AMERIKA/CHILE - Ständiger Rat der Bischofskonferenz lädt zum Gebet für den Frieden in Venezuela ein

Mittwoch, 7 Januar 2026

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Santiago (Fides) – Der Ständige Ausschuss der chilenischen Bischofskonferenz schließt sich den Worten von Papst Leo XIV. und den venezolanischen Bischöfen an und lädt die Gemeinden ein, besonders für das venezolanische Volk und diejenigen zu beten, die nach Chile ausgewandert sind.
In einer am 5. Januar veröffentlichten Botschaft rufen die chilenischen Bischöfe angesichts der Lage in dem südamerikanischen Land zum Gebet für den Frieden in Venezuela auf. Das Dokument folgt auf die jüngsten Ereignisse, die international Besorgnis ausgelöst haben (vgl. Fides vom 3/1/2026) und den Heiligen Vater und die venezolanischen Bischöfe zu Erklärungen veranlasst haben.
In dem Text bekräftigen die chilenischen Bischöfe, dass sie die Worte von Papst Leo XIV. begrüßen, der beim Angelusgebet am Sonntag, dem 4. Januar, seine „große Sorge über die Entwicklungen in Venezuela” zum Ausdruck gebracht hat. In Anlehnung an den Wunsch des Papstes nach dem Wohlergehen des Volkes zitierten die Hirten der Kirche in Chile seine Aufforderung, „unser Gebet der Fürsprache der Muttergottes von Coromoto und der heiligen José Gregorio Hernández und Schwester Carmen Rendiles anzuvertrauen“.
Ebenso bekundete der Ständige Ausschuss, vertreten unter anderem durch den Vorsitzenden, Erzbischof René Rebolledo Salinas von La Serena, den stellvertretenden Vorsitzenden, Erzbischof Ignacio Ducasse Medina von Antofagasta, und den Erzbischof von Santiago, Fernando Chomali Garib, seine Solidarität mit der Venezolanischen Bischofskonferenz und unterstützte deren Aufruf zu „Gelassenheit, Weisheit und Stärke” für das Volk. Die Prälaten rufen zum Gebet in den Gemeinden und zur geschwisterlichen Aufnahme auf und wenden sich insbesondere an alle Pfarreien, Kapellen und apostolischen Bewegungen des Landes, „in den Heiligen Messen dieser Tage sowie bei anderen Gelegenheiten das Gebet dem Frieden in Venezuela” zu widmen.
Die Bischöfe richten ihren Appell auch an die in Chile lebende venezolanische Gemeinschaft, von der viele aktiv am Leben der Ortskirche teilnehmen, und bieten „eine ausgestreckte Hand zur Begegnung und zum Trost“ an, in der Hoffnung, dass „das gemeinsame Gebet die Gemeinschaft stärkt und uns zu Geschwisterlichkeit und Solidarität mit denen drängt, die heute nach einer besseren Zukunft für ihr geliebtes Land streben“.
(AP) (Fides 7/1/2026)


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