ASIEN/LIBANON - Maronitische Bischöfe begrüßen “Ministerium zur Korruptionsbekämpfung”

Freitag, 12 Mai 2017 ostkirchen   korruption   wahlen   politik  

ANI

Beirut (Fides) – Alle politischen Kräfte des Libanon sollten sich dringend mit der Bekämpfung des “Krebsgeschwürs” der Korruption auseinandersetzen, und sich um einen größtmöglichen Konsens im Hinblick auf ein neues Wahlgesetz bemühen, damit das Land ein neues Parlament wählen kann und es nicht erneut zu einer institutionellen Lähmung kommt. Dies sind die Empfehlungen der maronitischen Bischöfe an die Politiker des Landes, die am vergangenen 10. Mai zu ihrer Versammlung im Patriarchat Bkerkè "Die Bürger des Libanon”, so die Bischöfe in ihrer gemeinsamen Schlusserklärung, “sind es Leid zu sehen, wie ihre Rechte missbraucht werden und wollen nicht Länger Geiseln der verschiedenen politischen Interessen sein. Sie wollen auch nicht, dass die Demokratie als Sprungbrett für den Machtmissbrauch benutzt wird". Insbesondere warnen die Bischöfe vor Korruption und deren Auswirkungen auf das gesamte System: “Wir wünschen uns, dass die Schaffung des Ministeriums für Korruptionsbekämpfung ein Ausgangspunkt für eine Reform der Verwaltung sein wird, damit diese von politischer Einflussnahme befreit wird, die ihren Ursprung in der Vetternwirtschaft hat”.
(GV) (Fides 12/5/2017).


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