Diocese of Surat Thani
Surat Thani (Fides) – „Die Folgen der verheerenden Überschwemmungen sind in der Diözese noch immer spürbar. Als Ortskirche befinden wir uns nach der Nothilfe in einer Phase der langfristigen Hilfe und unterstützen dabei Menschen und Familien, die ihre Häuser, ihre Arbeit und ihre Existenzgrundlage verloren haben“, so Pfarrer John Baptist Amornkit Promphakdee, Generalvikar und Sprecher der t der Diözese Surat Thani im äußersten Süden Thailands, gegenüber Fides. Hier begleiten und unterstützen katholische Gemeinden dank der Caritasstelle der Diözese und in Zusammenarbeit mit der nationalen Caritas die lokalen Gemeinschaften, die im November 2025 von den schlimmsten Überschwemmungen der Geschichte heimgesucht wurden. Die Regierung bezeichnete die Regenfälle als „ein Ereignis, das alle 300 Jahre vorkommt“. Die Flutkatastrophe hinterließ Verwüstung, von der sich die Menschen nur schwer erholen können, und führte zu über 630.000 Binnenvertriebenen.
„Wie unser Bischof Paul Trairong Multree und die gesamte Gemeinde es sich wünschen, hoffen wir, dass die Kirche von Surat Thani weiterhin ein Leuchtfeuer der Hoffnung und des Mitgefühls in der Region sein wird“, sagte der Geistliche.
„Die Kirchengemeinde“, fuhr er fort, „tut ihr Bestes und unterstützt bedürftige Familien, insbesondere in den fünf am stärksten betroffenen Gemeinden der Provinz Songkhla. Unser Bischof Paul Trairong Multree besucht gemeinsam mit Priestern, Ordensschwestern, Laien und Freiwilligenteams der Caritas die von den Überschwemmungen betroffenen Gemeinden, verteilt Hilfsgüter, ermittelt den Bedarf und leitet entsprechende Maßnahmen ein.“
In der aktuellen Wiederaufbauphase bemühen sich staatliche Hilfsorprogramme und zivilgesellschaftliche Organisationen, „die Lebensgrundlagen wiederherzustellen, die Infrastruktur wiederaufzubauen und langfristige Gesundheitsprobleme anzugehen, insbesondere solche, die Kinder betreffen“, berichtet der Generalvikar.
Zu diesem Zweck hat die katholische Gemeinde von Surat Thani ein spezielles Projekt auf den Weg gebracht, das sich an Schülerinnen und Schüler acht kleiner Schulen in der Provinz Songkhla richtet „und deren gesunde Ernährung und nachhaltige Lebensmittelproduktion“ fördern soll.
„Die Vertriebenen“, so Pfarrer John Baptist Amornkit, „feierten in Songkran, das traditionelle thailändische Neujahrsfest (13.–16. April), unter schwierigen Bedingungen und in kleinem Rahmen. Sie arbeiten unermüdlich daran, sich aus dem Schlamm und Geröll zu befreien. Priester, Ordensleute und Laien sind für die Betroffenen da und bieten den Familien materielle und spirituelle Unterstützung.“
Surat Thani ist eine der größten Diözesen Thailands und umfasst die gesamte Südspitze des Landes in einer Region mit über 10 Millionen Einwohnern, von denen etwa 9.000 katholisch sind – eine kleine Minderheit, die sich auf 41 Pfarreien verteilt.
(PA) (Fides 24/4/2026)