AFRIKA/ÄQUATORIALGUINEA - Generalvikar von Malabo wird am 7. Mai beigesetzt: Papst Leo XIV. gedachte des Verstorbenen bei der heiligen Messe im Stadion von Malabo

Dienstag, 5 Mai 2026

Malabo (Fides) – Die Beisetzung von Pfarrer Fortunato Nsue Esono, Generalvikar der Erzdiözese Malabo, findet am 7. Mai statt. Der Geistliche wurde am 17. April in der Pfarrei Unserer Lieben Frau von Bisila tot aufgefunden. Der Priester lag mit einer Kopfverletzung auf dem Boden seines Hauses.
Die Bekanntgabe der Beisetzung erfolgte nach Veröffentlichung der Ergebnisse der Autopsie, die am 29. April im Krankenhaus von Sipopo von ägyptischen Spezialisten durchgeführt wurde. „Der medizinische Bericht bestätigte, dass die Todesursache ein akuter Herzinfarkt infolge einer vorbestehenden Herzerkrankung war“, heißt es auf der offiziellen Website der Bischofskonferenz von Äquatorialguinea. „Die Experten stellten fest, dass der Vorfall zu einem plötzlichen Bewusstseinsverlust und einem anschließenden Sturz führte. Jegliche Hinweise auf Gewalt oder die Beteiligung Dritter konnten ausgeschlossen werden.“
In seiner Predigt während der Messe zum Abschluss seines Besuchs in Äquatorialguinea gedachte Papst Leo XIV. des verstorbenen Priesters, der maßgeblich an der organisatorischen Vorbereitung des Papstbesuchs beteiligt gewesen war. „Ich lade dazu ein, diesen Moment des Schmerzes im Geiste des Glaubens zu leben“, sagte der Papst, „und ich vertraue darauf, dass - ohne sich von voreiligen Kommentaren oder Schlussfolgerungen leiten zu lassen - die Umstände seines Todes vollständig aufgeklärt werden.“ (vgl. Fides, 23/04/2026).
Um jegliche Zweifel an der Todesursache des Generalvikars der Erzdiözese Malabo auszuräumen, ordnete die lokale Regierung eine gerichtsmedizinische Untersuchung durch ein Team ägyptischer Pathologen an. Diese stellten fest, dass Pfarrer Fortunato eines natürlichen Todes gestorben war. Die Gerichtsmediziner fanden keine Anzeichen von Gewalteinwirkung und schlossen nach toxikologischen Untersuchungen das Vorhandensein toxischer Substanzen aus.
Die posthume Gedenkfeier begann mit einem dreitägigen Gebet in der Pfarrei Unserer Lieben Frau von Bisila.
Um jegliche Zweifel an der Todesursache des Generalvikars der Erzdiözese Malabo auszuräumen, ordnete die lokale Regierung eine gerichtsmedizinische Untersuchung durch ein Team ägyptischer Pathologen an. Diese stellten fest, dass Pater Fortunato eines natürlichen Todes gestorben war. Die Gerichtsmediziner fanden keine Anzeichen von Gewalteinwirkung und schlossen nach toxikologischen Untersuchungen das Vorhandensein toxischer Substanzen aus. Die posthume Gedenkfeier begann mit einem dreitägigen Gebet in der Pfarrei Unserer Lieben Frau von Bisila.
Im Rahmen der Trauerfeiern am Abend des 6. Mai die Aufbahrungskapelle geöffnet. Der Leichnam von Pater Fortunato bleibt bis zum Morgengrauen aufgebahrt, damit Gemeindemitglieder, Familie und Geistliche Abschied nehmen können.
Am 7. Mai um 11:00 Uhr Ortszeit findet das Requiem in der Kathedrale der Erzdiözese Malabo statt. Die Zeremonie, zu der eine große Menschenmenge erwartet wird, geht der Beisetzung voraus und wird von den höchsten kirchlichen Würdenträgern des Landes besucht.
Laut der von der örtlichen Bischofskonferenz veröffentlichten Biografie wurde Pater Fortunato Nsue Esono am 1. März 1986 im Stadtteil Monte Carmelo von Mongomo als Sohn von Francisco Esono und Carmen Ayiambeng geboren. Seine Berufung zeigte sich bereits früh als Ministrant in der Pfarrei Unserer Lieben Frau von Guadalupe.
Er besuchte das Kleine Seminar St. Paul VI. in Ebibeyín und setzte sein Studium ab September 2005 am Interdiözesanen Priesterseminar „La Purísima“ in Bata fort. Am 19. November 2011 wurde er zum Diakon geweiht und empfing am 7. Mai 2012 in der Kathedrale von Ebibeyín die Priesterweihe. Nach seiner Tätigkeit als Pfarrer in Mokom (Micomiseng) ging er nach Spanien, um an der Universität Navarra (Pamplona) in Biblischer Theologie zu promovieren. Seine Dissertation befasste sich mit den Versuchungen Jesu. Nach seiner Rückkehr nach Äquatorialguinea wurde er in das Erzbistum Malabo inkardiniert, wo er verschiedene Ämter in der Verwaltung bekleidete, bis er im vergangenen August zum Generalvikar ernannt wurde.
(L.M.) (Fides 5/5/2026)


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