AMERIKA/PERU - Bischöfe: “Abtreibung ist nicht das geringere Übel, sondern das größte Übel”

Donnerstag, 22 September 2016 menschenrechte  

Internet

Lima (Fides) – Unter dem Motto “Familie: die Freude der Liebe erleben” wurde in Peru im Rahmen der Woche für die Familie der XXII. Tag für das Leben gegangen. “Das Menschenleben”, schriebt die bischöfliche Kommission für Leben und Familie auf ihren Internetseiten, “ist ein heiliges Geschenk, vor allem während der ersten Phase der Empfängnis. Der Herr hat uns geliebt, bevor wir geschaffen wurden und er hat uns geschaffen, um uns zu lieben und damit wir lieben”. In ihrer Verlautbarung warnen die Bischöfe vor einem Beschluss des Gerichts von Lima, das die kostenlose Verteilung der “Pille am Tag danach” in den Gesundheitseinrichtungen des Landes auf den Weg bringen will. Dieses Medikament, so die Bischöfe „ist ein Anschlag auf das Leben, vor allem das der Kleinsten und Wehrlosen, die keine Stimme haben“. Abschließend appellieren die Bischöfe an den Staat, damit dieser, da der Schutz des Lebens im Artikel 2 der Verfassung garantiert wird, sich daran erinnert, dass “seine Funktion darin besteht, die Menschenrechte aller Peruaner zu achten, ohne Diskriminierung jeglicher Form, vor allem wenn es um das Alter und die Handlungsunfähigkeit handelt”.
(AP) (Fides 22/9/2016)


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