ASIEN/CHINA - Katholische Gemeinden besuchen Familien von Priestern und Ordensfrauen vor dem chinesischen Neujahrsfest

Donnerstag, 12 Februar 2026 ortskirchen   mondneujahrsfest   priester   schwestern   berufungen   gottgeweihtes leben   familien  

Shijiazhuang (Fides) – Berufungen entstehen in der Regel auf dem fruchtbaren Boden des Glaubens, der Hoffnung und der Nächstenliebe, den die Familien der Priester und Ordensschwestern darstellen. Im Hinblick auf das chinesische Neujahrsfest, das am kommenden Dienstag, dem 17. Februar, begangen wird, haben die verschiedenen katholischen Gemeinden auf dem chinesischen Festland mit den traditionell mit diesem Fest verbundenen Initiativen begonnen, wie den üblichen Besuchen bei den Familien von Ordensschwestern und Priestern. Diese Besuche, die oft von den Diözesanbischöfen begleitet werden, sind Ausdruck der Sorge um den Schatz, den katholische Familien darstellen.
Oft sind die Eltern oder Familienangehörigen der jungen Männer und Frauen, die eine Berufung zum Priestertum oder zum Ordensleben verspüren, auch sehr aktive Mitglieder im Leben ihrer Pfarrgemeinden. Die Besuche werden auch zu einer Gelegenheit der gegenseitigen Erbauung und des Beistands auf dem Weg des Glaubens.
Nach Angaben des kirchlichen Informationsportals „xinde.org“ haben drei Gruppen der Erzdiözese Taiyuan, der Hauptstadt der Provinz Changzhi, den Eltern der Priester und Ordensschwestern Glückwünsche überbracht. Die Besuche boten auch Gelegenheit, daran zu erinnern, wie die Familie die ersten Anzeichen der Berufung ihrer Söhne und Töchter gefördert und begleitet hat. Der Bischof von Taiyuan, Paul Meng Ningyou, ermutigte die Eltern, ihren Kindern weiterhin Unterstützung und spirituelle Anregung zu geben, damit sie in der Diözese der Kirche dienen können, und versicherte ihnen, dass die Kirche sich weiterhin um ihre Familien kümmern werde.
Die von Pfarrer Meng Tongbao geleitete Gruppe besuchte auch die Eltern der vor 7 Jahren verstorben verstorbenen Ordensschwester Yan Youmin. Die kirchliche Gemeinschaft wollte den Eltern Trost spenden und ihnen zeigen, dass sie die Erinnerung an ihre Tochter in Dankbarkeit bewahrt und sich um ihre ganze Familie kümmert.
In der Diözese Changzhi überbrachte Bischof Peter Ding Lingbin zusammen mit dem Kanzler und den Ordensschwestern den 78 Familien der jungen Menschen, die in den letzten Jahren den Berufungsweg angetreten haben und in allen 30 Pfarreien vertreten sind, Neujahrsgrüße.
In der Provinz Fujian sandte der Bischof von Fuzhou, Joseph Cai Bingrui, Glückwünsche und Geschenke an Dutzende von Priestern und Ordensschwestern der Diözese Xiamen, der derzeit vakanten Diözese, deren Bischof er war.
Der Bischof von Linfen (Provinz Shanxi), Peter Liu Genzhu, wollte Priester und Ordensschwestern persönlich besuchen, die an vorderster Front bei der Verkündigung des Evangeliums tätig sind, auch um sich ihre Schwierigkeiten und dringenden Anliegen schildern zu lassen und sich mit ihnen auszutauschen, wobei man vom Lehramt Papst Leos XIV. über das Priestertum und das geweihte Leben ausging. Die Ordensgemeinschaften der Schwestern erinnerte der Bischof daran, dass „die Diözese und die Ordensgemeinschaften untrennbar miteinander verbunden sind und gemeinsam für das Reich Gottes arbeiten“.
Auch die Gemeinden der Diözese Tangshan (Provinz Jiangxi) haben die traditionell zum chinesischen Neujahrsfest organisierten Besuche bei den Familien der Priester und Ordensleute durchgeführt und setzen diese fort.
(Fides 12/2/2026)


Teilen:
ortskirchen


mondneujahrsfest

priester


schwestern


berufungen


gottgeweihtes leben


familien