ASIEN/SYRIEN - Russisch-orthodoxe Kirche unterstützt Wiederaufbau von Kirchen nach dem Syrienkonflikt

Mittwoch, 18 Januar 2017 ostkirchen   dschihadisten   geopolitik  

aina.org

Aleppo (Agenzia Fides) – Die russisch-orthodoxe Kirche wird sich aktiv am Wiederaufbau der Kirchen beteiligen, die während des Konflikts in Syrien beschädigt wurden. Dies teilt der Metropolit von Volokolamsk, Hilarion, bei einem Treffen mit Studenten der Universität in Moskau mit. Der für die Außenbeziehungen des Patriarchats im Moskau zuständige Hilarion betonte in diesem Zusammenhang, dass der Umfang und die Modalitäten der Hilfen beim Wiederaufbau in den christlichen Gemeinden in Syrien erst detailliert festgelegt werden können, wenn alle bewaffneten Konflikte beendet sein werden und die von ihm als “Terroristen” bezeichneten Gruppen besiegt wurden. Metropolit Hilarion erinnerte auch daran, dass die russisch-orthodoxe Kirche seit langem humanitäre Hilfsprogramme für Menschen in Syrien unterstützt.
Auch der russische Außenminister Sergej Lawrow erwähnte bei einer Pressekonferenz in Moskau am vergangenen Dienstag, den 17. Januar, die Situation der Christen im Nahen Osten und erinnerte dabei auch an den drastischen Rückgang der Zahl der Christen im Irak.
Lawrow betonte in einer Einschätzung der aktuellen Entwicklung der Beziehungen zwischen den USA und Russland im Hinblick auf die Konflikte im Nahen Osten, die globale Politik der Vereinigten Staaten und ihrer Verbündeten als “messianische” Versuche, im Rest der Welt westliche Werte durchzusetzen.
(GV) (Fides 18/1/2017)


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