Abuja (Fides) – Die Gläubigen, die am 18. Januar aus mehreren Kirchen der Gemeinde Kurmin Wali im Bezirk Kufana der lokalen Verwaltungsregion Kajuru im Bundesstaat Kaduna im Norden Nigerias entführt worden waren, sind wieder frei.
Nach nigerianischen Presseberichten wurden die Entführten am späten Abend des 4. Februar freigelassen, nachdem zwischen 23 und 2 Uhr nachts mehrere Lastwagen gesehen worden waren, die in einen Wald in der Nähe der Stadt Maro ein- und ausfuhren.
Mindestens 177 Gläubige aus zwei Kirchen der afrikanischen „Seraphim and Cherubim Church“ (African Indigenous Church – AIC) waren am Sonntag, dem 18. Januar, während eines Gottesdienstes entführt worden, als eine Gruppe bewaffneter Männer eindrang und die Entführten in den Wald verschleppte (vgl. Fides 21/1/2026).
Von diesen 177 Personen konnten etwa 80 Ende Januar fliehen. Nach Angaben der lokalen Behörden befanden sich 86 Personen noch in der Gewalt der Entführer, die nun laut Behördenangaben durch eine gemeinsame Operation verschiedener Sicherheitskräfte befreit wurden.
(L.M.) (Fides 5/2/2026)