Diocesi La Rioja
La Rioja (Fides) – „Wenn die Gesellschaft informiert, organisiert und für die Prävention sensibilisiert ist, können wir Leben schützen und Menschen mit HIV/AIDS mitfühlender unterstützen“, erklärten die Teilnehmenden des kürzlich stattgefundenen Forums, an dem auch Bischof Dante Braida von La Rioja und Mitglieder der Arbeitsgruppe für HIV und sexuell übertragbare Krankheiten teilnahmen.
Bei dem Treffen, zu dem Organisationen und Institutionen zusammenkamen, die die Situation dieser Krankheiten in der Provinz beobachten und Strategien zur Prävention, Aufklärung und Unterstützung entwickeln, präsentierten die Mitglieder der Arbeitsgruppe ihre Aktivitäten in verschiedenen Bereichen der Gesellschaft. Im Fokus stehen Prävention, Zugang zu Tests, Unterstützung für HIV-Positive und die Förderung ihrer Rechte.
Einer der wichtigsten Punkte, die von der Diözese La Rioja hervorgehoben wurden, war die Bedeutung der Prävention, insbesondere bei jungen Menschen. Dabei wurde festgestellt, dass verschiedene Bereiche innerhalb der kirchlichen Gemeinschaft, wie Schulen, Katechismusunterricht und Seelsorgegruppen, wertvolle Umgebungen für die Verbreitung von Information, Fürsorge und Bewusstsein für diese Realität darstellen können.
Im Hinblick auf verschiedene Aspekte der aktuellen Situation in der Provinz erörterten die Anwesenden den möglichen Zusammenhang zwischen Drogenmissbrauch und erhöhter Anfälligkeit für die Krankheit sowie die Notwendigkeit, die öffentliche Prävention und die Früherkennungspolitik zu stärken. Die Teilnehmenden waren sich einig, dass die Regierung weiterhin Aufklärungskampagnen, den Zugang zu Diagnosetests und Präventionsstrategien fördern muss, da die Früherkennung der Krankheit die Behandlung und die Lebensqualität der Betroffenen deutlich verbessert.
Abschließend wurde die Auswirkung von HIV nicht nur auf die Infizierten, sondern auch auf ihre Familien hervorgehoben. Es wurde betont, wie wichtig es ist, diese Familien zu unterstützen und eine Kultur des Respekts, des Verständnisses und der Solidarität zu fördern. Die Mitglieder der Arbeitsgruppe bekräftigten die Bedeutung von gemeinsamen Antworten auf diese Realität und des Dialogs zwischen verschiedenen Institutionen sowie des gesellschaftliche Engagements und des Schutzes der Würde jedes Menschen.
(AP) (Fides 16/3/2026)