Fides News - German (Standard)http://www.fides.org/Aus dem Archivder FidesagenturdeDie auf unseren Internetseiten veröffentlichten Inhalte unterliegen einer Licenza Creative Commons. AMERIKA/NICARAGUA - Bischöfe beklagen acht Tote bei gewaltsamen Ausschreitungen und forden Dialoghttp://www.fides.org/de/news/64074-AMERIKA_NICARAGUA_Bischoefe_beklagen_acht_Tote_bei_gewaltsamen_Ausschreitungen_und_forden_Dialoghttp://www.fides.org/de/news/64074-AMERIKA_NICARAGUA_Bischoefe_beklagen_acht_Tote_bei_gewaltsamen_Ausschreitungen_und_forden_DialogManagua – In einer am gestrigen 21. April veröffentlichten und von allen Bischöfen unterzeichnten Verlautbarung zur Zuspitzung der Lage im Land beklagt die Bischofskonferenz von Nicaragua mindetstens acht Tote bei gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizei.<br />„Wir fordern die Behörden des Landes nachdrücklich auf, den Schrei der nicaraguanischen Jugend und die Stimme anderer Sektoren zu hören, die gegen die Reform der Sozialversicherungen protestieren und eine Aussetzung der Reform fordern. Eine Berichtigung von getroffenen Entscheidungen ist ein Zeichen der Menschlichkeit, Zuhören ist der Weg des gesunden Menschenverstandes, Bemühungen für den Frieden zeugen von Weisheit“, heißt es in der Erklärung der Bischöfe wörtlich. <br />„Deshalb laden wir die Autoren dieser Reformen erneut ein, den Dialog als möglichen Weg zu betrachten, wenn es um die Lösung dieses Konflikts geht“, so die Bischöfe weiter, „der sich zupitzen wird, wenn die richtigen Entscheidungen nicht für alle und nicht zum richtigen Zeitpunkt getroffen werden.“<br />„Wir lehnen jede Form von Gewalt ab“ betonen die Bioschöfe „die mit repressiven Aktionen verbunden sind und den Frieden gefährten. Die Kirche verurteilt Machtmissbrauch, Ungerechtigkeit und Verstöße gegen die Freiheit, unabhängig von den Urhebern“.<br />„Wir fordern die Menschen in Nicaragua auf, ihr Recht auf Demonstration friedlich und auf der Grundlage bürgerlicher und evangelischer Werte auszuüben“, fügen die Bischöfe hinzu.<br />„Wir müssen uns beharrlich und entschlossen für das Gemeinwohl einstzen, das heißt für das Wohl aller, weil wir alle wirklich für alle verantwortlich sind“, so die Bischöfe abschließend.<br /> <br />Sat, 21 Apr 2018 13:17:36 +0200ASIEN/INDIEN - Über 45.000 Ordensschwestern im Gesundheitswesen: Auftrag Christi zur Heilung der Menschenhttp://www.fides.org/de/news/64072-ASIEN_INDIEN_Ueber_45_000_Ordensschwestern_im_Gesundheitswesen_Auftrag_Christi_zur_Heilung_der_Menschenhttp://www.fides.org/de/news/64072-ASIEN_INDIEN_Ueber_45_000_Ordensschwestern_im_Gesundheitswesen_Auftrag_Christi_zur_Heilung_der_MenschenHyderabad - Wie die Catholic Health Association India mitteilt arbeiten insgesamt 45.443 katholische Ordensschwestern im Gesundheitswesen insbesondere unter armen Menschen und in ländlichen Gebieten, wo es oft keine staatlichen Strukturen gibt. Nach Angaben des Katholische Verbandes sind insgesamt 34 Ordensgemeinschaften mit 38.336 Ordensschwestern, 7.244 Krankenschwestern und 363 als Ärztinnen ausgebildeten Ordensfrauen in diesem Bereich tätig.<br />Millionen von Menschen in Indien haben kaum Zugang zu einer qualitativ hochwertigen medizinische Versorgung. Indien weist gravierende Defizite im öffentlichen Gesundheitswesen auf und die Regierung gibt derzeit nur etwas mehr als 1% seines Bruttoinlandsproduktes für die öffentliche Gesundheitsversorgung aus, eines der niedrigsten Niveaus weltweit. Familien in ländlichen Gebieten müssen Gesundheitskosten oft durch Kredite oder den Verkauf von Eigentum finanzieren.<br />In einem solchen Kontext sind kirchliche Krankenhäuser und katholische Gesundheitszentren oft die letzte Rettung für arme Menschen, wenn sie ihnen auch in den entlegenen Gebieten kostenlose Gesundheitsdienste anbieten.<br />Im Rahmen des "Aktionsplans 2020" arbeitet CHAI mit vielen Ordensgemeinschaften zusammen. Über 90% der katholischen Gesundheitseinrichtungen werden von Frauenorden geleitet.<br />Bei der Ausbildung der Ordensfrauen wird auch viel Wert auf das Gebet und die geistliche Nähe zum Patienten als Teil des Auftrags Christi zur Heilung der Menschen gelegt. Die Auszubildenden erwerben darüberhinaus auch Kenntnisse und Fähigkeiten im Bereich der pflanzlichen Heilmitteln und natürlichen Therapien.<br /> <br /><br />Sat, 21 Apr 2018 12:57:11 +0200OZEANIA/PAPUA NEUGUINEA - Vollversammlung der Bischöfe: Bischöfe wollen nahe bei den Menschen seinhttp://www.fides.org/de/news/64071-OZEANIA_PAPUA_NEUGUINEA_Vollversammlung_der_Bischoefe_Bischoefe_wollen_nahe_bei_den_Menschen_seinhttp://www.fides.org/de/news/64071-OZEANIA_PAPUA_NEUGUINEA_Vollversammlung_der_Bischoefe_Bischoefe_wollen_nahe_bei_den_Menschen_seinPort Moresby - Bischöfe sollen als Hirten „den Geruch der Schafe“ annehmen und Priestern und Gläubigen nahe sein, so der Apostolische Nuntius in Papua-Neuguinea und den Solomonen, Erzbischof Mathew Kurian Vayalunkal beim Eröffnungsgottesdienst der Vollversammlung der Bischöfe am vergangenen 19. April. Das Treffen folgt auf die gerade zu Ende gegangen, die Versammlung der Bischöfe von ganz Ozeanien. Insgesamt 19 Bischöfe nehmen an der Sitzung im Emmaus Conference Center in Boroko teil und befassen sich mit dem zentralen Thema: „Zur Fülle des Lebens und der Liebe berufen“.<br /> „Wenn wir in der Nähe der uns anvertrauten Menschen bleiben, wenn wir bereit sind, ihnen zuzuhören und mit ihnen in Kontakt zu bleiben, werden sie Christus einen Platz in ihrem Leben geben“, so der Apostolische Nuntius. Insbesondere dankte er den Bischöfen in diesem Zusammenhang für ihren jüngsten Einsatz für die Erdbebenopfer in Mendi, wo sie als Hirten die Fürsorge für die Menschen unter Beweis stellten.<br />Erzbischof Kurian Mathew Vayalunkal erinnerte die Versammlungsteilnehmer auch an die bevorstehende Bischofssynode, die jungen Menschen gewidmet ist, und erinnerte die Bischöfe daran, dass man insbesondere den jungen Menschen zuzuhören müsse. "Als gute Hirten müssen wir hinausgehen und nach ihnen suchen und sie auf dem Weg des Evangeliums begleiten", sagte er. Der Erzbischof erwähnte dabei auch einige Punkte, die aus der vorsynodalen Sitzung hervorgegangen waren und betonte, dass die Kirche in der modernen Gesellschaft auch ein "fruchtbarer Ort für die Neuevangelisierung" sein müsse. Jungen Menschen müsse man versichern, dass "ihre Bischöfe ihnen vertrauen", so der Vatikanvertreter abschließend.<br /> „Das beste Kompliment, das ein Bischof erhalten kann, ist, wenn Leute sagen, er sei ein Mann Gottes, ein Mann mit tiefem Glauben", fügte Bischof Peter Baquero von Kerema hinzu. "Die Menschen fühlen sich von unserer Sanftmut, Barmherzigkeit und Vergebung angezogen", betonte er und zitierte in diesem Zusammenhang Papst Franziskus und ermahnte die Bischöfe, "unter den Jugendlichen präsent zu sein und bei ihnen eine lebendige und intime Beziehung mit dem Herrn zu fördern“.<br />Alle Bischöfe werden am 25. April in Vanimo an der Weihe des neuen Bischofs Francis Meli teilnehmen.<br /> <br /><br />Sat, 21 Apr 2018 12:22:06 +0200AMERIKA/BRASILIEN - Ordensschwestern beklagen Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung unter indigenen Völkern im Amazonasgebiethttp://www.fides.org/de/news/64070-AMERIKA_BRASILIEN_Ordensschwestern_beklagen_Menschenhandel_und_sexuelle_Ausbeutung_unter_indigenen_Voelkern_im_Amazonasgebiethttp://www.fides.org/de/news/64070-AMERIKA_BRASILIEN_Ordensschwestern_beklagen_Menschenhandel_und_sexuelle_Ausbeutung_unter_indigenen_Voelkern_im_AmazonasgebietSão Gabriel da Cachoeira - "Die Bekämpfung des Menschenhandels ist eine der großen Herausforderungen der Gesellschaft des 21. Jahrhunderts. Diese Verbrechen sind leider auch im brasilianischen Amazonasgebiet sehr präsent, wo die Zahl der Opfer ständig zunimmt", heißt es im Schlussbericht zum Besuch einer Delegation von Ordensschwestern des Netzwerks "Un Grito por la Vida" in zwei Gemeinden in der Region Río Negro, die zur Diözese São Gabriel da Cachoeira im brasilianischen Amazonasgebiet gehören motiviert. Die Schwestern hielten sich vom 3. bis 18. April in dem Gebiet auf, wo der Großteil der Bevölkerung indigenen Völkern angehört.<br /> In ihrem abschließenden Bericht halten die Schwestern fest, dass sie verschiedene Pfarreien und Gemeinden besuchen konnten, sowohl in den Städten als auch entlang der der Flüsse. Insbesondere in Schulen und Jugendzentren hielten die Schwestern Vorträge zum Thema Menschenhandel. Während ihres Aufenthalts besuchten sie auch mehrere öffentliche Einrichtungen, die für den Schutz der Rechte von Kindern und Jugendlichen zuständig sind und dabei nicht immer gemeinsam vorgehen, wenn es darum geht diese Rechte zu fördern, was oft das Erreichen der Ziele erschwert.<br />Die Schwestern bestätigen, dass es in der Region zahlreiche Fälle von Menschenhandel, Missbrauch und sexueller Ausbeutung gibt, die oft selbst für die einheimische Bevölkerung verborgen und unbekannt sind. Während ihres Besuchs stießen die Ordensfrauen auf auch auf besonders schockierende Episoden und in Fällen, in denen die Opfer Minderjährige sind, die oft sogar in den eigenen Familien misshandelt werden. "Es ist eine Realität, die nicht leicht zu ändern ist, weil zu der Angst vor einer Anzeige, die Gleichgültigkeit der Polizei und die Ineffizienz der Justiz hinzukommt, die sich kaum um den Schutz der Wehrlosen kümmern", heißt es in dem Bericht. Deshalb bleiben viele Fälle jahrelang unbestraft. Aus diesem Grund sind Aufklärungs- und Präventionsarbeit und die aktive Bekämpfung von Menschenhandel und Missbrauch von grundlegender Bedeutung.<br />Das 2007 gegründete Netzwerk "Un Grito por la Vida" ist eine Organisation der Konferenz der Ordensleute Brasiliens und setzt sich für die Bekämpfung des Menschenhandels und der sexuelle Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen ein.<br /> <br />Sat, 21 Apr 2018 11:52:56 +0200NEWS ANALYSIS/OMNIS TERRA - Nahost: Christen zwischen sektiererischer Gewalt und politischer Instabilitäthttp://www.fides.org/de/news/64069-NEWS_ANALYSIS_OMNIS_TERRA_Nahost_Christen_zwischen_sektiererischer_Gewalt_und_politischer_Instabilitaethttp://www.fides.org/de/news/64069-NEWS_ANALYSIS_OMNIS_TERRA_Nahost_Christen_zwischen_sektiererischer_Gewalt_und_politischer_InstabilitaetDie Bedrohung für Christen im Nahen Osten ist ernst. Aber für ein besseres Verständnis, muss die Lage im Kontext betrachtet werden. Sektiererische Spaltungen, das Fehlen echter Demokratie und Sicherheit, Verstöße gegen Bürgerrechte und Rechtsstaatlichkeit: Diese Probleme betreffen fast alle Einwohner der instabilen Region, in der religiöse Identität von der politischen Identität untrennbar ist. Arbeitslosigkeit, Gesetzlosigkeit, Verzweiflung, Ungerechtigkeit und Rachegefühle sind die eigentlichen Gründe dafür, dass junge Menschen sich von terroristischen Gruppen rekrutieren lassen, vielmehr als die umstrittenen Verse des Korans. Umso mehr wenn staatlichen Institutionen zusammenbrechen, Polarisierung stattfindet und Angst und Hass gegenüber den Anderen geschürt werden. Der Westen muss sich bewusst werden, dass er einen Kampf gegen den Terrorismus und nicht gegen den Islam führt. Eine Lösung für das Leben der Christen im Nahen Osten kann wird es nur geben, wenn man versucht die Lage für alle ethnischen und religiösen Gruppen auf möglichst gerechte Weise zu stabilisieren <br /><br/><strong>Link correlati</strong> :<a href="http://omnisterra.fides.org/articles/view/93">mehr bei Omnis Terra</a>Sat, 21 Apr 2018 11:23:17 +0200ASIEN/PHILIPPINEN - Migration bringt soziale Probleme mit sich und belastet Familienhttp://www.fides.org/de/news/64066-ASIEN_PHILIPPINEN_Migration_bringt_soziale_Probleme_mit_sich_und_belastet_Familienhttp://www.fides.org/de/news/64066-ASIEN_PHILIPPINEN_Migration_bringt_soziale_Probleme_mit_sich_und_belastet_FamilienManila –Manila - Das Migrationsphänomen sei auf den Philippinen ist zu einem sozialen Problem geworden, das sich auch negativ auf die Stabilität der Institution der Familie auswirke, so ein Priester, der unter Migranten arbeitet. "Eine der alarmierenden sozialen Realitäten, mit denen sich unser Land heute konfrontiert sieht, ist das Phänomen der Auswanderung, die soziale Veränderungen und schwerwiegende Folgen für die Einheit der Familien mit sich bringt", so Pfarrer Leonardo Adaptar, Leiter der Abteilung für Migranten der Diözese Cubao.<br />Nach Schätzungen arbeiten rund 10,3 Millionen philippinische Arbeiter im Ausland und etwa 3.000 Menschen verlassen das Land jeden Tag in der Hoffnung auf ein besseres Leben. OFW werden als "Helden unserer Zeit" betrachtet, weil sie dank der Rücküberweisungen, die sie in ihre Heimat zurückschicken, die philippinische Wirtschaft unterstützen.<br /> „Es gibt jedoch immer mehr negativ Erfahrungen: aufgrund von Problemen und Sorgen der Migranten und ihren Familien“, so Pfarrer Adaptar. "Diese Menschen heute auf pastoraler und Menschlicher besser begleitet werden und brauchen insbesondere auch Rechtsberatung und Orientierungshilfen zum Wohl der Migranten und ihrer Familien“, so der Geistliche weiter.<br />Jede der insgesamt 86 philippinischen Diözesen solle Migranten vorbereiten und ihre Familienangehörigen betreuen und tue dies in Zusammenarbeit mit der bischöflichen Kommission für die Seelsorge unter Migranten und Menschen unterwegs, so Pater Dexter Ignacio, Mitarbeiter der Abteilung für Migranten in Cubao<br />Was unter wirtschaftlichen Aspekten gewinnbringend für den Staat ist – der die Auswanderung organisiert und vermittelt - erweist sich oft als Verlust für die Familien der Migranten. Jahrzehntelang hat der Trend der Emigration von Frauen, die mehr als die Hälfte der Filipinos im Ausland ausmachen, dazu geführt, dass Familien die Mutter verloren haben. Wie die von den katholischen Diözesankommissionen begleiteten Fälle zeigen, wachsen Kinder damit ohne ihre Mütter auf während Ehemänner oft außereheliche Beziehungen suchen oder, schlimmer noch, ihre Kinder sexuell zu missbrauchen.<br /> "Das für die Probleme, die im Zusammenhang mit der Migration entstehen gibt es keine einfache Lösung“, so Pfarrer Adaptar, „Die das Vorgehen muss sektorenübergreifend und interdisziplinär sein. Alle beteiligten Parteien müssen den gesamten Zyklus und die Konsequenzen des Migrationsphänomens beobachten; Staat, Zivilgesellschaft und Kirche müssen gemeinsam versuchen zu vermeiden, dass die soziale Probleme, die die Migration hervorruft immer größer werden“.<br /> <br />Fri, 20 Apr 2018 13:58:58 +0200AMERIKA/KUBA - Bürger messen dem Wechsel im Präsidentenamt nicht viel Bedeutung zuhttp://www.fides.org/de/news/64065-AMERIKA_KUBA_Buerger_messen_dem_Wechsel_im_Praesidentenamt_nicht_viel_Bedeutung_zuhttp://www.fides.org/de/news/64065-AMERIKA_KUBA_Buerger_messen_dem_Wechsel_im_Praesidentenamt_nicht_viel_Bedeutung_zuHavanna - "Mit der Wahl von Miguel Díaz-Canel zum neuen kubanischen Präsidenten erwartet niemand einen substanziellen politischen Wandel", so die Pressesprecherin der Erzdiözese Santiago de Cuba, María C. López zum Fidesdienst. "Wenn überhaupt, ist die wichtigste Veränderung die Tatsache, dass von den insgesamt fünf stellvertretenden Vorsitzenden drei Frauen sind", in einem Staatsrat, in dem nur noch zwei der "historische "Führungskräfte“ unter insgesamt 30 Mitgliedern vertreten sind.<br />Díaz-Canel wurde am 17. April von der kubanischen Nationalversammlung zum Präsidenten der Staats- und Ministerräte gewählt. Seine Amtszeit wird fünf Jahre dauern. In seiner Antrittsrede versicherte er: "Ich verspreche nichts. Ich möchte nur das Programm fortsetzen, das wir uns vorgenommen haben, das von den Merkmalen des Sozialismus und der Revolution geprägt ist." Dabei stellte er klar: "Es wird keinen Raum für diejenigen geben, die eine kapitalistische Restauration anstreben". Díaz-Canel ist der erste Präsident nach der „Ära Castro“ und der erste Staatschef, der nach dem „Sieg der Revolution“ am 8. Januar 1959 geboren wurde<br />Die Katholiken der Insel messen, wie die Mehrheit der Bevölkerung, der Nachricht von der Wahl des neuen Präsidenten, keine besondere Bedeutung bei. Wie der Journalist Yoani Sánchez schreibt, sind die Gründe für diese Haltung "die schlechte wirtschaftliche Situation, die die Mehrheit der besetzten Bevölkerung zum Überleben zwingt; der Pessimismus, der auf der Überzeugung gründet, dass sich nichts ändern wird, nur weil es ein neues Gesicht gibt; und die Tatsache, dass die Menschen kennen keine anderen Szenarien".<br />Die katholische Kirche wird die Dialogbereitschaft aufrechterhalten, die vor allem die Raúl-Ära geprägt hat. "In den fast 11 Jahren der Macht von Fidel Castros Bruder", so Maria López, "hat sich eine Zeit der Begegnung zwischen Staat und Kirche begonnen, mit Treffen und Momenten des Austausches zwischen den jeweiligen führenden Vertretern, die konkret wurden und sichtbar wurden mit der Freilassung einer großen Anzahl von Häftlingen im Jahr 2010, besonders jenen des so genannten ‚Frühlings 2013’ und mit den Besuchen der Päpste Benedikt XVI. und Franziskus".<br />Bei diesen Treffen fanden auch Gespräche über die Zusammenarbeit zwischen den Parteien statt, die von Präsidenten Castro und Kardinal Jaime Ortega, Erzbischof von San Cristobal de Havanna, geleitet wurden, die ohne einen präzisen politischen Willen sicherlich nicht zustande gekommen wären. "Meine Wahrnehmung“, so Maria López, „ist, dass in den letzten 20 Jahren mehr Religionsfreiheit auf sehr langsame und progressive Weise gewährt wurde. Die katholische Kirche hat sie niemals nur für sich selbst beansprucht, sondern für alle Ausdrucksformen der Religiosität und für alle Kubaner". Trotzdem gebe es „wenige christliche und fromme Menschen in öffentlichen Strukturen, bis auf einige wenige Evangelikale". Um ein Parlamentarier zu werden muss man Mitglied der Kommunistischen Partei sein, auch wenn es bei den letzten Parlamentswahlen am 11. März einige Ausnahmen gab.<br /> <br />Fri, 20 Apr 2018 13:37:18 +0200AFRIKA - “Die Sorge um das körperliche Wohl der Menschen ist wesentlicher Bestandteil des Sendungsauftrags”http://www.fides.org/de/news/64064-AFRIKA_Die_Sorge_um_das_koerperliche_Wohl_der_Menschen_ist_wesentlicher_Bestandteil_des_Sendungsauftragshttp://www.fides.org/de/news/64064-AFRIKA_Die_Sorge_um_das_koerperliche_Wohl_der_Menschen_ist_wesentlicher_Bestandteil_des_SendungsauftragsKara – In den afrikanischen Länder südlich der Sahara sind Katastrophen jeder Art am stärksten zu spüren: Kriege, Epidemien, Hungersnöte usw. Das prekäre Gesundheitssystem dieses Teils des Kontinents ist oft nicht in der Lage, wiederholte Epidemien, hohe Müttersterblichkeit und die Zunahme chronischer Krankheiten zu bewältigen. Insbesondere ist die Sahelzone auch das von Malaria am stärksten betroffene Gebiet der Welt. Laut dem WHO-Bericht vom 29. November 2017 werden 90% aller Malariafälle und damit verbundene Todesfälle weltweit allein dort registriert.<br />"Am 16. April wurde bei der Eröffnung der Panafrikanischen Malaria-Konferenz, die in Dakar bis heute zum 20. April stattfand, deutlich, dass insbesondere in afrikanischen Ländern südlich der Sahara der Kampf gegen Malaria komplexer und schwieriger ist als in anderen Teilen der Welt. Dort sind fast einem Viertel der Blutreserven mit Parasiten kontaminiert, die Krankheit verursachen", so Pater Donald Zagore von der Gesellschaft der Afrikamissionen. "Tatsächlich“, so der Ordensmann weiter, von insgesamt 22.508 Blutspendern sind fast 23,46% infiziert. Mit einem solchen Rekord ist der Kampf gegen Malaria in der Sahelzone noch lange nicht vorbei."<br />Darüber hinaus so Pater Zagore weiter "wegen der vielen bewaffneten Konflikte brauchen viele Familien in diesem armen Teil Afrikas nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern es ist notwendig, dass auch die soziale Sicherheit und darunter die Krankenversicherung ‚Assurance Maladie Universelle ’ und die ‚Couverture Sanitaire Universelle ’ bereitzustellen und zu gewährleisten. Dies ist ausschlaggebend für eine nachhaltige Entwicklung und kann dazu beitragen, dass die Not von verletzlichen und wehrlosesten Menschen gelindert wird. Ziel ist, dass jeder Mensch in der Sahelzone bei guter Gesundheit sein kann und somit je nach den eigenen Möglichkeiten zur Entwicklung und Selbstverwirklichung beitragen kann“.<br />In diesem Kontext bleibt auch die afrikanische Kirche nicht untätig. "Dies ist eine sehr anspruchsvolle Herausforderung", so Pater Donald Zagore, "die vor allem eine Präsenz bei wichtigen Themen wie dem Kampf gegen Malaria und die Förderung von grundlegenden Programmen wie AMU oder CSU erfordert. Wir dürfen niemals vergessen, dass die Arbeit für das leibliche Wohl des Menschen ein wesentlicher Bestandteil des Sendungsauftrags ist, den wir von unserem Herrn Jesus erhalten haben, wie wir im Matthäus-Evangelium nachlesen können: Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe. Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein ... "<br /> <br /><br />Fri, 20 Apr 2018 12:52:40 +0200AMERIKA/NICARAGUA - Rentenreform: Kirche veurteilt gewaltsame Unterdrückung von Demonstrationenhttp://www.fides.org/de/news/64063-AMERIKA_NICARAGUA_Rentenreform_Kirche_veurteilt_gewaltsame_Unterdrueckung_von_Demonstrationenhttp://www.fides.org/de/news/64063-AMERIKA_NICARAGUA_Rentenreform_Kirche_veurteilt_gewaltsame_Unterdrueckung_von_DemonstrationenManagua - "Wie viel Barbarei! Es passierte, was ich befürchtet habe und es hätte nicht passieren dürfen. Mindestens ein Student wurde in der Universität bereits getötet. Es wird vermutet, dass es mehrere sein könnten. Das bedauere ich sehr! Wir müssen solche Repressionen verurteilen", so der Weihbischof von Managua, Silvio José Baez, in einem Appell an die nicaraguanischen Behörden. In den vergangenen beiden Tagen gab es in dem Land zahlreiche Demonstrationen gegen die geplante Sozial- und Rentenreform die vor allem ältere Menschen und Rentner trifft. Die Reform sieht vor, dass Sozialabgaben erhöht und Renten gekürzt werden.<br />Neben Bischof Baez verurteilen auch katholischen Missionare und Journalisten, die die gewaltsamen Repressionen durch die Polizei. Bisher starben bei den Ausschreitungen bereits vier Menschen, darunter ein Polizist. Bei den vier Opfern handelt es sich um einen Polizeibeamten und zwei junge Universitätsstudenten sowie einen Gymnasiast, der in der Gemeinde Tipitapa ermordet wurde. Bei den Demonstrationen in verschiedenen Städten des Landes gab es nach Angaben des Roten Kreuzes, mindestens 33 Verletzte.<br />Unterdessen forderte auch die Industrie- und Handelskammer von Nicaragua hat die Regierung eine Aussetzung der Reform, da sie "die Wirtschaft des Landes unterminiert und eine Eskalation der Gewalt ausgelöst hat, die seit zwei Tagen nicht aufgehört anhält".<br />Die anfangs friedlichen Demonstrationen im ganzen Land wurden von Sondereinheiten der Polizei gewaltsam aufgelöst. Zahlreich Videos und Tonaufnahmen dokumentieren exzessive Gewalt seitens der Sicherheitskräfte. Unterdessen forderte die Abteilung für Jugend der Diözese León forderte, wie die zuständigen Stellen in vielen anderen Diözesen zu „friedlichem Verhalten“ auf. <br /> <br />Fri, 20 Apr 2018 11:45:46 +0200ASIEN/PAKISTAN - Christliche und muslimische Religionsführer verurteilen Gewalt gegen Minderheitenhttp://www.fides.org/de/news/64060-ASIEN_PAKISTAN_Christliche_und_muslimische_Religionsfuehrer_verurteilen_Gewalt_gegen_Minderheitenhttp://www.fides.org/de/news/64060-ASIEN_PAKISTAN_Christliche_und_muslimische_Religionsfuehrer_verurteilen_Gewalt_gegen_MinderheitenLahore - Bei einer von der bischöflichen Kommission für Ökumene und interreligiösen Dialog in Zusammenarbeit Organisation "United Religions Initiatives" am gestrigen 18. April in Lahore veranstalteten Konferenz befassten sich die Teilnehmer mit den jüngsten Episoden der Gewalt in Quetta und Lahore. Christliche und muslimische Teilnehmer äußerten dabei ernsthafte Besorgnis und verurteilten diese Angriffe und Gewalt im Namen der Religion. In diesem Zusammenhang appellierten sie auch an die pakistanische Regierung mit der Bitte um rasche Ermittlungen gegen die Schuldigen.<br />Wie Pater James Channan , Leiter der URI-Niederlassung in Pakistan, mitteilt, wurde im Rahmen der Konferenz insbesondere brutale Ermordung von Christen in Essa Nagri mit Nachdruck verurteilt. Pfarrer Francis Nadeem, Sekretäre der bischöflichen Kommission betont: "Es ist die Verantwortung des Staates, für jeden Bürger unterschiedslos Sicherheit zu gewährleisten. Wir fordern Sicherheit für unserer Häuser, Kirchen und Schulen. Die pakistanische Regierung muss sofortige Maßnahmen auf den Weg bringen, um Christen zu schützen ".<br />Pater Channan erinnert daran, dass "wir in einer sehr angespannten Atmosphäre leben: Terroristen untergraben den Frieden und Christen leben in ständiger Angst. Im Namen der Christen und Muslime fordern wir Gerechtigkeit für die Opfer, Sicherheit für verletzliche Christen und Entschädigung. Wir appellieren an den Vorsitzenden des Obersten Gerichtshofs von Pakistan, zu den gezielten Morden an unschuldigen Christen in Quetta Stellung zu nehmen". Pater Channan erwähnte auch die jüngsten Gewalttaten in der Stadt Shadara , wo Unbekannte eine Kirche in Brand steckten und beklagt, dass "die Polizei sehr zögerlich vorgeht.<br />Mufti Ashiq Hussain verurteilte im Namen der muslimischen Glaubensgemeinschaft, "die brutalen Tötung unserer christlichen Brüder und Schwestern in Quetta“. „Ich bitte die pakistanische Regierung, ihnen moralische und finanzielle Unterstützung zu gewährleisten“, so der muslimische Religionsvertreter weiter. "Die in Quetta getöteten Christen sind Märtyrer des Friedens und ihr Opfer wird eine positive Veränderung in unserer Gesellschaft bringen. Wir muslimischen Religionsvertreter wollen betonen, dass wir jedes Mal, wenn es notwendig ist für den Frieden einzutreten alle Bemühungen in diesem Sinne voll unterstützen werden.“. <br />"Wir müssen Mut und Leidenschaft zeigen, um die Terroristen zu entschärfen", fügte der islamische Religionsführer Allama Asim Makhdoom hinzu. "Muslime und Christen sind Brüder und wir werden weiterhin unseren Beitrag zu interkonfessionelle Bemühungen um Frieden und Harmonie leisten".<br /> <br />Thu, 19 Apr 2018 11:01:52 +0200AFRIKA/TANSANIA - Bischof von Sumbawanga zurückgetreten und Nachfolger ernannthttp://www.fides.org/de/news/64062-AFRIKA_TANSANIA_Bischof_von_Sumbawanga_zurueckgetreten_und_Nachfolger_ernannthttp://www.fides.org/de/news/64062-AFRIKA_TANSANIA_Bischof_von_Sumbawanga_zurueckgetreten_und_Nachfolger_ernanntVatikanstadt – Papst Franziskus hat am heutigen 19. April den von Bischof Damian Kyaruzi von Sumbawanga eingereichten Rücktritt angenommen und Pater Beatus Christian Urassa aus der Priestervereinigung Opus Sancti Spiritus zu seinem Nachfolger ernannt.<br />Der neue Bischof wurde am 2. August 1965 in Keni Mashati Rombo geboren und studierte Philosophie am Seminar der Apostles of Jesus in Nairobi und Theologie am Großen Seminar St. Charles Lwanga in Segrea . Er promovierte im Fach Spirutualität an der Päpstlichen Universität Teresianum in Rom. Am 12. Juli 1997 wurde per als Mitglied der Apostolic Life Community of Priests/Opus Sancti Spiritus zum Priester geweiht.<br />Nach seiner Priesterweihe hatte er folgende Ämter inne: Sekretär des Generalrats des ALCP/OSS a in Moshi, Tansania ; Vikar in Mwananyamala, Dar Es Salaam ; Ausbilder im Bildungshaus der ALCP/OSS in Morogoro ; Studium in Rom ; Provinziel der ALCP/OSS .<br /> <br /><br />Thu, 19 Apr 2018 13:55:03 +0200AMERIKA/ECUADOR - Einwohnern fliehen vor einer Welle der Gewalt im Norden Ecuadorshttp://www.fides.org/de/news/64059-AMERIKA_ECUADOR_Einwohnern_fliehen_vor_einer_Welle_der_Gewalt_im_Norden_Ecuadorshttp://www.fides.org/de/news/64059-AMERIKA_ECUADOR_Einwohnern_fliehen_vor_einer_Welle_der_Gewalt_im_Norden_EcuadorsSan Lorenzo – „Wir sind solidarisch mit den Bewohnern der nördlichen Grenzprovinzen … und den Vertriebenen, die sich mit den Folgen eines komplexen Konflikts konfrontiert sehen, der sich in den letzten Wochen weiter zugespitzt hat", so die Gemeinschaft Tundayme in einem Kommentar zur weiteren Verschiebung des Besuchs eines staatlichen Beauftragten zur Besichtigung der Bergbauprojekten von Mirador und Fruta del Norte in der Provinz Zamora in Ecuador .<br />Eine Welle der Gewalt mit Anschlägen und Entführungen, die insbesondere den Norden Ecuadors an der Grenze zu Kolumbien betrifft, hat zur Vertreibung von insgesamt 158 Familien aus den Dörfern El Pan und Mataje geführt, die in der Provinz Esmeraldas Zuflucht suchten. Die Einwohner verließen die Region vor allem seit vor etwa drei Wochen, zwei Journalisten und der Fahrer der Zeitung "El Comercio" entführt und anschließend ermordet wurden <br />Am vergangenen 17. April teilten die Behörden dann mit, dass auch das Ehepaar Oscar Efren Villancís und Katty Vanesa Velasco auf dem Weg von Santo Domingo nach San Lorenzo in der Provinz Esmeraldas entführt wurden hatten.<br />Von den 158 vertriebenen Familien sind 54 in einer Unterkunft der Katholischen Kirche in San Lorenzo untergebracht, darunter Dutzende von Kindern und Jugendlichen sowie ältere und schwangere Frauen. Viele Vertriebenen kamen bei Familien unter. Es wird erwartet, dass die Anzahl der Flüchtlinge aus dem Grenzgebiet in Richtung San Lorenzo in den nächsten Tagen zunehmen wird.<br />Der Vorsitzende der Ecuadorianischen Bischofskonferenz Bischof Eugenio Arellano von Esmeraldas verurteilte im Namen aller Bischöfe bereits mehrfach Gewalttaten und den Terrorismus im San Lorenzo und betont: "Das Leben ist heilig und Frieden ist ein Geschenk Gottes, jeder Terroranschlag ist ein Verbrechen, das wir alle ablehnen müssen".<br /> <br /><br />Thu, 19 Apr 2018 12:47:05 +0200AFRIKA/D. R. KONGO - Die Schule vom heiligen Antonius von Padova hilft Kindern in Not in den Slums von Bomahttp://www.fides.org/de/news/64058-AFRIKA_D_R_KONGO_Die_Schule_vom_heiligen_Antonius_von_Padova_hilft_Kindern_in_Not_in_den_Slums_von_Bomahttp://www.fides.org/de/news/64058-AFRIKA_D_R_KONGO_Die_Schule_vom_heiligen_Antonius_von_Padova_hilft_Kindern_in_Not_in_den_Slums_von_BomaKinshasa - In der Demokratischen Republik Kongo herrscht seit Jahrzehnten eine allgemeine Krise. Das gesamte sozioökonomische Gefüge hat sich im Laufe der Jahre verschlechtert. In einem solchen Kontext ist die katholische Kirche in verschiedenen Bereichen aktiv, darunter das Bildungs- und Gesundheitswesen. In der Stadt Boma will zum Beispiel Pfarrer Roger Pholo mit seiner Tätigkeit in der Schule des heiligen Antonius von Padova, deren Mitbegründer er ist, Kindern und Jugendlichen eine Zukunft zu garantieren.<br />Die Schule befindet sich im Distrikt Sindi, einer Barackensiedlung in der Stadt Boma, die vom Rest der Stadt durch den gleichnamigen Fluss getrennt ist. Dort leben in dem sich Hunderte von Familien aus der ganzen Provinz, die ihre Dörfer auf dem Land verlassen haben und die Stadt gezogen sind. Leider wurde ihr Traum von einem besseren Leben von der Realität in Bomba zunichte gemacht und sie endeten in den Slums, wo sie sich selbst überlassen sind.<br />Kinder, die dort wohnen müssen über 5 km zu Fuße zurücklegen, um die nächste Schule in der Gegend zu besuchen. Hinzu kommt, dass der Fluss Sindi in der Regenzeit über die Ufer tritt und wird für mehrere Monate nicht befahren werden kann. Dies zwingt Kinder oft dazu, die Schule abzubrechen "Als Pfarrer Roger Pholo die pastorale Arbeit in unserer Nachbarschaft begann, hat ihn er unserem Elend nicht gleichgültig gelassen. Es gab keinen Strom oder fließendes Wasser. Es gab nicht einmal eine Schule, obwohl hier Hunderte von Kindern im Schulalter leben. Also beschloss er, etwas Konkretes zu tun, um unserer Kindern eine Zukunftschance zu geben", so ein Elternteil.<br />Pfarrer Roger lud Nachbarn und Freunde ein, gemeinsam den Verein für Kinder in Not zu gründen. Mit Unterstützung des OED konnte die Schule des heiligen Antonius von Padova im September 2016 ihre Pforten öffnen und vier Grundschulklassen einrichten. Weitere Klassen folgten im Laufe der Jahre. Heute hat die Schule 10 Klassen und 225 Schüler. Ein Brunnen, der im Garten der Schule gebaut wurde, versorgt die Schule mit Wasser und mit Hilfe von Solarzellen können Kinder ihre Hausaufgaben machen und auch nach Sonnenuntergang im Schulgarten spielen.<br />"Ich möchte diesen Kindern in unserer Schule eine möglichst angenehmes Umfeld bieten“, so der Geistliche abschließend „Einige Gebäude sind noch unverputzt und ohne Fußböden und die Abflüsse sind noch nicht angelegt. All diese Arbeiten müssen wir voranbringen, damit Infrastruktur unserer Schule zum Wohle unserer Kinder beiträgt".<br /> <br /><br /><br />Thu, 19 Apr 2018 12:21:24 +0200ASIEN/INDIEN - Muslimisches Mädchen vergewaltigt: “Kirchen müssen Frauen im Kampf für Gerechtigkeit unterstützen"http://www.fides.org/de/news/64057-ASIEN_INDIEN_Muslimisches_Maedchen_vergewaltigt_Kirchen_muessen_Frauen_im_Kampf_fuer_Gerechtigkeit_unterstuetzenhttp://www.fides.org/de/news/64057-ASIEN_INDIEN_Muslimisches_Maedchen_vergewaltigt_Kirchen_muessen_Frauen_im_Kampf_fuer_Gerechtigkeit_unterstuetzenNew Delhi - „Was mit Asifa Bano passiert ist, ist unmenschlich. Der Fall stellt ein weiteres Mal unter Beweis, wie heikel die Frage der Gewalt gegen Frauen und Mädchen in Indien ist und zeigt auch, dass es religiöse Spannungen zwischen Hindus und Muslimen gibt“, so der protestantische Bischof Joseph D'Souza, Primas der Kirche vom Guten Hirten in Indien. Der Fall des muslimischen Mädchens Asifa Bano erschüttert die Nation und löst weitere religiöse und politische Spannungen aus. Die Leiche des Kindes wurde am 17. Januar 2018 in einem Wald in der Nähe von Kathua im indischen Kaschmir gefunden. Nach Angaben der Ermittler wurde das Kind vergewaltigt und dann erdrosselt. Asifa ist eines der vielen Opfer von Vergewaltigungen in Indien: täglich werden dort über 100 Frauen und Mädchen vergewaltigt. Das Mädchen gehört zum muslimischen Nomadenvolk der Bakarwals, das vorwiegend in Nordindien lebt. Die insgesamt acht Verdächtigen, die aufgrund von DNA-Tests und Augenzeugenberichten als Täter des Verbrechens überführt werden konnten, sind alle Hindus. Hinduistisch-nationalistische Gruppen versuchen unterdessen einen Prozess gegen die Angeklagten zu vermeiden. Führende Vertreter der nationalistischen Bharatiya Janata Party treten dafür ein, dass der Fall dem zentralen Ermittlungsbüro überlassen wird, das der Regierung untersteht und sich damit in den Händen der BJP befindet.<br /> „Es ist an der Zeit, dass Indien sich mit dem Problem der Gewalt gegen Frauen konfrontiert", so Bischof D'Souza. "Der religiöse Fundamentalismus richtet sich oft gegen Frauen, Indien wird polarisiert und gibt damit allen Arten von religiösem Fundamentalismus Raum. Dabei sind Frauen die am meisten gefährdeten Opfer", so der Bischof.<br />Der Bischof lädt indische Frauen ein, eine eigene #MeToo-Kampagne auf den Weg zu bringen, die das Problem des sexuellen Missbrauchs von Frauen thematisiert. "Indische Frauen müssen eine führende Rolle in diesem Kampf für die Zivilisation und für die Rechte in der indischen Gesellschaft spielen", sagt er. Auch in den christlichen Kirchen, betont er, "muss die Gleichberechtigung der Geschlechter gefördert werden: Christliche Kirchen in Indien müssen alles Mögliche tun, um Frauen in ihrem Kampf für Gerechtigkeit und Chancengleichheit zu unterstützen.”<br /> <br />Thu, 19 Apr 2018 11:30:27 +0200AMERIKA/MEXIKO - Priester in seinem Büro ermordethttp://www.fides.org/de/news/64056-AMERIKA_MEXIKO_Priester_in_seinem_Buero_ermordethttp://www.fides.org/de/news/64056-AMERIKA_MEXIKO_Priester_in_seinem_Buero_ermordetDer 50jährige Priester und Gerichtsvikar der Diözese Izcalli, Rubén Alcántara Díaz, wurde am gestrigen 18. April in der Gemeinde Cuautitlán ermordet. Kurz vor dem Gottesdienst, den er um 19:00 Uhr in der Kirche Nuestra Señora del Carmen im Stadtteil Cumbria zelebrieren sollte, wurde er von dem Täter mit einem Messer angegriffen und erstochen. Dies teilt das Catholic Media Centre mit.<br />Der Generalsekretär der Mexikanischen Bischofskonferenz und Weihbischof der Erzdiözese Monterrey , Alfonso Gerardo Miranda Guardiola, bestätigte das tragische Ereignis und verurteilte den Mord an Pater Alcántara Díaz.<br />Laut örtlichen Informationen hörte die Pfarrsekretärin den Priester mit einem Mann streiten. Als dieser wegging, fand sie den Priester leblos auf dem Boden liegen, während der mutmaßliche Angreifer geflohen war.<br />Thu, 19 Apr 2018 10:47:07 +0200ASIEN/INDIEN - Bischof von Quilon zurückgetreten und Nachfolger ernannthttp://www.fides.org/de/news/64055-ASIEN_INDIEN_Bischof_von_Quilon_zurueckgetreten_und_Nachfolger_ernannthttp://www.fides.org/de/news/64055-ASIEN_INDIEN_Bischof_von_Quilon_zurueckgetreten_und_Nachfolger_ernanntVatikanstadt – Papst Franziskus nahm am heutigen 18. April 2018 den Rücktritt von Bischof Stanley Roman von Quilon und ernannte den bisherigen Generalvikar der Diözese, Prälat Paul Antony Mullassery aus dem Klerus von Quilon zu seinem Nachfolger.<br />Prälat Paul Antony Mullassery wurde in am 15. Januar 1960 in Kaithakody geboren und besuchte das Kleine Seminar St. Raphael in Quilon und das Trinity Lyceum und studierte schließlich Philosophie und Theologie am St. Joseph’s Pontifical Seminary in Alwaye. Er promovierte im Fach Kirchenrecht an der Päpstlichen Universität Urbaniana in Rom. Und wurde am 22. Dezember 1984 zum Priester geweiht und in die Diözese Quilon inkardiniert.<br />Nach seiner Priesterweihe hatte er folgende Ämter inne: Vikar der St. Michael’s Church in Kumbalam ; Pfarrer der Three Kings’ Church in Vadakkumthala ; Pfarrer St. Joseph’s Church in Padappakara ; beeigeordneter Direktor Catechesis and Bible Apostolate und Präfekt des Kleinen Seminars St. Raphael in Quilon ; Studium des Kirchenrecht in Roma ; Pfarrer der Infant Jesus Cathedral, Quilon ; seit 1995 Richte am Diözesangericht; Kanzelerder Diözese ; Pfarrer der Holy Cross Church a Tangasseri ; Rektor des St. Raphael’s Seminary in Quilon ; Stellvertretender Generalvikar der Diözese Quilon ; Bischofsvikar für die Pastorale ; Gerichtsvikar der Diözese Quilon ; Spiritual des St. Raphael’s Seminary in Quilon ; seit 2017 Gerneralvikar der Diözeses Quilon.<br /> <br />Wed, 18 Apr 2018 13:59:27 +0200EUROPA/ITALIEN - "Dialog und Meinungsfreiheit": Rund 400 kirchliche Medienschaffende tagen in Romhttp://www.fides.org/de/news/64053-EUROPA_ITALIEN_Dialog_und_Meinungsfreiheit_Rund_400_kirchliche_Medienschaffende_tagen_in_Romhttp://www.fides.org/de/news/64053-EUROPA_ITALIEN_Dialog_und_Meinungsfreiheit_Rund_400_kirchliche_Medienschaffende_tagen_in_RomRom - "Die Kirche muss sich intensiv mit Fragen des Dialogs, der Achtung und der Meinungsfreiheit befassen, insbesondere wenn sie Meinungen zu sozialen Fragen vermitteln und versuchen muss, die Werte der Kirche als Institution deutlich zum Ausdruck zu bringen", so Pfarrer Hector Aranda Mella, Leiter der Pressestelle der chilenischen Diözese Chillán, der in Rom am XI. Studienseminar für kirchliche Medienschaffende teilnimmt, das vom 17. bis 19. April, an der Päpstlichen Universität Santa Croce stattfindet.<br />"Einer der Punkte auf der Tagsordnung“, so Pfarrer Mella „war die Notwendigkeit einer klaren Definition der Werte, die die Kirche vermitteln will, ohne dabei zu vergessen, dass alles, was sie sagt, von Glaubwürdigkeit getragen werden muss“. Außerdem, „müssen wir bereit sein, dem anderen zuzuhören" und wenn sich die Botschaften an die Öffentlichkeit wenden "müssen es mit einem Sinn für das Menschliche tun, ohne die Person aus den Augen zu verlieren".<br />An dem Kongress nehmen rund 400 Personen aus verschiedenen Ländern teil, darunter Kommunikationsexperten, Direktoren und Leiter der Pressestellen der Diözesen, der Bischofskonferenzen und anderer kirchlicher Gremien sowie Universitätsprofessoren und Journalisten.<br />Zu den Referenten gehört auch Professor Juan Pablo Cannata Koordinator und Forscher des Zentrums für angewandte Kommunikationswissenschaft CECAP der Universidad Austral in Argentinien, der betont „Wir leben in Gesellschaften, die durch Vielfalt gekennzeichnet sind, wo die Menschen auf verschiedenen Werteangeboten wählen können, wen es um Lebensstil, Gesellschaftsform, Bildung und andere soziale Probleme geht“. Wenn man also eine ‚Kultur der Begegnung‘ schaffen wolle, wie Papst Franziskus verkünde, dann ist es nach Ansicht von Cannata " von grundlegender Bedeutung, sich darum zu bemühen, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass ein möglicher Dialog zu diesen wesentlichen Fragen stattfindet". Um dies zu erreichen sei es wichtig, ist „eine Kohärenz notwendig, die sowohl die persönliche als auch das institutionelle und intellektuelle Ebene betrifft. Es geht nicht darum, ohne weitere Ausführungen zu sagen, was man denkt, sondern wir müssen unsere christliche Identität vertiefen um die Symphonie unserer Werte zum Ausdruck zu bringen". " Es ist wichtig, dass unsere Position das Ergebnis einer Vertiefung ist", fügt er hinzu.<br />Das Seminar befasst sich auch mit der Frage der Meinungsfreiheit, da auch die christliche Botschaft in vielen Ländern starker Einschränkungen im öffentlichen Leben oder indirekter Zensur unterliegt, mit teilweise voreingenommenen Debatten bis hin zu einer authentischen Verfolgung. „In Chile ist Meinungsfreiheit ist verfassungsmäßig garantiert“, so Pfarrer Mello zu diesem Thema, „Im Jahr 2016 veröffentlichte jedoch die Interamerikanische Kommission für Menschenrechte einen Bericht, in dem zwar auch bedeutenden Fortschritte in diesem Bereich erwähnt werden auch Verstöße gegen die Meinungsfreiheit und das Recht auf Zugang zu Informationen dokumentiert werden, darunter Verfolgung von Medienschaffenden, Unterdrückung von Demonstranten in der Öffentlichkeit, Beschränkungen für Journalisten und Kommunikatoren“. Trotz dieser Vorfälle so der Pressesprecher, "herrscht in Chile mehr Meinungsfreiheit " als in anderen Ländern oder im Vergleich zur Vergangenheit, wie man an der Nutzung sozialer Netzwerke sehen könne.<br />Das Seminar unterstrich, dass die kirchliche Kommunikationsabteilungen in der ganzen Welt die Aufgabe haben, die sozialen Funktion freier und zuverlässiger Informationen wahrzunehmen, wie Papst Franziskus in seiner Botschaft zum Welttag der Kommunikation 2014 bekräftigte: "Wir müssen die Differenzen beilegen durch Formen des Dialogs, die es uns erlauben, an Verständnis und Respekt zu wachsen. Die Kultur der Begegnung macht es erforderlich, dass wir bereit sind, nicht nur zu geben, sondern auch von den anderen zu empfangen. Die Medien können uns dabei behilflich sein”<br /> <br />Wed, 18 Apr 2018 13:43:44 +0200AFRIKA/TOGO - “Obwohl es nicht so aussieht, strebt unsere Gesellschaft nach Heiligkeit”http://www.fides.org/de/news/64051-AFRIKA_TOGO_Obwohl_es_nicht_so_aussieht_strebt_unsere_Gesellschaft_nach_Heiligkeithttp://www.fides.org/de/news/64051-AFRIKA_TOGO_Obwohl_es_nicht_so_aussieht_strebt_unsere_Gesellschaft_nach_HeiligkeitKara – "Obwohl es nicht so aussieht, strebt unsere Gesellschaft nach Heiligkeit", so der Theologe Pater Donald Zagore von der Gesellschaft für Afrikamissionen zum Apostolischen Schreiben von Papst Franziskus „Gaudete et exsultate“ über den Ruf zur Heiligkeit in der heutigen Welt.<br />Der Theologe betont, dass "wir im Wesentlichen in einer Zeit leben, die stark von Säkularisierung geprägt ist. Eine Säkularisierung, die die Religion demontieren will und zu einem wahren Phänomen der Desakralisierung des Heiligen wurde. Gott ist tot! Wir schreien es laut hinaus! Die einzig akzeptablen Wahrheiten sind von nun an nur die, die der Vernunft zugänglich sind. Doch in unserer heutigen Welt wird auf der anderen Seite auch die Zunahme von Einfluss und Macht von esoterischen, paranormalen und magischen Phänomenen immer deutlicher.“<br /> „Geheimbünde ziehen immer mehr Anhänger an“, so der afrikanische Missionar weiter, „Die Frage, die wir uns stellen sollen, lautet daher: Warum kommen in einer so rationalisierten, hauptsächlich technisch-wissenschaftlichen Welt, in der alles Verhüllte enthüllt werden soll, wo selbst die kleinsten Geheimnisse der Menschheit, und des Universums ausgeleuchtet werden die Fragen der Esoterik, der Geheimgesellschaften und der ungewöhnlichen Phänomene so sehr in Mode und werden immer populärer? Erleben wir eine echte Wiedergeburt einer gnostischeren menschlichen Gesellschaft? Oder ist es der stille Schrei des zunehmenden Dürstens nach Göttlichem?“<br />„Auf die Gefahr hin, dass wir uns täuschen“, so Pater Zagore, „müssen wir erkennen, dass viele Männer und Frauen heute an diesem atheistischen Rationalismus ersticken, der durch die Säkularisierung auferlegt wurde und uns ein Leben wünschen, das in der Beziehung zum Göttlichen, zur Transzendenz verwurzelt ist. Ganz offensichtlich wollen wir ein solches Leben der Heiligkeit!“ <br />„Das Hauptproblem ist, wie man sich auf ein Leben zu bewegt, das für Gott ist, für die Heiligkeit offen ist“, betont der Missionar, „ Die Wahrheit ist, dass unsere gegenwärtige Welt sich nach Heiligkeit sehnt, aber auf ihrem Weg verloren ist. Der Weg der wahren Heiligkeit ist die Rückkehr zum wahren Gott und nicht zu dem von geheimen Gesellschaften und Sekten vorgeschlagenen Gott, der die Menschen, anstatt ihnen wahre Freiheit anzubieten, weiter entfremdet. Der wahre Gott, der sich in der Person Christi geoffenbart hat, erleuchtet auf eine freie Weise die Heiligkeit seiner Geschöpfe mit seiner universellen und wohlwollenden Gegenwart. Ein selbstloses Geschenk, das eine selbstlose Antwort erfordert. Wir sind berufen, heilig zu sein, so wie unser himmlischer Vater heilig ist , und diese Heiligkeit in der einfachen täglichen Realität unseres Lebens zu leben ", schließt Pater Zagore.<br /> <br />Wed, 18 Apr 2018 12:59:42 +0200ASIEN/TÜRKEI - Internationale Franziskanerfraternität fördert Dialog im Zeichen der Freude des Evangeliumshttp://www.fides.org/de/news/64049-ASIEN_TUeRKEI_Internationale_Franziskanerfraternitaet_foerdert_Dialog_im_Zeichen_der_Freude_des_Evangeliumshttp://www.fides.org/de/news/64049-ASIEN_TUeRKEI_Internationale_Franziskanerfraternitaet_foerdert_Dialog_im_Zeichen_der_Freude_des_EvangeliumsIstanbul - In der Osterzeit "leben unsere Ordensmitglieder zusammen mit den Menschen, denen sie dienen die Freude am Evangelium und bilden damit eine Brücke des Dialogs mit Menschen anderer Religionen, insbesondere Muslime und Juden", dies gilt vor allem für die Franziskaner der "Internationalen Fraternität für den Dialog", die vom Orden der Minderbrüder in Istanbul gegründet wurde und dort an die Erfahrung des hl. Franziskus anknüpfen, der vor 800 Jahren im Jahr 1219 dem Sultan Malik-al-Kamil in Damietta begegnete, was nächstes Jahr groß gefeiert wird. <br />Die Internationale Bruderschaft wurde 2004 vom damaligen Generalminister, Pater José Rodríguez Carballo ins Leben gerufen und sollte im Namen des Ordens vor allem den ökumenischen und interreligiösen Dialog fördern. Hauptsitz ist die Pfarrei St. Maria Draperis in Istanbul wo der Franziskanerorden auch die Pfarrei St. Louis auf dem Gelände des französischen Konsulats betreuen<br />"Da nur 0,5% der lokalen Bevölkerung katholisch sind, berührt alles, was die Brüder sagen und leben, die Sphäre des Dialogs: von der einfachen Arbeit bis zum geistlichen und theologischen Austausch. Da der Islam die vorherrschende Religion in der Türkei ist sind sunnitische Muslime, Alawiten und Sufis die wichtigsten Dialogpartner, aber es bestehen auch ausgezeichnete Beziehungen zu den orthodoxen und protestantischen christlichen Gemeinschaften", so der aus der Demokratischen Republik Kongo stammende Pater Eleuther Makuta der für die Gemeinschaft verantwortlich ist.<br />"Der kulturelle Pluralismus“, so der Ordensmann, „hat unter verschiedenen Aspekten auch die Karwoche geprägt, vom ökumenischen Gottesdienst Gefängnis am Montag in der Karwoche bis zur gemeinsamen Osternachtsfeier, der italienischen, englischen, französischen und spanischen Auslandsgemeinden. Es gab auch Besuche der muslimischen Zivilbehörden. Da die katholischen Gemeinden so eng miteinander verbunden sind, werden viele Gottesdienste gemeinsam gefeiert, im Zeichen der Einheit, die auch im Mittelpunkt des Ostergeheimnisses steht. "<br />"In der Türkei nimmt man die Katholizität der Kirche sofort wahr“, so Pater Makuta weiter, „Hier sind Christen täglich aufgerufen, gemeinsam das Evangelium zu bezeugen, besonders angesichts der großen Herausforderungen, mit denen sie sich heute konfrontiert sehen, darunter die Migrationsströme aus s dem Nahen Osten und Afrika“.<br />Am historischen Kreuzweg des Christentums leben die Franziskaner in einem Land, das von der Erfahrung des hl. Paulus geprägt ist, das ganze Jahr über die Osterfreude: "Die Türen stehen immer offen, besonders im Oktober für einen alljährlich stattfindenden Dialogkurs", so der Ordensbruder abschließend.<br /> <br />Wed, 18 Apr 2018 12:08:52 +0200AFRIKA/GABON - Rektor des Großen Seminars “Saint Augustin” in Libreville ernannthttp://www.fides.org/de/news/64050-AFRIKA_GABON_Rektor_des_Grossen_Seminars_Saint_Augustin_in_Libreville_ernannthttp://www.fides.org/de/news/64050-AFRIKA_GABON_Rektor_des_Grossen_Seminars_Saint_Augustin_in_Libreville_ernanntVatikan – Kardinal Fernando Filoni, Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker hat am 8. Febrauer 2018 Pfarrer Saint- Laurent Manvoula-Me-Ngaume aus dem Klerus von Libreville zum Rektor “ad tempus” des Großen Seminars “Saint Augustin” in der Erzdiözese Libreville in Gabon ernannt. <br />Der neue Rektor ist 40 Jahre alt uns seit 10 Jahren Priester. Gegenwärtig ist er Rektor des Kleinen Seminars in Libreville und Dozent am Großen Seminar “Saint Augustin”. <br /> <br /><br /><br />Wed, 18 Apr 2018 11:17:45 +0200