Fides News - German (Standard)http://www.fides.org/Aus dem Archivder FidesagenturdeDie auf unseren Internetseiten veröffentlichten Inhalte unterliegen einer Licenza Creative Commons. ASIEN/PAKISTAN - Ein 8-jähriges christlichen Mädchens erkennt ihren Vergewaltiger: Polizei nimmt mutmaßlichen Täter festhttp://www.fides.org/de/news/70835-ASIEN_PAKISTAN_Ein_8_jaehriges_christlichen_Maedchens_erkennt_ihren_Vergewaltiger_Polizei_nimmt_mutmasslichen_Taeter_festhttp://www.fides.org/de/news/70835-ASIEN_PAKISTAN_Ein_8_jaehriges_christlichen_Maedchens_erkennt_ihren_Vergewaltiger_Polizei_nimmt_mutmasslichen_Taeter_festSahiwal - Nach Razzien in mehreren Dörfern in der Gegend um Sahiwal hat die pakistanische Polizei einen muslimischen Mann verhaftet, der ein 8-jähriges christliches Mädchen, Liza Younas, entführt, vergewaltigt und geschlagen haben soll. Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich um Muhammad Bota, der nach der Festnahme auf der Grundlage des Artikels 376 des Strafgesetzbuches der Vergewaltigung und häuslicher Gewalt angeklagt wurde. Das Gesetz sieht eine Freiheitsstrafe zwischen 10 und 25 Jahren oder sogar die Todesstrafe vor.<br />Der Anwalt Ashiknaz Khokhar, ein Menschenrechtsaktivist, der die Familie des Opfers im Gerichtsverfahren unterstützte und begleitete, nennt Einzelheiten zu der brutalen Tat: "Es handelt sich um die Grausamkeit eines muslimischen Mannes, der am Abend des 2. September ein minderjähriges Mädchen auf der Straße entführte, sie vergewaltigte und, um sein Verbrechen zu vertuschen, versuchte, das Mädchen zu töten, indem er es mit einem Stein schlug, bewusstlos am Boden liegen ließ und floh."<br /> „Am 2. September wurde das Mädchen von seinen Eltern in ein Geschäft geschickt, um Besorgungen zu machen“, berichtet er weiter. „Als es nach einer halben Stunde nicht zurückkehrte, begannen seine Eltern und Nachbarn nach ihm zu suchen. Das Mädchen wurde verletzt und verwirrt in einer nahe gelegenen Straße gefunden. Das Mädchen wurde zur medizinischen Untersuchung ins Krankenhaus von Sahiwal gebracht. Im medizinischen Bericht heißt es, dass sie vergewaltigt wurde und auch an anderen Körperteilen schwere Verletzungen aufweist. Das Mädchen konnte ihren Angreifer jedoch wiedererkennen und berichtete, dass Mohammad Bota sie angelockt und in ein Haus gebracht hatte, wo er sie vergewaltigte, sie mit einem Stein schlug und dann floh".<br />Khokhar beklagt: "Fälle von sexuellem Missbrauch sind besonders abscheulich, vor allem, wenn ein Kind Opfer einer abscheulichen sexuellen Gewalttat wird. Die Minderjährige ist schwer traumatisiert und wird von einem Psychologen und anderen Ärzten behandelt, die versuchen, sie von diesem Trauma und dieser körperlichen Verletzung zu heilen". Khokhar fügt hinzu: "Lizas Heilungsprozess könnte Jahre dauern. Wir danken den Polizeibeamten, dem christlichen Pfarrer Ejaz Alam Augustine und dem medizinischen Personal für ihre uneingeschränkte Zusammenarbeit bei der Verfolgung des Täters und der Lösung des Falles".<br />Die Nichtregierungsorganisation "Sahil", die sich in Pakistan für den Schutz von Kindern vor Gewalt einsetzt, bestätigt in ihrem Bericht für das Jahr 2020, dass in Pakistan jeden Tag mehr als acht Kinder missbraucht werden. Die Zahl der offiziell gemeldeten Straftaten gegen Kinder ist von 2.846 im Jahr 2019 auf 2.960 im Jahr 2020 gestiegen. In dem Bericht wird auch daran erinnert, dass 80 % der Misshandlungen von einer Person begangen werden, die das Kind kennt.<br /> <br />Tue, 21 Sep 2021 13:17:25 +0200AMERIKA/CHILE - Auch in Zeiten des sozialen Wandels genießen Radiosender besondere Beliebtheithttp://www.fides.org/de/news/70834-AMERIKA_CHILE_Auch_in_Zeiten_des_sozialen_Wandels_geniessen_Radiosender_besondere_Beliebtheithttp://www.fides.org/de/news/70834-AMERIKA_CHILE_Auch_in_Zeiten_des_sozialen_Wandels_geniessen_Radiosender_besondere_BeliebtheitSantiago - "Das Radio genießt seit vielen Jahren das größte Vertrauen der Bürger genießt. In dieser Zeit des sozialen Wandels müssen wir in diesem Bereich unser Engagement für die Werte verstärken, die uns bei der Schaffung einer besseren Gemeinschaft auf der Grundlage des Evangeliums und der Weitergabe der Frohen Botschaft leiten", so der Präsident des Verbandes der katholischen Radiosender Chiles , Marcelo Barrera, an die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der chilenischen Radiosender und Mitglieder des ARCA-Netzwerks.<br />Anlässlich des Tages der Rundfunkmitarbeiter am heutigen 21. September, ermutigte Barrera die Mitarbeiter der ARCA-Sender sich den gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen zu stellen. "Die Bemühungen um die Aufrechterhaltung der Dienste, die uns mit unseren Bürgern verbinden, sind zweifellos unser größtes Anliegen", betonte der Präsident und hoffte, dass dieser 21. September "ein Tag der Besinnung und der Ruhe sein möge, an dem wir so weit wie möglich die Kraft zurückgewinnen, unseren Dienst und damit den unserer gesamten Gemeinschaft weiter auszubauen".<br />ARCA hat insgesamt 33 angeschlossene katholische Radiosender, die ihre Programme in allen 13 Regionen des Landes ausstrahlen sowie eine große Anzahl von digitalen Radiosendern im Internet. In der lateinamerikanischen Andenregion, insbesondere in Chile, ist das Radio als Kommunikations- und Informationsmittel seit jeher besonders beliebt. Die katholischen Radiosender fördern die Gemeinschaft und die Zusammenarbeit, befinden sich derzeit jedoch in einer wirtschaftlich schwierigen Phase infolge der pandemiebedingten Einschränkungen.<br /> <br />Tue, 21 Sep 2021 13:02:20 +0200AFRIKA/LIBERIA - Katholisches Krankenhaus in Monrovia erhält medizinische Geräte zur Behandlung von Covid 19-Patienten: “Eine wichtige Geste zum richtigen Zeitpunkt”http://www.fides.org/de/news/70833-AFRIKA_LIBERIA_Katholisches_Krankenhaus_in_Monrovia_erhaelt_medizinische_Geraete_zur_Behandlung_von_Covid_19_Patienten_Eine_wichtige_Geste_zum_richtigen_Zeitpunkthttp://www.fides.org/de/news/70833-AFRIKA_LIBERIA_Katholisches_Krankenhaus_in_Monrovia_erhaelt_medizinische_Geraete_zur_Behandlung_von_Covid_19_Patienten_Eine_wichtige_Geste_zum_richtigen_ZeitpunktMonrovia - "Die von Papst Franziskus gespendeten medizinischen Hilfsgüter waren sehr wichtig für unser Krankenhaus und kamen genau zum richtigen Zeitpunkt. Sein konkretes Beispiel sollte von anderen Verantwortlichen nachgeahmt werden", so Bruder Peter Lansana Dawoh, Direktor des katholischen „Saint Josesph“-Krankenhauses in Monrovia, an das am 25. August durch den Apostolischen Nuntius in Liberia, Erzbischof Dagoberto Campos Salas, eine Reihe von medizinischen Geräten zur Behandlung der COVID-19-Patienten ausgeliefert wurden. <br />Der Direktor des Krankenhauses sprach mit Fides über die aktuelle Gesundheitslage in dem afrikanischen Land:<br />Wie viele Fälle von COVID-19 gab es bisher in Liberia?<br />In Liberia wurden der Weltgesundheitsorganisation zwischen dem 3. Januar 2020 und dem 17. September 2021 insgesamt 5.904 bestätigte Fälle von COVID-19 und 283 Todesfälle gemeldet. Bis zum 3. September 2021 wurden insgesamt 113.680 Impfstoffdosen verabreicht.<br />Wie waren die Behörden und die katholische Kirche in Liberia mit der Pandemie umgegangen?<br />Die liberianische Regierung rief über das Gesundheitsministerium den "Notstand" aus, um die Ausbreitung der Krankheit einzudämmen, und brauchte eine intensive Schulung des Gesundheitspersonals zur Infektionsprävention und Virusbekämpfung auf den Weg. Alle Bürger wurden aufgefordert, sich an die getroffenen Gesundheitsschutzmaßnahmen zu halten: regelmäßige Handhygiene, Abstand, Tragen von Gesichtsmasken bei öffentlichen Versammlungen. Kirchen, Clubs und anderen sozialen Einrichtungen wurden geschlossen. Heute sind wieder Versammlungen mit bis zu 20 Personen erlaubt. Es kam auch zur vorübergehenden Schließung von Schulen, wo heute das obligatorische Tragen von Gesichtsmasken und regelmäßige Handhygiene eingeführt ist.<br />Die katholische Kirche hat folgenden Maßnahmen zur Pandemiebewältigung auf den Weg gebracht: Stärkung ihrer Krankenhäuser und Kliniken durch regelmäßige Schulungen und Gesundheitserziehung; Zusammenarbeit mit der Regierung und den Behörden bei der Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen; Gesundheitserziehungsprogramme in den Gemeinden und durch Radiosendungen; Bereitstellung und Verteilung von Materialien zur Infektionsprävention und -kontrolle.<br />Wie ist derzeit die Situation in Ihrem Krankenhaus?<br />Alle Mitarbeiter des Krankenhauses sind verpflichtet, stets einen Mundschutz zu tragen und regelmäßige Handhygiene zu betreiben. Dank dieser Maßnahmen konnte das Infektionsrisiko im Krankenhaus gesenkt werden. Die meisten der bestätigten Fälle werden von den Ärzten und Krankenschwestern im Krankenhaus behandelt, bis die Gesundheitsbehörden des jeweiligen Distrikts mitteilen, dass ein Platz für die Verlegung in die dortige COVID-19-Behandlungseinheit verfügbar ist.<br /> <br /><br />Tue, 21 Sep 2021 12:54:27 +0200EUROPA/ITALIEN - Armenisch-katholische Bischöfe wählen in Rom ihren neuen Patriarchenhttp://www.fides.org/de/news/70832-EUROPA_ITALIEN_Armenisch_katholische_Bischoefe_waehlen_in_Rom_ihren_neuen_Patriarchenhttp://www.fides.org/de/news/70832-EUROPA_ITALIEN_Armenisch_katholische_Bischoefe_waehlen_in_Rom_ihren_neuen_PatriarchenRom - "Jeder von uns ist in diesen Tagen wie die Jünger Jesu nach der Auferstehung nach Galiläa, dem Ort der ersten Berufung und Nachfolge, gerufen, damit die armenisch-katholische Patriarchalkirche durch euch und eure Entscheidungen einen neuen Anfang erlebt", so Kardinal Leonardo Sandri, Präfekt der Kongregation für die Orientalischen Kirchen, während der Göttlichen Liturgie, die am späten Nachmittag des 20. September in Rom im Päpstlichen Armenischen Kolleg "in Urbe" gefeiert wurde, bei die Bischöfe der armenisch-katholischen Kirche, um den Beistand des Heiligen Geistes für die Arbeit der bevorstehenden Wahlsynode baten, die von Papst Franziskus in die Ewige Stadt einberufen wurde, um den neuen Patriarchen und Nachfolger des am 25. Mai verstorbenen Krikor Bedros XX Ghabroyan zu wählen.<br />Die armenisch-katholischen Bischöfe hatten, bereits an einer Synode am 22. Juni im libanesischen Kloster der Muttergottes von Bzommar an einer Wahlsynode teilgenommen , Die Sitzungen dieser Synode waren jedoch ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Nach fünfzehn Sitzungstagen hatte kein Kandidat die für die Wahl des neuen Patriarchen erforderliche Zweidrittelmehrheit der Stimmen der 12 an der Synode teilnehmenden Bischöfe erhalten. Deshalb wurden die Sitzungen der Wahlsynode gemäß der kanonischenBestimmungen der Ostkirchen unterbrochen und die Angelegenheit an den Papst verwiesen, der die armenisch-katholischen Bischöfe nach Rom einlud, um an einer neuen Wahlsynode teilzunehmen, die im Päpstlichen Armenischen Kolleg unter dem Vorsitz von Kardinal Sandri, dem Leiter des vatikanischen Dikasteriums für die Ostkirchen, stattfindet. <br />Die Göttliche Liturgie 20. September wurde von Boutros Marayati, Erzbischof von Aleppo und Administrator der armenisch katholischen Kirche, geleitet und von allen an der Synode teilnehmenden Bischöfen, die bereits in Rom eingetroffen waren, konzelebriert. In seiner Predigt während der Eucharistiefeier wies Kardinal Sandri auf den Rahmen hin, in dem die armenisch-katholischen Bischöfe aufgerufen sind, ihre kirchliche Verantwortung wahrzunehmen, indem sie einen neuen Patriarchen an der Spitze der armenisch-katholischen Kirche wählen.<br />"Wir beginnen", so der argentinische Kardinal, "mit der Feier der Göttlichen Liturgie, und wir werden uns in diesen Tagen weiterhin vom Sakrament des Altars nähren, indem wir mit einer konkreten Geste den Vorrang zum Ausdruck bringen, den wir Christus geben müssen und wollen, indem wir alle Logik, alle Gedanken und alle menschlichen Interessen überwinden. Wir können nicht ignorieren, dass es diese Dimensionen gibt, und es wäre heuchlerisch, sie zu leugnen, aber wir sind aufgerufen, uns zu fragen, inwieweit wir in der Lage sind, unser Denken zu verändern, indem wir es vor das Licht Christi stellen“. „Wir glauben", so der Präfekt der Kongregation für die Orientalischen Kirchen weiter, "dass auf dem Altar durch das Wirken des Heiligen Geistes in der Kirche die Elemente der Erde, wie Brot und Wein, aufgenommen und verwandelt werden und zur Gegenwart Jesu werden, der für uns gestorben und auferstanden ist. Doch gerade wir, die wir zu Dienern der Eucharistie geweiht sind, die wir in der Epiklese die Ausgießung des Geistes der Weihe anrufen, laufen Gefahr, dem Heiligen Geist zuweilen Grenzen zu setzen, indem wir in uns selbst, in unserem Herzen oder in unserem Urteil über andere dem Kriterium des persönliche Interesses oder, schlimmer noch, dem Geist der Welt folgen".<br />Kardinal Sandri rief in diesem Zusammenhang die armenischen Bischöfe dazu auf, bei ihren Entscheidungen die intimen spirituellen und pastoralen Dringlichkeiten zu berücksichtigen, die das Leben der über die ganze Welt verstreuten armenisch-katholischen Gemeinden prägen: "Die armenisch-katholische Kirche", so der Kardinal, "weiß, dass ihre Gläubigen heute auf fast allen Kontinenten vertreten sind: die Leiden der Vergangenheit und der Gegenwart, die Suche nach einer festen Heimat und Sicherheit, die Flucht vor den Mächten, die ihr Leben beeinträchtigt haben, haben sie dazu gebracht, sich in alle Welt zu zerstreuen. Sie brauchen Hirten, die sie führen, die sie suchen, die sie beim Namen rufen, wie es der im Evangelium beschriebene gute Hirte tut". Aus diesem Grund "muss der neue Patriarch nicht nur nach traditioneller Definition ‚Caput et Pater‘ sein. Er ist Oberhaupt nur in dem Maße, wie er sich zum Diener machen kann, Vater, wenn er sich für alle seine Kinder verantwortlich fühlt". Bei ihren Entscheidungen, so Kardinal Sandri, können sich die armenisch-katholischen Bischöfe und auch der künftige Patriarch vom Reichtum ihrer eigenen Tradition inspirieren und trösten lassen, wenn sie bedenken, dass "das armenische Volk Gewalt und Verfolgung aus nächster Nähe erlebt hat, aber keine Macht oder menschliche Kraft den Namen Christi von seinen Lippen entfernen konnte".<br />Wie aus einer Mitteilung der Kongregation für die Orientalischen Kirchen hervorgeht, nehmen die Teilnehmer der Synode am heutigen Dienstag, dem 21. September, und am Mittwoch, dem 22. September, an geistlichen Exerzitien unter Leitung von Kardinal Angelo De Donatis teil. Am Mittwochnachmittag wird Kardinal Sandri dann die Wahlversammlung eröffnen, die er im Namen von Papst Franziskus leiten wird, und die im Rahmen einer Reihe vom Papst genehmigten Regeln stattfindet, die einen positiven Ausgang der Wahlversammlung gewährleisten sollen.<br /> <br />Tue, 21 Sep 2021 12:39:59 +0200AFRIKA/KENIA - Pandemie und Dürre: Erzdiözese Nairobi bittet um Solidaritäthttp://www.fides.org/de/news/70831-AFRIKA_KENIA_Pandemie_und_Duerre_Erzdioezese_Nairobi_bittet_um_Solidaritaethttp://www.fides.org/de/news/70831-AFRIKA_KENIA_Pandemie_und_Duerre_Erzdioezese_Nairobi_bittet_um_SolidaritaetNairobi - "Die Covid-19-Pandemie hat den Alltag der Menschheit auf globaler und lokaler Ebene beeinträchtigt, Familien extremen Belastungen ausgesetzt und ihre Fähigkeit, sich selbst zu versorgen, auf eine harte Probe gestellt", so der Apostolische Administrator der Erzdiözese Nairobi, David Kamau, in einem Appell an Kirchengemeinden, religiöse Gemeinschaften, Institutionen und alle Menschen guten Willens, "humanitäre Hilfe für bedürftige Familien zu leisten, die die Hauptlast der anhaltenden Covid-19-Pandemie zu tragen und mit ihren Auswirkungen zu kämpfen haben".<br />"Ich bin all jenen dankbar, die die Erzdiözese Nairobi in den vergangenen Jahren unterstützt haben, insbesondere in Notsituationen. Ihre Hilfsbereitschaft war ein echtes Zeichen der Solidarität", heißt es in dem Schreiben des Administrators.<br />Bischof Kamau betonte in diesem Zusammenhang auch die Notwendigkeit humanitärer Hilfe für die vielen betroffenen Familien nicht nur in der Erzdiözese Nairobi, sondern auch in anderen Teilen des Landes, in denen unter anderem auch eine sehr schwere Dürre herrscht. "Mindestens zwei Millionen Kenianer von der Dürre betroffen, die sich in den kommenden Wochen noch verschlimmern dürfte", fügte der Apostolische Administrator hinzu und erinnerte an eine entsprechende Warnung von Präsident Uhuru Kenyatta vom vergangenen Mittwoch, dem 8. September. Der Präsident hatte die Dürre im Norden des Landes als eine „nationale Katastrophe“ bezeichnet, die es zu bewältigen gilt, und er rief alle zur solidarischen Hilfe auf.<br />"Immer mehr Menschen klopfen an die Tür unserer Erzdiözese und bitten um Unterstützung, und wir tun alles in unserer Macht Stehende, um den Familien, die mit den Auswirkungen der Pandemie und der Dürre zu kämpfen haben, eine helfende Hand zu reichen und ein Zeichen der Hoffnung zu setzen", so der Prälat abschließend.<br /> <br />Tue, 21 Sep 2021 11:56:47 +0200AMERIKA/MESSICO - Bischof von Veracruz äußert sich zur Migrantenfrage: “Die Kirche hat die Aufgabe, diese Menschen zu schützen“http://www.fides.org/de/news/70830-AMERIKA_MESSICO_Bischof_von_Veracruz_aeussert_sich_zur_Migrantenfrage_Die_Kirche_hat_die_Aufgabe_diese_Menschen_zu_schuetzenhttp://www.fides.org/de/news/70830-AMERIKA_MESSICO_Bischof_von_Veracruz_aeussert_sich_zur_Migrantenfrage_Die_Kirche_hat_die_Aufgabe_diese_Menschen_zu_schuetzenVeracruz – Angesichts der Zunahme haitianischer Migranten im mexikanischen Bundesstaat Veracruz, von denen die meisten aus Tapachula an der Grenze zu Guatemala kamen , bittet die katholische Kirche um Solidarität und Respekt für diese Menschen auf der Durchreise auf mexikanischem Gebiet. Bischof Carlos Briseño von Veracruz, forderte die Einwanderungs- und Sicherheitsbehörden insbesondere auf, diese Migranten nicht pauschal als Kriminelle zu behandeln.<br />Am Ende der des Sonntagsgottesdienstes bat Msgr. Briseño am vergangenen 19. September darum, dass die von den Behörden auf den Weg gebrachten Maßnahmen zur Unterbrechung der Reise von Dutzenden von Haitianern in die Vereinigten Staaten im Rahmen des gesetzlichen Rahmens stattfinden und dass die Menschenrechte geachtet werden. Er wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es sich oft um Familien handelt, die vor der Armut und den Problemen in ihrem Land fliehen und daher das Recht haben, mit Würde behandelt zu werden. <br />Er erinnerte auch daran, dass die verschiedenen Kirchengemeinden im Rahmen ihrer Möglichkeiten konkrete Hilfe für Migranten verschiedener Nationalitäten anbieten. Darüber hinaus gebe es Gruppen von Christen und Katholiken, die humanitäre Hilfsmaßnahmen organisieren und Lebensmittel, Kleidung, Medikamenten verteilen oder Unterkunft anbieten. "Die Kirche hat die Aufgabe, das Leben dieser Menschen zu schützen und ihnen zu helfen, solange sie sich in unserem Land aufhalten, denn jeder Mensch braucht Menschlichkeit. Wie Sie wissen, gehören viele Aufnahmezentren für Migranten der Kirche, die es als ihre Pflicht versteht, diese Menschen in Not zu schützen und ihnen vor allem zu helfen, ihrem Leben einen Sinn zu geben".<br /> <br />Tue, 21 Sep 2021 11:46:13 +0200EUROPA/SPANIEN - Jugendliche als Zeugen der Mission: Kampagne zum Weltmissionssonntag 2021http://www.fides.org/de/news/70829-EUROPA_SPANIEN_Jugendliche_als_Zeugen_der_Mission_Kampagne_zum_Weltmissionssonntag_2021http://www.fides.org/de/news/70829-EUROPA_SPANIEN_Jugendliche_als_Zeugen_der_Mission_Kampagne_zum_Weltmissionssonntag_2021Madrid – Mit der Kampagne zum Weltmissionssonntag "Domund" , der am vorletzten Sonntag im Oktober stattfindet, möchten die Päpstlichen Missionswerke in Spanien allen Gläubigen die Mission näher bringen. Im Rahmen der Kampagne unter dem Motto "Verkünde, was du gesehen und gehört hast" soll in diesem Jahr ihr vor allem das digitale Angebot mit der Einführung der neuen Version des neuen Portals „www.domund.es“ und der zweiten Ausgabe des "Virtuellen Solidaritäts-Laufs " ausgebaut werden. Außerdem einem Video zur diesjährigen Aktion berichten mehrere junge Menschen, die bereits Erfahrungen in der Mission gemacht haben, "was sie gesehen und gehört haben". Javier López-Frías, Toni Miró, Patricia Ruiz, Ana Zornoza und Luisa Moreno, fünf junge Menschen aus verschiedenen Teilen Spaniens, teilen das gleiche Gefühl, ihre Liebe zur Mission, und haben sich entschieden, ihre missionarischen Erfahrungen weiterzugeben, wie es das Motto von zur Kampagne 2021 besagt. Durch ihre Zeugnisse bringen sie insbesondere die Erfahrung der persönlichen Bereicherung zum Ausdruck, die die Mission für sie an verschiedenen Orten in Südamerika und Afrika bedeutet hat.<br />"Wenn wir die Geschichte dessen, was wir gesehen und gehört haben, erzählen wollen, wer könnte uns dabei besser helfen als junge Menschen? Viele junge Menschen hatten das Glück, einige Zeit mit den Missionaren zu verbringen, und möchten uns mitteilen, was sie erlebt haben und was sie gesehen haben. Dieses Video ist nur ein kleines Beispiel dafür", erklärt Pfarrer José María Calderón, Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Spanien in einer Mitteilung zur diesjährigen Kampagne. Neben den Zeugnissen der Jugendlichen berichtet die Website auch über die verschiedenen Aktivitäten, die für den Weltmissionssonntag geplant sind, und zeigt über Möglichkeiten, wie man sich an der missionarischen Arbeit beteiligen kann.<br />Wie jedes Jahr zu diesem Anlass hat die Nationaldirektion der Päpstlichen Missionswrke in Spanien auch zahlreiche Arbeitshilfen auch im Print-Format vorbereitet: ein Dossier für Journalisten; eine Broschüre, in der die missionarische Kampagne vorgestellt wird, mit Interviews, Zeugnissen, Überlegungen und praktischen Hinweisen; Plakate zum Thema 2021 in verschiedenen Formaten; Vorschläge für die missionarische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen; Vorschläge für die liturgische Gestaltung der Gottesdienste am Weltmissionssonntag, Aufkleber... <br /> <br />Tue, 21 Sep 2021 11:19:42 +0200ASIEN/LIBANON - Katholikin ist einzige Frau in der Regierung unter Leitung des Sunniten Mikatihttp://www.fides.org/de/news/70828-ASIEN_LIBANON_Katholikin_ist_einzige_Frau_in_der_Regierung_unter_Leitung_des_Sunniten_Mikatihttp://www.fides.org/de/news/70828-ASIEN_LIBANON_Katholikin_ist_einzige_Frau_in_der_Regierung_unter_Leitung_des_Sunniten_MikatiBeirut - Die neue libanesische Regierung unter der Leitung des sunnitischen Muslims Najib Mikati stellt sich am heutigen Montag, den 20. September, dem Vertrauensvotum des libanesischen Parlaments. Alle wichtigen im Parlament vertretenen politischen Kräfte haben ihre Unterstützung für das neue Regierungsteam zugesagt, das in seiner Zusammensetzung die Vielfalt des libanesischen "Mosaiks" auch unter dem Gesichtspunkt der konfessionellen Zugehörigkeit widerspiegelt. Neben dem sunnitischen Premierminister Mikati und dem griechisch-orthodoxen christlichen Vizepremierminister Saadeh al Shami gehören elf christliche Minister, neun muslimische Minister und zwei drusische Minister zur Regierungsmannschaft. Unter den christlichen Ministern befinden sich fünf maronitische Christen, zwei griechisch-orthodoxe Christen, zwei griechisch-katholische Christen, ein armenisch-apostolischer Christ und ein Katholikin lateinischen Ritus . Unter den muslimischen Ministern sind fünf Schiiten und vier Sunniten.<br />Die vordringlichsten Aufgaben der neuen Regierung werden darin bestehen, in der Zeit bis zu den nächsten Parlamentswahlen, die für 2022 angesetzt sind, den wirtschaftlichen Zusammenbruch des Landes zu verhindern und sich dabei den internationalen Finanzinstitutionen als glaubwürdige Gesprächspartner anzubieten. <br />Beim Gottesdienst am gestrigen Sonntag, dem 19. September, dankte der maronitische Patriarch Béchara Boutros Raï für die Beendigung der Krise, nachdem das Land dreizehn Monate lang ohne Regierung war. Der libanesische Kardinal äußerte die Hoffnung, dass die neue Regierung als geschlossenes Team im Dienste des Landes arbeiten werde, und wies darauf hin, dass eine der Prioritäten darin bestehe, die Wiederaufnahme des Schuljahres zu gewährleisten, nicht zuletzt auch durch die staatliche Unterstützung der nichtstaatlichen Schulen.<br /> Kritik an der Zusammensetzung der neuen Regierung äußerten die syrisch-katholischen Bischöfe, die sich vom 12. bis 18. September in Harissa im Kloster Unserer Lieben Frau von der Befreiung zu einer Synode versammelten. In dem Kommuniqué, das zum Abschluss der von Patriarch Ignace Youssif III. Younan geleiteten Synode veröffentlicht wurde, äußerten die syrisch-katholischen Bischöfe unter anderem ihre Enttäuschung über die "anhaltende Marginalisierung" der Syrer und der syrisch-katholischen Gemeinschaft bei der Vergabe hoher öffentlicher Ämter und stellten fest, dass unter den Mitgliedern der neuen Regierung kein syrischer Christ zu finden ist. <br />Nach dem komplizierten institutionellen System des Libanon muss das Amt des Präsidenten der Republik einem maronitischen Christen übertragen werden, während der Regierungschef der sunnitischen muslimischen Gemeinschaft angehören und der Parlamentspräsident ein schiitischer Muslim sein muss.<br /> <br />Mon, 20 Sep 2021 13:05:43 +0200AFRIKA/SÜDAFRIKA - Erzbischof Tlhagale: “Vermischung von Ahnenkult und katholischem Glauben erfordert mehr Erwachsenenkatechese”http://www.fides.org/de/news/70827-AFRIKA_SUeDAFRIKA_Erzbischof_Tlhagale_Vermischung_von_Ahnenkult_und_katholischem_Glauben_erfordert_mehr_Erwachsenenkatechesehttp://www.fides.org/de/news/70827-AFRIKA_SUeDAFRIKA_Erzbischof_Tlhagale_Vermischung_von_Ahnenkult_und_katholischem_Glauben_erfordert_mehr_ErwachsenenkatecheseJohannesburg - Die Evangelisierung in Südafrika sehe sich heute vor allem mit Armut, Rassismus und der Einflussnahme weiterhin bestehender Formen des Ahnenkults konfrontiert. Dies betont der Erzbischof Buti Tlhagale, von Johannesburgsagte in einer Ansprache an eine Gruppe neuer Missionare. "Es gibt immer noch viel Rassismus in Südafrika, er bleibt nur unter dem Radar, unter der Oberfläche", beklagt Erzbischof Tlhagale und fügte hinzu, dass sich dies auch in der wirtschaftlichen Ungleichheit widerspiegele.<br />Junge Menschen in Großstädten wie Johannesburg seien von dieser wirtschaftlichen Ungleichheit besonders betroffen. Da sie keine Arbeit haben, "schlafen sie auf der Straße, verlieren ihre Würde, betteln um Essen, so dass wir uns am Ende nicht über ihr abnormales Verhalten wundern dürfen", so Erzbischof Tlhagale, der die zunehmende Verbreitung von Formen psychischer Probleme unter diesen jungen Menschen beklagte. <br />Der Erzbischof hinterfragte die Rolle der Laien in der Gesellschaft im Allgemeinen und fragte, ob sie, motiviert durch ihren Glauben, versuchen, die Gesellschaft und deren Erwartungen zu verändern.<br />Erzbischof Tlhagale erinnert daran, dass auch die fortbestehende Ahnenverehrung oft ein Hindernis für vollständige die Evangelisierung sei, da viele Menschen im Land immer noch an die allgegenwärtige Präsenz der Ahnen glauben. Erzbischof Tlhagale wies in diesem Zusammenhang auch darauf hin, dass die traditionelle Religion auch von Katholiken, einschließlich einiger Priester und Nonnen, nicht selten mit dem christlichen Glauben vermischt wird. Der Erzbischof erklärte den Missionaren dazu, dass auch es Fälle gebe, in denen Menschen am selben Tag zu zwei Beerdigungen derselben Person gingen, weil es einen Gottesdienst für die Vorfahren und einen für die Kirche gebe. Dies, so der Erzbischof, verstünden die Menschen dann als eine Art doppelte Versicherung tun. Deshalb drängte Bischof Tlhagale abschließend auf die Notwendigkeit einer stärkere Betonung des Erwachsenenkatechismus, den es so gut wie gar nicht gebe, weil die katholischen Gläubigen nach der Firmung aufhören, sich mit den Lehren der Kirche zu beschäftigen.<br /> <br />Mon, 20 Sep 2021 12:40:46 +0200EUROPA/ITALIAEN- Catene di libertà: Pater Gigi Maccalli stellt drei Jahre nach seiner Entführung sein Buch vorhttp://www.fides.org/de/news/70826-EUROPA_ITALIAEN_Catene_di_liberta_Pater_Gigi_Maccalli_stellt_drei_Jahre_nach_seiner_Entfuehrung_sein_Buch_vorhttp://www.fides.org/de/news/70826-EUROPA_ITALIAEN_Catene_di_liberta_Pater_Gigi_Maccalli_stellt_drei_Jahre_nach_seiner_Entfuehrung_sein_Buch_vorFeriole – Der italienische Missionar Pater Gigi Maccalli von der Gesellschaft der Afrikamissionen stellt genau drei Jahre nach seiner Geiselnahme am 17. September 2018 durch Dschihatisten in Mali, die ihn für mehr als zwei Jahre in Geiselhalft hielten am vergangenen 18. September 2021 sein Buch mit dem „Catene die libertà“ vor.<br />„Wir wollten an dieses Datum erinnern und es war ein Geschenk Gottes, dass wir diesem Moment mit Pater Gigi teilen durften", schreibt Silvia Sandon, eine gottgeweihte Jungfrau des „Ordo Virginum“ zu der Buchvorstellung in Feriole.<br />"Wir sehnten uns danach, Pater Gigi persönlich zu treffen, ihn auf den Straßen von Feriole wiederzusehen, seinem strahlenden Blick zu begegnen und zu hören, was er während seiner zweijährigen Geiselhaft erlebt hat. Es war eine Gnade für die Menschen, die Pater Gigi während der Jahre seines Aufenthalts hier in Feriole kennenlernen durften, aber auch eine Gelegenheit für diejenigen, die ihn nicht kannten, um sich ihm zu begegnen“.<br />In diesem Zusammenhang dankte sie Pater Gigi für sein Zeugnis voller Stille und Rührung. "Seine Worte der Vergebung, der Befreiung, der Aufmerksamkeit für den Anderen, des Willkommens und des Gebets erinnerten uns einmal mehr an das kostbare Geschenk dieser Missionare, daran, dass wir Männer und Frauen sind, die von Gott zum Frieden, zur Versöhnung, zum Dialog und zur gegenseitigen Annahme berufen sind."<br /> <br />Mon, 20 Sep 2021 12:24:39 +0200AMERIKA/CHILE - Te Deum mit Kardinal Aós: „Nicht verhandelbare Werte schützen“http://www.fides.org/de/news/70825-AMERIKA_CHILE_Te_Deum_mit_Kardinal_Aos_Nicht_verhandelbare_Werte_schuetzenhttp://www.fides.org/de/news/70825-AMERIKA_CHILE_Te_Deum_mit_Kardinal_Aos_Nicht_verhandelbare_Werte_schuetzenSantiago - Das ökumenische "Te Deum" zum Fest der Unabhängigkeit Chiles wurde am Samstag, den 18. September, in Kathedrale wie immer in Anwesenheit der höchsten Autoritäten des Landes, angeführt vom Präsidenten der Republik, Sebastián Piñera, gefeiert.<br />In seiner Predigt sagte der Erzbischof von Santiago Kardinal Celestino Aós, dass man zu den Grundlagen der eigenen Kultur zurückkehren müsse, wenn das Verhältnis zur Realität nicht mehr stimmig sei: "Die Bedeutung der Ökologie ist heute unbestritten. Wir müssen auf die Sprache der Natur hören und in kohärenter Weise darauf reagieren“. Er erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass es auch eine Ökologie des Menschen gibt, "die man respektieren muss und die er nicht nach Belieben manipulieren kann", denn "der Mensch hat sich nicht selbst erschaffen. Er ist ein Produkt von Geist und Willen, aber auch der Natur, und sein Wille ist richtig, wenn er die Natur respektiert, auf sie hört und sich selbst so akzeptiert, wie er ist, und sich eingesteht, dass er sich nicht selbst geschaffen hat. Auf diese Weise, und nur auf diese Weise, wird die wahre menschliche Freiheit verwirklicht".<br />In diesem Zusammenhang äußerte sich der Kardinal auch zur geplanten Verfassungsreform . "Wir danken allen, die sich für die Achtung und den Schutz nicht verhandelbarer Werte einsetzen: die Achtung und den Schutz des menschlichen Lebens von der Empfängnis bis zu seinem natürlichen Ende, die Familie, die auf der Ehe zwischen einem Mann und einer Frau beruht, die Freiheit der Eltern, das Modell und die Institution der Erziehung ihrer Kinder zu wählen, die Förderung des Gemeinwohls in all seinen Formen und die Subsidiarität des Staates, der die Autonomie der Organisationen respektiert und mit ihnen zusammenarbeitet", so der Kardinal.<br />Kardinal Celestino Aós dankte abschließend dem Herrn für all diejenigen, die sich "mit gutem Willen engagieren und daran arbeiten, Erleichterungen und Lösungen für das Problem der indigenen Völker sowohl in Araucanía, die unter Gewalt leiden, als auch für andere Völker zu finden". Er dankte auch denjenigen, die sich um die Aufnahme, den Schutz, die Förderung und die Integration von Einwanderern, Frauen und ihren Begleitern kümmern, "und die sich für deren Achtung als Personen und die Förderung ihrer Rechte einsetzen".<br />Zu Beginn des Danksagungsgottesdienstes hatte Kardinal Aós an die Opfer der Corona-Pandemie erinnert und zum Gebet für diejenigen eingeladen, die an den Folgen dieser Pandemie gestorben sind.<br /> <br />Mon, 20 Sep 2021 11:55:31 +0200AMERIKA/VENEZUELA - Das laikale Amt des Katechisten: Charisma für eine synodale Kirche im Aufbruchhttp://www.fides.org/de/news/70824-AMERIKA_VENEZUELA_Das_laikale_Amt_des_Katechisten_Charisma_fuer_eine_synodale_Kirche_im_Aufbruchhttp://www.fides.org/de/news/70824-AMERIKA_VENEZUELA_Das_laikale_Amt_des_Katechisten_Charisma_fuer_eine_synodale_Kirche_im_AufbruchCaracas - "Das Laienamt des Katechisten: ein Charisma für die synodale Kirche im Aufbruch" ist das Thema der Nationalen Katechese-Woche, die vom 19. bis 26. September in Venezuela gefeiert wird. Die von der Abteilung für Katechese des Ständigen Sekretariats der venezolanischen Bischofskonferenz geförderte Initiative soll eine Gelegenheit bieten, den Dienst des Katechisten im Lichte des jüngsten apostolischen Schreibens von Papst Franziskus zum Laienamt, "Antiquum Ministerium", zu vertiefen. <br />Caracas - "Das Laienamt des Katecheten: ein Charisma für die scheidende synodale Kirche" ist das Thema der Nationalen Woche der Katechese, die vom 19. bis 26. September in Venezuela gefeiert wird. Die von der Abteilung für Katechese des Ständigen Sekretariats des venezolanischen Episkopats geförderte Initiative soll eine Gelegenheit sein, den Dienst des Katecheten im Lichte des jüngsten apostolischen Schreibens von Papst Franziskus, "Antiquum Ministerium", zu vertiefen. <br />"Der Katechistt, der bereit ist, die Zeichen der Zeit zu erkennen, hilft dem Gesprächspartner, den Atem des Geistes einzufangen, um seinen Glauben reifer zu machen und sich in die Gemeinschaft einzugliedern, um die Freude des Glaubens zu leben, wie es die Jungfrau Maria getan hat“, heißt es in der Mitteilung zur Initiative, „Der Katechet wartet nicht darauf, dass jemand Lust hat anzufangen, er sucht und findet den Weg, um das neue Leben in Christus anzubieten, er tut es mit der kerygmatischen Verkündigung… und versucht, die Herzen für Christus zu gewinnen".<br />Anlässlich der Katechese-Woche haben die Bischöfe über die sozialen Netzwerke der Bischofskonferenz eine Videobotschaft verschickt, in der sie das Engagement der Katechisten würdigen, die dem Ruf Gottes folgen und ihr Leben der Begleitung des Glaubenswegs ihrer Brüder und Schwestern im Glauben widmen. Auf dem Programm stehen auch zwei virtuelle Treffen, die zum Nachdenken über das laikale Amt des Katecheten anregen sollen: am Dienstag, den 21. September um 15.00 Uhr steht die Vertiefung des Apostolischen Schreibens „Antiquum Ministerium" im Mittelpunkt, das Pfarrer Omar Osiris López García, einem Mitarbeiter des Päpstlichen Rates für die Neuevangelisierung, vorstellen wird. Das zweite Treffen findet am Donnerstag, den 23. September um 16.00 Uhr zum Thema "Das Laienamt des Katecheten, ein Charisma für die synodale Kirche" auf dem Programm. Es moderiert Pfarrer Santiago León, Leiter der Katechetischen Abteilung des Ständigen Sekretariats der Bischofskonferenz.<br /> <br />Mon, 20 Sep 2021 11:14:41 +0200VATIKAN - Papst Franziskus an die Vertreter von Bewegungen und neuen kirchlichen Gemeinschaften: “Zeichen für die Vitalität der Kirche und missionarische Kraft“http://www.fides.org/de/news/70817-VATIKAN_Papst_Franziskus_an_die_Vertreter_von_Bewegungen_und_neuen_kirchlichen_Gemeinschaften_Zeichen_fuer_die_Vitalitaet_der_Kirche_und_missionarische_Krafthttp://www.fides.org/de/news/70817-VATIKAN_Papst_Franziskus_an_die_Vertreter_von_Bewegungen_und_neuen_kirchlichen_Gemeinschaften_Zeichen_fuer_die_Vitalitaet_der_Kirche_und_missionarische_KraftRom - "Wir müssen verstehen, dass die Evangelisierung ein Auftrag ist, der aus der Taufe kommt, die uns gemeinsam zum priesterlichen Dienst beruft, zum Priestertum Christi: zum priesterlichen Volk. Und wir dürfen nicht darauf warten, dass der Priester kommt, der Priester, der evangelisiert, der Missionar", so Papst Franziskus mit Blick auf die apostolische Berufung, die jeden Getauften dazu beauftragt, in den gewöhnlichen Lebensumständen das Evangelium zu leben und zu bezeugen. Er tat dies am Donnerstag, den 16. September, im Rahmen der Audienz für die Vertreter der Vereinigungen der Gläubigen, der kirchlichen Bewegungen und der neuen Gemeinschaften, die an dem vom Päpstlichen Dikasterium für die Laien, die Familie und das Leben organisierten Treffen zum Thema "Die Verantwortung der Leitung in Laiengruppen" teilnahmen. Ein kirchlicher Dienst". Der Papst lieferte in seiner langen Ansprache zahlreiche nützliche Ideen für die kirchliche und missionarische Fruchtbarkeit von Vereinigungen, Bewegungen und neuen Gemeinschaften, die in den letzten Jahrzehnten in der Kirche entstanden sind, ausgehend von den Charismen, die der Geist ihren jeweiligen Gründern geschenkt hat.<br />Zunächst dankte der Bischof von Rom für die "kirchliche Mission" derjenigen, die sich den Vereinigungen, Bewegungen und neuen Gemeinschaften anschließen und sich mit Hingabe bemühen, "die Charismen zu leben und fruchtbar zu machen, die der Heilige Geist durch die Gründer allen Mitgliedern eurer Zusammenschlüsse gegeben hat, zum Wohl der Kirche und so vieler Männer und Frauen, denen ihr euch im Apostolat widmet“. „Auch Sie", so der Papst, "sind trotz Ihrer Begrenztheit und Ihrer alltäglichen Sünden - Gott sei Dank, dass wir Sünder sind und dass Gott uns die Gnade schenkt, unsere Sünden zu erkennen und auch die Gnade, darum zu bitten oder zur Beichte zu gehen: Das ist eine große Gnade, verlieren Sie sie nicht! -Auch mit diesen Einschränkungen sind Sie ein deutliches Zeichen für die Vitalität der Kirche: Sie sind eine missionarische Kraft und eine prophetische Präsenz, die uns Hoffnung für die Zukunft gibt“. „Eine Zukunft", so der Papst weiter, die geprägt sein müsse von der "Bereitschaft zu einer ständigen Begegnung mit dem Herrn, einer ständigen persönlichen Bekehrung", auch um nicht Gefahr zu laufen, "in einer 'Parallelwelt' zu leben, destilliert, weit entfernt von den wirklichen Herausforderungen der Gesellschaft, der Kultur und all jener Menschen, die neben euch leben und auf euer christliches Zeugnis warten".<br />In seiner Ansprache erinnerte der Papst mit väterlicher Offenheit an die Versuchungen, die den Weg so vieler kirchlicher Zusammenschlüsse, die nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil spontan entstanden sind und sich entwickelt haben, gekennzeichnet haben. „Die Zugehörigkeit zu einem Verband, einer Bewegung oder einer Gemeinschaft, vor allem wenn sie sich auf ein Charisma berufen", so der Nachfolger Petri, "darf uns nicht in ein 'eisernes Fass' einschließen, in dem wir uns sicher fühlen", denn "wir alle sind als Christen immer auf dem Weg, immer in der Umkehr, immer in der Unterscheidung“. „Der Weg des Evangeliums", so betonte der Papst, "ist keine touristische Reise", denn auf dieser Reise "ist jeder Schritt ein Ruf Gottes". Im Gegenteil, die Versuchung, der sich Bewegungen und neue kirchliche Gemeinschaften oft ausgesetzt sehen, bestehe darin, "zu glauben, 'die Neuheit in der Kirche' zu sein", die nicht der Notwendigkeit von Veränderungen, Korrekturen und Bekehrungen unterliege. Diese Versuchung - so warnte Papst Franziskus - "kann zu einer falschen Sicherheit werden. Auch Neuheiten werden schnell alt! Deshalb müssen wir auch das Charisma, dem wir angehören, immer besser vertiefen, immer gemeinsam darüber nachdenken, um es in den neuen Situationen, in denen wir leben, zu verkörpern. Dies erfordert von uns große Fügsamkeit und Demut, um unsere Grenzen zu erkennen und zu akzeptieren, überholte Handlungs- und Denkweisen oder nicht mehr wirksame Methoden des Apostolats oder Organisationsformen des inneren Lebens, die sich als unangemessen oder sogar schädlich erwiesen haben, zu ändern".<br />In diesem Zusammenhang bedauerte der Papst auch das Aufblühen neuer Realitäten des geweihten Lebens in den letzten Jahrzehnten, von denen sich einige „fast als die Erlöser präsentierten", erinnerte Papst Franziskus, "und soe gerieten in sehr schwierige Situationen: sie endeten unter apostolischer Visitation, sie endeten mit üblen Sünden, Kommissariaten...". „Die Ausübung der Leitungsgewalt innerhalb von Vereinigungen und Bewegungen", so Papst Franziskus weiter, "muss auch im Lichte solcher Missbrauchsfälle betrachtet werden, die 'immer im Missbrauch der Macht wurzeln'".<br />Ein echter „Sensus ecclesiale", so der Papst, "erkennt an, dass die in den Laiengruppen ausgeübten Leitungsaufgaben nur ‚eine Berufung zum Dienen‘ sind und nicht dem ‚Verlangen nach Macht‘ ausgesetzt werden dürfen, das zum Beispiel zum Ausdruck kommt, wenn wir glauben, kraft unserer Rolle über alle Aspekte des Lebens unseres Verbandes, unserer Diözese, unserer Pfarrei, unserer Kongregation entscheiden zu müssen", oder wenn die Leiter von Bewegungen und neuen Gemeinschaften dem "Drang nachgeben, überall zu sein". Indem er persönliche Bezüge "zu den Gemeinschaften, die ich am besten kenne" hinzufügte, nannte der Papst auch einige "höhere Generalobere“, die sich „in der Macht verewigen“ und alles tun, „um wiedergewählt zu werden und wiedergewählt zu werden". Es sei deshalb "nützlich und notwendig", so der Papst in Anspielung auf die Bestimmungen eines im vergangenen Juni veröffentlichten Dekrets über kirchlichen Bewegungen und neuen Gemeinschaften, "für eine Rotation in den Leitungspositionen und für die Vertretung aller Mitglieder bei Ihren Wahlen zu sorgen". „Diese Bestimmungen", so der Bischof von Rom, könnten durch die festgelegten Verfahren „ eine Barriere gegen das Risiko darstellen, in die 'Falle der Illoyalität' zu tappen, die ausgelöst wird, wenn 'wir mit Worten sagen, dass wir Gott und den anderen dienen wollen, aber in Wirklichkeit dienen wir unserem Ego, und wir geben unserem Wunsch nach, zu erscheinen, Anerkennung und Wertschätzung zu erhalten'. Oder wenn wir uns anderen gegenüber als die einzigen Interpreten des Charismas, die einzigen Erben unserer Vereinigung oder Bewegung darstellen".<br />Wahrer Dienst", betonte Papst Franziskus am Ende seiner Rede, "ist unentgeltlich und bedingungslos, er kennt keine Berechnungen oder Forderungen“. Und: "Niemand ist Herr über die Gaben, die wir zum Wohl der Kirche empfangen haben - wir sind Verwalter -, niemand soll sie unterdrücken, sondern sie wachsen lassen, mit mir oder mit dem, was nach mir kommt. Jeder ist aufgerufen, dort, wo er vom Herrn hingestellt ist, sie wachsen zu lassen, sie Frucht tragen zu lassen, im Vertrauen darauf, dass Gott alles in jedem wirkt und dass unser wahres Gut in der kirchlichen Gemeinschaft Frucht trägt".<br /> <br />Fri, 17 Sep 2021 13:16:21 +0200ASIEN/VIETNAM - Überschwemmungen in den zentralen Küstenprovinzen: Katholiken bitten um den Schutz der „Gottesmutter von Tra Kieu“http://www.fides.org/de/news/70812-ASIEN_VIETNAM_Ueberschwemmungen_in_den_zentralen_Kuestenprovinzen_Katholiken_bitten_um_den_Schutz_der_Gottesmutter_von_Tra_Kieuhttp://www.fides.org/de/news/70812-ASIEN_VIETNAM_Ueberschwemmungen_in_den_zentralen_Kuestenprovinzen_Katholiken_bitten_um_den_Schutz_der_Gottesmutter_von_Tra_KieuDa Nang – Infolge des Tropensturms „Con Son“, der an den zentralen Küstenprovinzen Vietnams in viele Orten große Schäden verursachte wurden in der Region haben Hilfsprogramme aufgestellt, um mit die Auswirkungen des fünften Tropensturms des Jahres 2021 zu bewältigen, der die lokale Wirtschaft in die Knie gezwungen hat. Die Evakuierungs- und Notfallpläne müssen jedoch auch den Covid-19-Protokollen entsprechen, was sich angesichts der vierten Pandemiewelle im Lande als sehr schwierig erweist: Die Behörden suchen nach sichereren Unterkünften, in denen für Evakuierten ein sicherer Abstand garantiert werden kann. Es werden deshalb alle notwendigen Anstrengungen unternommen, um sicherzustellen, dass jede Familie ein Zimmer hat, um zu verhindern, dass mehrere Familien in überfüllten Räumen zusammenleben müssen. In den ländlichen Gebieten wurden Tausende von Soldaten mobilisiert, um den Landwirten zu helfen, Reis und andere Feldfrüchte rechtzeitig zu ernten, um die Schäden an den Ernten zu begrenzen. <br />Zwischen dem 11. und 12. September traf der Tropensturm auf Zentralvietnam und verursachte Überschwemmungen und Verwüstungen in einem großen Gebiet in der Erzdiözese Hue, der Diözese Da Nang und einem Teil der Diözese Qui Nhon. Schwere Schäden wurden an Fischerbooten verursacht, zahlreicher Häuser und großer Fisch- und Garnelenzuchten zerstört, was zu ernsthaften Existenzproblemen für Fischer und Landwirte in diesem Gebiet führte. Viele Straßen in den Bergregionen sind stark beschädigt und zahlreiche Dörfer sind von der Umwelt abgeschnitten.<br />In einem Hirtenbrief forderte Bischof Joseph Dang Duc Ngan von Danang leitet, alle Gläubigen der Diözese auf, "einander großzügig zu helfen, für die Bedürfnisse der Bedürftigen unabhängig von ihrer Religion zu sorgen und einen Geist der gegenseitigen Hilfe, Solidarität und Nächstenliebe zu leben". Der Prälat richtete auch einen aufrichtigen Appell an die örtlichen Katholiken, zum Gedenken an den 136. Jahrestag der Erscheinung in der Kirche von Tra Kieu eine Novene zur Gottesmutter Maria zu beten. <br />Am 11. September 1885 erschien die Jungfrau Maria, um die örtlichen Gläubigen während der Verfolgung des durch die königliche Armee der Nguyen-Dynastie. Sie wurde seither als "Mutter von Tra Kieu" verehrt und zur Patronin der Diözese ernannt. "Mit Hoffnung und Zuversicht", betonte er, "vertrauen wir alle Leiden und Schwierigkeiten der Mutter von Tra Kieu an und bitten sie inständig um unseren Schutz, wie sie es vor 136 Jahren für die Gläubigen in Tra Kieu getan hat. Wir bitten sie um ihre Unterstützung für die Menschen, um die Folgen der Pandemie und des Sturms zu überwinden“.<br />Nach dem Taifun besuchte auch Erzbischof Joseph Nguyen Chi Linh zusammen mit anderen Priestern und Ordensleuten der Erzdiözese Huè die am stärksten betroffenen Gebiete, um den von dem Tropensturm schwer geschädigten Familien geistlichen Beistand und finanzielle Unterstützung zu bringen, damit sie ihre Häuser und ihre Existenzgrundlage wieder aufbauen können. „Möge Gottes Barmherzigkeit sie trösten", so die Priester, "und alle in seiner Liebe bewahren“.<br /> <br />Fri, 17 Sep 2021 12:47:30 +0200AMERIKA/STATI UNITI - Bischöfe begrüßten neue Bestimmungen für Migranten: “Seit Jahrzehnten setzen wir uns für solche Reformen ein”http://www.fides.org/de/news/70815-AMERIKA_STATI_UNITI_Bischoefe_begruessten_neue_Bestimmungen_fuer_Migranten_Seit_Jahrzehnten_setzen_wir_uns_fuer_solche_Reformen_einhttp://www.fides.org/de/news/70815-AMERIKA_STATI_UNITI_Bischoefe_begruessten_neue_Bestimmungen_fuer_Migranten_Seit_Jahrzehnten_setzen_wir_uns_fuer_solche_Reformen_einWashington - Die Kommission für Migration der Katholischen Bischofskonferenz der Vereinigten Staaten begrüßt die geplanten neuen Regelungen die Legalisierung der Staatsbürgerschaft für Millionen von so genannten "Dreamers", derjenigen von dem temporären Schutzstatus und der aufgeschobenen Zwangsausweisung profitieren, Landarbeitern und anderen Arbeitskräften die sich ohne Dokumente im Land aufhalten. TPS ist ein 1990 ins Leben gerufenes Einwanderungsprogramm, in dessen Rahmen die Vereinigten Staaten Einwanderern aus Ländern, die von Kriegen, Naturkatastrophen, Epidemien oder anderen Situationen betroffen sind, eine Ausnahmegenehmigung für den geschützten Aufenthalt in den USA erteilen.<br />Aus der Mitteilung, die der Bischofskonferenz geht hervor, dass das US-Repräsentantenhaus und der Senat diesen neuen Bestimmungen noch zustimmen müssen, bevor sie tatsächlich in Kraft treten können.<br />Unterdessen erklärte Bischof Mario E. Dorsonville, Weihbischof von Washington, und Präsident der bischöflichen Kommission für Migration, im Namen der Bischöfe: "Wir freuen uns, dass der Justizausschuss des Repräsentantenhauses diesen wichtigen Schritt unternommen hat, der vielen Menschen ohne Papiere die Möglichkeit gibt, einen legalen Status und einen Weg zur Staatsbürgerschaft zu erhalten" und erinnert in diesem Zusammenhang an die Prinzipien der katholischen Soziallehre. "Seit Jahrzehnten setzen sich die Bischöfe der Vereinigten Staaten für solche Reformen ein, die die Integration und Einheit der Familie fördern", fuhr er fort, "wir können nicht darauf bestehen, diese Mitglieder unserer Gesellschaft an den Rand zu drängen, vor allem, wenn wir für unser kollektives Wohlergehen gleichzeitig auf so viele von ihnen angewiesen sind.<br />"Da wir weiterhin auf eine umfassendere Reform unseres Einwanderungssystems hinarbeiten, die die gottgegebene Würde eines jeden Menschen anerkennt und respektiert, begrüßen wir diesen entscheidenden Schritt", heißt es in der Erklärung abschließend.<br /> <br />Fri, 17 Sep 2021 12:46:52 +0200AMERIKA/KOLUMBIEN - Friedensapell für Chocó: „Der Aufschrei der indigenen Gemeinden wird nicht gehört“http://www.fides.org/de/news/70811-AMERIKA_KOLUMBIEN_Friedensapell_fuer_Choco_Der_Aufschrei_der_indigenen_Gemeinden_wird_nicht_gehoerthttp://www.fides.org/de/news/70811-AMERIKA_KOLUMBIEN_Friedensapell_fuer_Choco_Der_Aufschrei_der_indigenen_Gemeinden_wird_nicht_gehoertCali - "Wir schließen uns den Sorgen und Appellen an, die die Kirche und die ethnischen und territorialen Organisationen mehrmals geäußert haben. Die dramatische Realität, die die indigenen und afro-indigenen Gemeinschaften entlang des San Juan-Flusses heute erleben, ähnelt der von Tausenden von Menschen im gesamten Departement Chocó und in den Departements Cauca, Nariño und Valle", so die Bischöfe der Pazifikküste und des Südwestens Kolumbiens im Zeichen ihre Solidarität mit der Ortskirche von Istmina-Tadó und den Gemeinden, die Opfer des sich verschärfenden bewaffneten Konflikts und der humanitären Krise sind, die die Region Chocó seit langem bedroht.<br />Sowohl die katholische Kirche als auch verschiedene Menschenrechtsorganisationen haben in der Vergangenheit mehrfach die Situation angeprangert, und staatliche Vernachlässigung und sowie kriminelle Aktionen bewaffneter Gruppen beklagt. "Leider wurde der Aufschrei dieser Gemeinschaften nicht gehört, und infolgedessen nehmen die Verletzungen der Menschenrechte und des humanitären Völkerrechts nicht ab, sondern zu", so die Bischöfe in ihrer gemeinsamen Erklärung. "Wir appellieren erneut an den kolumbianischen Staat, geeignete und umfassende Maßnahmen zu ergreifen, um das Leben und die Würde der betroffenen Bevölkerung zu schützen", schreiben sie und fordern die bewaffneten Banden auf, die Zivilbevölkerung zu respektieren und "die bedauerlichen Aktionen einzustellen, die das friedliche Leben der ethnischen Gemeinschaften bedrohen". Schließlich bitten die Bischöfe die kolumbianischen Katholiken, "für den Frieden im Land zu beten und mit solidarischer Sensibilität gegenüber ihren Brüdern und Schwestern zu handeln, die unter Krieg, Hunger und Vernachlässigung leiden".<br />In den vergangenen Tagen hatte der Bischof Mario de Jesús Álvarez Gómez von Istmina-Tadó im Namen der gesamten Gemeinschaft erneut auf die zunehmende Gewalt und die Vertreibungen aufmerksam gemacht, unter denen die Gemeinden in der Region Medio San Juan aufgrund von Zusammenstößen zwischen verschiedenen bewaffneten Gruppen um die Kontrolle des Territoriums leiden. Der Bischof forderte die am bewaffneten Kampf Beteiligten auf, das humanitäre Völkerrecht zu respektieren. Angesichts der schwierigen Umstände, die in der gesamten Region Chocó herrschen, begleite die Kirche die am stärksten betroffenen Gemeinden weiterhin aus nächster Nähe, betonte der Bischof und fuhr fort: "Wir setzen weiterhin auf den Pakt für Leben und Frieden. Alle, die sich mit Liebe und Opferbereitschaft für den Frieden gemäß den Lehren des Evangeliums und den Leitlinien der Kirche einsetzen, werden unsere entschlossene und rasche Unterstützung bekommen".<br />Dabei unterstütze die katholische Kirche auch alle Initiativen für den Frieden in Choco, die von den Behörden und internationalen Organisationen unternommen werden, und bat um die Bündelung aller Kräfte, um die ethnisch-territorialen Organisationen in diesem gemeinsamen Bemühen zu begleiten.<br />Auch der Vorsitzende der kolumbianischen Bischofskonferenz, Erzbischof Luis José Rueda von Bogotá, brachte Bischof Álvarez Gómez seine Verbundenheit und Solidarität Ausdruck. Er bedauere das Leid der Gemeinden in Chocó und bete, damit "der Herr den einzig wahren Frieden schenken möge, nämlich den Frieden des Reiches Gottes, den Frieden des Sohnes und des Vaters. Seien Sie mutig, wir sind mit Ihnen und mit Ihrer Gemeinschaft!“.<br /> <br />Fri, 17 Sep 2021 12:20:07 +0200AFRIKA/SAMBIA - Das gemeinsame Haus reparieren: Bischöfe eröffnen Schöpfungszeit 2021http://www.fides.org/de/news/70813-AFRIKA_SAMBIA_Das_gemeinsame_Haus_reparieren_Bischoefe_eroeffnen_Schoepfungszeit_2021http://www.fides.org/de/news/70813-AFRIKA_SAMBIA_Das_gemeinsame_Haus_reparieren_Bischoefe_eroeffnen_Schoepfungszeit_2021Lusaka - "Es gibt viele Menschen, die wegen der Umweltschäden weder Nahrung noch Wasser haben. Wir müssen dringend handeln, um unser gemeinsames Haus reparieren", so Pfarrer Gabriel Mapulanga in seiner Predigt beim Eröffnungsgottesdienst zum Monat der Schöpfung 2021. <br />Im Rahmen der Initiative rufen die katholischen Bischöfen Sambias die gesamte Gesellschaft dazu auf, sich um die Umwelt zu kümmern. Pfarrer Mapulanga wies in seiner Predigt auch auf die katastrophalen Folgen des Klimawandels hin, er Dürren und Überschwemmungen verursacht, die bereits zum Verlust vieler Menschenleben geführt haben.<br />Der katholische Priester, der auch Mitarbeiter Caritas Sambia ist, rief dazu auf, während des Monats der Schöpfung, der noch bis zum 4. Oktober 2021 dauert, über den Zustand der Erde nachzudenken und für sie zu beten. "Die Erde das gemeinsame Zuhause für diejenigen, die keine Nahrung haben, und für diejenigen, die Nahrung im Überfluss haben. Es ist deshalb notwendig, auch an die Mitmenschen zu denken“. Dabei gehe es vor allem darum, das gemeinsame Haus zu reparieren, so der Geistliche, der im Rahmen der Initiative zum Monat der Schöpfung an der Pflanzung von Obstbäumen teilnahm.<br /> <br />Fri, 17 Sep 2021 11:55:22 +0200AFRIKA/ZENTRALFRIKANISCHE REPUBLIK - Dokumentarfilm zur Freundschaft zwischen Kardinal Nzapalainga und Imam Layamahttp://www.fides.org/de/news/70816-AFRIKA_ZENTRALFRIKANISCHE_REPUBLIK_Dokumentarfilm_zur_Freundschaft_zwischen_Kardinal_Nzapalainga_und_Imam_Layamahttp://www.fides.org/de/news/70816-AFRIKA_ZENTRALFRIKANISCHE_REPUBLIK_Dokumentarfilm_zur_Freundschaft_zwischen_Kardinal_Nzapalainga_und_Imam_LayamaBangui - Sisrìrì , le cardinal et l’imam“ lautet der Origianaltitel des Dokumentarfilms des schweizerisch-französischen Regisseurs Manuel von Stürler über die tiefe Verbundenheit zwischen dem Erzbischof von Bangui, Kardinal Dieudonné Nzapalainga und dem inzwischen verstorbenen Imam Oumar Kobine Layama, dem Präsidenten des Höheren Islamischen Rates der Zentralafrikanischen Republik, die gemeinsam mit Pastor Nicolas Guerekoyame, Präsident der Zentralafrikanischen Evangelischen Allianz, der Plattform der Religiösen Konfessionen der Zentralafrikanischen Republik gründeten. Imam Layama starb am 28. November 2020 . Im Zusammenhang mit dem dramatischen Bürgerkrieg in der Zentralafrikanischen Republik, der 2012 ausbrach, spielte die Friedensplattform eine wichtige Rolle bei der Beruhigung der Gemüter, indem stets darauf bestand, dass der Krieg nicht religiös motiviert war. "Die drei führenden Religionsvertreter wurden auch „die drei Löwen“ genannt. Sie machten die Menschen darauf aufmerksam, dass die Bevölkerung von bewaffneten Gruppen gefangen genommen worden war, die den Koran oder die Bibel schwenkten", betont der Regisseur des Dokumentarfilms, der Anfang September im Vatikan seine Weltpremiere hatte. "Seit Beginn der Krise hat der Imam die Instrumentalisierung der Religion angeprangert und sich mit dem Kardinal und einem Pastor verbündet", so Manuel von Stürler. "Die Instrumentalisierung der Religion ist sehr stark, und Religion wird auch missbraucht um die Kontrolle über die Ressourcen des Landes zu erlangen", fügt er hinzu.<br />Die Zentralafrikanische Republik bemüht sich, die Krise zu überwinden, aber, wie der Regisseur betont, " gibt es jetzt leider eine Art Erschöpfung der Menschen, denn während einige der Anführer der großen bewaffneten Gruppen gefallen sind, haben sich die kleinen Gruppen vervielfacht und der Dialog ist sehr kompliziert geworden".<br /> <br /><br/><strong>Link correlati</strong> :<a href="https://youtu.be/4rcJGcpZey8">Trailer zum Film (Franösisch)</a>Fri, 17 Sep 2021 11:42:32 +0200ASIEN/BANGLADESCH - Katholische Eheberatung hilft auch Geistlichen und Ordensleuten bei der Gestaltung zwischenmenschlicher Beziehungenhttp://www.fides.org/de/news/70810-ASIEN_BANGLADESCH_Katholische_Eheberatung_hilft_auch_Geistlichen_und_Ordensleuten_bei_der_Gestaltung_zwischenmenschlicher_Beziehungenhttp://www.fides.org/de/news/70810-ASIEN_BANGLADESCH_Katholische_Eheberatung_hilft_auch_Geistlichen_und_Ordensleuten_bei_der_Gestaltung_zwischenmenschlicher_BeziehungenDacca - Das Eheleben sei ein Leben der Geduld, der Vergebung und des Zuhörens, aber auch der gegenseitigen Bereicherung, dank der Gegenwart und der Kraft, die Jesus Christus schenkt, wobei die Ehe als ein langer gemeinsamer Weg zu verstehen sei, der durch Gottes Gnade erleuchtet und begleitet wird. Dies versucht in Bangladesch die Bewegung "Worldwide Marriage Encounter" im Rahmen einer christlichen Eheberatung zu vermitteln. Es handelt sich dabei um eine internationale Bewegung, die in 100 Ländern vertreten ist und seit 1995 auch in Bangladesch. Liton Gomes, ein 55-jähriger katholischer Geschäftsmann, der in Dhaka lebt, berichtet: "Ich hatte neun Jahre lang ein Verständigungsproblem mit meiner Frau, nachdem wir geheiratet hatten. Dank Schwester Pauline Nadeau haben wir an den Seminaren von Worldwide Marriage Encounter teilgenommen. Sie haben mir geholfen, meine Frau besser zu verstehen, Fallen und Hindernisse in unserer zwischenmenschlichen Beziehung zu überwinden, und jetzt leben wir ein glückliches Eheleben". <br />Agnes Gomes, eine Hausfrau aus Gazipur, erzählt ihre Geschichte: "Mein Mann war mir gegenüber gewalttätig und dominant. Ordensfrau schlug uns vor, an dem von Worldwide Marriage Encounter organisierten Wochenende teilzunehmen. Wir haben wieder zueinander gefunden. Von einem unglücklichen Ehepaar sind wir zu einem Paar auf dem Weg der Gelassenheit, des Zuhörens und der Freude geworden".<br />Die kanadischen Heilig-Kreuz-Missionarin Schwester Pauline Nadeau, die am vergangenen 30. August im Alter von 92 Jahren in Montreal, Kanada, an den Folgen einer Krebserkrankung gestorben ist kam 1955 nach Ostpakistan und war 54 Jahre lang als Missionarin in dem Land tätig. Sie stieß dort auf die Probleme katholischer Ehepaare und suchte nach einer Möglichkeit, ihnen zu helfen, und gründete die „Worldwide Marriage Encounter“ in Bangladesch.<br />Der stellvertretende Vorsitzende der Bischofskonferenz von Bangladesch, Bischof Gervas Rozario von Rajshahi, betont gegenüber Fides: "Zum ersten Mal hat Schwester Nadeau eine direkte Beratungstätigkeit für katholische Paare im Zentrum für Familienpastoral begonnen. Sie organisierte die Marriage Encounter-Bewegung auch in diesem Land und lud Paare von den Philippinen und aus Indien ein".<br />Bischof Gervas arbeitete mit Schwester Nadeau in der weltweiten Bewegung für Ehebegegnungen zusammen und erfuhr, wie wichtig es ihr war, sich in den Dienst der Paare zu stellen: "Sie kümmerte sich um Paare in Schwierigkeiten und wollte ihnen helfen, ein glückliches Eheleben zu führen. Wir werden uns noch lange an sie erinnern". Schwester Nadeau hat in Bangladesch ein Team für Eheberatung gegründet und dieses Apostolat im ganzen Land verbreitet: "Hunderte von Paaren haben davon profitiert", so der Bischof. „Nicht nur Ehepaare, sondern auch Geistliche und Ordensleute, die an Marriage Encounter-Seminaren teilnehmen, lernen, zwischenmenschliche Beziehungen in ihrem Ordens- und Gemeinschaftsleben besser zu gestalten“.<br /> <br />Fri, 17 Sep 2021 11:21:59 +0200AFRIKA/NIGERIA - Katholischer Priester nach 24 Stunden von Entführern freigelassenhttp://www.fides.org/de/news/70807-AFRIKA_NIGERIA_Katholischer_Priester_nach_24_Stunden_von_Entfuehrern_freigelassenhttp://www.fides.org/de/news/70807-AFRIKA_NIGERIA_Katholischer_Priester_nach_24_Stunden_von_Entfuehrern_freigelassenAbuja - "Nur 24 Stunden nach seiner Entführung ist unser geliebter Priester und Bruder von seinen Entführern freigelassen worden", so der Kanzler der Diözese Kafanchan, Pfarrer Emmanuel Uchechukwudie zur Freilassung von Pfarrer Luka Benson Yakusak, der am Abend des 13. September entführt worden war . "Pfarrer Benson wurde am 13. September von bewaffneten Männern aus seinem Haus in der Pfarrei St. Matthew's Anchuna in der Gemeinde Zango Kataf im Bundesstaat Kaduna entführt", erinnert Pfarrer Uchechukwu an die Entführung vor zwei Tagen. <br />"Wir möchten all jenen danken, die für die rasche Freilassung unseres Mitbruders und der anderen, die sich noch in den Händen ihrer Entführer befinden, gebetet haben, und wir beten weiterhin für diejenigen, die noch in der Gewalt von Entführern sind", bekräftigt Pfarrer Uchechukwu. Die Priester der Diözese Kafanchan wurden unterdessen eingeladen, eine Dankesmesse für die Freilassung ihres Mitbruders zu feiern.<br />„Entführungen zur Erlangung von Lösegeld sind derzeit die lukrativste Branche in Nigeria", so Bulama Bukarti, von der Abteilung für Extremismus des „Tony Blair Institute for Global Change“. Es handele sich um eine „Industrie“, die nicht nur aus Entführungen von Einzelpersonen bestehe, sondern vor allem auch aus aus Massenentführungen, insbesondere von Schülern. Seit Dezember 2020 wurden mehr als 1.000 nigerianische Schüler und Mitarbeiter von Schulen entführt und von kriminellen Banden als Geiseln gehalten.<br />Diese veranlasste Behörden im Bundesstaat Kaduna , den Unterricht in den örtlichen Schulen auszusetzen, da man sich nicht mehr in der Lage sieht, die Sicherheit der Schüler zu gewährleisten. Derzeit befinden sich noch 300 Schüler in den Händen von Entführern.<br /> <br />Thu, 16 Sep 2021 12:57:04 +0200