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2013-10-05

INDIEN - Schändung eines Tabernakels und Hostienraub: Verdacht fällt auf satanische Sekten

Cochin (Fidesdienst) – Das Tabernakel der katholischen St. Antonius-Kirche in Aluva (Kerala) wurde geschändet. Wie Beobachter dem Fidesdienst berichten, befürchten die örtlichen Kirchenbehörden, dass es sich bei dem Raub der Hostien um die Tat von Mitgliedern satanischer Sekten handelt. Die Bischöfe von Kerala warnen deshalb vor diesem Phänomen und fordern „größte Aufmerksamkeit“.
„Wir befürchten, dass satanische Gruppen an der Tat beteiligt sind. Denn der Opferkasten blieb unbeschädigt, weshalb es nicht um einen gewöhnlichen Raubüberfall geht. Nur wer so genannte ‚schwarze Messen’ feiert, stiehlt geweihte Hostien“, so der Sekretär der bischöflichen Laienkommission, Jose Vithayathil. Doch die Polizei von Aluva bestätigte den Verdacht bisher nicht, „da aus den Ermittlungen bisher keine Verbindungen zu satanischen Sekten sichtbar wurden“.
Nach einem ähnlichen Fall im September 2010 in der Kirche von heiligen Franz von Assisi in Alappuzha hatte der zuständige Bischof, Stephen Athipozhiyil, die Gläubigen ebenfalls in einem Hirtenbrief vor den Aktivitäten satanischer Sekten gewarnt.
Die katholische Kirche in Indien beklagt die Verbreitung solcher Sekten, von denen sich oft insbesondere Heranwachsenden und Jugendliche angezogen fühlen, auch im Staat Nagalan in Ostindien (vgl. Fidesdienst vom 01/07/2013). (PA) (Fidesdienst, 05/10/2013)

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