ASIEN/INDIEN - In christlichen Krankenhäusern stehen über 60.000 Betten für die Behandlung von Corona-Patienten zur Verfügung

Mittwoch, 1 April 2020     gesundheitswesen   solidarietät   sozialeinrichtungen  

New Delhi (Fides) - “Über 60.000 Betten sind in rund 1.000 Krankenhäusern und Kliniken, die sich in Trägerschaft von christlichen Instituten befinden, ausgestattet, um Covid 19-Patienten medizinisch zu versorgen. Christliche Gemeinden engegieren sich in Indien seit jeher in der Sozialarbeit und im Bildungs- und Gesundheitswesen und bieten Hilfe vor allem für die Arme und Bedürftige an", so Pater Mathew Abraham, Präsident des Christlichen Bündnisses für Gesundheit und Generaldirektor der Katholischen Gesundheitsvereinigung Indiens (CHAI), gegenüber Fides. Die „Christian Coalition for Health" bot der indischen Regierung alle ihre Einrichtungen an, die ihr in Indien zur Verfügung stehen, wo bis zum 14. April eine „totale Blockade“ gilt.
Pater Mathew Abraham stellt fest, dass "Christen bestmöglich für die Gesundheit und das Wohlergehen der Bevölkerung der Nation arbeiten werden, um die Pandemie zu bekämpfen."
Seit Tagen organisieren christliche Krankenhäuser ihre Abteilungen, Mitarbeiter und Geräte, um die Herausforderungen der Krankheit bewältigen zu können, und "arbeiten bereits mit Gesundheitsbehörden der lokalen Regierung zusammen, um gegen diese Pandemie vorzugehen".
 In dem Bündnis schließen sich die Gesundheitseinrichtungen verschiedene christlichen Konfessionen in Indien zusammen. Unter den Mitarbeitern befinden ich auch über 1.000 Ordensfrauen, die als Ärztinnen arbeiten und etwa 50.000 katholischen Krankenschwestern.
Bereits vor einem Monat startete die Organisation in ihrem Hauptsitz in Hyderabad einen Online-Corona-Helpdesk (www.coronacare.life)
(SD-PA) (Fides 1/4/2020)


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