AMERIKA/HAITI - Redemporisten berichten über die von Hurrikan Matthew verursachten Schäden: fast 300 Tote in Haiti

Freitag, 7 Oktober 2016 erdbeben   naturkatastrophen   armut  

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Port au Prince (Fides) – Die Situation in Haiti spitzt sich nach dem Hurrikan Matthew weiter zu: die Zahl der Toten stieg nach Angaben des Innenministeriums auf 283 an, wobei Informationen aus den isolierten Regionen noch nicht vorliegen. Wind und Regen haben Wohnungen verwüstet, Dächer weggerissen und ganze Stadtteile überflutet. In der Dominikanischen Republik soll es vier Tote gegeben haben, wobei noch keine offiziellen Berichte zur Verfügung stehen.
Der Generalrat des Redemptoristenordens, der in Haiti mehrere Häuser und drei Gemeinschaften im Süden hat (zwei in Les Cayes und eine in Jérémie), wo der Hurrikan die größten Schäden verursachte, betont gegenüber Fides: “Bis gestern konnte man in diese Gebiete nur mit dem Hubschrauber gelangen. Der Regionalobere Pater Kénol Chéry, informiert uns, dass der Süden vom Rest des Landes abgeschnitten ist. Er konnte wenige Minuten lang mit den Mitbrüdern in Les Cayes am Telefon sprechen, die von Überflutungen und Erdrutschen berichteten. Die Pfarrkirche in Château wurde völlig verwüstet. Alle Angehörigen der Mitbrüder im Süden sind betroffen. Die Dächer der Häuser wurden weg gerissen. Gott sei Dank, gab es bei uns keine Toten und Verletzten”.
Der schlimmste Hurrikan der vergangenen zehn Jahre befindet sich auf dem Weg in Richtung US-amerikanische Küste.
(CE) (Fides, 07/10/2016)


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