ASIEN - Jesuit Refugee Service: Seit 35 Jahren auf der Seite der Flüchtlinge in Asien und im Pazifik

Freitag, 1 Juli 2016 flüchtlinge   krisengebiete   kooperation   naturkatastrophen  

Jrs

Bangkok (Fides) - Seit 35 Jahren ist der Jesuit Refugee Service (JRS) in der Region Asien-Pazifik aktiv, wo das Hilfswerk Flüchtlinge aus sieben Ländern betreut: Australien, Kambodscha, Indonesien, Papua Neu Guinea, Philippinen, Singapur, Osttimor und Thailand. Gegenwärtig hilft JRS über 310.000 Menschen bei der Erstversorgung aber auch im Bereich der Bildung und der Integration.
Wie das Flüchtlingshilfswerk des Jesuitenordens mitteilt brachte der damalige Ordensobere Pater Pedro Arrupe 1981 die Abteilung Asien-Pazifik des JRS auf den Weg, das damals vor allem Flüchtlinge in Thailand betreute. Bereits damals versuchte JRS die Flüchtlinge insbesondere im Rahmen von Bildungsprogrammen auf ihrem Weg in eine ungewisse Zukunft zu begleiten: dies ist auch heute noch das Hauptziel des JRS, das sich um die Verbesserung der Lebensbedingungen von besonders schwachen Bevölkerungsgruppen kümmert.
Der zunehmenden „Urbanisierung der Flüchtlinge“, die in den Städten in Armut und ohne die notwendigen Dienstleistungen leben, versucht JRS durch die Einrichtung von Beratungsstellen und die Bereitstellung von Rechtsbeistand entgegenzuwirken. In Australien und Thailand begleitet JRS Flüchtlinge und Asylbewerber auch in der Abschiebehaft, wo das Hilfswerk medizinische Versorgung und Rechtsbeistand anbietet. Für birmanische Flüchtlinge in Thailand organisiert das Flüchtlingshilfswerk Bildungsangebote, während es auf den Philippinen und in Osttimor Kriegsflüchtlinge betreut und bei der Integration hilft.
In Indonesien brachte JRS 2004 nach dem Tsunami Workshops zur Konfliktlösung und Aussöhnung auf den Weg und klärte über „early warning“-Programme auf.
(PA) (Fides 1/7/2016)




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