Fides News - German (Standard)http://www.fides.org/Aus dem Archivder FidesagenturdeDie auf unseren Internetseiten veröffentlichten Inhalte unterliegen einer Licenza Creative Commons. ASIEN/PALÄSTINA - Kardinal Parolin: Ende der Restaurierungsarbeiten in der Geburtskirche ist “Aufruf zum Frieden auf der Grundlage von Gerechtigkeit“http://www.fides.org/de/news/67088-ASIEN_PALAeSTINA_Kardinal_Parolin_Ende_der_Restaurierungsarbeiten_in_der_Geburtskirche_ist_Aufruf_zum_Frieden_auf_der_Grundlage_von_Gerechtigkeithttp://www.fides.org/de/news/67088-ASIEN_PALAeSTINA_Kardinal_Parolin_Ende_der_Restaurierungsarbeiten_in_der_Geburtskirche_ist_Aufruf_zum_Frieden_auf_der_Grundlage_von_GerechtigkeitBetlehem - Das in Bethlehem geborene Jesuskind sei "ein Friedensfürst", und der Abschluss der Restaurierungsarbeiten an der Geburtsbasilika in Bethlehem damit „ein Aufruf zum Frieden, eine Ermahnung zum Frieden, eine Verpflichtung zum Frieden. Im Heiligen Land bedeutet dies vor allem Frieden als Frucht der Gerechtigkeit, Frieden, der mühsam, aber beharrlich durch die Bereitschaft zur Versöhnung und gegenseitigem Respekt und durch den Willen zum Dialog und zur Liebe erreicht wird". Mit diesem Aufruf zum Frieden im Heiligen Land endete die Ansprache von Kardinalstaatsekretär Pietro Parolin bei der Präsentation der Vollendung der Restaurierungsarbeiten in der Geburtsbasilika in Bethlehem.<br />Die von der Botschaft des Staates Palästina beim Heiligen Stuhl organisierte Präsentation fand am gestrigen Donnerstag, dem 6. Dezember, im Konferenzraum der Vatikanischen Museen statt. Bei der von musikalische Momenten begleiteten Präsentation wurde auch ein kurzer Dokumentarfilme über die Restaurierungsarbeiten vorgeführt. Anwesend waren der palästinensische Außenminister Riad al Maliki, die Direktorin der Vatikanischen Museen, Barbara Jatta, der Botschafter des Staates Palästina beim Heiligen Stuhl, Issa Kassissieh, Direktor des Ausschusses für die Verwaltung der Kirchen in Palästina im Präsidentenamt, Ramzi Khoury, Pater Ibrahim Faltas von der Kustodie der Franziskaner im Heiligen Land und Gianmarco Piacenti, Geschäftsführer der italienischen Restaurierungsfirma „Piacenti Spa“, die anspruchsvolle Arbeit der Restaurierung der Geburtskirche durchführte.<br />In seiner Rede nutzte Kardinal Parolin die Gelegenheit, den für die Verwaltung der Basilika verantwortlichen Organismen , die auch für die Organisation der Restaurierungsarbeiten zuständig waren, zu danken, die ein "ein schönes Zeugnis der Zusammenarbeit gegeben haben". In diesem Zusammenhang dankte er auch dem palästinensische Präsident Mahmoud Abbas, „der sich das Projekt zu Herzen nahm". Die "geduldige, kompetente und präziese Rennovierungsarbeit", betonte der Kardinal, "hat die Pracht der Geburtsbasilika wieder für alle sichtbar gemacht. Mit Sicherheit sind die Liebhaber der Kunstgeschichte besonders erfreut, die nun die Schätze dieses Denkmals wieder bewundern können, das ein herausragendes Erbe der Menschheit ist. Vor allem aber freuen wir Gläubigen uns, denn die Arbeit, die mit Fachwissen und Liebe durchgeführt wurde, lassen an diesen heiligen Ort, der dem Christentum so am Herzen liegt, das Geheimnis das er birgt, nämlich das Geheimnis Gottes, der für uns Menschen und unser Heil selbst Mensch geworden ist, noch mehr erstrahlen“.<br />Unter Berufung auf das jüngste Dokument über die Weihnachtskrippe, das Papst Franziskus am Sonntag, den 1. Dezember im italienischen Ort Greccio unterzeichnet hatte, fügte Kardinal Parolin hinzu: "Wir fühlen uns angezogen von der Demut eines Menschen, der Mensch geworden ist, um allen Menschen zu begegnen, und sind eingeladen zu erkennen, dass er uns so sehr liebt, dass er zu uns kommt, damit auch wir zu ihm kommen können“. In seiner Ansprache verlieh Ramzi Khoury seinem Wunsch Ausdruck, "im Namen von Präsident Mahmoud Abbas eine besondere und persönliche Einladung an Seine Heiligkeit Papst Franziskus zu richten, im nächsten Jahr Palästina zu besuchen", um an der offiziellen Feiern zum Ende der Restaurierung der Geburtskirche teilzunehmen, während der palästinensische Außenminister Riyad al Maliki in seiner Rede erzählte, dass er in einem Haus gegenüber der Geburtskirche in Bethlehem geboren wurde und als Junge die angrenzende Schule der Franziskaner besucht hatte. Die Direktorin der Vatikanischen Museen, Barbara Jatta, erinnerte hingegen an das Fragment der hölzernen Futtergrippe, in die der Überlieferung nach der kleine Jesus gelegt wurde, das am 22. November auf Geheiß von Papst Franziskus als Reliquie an Bethlehem überreicht wurde und heute dort in der an die Geburtskirche angrenzenden römisch-katholischen Katharinenkirche aufbewahrt wird.<br />Die Restaurierung der Geburtskirche in Bethlehem begann 2013 auf Initiative der drei kirchlichen Gemeinschaften auf den Weg gebracht, die spezifische Verwaltungsrechte und Eigentumsansprüche im Hinblick auf die Basilika haben, die vom Status Quo geregelt werden. An den Arbeiten wirkten rund 400 Restaurierungsexperten und spezialisiertes Personal mit, um den heiligen Ort, den die UNESCO zu den gefährdeten historischen Bauten gezählt hatte, nachdem vor allem die atmosphärischen Einwirkungen Schäden am dem Dach und tragenden Holzstrukturen verursacht hatten, wieder in den alten Glanz zu versetzen.<br /> <br />Sat, 07 Dec 2019 13:29:19 +0100AFRIKA/BURKINA FASO - Erzbischof von Koupéla zurückgetreten und Nachfolger ernannthttp://www.fides.org/de/news/67089-AFRIKA_BURKINA_FASO_Erzbischof_von_Koupela_zurueckgetreten_und_Nachfolger_ernannthttp://www.fides.org/de/news/67089-AFRIKA_BURKINA_FASO_Erzbischof_von_Koupela_zurueckgetreten_und_Nachfolger_ernanntVatikanstadt – Papst Franziskus hat den von Erzbischof Séraphin François Rouamba von Koupéla eingereichten Rücktritt angenommen und den bisherigen Bischof von Manga, Gabriel Sayaogo, zu seinem Nachfolger ernannt. <br />Sat, 07 Dec 2019 12:35:59 +0100AFRIKA/KENIA - Religionsvertreter begrüßen Bericht der „Building Bridges Initiative” als Grundlage für den Dialoghttp://www.fides.org/de/news/67087-AFRIKA_KENIA_Religionsvertreter_begruessen_Bericht_der_Building_Bridges_Initiative_als_Grundlage_fuer_den_Dialoghttp://www.fides.org/de/news/67087-AFRIKA_KENIA_Religionsvertreter_begruessen_Bericht_der_Building_Bridges_Initiative_als_Grundlage_fuer_den_DialogNairobi - Die eingehende Prüfung des Berichts der „Building Bridges Initiative“ lasse erkennen, „dass er viele Empfehlungen enthält, die Kenia in eine besseres Land verwandeln können", so die Religionsvertreter, die sich in der „Dialogue Reference Group“ in einer gemeinsamen Erklärung am Ende ihrer Sitzung vom 4. und 5. Dezember in Nairobi. Der 56-seitige Bericht wurde am 27. November veröffentlicht. Er ist das Ergebnis einer mehr als einjährigen Studie des BBI-Fachausschusses, die im Anschluss an die Einigung zwischen Präsident Uhuru Kenyatta und Oppositionsführer Raila Odinga nach den Differenzen und Kontroversen zu infolge der umstrittenen Präsidentschaftswahlen 2017/2018, auf den Weg gebracht wurde . Nach Ansicht des BBI sollte die Rolle des Premierministers ausgebaut werden, indem er an die Spitze einer gemischten Regierung von Politikern und Technokraten tritt.<br /> „Wir stimmen den Ergebnissen der Task Force in Bezug auf die Notwendigkeit einer Erweiterung der Exekutive zu, um die Rolle der Opposition zu stärken und zu vermeiden, dass der Gewinner alle Machtbefugnisse erhält und auch was die notwendigen Steuererleichterungen für von jungen Menschen gegründete Kleinunternehmen anbelangt“, so Erzbischof Martin Kivuva Musonde von Mombasa, Vorsitzender der Dialoggruppe, "Deshalb laden wir die Kenianer ein, den BBI-Bericht einzeln und in Gruppen zu lesen und zu diskutieren, um einen effektiven Dialog auf den Weg zu bringen". In der Dialogue Reference Group schließen sich wichtigsten christlichen, muslimischen und hinduistischen Konfessionen Kenias zusammen, darunter auch die Katholische Bischofskonferenz .<br />Währendessen steigt die Spannung im Land, nachdem am gesterigen, 6. Dezember, bei einem Anschlag einer bewaffneten Gruppe, in Kotulo, nahe der Grenze zu Somalia, mindestens 10 Menschen getötet wurden. Die Angreifer blockierten einen Bus auf der Straße zwischen Wajir und Mandera. Nachdem sie die Somalis von den Nichtsomalis getrennt hatten, töteten sie ungefähr zehn der Insassen, die nicht somalischer Herkunft waren, darunter auch Polizisten und Angestellte des öffentlichen Dienstes.<br /> <br />Sat, 07 Dec 2019 12:29:15 +0100AMERIKA/BRASILIEN - Brasilianische Missionare bereiten sich auf die Missio Ad gentes in Amerika, Afrika und Europa vorhttp://www.fides.org/de/news/67084-AMERIKA_BRASILIEN_Brasilianische_Missionare_bereiten_sich_auf_die_Missio_Ad_gentes_in_Amerika_Afrika_und_Europa_vorhttp://www.fides.org/de/news/67084-AMERIKA_BRASILIEN_Brasilianische_Missionare_bereiten_sich_auf_die_Missio_Ad_gentes_in_Amerika_Afrika_und_Europa_vorBrasilia – Insgesamt dreißig Priester, Ordensleute, Seminaristen und Laien nahmen am Kurs zur Vorbereitung auf die Missio Ad Gentes teil, der gestern zu Ende ging und in dessen Rahmen angehende Missionare für ihre Tätigkeit "über die Grenzen hinaus" ausgebildet werden. Der Fortbildungskurs, der am 10. November begann, wurde vom Missionarischen Kulturzentrum der Brasilianischen Bischofskonferenz in Zusammenarbeit mit der Konferenz der brasilianischen Ordensleute und der bischöflichen Kommission für Mission und weltkirchliche Zusammenarbeit gefördert. <br />Die Teilnehmer kamen aus den brasilianischen Bundesstaaten Amazonas, Tocantins, Maranhão, Ceará, Pernambuco, Bahia, Goiás, dem Distrikt Feral, Minas Gerais, Rio de Janeiro, São Paulo, Paraná Santa Catarina und Rio Grande do Sul .<br />Der Geschäftsführer der CCM, Pater Jaime Luiz Gusberti, betont die Notwendigkeit spezifischer Vorbereitungen auf eine Tätigkeit in der Mission: "Man geht nicht als Abenteurer, weshalb man gut vorbereitet sein muss und wissen sollte, was einen erwartet. Der Kurs umfasst auch einige wichtige Elemente zur Theologie und Spiritualität der Mission und eingehende Studien zu den Themen zwischenmenschliche Begegnung, Anthropologie, Bibel, Geschichte, Theologie, Soziales, Umwelt, Geographie sowie kirchliche, pädagogische, praktische und spirituelle Aspekte der Mission.<br />Die Teilnehmer Kurses werden in die Mission nach Tansania, Peru, Mosambik, in die USA, nach Bolivien, Belgien, Angola, Haiti, Frankreich und Guatemala gehen.<br /> <br />Sat, 07 Dec 2019 11:44:49 +0100EUROPA/ITALIEN - Don-Orione-Werk feiert Jahr der Jugend: “Begegnung im Zeichen der Nächstenliebe”http://www.fides.org/de/news/67083-EUROPA_ITALIEN_Don_Orione_Werk_feiert_Jahr_der_Jugend_Begegnung_im_Zeichen_der_Naechstenliebehttp://www.fides.org/de/news/67083-EUROPA_ITALIEN_Don_Orione_Werk_feiert_Jahr_der_Jugend_Begegnung_im_Zeichen_der_NaechstenliebeRom - "Wir wollen den Weg des Glaubens und das Gefühl der Zugehörigkeit zur Familie des Don-Orione-Werks vertiefen und dabei Momente starker Spiritualität erleben und auf den Ruf des Herrn hören, der uns zur Nachfolge auffordert, wobei wir mit Enthusiasmus unserer Berufung bezeugen und uns um die Zusammenarbeit mit anderen Jugend-Bewegungen bemühen und damit der der Evangelisierung neue Impulse geben", dies betont Pater Fernando Fornerod, Generalrat des Don-Orione-Werks, über die Beweggründe und Erfahrungen, die das derzeit stattfindenden „Jahr der Jugend“ der Ordesnfamilie inspirieren. Die Initiative, die im Juni 2020 endet hat auch eine missionarische Prägung: „Nach einem intensiven Vorbereitungsprozess brachte die Familie des Don-Orione-Werks zahlreiche Initiativen auf den Weg um diesen besonderen Weg zusammen mit jungen Menschen zu gehen: spezielle Bildungsangebote, Treffen mit anderen jungen Menschen und missionarische Aktionen im Zeichen des Glaubens und der Nächstenliebe", so der Generalrat weiter. "Ziel ist es, eine „Kirche im Aufbruch“ zu sein, die Brücken für eine brüderlichere Gesellschaft baut", fügt er hinzu.<br />Auf den Spuren des Gründers möchte das Don-Orione-Werk auf junge Menschen zugehen, um mit ihnen eine gerechtere und helfende Welt aufzubauen, damit sie "Protagonisten ihres Lebens und ihrer Geschichte" werden: "Als Luigi Orione noch Seminarist war“, erzählt Pater Fornerod, “traf er Mario Ivaldi, einen Jungen, der beschlossen hatte, nicht mehr zum Katechismus zu gehen. Da ließ Luigi, alles liegen und stehen, um ihm zuzuhören und ihn zu trösten“. Aus dieser Begegnung voller Glauben und Freude, fährt er sei eine Mission geworden: "Wir wollen jede Begegnung mit anderen immer im Zeichen der evangelischen Nächstenliebe leben". "Don Luigis Einladung an Mario lebt noch heute im Herzen vieler junger Mitglieder des Don-Orione-Werks weiter", betont er.<br />Ein Höhepunkt im „Jahr der Jugend“ ist der 125. Jahrestag der Priesterweihe von Don Luigi Orione, der am 13. April 2020 gefeiert wird. "Als Don Luigi Priester wurde, war er 23 Jahre alt“, erinnert sich der Generalrat, „und von diesem Moment an lebte er in Staunen und Freude an der Nächstenliebe, immer bereit, sich den Bedürfnissen der Armen zu widmen. Ein Traum, den er mit anderen Jugendlichen teilen wollte".<br />Im Zeichen dieses Charismas findet vom 1. bis 5. Juli 2020 in Tortona der Internationale Jugendtag des Don-Orione-Werks statt. "Wir müssen den Jugendlichen zuhören, um Freundschaft mit ihnen zu schließen“, so Pater Fernando abschließend, und betont „dass Demut keine Verleugnung der Wahrheit ist, sondern eine Erkenntnis, dass alles, was man ist und hat, ein Geschenk ist.“<br /> <br /><br/><strong>Link correlati</strong> :<a href="https://www.youtube.com/watch?v=GiAhuXe3h8o">Interview Fornerod bei Youtube</a>Sat, 07 Dec 2019 11:13:55 +0100AFRIKA/SÜDSUDAN - Erste Diözesansynode in der Geschichte des Landes: “Als Volk Gottes wirken wir an der Kirche mit”http://www.fides.org/de/news/67081-AFRIKA_SUeDSUDAN_Erste_Dioezesansynode_in_der_Geschichte_des_Landes_Als_Volk_Gottes_wirken_wir_an_der_Kirche_mithttp://www.fides.org/de/news/67081-AFRIKA_SUeDSUDAN_Erste_Dioezesansynode_in_der_Geschichte_des_Landes_Als_Volk_Gottes_wirken_wir_an_der_Kirche_mitNzara – "Wir wirken als Familie des Gottesvolkes an der Kirche mit". Unter diesem Motto tagte in der Diözese Tombura-Yambio vom 27. November und noch bis zum morgigen 7. Dezember im Zentrum von Palica in Nzara im Bundesstaat Gbudue die erste Diözesansynode des Bistums. Es handelt sich um die erste synodale Versammlung in der Geschichte des Südsudan. An dem historischen Treffen nehmen Priester, Ordensleute und Laien aus der ganzen Diözese teil.<br />Erzbischof Eduardo Hiiboro Kussala erinnert an das Gebet, das in der gesamten Diözese fast drei Jahre lang gebetet wurde: "Gott, der allmächtig und lebendig ist, leite und unterstütze deine pilgernde Kirche, die du als universelles Sakrament der Erlösung errichtet hast“. „Damit haben wir uns auf dieses sehr wichtige Ereignis vorbereitetet“, so der Bischof<br />"Als pilgernde Kirche“, so der Bischof weiter, „sind wir nicht statische ... sondern auf ständiger Reise durch die Geschichte zu dem endgültigen und wunderbaren Ziel, das das Königreich des Himmels ist. "Seit Beginn des Synodenprozesses war die Dynamik das ‚Suchen, Zuhören und Erkennen‘: das Suchen nach dem Input von allen, das Hören auf alle und ein Weg der Erkenntnis mit allen Mitgliedern unserer Kirche. An dieser Dynamik haben alle meine Gläubigen, Ordensleute und Priester aktiv mitgewirkt. Der Prozess fand bereits im Zeichen eines fruchtbaren Dialogs statt. Delegierte, Männer und Frauen aus jeder unserer 35 Gemeinden und sechs Dekane sowie viele Mitglieder des Klerus der Diözese kamen zu dieser ersten Synode der Diözese zusammen, die sich den Herausforderungen in unserer Diözese Tombura-Yambio stellen wollte.“<br />Bischof Hiiboro hebt die Liebe zur Kirche, den Glauben und die Hoffnung für die Zukunft hervor, die von den Teilnehmern gezeigt worden war: "Bei allen Überlegungen stand die Notwendigkeit, auf die frohe Botschaft der Barmherzigkeit Gottes zu hören, im Mittelpunkt… Der Südsudan ist ein Ort dramatischen und beunruhigenden Leidens, und diese Synode wird von allen als Zeichen der Hoffnung auf ein dauerhaftes Heilmittel für unsere tragische Situation angesehen. "<br />"Es ist mehr denn je offensichtlich, dass die innere Erneuerung eine tiefgreifende Veränderung von Verstand und Herz erfordert“, so der Bischof weiter, „und das persönliche geistige Wachstum muss in der Eucharistie und in der Hingabe an die Gottesmutter verwurzelt sein. Wir müssen uns an der Lehren der Kirche orientieren und uns für das Gemeindeleben und die Werke der Barmherzigkeit engagieren“.<br /> „Zu den Zielen dieser Synode gehört es, auch Gruppen zu erreichen, die sich an der Peripherie der Kirche befinden, die sogenannten ‚verschwundenen‘ Katholiken, diejenigen, denen die Kirche fremd ist und die jungen Kriegsopfer. Sie mit Liebe und Mitgefühl zu erreichen, ist Teil der Mission, die neue Methoden erfordert, um Gruppen zu erreichen, die für traditionelle Kommunikationsansätze möglicherweise nicht empfänglich sind. Alle Mitglieder der katholischen Diözese Tombura-Yambio sind aufgerufen, unsere Liebe zu Gott und zur Kirche freudig mit allen zu teilen, denen wir begegnen. "<br />Bischof Hiiboro erinnert abschließend an zwei Aspekte, die den Menschen im Südsudan Hoffnung machen: Die Unterzeichnung des Friedensabkommen zur Beendigung des blutigen Bürgerkriegs der im Dezember 2013 ausgebrochen war , und die Ankündigung von Papst Franziskus, das Land besuchen zu wollen . "Wir schauen auf die positiven Zeichen und gehen weiter im Vertrauen auf die Gnade Gottes", so der Bischof abschließend.<br /> <br /><br />Fri, 06 Dec 2019 13:51:12 +0100ASIEN/PAKISTAN - Interreligiöser Dialog und Ökumene: "Religiöse Vielfalt macht das Universum bunter"http://www.fides.org/de/news/67082-ASIEN_PAKISTAN_Interreligioeser_Dialog_und_Oekumene_Religioese_Vielfalt_macht_das_Universum_bunterhttp://www.fides.org/de/news/67082-ASIEN_PAKISTAN_Interreligioeser_Dialog_und_Oekumene_Religioese_Vielfalt_macht_das_Universum_bunterMultan - „Vielfalt ist Teil des Universums. Wir Menschen verschiedener Religionen sind wie ein Blumenstrauß und die Planeten des Universums. Diese Vielfalt macht die Schönheit des Universums bunter. Dieser Unterschied macht das Leben schön", so der Islamprofessor Abdul Majid Watto bei dem von der bischöflichen Kommission für interreligiösen Dialog und Ökumene am „Pastoral Institute of Multan“ veranstalteten Studienseminar zum interreligiösen Dialog. An der Veranstaltung nahmen der Präsident der Kommission, Bischof Sebastian Shaw, und deren Sekretär Pfarrer Francis Nadeem, sowie Experten, Wissenschaftler, Imame und muslimische und christliche Religionsvertreter teil.<br />Die muslimischen Religionsführer erinnerten an die Erfahrungen des alltäglichen Zusammenlebens in Pakistan, die von Freundlichkeit und Wohlwollen zwischen den beiden Gemeinschaften geprägt werden, und sprachen über die Frage der Minderheitenrechte. Allama Saeed Mahmood betonte: "Wir erlauben niemandem, eine Mauer des Hasses zu errichten". Der Dominikaner P. Albert Jamshed erinnerte an das Konzilsdokument "Nostra Aetate", das uns lehre, alle Religionen, insbesondere die monotheistischen, zu respektieren. Erzbischof Sebastian Francis Shaw verurteilte den jüngsten antimuslimischen Anschlag in Norwegen und stellte fest: "Jesus sagt, er liebt seinen Nächsten und auch seine Feinde. Wer solche Schandtaten vollzieht, kann kein Nachfolger Christi sein, der die Botschaft des Friedens und der Liebe verkündet".<br />Peer Anwar Sidaq begann seine Rede mit einem Gedicht, das den Wunsch nach Einheit zum Ausdruck brachte, und betonte: "Wir verehren einen Gott und wir dürfen uns nicht spalten lassen“. Dabei rief zur Achtung der Menschenrechte auf und erklärte: "Die wahre Gegenwart Gottes offenbart sich im Herzen der Menschen".<br />Pater Nadeem Francis OFM Cap bekräftigte abschließend die Dringlichkeit, "die Stimme für das Recht auf Gerechtigkeit und Gleichheit aller Bürger zu erheben, sei es Christen oder Muslime". Und Erzbischof Shaw würdigte in seinem abschließenden Grußwort die Rolle des Pastoralinstituts von Multan bei der Förderung von Frieden und Dialog: "Multan wird die Stadt der Heiligen genannt, der Frieden wohnt in dieser Stadt: Wir beten dafür, dass dies in ganz Pakistan der Fall sein möge".<br /> <br /><br />Fri, 06 Dec 2019 13:23:55 +0100AFRIKA/GHANA - Korruptionsbekämpfung: Kampagne fordert Einstellung der Ermittlungen gegen katholischen Rechnungsprüferhttp://www.fides.org/de/news/67080-AFRIKA_GHANA_Korruptionsbekaempfung_Kampagne_fordert_Einstellung_der_Ermittlungen_gegen_katholischen_Rechnungsprueferhttp://www.fides.org/de/news/67080-AFRIKA_GHANA_Korruptionsbekaempfung_Kampagne_fordert_Einstellung_der_Ermittlungen_gegen_katholischen_RechnungsprueferAccra - Gegen den engagierte Katholik und Rechnungsprüfer der Republik Ghana, Daniel Yaw Domelevo, wurden eine Reihe von Untersuchungen des Amtes für Wirtschaft und organisierte Kriminalität auf den Weg gebracht, das mit der Bekämpfung von organisierter Kriminalität und Finanzkriminalität beauftragt ist.<br />Daniel Yaw Domelevo wurde am 30. Dezember 2016 vom damaligen Präsidenten John Dramani Mahama zum ghanaischen Rechnungsprüfer ernannt. Nach seinem Amtsantritt half er dem Land, mehrere Millionen Cedi in die Staatskassen zurückzuführen, die von staatlichen Beamten veruntreut wurden, und mehrere fiktive Angestellte von der Gehaltsliste der Regierung zu streichen und die Rückerstattung ungerechtfertigte Zahlungen von Seiten der Regierungsbehörden zu veranlassen.<br />Im Rahmen einer Kampagne zur Unterstützung von Domelevo wird die Einstellung der Ermittlungen des EOCO gefordert, die von vielen als ungerechtfertigt betrachtet werden und die Regierung davon zu überzeugen, die Arbeit des Generalprüfers nicht weiter zu beeinträchtigen.<br />Die meisten Ghanaer glauben, dass die gegen Domelevo eingeleiteten Untersuchungen eine politische Motivation haben und dass die Regierungspartei versucht, Domelevo zum Rücktritt zu bewegen oder zumindest seinen Ruf zu schädigen.<br />Domelevo ist engegiertes Mitglied der katholischen Pfarrei St. Ignatius von Loyola in der Erzdiözese Accra und setzt seinen katholischen Glauben leben auch bei seiner Arbeit als Beamter um. Er hat wiederholte immer wieder, dass für Bekämpfung der Korruption bis zum Blutvergießen bekämpfen wird, wenn es dazu kommt.<br /> <br />Fri, 06 Dec 2019 13:04:46 +0100AMERIKA/ARGENTINIEN - Über 40% der Argentinier sind arm: Kirche empfiehlt Sozialpakthttp://www.fides.org/de/news/67079-AMERIKA_ARGENTINIEN_Ueber_40_der_Argentinier_sind_arm_Kirche_empfiehlt_Sozialpakthttp://www.fides.org/de/news/67079-AMERIKA_ARGENTINIEN_Ueber_40_der_Argentinier_sind_arm_Kirche_empfiehlt_SozialpaktBuenos Aires – Die bischöfliche Kommission für Soziales unter Vorsitz von Bischof Jorge Rubén Lugones von Lomas de Zamora, empfing am Mittwoch, dem 4. Dezember die Vertreter der Dialogplattform „Mesa de Dialogo por el trabajo y la vida degna“, der Delegierte aus den Bereichen Arbeit, Produktion und Soziales angehören. Knapp eine Woche vor der Amtseinführung des neuen Präsidenten Alberto Fernández, der am 10. Dezember sein Amt antreten wird, bietet sich die Argentinische Kirche als Bezugspunkt für einen möglichen Sozialpakt an.<br />An dem Treffen nahmen Vertreter der wichtigsten sozialen Gruppen teil: Industrielle, Arbeitnehmer, Gewerkschaften und Genossenschaften ... Alle waren sich einig, wie wichtig die von der Kommission für Soziales geleistete Arbeit ist, wenn es darum geht Räume der Begegnung, des Dialogs und des Austausches, die es ermöglichen, einen institutionellen Ausweg aus der enormen wirtschaftlichen und sozialen Krise des Landes zu finden. Das Treffen befasste sich mit der schwierigen Situation demokratischer Institutionen in Argentinien und hob die Bedeutung der Arbeit der Dialogplattform hervor Abschließend empfahlen die Vertreter der Bischofskonferenz die Entwicklung eines einen Sozialpakts zur Unterstützung der Ärmsten.<br />Das Treffen fand vor dem Hintergrund eines Negativrekords statt, den Argentinien im dritten Quartal 2019 verzeichnet: 40,8% der Bevölkerung nach Angaben des Observatorium der Katholischen Universität Argentinien als arm eingestuft, während 8,9% der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze leben. Nach Angaben der Tageszeitung „Ambito Financiero“ handelt es sich um die höchsten Prozentzahlen seit 10 Jahren.<br /> <br />Fri, 06 Dec 2019 12:39:36 +0100ASIEN/INDONESIEN - Ordensleute indonesischer Herkunft als Missionare in den USAhttp://www.fides.org/de/news/67078-ASIEN_INDONESIEN_Ordensleute_indonesischer_Herkunft_als_Missionare_in_den_USAhttp://www.fides.org/de/news/67078-ASIEN_INDONESIEN_Ordensleute_indonesischer_Herkunft_als_Missionare_in_den_USAPhoenix - Die beiden indonesischen Ordenspriester, der Franziskanerpater Samuel Nadasa Himawan aus Jakarta und der Jesuitenpater Stefanus Hendrianto wurden in den USA zu Priestern geweiht und in ihre jeweiligen US-amerikanischen Ordensprovinzen inkardiniert. Mit ihrem Leben und ihrer pastoralen Tätigkeit werden sie dort Zeugnis vom Geschenk des Evangelisierungsbewusstsein der indonesischen katholischen Kirche und deren Engagement für die Missio ad gentes geben.<br />Pater Samuel Nadasa Himawan empfing seine Priesterweihe am 3. Dezember 2019 in Phoenix, Arizona. Nach seinem Studium in Jakarta war er als Student in die USA gegangen, um sich an der Oklahoma State University auf einen Studiengang in Ingenieurwissenschaften zu absolvieren. Hier begann er seine berufliche Laufbahn und hier lernte er das franziskanische Ordensleben und den Geist des heiligen Franz von Assisi kennen, der ihn beeindruckte. Nachdem er diese Berufung wahrgenommen hatte, trat er im August 2016 der Gemeinschaft der Minderbrüder in der franziskanischen Provinz Oakland bei. Im Jahr 2018 wurde er von Bischof von Thomas J. Olmsted von Phoenix zum Diakon geweiht. Nun bereitet sich nach der Priesterweihe darauf vor, seine Berufung als Priester und Franziskanermönch zu leben.<br />Bereits im vergangenen Juli, war Pater Stefanus Hendrianto wird in Amerika zum Priester geweiht worden. Als junger Mann engagierte er sich in Gesellschaft und Politik und war Mitglied der Demokratischen Linkspartei . Später ging er zum Studium ins Ausland, zunächst in die Niederlande, wo er an der Universität Utrecht studierte und später in die USA, wo er die Fakultät für Rechtswissenschaft der University of Washington in Seattle, USA, besuchte. Seine Berufung zum Ordensleben erkannte er als Universitätsstudent, als er einen Dominikaner an der katholischen Newman Center University in Washington kennen lernte. Stefanus entschloss sich schließlich, in die Gesellschaft Jesu einzutreten, nachdem er, dem an der Gonzaga University of Spokane, Washington, dem Jesuitenpater Robert Spitzer begegnet war.<br />In der heutigen Zeit, betonen Vertreter der indonesischen Kirche, gibt es nicht mehr nur die "traditionelle" Mission, die von der Nord-Süd-Bewegung und der Entsendung von Missionaren aus Europa in die "Missionsländer" geprägt ist. Die Dynamik der Evangelisierung breitet sich heute in alle Richtungen aus: auch von Süd nach Nord oder von Ost nach West. Länder wie Indonesien, die in der Vergangenheit Missionare für die Evangelisierung empfangen hatten, entsenden heute Missionare in Länder Nationen mit antiker christlicher Tradition.<br /> <br />Fri, 06 Dec 2019 11:58:40 +0100AMERIKA/USA - Seligsprechung von Bischof Fulton Sheen verschobenhttp://www.fides.org/de/news/67077-AMERIKA_USA_Seligsprechung_von_Bischof_Fulton_Sheen_verschobenhttp://www.fides.org/de/news/67077-AMERIKA_USA_Seligsprechung_von_Bischof_Fulton_Sheen_verschobenPeoria – "Mit tiefem Bedauern teilt Bischof Daniel Jenky, CSC, von Peoria mit, dass er vom Heiligen Stuhl darüber informiert wurde, dass die Seligsprechung von Fulton Sheen verschoben wurde", heißt es in einer offiziellen Erklärung der US-amerikanischen Diözese Peoria. Am vergangenen 18. November, so heißt es weiter, habe die Diözese die Mitteilung erhalten, dass Papst Franziskus die Seligsprechung von Fulton Sheen für den 21. Dezember gebilligt habe. "Am 2. Dezember beschloss der Heilige Stuhl, das Datum der Seligsprechung auf Antrag einiger Mitglieder der Bischofskonferenz zu verschieben, die um eine weitere Prüfung ersuchten. Im gegenwärtigen Klima - heißt es im Text - ist es wichtig, dass die Gläubigen wissen, dass es nie eine Anschuldigung gegen Sheen in Bezug auf Kindesmisshandlungen gegeben hat und dass es sie auch zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht gibt.“<br />Die Diözese Peoria stellt fest, dass "das Leben von Fulton Sheen eingehend und sorgfältig untersucht wurde", und bestätigt wurde, dass er "ein beispielhaftes Modell des christlichen Lebens und ein Vorbild der Führung in der Kirche war“, und ist zuversichtlich, dass "jede weitere Prüfung noch mehr unter Beweis stellen wird, dass Fulton Sheen der Selig- und Heiligsprechung würdig ist". "Die Diözese Peoria hat keinen Zweifel daran, dass Fulton Sheen, der in seinem Leben so viele Seelen zu Jesus Christus geführt hat, als Vorbild für Heiligkeit und Tugend anerkannt wird", so der Text abschließend, der daran erinnert, dass es "auch nach der Ankündigung der Seligsprechung" weitere Zeugnisse von Wundern gibt, die auf seine Fürsprache gewirkt wurden. <br />Fulton Sheen, Titularerzbischof von Newport, ehemaliger Bischof von Rochester, wurde am 8. Mai 1895 in El Paso geboren und starb am 9. Dezember 1979 in New York. 1950 wurde er zum Nationaldirektor des Päpstlichen Werkes für die Glaubensverbreitung ernannt. Dieses Amt hatte er bis 1966 inne. Zu dieser Zeit wurde er sehr bekannt für seine Fernsehsendung "Life is Worth Living". Bei einer Radiointervention im Februar 1951 lancierte er den „Weltweiten Missionsrosenkranz“. Der war Professor für Philosophie an der Katholischen Universität von Washington und Initiator der Zeitschrift "Christ in the World" und schrieb etwa 300 Bücher. Das Verfahren für seine Seligsprechung wurde auf Diözesanebene im Jahr 2002 eröffnet; am 15. April 2008 wurde sie an die Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsverfahren in Rom übergeben; am 28. Juni 2012 wurden seine "heldenhaften Tugenden" anerkannt; am 5. Juli 2019 genehmigte Papst Franziskus die Verkündung des Dekrets über das auf seine Fürsprache zurückzuführende Wunder .<br /> <br />Fri, 06 Dec 2019 11:08:34 +0100ASIEN/HEILIGES LAND - Mögliche Fortsetzung des Immobilienstreits zwischen dem griechisch-orthodoxem Patriarchat und “Ateret Cohanim“http://www.fides.org/de/news/67076-ASIEN_HEILIGES_LAND_Moegliche_Fortsetzung_des_Immobilienstreits_zwischen_dem_griechisch_orthodoxem_Patriarchat_und_Ateret_Cohanimhttp://www.fides.org/de/news/67076-ASIEN_HEILIGES_LAND_Moegliche_Fortsetzung_des_Immobilienstreits_zwischen_dem_griechisch_orthodoxem_Patriarchat_und_Ateret_CohanimJerusalem - Das lange Tauziehen im Immobilienstreit zwischen dem griechisch-orthodoxen Patriarchat von Jerusalem und der jüdischen Organisation „Ateret Cohanim“ ist möglicherweise noch nicht zu Ende: In den letzten Tagen hat ein Bezirksgericht in Jerusalem nach Angaben der israelischen Presse eine frühere Entscheidung des Obersten Gerichtshofs in Frage gestellt, die den Forderungen der jüdischen Organisation nachgegeben hatte. Dies eröffnet de facto die Möglichkeit, einen neuen Prozess in der umstrittenen Frage einzuleiten. Die drei fraglichen Gebäude befinden sich im christlichen Viertel der Altstadt, in der Nähe des Jaffa-Tors.<br />Im Juni vergangenen Jahres hatte der Oberste Gerichtshof Israels den vom griechisch-orthodoxen Patriarchat von Jerusalem eingereichten Antrag abgelehnt, den als rechtswidrig angeprangerten Erwerb der drei Gebäude durch die Organisation „Ateret Cohanim“ zu blockieren. Nach dem Urteil des Gerichtshofs vom Juni wurden die Grundstücke des griechisch-orthodoxen Patriarchats jedoch zu Recht von ausländischen Maklern erworben, die im Auftrag von „Ateret Cohanim“ handelten.<br />Nach dem Urteil des Obersten Gerichtshofs hatten 13 im Patriarchen und Kirchenoberhäupter im Heiligen Land in einer gemeinsamen Erklärung betont, dass die Initiativen des jüdischen Vereins „Ateret Cohanim“ beim Kauf von Immobilien im christlichen Teil der Altstadt Jerusalems "nicht nur ein Angriff auf die Eigentumsrechte der griechisch-orthodoxen Kirche von Jerusalem" seien, sondern auch ein Anschlag auf den Status quo, der die Beziehungen zwischen den verschiedenen Religionsgemeinschaften in der Heiligen Stadt regelt, eine "Bedrohung" für die christliche Präsenz vor Ort. Die drei fraglichen Gebäude sind seit mehr als 14 Jahren Gegenstand von Rechtsstreitigkeiten. <br /> <br /><br />Thu, 05 Dec 2019 13:48:29 +0100AFRIKA/BURKINA FASO - Katholische Kirche kondoliert nach Anschlag auf evangelische Kirchehttp://www.fides.org/de/news/67075-AFRIKA_BURKINA_FASO_Katholische_Kirche_kondoliert_nach_Anschlag_auf_evangelische_Kirchehttp://www.fides.org/de/news/67075-AFRIKA_BURKINA_FASO_Katholische_Kirche_kondoliert_nach_Anschlag_auf_evangelische_KircheOuagadougou - „Wir sind zutiefst traurig über dieses verbrecherische Handeln. Die katholische Kirche schließt sich dem Schmerz der Föderation der evangelischen Kirchen und Missionen in Burkina Faso an. Wir sprechen unser aufrichtiges Beileid aus und beten gemeinsam für die Seelen der toten Gläubigen und bitten um die Linderung des Schmerzes derer, die von diesen Morden betroffen sind", so der Sprecher der <br />Bischofskonferenz von Burkina Faso, Paul Dah, nach dem Massaker bei dem am Sonntag, den 1. Dezember, in einer protestantischen Kirche in Hantoukoura im Osten von Burkina Faso 14 Menschen starben .<br />Laut Pastor Henri Yé, Präsident der Föderation der evangelischen Kirchen und Missionen, handelt es sich bei der Gemeinde, die von dem Anschlag betroffen ist um "eine kleine neue Kirchengemeinde mit weniger als 30 Mitgliedern. Viele von ihnen sind junge Menschen zwischen 10 und 14 Jahren. Nur einer von ihnen ist über 40 Jahre alt. Zum Zeitpunkt des Angriffs "war kein Pastor vor Ort, sondern nur einen Gottesdienstleiter", so Yé. "Frauen und Mädchen wurden in der Kirche festgehalten. Nur Männer wurden aus der Kirche herausgeschleppt und getötet. Einige von ihnen sind sehr jung: 10, 12 und 14 Jahre alt". Der Pastor nimmt an, dass die Angreifer mit Motorrädern über die Grenze in den Niger flüchteten.<br />Wie aus Presseberichten hervorgeht, soll eine Gruppe von mindestens 12 bewaffneten Männern die Gemeinde überfallen haben. Nachdem Männer von den Frauen getrennt worden waren, forderten die Angreifer die Männer auf, sich auf den Boden zu legen, um sie nacheinander zu töten.<br /> <br />Thu, 05 Dec 2019 13:29:33 +0100ASIEN/PHILIPPINEN - "Jahr der Ökumene, des interreligiösen Dialogs und der indigenen Völker“http://www.fides.org/de/news/67074-ASIEN_PHILIPPINEN_Jahr_der_Oekumene_des_interreligioesen_Dialogs_und_der_indigenen_Voelkerhttp://www.fides.org/de/news/67074-ASIEN_PHILIPPINEN_Jahr_der_Oekumene_des_interreligioesen_Dialogs_und_der_indigenen_VoelkerDer Präsident der katholischen Bischofskonferenz der Philippinen, Erzbischof Romulo G. Valles, ruft alle Filipinos auf, durch brüderliche Liebe und interreligiösen Dialog zum Aufbau einer besseren Gesellschaft beizutragen. Anlässlich "Jahres der Ökumene, des interreligiösen Dialogs und der indigenen Völker", das von der philippinischen katholischen Kirche am 1. Dezember zur Vorbereitung auf die Feier des 500. Jahrestages der Ankunft des Christentums im Land , „Damit sie eins sind “ auf den Weg gebracht wurde, veröffentlichten die Bischöfe einen Hirtenbrief.<br /> "Die brüderliche Liebe erfordert auch, dass wir gemeinsam eine bessere Welt aufbauen und dabei den Namen der Gerechtigkeit und der Barmherzigkeit, die Grundlagen des Wohlstands und den Grundstein des Glaubens bewahren", schreiben die Bischöfe in ihrem Hirtenbrief. Die Religionen lehrten, “in den Werten des Friedens verwurzelt zu bleiben, immer bereit zu sein, um Vergebung für unsere Fehler zu bitten, bereit zu sein, anderen für das Böse zu vergeben, das sie uns angetan haben", fügen sie hinzu.<br />Mit Bezug auf "den jüngsten apostolischen Besuch von Papst Franziskus im Nahen Osten, in Thailand und Japan, der eine Kultur der Begegnung und der Solidarität förderte" verweisen die Bischöfe auf "die Herausforderungen des Zusammenlebens zwischen verschiedenen Glaubensrichtungen, wenn es darum geht Einheit und Harmonie aufzubauen."<br />"Ein offener, ehrlicher, liebevoller, respektvoller Dialog des Lebens, Betens und Handelns ist der einzige Weg zur Harmonie in der Gemeinschaft“ so die Bischöfe. Es gehe um große Werte, heißt es in dem Hirtenbrief, „um Frieden und Harmonie, insbesondere in Gebieten mit bewaffneten Konflikten; Solidarität im Kampf für den sozialen Wandel; Augenmerk für soziale Missstände; Integrität und soziale Gerechtigkeit in unserem Land".<br /> „Der interreligiöse Dialog zielt nicht nur auf gegenseitiges Verständnis und freundschaftliche Beziehungen ab", so die Bischöfe. Man müsse eine viel tiefere Ebene erreichen, „die spirituelle Ebene, in der Austausch und gegenseitiges Zeugnis von der eigenen Überzeugungen und in einer gemeinsamen, respektvollen und einfühlsamen Auseinandersetzung mit den jeweiligen religiösen Überzeugungen gepflegt werden".<br />Die Kirche schlage vier Formen des Dialogs vor: den Dialog des Lebens, in dem die Menschen nach Offenheit und Nähe streben; der Dialog des Handelns, in dem die Gläubigen für eine integrale Entwicklung und Förderung des Menschen zusammenarbeiten; den theologischen Austausch, bei dem Experten versuchen, ihr Verständnis für ihr jeweiliges religiöses und spirituelles Erbe und ihre jeweiligen Werte zu vertiefen; der Dialog der religiösen Erfahrung, in dem die Gläubigen ihren geistigen Reichtum teilen, zum Beispiel in Bezug auf Gebet, Glauben und die Verehrung Gottes.<br />Das ultimative Ziel des Dialogs, so die Bischöfe abschließend, müsse sein, dass die gesamte Menschheit in Harmonie und brüderlicher Liebe lebt. „Diese brüderliche Liebe wird den Frieden in unserem Land garantieren, der so schwer zu fassen scheint", schreiben die Bischöfe, die an die Herausforderungen und Konflikte, die auf den Philippinen erinnern. Deshalb appellieren die Bischöfe anlässlich des Jahres des Dialogs und der Ökumene an alle Männer und Frauen guten Willens, "in Harmonie zu leben, die Andersartigkeit des Gegenübers zu respektieren und die Rechte und Freiheiten der ganzen Menschheit zu schützen".<br /> <br />Thu, 05 Dec 2019 13:08:29 +0100AMERIKA/HONDURAS - Erzbischof Garachana Pérez wünscht Verlängerung des Abkommens zur Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von Korruption und Straffreiheithttp://www.fides.org/de/news/67072-AMERIKA_HONDURAS_Erzbischof_Garachana_Perez_wuenscht_Verlaengerung_des_Abkommens_zur_Zusammenarbeit_bei_der_Bekaempfung_von_Korruption_und_Straffreiheithttp://www.fides.org/de/news/67072-AMERIKA_HONDURAS_Erzbischof_Garachana_Perez_wuenscht_Verlaengerung_des_Abkommens_zur_Zusammenarbeit_bei_der_Bekaempfung_von_Korruption_und_StraffreiheitSan Pedro Sula – Im Hinblick auf das bevorstehende Auslaufen des zwischen der Regierung von Honduras und der Organisation Amerikanischer Staaten unterzeichneten Abkommens für Zuasmmenarbeit bei der Bekämpfung von Korruption und Straffreiheit in Honduras "MACCIH" beklagt der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Bischof Angel Garachana Pérez, CMF, von San Pedro Sula, gegenüber Journalisten, dass im Kampf gegen die Korruption bisher zu wenig getan wurde und das MACCIH-Abkommen verlängert werden sollte: "Wir haben ein Niveau erreicht, bei dem wir auf „MACCIH“ nicht verzichten können. Obwohl es Regierungsstimmen gibt, die besagen, dass wir es nicht mehr brauchen, sprechen die Fakten für das Gegenteil. Wir müssen die Korruption weiter bekämpfen, weil hier die Lösung für viele Probleme, darunter auch die Armut unserer Bevölkerung, liegt".<br />Der Vorsitzende der Bischofskonferenz weist darauf hin, dass diejenigen, die wichtige Positionen im Land innehaben, verantwortungsbewusst vorgehen und an die Bedürftigsten denken und nicht im eigenen Interessen handeln sollten: "Wir brauchen einen tiefgreifenden Mentalitätswandel, insbesondere bei der Haltung der Herzen, was in der Entwicklung für alle zum Ausdruck kommt". Der Bischof ruft die Abgeordneten deshalb vor allem dazu auf, die Prinzipien der Transparenz und der Wahrheit umzusetzen. "Diejenigen, die öffentliche Gelder verwenden, müssen Kontrolle erlauben. Die Menschen haben das Recht zu wissen, wie das Steuergeld verwendet wird", fügte er hinzu.<br />Ein Vertreter der US-Regierung bekräftigte unterdessen die Bedeutung der Kontinuität von MACCIH: "Es ist von entscheidender Bedeutung, dass die honduranische Regierung die Verlängerung des MACCIH-Mandats vor Ablauf des nächsten Monats genehmigt", so Hugo Rodriguez, stellvertretender Direktor des Büros des Washington State Department für Mittelamerika, gegenüber der Presse. Die MACCIH wurde am 19. Januar 2016 für einen Zeitraum von vier Jahren mit der Möglichkeit der Verlängerung unterzeichnet.<br /> <br /><br /><br />Thu, 05 Dec 2019 12:08:00 +0100ASIEN/PAKISTAN - Delegation der Kommission für Ökumene und interreligiösen Dialog besucht islamische Bildungseinrichtungenhttp://www.fides.org/de/news/67071-ASIEN_PAKISTAN_Delegation_der_Kommission_fuer_Oekumene_und_interreligioesen_Dialog_besucht_islamische_Bildungseinrichtungenhttp://www.fides.org/de/news/67071-ASIEN_PAKISTAN_Delegation_der_Kommission_fuer_Oekumene_und_interreligioesen_Dialog_besucht_islamische_BildungseinrichtungenMultan - Der Präsident der bischöflichen Kommission für Ökumene und interreligiösen Dialog, Erzbischof Sebastian Shaw von Lahore besuchte zusammen mit seinen Mitarbeitern in den vergangenen Tagen eine Koranschule und die Fakultät für Islamwissenschaften der Universität in Multan. Begleitet wurde er dabei von drei dominikanischer Ordensleute, Pater Jamshed Albert , Pater Raphael Mahenga und Pater Jamshed Gill und dem Franziskanerpater Francis Nadeem OFM Capp, Exekutivsekretär der bischöflichen Kommission, die in der Koranschule vom Imam und den Schülern begrüßt wurden. Am Ende des Treffens wurde ein Olivenbaum auf dem Gelände der Madrasa gepflanzt und alle Anwesenden im Zeichen der Einheit zwischen Christen und Muslimen gemeinsam das Gebet "Gott, mache mich zum Instrument deines Friedens", das heiligen Franz von Assisi beteten. <br />Beim Besuch der Abteilung für Islamwissenschaften der Baha Ul Din Zikria-Universität in Multan begegnete die katholische Delegation den Dozenten, mit denen sie sich über das Zusammenleben von Christen und Muslimen austauschten. Dr. Jamil Nataqani, Leiter der Abteilung für Islamwissenschaft begrüßte die Besucher zusammen mit seinen Professoren begrüßten, während Erzbischof Sebastian Shaw das von Papst Franziskus Scheich Ahmad al-Tayyebad, in Abu Dhab unterzeichnete "Dokument über die Bruderschaft der Menschen für Weltfrieden Zusammenleben“ in Urdu überreichte. Zum Abschluss einer fruchtbaren Debatte wurde auch dort ein Olivenbaum gepflanzt, "ein heiliges Zeichen des gemeinsamen Engagements für Dialog, Frieden und Versöhnung zwischen Christen und Muslimen".<br /> <br />Thu, 05 Dec 2019 12:06:18 +0100AMERIKA/PARAGUAY - Manifest der katholischen Jugendlichen: Klagen und Hoffnungenhttp://www.fides.org/de/news/67070-AMERIKA_PARAGUAY_Manifest_der_katholischen_Jugendlichen_Klagen_und_Hoffnungenhttp://www.fides.org/de/news/67070-AMERIKA_PARAGUAY_Manifest_der_katholischen_Jugendlichen_Klagen_und_HoffnungenCaacupé – „Wir dürfen die verschiedenen Faktoren, die die Lebenswirklichkeit so vieler Paraguayaner beeinträchtigen, nicht ignorieren, aus diesem Grund verurteilen wir die korrupte Haltung vieler Politiker… die die Bürger weder sehen noch hören, denen der Respekt vor der Würde und den Rechten jedes Paraguayaners fehlt“, heißt es im „Manifest der katholischen Jugend“, das am Ende des von der Kirche von Paraguay der 2017 bis 2019 veranstalteten drei „Jahre der Jugend“ veröffentlicht wurde . Zum Abschluss der dreijährigen Initiative fand am 30. November eine Jugendwallfahrt zum Marienheiligtum in Caacupé statt, der sich junge Leute aus allen Regionen des Landes anschlossen.<br />In ihrem Manifest beklagen die Jugendlichen, dass "die Justiz zu einem Instrument der Korruption geworden ist und von politischen und wirtschaftlichen Mächten beeinflusst wird, die zugunsten privater Interessen handeln". Sie glauben auch, dass "die öffentliche Gesundheit ein Grundrecht ist und nicht nur ein Privileg von einigen Wenigen sein darf, so dass Kinder wegen Vernachlässigung, an Medikamentenmangel oder weil notwendige Geräte fehlen sterben müssen, sowie viele Menschen, die auf der Suche nach Hilfe auf der Straße sterben. Es ist traurig zu sehen, wie viele Krankenhäuser in unserem Land geschlossen werden oder ohne Versorgung sind.“<br />Das Manifest beklagt Gewalt, Drogenhandel und Unsicherheit in einem Land, in dem kein Bürger in Sicherheit lebt, und prangert die Abwesenheit derer an, die die öffentliche Ordnung gewährleisten und die Bedrohung durch bewaffnete Gruppen verhindern sollten. Auch Umweltgesetze bleiben auf dem Papier, und das Land leide unter einer tiefgreifenden täglichen Abholzung.<br />Angesichts dieser Situation wünschen die jungen Paraguayaner, dass die Regierenden auf die Bedürfnisse der Bevölkerung eingehen; die Schaffung von Arbeitsplätzen für junge Menschen um der Auswanderung entgegenzuwirken; Lebensschutz und Schutz der Gesundheit jedes Paraguayaners von der Empfängnis bis zum Tod schützt; Bekämpfung von häuslicher Gewalt und Feminiziden.<br />Sie fordern auch wirksame öffentliche Sicherheitsmaßnahmen für alle Bürger sowie Ermittlungen in Fällen des Machtmissbrauchs gegenüber Bauern und Indigenen, die gezwungen werden, „ihre Häuser und ihr Land zu verlassen, und ziehen in die Städte zu ziehen“.<br />Im Zeichen der Solidarität beten die Jugendlichen in Paraguay für den Frieden in Lateinamerika, "damit die Regierenden klug handeln und auf die legitimen Bedürfnisse ihrer Völker hören, um die Ordnung und den Frieden in unseren Nachbarländern wiederherzustellen". Sie ermutigen auch alle Jugendlichen, "Protagonisten beim Aufbau einer besseren Gesellschaft zu sein, eine Erneuerung in Christus herbeizuführen, immer auf der Suche nach dem Gemeinwohl". Abschließend fordert das Manifest junge Menschen auf, "sich nicht von den falschen Idolen dieser Welt … täuschen zu lassen, da der einzige, der dem Leben einen wirklichen Sinn verleihen kann, der lebendige Jesus ist“.<br /> <br />Thu, 05 Dec 2019 11:13:51 +0100AFRIKA/D.R. KONGO - Missionsschwestern vom Unbefleckten Herzen Mariens feiern 100jähriges Jubiläumhttp://www.fides.org/de/news/67068-AFRIKA_D_R_KONGO_Missionsschwestern_vom_Unbefleckten_Herzen_Mariens_feiern_100jaehriges_Jubilaeumhttp://www.fides.org/de/news/67068-AFRIKA_D_R_KONGO_Missionsschwestern_vom_Unbefleckten_Herzen_Mariens_feiern_100jaehriges_JubilaeumKinshasa – "Erinnern, feiern, mit Christus neu aufbrechen" lautet das Thema der Feierlichkeiten zur 100jährigen Präsenz der Kongregation der Missionarinnen des Unbefleckten Herzens Mariens in der Demokratischen Republik Kongo. Zur Eröffnung des Jubiläumsjahres wurde am Samstag, 30. November, in der Kirche Notre Dame de Fatima in Kinshasa ein Danksagungsgottesdienst gefeiert.<br />Der Apostolische Nuntius in der Demokratischen Republik Kongo, Erzbischof Ettore Balestrero, erinnerte in seiner Predigt an die Notwendigkeit wahrer Leidenschaft bei der Christusnachfolge. Diese Leidenschaft habe die Missionsschwestern während dieser vergangenen 100 Jahre ihres Dienstes in der Demokratischen Republik Kongo inspiriert und die sie müsse auch künftig unter Beweis gestellt werden, um das Werk Christi im Kongo fortzusetzen.<br />Die Provinzobere erinnerte in ihrer Ansprache an die Ordensgründerin Mutter Marie-Louise de Meester, die sich mit folgenden Worte an die ersten Missionsschwestern gewandt hatte, die in den Kongo entsandt worden waren: "Missionarinnen zu sein, ist mehr als sich den Bedürftigen zu widmen, es geht im Wesentlichen darum sein Leben zu geben, damit andere die lebensspendende Gnade Christi erfahren können".<br />In Trägerschaft der Missionsschwestern befinden sich heute weiterführende Schulen in Kabambare, Movenda und Toyokana in Kinshasa und arbeiten im Bereich des Gesundheitswesens und der Pastoralarbeit in der Erzdiözese Kinshasa und in den Diözesen Boma und Lisala. <br /> <br /><br />Wed, 04 Dec 2019 13:54:23 +0100ASIEN/INDONESIEN - Regierung und Religionen fördern interreligiösen Dialoghttp://www.fides.org/de/news/67067-ASIEN_INDONESIEN_Regierung_und_Religionen_foerdern_interreligioesen_Dialoghttp://www.fides.org/de/news/67067-ASIEN_INDONESIEN_Regierung_und_Religionen_foerdern_interreligioesen_DialogJakarta - Die indonesische Regierung und die Religionsvertreter Indonesiens, darunter auch Christen, verstärken ihr Engagement für den interreligiösen Dialog im Land. Das Zentrum für religiöse Harmonie im Ministerium für Religion veranstaltete zu diesem Zweck am gestrigen 4. Dezember in Jakarta ein Forum, an dem 50 Delegierte verschiedener Religionen teilnahmen, in dessen Mittelpunkt die Suche nach Möglichkeiten zur Stärkung der religiösen Harmonie in der indonesischen Gesellschaft stand.<br />"Es ist das ständige Bemühen aller religiösen Führer im Land, für Frieden, Harmonie und Solidarität zu arbeiten", so der Katholik Maxi Paat, der an dem Treffen teilnahm. Pfarrer Frans Dwikoco, ebenfalls einer der Delegierten, sagte, dass "es der Wunsch der katholischen Kirche in Indonesien ist, mit Gläubigen anderer Religionen zusammenzuarbeiten, um den Dialog und die interreligiöse Harmonie gemeinsam zu fördern". Die katholischen Delegierte erinnerten daran, dass die Bischöfe während der jährlichen Sitzung der indonesischen katholischen Bischofskonferenz in Bandung im vergangenen Monat ebenfalls betonten, dass "die katholische Kirche der menschlichen Brüderlichkeit und dem friedlichen Indonesien verpflichtet fühlt“.<br />Ahmad Astamar, ein muslimischer Religionsvertreter betonte im Rahmen der Debatte: "Die indonesische Gesellschaft muss heute mehr denn je den interreligiösen Dialog auf allen Ebenen fördern, da die Kräfte der religiösen Intoleranz …ständig zunehmen. Es ist unsere gemeinsame Pflicht und Notwendigkeit, der Radikalisierung indonesischer Jugendlicher entgegenzuwirken, die von potenziellen Terroristengruppen angeführt oder manipuliert werden".<br />In den vergangenen Jahren kam es auf dem indonesischen Archipel immer wieder zu Episoden der Gewalt vor dem Hintergrund des religiösen Sektierertums und des islamistischen Terrorismus. Indonesien ist mit 263 Millionen Einwohnern das bevölkerungsreichste Land der Welt mit muslimischer Mehrheit. Christen aller Konfessionen machen 12% der Bevölkerung aus.<br /> <br />Wed, 04 Dec 2019 13:39:20 +0100AFRIKA/COTE D’IVOIRE - Bischöfe laden mit Blick auf die Wahlen im kommenden Jahr zur Versöhnung einhttp://www.fides.org/de/news/67066-AFRIKA_COTE_D_IVOIRE_Bischoefe_laden_mit_Blick_auf_die_Wahlen_im_kommenden_Jahr_zur_Versoehnung_einhttp://www.fides.org/de/news/67066-AFRIKA_COTE_D_IVOIRE_Bischoefe_laden_mit_Blick_auf_die_Wahlen_im_kommenden_Jahr_zur_Versoehnung_einAbidjan - Im Vorfeld der Wahlen im Jahr 2020 herrsche in Côte d'Ivoire und im Klima der Angst in der Bevölkerung, denn die Menschen befürchten mögliche Wiederaufflammen von Konflikten. Dies betonen die katholischen Bischöfe der Elfenbeinküste am Ende ihrer 113. Vollversammlung, die vom 17. bis 23. Juni 2019 tagte . Versöhnung und Wahrnehmung des Friedens gehören daher zu den Prioritäten im Pastoralplan 2019-2023 der katholischen Bischöfe der Elfenbeinküste .<br />"Africae Munus" von Papst Benedikt XVI. Hatten die ivorischen Bischöfe seit langem eine „Woche der Versöhnung" eingeführt, die jedes Jahr an den ersten Sonntagen in der Adventszeit stattfindet. In diesem Jahr am zweiten Adventssonntag.<br />Ziel dieser Woche ist es, auf die Notwendigkeit der Versöhnung unter den Christen aufmerksam zu machen, um das Wohl der menschlichen Gemeinschaft in der Elfenbeinküste zu arbeiten. "Versöhnung geht über Wahlen hinaus.", Bischof Ignace Dogbo Bessi von Katiola.<br />Dabei möchte ich auch die ivorischen Politiker in der Woche der Versöhnung einbeziehen. "Sie wurden nicht vergessen", so Bischof Bessi "Zwischen den verschiedenen Parteien, um gemeinsam an Gottesdiensten teilzunehmen, die in verschiedenen Städten wie zum Beispiel Abidjan, Katiola, Korhogo stattfinden".<br /> Wed, 04 Dec 2019 13:14:06 +0100