Vatikanstadt (Fides) - Kardinal Luis Antonio G. Tagle, Pro-Präfekt des Dikasteriums für die Evangelisierung (Sektion für die Erstevangelisierung und die neuen Teilkirchen), hat an 12. Februar 2026 Pater Manuel Augusto Lopes Ferreira (MCCJ) für die kommenden fünf Jahre (2026-2031) zum Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Portugal ernannt.
Pater Manuel Augusto wurde in Arcozelo das Maias (Oliveira de Frades) im Bistum Viseu geboren. Er absolvierte seine Schulausbildung am Seminar der Comboni-Missionare in Viseu und Maia, sein Noviziat in Spanien (1967–1969) in Moncada (Valençia) und sein Theologiestudium in Rom an der Päpstlichen Universität Gregoriana (1972–1976). Am 18. Juli 1976 wurde er in Arcozelo das Maias zum Priester geweiht.
Er war als Herausgeber der Zeitschriften der Comboni-Missionare in Lissabon („Além-Mar“ und „Audácia“) und später als Herausgeber von „World Mission“, einer Zeitschrift der Comboni-Missionare in Manila (Philippinen) tätig. Er war als Missionar in Kenia, wo er das Internationale Zentrum für Brüder in Nairobi (1984–1988) leitete, und auf den Philippinen (1988–1996, wo er von 1997 bis 2003 Generaloberer der Comboni-Missionare (mccj) war. Von 2015 bis 2025 leitete er das „Studium Combonianum“, das Büro für historische Forschung der Comboni-Missionare, zunächst in Limone sul Garda und anschließend in Rom und ist Autor folgender Werke: „Missionários que eu conheci“ (Lissabon, 2007); „Missionari Comboniani. 150 anni di storia e missione” (Rom 2017); „Uma História Singular. Missionários Combonianos em Portugal” (Lissabon 2017) und “Encontros. A Vocação nos Evangelhos” (Lissabon 2021).
(EG) (Fides 23/03/2026)