ASIEN/MYANMAR - Menschenrechtsorganisationen prangern bei den Vereinten Nationen Verbrechen gegen Rohingya an

Montag, 6 März 2017

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Yangon (Fides) – Dreizehn Menschenrechtsorganisationen fordern von den Vereinten Nationen Ermittlungen im Zusammenhang mit den Verbrechen der birmanischen Armee gegen die muslimische Minderheit der Rohingya. “Die Einrichtung einer Kommission mit Mandat der Vereinten Nationen oder ähnlichem ist das Mindeste, was notwendig ist, um Gerechtigkeit zu garantieren”, so die Organisationen in einem gemeinsamen Schreiben an die Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen in Genf. Die Unterzeichner, darunter HRW und Amnesty International, bitten in ihrem Schreiben umd vorbeugende Maßnahmen gegen weitere Gewalt gegen gefährdete Minderheiten. Der Sonderberichterstatter für Menschenrechte der Vereinten Nationen in Myanmar beklagt unterdessen die schlechten Bedingungen, unter denen Rohingya in den Flüchtlingscamps in Bangladesch leben und bitten um dringende Maßnahmen nach einem Besuch in der Region. Mindestens 73.000 Rohingya flohen biser vor der brutalen Gewalt der birmanischen Soldaten nach Bangladesch.
(AP) (Fides 6/3/2017)


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