AMERIKA/MEXIKO - Bischof von Tijuana fordert Maßnahmen zur Gewaltbekämpfung: 200 Morde seit Anfang 2017

Mittwoch, 15 März 2017

Tijuana (Fides) – “Die Gewalt in Tijuana findet kein Ende, im Gegenteil, sie nimmt von Tag zu Tag zu und die Unsicherheit scheint inwzischen das ganze Land zu betreffen. Die zuständigen Behörden in Baja California Nord sollten sich mit dieser traurigen Realität auseinandersetzen“, so Erzbischof Francisco Moreno Barron von Tijuana am vergagenen 13. März bei der Präsentation der Initiative „Marsch für das Leben, den Frieden und die Migranten“, die am kommenden Sonntag, den 19. März stattfinden soll.
Seit Anfang 2017 wurden allein in Tijuana bereits 200 Morde begangen, die größtenteils mit dem organisierten Verbrechen und dem Drogenhandel in Verbindung stehen. Am vergangenen Wochenende kamen neun Menschen in verschiedenen Teilen der Stadt gewaltsam ums Leben.
“Dasselbe, was in unserer Stadt geschieht, geschieht auch in den Staaten Guerrero und Michoacan und ich denke wir müssen uns mit dieser traurigen Realität konfrontieren, die uns umgibt”, so Bischof Moreno, der von den Behörden des Staates Baja California wirksame Sicherheitsmaßnahmen fordert. Zur Gewaltbekämpfung sollen auch die Bürger beitragen. “Wir sind alle zur Zusammenarbeit berufen, wenn es um den Frieden geht”, so der Bischof abschließend.
(CE) (Fides, 15/03/2017)


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