Fides News - German (Standard)http://www.fides.org/Aus dem Archivder FidesagenturdeDie auf unseren Internetseiten veröffentlichten Inhalte unterliegen einer Licenza Creative Commons. AMERIKA/MEXIKO - Bischof Rangel Mendoza: “In Chilpancingo funktioniert der Dialog”http://www.fides.org/de/news/64391-AMERIKA_MEXIKO_Bischof_Rangel_Mendoza_In_Chilpancingo_funktioniert_der_Dialoghttp://www.fides.org/de/news/64391-AMERIKA_MEXIKO_Bischof_Rangel_Mendoza_In_Chilpancingo_funktioniert_der_DialogChilpancingo – Der Dialog mit Vertretern krimineller Banden habe dazu beigetragen, dass die Gewalt in der Region Chilapa zurückging, so Bischof Salvador Rangel Mendoza OFM von Chilpancingo-Chilapa.<br />Bei einer Pressekonferenz zur kirchlichen Friedensarbeuit betonte der Prälat, dass zumindest in seiner Diözese die Gewalt beim Wahlkampf für die bevorstehenden Wahlen durch den Dialog mit kriminellen Gruppen abgenommen habe. "Ich habe die Kandidaten getroffen, die mich um ein Gespräch im Vorfeld ihrer Kampagne gbeten haben und ich kann sagen, dass der Dialog hier in der Diözese funktioniert hat. Am Anfang waren zwei Kandidaten in Chilapa ermordet worden, wobei die Tat nicht mit der Wahl in Zusammenhang steht. Deshalb glaube ich, dass bis jetzt alles so funktioniert, wie wir es wünschen", so der Bischof. <br />„Wir konnten Vereinbarungen über viele Dinge treffen indem wir direkt mit den Verantowrtlich sprachen. Ich hatte die Gelegenheit ein Friedensprojekt für zwei Regionen vorzuschlagen“, so Bischof Rangel Mendoza, der betont, dass er eine Amnestie befürworte, aber nur "in eingeschränktem Maß“, mit Bezug den Fall von arbeitslosen Bauern, die illegal Mohn anbauen und über die illegale Tragweite ihrer Aktivitäten nicht umfassend infomfiert sind. <br />Im März 2017 war der Bischof wegen Treffen mit Vertretern krimineller Banden kritisiert worden . <br /> <br />Thu, 21 Jun 2018 14:07:53 +0200ASIEN/OSTTIMOR - Jesuiten fördern qualitativ hochwertige Bildunghttp://www.fides.org/de/news/64390-ASIEN_OSTTIMOR_Jesuiten_foerdern_qualitativ_hochwertige_Bildunghttp://www.fides.org/de/news/64390-ASIEN_OSTTIMOR_Jesuiten_foerdern_qualitativ_hochwertige_BildungDili - Die Jesuiten wollen in Osttimor eine qualitativ hochwertige Bildung fördern. Vor diesem Hintergrund wurde das Ausbildungsinstitut "São João de Brito" gegründet, das Dozenten, Lehrer und sozialen Führungskräfte ausbildet.<br />Die Jesuiten hoffen, "neue Generationen von Lehrern mit professionellen Fähigkeiten auszubilden, die auf ethische Grundlagen basieren“, so Pater Joaquim Sarmento SJ<br />Das neue akademische Jahr begann am 30. April. In seiner Ansprache an die neuen Studenten betonte Pater Sarmento: "Hier wird nicht nur Intelligenz gefördert, sondern auch der Wunsch, sich in den Dienst der zukünftigen Generation des Landes zu stellen."<br />Auch Lehrkräfte aus Schulen besuchen Fortbildungskurse am Institut der Jesuiten. Frau Professor Marie Emmitt aus Australien, die das Jesuit Education Project seit langem betreut betont, dass das Institut "die Vision des Bildungsprojekts, für das es gegründet wurde gut umsetzt: es wird eine großartige Bildungsstätte sein".<br />Osttimor wurde 2002 unabhängig. Infolge der Unabhängigkeitskriege war das Land weitgehend zerstört und litt unter einem Mangel an qualifizierten Fachkräften, insbesondere auch im Bildungswesen In den vergangenen Jahren brachte die Regierung umfassende Investitionen im Bildungssektors auf den Weg, die zum Wiederaufbau der Bildungsinfrastruktur und die Verbesserung des Bildungssystems beitragen sollen.<br />Ost-Timor ist eines der am wenigsten entwickelten Länder der Welt. Was die menschliche Entwicklung anbelangt, wurde laut dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen liegt das Land auf Platz 133 von insgesamt 188 Ländern weltweit.<br /> <br />Thu, 21 Jun 2018 13:50:54 +0200AFRIKA - Schutz der Menschenwürde und der Umwelt auf der Grundlage des Evangeliums fördert Gemeinwohlhttp://www.fides.org/de/news/64395-AFRIKA_Schutz_der_Menschenwuerde_und_der_Umwelt_auf_der_Grundlage_des_Evangeliums_foerdert_Gemeinwohlhttp://www.fides.org/de/news/64395-AFRIKA_Schutz_der_Menschenwuerde_und_der_Umwelt_auf_der_Grundlage_des_Evangeliums_foerdert_GemeinwohlKara – “Die zahlreichen Todesfälle, zu denen es in den letzten Tagen in der Elfenbeinküste aufgrund von Überschwemmungen aufgrund starker Regenfälle kam, zeigen erneut, dass ein ernsthaftes Nachdenken über das Problem der ökologischen Krise und ihrer negativen Auswirkungen auf die afrikanische Bevölkerung notwendig ist", so der afrikanische Theologe Pater Donald Zagore von der Gesellschaft der Afrikamissionen.<br />"Heute gehen wir von Dürre zu Regen mit einem Aufeinanderfolgen von Jahreszeiten, die zu Verwüstungen führen und katastrophale Auswirkungen auf das Leben der Afrikaner haben", so Pater Zagore kommentiert in einem Kommentar zum Appell des durch den ivorischen Präsidenten Alassane Ouattara an die Bevölkerung nach Überschwemmungen, die den Süden des Landes heimgesucht und mindestens 20 Menschenleben gefordert haben.<br />Ouattara forderte die Bürger auf, den Vorsichtsmaßnahmen zu folgen und teilte mit, dass die Wohngebiete in Risikogebieten geräumt werden. Die Stadt Abidjan war am stärksten von den Überschwemmungen betroffen, nachdem es in der Nacht vom 18. auf den 19. Juni zu starken Regenfällen gekommen war. Für das Wochenende werden neue Niederschläge vorhergesagt.<br />"In seinem kosmologischen Universum hat der afrikanische Mensch immer in wahrer Harmonie gelebt, in perfekter Symbiose mit der Natur. Der Afrikaner ist ein Naturmensch. Er bezieht aus der Natur die grundlegenden Elemente, die für seinen Lebensunterhalt in Bezug auf Nahrung und Gesundheit notwendig sind", erklärt der Missionar. "Die aktuelle Situation ist dramatisch und umso dramatischer, wenn man sieht, wie die Natur, die gestern ein Freund der Afrikaner war, zum Feind geworden ist. Von ihrem Status als Lebensquelle ist die Natur zur Todesursache geworden. Für den afrikanischen Menschen ist die ökologische Herausforderung entscheidend. Wir müssen daran arbeiten, die fast ontologische Verbindung zwischen Afrika und der Natur wiederherzustellen. Dies beinhaltet im Grunde das Wiedererwachen eines Umweltbewusstseins, das jeden dazu bringen wird, sein Verhalten radikal zu ändern, damit wir nicht um weitere Tote trauern müssen. Es geht um ökologische Verhaltensweisen, die auf einem echten Umweltbewusstsein basieren und gewährleiste, dass sich unser Handeln auf die Umwelt aber auch auf unser Leben als Menschen auswirkt. Deshalb muss klar und deutlich gesagt werden, dass unser politisches, wirtschaftliches und technologisches Handeln auf soliden moralischen Werten beruhen muss, die Korruption und skrupellosen materiellen Wettbewerb ablehnen. Dieses Handeln inspiriert sich am Evangelium der Wahrheit, der Gerechtigkeit und des Gemeinwohls, das den Respekt für die Würde der menschlichen Person und der Umwelt fördert", so Zagore abschließend.<br /> <br /><br /><br /><br />Thu, 21 Jun 2018 13:34:59 +0200ASIEN/NAHER OSTEN - UN-Generalsekretär wünscht Rückkehr christlicher Flüchlinge in den Irak und nach Syrienhttp://www.fides.org/de/news/64392-ASIEN_NAHER_OSTEN_UN_Generalsekretaer_wuenscht_Rueckkehr_christlicher_Fluechlinge_in_den_Irak_und_nach_Syrienhttp://www.fides.org/de/news/64392-ASIEN_NAHER_OSTEN_UN_Generalsekretaer_wuenscht_Rueckkehr_christlicher_Fluechlinge_in_den_Irak_und_nach_SyrienMoskau – Das Christentum sei ein "wesentlicher Bestandteil" der Kultur des Nahen Ostens, und es ist notwendig, "die Rückkehr von Christen und Angehörigen anderer religiöser Minderheiten zu gewährleisten", die aufgrund von Gewalt und Verfolgung aus ihren Herkunftsländern vertrieben wurden. Insbesondere müsse deshalb die Situation im Irak und in Syrien stabilisiert werden. Dies betonte der UN-Generalsekretär António Guterres anlässlich eines Treffens mit dem russisch-orthodoxen Patriarchen Kyrill am vergangenen 20. Juni in Moskau. Guterres soll nach Angaben russischer Presseagenturen dem Moskauer Patriarchats für seine Bemühungen im interreligiösen Dialog gedankt haben, und unabhängig von dem allgemeinen Urteil im Hinblick auf die Regimes im Nahen Osten insbesondere in Syrien, räumte er ein, dass, dass diese Regimes auf ihre eigene Art und Weise in mancher Hinsicht einen Schutzfaktor für religiöse Minderheiten darstellen.<br />Bei seinem Besuch in Moskau traf der Generalsekretär der Vereinten Nationen auch den russischen Präsidenten Wladimir Putin und den russischen Außenminister Sergej Lawrow.<br /> <br />Thu, 21 Jun 2018 13:13:05 +0200AFRIKA/TANSANIA - Bischofskoadjutor für die Erzdiözese Dar-es-Salaam ernannthttp://www.fides.org/de/news/64394-AFRIKA_TANSANIA_Bischofskoadjutor_fuer_die_Erzdioezese_Dar_es_Salaam_ernannthttp://www.fides.org/de/news/64394-AFRIKA_TANSANIA_Bischofskoadjutor_fuer_die_Erzdioezese_Dar_es_Salaam_ernanntVatikanstadt – Papst Franziskus hat am heutigen 21. Juni 2018 den bisherigen Erzbischof von Mwanza Jude Thaddaeus Ruwa’ichi, O.F.M. Cap., zum neuen Bischofskoadjutor der Erzdiözese Dar-es-Salaam ernannt. <br /> <br />Thu, 21 Jun 2018 12:28:08 +0200AFRIKA/ZENTRALFRIKANISCHE REPUBLIK - Hinter Sicherheitsproblemen verbergen sich wirtschaftliche Interessenhttp://www.fides.org/de/news/64389-AFRIKA_ZENTRALFRIKANISCHE_REPUBLIK_Hinter_Sicherheitsproblemen_verbergen_sich_wirtschaftliche_Interessenhttp://www.fides.org/de/news/64389-AFRIKA_ZENTRALFRIKANISCHE_REPUBLIK_Hinter_Sicherheitsproblemen_verbergen_sich_wirtschaftliche_InteressenBangui - “Die Sicherheitsprobleme in unserer Region konzentrieren sich auf das Grenzgebiet zu Kamerun, hauptsächlich seit der Ankunft der Peuls-Nomaden, die von Seleka-Rebellen geschützt werden", so der italienische Karmelitermater Aurelio Gazzera, der als Pfarrer in Bozoum im Nordwesten der Zentralafrikanischen Republik tätig ist.<br />Die Peuls sind vorwiegend Viehirten, die mit ihren Herden auf der Suche nach Weiden und Wasserquellen sind, wobei es auf dem Weg immer wieder zu Auseinandersetzungen mit der sesshaften und ländlichen Bevölkerung kommt. "Es ist wie die Geschichte von Kain und Abel, so alt wie die Welt", so Pater Aurelio. Doch es gibt auch Verflechtungen mit modernen Formen der Investition. Die aus Nigeria stammenden Peuls widmeten sich schon immer der Viehzucht und lebten verteilt über das Saharagebiet von West nach Ost, von Mali bis nach Äthiopien. "Was sich geändert hat“, so Pater Aurelio, ist die Tatsache, dass einflussreiche afrikanische Staats- und Regierungschefs, Generäle und Unternehmer, einen Teil ihres Vermögens in Tausende von Rindern investieren, die sie dann den Peuls anvertrauen. Hinter den massiven Herdenbewegungen der Peuls verbergen sich daher auch große wirtschaftliche Interessen. Die Gebiete, in denen der Staat sehr schwach oder völlig abwesend ist, wie in Zentralafrika, sind die privilegierten Ziele der Peuls-Nomaden mit diesen riesigen Herden. Deshalb sind einflussreiche Investoren aus Afrika daran interessiert, das bestimmte Teilen des Kontinents eine Art Niemandsland bleiben, wo es möglich ist, das die Herden unter völliger Missachtung der Bedürfnisse der Menschen vor Ort weiden“, so der Missionar.<br />„Im Rest der Region herrscht Ruhe“, so Pater Aurelio abschließend, „Besonders kritische bleibt die Situation in der Gegend um Bambari und Bria, wo mehrere Banden, die sich aus ehemaligen Seleka-Rebellen und ihren ehemaligen Gegnern, den Anti-Balaka-Rebellen zusammensetze, um die Kontrolle von Diamantenminen oder einfach nur um Straßenkontrollen kämpfen, um Geld zu erpressen. Auch sie haben kein Interesse daran, Staat und Ordnung wieder herzustellen".<br /> <br /><br />Thu, 21 Jun 2018 12:20:51 +0200ASIEN/BANGLADESCH - Rektor des Großen Seminars “Holy Spirit” in Dhaka ernannthttp://www.fides.org/de/news/64388-ASIEN_BANGLADESCH_Rektor_des_Grossen_Seminars_Holy_Spirit_in_Dhaka_ernannthttp://www.fides.org/de/news/64388-ASIEN_BANGLADESCH_Rektor_des_Grossen_Seminars_Holy_Spirit_in_Dhaka_ernanntVatikanstadt – Kardinal Fernando Filoni, Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker hat am 12. April 2018 Pfarrer Patrick Simon Gomes aus dem Klerus der Erzdiözese Dhaka zum neuen Rektor des Großen Interdiözesanen Seminars “Holy Spirit” in der Erzdiözese Dhaka ernannt. <br />Der neue Rektor wurde am 9. Januar 1966 geboren und am 3. Januar 1996 zum Priester gegweiht und in die Erzdiözese Dhaka inkardiniert. Seine Priesterausbildung machte er am selben Priesterseminar, das er nun als Rektor leiten wird. Er erwarb eine Lizenz im Fach Bibelwissenschaft an der Päpstlichen Urbaniana-Universität . Unter anderem hatte er folgende Ämter inne: Vikar in verschiedenen Pfarreien; Rektor des St. John M. Vianney Intermediate Seminary; Sekretär und Koordinator der bischöflichen Kommission für Jugend; Koordinator des Büros für Jugendpastoral bei der FABC; Studienpräfekt des St. Joseph’s Degree Seminary in Ramna und des Seminars “Holy Spirit” in Dhaka, wo er seit 2006 als Dozent für Bibelwissenchaften arbeitet. Außerdem ist er persönlicher Sekretär des Erzbischofs von Dhaka. <br /> <br />Thu, 21 Jun 2018 11:21:07 +0200AFRIKA/NIGERIA - Rektor des interdiözesanen Seminars “All Saints” in Ekpomahttp://www.fides.org/de/news/64387-AFRIKA_NIGERIA_Rektor_des_interdioezesanen_Seminars_All_Saints_in_Ekpomahttp://www.fides.org/de/news/64387-AFRIKA_NIGERIA_Rektor_des_interdioezesanen_Seminars_All_Saints_in_EkpomaVatikanstadt – Kardinal Fernando Filoni, Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker, hat am 15. Februar 2018 Pfarrer Matthew Ovabor Ihensekhien aus dem Klerus der Diözese Uromi zum neuen Rektor des Interdiözesanen Seminars “All Saints” in Ekpoma ernannt.<br /> <br />Thu, 21 Jun 2018 10:40:02 +0200AFRIKA/ZENTRAFRIKANISCHE REPUBLIK - Milizen greifen Nichtregierungsorganisationen und UN-Soldaten anhttp://www.fides.org/de/news/64385-AFRIKA_ZENTRAFRIKANISCHE_REPUBLIK_Milizen_greifen_Nichtregierungsorganisationen_und_UN_Soldaten_anhttp://www.fides.org/de/news/64385-AFRIKA_ZENTRAFRIKANISCHE_REPUBLIK_Milizen_greifen_Nichtregierungsorganisationen_und_UN_Soldaten_anBangui - In Bambari ist die Lage dramatisch: Die Bevölkerung ist den Milizen ausgeliefert. Es weder Trinkwasser noch Lebensmittel oder Medizin. Kinder können keine Schulen besuchen. So beschreibt das Team des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes die Situation in der zweitgrößten Stadt der Zentralafrikanischen Republik nördlich von Bangui nach monatelangen Gefechten. "Bei Bambari“, so Aurora Mele, eine Mitarbeiterin des JRS, „gibt es gemischte Milizen. Die Anti-Balaka-Kämpfer befinden sich am linken Ufer des Flusses, die ehemalige Seleka-Soldten auf der rechten Seite. Die beiden Gruppen gründen kriminelle Banden, die das Chaos ausnutzen, um sich mit Plünderungen zu bereichern“. Vor den Zusammenstößen der Fraktionen fliehen die Menschen, die gezwungen sind an anderen Orten Zuflucht zu suchen. Auf der Flucht sterben viele Menschen und die Häuser, die sie hinterlassen werden geplündert. Für humanitäre Helfer ist es sehr schwierig, Programme durchzuführen, die eine gewisse Kontinuität aufweisen, auch weil sie selbst und ihre Strukturen Drohungen und Plünderungen ausgesetzt sind.<br />Mindestens ein Drittel der anwesenden NGOs hat die Stadt verlassen. Andere haben das Personal auf ein Minimum reduziert. "Die Basis des JRS“, beklagt Jean François Alain Ospital, der das Büro von JRS in Zentralafrika leitet, „wurde in den ersten Tagen des Konflikts angegriffen und geplündert. Deswegen können wir keine weiteren Mitarbeiter schicken, auch wegen der anhaltenden Unsicherheit".<br />Selbst Einrichtungen der katholischen Kirche arbeiten unter großen Schwierigkeiten. "Ein guter Teil der Ordensleute, die noch vor Ort sind werden bedroht“, bestätigt Jean François Alain Ospital. "Eine Schwesterngemeinschaft, die geblieben ist leitet dort weiterhin eine Schule. Miterbeiter der Diözese sind geblieben und führten die Aktivitäten in der Schule von Michel Maitre fort. Die diözesane Caritasstelle setzt die humanitären Programme Aktionen. Der Verein „Enseignement Catholique Associé“ setzt die Bildungsinitiativen fort. Auch in Krisenzeiten blieb der Bischof in Barbari".<br />Angesichts dieser Spannungen sind die Blauhelme der Vereinten Nationen nach einer anfänglichen Untätigkeit aktiv geworden und konnten einige Stadtteile zurückerobern. Ein Teil der Stadt Bambari wurde befreit, aber die UN-Patrouillen werden oft von bewaffneten Gruppen angegriffen.<br /> <br />Wed, 20 Jun 2018 13:24:27 +0200ASIEN/HEILIGES LAND - Wirtschaftsrat soll Lateinisches Patriarchat künftig beratenhttp://www.fides.org/de/news/64386-ASIEN_HEILIGES_LAND_Wirtschaftsrat_soll_Lateinisches_Patriarchat_kuenftig_beratenhttp://www.fides.org/de/news/64386-ASIEN_HEILIGES_LAND_Wirtschaftsrat_soll_Lateinisches_Patriarchat_kuenftig_beratenJerusalem – Der Apostolische Administrator des Lateinischen Patriarchats von Jerusalem, Erzbischof Pierbattista Pizzaballa OFM, hat einen Wirtschaftsrat als beratendes Gremium eingerichtet. Er soll das Patriarchat bei der der finanziellen, wirtschaftlichen und administrativen Verwaltung unterstützen. Das neue Gremium wird sich mehrmals im Jahr treffen und setzt sich neben dem Patriarchen und dem Ökonom des Patriarchats aus darunter sechs Laien zusammen, alle Experten im Wirtschafts- und Finanzfragen. Dem Wirtschaftsrat gehört auch Issa Hijazin, Priester des Lateinischen Patriarchats und Professor für Heilige Schrift beim Lateinischen Patriarchat von Jerusalem an. "In Wirklichkeit", so Issa Hijazin, „verstehe ich nichts von wirtschaftlichen Fragen. Als ich den Apostolischen Administrator gefragt habe, welche Rolle ich im Rat spielen sollte, sagte er mir, dass ich den anderen Mitglieder helfen soll, die besondere Eigenschaft unserer Kirche nicht zu vergessen und dass es nicht um ein Wirtschaftsunternehmen geht, das Gewinn anstrebt, und dass deshalb auch die wirtschaftlichen Probleme mit einer Logik und einem Geist angegangen werden müssen, der sich von dem eines multinationalen Unternehmens unterscheidet".<br />Wie aus dem vom Nachrichtenportal abouna.org veröffentlichten Gründungsdokument hervorgeht, hat der Rat zwei Unterräte - einen für Jordanien und einen für Israel und Palästina - und wird vor allem den Haushalt prüfen, den der Schatzmeister und die Verwaltung des Patriarchats vorlegen, und darüber beraten. Außerdem wird er die Verwaltungsbüros bei wichtigen wirtschaftlichen und finanziellen Angelegenheiten beraten und vom Patriarchat finanzierten Projekte und den Haushalt der Schulen prüfen. <br />Im Brief an alle Mitglieder des Lateinischen Patriarchats zu Beginn der Fastenzeit 2017 hatte Erzbischof Pizzaballa unter anderem geschrieben, dass in der jüngsten Vergangenheit "Fehler gemacht worden sind, die das Patriarchats, finanziell und administrativ verletzt haben, besonders in Bezug auf die Amerikanische Universität von Madaba. Wir haben uns in einigen wichtigen Bereichen getäuscht, vielleicht haben wir uns nicht genug auf unsere Hauptaufgabe konzentriert: das Evangelium zu verkünden und uns pastoralen Aktivitäten zu widmen ".<br /> .<br />Wed, 20 Jun 2018 12:58:42 +0200AMERIKA/NICARAGUA - Nationaler Dialog erneut ausgesetzt: „Es dürfen nicht länger Menschen getötet werden“http://www.fides.org/de/news/64384-AMERIKA_NICARAGUA_Nationaler_Dialog_erneut_ausgesetzt_Es_duerfen_nicht_laenger_Menschen_getoetet_werdenhttp://www.fides.org/de/news/64384-AMERIKA_NICARAGUA_Nationaler_Dialog_erneut_ausgesetzt_Es_duerfen_nicht_laenger_Menschen_getoetet_werdenManagua – "Diese Regierung muss politischen Willen Beweisen. Es ist kein Spiel, denn es geht um die Zukunft von Nicaragua. Es dürfen nicht länger Menschen getötet werden", so der Weihbischof von Managua, Silvio Báez, Weihbischof von Managua, der ankündigte, dass am gestrigen, Dienstag, 19. Juni, die Verhandlungen des Nationalen Dialogs nicht wie geplant stattfanden werden. Die erneute Suspendierung werde so lange dauern, bis die Regierung unter Ortega die offizielle Einladung an internationale Menschenrechtsgremien vorlege, wie bei der letzten Sitzung vereinbart wurde .<br />"Der Nationale Dialog bleibt so lange ausgesetzt, bis diese Organisationen nicht die Einladung der Regierung vorlegen", so Bischof Báez, der Mitglied des Vermittlungskommission der Katholischen Kirche beim Nationalen Dialog ist.<br />Am gestrigen 19. Juni gab es mindestens fünf Tote und mehr als siebzig Verletzte bei Zusammenstößen zwischen der Bereitschaftspolizei und Paramilitärs im Osten Nicaraguas.<br />Auch der Erzbischof von Managua, Kardinal Leopoldo Brenes, forderte bei einer Pressekonferenz die umgehende Beendigung der Übergriffe auf die Bevölkerung.<br /> <br /><br />Wed, 20 Jun 2018 12:34:02 +0200ASIEN/PAKISTAN - Wahl 2018: Religiöse Minderheiten brauchen engagierte Politikerhttp://www.fides.org/de/news/64382-ASIEN_PAKISTAN_Wahl_2018_Religioese_Minderheiten_brauchen_engagierte_Politikerhttp://www.fides.org/de/news/64382-ASIEN_PAKISTAN_Wahl_2018_Religioese_Minderheiten_brauchen_engagierte_PolitikerKarachi – „Wir müssen nach politischen Führungskräften Ausschau halten, die bereit sind, sich um unsere Rechte, Herausforderungen, Probleme, die Entwicklung unserer Gemeinschaften zu kümmern und für Schutz und ganzheitliche Förderung von Minderheiten zu sorgen", so der Katholik Peter Jacob vom „Zentrum für soziale Gerechtigkeit" anlässlich eines kürzlich in Karatschi abgehaltenen Studienseminars zum Thema „Wahlen 2018 und Rechte religiöser Minderheiten" mit Blick auf die für Juli 2018 geplanten politischen Wahlen in Pakistan.<br />An dem von der bischöflichen Kommission "Gerechtigkeit und Frieden" der Katholischen Bischofskonferenz mitorganisierten Veranstaltung nahmen über 80 Personen, darunter Priester, Politiker, Sozialarbeiter und Menschenrechtsaktivisten teil.<br />"Unsere von Christen bewohnten Gebiete sind noch nicht entwickelt. Die Probleme sind seit Jahrzehnten unverändert“, so Jacob, „Wir sollten Kandidaten und politische Parteien wählen, die sich wirklich mit Fragen der Minderheitenrechte befassen“. Zu den Herausforderungen, mit denen Minderheiten in ihren jeweiligen Regionen konfrontiert sind, gehören nach Ansicht der Seminarsteilnehmer: Desinteresse der Regierung, Wassermangel, Sauberkeits- und Hygieneprobleme, Verstöße gegen Grundrechte, Angst vor Blasphemiegesetzen und deren Missbrauch. <br />"Die Abgeordneten, die die für Minderheiten im Parlament vorbehaltenen Sitze besetzen, sind für die Gemeinschaft nicht nützlich, sie besuchen die Minderheitengebiete nicht, sie werden von den politischen Parteien bestimmt und sie arbeiten nur für diese“, beklagt der Sozialarbeiter Riaz Nawab.<br /> Die Anwesenden forderten deshalb eine stärkere Beteiligung religiöser Minderheiten am Wahlprozess und mehr Engagement der Kandidaten für die Lösung von noch offenen Fragen.<br />"Wenn ich kein Bürger Pakistans bin, nur weil ich Hindu bin, dann ist das Diskriminierung“ betont der hinduistischer Politiker „Wir sollten alle auf die gleiche Weise behandelt werden, nicht als Christen, Hindus oder andere religiöse Minderheiten."<br />Auf dem Programm der Veranstaltung stand auch die Diskussion über die Umsetzung des Urteils des Obersten Gerichtshofs vom 19. Juni 2014 über religiöse Minderheiten. Unter anderem wurde die Einrichtung einer unabhängigen Untersuchungskommission für Fragen im Zusammenhang mit religiösen Minderheiten gefordert. Für mehr religiöse Toleranz und nationalen Zusammenhalt wünchen sich die Seminarsteilnehmer die Revision des Entwurfs der Lehrpläne für Schulen und Universitäten und der Bildungspolitik. Außerdem fordern sie die Einrichtung eines Büros, das die Umsetzung des Anteils von 5% an öffentlichen Arbeitsplätzen für religiöse Minderheiten kontrollieren soll. Kommissionen auf Bundes- und Provinzebene sollen schließlich die Umsetzung des Urteils des Obersten Gerichtshofs vom 19. Juni 2014 über die Förderung des Friedens und die Dringlichkeit des Aufbaus einer Kultur religiöser und sozialer Toleranz sicherstellen.<br /> <br /><br />Wed, 20 Jun 2018 11:57:06 +0200AFRIKA/SÜDSUDAN - Kiir und Machar verhandeln in Addis Abeba über ein neues Friedensabkommenhttp://www.fides.org/de/news/64383-AFRIKA_SUeDSUDAN_Kiir_und_Machar_verhandeln_in_Addis_Abeba_ueber_ein_neues_Friedensabkommenhttp://www.fides.org/de/news/64383-AFRIKA_SUeDSUDAN_Kiir_und_Machar_verhandeln_in_Addis_Abeba_ueber_ein_neues_FriedensabkommenJuba - Die beiden Hauptakteure eines der dramatischsten aktuellen Bürgerkriege, treffen sich heute am heutigen 20. Juni in Addis Abeba. Der südsudanesische Präsident Salva Kiir und der ehemalige Vizepräsident des Südsudan Riek Machar wollen in der äthiopischen Hauptstadt ein Abkommen zur Beendigung des im Dezember 2013 ausgebrochenen Bürgerkriegs finden, infolgedessen mindestens zwei Millionen Menschen in die Nachbarländer, insbesondere nach Uganda, fliehen mussten und rund vier Millionen Bürger als Binnenflüchtlinge im eigenen Land leben. Das Treffen, das am heutigen Weltflüchtlingstag stattfindet, ist das erste nach dem Scheitern eines ersten Friedensabkommens im Juli 2016.<br />Der Südsudan ist seit 2011 vom Sudan unabhängig. Nach mehr als vier Jahren Bürgerkrieg ist die Regierung von Juba bankrott und eine Hyperinflation, die 2016 ihren Höchststand bei 500% erreichte und 2017 auf 155% zurückging, hat die Preise nach oben getrieben. Die Ölproduktion, aus der der Südsudan 98% seiner Einnahmen bezieht, ist nach Angaben der Weltbank von 350.000 Barrel pro Tag auf 120.000 Barrel pro Tag gefallen. Juba, das drei Viertel der ehemaligen Ölreserven des Sudan besitzt, ist beim Export von den Raffinerien und Pipelines des nördlichen Nachbarn abhängig.<br />Der Konflikt hat auch die landwirtschaftliche Produktion stark eingeschränkt, was wiederum eine ernste Nahrungsmittelkrise verursacht hat. Im Jahr 2017 gab es im Südsudan eine Hungersnot, von der rund 100.000 Menschen betroffen waren. In diesem Jahr werden nach Angaben der Vereinten Nationen sieben Millionen Südsudanesen, mehr als die Hälfte der Bevölkerung, Nahrungsmittelhilfe benötigen.<br /> <br /><br />Wed, 20 Jun 2018 11:22:21 +0200AMERIKA/STATI UNITI - Debatte zu Einwanderungsgesetzen: Bischöfe warnen vor negativen Auswirkungen auf Familienhttp://www.fides.org/de/news/64381-AMERIKA_STATI_UNITI_Debatte_zu_Einwanderungsgesetzen_Bischoefe_warnen_vor_negativen_Auswirkungen_auf_Familienhttp://www.fides.org/de/news/64381-AMERIKA_STATI_UNITI_Debatte_zu_Einwanderungsgesetzen_Bischoefe_warnen_vor_negativen_Auswirkungen_auf_FamilienWashington – "Obwohl wir wirklich eine legislative Lösung für die so genannten Dreamer brauchen, können wir nicht in gutem Glauben strukturelle Änderungen unserer Einwanderungsgesetze gut heißen, die sich negativ auf Familien und gefährdete Personen auswirken, so wie dies bei den derzeitigen Gesetzesvorlagen der Fall ist. Wir hoffen, dass es eine Möglichkeit gibt, mit den Gesetzgebern zu verhandeln und mögliche Kompromisse zu erörtern, insbesondere in Bezug auf die Auswirkungen auf Familien und die am meisten gefährdeten Personen“, so der Präsident der bischöflichen Kommission für Migration, Bischof Joe S. Vásquez von Austin, Texas, in einem Schreiben an alle Mitglieder des Repräsentantenhauses der Vereinigten Staaten, mit Blick auf zwei Einwanderungsgesetze, die in dieser Woche dem Parlament zur Debatte vorliegen.<br />Bei den so genannten "Dreamer" handelt es sich um etwa 800.000 Immigranten, die als Kinder illegaler Eltern in die USA eingewandert waren, zu deren Schutz die Barack Obama das „Deferred Action for Childhood Arrivals“-Programm auf den Weg brachte, das von der Trump-Regierung ausgesetzt wurde. Bischof Vasquez hatte bereits im Januar in einem ersten Brief das Gesetz H.R. 4760 abgelehnt, das ebenfalls in dieser Woche im Parlament diskutiert wird und die Reduzierung von Visa für Arbeitskräfte in der Landwirtschaft, die Einschränkung bei Visa zur Familienzusammenführung, sowie die Finanzierung des Baus der Grenzmauer mit Mexiko und die Erhöhung der Zahl der in der Region beschäftigten Beamten des Grenzschutzes vorsieht.<br />In seinem gestrigen Schreiben betont Vásquez: "Meine Brüder im Bischofsamt und ich schätzen die Bemühungen der Abgeordneten um eine legislative Lösung für die Dreamer und die Tatsache dass im Repräsentantenhaus darüber debattiert wird. Wir glauben, dass diese Gesetzgebung parteiübergreifend sein muss und den Dreamers einen Weg in Richtung Bürgerschaft ebnen und Familien begünstigen sollte. Dabei sollten besonders Verletzliche berücksichtigt und die Achtung der Menschenwürde im Bemühen um Sicherheit und die Stärkung der Grenzen gewährleistet werden".<br />Unterdessen gehen Nachrichten rund um die Welt, in den Videos mit weinenden Kindern zu sehen sind, die im Rahmen der „Null-Toleranz“-Politik an der mexikanischen Grenze von ihren Eltern getrennt und in Aufnahmezentren eingesperrt wurden. Zu dem Problem äußert sich die United Methodist Church, die Kritik am Vorgehen des Generalstaatsanwalts und Methodisten Jeff Sessions verurteilt. In einem von 640 Gläubigen, Priestern und führenden Vertretern der methodistischen Kirche unterzeichneten Schreiben heißt es: „Im Sinne des § 2702,3 des United Methodist Dicipline Book 2016 macht sich Jefferson Beauregard Sessions, der Generalstaatsanwalt der Vereinigten Staaten, des Kindesmissbrauchs, des unmoralischen Verhaltens, des Rassismus und der der Verbreitung von Überzeugungen schuldig, die im Widerspruch zu den Normen der methodistischen Kirche stehen“. „Wir haben die ethische Verpflichtung, uns zu äußern, wenn eines unserer Mitglieder an Aktionen beteiligt ist, einen erheblichen Schaden verursachen", so die Unterzeichner des Schreibens.<br /> <br />Wed, 20 Jun 2018 10:52:19 +0200ASIEN/PHILIPPINEN - Ausweisung der australischen Missionsschwester Patricia Fox widerrufenhttp://www.fides.org/de/news/64377-ASIEN_PHILIPPINEN_Ausweisung_der_australischen_Missionsschwester_Patricia_Fox_widerrufenhttp://www.fides.org/de/news/64377-ASIEN_PHILIPPINEN_Ausweisung_der_australischen_Missionsschwester_Patricia_Fox_widerrufenManila - Das philippinische Justizministerium bestätigte am gestrigen 18. Juni die Annullierung des Ausweisungsbeschlusses, der gegen die australische Missionarin Schwester Patricia Fox verhängt worden war. Die Aufenthaltserlaubnis der 71-jährigen Ordensschwester, die seit 27 Jahren vor allem in armen Gemeinden und in ländlichen Gebieten tätig ist wurde mit einem Visum aus pastoralen Gründen erneuert und sie darf nun doch im Land bleiben. "Ich werde mein Leben weiterhin den indigenen Völkern, den Armen in den städtischen Gebieten und den unterdrückten Bauern widmen, ich werde meine Missionsarbeit fortsetzen, denn das ist mein Leben, es ist meine Sendung“, so Schwester Patricia, "Ich erlebe mein Engagement als die Notwendigkeit, das Evangelium zu verkünden und als Auftrag der Kirche, die mich in die Mission an die Peripherien schickt".<br />Am vergangenen 25. April hatte die Einwanderungsbehörde auf Anweisung des philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte das Visum von Schwester Fox widerrufen und angeordnet, dass sie Land innerhalb eines Monats wegen "politischem Aktivismus" verlassen sollte. Die Ordensfrau legte dagegen Berufung ein, wonach das Justizministerium genehmigte, dass sie bis zu einer Entscheidung in ihrem Fall im Land bleiben durfte.<br />Mehrere Bischöfe, führende Kirchenvertreter, Priester, Nonnen, Sozialarbeiter und Menschenrechtsaktivisten hatten sich mit der Ordensfrau solidarisch erklärt und die Regierung aufgefordert, ihr unbefristetes Visum zu erneuern. <br /> <br />Tue, 19 Jun 2018 17:00:20 +0200ASIEN/ISRAEL - Christliche Kirchenvertreter befürchten Beschlagnahme kirchlicher Güter und schreiben an Netanyahuhttp://www.fides.org/de/news/64380-ASIEN_ISRAEL_Christliche_Kirchenvertreter_befuerchten_Beschlagnahme_kirchlicher_Gueter_und_schreiben_an_Netanyahuhttp://www.fides.org/de/news/64380-ASIEN_ISRAEL_Christliche_Kirchenvertreter_befuerchten_Beschlagnahme_kirchlicher_Gueter_und_schreiben_an_NetanyahuJerusalem – Der Gesetzentwurf, der eine Beschlagnahme von Kircheneigentum in Israel ermöglichen könnte, sei "ein systematischer und beispielloser Angriff gegen Christen" im Heiligen Land. Er verstoße gegen "die elementarsten Rechte“ und untergrabe „das empfindliche Beziehungsgeflecht", das über Jahrzehnte zwischen den christlichen Gemeinschaften vor Ort und dem jüdischen Staat aufgebaut wurde. Dies schreiben die Vertreter der für die Verwaltung des Grabeskirche zuständigen Kirchen in einem Brief an Benjamin Netanyahu, in dem sie den israelischen Ministerpräsidenten darum bitten, das Gesetz zu blockieren, da man sich ansonsten gezwungen sehe, „auf die gleiche Weise zu handeln". Der Brief trägt die Unterschriften des griechisch-orthodoxen Patriarchen von Jerusalem Theophilos III., des armenisch-apostolischen Patriarchen Nurhan Manougian und des Kustos im Heiligen Land, Pater Francis Patton OFM.<br />Das Schreiben der drei christlichen Religionsvertreter lässt die Kontroverse mit der israelischen Regierung wieder aufleben, die Ende Februar zur einer dreitägigen Schließung der Grabeskirche im Zeichen des Protests geführt hatte. Zuvor hatte eine Kommission sich mit dem strittigen Thema der kirchlichen Immobilien befasst, die für eine lange Zeit - bis zu 99 Jahre – vermietet und der Nationalen Jüdischen Stiftung zur Verfügung gestellt worden waren und die dann von den Kirchen zur Bewältigung der eigenen Schulden, an große private Eigentumsgruppen verkauft worden waren. Das israelische Parlament hatte sich seit einiger Zeit mit der Möglichkeit befasst diese Immobilien zu beschlagnahmen, um mögliche Eigentumskonflikte zu vermeiden, vor allem um die der bestehenden Mieterinteressen zu schützen. Das israelische Parlament arbeitet seither an einer Gesetzesvorlage, die die Enteignung dieser Grundstücke durch den Staat Israel möglich machen könnte. Im Februar hatten die Vertreter der Ortskirchen die Proteste ausgesetzt, nachdem die israelische Regierung versprochen hatte, Verhandlungen mit den betroffenen kirchlichen Parteien über das strittige Thema aufzunehmen. Jetzt berichten die drei Unterzeichner des Briefes an Netanjahu, dass man aus den Medien erfahren habe, dass die von ihnen angefochtene Gesetzesvorlage nicht archiviert wurde, sondern dem Ministerrat bald zur Genehmigung vorgelegt werden soll.<br />Die israelische Parlamentarierin Rachel Azaria, die den Gesetzentwurf eingebracht hatte, antwortete unterdessen auf das Schreiben der Kirchenvertreter, und bekräftigte, es gehe nur darum die Mieter zu schützen, die in Häusern wohnen, die auf Kirchengrundstücken gebaut wurden und nicht um mögliche Spekulationen. Die Abgeordnete betont auch, dass der neue Entwurf des Gesetzes allgemeine Garantien für den Schutz für private Hauseigentümer bieten soll, deren Haus auf potenziell strittigen Grundstücken gebaut wurde und enthalte keine spezifische Hinweise auf kirchliche Güter.<br /> <br />Tue, 19 Jun 2018 13:27:35 +0200AMERIKA/BRASILIEN - Aktionswoche fördert “Kultur der Begegnung”: Migration darf nicht kriminalisiert werdenhttp://www.fides.org/de/news/64379-AMERIKA_BRASILIEN_Aktionswoche_foerdert_Kultur_der_Begegnung_Migration_darf_nicht_kriminalisiert_werdenhttp://www.fides.org/de/news/64379-AMERIKA_BRASILIEN_Aktionswoche_foerdert_Kultur_der_Begegnung_Migration_darf_nicht_kriminalisiert_werdenBrasilia – Ziel der 33. Nationalen Woche der Migranten, die vom 17. bis 24. Juni in ganz Brasilien gefeiert wird, sei vor allem die Förderung der "Kultur der Begegnung" und das Entstehen von „neuen Räumen und Möglichkeiten für die Begegnung und den Dialog zwischen Zuwanderern und Einheimischen". Dies bekräftigt der Leiter der Abteilung für menschliche Mobilität der Brasilianischen Bischofskonferenz , Bischof José Luiz Ferreira Sales, Bischof von Pesqueira.<br />Wie die CNBB mitteilt, finden in zahlreichen Gemeinden und Pfarreien im ganzen Land Initiativen zur Eröffnung der Aktions-Woche statt. Der Vorsitzende der CNBB und Erzbischof von Brasilia, Kardinal Sergio da Rocha, stand dem Eröffnungsgottesdienst in der Kathedrale der Metropole vor, der von Migranten und Flüchtlingen aktiv mitgestaltet wurde. Der Kardinal erinnerte daran, dass die Hauptstadt Brasiliens von Migranten erbaut wurde und zitierte Papst Franziskus und dessen Aufruf zur brüderlichen Aufnahme von Migranten und insbesondere von Flüchtlingen.<br />Caritas Brasilien veranstaltete bereits im Vorfeld der Aktionswoche vom 12. bis 14. Juni hatte ein internationales Studienseminar zum Thema „Migration und Flüchtlinge – Wege für eine Kultur der Begegnung“ unter der Leitung des Präsidenten von Caritas Internationalis, Kardinal Luis Antonio Tagle. An der Veranstaltung nahmen Migranten und Flüchtlingen aus verschiedenen Ländern Afrikas, Europas, Asiens und Lateinamerikas und Priester und Mitarbeiter kirchlicher Organisationen und Institutionen der Zivilgesellschaft, sowie Vertreter von internationalen Organisationen und Behörden teil.<br />Das Abschlussdokument weist darauf hin, dass „die Präsenz von Migranten und Flüchtlingen zwischen eine wertvolle Gelegenheit ist, unsere kulturelle Intelligenz der interreligiösen Beziehungen zu schärfen, die von grundlegender Bedeutung für unsere Reife als Menschen und Gemeinschaften ist, in der Überzeugung dass wir alle Kinder Gottes sind". „Die Kultur der Begegnung“, heißt es in dem Text weiter, „entsteht im Rahmen alltäglicher zwischenmenschlichen Beziehungen, am Arbeitsplatz, im Austausch mit Nachbarn und durch Solidarität mit Mitmenschen, im Bemühen die Kultur des anderen zu verstehen und Brücken der Solidarität und Integration zu sein".<br />Man sei sich der Besonderheiten des globalen und regionalen Migrationskontexts bewusst, so die Seminarsteilnehmer, die "eine strukturiertes, flexibles und rasches Arbeiten aller Organisationen erfordern“.<br />Die Unterzeichner des Schlussdokuments beklagen „die Kriminalisierung der Migration, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, diskriminierender Sprache, Klischees und Vorurteile, unbegründeter Alarm, Instrumentalisierung von Fehlinformationen über Fragen im Zusammenhang mit Migration und Flüchtlingen“ und „Verletzungen der Menschenrechte von Migranten und Flüchtlingen, einschließlich des Menschenhandels und der Sklaverei“. Migranten und Flüchtlingen könnten „kreativ und mitverantwortlich am Aufbau von Beziehungen und interkulturelle Erfahrungen der Solidarität in der Gemeinschaft“ mitwirken und „mit ihrer Präsenz einen positiven Beitrag leisten“, heißt es in dem Schlussdokument, das Migranten und Flüchtligen ermutigt, „an sich zu glauben in ihrem Glauben und an die eigene Kraft der Veränderung bei der Verwirklichung ihrer Träume und Lebenspläne". Es sei deshalb notwendig, dass Staaten, Kirchen und die Zivilgesellschaft die „interkulturelle und interreligiöse Reflexion über die Migrationssituation in Lateinamerika“ fortsetzen und „die Zusammenhänge analysieren, damit Ursachen und Trends verstanden werden, um ein gemeinsames Handeln zu planen“.<br /> <br />Tue, 19 Jun 2018 12:57:59 +0200AFRIKA/SÜDAFRIKA - Katholische Kirche verurteilt zweiten Anschlag auf Moschee innerhalb eines Monatshttp://www.fides.org/de/news/64376-AFRIKA_SUeDAFRIKA_Katholische_Kirche_verurteilt_zweiten_Anschlag_auf_Moschee_innerhalb_eines_Monatshttp://www.fides.org/de/news/64376-AFRIKA_SUeDAFRIKA_Katholische_Kirche_verurteilt_zweiten_Anschlag_auf_Moschee_innerhalb_eines_MonatsJohannesburg – Die katholische Kirche in Südafrika verurteilt den Anschlag auf die Moscheen Malmesbury, rund 65 km nördlich von Kapstadt, am vergangenen 14. Juni. "Im Namen der katholischen Bischöfe des südlichen Afrikas und der katholischen Kirche möchten wir unseren tiefen Schock und unser Entsetzen über die Gräueltaten in der Moschee in Malmesbury zum Ausdruck bringen", heißt es in einer Erklärung des Vorsitzenden der Bischofskonferenz des südlichen Afrika , Erzbischof Stephen Brislin von Kapstadt, "Wir sprechen den Familien derer, die bei diesem brutalen Angriff ums Leben gekommen sind, unser aufrichtiges Beileid aus und beten, dass der Allmächtige ihnen Trost spenden möge. Wir beten auch dafür, dass die muslimische Gemeinde in Malmesbury, die nach dem Anschlag auf den heiligen Ortes erschüttert ist, Kraft und Trost finden möge."<br />Am frühen Morgen des 14. Juni war ein mit einem Messer bewaffneter Mann in die Moschee eingedrungen. Der dort griff er insgesamt vier Personen an, von denen zwei, darunter der 74-jährige Imam, starben. Der Attentäter selbst wurde von der Polizei getötet. Dies ist der zweite Anschlag auf eine Moschee in Südafrika innerhalb eines Monats. Am vergangenen 10. Mai, stürmten drei mit Gewehren und Messern bewaffnete Männer kurz nach dem Mittagsgebet die Imam Hussein-Moschee in Verulam , stachen auf drei Menschen ein und steckten die Moschee in Brand . Bei dem Anschlag kam der Imam ums Leben, während zwei weitere Personen verletzt wurden.<br />„Seit dem Angriff auf die Moschee in Verulam ist bereits über ein Monat vergangen. Wir fordern die Polizei auf, unermüdlich weiter zu ermitteln, damit die Täter vor Gericht gebracht werden können", bemerkt Bischof Brislin. "Obwohl die Umstände des Anschlags auf die Moschee in Malmesbury sich von denen der Tat in Verulam zu unterscheiden scheinen, müssen gründlich Ermittlungen im Hinblick auf die Motive beider Angriffe durchgeführt werden."<br />Abschließend bittet der Erzbischof darum, dass diese Taten nicht dazu missbraucht werden, um das Land durch angeblich religiös motivierte Gewalt ins Chaos zu stürzen. "Wir werden es nicht zulassen, dass diejenigen, die finstere Beweggründe haben, die Glaubensgemeinschaften gegeneinander aufbringen oder Spannungen innerhalb religiöser Gruppen verschärfen. Wir rufen alle Südafrikaner dazu auf, bedingungslosen Respekt für das menschliche Leben und ihre Verpflichtung zum Einsatz für den Frieden zu zeigen“<br /> Tue, 19 Jun 2018 12:13:29 +0200ASIEN/PHILIPPINEN - Bischöfe lehnen Waffenbesitz bei Priestern abhttp://www.fides.org/de/news/64375-ASIEN_PHILIPPINEN_Bischoefe_lehnen_Waffenbesitz_bei_Priestern_abhttp://www.fides.org/de/news/64375-ASIEN_PHILIPPINEN_Bischoefe_lehnen_Waffenbesitz_bei_Priestern_abManila - Ein Priester sei ein "guter Hirte", der bereit ist, sein Leben für seine Herde zu geben; er sei ein sanfter, friedlicher und gewaltfreier Mensch. Aus diesem Grund dürfe er, auch wenn in den letzten drei Monaten drei Priester ermordet wurden keine, keine Waffen besitzen oder tragen. Dies bekräftigen die philippinischen Bischöfe, nachdem Gerüchte in Umlauf gebracht wurden, dass einige philippinische Priester, die um ihr Leben fürchten, sich Waffen zugelegt haben sollen.<br /> Der Vorsitzende der Philippinischen Bischofskonferenz, Erzbischof Romulo Valles von Davao, lehnt in einer offiziellen Erklärung die Idee eines "bewaffneten Klerus" ab. "Wir sind Männer Gottes, Männer der Kirche, und es gehört zu unserem Dienst, sich den Gefahren zu stellen, sogar dem Tod ins Auge zu sehen, wenn Gott es will", betont er. <br />Auch der stellvertretende Präsident der Bischofskonferenz, Bischof Pablo Virgilio David von der Kalookan, wies die Vorstellung zurück, Priester sollten zur Selbstverteidigung Schusswaffen tragen. "Priester, die Schusswaffen zur Selbstverteidigung haben möchten, können erwägen, sollten vom Priesteramt zurücktreten und sich der Armee oder der Polizei anschließen", so Bischof David. Er sei von den Geistlichen, die diese Lösung vorgeschlagen hatten, "enttäuscht”.<br />Der Generaldirektor der philippinischen Polizei, Oscar Albayalde, erklärt unterdessen, dass Priester als Bürger des Landes Waffen zum Selbstschutz besitzen dürfen. Dies sei verfassungsrechtlich verankert unter der Bedingung, dass sie eine formelle Genehmigung der zuständigen Behörden ausgestellt wird. <br />Bei den in den vergangenen sechs Monaten ermordeten Priestern handelt es sich um Pfarrer Nilo , der am 10. Juni in Zaragoza in der Provinz Nueva Ecija ermordet, während er sich auf den Gottesdienst vorbereitete; am 29. April starb in der Provinz Cagayan Pfarrer Mark Ventura auf gewaltsame Weise; und Pfarrer Marcelito Paez wurde am 5. Dezember 2017 in Jaen ebenfalls in der Provinz Nueva Ecija ermordet.<br /> <br />Tue, 19 Jun 2018 11:20:50 +0200AFRIKA/ÄTHIOPIEN - Patriarch Matthias: Kirche will dem Phänomen der Kinderehen entgegenwirkenhttp://www.fides.org/de/news/64374-AFRIKA_AeTHIOPIEN_Patriarch_Matthias_Kirche_will_dem_Phaenomen_der_Kinderehen_entgegenwirkenhttp://www.fides.org/de/news/64374-AFRIKA_AeTHIOPIEN_Patriarch_Matthias_Kirche_will_dem_Phaenomen_der_Kinderehen_entgegenwirkenAddis Abeba – Die äthiopisch-orthodoxe Kirche unterstützt Aufklärungsinitiativen, die Familien vor den schädlichen Auswirkungen der so genannten "Kinderehen" warnen sollen, die verschiedenen ländlichen Gebieten Äthiopiens noch immer noch üblich sind. Dies bekräftigt Patriarch Matthias I., der die so genannte „vorkalzedonische“ äthiopische Ostkirche leitet. Der Patriarch veröffentlichte in den vergangenen Tagen ein Buch, in dem er die Position der Kirche in Bezug auf Kinderehen erläutert. Die Veröffentlichung des Buches ist Teil einer Sensibilisierungskampagne, die auch von den Vereinten Nationen und der Norwegischen Kirche unterstützt.<br />In der Vergangenheit habe es vor allem aufgrund von Unwissen keine ausreichenden Maßnahmen gegeben, um diese Praxis und ihre schädlichen Auswirkungen einzudämmen, beklagt der Patriarch. Heute wolle die Kirche die Gläubigen in angemessener Weise sensibilisieren, so dass dieser Brauch unter den jüngeren Generationen nicht mehr angewandt wird. "Gott", so der äthiopische Patriarch Matthias, "hat die Menschheit mit einer einzigartigen Würde geschaffen, die allen anderen Geschöpfen überlegen ist. Diejenigen, die diese Würde nicht achten, verstoßen gegen das Gesetz Gottes."<br />Wie aus Daten des Kinderhilfswerks UNICEF hervorgeht, ist weltweit die jährliche Zahl der Kinderehen auf 12 Millionen pro Jahr gesunken. In den letzten zehn Jahren wurden ein Drittel aller Kinderehen in afrikanischen Ländern südlich der Sahara geschlossen, während in den zehn Jahren davor der Anteil der afrikanischen Länder bei einem Fünftel lag. Doch aus Äthiopien, das in der Vergangenheit zu den fünf afrikanischen Staaten mit der höchsten Zahl von frühen Ehen gehörte, gibt es besonders positive Daten: die Zahl der Kinderehen ist in den letzten zehn Jahren um 30% zurückgegangen.<br /> .<br />Mon, 18 Jun 2018 13:55:13 +0200