Fides Newshttp://www.fides.org/Aus dem Archivder Fidesagenturen-usAFRIKA/BURKINA FASO - Kirchliche Beobachter: “Es findet eine historische Wende im Land statt”http://www.fides.org/de/news/35049-AFRIKA_BURKINA_FASO_Kirchliche_Beobachter_Es_findet_eine_historische_Wende_im_Land_statthttp://www.fides.org/de/news/35049-AFRIKA_BURKINA_FASO_Kirchliche_Beobachter_Es_findet_eine_historische_Wende_im_Land_stattOuagadougou - “Wir wissen nicht, wo sich Präsident Blaise Compaoré derzeit aufhält und was er vorhat. Was sicher zu sein scheint ist, dass seine Amtszeit zu Ende ist“, so Beobachter aus Kreisen der Ortskirche in Burkina Faso, die aus Sicherheitsgründen nicht namentlich genannt werden wollen. Am gestrigen 30. Oktober hatten Tausenden von Demonstranten das Parlament gestürmt, wo zu diesem Zeitpunkt die Abstimmung über die geplante Verfassungsreform stattfand, die dem amtierenden Präsidenten den Weg für eine mögliche dritte Kandidatur bei den nächsten Präsidentschaftswahlen ebnen sollte .<br />“Von den Unruhen ist das ganze Land betroffen“, so der Beobachter weiter, „Es kam nicht nur in der Hauptstadt Ouagadougou zu Demonstrationen und Plünderungen, sondern in allen größeren Städten des Landes: Bobo Dioulasso, Banfora, Ouahigouya, Koudougou. Diese Angelegenheit betrifft das ganze Land. Es geht nicht nur um die Reaktion einer kleinen Gruppe in der Hauptstadt”. <br />Die Militärs haben unterdessen die Kontrolle übernommen und das Parlament aufgelöst und die Bildung eines provisorischen Führungskomitees angekündigt, das das Land 12 Monate bis zur nächsten Präsidentenwahl regieren soll.<br />Unterdessen hatte Compaoré in einem in der Nacht auf der Homepage von Omega veröffentlichten offenen Brief bekannt gegeben, er verzichte auf die Verfassungsänderung und bleibe nur noch für die von den Militärs angekündigte Übergangszeit im Amt. “Diese Ankündigung kommt zu spät, denn die Menschen sind des Präsidenten müde, der das Land seit 1987 regiert. Der Versuch der Verlängerung seiner Amtszeit war nur der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat”, so der Beobachter, der daran erinnert, dass die Bischöfe des Landes sich bereits vor vier Jahren ablehnend zu einer geplanten Änderung des Artikels 37 der Verfassung geäußert hatten. <br />In einer am 20. Februar 2010 veröffentlichten Verlautbarung fragten sich die Bischöfe, ob eine Abschaffung der Beschränkung auf zwei Mandate “den sozialen Frieden garantieren oder vielmehr neue Unruhen mit sich bringen würde?”. Fri, 31 Oct 2014 00:00:00 +0100ASIEN/VIETNAM - Katholiken in Hanoi bitten um Rückgabe eines kirchlichen Grundstückshttp://www.fides.org/de/news/35048-ASIEN_VIETNAM_Katholiken_in_Hanoi_bitten_um_Rueckgabe_eines_kirchlichen_Grundstueckshttp://www.fides.org/de/news/35048-ASIEN_VIETNAM_Katholiken_in_Hanoi_bitten_um_Rueckgabe_eines_kirchlichen_GrundstuecksHanoi – Die katholische Glaubensgemeinschaft in Thai Ha, die von Redemptoristen betreut wird, forderte im Rahmen einer Protestkundgebung in den vergangenen Tagen die Rückgabe eines ehemals kirchlichen Grundstücks. Wie “Redemptorist International” berichtet, ließen die Behörden einen sich auf dem Grundstück befindlichen See trocken legen. Nach Ansicht der Ordensleute und der Gemeindemitglieder handelt es sich bei der Austrocknung des ehemaligen Sees um einen Verstoß gegen die Rechte der Kirche. Die Protestkundgebung wurde von der Polizei aufgelöst.<br />Am vergangenen 16. Oktober hatte die Gemeinde Thai Ha bei der Regierung einen Antrag auf die vorübergehende Aussetzung der Arbeiten und eine Lösung des Problems eingereicht, auf den die Behörden jedoch nicht antworteten. Die Pfarrei Thai Ha seo seot 1928 Eigentümerin des sieben Hektar großen Grundstücks im Distrikt Dong Da. Dies sei durch offizielle Dokumente belegt. Das Grundstück wurde von der kommunistischen Regierung beschlagnahmt. Heute bittet die Gemeinde angesichts der steigenden Mitgliederzahlen und den sich daraus ergebenden seelsorgerischen Erfordernissen um eine umgehende Rückgabe des Grundstücks. Ein entsprechender Antrag wurde bereits 1996 auf den Weg gebracht. Fri, 31 Oct 2014 00:00:00 +0100EUROPA/SPANIEN - Caritas Spanien für “Engagement zum Schutz von Menschen in schwierigen Zeiten” geehrthttp://www.fides.org/de/news/35047-EUROPA_SPANIEN_Caritas_Spanien_fuer_Engagement_zum_Schutz_von_Menschen_in_schwierigen_Zeiten_geehrthttp://www.fides.org/de/news/35047-EUROPA_SPANIEN_Caritas_Spanien_fuer_Engagement_zum_Schutz_von_Menschen_in_schwierigen_Zeiten_geehrtMadrid – Mit dem vor kurzem ins Leben gerufenen Preis “Institución del Defensor del Pueblo” wurde Caritas Spanien und deren Mitarbeiter und freiwillige Helfer ausgezeichnet. Der Preis wird von sechs staatlichen Einrichtungen in Spanien vergeben. Die Jury wählte den Preisträger aus 12 Nominierten aus. <br />Das katholische Hilfswerk wurde für sein “konstantes und immer wieder neues Engagement für Menschen in der schwierigen heutigen Zeit in Spanien” gewürdigt. Als Begründung wird auch die „besondere Sensibilität“ der Caritas im Hinblick auf die dringlichsten Probleme der Gesellschaft genannt. Nicht zuletzt wurde auch an das Bemühen um „tief greifenden Beziehungen” erinnert, die das “Gewissen aufrütteln”.<br />Angesichts der schwierigen wirtschaftlichen und sozialen Lage in Spanien leistet Caritas Spanien ihren Beitrag mit Studien und Initiativen im Bereich der Versorgung und Hilfeleistung nicht nur für Migranten sondern auch für bedürftige spanische Staatsbürger. Der Preis ist mit 6.000 Euro dotiert. <br/><strong>Link correlati</strong> :<a href="http://www.caritas.es/noticias_tags_noticiaInfo.aspx?Id=7790">Caritas-Studie zu Exklusion und Arbeitslosigkeit</a>Fri, 31 Oct 2014 00:00:00 +0100ASIEN/MACAO - Christlichen Identität ist Vorsaussetzung für das Sendungsbewusstseinhttp://www.fides.org/de/news/35046-ASIEN_MACAO_Christlichen_Identitaet_ist_Vorsaussetzung_fuer_das_Sendungsbewusstseinhttp://www.fides.org/de/news/35046-ASIEN_MACAO_Christlichen_Identitaet_ist_Vorsaussetzung_fuer_das_SendungsbewusstseinMacao – Die christliche Identität als Voraussetzung für die Verwirklichung der Sendung Christi stand im Mittelpunkt des Forums: “Kontinuität und Entwicklung der Laien in der katholischen Gemeinde in Macao im 20. Jahrhundert”. Das Forum wurde auf Wunsch von Bischof José Lai Hung-seng von Macao von der Diözese Macao in Zusammenarbeit mit dem „Macao Polytechnic Institute” veranstaltet. Es nahmen über 200 Priester, Ordensleute, Laien, Experten, Akademiker und Forscher teil. Am Rande des Forums veranschaulichte eine Ausstellung mit Blick auf die “Geschichte der Diözese” historische Details und Informationen über die sieben Bischöfe der Diözese Macao in den vergangenen 100 Jahren.<br />Die Teilnehmer des Forums befassten sich im Rahmen der Debatte insbesondere mit drei Themen: Pastoral, karitativer Dienst und Glaubensbildung. Dabei wurde vor allem auf die Bedeutung einer Begleitung der Laien bei der Förderung des Bewusstseins von der eigenen christlichen Identität und dem damit verbundenen Sendungsbewusstsein hingewiesen. Mit einem Rückblick auf die Geschichte und einer Analyse der Gegenwart sowie einem Ausblick auf die Zukunft sollten Laien “in der heutigen Welt, in der die Werte in Frage gestellt werden und große soziale Instabilität herrscht, in der Lage sein ihren Glauben zu bekennen und den Weg der Wahrheit zu gehen”, so Bischof Lai. Der Bischof von Macao erinnerte auch an die multikulturelle und mehrsprachige Zusammensetzung der Gesellschaft in Macao und bat die Laien um “größtmögliches Engagement bei ihrem künftigen Beitrag zur Gesellschaft”. Fri, 31 Oct 2014 00:00:00 +0100AFRIKA/SÜDSUDAN - Aktion zur Bekämpfung der Rekrutierung von Kindersoldatenhttp://www.fides.org/de/news/35045-AFRIKA_SUeDSUDAN_Aktion_zur_Bekaempfung_der_Rekrutierung_von_Kindersoldatenhttp://www.fides.org/de/news/35045-AFRIKA_SUeDSUDAN_Aktion_zur_Bekaempfung_der_Rekrutierung_von_KindersoldatenJuba – Die Regierung des Südsudan brachte mit Unterstützung der Vereinten Nationen eine Kampagne auf den Weg, die die Rekrutierung von Kindersoldaten beenden bis 2016 beenden soll. Die Kampagne wurde in Zusammenarbeit mit dem Generalsekretariat für Kinder in bewaffneten Konflikten und der Mission der Vereinten Nationen im Südsudan sowie dem Kinderhilfswerk UNICEF auf den Weg gebracht. Nach Schätzungen kämpfen 11.000 Kinder in den Reihen der in den Konflikt verwickelten Parteien. “Kinder sollten Lesen und Schreiben lernen und nicht den Umgang mit Waffen. Nur Bildung wird uns zu einem besseren Land machen“, so der südsudanesische Verteidigungsminister. Im Juni unterzeichnete die Regierung die Verlängerung eines Aktionsplans des Jahres 2009 mit insgesamt 18 Bestimmungen, mit denen sich die Sudanesische Befreiungsarmee zur Beendigung der Rekrutierung von Kindersoldaten verpflichtet. Thu, 30 Oct 2014 00:00:00 +0100ASIEN/JORDANIEN - König Abdullah II. erinnert beim Besuch des armenischen Präsidenten an den Beitrag der Christen zum Aufbau der arabischen Gesellschafthttp://www.fides.org/de/news/35044-ASIEN_JORDANIEN_Koenig_Abdullah_II_erinnert_beim_Besuch_des_armenischen_Praesidenten_an_den_Beitrag_der_Christen_zum_Aufbau_der_arabischen_Gesellschafthttp://www.fides.org/de/news/35044-ASIEN_JORDANIEN_Koenig_Abdullah_II_erinnert_beim_Besuch_des_armenischen_Praesidenten_an_den_Beitrag_der_Christen_zum_Aufbau_der_arabischen_GesellschaftAmman – Christen hätten einen besonderen Beitrag zur arabischen Gesellschaft geleistet. Auch aus diesem Grund sei die unfreiwillige Auswanderung einheimischer christlicher Gemeinden aus dem Nahen Osten ein ernstes Problem, das so gut wie möglich begrenzt werden müsse, so König Abdullah II. von Jordanien bei einem Treffen mit dem armenischen Präsidenten Serzh Sargsyan, der am gestrigen Mittwoch den 29. Oktober mit einer hochrangigen Delegation zu einem Besuch in Jordanien eintraf. Dies ist der erste offizielle Besuch eines armenischen Staatsoberhauptes in Jordanien. <br />Wie jordanische Medien berichten, hob König Abdullah bei dem Treffen mit dem armenischen Präsidenten und seiner Delegation vor allem das Engagement des Königsreichs zum Schutz der Identität arabischer christlicher Gemeinden hervor. Der armenische Präsidenten Sargsyan betonte dagegen die innigen freundschaftlichen Beziehungen der Armenier zu den arabischen Völkern und dankte Sharif Hussein Bin Ali und anderen arabischen Führungskräften für die Aufnahme armenischer Flüchtlinge nach dem armenischen Genozid auf der anatolischen Halbinsel. <br />Am morgigen Freitag, den 31. Oktober wird der armanische Patriarch von Jersusalem Nourhan Manougian, der Einweihung einer neuen armenischen Kirche am Fluss Jordan vorsitzen . Das Grundstück in der Nähe des Ortes der Taufe Jesu wurde der armenischen Gemeinde von König Abdullah geschenkt. .Thu, 30 Oct 2014 00:00:00 +0100AMERIKA/MEXIKO - Staatsoberhaupt empfängt Familien der verschwundenen Studentenhttp://www.fides.org/de/news/35043-AMERIKA_MEXIKO_Staatsoberhaupt_empfaengt_Familien_der_verschwundenen_Studentenhttp://www.fides.org/de/news/35043-AMERIKA_MEXIKO_Staatsoberhaupt_empfaengt_Familien_der_verschwundenen_StudentenChilpancingo – "Ich möchte heute beten und unsere Verbundenheit mit der mexikanischen Bevölkerung zum Ausdruck bringen, die um die verschwundenen Studenten trauert und sich mit vielen ähnlichen Problemen konfrontiert sieht. Als Brüder wollen wir ihnen in diesem Moment durch das Gebet nahe sein“, so Papst Franziskus am vergangenen 29. Oktober bei der Generalaudienz mit Bezug auf das jüngste mysteriöse Verschwinden von 43 Studenten in Iguala . Unterdessen veranstalteten katholische Gemeinden einen Fußmarsch im Zeichen des Protests und Gebetswachen in den verschiedenen Pfarreien <br />Indes empfängt Staatspräsident Peña Nieto in Mexiko City die Angehörigen der 43 verschleppten Studenten. Bei dem Treffen wollen die Familien um eine rasche Aufklärung bitten. Der Generalstaatsanwalt erklärte unterdessen, dass die Behörden im Zusammenhang mit der Identität der in einem Massengrab in Cocula aufgefundenen Leichen weiter ermitteln. Augenzeugen sollen den Sicherheitskräften von bewaffneten Männern berichtet haben, die die Leichen in dem Massengrab in Cocula abgelegt haben. Thu, 30 Oct 2014 00:00:00 +0100AMERIKA/ARGENTINIEN - Drogenbekämpfung: “Es muss dringend gehandelt werden”http://www.fides.org/de/news/35042-AMERIKA_ARGENTINIEN_Drogenbekaempfung_Es_muss_dringend_gehandelt_werdenhttp://www.fides.org/de/news/35042-AMERIKA_ARGENTINIEN_Drogenbekaempfung_Es_muss_dringend_gehandelt_werdenBuenos Aires – Der Vorsitzende der bischöflichen Kommission für Soziales, Bischof Jorge Eduardo Lozano von Gualeguaychú fordert konkrete Aktionen im Bereich der Drogenbekämpfung. Dabei dürfe es insbesondere auch keine „missverständlichen Botschaften“ geben. <br />Im Gespräch mit Journalisten erklärte der Bischof am Rande einer Feier am 28. Oktober in Buenos Aires solche irreführenden Botschaften mit einem Vergleich: “Zu den größten Gefahren in der Wüste gehört die Fata Morgana. Sie täuscht uns durch Erscheinungen und lässt uns ins Leere laufen: eine Verschwendung der Kraft. Hinzu kommt die Enttäuschung. Unterdessen bereichern sich das Drogengeschäft, das von Banden ohne Skrupel, ohne Heimat, ohne Solidarität allein aus Geld- und Machtgier organisiert wird".<br />In diesen Tagen will die argentinische Regierung über künftige Maßnahmen zur Drogenbekämpfung entscheiden, wobei auch eine Legalisierung in Betracht gezogen wird. Dies hatte die Kirche bereits in der Vergangenheit kritisiert. “Bevor wir eine Legalisierung in Betracht ziehen, müssen wir und mit Problemen der sozialen Inklusion, der Gleichberechtigung und der Bekämpfung von Abhängigkeiten befassen” . Unterdessen spitzt sich die Lage zu und viele jugendliche Drogenabhängige werden von der Gesellschaft ausgeschlossen, was in einigen Fällen zum Selbstmord führt. Dies beklagt auch der Weihbischof von Santiago del Estero Torrado Mosconi . Thu, 30 Oct 2014 00:00:00 +0100ASIEN/MYANMAR - Jesuiten: “Wir verstehen uns als Weggefährten der indigenen Völker”http://www.fides.org/de/news/35041-ASIEN_MYANMAR_Jesuiten_Wir_verstehen_uns_als_Weggefaehrten_der_indigenen_Voelkerhttp://www.fides.org/de/news/35041-ASIEN_MYANMAR_Jesuiten_Wir_verstehen_uns_als_Weggefaehrten_der_indigenen_VoelkerYangon – Die Jesuiten in Mynamar verstehen sich als “Weggefährten der indigenen Völker”: dies betont der Orden am Rande eines jüngsten Treffens der Mitarbeiter der Pastoral unter indigenen Völker in der Diözese Phekon.<br />In Myanmar leben 135 verschiedene Völker, die ein Drittel der Gesamtbevölkerung ausmachen. Die größten Minderheiten sind die Shan , die Karen , während die andern Volksgruppen gemeinsam rund 5% der Bevölkerung ausmachen. <br />Wie die Konferenz der Jesuiten der Region Asien-Pazifik mitteilt äußerten sich die in Myanmar tätigen Jesuiten zu den Herausforderungen im derzeitigen Kontext und zur Situation ethnischer und religiöser Minderheiten in den Ländern der ASEAN ausgehend von den Dokumenten der Föderation der Asiatischen Bischofskonferenzen . Ziel des Treffens war eine Verbesserung der pastoralen Dienste unter indigenen Völkern”.<br />“Trotz der allgemeinen Verstädterung sind führen die indigenen Völker ein Leben im Einklang mit der Natur, der Schöpfung und den anderen Menschen”, betonen die Jesuiten am Ende des Treffens. In diesem Zusammenhang erinnerten auch andere Tagungsteilnehmer an die Kostbarkeit der “traditionellen Weisheit” der neuen Generationen. Diese soll auch im Mittelpunkt der pastoralen Arbeit unter indigenen Völkern stehen. <br />Die Gesellschaft Jesu hat inzwischen auch einheimische Ordensmitglieder in Myanmar: der erste einheimische Priester des Jesuitenordens wurde 2013 geweiht und zwei Weitere im Jahr 2014. Derzeit absolvieren weitere einheimische Ordensleute derzeit ihre Studien in Indonesien und den Philippinen. In Myanmar sind derzeit Missionare des Jesuitenordens aus Australien, Korea, Indien, Indonesien und Malaysia tätig. Thu, 30 Oct 2014 00:00:00 +0100ASIEN/SYRIEN - Katholische Bischöfe lehnen Waffenlieferungen abhttp://www.fides.org/de/news/35040-ASIEN_SYRIEN_Katholische_Bischoefe_lehnen_Waffenlieferungen_abhttp://www.fides.org/de/news/35040-ASIEN_SYRIEN_Katholische_Bischoefe_lehnen_Waffenlieferungen_abDamaskus – Zum Abschluss ihrer Herbstvollversammlung, di am 28. und 29. Oktober in Damaskus tagte, appellieren die katholischen Bischöfe in Syrien an die internationale Staatengemeinschaft mit der Bitte um die Beendigung der Staatengemeinschaft und an das Gewissen der Christen mit der Bitte darum, trotz der verständlichen Versuchung der Alternative einer Flucht, im eigenen Land zu bleiben. An der Vollversammlung der Bischöfe nahmen der griechisch-melchitische Patriarch von Antiochien Grégorios III. sowie 11 katholische Bischöfe und 6 Vertreter anderer Riten sowie der Apostolischen Nuntius in Syrien, Erzbischof Mario Zenari und der Sekretär des Päpstlichen Rates Cor Unum, Prälat Giovanni Pietro Dal Toso teil. <br />“Die Anwesenheit von Prälat Dal Toso, der aus Rom angereist ist, um uns Mut zu machen, hat uns sehr gut getan”, so der Apostolische Vikar von Aleppo, Bischof Georges Abou Khazen OFM, “Bei dem Treffen haben alle Teilnehmer von der Situation in ihrer jeweiligen Diözese berichtet. Für alle war es besonders wichtig hervorzuheben, dass wir bei unseren Gläubigen bleiben, sie ermutigen und trösten. Wir gehen in der Finsternis und sehen keinen Ausweg und nur Christus kann die Hoffnung in unseren Herzen wach halten. Die Mächte der Welt müssen wissen, dass sie den Frieden mit Sicherheit nicht fördern, so lange sie Waffen liefern. Wir fordern alle auf, das Land nicht zu verlassen, sondern in der Heimat zu bleiben. Doch dies ist ein Appell, der sich nur an das Gewissen wendet. Als Hirten wissen wir wohl, welche Not unsere armen Menschen leiden. Und wir dürfen niemanden zwingen zu bleiben, wo es keine Arbeit gibt und das Elend von Tag zu Tag wächst und das eigenen Leben und das der Anderen stetig in Gefahr ist”. .Thu, 30 Oct 2014 00:00:00 +0100OZEANIEN/AUSTRALIEN - Catholic Mission lanciert Spendenaufruf für Bekämpfung der Unterernährung bei Kindern in Peruhttp://www.fides.org/de/news/35039-OZEANIEN_AUSTRALIEN_Catholic_Mission_lanciert_Spendenaufruf_fuer_Bekaempfung_der_Unterernaehrung_bei_Kindern_in_Peruhttp://www.fides.org/de/news/35039-OZEANIEN_AUSTRALIEN_Catholic_Mission_lanciert_Spendenaufruf_fuer_Bekaempfung_der_Unterernaehrung_bei_Kindern_in_PeruMelbourne – In den ärmeren Landesteilen Perus ist Unterernährung weit verbreitet. Zu Weihnachten lanciert Catholic Mission Australia deshalb einen Spendenaufruf für Missionsprojekte in dem lateinamerikanischen Land, in deren Mittelpunkt die Bekämpfung des Hungers unter Kindern steht. Bruder Mauricio Careaga leitet ein solches Ernährungsprogramm für Kinder in Yurimaguas . <br />“Einige Kinder, die in diesen Gebieten leben sind so verzweifelt, dass sie um die Schmerzen des Hungers zu bekämpfen auch die Äste der Bäume oder Abfall essen”, so Bruder Mauricio. “Es schmerzt mich jedes Mal, wenn ich ein hungriges, unterernährtes oder krankes Kind wegschicken muss, doch unsere Ressourcen sind aufgebraucht und ohne zusätzliche Spenden kann ich nicht allen helfen.”<br />Der Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Australien , Martin Teulan, erinnert daran, dass 54% der Kinder an Unterernährung sterben und die Spenden der Wohltäter für die Kleinsten lebensnotwendig sind. Ohne Fleisch, Gemüse und Milch bleiben viele Kinder unterernährt, was zu Rachitis, geistiger Behinderung oder einem prekären Immunsystem führt. “Ich lade alle Australier ein, die Arbeit von Bruder Mauricio in Peru zu unterstützen damit alle Kinder nicht nur an Weihnachten sondern auch in Zukunft genügend zu Essen haben”, so Teulan in seinem Spendenaufruf. Thu, 30 Oct 2014 00:00:00 +0100AFRIKA/SAMBIA - Bischöfe rufen nach dem Tod des Präsidenten zum “gemeinsamen Gebet in diesem Moment der Trauer” aufhttp://www.fides.org/de/news/35038-AFRIKA_SAMBIA_Bischoefe_rufen_nach_dem_Tod_des_Praesidenten_zum_gemeinsamen_Gebet_in_diesem_Moment_der_Trauer_aufhttp://www.fides.org/de/news/35038-AFRIKA_SAMBIA_Bischoefe_rufen_nach_dem_Tod_des_Praesidenten_zum_gemeinsamen_Gebet_in_diesem_Moment_der_Trauer_aufLusaka - “Im Namen der drei größten Kirchen Sambias sprechen wir der Familie des Präsidenten, der Regierung und der Bevölkerung Sambias unser aufrichtiges Beileid aus”, heißt es in dem Beileidsschreiben des Council of Churches in Sambia, in dem sich die drei größten christlichen Konfessionen des Landes zusammenschließen zum Tod des Präsidenten Michael Chilufya Sata . “Wir bitten alle Bürger Sambias ruhe zu bewahren und in dieser Zeit der Trauer vereint zu bleiben, damit der verstorbene Präsident auf angemessene Weise beigesetzt werden kann”, heißt es in der Botschaft.<br />“Wir bitten alle, sich zum gemeinsamen Gebet für eine friedliche Überganszeit zu versammeln. Möge der Präsident in Frieden ruhen und Sambia weiterhin auch unter schwierigen Umständen mit Blick in die Zukunft vereint bleiben”, heißt es in der Botschaft abschließend. Der stellvertretende Präsident Sambias, Guy Scott, wird in Erwartung der Wahl des eines neuen Staatsoberhaupts dessen Geschäfte ad interim ausüben. Thu, 30 Oct 2014 00:00:00 +0100ASIEN/PHILIPPINEN - Gebetsinitiative der interreligiösen Bewegung “Silsilah” soll “Kämpfer mit dem Gebet bekämpfen”http://www.fides.org/de/news/35037-ASIEN_PHILIPPINEN_Gebetsinitiative_der_interreligioesen_Bewegung_Silsilah_soll_Kaempfer_mit_dem_Gebet_bekaempfenhttp://www.fides.org/de/news/35037-ASIEN_PHILIPPINEN_Gebetsinitiative_der_interreligioesen_Bewegung_Silsilah_soll_Kaempfer_mit_dem_Gebet_bekaempfenZamboanga – Das “Gebet für Harmonie“, das sowohl Christen als auch Muslime und Anhänger anderer Religionen beten, ist die “Waffe” mit der man “Kämpfer bekämpfen” und einer Ideologie der Gewalt und des Todes entgegenwirken kann, die derzeit auf der Insel Mindanao weit verbreitet ist. Die Initiative wurde von der von dem italienischen Missionar P. Sebastiano D’Ambra vom Päpstlichen Institut für die Außenmissionen gegründete Bewegung für den christlich-muslimischen Dialog „Silsilah“ auf den Weg gebracht. P. D’Ambra ist auch Initiator des “Dorfes der Harmonie” in Zamboanga, in dem Christen und Muslime zusammenleben.<br />Das Gebet wurde bereits 2000 geschrieben, als Präsident Joseph Estrada den “totalen Krieg” auf Mindanao ausrief und versuchte die Rebellen mit einer großen Militäraktion zu besiegen. Heute ist die Verbreitung der Ideologie des Islamischen Staates Anlass für den neuen Appell mit der Bitte in allen christlichen, muslimischen, buddhistischen und indigenen Gemeinden das Gebet zu pflegen und die Kultur des Friedens zu verbreiten.<br />“Wir träumen davon, dass eine weltweite Kette des Gebets auf den Weg gebracht werden kann und das Gebet für Harmonie Teil vieler Gebetsinitiativen in aller Welt ist”, heißt es in einer Verlautbarung der Bewegung “Silsilah”. Auch “das Bemühen um Frieden im Süden der Philippinen erfordert die Weisheit und den Mut derer, die über die Zukunft des Friedens auf Mindanao entscheiden”. Thu, 30 Oct 2014 00:00:00 +0100VATIKAN - Papstappell: Die Staatengemeinschaft muss jede Anstrengung unternehmen um die Verbreitung des Ebola-Virus zu stoppenhttp://www.fides.org/de/news/35036-VATIKAN_Papstappell_Die_Staatengemeinschaft_muss_jede_Anstrengung_unternehmen_um_die_Verbreitung_des_Ebola_Virus_zu_stoppenhttp://www.fides.org/de/news/35036-VATIKAN_Papstappell_Die_Staatengemeinschaft_muss_jede_Anstrengung_unternehmen_um_die_Verbreitung_des_Ebola_Virus_zu_stoppenVatikanstadt – Im Anschluss an die Generalaudienz am Mittwoch, den 29. Oktober lancierte Papst Franziskus folgenden Appell: “Angesichts der Zuspitzung der Ebola-Epidemie möchte ich meine große Sorge im Hinblick auf diese gnadenlose Krankheit zum Ausdruck bringen, die sich vor allem auf dem afrikanischen Kontinent ausbreitet und dort vor allem die arme Bevölkerung heimsucht. „Ich bin mit Zuneigung und Gebet den Erkrankten nahe sowie den Ärzten, dem Pflegepersonal, den Freiwilligen, den Orden und Vereinen, die sich heldenhaft dafür einsetzen, unseren erkrankten Brüder und Schwestern zu helfen. Ich appelliere erneut an die Internationale Staatengemeinschaft appellieren, jede Anstrengung zu unternehmen, um die Verbreitung des Virus zu stoppen und das Leid derjenigen zu lindern die schwer geprüft sind. Ich bitte um das Gebet, für alle, die das Leben verloren haben.” Thu, 30 Oct 2014 00:00:00 +0100AFRIKA/SIERRA LEONE - Ebola: Kamillianer berichten von der Zuspitzung einer bereits prekären Situationhttp://www.fides.org/de/news/35035-AFRIKA_SIERRA_LEONE_Ebola_Kamillianer_berichten_von_der_Zuspitzung_einer_bereits_prekaeren_Situationhttp://www.fides.org/de/news/35035-AFRIKA_SIERRA_LEONE_Ebola_Kamillianer_berichten_von_der_Zuspitzung_einer_bereits_prekaeren_SituationMakeni – Die Ebola-Epidemie in Westafrika und insbesondere in Sierra Leone, Guinea Conakry und Liberia bestimmt auch die Tätigkeit des Krankenpflegeordens der Kamillianer. Pater John Toai verfolgt die Entwicklung in Liberia und Pater Aris Miranda ist für die Diözese Makeni in Sierra Leone zuständig. Beide berichten von dramatischen Zuständen. <br />Nach Ansicht der Ordensleute spitzt sich durch die Ebola-Epidemei eine bereits prekäre Situation zu, zu der es durch Bürgerkriege, Korruption und Mängel in politischen, zivilen und religiösen Strukturen kam. In Sierra Leone gab es in den vergangenen drei Monaten drei neue Gesundheitsminister. Dies alles führte zum Zusammenbruch des bereits fragilen und unagemessenes Gesundheitswesens. Erschwerend kommt hinzu, dass sich die jüngste Epidemie nicht nur wie bisher in ländlichen Gebieten, sondern auch in den Städten ausbreitet. <br />In diesem Kontext sterben Menschen an Ebola, aber Menschen sterben auch infolge von Unwissen, Malaria oder bei der Entbindung. Viele Krankenhäuser sind überlastet und die Tropenkrankheiten nahmen in den vergangenen Monaten zu.<br />Im Krankenhaus von Makeni bemüht man sich auch um die Wiedereröffnung des Holy Sprit-Krankenhauses der Diözese. Außerdem werden Aufklärungskampagnen unter der Bevölkerung auf den Weg gebracht. Nicht zuletzt kümmern sich die Kamillianer auch um Waisenkinder und Maßnahmen zur Förderung der Lebensmittelsicherheit. Wed, 29 Oct 2014 00:00:00 +0100AMERIKA/BOLIVIEN - Tagung der Diözeandirektoren der Päpstlichen Missionswerkehttp://www.fides.org/de/news/35034-AMERIKA_BOLIVIEN_Tagung_der_Dioezeandirektoren_der_Paepstlichen_Missionswerkehttp://www.fides.org/de/news/35034-AMERIKA_BOLIVIEN_Tagung_der_Dioezeandirektoren_der_Paepstlichen_MissionswerkeReyes – Im Apostolischen Vikariat Reyes tagen derzeit die 19 Diözesandirektoren der Päpstlichen Missionswerke in Bolivien . An dem alle zwei Jahre stattfindenden Treffen nehmen auch der Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke, Bischof Eugenio Scarpellini von El Alto und die Koordinatorin, Schwester Cilenia Rojas, sowie die Mitarbeiter der Natioanaldirektion teil.<br />Der Weihzbischof des Apostolischen Vikariats Reyes, Waldo Rubén Barrionuevo Ramírez, C.Ss.R., hatte den Vorsitz bei dem Eröffnungsgottesdienst. “Im Rahmen dieser Tagung kommt die ganze bolivianische Kirche zusammen”, so der Bischof in seiner Predigt, denn die Päpstlichen Missionswerke arbeiten im Zeichen der konkreten Solidarität und der Verkündigung des Evangeliums in Zusammenarbeit mit allen missionarischen Kräften des Landes".<br />Pfarrer Justo Pérez, Direktor der Päpstlichen Missionswerke in Reyes, betonte er freue sich darüber das die Tagung erstmals in seinem Vikariat stattfinde: "Wir wissen, dass die Anfahrt, wegen der Entfernung und der Kosten nicht einfach ist, weshalb das Treffen umso bedeutungsvoller ist und wir alle Gäste recht herzlich willkommen heißen".<br />Die Päpstlichen Missionwerke richten ihre Tätigkeit im Bereich der missionarischen Öffentlichkeits insbesondere auch auf den nächsten Amerikanischen Missionskongress CAM 5-Comla 10 im Jahr 2018 aus. Wed, 29 Oct 2014 00:00:00 +0100AFRIKA/SAMBIA - Präsident Sata nach langer Krankheit gestorbenhttp://www.fides.org/de/news/35033-AFRIKA_SAMBIA_Praesident_Sata_nach_langer_Krankheit_gestorbenhttp://www.fides.org/de/news/35033-AFRIKA_SAMBIA_Praesident_Sata_nach_langer_Krankheit_gestorbenLusaka – Der sambische Präsident Michael Sata starb am gestrigen 28. Oktober in London, wo er seit langem behandelt wurde. Die Amtsgeschäfte konnte er aufgrund seiner langjährigen Krankheit nicht mehr ausüben. Der Umgang mit der Krankheit des Präsidenten war von der Opposition und der Zivilgesellschaft kritisiert worden . Am vergangenen 19. September musste der Präsident seine Ansprache an das Parlament vorzeitig abbrechen. Auch eine geplante Ansprache bei der Generalversammlung der der Vereinten Nationen fand nicht statt. Die Amtsgeschäfte übt “ad iterim” unterdessen bis zur Wahl eines neuen Präsidenten der Verteidigungsminister Edgar Lungu aus Wed, 29 Oct 2014 00:00:00 +0100ASIEN/PAKISTAN - Caritas fordert Gleichberechtigung für Frauen in ländlichen Gebietenhttp://www.fides.org/de/news/35032-ASIEN_PAKISTAN_Caritas_fordert_Gleichberechtigung_fuer_Frauen_in_laendlichen_Gebietenhttp://www.fides.org/de/news/35032-ASIEN_PAKISTAN_Caritas_fordert_Gleichberechtigung_fuer_Frauen_in_laendlichen_GebietenLahore – Gleiche Rechte für Tagelöhnerinnen in der Landwirtschaft und die Förderung einer “nachhaltigen” Landwirtschaft fordert Caritas Pakistan bei einer Konferenz in Sargodha , an der insgesamt 200 Frauen aus den ländlichen Gebieten Pakistans teilnahmen. <br />Wie der Geschäftsführer von Caritas Pakistan, Amjad Gulzar, betont, stand bei der Tagung vor allem die Rolle der Frau in der Landwirtschaft, insbesondere auf den Feldern aber auch auf den Märkten und in den Familien im Mittelpunkt. Caritas verstehe sich als “Plattform für Freuen”, die in diesem Sektor tätig sind. <br />“Frauen, die in der Landwirtschaft arbeiten haben die gleichen Rechte wie die Männer, auch wenn es um die Bezahlung geht”, heißt es in einer Absichtserklärung, die am Rande der Konferenz veröffentlicht wurde, „Es müssen kleine ‚Arbeitsgruppen’ für Frauen geschaffen werden, die denen das intellektuelle Eigentum für landwirtschaftliche Produkte gebührt, die von ihnen produziert wurden”. <br />Die Konferenzteilnehmer erinnerten auch an die weit verbreitete Diskriminierung von Frauen in Pakistan, darunter den Ausschluss von Frauen aus dem Erbrecht, und betonten die Dringlichkeit der Beteiligung von Frauen “an Entscheidungsprozessen auf allen Ebenen“. Wed, 29 Oct 2014 00:00:00 +0100ASIA/IRAK - Siebenhundert christliche Flüchtlingsfamilien in Bagdad untergebrachthttp://www.fides.org/de/news/35031-ASIA_IRAK_Siebenhundert_christliche_Fluechtlingsfamilien_in_Bagdad_untergebrachthttp://www.fides.org/de/news/35031-ASIA_IRAK_Siebenhundert_christliche_Fluechtlingsfamilien_in_Bagdad_untergebrachtBagdad – Insgesamt kamen bereits 700 christliche Flüchtlingsfamilien aus Mossul und der Ninive-Ebene in Bagdad unter, nachdem sie ihre Heimat auf der Flucht vor den Dschihadisten des Islamischen Staates verlassen mussten . Dies bestätigt Raad Jalil Kajaji, Leiter des Büros für Finanzhilfen für Christen, Jesiden, Sabäer und Mandäer. Dabei betont er, dass die Zahl der christlichen Flüchtlinge in der irakischen Hauptstadt täglich steigt, weshalb er internationale Hilfswerke um mehr Unterstützung der lokalen Behörden bei der Bewältigung der Notlage bittet. <br />Jalil traf sich am 27. Oktober zu Gesprächen mit dem chaldäischen Patriarchen Louis Raphael I. und beklagt, dass die wenigen von der Regierung für sein Büro zur Verfügung gestellten mittel zu Ende gehen und sich die Situation der Flüchtlinge, die auch in christlichen Schulen, Kirchen und Vereinsheimen untergebracht sind, mit Einbruch des Winters zuspitzen wird. Wie das Ministerium für Migranten und Flüchtlinge mitteilt, haben insgesamt 19.000 Flüchtlinge aus dem Nordirak in Bagdad Zuflucht gesucht. .Wed, 29 Oct 2014 00:00:00 +0100AMERIKA/KOLUMBIEN - Chikungunya und Dengue-Fieber: 4500 Fälle in den vergangenen zwei Monatenhttp://www.fides.org/de/news/35030-AMERIKA_KOLUMBIEN_Chikungunya_und_Dengue_Fieber_4500_Faelle_in_den_vergangenen_zwei_Monatenhttp://www.fides.org/de/news/35030-AMERIKA_KOLUMBIEN_Chikungunya_und_Dengue_Fieber_4500_Faelle_in_den_vergangenen_zwei_MonatenCartagena –In den Städten Cartagena und Bolívar werden ständig neue Fälle von Dengue-Fieber und Chikungunya diagnostiziert. Allein im September erkrankten 28 Mädchen an Chikungunya und 30 an Dengue, während bei 27 Jungen Chikungunya und bei 28 Kindern Dengue diagnostiziert wurde. Insgesamt wurden im Kinderkrankenhaus Napoleón Franco Pareja La Casa del Niño 55 Kinder behandelt. In den vergangenen zwei Monaten widmete sich das Krankenhaus vorwiegend der Behandlung des Virus, das sich auch in anderen Teilen des Landes ausbreitet. Die lokalen Gesundheitsbehörden bestätigen, dass in den vergangenen Monaten nach Angaben des Statistischen Amtes für Gesundheit insgesamt 175 Kinder im Alter zwischen 0 und 15 Jahren erkrankten. Zusammen mit den bei erwachsenen Patienten diagnostizierten Infektionen wurden insgesamt 4.500 Fälle registriert. Das Gesundheitsamt brachte unterdessen in verschiednen Dörfern vorbeugende Maßnahmen auf den Weg. Wed, 29 Oct 2014 00:00:00 +0100