AMERIKA/CHILE - Kandidaten für das Ständige Diakonat setzen Ausbildung mit Online-Kursen fort

Freitag, 29 Mai 2020 evangelisierung   bildung   medien   internet    

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La Serena (Fides) - Trotz aller Schwierigkeiten die in Chile durch soziale Spannungen und Corona-Pandemie entstanden sind, hat die Schule für Diakone “San Lorenzo” in La Serena, an der Kandidaten für das ständige Diakonat ausgebildet werden, die Lehrtätigkeit nicht eingestellt und setzt die Bildungsprogramme mithilfe von Online-Kursen fort.
Virtuelle Treffen finden regelmäßig von Montag bis Donnerstag auf einer Plattform statt.
Pfarrer José Luis Flores, Direktor der Bildungseinrichtung der Erzdiözese, sprach mit dem Fides über die Herausforderung, die Kurse auch inmitten einer Pandemie anzubiente: "Zu Beginn”, sagt er, “erreihten uns uns die Nachrichten über die Aufforderung, wenn möglich von zu Hause aus zu arbeiten. Diese Gesundheitskrise hat nicht nur die persönlichen Beziehungen, sondern auch das Glaubensleben durch das Verbot der Teilnahme und den Zugang zu Sonntagsgottesdiensten beeinträchtigt. Doch die digitale Welt bietet uns neue Möglichkeiten. Das Virtuelle tritt dabei nicht an die Stelle der Realität sondern es vervollständigt sie. Bereits Ende letzten Jahres beeinträchtigte die sozialen Krise den Unterricht und die Organisation von Treffen."
"Deshalb”, so Pater Flores weiter, “haben wir beschlossen, online zu arbeiten. Die große Sorge war, wie wir wir das bewerkstelligen sollten, denn wir hatten diese Mittel bisher nicht oft eingesetzt. Wir waren zunächst skeptisch. Im Laufe der Zeit stellten wir jedoch fest, dass es kein Problem ist, Wissen über die Online-Untericht zu vermitteln. Wir erkannten, dass diese Option der Nutzung moderner Technologie möglich ist, dass es keine Hindernisse für das Lernen und die Kommunikation gibt und dass alles mit ein wenig Anpassung, Engagement, Beharrlichkeit und Beständigkeit funktionieren kann".
In Chile kommt es seit letztem Oktober zu sozilanen Spannungen und Protesten von Studenten und Arbeierbewegungen. In den letzten beiden Monaten haben die durch die Epidemie verursachte Unsicherheit und die Folgen der Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie das normale Funktionieren vieler Aktivitäten in der Gesellschaft, in der Arbeitswelt und in der Kirche verändert.
(CE) (Fides 29/05/2020)


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