AFRIKA/SÜDSUDAN - Medizinisches Hilfswerk fordert rasche Beendigung der Gefechte

Dienstag, 12 Juli 2016 kriege  

Steve Evans

Juba (Fides) – Noch vor wenigen Tagen hatte das medizinische Hilfswerk “Medici con l’Africa Cuamm” an den fünften Jahrestag der Unabhängigkeit des jüngsten Staates der Welt erinnert (vgl. Fides 08/07/2016), der jedoch von heftigen Gefechten zwischen den Soldaten des Präsidenten Salva Kiir und der Leibwache des stellvertretenden Präsidenten Riek Machar überschattet wurde (vgl. Fides 11/7/2016). Heute schließt sich das italienische Hilfswerk anderen internationalen Organisationen an und fordert die rasche Beendigung der Gefechte. “Die Mitarbeiter in Juba sind sicher, doch sie müssen warten, bis die Gefechte zu Ende sind“, heißt es in einer Verlautbarung der Organisation, „Es besteht höchste Warnstufe für die Zivilbevölkerung, die wie immer der größte Leidtragende ist. Es gibt keinen Treibstoff mehr und die Nutzung der Technik und der Kommunikationsmittel ist nur beschränkt möglich“. “Die Menschen haben Angst und wissen nicht, was die Zukunft bringt. Unser Hilfswerk wird versuchen, zumindest die medizinische Versorgung der Zivilisten garantieren”, so Pfarrer Dante Carraro, Direktor des Hilfswerks, das in sieben Verwaltungsbezirken und drei Krankenhäusern mit 17 italienischen, 39 internationalen und rund 650 südsudanesischen Mitarbeitern tätig ist.
(AP) (Fides 12/7/2016)


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