OZEANIEN/AUSTRALIEN - Kardinal Bo über die Arbeit der Päpstlichen Missionswerke: “Nicht nur Nächstenliebe, sondern Gemeinschaft”

Dienstag, 12 Mai 2026 päpstliche missionswerke   bischöfe   evangelisierung   nächstenliebe   solidarietät  

Catholic Mission

Sydney (Fides) – Nicht nur Nächstenliebe, sondern Gemeinschaft. So definierte der Erzbischof von Yangon Kardinal Charles Maung Bo, das Egagement der Nationaldirektion der Päpstlichen Missionswerke in Australien („Catholic Mission“) zugunsten der Menschen in Myanmar. Er tat dies bei der Eröffnung der alle zwei Jahre stattfindenden Vollversammlung der Australischen Bischofskonferenz, an der er vergangene Woche teilnahm.
Der Erzbischof von Yangon erläuterte, wie Myanmar gleichzeitig Wirtschafts-, Beschäftigungs-, Sozial-, Gesundheits- und Bildungskrisen durchlebt. „Ihre Solidarität ist keine abstrakte Idee; sie ist ein Licht in der Dunkelheit“, sagte er. „Ihre Unterstützung erinnert unser leidendes Volk daran, dass es von der Weltkirche nicht vergessen ist.“ Der Kardinal, ein Salesianer Don Boscos, fügte hinzu, dass das Jubiläum anlässlich der Einführung des Weltmissionssonntags vor 100 Jahren uns daran erinnere, dass Mission „nicht nur die Arbeit von Missionaren ist, sondern die Verantwortung der gesamten Kirche“. Kardinal Bo bat um Gebete für die Menschen in Myanmar und leitete anschließend gemeinsam mit den Bischöfen eine kurze Zeremonie zur Amtseinführung des neuen Nationaldirektors von „Catholic Mission“, Peter Gates.
„Die Anwesenheit von Kardinal Bo inmitten aller australischen Bischöfe und seine Zusammentreffen mit so vielen Australiern während seines Besuchs verkörperten durch Gesten, Worte und Taten das von Papst Leo XIV. gewählte Thema des Weltmissionssonntags: ‚Eins in Christus, vereint in der Mission‘“, sagte Peter Gates gegenüber Fides. „Diese Momente der Gnade“, fügte Gates hinzu, „waren wunderbare Zeichen der Hoffnung für alle und für eine Welt, die so dringend Einheit, Frieden und Liebe braucht.“
(EG) (Fides 12/5/2026)


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