AMERIKA - Personen des geweihten Lebens: “Suche nach dem Absoluten: eine spirituelle Therapie“

Dienstag, 1 Februar 2022 gottgeweihtes leben  

vaticanews

Bogota (Fides) - "Wir sind Mönche und Nonnen, Mitglieder kontemplativer Orden, Ordensmänner und Ordensfrauen, die sich dem Apostolat widmen, Mitglieder von Säkularinstituten und Gesellschaften des apostolischen Lebens, gottgeweihte Jungfrauen und Einsiedler und durch unsere Existenz geben wir Zeugnis von der Liebe Christi in allen Bereichen des kirchlichen und sozialen Lebens. Unsere Lebensweise und unsere Suche nach dem Absoluten sind eine spirituelle Therapie für die Übel unserer Zeit“, heißt es in der Botschaft der Konföderation der Ordensleute Lateinamerikas und der Karibik (CLAR) anlässlich des Welttages des geweihten Lebens am 2. Februar.
"Wir erleben die Gegenwart mit großer Intensität, umgeben von Ungewissheit und versuchen, Antworten auf die vielen Fragen zu geben, die uns umgeben“, heißt es in der Botschaft weiter. „Wir beginnen, eine neue Art, Kirche zu sein und zu erlernen, mit einem synodalen Charakterzug, der uns dazu drängt, die prophetische Weisheit wiederzuerlangen und das Evangelium zur einzigen Lebensregel zu machen".
Am Welttag des geweihten Lebens erneuern Ordensleute ihre Weihe an Gott. "Es ist an der Zeit, uns in den Dienst der Menschheit zu stellen, Missbrauch aufzudecken … synodale Beziehungen zu knüpfen. Es ist an der Zeit, mit den Menschen in die Minderheit zu gehen, die Dynamik der Zusammenarbeit und der Mitverantwortung zu motivieren, die Beteiligung aller zu artikulieren, zu lernen, in der Nähe zu leben“, heißt es dazu in der Botschaft.
In den letzten Jahren habe das geweihte Leben einen Weg der "Vertiefung, Läuterung, Gemeinschaft und Sendung" beschritten, wie der Text unterstreicht. "Der synodale Prozess vereint uns nun im Hören, in der Gemeinschaft, in der Teilnahme und in der Sendung, um die Kirche mit unseren Tugenden und Charismen zu bereichern und der Welt unser freudiges Zeugnis der völligen Hingabe an den Herrn zu geben".
Auch die Erste Kirchenversammlung von Lateinamerika und der Karibik würdigte die Arbeit CLAR und deren Beitrag zum Entstehen einer Mentalität und Praxis der Synodalität in der Kirche zu schaffen. Diese Anerkennung bestätige die Personen des geweihten Lebens darin, den Dialog zwischen Bischöfen, Priestern, Diakonen, Ordensleuten und Laien zu fördern, "um sich auszutauschen, Vertrauen aufzubauen und gemeinsame Verpflichtungen angesichts der Probleme des Lebens zu entwickeln, mit einem Herzen und einer Seele, die auf Gott ausgerichtet sind".
„Am Fest der Darstellung des Herrn", so schließt die Botschaft, "erneuern wir unseren Dank an Gott für das Geschenk des geweihten Lebens, das der Geist in der Kirche erweckt hat, und die Einladung, unsere Verpflichtung zu erneuern, Christus gehorsam, arm und keusch zu folgen. Durch unser Zeugnis für das Evangelium möge die Gegenwart Christi, das Licht der Völker, in der Kirche leuchten und die Welt erleuchten".
(SL) (Fides 1/2/2022)


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