EUROPA/SPANIEN - Auch in Zeiten der Pandemie fehlt es nicht an Unterstützung für die Missionen

Mittwoch, 23 Juni 2021 päpstliche missionswerke   missionarische Öffentlichkeitsarbeit      

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Madrid (Fides) - Zum Abschluss des Geschäftsjahres hat die Nationaldirektion der Päpstlichen Missionswerke von Spanien den "Jahresbericht 2020" zu den Initiativen der Päpstlichen Missionswerke in Spanien in einem Jahr veröffentlicht, das gekennzeichnet war durch die von Covid-19-Pandemie, die auch die Art und Weise der missionarischen Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit verändert hat. Mit spanischen Spendenbeiträgen in Höhe von insgesamt 13.677.596 Euro konnten Projekte in rund 1.116 dem Missionsdikasterium anvertrauten Kirchsprengeln unterstützt werden.
Der Jahresbericht der Päpstlichen Missionswerk in Spanien wurde am gestrigen, 22. Juni, in digitaler Form präsentiert. An der Präsentation nahmen der Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Spanien, Pfarrer José María Calderón, der Präsident der Päpstlichen Missionswerke, Erzbischof Giampietro Dal Toso, und als Vertreterin der Missionsdelegation von Córdoba, Frau Consolación Rodríguez, teil.
P. José Maria Calderón betonte, dass „insgesamt 45 % der Weltbevölkerung in Missionsgebieten leben, und sich in diesen Gebieten rund 44 % der Einrichtungen der Kirche befinden“. Er erinnerte auch an "das wachsende Engagement bei der Ausbildung junger Menschen, die für eine gewisse Zeit missionarisch tätig sind", und bekräftigte in diesem Zusammenhang, dass „die Päpstlichen Missionswerke nicht irgendeine Nichtregierungsorganisation seien, sondern Teil der Kirche sind und dank der gesammelten Spenden, die Ortskirchen in aller Welt unterstützen".
Im Anschluss an Pfarrer Calderón dankte Erzbischof Giampietro Dal Toso für die geleistete Arbeit. "Ich möchte Spanien für den großartigen Beitrag danken, den dieses Land zum universellen Solidaritätsfonds des Heiligen Stuhls geleistet hat, trotz der Pandemie, die uns alle sehr getroffen hat. Mein besonderer Dank gilt den Katholiken Spaniens und ich möchte vor allem an ihre lange missionarische Tradition erinnern". Erzbischof Dal Toso erinnerte daran, dass die Kirche ihrem Wesen nach missionarisch ist und die Päpstlichen Missionswerke sich als konkretes Instrument der Katholiken verstehen, wenn es um den Ausdruck ihres missionarischen Glaubens durch das eigene Mitwirken in Form von Opfergaben und Spenden geht. „Mission ist etwas, was alle Christen angeht, unabhängig von der Situation des Landes, in dem sie leben, und an der sie sich im Zeichen der Mitverantwortung beteiligen können“, schloss der Präsident der Päpstlichen Missionswerke.
Neben der Unterstützung, die mit Hilfe der von den Päpstlichen Missionswerken in Spanien im Jahr 2020 gesammelten Spenden im Umfang von 13.677.596 Euro, leisten auch die 10.629 spanischen Missionare und Missionarinnen, von denen noch 7.180 aktiv im Einsatz sind einen großen Beitrag. Frauen stellen dabei mit 54 % die Mehrheit. Insgesamt 68,03 % sind in der Mission in Amerika tätig, darunter Bischöfe, Priester und Ordensleute aber auch viele Laien. Das Land mit den meisten spanischen Missionaren ist Peru mit 673.
In einem von der Covid-19-Pandemi geprägten Jahr haben sich die Päpstlichen Missionswerke Spaniens durch die Teilnahme an dem von Papst Franziskus bei den Päpstlichen Missionswerken eingerichteten Corona-Hilfsfonds beteiligt. Die Päpstlichen Missionswerke in Spanien hat über die Kampagne #AhoraMásQueNunca insgesamt 452.140,10 € beigesteuert.
(CE) (Fides 23/06/2021)


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