AFRIKA/SÜDSUDAN - Bürgerkrieg: 200.000 Menschen im Staat Amadi von Hungersnot bedroht

Donnerstag, 16 Februar 2017

Juba (Fides) – Über 200.000 Zivilisten brauchen im südsudanesischen Staat Amadi dringend Lebensmittelhilfen. Dies bekräftigte der Gouverneur des Staates Joseph Ngere Pachiko gegenüber “Radio Tamazuj”. Grund für Lebensmittelknappheit sei die Vertreibung der Menschen nach dem Einmarsch der Rebellen der SPLA-IO, die dem ehemaligen Präsidenten Riek Machar treu sind.
“Auf ihrer Flucht haben die Menschen ihr eigenes Hab und Gut zurückgelassen“, so der Gouverneur, „Die Bauern können die Ernte nicht einfahren, nachdem Riek Machar und seine Truppen in die Region kamen“. Deshalb appelliert der Gouverneur an die Hilfswerke mit der Bitte um Unterstützung für die Bevölkerung.
Bei dem Bürgerkrieg im Südsudan starben über zwei Millionen Menschen. Rund 200.000 wurden aus ihrer Heimat vertrieben und leben als Binnenflüchtlinge im eigenen Land oder als Flüchtlinge in den Nachbarländern.
(L.M.) (Fides 16/2/2017)


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