ASIEN/IRAK - Syrisch-orthodoxer Bischof von Mossul besucht befreite St. Epfrems-Kirche

Dienstag, 7 Februar 2017 ostkirchen   krisengebiete   kriege   dschihadisten   mittlerer osten  

ankawa.com

Mossul (Agenzia Fides) – Die nach dem heiligen Ephrem benannte syrisch-orthodoxe Kirche in Mossul wurde bis zur ihrer Befreiung der Stadt durch die irakische Armee von den Dschihadisten des so genannten Islamischen Staates (IS) als Sitz des Staatrates der Mudschaheddin benutzt. Nun besuchte der syrisch-orthodoxe Bischof Mar Nicodemus Daoud Matti Sharaf die Kirche. Auf einigen von dem Nachrichtenportal “ankawa.com” veröffentlichten Bildern, sind die durch die zweieinhalbjährige Belagerung und die militärische Offensive zur Befreiung Mossuls unter der Leitung der USA entstandenen Schäden zu sehen. An der Fassade und an den Wänden des Kirchengebäudes hängen noch die schwarzen Spruchbänder des Islamischen Staates.
Bereits im Juli 2014 wählte der Islamische Staat die Kirche als Sitz für den Staatsrat. Das Kreuz wurde entfernt und am 9. September wurden einige neben der Kirche stehende Gebäude bei einem Luftangriff beschädigt. Im November 2014 wurde schließlich die Inneneinrichtung der Kirche entfernt und erste Gerüchte über die mögliche Umwandlung in eine Moschee verbreitet, die jedoch nie bestätigt wurden.
(GV) (Fides 7/2/2017).


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