AMERIKA/BRASILIEN - Exekutiv-Sekretäre der CNBB bei den Terena-Eingeborenen

Samstag, 23 Juli 2016 eingeborene   bischofskonferenzen  

CNBB

Campo Grande ( Fides) – Im Rahmen der dichten Agenda für ihr Treffen in Campo Grande (18.-22. Juli) haben die Exekutiv-Sekretäre der 18 Regionen in der Brasilianischen Bischofskonferenz (CNBB) auch einen Besuch in der Eingeborenen-Gemeinde Miranda, in der Diözese Jardim gemacht.
Wie die CNBB in einem Fides übermittelten Bericht schreibt, sind die Exekutivsekretäre am 20. Juli in die Gemeinde Miranda (Diözese Jardim) gefahren und haben dort einige Dörfer von Terena-Eingeborenen besucht. Allein in der Diözese Jardim sind diese im gesamten Staat von Mato Grosso do Sul zahlreichen Terena mehr als 10.000.
In Begleitung von P. Antonio Ferreira Catelan und vom Bischof von Jardim, S.E. Mons. João Gilberto Moura, wurden die Sekretäre im Dorf Babaçu - Gemeinde Nossa Senhora da Immacolada Concecao – von ca. 60 Personen empfangen: Häuptlinge, Schamane und 12 Dorfvorsteher.
Drei von ihnen brachten einige Themen vor, die sie derzeit für besonders wichtig erachten: Ihre Bemühungen in den Dörfern für die Rettung und Wahrung der Eingeborenen-Kultur; Konsolidierung der Eingeborenen-Identität mittels der ursprünglichen Sprachen, der Tänze und Rituale; Kampf um die Einhaltung der gesetzlichen Garantien für die Landmarkierung.
Hinsichtlich der Kirche, die bei diesen Menschen sehr geschätzt ist, haben die Stammesführer vermehrte Präsenz gefordert. Sofern möglich, sollten die Priester Familien besuchen, um ihre Realität besser kennen zu lernen und sich mit der Eingeborenen-Kultur vertraut zu machen. Es wurden auch konkrete Probleme aufgezeigt wie Mangel an Gesundheitsbetreuung und Alkohol-und Drogenmissbrauch. Nach diesen Darlegungen haben die Sekretäre im Dialog mit den Ansässigen über vermehrtes Verständnis zwischen Kirche und Eingeborenen-Realität gesprochen. Abschließend bezeichnete Mons. João Gilberto Moura das Treffen als „historisch“. „Wir sind eine lebendige Kirche, eine Gemeinschaftskirche. Vieles von dem, was hier heute gesagt wurde, wird dazu beitragen unsere Arbeit in der Dözese Jardim wie in der Kirche Brasiliens zu verbessern“. Für den Bischof handelte es sich um ein bemnerkenswertes Treffen, wie es zwischen der Kirche und dem Terena-Volk nie zuvor gegeben hat.
(SL) ( Fides 23/07/2016)


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