Fides Newshttp://www.fides.org/Aus dem Archivder Fidesagenturen-usAMERIKA/EL SALVADOR - HIV-infizierte Kinder aus armen Familien besonders gefährdethttp://www.fides.org/de/news/35970-AMERIKA_EL_SALVADOR_HIV_infizierte_Kinder_aus_armen_Familien_besonders_gefaehrdethttp://www.fides.org/de/news/35970-AMERIKA_EL_SALVADOR_HIV_infizierte_Kinder_aus_armen_Familien_besonders_gefaehrdetSan Salvador – Die Gesundheit HIV-infizierter Kinder wird zusätzlich durch die wirtschaftliche Lage und die Armut im Land beeinträchtig, da diese oft keine Therapie in Anspruch nehmen können. Das Kinderkrankenhaus Benjamín Bloom behandelt derzeit 323 HIV-infizierte Kinder. Wie aus einer Untersuchung der Stiftung “Inocencia” und des Kinderhilfswerks UNICEF hervorgeht, haben 41% der Eltern von Kindern, die in öffentlichen Gesundheitseinrichtungen behandelt werden, kein regelmäßiges Einkommen, 33% haben keinen festen Arbeitsplatz. <br />Insgesamt 37% der im Rahmen der Untersuchung befragten Familien gaben an, dass oft Grundnahrungsmittel fehlen. Einige Kinder werden von den Eltern und Angehörigen vernachlässigt. San Salvador ist der Verwaltungsbezirk, in dem die meisten infizierten Kinder leben , während Morazán die Region mit der geringsten Anzahl HIV-infizierter Kinder ist. Tue, 21 Apr 2015 00:00:00 +0200AMERIKA/KOLUMBIEN - Minderjährige werden Opfer körperlicher und psychischer Gewalthttp://www.fides.org/de/news/35969-AMERIKA_KOLUMBIEN_Minderjaehrige_werden_Opfer_koerperlicher_und_psychischer_Gewalthttp://www.fides.org/de/news/35969-AMERIKA_KOLUMBIEN_Minderjaehrige_werden_Opfer_koerperlicher_und_psychischer_GewaltBucaramanga – In Bucaramanga, Hauptstadt des kolumbianischen Verwaltungsbezirks Santander werden nach Angaben der Behörden täglich 45 Fälle von Misshandlung von Minderjährigen angezeigt. Dabei wird vermutet, dass in nur rund 30% der Fälle Anzeige erstattet wird. Besonders Besorgniserregend ist die Tatsache, dass Anfang des Jahres zwei Kinder wahrscheinlich von den eigenen Eltern ermordet wurden. Eines der beiden Kinder war ein erst fünf Monate altes Mädchen, das wahrscheinlich auch vergewaltigt wurde. Wie aus Schätzungen hervorgeht. Im Jahr 2013 wurden 24 Minderjährige ermordet, von denen sechs im Zusammenhang mit Auseinandersetzungen zwischen Banden getötet wurden. Wie aus den Anzeigen hervorgeht werden die Minderjährigen nicht nur körperlich misshandelt sondern sie werden auch Opfer von körperlichen Strafen und Demütigungen, psychischer Gewalt und Vernachlässigung durch die Eltern. Misshandlungen werden vor allem von Angehörigen verübt. Tue, 21 Apr 2015 00:00:00 +0200AFRIKA/ÄGYPTEN - Al-Azhar-Universität verurteilt Hinrichtung ähtiopischer Christenhttp://www.fides.org/de/news/35968-AFRIKA_AeGYPTEN_Al_Azhar_Universitaet_verurteilt_Hinrichtung_aehtiopischer_Christenhttp://www.fides.org/de/news/35968-AFRIKA_AeGYPTEN_Al_Azhar_Universitaet_verurteilt_Hinrichtung_aehtiopischer_ChristenKairo – Als “widerliches Verbrechen des Islamischen Staates, das jeglicher Religion, Gesetzgebung und menschlicher Verhaltensweise” beizeichnete die sunnitische Al-Azhar-Universität die Hinrichtung von 28 äthiopischen Staatsbürgern die von Mitgliedern des Islamischen Staates über soziale Netzwerke durch ein Video veröffentlicht wurde, in dem die Äthiopier als Mitglieder der „feindlichen äthiopischen Kirche“ bezeichnet werden. In einer von ägyptischen Medien veröffentlichten Stellungnahme fordert der Imam der sunnitischen Universität, Ahmed al-Tayyeb, die internationale Staatengemeinschaft auf, die globale Bedrohung durch das dschihadistische Netzwerk zu bekämpfen, aus denen sich die Konflikte im Nahen Osten speisen. Die islamische Universität bekundet der äthiopischen Regierung und den Angehörigen der Opfer ihr Beileid. Im Rahmen seines Besuchs in Ägypten war der äthiopisch-orthodoxe Patriarch Mathias I. auch vom Großimam der Al-Azhar-Universität empfangen worden. <br />Unterdessen empfing der ägyptische Präsident Abdel Fattah al Sisi am 19. April den Leiter der Central Intelligence Agency , John Brennan, in Kairo zu Gesprächen über die Lage in den arabischen Ländern. Zu weiteren Gesprächen traf sich das ägyptische Staatsoberhaupt mit dem anglikanischen Erzbischof Justin Welby von Canterbury. Im Rahmen der Gespräche betonte Al-Sisi, dass nach den Unruhen des „arabischen Frühlings“ Christen in Ägypten nicht mehr als Minderheit sondern als vollwertige Bürger mit gleichen Rechten und Pflichten betrachtet werden. .Tue, 21 Apr 2015 00:00:00 +0200AFRIKA/SÜDAFRIKA - Österreichische Ordensschwester in KwaZulu-Natal ermordet: Sie war seit 60 Jahren als Missionarin tätighttp://www.fides.org/de/news/35967-AFRIKA_SUeDAFRIKA_Oesterreichische_Ordensschwester_in_KwaZulu_Natal_ermordet_Sie_war_seit_60_Jahren_als_Missionarin_taetighttp://www.fides.org/de/news/35967-AFRIKA_SUeDAFRIKA_Oesterreichische_Ordensschwester_in_KwaZulu_Natal_ermordet_Sie_war_seit_60_Jahren_als_Missionarin_taetigJohannesburg – Die 86jährige österreichische Ordensschwestern Stefanie Tiefenbacher , von der Kongregation vom "Kostbaren Blut" wurde in der Nacht vom 19. auf den 20. April in ihrem Zimmer in der Mission ihrer Ordensgemeinschaft in Ixopo .<br />Wie aus ersten Berichten hervorgeht, fand eine Mitschwester die Leiche von Schwester Stefanie gegen 3.00 Uhr morgens: sie war gefesselt und geknebelt worden und dadurch erstickt. Vor ihrem Tod soll die Schwester auch missbraucht worden sein. Schwester Stefanie Tiefenbacher war seit 60 Jahren als Missionarin tätig und hatte sich vor allem um Kinder in Not gekümmert. Tue, 21 Apr 2015 00:00:00 +0200EUROPA/SPANIEN - Vollversammlung der Bischöfe: Mission, Flüchtlingsdrama und soziale Krise stehen im Mittelpunkthttp://www.fides.org/de/news/35966-EUROPA_SPANIEN_Vollversammlung_der_Bischoefe_Mission_Fluechtlingsdrama_und_soziale_Krise_stehen_im_Mittelpunkthttp://www.fides.org/de/news/35966-EUROPA_SPANIEN_Vollversammlung_der_Bischoefe_Mission_Fluechtlingsdrama_und_soziale_Krise_stehen_im_MittelpunktMadrid – Vom 20. bis 24. April tagt die Vollversammlung der Spanischen Bischofskonferenz . Im Rahmen ihrer Versammlung werden die Bischöfe am 24. April anlässlich des 500. Geburtstags der heiligen Theresa an einer gemeinsamen Wallfahrt nach Avila teilnehmen.<br />Der Vorsitzende der Bischofskonferenz und Erzbischof von Valladolid Kardinal Ricardo Blazquez Perez hielt die Eröffnungsansprache. Daraufhin wandte sich der Apostolische Nuntius in Spanien, Erzbischof, Renzo Fratini, in einem Grußwort an die Bischöfe. Kardinal Blázquez erinnerte in seiner Ansprache an die Eckpunkte der Debatte: Jahr der Orden, Feiern zum 500. Geburtstag der heiligen Theresa, und Aufgaben der Mission in der heutigen Zeit auf der Grundlage eines “missionarischen Wandels” in Kirchen, Pfarreien und Gemeinschaften. Im Hinblick auf die Analyse zur sozialen Lage des Landes betonte der Kardinal: "Diese soziale und wirtschaftliche Krise verursacht auch eine anthropologische, ethische und religiöse Krise". Im Rahmen der Arbeiten werden sich die Bischöfe auch mit der Verfolgung von Christen und dem Flüchtlingsdrama befassen. Tue, 21 Apr 2015 00:00:00 +0200AFRIKA/SÜDSUDAN - Infolge des Bürgerkriegs flammen schwelende Stammeskonflikte in Randgebieten wieder aufhttp://www.fides.org/de/news/35965-AFRIKA_SUeDSUDAN_Infolge_des_Buergerkriegs_flammen_schwelende_Stammeskonflikte_in_Randgebieten_wieder_aufhttp://www.fides.org/de/news/35965-AFRIKA_SUeDSUDAN_Infolge_des_Buergerkriegs_flammen_schwelende_Stammeskonflikte_in_Randgebieten_wieder_aufJuba - “In Malakal konnten wir infolge der Gefechte zwischen Shilluk und Dinka das österliche Triduum nicht feiern”, so Missionare, die in der Hauptstadt des südsudanesischen Staates Upper Nile tätig sind, zu Fides. “Der Konflikt zwischen der Regierung unter Präsident Salva Kiir und den Rebellen unter Leitung des ehemaligen stellvertretenden Präsidenten Riek Machar, hat veheerende Auswirkungen auf die Randgebiete des Südsudan, die sich selbst überlassen sind” so der Missionar weiter, der aus Sicherheitsgründen anonym bleiben will. <br />“Schlimmsten Folgen dieser Vernachlässigung gehört das Wiederaufflammen von schwelenden Konflikten, bei denen es sich oft um Stammeskonflikte handelt, wie dieser zwischen zwei Stämmen, die unter anderem beide die Regierung unterstützen. Ein Streit über die den Verlauf von Grenzen weitete sich in der Karwoche zu einem Konflikt aus. Dies ist auch der Tatsache geschuldet, dass es keinen Gouverneur gibt, der in der Lage ist, die Häuptlinge und andere Stammesvertreter in einem Dialog über Streitigkeiten dieser Art zusammenzuführen”, so der Missionar weiter.<br />“Was im Norden von Malakal geschehen ist, geschieht auch in anderen Landesteilen und dies zeigt, wie komplex die Lage im Südsudan ist, wo es neben dem nationalen Konflikt auch noch viele lokale Konfliktherde gibt“, so der Missionar abschließend.<br />Der South Sudan Council of Churches , in dem sich die christlichen Konfessionen des Landes zusammenschließen, darunter auch die katholische Kirche, legte unterdessen einen Friedensplan vor, der auf der Aussöhnung zwischen den verschiednen Komponenten des Landes basiert. Christliche Kirchenvertreter erklärten sich auch bereit, eine führende Rolle bei den Friedensgesprächen in Addis Abeba unter der Schirmherrschaft der „Intergovernmental Authority on Development“ zu übernehmen. Die IGAD, deren Mitglied auch der Südsudan ist, setzt sich für regionale Zusammenarbeit ein. Tue, 21 Apr 2015 00:00:00 +0200AMERIKA/MEXIKO - Náhuatl-Indios gestalten Weihegottesdienst für den neuen Bischof von Orizabahttp://www.fides.org/de/news/35964-AMERIKA_MEXIKO_Nahuatl_Indios_gestalten_Weihegottesdienst_fuer_den_neuen_Bischof_von_Orizabahttp://www.fides.org/de/news/35964-AMERIKA_MEXIKO_Nahuatl_Indios_gestalten_Weihegottesdienst_fuer_den_neuen_Bischof_von_OrizabaOrizaba – Erstmals in der Geschichte der Diözese Orizaba wird bei der Bischofsweihe von Eduardo Cervantes Merino am kommenden 24. April dem neuen Bischof eine „Xochicostcatl“, d.h. eine Blumenkette umgehängt werden, die in der Tradition der Indios für Zuversicht, Ehre und Respekt für diejenigen steht, die einen Dienst an der Gemeinschaft im Nahmen Gottes leisten. Im Rahmen der Gottesdienstgestaltung stehen auch ein Lied und eine Lesung in der Sprache der Nahuatl-Indios auf dem Programm.<br />Laiengläubige aus der von Indios bewohnten Sierra de Zongolica werden den neuen Bischof begrüßen und ihm die Blumenkette umhängen. Danach wird die Delegation den Bischof mit einer Prozession in die Kirche begleiten. Zu dem Weihegottesdienst werden über 20 Bischöfe aus allen Teilen Mexikos erwartet. Auch der Apostolische Nuntius in Mexiko, Erzbischof Christophe Pierre, wird teilnehmen.<br />Die katholische Kirche engagiert sich aktiv für die in Mexiko sehr zahlreichen Náhuatl-Gemeinden . Rund 1,5 Millionen Menschen sprechen die Indiosprache Náhuatl. Tue, 21 Apr 2015 00:00:00 +0200ASIEN/INDIEN – Rektor des Propädeutischen Seminars “Christu Jyoti Gurukul” in Simla-Chandigarh ernannthttp://www.fides.org/de/news/35963-ASIEN_INDIEN_Rektor_des_Propaedeutischen_Seminars_Christu_Jyoti_Gurukul_in_Simla_Chandigarh_ernannthttp://www.fides.org/de/news/35963-ASIEN_INDIEN_Rektor_des_Propaedeutischen_Seminars_Christu_Jyoti_Gurukul_in_Simla_Chandigarh_ernanntVatikanstadt – Kardinal Fernando Filoni, Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker, hat am 19. September 2014 Pater Kurian Emprayil zum Rektor des Seminars “Christu Jyoti Gurukul” in der Diözese Simla-Chandigarh . <br />Der neue Rektor ist Mitglied der Ordensprovinz Kalkutta. Er wurde am 23. Februar 1954 in Kerala geboren und am 29. April 1985 zum Priester geweiht. Am 28. Februar 1993 legte er die ewigen Gelübde ab. Er besitzt erwarb einen Master-Abschluß im Fach Social Work am Tata Institute in Mumbay. Er war zunächst im sozialen Bereich tätig bis er zum Beauftragten der Jesuitengemeinschaft für das Noviziat und das Juniorat in Dhyan Ashram ernannt wurde. Mehrere Jahre lang koordinierte er die Ausbildung in der Ordensprovinz und begleitete Studenten bei den philosophischen und theologischen Studien. Tue, 21 Apr 2015 00:00:00 +0200AFRIKA/KENIA - Muslimischer Religionsführer: “Wir dürfen nicht in die Falle des religiösen Konflikts treten”http://www.fides.org/de/news/35962-AFRIKA_KENIA_Muslimischer_Religionsfuehrer_Wir_duerfen_nicht_in_die_Falle_des_religioesen_Konflikts_tretenhttp://www.fides.org/de/news/35962-AFRIKA_KENIA_Muslimischer_Religionsfuehrer_Wir_duerfen_nicht_in_die_Falle_des_religioesen_Konflikts_tretenNairobi - “Das eigentliche Ziel der Al Shabaab ist es einen religiösen Konflikt zwischen Christen und Muslimen in Kenia zu provozieren. Die Menschen in Kenia dürfen, unabhängig vom eigenen Glauben, nicht in diese Falle treten. Wir haben viele Jahre lang harmonisch zusammengelebt”, so Scheich Mohammed Shakuul von der muslimischen Gemeinde in Eastleigh, einem Stadtviertel der kenianischen Hauptstadt Nairobi, das auch als „Klein-Mogadischu“ bezeichnet wird, weil dort viele Menschen somalischer Abstammung leben. Bei einem Attentat auf eine Universität waren vor kurzem in Kenia 149 christliche Studenten getötet worden <br />“Wenn wir Radikalisierung und gewaltbereiten Extremismus bekämpfen wollen”, so der muslimische Religionsvertreter, “dann müssen alle beteiligten Parteien Verantwortung übernehmen, einschließlich der Politiker und der Religionsvertreter. Wir sind bereit dies zu tun, damit das Unternehmen gelingen kann“. <br />An einer Konferenz zum Thema Gewaltbekämpfung nahmen am gestrigen 19. April zahlreiche Religionsvertreter aus verschiedenen Teilen Kenias teil, insbesondere aus den von ethnischer und Religiöser Gewalt betroffenen Regionen wie Wajir, Mombasa, Isiolo, Garissa und Mandera. . Mon, 20 Apr 2015 00:00:00 +0200AFRIKA/ÄGYTEN - Bischof Antonios Aziz Mina zum Mord an äthiopischen Christen: “Märtyrer bezeugen den Sieg Christi“http://www.fides.org/de/news/35961-AFRIKA_AeGYTEN_Bischof_Antonios_Aziz_Mina_zum_Mord_an_aethiopischen_Christen_Maertyrer_bezeugen_den_Sieg_Christihttp://www.fides.org/de/news/35961-AFRIKA_AeGYTEN_Bischof_Antonios_Aziz_Mina_zum_Mord_an_aethiopischen_Christen_Maertyrer_bezeugen_den_Sieg_ChristiKairo – Anlässlich ihrer zweimal jährlich stattfindenden Vollversammlung werden sich die katholischen Patriarchen und Bischöfe Ägyptens auch mit den von Kämpfern des Islamischen Staates verübten und durch makabre Videoaufnahmen dokumentierten jüngsten Morde an äthiopischen Christen befassen. <br />In dem Video, werden die Opfer als Mitglieder der “feindlichen äthiopischen Kirche” bezeichnet. Unterdessen wurde die Identität der Opfer bisher nicht bestätigt. Wahrscheinlich handelt es sich um äthiopische Migranten, die über Libyen nach Europa auswandern wollten. <br />“Der äthiopisch-orthodoxe Patriarch Mathias I.”, so der koptische Bischof von Guizeh, Antonios Aziz Mina, “hatte einen Besuch in Ägypten geplant, von wo aus er zusammen mit dem koptischen Patriarchen Tawadros II. nach Jerewan weiterreisen Wollte, um dort an den Gedenkfeiern des armenischen Genozids teilzunehmen. Nun musste er dieses Vorhaben im letzten Moment absagen. Er entschuldigte dafür, betonte aber, dass er in Äthiopien bleiben müsse. Die Geschichten der Märtyrer von gestern überkreuzen sich mit den Geschichten der Märtyrer von heute”. <br />Im April vergangenen Jahres war Patriarch Mathias im Rahmen eines historischen Besuchs in Ägypten auch vom ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah al Sisi mit allen Ehren empfangen worden. <br />“Es ist beeindruckend”, so Bischof Aziz Mina “dass die äthiopische Kirche als ‘feindlich’ bezeichnet wird… Dies zeigt, dass die Dschihadisten sich nicht mit den politischen Auswirkungen von Begegnungen zwischen den Kirchen befassen. Doch trotz großer Schmerzen betrachten wir diese Ereignisse mit den Augen des Glaubens. Die Kette der Märtyrer reißt nicht ab und sie werden die Geschichte bis zu ihrem Ende begleiten. Die Christen streben nicht nach dem Martyrium, sondern sie wollen glücklich und in frieden Leben. Doch wenn es zum Martyrium kommt, dann ist es tröstlich zu sehen, dass man dies mit demselben Frieden akzeptieren kann, mit dem dies die koptischen Gläubigen getan haben, die den Namen Christi aussprachen und sich zu ihm bekannten, bevor sie hingerichtet wurden. Die Kirche hat nie über das Martyrium geklagt, sondern die Märtyrer stets als jene gefeiert, die gerade weil sie ermordet werden, den Sieg Christi bezeugen”. .Mon, 20 Apr 2015 00:00:00 +0200AMERIKA/ARGENTINIEN - Vollversammlung der Bischöfe: Lage des Landes steht im Mittelpunkthttp://www.fides.org/de/news/35960-AMERIKA_ARGENTINIEN_Vollversammlung_der_Bischoefe_Lage_des_Landes_steht_im_Mittelpunkthttp://www.fides.org/de/news/35960-AMERIKA_ARGENTINIEN_Vollversammlung_der_Bischoefe_Lage_des_Landes_steht_im_MittelpunktBuenos Aires – Die argentinischen Bischöfe tagen seit heute im Rahmen ihrer 109. Vollversammlung, bei der sie sich mit der politischen und sozialen Lage im Land befassen werden. <br />In einer öffentlichen Stellungnahme zum Thema htten die Bischöfe bereits im vergangenen März die politische Führung kritisiert und sich einen positiven Verlauf des Wahljahres gewünscht. Der Vorsitzende der Argentinischen Bischofskonferenz , Erzbischof José María Arancedo Santa Fe de la Vera Cruz, äußerte sich zu den von den Bischöfen gewünschten Zielsetzungen: “Überwindung der Ausgrenzung und der extremen Armut im Land, Bekämpfung der Unterernährung der Kinder, Beschaffung von Arbeiotsplätzen und Bekämpfung der Inflation und der Korruption sowie des Drogen- und Menschenhandels, Transparenz der öffentlichen Verwaltung. Die Vollversammlung der Bischöfe geht am Samstag, den 25. April, zu Ende. Mon, 20 Apr 2015 00:00:00 +0200AMERIKA/MEXIKO - Jeden Tag werden rund 2.000 illegale Waffen aus den USA nach Mexiko geschmuggelthttp://www.fides.org/de/news/35959-AMERIKA_MEXIKO_Jeden_Tag_werden_rund_2_000_illegale_Waffen_aus_den_USA_nach_Mexiko_geschmuggelthttp://www.fides.org/de/news/35959-AMERIKA_MEXIKO_Jeden_Tag_werden_rund_2_000_illegale_Waffen_aus_den_USA_nach_Mexiko_geschmuggeltMexiko City – Zur derzeitigen Debatte über eine Änderung der Waffengesetze in Mexiko äußert sich die Erzdiözese Mexiko City in ihrer Wochenzeitschrift "Desde la Fe". In einem Leitartikel mit dem Titel “Bewaffnet bis zu den Zähnen” betont der Autor, dass “der Handel mit Waffen zu den gewinnbringendsten Geschäften gehört”. Die USA kontrollierten die unterdessen die weltweite Waffenproduktion in einer Art Hegemonie. Wie aus einer im Dezember 2012 veröffenltchten Studie hervorgeht, sollen 30% der weltweiten Waffenproduktion in den Vereinigten Staaten angesiedelt sein. „Der Handel mit leichten Waffen, ist ein Problem, das Mexiko ernsthaft gefährdet“, heiße es in dem Leitartikel. <br />"Wie aus Studien hervorgeht werden täglich rund 2.000 Waffen illegal von den USA nach Mexiko eingeführt. Es ist nichts Neues, dass dieser mörderische Handel die Gewalt im Zusammenhang mit Drogengeschäften begünstigt und damit eine endlose kriminelle Spirale in Gang setzt“, heißt es in der Veröffentlichung weiter. „Internationale Studien dokumentieren, dass sich in Mexiko rund 15 Millionen Waffen im Umlauf befinden".<br />“Wir müssen die Sicherheit aller Menschen schützen!”, fordert der Autor abschließend. Mon, 20 Apr 2015 00:00:00 +0200ASIEN/INDONESIEN - Kinder ohne Geburtsurkunde haben keinen Zugang zum Bildungs- und Gesundheitswesenhttp://www.fides.org/de/news/35958-ASIEN_INDONESIEN_Kinder_ohne_Geburtsurkunde_haben_keinen_Zugang_zum_Bildungs_und_Gesundheitswesenhttp://www.fides.org/de/news/35958-ASIEN_INDONESIEN_Kinder_ohne_Geburtsurkunde_haben_keinen_Zugang_zum_Bildungs_und_GesundheitswesenJakarta – In den ämrsten Stadteilen von Jakarta, gibt es für viele und insbesnodere für Kinder und Jugendliche nur wenige Zukunftsperspektiven. Eltern können die Verwaltungskosten für Geburtsurkunden nicht bezahlen, was die Möglichkeiten der Kinder einschränkt, da sie keine juridische Identität und damit keinen Zugang zum Bildungs- und Gesundheitswesen haben. <br />Wie das Ministerium für Soziales mitteilt lebten 2012 in ganz Indonesien insgesamt 94.000 Kinder auf der Straße, davon 7.000 allein in der Haupstadt. Davon sind nur 22% angemeldet. Indonesien gehört zu den Ländern des ASEAN mit der geringsten Geburtenrate. In Kambodscha, Thailand, Singapr und Vietnam werden zum Beispiel 90% der Bevölkerung registriert. Wie aus dem Kinderschutzprogramm von „Plan International” in Indonesien hervorgeht, werden in fünf Stadtteilen der Haupstadt Jakrarta nur 60% der Geburten registriert. <br />Nach Schätzungen von Plan International kommen in Indonesien jährlich rund 3 Millionen Kinder zu den rund 30 bis 35 Millionen nicht gemeldeten Kindern hinzu. Unterdessen brachte das indonesische Ministerium für Soziales ein Programm auf den Weg, in dessen Rahmen für jedes Kind ein Konto mit einem Guthaben von 150 Dollar zur Deckung der Grundschulkosten und der Kosten für die medizinische Versorgung zur Verfügung gestellt werden soll. Doch auch dazu werden nicht gemeldete Kinder keinen Zugang haben. Seit 2012 versucht Plan International im Rahmen von Aufklärungsprogrammen die Bevölkerung auf das Problem aufmerksam zu machen. Im Vergangenen Jahr wurden im Rahmen einer Gesetzesänderung die Steuern für die Anmeldung von Kindern abgeschaft. Mon, 20 Apr 2015 00:00:00 +0200ASIEN/TÜRKEI - Berater des Premierministers legt nach Äußerungen zum Genozid seine Ämter niederhttp://www.fides.org/de/news/35957-ASIEN_TUeRKEI_Berater_des_Premierministers_legt_nach_Aeusserungen_zum_Genozid_seine_Aemter_niederhttp://www.fides.org/de/news/35957-ASIEN_TUeRKEI_Berater_des_Premierministers_legt_nach_Aeusserungen_zum_Genozid_seine_Aemter_niederAnkara – Der armenischstämmige Schriftsteller und bisherige Berater des Premierministers Ahmet Davutlogu, Etyen Mahcupyan, legte wenige Tage nach einem Interview, in dem er bekräftigt hatte, es sei legitim, die armenischen Massaker der Jungtürken in Anatolien des Jahres 1915, als Genozid zu bezeichnen, seine Ämter nieder. Dies bestätigen türkische Quellen. Regierungsnahe Kreise hatten gegenüber der türkischen Presse in den vergangenen Tagen erklärt, dass das Ende des Arbeitsverhältnisses zwischen dem Premierminister und seinem Berater der Tatsache geschuldet sei, dass dieser das Pensionsalter von 65 Jahren erreicht habe. Es bestehe keine Verbindung zwischen der angekündigten Pensionierung und den Erklärungen zum armenischen Genozid.<br />Unterdessen berichtet die in zwei Sprachen erscheinende Wochenzeitung Agos, dass eine geplante Konferenz zum umstrittenen Thema des armenischen Genozids, die zunächst an der Bilgi-Universität stattfinden sollte nun in den Räumlichkeiten der Bogazici-Universität veranstaltet. Die drittgrößte akademische Einrichtung in Istanbul befindet sich auf der europäischen Seite des Bosporus. Bei der internationalen Konferenz werden Wissenschaftler verschiedener türkischer uns ausländischer Institutionen sich mit den verschiedenen Perspektiven Auslegungen im Zusammenhang mit den Massakern befassen, die 1915 in Anatolien verübt wurde. .Mon, 20 Apr 2015 00:00:00 +0200AFRIKA - Nichtregierungsorganisation fordert “internationales Bündnis zur Bekämpfung des Menschenhandels”http://www.fides.org/de/news/35956-AFRIKA_Nichtregierungsorganisation_fordert_internationales_Buendnis_zur_Bekaempfung_des_Menschenhandelshttp://www.fides.org/de/news/35956-AFRIKA_Nichtregierungsorganisation_fordert_internationales_Buendnis_zur_Bekaempfung_des_MenschenhandelsRom - Eine internationale Koalition soll die illegale Auswanderung bekämpfen, die Ursprung von Tragödien ist, wie sie am gestrigen 19. April vor der libyschen Küste geschah, wo ein Boot mit 900 Flüchtlingen kenterte. Dies fordert die senegalesisch Nichtregierungsorganisation “Horizon sans Frontière”, die sich für die Rechte von Migranten einsetzt. “Die Zahl der Toten, sollte die internationale Gemeinschaft zum Handeln drängen”, heißt es in einer Verlautbarung der Organisation, die betont, dass das Phänomen eine “internationale Dimension angenommen hat“, für die in einfachen Ministerversammlungen keine Lösung gefunden werden kann.<br />“Es ist ein internationales Bündnis zur Bekämpfung des Phänomens notwendig”, so die senegalesische Nichtregierungsorganisation. “Es muss an den libyschen Küsten gehandelt werden, von wo aus diese Todesbote abfahren”, heißt es in der Verlautbarung weiter, “Als eine Koalition zur Destabilisierung Libyens notwendig erschien, kam diese problemlos zustande. Nun muss diese ihre Arbeit beenden und sich für die Bekämpfung der illegalen Auswanderung einsetzen”.<br />Ein solches internationales Bündnis soll die Länder des Mittelmeers und die Herkunftsländer der Migranten vereinen, „und Mittel zur Verfügung stellen, die das Problem langfristig lösen”.<br />“Im Rahmen internationaler Ermittlungen müssen die Täter identifiziert werden, die sich hinter diesem neuen Menschenhandel verbergen, und deren finanzielle und andere Interessen auf Internationaler Ebene bekämpfen”, fordert die Nichtregierungsorganisation. Bei der Bekämpfung der Meerespiraterie sei dies gelungen, “dasselbe sollte geschehen, um diese Dramen im Mittelmeer zu verhindern, die tausende Tote fordern”, heißt es in der Erklärung abschließend. Mon, 20 Apr 2015 00:00:00 +0200AMERIKA/BOLIVIEN - Datum des V. Eucharistischen Kongresses anlässlich des Papstebesuchs geänderthttp://www.fides.org/de/news/35955-AMERIKA_BOLIVIEN_Datum_des_V_Eucharistischen_Kongresses_anlaesslich_des_Papstebesuchs_geaenderthttp://www.fides.org/de/news/35955-AMERIKA_BOLIVIEN_Datum_des_V_Eucharistischen_Kongresses_anlaesslich_des_Papstebesuchs_geaendertLa Paz – Ursprünglich sollte der V. Eucharistische Kongress vom 1. bis 5. Juli in Tarija stattfinden und wurde nun anlässlich des Papstbesuchs in Boliven verschoben. Wie die bolivianischen Bischöfe am Rande ihrer Vollversammlung mitteilen uwrd eine Verschiebung des Kongresses auf den 16. bis 20. September verschoben, da sich Papst Franziskus vom 8. bis 10. Juli in Bolivien aufhalten wird. Im Mittelpunkt des Eucharistischen Kongresses steht die Erneuerung der Liebe zur Eucharistie in den Pfarreien und Diözesen des Landes. Mon, 20 Apr 2015 00:00:00 +0200AMERIKA/VENEZUELA - Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke ernannthttp://www.fides.org/de/news/35954-AMERIKA_VENEZUELA_Nationaldirektor_der_Paepstlichen_Missionswerke_ernannthttp://www.fides.org/de/news/35954-AMERIKA_VENEZUELA_Nationaldirektor_der_Paepstlichen_Missionswerke_ernanntVatikanstadt – Kardinal Fernando Filoni, Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker, hat am 5. März 2015, den Priester Endeer Gerardo Zapata aus dem Klerus der Diözese Trujillo für die kommenden fünf Jahre zum Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Venezuela ernannt.<br />Der neue Nationaldirektor ist 46 Jahre alt und seit 21 Jahren Priester. Derzeit ist er Pfarrer in der Gemeinde „Unsre liebe Frau vom Frieden“. Er erwarb eine Lizenz und ein Doktorat im Fach Missionswissenschaft an der Päpstlichen Universität Urbaniana und war als Pfarrer, Kaplan, Richte des Kirchengerichts und Dozent am Priesterseminar in Trujillo tätig. Er ist Mitglied des Priester- und Konsultorenrates. Mon, 20 Apr 2015 00:00:00 +0200ASIEN/MITTLERER OSTEN - Christliche Friedhöfe in Mossul und in Galiläa geschändethttp://www.fides.org/de/news/35953-ASIEN_MITTLERER_OSTEN_Christliche_Friedhoefe_in_Mossul_und_in_Galilaea_geschaendethttp://www.fides.org/de/news/35953-ASIEN_MITTLERER_OSTEN_Christliche_Friedhoefe_in_Mossul_und_in_Galilaea_geschaendetMossul – Milizionär des Islamischen Staates , die seit Juni vergangenen Jahres Mossul halten, schändeten den ältesten christlichen Friedhof der Stadt und veröffentlichten im Internet Fotos von zerstörten Grabsteinen und Kreuzen, mit denen sie die Kampagne “Symbole der Ungläubigen” dokumentieren. Auf dem Friedhof neben der syrisch-orthodoxen St. Thomas-Kathedrele sind zahlreiche christliche Soldaten begraben die während des Krieges zwischen dem Irak und dem Iran in den 80er Jahren starben. <br />Am vergangenen Mittwoch, den 15. April wurden unterdessen auch in Galiläa der maronitische Friedhof in Kufr Bir'im geschändet, der sich in der Nähe der Grenze zwischen Israel und Libanon befindet. Das Dorf Kufr Bir'im wurde 1948 verlassen, nachdem die arabische Bevölkerung von der israelischen Armee vertrieben wurde. Bei seinem Besuch in Galiläa hatte der maronitische Patriarch Bechara Boutros Rai das verlassene Dorf besucht und Bemühungen um die Rückkehr der 1948 vertriebenen Christen und deren Nachfahren versprochen.<br />Der Rat der katholischen Kirchen im Heiligen Land verurteilte die Schändung des christlichen Friedhofs und fordert rasche Ermittlungen im Zusammenhang mit der Tat. .Fri, 17 Apr 2015 00:00:00 +0200ASIEN/PAKISTAN - Schüsse auf katholische Schule: drei Verletztehttp://www.fides.org/de/news/35952-ASIEN_PAKISTAN_Schuesse_auf_katholische_Schule_drei_Verletztehttp://www.fides.org/de/news/35952-ASIEN_PAKISTAN_Schuesse_auf_katholische_Schule_drei_VerletzteLahore – Heute Morgen eröffneten drei bewaffnete Männer das Feuer auf die katholische “San Francis High School” im Stadtviertel Bahar in Lahore. Dies teilt die Ortkirche mit. Ein Schüler und zwei Wachmänner wurden verletzt und werden im Krankenhaus behandelt. Die Tatmotive sind bisher unklar, Ermittlungen wurden auf den Weg gebracht. Unterdessen wurde die “San Francis High School” und die angrenzende “St Mary High School” geschlossen. <br />“Dieser erneute Übergriff zeigt, Dass sich die Situation der Christen in Pakistan zuspitzt”, so der christliche Anwalt Sardar Mushtaq Gill.<br />Die “St Francis High School” wurde 1842 von der katholischen Kirche gegründet und war damals die erste katholische Schule in Lahore. Die Pakistanische Regierung verstaatlichte die Schule 1972. <br />Von den insgesamt 17 katholischen Schulen in Lahore gab die Regierung unter 2004 Pervez Musharraf insgesamt 16 an die katholische Kirche zurück. Die San Francis High School befindet sich weiterhin in staatlicher Trägerschaft, weil ein Streit um das Grundstück nicht gelöst werden konnte, dessen Besitz die katholische Kirche nicht dokumentieren kann. Die Einrichtung war Gegenstand eines Rechtsstreits, in dessen Rahmen auch mit der Demolierung des Instituts gedroht wurde . Fri, 17 Apr 2015 00:00:00 +0200AMERIKA/BOLIVIEN - Bischöfe: “Bolivien hat die Weltwirtschafskrise noch nicht überwundenhttp://www.fides.org/de/news/35951-AMERIKA_BOLIVIEN_Bischoefe_Bolivien_hat_die_Weltwirtschafskrise_noch_nicht_ueberwundenhttp://www.fides.org/de/news/35951-AMERIKA_BOLIVIEN_Bischoefe_Bolivien_hat_die_Weltwirtschafskrise_noch_nicht_ueberwundenLa Paz – Der Voristzende der Bolivianischen Bischofskonferenz und neue Erzbischof von Cochabamba, Oscar Aparicio, warnt vor möglichen Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise und äußert sich besorgt im Hinblick auf Korruption und Mängel im Justizsystem des Landes. Angesichts der weltweiten Wirtschaftskrise “ist Bolivien keine Ausnhame und dies ist Anlass zur Sorge", so Bischof Aparicio wörtlich. <br />Bei der Eröffnung der Jahresvollversammlung der Bischöfe am 15. April brachte der Erzbischof von Cochabamba die Sorge der Bischöfe im Hinblick auf die Wirtschaftskrise des Landes zum Sudruck, “die vor allem diejenigen trifft, die von allen Krisen betroffen sind: die Armen und die von der Entwicklung bereits ausgeschlossenen”. Bischof Aparicio forderte in diesem Zusammenhang die Bischöfe auch dazu auf, aktiv zur Bekämpfung der Korruption beizutragen, die sich in Lateinamerika und insbesondere auch in Bolivien verbreitet. <br />In jüngster vergangenheit wurden in Bolivien verschiedene Korruptionsskandale aufgedeckt, darunter auch der Missbrauch von öffentlicher Gelder, die für einen Fonds für die Förderung von Bauern vorgesehen waren. Im Zusammenhang mit diesem Fall werden im Rahmen der Ermittlungen auch Bauernvertreter verdächtigt, die in Verbindung mit Präsident Evo Morales stehen, darunter der ehemalige Kandidat für das Gouverneursamt in La Paz, Felipa Huanca.<br />Die 99. Vollversammlung der Bischöfe endet am heutigen 17. April mit einem Gottesdienst in der Kathedrale. Im Rahmen ihrer Versammlung befassten sich die Bischöfe auch mit dem bevorstehenden Papstbesuch. Fri, 17 Apr 2015 00:00:00 +0200