AMERIKA/PERU - Bischöfe nach Überschwemmungen und Erdrutschen in Arequipa: “Gegenseitige Unterstützung ist unerlässlich, um diese schmerzhaften Realitäten zu bewältigen“

Mittwoch, 25 Februar 2026

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Arequipa (Fides) – Eine schwere Unwetterfront hat die Region Arequipa in den letzten Tagen heimgesucht und Häuser und Fahrzeuge zerstört. Familien mussten ihre Häuser verlassen. Über 4.782 Menschen sind betroffen, 142 wurden vertrieben. 469 Häuser, acht Brücken, zwei Gesundheitseinrichtungen und 45,65 Kilometer Straßen wurden beschädigt. Die Sachschäden waren immens, und die Grundversorgung mit Wasser und Strom war unterbrochen. Ein Hubschrauber der Luftwaffe stürzte bei einem Rettungseinsatz ab. Alle 15 Insassen, darunter sieben Minderjährige, kamen ums Leben. Diese Schätzungen wurden vom Nationalen Institut für Zivilschutz (INDECI) veröffentlicht. Gouverneur Rohel Sánchez forderte den Einsatz von schwerem Fahrzeug und eine Erfassung der betroffenen Haushalte an. Bei der Besichtigung kündigte er über die Einrichtung von Notunterkünften und die Verteilung von Zelten, Decken und Lebensmitteln an. Diese Maßnahmen wurden in Abstimmung mit dem INDECI und dem regionalen Katastrophenschutzzentrum (COER) von Arequipa auf den Weg gebracht.
Die peruanische Bischofskonferenz reagierte umgehend und drückte ihr tiefes Bedauern über die jüngsten Ereignisse aus. Sie bot den betroffenen Familien ihre Unterstützung an und bat in dieser Zeit der Trauer um Gebet und Zusammenhalt. „Angesichts der jüngsten Ereignisse, die unser Land in tiefe Trauer gestürzt haben, sprechen wir den Familien, die um den Verlust ihrer Angehörigen durch die Katastrophen trauern, unser tiefstes Beileid, unsere Solidarität und unsere Verbundenheit aus“, erklärten die peruanischen Bischöfe in einer Stellungnahme. „Wir schließen uns dem Gebet für die Verstorbenen in Arequipa und für die Gemeinden der 16 Bezirke an, die von den Erdrutschen und dem Unwetter schwer betroffen sind“, erklärte der Vorsitzende der Bischofskonferenz und Bischof von Lurín, Carlos Enrique García Camader, im Namen der Bischöfe. Der Prälat sprach zudem der peruanischen Luftwaffe und den Familien der 15 Opfer des Flugzeugabsturzes sein tiefstes Mitgefühl aus. „Der Verlust der Opfer bereitet den Familien und der gesamten Nation große Trauer“, bekräftigte er, „In diesen Momenten der Trauer und Bestürzung bitten wir um Mitgefühl, Einigkeit und geschwisterlichen Zusammenhalt, denn wir wissen, dass gegenseitige Unterstützung unerlässlich ist, um diese schmerzhaften Realitäten zu bewältigen“.
(AP) (Fides 25/2/2026)


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