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Europa

2013-02-08

EUROPA/SCHWEIZ - Genitalverstümmelung bei Frauen ist ein Verstoß gegen die Menschenrechte

Genf (Fidesdienst) – Am 6. Februar fand der Welttag gegen Genitalverstümmelung bei Frauen statt. Wie die Weltgesundheitsorganisation mitteilt, sind mindestens 140 Millionen erwachsene Frauen und Mädchen im Alter unter 15 Jahren in 29 Ländern in Afrika und im Nahen Osten betroffen.
Auf Internationaler Ebene gilt die Beschneidung der weiblichen Genitalien als schwerer Verstoß gegen die Menschenrechte. Im Jahr 2008 brachte der Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) zusammen mit dem Kinderhilfswerk UNICEF ein Programm zur Bekämpfung der Genitalverstümmelung auf den Weg. Im Dezember 2012 verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen eine Resolution zur Förderung von Initiativen zur Bekämpfung des Phänomens. Ebenfalls im Jahr 2012 haben sich über 1.700 afrikanische Gemeinden öffentlich zum Engagement für die Bekämpfung der kulturell verankerten Beschneidung.
Trotzdem sind rund 30 Millionen Mädchen im Alter unter 15 Jahren gefährdet. Genaue Daten zu Eingriffen mit tödlichem Ausgang stehen nicht zur Verfügung, wobei Experten darauf hinweisen, dass viele Mädchen verbluten oder an den Folgen von Infektionen sterben. (AP) (Fidesdienst, 08/02/2013)

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