ASIEN/ARABISCHE EMIRATE - Operation „Brüllen des Löwen”: Bischof Martinelli ruft zum täglichen Rosenkranzgebet für den Frieden auf

Montag, 2 März 2026 krieg   krisengebiete   gebet   papst leo xiv.  

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Abu Dhabi (Fides) – Zum täglichen den Rosenkranzgebet „für Frieden und Versöhnung“ und zum „Gebet für Frieden und Sicherheit aller Völker dieser Region“ bei den heiligen Messen ruft Bischof Paolo Martinelli, Apostolischer Vikar des Südlichen Arabien, die katholischen Gemeinden der Vereinigten Arabischen Emirate, Omans und Jemens, wenige Stunden nach Beginn des US-amerikanischen und israelischen Angriffs auf den Iran am Samstagmorgen, dem 28. Februar, auf.
„Wir alle sind besorgt über die Entwicklungen in der internationalen Lage im Nahen Osten“, so der Apostolische Vikar, der dem Kapuzinerorden angehört, in einer kurzen Botschaft. Bischof Martinelli appellierte zudem an „alle Gläubigen“ des Vikariats, „Ruhe zu bewahren und alle Anweisungen unserer staatlichen Behörden sorgfältig zu befolgen“. Bischof Martinelli bittet in seiner Botschaft auch darum, „dass die Muttergottes von Arabien über uns alle wachen möge; dass unsere Schutzpatrone Petrus und Paulus uns beschützen mögen; und dass die Fürsprache des heiligen Franz von Assisi uns Frieden schenke.“
Als Reaktion auf die Bombardierungen Israels und der USA hat der Iran Angriffe auf die Golfstaaten gestartet und Flughäfen, Gebäude, Häfen und zivile Infrastruktur ins Visier genommen. Auch die Vereinigten Arabischen Emirate wurden in den letzten Stunden von iranischen Raketen und Drohnen angegriffen. Laute Explosionen waren in Abu Dhabi und Dubai sowie in anderen Städten der Golfstaaten (Doha, Manama, Kuwait-Stadt) zu hören.
Am Abend des Sonntags, dem 1. März, äußerte sich der Apostolischer Vikar Martinelli in einem Webinar der „Oasis Foundation“ und des Kulturzentrums Mailand, auch zu den Worten, die Papst Leo XIV. wenige Stunden zuvor nach dem sonntäglichen Angelusgebet gesprochen hatte (vgl. Fides, 01/03/2026).
„Dies sind präzise und klare Worte von besonderer Bedeutung. Wir haben ihnen aufmerksam zugehört, und ich persönlich habe dem Herrn für diese Worte gedankt, die uns in diesem dramatischen Moment erreichen“, so Bischof Martinelli, der erklärte, die anhaltende Eskalation im Iran und im Nahen Osten sei „hoffnungslos“ und es gebe „keine Alternative zu Dialog und Diplomatie“. „Ich bin Papst Leo sehr dankbar“, betonte der Apostolische Vikar von Südarabien, „dass er den Ausdruck ‚das Wohl der Völker‘ verwendet hat. Das ist sehr wichtig: das Wohl des Volkes, das Wohl derer, die sich jeden Tag dem Leben stellen müssen, die Probleme mit Nahrung, Arbeit, der Versorgung ihrer Kinder und dem Weiterkommen haben“.
(GV) (Fides 2/3/2026)

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