ASIEN/USBEKISTAN - Bischöfe Zentralasiens bringen Verbundenheit mit Papst Leo XIV. zum Ausdruck und wählen Kardinal Marengo zum Vorsitzenden der Bischofskonferenz

Montag, 20 April 2026 ortskirchen   kardinäle   bischofskonferenzen   frieden   papst leo xiv.  

VaticanMedia

Taschkent (Fides) – Unterstützung für Papst Leo XIV. „in seinen Friedensbemühungen und in seinem pastoralen Dienst an der ihm anvertrauten Herde und an allen, die unter Krieg und Ungerechtigkeit leiden“ bekräftigen die Bischöfe der zentralasiatischen Länder, die sich vom 15. bis 19. April in Taschkent, Usbekistan, zur Fünften Vollversammlung der Zentralasiatischen Bischofskonferenz versammelt hatten.
Zu Beginn ihrer Versammlung brachten sie damit ihre Verbundenheit mit dem Bischof von Rom nach den verbalen Angriffen von US-Präsident Donald Trump zum Ausdruck. Die Teilnehmer der Versammlung beteten laut einer am Ende der Tagung veröffentlichten Erklärung auch „um den Frieden für die gesamte Menschheit“. An der Versammlung nahmen die Bischöfe von Usbekistan, Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan, der Mongolei und Aserbaidschan teil. Zu Beginn des Treffens war auch Erzbischof George Panamthundil, Apostolischer Nuntius in Kasachstan, Kirgisistan und Tadschikistan, anwesend. Der Apostolische Nuntius in Usbekistan und Russland, Erzbischof Giovanni D'Aniello, richtete eine Grußotschaft an die Teilnehmer der Vollversammlung.
Am am vergangenen 17. April fanden die Wahlen des Vorstands der Konferenz statt. Kardinal Giorgio Marengo wurde zum Vorsitzenden, Bischof José Luis Mumbiela Sierra zum stellvertretenden Vorsitzenden und Bischof Jewgeni Zinkowski zum Generalsekretär gewählt.
Während der Plenarsitzungen tauschten die Bischöfe Erfahrungen in der Seelsorge aus und schilderten die dringenden Bedürfnisse der verschiedenen Ortskirchen mit dem Ziel „sich gegenseitig in der Einheit und der Verantwortung für den ihnen anvertrauten Auftrag zu unterstützen“.
Am 18. April besuchten katholischen Bischöfe in der usbekischen Hauptstadt das Zentrum für Islamische Zivilisation in Usbekistan. Sie sahen den Besuch als Gelegenheit, ihr Engagement für den interreligiösen Dialog zu bekräftigen.
Wie die Bischöfe Zentralasiens in ihrer Abschlusserklärung betonten, „rufen sie alle Gläubigen dazu auf, inständig für den Frieden unter den Völkern zu beten, die unter ungerechten Kriegen leiden, und sie der besonderen Fürsprache der Jungfrau Maria, der Königin des Friedens, anzuvertrauen, um den Segen eines gerechten und dauerhaften Friedens für alle zu erbitten.“
(GV) (Fides 20/4/2026)


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