ASIEN/MYANMAR - Corona-Pandemie: Jugendliche unterstützen Gesundheitseinrichtungen als ehrenamtliche Helfer

Mittwoch, 17 Juni 2020   freiwilliger hilfsdienst   jugendliche   ortskirchen    

Yangon (Fides) - Diese jungen Menschen sind "das schöne Gesicht der Nation", sie "sind ein Vorbild für alle und zeugen davon, dass es Hoffnung für die Zukunft gibt", so die Bischofskonferenz von Myanmar und der Rat der Kirchen von Myanmar zu den ehrenamtlichen Diensten junger christlicher Freiwilliger im Kampf gegen die Pandemie. Mit ihrem Engagement folgen junge Christen einem Aufruf der bischöflichen Jugendkommission, die in den letzten Wochen junge Menschen aufgefordert hatte, ihren Beitrag zur Bewältigung der Gesundheitskrise zu leisten.
Eine große Gruppe junger freiwilliger Helfer unterstützte das Gesundheitspersonal im Kampf gegen das Coronavirus im Krankenhaus in Okklapa im Süden von Yangon. Einige kündigten sogar vorübergehend ihre Arbeit, um im Kampf gegen die Pandemie an vorderster Front mitzuwirken: es handelt sich um acht junge Katholiken und vier Vertreter anderer christlicher Konfessionen, deren Engagement vom Direktor des Krankenhauses und von den Ärzten und Vertretern der Kirche hoch geschätzt wurde. Gemeinsam bringen sie die Hoffnung zum Ausdruck, dass junge Menschen "andere dazu inspirieren können, ihre Zeit und Energie in den Dienst des Gemeinwohls zu stellen“. In der Diözese Yangon wurden verschiedene katholische Einrichtungen, darunter auch das Priesterseminar für Krankenschwestern, Ärzte, Freiwillige und Mitarbeiter zur Verfügung gestellt, die im Kampf gegen die Pandemie eingesetzt waren. Damit wollten die christlichen Kirchen konkret ihren Beitrag zu den Bemühungen der Institutionen leisten.
In der Diözese Pathein verteilen die jungen Helfer der "Karuna" (Caritas) Lebensmittel und medizinische Geräte an die Gesundheitseinreichtungen, Quarantänezentren und entlegeneren Dörfer der Stadt. Wie Isidore Saw Ko Ko vom Karuna-Team der Diözese gegenüber Fides betont, wurden etwa tausend Arbeiter und Familien mit dieser Hilfe versorgt. "Wir haben 683 Mitarbeitern des Gesundheitswesens Schutzausrüstung zur Verfügung gestellt, wenn nützlich ist, wenn sie Kinder impfen, während auch über 150 Personen in Quarantäne Masken, Händedesinfektionsmittel, Seifen und Schutzausrüstung erhalten haben". Mehrere Dörfer in der Gemeinde Thabaung haben wurden mit nützliche Materialien und Informationen versorgt, um die Ausbreitung von Covid-19 zu verhindern
Der Präsident der Caritas (Karuna) in Myanmar, Bischof Raymond Sumlut Gam, bestätigte gegenüber Fides, dass "die katholische Kirche in Myanmar in all ihren Komponenten, darunter Bischöfe, Priester, Ordensleute, Laien, Jugendliche und Familien, vereint ist, wenn es darum geht die anhaltenden Krise zu bewältigen und dabei das Gesicht der Nächstenliebe, des Mitgefühls und der Solidarität gegenüber den Armen und Leidenden zu zeigen".
(SD-PA) (Fides 17/6/2020)
 



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