AMERIKA/HONDURAS - Bischöfe zur Wahl: “Hoffnung ist der Glaube an eine bessere Zukunf

Freitag, 27 Oktober 2017

criterio.hn

Tegucigalpa (Fides) – Wenige Wochen vor der Wahl veröffentlicht die Bischofskonferenz von Honduras (CEH) eine Verlautbarung mit dem Titel “Wahl 2017: Chance auf eine bessere Zukunft in Honduras".
Die Bischöfe widmen sich darin insbesondere vier Schwerpunktthemen: Politik, Rechtsstaat, Demokratie und Hoffnung. Damit Politik wieder gelingen könne, müsse vor allem die Bevölkerung Mitwirken, so die Bischöfe, die zu einer aktiven Teilnahme am politischen Leben auffordern, damit Politik wieder nach Gemeinwohl strebt und moralische Werte respektiert. Für Wiederherstellung eines demokratischen Systems sei „die erste Voraussetzung die Freiheit, d.h., dass man nicht Druck ausgesetzt ist oder erpresst wird und ausreichende Informationen zur Verfügung stehen, um Ehrlichkeit, Legalität und Legitimität der Kandidaten zu erkennen. Davon hängt die Authentizität jeder Wahl ab", betonen die Bischöfe. Für die Gewährleistung von rechtsstaatlichen Prinzipien, “ist es nicht nur notwendig, das Recht wiederherzustellen, dass die juridische und soziale Ordnung im Zusammenleben der Bürger unseres Landes garantiert, sondern es ist auch dringend, dies zu tun, weil es davon abhängt, welche Rolle Honduras auf internationaler Ebene spielt. Ohne die Achtung der rechtsstaatlichen Prinzipien können keine stabilen internationalen Beziehungen garantiert werden". "Hoffnung ist der Glaube an eine bessere Zukunft”, so die Bischöfe abschließend, „und mit der Hilfe Gottes kann diese gelingen. Und dies weckt den Wunsch danach, dass Honduras von denjenigen regiert wird, die dieses Land wirklich lieben und bereit sind, ihm zu dienen … Die Hoffnung lässt uns anspruchsvoll sein gegenüber denjenigen, die zum Engagement für soziale und legale Gerechtigkeit berufen sind, gegenüber denjenigen, die auf die Verfassung schwören“.
"Lasst uns auf unsere bessere Hoffnung für Honduras hoffen”, heißt es in dem am vergangenen 12. Oktober veröffentlichten Dokument, “mit einer Regierung, die ein Programm verfolgt, das den Weideraufbau des Landes garantieren, damit die Worte von Papst Franziskus gelten: ‘keine Familie ohne Wohnung, kein Bauer ohne Boden, kein Arbeiter ohne Rechte, kein Mensch ohne die Würde, die die Arbeit gibt“ (Internationales Treffen der Volksbewegungen, Vatikan, 28. Oktober 2014)”.
(CE) (Fides, 27/10/2017)


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