AMERIKA/HAITI - Hurrikan Matthew: Bisher wurden bei stündlich steigenden Zahlen 800 Tote gezählt

Samstag, 8 Oktober 2016 naturkatastrophen   armut   krisengebiete  

CSsR

Port au Prince (Fides) – "Wir warten auf Nachrichten von unseren Mitbrüdern in Jérémie. Bis heute (7. Oktober, Anm. d. R.) wissen wir noch nichts. Und wir haben keine Möglichkeit Kontakt aufzunehmen oder zu ihnen zu gehen“, so der Regionalobere der Redemptoristen, Pater Kénol Chéry, C.Ss.R, in einem Bericht zur Lage auf Haiti. “Alle Orden befinden sich in derselben Lage. Wir sehen auf den von der amerikanischen Armee zur Verfügung gestellten Bildern die Verwüstung, die Schäden und die Verzweiflung der Menschen. Doch auch die haitischen Behörden können noch nicht Eingreifen. Wir können nur beten so lange bis wir handeln können".
"Unsere Pfarreien in Saint Louis Conzague in Fonfrede (Les Cayes) und Saint Louis roi de France in Château (Les Cayes) sind verwüstet. In Chateau sind die Pfarrkirche und das Gebäude, in dem der Kindergarten untergebracht ist, völlig zerstört", so der Missionar weiter.
Offizielle Bilanzen zur Zahl der Opfer und zum Ausmaß der durch den Hurrikan Matthew in der Karibik verursachten Schäden stehen noch nicht zur Verfügung. Bei stündlich steigenden Zahlen wurden auf Haiti bisher bereits über 800 Tote gezählt.
Papst Franziskus wandte sich in einem Beileidsschreiben an die Angehörigen der Opfer des Hurrikans Matthew und brachte seine Verbundenheit mit den Verletzten und den Opfern der Katastrophe zum Ausdruck.
(CE) (Fides, 08/10/2016)


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