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Vaticano

2003-09-19

VATIKAN - GEMEINSCHAFT UNTER BISCHÖFEN, FORTBILDUNG, NÜTZLICHE RICHTLINIEN FÜR DIE MISSION: MORGEN GEHT DAS STUDIENSEMINAR DER KONGREGATION FÜR DIE EVANGELISIERUNG DER VÖLKER FÜR DIE ENGLISCHSPRACHIGEN BISCHÖFE AUS DEN MISSIONSLÄNDERN ZU ENDE

Vatikanstadt (Fidesdienst) – Eine gelungene Veranstaltung, die der Gemeinschaft unter den Bischöfen förderlich und für die Evangelisierung nützlich sein wird: die Teilnehmer des „Seminars für die englischsprachigen Bischöfe aus den Missionsländern“ ist mehr als positiv. Das von der Kongregation für die Evangelisierung der Völker veranstaltete Seminar fand vom 8. bis 21. September in Rom statt.
„Der Bischof ist in seiner Diözese wie ein Vater, der sich um viele Kinder, seine Gläubigen, kümmert. Bei diesem Seminar durften wir Bischöfe einmal Kinder sein. Deshalb danken wir dem Kardinalpräfekten von ganzem Herzen“, so Bischof Peter Turang von Kupang (Indonesien), der vor kurzem auch zum Konsultor der Kongregation für die Evangelisierung der Völker ernannt wurde. „Dieses Seminar“, so Bischof Turang, „hat mir dabei geholfen, das Herz und die Gedanken in Kontakt mit der Gemeinschaft der Weltkirche zu bringen. Diese Erfahrung durfte ich bereits machen, als ich vor meiner Ernennung zum Bischof Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Indonesien war. Dies in diesem Amt gesammelten Erfahrungen sind mir auch heute als Bischof bei der Evangelisierungstätigkeit sehr nützlich.“
Auch die Bischöfe aus Kasachstan, ein vorwiegend muslimisches Land im Herzen Asiens, freuen sich sehr über ihre Teilnahme an dem Seminar, dass sie als „eine schöne Idee“ bezeichnen, „die wiederholt werden sollte“. Im Gespräch mit dem Fidesdienst erklären Bischof Henry Hovaniec vom Almaty und Erzbischof Tomasz Peta von Astana: „Durch das Seminar hatten wir die Möglichkeit andere Bischöfe und andere Situationen der Kirche auf den verschiedenen Kontinenten kennen zu lernen. Dies hat unseren Horizont erweitert, der sich oft auf die eigenen Probleme und Schwierigkeiten begrenzt. Der Erfahrungsaustausch war sehr nützlich, er ist eine Bereicherung für die eigene Person, die zwischenmenschlichen Beziehungen und die Spiritualität und liefert uns wichtige Anhaltspunkte für die Regierung unserer Diözesen.“
Aus der Diözese Taunggyi (Myanmar) im Fernen Osten kommt Bischof Peter Hla, der Kardinal Sepe ebenfalls für die Veranstaltung des Studienseminars dankbar ist. Wie er im Gespräch mit dem Fidesdienst erklärte hat er „weinige Gelegenheiten, das Land zu verlassen und sich mit der Kirche in Rom und anderen Ortskirchen auszutauschen“. „Dies war für mich eine einzigartige Erfahrung, die ich in meinem Herzen bewahren werde. Die Früchte werden sich in der Pastoral- und Evangelisierungsarbeit zeigen und bei der Umsetzung der Richtlinien der Diözesansynode“.
Auch die afrikanischen Bischöfe äußerten sich positiv. Bischof Virgilio Pante von Maralal (Kenia) und Bischof Luigi Paiairo von Nyahururu bekräftigten im Gespräch mit dem Fidesdienst: „Es herrschte ein sehr positives Klima des Zusammenseins und der Gemeinschaft unter den Hirten so vieler verschiedener Länder, die von derselben Sendung vereint werden“. (PA/LM) (Fidesdienst, 19/9/2003 – 41 Zeilen, 450 Worte)

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