AMERIKA/HONDURAS - Hurrikan Eta hinterlässst Spur der Verwüstung: Bischöfe bitten um Solidarität

Freitag, 6 November 2020 naturkatastrophen   ortskirchen    

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Tegucigalpa (Fides) - Die Bischofskonferenz von Honduras bittet um Solidarität für die Opfer dere schwerwiegenden Folgen des Tropensturms Eta im Land. Bei dem Sturm starben acht Menschen und es entstanden umfangreiche materielle Schäden. In ihrem Appell mit dem Titel "Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn, der Himmel und Erde erschaffen hat" (Psalm 124, 8) fordern die Bischöfe der katholischen Kirche fordern die Bevölkerung auf, kein Risiko einzugehen und den Anweisungen der Regierungsbehörden zu folgen, um jegliches weitere Unglück zu vermeiden. Darüber hinaus fordern sie alle auf auch angesichts der Umweltkatastrophe die Verhaltensregeln zur Eindämmung der Covid.19-Pandemie einzuhalten, da diese immer noch im Gange sei vorhanden ist und ein sehr hohes Ansteckungsrisiko mit sich bringe. "Wir müssen so weit wie möglich darauf, die grundlegenden Bestimmungen zum Schutz unserer Gesundheit einzuhalten", heißt es im Text wörtlich. Die Bischöfe danken dann den Pfarrern für den Beistand, den sie den betroffenen Gemeinden leisten, und bitten darum, ihr Engagement auch unter diesen schwierigen Umständen in Zusammenarbeit mit den Helferteams zu verstärken, um das Ausmaß der Katastrophen in ihren Pfarreien zu beurteilen.
Der Hurrikan Eta hinterlässt in Hondurs eine beeindruckende Spur der Verwüstung: 6 überflutete Flüsse und 2 Häfen, La Ceiba und Tela, die wegen der verursachten Schäden geschlossen werden mussten, sowie eine große Anzahl vollständig zerstörter Häuser, in Flüsse verwandelte Straßen und Erdrutsch im ganzen Land.
(CE) (Fides, 06/11/2020)


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