Städte, in denen Vertriebene ohne Wasser und Lebensmittel unter verheerenden hygienischen Bedingungen leben. Trotzdem können fast 2 Millionen Menschen in weniger sicheren Gebieten noch nicht versorgt werden. Während des seit sieben Jahren andauernden Konflikts starben nach Schätzungen der Regierung durch die Gewalt der Boko Haram über 12.000 Menschen und über 2,5 Millionen wurden aus ihren Häusern vertrieben.<br /> <br /><br /><br />Wed, 20 Jul 2016 11:49:35 +0200ASIEN/HEILIGES LAND - Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem lanciert neuen Internetauftritthttp://www.fides.org/de/news/60481-ASIEN_HEILIGES_LAND_Ritterorden_vom_Heiligen_Grab_zu_Jerusalem_lanciert_neuen_Internetauftritthttp://www.fides.org/de/news/60481-ASIEN_HEILIGES_LAND_Ritterorden_vom_Heiligen_Grab_zu_Jerusalem_lanciert_neuen_InternetauftrittVatikanstadt – Initiativen und Projekte, die vom Ritterorden des Heiligen Grabs zu Jerusalem entwickelt oder unterstützt wurden werden künftig über eine neue Plattform weltweit bekannt gemacht werden: das internationale Portal des katholischen Ordens wurde in den vergangenen Tagen von Kardinal Edwin O'Brien, Großmeister des Ordens vom Heiligen Grab lanciert und erscheint in fünf sprachen. Der neue Internetauftritt wurde von der Medienabteilung des Ordens in Zusammenarbeit mit dem Kommunikationssekretariat des Heiligen Stuhls entwickelt. Wie der Medienbeauftragte des Ordens Francois Wayne gegenüber dem lateinischen Patriarchat in Jerusalem betont, wurde das neue Portal vor allem für die rund 30.000 Mitglieder des Ordens in aller Welt konzipiert und soll über die Aktivitäten des lateinischen Patriarchats und der Kustodie der Franziskaner im Heiligen Land informieren. Aber auch „alle, die am Heiligen Land interessiert sind“, so Wayne “können auf den Internetseiten Anregungen und Ermutigungen zur Unterstützung christlicher Gemeinden finden, die in den biblischen Gebieten wohnen”.<br />Heute, so Wayne weiter “sind die Mitglieder des Ritterordens vom Heiligen Grab vor allem Männer und Frauen, die sich zumeist als Laien in ihren Diözesen engagieren und versuchen das Taufgelübde im Licht des leeren Grabes zu leben und von der Macht der Auferstehung Christi Zeugnis abzulegen und ihre Kräfte darin zu investieren, die ‚lebendigen Steine’ der Kirche im Heiligen land zu bewahren“. <br /> <br /><br />Wed, 20 Jul 2016 11:17:20 +0200