VATIKAN - Religionsvertreter wollen “Opfern der Sklaverei und des Menschenhandels ihre Freiheit zurückgeben”

Mittwoch, 3 Dezember 2014

Vatikanstadt (Fides) – “Wir verpflichten uns gemeinsam dazu, in unseren Glaubensgemeinschaften und auch außerhalb dieser, alles uns mögliche zu tun, um den Opfern von Sklaverei und Menschenhandel ihre Freiheit zurückzugeben, damit sie wieder mit Hoffnung in die Zukunft blicken können. Wir haben heute die Möglichkeit, dass Wissen, die Weisheit, die modernen Mittel und Technologien, die notwendig sind, um dieses menschliche und moralische Ziel zu erreichen“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der Vertreter der Weltreligionen, „für eine Abschlaffung der modernen Sklaverei bis zum Jahr 2020“.
Die “Erklärung der Religionsführer gegen Sklaverei” wurde am gestrigen 2. Dezember, dem Internationalen Tag für die Abschaffung der Sklaverei” im Vatikan unterzeichnet und basiert auf einem Abkommen vom 17. März, mit dem das “Global Freedom Network” gegründet wurde, das bis 2020 die modernen Formen der Sklaverei und den Menschenhandel Abschaffen will. Für die katholische Kirche unterzeichnete Papst Franziskus die Erklärung. Gemeinsam mit ihm unterzeichneten Vertreter der großen Religionen und Konfessionen (Anglikaner Orthodoxe, Buddhisten, Hindus, Hunden und Muslime).
“Jedes menschliche Wesen, Junge oder Mädchen, Frau oder Mann sind freie Personen und dafür bestimmt zum Wohl jedes einzelnen in Gleichheit und Brüderlichkeit zu leben”, heißt es in der Erklärung, “Die verschiedenen Formen moderner Sklaverei, wie Menschenhandel, Zwangsprostitution, Organhandel und alles, was dem grundlegenden Konzept von Gleichheit, Freiheit und gleicher Würde jedes Menschen widerspricht, muss als Verbrechen gegen die Menschlichkeit betrachtet werden. (SL) (Fides 3/12/2014)


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