Fides News - German (Standard)http://www.fides.org/Aus dem Archivder FidesagenturdeDie auf unseren Internetseiten veröffentlichten Inhalte unterliegen einer Licenza Creative Commons. AFRIKA/SÜDAFRIKA - Erzbischof von Bloemfontein zurückgetreten und Nachfolger ernannthttp://www.fides.org/de/news/67670-AFRIKA_SUeDAFRIKA_Erzbischof_von_Bloemfontein_zurueckgetreten_und_Nachfolger_ernannthttp://www.fides.org/de/news/67670-AFRIKA_SUeDAFRIKA_Erzbischof_von_Bloemfontein_zurueckgetreten_und_Nachfolger_ernanntVatikanstadt – Papst Franziskus hat den von Erzbischof Jabulani Adatus Nxumalo, O.M.I. von Bloemfontein eingereichten Rücktritt angenommen und den bisherigen Bischof von Kokstad, Zolile Peter Mpambani, S.C.J., zu seinem Nachfolger ernannt. <br /> Wed, 01 Apr 2020 13:59:15 +0200EUROPA/ITALIEN - Corona-Pandemie: Christliche Vereine und Gemeinschaften fordern „humanitären Korridor“ für den Iran und Aussetzung der Sanktionenhttp://www.fides.org/de/news/67667-EUROPA_ITALIEN_Corona_Pandemie_Christliche_Vereine_und_Gemeinschaften_fordern_humanitaeren_Korridor_fuer_den_Iran_und_Aussetzung_der_Sanktionenhttp://www.fides.org/de/news/67667-EUROPA_ITALIEN_Corona_Pandemie_Christliche_Vereine_und_Gemeinschaften_fordern_humanitaeren_Korridor_fuer_den_Iran_und_Aussetzung_der_SanktionenRom – In einem gemeinsamen Appell fordern in Italien ansässige von christliche Vereine und Gemeinschaften und einzelnen Persönlichkeiten der Kultur und Aktivisten, die sich für den Schutz von Rechten und humanitäre Hilfe einsetzen, die dringende Schaffung eines "Korridors für Gesundheitshilfe", um im Iran die Bereitstellung von wichtigen Medikamente und medizinischr Versorgung zur Bekämpfung der Coronavirus-Epidemie zu gewährleisten, und eine sofortige Aussetzung der Wirtschaftssanktionen, die dieses Land betreffen, um die Bereitstellung aller Vermögenswerte zu ermöglichen, die zur Eindämmung der Gesundheitskrise notwendig sind. Der Aufruf richtet sich insbesondere an "die am wenigsten von der Krise und wurde zur Kenntnisnahme an Ayatollah Ali Khamenei, an den Hohen Vertreter der Europäischen Union für auswärtige Angelegenheiten, Josep Borrell. an den Präsidenten des Europäischen Parlaments, David Sassoli, sowie an das italienische Staatsoberhaupt, Präsident Sergio Mattarella verschickt.<br /> "Es ist bekannt, dass der Iran, eines der am stärksten vom Coronavirus betroffenen Länder ist", heißt es im Text des Aufrufs, "und dass das Land nicht in der Lage ist, die notwendige medizinische Hilfe zur Eindämmung der Epidemie entgegenzunehmen, was durch internationale Sanktionen blockiert wird“. In dem Schreiben wird betont, dass der Zugang zu Medikamenten, medizinischen Geräten und Behandlungen "ein grundlegendes Menschenrecht ist, das in der Charta der Vereinten Nationen verankert ist", und dass "der Internationale Gerichtshof festgestellt hat, dass alle Sanktionen, die humanitären Aktivitäten behindern ausgesetzt werden müssen, und der freie Zugang der Staaten zu Schutzmaßnahmen und Ressourcen zur Abwehr von Gesundheitskrisen und Naturkatastrophen genehmigt werden müssen.”<br /> Die Unterzeichner bitten um "Beweise für Menschlichkeit, Zivilisation, Brüderlichkeit und Intelligenz", wobei auch darauf hingewiesen wird, dass "die im Iran stattfindende Epidemie nicht nur für das iranische Volk, sondern für alle Völker der Region und für die gesamte Menschheit eine ernsthafte Bedrohung darstellt, die erst dann als risikofrei angesehen werden können, wenn das iranische Problem gelöst ist". Denn niemand könne sich vor der Epidemie sicher fühlen, solange auch nur ein Infektionsherd aktiv bleibe. Es sei daher an der Zeit “eine starke Solidarität und eine aktive Brüderlichkeit unter den Völkern zu verwirklichen”.<br />Berits Mitte März wurde bekannt gegeben, dass der iranische Ayatollah Seyed Mostafa Mohaghegh Damad sich in einem Schreiben an Papst Franziskus gewandt hatte, und diesen um sein Eingreifen bat, um sicherzustellen, dass die Sanktionen gegen den Iran vor allem in Bezug auf die medizinische Versorgung aufgehoben werden.<br /> <br />Wed, 01 Apr 2020 13:54:56 +0200AFRIKA/BURKINA FASO - Kardinal Philippe Ouédraogo wurde positivo auf Covid-19 getestethttp://www.fides.org/de/news/67668-AFRIKA_BURKINA_FASO_Kardinal_Philippe_Ouedraogo_wurde_positivo_auf_Covid_19_getestethttp://www.fides.org/de/news/67668-AFRIKA_BURKINA_FASO_Kardinal_Philippe_Ouedraogo_wurde_positivo_auf_Covid_19_getestetOuagadougou – Kardinal Philippe Nakellentuba Ouédraogo, Erzbischof von Ouagadougou in Burkina Faso, wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Der Kardinal selbst gab dies in einer vom Generalvikar der Erzdiözese, Pfarrer Alfred Ouédraogo, veröffentlichten Mitteilung bekannt: "Wir möchten alle darüber informieren, dass wir die Testergebnisse vom Erzbischof erhalten haben. Der Test ist positiv und der Kardinal hält sich in der Klinik Les Genêts auf", heißt es in der Verlautbarung.<br />"Der Kardinal bat darum, die Informationen dem Volk Gottes zu übermitteln, um alle zu beruhigen. Er bittet auch um das gemeinsame Gebet für ihn, für alle anderen kranken Menschen und für diejenigen, die sich um die Patienten kümmern", schreibt der Generalvikar.<br />Kardinal Ouédraogo war in der Nacht vom 27. auf den 28. März getestet worden. Zuvor war bereits Erzbischof Séraphin François Rouamba, emeritierter Erzbischof von Koupèla, positiv auf das Coronavirus getestet worden.<br /> Burkina Faso ist eines der afrikanischen Länder, in denen die höchste Anzahl von Covid-19 registriert wurde. Zum 30. März gab es 261 bestätigte Fälle mit 32 Genesenen und 14 Todesfällen.<br />Am 18. März brachte die katholische Bischofskonferenz alle erforderlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus, wie von den Zivilbehörden festgelegt, auf den Weg und setzte im gesamten Staatsgebiet alle Gottesdienst und pastoralen Aktivitäten aus. Die Medien wurden um die Übertragung von Messen und anderen liturgischen Feiern gebeten.<br />Die Zahll der bestätigten Fällen von Covid-19-Afrikanen stellt sich derzeit in Afrika wie folgt dar: Südafrika 1.353; Algerien 716; Ägypten 710; Marokko 617; Tunesien 394: Burkina Faso 261; Kamerun 209; Elfenbeinküste 179; Senegal 175; Ghana 161; Mauritius 143; Nigeria 139; D.R. Kongo 109.<br /> <br />Wed, 01 Apr 2020 13:29:14 +0200ASIEN/INDIEN - In christlichen Krankenhäusern stehen über 60.000 Betten für die Behandlung von Corona-Patienten zur Verfügunghttp://www.fides.org/de/news/67666-ASIEN_INDIEN_In_christlichen_Krankenhaeusern_stehen_ueber_60_000_Betten_fuer_die_Behandlung_von_Corona_Patienten_zur_Verfuegunghttp://www.fides.org/de/news/67666-ASIEN_INDIEN_In_christlichen_Krankenhaeusern_stehen_ueber_60_000_Betten_fuer_die_Behandlung_von_Corona_Patienten_zur_VerfuegungNew Delhi - “Über 60.000 Betten sind in rund 1.000 Krankenhäusern und Kliniken, die sich in Trägerschaft von christlichen Instituten befinden, ausgestattet, um Covid 19-Patienten medizinisch zu versorgen. Christliche Gemeinden engegieren sich in Indien seit jeher in der Sozialarbeit und im Bildungs- und Gesundheitswesen und bieten Hilfe vor allem für die Arme und Bedürftige an", so Pater Mathew Abraham, Präsident des Christlichen Bündnisses für Gesundheit und Generaldirektor der Katholischen Gesundheitsvereinigung Indiens , gegenüber Fides. Die „Christian Coalition for Health" bot der indischen Regierung alle ihre Einrichtungen an, die ihr in Indien zur Verfügung stehen, wo bis zum 14. April eine „totale Blockade“ gilt.<br />Pater Mathew Abraham stellt fest, dass "Christen bestmöglich für die Gesundheit und das Wohlergehen der Bevölkerung der Nation arbeiten werden, um die Pandemie zu bekämpfen."<br />Seit Tagen organisieren christliche Krankenhäuser ihre Abteilungen, Mitarbeiter und Geräte, um die Herausforderungen der Krankheit bewältigen zu können, und "arbeiten bereits mit Gesundheitsbehörden der lokalen Regierung zusammen, um gegen diese Pandemie vorzugehen".<br /> In dem Bündnis schließen sich die Gesundheitseinrichtungen verschiedene christlichen Konfessionen in Indien zusammen. Unter den Mitarbeitern befinden ich auch über 1.000 Ordensfrauen, die als Ärztinnen arbeiten und etwa 50.000 katholischen Krankenschwestern.<br />Bereits vor einem Monat startete die Organisation in ihrem Hauptsitz in Hyderabad einen Online-Corona-Helpdesk <br /> Wed, 01 Apr 2020 13:09:24 +0200AMERIKA - CELAM weiht den Kontinent der Gottesmutter von Guadalupehttp://www.fides.org/de/news/67665-AMERIKA_CELAM_weiht_den_Kontinent_der_Gottesmutter_von_Guadalupehttp://www.fides.org/de/news/67665-AMERIKA_CELAM_weiht_den_Kontinent_der_Gottesmutter_von_GuadalupeMexiko City – Der Vorstand des Rates der Lateinamerikanischen Bischofskonferenzen wird zusammen mit den Bischöfen von Mexiko am Ostersonntag, den 12. April, um 12.00 Uhr , die Weihe Lateinamerikas und der Karibik an Unsere Liebe Frau von Guadalupe feiern, und sie um ihre Fürsprache für ein “baldiges Ende der Pandemie" zu bitten. Wie der Vorsitzende des CELAM, Erzbischof Miguel Cabrejos Vidarte von Trujillo, bei der Präsentation der Initiative betont, "erfordert der gegenwärtige Moment, dass wir als Hirten die Leiden unserer Völker sehen und hören, und die Hoffnung wecken, indem wir uns auf unsere Mutter im Himmels blicken". Der Erzbischof lädt daher alle Länder des Kontinents ein, sich über die Medien der Feier im mexikanischen Marienheiligtum anzuschließen. Am 12. April mittags sollen die Glocken aller Kirchen Lateinamerikas und der Karibik läuten. Damit soll das gemeinsame Gebet des Missionsrosenkranzes für die Gesundheit der Menschen auf den fünf Kontinenten beginnen, der der österlichen Feier der Auferstehung vorausgeht. Am Ende des Ostergottetsdienstes im mexikanischen Marienheiligtum findet schließlich der Akt der Weihe des Kontinents an Unsere Liebe Frau von Guadalupe statt.<br /> Wed, 01 Apr 2020 12:55:02 +0200AMERIKA/KOLUMBIEN - ELN verpricht humanitären Waffenstillstand: „Hoffnung auf Erleichterung“http://www.fides.org/de/news/67664-AMERIKA_KOLUMBIEN_ELN_verpricht_humanitaeren_Waffenstillstand_Hoffnung_auf_Erleichterunghttp://www.fides.org/de/news/67664-AMERIKA_KOLUMBIEN_ELN_verpricht_humanitaeren_Waffenstillstand_Hoffnung_auf_ErleichterungBogota – Als "Hoffnung auf Erleichterung für das kolumbianische Volk, insbesondere für diejenigen, die am stärksten unter den Folgen des bewaffneten Konflikts leiden", bezeichnen die Bischöfs von Kolumbien die Ankündigung eines einseitigen einmonatigen Waffenstillstands der Nationalen Befreiungsarmee . Der Waffenstillstand solla ab dem heutigen 1. April aus humanitären Gründen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gelten.<br />In dieser Stunde der Prüfung und des großen Leids für alle Kolumbianer fordern die Bischöfe "alle illegalen bewaffneten Organisationen auf, Angriffe, Gewaltakte, Entführungen, Drohungen und Erpressungen, einschließlich verbaler Gewalt, einzustellen".<br /> "Wir schließen uns dem dringenden Appell von Papst Franziskus und dem Appell des Generalsekretärs der Vereinten Nationen an”, so die Bischöfe weiter, “und betonen, dass die aktuelle gesundheitliche und soziale Krise es erfordert, die Dynamik der Gewalt zu stoppen, um die Hilfe zu fördern und die Fürsorge für diejenigen, die unter schwierigen Bedingungen leben und besonders verwundbar sind. Wir erweitern die Forderung nach Beendigung der Gewalt auch auf die Familien, denn sind der erste Ort sind, wo Frieden in der Gesellschaft entsteht."<br />Die kolumbianischen Bischöfe laden angesichts der aktuellen dazu ein, die für das Gemeinwohl erforderlichen Maßnahmen auf den Weg zu bringen und die Krise "mit Verantwortung, durch den Dialog und die Einheit des Landes“ anzugehen“. Insbesondere die Regierung, müsse „Räume und Szenarien für den Dialog schaffen, um den Prozess der Versöhnung, der Einheit und des Friedens im Land mit der Unterstützung und dem Engagement aller Bürger fortzusetzen".<br /> <br />Wed, 01 Apr 2020 12:42:29 +0200VATIKAN- Kardinal Tagle unterstützt globalen Waffenstillstand: “Corona-Krise als Gelegenheit für Frieden und Aussöhnung”http://www.fides.org/de/news/67669-VATIKAN_Kardinal_Tagle_unterstuetzt_globalen_Waffenstillstand_Corona_Krise_als_Gelegenheit_fuer_Frieden_und_Aussoehnunghttp://www.fides.org/de/news/67669-VATIKAN_Kardinal_Tagle_unterstuetzt_globalen_Waffenstillstand_Corona_Krise_als_Gelegenheit_fuer_Frieden_und_AussoehnungVatikanstadt – "Der Appell des Generalsekretärs der Vereinten Nationen, mit der Bitte um einen globalen Waffenstillstand ist notwendig und angemessen. Die Tatsache, dass Papst Franziskus dies unterstützt und sich ihm angeschlossen hat, macht den Appell wirklich prophetisch. Die Krise im Zuammenhang mit der Verbreitung von Covid-19 wird als "Pandemie" bezeichnet, da sie alle Völker und alle Nationen betrifft. Es erfordert daher, dass alle Völker und Nationen gemeinsam reagieren, um unsere gemeinsame Menschheitfamilie und unser „gemeinsames Zuhause“ zu schützen. Die Covid-19-Krise fordert uns alle auf, Leben zu retten. Unser gemeinsamer Feind ist die Infektion, nicht andere Menschen. Der vorgeschlagene Waffenstillstand erinnert uns daran, dass wir uns gegenseitig schützen und nicht gegenseitig töten sollen. Und wir hoffen, dass der Waffenstillstand als eine Art Lebensstil fortgesetzt wird, wenn die Pandemie vorbei ist", so Kardinal Luis Antonio G. Tagle, Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker, im Interview mit Fides zu den Forderungen nach einem globalen Waffenstillstand angesichts der Corona-Epidemie.<br />„Jede Krisensituation” so Kardinal Tagle “kann sich in einem “Kairòs” verwandeln, in einen „günstigen Zeitpunkt“, je nach der Bedeutung, die wir wahrnehmen, dem Ruf, den wir hören, und den Maßnahmen, die wir ergreifen. Die aktuelle Krise hat viele beunruhigende Dinge offenbart. Es ist beschämend, dass einige Länder zwar über massive Waffenreserven verfügen, aber nicht über Medikamente, Masken und Schutzausrüstung. Es ist skandalös, dass ein Großteil der Staatshaushalte für Waffen verwendet wird, aber nur in sehr geringem Maß für Bemühungen um Dialog und Versöhnung. Es ist erstaunlich, dass einige Entscheidungsträger, den Notfall für politische und ethnische Zwecke nutzen, während das Virus für ethnische Gruppen und politische Überzeugungen keinen Unterschied macht. Diese Krise könnte aber auch zu einem Anlass für Frieden und Versöhnung werden, wenn wir als vereinte Menschheitsfamilie die Demut besitzen, die Torheit von Diskriminierung, Vorurteilen, Herrschaft und Gewalt zu erkennen, und die Demut, uns für eine Willkommenskultur und für Respekt, Mitgefühl, Dienstbereitschaft und Frieden zu entscheiden".<br /> Schließlich gelten die Gedanken des Kardinals in seiner Eigenschaft als Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker auch jenen Bevölkerungsgruppen, die heute in Asien, Afrika und Lateinamerika in Situationen von Gewalt, Konflikten und Krieg leben: „Es ist nicht einfach, Menschen, die Not leiden, etwas zu sagen. Manchmal sagt mehr mit einer stille Präsenz. Aber ich möchte auch betonen, dass die Kirche die Opfer von Konflikten und Kriegen, insbesondere in den ärmsten Teilen der Welt, einlädt, weiterhin nach Frieden zu verlangen und davon zu träumen. Wir Christen glauben an das Versprechen Jesu, immer bei uns zu sein, als Friedensstifter, und Herr der Liebe und des Lebens. Er ist unsere Hoffnung. Die Kirche lädt alle Christen und Menschen guten Willens ein, den Frieden durch kleine und einfache Gesten der Fürsorge oder mit barmherziger Präsenz zu fördern. Den Opfern, die von Kriegen erschöpft und müde sind, möchte ich sagen, dass ihre Tränen, ihre Schmerzen und ihre Hoffnungen nicht umsonst sind. In den Händen Gottes werden die Armen an das Gewissen appellieren und die Menschheitsgeschichte neu ausrichten."<br /> <br /><br />Wed, 01 Apr 2020 12:23:08 +0200AMERIKA/VENEZUELA - Bischöfe: "Wir brauchen umgehend konkrete Lösungen“http://www.fides.org/de/news/67663-AMERIKA_VENEZUELA_Bischoefe_Wir_brauchen_umgehend_konkrete_Loesungenhttp://www.fides.org/de/news/67663-AMERIKA_VENEZUELA_Bischoefe_Wir_brauchen_umgehend_konkrete_LoesungenCaracas – Die Bischofskonferenz von Venezuela bringt angesischts der globalen Gesundheitskrise in einer gemeinsamen Verlautbarung der Bischöfe ihre Besorgnis über die ernste Situation im eigenenn Land zum Ausdruck. Dabei erinnern die Bischöfe daran, dass die Lage dort bereits seit einiger Zeit kritisch ist.<br />"Es ist kein Geheimnis, dass heute in unserem Land viele in Armut leben”, so die venezolanischen Bischöfe. “Hinzu kommt der Mangel an Nahrungsmitteln, Medikamenten und anderen Gütern, der für ein gesundes Zusammenleben und das Funktionieren des Landes unbedingt erforderlich ist sowie die chronischen Mängel der öffentlichen Wasser- und Elektrizitätsversorgung. Diese Situation lässt die Venezolaner leiden, insbesondere die Ärmsten, und birgt die unmittelbare Gefahr gewaltsamer sozialer Explosionen. Die einheimischen Behörden müssen sich unbedingt damit auseinandersetzen, bevor sich die Situation weiter verschärft, mit den Konsequenzen, auf die wir gerne verzichten. Dabei sollte die Regierung versuchen, die Situation nicht nur mit militärischen und polizeilichen Mitteln anzugehen."<br />Die Bischöfe betonen daher nachdrücklich: "Wir brauchen unbedingt das Mitwirken, die Beratung und die Anleitung von qualifiziertem medizinischem und wissenschaftlichem Personal, unabhängig von ihrem sozialen und politischen Status. Die Kirche hat immer das Mitwirken der Gesellschaft an der Bewältigung der schwerwiegenden Probleme, unter denen Venezuela leidet, angeraten."<br /> "Um die wirtschaftlichen, politischen, administrativen, sozialen und Versorgungsprobleme zu lösen, die bereits bestehen und die jetzt durch die Cornona-Pandemie verschärft werden, ist ein Gesundheit, Wirtschaft, Religion, Arbeit, Bildung und Gewerkschaft) notwendig, um sich für eine Lösung zum Wohl der Menschen zu einigen. Auf diese Weise kann man konkrete und unmittelbare Lösungen finden, um diese Probleme zu lösen, um so mehr angesichts dieser gesundheitlichen, wirtschaftlichen und sozialen Notlage".<br />Schließlich bitten die Bischöfe um nationalen Einheit und danken den Priestern und Pastoralarbeiter der Kirche sowie den Ordensleuten, die notleidende Menschen begleiten. Abschließend bitten die Bischöfe um die Fürsprache Unserer Lieben Frau von Coromoto, der Schutzpatronin Venezuelas, für die Gesundheit des Landes. <br /> <br /><br />Wed, 01 Apr 2020 11:45:37 +0200ASIEN/NAHER OSTEN - Corona-Pandemie: „Pax Christi” bittet Trump um Aufhebung der Sanktionen gegen Iran, Syrien und Gazahttp://www.fides.org/de/news/67662-ASIEN_NAHER_OSTEN_Corona_Pandemie_Pax_Christi_bittet_Trump_um_Aufhebung_der_Sanktionen_gegen_Iran_Syrien_und_Gazahttp://www.fides.org/de/news/67662-ASIEN_NAHER_OSTEN_Corona_Pandemie_Pax_Christi_bittet_Trump_um_Aufhebung_der_Sanktionen_gegen_Iran_Syrien_und_GazaBrüssel – Die durch die Coronavirus-Pandemie verursachte Krise mache eine Aufhebung der von der US-Regierung gegen den Iran, Syrien und den Gazastreifen verhängten Wirtschaftssanktionen noch dringlicher, die in diesen Ländern besonders Leiden und Armut in der Bevölkerung auslösen. Dies fordert „Pax Christi International” in einem am Montag, den 30. März veröffentlichten offenen Brief an den US-Präsident Donald Trump.<br />Die katholische Organisation mit Sitz in Brüssel weist in ihrer Botschaft darauf hin, dass die Bevölkerung der von US-Wirtschaftssanktionen betroffenen Gebiete bereits unter einem Mangel an Nahrungsmitteln, sauberem Wasser und medizinischer Versorgung leidet. Das Fortbestehen der von den USA auf den Weg gebrachten wirtschaftlichen Strafmaßnahmen - warnt Pax Christi - könnte die Auswirkungen der Pandemie in diesen Regionen noch verheerender machen.<br /> "Als internationales katholisches Netzwerk mit 120 angeschlossenen Organisationen auf der ganzen Welt", heißt es in dem Schreiben, "hören wir direkt von unseren Partnern, dass das tägliche Leben der Menschen für viele in Ländern wie dem Iran, Syrien und Gaza, deren Situation bereits prekär war, sich infolge von COVID-19 weiter verschlechtert hat".<br />Pax Christi fordert Trump auf, Sanktionen, die sich nachteilig auf die Zivilbevölkerung auswirken, zu lockern und auszusetzen und nicht länger die Fähigkeit der Regierungen zu untergraben, auf die Gesundheitskrise angemessen zu reagieren. Der US-Präsident nahm am Freitag, dem 20. März, zusammen mit Vizepräsident Mike Pence an einer von 700 evangelischen Pastoren organisierten "Gebetskonferenz" teil, um für Überwindung der Coronavirus-Epidemie zu beten.<br />Zu den Sanktionen, die durch USA gegen die Regierungen dieser Gebiete verhängt wurden, so Pax Christi, gehören auch finanzielle Sanktionen, die die Möglichkeit der Länder, Vorräte und medizinische Geräte zu importieren, die zur Bewältigung der Folgen der Pandemie erforderlich sind, ernsthaft beeinträchtigen.<br /> Das von Pax Christi gesendete Dokument befasst sich auch mit spezifischen Notfallsituationen. In Bezug auf den Iran wird daran erinnert, dass die Coronavirus-Epidemie in diesem Land, in dem die von den USA verhängten Santkionen bereits vor der aktuellen Krise einen ernsthaften Mangel an Medikamenten und medizinischen Geräten verursacht hatten, bereits "verheerende Auswirkungen" hat. Es wird zwar anerkannt, dass bereits Schritte unternommen wurden, wie zum Beispiel ein Konsens über den humanitären Handel mit der iranischen Zentralbank, aber durch die US-Sanktionen sei die gesamte iranische Wirtschaft, so dass ausländische Banken und Regierungen kaum bereit sind, humanitäre Transaktionen gegenüber dem Iran durchzuführen.<br /> In Bezug auf Syrien wird auf die "entsetzlichen" Folgen verwiesen, die die Epidemie in einem Land haben könnte, in dem 11 Millionen Einwohner bereits humanitäre Hilfe benötigen, um zu überleben, und wo die Verhängung radikaler Sanktionen den Kauf von Medikamenten und medizinischer Versorgung erschwert, während das Gesundheitssystem des Landes durch jahrelange Konflikte zerstört wurde. <br />In Gaza - berichtet Pax Christi – habe die israelische Blockade die Situation bereits vor der Pandemiekrise "unhaltbar" gemacht, während die Vereinten Nationen und andere internationale Organisationen bereits in der Vergangenheit wiederholt auf den Mangel an Grundmedikamenten und medizinischer Versorgung hingewiesen haben. Die hohe Bevölkerungsdichte, Engpässe im Wasserversorgungssystem und bei den sanitären Einrichtungen machen Gaza zu einem potenziell gefährdeten Gebiet, in dem die Entwicklung von Epidemien verheerende Auswirkungen hätte. Mit negativen Folgen auch für Israel. Pax Christi fordert deshalb die US-Behörden auf, Israel zu drängen, "dafür zu sorgen, dass medizinische Geräte und Technologien in Gaza bereitgestellt werden und dass Patienten, die außerhalb von Gaza versorgt werden müssen, die erforderlichen Genehmigungen für lange Behandlungszeiten erhalten, und " Familienmitglieder, insbesonders Eltern, die Kinder begleiten dürfen".<br />Die Botschaft von Pax Christi, die von allen Verantwortlichen der Organisation - beginnend mit deren Präsident Marc Stenger, Bischof von Troyes – und den Mitgliedern des Internationalen Rates und den Verantwortlichen Länderbüros unterzeichnet wurde, endet mit dem Versprechen, um “Weisheit und das Mitgefühl von Präsident Trump” zu beten, “in diesen schwierigen Zeiten".<br /> .<br />Tue, 31 Mar 2020 14:05:54 +0200ASIEN/PAKISTAN - Corona-Pandemie: Kapuzinermönche beten für Italien und alle besonders betroffenen Länderhttp://www.fides.org/de/news/67661-ASIEN_PAKISTAN_Corona_Pandemie_Kapuzinermoenche_beten_fuer_Italien_und_alle_besonders_betroffenen_Laenderhttp://www.fides.org/de/news/67661-ASIEN_PAKISTAN_Corona_Pandemie_Kapuzinermoenche_beten_fuer_Italien_und_alle_besonders_betroffenen_LaenderLahore - "Wir sind zutiefst besorgt und solidarisch mit Italien aufgrund der schrecklichen Situation durch die Verbreitung des Coronavirus. Wir sprechen allen Familien, die in den letzten Tagen ihre Angehörigen verloren haben, unser tief empfundenes Beileid aus. Wir beten für alle Patienten die noch in Italien, Pakistan und auf der ganzen Welt in Krankenhäusern und Kliniken, behandelt werden. Wir beten für Ärzte, medizinisches und paramedizinisches Personal: Der allmächtige Gott wird sie schützen und ihnen Weisheit und Glauben schenken, damit sie weiterhin den vielen kranken Menschen helfen können", so Pater Francis Nadeem OFM Cap, der für die Kusotidia "Mariam Siddeeqa" der Kapuzinermönche in Pakistan veantwortlich ist. In Pakitan gibt es derzeit über 1600 Corona-Infizierte und die Regierung hat verhängte nach dem Vorbild Chinas und Italiens, eine "totale Blockade" um die Ausbreitung des Virus einzudeämmen.<br /> Umterdessen wurden in Pakistan auch alle religiösen Aktivitäten ausgesetzt, während die Kapuzinergemeinschaft in den letzten Tagen zu einem besonderen Gebet für Italien einluden: "Unsere Gebete”, so Pater Nadeem, “gelten allen betroffenen Bürgern in Italien und den Priestern und Ordensleuten, die den Glaubens pflegen und das Wort Gottes predigen und den Armen Solidarität und Hilfe anbietet. Möge der allmächtige Gott alle Gläubigen der Welt vor diesem schrecklichen Virus schützen".<br />Das besondere Gebet der Ordensgemeinschaft von "Mariam Siddeeqa", wurde von deren Kustos, P. Francis Nadeem persönlich eleitet und fand im Franziskanerkloster im Bezirk Kot Lakhpat in Lahore statt. Besondere Gebete wurden für Italien und andere Länder gesprochen, darunter der Iran, Spanien, Belgien, die Vereinigten Staaten, das Vereinigte Königreich und China, in denen die Zahl der Verstorbenen und Infizierten besonders hoch ist.<br /> Inbesondere gedachten die Kapuzinermönchen den beiden Mitbrüdern, die an den Folgen von Covid-19 starben: in Italien verstarb Fra Giampiero Vignandel aus der Ordensprovinz Venedig, der in Trient starb, wo er in einer örtlichen Kantine für die Arme tätig war; in Madrid verstarb Bruder Luis Gabriel Carillo aus Ecuador, der sich zum Studium in Spanien aufhielt. Der Kustos appelliert an die christlichen Familien in Pakistan, mit der Bitte "weiterhin zu Hause zu beten", und versichert, dass "wir solche Gebete bis zum Ende der Pandemie fortsetzen werden".<br />Pater Francis Nadeem, der auch Exekutivsekretär der bischöflichen Kommission für Ökumene und interreligiösen Dialog ist, ist auch verantwortlich für die Herausgabe einer Informationsbroschüre über das Coronavirus, die über verschiedenen Kanäle an alle Gemeinden und Ordensgemeinschaften verteilt wurde. Die Kommission fordert die Gläubigen aller Religionen auf, täglich in Privathäusern, Moscheen und Kirchen für die Überwindung der Corona-Pandemie zu beten. Man wolle auch in dieser schwierigen Zeit „einen Beitrag zum Gemeinwohl leisten“, so der Ordensmann abschließend. <br /> <br />Tue, 31 Mar 2020 13:42:38 +0200AMERIKA/PERU - Einschränkungen durch Corona-Pandemie: Katholische Gemeinden versuchen mit Solidaritätsinitiativen zu helfenhttp://www.fides.org/de/news/67660-AMERIKA_PERU_Einschraenkungen_durch_Corona_Pandemie_Katholische_Gemeinden_versuchen_mit_Solidaritaetsinitiativen_zu_helfenhttp://www.fides.org/de/news/67660-AMERIKA_PERU_Einschraenkungen_durch_Corona_Pandemie_Katholische_Gemeinden_versuchen_mit_Solidaritaetsinitiativen_zu_helfenLima – Die "teilweise Lähmung" der Wirtschaft vieler Länder im Zusammenhang dem globalen Gesundheitsnotstand führt einerseits zu extremer Armut, andererseits aber gerade deshalb auch zahlreichen gut organisierten Solidaritätsinitiativen vieler katholischer Gemeinschaften in aller Welt. Dies geschieht auch in Peru, wo verschiedene Diözesen Initiativen auf den Weg bringen, um denjenigen zu helfen, die wenig oder überhaupt nichts haben und denen oft das Nötigste zum Überleben fehlt.<br />Wie die Peruanische Bischofskonferenz mitteilt, hat die Diözese Chosica in der Sorge um die am stärksten gefährdeten Familien, die während dieser Quarantäne aufgrund des Coronavirus keine nicht Einkaufen gehen können Pakete mit Nahrungsmitteln und nicht verderblichen Produkten für Bedürftige in den Bezirken San Juan de Lurigancho, Santa Anita, Ate-Vitarte, Huaycán, Chaclacayo, Chosica, Santa Eulalia, Matucana und anderen Gebieten der Diözese verteilt. Die Spenden werden durch die jeweiligen Pfarrer den Familien nach Hause geliefert, die dort in extremer Armut leben.<br />In der Diözese Lurín haben sich rund 50 Gemeinden zusammengeschlossen, um den bedürftigsten Bevölkerungsgruppen im Süden Limas zu helfen, die am stärksten von den Einschränkungen im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie betroffen sind. Der Generalsekretär der Caritasstelle in Lurín, Pfarrer Omar Sánchez Portillo, lud die Gemeinde ein, den Ärmsten konkret zu helfen. Die Kampagne wurde am 19. März gestartet und bis zum 27. März wurden bereits 18.000 Lebensmittelkörbe an Familien im Süden Limas geliefert.<br /> <br />Tue, 31 Mar 2020 13:08:45 +0200AFRIKA/D.R. KONGO - Kardinal Ambongo: “Wir dürfen nicht mit dem Leben der Menschen spielen“http://www.fides.org/de/news/67659-AFRIKA_D_R_KONGO_Kardinal_Ambongo_Wir_duerfen_nicht_mit_dem_Leben_der_Menschen_spielenhttp://www.fides.org/de/news/67659-AFRIKA_D_R_KONGO_Kardinal_Ambongo_Wir_duerfen_nicht_mit_dem_Leben_der_Menschen_spielenKinshasa - "Angesichts der schwerwiegenden Gefahr, die das Coronavirus für unser Land darstellt, hat der Präsident der Republik vorbeugende Maßnahmen ergriffen. Zur der Umsetzung dieser Maßnahmen hatte der Gouverneur der Provinz Kinshasa eine zeitweilige Ausgangssperre beschlossen, die heute in Kraft treten sollt", so Kardinal Fridolin Ambongo Besungu, der Erzbischof von Kinshasa, bei einer Pressekonferenz in der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo am vergangenen 28. März.<br />„Letzte Nacht haben wir jedoch erfahren, dass das Inkraftreten der Maßnahmen verschoben wurde. Dies lässt die Menschen, die sich darauf vorbereitet haben, in völliger Unsicherheit zurück", beklagt der Kardinal, der darum bittet," nicht mit dem Leben unseres Volkes zu spielen, weil alles Leben heilig ist".<br />Der Gouverneur von Kinshasa, Gentiny Ngobila, kündigte unterdessen an, dass für die Hauptstadt aufgrund der anhaltenden Coronavirus-Epidemie ab dem 28. März für drei Wochen in eine "totale Blockade" gelten werde.<br /> Doch die Regierungsbehörden der Demokratische Republik Kongo wollen die dreiwöchige Blockade von Kinshasa für drei Wochen mit sofortiger Wirkung verschoben werde, da Spekulationen über die Preise der Grundnahrungsmittel und zunehmende Unsicherheit in der Stadt befürchtet werden.<br />Bereits m 23. März erklärte Präsident Félix Tshisekedi mit sofortiger Wirkung den Ausnahmezustand, schloss die Landesgrenzen, verbot den Personenverkehr, das Ein- und Ausreisen, genehmigte jedoch den Warenverkehr mit Lastkraftwagen, Schiffen und Frachtflugzeugen.<br />Kardinal Ambongo sprach sich für eine totale Blockade aus: "Unserer Meinung nach kann nur eine totale Blockade die Ausbreitung dieser schrecklichen Epidemie verlangsamen". "Damit diese totale Blockade jedoch wirklich wirksam ist, muss sie von humanitären Sofortmaßnahmen begleitet werden, d.h. man muss den weniger Privilegierten Grundnahrungsmittel zur Verfügung stellen, kostenloses Wasser und Strom bereitstellen und Spekulationen über Preise entgegenwirken."<br />In der Demokratische Republik Kongo gibt es bisher mindestens 58 bestätigte Fälle von COVID-19 und fünf gemeldete Todesfälle.<br /> Tue, 31 Mar 2020 12:55:17 +0200EUROPA/ITALIEN - Covid-19: Malteserorden zunehmend besorgt um Menschen in Krisen- und Konfliktgebietenhttp://www.fides.org/de/news/67658-EUROPA_ITALIEN_Covid_19_Malteserorden_zunehmend_besorgt_um_Menschen_in_Krisen_und_Konfliktgebietenhttp://www.fides.org/de/news/67658-EUROPA_ITALIEN_Covid_19_Malteserorden_zunehmend_besorgt_um_Menschen_in_Krisen_und_KonfliktgebietenRoma - "Zunehmende Sorgen machen wir uns um Gemeinden in Kriegsgebieten auf der ganzen Welt, in denen der Zugang zu grundlegender Gesundheitsversorgung unzureichend ist.. Die Vertriebenen in diesen Gebieten leiden oft unter einem Mangel an Trinkwasser, Nahrungsmitteln, grundlegenden Dienstleistungen und Gesundheitsversorgung“, so Dominique de La Rochefoucauld-Montbel, Großhospitalier des Malteserordens in einem Kommentar zur Ausbreitung der Covid-19-Pandemie in Regionen, in denen medizinische Systeme nicht einmal in der Lage sind mit normalen Bedürfnissen fertig zu werden.<br />Der Malteserorden, der in vielen Konfliktgebieten vom Nahen Osten bis in die afrikanischen Länder südlich der Sahara präsent ist, weist darauf hin, dass insgesamt 25 afrikanische Länder bereits Covid-19-Fälle gemeldet haben. Der Orden, der in rund 30 afrikanischen Ländern zahlreiche medizinische Einrichtungen unterhält, stellt seinen medizinischen Teams Schutzausrüstung zur Verfügung, damit diese weiterhin im Dienste der örtlichen Gemeinden arbeiten können.<br />Pater Gérard, Gründer und Präsident der Bruderschaft des Seligen Gerardo in Mandeni in Südafrika, einer der ärmsten Gegenden der Welt, warnt vor einem möglichen “Tsunami”. Unter den 59 Millionen Einwohnern sei die Zahl der Infizierten zwar derzeit noch gering, aber „wir stehen vor einer großen Gefahr, denn unsere Gesundheitseinrichtungen sind der Herausforderung nicht gewachsen und das Virus verbreitet sich schnell im Land". Nach den Prognosen des südafrikanischen Gesundheitsministers werden 60-70% der südafrikanischen Bevölkerung sich mit dem Virus infizieren.<br /> Die Besorgnis über einen möglichen Ausbruch des Coronavirus in Syrien, wo seit nunmehr zehn Jahren Krieg herrscht, nimmt ebenfalls zu. Allein in der nordwestlichen Provinz Idlib sind im vergangenen Jahr fast eine Million Menschen aufgrund anhaltender Gewalt aus ihren Häusern geflohen. Viele leben in überfüllten Flüchtlingsunterkünften, in denen die Hygienebedingungen sehr schlecht sind. "Die Situation im Nordwesten Syriens war bereits vor der Coronavirus-Epidemie sehr fragil. Jetzt, da fast eine Million neue Binnenvertriebene auf dem Weg sind, hätte eine rasche Ausbreitung des Virus unvorstellbare Folgen. Das Gesundheitssystem ist dies nicht in der Lage, mit den Folgen des Krieges umzugehen", so Janine Lietmeyer, Bereichsleiterin für den Nahen Osten bei “Malteser International”, dem internationalen Hilfswerk des Malteserordens.<br /> Die Bedenken gelten auch für andere Länder, in denen aufgrund von Bürgerkriegen, Armut und politischen Unruhen humanitäre Krisen auftreten. Jelena Kaifenheim, die bei Malteser International für Amerika zuständig ist, sagt: "In Kolumbien haben wir einen Arzt im Gesundheitssekretariat von La Guajira, der das Krisenmanagement unterstützt. Strenge Quarantänemaßnahmen in Kolumbien haben dort zusätzliche Bedürfnisse enstehen lassen. Die Situation ist jetzt dramatisch, besonders für venezolanische Flüchtlinge und lokale Bevölkerungsgruppen, die mit einfachen Jobs überleben und jetzt Schwierigkeiten haben, sich zu ernähren.” Die meisten haben keinen Zugang zu Wasser, Seife und Gesundheitsdiensten und verfügen nicht über die Grundbedingungen, um die Quarantäneregeln einzuhalten.<br /> Tue, 31 Mar 2020 12:40:58 +0200AFRIKA/MOSAMBIK - Zupitzung der Gewalt: „Man will einen religiösen Konflikt schüren“http://www.fides.org/de/news/67657-AFRIKA_MOSAMBIK_Zupitzung_der_Gewalt_Man_will_einen_religioesen_Konflikt_schuerenhttp://www.fides.org/de/news/67657-AFRIKA_MOSAMBIK_Zupitzung_der_Gewalt_Man_will_einen_religioesen_Konflikt_schuerenMaputo - Ob sie Islamisten oder einfache Banditen sind, weiß niemand so genau. Sicher ist nur, dass die Anschläge und Übergriffe auf die Dörfer und Städte in der Region Cabo Delgado in Mosambik unvermindert weitergehen und sich dort die Gewalt zuspitzt. "Laut internationalen Medien soll es sich um Islamisten handeln, die mit dem IS in Verbindung stehen", so Missionare, die vor Ort leben und aus Sicherheitsgründen anonym bleiben wollen, gegenüber Fides, aber niemand wisse genau, wer sie sind. "Es heißt, junge Einheimische. Einige von der Polizei festgenommene Milizionäre haben gestanden, der Gruppe beigetreten zu sein, weil ihnen Geld angeboten wurde. Natürlich gibt es auch ausländische Söldner: Tansanier oder Mosambikaner, die in Tansania waren und zurückgekehrt sind. Aus diesem Grund verschärfen die Strafverfolgungsbehörden die Grenzkontrollen."<br /> Lokale Muslime, so die Beobachter weiter, seien niemals gewalttätige oder intolerant. Der Islam sei mit der lokalen Kultur verschmolzen und habe zu einem offenen und toleranten Glauben geführt. Die Beziehungen zwischen Christen und Muslimen seien seit jeher freundlich. "Es gibt großen gegenseitigen Respekt, volle Toleranz. Wir arbeiten und leben friedlich und harmonisch zusammen", fahren die Missionare fort. "Die ersten Opfer dieser Angriffe sind Muslime. So sehr, dass vor allem die islamische Gemeinde Angst hat. Aber auch wir Christen haben Angst, Opfer dieser sinnlosen Angriffe zu werden."<br />Bei den letzten beiden Angriffen in der vergangenen Woche, auf dasPolizeipräsidium in Quissanga in der nördlichen Provinz Cabo Delgado und auf eine Kaserne in Mocimboa da Praia, sollen die Milizsoldaten die schwarze Flagge des Kalifats gehisst haben. Doch bestehen weiterhin Zweifel an einem Krieg mit religiösem Hintergrund oder einen Konflikt, der den religiöse Faktor als Auslöser von Gewalt nutzen will.<br />Seit Beginn der Anschläge im Oktober 2017 gab es zwischen 350 und 700 Opfer. Infolge der Gewalt mussten150.000 Menschen ihre Heimat verlassen, was zu einer Cholera-Epidemie führte, bei der mindestens 20 Menschen starben. "Die jüngsten Anschläge waren sehr gut geplant”, so die Beobachter, die darauf hinweisen darauf hinweisen, dass vor allem Regierungsstrukturen systematisch angegriffen wurden. Die religiöse Matrix ist erst kürzlich entstanden. In Mosambik wird vermutet, dass bestimmte Interessen dahinter verborgen sind, ein religiöses Narrativ entstegeb zu lassen".<br />Die besonders betroffene Region ist sehr reich. In Palma, etwa achtzig Kilometer nördlich der Orte, an denen die Anschläge verübt wurden, befindet sich eines der größten Erdgasvorkommen der Welt. Rund 350 Kilometer südwestlich hingegen gibt es die weltweit größten Edelsteinminen. Wertvolle Ressourcen, die die Regierung in Maputo unbedingt sichern muss, um die Zukunft des Landes zu schützen.<br />Die Regierung stationiert zahlreiche Militär- und Polizeieinheiten vor Ort, aber das war bisher nicht genug. Erst kürzlich bat die Regierung Russland um Hilfe. In der Region ist auch die so genennte “Wagner”-Gruppe aktiv, der Söldner angehören, die bereits in Libyen und in der Zentralafrikanischen Republik kämpften. Das Risiko besteht vor allem darin, dass ein neuer interner Konflikt entsteht, der den Weg zu einer weiteren humanitäre Krise vorbereitet ebnet.<br /> Tue, 31 Mar 2020 12:16:03 +0200AFRIKA - Corona-Pandemie: Vorübergehende Schließung der Kirchen bietet auch Wachstumschancen für den persönlichen Glaubenhttp://www.fides.org/de/news/67656-AFRIKA_Corona_Pandemie_Voruebergehende_Schliessung_der_Kirchen_bietet_auch_Wachstumschancen_fuer_den_persoenlichen_Glaubenhttp://www.fides.org/de/news/67656-AFRIKA_Corona_Pandemie_Voruebergehende_Schliessung_der_Kirchen_bietet_auch_Wachstumschancen_fuer_den_persoenlichen_GlaubenKara – Nach dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie haben auch die Regierungen vieler afrikanischer Länder drastische Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Virus ergriffen, darunter die Schließung öffentlicher Einrichtungen und soziale Isolation. Und die afrikanischen Bischofskonferenzen ordneten die vorübergehende Schließung der Kirchen und die zeitweise Aussetzung der Sakramente an. Doch in Afrika ist es für viele katholische Christen nicht leicht, sich in dieser neuen Realität und insbesondere in dieser Dynamik der Beschränkung auf die spirituellen Gemeinschaft wiederzufinden: „Es ist ein neuer Weg, der nicht einfach zu gehen ist, es ist ein `Eindringen`des Virus, in die Welt der katholischen Christen, die sich ihrer neue Realität stellen müssen und sich ist immer noch schwer damit tun, sich anzupassen", so Pater Donald Zagore, ivorischer Theologe von der Gesellschaft der Afrikamissionen.<br /> "Manche versuchen in einer Art Hauskirche das Gebet in der Familie mit eigenen Mitteln zu pflegen. Doch andere leiden, weil sie nicht in der Familie beten können und zu sehr an die von der Kirche angebotene Seelsorge gewohnt sind", so Pater Zagore weiter. "Es ist heute für die afrikanischen Gläubigen wirklich schwierig, sich einen Glauben ohne Kirche, ohne Sakramente und vor allem ohne Priester vorzustellen. Wenn sie sich bisher von gut etablierten Strukturen wie der Kirche, der Hierarchie, den Sakramenten leiten ließen, müssen sie heute einen Weg finden, den sie alleine gehen können. Doch diese Krise bietet auch eine Wachstumschance für unsere Christen und für die Entwicklung eines größeren Verantwortungsbewusstsens für den eigenen Glauben. Ich bin sicher, dass die afrikanische Kirche aus Gesundheitskrise gestärkt und mit stärkeren katholischen Christen hervorgehen wird", so der Missionar abschließend.<br /> <br />Tue, 31 Mar 2020 11:39:01 +0200AMERIKA/BRASILIEN - Segen aus der Luft: Rundflüge mit Monstranz und Marienikone sollen während der Pandemie Trost spendenhttp://www.fides.org/de/news/67655-AMERIKA_BRASILIEN_Segen_aus_der_Luft_Rundfluege_mit_Monstranz_und_Marienikone_sollen_waehrend_der_Pandemie_Trost_spendenhttp://www.fides.org/de/news/67655-AMERIKA_BRASILIEN_Segen_aus_der_Luft_Rundfluege_mit_Monstranz_und_Marienikone_sollen_waehrend_der_Pandemie_Trost_spendenGoiania – Nach dem “Urbi et Orbi”-Segen von Papst Franziskus am Freitag, dem 27. März, auf dem menschenleeren Petersplatz brachten auch einige Diözesen in Brasilienaus besondere Initiativen zum Schutz der Bevölkerung auf den Weg, um die Gläubigen zu segnen und zum Gebet einzuladen und auch in dieser Zeit der Isolation aufgrund von Covid 19 Nähe zu demonstrieren.<br />Erzbischof Washington Cruz von Goiânia flog mit dem Allerheiligsten über die Hauptstadt der Region und die die Umgebung der Metropole : "Jesus Christus, Auferstehung und Leben, machen uns stark im Glauben und gewähren uns das Geschenk der Heilung, das Geschenk der Überwindung dieser Pandemie", sagte er in einem Video vor der von der Brasilianischen Bischofskonferenz CNBB veröffentlichten Video vor er das Flugzeug bestieg: "Bei diesem Flug habe ich gespürt, wie klein und unbedeutend ich bin. Wer über da über Goiânia flog, war Jesus das Sakrament. Ich war nur ein Instrument, denn das das Wichtigste war Er, der Goiânia, die Umgebung, die Erzdiözese, Brasilien und die ganze Welt segnete", so der Erzbischof im Anschluss.<br />Auch der Rektor der Marienbasilika „Nossa Senhora de Nazaré“in Belém , Pfarrer Luiz Carlos Maria Gonçalves, bestieg einen Hubschrauber mit der Ikaone der Schuzpatronin des brasilianischen Staates Pará und Königin des Amazonas. Geimeinsam mit ihm waren einige Gläubige an Bord, die während des Fluges den Rosenkranz beteten und um "den Segen und den Schutz der Jungfrau von Nazaré" baten, heißt es in einem Video, das in sozialen Netzwerken zu sehen ist. Erzbischof Alberto Taveira Corrêa von Belém, betont, dies sei eine sehr positive Erfahrung gewesen, "die vielen Menschen geholfen hab, den Schutz Unserer Lieben Frau in dieser sehr schwierigen Zeit zu spüren". "Ich hoffe, dass viele andere Initiativen uns helfen, zu den mächtigsten Instrumenten zu greifen, die wir haben: Gebet, Buße, Fasten, Nächstenliebe, diese Instrumente der Fastenzeit sind können uns helfen, die Herausforderung zu meistern. "<br />Am gestrigen 30. März, fand auch in der Erzdiözese São Luís ein Flug mit der Marien-Ikone “Nossa Senhora da Vitória”, der Schutzpatronin der Stadt und Namensgeberin der Kathedrale der Metropole statt: durch ihre Fürsprache, möge "Gott uns von dem Bösen befreien, das auf Brasilien und der Welt lastet". An Bord befand sich der Pfarrer der Kathedrale, Roney Rocha Carvalho, der die Gläubigen gebeten hatte, den Rundflug mit dem Rosenkranzgebet zu begleiten, "wodurch eine große Gebetskette in der Stadt entstehen sollte".<br /> <br />Tue, 31 Mar 2020 11:09:10 +0200VATIKAN - Papst Franziskus schließt sich dem Appell des UN-Generalsekretärs an und ruft zu weltweitem Waffenstillstand aufhttp://www.fides.org/de/news/67654-VATIKAN_Papst_Franziskus_schliesst_sich_dem_Appell_des_UN_Generalsekretaers_an_und_ruft_zu_weltweitem_Waffenstillstand_aufhttp://www.fides.org/de/news/67654-VATIKAN_Papst_Franziskus_schliesst_sich_dem_Appell_des_UN_Generalsekretaers_an_und_ruft_zu_weltweitem_Waffenstillstand_aufRom – In seiner Ansprache zum Angelus-Gebet, das er auch am Sonntag, dem 29. März, in der Bibliothek des Vatikanischen Apostolischen Palastes betete schließt sich Papst Fraziskus dem in den vergangenen vom Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres, auf den Weg gebrachten Appell zur weltweiten Beendigung der Konflikte und Schaffung von Korridoren für humanitäre Hilfe an. „Möge uns unser gemeinsamer Kampf gegen die Pandemie erkennen lassen, wie notwendig es ist, unsere geschwisterlichen Bande als Mitglieder der einen Menschheitsfamilie zu stärken! Und möge er die Verantwortlichen der Nationen und die anderen beteiligten Parteien zu einem erneuerten Einsatz für die Überwindung der Rivalitäten anregen“, so Papst Franziskus wörtlich. Konflikte würden „nicht durch Kriege gelöst“, mahnte der Papst. „Gegensätze und Kontraste müssen durch Dialog und die konstruktive Suche nach dem Frieden ausgeräumt werden.“ <br />Pater Qaisar Feroz OFM cap, Direktor des Kommunikationsbüros der Bischofskonferenz von Pakistan, ist der Aufrunf von Papst Franziskus eine "mitfühlende Antwort" auf den gegenwärtigen Moment der Coronavirus-Pandemie, die seiner Ansicht nach auch "alle politischen Kriege auslöschen" sollte. “Dies ist eine Zeit, um die Menschheit zu retten”, so der Ordensmann, “und ich hoffe, dass alle Konfliktparteien, einschließlich aller islamistischen Gruppen, die Forderung der Vereinten Nationen nach einem globalen Waffenstillstand auch in Pakistan respektieren und unterstützen, indem sie die notwendigen Maßnahmen der pakistanische Regierung befolgen, insbesondere unter Berücksichtigung der Tatsache, dass über 25% der Bevölkerung unter Armut leben”.<br /> Auch der Jesuit Cedric Prakash vom "Prashant"-Zentrum in Ahmedabad hofft, dass der von Papst Franziskus ausgesprochene Appell von Verantwortungsträgern in aller Welt und auch von den "Kriegsherreh und denjenigen, die die Rüstungsindustrie kontrollieren", nicht ignoriert werden wird. Der von Papst Franziskus geforderte Waffenstillstand so Pater Cedric Prakash gegenüber Fides, sei "das Klügste, was man in diesem Moment tun kann", wenn es um die Bewältigung der Covid 19-Pandemie geht.<br /> Nach dem von António Guterres an die verschiedenen Kriegsszenarien auf der ganzen Welt berichteten Appell erklärten in Syrien die Syrian Democratic Forces , dass man bereit sei, alle Militäraktion im Nordosten des Landes auszusetzen. Im von fünf Kriegsjahren zerstörten Jemen hat der UN-Gesandte Martin Griffith sowohl von den Houthi-Rebellen als auch von den Regierungstruppen "positive Antworten" auf die Forderung nach einem "humanitären Waffenstillstand" erhalten, damit eine besseren Bekämpfung der Gefahr der Pandemie ermöglicht werden kann. In Afrika haben die Anführer einer der größten separatistischen Milizen in Kamerun ihre Bereitschaft zu einem zweiwöchigen Waffenstillstand vom 29. März bis 12. April bekundet, um Initiativen zur Vorbeugung gegen die Pandemie zu fördern . Ein Festhalten an dem Aufruf des UN-Generalsekretärs Guterres bestätigten auch die Kommunistischen Partei der Philippinen und die der Regierung in Manila.<br /> Mon, 30 Mar 2020 14:27:20 +0200AFRIKA/COTE D’IVOIRE - Auswirkungen der Corona-Pandemie: Telefon-Hotline der Jesuiten bietet psychologische Beratung anhttp://www.fides.org/de/news/67653-AFRIKA_COTE_D_IVOIRE_Auswirkungen_der_Corona_Pandemie_Telefon_Hotline_der_Jesuiten_bietet_psychologische_Beratung_anhttp://www.fides.org/de/news/67653-AFRIKA_COTE_D_IVOIRE_Auswirkungen_der_Corona_Pandemie_Telefon_Hotline_der_Jesuiten_bietet_psychologische_Beratung_anAbidjan - Angesichts der Ausbreitung des Coronavirus und seiner psychosozialen Auswirkungen auf die Bevölkerung, brachte, Pater Jean Messingue, Spezialist für klinische Psychologie und Direktor des theologischen Instituts der Jesuiten in Abidjan , in Zusammenarbeit mit Professor Médard Koua, Direktor der psychiatrischen Klinik in Bouaké, eine Telefonhotline auf den Weg, über die “die psychologischen Unterstützung für Menschen anbieten möchte, die das Bedürfnis haben, angemessene Antworten auf ihre emotionale Not und das Gefühl der Bedrohungen zu finden, die das Coronavirus bei ihnen auslöst".<br />Drei Telefonleitungen sind rund um die Uhr besetzt und zwei Freiwilligenteams versuchen die notwendige Unterstützung zu bieten. Zu den freiwilligen Helfern gehören zum einen Experten der psychiatrischen Klinik in Bouaké und zum anderen Studenten des Zentrums für Beratung und klinische Seelsorge der Jesuitenuniversität ITCJ. <br /> "Unsere Studenten verfügen bereits über ein Zertifikat und besuchten Kurse zur professionellen Beratung", versichert Pater Jean Messingue. „Es wurde eine Schulung für psychosoziale Kriseninterventionen durchgeführt, und jeder Student legte eine mündliche Prüfung ab. Professor Koua und ich koordinieren und begleiten die telefonischen Beratungsgespräche".<br />Die Entwicklungs- und Betriebskosten für die Hotline werden vom Copac -Zentrum und der psychiatrischen Klinik in Bouaké finanziert.<br />Da es sich bei den Telefonleitungen jedoch nicht um gebührenfreie Nummern handelt, "müssen diejenigen, die anrufen, über ausreichend Guthaben verfügen, um ein durchschnittliches 30-minütiges Gespräch zu führen", sagt Pater Messingue.<br />Seit seiner Eröffnung am 23. März gingen bei der Telefon-Hotline Anrufe von Dutzenden Menschen ein, die psychologische Hilfe suchen.<br /> <br /><br /><br />Mon, 30 Mar 2020 14:01:26 +0200AFRIKA/KENIA - Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Epidemie: “Justitia-et-Pax“ beklagt „brutales“ Vorgehen der Polizeihttp://www.fides.org/de/news/67651-AFRIKA_KENIA_Massnahmen_zur_Eindaemmung_der_Corona_Epidemie_Justitia_et_Pax_beklagt_brutales_Vorgehen_der_Polizeihttp://www.fides.org/de/news/67651-AFRIKA_KENIA_Massnahmen_zur_Eindaemmung_der_Corona_Epidemie_Justitia_et_Pax_beklagt_brutales_Vorgehen_der_PolizeiNairobi – Die „Justitia-et-Pax“-Kommission der kenianischen Bischöfe prangert das Vorgehen der Strafverfolgungsbehörden im ganzen Land und insbesondere in Mombasa an, wo deren „brutales“ Handeln das Leid von Menschen, die bereits am meisten gefährdet sind erhöhen und gleichzeitig das Risiko der Verbreitung von Virusinfektionen unter der Bevölkerung, einschließlich der Polizeibeamten, in Kauf nimmt. Die Kommission beklagt die Verstöße in einer Erklärung zum Vorgehen bei der Umsetzung von Maßnahmen der Regierung zur Bekämpfung der Ausbreitung von Coronavirusinfektionen.<br />"Justitia-et-Pax“ dankt der Regierung "für die Maßnahmen, die für unsere Gesundheit und Sicherheit ergriffen wurden, einschließlich rechtzeitiger Information der Öffentlichkeit über vorbeugende Maßnahmen, die Schließung von Grenzen, die Schaffung von Isolationszentren und die Veranlassung der Ausgangssperre von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang". Doch man sei erstaunt „über die Brutalität der Übergriffe die Sicherheitskräfte gegenüber Bürgern bei der Anwendung der Richtlinien des Präsidenten". Insbesondere "sind wir schockiert über die das Vorgehen gegen die am stärksten gefährdeten Mitglieder der Gesellschaft wie Frauen und Kinder sowie Vertretern lebenswichtigee Sektoren der Gesellschaft, darunter Journalisten und Lebensmittellieferanten".<br /> „Wir bekräftigen, dass Menschenwürde und Heiligkeit des Lebens Werte sind, die jederzeit aufrechterhalten werden müssen.”, so die bischöfliche Kommission, „Wir sollten versuchen, unsere Brüder und Schwestern zu beschützen und mit dern Menschen solidarisch zu sein, wenn es darum geht, die Verbreitung von Covid-19 einzudämmen".<br />„Die Ausbreitung des Coronavirus wird nur durch Zusammenarbeit und Einhaltung der erforderlichen Maßnahmen verhindert. Vermeiden wir es, uns gegenseitig die Schuld zu geben, und konzentrieren wir uns mehr auf das, was es uns ermöglicht, in kürzester Zeit zu unserem normalen Tagesablauf zurückzukehren. Wir beten weiterhin, dass Gott uns hilft, aus der Pandemie herauszukommen",heitßt es in der Erklärung von „Justitia-et-Pax“ abschließend.<br /> <br /><br />Mon, 30 Mar 2020 13:43:08 +0200EUROPA/SPANIEN - Covid 19: So handeln spanische Missionare in aller Welthttp://www.fides.org/de/news/67650-EUROPA_SPANIEN_Covid_19_So_handeln_spanische_Missionare_in_aller_Welthttp://www.fides.org/de/news/67650-EUROPA_SPANIEN_Covid_19_So_handeln_spanische_Missionare_in_aller_WeltMadrid - Die Päpstlichen Missionswerke in Spanien berichten über das besondere Engagement der spanischen Missionare, deren Handeln angesichts der Corona-Pandemie vor allem Menschen gilt, die auf der Straße leben oder als Tagelöner für den Unterhalt der Familie sorgen müssen.<br />"Die Folgen der Coronavirus-Pandemie führen zu einer Zuspitzung von Situationen der Armut und für viele es gibt nichts zu essen", so Pfarrer Domingo García Hospital, der für die spanische Organisatoon OCSHA in Peru tätig ist, und der daran erinnert, das viele Aktivitäten vor Ort mit Spenden finanziert werden „Wir leben von Almosen”, so Schwester María Henar González, die in Lurin eine Pflegeeinrichtung für bedürftige Senioren leitet, „Meine Mitschwestern gehen normalerweise hinaus, um Hilfsmittel zu suchen. Jetzt, wo wir nicht mehr hinaus gehen können, müssen wir voll und ganz auf die Vorsehung Gottes vertrauen, damit unseren Senioren nichts fehlt."<br />In Brasilien, brachte der Weltpriester Pater Alberto Íñigo Ruano aus Getafe in der Diözese Bacabal, über soziale Netzwerke Gebetsinitiativen auf den Weg, damit die Menschen seiner Gemeinde für an der Anbetung des Allerheiligsten und am Rosenkranzgebet teilnehmen heilige Messe mitfeiern können. „Jede Woche gehe ich mit der Monstranu durch die Straßen der Stadt und durch die Gemeinden”, so der Pfarrer, „und die Familien, die den Segen erhalten möchten, kommen mit einer brennenden Kerze in der Hand zur Haustür. Es ist beeindruckend."<br /> In Chile brachte der spanischer Priester Álvaro Chordi, ein Missionar der Organisation ADSIS, in der Diözese Santiago de Chile, eine Kampagne in der Gemeinde San Saturnino auf den Weg in deren Rahmen er Einwanderern und Obdachlosen in der Quarantäne helfen will. „Vor Beginn der Quarantäne verteilen wir mehrere Tage lang Lebensmittel. Außerdem ist die Pfarrgemeinde jeweils vier Stunden am Tag geöffnet, damit die Armen bei uns die Toiletten benutzen können."<br />In Afrika besucht der aus Kolumbien stammende Pater Luis Carlos Fernández von den Missionaren von Arumal die Angehörigen des Samburu-Stamms, um sie vor den Gefahren der Coronainfektion zu warnen und zu erklären, wie wichtig es ist, sich die Hände zu waschen. „Die Maßnahmen gegen die Verbreitung des Virus werden auch hier von Tag zu Tag strenger. Die Schulen haben geschlossen und jetzt schließen die Märkte. Der Hunger, der viele Menschen auf der Welt tötet, wird tödlicher sein als das Coronavirus", befürchtet er.<br />Aus Kamerun berichtet Xaverianer Missionar Ángel de la Victoria aus Navarro in seinem Blog, dass die Menschen, obwohl die Schulen geschlossen haben, weiter ein normales Leben führen, weil viele den Ernst der Virus-Epidemie ignorieren oder nicht daran glauben, viele andere, weil sie von kleinen täglichen Arbeiten leben.<br />Der aus Mosambik stammende Missionar Carlos Moratilla hat in dem von ihm geleiteten Haus für Straßenkinder, vorbeugende Maßnahmen ergriffen und sich dem Gebet der ganzen Kirche angeschlossen: „Wir haben mit der Statue der Jungfrau von Fatima und eine Prozession und den Rosenkranz gebetet. Wir haben dabei vor allem für die Betroffenen gebetet und wir haben bei dem Gebet einem Abstand von mindestens einem Meter zwischen uns eingehalten."<br />Die Päpstlichen Missionswerke in Spanien veröffentlichen auf ihren Internetseiten zahlreiche Impulse für Gebete und besondere Initiativen zur Corona-Pandemie.<br /> <br /><br/><strong>Link correlati</strong> :<a href="https://www.omp.es/recursos-aislamiento-en-clave-misionera/">Päpstliche Missionswerke in Spanien</a>Mon, 30 Mar 2020 13:16:30 +0200