VATIKAN - Sechs der neuen Kardinäle kommen aus Missionsländern

Montag, 10 Oktober 2016 papst   jahr der barmherzigkeit   ortskirchen  

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Vatikanstadt (Fides) – Im Anschluss an das sonntägliche Angelusgebet am gestrigen 9. Oktober gab Papst Franziskus die Namen von 13 Erzbischöfen bekannt, die beim Konsistorium am kommenden 19. November zu Kardinälen ernennen will, ein weiterer Erzbischof, ein emeritierter Erzbischof werden “wegen der besonderen Verdienste” die Kardinalswürde erhalten und ein Priester wird für sein “besonderes christliches Zeugnis“ zum Kardinal ernannt
“Sie kommen aus elf Ländern”, so der Papst, “und dies bringt die Universalität der Kirche zum Ausdruck, die die Frohe Botschaft von der Barmherzigkeit Gottes in allen Teilen der Welt verkündet und bezeugt. Die Aufnahme neuer Kardinäle in die Diözese Rom zeigt auch das untrennbare Band zwischen dem Petrussitz und den Ortskirchen in aller Welt. Am Sonntag, den 20. November, dem Christkönigsfest, werde ich mit den neuen Kardinälen, dem Kardinalskollegium, den Erzbischöfen, Bischöfen und Priestern den Schlussgottesdienst des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit feiern”.
Sechs der neuen Kardinäle kommen aus Territorien, die der Kongregation für die Evangelisierung der Völker unterstehen: Erzbischof Dieudonné Nzapalainga, C.S.Sp., von Bangui (Zentralafrikanische Republik); Erzbischof Patrick D’Rozario, C.S.C., von Dhaka (Bangladesch); Erzbischof Maurice Piat, von Port-Louis (Mauritius); Erzbischof John Ribat, M.S.C., von Port Moresby (Papua Neuguinea).
Hinzu kommen die beiden über achtzigjährigen emeritierte Erzbischöfe Anthony Soter Fernandez (Kuala Lumpur, Malaysia) und Sebastian Koto Khoarai, O.M.I, (Mohale’s Hoek, Lesotho).
(SL) (Fides 10/10/2016)



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