Fides News - German (Standard)http://www.fides.org/Aus dem Archivder FidesagenturdeDie auf unseren Internetseiten veröffentlichten Inhalte unterliegen einer Licenza Creative Commons. ASIEN - Katholische Familien in Asien: Orte der Weitergabe von Barmherzigkeit und Mitgefühlhttp://www.fides.org/de/news/61313-ASIEN_Katholische_Familien_in_Asien_Orte_der_Weitergabe_von_Barmherzigkeit_und_Mitgefuehlhttp://www.fides.org/de/news/61313-ASIEN_Katholische_Familien_in_Asien_Orte_der_Weitergabe_von_Barmherzigkeit_und_MitgefuehlColombo – Katholische Familien in Asien sollen Orte der Weitergabe von Barmherzigkeit und Mitgefühl sein. Darüber berieten die Teilnehmer der Vollversammlung der “Föderation der Asiatischen Bischofskonferenzen in den vergangenen Tagen in Negombo . <br />Die asiatischen Familien weihten die Delegierten der FABC im Rahmen des gemeinsamen Schlussgottesdienstes unter Vorsitz des Erzbischofs von Bombay, Kardinal Oswald Gracias, der “heiligen Familie von Nazareth”. Diese sei Vorbild und Quelle der Inspiration und habe ebenfalls in Asien gelebt.<br />Wie der philippinische Kardinal Luis Antonio G. Tagle, Erzbischof von Manila, bemerkte sind die asiatischen Familien auch berufen “dem Beispiel des heiligen Franz Xaver zu folgen, der das Evangelium unter den Armen dier Welt verkündete“. Jeder Getaufte sei dabei auch ein „Missionar der Barmherzigkeit". <br /><br />Mon, 05 Dec 2016 13:18:59 +0100AFRIKA/GAMBIA - Neuer Präsident will für Aussöhnung eintretenhttp://www.fides.org/de/news/61312-AFRIKA_GAMBIA_Neuer_Praesident_will_fuer_Aussoehnung_eintretenhttp://www.fides.org/de/news/61312-AFRIKA_GAMBIA_Neuer_Praesident_will_fuer_Aussoehnung_eintretenBanjul – Der scheidende Präsident von Gambia, Yahya Jammeh, wird im Januar von seinem Amt zurücktreten, nachdem die Wahl am 1. Dezember von Adama Barrow gewonnen wurde. Mir ihrer Stimme beendeten die Wähler auf demokratische Weise die 22jährige Amtszeit Jammehs, der das Amt nach einem Staatstreich im Jahr 1994 übernommen hatte und danach dreimal wieder gewählt worden war. Sein Nachfolger Barrow begann bereits mit den Beratungen über die Zusammensetzung der neuen Regierung und traf sich auch zu Gesprächen mit dem Sondergesandten der UN für Westafrika und die Sahelzone Mohamed Ibn Chambas.<br />Vor allem will der neue Präsident die Freilassung politischer Häftlinge und Oppositionellen veranlassen. Barrow würdigte unterdessen die Bereitschaft Jammehs, das Wahlergebnis zu akzeptieren, “denn dies ist in Afrika nicht selbstverständlich”. Der neue Präsident werde auch künftig als normaler Bürger im Land leben können, denn er werde “keine Hetzjagd veranstalten”. Vielmehr wolle er für eine Aussöhnung des Landes eintreten. Von den insgesamt 1.929.000 Einwohnern Gambias sind 43.000 Katholiken.<br /> <br />Mon, 05 Dec 2016 12:32:30 +0100AFRIKA/DEMOKRATISCHE REPUBLIK KONGO - Bischöfe: “Ein Kompromiss ist möglich, wenn alle guten Willen zeigen”http://www.fides.org/de/news/61311-AFRIKA_DEMOKRATISCHE_REPUBLIK_KONGO_Bischoefe_Ein_Kompromiss_ist_moeglich_wenn_alle_guten_Willen_zeigenhttp://www.fides.org/de/news/61311-AFRIKA_DEMOKRATISCHE_REPUBLIK_KONGO_Bischoefe_Ein_Kompromiss_ist_moeglich_wenn_alle_guten_Willen_zeigenKinshasa – “Ein politischer Kompromiss ist möglich, wenn die beteiligten Parteien guten Willen zeigen. Wir werden uns gerne weiterhin in den Dienst eines solchen Kompromisses stellen”, heißt es in einer Verlautbarung der Bischofskonferenz der Demokratischen Republik Kongo . In ihrer Verlautbarung berichten die Bischöfe über den Stand der Verhandlungen zwischen der Mehrheit und der Opposition, bei denen Präsident Kabila um deren Mittlertätigkeit bat. <br />“Wir haben festgestellt, dass es doch einige Punkte gibt, über die sich die Parteien einig sind”, so die Bischöfe, die aber auch daran erinnern, dass es noch wichtige strittige Themen gibt: die Achtung der Verfassung im Zusammenhang mit der derzeitigen Krise, das Wahldatum, die Wahlfinanzierung, die Unparteilichkeit der Unabhängigen Wahlkommission und des Medienrates, das Funktionieren der Institutionen während der Übergangszeit. <br />Die Bischofskonferenz vermittelt bei den Gesprächen zwischen der Regierung und der Opposition im Bemühen um die Festlegung von Daten und Verfahren für die Präsidentschaftswahl, die ursprünglich noch vor Ende 2016 und dem Ende des Mandats des scheidenden Präsidenten Kabila stattfinden sollte.<br />Mon, 05 Dec 2016 12:14:39 +0100AMERIKA/HONDURAS - Kardinal Rodriguez fordert Verzicht auf Überfluss während der Weihnachtszeithttp://www.fides.org/de/news/61310-AMERIKA_HONDURAS_Kardinal_Rodriguez_fordert_Verzicht_auf_Ueberfluss_waehrend_der_Weihnachtszeithttp://www.fides.org/de/news/61310-AMERIKA_HONDURAS_Kardinal_Rodriguez_fordert_Verzicht_auf_Ueberfluss_waehrend_der_WeihnachtszeitTegucigalpa – “Besonders in der Weihnachtszeit sollten wir Überfluss vermeiden und uns auf das Notwendige konzentrieren”, so der Erzbischof von Tegucigalpa Kardinal Óscar Andrés Rodríguez, beim Gottesdienst in der Kathedrale am gestrigen Sonntag, den 4. Dezember, “Viel Hass und Herausforderung prägt unsere Gesellschaft”, so der Kardinal weiter, der in diesem Zusammenhang eine spirituelle Erneuerung wünscht. „Wir brauchen einen Wandel und eine Verhaltensänderung, damit sich unser Lebensstil ändert”. Die Welt so Kardinal Rodrìguez abschließend “leidet unter Widersprüchen und verstößt gegen die Prinzipien der Gerechtigkeit, des Friedens und der Geschwisterlichkeit unter den Menschen”.<br /> <br /><br />Mon, 05 Dec 2016 12:04:43 +0100OZEANIEN - Kardinal Ribat: “Die Kirchen in Ozeanien sind lebendig, doch die Völker leiden unter dem Klimawandel“http://www.fides.org/de/news/61308-OZEANIEN_Kardinal_Ribat_Die_Kirchen_in_Ozeanien_sind_lebendig_doch_die_Voelker_leiden_unter_dem_Klimawandelhttp://www.fides.org/de/news/61308-OZEANIEN_Kardinal_Ribat_Die_Kirchen_in_Ozeanien_sind_lebendig_doch_die_Voelker_leiden_unter_dem_KlimawandelColombo – “Die Kirche in Ozeanien besitzt einen lebendigen Glauben. Wir sind eine junge Kirche mit engagierten und dynamischen Gemeinden. Unsere Aufgabe ist die Glaubensbildung und wir danken den asiatischen Kirchen, dass sie ihre Missionare zu uns entsenden. Doch heute bereitet uns vor allem die soziale Lage der Völker Sorge, die unter dem Klimawandel leiden der erste Kardinal aus Papua Neuguinea und Erzbischof von Port Moresby John Ribat, am Rande der Vollversammlung der Föderation der Asiatischen Bischofskonferenzen in der Nähe von Colombo in Sri Lanka. Der Kardinal ist Vorsitzender der Föderation der Bischofskonferenzen von Ozeanien, die Australien, Neuseeland, Papua Neuguinea, den Salomonen, Fidschi und 17 kleinere Länder des Pazifiks umfasst. Insgesamt gehören der Föderation 84 Diözesen in 21 Ländern mit unterschiedlichen kulturellen, wirtschaftlichen um religiöse Hintergründe an <br />“Die meisten, der Missionare, die heute in unseren Kirchen tätig sind, kommen aus asiatischen Ländern, darunter Indien, Philippinen, indonesischen und Vietnam”, so der 59jährige Erzbischof, der berichtet, dass in Ozeanien vor kurzem das 50jährige Gründungsjubiläum verschiedener Ortskirchen in Papua Neuguinea und den Salomonen gefeiert wurde und daran erinnert, dass “das Wachstum dieser Ortskirchen nur mit der Unterstützung der asiatischen Kirchen möglich war“. Kardinal Ribat selbst ist Mitglied der von Pater Jules Chevalier im Jahr 1854 in Issoudun gegründeten Kongregation der Missionare vom Heiligen Herzen. <br />“Heute sehen sich verschiedene Völker in Ozeanien vor allem mit den Folgen des Klimawandels konfrontiert”, beklagt der Kardinal, „und obschon wir nicht für dieses Problem verantwortlich sind, sind wir doch davon in großem Ausmaß betroffen“. Zu den negativen Auswirkungen gehöre der Anstieg des Meeresspiegels, die Übersäuerung der Ozeane und heftige Regenfälle, die vor allem den Fischfang und die Landwirtschaft in der Region beeinträchtigen. <br />“In einigen Fällen sind ganze Länder vom Anstieg des Meeresspiegels gefährdet”, so der Kardinal weiter, “dies betrifft vor allem die Carteret-Inseln, die Fead-Inseln, Kiribati, die Marshall-Inseln, die Mortlock-Inseln, die Nukumanu-Inseln und die Tokelau- und Tuvalu-Inseln”. <br />Das Leben und die soziale Lage der Eingeborenen in Ozeanien bereitet Kardinal John Ribat besondere Sorge: “Sie sind von Überschwemmungen und Dürre betroffen und sehen die Produktivität des Ackerlandes eingeschränkt, weshalb viele ihre Heimat verlassen müssen”. Dies zeige sich in einem Anwachsen der bisher kaum bekannten Migrationsflüsse des Kontinents. <br /> <br />Mon, 05 Dec 2016 11:52:57 +0100AMERIKA/PARAGUAY - Bischof Alfert: “Indios leiden unter Gleichgültigkeit, Unverständnis und Missachtung der Rechte”http://www.fides.org/de/news/61309-AMERIKA_PARAGUAY_Bischof_Alfert_Indios_leiden_unter_Gleichgueltigkeit_Unverstaendnis_und_Missachtung_der_Rechtehttp://www.fides.org/de/news/61309-AMERIKA_PARAGUAY_Bischof_Alfert_Indios_leiden_unter_Gleichgueltigkeit_Unverstaendnis_und_Missachtung_der_RechteCaacupé – Der Apostolische Vikar von Pilcomayo, Bischof Lucio Alfert, O.M.I., beklagte in seiner Predigt beim Gottesdienst in der Basilika von Caacupé am gestrigen Sonntag, den 4. Dezember, den Umgang der Behörden mit den Indios des Landes. Die anwesenden Jugendlichen forderte er auf für die Bekämpfung von Ungerechtigkeit, Ungleichheit und Ablehnung gegenüber dieser Bevölkerungsgruppe einzutreten. "Gott hat uns alle auf unterschiedliche Weise, aber mit derselben Würde geschaffen”, so Bischof Alfert in seiner Predigt wörtlich, „wir sind berufen wie Brüder und Schwestern in einer multiethnischen und multikulturellen Gesellschaft zusammen zu leben“.<br />Bei dem Gottesdienst waren auch rund 2.500 Indios aus verschiedenen Teilen des Landes anwesend, weshalb die Fürbitten auch in der Eingeborenensprache Nivaclé gesprochen wurden. <br />Der Bischof beklagte dabei insbesondere, dass die Gesellschaft das Anderssein als ‘fasch’ betrachte. „Dies führt zu Ablehnung, Misstrauen und Menschenrechtsverstößen gegenüber Indio-Gemeinden”, so der Apostolische Vikar. <br />"Das wahre Problem ist die Unwissenheit”, so Bischof Alfert weiter, “Unter uns leiden vor die Indios vor allem an Gleichgültigkeit, Unverständnis, Vertreibung und Missachtung der Rechte". In diesem Zusammenhang verurteilte er die Haltung der Politiker und der Drogenhändler, die die ehemals von Indios bewohnten Gebiete für ihre eigenen Zwecke nutzen. <br />"Es ist nicht einfach einen Wandel in unserem Land herbeizuführen, wenn es Menschen gibt, die zuviel Macht besitzen”, so der Bischof abschließend.<br /> <br /><br />Mon, 05 Dec 2016 11:27:50 +0100AFRIKA/MADAGASKAR - Bildungszentrum der Diözese Fianarantsoa bemüht sich um Lebensschutz und die Verbreitung der Kultur der Liebehttp://www.fides.org/de/news/61306-AFRIKA_MADAGASKAR_Bildungszentrum_der_Dioezese_Fianarantsoa_bemueht_sich_um_Lebensschutz_und_die_Verbreitung_der_Kultur_der_Liebehttp://www.fides.org/de/news/61306-AFRIKA_MADAGASKAR_Bildungszentrum_der_Dioezese_Fianarantsoa_bemueht_sich_um_Lebensschutz_und_die_Verbreitung_der_Kultur_der_LiebeFianarantsoa – “Im Jahr 2013 eröffnete die Diözese Fianarantsoa das Bildungszentrum E.V.A., das sich für Lebensschutz und die Verbreitung Kultur der Liebe einsetzt. “Das Zentrum”, so Pater Albert Rainiherinoro, “stellt sich in den Dienst des Lebens und der Familie. Es versteht sich als Anlauf- und Beratungsstelle und bemüht sich um Fortbildung und Information… Dabei stehen für die Besucher rund ein Dutzend freiwillige Helfer und ein Priester zur Verfügung. Das Team des E.V.A. arbeitet bei der Bildungsarbeit auf Anfrage auch mit anderen Einrichtungen zusammen, darunter Schulen, Pfarrgemeinden und Gefängnisse. Zu den Themen, die dabei im Mittelpunkt stehen, gehören die Soziallehre der Kirche, philosophische Grundlagen der Familie, das Familienverständnis der Einheimischen, Aufklärung, Kommunikation in der Familie und natürliche Methoden der Empfängnisverhütung”, so der Kamillianerpater. <br /> <br /><br />Mon, 05 Dec 2016 11:10:28 +0100AMERIKA/VENEZUELA - Erzbischof von Merida feiert seinen ersten Gottesdienst als Kardinalhttp://www.fides.org/de/news/61307-AMERIKA_VENEZUELA_Erzbischof_von_Merida_feiert_seinen_ersten_Gottesdienst_als_Kardinalhttp://www.fides.org/de/news/61307-AMERIKA_VENEZUELA_Erzbischof_von_Merida_feiert_seinen_ersten_Gottesdienst_als_KardinalMérida – Der Erzbischof von Merida , Baltazar Enrique Porras Cardozo, feierte am gestrigen Sonntag, im Stadion Rincón Gutiérrez der Universidad de los Andes, die erste Messe als Kardinal in seinem Erzbistum. Anwesend waren zahlreiche Gläubige aus dem gesamten Staat Mérida, aber auch aus anderen Teilen des Landes. Mit dem Kardinal konzelebrierte der Apostolische Nuntius in Venezuela, Erzbischof Aldo Giordano, der Weihbischof von Caracas, Trino Fernández, der den Erzbischof von Caracas, Kardinal Jorge Urosa Savino vertrat, der aus gesundheitlichen Gründen nicht anwesend sein konnte.<br />In seiner Predigt würdigte Bischof Fernandez den Mut des neuen Kardinals in schwierigen Zeiten, wie sie derzeit die Demokratie in Venezuela erlebe und betonte, dass er durch sein Engagement als Priester und Menschenrechtskämpfer zum Bezugspunkt für viele in der katholischen Kirche geworden sei. <br />"Wir müssen uns gemeinsam mit den Dingen konfrontieren”, so der Weihbischof von Caracas, „damit wir uns gemeinsam auf neue Situationen vorbereiten können. Wir dürfen nicht jeder Botschaft oder jedem Fantasiegebilde Gehör schenke. Denn wir haben unseren Glauben und müssen uns daran erinnern, dass unsere Kirche auf einem Felsen errichtet wurde, damit sie sich in den Dienst der Armen stellen kann".<br />Im Rahmen des feierlichen Gottesdienstes wurde auch das heilige Jahr der Barmherzigkeit beendet. <br /> <br /><br /><br />Mon, 05 Dec 2016 10:52:34 +0100VATIKAN - Kardinal Filoni: "Mit dem heiligen Franz Xaver begann die moderne Missionstätigkeit'"http://www.fides.org/de/news/61305-VATIKAN_Kardinal_Filoni_Mit_dem_heiligen_Franz_Xaver_begann_die_moderne_Missionstaetigkeithttp://www.fides.org/de/news/61305-VATIKAN_Kardinal_Filoni_Mit_dem_heiligen_Franz_Xaver_begann_die_moderne_MissionstaetigkeitRom – “Mit dem heiligen Franz Xaver begann die moderen Missionstätigkeit, die sich neuen Welten öffnete und sich vom 15. bis zum 16. Jahrhundert verbreitete“, so der Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker, Kardinal Fernando Filoni, am Fest des Schutzpatrons der Mission am vergangenen Samstag, den 3. Dezember in der römischen Kirche „Del Gesù”.<br />Als der heilige Franz Xaver 1506 geboren wurde, waren 14 Jahre seit der Entdeckung Amerikas und acht seit der Öffnung des Seewegs nach Indien vergangen. “Es waren die Anfänge jenes Jahrhunderts, indem der Apostolischen Stuhl beschloss, die Evangelisierungstätigkeit im Westen, im Orient und Süden Europas zu beginnen”, so der Kardinal, obschon erst im Jahr 1599, einige Jahrzehnte später der Vorläufer der späteren Kongregation „de Propaganda Fide“ auf den Weg gebracht wurde. “Seine Briefe, seine Berichte uns eine Gesten waren in Europa von so großer Bedeutung, dass die Päpste jener Zeit sich nicht nur gezwungen sahen, der Finanzierung von Missionsreisen ein besonderes Augenmerk zu widmen, sondern selbst die Verantwortung für missionarische Initiativen zu übernehmen”.<br />“Der heilige Franz Xaver war ein Menschen, der in der Tat ganz und gar von der Gnade des Heiligen Geistes für eine Mission erfüllt war”, so Kardinal Filoni, “doch auch heute stellt sich die Aufgabe der Mission für uns noch als dringlich dar“. Auf den Spuren des Apostels Paulus und des heiligen Franz Xaver, haben sind unzählige Missionare in den vergangenen Jahrhunderten aufeinander gefolgt, die das Evangelium auf allen Kontinenten verkündeten und noch heute “drängt uns die missionarische Hersausforderung uns den Aufruf von Papst Franziskus zu eigen zu machen, der sich eine Kirche im Aufbruch wünscht, eine missionarische Gemeinschaft, die die Initiative ergreift und zu den Völkern geht”. Dies sei die Aufgabe aller Getauften, so der Kardinal, mit der der Herr seine ganze Kirche beauftragt. <br />Neben dem heiligen Franz Xaver, den er als “großen und außergewöhnlichen Missionsreisenden bezeichnete, erinnerte der Kardinal auch an die heilige Teresa vom Kinde Jesu, “die große Mystikerin und Klausurschwester, deren leben im Geiste auf die Verkündigung des Evangeliums ausgerichtet war” und Pauline Jaricot, die junge Laiengläubige und Gründerin des Werkes für die Glaubensverkündung, die bei jungen Fabrikarbeiterinnen die Begeisterung für die Mission weckte. <br />Abschließend erinnerte Kardinal Filoni daran, dass „das missionarische Wesen der Kirche, auch die Freude über die Verkündigung des Evangeliums beinhaltet, bei dem es sich nicht um ein schönes Buch der Philosophie oder eine Geschichtensammlung handelt, sondern um die Begegnung mit Christus”.<br /> <br /><br /><br /><br /><br/><strong>Link correlati</strong> :<a href="http://www.fides.org/it/attachments/view/file/C.Fil_SFrancSav_2016.docx">Predigt des Kardinals im Wortlaut (Italienisch)</a>Mon, 05 Dec 2016 10:37:44 +0100AMERIKA/GUATEMALA - Pfarrer Stanley Rother ist der erste in den USA geborene Märtyrerhttp://www.fides.org/de/news/61303-AMERIKA_GUATEMALA_Pfarrer_Stanley_Rother_ist_der_erste_in_den_USA_geborene_Maertyrerhttp://www.fides.org/de/news/61303-AMERIKA_GUATEMALA_Pfarrer_Stanley_Rother_ist_der_erste_in_den_USA_geborene_MaertyrerAtitlan – Am gestrigen 2. Dezember bestätigte Papst Franziskus das Martyrium von Erzbischof Stanley Rother von Oklahoma City . Damit ist er der erste in den Vereinigten Staaten geborene Märtyrer. Mit der Anerkennung des Martyriums ist der Weg für seine Seligsprechung geebnet.<br />Der US-amerikanische Diözesanpriester Stanley Rother ging als Missionar nach Guatemala und war auch als Pfarrer Aplas bekannt. Dort war Rother als Gemeindepfarrer in Santiago Atitlan, Solola tätig. Von den Einheimischen, deren Sprache er neben dem Spanischen erlernte, war er als Pfarrer Aplas bekannt. Während seiner 13jährigen Tätigkeit als Pfarrer von Santiago Atitlán übersetzte er auch das Neue Testament in die Sprache der Tzutuhil und feierte auch regelmäßig Gottesdienst in der Sprache der Einheimischen. Er verließ das Land nach Ausbruch des Bürgerkriegs, kehrte aber wieder zurück, um seinen Gemeindemitgliedern beizustehen. Am 28. Juli 1981 wurde er im Pfarrhaus ermordet. Er war einer von zehn Priestern, die in Guatemala in diesem Jahr ermordet. <br /> <br /><br />Sat, 03 Dec 2016 11:51:46 +0100AMERIKA/NICARAGUA - Bischöfe treffen sich zu Gesprächen mit dem OEA-Generalsekretärhttp://www.fides.org/de/news/61302-AMERIKA_NICARAGUA_Bischoefe_treffen_sich_zu_Gespraechen_mit_dem_OEA_Generalsekretaerhttp://www.fides.org/de/news/61302-AMERIKA_NICARAGUA_Bischoefe_treffen_sich_zu_Gespraechen_mit_dem_OEA_GeneralsekretaerManagua – Die Kirche in Nicaragua sei besorgt über die soziale und politische Lange des Landes und bereit zum Gemeinwohl beizutragen. Dies betonten Vertreter der Bischofskonferenz von Nicaragua bei dem Gespräch zwischen dem Generalsekretär der Organisation der Amerikanischen Staaten, Luis Almagro, am gestrigen 2. Dezember. Almagro hatte im Rahmen seines Besuchs in Nicaragua Gespräche mit Vertretern der verschiedenen Sektoren der Gesellschaft geführt: Unternehmer, Diplomaten, Politiker und Organisationen. <br />Stellvertretend für die katholische Kirche in Nicaragua nahmen der Erzbischof von Managua, Kardinal Leopoldo Brenes und dessen Weihbischof, Silvio Baez, der Apostolische Vikar von Bluefields, Bischof Pablo Schmitz Simon, OFM Cap; und Bischof René Sándigo von Juigalpa teil. Die Bischöfe erklärten sich bereit das Land und die Bürger beim Bemühen um Demokratie, Frieden und Dialog zu unterstützen. <br />Bei dieser Gelegenheit überreichten die Bischöfe dem Vertreter der Organisation der Amerikanischen Staaten auch ein bereits im Jahr 2014 veröffentlichtes Dokument mit dem Titel “Auf der Suche nach neuen Horizonten für ein besseres Nicaragua“ . Das Dokument wurde am 21. Mai 2014 an Präsident Ortega überreicht.<br /> <br />Sat, 03 Dec 2016 11:36:22 +0100ASIEN/HEILIGES LAND - Vandalen schänden christlichen Friedhof in Kfar Yassifhttp://www.fides.org/de/news/61301-ASIEN_HEILIGES_LAND_Vandalen_schaenden_christlichen_Friedhof_in_Kfar_Yassifhttp://www.fides.org/de/news/61301-ASIEN_HEILIGES_LAND_Vandalen_schaenden_christlichen_Friedhof_in_Kfar_YassifNazareth – Das Lateinische Patriarchat Jerusalem und alle Kirchen im Heiligen Land verurteilen die Schändung des christlichen Friedhofs in Kfar Yassif in Galiläa rund 11 Kilometer nordöstlich von Acri, wo am 1. Dezember auf der Umgebungsmauer des Friedhofs und auf mehreren Grabsteinen blasphemische und obszöne Schriftzüge in arabischer Sprache und Graffitis zu sehen waren. In einer offiziellen Verlautbarung bekundet das Patriarchat die Verbundenheit mit den Familien der Verstorbenen, die auf dem geschändeten Friedhof begraben sind und fordert, Ermittlungen im Zusammenhang mit den vandalischen Aktionen. <br /> <br />Sat, 03 Dec 2016 11:13:11 +0100ASIEN - FABC-Vollversammlung: Kardinal Alencherry spricht über katholische Familien in Asienhttp://www.fides.org/de/news/61300-ASIEN_FABC_Vollversammlung_Kardinal_Alencherry_spricht_ueber_katholische_Familien_in_Asienhttp://www.fides.org/de/news/61300-ASIEN_FABC_Vollversammlung_Kardinal_Alencherry_spricht_ueber_katholische_Familien_in_AsienColombo – Die Kirche in Asien müsse die Familien auf dem Weg der Begegnung mit Christus begleiten, so der Vorsitzende des Rates der syromalabarischen Bischöfe und Erzbischof von Ernakulam-Angamaly , Kardinal George Alencherry, bei der Vollversammlung der Föderation der Asiatischen Bischofskonferenzen, , die vom 28. November bis 4. Dezember in Colombo tagt. <br />"Wir müssen in uns selbst nach Christus forschen, damit wir den anderen dabei helfen können ihm im Alltag unserer Familien und Völker zu begegnen: dies bedeutet Evangelisierung", so der Kardinal in seiner Ansprache an insgesamt rund 140 Kardinäle, Erzbischöfe und Bischöfe aus rund 40 asiatischen Ländern. An der Versammlung nehmen auch Theologen und engagierte Laien aus ganz Asien teil. <br />Im Mittelpunkt der alle vier Jahre stattfindenden Vollversammlung stand das Thema “Katholische Familien in Asien”. Dabei erörtern die Vertreter der asiatischen Ortskirchen, wie katholische Familien in Asien das Evangelium der Barmherzigkeit verkünden können. <br />Nach dem vor kurzem zu Ende gegangenen heiligen Jahr, "versuchen wir zu verstehen, welche Sendung die katholischen Familien bei der Verkündigung der Barmherzigkeit haben. Und es scheint mir, als ob wir dabei den Weg der ersten Apostel beschreiten sollten: wir müssen allen Menschen helfen Christus zu begegnen und auch darum bemühen, dass unsere Familien Christus in ihrem Alltag in der Familie und deren Umfeld erkennen“. "Dies ist die gemeinsame Aufgabe der Kirche, es ist die Sendung der Bischöfe, Priester, Ordensleute und Laien", so der Kardinal.<br />"Familien leben in Asien in einem multireligiösen Umfeld und sind von Familienmodellen anderer Religionen beeinflusst. Religionen sind in Asien ein Weg der Gottessuche. Für uns Christen steht Christus im Mittelpunkt unseres Glaubenszeugnisses. Es ist diese Einzigartigkeit Christi, der zu den Menschen gekommen ist, die uns erlöst und unser Leben bestimmt. Es ist Christus, den auch Papst Franziskus in den Mittelpunkt des Paradigmenwechsels stellt. Gott ist barmherzig und Jesus ist das Antlitz des göttlichen Erbarmens uns gegenüber". <br />Oft, so der Kardinal weiter, scheinen auch die Hirten das zu vergessen, wenn sie nur die Einhaltung von Geboten fordern und dabei die Barmherzigkeit Gottes vergessen. <br />"Christen sind berufen, die die Gegenwart Christi und das Wirken Christi in den Menschen und in der Schöpfung zu erkennen, wie der heilige Franz von Assisi dies getan hat”, so der Kardinal. <br />"Wenn wir Christus gesehen, gehört und berührt haben, können wir nicht auf den Segen verzichten, den die Christusnachfolge mit sich bringt. Unsere Familien begegnen Christus in ihrem Alltag und empfangen seinen Segen. Wir müssen zulassen, dass alles sich zum Guten für die Kirche und die Gesellschaft in Asien wendet, wie dies für den Prozess der Aussöhnung in Sri Lanka gilt”, so der Kardinal abschließend.<br /> <br />Sat, 03 Dec 2016 10:52:05 +0100ASIEN/INDIEN - Christen bitten Regierung um Maßnahmen für ein “inklusives Wachstum”http://www.fides.org/de/news/61296-ASIEN_INDIEN_Christen_bitten_Regierung_um_Massnahmen_fuer_ein_inklusives_Wachstumhttp://www.fides.org/de/news/61296-ASIEN_INDIEN_Christen_bitten_Regierung_um_Massnahmen_fuer_ein_inklusives_WachstumNew Delhi – Der Vorsitzende des “Global Council of Indian Christians” , Sajan K. George, bittet in einem Schreiben an den indischen Premierminister Narendra Modi um Maßnahmen für ein “inklusives” Wirtschaftswachstum, die verhindern, dass viele Bürger ausgeschlossen sind und ums Überleben kämpfen müssen. In seinem offenen Brief erinnert er daran, dass “das Land in zwei Teile gespalten ist” und unter Korruption und wirtschaftlicher und sozialer Armut leidet. Außerdem bezeichnet er die Beziehungen zu religiösen Minderheiten als problematisch. <br />In diesem Zusammenhang erinnert George auch an die jüngste Entwertung von Geldscheinen die als "Schritt hin zu einer Verwandlung einer bargeldlosen Wirtschaft dargestellt wurde“. Wobei jedoch aus Schätzungen der Regierung hervorgeht “40 der Inder sich nicht der Dienstleistungen der Banken bedient”, weshalb gerade die Armen und wohltätige Organisationen unter der Maßnahme leiden. <br />"Waisehäuser und Obdachlosenunterkünfte, karitative Einrichtungen sind am Rande der Erschöpfung, da es in Indien keine soziale Sicherheit zur Unterstützung von Hilfsbedürftigen gibt, so George weiter. Diese Einrichtungen seien von privaten Spenden abhängig. „Wenn man die Situation von über zwei Millionen Kleinunternehmerinnen und Bauern in Betracht zieht, dann sehen auch diese ihre Zukunft gefährdet“, heißt es in dem Schreiben weiter. "Gehälter, Unternehmen, Landwirtschaft: alle Sektoren sind betroffen. Diese Sektoren der Wirtschaft haben heute nur noch 30% der Erträge, die sie vor der Entwertung der Geldscheine erwirtschafteten”, so George weiter.<br />"In den ländlichen Gebieten basiert die Wirtschaft vor allem auf Bargeld, doch es handelt sich nicht um eine Schattenwirtschaft, denn die Steuern werden bezahlt“, heißt es in dem Scheiben weiter, „in den ländlichen Gebieten sparen die Menschen Bargeld an und bezahlen mit Bargeld, die Landwirtschaft funktioniert nur mit Bargeld".<br />Millionen Kleinunternehmer “sind auf die Unterstützung der Regierung angewiesen, damit sie ihre Geschäfte voranbringen können” und die Auswirkungen der Entwertung gemindert werden, so George abschließend, der sich für das neue Jahr „Wohlstand für alle indischen Bürger“ wünscht. <br />Fri, 02 Dec 2016 13:56:33 +0100AFRIKA/DEMOKRATISCHE REPUBLIK KONGO - Kongolesische Ordensfrau in ihrem Büro niedergestochenhttp://www.fides.org/de/news/61299-AFRIKA_DEMOKRATISCHE_REPUBLIK_KONGO_Kongolesische_Ordensfrau_in_ihrem_Buero_niedergestochenhttp://www.fides.org/de/news/61299-AFRIKA_DEMOKRATISCHE_REPUBLIK_KONGO_Kongolesische_Ordensfrau_in_ihrem_Buero_niedergestochenKinshasa – Schwester Clara Agano Kahambu von der kongolesischen Kongregation der Franziskaner Schulschwestern von Christkönig wurde am Nachmittag des 29. November in der Pfarrei Mater Die in Bukavu Opfer eines brutalen Mordes.<br />Wie die Erzdiözese mitteilt, hielt sich Schwester Clara zusammen mit einer Schülerin in ihrem Büro auf, als ein Mann in das Gebäude eindrang, der an der Pforte vorgab, er wolle seine Tochter in der Schule anmelden. Dem Mann gelang es ungestört in das Büro der Ordensfrau vorzudringen, wo er mit einem Messer auf sie einstach. Die Ordensfrau starb auf dem Transport ins Krankenhaus. <br />“Mit 40 Jahren musste diese Frau, die sich für die Rechte der Frau einsetzte sterben”, heißt es in einer Mitteilung der Erzdiözese… sie verlängert damit die lange Liste der Menschenrechtskämpfer, die in unserer Provinz gewaltsam ums Leben kamen”. <br />Schwester Clara Agano wurde am 3. Juli 1976 in der Pfarrei Luofu geboren. Am 16. November 2000 trat sie als Novizin in Bukavu in den Orden der Franziskanerinnen mit Sitz in Spalato ein, bei der sie am 2. August 2010 die ewigen Gelübde ablegte.<br />Sie unterrichtete Psychologie, Pädagogik und Katechese und war Rektorin der Schule "Marie Madeleine" und des Gemeindezentrums "Mater Dei".<br /> <br /><br /><br />Fri, 02 Dec 2016 13:54:34 +0100VATIKAN - Seligsprechungsprozess für Kardinal Massaja: Papst bestätgt heldenhafte Tugenden eines der bedeutendsten Missionare des 19. Jahrhundertshttp://www.fides.org/de/news/61298-VATIKAN_Seligsprechungsprozess_fuer_Kardinal_Massaja_Papst_bestaetgt_heldenhafte_Tugenden_eines_der_bedeutendsten_Missionare_des_19_Jahrhundertshttp://www.fides.org/de/news/61298-VATIKAN_Seligsprechungsprozess_fuer_Kardinal_Massaja_Papst_bestaetgt_heldenhafte_Tugenden_eines_der_bedeutendsten_Missionare_des_19_JahrhundertsVatikanstadt – Am gestrigen 1. Dezember bestätigte Papst Franziskus den Präfekten der Kongragation für die Selig- und Heiligsprechungsverfahen, Kardinal Angelo Amato, unter anderem die heltenhaften Tungenden des am 8. Juni 1809 geborenen und am 6. August 1889 verstorbenen Franziskanerpaters, Kardinal Guglielmo Massaja.<br />Kardinal Guglielmo Massaja gilt als einer der bedeutendsten Missionare des 19. Jahrhunderts: er verkündete als erster das Evangelium unter dem Volk der Galla im Süden Äthiopiens, mit deren Bräuchen und Traditionen er sich eingehend befasste und für die er eine Reihe von sozialen Werken auf den Weg brachte. Er wurde am 8. Juni 1809 in Piovà d'Asti geboren und trat bereits im Alter von 17 Jahren dem Franmziskanerorden bei. 1832 wurde er mit einer kirchlichen Genehmigung 13 Monate vor erreichen des Mindestlaters zum Priester geweiht. Schon als junger Priester war er ein begeisterter Förderer des Werkes füf die Glaubensverbreitung, das die katholischen Missionen in aller Welt unterstützt. Am 26. April 1846 errichtete papst Greogor XVI das Apostolische Vikariat Galla, das er wenige Tage später dem Franziskanerpater anvertraute. <br />Nachdem er in Rom zum Bischof geweiht worden war, reiste er in der Nacht des 2. Juni 1846 aus Italien ab und machte sich auf eine Reise, die sechs Jahre dauern sollte, bevor er auf das Volk der Galla stieße. Von 1852 bis 1879 gründete Kardinal Massaja versciedene Missionsstationen und den ersten katholischen Mönchsorden in Äthiopien. Er übersetzte den Katechismus in die Sprache der Galla und weihte drei Bischöfe und scheute nicht die Auseinandersetzung mit dem äthipischen Klerus und dem muslimischen Umfeld. Dabei förderte er wissehschaftliche Speditionen und führte unter den Einwohnern die Impfung gegen Pocken ein. Im Jahr 1879 wurde er des Landes veerwiesen und zog sich nach Rückkehr in das Franzskanerkloster in Frascati zurück, wo er auf Einladung von Papst Leo XIII. in zwölf Bänden seine Autobiographie verfasste. Am 6. August 1889 starbe er in San Giorgio a Cremano . Das Heiligsprechungsverfahren wurde bereits 1914 auf den Weg gebracht und wurde rund 70 Jahre lang nicht forgeführt.<br /> <br />Fri, 02 Dec 2016 12:48:15 +0100ASIEN/SYRIEN - Bischof Abou Khazen: “Fünf ‘Unterhändler’ sollen mit der Armee verhandeln”http://www.fides.org/de/news/61297-ASIEN_SYRIEN_Bischof_Abou_Khazen_Fuenf_Unterhaendler_sollen_mit_der_Armee_verhandelnhttp://www.fides.org/de/news/61297-ASIEN_SYRIEN_Bischof_Abou_Khazen_Fuenf_Unterhaendler_sollen_mit_der_Armee_verhandelnAleppo – “In den von Rebellen und Dschihadisten gehaltenen Stadtvierteln von Aleppo wurden fünf so genannte Unterhändler ernannt, die mit der syrischen Armee verhandeln sollen. Wir hoffen und beten dafür, dass dieser Weg zu einer Lösung führt, der den Menschen Leid erspart”, so der lateinische Apostlische Vikar von Aleppo, Bischof Georges Abou Khazen OFM, zur Lage nach den jüngsten militärischen Operationen in der gemarterten Stadt, wo die Regierungsarmee Stück um Stück die Viertel im Osten zurückerobert, die seit Jahren von Rebellen und dschihadistischen Milizen gehalten werden. <br />“Mindestens 20.000 Menschen mussten aus den von Rebellen kontrollierten Gebieten fliehen”, so der Bischof zur aktuellen Lage in Aleppo, “und werden von der syrischen Armee und Hilfsorganisationen versorgt. Weitere 70.000 befinden sich immer noch in den befreiten gebieten und werden dort von der Armee mit Lebensmitteln versorgt, die auch die medizinische Versorgung auf den Weg brachte. Die Menschen dort sind froh über das Ende der jahrelangen Unterdrückung. In den noch von den Rebellen gehaltenen Gebieten werden die Zivilsten an der Flucht gehindert. Manchmal auch mit Waffengewalt. Wir wissen auch von Kundgebungen, bei denen die Einwohner die Milizen der Opposition zur Rückzug aufforderten. Nun hoffen wir, dass die Gespräche zu einer Vereinbarung führen und eine Aussöhnung möglich ist. Die Unterhändler wurden natürlich mit Zustimmung der bewaffneten Gruppen ernannt”.<br /> .<br /><br />Fri, 02 Dec 2016 12:28:49 +0100AMERIKA/PARAGUAY - Bischof Cabello zur Lage in der Diözese Concepcion: “Hier stimmt etwas nicht”http://www.fides.org/de/news/61294-AMERIKA_PARAGUAY_Bischof_Cabello_zur_Lage_in_der_Dioezese_Concepcion_Hier_stimmt_etwas_nichthttp://www.fides.org/de/news/61294-AMERIKA_PARAGUAY_Bischof_Cabello_zur_Lage_in_der_Dioezese_Concepcion_Hier_stimmt_etwas_nichtCaacupé – Im Rahmen der Vorbereitung auf das Fest der Madonna di Caacupé begegnete Bischof Miguel Ángel Cabello Almada Concepción im Marienheiligtum hunderten Jugendlichen aus dem ganzen Land. <br />In seiner Ansprache an die Jugendlichen erinnerte Bischof Cabello Almada auch an die Realität, in der die Einwohner der Diözese leben, wo die Sondereinheiten der Armee zur Bekämpfung der Guerillakämpfer FTC angeblich den Befehl erhalten haben sollen, nicht gegen die Banden der EPP vorzugehen. "Wir haben uns mehrmals zu Gesprächen mit Migliedern der FTC getroffen, die eine Unentschlossenheit beklagen, da sie keine Befehle erhalten und doch vor Ort stationiert wurden und der Situation ausgesetzt sind”, so Bischof Cabello. „Irgendetwas stimmt hier nicht“, beklagt der Bischof, der daran erinnert, dass bei jüngsten Übergriffen im August dieses Jahres in Arroyito sieben Soldaten ums Leben kamen .<br />Die Kirche sei durch ihren Verkündigungsauftrag auch dazu verpflichtet, die Sorgen der Menschen im Alltag zu teilen und sich der Soldaten anzunehmen, die die Sicherheit gewährleisten sollen. <br />Bischof Cabello betont auch, dass die Ressourcen, die in die Einheiten der FTC investiert werden von größerem Nutzen für die Region wären, wenn man sie für Krankenhäuser, Schulen oder Straßen zur Verfügung gestellt hätte. <br />Nach Angaben der einheimischen Presse wurden für die Sondereinheiten der FTC in den vergangenen drei Jahren insgesamt über 107 Millionen Dollar bereitgestellt. <br /> <br /><br />Fri, 02 Dec 2016 12:13:20 +0100AFRIKA/SUDSUDAN - Bischof von Yei nach ethnischen Massakern: “Die Menschen leben in ständiger Angst”http://www.fides.org/de/news/61295-AFRIKA_SUDSUDAN_Bischof_von_Yei_nach_ethnischen_Massakern_Die_Menschen_leben_in_staendiger_Angsthttp://www.fides.org/de/news/61295-AFRIKA_SUDSUDAN_Bischof_von_Yei_nach_ethnischen_Massakern_Die_Menschen_leben_in_staendiger_AngstJuba - “Über einhundert Menschen leben in Angst und Schrecken angesichts der Unsicherheit und können die Stadt nicht verlassen”, so Bischof Erkolano Lodu Tombe von Yei im Gespräch mit “Radio Easter” in einem Kommentar zur Welle der Morde und den Massakern, für die bewaffnete Gruppen verantwortlich gemacht werden, die gegen Anhänger des ehemaligen stellvertretenden Präsidenten Riek Machar kämpfen .<br />“In Yei wird zur Zeit zwar nicht geschossen aber die Menschen leben in ständiger Angst vor einer neuen Welle der Gewalt” so Bischof Lodu. Wie der Bischof mitteilt, können die Einwohner der umliegenden Dörfer nicht über den Landweg nach Yei kommen, während die Bauern ihre Felder nicht bewirtschaften können und die Menschen auch künftig auf Lebensmittelhilfen angewiesen sein werden. <br />Der Bürgerkrieg zwischen dem Präsidenten Salva Kiir und dem ehemaligen stellvertretenden Präsidenten Riek Machar hat inzwischen die Dimensionen eines ethnischen Konflikts angenommen, der Dinka und Nuer einander gegenüberstellt. Die anderen im Land lebenden Volksstämme schließen sich einer der beiden Fraktion an und erhoffen sich davon eigene Vorteile. <br />Der Vertreter der USA beim Rat für Menschenrechte der Vereinten Nationen in Genf beklagt unterdessen, dass die südsudanesische Regierung das gewaltsame Vorgehen gegen die Einwohner der Region Equatoria unterstützt. <br /> <br /><br />Fri, 02 Dec 2016 11:47:14 +0100AMERIKA/USA - Brände verwüsten das Fremdenverkehrsgebiet der Great Smoky Mountainshttp://www.fides.org/de/news/61293-AMERIKA_USA_Braende_verwuesten_das_Fremdenverkehrsgebiet_der_Great_Smoky_Mountainshttp://www.fides.org/de/news/61293-AMERIKA_USA_Braende_verwuesten_das_Fremdenverkehrsgebiet_der_Great_Smoky_MountainsGatlinburg – Viele Einwohner der Diözese Knoxville verloren bei den jüngsten Bränden in der Fremdenverkehrsregion Great Smoky Mountains ihr Haus und ihren Arbeitsplatz. Dies teilt Bischof Richard F. Stika Knoxville zu den verheerenden Bränden vom vergangenen 29. November mit. Nach Agenturberichten starben mindestens sieben Menschen, während insgesamt 45 schwer verletzt wurden. Zwei weitere Menschen starben am Tag darauf bei einem Hurrikan, der die Region heimsuchte. Mindestens 300 Einrichtungen wurden in Gatlinburg verwüstet, weitere 700 Strukturen in der Region Sevier County.<br />"Die katholische Gemeinde East Tennessee betet für alle, die von den Bränden in Gatlinburg betroffen sind", so Bischof Stika, der um Hilfen für die Einwohner der betroffenen Gebiete bittet. Die Leiterin von Catholic Charities in East Tennessee, Schwestern Mary Christine Cremin, koordiniert die Hilfsprogramme für die Einwohner von Gatlinburg und Sevier County.<br />Wie das Ministerium für Landwirtschaft mitteilt, gibt es noch 47 Brandherde, die jedoch unter Kontrolle sind. Insgesamt wurden 6.000 Hektar Land verwüstet. Für die über 180.000 Einwohner von Knoxville wurde eine Warnung ausgegeben. Die insgesamt 4.100 Einwohner der Stadt Gatlinburg wurden evakuiert.<br /> <br /><br />Fri, 02 Dec 2016 11:29:49 +0100