EUROPA/SCHWEIZ - Sternsingerinnen und Sternsinger begegnen in Rom Papst Leo XIV.: Ein starkes Zeichen der Hoffnung

Dienstag, 6 Januar 2026 jugendliche     papst leo xiv.   kindermissionswerk  

© Vatican Media / Missio Svizzera

Freiburg (Fides) – Mit Gesang, Segen und eindrücklichen Begegnungen hat das neue Jahr im Herzen der Weltkirche begonnen: Schweizer Sternsingerinnen und Sternsinger feierten heute den Neujahrsgottesdienst im Petersdom gemeinsam mit Papst Leo XIV. Die drei Sternsingerinnen Anna (13), Giulia (12) und Larissa (8) sowie der Sternsinger Fabian (11) aus der Pfarrei St. Martin in Arbon waren am Neujahrsgottesdienst mit Papst Leo XIV. im Petersdom dabei. Insgesamt nahmen 19 weitere Sternsingerinnen und Sternsinger aus Deutschland, Österreich, Südtirol, der Slowakei und Ungarn an der Eucharistiefeier teil
Drei Sternsingerinnen aus verschiedenen Ländern durften in ihren festlichen Gewändern sogar an der Gabenprozession teilnehmen, die von der Missio-Schweiz-Mitarbeiterin Leticia Schäfer aus Bern und ihrer Familie angeführt wurde. «Die Teilnahme an der Gabenbereitung in der ersten Messe des Jahres mit Papst Leo war sehr bewegend und unvergesslich. Er war sehr herzlich und liebevoll und hat mit seinen Worten unsere Herzen tief berührt. Wir durften die Hostien und die Patene zum Altar bringen und haben dies als eine Einladung Gottes verstanden, unsere Arbeit und alles, was wir tun, Ihm darzubringen – damit Er alles in etwas Heiliges verwandelt», sagt Leticia Schäfer.
Bereits am 31. Dezember durften die Sternsingerinnen und Sternsinger aus Arbon sowie die anderen Delegationen an einer Audienz mit Papst Leo XIV. teilnehmen. In einer warmen und offenen Atmosphäre nahm sich der Papst Zeit für die Kinder, hörte ihnen aufmerksam zu, segnete sie und dankte ihnen für ihren Einsatz für benachteiligte Kinder weltweit.
Der Rombesuch umfasste neben Audienz und Neujahrsgottesdienst weitere prägende Stationen. Die Delegation aus Arbon wurde in der Schweizer Botschaft beim Heiligen Stuhl empfangen und besuchte die Päpstlichen Missionswerke, wo die weltkirchliche Dimension des Sternsingens im Zentrum stand.
Besonders eindrücklich war auch die Begegnung mit Kardinal Kurt Koch. Der Schweizer Kardinal dankte den Kindern und Jugendlichen für ihren Einsatz und betonte die besondere Kraft des Sternsingens: Dass Kinder Erwachsene segnen, sei ein starkes Zeichen gelebten Glaubens. «Segen heisst, Gutes zu sagen – und genau das tut ihr», ermutigte er die Sternsingerinnen und Sternsinger.
Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch bei der Päpstliche Schweizergarde. Führung, gemeinsames Essen und der herzliche Dank für den jährlichen Sternsingersegen machten diese Begegnung – gerade für die jüngsten Teilnehmenden – zu einem unvergesslichen Erlebnis. Kristina Kleiser, Kampagnenverantwortliche von Young Missio, ordnet die Bedeutung der Romreise ein: «Die Romreise der Sternsingerinnen und Sternsinger setzt ein starkes Zeichen für Frieden und Solidarität. Rund um das Hochfest der Gottesmutter Maria am 1. Januar tragen sie ihre Botschaft der Hoffnung ins Herz der Weltkirche. Das Sternsingen ist eine lebendige Tradition, in der Kinder Verantwortung übernehmen, Junge wie Erwachsene segnen und sich für Kinder in aller Welt einsetzen – über Grenzen hinweg und im Zeichen des Friedens.». Während die Begegnungen in Rom ein starkes internationales Zeichen setzen, findet das Sternsingen gleichzeitig in der Schweiz statt: Gerade jetzt, von Neujahr bis Dreikönig, sind wieder über 10'000 Sternsingerinnen und Sternsinger in der ganzen Schweiz unterwegs. Sie bringen den Segen « C+M+B » in Häuser und Wohnungen und sammeln Spenden für benachteiligte Kinder weltweit (vgl. Fides 20/12/2025).
(EG) (Fides 6/1/2026)


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