EUROPA/FRANKREICH - Reportagen aus der Mission: Pauline-Jaricot-Preis wird zum zweiten Mal vergeben

Mittwoch, 24 Januar 2024

Lyon (Fides) - Das Leben der christlichen Gemeinschaften, die missionarischen und pastoralen Aktivitäten der Ortskirchen und das Zeugnis von der Vitalität und Schönheit der Verkündigung des Evangeliums sind die Kriterien, die von den Jurymitgliedern bei der Vergabe des nach der seligen Pauline Jaricot benannten Preises berücksichtigt werden, der von der Nationaldirektion der Päpstlichen Missionswerke in Frankreich (POM) konzipiert und organisiert wurde und dieses Jahr zum zweiten Mal vergeben wird. Der Preis wurde erstmals im Jahr 2022 anlässlich der Seligsprechung von Pauline Marie Jaricot ausgeschrieben (vgl. Fides 23/05/2022). Er richtet sich an junge Menschen zwischen 18 und 35 Jahren und besteht in der Erstellung einer Audio-, Schrift- oder Videoreportage, deren Hauptzweck darin besteht, von der Mission der Kirche in der heutigen Zeit zu berichten.
"Zum zweiten Mal soll der Pauline-Jaricot-Preis junge Menschen dazu ermutigen, die Mission zu entdecken und im aktuellen Kontext darzustellen. Über Mission zu sprechen, ist selbst eine Art der Evangelisierung. Mission gehört nicht nur der Vergangenheit an, sondern ist auch heute noch wirklich relevant", so Georges Delrieu, Generalsekretär der Päpstlichen Missionswerke in Frankreich. Viele junge Menschen machen Erfahrungen bei Studien, Reisen und Freiwilligenarbeit in Missionsländern und kommen so mit Ordensleuten und Laienmissionaren in Kontakt, und dieser Wettbewerb soll sie motivieren, „Fenster zur Missionswelt“ zu werden. Durch die Möglichkeiten, die die heutige Technologie bietet, sind diese jungen Menschen aufgerufen, Zeugen einer Schönheit zu werden, die oft im gewöhnlichen Leben der Missionare und der in den Ortskirchen tätigen Missionare verborgen ist, und davon zu berichten. Ihnen hat die selige Jaricot ihr Leben gewidmet, indem sie in der damaligen Zeit die Evangelisierungsarbeit so vieler Männer und Frauen unterstützt hat. Dank der außergewöhnlichen Intuition des Gebets und der Opferbereitschaft hat sie so ein weltweites "Netzwerk" ins Leben gerufen, das ohne jede menschliche Strategie entstand und sich auf überraschende Weise ausbreitete, und dabei alle ihr Erwartungen übertraf.
Der Wettbewerb, dessen Einzelheiten und Teilnahmebedingungen auf der eigens dafür eingerichteten Website zu finden sind, bietet auch Stipendien zur Deckung der Kosten für die Erstellung der Reportage (Bewerbungsfrist 29. April 2024).
Die Beiträge in den drei Kategorien (Audio, Video und Print) müssen bis Ende September 2024 eingereicht werden. Die Preise werden im Oktober 2024 während der Woche der Weltmission verliehen und bestehen aus einem Gutschein, den man in einem katholischen Reisebüro einlösen kann.
(EG) (Fides 24/01/2024)


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