Abuja (Fides) – Mindestens eine Person, die im Verdacht steht, die Anbetungskapelle der Pfarrei St. Mulumba in der Erzdiözese Owerri (Südostnigeria) geschändet zu haben, wurde identifiziert. Dies berichtet die nigerianische Presse, wobei jedoch aber keinen Namen genannt werden. Die Identifizierung soll durch die Auswertung von Überwachungsvideos erfolgt sein.
Laut einer Erklärung von Pfarrer Patrick C. Mbarah, Kanzler und Sekretär des Erzbistums Owerri, ereignete sich die Schändung in den frühen Morgenstunden des 29. April. Unbekannte nutzten den starken Regen, der zu dieser Zeit in der Gegend niederging, um einen Einstieg im Dach des Gebäudes zu öffnen und, nachdem sie durch die Decke in die Anbetungskapelle eingedrungen waren, die Monstranz mit dem Allerheiligsten zu entwenden.
Nach der Tat hat Erzbischof Lucius Iwejuru Ugorji von Owerri Sühneandachten in der Pfarrei St. Mulumba in Owerri anberaumt. Die Sühnegebete finden vom Freitag, dem 1. Mai, bis Freitag, dem 8. Mai, täglich jeweils von 16:00 bis 18:00 Uhr (Ortszeit) statt.
Erzbischof Ugorji rief die Priester der Erzdiözese Owerri dazu auf, alle Normen und Richtlinien bezüglich der Aussetzung des Allerheiligsten und der Anbetung strikt einzuhalten, um einen ähnlichen Vorfall künftig zu verhindern.
(L.M.) (Fides 5/5/2026)