AMERIKA/KOLUMBIEN - Verschiebung der Unterzeichnung der Friedensvereinbarungen möglich: “Es zählt nicht das Datum sondern es zählen die Inhalte”

Donnerstag, 17 März 2016 bischofskonferenzen   politik   gewalt   bewaffnete gruppen  

CEC

Bogotà (Fides) – "Was zählt ist nicht das Datum der Unterzeichung des Abkommens, sondern die korrekte Formulierung der Inhalte. Es sollten Klauseln verhindert werden, die später zu Problemen führen können”, so der Vorsitzende der kolumbianischen Bischofskonferenz, Erzbischof Luis Augusto Castro Quiroga von Tunja in einem Kommentar zu der Mitteilung der Regierung, dass eine Unterzeichnung der Friedensvereinbarungen mit der FARC möglicherweise nicht am 23. März stattfinden wird, wie ursprünglich angekündigt.
In einer Verlautbarung betont die Bischofskonferenz, dass die katholische Kirche auch künftig den Friedensprozess auf jeden Fall unterstützen wird. Am gestrigen 16. März wurden die Friedensgespräche zwischen Rodrigo Londoño, dem Vertreter der FARC, und Enrique Santos, dem Bruder des kolumbianischen Präsidenten Juan Manuel Santos wieder aufgenommen. Unterdessen wird erwartet, dass zumindest ein definitiver „Waffenstillstand“ vereinbart wird, sollte das Datum für die Unterzeichnung am 23. März nicht eingehalten werden können.
(CE) (Fides, 17/03/2016)


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