VATIKAN - Vor dem 100. Weltmissionssonntag: Papst Leo XIV. vertraut sich während des Internationalen Missionsrosenkranzes der Jungfrau Maria an

Donnerstag, 15 Oktober 2026

Rom (Fides) – Am Samstag, dem 17. Oktober, um 15.00 Uhr wird für die Mission der Kirche in der Welt sowie für die Gesundheit des Papstes und seine Genesung gebetet. Diese Gebetsanliegen werden im Rahmen des Internationalen Missionsrosenkranzes miteinander verflochten, der von den Päpstlichen Missionswerken am Vorabend des 100. Weltmissionssonntags (1926–2026) organisiert wird und von der Botschaft von Papst Prevost mit dem Titel „Eins in Christus, vereint in der Mission“ inspiriert ist.

Der Weltmissionssonntag wird jedes Jahr am vorletzten Sonntag im Oktober gefeiert.

Der gemeinschaftliche Rosenkranz, ein Moment des Gebets, der bereits aufgrund des wichtigen Jubiläums des Weltmissionssonntags in diesem Jahr geplant war (siehe weiterführende Berichte bei Fides vom 6., 8. und 13. Oktober 2026), erhält nun eine noch tiefere Bedeutung.

Papst Leo XIV., der Missionar, der Papst wurde, und seine Gesundheit werden während des Rosenkranzgebets, das von Kardinal Luis Antonio G. Tagle, dem Pro-Präfekten des Dikasteriums für die Evangelisierung (Sektion für die Erstevangelisierung und die neuen Teilkirchen), geleitet wird, dem mütterlichen Schutz der Jungfrau Maria anvertraut.
Die Ave Maria werden von den Teilnehmern auf der Terrasse des Internationalen Zentrums für missionarische Animation (CIAM) (Campus der Päpstlichen Universität Urbaniana, Via Urbano VIII, 16, mit Blick auf den Petersplatz) gebetet.

Der Missionsrosenkranz wurde im Februar 1951 von Erzbischof Fulton J. Sheen ins Leben gerufen, der kürzlich seliggesprochen wurde (siehe Fides vom 25. September 2026), der damals das Amt des nationalen Direktors der Gesellschaft zur Verbreitung des Glaubens (heute Päpstliches Werk zur Glaubensverbreitung) innehatte, und entstand mit dem Ziel, das Herz und das Gebet zu erweitern, um nicht nur die persönlichen Nöte, sondern auch die der gesamten Menschheitsfamilie sowie das Evangelisierungswerk der Kirche in der Welt einzubeziehen.

Man wird daher in besonderer Weise für die Missionare und Missionarinnen „ad gentes“ unserer Zeit beten, die – wie Papst Leo XIV. in seiner Botschaft zum Weltmissionssonntag 2026 in Erinnerung rief „wie der heilige Franz Xaver ihre Heimat, ihre Familie und jede Sicherheit verlassen haben, um das Evangelium zu verkünden und Christus und seine Liebe an oft schwierige Orte zu bringen, die von Armut, Konflikten oder tiefen kulturellen Unterschieden geprägt sind. Sie geben sich weiterhin mit Freude hin, trotz Widrigkeiten und menschlicher Grenzen, denn sie wissen, dass Christus selbst mit seinem Evangelium der größte Reichtum ist, den es zu teilen gilt“.

In dieser missionarischen „Krone“ wird die Verkündigung des Geheimnisses auf Italienisch, Englisch und Spanisch vorgetragen, und die fünfzig „Ave Maria“, die in Betrachtung jedes glorreichen Geheimnisses gebetet werden, sind jeweils einem der fünf Kontinente (in der Reihenfolge Afrika, Amerika, Europa, Ozeanien und Asien) gewidmet und werden in zwei lokalen Sprachen gesprochen.

Die für die Meditation ausgewählten Lesungen stammen für die ersten drei Geheimnisse aus einigen Botschaften der früheren Weltmissionssonntage von Papst Franziskus und für die letzten beiden aus einer Predigt von Papst Leo XIV. sowie aus seinem ersten „Urbi et Orbi“-Segen, als er sagte: „Wir müssen gemeinsam nach Wegen suchen, wie wir eine missionarische Kirche sein können, eine Kirche, die Brücken baut, den Dialog fördert und stets offen ist, alle mit offenen Armen aufzunehmen – so wie dieser Platz –, alle, die unsere Nächstenliebe, unsere Gegenwart, den Dialog und die Liebe brauchen.“

Es wird möglich sein, sich weltweit geistig dem Gebet anzuschließen, da die Veranstaltung von EWTN sowohl live im Fernsehen als auch per Streaming auf dem YouTube-Kanal und im Live-Stream auf Play2000 – der digitalen Plattform von TV2000 und InBlu2000 – übertragen wird.

(EG) (Fides, 15/10/2026)


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