EUROPA/ITALIA - Schwestern von den Aposteln: "Frieden ist ein Geschenk, aber auch eine Verpflichtung“

Montag, 23 März 2026

Rom (Agenzia Fides) – „In einer Welt voller Angst und Spaltung wollen wir weiterhin an die Möglichkeit der Geschwisterlichkeit glauben. Wir wollen Menschen sein, die mit Einfachheit und Mut bezeugen, dass Frieden mit versöhnten Beziehungen beginnt, mit Worten, die aufbauen, mit Gesten, die willkommen heißen“, so die die Schwestern Unserer Lieben Frau von den Aposteln (NSA) einem Aufruf zur diesjährigen Fastenzeit, während die Welt von Kriegen, Spannungen und Konflikten erschüttert wird.
„Unsere Herzen dürfen nicht gleichgültig bleiben“, erklären die Ordensfrauen. „Als Schwestern von den Aposteln verspüren wir den starken Ruf, die Hoffnung zu bewahren und eine Stimme des Friedens zu sein, besonders in dieser Zeit der Gnade, die uns die Fastenzeit schenkt. Frieden ist ein Geschenk, aber auch eine Verpflichtung. Er ist ein Same, der nur so weit wächst, wie jeder von uns ihn pflegt und zum Keimen bringt.“
Im Einklang mit den Aufrufen der Kommission der Europäischen Bischofskonferenzen, der Internationale Union der Ordensoberinnen und verschiedener kirchliche Gremien schließen sich die Ordensschwestern von ihren verschiedenen Wirkungsorten aus zusammen: „Es ist eine Einladung, die Grenzen überschreitet und unterschiedliche Gemeinschaften, Völker und Berufungen in einem gemeinsamen Gebet vereint. Jede Gemeinschaft, jede Schwester bringt die Gesichter und Geschichten, denen sie täglich begegnet, ins Gebet ein: Frauen, Männer, Familien, junge Menschen, die ohne Angst leben möchten, die von einer besseren Zukunft träumen, die auf die konkrete Hoffnung auf wahren Frieden hoffen.“
Die Ordensfrauen erinnern insbesondere „an unsere Schwestern im Libanon und an das libanesische Volkes, das jahrelang unter Instabilität, Wirtschaftskrise und wachsenden Spannungen gelitten hat und nun auch noch unter den anhaltenden Bombenangriffen im Süden des Landes, die bis nach Beirut reichen“. „In unseren Herzen tragen wir alle vom Krieg gezeichneten Regionen: die Ukraine, das Heilige Land, die Sahelzone, den Sudan, Myanmar und so viele andere, oft vergessene Orte. Jeder Krieg ist eine Niederlage für die Menschheit; jedes verlorene Leben ist eine Wunde, die uns alle betrifft. In dieser Fastenzeit möchten wir unser persönliches und gemeinschaftliches Gebet intensivieren und uns einem großen Chor anschließen, der Europa und die ganze Welt umfasst“, bekräftigen die Schwestern abschließend.
(AP) (Fides 23/3/2026)


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