ASIEN/HONGKONG - Aufbruch zum „Weg“ hin zur Diözesanversammlung über die Synodalität

Freitag, 18 September 2026 ortskirchen   synodalität   diözesen  

photo: Kung Kao Po/Sunday Examiner

Hongkong (Fides) – Im Hinblick auf die für Februar 2027 geplante Diözesanversammlung zur Synodalität feiert die Diözese Hongkong am Samstag, dem 19. September, den Beginn des „synodalen Weges“. Wie „Kung Kao Po“, die Wochenzeitung der Diözese Hongkong, berichtet, nahm die mit der Gestaltung des synodalen Weges beauftragte Diözesangruppe zur Vorbereitung auf diese Initiative an einem Treffen teil, das von der für die Synodalität zuständigen Arbeitsgruppe der Föderation der asiatischen Bischofskonferenzen (FABC) organisiert wurde und vom 1. bis 3. September in Bangkok, Thailand, stattfand.

Das Treffen brachte Gruppen zusammen, die sich mit der Synodalität beschäftigen und diese fördern. Diese Gruppen kamen aus 21 kirchlichen Gemeinschaften in Asien. Es begann mit einer kreativen Aktivität mit dem Titel „Der synodale Weg entsteht aus Freundschaft“. Damit sollte hervorgehoben werden, dass das gemeinsame Vorranschreiten nicht nur die Versammlungen und Strukturen der Kirche betrifft.
Vielmehr entsteht es vor allem aus der Begegnung zwischen den Menschen, aus dem gegenseitigen Zuhören und aus der Verbundenheit in Christus.

Das Treffen in Bangkok forderte die Teilnehmer auf, sich nicht in der Suche nach schnellen Antworten und wirkungsvollen Formeln oder in der Festlegung von Programmen und Aktionsplänen zu verausgaben.
Vielmehr wurden sie ermutigt, im Gebet innezuhalten, Zeit für das Zuhören und für gemeinsame Entscheidungen zu finden, um zu erkennen, wie der Herr die Ortskirchen zur Verwirklichung seines Willens führt.

Die Arbeitsgruppe der Diözese Hongkong berichtete über ihre neuen Erfahrungen mit dem synodalen Weg und analysierte dabei auch einige besonders wertvolle Initiativen sowie die dringenden Anliegen, die zu deren Entstehung geführt hatten.

Mit Blick auf die Zukunft des synodalen Weges ermutigte Kardinal Pablo Virgilio David, Vorsitzender der FABC-Kommission für Synodalität, die in den verschiedenen lokalen Kontexten engagierten Gruppen, das stille und zurückhaltende Wirken des Heiligen Geistes zu erkennen und dabei die „größeren Dinge“ zu wahrzunehmen, die Gott in der Kirche und in der Gesellschaft vollbringt.
Er forderte sie zudem auf, den Wunsch nach Kontrolle über den Ausgang aufzugeben und sich ganz dem Wirken des Heiligen Geistes hinzugeben.

(NZ) (Fides-Agentur 18/9/2026)


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