AFRIKA/DEMOKRATISCHE REPUBLIK KONGO - Bischöfe fordern zum Dialog auf und fordern zeitlich beschränkte und konstruktive Gespräche

Donnerstag, 22 Dezember 2016 bischöfe   politik   bewaffnete gruppen  

Kinshasa (Fides) - “Es sind Zugeständnisse für eine Übereinstimmung im Hinblick auf die Übergangszeit in der Demokratischen Republik Kongo notwendig”, so der Vorsitzende der Kongolesischen Bischofskonferenz, Erzbischof Marcel Utembi Tapa, von Kisangani zu den Verhandlungen zwischen der Regierung und der Opposition in dem afrikanischen Land.
Bei den Verhandlungen, die am gestrigen 21. Dezember wieder aufgenommen wurden, geht es um die Zeit nach dem Ende der Amtzweit von Präsident Joseph Kabila (19. Dezember) und der Wahl seines Nachfolgers. Das Datum für die Präsidentschaftswahl steht noch nicht fest.
In diesem Zusammenhang betonte der Erzbischof Utembi Tapa, dass “die Bischofskonferenz nicht bereit ist die Gespräche unendlich fortzuführen, wenn es keine konstruktiven Vorschläge gibt“. Unterdessen bleibt die Lage im Land weiterhin angespannt.
(L.M.) (Fides 22/12/2016)


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