ASIEN/PAKISTAN - Weihnachten im Jahr des Glaubens: das „Prager Jesuskind“ soll Hoffnung bringen

Donnerstag, 20 Dezember 2012

Faisalabad (Fidesdienst) – Das „Prager Jesuskind“ soll im Jahr des Glaubens das Weihnachtsfest zu einem ganz besonderen Fest machen. Dies teilt der Karmelitanerpater und Rektor des Heiligtums des Jesuskindes in Prag, P. Anastasio Roggero, dem Fidesdienst mit, der mit der Ausstellung des „Prager Jesuleins“ in Pakistan, „eine Botschaft des Friedens, der Hoffnung und der Liebe für Not leidende Christen und das ganze pakistanische Volk“ in das Land bringen will. Wie Aus Informationen hervorgeht, die dem Fidesdienst vorliegen, war die Initiative eine Die des katholischen Pfarrers der Apostel-Paulus-Kirche in Pansara in der Diözese Faisalabad (Punjab). Das Gnadenbild des Prager Jesuskindes wird dort in einer neuen Kapelle ausgesellt werden, die nach dem Jesuskind benannt ist und sich in einem Dorf befindet, in dem mehrere christliche Familien leben. Die Pfarrei des Apostels Paulus und die lokale christliche Gemeinde „freuen sich auf die Ankunft des Gnadenbildes in der Weihnachtszeit“, so einheimische Beobachter zum Fidesdienst.
Die Ausstellung des „Prager Jesuskindes“ in Pakistan könnte ein neuer Glaubensimpuls für Erwachsene aber vor allem für Kinder sein: der Vorsitzende Erzbischof Joseph Coutts von Karachi zeigte bereits Interesse und möchte die Verehrung des Jesuskindes vor allem in den Katecheseschulen des Landes fördern. Dazu sollen Karmeliterpater aus Prag nach Pakistan kommen und den sonntäglichen Katecheseunterricht gestalten.
In anderen asiatischen Ländern, darunter Indien, Singapur, Indonesien, Thailand Malaysia und der Mongolei gibt es bereits Kirchen und Kapellen, die nach dem Jesuskind benannt sind. P. Roggero versucht bei seinen Reisen in aller Welt die Verehrung des Jesuskindes zu verbreiten und feierte in den vergangenen Wochen in Indien einen Gottesdienst im Heiligtum des Jesuskindes in Bangalore, wo 5.000 Gläubige für die Christen in Pakistan beteten.
Die Verehrung des Jesuskindes im Karmeliterkloster in Prag geht auf das Jahr 1628 zurück. Die Statue ist eine etwa 45 cm große Wachsfigur und stellt das Jesuskind im Alter von etwa drei Jahren dar. Sie ist das Werk eines unbekannten Künstlers aus dem 16. Jahrhundert. (PA) (Fidesdienst, 20/12/2012)


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