AMERIKA/PERU - Korruptionsskandale und Vorwürfen gegen Apostolische Bewegung: “Unser Land braucht Wahrheit"

Freitag, 20 Januar 2017 evangelisierung   politik   bischofskonferenzen   korruption  

Lima (Fides) – Zum Abschloss der 109. Vollversammlung veröffentlicht die Peruanische Bischofskonferenz eine Verlautbarung, in der sich die Bischöfe mit den Opfern der Naturkatastrophe solidarisch erklären, zu denen es infolge heftiger Regenfälle in der Nähe der Hauptstadt in den vergangenen Tagen gekommen war. Außerdem äußern sich die Bischöfe besorgt über die in jüngster Zeit bekannt gewordenen Korruptionsskandale.
"Wir sind besorgt über die Korruption, von der einheimische und ausländische Finanzunternehmen sowie hochrangige Beamte betroffen sind. Wir wünschen uns, dass die Justiz entschlossen dagegen vorgehen wird und wir die Wahrheit erfahren. Wir lehnen Korruption, von woher sie auch kommt, mit Nachdruck ab“, heißt es in der Verlautbarung.
Die Bischöfe äußern sich auch zum Fall der Apostolischen Bewegung “Sodalitium Christianae Vitae”: "Wir unterstützen alle, die Wahrheit im Zusammenhang mit den Anschuldigungen gegen Mitglieder der Bewegung fordern und erklären: „Wir unterstützen alle, die die Wahrheit im Zusammenhang mit den Vorwürfen gegen die Mitglieder der Bewegung erfahren wollen und sind solidarisch mit den Opfern, für die wir einen angemessenen Schadenersatz erwarten“.
(CE) (Fides, 20/01/2017)


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