ASIEN/PAKISTAN - Erzbischof Shaw: Ramadan im Zeichen des Dialogs und des Friedens”

Freitag, 23 Juni 2017 dialog   menschenrechte   islam   ortskirchen   christentum   frieden   religiöse minderheiten  

Lahore (Fides) – “Wir haben im Ramadan eine interreligiöse Friedensaktion auf den Weg gebracht und Olivenbäume vor christlichen Kirchen, Moscheen und Koranschulen und katholischen Schulen gepflanzt. Diese Initiative ist von großer Symbolkraft, denn christliche und muslimische Religionsvertreter haben die Bereitschaft zur friedlichen Zusammenarbeit und zum harmonischen Zusammenleben in Pakistan unter Beweis gestellt”, so der Vorsitzende der bischöflichen Kommission für interreligiösen Dialog und Ökumene, Erzbischof Sebastian Shaw von Lahore. “Auf dem Weg des interreligiösen Dialogs werden wir entschlossen und überzeugt voranschreiten, auch wenn wir auf Schwierigkeiten stoßen und Extremisten versuchen Hass zu verbreiten”.
Zum Id-al Fitr-Fest am Ende des Ramadan veranstalten muslimische Religionsvertreter in verschiedenen Diözesen Pakistans gemeinsame Veranstaltungen “im Zeichen der guten Nachbarschaft” zwischen Christen und Muslimen.
Dabei hätten sich auch im Laufe des Ramadan auch gezeigt, dass “das Evangelium uns lehrt auf das Böse mit dem Guten zu antworteten”, so der Erzbischof. “Damit wollen wir die Bereitschaft zum harmonischen Zusammenleben unter Beweis stellen, auch wenn es zu schmerzlichen oder negativen Eposoden kommt…. Unsere Religionen lehren uns die Liebe. Wir befinden uns auf demselben Weg” auf der Grundlage des “Prinzips der Inklusion“ und der Einheit.
Unterdessen organisiert die Kommission der Diözese Faisalabad für interreligiösen Dialog in den vergangenen Tagen ein “Iftar-Abendessen” zu dem zahlreiche muslimische Religionsvertreter eingeladen waren. Dabei wurde das Glückwunschschreiben von Papst Franziskus zum Ende des Ramadan verlesen.
(PA) (Fides 23/6/2017)


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