ASIEN/KIRGISISTAN - „Das Schicksal der Herde ist mein Schicksal“: Der missionarische Weg von Bischof Anthony Corcoran

Dienstag, 29 September 2026 bischöfe   ortskirchen   mission   missionare   jesuiten  

Von Marie-Lucile Kubacki

Bischkek (Fides) – Heute, am 29. September, legt Kardinal Giorgio Marengo dem aus den USA stammenden Jesuitenpater Anthony Corcoran die Hände auf das Haupt und weiht ihn zum Bischof. Damit wird Corcoran durch die Salbung mit dem Chrisam in der apostolischen Sukzession in seiner Aufgabe bekräftigt, die er bereits seit fast einem Jahrzehnt ausübt: als Hirte von wenigen hundert Katholiken in einem mehrheitlich muslimischen Land Zentralasiens, in Kirgisistan.

Wenn man ihn fragt, wie er dorthin gelangt sei, lächelt er zunächst. „Ich liebe diese Frage: Wie konnte ein Junge aus Texas Bischof von Kirgisistan werden? Das kann nur ein Geheimnis der Vorsehung Gottes sein. Ich denke, jeder Schritt, den wir tun, hat mit einem größeren Plan für unser Leben zu tun. Wenn wir versuchen, zu ihm Ja zu sagen und uns ihm anzuvertrauen, führt er uns zum nächsten Schritt“, erzählte er dem Fidesdienst. Er sprach darüber während eines Ausbildungskurses für neu ernannte Bischöfe, den das Dikasterium für die Evangelisierung veranstaltete.

Der Junge aus Texas

Der „Junge aus Texas“ wurde in Wirklichkeit am 19. April 1963 in Tucson im Bundesstaat Arizona geboren. Wie aus den von der Diözese Tucson veröffentlichten biografischen Angaben hervorgeht, stammten beide Eltern aus Bisbee im Cochise County. Zwei seiner Großeltern waren ebenfalls Kinder Südarizonas.
Getauft wurde Corcoran in der St.-Andreas-Kirche in Sierra Vista. Noch während seiner Kindheit zog die Familie nach Texas.
In einem früheren Interview mit der Diözese schilderte Corcoran seine familiäre Prägung. Der Glaube gehörte zum Alltag. Zugleich lebte die Familie in einer Gemeinschaft, in der Menschen unterschiedlicher Herkunft und Konfessionen zusammenlebten.
Ein enger Freund seines Vaters, ein praktizierender polnisch-amerikanischer Katholik, wurde für ihn zu einem der ersten konkreten Zeugnisse dieses Glaubens. Corcoran erinnert sich auch an die Bewunderung seiner Eltern für die katholischen mexikanischen Nachbarn. Es ging ihnen dabei nicht um eine abstrakte Lektion über das Zusammenleben. Sie schätzten vielmehr die Großzügigkeit und Würde, mit der diese Nachbarn ihren Glauben lebten.

Diese frühe Erfahrung einer vielfältigen und offenen Grenzregion sollte ihn prägen. Priester zu werden, hatte er zunächst allerdings nicht vor.
„Ich hatte ein Studium begonnen, das überhaupt nichts mit dem Priestertum zu tun hatte“, erinnert er sich gegenüber Fides. „Ich besuchte eine Universität, an der Jesuiten lehrten. Dort lernte ich die Jesuiten kennen. Bis zum Ende meines Studiums betrachtete ich mich nicht als Jesuiten. Dann luden sie uns zu den Geistlichen Übungen ein. Ich entdeckte meine Liebe für Ignatius, die Exerzitien und die Idee, Missionar zu werden.“

In Sibirien nach dem Zerfall der Sowjetunion

1985 trat Anthony Corcoran in Grand Coteau im US-Bundesstaat Louisiana in die Gesellschaft Jesu ein.
Hinter dieser Entscheidung stand etwas, das er schon als Kind gelernt hatte – im Gebet. „Von dort ging ich ins Noviziat. Ich hatte immer davon geträumt, Missionar zu werden. Als Kinder beteten wir jeden Tag drei Ave Maria für die Bekehrung Russlands, wie es die Muttergottes von Fatima erbeten hatte. Ich glaube, dass dies Maria ermöglicht hat, in mein Herz und meine Seele einzutreten und mich darauf vorzubereiten, diese Menschen zu erreichen.“
Corcoran studierte Politikwissenschaft an der Marquette University. Anschließend erwarb er an der Fordham University einen Master in internationaler politischer und wirtschaftlicher Entwicklung. Später folgten eine Lizenziats- und eine Doktoratsausbildung in Theologie an der Weston Jesuit School of Theology.

Am 8. Juni 1996 wurde er am Spring Hill College in Mobile, Alabama, zum Priester geweiht.
Zu diesem Zeitpunkt hatte seine Kindheitsgebetsgeschichte bereits auf ihre Weise Gestalt angenommen. „Als ich für die Priesterweihe bereit war, war die Sowjetunion gerade zusammengebrochen. Johannes Paul II. hatte darum gebeten, dass Priester in diese Region gingen. Meine Gemeinschaft schickte mich zunächst nach Russland, nach Sibirien. Von dort lernte ich Kirgisistan kennen. Später wurde ich dorthin versetzt“, erzählt er Fides.
Mehr als 20 Jahre verbrachte er in Russland. Zunächst war er Generalvikar in Nowosibirsk, später Oberer der russischen Jesuitenregion in Moskau. Dort legte er 2002 die ewigen Gelübde ab.

Im Jahr 2017 ernannte ihn Papst Franziskus zum Apostolischen Administrator von Kirgisistan.
Blickt er heute auf diesen Weg zurück, lehnt Corcoran einfache Erklärungen ab. „Natürlich“, sagt er, „ist das alles das Werk der Vorsehung Gottes. Wenn wir versuchen, zu einem Schritt Ja zu sagen, auch wenn wir das nur unvollkommen tun, führt uns dieser Schritt irgendwohin. Für uns ist es nicht so wichtig, genau zu wissen, wohin und wie. Entscheidend ist zu wissen, mit wem: mit Gott. So bin ich nach Kirgisistan gelangt.“

An der Grenze zu China

Kirgisistan hat mehr als sieben Millionen Einwohner und grenzt an China. Die Zahl der Katholiken beträgt nach Angaben Corcorans nur wenige hundert.
Papst Franziskus habe dafür die richtigen Worte gefunden. „Die Kirche in Kirgisistan ist bezaubernd“, sagt Corcoran gegenüber Fides. „Sie ist winzig. Papst Franziskus bezeichnete die Kirche in Zentralasien und der Mongolei als einen ,Keim‘. Denn wir sind eine kleine Herde.“

Der Keim unter den Deportierten

Ihre Geschichte beginnt im Exil. „Ihre Familien wurden während des Krieges von Josef Stalin nach Zentralasien und Sibirien geschickt. Vor allem mit ihren Kindern und Enkeln haben wir seit dem Ende der Sowjetunion gearbeitet.“
Doch kaum hatte die Gemeinschaft wieder festen Boden unter den Füßen, begann sie sich zu leeren.
„Die große Mehrheit dieser Menschen ist ins Ausland ausgewandert. Es ist keineswegs übertrieben zu sagen, dass vielleicht 98 oder 99 Prozent unserer katholischen Bevölkerung weggegangen sind. Wir hoffen, wenn Gott es will, dass die Grundlagen, die sie im Glauben erhalten haben, sie an andere Orte begleiten.“

Er habe von den Pfarreien gehört, in die diese Menschen gezogen seien, etwa in Deutschland und Russland. Dort seien Menschen aus Kirgisistan oft besonders gläubig gewesen. „Das war Teil von Gottes Plan.“
Was geblieben ist, ist in jeder Hinsicht klein. Corcoran verschweigt das nicht.
Neun Priester wirken im ganzen Land. Die Gebete werden meist auf Russisch gesprochen. Einige Priester, auch Corcoran selbst, lernen Kirgisisch.
Einige junge Menschen kirgisischer Herkunft nehmen inzwischen an der Messe teil. Sie gehören zu der vielfältigen Gemeinschaft, die geblieben ist. Und dennoch spricht Corcoran von Freude. „Es ist ein wunderschönes Zeugnis der Hoffnung, dass Jesus hier seine Kirche hat, dort, wo er sie haben will – vielleicht für die nächste Generation. Vielleicht werden wir, wenn wir treu sind, die Früchte schon in dieser Generation sehen. Es ist sein Werk.“ Als Bischof verstehe er, dass Menschen ihn manchmal als den Leiter bezeichneten. „In Wirklichkeit hoffe ich, ein treuer Mitarbeiter an seiner Seite zu sein. So verstehen wir unsere kleine Gemeinschaft.“

Länder und Völker, verbunden durch die Seidenstraße

Über die Kirgisen selbst spricht Corcoran mit der Aufmerksamkeit eines Menschen, der viele Jahre damit verbracht hat, ein Volk von innen heraus kennenzulernen – mit Glauben und großer Einfühlung.
„Die Geschichte des kirgisischen Volkes ist im Vergleich zu vielen anderen Kulturen der Welt kurz. Aber es besitzt eindeutig ein starkes Bewusstsein für seine eigene Identität. Dazu gehören auch die Würde dieser Identität und ein daraus erwachsender Stolz im positiven Sinn.“
Gleichzeitig seien die Menschen aufgrund ihrer Kultur anderen Völkern gegenüber sehr offen.
„Dies war die Region der Seidenstraße. Und die Seidenstraße war auch deshalb möglich, weil es Völker wie die Kirgisen gab.“
Jemand habe treffend beobachtet, dass Kirgisen im Allgemeinen keinen Fanatismus mögen. „Sie nehmen das Leben, wie es ist. Es geht darum, wie sich die Natur zeigt, wie Gott wirkt und wie ihre Familien sind.“

Corcoran sieht darin „natürliche Tugenden“. „Gott schenkt sie einem Volk. Dieses entwickelt sie weiter, um seine Gesellschaft aufzubauen und um Gott auf diese Weise zu begegnen, wie er es möchte.“
Spontan erinnert er sich an eine Lektion aus seiner Zeit an einer katholischen Schule.
„Als ich als Kind auf einer katholischen Schule war, lehrte man uns, dass eine Tugend wie ein Muskel ist: ein Geschenk Gottes. Ohne sie könnten wir nichts tun, wir könnten uns nicht bewegen. Aber dann liegt es fast vollständig an uns, sie jeden Tag zu entwickeln.“
Ein Muskel wachse besonders wirksam, wenn eine Gegenkraft ihn herausfordere. „Er kann sogar schwächer werden und danach wieder erstarken.“
Genau das sehe er bei den Kirgisen und den Menschen Zentralasiens: „eine Gastfreundschaft, eine Offenheit und zugleich ein Bewusstsein dafür, wer sie sind und welche Identität sie haben. Das ist ein charakteristischer Zug der Menschen hier.“

Christus angehören, seinem Volk angehören

Bischof dieser Menschen zu werden, sei kein Titel, der von einer Gemeinschaft verliehen werde. Es sei etwas grundlegend anderes.
„Die Berufung zum Priestertum oder zum Bischofsamt kommt von Jesus Christus selbst“, betont Corcoran. „Sie ist nichts, was eine Gemeinschaft uns gibt.“

Doch wie jede Spiritualität, die konkret gelebt werde, verkörpere sich auch die Spiritualität des Bischofsamtes in bestimmten Menschen, zu einer bestimmten Zeit und unter bestimmten Umständen.
„Gott weiß es. Er weiß alles und entscheidet, wie die Dinge zusammenpassen. Wenn Gott den Bischof auswählt, wählt er auch die Menschen aus. Die Beziehung wird durch seine Liebe zu ihnen und durch ihre Güte besiegelt.“
Alle gehörten Jesus Christus. Und das geschehe auf konkrete Weise: „Wir gehören durch konkrete Menschen, konkrete Orte und konkrete Zeiten zu ihm. Wie er selbst sagt: Er hat uns gerufen. Nicht wir haben ihn gerufen.“

Alle Namen seiner kleinen Herde

Diese Aussage hat Corcoran nach eigener Darstellung nicht nur in Worten, sondern im eigenen Leben erfahren.
Vor Kurzem erhielt er die kirgisische Staatsbürgerschaft. Nun ist er selbst Bürger des Landes.
„Bischof zu sein, bestätigt das noch mehr. Man verpflichtet sich ganz. Deshalb erscheint mir die Staatsbürgerschaft völlig natürlich. Das Schicksal der Herde ist mein Schicksal.“
Er werde niemals ein Einheimischer sein. „Aber ich kann alles, was ihnen gehört, verwenden. So kann ich hoffentlich einer von ihnen werden und sie in meinem Herzen tragen.“

Er habe Pfarreien erlebt, die voll waren. Heute kenne er fast alle Menschen mit Namen.
„Als ich zum ersten Mal geweiht wurde, noch in den Vereinigten Staaten, und meine Vorbereitung für die Reise nach Russland abschloss, war ich in einer Pfarrei mit Hunderten und Aberhunderten Menschen. Manchmal wurden mehrere Messen gleichzeitig gefeiert.“
Heute an einen Ort zu kommen, an dem es nur wenige hundert Katholiken gibt, sei für ihn tief bewegend.
Corcoran sagt, er habe die Entscheidung von Papst Leo XIV. als Zeichen verstanden: Auch wenn die Katholiken dort nur sehr wenige seien, sollten sie ihren eigenen Hirten und einen Bischof haben.

Die Chance, klein zu sein

„Für mich ist es sehr bewegend, fast alle Katholiken persönlich zu kennen und Teil ihres Lebens zu sein. Natürlich beten wir darum, dass die Menschen Jesus Christus näherkommen und die Kirche wächst.“
Die Kleinheit sei für ihn kein Problem, das gelöst werden müsse. Sie sei vielmehr eine Form, die Mission immer wieder annehme.
„Missionar zu sein und zugleich zu den Menschen vor Ort zu gehören – nicht dort geboren, nicht ein Einheimischer, aber hoffentlich verwurzelt – bedeutet, wie immer als Missionar tätig zu sein. Das gilt auch für alle, die Missionare sind, selbst wenn sie in der Stadt bleiben, in der sie geboren wurden.“

Denn Mission betreffe nicht ausschließlich ein Territorium oder eine geografische Region, auch wenn diese Teil des Ortes seien, an dem sie Gestalt annehme. „Mission betrifft das Territorium der Herzen, der Gedanken und der Seelen.“ Bei ihrem „Ad-limina“-Besuch und bei anderen Gelegenheiten habe Papst Franziskus immer wieder gesagt, dass das Kleine für Gott kein Problem, sondern eine Möglichkeit und eine Chance sei.

„Denken wir an die erste Gemeinschaft in Betlehem: Wie wenige waren sie und wie wertvoll.“
Gottes Plan sei für jeden einzelnen Menschen da. Ob jemand Gott kennt oder an ihn glaubt oder ob er ihm eines Tages gegenüberstehen werde: Jeder Mensch habe die Aufgabe, ihn kennenzulernen, zu lieben und weiterzugeben.
„Teil einer kleinen Gemeinschaft zu sein, ist für mich eine große Freude und ein Trost – und zugleich eine Herausforderung.“
Eines Tages möge die Kirche größer sein und mehr Menschen umfassen. „Und zugleich soll dieser Kern erhalten bleiben, der jetzt hier ist. Gott wirkt durch seinen kleinen Überrest.“

Der kleine Überrest

Zwei Erinnerungen bilden die Grundlage für alles, was Corcoran über diesen kleinen Überrest glaubt.
Die erste ist erst vor Kurzem geschehen und so klein, dass sie in eine Hand passt.
„Es gibt eine Geschichte, die ich liebe“, erzählt er mit einem Lächeln. „An einem Freitag kam in einer kleinen Stadt, in der ich mich aufhielt, ein kleiner Junge aus der Moschee. Ich war als Priester gekleidet.“
Der Junge habe natürlich in der Schule von den Katholiken gehört. Er trug eine Kappe.
„Er kam auf mich zu, sah mich mit völliger Unschuld, Neugier und echtem Respekt an und sagte: ,Du bist ein Anhänger Christi.‘“
Der Junge sprach kein Russisch und kannte das kirgisische Wort für „Jünger“ nicht. „Ich glaube, er war einfach neugierig. Vielleicht hatte er noch nie einen solchen Menschen getroffen oder nie daran gedacht, jemanden danach zu fragen.“ Corcoran erinnert sich, wie sehr ihn dieser Moment berührt hat.
„Was für eine Gnade, Ja sagen zu können. Was für eine Gnade, wenn Menschen zu uns kommen und uns mit Neugier, Skepsis oder Hoffnung anschauen.“
Doch welche größeren Worte könne man hören und in das eigene Herz eindringen lassen als diese: „Bist du ein Anhänger Christi?“
„Ich hoffe, mein ganzes Leben lang als ein Mensch erkannt zu werden – als ein Anhänger Christi.“

In einem Kreuzzeichen: der ganze Glaube der deportierten Großmütter

Die zweite Erinnerung reicht weiter zurück. Sie stammt aus der Zeit, bevor Corcoran überhaupt einen Fuß nach Kirgisistan gesetzt hatte.
„In den 1990er Jahren, als ich zum ersten Mal nach Sibirien kam, besuchte ich gelegentlich Zentralasien. Ich war immer tief bewegt, wenn ich Menschen begegnete, die sich als Katholiken bezeichneten.“
Es waren Großmütter, „Babuschkas“, die 1937 oder 1941 verhaftet und nach Sibirien oder Zentralasien deportiert worden waren.
„Zu einem großen Teil ist es ihrer Geschichte zu verdanken, dass die Kirche heute als Struktur hier existiert.“
Corcoran erinnert sich an Menschen, die niemals einen Priester gesehen hatten und dennoch fest davon überzeugt waren, katholisch zu sein.
„Ich fragte sie: Was bedeutet es, katholisch zu sein, wenn ihr nie bei einer Messe wart und nie ein Sakrament empfangen habt – außer der Taufe?“

Einige waren von ihren Großmüttern getauft worden. „Ich fragte: Was wisst ihr darüber, katholisch zu sein? Wie habt ihr euren Glauben bewahrt?“ Drei Dinge hätten diese Menschen miteinander verbunden, auch wenn ihre Antworten so unterschiedlich gewesen seien wie die Menschen selbst.

Eines davon erscheine sehr einfach: Sie wussten, wie man das Kreuzzeichen macht.
„Sie zeigten es mir mit einer solchen Frömmigkeit, dass es mich bis heute bewegt, wenn ich daran denke.“
Heute, am 29. September, sagt Anthony Corcoran erneut „Ja“ – mit diesen Bildern tief in seiner Seele.
(Fides, 29/9/2026)


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