Fides News - German (Standard)http://www.fides.org/Aus dem Archivder FidesagenturdeDie auf unseren Internetseiten veröffentlichten Inhalte unterliegen einer Licenza Creative Commons. AFRIKA/SÜD-SUDAN - “Tausende Frauen, Mädchen und Männer Opfer der Kriegsvergewaltigungen“ zeigt Amnesty International anhttp://www.fides.org/de/news/62704-AFRIKA_SUeD_SUDAN_Tausende_Frauen_Maedchen_und_Maenner_Opfer_der_Kriegsvergewaltigungen_zeigt_Amnesty_International_anhttp://www.fides.org/de/news/62704-AFRIKA_SUeD_SUDAN_Tausende_Frauen_Maedchen_und_Maenner_Opfer_der_Kriegsvergewaltigungen_zeigt_Amnesty_International_anJuba – Vorsätzliche sexuelle Gewalt in großem Umfang gegen über tausenden Frauen, Mädchen und Männern, wobei die Opfer, nach ethnischen Kriterien ausgewählt wurden: Das bringt Amnesty International in einem Bericht über sexuelle Gewalttaten in Süd-Sudan zur Anklage. Der Bericht stützt sich auf Interviews mit 168 Vergewaltigungsopfern im Süd-Sudan sowie in den Flüchtlingslagern in Uganda. Der Süd-Sudan ist seit Dezember 2013 durch den Bürgerkrieg aus der Bahn geraten, in dem Präsident Salva Kiir und Ex-Präsidenten Riek Machar sich als Kontrahenten gegenüber stehen. Der Krieg hatte von Anfang an einen ethnischen Konflikt zwischen den Dinka und Nuer als Merkmal. Dem Amnesty-Bericht zufolge - „Hüllt euch nicht in Schweigen“ benutzen alle Seiten des Konflikts die Vergewaltigung als Waffe, um die gegnerische Ethnie physisch und psychologisch zu zerstören.<br />Die Vergewaltigungen kommen nicht nur während der Kampfhandlungen vor, sondern auch in den Flüchtlingslagern, wo Millionen Menschen auf der Flucht vor dem Krieg sind. Im Bericht werden 16 Interviews mit Männern aufgezeigt, die bestätigen, dass sie kastriert wurden oder deren Hoden mit Nadeln gelöchert wurden.<br />„Die Angriffe scheinen dazu zu dienen, die Opfer zu terrorisieren, zu erniedrigen und zu beschämen und in einigen Fällen, um die Männer gegnerischer politischer Gruppen zeugungsunfähig zu machen“, so Amnesty International.<br />Nach einen im vergangenen Jahr veröffentlichten Bericht der UNO bestätigen 70% der in Flüchtlingslagern der UN in der Hauptstadt Juba aufgenommenen Frauen, seit Beginn des Krieges sexueller Gewalt ausgesetzt waren. Tue, 25 Jul 2017 14:39:28 +0200AMERIKA/VEREINIGTE STAATEN - Richter in Detroit blockiert für 90 Tage die angekündigte Ausweisung von irakischen Migrantenhttp://www.fides.org/de/news/62703-AMERIKA_VEREINIGTE_STAATEN_Richter_in_Detroit_blockiert_fuer_90_Tage_die_angekuendigte_Ausweisung_von_irakischen_Migrantenhttp://www.fides.org/de/news/62703-AMERIKA_VEREINIGTE_STAATEN_Richter_in_Detroit_blockiert_fuer_90_Tage_die_angekuendigte_Ausweisung_von_irakischen_MigrantenDetroit – Der Richter Mark Goldsmith aus Detroit hat für 90 Tage die potentielle Deportation von christlichen Chaldäern und anderer irakischer Migranten ausgesetzt, die im Juni aufgrund der neuen Einreiseregeln der Regierung Trump angeordnet worden war. Die Maßnahme war vom selben Richter bereits andere Male für kürzere Perioden blockiert worden; alle Aussetzungen liefen gestern, am 24. Juli, ab. <br />Die neue, gestern von Richter Goldsmith verabschiedete Maßnahme hat auch der Tatsache Rechnung getragen, dass einige mit Deportation bedrohte irakische Bürger angegeben hatten, sie würden möglicherweise Gewalt und Verfolgung riskieren, wenn sie in ihr Ursprungsland zwangsrepatriiert würden. In seiner Anordnung hat Goldsmith auch hervor gehoben, dass die strafrechtliche Verfolgung, mit der viele der mit Deportation bedrohten Iraker rechnen müssten in Wirklichkeit „ruhende“ Fälle seien, die bei dieser Gelegenheit wieder ausgegraben würden. In der Begründung für seine Maßnahme hat der Richter erklärt, dass die Verfassungsrechte der irakischen Immigranten – von denen viele seit langer Zeit in den USA wohnhaft sind – verletzt wurden, und dass Garantien für den Schutz der Grundfreiheiten nur in seltenen Fällen – wie Invasion aus dem Ausland oder interne Erhebungen - aufgehoben werden dürfen.<br />Die bereits am 12. Juni auf Anordnung der Immigration and Custom Enforcement verhafteten Iraker waren 114, doch die potentiellen Ausweisungsmaßnahmen bedrohten 1400 irakische Immigranten. <br />Zahlreiche der schon verhafteten Iraker lebten in der Gegend von Detroit und gehörten chaldäischen christlichen Familien an. Die Aktion wurde infolge einer Vereinbarung zwischen den USA und der Regierung von Baghdad gestartet, mit dem der Irak akzeptiert hatte eine gewisse Anzahl an irakischen Bürgern mit Ausweisebefehl aufzunehmen; und dies obwohl der Irak von der schwarzen Liste der vom sog. “muslim ban” gestrichen worden war. Dieser „Bann“ wurde von Trump verhängt, um zu verhindern, dass als potentielle „Terrorismus-Exporteure“ angesehene Bürger aus 6 Ländern mit muslimischer Mehrheit in die USA einreisten. Einige der Verhafteten hate in der Vergangenheit Probleme mit der Justiz gehabt.<br />Uch der chaldäische Patriarch, Louis Raphael Sako, hat sich zu dem Fall zu Wort gemeldet: in einem Schreiben an den chaldäischen Bischof, Frank Kalabat, der die Eparchie vom Hl. Thomas Apostel in Detroit leitet, hat der Primat der chaldäischen Kirche seine Solidarität und Nähe zu den Familien der von dem Ausweisungsmaßnahme betroffenen irakischen Familien zum Ausdruck gebracht ebenso wie die Hoffnung auf eine angemessene Lösung für die von den Maßnahmen ausgelöste humanitäre Notlage, die auch Familienväter mit kleinen Kindern betraf. Jetzt haben die von der Ausweisung bedrohten Iraker drei Monate Zeit zusammen mit ihren Anwälten eine Rechtsstrategie zu erarbeiten, damit die vom ICE verhängte Ausweisungsverordnung aufgehoben wird. .<br /><br /><br />AFRIKA/SÜD-SUDAN - “Tausende Frauen, Mädchen und Männer Opfer der Kriegsvergewaltigungen“ zeigt Amnesty International an<br /><br />Juba – Vorsätzliche sexuelle Gewalt in großem Umfang gegen über tausenden Frauen, Mädchen und Männern, wobei die Opfer, nach ethnischen Kriterien ausgewählt wurden: Das bringt Amnesty International in einem Bericht über sexuelle Gewalttaten in Süd-Sudan zur Anklage. Der Bericht stützt sich auf Interviews mit 168 Vergewaltigungsopfern im Süd-Sudan sowie in den Flüchtlingslagern in Uganda. Der Süd-Sudan ist seit Dezember 2013 durch den Bürgerkrieg aus der Bahn geraten, in dem Präsident Salva Kiir und Ex-Präsidenten Riek Machar sich als Kontrahenten gegenüber stehen. Der Krieg hatte von Anfang an einen ethnischen Konflikt zwischen den Dinka und Nuer als Merkmal. Dem Amnesty-Bericht zufolge - „Hüllt euch nicht in Schweigen“ benutzen alle Seiten des Konflikts die Vergewaltigung als Waffe, um die gegnerische Ethnie physisch und psychologisch zu zerstören.<br />Die Vergewaltigungen kommen nicht nur während der Kampfhandlungen vor, sondern auch in den Flüchtlingslagern, wo Millionen Menschen auf der Flucht vor dem Krieg sind. Im Bericht werden 16 Interviews mit Männern aufgezeigt, die bestätigen, dass sie kastriert wurden oder deren Hoden mit Nadeln gelöchert wurden.<br />„Die Angriffe scheinen dazu zu dienen, die Opfer zu terrorisieren, zu erniedrigen und zu beschämen und in einigen Fällen, um die Männer gegnerischer politischer Gruppen zeugungsunfähig zu machen“, so Amnesty International.<br />Nach einen im vergangenen Jahr veröffentlichten Bericht der UNO bestätigen 70% der in Flüchtlingslagern der UN in der Hauptstadt Juba aufgenommenen Frauen, seit Beginn des Krieges sexueller Gewalt ausgesetzt waren. Tue, 25 Jul 2017 14:38:35 +0200AFRIKA/RD KONGO - “Bedingungslose Befreiung unserer Mitbrüder“: Appell des Säkular-Klerus von Butembo-Bénihttp://www.fides.org/de/news/62702-AFRIKA_RD_KONGO_Bedingungslose_Befreiung_unserer_Mitbrueder_Appell_des_Saekular_Klerus_von_Butembo_Benihttp://www.fides.org/de/news/62702-AFRIKA_RD_KONGO_Bedingungslose_Befreiung_unserer_Mitbrueder_Appell_des_Saekular_Klerus_von_Butembo_BeniKinshasa -Wir sind tief bestürzt über die Entführung unserer Mitbrüder und fordern ihre bedingungslose Befreiung“. Mit dieser Erklärung haben die Säkular-Geistlichen der Diözese Butembo-Béni an die Entführer der beiden Priester , Don Charles Kipasa und Don Jean Pierre Akilimali, appelliert, die am Sonntag 16.Juli von bewaffneten Männern in der Kirchengemeinde von Bunyuka an der Peripherie von Butembo von bewaffneten Männern gekidnappt wurden .Der Appell an die Entführer ist in einem Brief veröffentlicht, der zu Ende der alljährlichen spirituellen Einkehr des Säkularklerus der Diözese mit ihrem Bisch, S.E. Mons. Melchisédech Sikuli Paluku verteilt wurde. Die Priester klagen darüber, wie unsicher die Gegend ist „durch die nächtlichen Raids, die Angriffe mit Stich-und Feuerwaffen, die Ermordungen, Raubüberfälle und Vergewaltigungen, das Wiederauftauchen von bewaffneten Banden, die neben den zahlreichen Ermordungen eine massive Abwanderung der Bevölkerung mit sich bringt. Derartige Aktionen sind erniedrigend für den Menschen und schänden sowohl die Personen als auch die geweihten Orte und Güter. Es ist ein Sakrileg , eine Entweihung“.<br />In dem Schreiben wird an den Blutzoll erinnert, den die Kirche für die Morde seitens der verschiedenen bewaffneten Gruppen in der Diözese zahlen musste: Es geht insbesondere um die Tötung von Don Romain Kahindo Kyavuyirwe und Don Christian Mbusa Bakulene , die Entführung der Assumptionisten-Patres, Jean-Pierre Ndulani, Anselme Wasikundi und Edmond Bamutute, aus ihrer Gemeinde Notre-Dame des Pauvres di Mbau, 22km von Beni entfernt und den Mord an einem anderen Assumptionistenpater, Vincent Machozi, der jahrelang die illegale Ausbeutung des Coltan angeprangert hat .<br />Angesichts dieser neuen Gewalttat an Priestern richtet sich der Klerus von Butembo-Béni an die Entführer: „Was zu viel ist zu viel“, und verweist auf ihre Verantwortung und appelliert schließlich an ihr Gewissen, „unsere Don Abbé Charles Kipasa e Don Jean-Pierre Akilimali lebend zu befreien, damit sie ihre Pastoralmission weiter ausüben können“. <br />Tue, 25 Jul 2017 14:37:05 +0200EUROPA/FRANKREICH - Erster Jahrestag der Ermordung von P. Hamelhttp://www.fides.org/de/news/62701-EUROPA_FRANKREICH_Erster_Jahrestag_der_Ermordung_von_P_Hamelhttp://www.fides.org/de/news/62701-EUROPA_FRANKREICH_Erster_Jahrestag_der_Ermordung_von_P_HamelRouen – Don Jacques Hamel wurde am Morgen des 26. Juli 2016 im Alte von 84 Jahren ermordet, während er die Messe in der Kirche Saint Etienne du Rouvray, in der Normandie abhielt. Zwei Männer drangen während des Gottesdienstes ein und schnitten dem Priester auf dem Altar die Kehle durch, verletzten drei Gläubige und nahmen zwei Ordensschwestern als Geißeln, eine dritte konnte fliehen und Alarm schlagen. Die beiden Mörder wurden von der Polizei getötet . <br />Am morgigen ersten Jahrestag des tragischen Ereignisses in derselben Kirche an derselben Stelle, an der P. Hamel um 9 Uhr die Messe las, wird der Erzbischof von Rouen, S.E. Mons. Dominique Lebrun, die Heilige Messe zelebrieren, die von mehreren Sendern direkt übertragen wird. Nach von der Erzdiözese verbreiteten Informationen werden während des Gottesdienstes vier Blumenbouquets vor dem Kreuz , der Osterkerze, dem Altar und dem Bildnis der Jungfrau Maria niedergelegt. Danach folgt die Einweihung der Stele für Frieden und Brüderlichkeit in Erinnerung an Pater Jacques Hamel, die von der Stadt Saint Etienne du Rouvray gestiftet wurde. Am Nachmittag, um 18.00 Uhr werden in der Basilika von Notre Dame du Bonsecours die Vespern gefeiert, gefolgt von einer Gebetszeit am Grab von P. Hamel. Weitere Initiativen zu sienem Gedenken und für den Frieden werden in verschiedenen Gemeinden abgehalten.<br />Der Erzbischof von Marseille, S.E. Mons. Georges Pontier, der Vorsitzende der französischen Bischofskonferenz beton in seiner Botschaft zu diesem ersten Jahrestag, dass „es ein undenkbares Geschehen war, das uns stumm gemacht hat, und das zum Träger eines wichtigen Zeugnisses wird, Quell einer Lektion für Alle“. Er zitiert damit die Schwester von P. Jacques, der zufolge der Bruder vor allem anderen „Ein Mensch unter Menschen“ war. Weiter heißt es in der B otschaft: „Und es ist dieser Mensch unter Menschen, der ermordet worden ist. Es ist dieser Mensche unter Menschen, dieser Priester, der zum Symbol eines Lebens inmitten der anderen geworden ist, eines Lebens der einen für die anderen, ein Leben des täglichen Glaubens, eines in der Liebe zu Dem verankerten Leben, der sich aus Liebe zu einem von uns gemacht hat, Christus. Ein solches Leben wird zum Vorbild und zur Ermutigung für alle“.<br />Papst Franziskus den Dispens gegeben, dass wenige Monate nach P.Hamels Tod, am 13. April 2017 die Diözesanphase für die Prozedur der Seligsprechung beginnen konnte. Tue, 25 Jul 2017 14:35:55 +0200ASIEN/HEILIGES LAND - Noch immer Spannungen auf dem Tempelberg. P. Neuhaus: Wenn an heiligen Dingen gerührt wird, bricht stets Wut aushttp://www.fides.org/de/news/62700-ASIEN_HEILIGES_LAND_Noch_immer_Spannungen_auf_dem_Tempelberg_P_Neuhaus_Wenn_an_heiligen_Dingen_geruehrt_wird_bricht_stets_Wut_aushttp://www.fides.org/de/news/62700-ASIEN_HEILIGES_LAND_Noch_immer_Spannungen_auf_dem_Tempelberg_P_Neuhaus_Wenn_an_heiligen_Dingen_geruehrt_wird_bricht_stets_Wut_ausJerusalem – Die israelische Regierung hat die Entfernung der Metalldetektoren veranlasst, die zur Kontrolle des Massen-Zugangs von Muslimen zum Tempelberg installiert worden waren. Es ist allerdings noch zu früh um zu verstehen, ob diese Maßnahme Auswirkungen auf die ewige Spirale von Spannungen und Gewalt an dem Platz der Heiligen Stadt haben wird, an dem sich die al Aqsa-Moschee und der Felsendom befinden. „In Jerusalem“ - erklärte P. Neuhaus SJ, der stellvertretende Patriarch für die die hebräisch sprechenden katholischen Gemeinden des lateinischen Patriarchats von Jerusalem, gegenüber Fides – sind große Bitternis, Wut und Frustration zu spüren, die noch dadurch verschärft werden, dass es immer um die selbe Situation geht, um die selbe Verkettung von Aktion und Reaktion: Das was schon so viele Male geschehen ist, wiederholt sich jetzt mit beeindruckender Ständigkeit. Man braucht kein Prophet zu sein um schon im Voraus zu wissen, dass das Rühren an den heiligen Dingen unvorhersehbare Folgen auslöst“.<br />Am 24. Juli – berichten die jordanischen Medien – hatte König Abdallah II. von Jordanien in einem Telefongesopräch mit dem israelischen Premier, Benjamin Netanyahu, die Aufhebung aller neuen Sicherheitsmaßnahmen gefordert - einschließlich die Metalldetektoren – die die israelische Regierung zur Kontrolle und Begrenzung der Menschenmengen auf dem Tempelberg nach dem bewaffneten Angriff dort vom 14. Juli verhängt hatte, wobei drei palästinensische Angreifer – die dann getötet wurden – den Tod von zwei israelischen Soldaten herbeigeführt hatten. „Man muss auf die Rolle hoffen, die König Abdullah II. von Jordanien ausüben kann; er ist ein <br />fähiger, gemäßigter Mann, der auf die Situation positiv einwirken kann, da ja der haschemitischen Monarchie traditionsgemäß der Schutz der muslimischen Heiligen Städten in Jerusalem gebührt“, berichtet P. Neuhaus. „Im übrigen“ - fügt der Geistliche hinzu - „sind wir in dieser Situation als Zeugen des Aufstands aufgerufen und beten zum Herrn und vertrauen in Ihn“. . Tue, 25 Jul 2017 14:34:58 +0200AMERIKA/CHILE - Kraftvoller als zuvor setzen wir uns für den Wert des Lebens ein: die Bischöfe zur Straffreiheit für Abtreibunghttp://www.fides.org/de/news/62699-AMERIKA_CHILE_Kraftvoller_als_zuvor_setzen_wir_uns_fuer_den_Wert_des_Lebens_ein_die_Bischoefe_zur_Straffreiheit_fuer_Abtreibunghttp://www.fides.org/de/news/62699-AMERIKA_CHILE_Kraftvoller_als_zuvor_setzen_wir_uns_fuer_den_Wert_des_Lebens_ein_die_Bischoefe_zur_Straffreiheit_fuer_AbtreibungSantiago – Nach der Billigung seitens des chilenischen Senats der Gesetzesvorlage zur Straffreiheit bei freiwilliger Schwangerschaftsunterbrechung in drei bestimmten Fällen „wird dann das Euthanasie-Gesetz usw. kommen“; diese Gesetze „gegen das menschliche Wesen; gegen die von Gott gewollte, natürliche Ordnung und auch gegen den katholischen Glauben“ wurden mit den Stimmen der Linksparteien, einschließlich der Christdemokraten gebilligt, betonte S.E. Mons. Francisco Javier Stegmeier Schmidlin, der Bischof von Villarrica; er fragt sich, was jetzt diejenigen unternehmen müssen, „die für das Leben und für die Familie und gegen die Kultur des Todes sind“.<br />In dem von der chilenischen Bischofskonferenz verbreiteten Kommunique, das Fides zugestellt wurde, nennt der Bischof sieben Aktionsarten: Zuerst zum Herrn beten, damit er einen Denkwandel bei all denen veranlasst, die für die Abtreibung sind, und damit das Gesetz außer Kraft gesetzt wird; Frauen mit einer Risiko-Schwangerschaft unterstützen und in all den Institutionen mitwirken, die sich diesem Ziel widmen; „Die Motive untersuchen, weshalb jedes Kind das Recht auf Geburt hat; die Auswirkungen der Abtreibung auf die Mutter, auf die Familie und die Gesellschaft. Immer und überall sich aktiv für das Leben und die Familie einsetzen“. An den Aktivitäten der Bewegungen für das Leben teilnehmen. Eine angemessene Sprache verwenden, d.h. nicht etwa von „Embryo oder Fötus“ sprechen, sondern von „Kind, Person“. Nur Kandidaten wählen, die sich dem Leben verpflichten.<br />Auch der Ständige Ausschuss der chilenischen Bischofskonferenz hat in einer Erklärung vom 21. Juli betont, dass „der gebilligte Gesetzentwurf ein Rückschritt in die Vergangenheit zu sein scheint, der eine ungerechte Diskriminierung gegenüber hilflosen menschlichen Wesen in der chilenischen Gesellschaft festschreibt und legitimiert, deren Leben der Staat doch aufgerufen ist zu wahren und zu schützen“. Für die Bischöfe ist das nicht die geeignete Antwort auf das Drama der Frauen, die sich in Grenzsituationen befinden: Lebensgefahr für die Mutter, Missbildungen des Ungeborenen und Vergewaltigung. „Anstatt jede Anstrengung für beide, gleichsam würdigen Menschenleben – die Mutter und das Kind, das sie erwartet – zu unternehmen, wird es jetzt in Chile Kinder geben, die als 'Abfall' angesehen werden, weil sie 'unbequem' sind oder nicht für lebenswert gelten, wie sich Papst Franziskus ausdrückte“.<br />Die Bischöfe sind betrübt über die positive Abstimmung seitens Parlamentariern, die sich Christen nennen; und verweisen hierzu auf ihre Botschaft vom 15. März 2015 mit dem Titel „Das Recht des Menschen auf Leben, auf ein würdiges Leben für jeden Einzelnen“. <br />„In dem Augenblick, in dem wir wieder Vertrauen herstellen müssen,ist die politische Führung als erste aufgerufen, Übereinstimmung zwischen den ethischen Überzeugen, die sie proklamieren, und ihrer öffentlichen Aufgabe zu wahren“, heißt es in der Botschaft, die mit diesen Worten endet: „Als Kirche achten wir die Staatsmacht innerhalb des demokratischen Kontextes. Wir haben unsere Ansicht offen allen zuständigen Organen über die Personen und Institutionen zukommen lassen, die weiterhin zugunsten des Lebens wirken. Angesichts jeden menschlichen Dramas werden die Katholiken nach wie vor die unendliche Liebe zu zu verbreiten, die uns durch die Wiederauferstehung seines Sohnes Jesus Christus den Quell für die Förderung jeden menschlichen Lebens und seiner Würde bietet“. <br /><br /><br /><br />Tue, 25 Jul 2017 14:32:19 +0200ASIEN/SYRIEN - Christlicher Professor in Hassakè ermordet, in der von den kurdischen PYD-Milizen kontrollierten Stadthttp://www.fides.org/de/news/62698-ASIEN_SYRIEN_Christlicher_Professor_in_Hassake_ermordet_in_der_von_den_kurdischen_PYD_Milizen_kontrollierten_Stadthttp://www.fides.org/de/news/62698-ASIEN_SYRIEN_Christlicher_Professor_in_Hassake_ermordet_in_der_von_den_kurdischen_PYD_Milizen_kontrollierten_StadtHassakè – Der leblose Körper von Basil Isaac, einem christlichen Professor aus dem Khabur-Tal wurde am Freitag, 21. Juli von einer Kugel im Kopf erschossen in einem Dorf, 8km östlich von der syrischen Stadt Hassakè aufgefunden. Die Tat weckte Sorge und Schmerz unter den dortigen Gemeinden; dies auch deshalb, weil die Region derzeit von den der Demokratischen Kurdenpartei nahestehenden Milizen kontrolliert zu sein. Die PYD ist der syrische Arm der Partiya Karkeren Kurdistan . Täter und Tatgründe sind noch unbekannt, und auch die Piste einer möglichen Entführung zum Zweck der Erpressung mit bitterem Ende kann derzeit nicht bestätigt werden. Auch deshalb weil es für Basil Isaac, der drei Tage vor seiner Wiederauffindung auf geheimnisvolle Weise verschwunden war, keine Lösegeldforderung gegeben hatte. Das Opfer, ein Agronom und Dekan der Landwirtschaftsschule am Ort , war in der Gegend gut bekannt für seine Lehr-und Forschungsarbeit. Vor einigen Tagen hatte Erzbischof Jacques Behnan Hindo, der das syro-katholische Erzpatriarchat von Hassaké-Nisibi leitet, für den Fidesdienst die seit Jahren beabsichtigten Operationen der PYD-Aktivisten zur Schaffung einer autonomen kurdischen Region in dem syrischen Gebiet von Jazira beschrieben; diese region wird in den kurdischen Media mit dem kurdischen Namen Rojava bezeichnet. In der nordöstlichen syrischen Provinz Hassakè hat die selbst proklamierte autonome Verwaltung von Rojava mit der Implementierung eines lokalen Besteuerungssystems zur Subventionierung der öffentlichen Dienste in der Region und auch zur Verbesserung der Sicherheit und Kontrolle der öffentlichen Ordnung begonnen. .<br />Mon, 24 Jul 2017 13:37:28 +0200AFRIKA/NIGERIA - Eines der Länder der Erde mit dem größten Diskrepanz bei Einkommen und Rechtenhttp://www.fides.org/de/news/62697-AFRIKA_NIGERIA_Eines_der_Laender_der_Erde_mit_dem_groessten_Diskrepanz_bei_Einkommen_und_Rechtenhttp://www.fides.org/de/news/62697-AFRIKA_NIGERIA_Eines_der_Laender_der_Erde_mit_dem_groessten_Diskrepanz_bei_Einkommen_und_RechtenLagos - In Nigeria stellt die Diskrepanz der Einkommen eines der schwerwiegendsten, aber oft nur wenig beachteten Probleme dar. Einer kürzlichen Studie von OXFAM und der Gruppe Development Finance International zufolge steht Nigeria in der Liste der 152 nach ihren „Anstrengungen zur Verminderung der Ungleichheit“ gemessenen Länder an letzter Stelle. Die Sozialaufwendungen des Landes für Gesundheitswesen, Unterrichtswesen und sozialen Schutz sind danach „beschämend niedrig“ und „lassen einen äußerst geringen Sozialschutz für die Bürger“ erkennen. Nach den Fides überstellten Berichten zufolge ist die Zahl der in Nigeria in Armut lebenden Menschen von 69 Millionen im Jahr 2004 auf 112 Millionen im Jahr 2010 angestiegen, obwohl das Land eine Wachstumsrate von 7% verzeichnete. Im selben Zeitraum sieg die Anzahl der Millionäre in Nigeria um 44%.<br />Außerdem leben ca. 86 Millionen Menschen in extremer Armut. Es heißt, dass der reichste Mann im Land jeden Tag 8000mal mehr verdient als ein armer Landsmann in einem Jahr, nur um das Nötigste kaufen zu können. Nach Angaben der UN leiden über 4,7 Millionen Menschen unter der Ernährungsunsicherheit in der Region, während 49% der jungen Menschen unterbeschäftigt oder ganz ohne Arbeit sind.<br />Im letzten Jahr stand Nigeria am 118. Platz in der Einstufung der 144 Länder, die in dem Weltbericht über den Gender Gap erfasst sind. Die wirtschaftlichen und Herausforderungen sowie die der Schulbildung an die armen Nigerianer sind für die Frauen sehr viel schwerer. Unter den ärmsten Schichten der Gesellschaft gehen 75% der Frauen nicht zur Schule, in den städtischen Gebieten erhalten 51% von ihnen keinerlei Schulbildung – das Doppelte gemessen an den Männern.<br /> <br />Mon, 24 Jul 2017 13:36:25 +0200AMERIKA/ECUADOR - Vor dreißig Jahren das Martyrium des spanischen Bischofs ujnd einer kolumbianischen Schwester, die die Eingeborenen verteidigtenhttp://www.fides.org/de/news/62696-AMERIKA_ECUADOR_Vor_dreissig_Jahren_das_Martyrium_des_spanischen_Bischofs_ujnd_einer_kolumbianischen_Schwester_die_die_Eingeborenen_verteidigtenhttp://www.fides.org/de/news/62696-AMERIKA_ECUADOR_Vor_dreissig_Jahren_das_Martyrium_des_spanischen_Bischofs_ujnd_einer_kolumbianischen_Schwester_die_die_Eingeborenen_verteidigtenQuito – Am 21. Juli 1987 wurde das, was ein freundschaftliches Treffen an einem weit entfernten Ort im Dschungel von Ecuador schien, zu einem Lanzenregen seitens der Huaorani-Eingeborenen, dem ein spanischer Bischof und eine kolumbianische Ordensschwester zum Opfer fielen. Mons. Alejandro Labaca Ugarte, O.F.M. , Kapitelbischof des apostolischen Vikariats von Aguarico und die kolumbianische Ordensschwester,Inés Arango, wollten die Tageri-Bevölkerung, die in freiwilliger Isolation lebten und dem Zweig der Huaorani-Kultur angehörten, vor der Bedrohung durch Einfälle seitens der Petroliumkonzerne in ihr Gebiet retten.<br />Diese Eingeborenen-Gruppe, die jeglichen Kontakt zur Zivilisation ablehnte, galt als kriegerisch; die Erfahrung es Missionars, der einen Gutteil seines Lebens dem Verständnis für Kultur und Gebräuche der Eingeborenenvölker in Ecuador gewidmet hatte, brachte ihn dazu einen Kontakt herzustellen. Bedauerlicherweise führte die Begegnung am Ende zum Martyrium des Bischofs und der ihn begleitenden Schwester. Mons. Alejandro Labaca wurde am 19. April 1920 in Spanien geboren und begann sein Ordensleben bei den Kapuzinern, als er 17 war. Er erhilet die Staatsangehörigkeit von Ecuador, nachdem er seit 1965 im Amazonas-Gebiet arbeitete. 25 Jahre lang widmete er sich der Eingeborenen-Bevölkerung der Huaorani und begleitete bei auf dem Alphabetisierungsprozess. Er hatte ihre Sprache erlernt, ihre Kultur und ihre Geschichte. Später beschloss er auchdie Missionarinnen in das Projekt zu involvieren. So halfen ihm Schwester Inés Arango, eine Laienschwester der Kapuziner und drei Mitschwestern. Schwester Ines wurde am 6. April 1937 in Kolumbien geboren und kam 1977 nach Shushufindi, in der Provinz Sucumbíos. Sie begleitete Mons. Labaca bei seinen Kontakten mit den Stämmen.<br />Am 30. Jahrestag ihres Martyriums, hat die REPAM eine Dokumention unter dem Titel „Ein Leben für Amazonien“ herausgegeben, das auf der Seite http://redamazonica.org. Eingesehen werdenb kann. Mon, 24 Jul 2017 13:35:36 +0200AFRIKA/ZENTRALFRIKA - Bischof erklärt: „Die Hälfte der Bevölkerung Bangassou ist geflohen“. Kathedrale angegriffenhttp://www.fides.org/de/news/62695-AFRIKA_ZENTRALFRIKA_Bischof_erklaert_Die_Haelfte_der_Bevoelkerung_Bangassou_ist_geflohen_Kathedrale_angegriffenhttp://www.fides.org/de/news/62695-AFRIKA_ZENTRALFRIKA_Bischof_erklaert_Die_Haelfte_der_Bevoelkerung_Bangassou_ist_geflohen_Kathedrale_angegriffenBangui - “La metà della popolazione di Bangassou è fuggita, rifugiandosi nella vicina Repubblica Democratica del Congo. Gli scontri continuano da giorni” dice all’Agenzia Fides Sua Ecc. Mons. Juan José Aguirre Muños, Vescovo di Bangassou, nel sud della Repubblica Centrafricana. La città da mesi è al centro di assalti da parte dei cosiddetti anti Balaka che prendono di mira la componente musulmana della sua popolazione.<br />“Duemila musulmani sono accolti nel recinto della Cattedrale difesi dai militari marocchini della MINUSCA ” dice Mons. Aguirre. “Ma gli anti Balaka imperversano a Bangassou, colpendo i musulmani in tutti i modi, cercando di ucciderli, di impedire loro di approvvigionarsi di cibo, acqua e legna per cucinare. Gli scontri sono continui e provocano morti da una parte e dell’altra”.<br />“Questa mattina due anti balaka hanno tentato di entrare nel campo di rifugiati ma sono stati respinti dalla MINUSCA ed uno di loro è stato ucciso” riferisce Mons. Aguirre. Lo scorso fine settimane si sono avuti scontri e episodi gravissimi di violenza, che hanno portato alla morte anche di un Casco Blu marocchino.<br />“Tutto è iniziato venerdì 21 luglio, quando gli anti balaka hanno rapito una giovane musulmana incinta” dice Mons. Aguirre . “In risposta al rapimento, una quindicina di giovani musulmani estremisti hanno sequestrato due operatori umanitari della Caritas con le loro famiglie, circa una trentina di persone. La MINUSCA ha reagito liberando queste persone. Il gruppo ha replicato attaccando la Cattedrale, che ha subito gravi danni materiali, cercando di darle fuoco. Per fortuna non ci sono riusciti”.<br />“La MINUSCA cerca di controllare la situazione mandando pattuglie nelle strade che sparano colpi d’avvertimento in aria che però provocano il panico tra la popolazione; alcune persone sono morte d’infarto, mentre altre sono rimaste ferite dai colpi vaganti” riferisce il Vescovo. LA MINUSCA in un comunicato ha affermato d’impegnarsi per catturare questo gruppo di giovani radicali che sta mettendo in pericolo il resto della comunità musulmana. <br />Mon, 24 Jul 2017 13:34:33 +0200ASIEN/IRAK - 15 Statuen der Madonna von Lourdes in den Dörfern der Ninive-Ebene aufgestellt als Ersatz für die von den Jihadisten zerstörtenhttp://www.fides.org/de/news/62694-ASIEN_IRAK_15_Statuen_der_Madonna_von_Lourdes_in_den_Doerfern_der_Ninive_Ebene_aufgestellt_als_Ersatz_fuer_die_von_den_Jihadisten_zerstoertenhttp://www.fides.org/de/news/62694-ASIEN_IRAK_15_Statuen_der_Madonna_von_Lourdes_in_den_Doerfern_der_Ninive_Ebene_aufgestellt_als_Ersatz_fuer_die_von_den_Jihadisten_zerstoertenQaraqosh –Vom 20. bis 25. Juli wurden in verschiedenen, ehemals vorwiegend von Christen bewohnten Dörfern und Kleinstädten der Ninive-Ebene 15 Statuen der Madonna von Lourdes aufgestellt. Sie ersetzen diejenigen, die die ikonoklastische Furie der Jihadisten in den drei Jahren Herrschaft des selbsternannten Islamischen Staates entfernt und zerstört hatte. Ikn Quaraqosh, Telkaif, Alqosh, Karamles und anderen Orten der Ninive-Ebene erlebten die anwesenden Christen die Aufstellung der Statuen als ein tröstliches Zeichen einer möglichen, graduellen Rückkehr zur Normalität, was auch in gesprochenen und geflüsterten Gebeten vor den Madonnen-Statuen zum Ausdruck kam. Die Initiative wurde dank einer Aktion der französischen katholischen Vereinigung L'Oeuvre d'Orient, nachdem P. Pascal Gollnish, der Generaldirektor der Vereinigung auf einer Reise durch die Region gesehen hat, wie viele Kreuze und Marien-und Christus-Statuen in den drei Jahren des jihadistischen Dominiums geschändet oder zerstört worden waren. Bereits im vergangenen März – berichten die offiziellen Quellen von L'Oeuvre d'Orient – wurden 15 Reproduktionen der Jungfrau von Lourdes von Bischof Nicolas Brouwet gesegnet und dann auf einem Lastwagen von Lourdes in die Ninive-Ebene transportiert. An der Aufstellung der Statuen in Kirchengemeinden, Wallfahrtsorten und an gewöhnlichen Stellen in den Städten geschieht im Beisein von Bischöfen, Priestern und Laien, von denen viele erst kurz zuvor in ihre Heimatstädte zurück gekommen waren, nachdem sie drei Jahre lang als Obdachlose und Flüchtlinge gelebt hatten. Jetzt, so heißt es in den von L'Oeuvre d'Orient herausgegebenen Kommuniques, werden die Christen dieser Städte und Dörfer „wieder zur Madonna von Lourdes beten, die sie während ihres Exils gestützt hatte“. . <br />Mon, 24 Jul 2017 13:33:09 +0200AMERIKA/GUATEMALA - Den Schrecken farbig malen: Zeichnungen von Kindern, die über die ihnen zugefügte Gewalt nachdenkenhttp://www.fides.org/de/news/62693-AMERIKA_GUATEMALA_Den_Schrecken_farbig_malen_Zeichnungen_von_Kindern_die_ueber_die_ihnen_zugefuegte_Gewalt_nachdenkenhttp://www.fides.org/de/news/62693-AMERIKA_GUATEMALA_Den_Schrecken_farbig_malen_Zeichnungen_von_Kindern_die_ueber_die_ihnen_zugefuegte_Gewalt_nachdenken<br />Sacoj Mixco – Verbrechen, Drogen, Probleme in der Familie und täglicher Terror: so haben die Schüler der fünften und sechsten Grundschulklasse des Erziehungszentrums Dr. Bloem in Saoj Mixco und der öffentlichen Schule der Gemeinde La Paz in Villa Nueva in Guatemla ihre harte Wirklichkeit dargestellt. Entführungen, physische Gewalt, Drogenkonsum, häusliche Gewalt, Misshandlungen, Erniedrigungen – das sind die Szenen, die die Kinder der beiden guatemaltekischen Institute mit Hilfe von Zeichnungen aufgezeigt haben; das Thema hieß „Was ist Gewalt“. Die Ergebnisse waren verblüffend und spiegeln die „Normalität“ der Gewalt wider, die diese Kinder ständig begleitet. Alle Zeichnungen symbolisieren eine sehr unangenehme Realität: Die Gewalt ist in all ihren Lebensbereichen präsent. Wie in der Lokalpresse hervorgehoben wurde, hat diese Initiative vielen dieser Kinder die Möglichkeit gegeben, schwer in Worte zu fassende, schwierige Situationen, wiederzugeben: Häusliche Gewalt, drogenabhängige Familienmitglieder oder Frustration und Angst, die die Kinder fühlen, jedes Mal wenn sie aus dem Haus gehen müssen oder es im Gegenteil nicht tun dürfen. Die meisten von ihnen, ca. 84%, sprachen detailliert von Gewalt, während 16% erklärten nicht betroffen oder verängstigt seien. Sie leben vorwiegend in den sog. „roten Zonen“ Guatemalas, d.h. arme Gegenden mit einem extrem hoher Kriminalität, die dort so häufig vorkommt, dass die Bewohner tagtäglich Schüsse hören und die Minderjährigen sich damit abfinden müssen im Haus zu bleiben oder auf dem Schulweg Leichen sehen müssen. An dem Projekt haben bereits 89 Kinder zwischen 10 und 13 Jahren teilgenommen. Von diesen haben 54 zugegeben, dass sie Angst haben, wenn sie zum Spielen auf die Straße gehen.. Da diese Kinder von Gewalt umgeben in Gegenden leben, wo Morde und Drogen an der Tagesordnung sind, besteht große Wahrscheinlichkeit, dass sie selbst am Ende im Netz krimineller Gruppen enden. <br /><br />Mon, 24 Jul 2017 13:31:17 +0200AMERIKA/MEXIKO - Sicherheit und Achtung der Rechte für Alle: Mons. Elizondo zur Zerstörung einer Kapellehttp://www.fides.org/de/news/62692-AMERIKA_MEXIKO_Sicherheit_und_Achtung_der_Rechte_fuer_Alle_Mons_Elizondo_zur_Zerstoerung_einer_Kapellehttp://www.fides.org/de/news/62692-AMERIKA_MEXIKO_Sicherheit_und_Achtung_der_Rechte_fuer_Alle_Mons_Elizondo_zur_Zerstoerung_einer_KapelleCancun – Der Prälaturbischof von Cancún-Chetumal, Mons. Pedro Pablo Elizondo Cárdenas, sagte gestern ikn seiner Predigt, dass die Medien zuweilen berichten, dass das Übel siegen werde, da die schlechte Nachricht immer die am meisten verbreitete sei. In seinem Kommentar zum Evangelium, über das gute Korn und die Zwietracht erinnerte Mons. Elizondo Cárdenas daran, dass wir im Bereich der Sicherheit, der Hauptsorge in der Gegend, uns alle engagieren müssen. „Die Touristen kommen weiterhin hierher, denn sie kennen das Herz der Mexikaner, denn wir bieten Gastfreundschaft, Freundlichkeit, und das kennzeichnet unser Angebot“, erklärte der Bischof und sagte weiter, dass es zum Erhalt dieses Vertrauens nötig sei, dass man sich darum bemühe, „denn die Sicherheit ist eine Mission aller“.<br />Nach den Angaben, die Fides erreicht haben, bezog sich Mons. Elizondo Cárdenas, auf das schreckliche Ereignis vom 18. Juli in einem Viertel von Cancun, wo eine Gruppe von Leuten eine kleine katholische Kirche vollkommen zerstört haben, deren Bau gerade erst eine Woche zuvor beendet war. „ Niemand, außer den verantwortlichen Behörden – kommentierte Mons. Elizondo den Vorfall – darf ein Gebäude niederreißen, auch wenn der Stadtbauplan niocht klar ist, niemand darf so handeln. Wenn es sich um eine Grünfläche oder eine Kultstätte handelt, kann nur die Gemeinde zusammen mit den Anwohnern der Gegend entscheiden“.<br />Der Bischof hat hervorgehoben, dass die Kapelle nach Ansuchen um die Genehmigung bei der Gemeinde gebaut wurde. Abschließend bezeichnete er als Schikane, was gewisse Umweltaktivisten und Protestler gegen die katholische Kirche in den Kleinstädten tun; alle hätten ihre Rechte, und die Rechte müssten respektiert werden, schloss er. <br />Mon, 24 Jul 2017 13:30:25 +0200AFRIKA/RD KONGO - Rückzug der Blauhelme aus Walikale: Bevölkerung fürchtet Gewaltwelle und bereitet sich auf Flucht vorhttp://www.fides.org/de/news/62691-AFRIKA_RD_KONGO_Rueckzug_der_Blauhelme_aus_Walikale_Bevoelkerung_fuerchtet_Gewaltwelle_und_bereitet_sich_auf_Flucht_vorhttp://www.fides.org/de/news/62691-AFRIKA_RD_KONGO_Rueckzug_der_Blauhelme_aus_Walikale_Bevoelkerung_fuerchtet_Gewaltwelle_und_bereitet_sich_auf_Flucht_vorKinshasa – Die Bevölkerung befindet sich in Alarmzustand im Gebiet von Walikale, in der Provinz Nord Kivu im Osten der Demokratischen Republik Kongo nach der Ankündigung, dass 5 Basen der Blauhelme der MONUSCO geschlossen werden. <br />Angaben des Leiters von Radio 7sur7.cd zufolge– einem Gemeinschaftsender der Gegend – treffen im Sender weiterhin besorgniserregende Botschaften von Bewohnern ein. Die Bevölkerung bereitet sich darauf vor das Gebiet zu verlassen aus Furcht, dass mit dem Abzug der Blauhelme seitens einiger bewaffneter Gruppen in der Gegend wieder Gewalt ausbrechen wird. Einige Bewohner haben Straßensperren errichtet, um den Durchzug der Blauhelme zu verhindern, aber laut Radio 7sur7 cd. geht ein progressiver Abzug der UN-Truppen aus der Gegend vor sich.<br />Am 19. Juli wurde in einem Kommunique der MONUSCO angekündigt, dass die Schließung der 5 Camps der Blauhelme im Bereich Walikale, Masisi und Lubero bis 31. Juli abgeschlossen wird. Es handelt sich um die Basen <br />Walikale-Zentrum und Bunyapuri , Masisi-Zentrum und Nyabiondo sowie Luofu .<br />In den vergangenen Tagen hatten 23 Bürgervereinigungen in Walikale ein Schreiben an den Repräsentanten des UN-Generalsekretärs in der DR Kongo geschickt mit der Bitte den Rückzug noch einmal zu überdenken.<br />Die Schließung der Basen ist Teil der Reduzierung der MONUSCO-Kräfte von 19.815 auf 16.215 Soldaten, die mit Resolution Nr. 2348 am 31. März vom UN-Sicherheitsrat gebilligt wurde.<br /> <br />Sat, 22 Jul 2017 15:20:38 +0200ASIEN/INDIEN- Ernennung des Bischofs von Bettiahhttp://www.fides.org/de/news/62690-ASIEN_INDIEN_Ernennung_des_Bischofs_von_Bettiahhttp://www.fides.org/de/news/62690-ASIEN_INDIEN_Ernennung_des_Bischofs_von_BettiahVatikanstadt – Papst Franziskus hat heute Rev. Peter Sebastian Goveas, den Generalvikar der Diözese Bhagalpur zum Bischof der Diözese Bettiah ernannt.<br />Der neue Bischof wurde am 8. Februar 1955 in Hosabettu, Hospet, Mangalore, Diözese Mangalore, Karnataka geboren. Nach Abschluss der Sekundarschule ist er ins St. John’s Regional Minor Seminary, Bhagapur, und wurde dann Priester in der Diözese Bhagalpur. Er studierte Philosophie am St. Albert’s College, Ranchi und am Morning Star College, Barrackpore, West Bengal ; seine theologischen Studien absolvierte er am St. Albert’s College, Ranchi . An der Universität Calcutta machte er 1978 einen BA. Er wurde am 9. Dezember 1983 zum Priester geweiht und in der Diözese Bhagalpureingesetzt. In dieser Diözese hatte er folgende Aufgaben: Assistent des Pfarrer in der Christ the King Church, Damruhat ; Pfarrer in Damruhat ; Pfarrer in der St. Pius X Church, Maheshmunda ; Pfarrer in der Parroco a Sacred Heart Church, Susni ; Pfarrer in der St. Clare’s Church, Dakaita . 2013 war er auch Verwalter der St. Thomas School, Dakaita, und 2014 der St. Thomas’s School, Damri; DeKano des Dekanats von Lalmatia , Diözesanberater ab 2008 und Mitglied des Presbyterialrats ab 2009; von 2013 bis heute war Generalvikar der Diözese Bhagalpur.<br />Die 1998 eingerichtete Diözese von Bettiah, ist eine Suffragandiözese der Erzdiözese von Patna. Sie hat eine Ausdehnung von 10.689 kmq und 14.594.534 Einwohner, von denen 5.996 katholisch sind. Es gibt 13Pfarrgemeinden, 55 Geistliche , 43 Ordensbrüder, 133 Ordensschwestern und 15 Seminaristen. Sat, 22 Jul 2017 15:19:48 +0200AMERIKA/BRASILIEN - Missionspastorale unter den Bororo-und Xavantes-Eingeborenen geht weiterhttp://www.fides.org/de/news/62689-AMERIKA_BRASILIEN_Missionspastorale_unter_den_Bororo_und_Xavantes_Eingeborenen_geht_weiterhttp://www.fides.org/de/news/62689-AMERIKA_BRASILIEN_Missionspastorale_unter_den_Bororo_und_Xavantes_Eingeborenen_geht_weiterMato Grosso – Die auch als „Parrudos“ bekannten Bororo sind ein Eingeborenenvolk im brasilianischen Staat Mato Grosso und sind bekannt für ihr Kunsthandwerk und Körpermalereien von hoher Qualität, Die Xavantes sind eine andere Indio-Gruppe in Mato Grosso. Die ca. 800 Mitglieder definieren sich als „echte Menschen“ , praktizieren als initiatorischen Ritus die Löcher in den Ohrläppchen. Die Salesianer üben seit Jahren ihre Missionspastorale sowohl beik den Bororo als auch bei den Xavantes aus – zwei kulturell und historisch weit von einander entfernt, die von Gesellscahft abgeschlossen leben.<br />Nach Informationen der Agentur ANS haben im vergangenen Monat 60 Xavntes Eingeborene am „Kurs für Xavantes-Pastoralarbeiter 2017“ in der Wandergemeinde „San Domingos Savio“ aus dem Dorf Santa Clara – Eingeborenenen-Gebiet Parabubure in der Gemeinde Campinápolis teilgenommen. Der Kurs bezweckte hauptsächlich die Ausbildung von Verantwortlichen für die liturgische Animation in den Gemeinschaften.<br />Für die Bororo haben die Salesianer die „Woche der Bororo-Kultur“ organisiert, die in der staatlichen Eingeborenen-Schule “Koregedu Paru” im Dorf Côrrego Grande – Eingeborenen-Gebiet Teresa Cristina stattfand. Die Eröffnungszeremonie am 11. Juli wurde von den Bpororo selbst gefilmt und dokumentiert, um dann in die Medien gestellt zu werden. Eine großflächige Wandmalerei mit Originalarbeiten – Fotos, Arbeiten von Schulkindern der Bororo wurde angebracht. Die Kinder und Jugendlichen waren mit allen traditionellen Elementen geschmückt; es wurden zahlreiche Lokal-Erzeugnisse serviert, und aus dem Lautsprecher tönte traditionelle Musik, die hin und wieder von Worten des Dorfältesten, José Américo Akaru Kurireu, oder des Dorfobersten, Bruno Tawie, unterbrochen wurde. Sat, 22 Jul 2017 15:17:36 +0200AFRIKA/SAMBIA - “Wir danken den Missionaren, die uns den Glauben gebracht haben“: Mons. Mpundu anlässlich der 125 Jahre katholischer Präsenz im Landhttp://www.fides.org/de/news/62688-AFRIKA_SAMBIA_Wir_danken_den_Missionaren_die_uns_den_Glauben_gebracht_haben_Mons_Mpundu_anlaesslich_der_125_Jahre_katholischer_Praesenz_im_Landhttp://www.fides.org/de/news/62688-AFRIKA_SAMBIA_Wir_danken_den_Missionaren_die_uns_den_Glauben_gebracht_haben_Mons_Mpundu_anlaesslich_der_125_Jahre_katholischer_Praesenz_im_LandLusaka -“Wir sind den Missionaren – Männern und Frauen der verschiedenen religiösen und weltlichen Institutionen – zutiefst zu Dank verpflichtet, die ihr Leben bedingungslos der Aufgabe gewidmet haben, die Fackel des christlichen Glaubens zu verbreiten“, erklärte S.E. Mons. Telesphore-George Mpundu, Erzbischof von Lusaka und Vorsitzender der Zambia Conference of Catholic Bishops , anlässlich der Feier für die 125 Jahre der katholischen Kirche in Sambia.<br />„Wir, die gesegneten Erben dieses wunderbaren Abenteuers, leisten bei dieser Gelegenheit voller Freude unseren Tribut an Dankbarkeit Gott gegenüber“, ergänzte Mons. Mpundu, der auch die lokalen Gläubigen geehrt hat, die den allerersten, Missionaren bei der Verbreitung des Glaubens als Dolmetscher, Katecheten und Lehrer geholfen hatten. Auch die Regierung ehrte den Beitrag der katholischen Kirche zur Entwicklung des Landes in diesen 125 Jahren. „Die katholische Kirche war stets ein starker und verlässlicher Partner der Regierung, nicht nur wenn es um soziale Dienste ging, sondern auch bei der Unterstützung der Gesamtentwicklung“, hob der Vizepräsident von Sambia , Inonge Wina, hervor und betonte dabei die Mitwirkung der Kirche bei der Tilgung der sambischen Auslandsschulden. Außerdem dankte er dafür, dass die verschiedenen katholischen Lehr-und Gesundheitseinrichtungen die staatlichen ergänzen, sowie für Umsicht und Aufmerksamkeit, mit der die Kirche den Leidenden und Armen hilft und dabei niemanden ausschließt.<br />Die Feierlichkeiten begannen am 6. August 2016 und endeten am 15. Juli mit einer festlichen Eucharistiefeier, an der alle im Land anwesenden Missionskongregationen und tausende von Gläubigen teilnahmen. <br /><br />Sat, 22 Jul 2017 15:16:36 +0200EUROPA/SPANIEN - Herausforderung die Welt der Arbeit weiterhin zu evangelisierenhttp://www.fides.org/de/news/62687-EUROPA_SPANIEN_Herausforderung_die_Welt_der_Arbeit_weiterhin_zu_evangelisierenhttp://www.fides.org/de/news/62687-EUROPA_SPANIEN_Herausforderung_die_Welt_der_Arbeit_weiterhin_zu_evangelisierenAvila – “Wir sind herausgefordert unsere Bemühungen um die Evangelisierung der Welt der Arbeit fortzuführen, indem wir die Frohe Botschaft verkünden, die den Plan der Humanisierung beinhaltet, den Gott für jeden von uns hat, und dabei den Menschen nach seinem Bild in den Mittelpunkt alles Tuns zu stellen“: dies ist ein Auszug aus dem Abschlussdokument des internationalen Seminars und der Vollversammlung der Weltbewegung Christlicher Arbeitnehmer , die vom 15. bis 21. Juli in der Universität Mistica in Avila stattfanden, und an welcher 42 Nationen zusammen mit Persönlichkeiten, Experten und Verantwortlichen der Arbeiter-und Gewerkschaftsorganisationen teilgenommen haben . <br />Die MMTC begeht ihr 50jähriges Bestehen; in dem Abschlussdokument heißt es dazu: „Wir danken Gott für diese 50 Jahre der christlichen Präsenz in der Welt der Arbeit und an der Seite zahlreicher Arbeiter-Brüder, mit denen wir Befriedigungen und Hoffnungen teilen ebenso wie ihre Freude und ihren Schmerz. Bei unserer Evangelisierungsarbeit werden wir begleitet von Papst Franziskus, der in seiner Botschaft an die Teilnehmer dieses Treffens uns in der Person vom Bischof von Avila auffordert 'uns erneut mit Elan zu bemühen, das Evangelium in die Welt der Arbeit zu tragen, damit die Stimme der Arbeiter auch weiterhin in der Kirche erklingen kann', und 'dafür zu kämpfen, dass Alle in Würde leben können und niemand ausgeschlossen bleibt'.“<br />Im Bewusstsein ihrer Grenzen aber auch ihres Einsatzes für andere wichtige Dinge „will die Weltbewegung Christlicher Arbeitnehmer zusammen mit anderen Institutionen weiter wachsen , um eine gerechtere, solidarische und nachhaltige Welt zu schaffen. Wir bieten unser Engagement, unsere Arbeit, unseren Kampf allen Arbeitern der Welt auf lokaler, regionaler und globaler Ebene an, um damit unserer Evangelisierungsmission gerecht zu werden und so die MMTC besser für diese Aufgabe auszustatten“.<br />Danach werden eine Reihe ihrer Aufgaben angeführt, u.a.: den Einsatz zu verstärken, Lebensformation-und Revision entsprechend dem Glauben an Jesus Christus, an das Evangelium und die katholische Soziallehre; Förderung der Beziehungen zwischen Bewegungen und Pastorale; Analyse der jeweiligen gesellschaftlichen Lage der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen auf Regionalebene, wobei Rechtsverletzungen angezeigt werden; Schutz der Würde der Person; Förderung der Gleichberechtigung in allen Bereichen; Aufforderung an alle Bewegungen christlicher Arbeitnehmer, am Welttag für menschenwürdige Arbeit teilzunehmen; Forderung nach würdevoller Arbeit für alle; Forderung an die Staaten nach Soziallohn oder Bürgereinkommen, damit die Ausgrenzung von Millionen von Personen vermieden für den Fall, dass der Zugang zu würdevoller Arbeit nicht garantiert ist. <br />Sat, 22 Jul 2017 15:15:29 +0200AMERIKA/CHILE - Dringendes Engagement für die Würde unserer Kinder notwendig: Forderung der Bischöfehttp://www.fides.org/de/news/62686-AMERIKA_CHILE_Dringendes_Engagement_fuer_die_Wuerde_unserer_Kinder_notwendig_Forderung_der_Bischoefehttp://www.fides.org/de/news/62686-AMERIKA_CHILE_Dringendes_Engagement_fuer_die_Wuerde_unserer_Kinder_notwendig_Forderung_der_BischoefeSantiago – “Wir wünschen uns, dass es möglich wird, unter der Führung von Exekutive, Legislative und Justiz aus dem derzeitigen Kontext von Entrüstung, Kritik und gegenseitigen Beschuldigungen heraus zu finden und zu klaren Dringlichkeitsmaßnahmen gelangt. In deren Mittelpunkt müssen Wohl und Leben der Kinder stehen im Bewusstsein, dass sie Rechtssubjekte sind, und dass die Sorge um ihre Würde eine tatsächliche Priorität des Staates als Garant ihrer Rechte und der der Gesellschaft als Ganzes sein müsste“. Das schreiben der Vorsitzende der chilenischen Bischofskonferenz und Militärbischof, S.E: Mons. Santiago Silva Retamales und S.E. Mons. Pedro Ossandón Buljevic, Auxiliarbischof von Santiago und Vorsitzender der Abteilung Sozialpastorale von Caritas in einem „Das dringende Engagement für die Würde unserer Kinder“ getitelten Papier.<br />In dem Fides zugestellten Text heißt es, dass „in uns sich wieder der Schmerz regt über so Rechtsverletzungen an so vielen Kindern; statt von unserer Gesellschaft und vom Staat Schutz und Hilfe zu erhalten, sind sie schweren Misshandlungen, Übergriffen und sogar dem Tod ausgesetzt“. Der Zustand des SENAME und anderer Organisationen „ist ein seit Jahrzehnten bestehendes Drama, für das nicht nur die Staatsstellen verantwortlich sind, sondern die gesamte chilenische Gesellschaft. Es ist ganz klar, dass es uns nicht gelungen ist, uns um unsere Kinder, die Jugendlichen von heute und morgen angemessen zu kümmern“.<br />Diese Realität wurde in der Vergangenheit wiederholt von Einzelpersonen und Institutionen wie auch von der Kirche beklagt. „Es liegt uns am Herzen, dass die Vorschläge angenommen werden, die seit Jahren zu diesem Thema gemacht werden“, schreiben die Bischöfe und berufen sich dabei u.a. auf: die Fähigkeit die komplexe Situation der Kinder in Angriff zu nehmen; auf die Knappheit an den notwendigen Mitteln ; auf das Fehlen von Qualitätsstandards für die korrekte Leitung der Partneragenturen; auf die Schwachpunkte des derzeitig gültigen Adoptionsgesetzes; auf das Problem des Zuwachses an geistigen und psychischen Störungen bei misshandelten Minderjährigen, das bisher keine Antwort gefunden hat; auf ein Arbeitsprojekt zur Vorbeugung für die Familien und Gemeinschaften im Sinne von Aufnahme und Eingliederung misshandelter Kinder; auf die Notwendigkeit den SENAME mit den erforderlichen Mitteln auszustatten.<br />„IN diesem Szenarium – schreiben die Bischöfe – muss hervorgehoben werden, dass Teilverbesserungen nicht ausreichend sind für ein System, das von Grund auf neu überdacht werden muss, und das ganz radikale Veränderungen für die Realisierung eine so delikaten Aufgabe erfordert“. Abschließend drücken die Bischöfe ihre den chilenischen Institutionen ihre Wertschätzung aus für ihre Bemühungen um die Ärmsten und Verletzbarsten sowie für ihren Einsatz für die Würde und Rechte dieser Kinder. „Jahrzehntelang haben zahlreiche religiöse Institutionen ihre Evangelisierungsmission in den Dienst der Begleitung von misshandelten Kindern und Jugendlichen gestellt, und dies trotz komplexer Finanzierungsschwierigkeiten und Hindernissen aller Art, die das System ihrer Arbeit in den Weg legt. Wir sind jedoch nach wie vor überzeugt, dass es ein Teil unserer Evangelisierungsmission ist die Kleinsten des Herrn aufzunehmen und ihnen nach Möglichkeit ein gesundes, sicheres und zuverlässiges Umfeld zu bieten, damit sie wachsen und zum Gemeinwohl Chiles beitragen können“. <br />Sat, 22 Jul 2017 15:13:50 +0200AFRIKA/NAMIBIA - Rücktritt des Bichofs von Keetmanshoophttp://www.fides.org/de/news/62685-AFRIKA_NAMIBIA_Ruecktritt_des_Bichofs_von_Keetmanshoophttp://www.fides.org/de/news/62685-AFRIKA_NAMIBIA_Ruecktritt_des_Bichofs_von_KeetmanshoopVatikanstadt – Papst Franziskus hat heute das Verzichtsgesuch von S.E. Mons. Philipp Pöllitzer auf die Leitung der Diözese Keetmanshoop angenommen. .Fri, 21 Jul 2017 20:38:07 +0200