AFRIKA/NIGERIA - Mindestens 22 Tote bei Anschlag auf eine Moschee im Nordosten

Mittwoch, 16 März 2016 terrorismus  

Abuja (Fides) – Mindestens 22 Menschen starben bei einem zweifachen Selbstmordattentat auf eine Moschee im Dorf Molai-Umarari, rund 10 km von Maiduguri, der Hauptstadt des Staates Borno im Nordosten Nigerias entfernt. Ein Selbstmordattentäter, bei dem es sich vermutlich um eine Frau handelt, sprengte sich im Inneren der Moschee heute Morgen um fünf Uhr während des ersten Morgengebets in die Luft. Kurz danach zündete ein weiterer Selbstmordattentäter vor der Moschee seinen Sprengstoffgürtel und tötete damit die Menschen auf der Flucht. Mindestens 18 Verletzte werden in Krankenhäusern in Maiduguri behandelt.
Es ist wahrscheinlich, dass der zweifache Anschlag von Anhängern der Boko Haram verübt wurde, die in der Region Maiduguri vor einigen Jahren entstand. Trotz schwerer Verluste bei den Operationen der nigerianischen Armee und in den Nachbarländern, ist Boko Haram weiterhin in der Lage zivile Objekte anzugreifen ohne Rücksicht auf den Glauben der Opfer.
(L.M.) (Fides 16/3/2016)


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